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Unser Buch ist da! Heute, am 15.06.2026 erscheint unser gemeinsames Buch "Adultismus wahrnehmen, reflektieren, abbauen" und in dieser Podcastfolge erzählen Sandra und ich ein paar "Behind the Scenes"- Stories. Was war uns besonders wichtig? Was sind die größten Learnings für uns selbst und wie war überhaupt der Prozess, zu zweit an einem Buch zu schreiben? Was sind die Unterschiede zwischen unserem Buch und "Nimm mich ernst!" von Sandra? Alles alles alles erzählen wir in dieser Folge zur Feier des Erscheinungstermins. Happy Book Release!!!! Wir empfehlen außerdem folgende Bücher unbedingt: "So ist das Leben mit Erwachsenen"- Hg: Simbi, ManuEla Ritz, Sookee*Sukini https://unrast-verlag.de/produkt/so-ist-das-leben-mit-erwachsenen/ und: Anne- Sophie Winkelmann: Machtgschichten In zwei Wochen gibt es eine weitere Folge mit Sandra und mir in der es dann inhaltlich mehr um Adultismus gehen wird. Alles Liebe! Fea (und Sandra)
Was wäre, wenn deine Hände mehr über deine Gesundheit, deine Persönlichkeit und deinen Alterungsprozess verraten könnten als ein Bluttest oder sogar ein MRT? Genau das behauptet Brent Bruning, der nach eigenen Angaben bereits über 26.000 Hände analysiert hat. In dieser Folge spreche ich mit ihm über die faszinierende Welt der Handanalyse und darüber, warum er überzeugt ist, dass unsere Hände eine Landkarte unseres Nervensystems darstellen.Kennengelernt habe ich Brent auf dem FlowFest, unserem Festival für Gesundheit, Bewusstsein und persönliche Transformation. Dort begeisterte er zahlreiche Besucher mit seiner einzigartigen Fähigkeit, Menschen anhand ihrer Hände tiefgreifende Einblicke in ihre Persönlichkeit zu geben. Seitdem wollte ich unbedingt tiefer verstehen, was hinter seiner Arbeit steckt.In unserem Gespräch sprechen wir darüber, warum Hände möglicherweise mehr über uns verraten, als viele denken, wie Brent von der Softwareentwicklung zur Handanalyse kam und weshalb er glaubt, dass chronischer Stress einer der größten Alterungsfaktoren überhaupt ist.► Außerdem geht es um:• die Unterschiede zwischen Handanalyse und Handlesen• Fingerabdrücke, Persönlichkeit und Nervensystem• Stress, Gesundheit und Langlebigkeit• Schattenarbeit und persönliche Transformation• Neuroplastizität und emotionale Heilung• die Verbindung zwischen Sinn, Motivation und Gesundheit• Brent's Vier-Schritte-Prozess für nachhaltige Veränderung• warum AI aus seiner Sicht Empathie verstehen, aber nicht fühlen kannBrent teilt außerdem seine Erfahrungen aus über zwei Jahrzehnten Handanalyse und erklärt, wie er Menschen dabei unterstützt, ihre Stressmuster zu erkennen, ihre Potenziale zu entfalten und mehr Klarheit über ihren eigenen Lebensweg zu gewinnen.Viel Spaß beim Zuhören.Go for Flow!► Mehr über Brent Bruning:https://www.thepowerinyourhands.com► Brent's Buch:https://www.thepowerinyourhands.com/new-book► flowFEST 2026 powered by MITOcare & Quantum UpgradeTriff Brent beim flowFEST vom 3. bis 5. Juli 2026 in München!
Ob im Cappuccino, Müsli oder Shake: Hafer-, Soja- oder Mandeldrinks sind längst angekommen in unserer Ernährung. Wie gut ersetzen sie klassische Kuhmilch wirklich? Ernährungsberaterin Anna Dandekar ordnet die wichtigsten Alternativen im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch ein. Hafer, Soja und Mandel: Große Unterschiede im Nährwert Haferdrinks gelten als besonders beliebt und nachhaltig. Allerdings gehen bei der Herstellung viele der ursprünglich im Hafer enthaltenen Ballaststoffe verloren. Zudem wird ein Teil der Stärke in Zucker umgewandelt, wodurch der Drink süßlicher schmeckt und den Blutzucker stärker beeinflussen kann als Haferflocken selbst. Sojadrinks schneiden im Vergleich besonders gut ab: Sie liefern viel Eiweiß und kommen der Kuhmilch ernährungsphysiologisch am nächsten. Wichtig sind laut Anna Dandekar ungesüßte Varianten sowie Produkte mit zugesetztem Kalzium und Vitaminen. Auch Erbsendrinks bieten ein ähnliches Nährstoffprofil und sind eine weitere proteinreiche Alternative. Mandeldrinks sind dagegen vor allem kalorienarm, enthalten aber deutlich weniger Nährstoffe, da nur ein geringer Anteil Mandel verarbeitet wird. Zudem wird der Mandelanbau ökologisch kritisch bewertet, da er oft mit langen Transportwegen verbunden ist. Fazit: Die Gesamt-Ernährung ist entscheidender als die Milch im Kaffee Aromatisierte Pflanzendrinks mit Vanille oder Schokolade enthalten meist deutlich mehr Zucker und Zusatzstoffe und sind eher mit süßen Milchmixgetränken vergleichbar. Im direkten Vergleich bleibt Kuhmilch ein nährstoffreiches Lebensmittel, vorausgesetzt, sie wird gut vertragen. Gut angereicherte Soja- und Erbsendrinks können ernährungsphysiologisch jedoch gut mithalten. Entscheidend bleibt laut Ernährungsexpertin Anna Dandekar am Ende die gesamte Ernährung, nicht die Wahl der Milch im Kaffee.
Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.
In dieser Folge sprechen wir zum 50-jährigen Jubiläum der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse über die Entwicklung der organisierten TA und die Rolle des Verbands. Wir ordnen ein, wie sich die DGTA heute präsentiert, welche Zielgruppen künftig wichtiger werden könnten und welche Fragen das bisherige Geschäftsmodell aufwirft. Wir diskutieren zentrale Konzepte der TA wie Vertrag, Dramadreieck, Symbiose und Bezugsrahmen und betonen, dass sie auch außerhalb der Psychotherapie relevant bleiben. Außerdem sprechen wir über regionale Unterschiede, besonders in Ostdeutschland, und darüber, wie die TA in Politik, Schule, Organisationen und anderen Berufsfeldern stärker anschlussfähig werden kann.
Contempt of Court in Deutschland – Reformbedarf oder Überreaktion? Dysfunktionale Strafverteidigung steht auf der Agenda der StPO-Reformkommission des BMJV. Aber wie groß ist das Problem wirklich? Dr. Mathias Grzesiek spricht mit Prof. Matthias Jahn, der zuletzt auf dem 47. Strafverteidigertag in Köln zu diesem Thema referiert und in der Juniausgabe der StV publiziert hat, über die Unterschiede zwischen dysfunktionaler Verteidigung, Konfliktverteidigung und Prozesssabotage und warum diese Differenzierung für die Reformdebatte entscheidend ist. Prof. Jahn ordnet insbesondere einen der zentralen Vorschläge der Reformkommission ein: die geplante Contempt of Court-Regelung als neuer § 177a GVG mit Ordnungsgeldern bis 3.500 Euro. Dabei beleuchtet er die mit diesem Vorschlag verfolgten Ziele und setzt sich mit den wesentlichen Einwänden auseinander. Außerdem richtet sich der Blick auf die USA, wo eine solche Regelung zum Alltag gehört, und darauf, wo ein Vergleich mit dem deutschen Recht an seine Grenzen stößt. Prof. Jahn veranschaulicht den Status quo in Deutschland anhand des prominenten Beispiels der Rechtsanwältin S. im Zündel-Verfahren vor dem LG Mannheim. Schließlich bewertet er vor dem Hintergrund des erwarteten Abschlussberichts der Kommission im November 2026, welche der diskutierten Vorschläge realistisch in ein Reformgesetz einfließen könnten. Hier geht´s zur Folge „40 Jahre Strafverteidigung“: https://criminal-compliance.podigee.io/69-rosinusonair Hier geht´s zur Folge „Keine Demokratie ohne Strafverteidigung-Interview mit Prof.Matthias Jahn“: https://criminal-compliance.podigee.io/245-cr Dr. Grzesiek im Gespräch mit: Prof. Dr. Matthias Jahn war nach seiner Tätigkeit als Strafverteidiger (1998-2002), Staatsanwalt (2002-2005) und wiss. Mitarbeiter am BVerfG bis 2013 ordentlicher Professor und Ordinarius des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2013 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und Leiter der Forschungsstelle für Recht und Praxis der Strafverteidigung („RuPS“). Zudem ist Prof. Jahn seit 2005 im zweiten Hauptamt Richter am OLG, zunächst in Nürnberg und seit 2014 in Frankfurt a.M.. Kontakt: sekretariat-jahn@jura.uni-frankfurt.de https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
Was sind die größten Unterschiede zwischen den beiden Schulformen und was ist besser für ein Auslandsjahr geeignet? Matts und Julie vergleichen ihre eigenen Erfahrungen auf einer öffentlichen amerikanischen High School und einer Australischen Privatschule. Es geht um den Dresscode, Schulalltag, Freunde, Fächer und noch vieles mehr! Finde jetzt mit dem kostenlosen Vergleichsrechner deine perfekte Organisation:
Zwei YACHT-Redakteure, ein ambitioniertes Projekt: Wir begleiten Fabian Boerger und Ole Puls auf ihrem Weg zum Vegvisir Race. Mit ihrem restaurierten Langkieler „Slimöv“ von 1972 wollen sie beweisen, dass Regattasegeln kein Luxussport sein muss. Ihr erfahrt, wie die beiden sich auf die Regatta vorbereiten, die sie als Low-Budget-Projekt angehen. YACHT-Redakteur Hauke Schmidt unterstützt sie als Experte bei der Bootsbegutachtung, um die „Slimöv“ rennfertig zu machen. Fabian und Ole teilen ihre Erfahrungen und diskutieren die einfallsreichen Optimierungen, die sie bisher vorgenommen haben. Die beiden geben Tipps und berichten, wie andere Segler mit kleinen Anpassungen große Unterschiede erzielen können. Zudem sprechen sie über die Herausforderungen, die das Revier und das Projekt mit sich bringen, wenn sie im September an den Start gehen. Mit ihrer Erria 25 werden sie zwischen den Performance-Cruiser oder Carbon-Racer mit Sicherheit auffallen. Weitere YACHT-Artikel zu dem Thema: [- Betagte Yacht wird für das Vegvisir Race fit gemacht](https://www.yacht.de/regatta/wettfahrten/low-budget-regatta-betagte-yacht-wird-fuer-das-vegvisir-race-fit-gemacht/) - [Ungewöhnlicher Selbstversuch – Low-Budget bei einer Regatta mitmischen](https://www.yacht.de/regatta/wettfahrten/projekt-ungewoehnlicher-selbstversuch-low-budget-bei-einer-regatta-mitmischen/) Wenn ihr noch nicht genug von Segelthemen habt, dann schaut unbedingt auf [www.yacht.de](https://www.yacht.de/)! Außerdem halten wir euch bei [Instagram](https://www.instagram.com/yacht_magazin?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw%3D%3D), [Facebook](https://www.facebook.com/YACHT.Magazin.Online), [TikTok](https://www.tiktok.com/@yacht_magazin) und [YACHT tv](https://www.youtube.com/user/DKYACHTtv) immer auf dem Laufenden!
In dieser Episode von #Volatility sprechen Thomas Altmann, Head of Portfoliomanagement bei QC Partners, und Katharina Lehmann über Mexiko als Co‑Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 – mit besonderem Blick auf die wirtschaftliche Situation des Landes. Im Fokus stehen zentrale Kennzahlen wie BIP, Kaufkraft und Bevölkerungsstruktur sowie Unterschiede zu Deutschland. Außerdem beleuchten die beiden die Rolle des Außenhandels, die starke Abhängigkeit von den USA und die Chancen durch das neue EU‑Freihandelsabkommen. Ein weiterer Schwerpunkt: die wirtschaftlichen Effekte der WM, mögliche Schattenseiten sowie ein Blick auf Zinsen, Inflation, Währung und Aktienmarkt.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Der Apfel Kuchen Podcast (Apps und Funktionen mit Schwerpunkt auf VoiceOver.)
Telegram gehört zu den beliebtesten Messengern der Welt. Für blinde und sehbehinderte Nutzer ist die offizielle App unter iOS jedoch bis heute nur sehr eingeschränkt bis gar nicht nutzbar. Fehlende Beschriftungen, schwer erreichbare Bedienelemente und immer wieder auftretende Probleme mit VoiceOver sorgen regelmäßig für Frust.In dieser Folge des Apfelkuchen Podcasts werfe ich deshalb einen Blick auf aGram, einen speziell auf Barrierefreiheit ausgerichteten Telegram-Client. Ich zeige die Unterschiede zur offiziellen Telegram-App, demonstriere die Bedienung mit VoiceOver und stelle die Funktionen vor, die den Alltag deutlich erleichtern können.Falls ihr Telegram nutzt und euch mehr Zugänglichkeit wünscht, könnte aGram genau die App sein, nach der ihr gesucht habt.Den Link zur App findet ihr hier:https://apps.apple.com/app/id6758660315
Der Kaufvertrag ist einer der entscheidenden Faktoren für den Erfolg einer Unternehmensnachfolge – und zugleich eine häufig unterschätzte Herausforderung. In dieser Folge von ÜBERGABEREIF spricht Nils Koerber mit der Fachanwältin Ann-Christin Luga (dhpg) über die wichtigsten rechtlichen Aspekte beim Unternehmensverkauf. Themen sind unter anderem die Unterschiede zwischen Asset Deal und Share Deal, relevante Vertragsbestandteile, Haftungsfragen sowie typische Risiken für Käufer und Verkäufer. ÜBERGABEREIF ist der größte Podcast in der DACH-Region mit allen Themen rund um die Unternehmensnachfolge. Für den Verkauf von Firmen, für die innerfamiliäre Nachfolge und für den Firmenkauf. Wenn Sie Fragen zu Ihren Anliegen haben, rufen Sie uns einfach jetzt direkt über die Hotline an: +49 421 94 80 2000 Möchten Sie Gast in einer der nächsten Ausgaben von ÜBERGABEREIF werden. Schreiben Sie uns ein paar Hintergrundinformationen und wir melden uns zeitnah bei Ihnen.
In dieser Folge von Performance Skills sprechen wir mit Mirjam Schäfer über ihren besonderen beruflichen Weg als Ergotherapeutin, ihre Erfahrungen in verschiedenen Ländern und darüber, wie internationale Perspektiven den Blick auf Ergotherapie verändern können. Mirjam berichtet von ihrem Werdegang, ihren persönlichen Beweggründen, immer wieder neue Gesundheitssysteme und Kulturen kennenzulernen, und von prägenden Erfahrungen aus ihrer Arbeit im Ausland. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, welche Unterschiede sie im Verständnis von Betätigung, Teilhabe und Rehabilitation erlebt hat – und welche Rolle kulturelle Werte und gesellschaftliche Normen in der ergotherapeutischen Arbeit spielen. Ein zentrales Thema der Folge ist der Vergleich zwischen der Ergotherapie im deutschsprachigen Raum und internationalen Arbeitsweisen. Wir sprechen darüber, warum Ergotherapie im Ausland häufig als betätigungsorientierter oder weiterentwickelt wahrgenommen wird, was wir tatsächlich von anderen Ländern lernen können und welche Stärken der deutschsprachigen Ergotherapie manchmal unterschätzt werden. Außerdem teilt Mirjam Begegnungen und Situationen, die ihren Blick auf den Beruf nachhaltig geprägt haben. Zum Abschluss werfen wir gemeinsam einen Blick auf ihr ideales ergotherapeutisches Arbeitsumfeld: Was wäre möglich, wenn man die besten Ideen, Haltungen und Erfahrungen aus verschiedenen Ländern miteinander verbinden würde? Eine inspirierende Folge über berufliche Entwicklung, kulturelle Unterschiede, internationale Ergotherapie und die Frage, wie wir unsere eigene Praxis durch neue Perspektiven weiterdenken können. Viel Freude beim Zuhören! Performance Skills – mit Sabrina und Robert
Vor 250 Jahren erklärten die Vereinigten Staaten ihre Unabhängigkeit. Der Historiker Manfred Berg blickt zurück und erklärt, warum er um die älteste Demokratie besorgt ist. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Die USA haben den Ruf, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu sein. Sie feiern ihr 250-jähriges Bestehen und damit auch die Tatsache, als älteste Demokratie der Welt iel Gutes bewirkt zu haben.Doch seit Donald Trump in den USA die Präsidentschaft übernommen hat, leidet das gute Image der USA. Der 47. Präsident schlägt neue Töne an. Die USA wollen nicht länger Schutzmacht Europas sein, zeigt Großmachtfantasien, verhängen Zölle und hebeln damit alte Ordnungen aus den Angeln. Anlass für den Rest der Welt, sich Gedanken über Grundsätzliches zu machen. In diesem Podcast geht es um die Geschichte der Demokratie, die Unterschiede zwischen den USA und Europa und die neue nationalistische Politik, die sich in einem nie dagewesenen Triumphalismus zur Schau stellt. Rund um die Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum ist allerhand Pomp und zur Schaustellung militärischer Macht geplant. Steuert das Land auf eine Phase der Autokratie zu und ist „Make America Great Again“ ein Vorbote dieser Entwicklung? Oder ist all das nur Schall und Rauch? Unser Gast in dieser Folge: Manfred Berg ist Historiker, hat an den Universitäten von Berlin und Heidelberg Amerikanistik unterrichtet, er war am Deutschen Historischen Institut in Washington und ist heute ist heute Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Eben erschienen ist das Buch "Amerikas Demokratie. Eine kurze Geschichte der Unabhängigkeit bis Donald Trump" im Verlag Klett-Cotta.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Was bedeutet Heimat, wenn man in mehreren Welten zuhause ist? Wie gelingt es, Unterschiede nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung zu erleben? Und warum ist Neugier eine der wichtigsten Fähigkeiten für ein erfülltes Leben?In dieser Folge von GANZ SCHÖN MUTIG sprechen Melanie Wolfers und Tim Niedernolte mit Moderator, Autor und Diversity-Trainer Yared Dibaba über seine bewegende Lebensgeschichte zwischen Äthiopien und Norddeutschland, über Flucht, Zugehörigkeit und die Frage, was Menschen wirklich miteinander verbindet. Gemeinsam gehen sie der Kraft von Vielfalt, Menschlichkeit und Ambiguitätstoleranz auf den Grund – also der Fähigkeit, Unterschiede und Widersprüche auszuhalten, ohne den Kontakt zueinander zu verlieren.Zur Homepage vom Yared Dibaba: https://yared.de/Yared Dibaba bei Facebook und InstagramAktuelle Veröffentlichung: Bin da, wer noch? (Buch)
Dominique und Oliver sprechen in dieser Folge darüber, warum die Wahl des richtigen Zielmarkts weit mehr ist als eine Marketingentscheidung. Wer Verantwortung für ein Produkt trägt, trifft jeden Tag Entscheidungen, die den weiteren Handlungsspielraum einschränken oder erweitern. Genau deshalb beeinflusst der Zielmarkt die Produktentwicklung von Anfang an. Er bestimmt, welche Probleme relevant sind, welche Bedürfnisse zählen und welche Rahmenbedingungen bei der Gestaltung eines Produkts berücksichtigt werden müssen. Für Product Owner:innen und Produktmanager:innen entsteht daraus eine wichtige Frage: Für wen entwickeln wir eigentlich und in welchem Markt soll unser Produkt erfolgreich sein? Ein Zielmarkt besteht aus deutlich mehr als einer Nutzergruppe. Geografische Unterschiede spielen ebenso eine Rolle wie rechtliche Vorgaben, kulturelle Erwartungen oder technologische Rahmenbedingungen. Ein Produkt kann in einem Markt hervorragend funktionieren und in einem anderen kaum Resonanz erzeugen. Manche Funktionen werden in einem Land erwartet, während sie anderswo keine Bedeutung haben. Wer diese Unterschiede ignoriert, riskiert hohe Investitionen in Lösungen, die am tatsächlichen Bedarf vorbeigehen. Der Zielmarkt setzt deshalb wichtige Leitplanken für Produktstrategie, Produktgestaltung und die Auswahl möglicher Lösungsansätze. Häufig entsteht der Wunsch, möglichst viele Kundengruppen gleichzeitig anzusprechen. In der Praxis führt das oft zu Produkten, die für niemanden wirklich überzeugend sind. Ein klar definierter Zielmarkt hilft dabei, Ressourcen gezielt einzusetzen und Prioritäten bewusster zu setzen. Statt jede denkbare Anforderung zu berücksichtigen, entsteht ein besseres Verständnis dafür, welche Probleme besonders relevant sind und wo der größte Nutzen geschaffen werden kann. Diese Fokussierung erleichtert viele Entscheidungen im Produktalltag und schafft Orientierung für Teams und Stakeholder. Die Suche nach dem passenden Zielmarkt beginnt selten mit vollständiger Sicherheit. Meist stehen zunächst Annahmen im Raum. Genau deshalb ist frühes Lernen so wichtig. Kundeninterviews, Beobachtungen im Nutzungskontext und direkte Gespräche mit potenziellen Kundinnen und Kunden helfen dabei, Marktsegmente besser zu verstehen. Dabei geht es nicht darum, Zustimmung für eine Idee einzusammeln. Entscheidend ist, die eigenen Hypothesen kritisch zu prüfen und herauszufinden, ob ein relevantes Problem tatsächlich existiert und ob die gewählte Zielgruppe bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen. Auch der Product Market Fit entsteht nicht am Reißbrett. Ob ein Zielmarkt wirklich zum Produkt passt, zeigt sich oft erst nach den ersten Schritten im Markt. Die gewonnenen Erkenntnisse können Anpassungen am Produkt erforderlich machen. Manchmal zeigt sich sogar, dass ein anderer Zielmarkt deutlich besser geeignet ist. Erfolgreiche Produktentwicklung bedeutet deshalb, Markt und Produkt gemeinsam weiterzuentwickeln. Wer den Zielmarkt als lernbare Annahme versteht und regelmäßig hinterfragt, schafft bessere Voraussetzungen für nachhaltigen Produkterfolg. Im Kontext dieser Folge empfehlen wir euch insbesondere folgenden Folgen: - User Feedback mit Kundeninterviews einholen (https://produktwerker.de/user-feedback-mit-kundeninterviews/) - Warum Personas für Product Owner wertvoll sind (https://produktwerker.de/warum-personas-fuer-product-owner-wertvoll-sind/) - Das Problem mit dem Minimal Viable Product (https://produktwerker.de/das-problem-mit-dem-minimal-viable-product/) - The Decision Stack (https://produktwerker.de/the-decision-stack/)
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Christoph Holzmann, Geschäftsführer von &Ensa. Wir ordnen ein, wie wir als Generalplanungsunternehmen die energetische Sanierung von Wohngebäuden als One-Stop-Shop begleiten und damit einen Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands leisten wollen. Wir sprechen über Christophs Weg von der Konzernwelt in ein Start-up. Er erklärt, warum ihn die Verbindung aus Betriebswirtschaft, Technologie und Nachhaltigkeit zu &Ensa geführt hat und weshalb er den Wechsel als Möglichkeit sieht, schneller und direkter etwas zu bewegen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie energetische Sanierung praktisch abläuft. Wir beschreiben die drei Phasen Analyse, Generalplanung und Umsetzung und erklären, wie wir dabei Architekten, Energieberater, technische Gebäudeausrüstung und weitere Fachdisziplinen zusammenbringen, um Eigentümer und Bestandshalter durch den gesamten Prozess zu begleiten. Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen Konzern und Start-up. Christoph schildert, warum Entscheidungen in einem kleineren Unternehmen schneller getroffen werden können, welche Rolle Technologie und Digitalisierung spielen und weshalb er sie im Gebäudebereich als oft unterschätzt beschreibt. Wir sprechen auch über Marktbedingungen, Regulierung und die große Sanierungslücke im deutschen Gebäudebestand. Dabei geht es um Fachkräftemangel, Finanzierung, Förderungen, regionale Unterschiede und die Frage, wie wir mit begrenzten Kapazitäten dennoch mehr Gebäude energetisch modernisieren können.
Warum fällt Vertrauen manchen Menschen so leicht und anderen überhaupt nicht? In dieser Folge geht es darum, wie stark deine inneren Bilder und Worte beeinflussen, ob du Vertrauen, Freude und Handlung zulässt oder dich selbst ausbremst. Du erfährst, weshalb kleine sprachliche Unterschiede wie ‚ich muss‘, ‚ich sollte‘ oder ‚ich darf‘ sofort andere Gefühle in deinem Gehirn erzeugen. Gleichzeitig wird deutlich, wie sehr vergangene Erfahrungen neue Entscheidungen blockieren können, wenn du unbewusst Mauern statt Möglichkeiten aufbaust. Libero und Sibylle sprechen darüber, warum Vertrauen nicht erst nach Jahren entsteht, sondern immer zuerst in deinem eigenen Kopf beginnt. Spannend ist auch der Blick auf Werbung, Sprache und Bilder und weshalb selbst ein Brokkoli auf einem Werbeplakat Gefühle und Verhalten steuern kann. Du lernst, wie dein Gehirn aus Vorstellungen Realität macht und warum Misstrauen oft genau das anzieht, wovor du Angst hast. Eine Folge über Vertrauen, innere Sicherheit und darüber, wie du deine Gedanken endlich wieder für dich statt gegen dich arbeiten lässt. Du möchtest rausfinden, wie du das in deiner individuellen Situation nutzen kannst? Lade dir eines der bekannten Hörbücher herunter, bevor du zum nächsten NLP Gamechangerday in Winterthur kommst und erfahre alles was du brauchst, um noch mehr Glück, Erfolg und Freiheit in dein Leben zu lassen. Weitere Infos auf: www.brain-vitamins.ch/angebot
Ive sagt, sie sei im falschen Land aufgewachsen. Und jetzt erfüllt sie sich ihren Traum: Sie lebt seit vier Jahren mit ihren drei Kindern in den USA. Heute ist sie glücklich und zufrieden im Südosten der USA, im Bundesstaat South Carolina, und betreut dort als Steuerberaterin deutsche Klienten in den USA. Wie sie ihren amerikanischen Traum lebt – inklusive Traumhaus und Corvette –, welche Parallelen, aber auch krassen Unterschiede es zum Leben in Deutschland gibt und wie man mit nur wenig Englisch in den USA trotzdem viel erreichen kann, hört ihr jetzt in dieser besonderen Folge. Sie wurde in Greenville, South Carolina, aufgezeichnet und ist zugleich der Startschuss für eine neue Podcastreihe: „Ein Land, 50 Gesichter“ – ein neues Format, in dem ich nach und nach alle 50 Bundesstaaten der USA besuche und norddeutsche Geschichten präsentiere.
Wie entsteht eigentlich Bio Milchproteinkonzentrat? Und ist Ultrafiltration wirklich schlecht oder „unnatürlich“?In dieser ROC-TV Folge schauen wir uns wissenschaftlich fundiert an, wie Milchproteinkonzentrat (MPC) hergestellt wird, warum Ultrafiltration ein physikalischer statt chemischer Prozess ist und weshalb wir bei ROC-Sports bewusst auf Bio Milchproteinkonzentrat statt ausschließlich reines Whey setzen.Du erfährst:wie Bio Milchprotein hergestellt wirdwarum Verarbeitung nicht automatisch schlecht istdie Unterschiede zwischen Whey-Protein und Milch-Proteinwarum MPC oft natürlicher und cremiger schmecktweshalb Casein + Whey im Alltag viele Vorteile bietenWie immer ohne Fitness-Mythen, ohne Panikmache und ohne Bullshit, sondern ehrlich, praxisnah und wissenschaftlich fundiert.Die wichtigsten Stellen:00:00 - Intro00:54 - Von Bio Milch zum Bio Proteinpulver01:22 - Warum wir unsere Produktion selbst umsetzen01:37 - Der Herstellungsprozess einfach erklärt02:12 - Bio Milch als Ausgangsbasis03:52 - Schritt Nr. 1: Pasteurisierung und Entrahmung05:35 - Schritt Nr. 2: Ultrafiltration08:09 - Schritt Nr. 3: Sprühtrocknung10:10 - Vom Milchprotein zum fertigen Pulver10:39 - Zusammenfassung: So entsteht Milchproteinkonzentrat10:47 - Warum wir auf Milchprotein statt reines Whey setzen12:27 - Das steckt hinter unserem ROC-Sports Bio ProteinIch freue mich auf Dein Feedback in den Kommentaren und wenn Du uns ein Abo und ein Like dalässt.Proteinreiche Grüße und alles Gute für Dich,Chris “The ROC”
Chia-Samen gelten als besonders ballaststoffreich und zeichnen sich durch ihre außergewöhnliche Quellfähigkeit aus. In dieser Folge stellen Benjamin Hartlieb und Peter Emrich ein Frühstücksrezept vor, das Chia-Samen mit Kefir, Obst, Honig und Gewürzen kombiniert. Dabei erläutern sie die Bedeutung von Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen und fermentierten Lebensmitteln für Sättigung, Verdauung und Darmgesundheit. Außerdem geht es um die Unterschiede zwischen Chia-Samen und Leinsamen sowie um praktische Tipps zur richtigen Zubereitung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich ein sättigendes Frühstück positiv auf Essverhalten und Stoffwechsel auswirken kann. Die Folge liefert alltagstaugliche Anregungen für einen gesunden Start in den Tag. Möchtest Du diesen Podcast finanziell unterstützen? Danke! Nutze ganz einfach paypal oder unsere Bankverbindung: Paypal Adresse: wirdunatur@online.de oder direkt über den Link: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=GMQBVKBLBD2FY Kontoinhaber: MW Medien und Entertainment UG IBAN: DE12 1001 0010 0665 4301 33 BIC: PBNKDEFFXXX Verwendungszweck: Freiwillige Unterstützung oder Zuwendung Besuche auch unsere Homepage https://wir-du-natur.de und trage Dich zu unserem Newsletter ein. So bist Du immer auf dem neuesten Stand und kannst mit uns in Kontakt bleiben. Wichtiger Hinweis (Disclaimer): Liebe Hörer, die Nutzung der Inhalte dieses Podcast erfolgt auf Eure eigene Gefahr und ist nur zur allgemeinen Information bestimmt. Bei Erkrankungen oder anhaltenden Beschwerden wird die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Heilpraktiker zwingend empfohlen. Die in diesem Podcast zusammengestellten Informationen stellen in keiner Weise Ersatz für professionelle Beratungen und/oder Behandlungen durch Ärzte oder Heilpraktiker dar. Wir stellen keine Diagnosen und erteilen ausdrücklich keine Ratschläge oder Empfehlungen hinsichtlich der Therapie konkreter Erkrankungen. Für etwaige Angaben über Verfahrensweisen und Anwendungsformen wird von uns keine Gewähr übernommen und jede Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr des Hörers. Bitte achtet auf Euch und wendet Euch bei persönlichen Anwendungsfragen vertrauensvoll an einen naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktiker. Wir sind in keiner Weise verantwortlich für etwaige Schädigungen, die durch den Gebrauch oder Missbrauch der dargestellten Inhalte entstehen. Ihr seid für Eure Gesundheit stets selbst verantwortlich.
In dieser Episode von Zweierkette.FM begrüßen wir Marvin Begemann, Analyst bei Borussia Mönchengladbach. Marvin gibt uns exklusive Einblicke in seinen beeindruckenden Werdegang von der Eintracht Frankfurt über Mainz 05 bis hin zur Fohlenelf – und verrät uns als Weltpremiere, wohin seine Reise als Nächstes geht (Spoiler: Es wird international!). In diesem Video erfährst du: ✅ Wie Marvin den Sprung in die Profi-Bubble geschafft hat ✅ Wie der Alltag eines Analysten in der Bundesliga aussieht ✅ Den Unterschied zwischen Performance- und Spielanalyse ✅ Wie Daten die Transferentscheidungen der Top-Clubs beeinflussen ✅ Marvins Tipps für alle, die selbst im Fußball-Business Fuß fassen wollen Außerdem diskutieren wir über die deutsche Nationalmannschaft, den Football Manager und die Unterschiede zwischen virtueller und realer Analyse.
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Geld macht zwar nicht automatisch glücklich, aber es besteht ein elementarer Zusammenhang zwischen dem Ersparten und Glücksgefühlen. Daraus sollte man in der modernen Bankberatung unbedingt die richtigen Schlüsse ziehen. Deswegen tauchen wir in unserer aktuellen Podcast-Folge an dieser Stelle tiefer ein, speziell mit Blick auf den Ruhestand. Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und quirion-Gründer, stellt dieses Mal die Fragen. Für die spannenden Einsichten ist Julia Blaschke zuständig. Sie ist Vermögensberaterin und gleichzeitig Glückscoach, also eine ausgewiesene Expertin. Julia beantwortet folgende Fragen von Karl: Wie genau sieht die glückliche Doppelrolle von Julia Blaschke aus? (01:45) Warum wird Geldanlage und Glück so oft getrennt betrachtet? (02:54) Was steckt in diesem Zusammenhang hinter dem sogenannten PERMA-Modell? (04:17) Warum ist der Ruhestand ein besonders kritischer psychologischer Moment? (06:17) Gibt es Beispiele für Kunden, die finanziell alles richtig gemacht haben, aber dennoch unglücklich sind zu Beginn des Ruhestands? (07:38) Was genau ist mit „positive Emotionen“ gemeint, wenn man das in der Ruhestandsphase psychologisch etwas tiefer betrachtet? (08:49) Ist der Gedanke vom „kleinen Glück“ nicht etwas zu einfach? (11:05) Wie hängen Emotionen und Geld zusammen? (12:43) Warum gibt es große Unterschiede beim Thema Engagement im Ruhestand? (14:25) Wie findet man echtes Engagement im Ruhestand? (16:24) Ist Beziehungspflege im Ruhestand nicht eine Selbstverständlichkeit? (17:24) Was kann man im Bereich der Beziehungen finanziell klug planen? (19:15) Sind Sinn- und Zweckfragen wirklich relevant für jemanden, der einfach nur in Rente gehen möchte? (20:25) Wie hilft man Menschen das „Gebrauchtwerden“ im Ruhestand zu finden? (23:13) Was ist und Thema Ziele und Erfolge im Ruhestand zu beachten? (24:42) Was sind die häufigsten Fehler auf dem Weg in den Ruhestand? (26:12) Was hält Julia Blaschke für den wichtigsten Aspekt im Kontext von Geld und Glück im Ruhestand? (28:21) Gut zu wissen Ab einem bestimmten Einkommensniveau macht mehr Geld allein nicht mehr glücklicher. Was wirklich zählt, sind Autonomie, tiefe Beziehungen, Sinn. Die meisten Menschen planen jahrelang finanziell für den Ruhestand – aber die psychologische Seite wird häufig übersehen. Positive Emotionen sind insbesondere auch im Ruhestand wichtig und man kann sie kultivieren. Kleine Glücksmomente lassen sich im Ruhestand besser bemerken als zu Arbeitszeiten. Echtes Engagement versüßt den Ruhestand – Leidenschaften sollten also gepflegt werden. Mit dem Beruf verlieren die meisten Menschen schlagartig 60 bis 70 % ihrer sozialen Kontakte – Geld sollte also auch für Beziehungspflege eingeplant werden. Ein erfüllter Ruhestand ist oft eng verknüpft mit dem „Gebrauchtwerden“ und der Erreichung selbstgesteckter Ziele. Glück im Ruhestand passiert nicht einfach so – es ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen – am besten frühzeitiger. Menschen sollten ihr Geld im Dienst ihres Glücks einsetzen – nicht umgekehrt. Folgenempfehlung: Folge 251 unseres Podcast mit dem Titel: „Was haben Wünsche und Träume mit Finanzen zu tun?“ (01:45) Wie genau sieht die glückliche Doppelrolle von Julia Blaschke aus? (01:45) (02:54) Warum wird Geldanlage und Glück so oft getrennt betrachtet? (02:54) (04:17) Was steckt in diesem Zusammenhang hinter dem sogenannten PERMA-Modell? (04:17) (06:17) Warum ist der Ruhestand ein besonders kritischer psychologischer Moment? (06:17) (07:38) Gibt es Beispiele für Kunden, die finanziell alles richtig gemacht haben, aber dennoch unglücklich sind zu Beginn des Ruhestands? (07:38) (08:49) Was genau ist mit „positive Emotionen“ gemeint, wenn man das in der Ruhestandsphase psychologisch etwas tiefer betrachtet? (08:49) (11:05) Ist der Gedanke vom „kleinen Glück“ nicht etwas zu einfach? (11:05) (12:43) Wie hängen Emotionen und Geld zusammen? (12:43) (14:25) Warum gibt es große Unterschiede beim Thema Engagement im Ruhestand? (14:25) (16:24) Wie findet man echtes Engagement im Ruhestand? (16:24) (17:24) Ist Beziehungspflege im Ruhestand nicht eine Selbstverständlichkeit? (17:24) (20:25) Sind Sinn- und Zweckfragen wirklich relevant für jemanden, der einfach nur in Rente gehen möchte? (20:25) (23:13) Wie hilft man Menschen das „Gebrauchtwerden“ im Ruhestand zu finden? (23:13) (24:42) Was ist und Thema Ziele und Erfolge im Ruhestand zu beachten? (24:42) (26:12) Was sind die häufigsten Fehler auf dem Weg in den Ruhestand? (26:12) (28:21) Was hält Julia Blaschke für den wichtigsten Aspekt im Kontext von Geld und Glück im Ruhestand? (28:21)
In dieser Episode sprechen wir über: Mental Load vor, während und nach dem Urlaub Die unsichtbare Organisationsarbeit im Familienalltag Warum viele Mütter noch immer den Großteil der Familienkoordination übernehmen Die Rolle von Vätern in modernen Familien Was aktive Vaterschaft heute bedeutet Wie sich gesellschaftliche Erwartungen auf Eltern auswirken Unterschiede in der Erziehung von Söhnen und Töchtern Welche Rollenbilder Kinder von uns übernehmen Warum Gleichberechtigung zu Hause beginnt Kommunikation und Konflikte in Partnerschaften Wie unterschiedliche Erwartungen zu Spannungen führen können Warum Perfektion im Familienalltag oft unrealistisch ist Die Bedeutung von Paarzeit und Selbstfürsorge Praktische Strategien für entspanntere Familienreisen Wie Familien gemeinsame Erinnerungen schaffen, ohne sich unter Druck zu setzen ------------------------ Links zur Folge: Julisne Blinzer (8) Instagram
Zweiklassengesellschaft - eine Folge über sichtbare und unsichtbare Unterschiede in unserer Gesellschaft. Wir sprechen über Arm und Reich, über Chancen und Grenzen, über Systeme wie Kassenunterschiede und Debatten rund um Quoten. Wo beginnt Ungleichheit, wo wird verstärkt - und was bedeutet das für den Alltag jedes Einzelnen? Eine ehrliche, kritische und zugleich greifbare Auseinandersetzung mit einem Thema, das uns alle betrifft. Viel Spaß beim Zuhören. Eure Marion & Euer Manuel!
In dieser Folge geht es um ein Thema, das oft romantisiert wird: Wolfhunde. Zwischen Faszination und Wirklichkeit liegen jedoch große Unterschiede – und genau darüber spricht Sabine in dieser Episode. Zu Gast ist Christine Ross aus der Podcast-Community, angehende Hundetrainerin und Dozentin. Seit 15 Jahren lebt sie mit Wolfhunden und kennt die Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Offen und ehrlich erzählt sie von ihrem Alltag mit ihrer Wolfhündin Ripley – einem Leben, das sich deutlich von dem mit „normalen“ Hunden unterscheidet. Gemeinsam gehen sie zentralen Fragen nach: Was sind Wolfhunde eigentlich? Welche Rassen fallen unter dieses Label – vom Tschechoslowakischen Wolfhund bis zu sogenannten „High Content“-Hybriden? Und warum ist ihre Haltung so anspruchsvoll? Christine macht deutlich, was viele unterschätzen: Wolfhunde sind keine einfachen Familienhunde. Sie verlangen ein hohes Maß an Anpassung, Konsequenz und Verzicht – von eingeschränkter Sozialisation über intensiven Trainingsaufwand bis hin zu einem Alltag, der spontane Aktivitäten oft kaum zulässt. Im Mittelpunkt steht dabei nicht Kontrolle, sondern Beziehung: Vertrauen, Respekt und eine stabile Mensch-Hund-Bindung sind entscheidend. Klassische Erziehungskonzepte greifen hier oft zu kurz. Diese Folge ist ein ehrlicher Real Talk. Sie räumt mit Mythen auf und zeigt, warum die Entscheidung für einen Wolfhund gut überlegt sein muss – und warum es in vielen Fällen vernünftiger ist, darauf zu verzichten. Am Ende bleibt die besondere Ambivalenz dieser Tiere: weder ganz Hund noch ganz Wolf. Genau das macht ihr Leben – und das ihrer Halterinnen und Halter – so komplex.
Genre: Animation: In dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Animationsfilm „Große Haie, kleine Fische“ aus dem Jahr 2004. Gemeinsam tauchen wir in die faszinierende Welt der Computeranimation ein und sprechen über die technischen Besonderheiten, die den Film geprägt haben. Dabei werfen wir einen Blick auf die damals innovative Face-Recognition-Technologie und diskutieren, wie sie zur Gestaltung der Figuren und ihrer Mimik beigetragen hat.Außerdem widmen wir uns der Besetzung und Synchronisation des Films. Wir sprechen über die prominenten Sprecherinnen und Sprecher, die den Charakteren ihre Stimmen verliehen haben, und betrachten die Unterschiede zwischen der Original- und der deutschen Synchronfassung.Natürlich nehmen wir auch die Handlung genauer unter die Lupe. Wir sprechen über die zentralen Figuren, die Themen des Films sowie die erzählerischen Ansätze, mit denen die Geschichte in der bunten Unterwasserwelt erzählt wird. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die damalige Einordnung des Films in die Animationslandschaft und diskutieren, welche Besonderheiten ihn innerhalb seines Genres auszeichnen.Begleitet uns auf eine Reise durch die Entstehung, Technik und Geschichte von „Große Haie, kleine Fische“ und erfahrt, welche Aspekte des Films auch heute noch für Gesprächsstoff sorgen.Viel Spaß bei dieser Episode! --------------------------------------Ihr habt Filmtipps für uns? Filme, die wir sehen und besprechen müssen? Dann schreibt uns!Wir freuen uns über ein Abo! Folgt uns auch gerne auf:Instagram: popcorn_zum_mitnehmen Facebook: Popcorn zum Mitnehmen Threads: popcorn_zum_mitnehmen TikTok: popcorn_zum_mitnehmen Helmut auf: LetterboxdCover by Karina: Instagram: karina_ist_kreativDiese Episode (Ep. 192) enthält unbezahlte Werbung. --------------------------------------Impressum des Podcasts--------------------------------------Anmerkung: Es handelt sich bei den von uns im Podcast genannten Filmen, Streamingdiensten, etc. um persönliche Empfehlungen, wir werden von niemanden bezahlt, beispielsweise Streamingdienste, etc. zu nennen. Sollte es bezahlte Werbung im Podcast geben, wird dies im Podcast explizit genannt, und Ihr könnt dies auch in den Shownotes nachlesen.
► Tickets für unsere Tour: https://www.eventim.de/artist/die-deutschen In diesem exklusiven Interview gewährt ein ehemaliger Finanzbeamter mit 20 Jahren Berufserfahrung tiefe Einblicke hinter die Kulissen der deutschen Finanzbehörden. Wir sprechen offen über den stressigen Alltag einer Betriebsprüfung, den Mythos um das 'Kleingewerbe' und die komplexen Strukturen, die für viele Unternehmer und Selbstständige eine Hürde darstellen. Wenn du wissen willst, ob du bei einer Prüfung wirklich mit Schikane rechnen musst, wie das Finanzamt mit Barzahlungen umgeht oder warum selbst die Finanzbeamten oft über die Komplexität des Steuerrechts klagen, ist dieses Video ein absolutes Muss. Wir klären auf über die Unterschiede zwischen freiberuflichen und gewerblichen Einkünften bei Content Creatorn, Influencern und Podcastern sowie über die Realität der Steuergesetzgebung in Deutschland. Egal ob du Arbeitnehmer bist, der sich Geld über die Steuererklärung zurückholen will, oder Unternehmer, der die Spielregeln besser verstehen möchte – hier gibt es wertvolles Wissen, das dir hilft, den Durchblick zu behalten.Alle Kanäle | Oliver Stöhring (OllinichtimDienst)► https://www.instagram.com/ollinichtimdienst► https://www.tiktok.com/@ollinichtimdienst► https://youtube.com/@ollinichtimdienst?si=gepZ9YYCGCj014uR► OlliNichtImDienst@gmail.comAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon: http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
Du möchtest Deutsch regelmäßig sprechen? Alle Informationen zum CharLingua Sprachclub findest du hier: https://www.charlingua.de/sprachclubIn dieser Folge von Uplevel Your German geht es um ein kleines deutsches Wort, das im Alltag ständig vorkommt und trotzdem schwer zu übersetzen ist: eben.Du lernst die wichtigsten Bedeutungen von eben in gesprochenem Deutsch:Was bedeutet mal eben? Wann heißt eben so viel wie „gerade“ oder „vor kurzer Zeit“? Warum kann Das ist eben so freundlich, resigniert oder auch genervt klingen? Und was steckt hinter Sätzen wie Dann eben nicht oder Eben das meine ich?Diese Folge ist besonders hilfreich für Deutschlerner ab etwa B1-Niveau, die natürliches gesprochenes Deutsch besser verstehen möchten. Wir schauen uns typische Alltagssätze, den Tonfall und die kleinen emotionalen Unterschiede an, die man im Wörterbuch oft nicht findet.Du hörst Beispiele wie:Kommst du mal eben? Ich habe Lukas eben angerufen. Das ist gerade eben passiert. Das ist eben so. Dann eben nicht. Eben das meine ich.Am Ende verstehst du besser, warum eben nicht einfach eine einzige Übersetzung hat — und wie Deutsche dieses Wort im Büro, im Alltag und in Gesprächen mit Freunden wirklich benutzen. Du möchtest die Beispiele noch einmal in Ruhe nachlesen? Den Blogbeitrag zur Episode findest du hier: Podcast + Blog | CharLingua DeutschMöchtest du mir schreiben? Das kannst du hier machen >>>Support the show
Das tschechische Gesundheitssystem genießt in der Bevölkerung grundsätzlich ein hohes Vertrauen. Medizinische Leistungen sind breit zugänglich, die Versorgung gilt als leistungsfähig und im internationalen Vergleich als kosteneffizient. Gleichzeitig wächst der Reformdruck, nichtzuletzt durch den demografischen Wandel, aber auch durch Personalmangel und steigende Kosten.Warum gilt das tschechische Gesundheitssystem trotzvergleichsweise geringer Ausgaben als so erfolgreich? Weshalb finden viele Menschen dennoch nur schwer einen Zahnarzt oder Facharzt? Welche Folgen hat der Ärztemangel insbesondere außerhalb der großen Städte? Und wie gut ist das System auf eine alternde Gesellschaft vorbereitet?Diesen und weiteren Fragen gehen wir in der vierten Folgeder dritten Staffel von „Sechsmal Tschechien“ nach. Wir sprechen mit Ärztinnen und Experten über Stärken und Schwächen des Systems, über Reformbedarf, regionale Unterschiede und den Vergleich mit Deutschland. Die Folge wurde von Markéta Kachlíková und Ivo Vacík vorbereitet.
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Suizid und sexualisierte Gewalt. Hilfe bei Suizidgedanken Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 / 0800 1110 222 sowie 116123, anonym, kostenlos und 24/7 erreichbar Auch per Chat: https://online.telefonseelsorge.de/ Noelia ist verzweifelt. Obwohl sie gerade erst Anfang 20 ist, hat sie bereits mit dem Leben abgeschlossen. Noelia hat weder Träume noch Ziele. Dafür umso mehr Schmerz, den sie mit sich trägt. Immer wieder versucht die junge Katalanin, sich das Leben zu nehmen. Und als ihr letzter Suizidversuch dazu führt, dass sie querschnittsgelähmt in einem Krankenhausbett aufwacht, trifft Noelia schließlich eine Entscheidung: Sie will ihren Tod in die Hände des Staates legen. Doch diese Rechnung hat sie ohne ihren Vater gemacht… In Spanien ist Sterbehilfe ein Recht, das den Menschen zusteht. Mit dem sogenannten „LORE“ hat die Sánchez-Regierung 2021 sowohl die aktive Sterbehilfe als auch den assistierten Suizid legalisiert, wenn auch unter klaren Bedingungen. In dieser Folge erklären wir, wie genau der Umgang mit Sterbehilfe in Spanien aussieht und wo die Unterschiede zu Deutschland liegen. Außerdem gehen wir der Frage nach, inwieweit Angehörige ein Mitspracherecht haben, wenn es um das selbstgewählte Lebensende einer Person geht. Expert:innen in dieser Folge: Prof. Dr. Jan Schildmann, Internist und Medizinethiker Pia Dittke, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsphilosophie und Medizinrecht der Universität Münster Karin Griese, Leiterin des Bereichs Traumaarbeit der Frauenrechtsorganisation “medica mondiale” Prof. Dr. med Thomas Pollmächer, Psychiater und Vorsitzender des Vereins “Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.” **Credit** Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller **Quellen (Auswahl)** Verwaltungsgericht Nr. 14 von Barcelona, Urteil vom 17.03.25 - liegt vor Oberster Gerichtshof Katalonien: Urteil Nr. 3048/2025 vom 19.09.2025 - liegt vor BOLETÍN OFICIAL DEL ESTADO: Organgesetz 3/2021 vom 24. März zur Regelung der Sterbehilfe https://shorturl.at/AV3aZ Antena 3: “Noelia Castillo Ramos, la joven de 25 años que ha logrado la eutanasia | Las Entrevistas de Sonsoles” https://shorturl.at/AdBve El País: “Cronología del ‘caso Noelia'| La joven parapléjica tiene programada la eutanasia que espera desde 2024” https://shorturl.at/pbVPf Hier geht es zu Paulinas LTO-Artikel https://shorturl.at/QgRKO **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In dieser Folge spricht Anna-Lisa Bier mit Dr. Christiane Druml, Juristin und Vorsitzende der österreichischen Bioethikkommission. Die Kommission berät das Bundeskanzleramt in bioethischen Fragen und bringt Expertise aus Humanmedizin, Recht, Philosophie und weiteren Fachbereichen zusammen. Gemeinsam sprechen sie über die Rolle der Bioethikkommission im politischen Entscheidungsprozess, über ethische Konflikte in Medizin und Forschung, den Einfluss gesellschaftlicher Debatten und Wissenschaftsskepsis sowie über die Herausforderungen, die neue Technologien für Politik und Gesellschaft mit sich bringen. Außerdem geht es um die Bedeutung ethischer Bildung, internationale Unterschiede im Umgang mit bioethischen Fragen und einen Ausblick auf die bioethischen Herausforderungen der Zukunft. Weiterführende Links: Mehr Informationen zur Bioethikkommission Festschrift zu 20 Jahren Bioethikkommission (2021) Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
IPO oder Spin-Off – welche Strategie bietet Anlegern langfristig die besseren Chancen?
02:26 Wer ist Volker Looks? 02:58 Wie ist Volker zum Thema Gründung gekommen? 04:38 Wie ist GIE entstanden und welche Lücke soll damit geschlossen werden? 06:18 Mindset 07:53 Zentrale Inhalte des Studiengangs – Verbindung zwischen Theorie und Praxis 11:18 für wen ist das Studium geeignet? 13:30 Unterschiede und Besonderheiten des Studiengangs 17:18 Welche Methoden setzt ihr ein? 20:12 Beispiele 24:15 Labore in der Hochschule 24:56 Feedback 27:04 Zahlen und Facts 31:03 Wo geht's in den nächsten paar Jahren hin? 33:33 Wie sieht Volker Looks den StartUp Standort Schleswig-Holstein. 35:31 Tipps Weitere Infos: https://hs-flensburg.de/studium/bachelor/gie Music: freemusicarchive.org/music/Checkie_…_Dilemma_ID_03 License: creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
2025 brachten die Anlagen der Schweizer Pensionskassen hohe Renditen, durchschnittlich gibt es über 4,5 Prozent Verzinsung für Versicherte. Doch viele wissen nichts davon, wie eine ZKB-Studie zeigt. Zugleich sind die Unterschiede zwischen den Kassen gross.
Thema: New Business „Ich glaube, ein kleines, committed Team ist eine Superpower.“ In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Jan Paul Schwarz, New Business Director bei Mother Berlin, über die Realität von New Business in Agenturen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen JP's „sieben Säulen des New Business“: von Outbound und Sichtbarkeit über Pitch-Beratungen und Events bis hin zu öffentlichen Ausschreibungen, strategischen Allianzen und dem Aufbau belastbarer Beziehungen zu EntscheiderInnen. Dabei wird schnell klar: Modernes New Business ist vor allem People Business. Statt rein markenbasiertem Prospecting plädiert JP für einen konsequent menschenzentrierten Ansatz – denn Entscheidungen werden nicht von Marken, sondern von Menschen getroffen. Er erklärt, warum Agenturen viel stärker in langfristige Beziehungen investieren sollten, wie man überhaupt auf das Radar von CMOs kommt und weshalb eigene Formate, Thought Leadership sowie echte Relevanz wichtiger sind als generische Outreach-Mails. Außerdem Thema: die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem britischen Markt. Warum Pitch-Beratungen in UK eine deutlich größere Rolle spielen, weshalb professionelle Pitch-Prozesse dort oft strukturierter ablaufen und was deutsche Agenturen daraus lernen können. Gemeinsam diskutieren Kim und JP über Pitch-Fees, Red Flags bei Auswahlprozessen und die Frage, woran man früh erkennt, ob ein Pitch sinnvoll ist oder besser nicht gespielt werden sollte. Eine Episode über strategisches New Business und die Kunst, Beziehungen aufzubauen, bevor überhaupt ein Pitch auf dem Tisch liegt.
Hallo zusammen und Willkommen im Westlichen Mittelmeer. Es ist mal wieder so weit: Euer Lektor auf See Patrick Büchler ist an Bord der MeinSchiff 1 und sendet heute live von Bord aus seiner Kabine. Gemeinsam mit Alina geben sie Euch einen guten Einblick in die Route und die tollen Destinationen sowie viele Tipps und Erfahrungen aus erster Hand. Im ersten Teil geht es nach Mallorca, Barcelona und Korsika. Viel Spaß beim Hören der Folge!Ahoi, Euer Patrick Büchler
Predigt von Pastor Gideon Illner am Sonntag, 31.05.2026.Viele entfernen sich nicht plötzlich von Gott – sondern schleichend. Diese Predigt geht ehrlich darauf ein, warum Sünde solche Macht hat, warum es Unterschiede gibt und wie wir nicht nur mutig und kompromisslos nah bei Gott bleiben, sondern auch wieder zurückfinden können.
Mit der Serie Rentierbaby feierte Richard Gadd 2024 einen Überraschungserfolg bei Netflix. Nun ist er zurück. In der Miniserie Half Man spielen Gadd und Jamie Bell zwei sehr unterschiedliche Halb-"Brüder", die sich im Erwachsenenalter bei einer Hochzeit wieder treffen. Esther hat die sechs Folgen starke Serie bei HBO Max gesehen und erklärt im Podcast die Ähnlichkeiten und Unterschiede zu Rentierbaby. *** Dieser Podcast wird gesponsert von MagentaTV – dem TV- und Streaming-Angebot der Telekom. Abonniere und bewerte Streamgestöber bei der Podcast-App deines Vertrauens! Wenn du mit deiner Meinung im Podcast landen willst, schick uns eine Sprachnachricht oder einen Kommentar per Mail an podcast@moviepilot.de.
Was passiert wirklich in erweiterten Bewusstseinszuständen? Sind psychedelische Erfahrungen mit einer Nahtoderfahrung vergleichbar? Gibt es Dämonen, Fremdenergien oder Wesenheiten – oder begegnen wir am Ende nur verdrängten Anteilen von uns selbst?In diesem intensiven Gespräch erzählt Ramon offen von seiner Nahtoderfahrung, seinen Erfahrungen mit DMT und anderen Psychedelika, retraumatisierenden Trips, Begegnungen mit vermeintlichen Dämonen und seiner späteren Erkenntnis darüber, was sich hinter diesen Erfahrungen tatsächlich verbirgt.Wir sprechen unter anderem über:• Unterschiede zwischen Nahtoderfahrung und Psychedelika• DMT und veränderte Bewusstseinszustände• Astralreisen und transphysische Erfahrungen• Traumata und innere Schattenanteile• Dunkle Nahtoderfahrungen• Dämonen, Wesenheiten und Projektionen• Angst, Hingabe und Heilung• Warum Widerstand oft Leiden verstärktEin Gespräch über Bewusstsein, Trauma, Spiritualität und den Mut, der eigenen Dunkelheit zu begegnen.
Be Your Brand - PR und Personal Branding in Zeiten der Digitalisierung by PRleben
Ist Substack wirklich nur ein Newsletter-Tool oder steckt dahinter gerade eine der spannendsten Plattformen für Personal Branding, Community-Aufbau und unabhängige Sichtbarkeit? In dieser Folge von „Be your Brand“ spricht Verena Bender mit Substack-Expertin Kristina God darüber, warum Newsletter gerade ein riesiges Comeback erleben und weshalb Substack aktuell für viele Creator, Expert:innen, Selbstständige und Personal Brands so spannend wird. Kristina gehört mit ihrem „Online Writing Club“ zu den Top-15 internationalen Substack-Publikationen und erklärt, warum Substack viel mehr ist als Mailchimp oder ein klassischer Newsletter-Anbieter. Gemeinsam sprechen sie unter anderem über: • Was Substack eigentlich ist • Wie man mit Substack startet • Subscriber gewinnen & Community aufbauen • Warum Notes aktuell der größte Wachstumstreiber sind • Unterschiede zwischen Substack, Mailchimp & klassischen Newsletter-Tools • LinkedIn + Substack als starke Kombination • Sichtbarkeit durch Schreiben • Creator Economy & unabhängige Plattformen • Personal Branding auf Substack • Monetarisierung durch Paid Subscriber • langfristige Sichtbarkeit statt kurzfristiger Reichweite • warum viele Menschen online zu früh aufgeben Außerdem erzählt Kristina: • wie sie selbst zu Substack gekommen ist, • warum sie auf Englisch veröffentlicht, • wie sie ihre ersten Subscriber gewonnen hat, • warum Subscriber oft wichtiger sind als Follower • und weshalb gerade im deutschsprachigen Raum noch enormes Potenzial auf der Plattform liegt. Eine Folge für alle, die: • sichtbar werden wollen, • mit ihrem Wissen Reichweite aufbauen möchten, • über einen Newsletter nachdenken, • ihre Personal Brand stärken wollen • oder sich unabhängiger von klassischen Social-Media-Plattformen machen möchten. Mehr zu Kristina God: auf Substack: https://substack.com/@kristinagod und auch hier: onlinewritingclub.com Mehr von mir findest du in meinem Newsletter mit Impulsen rund um Personal Branding, Sichtbarkeit und Positionierung. Newsletter https://beyourbrand.substack.com/ Außerdem begleite ich Menschen im 1:1 Personal Branding Coaching dabei, mit ihrer Expertise sichtbar zu werden. Coaching: https://prleben.de/coachings/
In dieser Folge unsere Soundshot-Podcasts sprechen Zeno Grabmayr und Markus Aigner aus den Bereichen Corporate sowie Banking & Finance über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Cash Pooling im Konzern.Im Mittelpunkt steht die Funktion von Cash Pooling als Instrument des konzerninternen Liquiditätsmanagements. Dabei erläutern sie die Unterschiede zwischen effektivem und fiktivem Cash Pooling und zeigen auf, wie sich diese Modelle in der Praxis auf Liquiditätsflüsse, Risikoverteilung und Finanzierungsstrukturen innerhalb von Unternehmensgruppen auswirken.Ein besonderer Fokus liegt auf der gesellschaftsrechtlichen Zulässigkeit, insbesondere im Spannungsfeld der Kapitalerhaltungsvorschriften. Dabei wird hervorgehoben, dass stets das Interesse der einzelnen Gesellschaft maßgeblich ist und das Konzerninteresse allein nicht ausreicht.Darüber hinaus diskutieren Zeno Grabmayr und Markus Aigner zentrale Voraussetzungen für zulässige Cash-Pooling-Strukturen: etwa eine angemessene Verzinsung, die Einräumung von Kündigungs-, Kontroll- und Informationsrechten sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Liquiditätsnachteilen oder einer Existenzgefährdung einzelner Gesellschaften. Auch Fragen der Haftung, Organpflichten sowie der Einbindung von Gesellschafter:innen und Aufsichtsorganen werden beleuchtet.Erfahren Sie, worauf es bei der rechtssicheren Gestaltung von Cash-Pooling-Vereinbarungen ankommt – und welche Herausforderungen und Risiken in der Praxis besonders relevant sind.Die Episode ist auf Deutsch verfügbar – auf unserer Website sowie bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music unter dem Titel Wolf Theiss Soundshot.Für weitere Informationen oder individuelle Rückfragen erreichen Sie uns unter soundshot@wolftheiss.com.
Was passiert, wenn Gott Grenzen überschreitet, die wir selbst für selbstverständlich halten? Petrus lernt in der Begegnung mit Cornelius, dass Gottes Liebe größer ist als religiöse Prägungen, kulturelle Unterschiede und menschliche Abgrenzungen. Diese Predigt fordert uns heraus, unsere eigenen „drinnen und draußen“-Kategorien zu hinterfragen – und neu zu entdecken, was es bedeutet, als Kirche Raum für andere zu sein.
Wie gut können Achtjährige in der Schweiz Lesen oder Rechnen? Wie gut beherrschen sie die Grundkompetenzen? Gemäss einer neuen Studie ist der Schnitt gut, aber die Unterschiede sind gross: Kinder aus ärmeren Familien brauchen mehr Unterstützung. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:26) Schulkinder aus armen Familien brauchen mehr Unterstützung (05:22) Nachrichtenübersicht (09:05) Ebola-Virus breitet sich in Ostkongo aus (15:44) Bund im Verzug bei CO₂-Reduktion (20:50) Wie Magyars Sieg auf die Slowakei wirkt (25:34) Vincent Bolloré: Vom Börsenguru zum Medienakteur (31:23) Die Finanzkontrolle weist frühzeitig auf Probleme hin (34:54) Basel diskutiert erneut über Geothermie (39:23) Wenn Quantencomputer verschlüsselte Daten knacken
Janina ist zurück aus dem Disneyland-Urlaub und erzählt, wie die Reise wirklich gelaufen ist: vom potentiellen Kinderwagen-Verkauf kurz vor Abflug über Ärger im Hotel bis hin zu einer unerwarteten Begegnung mit einer Schlange. Außerdem geht es um nette Passagiere im Flugzeug und die kleinen Momente, die Reisen mit Kindern so besonders machen. Patricia berichtet währenddessen von einem ganz anderen Abenteuer: der Installation eines neuen Tores, die sie komplett an ihre Grenzen gebracht hat. Zwischen deutscher Gründlichkeit, amerikanischer Ausführung und der Frage, warum Dinge manchmal einfach nicht so laufen, wie man es sich vorgestellt hat, entsteht eine Episode voller Alltagschaos, Urlaubsgeschichten und kultureller Unterschiede.
Das Grundgesetz feiert seinen 77. Geburtstag und die Demokratie verliert ihren Rückhalt. Oder doch nicht? Studien zeigen ein ambivalentes Bild: Einerseits gibt es eine Unzufriedenheit mit dem System Demokratie, den Wunsch nach autoritärer Führung. Und auf der anderen Seite werden die Werte der liberalen Demokratie mehrheitlich geschätzt. Wie passt das zusammen? Wo liegen die Missverständnisse im Miteinander, wo klafft die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit? Und welche Unterschiede zeigen sich im Demokratieverständnis der Menschen in West- und Ostdeutschland? In jedem Fall sind es keine einfachen Zeiten für die Demokratie, die von Dialog und Auseinandersetzung lebt. Und die Menschen braucht, die sie praktisch umsetzen und jetzt auch Ideen, um ihre Krise zu überstehen. Diese Ideen sucht Moderatorin Hadija Haruna-Oelker mit Andreas Zick, Sozialpsychologe und Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld, mit dem Journalisten und Autor Arnd Henze, mit Anna-Lena von Hodenberg von HateAid und Robert Vehrkamp vom Programm „Demokratie und Zusammenhalt“ der Bertelsmann Stiftung. Podcast-Tipp: BR24 - Politik und Hintergrund: Wie repariert man eine Demokratie? In Polen versucht Donald Tusk, eine von Rechtsnationalen beschädigte Demokratie zu reparieren - ein langer Weg, den Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar genau studieren dürfte. Was lässt sich aus Polens Rückweg zum Rechtsstaat lernen - und wo lauern die Fallstricke? Darüber spricht Jasmin Brock mit Martin Adam, dem ehemaligem ARD-Korrespondenten in Warschau, der kürzlich ein Buch zu genau diesen Fragen veröffentlicht hat. Außerdem: Die FDP in der Krise (Gespräch mit Politikwissenschaftler Thorsten Holzhauser) und politisch äußerst turbulente Zeiten in Großbritannien (Gespräch mit Christoph Prössl, ARD London). https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ced530f6e9eea812/
Fast alles ist bei Lebensmitteln in Vorschriften geregelt – fast. Wo Spielräume und Unklarheiten bestehen, landen Streitfälle vor Gericht, und die Urteile prägen anschließend die Auslegung der Vorschriften für die gesamte Branche. In dieser Folge spricht Arno Langbehn am Rande der 10. Hamburger Kosmetiktage mit Dr. Andreas Reinhart (Rechtsanwalt, REINHART Rechtsanwälte München und Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht an der TU München) über aktuelle Entscheidungen rund um Kundenrezensionen, Hinweispflichten bei Health Claims, High-Protein-Aussagen, die Lebensmittelsicherheit aus Sicht eines österreichischen Vorlageverfahrens sowie die Bio-Einstufung von Nahrungsergänzungsmitteln. Für Fachleute aus Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung ein kompakter Überblick darüber, welche Verfahren derzeit beim EuGH und BGH anhängig sind – und wo schon heute Vorsicht geboten ist. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Kosmetik vs. Lebensmittel: Parallelen und Unterschiede zwischen den beiden Rechtsbereichen, vom LFGB über das Irreführungsverbot bis hin zu Mogelpackungs-Regelungen und der „Ein-Drittel-Regelung". Kundenrezensionen und Testimonials: BGH-Entscheidung zu Amazon-Bewertungen (keine Zurechnung) gegenüber der aktuelleren OLG-München-Entscheidung – sobald ein Unternehmen auf seiner Webseite auf solche Rezensionen verlinkt, werden sie wie eigene Werbeaussagen behandelt. Hinweispflichten bei Health Claims: Zwei beim EuGH anhängige Vorlageverfahren zu Art. 10 Abs. 2 HCV (BGH-Vorlage aus Deutschland) und Art. 14 HCV (Vorlage aus Belgien) – die Schlussanträge der Generalanwälte deuten auf eine eng ausgelegte, für die Werbepraxis günstige Linie hin. Sicherheit von Lebensmitteln (Art. 14 LMBVO): Österreichisches Vorlageverfahren zur Frage, wann ein Lebensmittel für den menschlichen Verzehr „ungeeignet" ist – mit unmittelbarer Relevanz auch für die deutsche Auslegung von § 12 LFGB. High-Protein-Claims: Negative Entscheidungen der OLG Stuttgart, Hamburg und München; der BGH hat das Verfahren dem EuGH vorgelegt. Wichtig: Die häufig zitierte Nestlé-Schweden-Entscheidung betraf Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (LBmZ), nicht herkömmliche Lebensmittel – und ist daher kein Maßstab. Bio-Nahrungsergänzungsmittel und „organic": Aktuelle Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts – Bio-Lebensmittel dürfen grundsätzlich nicht mit isolierten Vitaminen oder Mineralstoffen angereichert werden, was Nahrungsergänzungsmittel praktisch vom Bio-Status ausschließt. Mannose-Urteil des EuGH: Häufig falsch dargestellt – die Entscheidung betraf die Abgrenzung Arzneimittel/Medizinprodukt im konkreten Fall einer medizinischen Zweckbestimmung und macht D-Mannose als Lebensmittel nicht automatisch zum Funktionsarzneimittel. Timestamps für Schnellhörer: 02:04 – Parallelen Kosmetik- vs. Lebensmittelrecht: LFGB, Irreführungsverbot, Mogelpackung. 03:55 – Kundenrezensionen und Testimonials: Wann sind sie dem Unternehmen zuzurechnen? 04:39 – BGH zu Amazon-Bewertungen und OLG München zu verlinkten Rezensionen. 06:19 – Hinweispflichten bei Health Claims: EuGH-Vorlagen zu Art. 10 Abs. 2 und Art. 14 HCV. 07:52 – Sicherheit von Lebensmitteln: Vorlageverfahren aus Österreich zu Art. 14 LMBVO. 10:22 – High-Protein-Claims: OLG-Rechtsprechung, BGH-Vorlage und der Nestlé-Schweden-Irrtum. 12:40 – Bio-Nahrungsergänzungsmittel: BVG-Entscheidung zu „organic" und zum Anreicherungsverbot. 15:04 – Mannose-Urteil des EuGH: Funktionsarzneimittel oder klassisches Lebensmittel? Unser Experte: Dr. Andreas Reinhart Rechtsanwalt & Partner der REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, München Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht an der TU München Schwerpunkte: Beratung und anwaltliche Vertretung von Unternehmen der Kosmetik- und Lebensmittelbranche – sowohl bei der Entwicklung neuer Produkte als auch bei der Erarbeitung neuer Marketingkonzepte. REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB Ehrengutstraße 1b 80469 München Tel.: +49 89 41 11 282 00 Fax: +49 89 41 11 282 22 E-Mail: info@reinhart.legal
Sie sind für ihr gemütliche Spielweise bekannt – die Weinviertler Mährischen Musikanten. Im Podcast erklären Gernot, Christian und Werner die Unterschiede zwischen Kirchtagen im Westen Österreichs und einem echten Weinviertler Kirtag. Außerdem erzählen sie über abenteuerliche Fahrten durch Schneestürme mit Sommerreifen, was passiert, wenn sie einen “Sprung” irgendwo vorbeischauen und warum sie auf der Suche nach einem Chauffeur sind. Jetzt in Servus Musilosn. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Auch heuer macht sich der Klimawandel wieder einmal mit einem außergewöhnlich trockenen Frühling bemerkbar. Und aufs Neue stellt sich die Frage, ob Einzelpersonen etwas gegen die Klimakrise unternehmen können. Lohnt es sich, beim Einkaufen, bei Investitionen oder beim Reisen auf Nachhaltigkeit zu achten, oder sind die Handlungen Einzelner im Vergleich zu Großkonzernen nur Tropfen auf dem heißen Stein? Wo sollte man am besten anfangen? In welchem Bereich kann man am meisten CO₂ einsparen – und ist das überhaupt das Wichtigste, um nachhaltig zu leben? Diese Woche erklärt Laura Maria Wallnöfer, stellvertretende Leiterin der Arbeitsgruppe für nachhaltige Konsumverhaltensforschung an der Universität für Bodenkultur Wien, was Nachhaltigkeit überhaupt bedeutet und was die Unterschiede zu bekannten Labels wie "umweltfreundlich" oder "klimaneutral" sind. Sie erklärt auch, wie man durch klügeren Konsum sparen kann. Denn im besten Fall sind ihre Tipps auch fürs eigene Geldbörserl nachhaltig.