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Wisst ihr, was eine Durian beziehungsweise Stinkfrucht ist? Eigentlich wollten wir für unsere Freundin Malai ein Geburtstagsessen vorbereiten – mit all ihren Lieblingsgerichten. Dafür hatte ich extra eine exotische Durian gekauft. Ich war so im Vorbereitungsstress, dass ich die Warnung des Verkäufers gar nicht richtig gehört habe. Als Anna dann zum Helfen vorbeikam, bemerkte sie einen gefährlichen Geruch. Etwa ein Gasleck? Jetzt hieß es Ruhe bewahren. Ihr wollt rausfinden, was passiert ist? Dann hört rein in unser neustes Abenteuer! Euer Ben Das gedruckte YUMMI Magazin mit vielen weiteren Infos rund um eine gesunde Ernährung bekommt ihr gratis in teilnehmenden EDEKA-Märkten. Besucht und folgt uns auf unseren Seiten: Website: www.edeka.de/yummi Instagram: www.instagram.com/yummi_podcast Facebook: www.facebook.com/yummi.podcast
Warum haben wir Angst, obwohl wir eigentlich wissen, dass uns nichts passieren wird? In dieser Folge sprechen Jenke und Jánik über irrationale Ängste. Jániks Freundin Natalie ist trotz großer Flugangst in den Urlaub geflogen und hat dafür sogar ein Beruhigungsmittel genommen. Für Jánik ein ziemlich nachvollziehbares Gefühl, denn auch er hat große Flugangst. Und damit sind die beiden nicht allein: Etwa jeder dritte Mensch fühlt sich beim Fliegen unwohl oder hat Angst. Aber warum kann unser Kopf eine solche Angst auslösen, obwohl wir wissen, dass Fliegen statistisch extrem sicher ist? Und warum lassen wir uns manchmal so schnell von vermeintlichen Gefahren verrückt machen? Außerdem geht es um eine Blutdruckmessung zu Hause, die Jenke und Jánik plötzlich ziemlich beunruhigt hat, und um den sogenannten Weißkitteleffekt: Warum kann allein die Situation beim Arzt dafür sorgen, dass unser Blutdruck steigt? #IrrationaleÄngste #Flugangst #Angst #Ängste #MentalHealth #Psychologie #Weißkitteleffekt #Blutdruck #Panik #TimonKrause #JenkeExtremeMomente #Podcast #Jenke
„Asterix ist wirklich der Höhepunkt“ im Schaffen René Goscinnys, sagt Comic-Experte Andreas Platthaus – aber die Figur des widerständigen Galliers wurde durch die vielen anderen Werke vorbereitet, die der französische Autor geschrieben hat. Etwa die Comic-Reihe „Lucky Luke“, Isnogud der Großwesir oder der kleine Nick. „Goscinny verbindet zwei Comic-Traditionen“, erklärt FAZ-Redakteur Platthaus im Gespräch mit SWR-Kultur, eine europäische und eine us-amerikanische.
Während Hanna ihr Leben ab Release auf GTA6 abändern wird, zeigt sich Adam im aktuell SJ Weekly immun gegen die Rockstar-Gehirnwäsche, die die halbe Welt fasziniert. Dennoch sind natürlich genug spannende Themen und Releases zu diskutieren. Etwa die Erfolge an den Kinokassen durch Spidey und Nolan, aber auch Casting von „Heated Rivalry“, eine Doku zu „Gilmore Girls“ oder Neuigkeiten von „The X-Files“? Die Wahrheit zur Lebendigkeit des Mystery-Franchise ist irgendwo da draußen.Im Review-Teil berichten wir von unseren Eindrücken zu „President Curtis“ und Staffel vier von „Reacher“, „München Beats“, aber auch „Ted Lasso“, einigen Netflix-Chartstürmern und dem Film „The End of Oak Street“.Hier geht's zur Heated-Rivalry-Podcastfolge mit Adam: https://www.heatedrivalrypod.de/22-so-what-do-you-want-to-doTimestamps:0:00:00 GTA6 bei Netflix? 0:07:30 Spideyssay lasen die Kinokassen klingeln0:09:40 Kein Squid-Game-Universe bei Netflix von David Fincher? 0:13:20 Release the Carter-Cut! Kommt erneut Akte-X zurück?0:22:30 Heated Rivalry geht weiter…0:25:00 Gilmore Girls, neue Doku bei HBO Max0.26:30 München Beats0:30:30 Ted Lasso Staffel 40:32:00 Tip Toe0:35:00 Murder in a Small Town, The Bombing of Pan Am 103, President Curtis0:39:00 Reacher Staffel 40:41:00 Gladiators - Show der Giganten0:45:30 The End of Oak Street0:49:00 SerienstartsHanna Twitter/ X: https://twitter.com/HannaHuge Bluesky: https://bsky.app/profile/mediawhore.bsky.social Instagram: https://www.instagram.com/mediawhore Adam: Twitter/ X: https://twitter.com/AwesomeArndt Instagram: https://www.instagram.com/awesomearndt/ YouTube: https://www.youtube.com/@AwesomeArndt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was geht ab in THE END OF OAK STREET? Etwa ein STECKERLFISCHFIASKO? Zum Glück finden wir EXIT 8, um mit dem SUNNY DANCER auf CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND zu gehen. Darüber hinaus haben Antje, André und Schröck aber auch noch ein paar schöne Streaming-Tipps im Angebot, bei denen sie besonders auf einen gespannt sind: THE X-FILES: I WANT TO BELIEVE – VRACH FRANKENSHTEYN, der 2. X-FILES-Film, der wohl erstmal so zu sehen ist, wie es sich der Regisseur damals vorgestellt hat, aber nicht realisieren konnte. Dazu gibt's mit REDUX REDUX, KING'S LAND und EIN FISCH NAMENS WANDA drei echte, na ja mehr oder weniger Geheimtipps, sowie DIE WOLKEN VON SILS MARIA, den Daniel jetzt endlich mal nachholen will. Und zu guter Letzt folgen selbstverständlich auch noch ein paar Hinweise aus den örtlichen Mediatheken, zu denen unter anderem BRIMSTONE: ERLÖSE UNS VON DEM BÖSEN, TOUBAB, LARGO WINCH - DER PREIS DES GELDES oder die beiden Bretter ARLINGTON ROAD und DAS VERSPRECHEN gehören. Insgesamt: ein schönes Programm, bei dem wir Euch nun viel Spaß wünschen und bleibt bitte so gesund wie gut drauf. Mit besten Grüßen: Kino+ Rocket Beans wird unterstützt von Holy. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Wann arbeiten Führungskräfte optimal? Gibt es wirklich den idealen Führungsstil? Ist es eher der freundliche Chef, der kritisches Feedback scheut, aber für eine gute Stimmung sorgt? Oder vielleicht die ergebnisorientierte Chefin, die sich auf Ziele fokussiert, aber die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter vernachlässigt? Vermutlich funktioniert keiner dieser Ansätze so richtig gut – und das Modell des Managerial Grid bietet einen Ansatz zur Bestandsaufnahme. Hör rein!
Niedrigwasser ist ein Problem: Auf der Mosel läuft zwar die Schifffahrt, denn anders als der Rhein wird die Mosel durch ein System von Staustufen künstlich aufgestaut und reguliert. Was aber nicht mehr geht: Flussbestattungen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Gerald Pinkenburg erklärt Roland Thomé, der Flussbestattungen in Trier ausführt, die Hintergründe. Etwa die Frage, was jetzt vorerst mit den Urnen von Menschen passiert, die sich zu Lebzeiten eine solche Flussbestattung gewünscht haben.
Neckar-Alb Podcast von RTF1 & RTF3 | Reutlingen Tübingen Zollernalb
Zum vierten Mal hat das Polizeipräsidium Reutlingen das Erlebnispraktikum "Copdays" in der Erpftalhalle in Sonnenbühl veranstaltet. Junge Schulabgänger konnten an zwei Tagen hautnahe miterleben, wie Arbeit und Ausbildung bei der Polizei aussehen. Etwa dreißig Jungs und Mädchen haben sich der Herausforderung gestellt. | Videos in der RTF1 Mediathek: www.rtf1.tv | RTF1 - Wissen was hier los ist! |
Israel rühmt sich für seine Pressefreiheit, und tatsächlich gibt es viele Medien, von ganz links bis ganz rechts. Doch es gibt Tabus, die nur wenige Journalistinnen und Journalisten brechen: Etwa die Berichterstattung über die Situation im Gazastreifen. Darüber spricht Anna Trechsel im Talk.
Israel rühmt sich für seine Pressefreiheit, und tatsächlich gibt es viele Medien, von ganz links bis ganz rechts. Doch es gibt Tabus, die nur wenige Journalistinnen und Journalisten brechen: Etwa die Berichterstattung über die Situation im Gazastreifen. Darüber spricht Anna Trechsel im Talk.
Im Sudan herrscht seit 2023 Krieg, ein Ende ist nicht in Sicht. Etwa jeder Vierte ist auf der Flucht. Leid und Tod gehören für fast alle Menschen zum Alltag. Sie nutzen aber auch Kampfpausen, um sich im täglichen Leben ihre Würde zu bewahren. Behrendt, Moritz www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 31.7.2026++Etwa 12.000 von der Polizei damals als "Zigeuner" erfasste Roma und Romnia lebten in Österreich, als 1938 der sogenannte Anschluss erfolgte. 9 von 10 kamen dann während der NS-Zeit ums Leben.Im Unterschied zu anderen NS-Opfergruppen hat sich eine Erinnerungs- und Gedenkkultur nur langsam entwickelt. (Maria Harmer)++Die katholische Diözesansportgemeinschaft Österreichs hat den von den 55 europäischen Fußballverbänden der der UEFA angedrohten Boykott von FIFA-Wettbewerben begrüßt. ++Im Südsudan sind mehr als zwei Drittel der Menschen Analphabeten. Das Schulgeld ist häufig nicht leistbar, am Land gibt es oft gar keine Schulen. Die kirchliche Hilfsorganisation St. Vincent de Paul betreibt am Rand der Hauptstadt Juba eine Berufsschule und eine Schule, die auch mit Geld aus Österreich finanziert werden. (Eva Maria Kaiser)
Etwa 60.000 Menschen gelangten nach spanischen Angaben von Marokko in die spanische Exklave Ceuta. Für Migrationsforscher Kasparek kommt das nicht überraschend. Warum?
Seit Tagen versuchen Hunderte Menschen von Marokko aus, schwimmend die spanische Exklave Ceuta zu erreichen. Etwa 1500 Menschen haben das Gebiet bislang erreicht. Manche der Fliehenden sind bei dem Versuch gestorben. Spanien hat das Militär mobilisiert. (Stand: Freitag, 7:35 Uhr)**********In dieser Folge mit: Moderation: Jenni Gärtner Gesprächspartnerin: Kathrin Sielker, Deutschlandfunk-Nova-Nachrichtenredaktion**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Ältere Personen sind von der Hitze besonders betroffen. Alters- und Pflegeheime setzen kurzfristig auf einfach Massnahmen wie ein kühlendes Fussbad. Langfristig kommen die Institutionen aber kaum um grosse Investitionen für den Hitzeschutz herum. Weiter in der Sendung: Sommerserie Timeout - In der frauenOase in Basel können Frauen kurzzeitig ihre Sorgen hinter sich lassen. Es ist eine niederschwellige Anlaufstelle für Frauen in Ausnahmesituationen. Etwa wenn psychische Probleme überhand nehmen, oder eine Suchtproblematik wieder auftaucht.
Ein Zitat von dem griechischen Philosophen Aristoteles. Etwa zeitgleich, ca. 500 v.Chr., befasste sich auch der chinesische Philosoph Konfuzius mit einer Lehre zu typischen Verhaltensweisen bei uns Menschen und er entwickelte das System der Trigramme, also der äußeren Energien, im Zusammenhang mit den im Körper wirkenden inneren Energien, aus dem System BAZI, also aus der TCM-Lehre. Und ja, es ist wahr, Selbsterkenntnis ist essenziell für die persönliche Entwicklung. Sie ist der Grundstein, um eigene Stärken und Schwächen zu verstehen. Wie wollen wir Menschen andere Menschen erkennen und sie einschätzen, wenn wir nicht einmal uns selbst kennen. Das ist wohl der Antrieb für viele junge Menschen und der Erfolg für viele Coaching-Systeme, die derzeit auf dem Markt angeboten werden. Viele dieser Systeme beziehen sich auf griechische Philosophien wie z.B. auf die der vier Körpersäfte, manche beziehen sich auf die neuesten Erkenntnisse aus der modernen Physik, wie z.B. Quantenmechanik, oder auf die moderne Psychologie. Und manche beziehen sich auf die westliche Astrologie. Die meisten aber, verbinden alte chinesische Philosophien, wie z.B. das I-Ging (chinesisches Orakelbuch), mit der chinesischen Astrologie. Groß im Trend und mit Hilfe eines großen Medienaufwands auf dem Weg zum Mainstream, ist das, erst 1992 von Alan Robert Krakower gegründete, esoterische Konzept, Human Design. Dieses fast religiös anmutende Konzept (man spricht immerhin von prophetischen Verkündungen) nimmt neben dem IGING, der chinesischen Astrologie, aber auch noch die Schriften der Kabbala, das sind mystische Traditionen des Judentums und auch noch die Chakren-Lehre aus dem indischen Yoga in seine Berechnungen mit ein, um das Wesensmerkmal, die Persönlichkeit eines Menschen zu ergründen. Zudem wird behauptet, dass auch wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bereichen Genetik, Astronomie, Quantenphysik und Biochemie berücksichtigt werden. Karl-Willy Wittstadt weiß, dass unser klassisches FENG SHUI schon als sehr „komplexe Wissenschaft“ erkannt wird. Diese neuen Erkenntnisse erscheinen ihm aber noch viel, viel komplizierter und kaum nachvollziehbar. Je komplizierter ein System ist, umso weniger Mitspieler sind auf dem „Markt“-Platz, so scheint ihm hier der Gedanke. „NLP“, Neuro-Linguistisches Programmieren, „CQM“, Chinesische Quantum-Methode „DISG“, Persönlichkeitsmodelle Interessant scheint auch das System der „Fünf Stockwerke“, wonach man Menschen charakterlich und in ihrer Wesens- und Lebensart danach einteilte, ob sie lieber im Keller (in der Höhle), im Erdgeschoss (also ebenerdig), im Obergeschoss, (also überirdisch), oder im Dachgeschoss (also über allen anderen) oder gar in der Luft leben wollten (kein anderer unter und über einem) Und Karl-Willy Wittstadt fragt: Warum so kompliziert? Alles was man zur charakterlichen Einschätzung eines Menschen braucht, liegt doch schon auf unserem Tisch… und zwar schon seit mehr als 5.000 Jahren. Unsere persönliche Entwicklung, unser Wesen und unsere Ver-haltensweisen, werden stark geprägt von den inneren und den äußeren Energien… und es kann nur die eine Energie geben, die diesen Einfluss bewirken kann… es ist die lebensfördernde Energie, die die Chinesen seit 5.000 Jahren „CHI“ nennen. Die äußeren Energien können mit Hilfe der FENG SHUI Lehre berechnet werden und die inneren Energien, also die Energien die im Körper des Menschen wirken, können mit der TCM Lehre, der Traditionellen Chinesischen Medizin und deren Charakter-Lehre BA ZI berechnet werden. Egal, ob Innen oder Außen, es sind die Energien der fünf Elemente „WU XING“, im System des YIN und des YANG. Es sind also nur die fünf Elemente, jeweils in YIN- und YANG-Form. Also 5 verschiedene Qualitäten, in YIN und YANG, die auf uns einwirken. Und mehr ist auch nicht nötig.
Europa hat schon bessere Zeiten gesehen: Polarisierte Gesellschaften, Rechtsextreme auf dem Vormarsch, veraltete Strukturen – Es wird Zeit, Europa neu zu erfinden und mit unerhörten Ideen neu zu beleben. Diesem Ziel haben sich die beiden Europa-Aktivist:innen Katja Sinko und Peter Jelinek verschrieben. Beide blicken anders auf Brüssel als die meisten von uns. Wo andere in der EU nur ein lästiges „Bürokratiemonster“ sehen, erkennen sie die Potenziale für uns alle. Etwa durch die Einführung einer kostenlosen EuropaCard für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, durch ein „Recht auf Natur“, das uns freien Zugang zur Natur gewähren soll, oder ein „Recht auf Auszeit“, um Europa zu erleben und sich fortzubilden. Dass keine ihrer „unerhörten Ideen“ utopisch ist, verdeutlichen konkrete Beispiele aus Luxemburg, Estland oder Schweden. Sie lassen hoffen: Europa kann das Leben von Millionen Menschen besser, fairer und lebenswerter machen.
Etwa jedes zehnte Vorschulkind in Deutschland ist übergewichtig. Eine Studie des Robert Koch-Instituts zeigt, auch das Umfeld, in dem Kinder aufwachsen, beeinflusst ihr Risiko. Dazu Studienleiterin Anja Schinkewitz.
Ein Feuchtgebiet in Polen, sechs Uhr in der Früh. «Was ist das für ein Kerzenständer?», wundert sich eine vorbeigehende Spaziergängerin. Doch die Apparatur ist kein Kerzenständer, es sind zwei Mikrofone, mit denen Izabela Dłużyk das einfängt, was ihrem Leben die überraschendsten Wendungen verliehen hat: Vogelstimmen. Etwa 300 Vogelarten kann sie nur anhand ihres Gesanges unterscheiden – ohne sie je gesehen zu haben, denn sie ist von Geburt an blind. Obwohl Izabela Dłużyk von der BBC unter die 100 einflussreichsten Frauen der Welt gewählt wurde, nebst etwa Michelle Obama, haben viele Menschen ihren Namen noch nie gehört. In seiner liebevollen Reportage porträtiert Łukasz Pilip eine Frau, die niemals kapituliert und sich nicht mit dem Platz abgefunden hat, den andere für sie vorsahen. Herzlichen Dank an Izabela Dłużyk, die uns Ihre Aufnahmen der Vogelstimmen zur Verfügung gestellt hat. Text: Łukasz Pilip Sprecherin: Blanka Winkler Übersetzung aus dem Polnischen: Barbara Sauser Interview: Dmitrij Gawrisch mit Łukasz Pilip Redaktion und Konzept: Dmitrij Gawrisch und Monika Gies Sounddesign: Benjamin Ruddat (Hörsaal 167)
Martin Elbe, Militärsoziologe und Psychologe, beobachtet deutlich mehr Kriegsdienstverweigerer in Deutschland: "Etwa 7500 Anträge wurden bis 31.5. dieses Jahr eingereicht." Entscheidend sei weniger eine neue grundsätzliche Ablehnung der Bundeswehr, sondern die geänderte Rechtslage und die neue Aufmerksamkeit durch Anschreiben an alle 18-Jährigen.
According to the latest statistics, rents for houses and apartments are constantly rising in all Australian cities. Currently at around $50 per quarter. Wages and salaries often can't keep up, but you have to live somewhere. One alternative that is not very well known is co-operative housing. About 8 thousand people live in such cooperative institutions in Australia. Magdalena Tausch is one of them. - Nach der neusten Statistik steigen die Mieten für Häusers und Wohnungen in allen australischen Städten unaufhörlich an. Aktuell um etwa 50 Dollar pro Quartal. Löhne und Gehälter können da oft nicht mithalten, doch irgendwo muss man ja wohnen. Eine nicht sehr bekannte Alternative ist Co-operative Housing. Etwa 8-Tausend Menschen leben in Australien in solchen genossenschaftlichen Einrichtungen. Magdalena Tausch ist eine davon.
An einem schönen Tag ist Schaf plötzlich unzufrieden: Warum wird sein Geburtstag nie gefeiert? Die anderen Deichpiraten wollen wissen, wann der Geburtstag denn ist. Etwa heute? Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Die Deichpiraten von Poggensiel, 2 (Folge 5 von 7) von Inga Rahmsdorf. Es liest: Bernd Moss. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 4: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-4.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Vor einem Jahr wurde NRWs Meldestelle gegen Queerfeindlichkeit geschaffen. Nun liegt der erste Jahresbericht vor. "Etwa 30 Prozent der Meldungen betreffen physische Gewalt", sagt Benjamin Kinkel, Leiter des Queeren Netzwerks, dem Träger der Meldestelle. Von WDR 5.
Maik und Alex reden über ein Thema, mit dem sie rein gar nichts zu tun haben: Harte Arbeit mit den Händen. Typisch. Wenn ein Problem aufkommt, dann machen unsere Podcast Helden nur die Brieftasche auf und sagen: Ja komm, mach halt. Wenn es um die Vermeidung von Arbeit geht, gibt es aber noch andere die viel viel effizienter Arbeiten als die beiden: Etwa ein Festival, dass ohne Bands auskommt, über das sich Alex ein wenig...produziert. Wer ein bisschen eintauchen möchte in die Funktionsweise eines Festivals - der ist hier gut bedient!
Etwa jede zehnte Frau in Deutschland leidet an einem Lipödem - eine chronische Fettverteilungsstörung, die fast ausschließlich Frauen betrifft. Die betroffenen Körperregionen reagieren sehr empfindlich auf Druck und Berührungen. Seit Anfang Juli wird eine Liposuktion (Fettabsaugung) unabhängig vom Schweregrad des Lipödems von der Kasse übernommen. Eine Erleichterung für viele Betroffene, trotz der strengen Auflagen, die sie für die Kostenübernahme erfüllen müssen. Von Marlis Schaum.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: norisbank Sommerumfrage 2026 - Beim Bezahlen im Ausland fühlen sich viele Deutsche nicht ausreichend informiert Auf Reisen wird zwar immer selbstverständlicher mit Karte oder Smartphone-App bezahlt. Bei den zusätzlichen Kosten, die dabei entstehen können, bleibt für viele Deutsche dennoch ein Fragezeichen. Genau das zeigt die repräsentative Umfrage der norisbank, ein Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe, zum Bezahlverhalten der Deutschen 2026. Nach eigener Einschätzung fühlen sich 58,1 Prozent der Deutschen "sehr gut oder eher gut" über mögliche Gebühren beim Bezahlen oder Bargeldabheben im Ausland informiert. Gleichzeitig sagen 33,1 Prozent der Befragten, dass sie sich dabei "eher schlecht oder gar nicht" auskennen. Das Bezahlen im Urlaub bleibt für viele nicht nur eine Frage der bevorzugten Zahlungsart, sondern auch eine Frage von Vertrauen und Transparenz. Besonders gut informiert fühlen sich die Jüngeren In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen geben 62,2 Prozent an, sich ausreichend über mögliche Gebühren beim Bezahlen oder Abheben im Ausland informiert zu fühlen. Bei den 35- bis 49-Jährigen sind es 61,5 Prozent, bei den 50- bis 69-Jährigen immerhin noch 52,9 Prozent. Vor allem beim Bezahlen und Abheben im Ausland sind viele unsicher Wer im Ausland bezahlt oder Geld abhebt, möchte wissen, was am Ende tatsächlich berechnet wird. Genau an diesem Punkt herrscht Unsicherheit. Besonders häufig geht es um mögliche Gebühren beim Bargeldabheben, aber auch um Kosten beim Bezahlen in Fremdwährung, um Wechselkurs und Umrechnung. Auch zusätzliche Optionen am Terminal oder Geldautomaten sorgen immer wieder für Fragezeichen. Etwa jeder Dritte fühlt sich laut aktueller Umfrage der norisbank bei möglichen Gebühren im Ausland nicht ausreichend informiert. Mehr Klarheit beim Bezahlen auf Reisen Gerade auf Reisen, wenn Gebühren und Wechselkurse schnell Fragen aufwerfen, sorgen einfache und verlässliche Lösungen für mehr Sicherheit. Mit der Mastercard direkt der norisbank können Kunden beispielsweise weltweit kostenlos und bargeldlos bezahlen, online einkaufen und an Geldautomaten ab 50 Euro kostenlos Bargeld abheben. Wer zudem im Ausland in Fremdwährung zahlt, kann womöglich sogar sparen, weil der Umrechnungskurs meist günstiger ist, als direkt in Euro zu bezahlen. Weil alle Umsätze direkt vom Girokonto abgebucht werden, bleiben die Ausgaben zudem transparent und gut nachvollziehbar. In der ausgezeichneten norisbank App lassen sich Kartenumsätze tagesaktuell überwachen, sodass die eigenen Finanzen auch unterwegs immer im Blick bleiben. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Der muslimische Mann als gewaltbereiter Macho – ein Klischee, das sich hartnäckig hält. Doch was sagt der Koran wirklich über Männlichkeit? Und was denken junge Muslime in der Schweiz? Eine Auseinandersetzung mit Stereotypen in Zeiten der «Manosphere». Geht es um das Geschlechterverhältnis im Islam, ist das Klischee schnell zur Hand: Der muslimische Mann unterdrückt seine Frau, verteidigt die Ehre der Familie wenn nötig mit Gewalt und hält wenig von Gleichberechtigung. Doch stimmen diese Klischees? Welche Vorstellungen von Männlichkeit bietet der Islam? Und welche Alternativen gäbe es? In «Perspektiven» sprechen wir mit Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide über sein neustes Buch «Jenseits der Härte – warum der Koran keine Machos kennt». Er zeigt auf, dass sich muslimische Vorstellungen von dominanter Männlichkeit durchaus auf die Religion beziehen. Etwa, wenn es darum geht, Frauen zu kontrollieren, weil sie sexuelle Versuchung verkörpern. Gleichzeitig, so Khorchide, bietet der Koran auch Alternativen: Männer, die sich verletzlich zeigen, die Verantwortung übernehmen und Demut und Barmherzigkeit in den Vordergrund stellen. Wie sich muslimische Männlichkeit in der Praxis zeigt, wissen Kambez Nuri und Ahmed Ajil. Kambez Nuri bietet als Sozialarbeiter Workshops an unter dem Titel «Männlichkeit, wer ist das?». Ahmed Ajil ist promovierter Kriminologe, forscht zu Radikalisierung und Einwanderung an der Universität Luzern. In ihrem Podcast «Keshmesh» sprechen sie über ihren Alltag als muslimische Männer in der Schweiz. In einer Zeit, in viel diskutiert wird über toxische Männlichkeit und die Faszination von traditionellen Rollenbilder der Mannosphere, schauen wir in «Perspektiven» hinter die Stereotype vom Macho im Islam und fragen, welche Vorbilder junge muslimische Männer haben. Zu Wort kommen: · Prof. Mouhanad Khorchide, Dekan der islamisch-theologischen Fakultät der Universität Münster. · Ahmed Ajil, Kriminologe, Forschungsmitarbeiter am religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. · Kambez Nuri, Sozialarbeiter und Mitgründer der Fachstelle «Oh boy» Autorin: Nicole Freudiger Angaben zum Buch: Mouhanad Khorchide. Jenseits der Härte. Warum der Koran keine Machos kennt. Herder Verlag, 2026.
Wer sich bewusst für Kinderlosigkeit entscheidet, muss sich oft erklären. Die "childfree"-Bewegung in den sozialen Medien zeigt, wie vielfältig Lebensentwürfe heute sind. Etwa 85 Prozent der Kinderlosen haben allerdings einen unerfüllten Kinderwunsch. Studien zeigen, dass Elternschaft nicht per se glücklich macht. Ein Podcast von Sonja Ernst.
An Ludgers Haken hängen lila Sachen. Achim erfährt, dass ein neues Mädchen in den Kindergarten kommt. Etwa auch ein besonderes? Das mit Rollstuhl in sein Haus eingezogen ist? Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Mein neuer Freund Sniff (Folge 4 von 5) von Frauke Angel. Es liest: Alexander Khuon. ▶ Mehr Hörgeschichten empfohlen ab 6: https://www.ohrenbaer.de/podcast/empfohlen-ab-6.html ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Warum werden Systeme langsam, obwohl die Hardware doch immer schneller wird? Und warum endet die vermeintlich einfache Lösung so oft in einem Stack-Wechsel, der neue Probleme schafft statt alte zu lösen? Genau da setzen wir in dieser Episode an. Wir schauen auf Indexstrukturen, Datenstrukturen und die oft übersehene Frage, wie Workload, Hardware, Lese- und Schreibzugriffe und Algorithmen zusammenhängen. Denn häufig ist nicht die Datenbank schuld, sondern die falsche Struktur für den falschen Job.In dieser Episode sprechen wir über Red Black Trees, B-Bäume, B-Plus-Bäume, Hash-Indizes, Trie, Radix Tree, Bitmap Index und Bloomfilter. Wir machen das nicht abstrakt, sondern mit konkreten Beispielen aus der Praxis. Etwa mit Nginx und Timeout-Management im Event-Loop, mit HTTP-Routern und Prefix-Suche, mit Git und Bloom Filtern für schnellere Dateipfad-Abfragen oder mit Alerting-Systemen und Hashmaps. Dabei geht es auch um Big O, Cache Lines, Range Queries, Rehashing, Performance-Basics und die Frage, wann Optimierung sinnvoll ist und wann sie nur Overengineering produziert.Wenn du besser verstehen willst, warum manche Software unter Last einknickt und wie du mit dem richtigen Datenmodell, sauberen Metriken und etwas Architekturverständnis deutlich weiter kommst, ist diese Folge für dich. Und vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis am Ende gar nicht, welche Indexstruktur die beste ist, sondern dass du sie in deiner eigenen Codebase vermutlich längst benutzt, oft nur ohne es zu merken.Bonus: Blumenfilter sind keine Blumen und streng genommen nicht mal ein richtiger Index.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Was macht das Älterwerden mit Menschen, die wegen ihres Berufs fit sein müssen? Etwa mit einem Tänzer? Dieser Frage geht Autor Ewald Arenz in seinem neuen Roman "Fünf, sechs, sieben, acht" nach. Es geht auch um gekränkte Egos und alte, weiße Männer. Arenz, Ewald www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Was macht das Älterwerden mit Menschen, die wegen ihres Berufs fit sein müssen? Etwa mit einem Tänzer? Dieser Frage geht Autor Ewald Arenz in seinem neuen Roman "Fünf, sechs, sieben, acht" nach. Es geht auch um gekränkte Egos und alte, weiße Männer. Arenz, Ewald www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Stundenlang gefangen im Scrollen von Kurzvideos, zugeschnitten auf die eigenen Interessen. Wie gefährlich ist Tiktok für Jugendliche? Länder diskutieren Nutzungsverbote für unter 16-Jährige, auch die Schweiz. Experimente zeigen: Tiktok bedient selbst Minderjährige mit problematischen Inhalten. Hirnforscherin: Zuviel Tiktok schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen. Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab, Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen muss.
Im Juni ist echte stockdunkle Nacht Mangelware. Trotzdem wird der Blick an den Sternenhimmel spannend. Etwa zu einem Sternbild das Astronomen vor hundert Jahren die ersten Hinweise auf Dunkle Materie geliefert hat. Ein Podcast mit Franzi Konitzer.
Hanna und Adam wollen Ehrenbürger von Mandalore werden und haben sich den Film "Mandalorian & Grogu" im Premium-IMAX-Format angeschaut. Wir haben zwei unterschiedliche Meinungen dazu, wie das gelungen ist. Eine Person ist Super-Fan und voller Liebe und eine ist das Comeback der #HerzlosenHanna. Natürlich nur Spaß, auch Hanna findet Aspekte des Films sehr unterhaltsam, hat aber auch einige Kritik und Fragen dazu.Etwa, für wen ist der FIlm gemacht? Wie viel wird er wohl einspielen? Und sollte es mehr Charakterentwicklung geben? Was ist Eure Meinung zum Film?ANZEIGE: Dein Plus für Serien & Filme:https://plus.rtl.de/Timestamps:0:18:00 Spoilerteil!Hanna Bluesky: https://bsky.app/profile/mediawhore.bsky.social Instagram: https://www.instagram.com/mediawhore Adam: Twitter/ X: https://twitter.com/AwesomeArndt Instagram: https://www.instagram.com/awesomearndt/ YouTube: https://www.youtube.com/@AwesomeArndt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Im Sonntagstalk mit Bärbel Schäfer nähern wir uns diesmal der Welt der Bienen. Alexandra Klein, Biologie-Professorin an der Uni Freiburg, nimmt uns mit in die Welt der Insekten, ohne die wir keine Freude an unseren Gärten und Parks hätten. Etwa zwei Milliarden Euro ist allein die Bestäubung durch Bienen volkswirtschaftlich wert - Grund genug also auch aus finanziellen Gründen den Lebensraum von Insekten zu bewahren! Welche Bedeutung dabei Insektenhotels, Rückzüchtungen von Obstsorten und „Unkraut“ haben, klären Bärbel Schäfer und Alexandra Klein im Sonntagstalk!
Etwa 600 Soldaten aus Serbien, Italien, Rumänien und der Türkei nehmen an einer gemeinsamen NATO-Übung in Serbien teil. Serbien ist nicht Teil der NATO, nimmt jedoch am NATO-Programm „Partnerschaft für den Frieden“ teil.
Etwa 500 Studierende zogen am Dienstagabend durch die Stadt. Sie demonstrierten gegen das «Entlastungspaket 27» des Bundes. Die Demonstrierenden kritisierten, dass dabei weniger Gelder in die Bildung und mehr Mittel in die Verteidigung flössen. Ausserdem: · Starwings Basket scheidet in den Playoff-Halbfinals aus. · Forensiker Henning Hachtel spricht über den Femizid von Binningen.
Wir alle können jederzeit betroffen sein. Wir alle können früher oder später, schleichend oder von jetzt auf gleich, pflegebedürftig werden. Oder die Verantwortung für pflegebedürftige ältere oder auch jüngere Angehörige haben. Und jedes Mal, wenn es so weit ist, sind Menschen gefordert und belastet: Als Pflegebedürftige und als Angehörige, als Pflegekräfte und als Verantwortliche in Heimen, Kliniken und ärztlichen Praxen. Wie können wir alle miteinander diese Herausforderung stemmen? Welche politischen Prioritäten und Weichenstellungen sind unerlässlich? Was brauchen Pflegeheime, um so gut wie möglich aufgestellt zu sein? Welche technischen Hilfsmittel kann die moderne Forschung besteuern? Und noch wichtiger: Wie lassen sich genügend motivierte Pflegekräfte gewinnen, die den Pflegebedürftigen gerecht werden, ohne selbst damit ans Ende ihrer Kräfte zu geraten? Darüber spricht Oliver Glaap mit der Kinderkrankenpflegerin Yuna Schäfer und dem Pfleger Philipp Bidinger von der Uniklinik Frankfurt, mit Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, mit Frédéric Lauscher, Vorstandsvorsitzender des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe e.V. und mit Alexander König, Experte für Robotik und Systemintelligenz an der TU München. Podcast-Tipp: Wissenswerte: Robotik-Forschung in Deutschland Roboter faszinieren uns: Etwa jene, die Kampfkunst-Choreographien vorführen. Dann gibt es die viel beschworenen Pflegeroboter, die auf Gesundheitsmessen vorgeführt werden. Aber sind die wirklich eine Hilfe? Darüber spricht Anna Corves mit dem Robotikforscher Oliver Brock. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:993e934319dde334/
Betrug im Onlineshop, gehackte Konten, Phishing: 2025 wurden wieder mehr Menschen Opfer von Internetkriminalität. Wie schützt man sich besser - und welche Rolle spielt KI dabei? Esther Diestelmann im Gespräch mit Cyberexperte Prof. Kipker.
Etwa 70% aller Männer haben im Laufe ihres Lebens Androgenetische Alopezie: Erblich bedingten Haarausfall. Und das kann schon in jungen Jahren anfangen und eine psychische Belastung darstellen. Unser Reporter Gian-Luca Delbach ist selbst betroffen und sucht nach Lösungen. Von Gian-Luca Delbach.
Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Du kennst das: Du sitzt im Termin. Der Kunde erzählt sein Problem. Und in deinem Kopf läuft schon die Lösung – fertig formuliert, mit Demo, Use Cases und Pricing-Slide. Du hörst kaum noch zu. Du wartest nur noch auf deinen Einsatz. Genau das ist der Grund, warum so viele Deals nicht abschließen. Im systemischen Vertrieb machst du es genau andersherum. Du springst nicht auf die Lösung. Du fragst dich erstmal in den Kunden hinein – mit einer Methode, die aus dem Coaching kommt und seit Jahrzehnten in der Unternehmensberatung getestet ist. In dieser Folge spreche ich mit Frederik Meßmer über genau diesen Ansatz. Frederik ist Fractional Sales Leader, systemischer Coach und hat in den letzten zehn Jahren genau diese Methodik in Vertrieben aufgebaut – unter anderem in Healthcare und SaaS. Du lernst, wie du mit cleveren Fragen, einem klaren Gesprächsaufbau und ein bisschen Coaching-Mindset deine Abschlussquote spürbar steigerst. Ohne Druck. Ohne Pitch-Marathon. Ohne Feature-Talk. Was ist systemischer Vertrieb eigentlich? Systemischer Vertrieb kommt – wie der Name vermuten lässt – aus der systemischen Beratung und dem Coaching. Frederik wurde damals in der Unternehmensberatung gemeinsam mit dem ganzen Team zum systemischen Coach ausgebildet. Nicht, um Therapeut zu werden, sondern um Kunden besser zu verstehen. Und um genau das zu verkaufen, was sie wirklich brauchen. Die Grundidee ist einfach: Statt dem Kunden eine Lösung aufzudrücken, ziehst du sie gemeinsam mit ihm aus seiner Welt heraus. Du arbeitest nicht am Kunden, sondern mit ihm. Genau wie im Coaching: Der Coach hat keine fertige Lösung in der Tasche – er stellt die Fragen, die den Klienten zur eigenen Erkenntnis führen. Im Vertrieb funktioniert das genauso. Du verkaufst nicht mehr aktiv. Du machst es dem Kunden möglich, sich selbst zu überzeugen. Das senkt den Verkaufswiderstand massiv – und das Ergebnis sind kürzere Sales Cycles und höhere Abschlussquoten. Frederik nutzt diese Methodik seit über zehn Jahren in seiner vertrieblichen Praxis und schult mittlerweile ganze Teams darin. Problemklau: der häufigste Fehler im Verkaufsgespräch Es gibt einen Klassiker, den ich immer wieder bei Verkäufern beobachte – und ehrlich gesagt: Mir passiert er auch noch. Im Coaching nennt man das „Problemklau". Der Kunde fängt an, sein Problem zu beschreiben – und du springst sofort auf die Lösung. Beispiel: Jemand sagt „Ich habe Probleme abzunehmen". Die typische Antwort? „Iss doch einfach weniger" oder „Mach mehr Sport". Klingt logisch. Ist aber Unsinn. Denn der andere hat sich das schon hundertmal selbst gesagt. Trotzdem hat er es nicht getan. Wenn du mit so einem Standard-Ratschlag kommst, erreichst du ihn nicht. Du erreichst nur dich selbst. Im B2B-Vertrieb ist es genauso. Der Kunde sagt „Wir haben zu wenig qualifizierte Leads". Und der Verkäufer? Schmeißt sofort die Pipeline-Optimierung, das KI-Lead-Scoring und drei Case Studies in den Termin. Falsch. Die richtige Reaktion ist: Du fragst nach. Was hat der Kunde schon probiert? Was hat funktioniert? Was nicht? Wo brennt es wirklich? Erst, wenn du das verstanden hast, darfst du überhaupt anfangen, über deine Lösung zu reden. Vorher pitchst du gegen die Wand. Kläger, Besucher, Kunde: drei Rollen verstehen Im systemischen Verkaufen gibt es eine ganz simple Einordnung deines Gesprächspartners. Frederik beschreibt sie so: Dein Gegenüber befindet sich entweder in der Rolle des Klägers, des Besuchers oder des Kunden. Und je nach Rolle gehst du komplett anders ran. Der Kläger: Beschreibt sein Problem. Er klagt. Er ist frustriert. Hier darfst du auf keinen Fall zu früh mit Lösungen kommen. Lass ihn das Problem ausbreiten. Frag tiefer rein. Erst, wenn der Schmerz wirklich auf dem Tisch liegt, ist er bereit für eine Lösung. Der Besucher: Schaut sich um. Hat noch keinen klaren Auftrag an dich. Wenn du den jetzt mit Demo und Pitch erschlägst, ist er sofort weg. Stattdessen: ihn abholen, mitnehmen, Vertrauen aufbauen. Der Kunde: Hat Bewusstsein für sein Problem. Will aktiv etwas verändern. Hier darfst du gemeinsam an der Lösung arbeiten – aber bitte erst nach sauberer Bedarfsanalyse. Was passiert in der Praxis? Die meisten Verkäufer behandeln jeden Gesprächspartner wie einen Kunden. Pitch ab Minute eins. Demo ab Minute drei. Und wundern sich, warum der Termin nicht in einen Auftrag mündet. Wenn du dagegen die Rolle deines Gegenübers erkennst, kannst du dein Verhalten anpassen – und holst plötzlich Termine ab, die du sonst verloren hättest. Der Gesprächsaufbau im systemischen Vertrieb: 5 Phasen Ein gutes Verkaufsgespräch hat im systemischen Ansatz immer den gleichen Aufbau. Fünf Phasen. In dieser Reihenfolge: Einstieg – Smalltalk und Rahmung. Du kommst an. Der Kunde kommt an. Du klärst, wie ihr arbeitet (Notizen machen, Fragen stellen, Zeitfenster). Zielklärung – Was soll das Gespräch eigentlich bringen? Wann ist es für den Kunden ein Erfolg? Bedarfsanalyse – Was steckt wirklich dahinter? Welche Themen brennen? Was wurde bisher probiert? Lösungssuche – Erst jetzt wird über Lösungen gesprochen. Gemeinsam. Abschluss – Commitment, nächste Schritte, Vertrag. Klingt unspektakulär. Ist es auch. Aber wenn ich mir die meisten Vertriebsgespräche anschaue, springen Leute direkt von Phase 1 in Phase 4. Smalltalk, Pitch, Demo, Angebot. Die zwei wichtigsten Phasen – Zielklärung und Bedarfsanalyse – werden komplett übersprungen. Die Folge: Du verkaufst auf Basis deiner eigenen Annahmen. Nicht auf Basis dessen, was der Kunde wirklich braucht. Und das endet meistens damit, dass der Kunde sagt „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – wohlwissend, dass er es nie unterschreiben wird. Er war nur höflich. Offene und geschlossene Fragen: das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit Die zwei wichtigsten Fragearten in der Fragetechnik im Vertrieb kennt jeder: offene und geschlossene Fragen. Aber kaum jemand setzt sie bewusst ein. Offene Fragen beginnen mit einem W: Was, wie, wo, wann, weswegen, wer. Sie öffnen den Kunden. Sie laden zum Erzählen ein. Du nutzt sie vor allem in der Bedarfsanalyse, wenn du verstehen willst, was los ist. Beispiel: „Was sind aktuell deine drei größten Herausforderungen im Vertrieb?" Geschlossene Fragen kann man nur mit Ja oder Nein beantworten. Du nutzt sie zum Konkretisieren und vor allem am Ende, wenn du ein Commitment willst. Beispiel: „Wenn ich dir zeige, wie wir das lösen, und Business Case und Zahlen passen – kommen wir dann zusammen?" Frederik bringt noch eine spannende Variante ins Spiel: die Entweder-Oder-Frage. Wird oft bei der Terminvereinbarung benutzt. „Passt es dir besser am Donnerstagnachmittag oder am Mittwochvormittag?" Eigentlich sind das zwei Ja-Antworten – beide Optionen führen zum Termin. Dem Gegenüber bleibt nur das Nein, wenn er aktiv ablehnen will. Wichtig: Warum-Fragen sind im systemischen Ansatz tabu. Warum? Weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Frag stattdessen „Was ist der Hintergrund?" oder „Weswegen?". Inhaltlich das Gleiche – aber öffnender. Der moralische Vorvertrag: dein Frühwarnsystem Eine der mächtigsten Techniken aus dem systemischen Verkaufen ist der moralische Vorvertrag. Funktioniert so: Bevor du in die Lösungspräsentation gehst, holst du dir vom Kunden eine bedingte Zusage. Etwa so: „Wenn ich dir gleich zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und der Business Case passt – kommen wir dann zusammen?" Was passiert dann? Drei Antworten sind möglich: Ja – Super. Du kannst mit Vollgas in die Lösung. Der Kunde hat sich emotional bereits committet. Nein – Auch super. Denn jetzt weißt du sofort: Da ist noch was. Vielleicht fehlt das Budget. Vielleicht ist er nicht entscheidungsbefugt. Vielleicht laufen schon Verträge mit dem Wettbewerb. Du kannst nachfragen, statt blind zu pitchen. Es kommt: „Schicken Sie mir mal ein Angebot" – Klassiker. Der Kunde will höflich rauskommen. Hier kontert Frederik mit einer brillanten Frage: „Mache ich gerne. Was müsste denn drinstehen, damit du es unterschreibst?" Und plötzlich öffnet sich das Gespräch wieder. Die meisten Pipelines sind voll mit Angeboten, die nie unterschrieben werden. Genau, weil dieser moralische Vorvertrag fehlt. Wenn du ihn konsequent einbaust, wird deine Pipeline schlank und ehrlich. Time kills all deals – und nichts tötet einen Deal schneller als ein unausgesprochenes Nein. Aktives Zuhören und das "Was noch?"-Prinzip Eine offene Frage zu stellen ist die eine Sache. Mit der Antwort umzugehen, eine ganz andere. Die meisten Verkäufer hören die erste Antwort, springen dankbar drauf, weil sie passt – und verkaufen daran vorbei. Frederik bringt eine Coaching-Technik mit, die er „die produktive Faulheit" nennt. Du fragst: „Was sind eure aktuellen Herausforderungen?" Der Kunde antwortet. Und du sagst nur: „Was noch?" Dann nochmal: „Und was noch?" Und dann nochmal. Bis der Kunde wirklich nichts mehr nennt. Klingt banal. Wirkt aber Wunder. Denn die ersten zwei, drei Antworten sind oft nur die Oberfläche. Das wirklich brennende Thema kommt häufig erst beim vierten oder fünften Mal. Und dann hast du den Hebel, an dem deine Lösung ansetzt. Wenn du die volle Liste hast, fasst du zusammen: „Habe ich das richtig verstanden – das, das und das sind eure Themen. Auf welche drei davon sollen wir uns heute fokussieren?" Damit lässt du den Kunden priorisieren. Du steuerst das Gespräch, ohne ihn zu manipulieren. Genau das ist der Kern von systemischem Vertrieb. Das Buying Center hacken: Perspektivwechsel als Zauberwaffe Jetzt kommt der Klassiker, den ich oft höre: „Das funktioniert vielleicht im Einzelgespräch, aber wir haben Buying Center mit fünf Entscheidern. Da hilft dir keine Coaching-Technik." Falsch. Genau dort ist systemischer Vertrieb am stärksten. Denn Coaching arbeitet immer mit Systemen – ein Klient bringt ja auch immer sein Umfeld mit (Familie, Chef, Kollegen, innere Stimmen). Dasselbe Prinzip nutzt du im Buying Center. Frederik beschreibt es so: Du sitzt mit dem Geschäftsführer am Tisch. Der ist begeistert. Aber er sagt: „Sprich mal mit meinem IT-Leiter, der muss das absegnen." Statt zu hoffen, dass der IT-Leiter freundlich ist, holst du ihn mit einer Perspektivwechselfrage in den Raum: „Mal angenommen, dein IT-Leiter hätte heute alles mitgehört, was wir besprochen haben – was, glaubst du, würde er sagen? Wo hätte er Bedenken?" Plötzlich beantwortet dir der Geschäftsführer die Einwände, die du sonst erst in Runde drei zu hören bekommen hättest. Du kannst die Lösung im selben Termin schärfen. Und Frederik geht noch weiter: „Was muss ich mit ihm besprechen, damit er Ja sagt?" Und im besten Fall: „Eigentlich kannst du das doch selbst entscheiden – soll ich dir den Vertrag direkt schicken?" Das verkürzt den Sales Cycle dramatisch. Wo du sonst sechs Runden gedreht hättest, bist du in drei durch. Und du verlierst nicht zwischendurch das Projekt, weil ein Geschäftsführer wechselt oder ein Stakeholder das Unternehmen verlässt. Warum Trainings im systemischen Vertrieb so wichtig sind Hier kommt die unbequeme Wahrheit: Diese Methode liest sich einfach. Sie umzusetzen ist die Hölle. Frederik selbst hat ein halbes Jahr gebraucht, bis er die Zielklärungsfrage „Woran würden Sie erkennen, dass sich der Termin heute für Sie gelohnt hat?" im echten Gespräch flüssig stellen konnte. Vorher stand sie als Spickzettel in seinem Notizbuch. Das heißt für dich: Einmal-Schulungen reichen nicht. Auch das beste Playbook bringt nichts, wenn du es nicht trainierst. Frederik empfiehlt – und ich teile das zu hundert Prozent – wöchentliche Pitch- oder Frage-Trainings im Team. Dein Team wird es zu Beginn hassen. Niemand stellt sich gerne in eine Übungssituation. Aber: Wer es bei den eigenen Kollegen nicht hinbekommt, bekommt es beim Kunden erst recht nicht hin. Und wer denkt „ich mach das beim Kunden besser" – sorry, das stimmt nicht. Du machst es schlechter. Weil der Druck dort höher ist. Mein Tipp: Setzt euch als Team einmal hin und sammelt eure besten Fragen. Pro Gesprächsphase. Dann übt ihr eine Frage pro Woche. Nach einem Quartal habt ihr eine echte Methodik, kein zusammengewürfeltes Bauchgefühl. Wie viel sprichst du eigentlich? Der Gesprächsanteil als KPI Eine schöne und oft unterschätzte Kennziffer ist der Gesprächsanteil im Verkaufsgespräch. Klassische Daumenregel: Der Kunde sollte mehr reden als du. Bei reinen Discovery-Calls liegt der ideale Sweet Spot bei rund 40 % Verkäuferanteil. Frederik arbeitet aktuell mit einem Team, das bei über 60 % Gesprächsanteil liegt. Warum? Viele Demos. Macht in dem Setting kurzzeitig Sinn – langfristig nicht. Sein Ziel: Sie unter 55 % zu drücken. Mit modernen Tools wie Demodesk oder ähnlichen Gesprächs-Recordern kannst du das heute automatisch tracken. Ein digitaler Coach läuft mit, transkribiert, analysiert und gibt dir konkrete Hinweise. Frederik setzt solche Tools selbst aktiv ein – auch in seinen eigenen Mandaten. Das ist deutlich günstiger als ein dauerhaft eingekaufter externer Trainer und liefert messbare Ergebnisse. Quick Takeaways: das Wichtigste auf einen Blick Kein Problemklau – Spring nicht auf Lösungen, bevor du das Problem wirklich verstanden hast. Rolle erkennen – Kläger, Besucher oder Kunde? Pass dein Verhalten an. 5 Phasen – Einstieg, Zielklärung, Bedarfsanalyse, Lösungssuche, Abschluss. In dieser Reihenfolge. Moralischer Vorvertrag – Hol dir die bedingte Zusage, bevor du pitchst. „Was noch?" – Frag drei Mal mehr nach, als du normalerweise würdest. Perspektivwechsel – Hol fehlende Stakeholder virtuell in den Raum. Training schlägt Talent – Wöchentliche Übungen sind nicht optional, sondern Pflicht. Fazit: Vom Pitch-Maschine zum echten Berater Wenn du eine Sache aus dieser Folge mitnimmst, dann diese: Hör auf, deinem Kunden zu sagen, was sein Problem ist. Frag ihn. Systemischer Vertrieb ist keine Geheimwissenschaft – es ist die Disziplin, die Klappe zu halten und stattdessen die richtigen Fragen zu stellen. Der Kunde fühlt sich verstanden. Du baust Vertrauen auf. Und plötzlich verkauft sich deine Lösung fast von selbst – weil der Kunde gemeinsam mit dir den Weg dahin gegangen ist. Kein Druck. Kein Pitch. Kein „Schicken Sie mal ein Angebot, das in der Schublade verschwindet". Wenn du als Vertriebsleiter merkst, dass dein Team zu viel im Feature-Talk hängt und zu wenig fragt: Fang mit einer einfachen Fragenliste pro Gesprächsphase an. Etabliere wöchentliche Übungssessions. Und überleg, ob ein systemisches Coaching-Format euch nicht den entscheidenden Hebel liefert. Wenn du tiefer einsteigen willst: Buch dir ein Strategiegespräch mit mir. Wir schauen gemeinsam, wo dein Vertrieb gerade steht und welche Hebel am schnellsten wirken. Hier geht's zum Termin. FAQ zum systemischen Vertrieb Was ist der Unterschied zwischen systemischem Vertrieb und klassischem Verkauf? Klassischer Verkauf arbeitet mit Pitch und Lösungspräsentation. Systemischer Vertrieb dreht den Spieß um: Du stellst Fragen, hörst aktiv zu und führst den Kunden gemeinsam mit ihm zu seiner eigenen Erkenntnis. Das senkt den Verkaufswiderstand und führt zu nachhaltigeren Abschlüssen, weil der Kunde die Lösung als seine eigene wahrnimmt. Welche Fragetechniken sind im B2B-Vertrieb am wirkungsvollsten? Offene W-Fragen für die Bedarfsanalyse, Skalenfragen zur Priorisierung, hypothetische Fragen für Perspektivwechsel und geschlossene Fragen für den Abschluss. Vermeide Warum-Fragen, weil sie den Kunden in die Rechtfertigung treiben. Nutze stattdessen „Weswegen?" oder „Was ist der Hintergrund?". Funktioniert systemischer Vertrieb auch in komplexen Buying Centern? Ja, gerade dort entfaltet er seine größte Wirkung. Über Perspektivwechselfragen holst du fehlende Stakeholder virtuell in den Raum und kannst Einwände vorwegnehmen. Das verkürzt den Sales Cycle deutlich und reduziert das Risiko, dass dein Deal an einem unerwarteten Entscheider scheitert. Was ist der moralische Vorvertrag im Verkaufsgespräch? Der moralische Vorvertrag ist eine bedingte Zusage des Kunden vor der Lösungspräsentation. Du fragst sinngemäß: „Wenn ich dir zeige, wie wir dein Problem perfekt lösen, und Zahlen passen – kommen wir zusammen?" Das filtert echte Interessenten von höflichen Absagern und hält deine Pipeline sauber. Wie trainiere ich mein Vertriebsteam in systemischem Verkaufen? Einmal-Schulungen reichen nicht. Etabliere wöchentliche Übungssessions im Team, in denen Verkäufer Fragen aneinander durchspielen. Arbeite mit Gesprächsaufzeichnungen und KI-gestützten Coaching-Tools. Erstelle eine Fragenliste pro Gesprächsphase und übe diese systematisch ein. Konsequenz schlägt Genie. Anleitung: Dein erstes Gespräch im systemischen Vertrieb In sechs Schritten zu deinem ersten Gespräch nach der systemischen Methode – sofort umsetzbar. Smalltalk und Rahmung – Komm an, lass den Kunden ankommen. Klär die Spielregeln: Zeitfenster, Notizen, gegebenenfalls digitaler Assistent. Zielklärung – Frag: „Woran würdest du erkennen, dass dieses Gespräch heute ein Erfolg war?" Dann Klappe halten. Bedarfsanalyse mit „Was noch?" – Stell offene Fragen. Frag drei Mal mehr nach, als du dich traust. Lass den Kunden priorisieren. Moralischer Vorvertrag – Hol dir vor der Lösung die bedingte Zusage: „Wenn alles passt, kommen wir zusammen?" Lösung präsentieren – Erst jetzt. Auf Basis dessen, was der Kunde dir gegeben hat. Nicht auf Basis deiner Annahmen. Abschluss mit klaren nächsten Schritten – Wer entscheidet wann? Welche Stakeholder müssen mit? Schick proaktiv die Materialien für die nächste Runde. Was nimmst du mit? Hand aufs Herz: Wo ertappst du dich am häufigsten beim Problemklau? Pitchst du zu früh? Sprichst du zu viel? Schreib mir gerne auf LinkedIn – ich bin gespannt, welche dieser Techniken du diese Woche zuerst ausprobierst. Und wenn dir die Folge weitergeholfen hat, teile sie mit jemandem aus deinem Vertriebsteam. Aktives Zuhören ist eine Mannschaftssportart.
Sojitrawalla, Shirin www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Etwa 6,9 Millionen Menschen arbeiten in geringfügiger Beschäftigung: für die einen ein Zuverdienst, für andere die einzige Erwerbsquelle. Politisch gibt es immer wieder Bestrebungen, den Minijob abzuschaffen. Ist er ein Auslaufmodell? Von Alina Andraczek. Von Alina Andraczek.
Die Wall Street startet uneinheitlich und kaum verändert in den Handel. Belastend wirkt der Anstieg der Ölpreise, mit Brent über 108 US-Dollar, der durch die stockenden Friedensgespräche zwischen den USA und Iran und die Lage rund um die Straße von Hormus angefacht wird. Dennoch bleibt die Grundstimmung am US-Aktienmarkt stabil, da Investoren trotz der Rückschläge weiterhin auf eine diplomatische Lösung im Nahen Osten setzen. Damit bleibt die Berichtssaison im Fokus. Etwa 40 Prozent der Firmen im S&P 500 werden diese Woche Quartalszahlen vorlegen, darunter Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta. Somit bleiben KI-Monetarisierung, Cloud-Wachstum und digitale Werbung im Mittelpunkt. Die Kursziele für di Aktien von Seagate Technology werden bei der Bank of America und Cantor Fitzgerald auf jeweils 700 US-Dollar angehoben. Die Analysten von Cantor gehen davon aus, dass die Quartalszahlen und Aussichten die Erwartungen der Wall Street schlagen werden. Gleiches erwarten die Analysten für Western Digital. Hier werden die Kursziele von der Bank of America auf 495 US-Dollar, und von Cantor Fitzgerald auf 500 US-Dollar angehoben. Die vor dem Opening gemeldeten Zahlen fallen gemischt aus. Domino's Pizza verfehlt die Erwartungen bei Umsatz und vergleichbaren Filialumsätzen und verweist auf ein insgesamt schwierigeres Umfeld, während Verizon beim Gewinn positiv überrascht und sogar den Ausblick anhebt. Ein Podcast - featured by Handelsblatt. ► Direkt an der Börse handeln mit tradegate.direct: https://bit.ly/wallstreet_april * ► Erhalte einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily eSIM Datentarife! Lade die Saily-App herunter und benutze den Code wallstreet beim Bezahlen: https://saily.com/wallstreet * ► Entdecke den exklusiven NordVPN Deal! Jetzt risikofrei testen mit einer 30-Tage-Geld-zurück-Garantie: https://nordvpn.com/wallstreet * +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wallstreet_podcast +++ ► Mehr Einblicke: https://bit.ly/360wallstreetpc * Impressum: https://www.360wallstreet.de/impressum *Werbung
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Am 17. April 2001 stirbt Vera Brühne. Sie ist bekannt in der Münchner High Society, als sie Anfang der 1960er wegen Mordes verurteilt wird. Etwa 10 Jahre später machen neue Erkenntnisse den Fall zu einem Agenten-Thriller. Von Martina Meißner.
Über 11 Millionen Deutsche sind in einem Fitnessstudio angemeldet. Das ist ein historischer Höchststand. Etwa 13 Prozent der Bevölkerung wollen sich also mehr bewegen. Wieviele davon tatsächlich auch regelmäßig trainieren, das ist eine andere Frage. Aber das Bewusstsein dafür, dass es gut wäre, sich sportlich zu betätigen, das ist offenbar vorhanden. Wer Muskeln aufbauen will, der braucht Proteine. Entsprechend boomt auch der Markt der Nahrungsergänzungsmittel. Die einen tun zu wenig für ihren Körper, die anderen vielleicht zu viel? Wir sprechen über Fitness, Ernährung und Gesundheit mit dem Sportwissenschafler und Autor Prof. Dr. Ingo Froböse, mit dem Leiter des Deutschen Sport- und Olympiamuseums Köln Dr. Andreas Höfer, mit dem Sportpsychologen Prof. Dr. Chris Englert von der Uni Frankfurt, und dem Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl. Podcast-Tipp: Bayern 2 Radio Wissen Droge Sport - Sucht mit Entzugserscheinungen Joggen, Rad fahren, Gewichte stemmen - Bewegung und Körpertraining versprechen Fitness und Schönheit und: Sport ist gesund. Aber nicht immer. Es gibt auch ein Zuviel. Denn Sport kann süchtig machen. Und das ist alles andere als gesund. Denn es drohen ernsthafte Entzugserscheinungen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9ec8f77e4e0b542e/
Keytruda ist das umsatzstärkste Medikament der Welt und es wirkt auch. Sogenannte Immun-Checkpoint-Inhibitoren retten Leben. Etwa beim schwarzen Hautkrebs und einigen Arten von Lungenkrebs. Das Problem ist also nicht die Wirkung, sondern der Preis. Denn österreichische Spitäler dürfen nicht verraten, wie viel sie für das Medikament zahlen. Eine internationale Recherchegruppe an der auch der STANDARD beteiligt war, hat sich diese Preispolitik einmal genauer angesehen. Die beteiligten Autor:innen Muzayen Al-Youssef und Laurin Lorenz über intransparente Preise, die durch das föderale Österreich noch einmal zu mehr Problem führt.
Aufmerksame Leser des STANDARDS kennen die vielen Liveticker, die die Kollegen aus den Ressorts täglich anbieten. Etwa bei internationalen Konflikten, wie dem Krieg in der Ukraine, bei Wahlen, während Sitzungen des Untersuchungsausschusses oder auch bei prominenten Gerichtsprozessen. Mit ihren kurzen Updates halten die Redakteure die Leser auf dem Laufenden. Beim gestrigen Prozesstag gegen August Wöginger in der Causa-Postenbesetzung wird dem STANDARD und der Austrian Presseagentur das Tickern plötzlich untersagt. Die Anwälte der drei Angeklagten vermuteten eine Beeinflussung von Zeugen. Die Richterin gibt dem Antrag nach. Wir sprechen heute mit unserem Redakteur, der eigentlich gestern vom Prozess tickern wollte und stellen auch die Frage, ob diese Entscheidung ein Eingriff in die Pressefreiheit ist und was im eigentlichen Prozess gegen August Wöginger gerade passiert.