POPULARITY
Categories
Das Label "Hitlers Geburtsstadt" haftet Braunau bis heute an, obwohl Hitler hier gerade einmal seine ersten drei Lebensjahre verbrachte. Ein Aspekt dieses schweren Erbes hat die Stadt und die Republik Österreich zuletzt besonders belastet: Hitlers Geburtshaus. Nach Ende des zweiten Weltkriegs war darin eine Schule, das Haus beheimatete auch schon eine Bücherei und eine Bank. Das Gebäude mit der unscheinbaren Adresse "Salzburger Vorstadt 15" ist aber auch Anziehungspunkt für Neonazis und Rechtsextreme. Um zu verhindern, dass es in falsche Hände kommt oder ein Kultort für braune Pilger entsteht, mietete das Innenministerium das Gebäude in den 1970er Jahren an und stellte es einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung, der Lebenshilfe, zur Verfügung. Die Besitzerin des Hauses verhinderte allerdings nötige Umbauarbeiten und so zog die Einrichtung im Jahr 2011 aus. Es begann ein jahrelanges Ringen um das Haus sowie seine adäquate Nutzung. 2016 ging das Haus an die Republik über – durch Enteignung. Doch die Frage, wie es genutzt werden soll, war damit noch nicht beantwortet. Es folgten jahrelange Diskussionen. Jetzt befindet sich darin ausgerechnet eine Polizeistation. Wie es zu dieser Entscheidung kam und warum es daran auch Kritik gibt, erzählen wir in dieser Folge von "Inside Austria".
Jedes Kind soll in der Schweiz wenn immer möglich eine Regelklasse besuchen, auch Kinder mit körperlicher Behinderung, oder einer Lernbeeinträchtigung. Das ist die Idee der integrativen Schule. Eine neue Studie des Dachverbands der Lehrerinnen und Lehrer zeigt: Auch die Lehrpersonen sind gespalten. Weitere Themen: Vier US-Bundesstaaten werfen Meta vor, seine Apps Instagram und Facebook würden Kinder gezielt abhängig machen und ihnen psychisch schaden. Die Klägerinnen gehen von einer möglichen Schadenssumme von bis zu 1400 Milliarden US-Dollar aus. Das enstpricht in etwa Metas gesamten Börsenwert. Feine Sahne Fischfilet sind eine Punkformation aus Mecklenburg-Vorpommern, die seit jeher sehr politische Lieder schreibt. Nun veröffentlich der Sänger ein neues Buch, in dem es um «seinen» Osten geht, kurz vor der Landtagswahl im eigenen Bundesland, bei der die AfD nach der Macht greift.
WegeBedarf - Der BestBuddyPodcast für Deine persönliche unternehmerische Freiheit
Unser Umwelt wird immer barrierefreier. Unsere WebPräenz meist nicht. Auch Menschen mit Einschränkungen beim Sehen, Tippen, Hören wollen sich im Netz und vielleicht auch bei dir in deinem Bereich bewegen. Diese PodCast-Folge will dich sensibilieren, worauf du achten solltest, wenn du es auch Menschen mit Einschränkungen den Zugang zu dir und deinen Infos ermöglichen willst.
Freiheit fängt mit Vertrauen an Eine Hommage an meinen Herzensmensch – Meine Mutter Marie-Josée In dieser sehr persönlichen Episode nehme ich Abschied von meinem Herzensmenschen – meiner Mutter Marie-Josée Schuler, unserer Mariejo. Sie war eine Kämpferin, Motivatorin und Wegbereiterin, die trotz schwerer Schicksalsschläge niemals ihre Lebensfreude verlor. Als ich erblindete, lernte sie innerhalb weniger Monate Blindenschrift und übertrug jahrelang meine Schulbücher in Braille. Sie ebnete mir Wege, zeigte mir Möglichkeiten und ließ mich dennoch stets selbst entscheiden, welchen Weg ich gehen wollte. Meine Mutter hat mich unterstützt, aber niemals überbehütet – denn für sie bedeutete Liebe vor allem Vertrauen. Sie gab mir den Mut, mich in einer sehenden Welt zu behaupten, eigene Erfahrungen zu sammeln und auch an Hindernissen zu wachsen. Ihr Einsatz galt nicht nur mir: Sie gründete eine Elternvertretung und stärkte viele Familien und Menschen mit Behinderung. Diese Hommage erzählt von gemeinsamen Erinnerungen, gelebter Inklusion, tiefer Dankbarkeit und einem Abschied, der keiner für immer ist. Sie trägt eine klare Botschaft an alle Eltern: Schaut auf die Stärken, begleitet eure Kinder und ermöglicht ihnen ein selbstbestimmtes Leben. Denn Freiheit fängt mit Vertrauen an – und Mariejos Liebe, Kraft und Spuren werden für immer in unseren Herzen weiterleben. Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com #FreiheitFängtMitVertrauenAn #Hommage #Mariejo #Herzensmensch #DankeMama #Erinnerungen #Abschied #Trauer #LiebeBleibt #Selbstbestimmung #Empowerment #Inklusion #MenschenMitBehinderung #IGELPodcast #Inklusator
Schauspiel-Helden, der Podcast des Bundesverbands Schauspiel e.V.
Obwohl jeder zehnte Mensch in Deutschland eine Behinderung hat, sind Schauspielende mit Behinderung auf der Leinwand und im Fernsehen noch immer die Ausnahme. In dieser Folge spricht Moderator Johannes Franke mit Wolfgang Jansen, Gründer der Initiative Rollenfang, die sich zu einer Plattform für Schauspielende mit Behinderung entwickelt hat, und der Schauspielerin Vespa Vasic, die nur 10 Prozent Sehkraft hat. Wie kam es zu der Gründung von Rollenfang? Was sind gesellschaftliche Hürden zu Beginn der Gründung der Plattform gewesen? Wie ist Vespa zu Rollenfang gekommen? Sie sprechen über Klischees in der Besetzung, die Frage, warum Rollen mit Behinderung oft nicht mit betroffenen Schauspielenden besetzt werden, und darüber, wie sich authentische Repräsentation verändern kann. Vespa berichtet von ihren Erfahrungen in Rollen als blinde Figur. Wie war es für sie? Außerdem geht es um die Situation an Schauspielschulen, den Wunsch nach offener Kommunikation und ihre Vision für eine vielfältigere Zukunft vor der Kamera. Eine Folge über Repräsentation, Teilhabe und die Frage, was sich verändern muss, damit Inklusion zur Selbstverständlichkeit wird.
Schauspiel-Held*innen, der Podcast des Bundesverbands Schauspiel e.V.
Obwohl jeder zehnte Mensch in Deutschland eine Behinderung hat, sind Schauspielende mit Behinderung auf der Leinwand und im Fernsehen noch immer die Ausnahme. In dieser Folge spricht Moderator Johannes Franke mit Wolfgang Jansen, Gründer der Initiative Rollenfang, die sich zu einer Plattform für Schauspielende mit Behinderung entwickelt hat, und der Schauspielerin Vespa Vasic, die nur 10 Prozent Sehkraft hat. Wie kam es zu der Gründung von Rollenfang? Was sind gesellschaftliche Hürden zu Beginn der Gründung der Plattform gewesen? Wie ist Vespa zu Rollenfang gekommen? Sie sprechen über Klischees in der Besetzung, die Frage, warum Rollen mit Behinderung oft nicht mit betroffenen Schauspielenden besetzt werden, und darüber, wie sich authentische Repräsentation verändern kann. Vespa berichtet von ihren Erfahrungen in Rollen als blinde Figur. Wie war es für sie? Außerdem geht es um die Situation an Schauspielschulen, den Wunsch nach offener Kommunikation und ihre Vision für eine vielfältigere Zukunft vor der Kamera. Eine Folge über Repräsentation, Teilhabe und die Frage, was sich verändern muss, damit Inklusion zur Selbstverständlichkeit wird.
Sie haben Patienten und Patientinnen mit Behinderung, die häufiger mal nicht zum Termin erscheinen? Oder erst zu Ihnen kommen, wenn die Beschwerden sehr stark sind? Dann kann es sein, dass sie den Arztbesuch aus Angst vermeiden. Denn dies ist unter Menschen mit Behinderung häufiger vertreten. Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Dr. Janina Schwabl, warum diese Ängste so groß sind und warum es da schon helfen kann, einfach den weißen Kittel wegzulassen. Sie ist Neurologin und leitende Oberärztin am SIMI, dem Sengelmann Institut für Medizin und Inklusion am Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf. Die Angst kann ganz unterschiedliche Gründe haben: Manche sind beispielsweise mit der Situation überfordert, manchen können den Arztbesuch überhaut nicht verstehen. Und manche sind möglicherweise traumatisiert von medizinischen Prozeduren und schlechten Erfahrungen im Gesundheitswesen. Im Podcast nennt Dr. Schwabl kleine Anpassungen im Praxisalltag, mit denen niedergelassene Ärztinnen und Ärzte den Arztbesuch für Menschen mit Behinderung erleichtern können – ohne großen zusätzlichen Zeitaufwand. Denn für Menschen mit Behinderung ist eine kontinuierliche Gesundheitsversorgung besonders wichtig: Viele sind häufiger und schwerer erkrankt als Menschen ohne Behinderung.
Wie haltbar sind Medikamente wirklich? ; Wie funktioniert Pharma Auftragsforschung? ; Inklusion an Hochschulen? ; Große Fragen: Warum manche Antibiotika nicht mehr helfen ; Nachhaltig im Familienalltag ; Dr. KI - wenn die Maschine diagnostiziert ; Moderation: Shanli Anwar. Von WDR 5.
Eine Maschine, die stampft und fräst und dabei rhythmisch Geräusche von sich gibt, hat es Monika Drasch diesmal angetan. Das mehrere Meter lange Maschinenband steht in den Werkstätten der Lebenshilfe in Traunreut. Die Diskussion um den Mindestlohn in Werkstätten für Behinderte kann Monika Drasch nicht verstehen. Bei einer Podiumsdiskussion in der Einrichtung durfte sie ihre Sicht der Dinge einbringen: Als Mutter einer geistig behinderten Tochter ist sie nämlich froh, dass so gut für ihr Kind gesorgt wird. Denn: die Einrichtung der Werkstätten, die Gehälter der Betreuer - all das kostet viel Geld. Wohnen, Therapie und Hilfsmittel ebenfalls. Mit all dem haben die Menschen mit geistiger Behinderung dort alles, was sie brauchen, und sind stolz, echte Produkte für echte Kunden zu produzieren. Das Gehalt ihrer Tochter ist eigentlich nur ein Taschengeld, meint Monika Drasch. Lob, Kritik und Feedback: info@monikadrasch.de
In der aktuellen Folge sprechen Lena und ich über ein Thema, über das viel zu selten offen geredet wird: das Gefühl, am eigenen Körper zu scheitern – und das Leben mit Multipler Sklerose (MS). Dabei geht es um viel mehr als nur die Krankheit. Wir sprechen darüber, wie Lena gelernt hat, mit Rückschlägen umzugehen – und warum sie heute sogar sagt, dass Scheitern etwas Gutes sein kann. Außerdem reden wir über Social Media und warum sie ihre MS-Diagnose von Anfang an öffentlich gemacht hat. Nicht, um Mitleid zu bekommen, sondern um anderen Mut zu machen und zu zeigen, wie das Leben mit einer chronischen Erkrankung wirklich aussieht. Es geht um ihren Traumjob, den sie wegen der Krankheit aufgeben musste, um den ganz normalen Behördenwahnsinn, den Druck, immer funktionieren zu müssen, und darum, wie man weitermacht, wenn das Leben plötzlich ganz anders läuft als geplant.
Der Juli 2026 hatte es in sich – politisch, gesellschaftlich und behindertenpolitisch. Gemeinsam werfen Sascha Lang und kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul einen ausführlichen Blick auf die Themen, die den vergangenen Monat geprägt haben. Dabei geht es nicht nur um Schlagzeilen, sondern vor allem um die Frage, welche Auswirkungen politische Entscheidungen ganz konkret auf das Leben von Menschen mit Behinderung haben.Im Fokus steht die überraschende Kabinettsumbildung der Bundesregierung und die damit verbundenen Veränderungen in der Gesundheits- und Sozialpolitik. Die beiden diskutieren den Rücktritt von Jens Spahn, den Wechsel im Bundesgesundheitsministerium, die Rolle von Carsten Linnemann sowie die Folgen ständiger Personalwechsel für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Warum muss die Behindertenbewegung neuen Verantwortlichen immer wieder dieselben Themen erklären? Weshalb fehlt es häufig an Kontinuität, wenn es um Barrierefreiheit und Teilhabe geht? Und welche Signale sendet die Politik derzeit an Menschen mit Behinderung?Doch der Monatsrückblick bleibt nicht bei der Bundespolitik stehen. Es geht um aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen, die Diskussion über eine mögliche Reduzierung der Krankenkassen, die Frage nach einem gerechteren und transparenteren Versorgungssystem sowie um einen spannenden Vergleich zwischen dem deutschen und dem luxemburgischen Gesundheitsmodell. Gleichzeitig sprechen Sascha und Ottmar über Verantwortung, politische Glaubwürdigkeit und darüber, warum Vertrauen in demokratische Prozesse gerade jetzt wichtiger denn je ist.Natürlich kommen auch zahlreiche weitere Themen aus den kobinet-Nachrichten zur Sprache: aktuelle Meldungen aus der Behindertenpolitik, neue Personalentscheidungen, Entwicklungen in den Bundesländern, sozialpolitische Debatten, Fragen rund um Assistenz, Pflege, Selbstbestimmung und Barrierefreiheit sowie Nachrichten, die in den klassischen Medien oft nur wenig Beachtung finden. Immer mit dem Blick darauf, welche Chancen, Risiken und Auswirkungen diese Entwicklungen für die Community mit sich bringen.Wie gewohnt bleibt es nicht bei der reinen Nachricht. Sascha Lang und Ottmar Miles-Paul ordnen ein, diskutieren kontrovers, teilen persönliche Einschätzungen und zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf. Mal kritisch, mal nachdenklich, manchmal mit einem Augenzwinkern – aber immer mit dem Ziel, Zusammenhänge verständlich zu machen und den Menschen hinter den Schlagzeilen eine Stimme zu geben.Ein informativer, meinungsstarker und abwechslungsreicher Monatsrückblick für alle, die Inklusion nicht nur als Schlagwort verstehen, sondern wissen möchten, was sich im Juli 2026 tatsächlich bewegt hat – und warum viele dieser Entwicklungen uns alle betreffen. Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: www.inklusator.com Socialmedia:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcastInstagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/Feedback: office@inklusator.com
Sexualität gehört zur Gesundheit – und trotzdem wird im Gesundheitswesen noch viel zu selten darüber gesprochen. In dieser Folge von «Einsatz Gesundheit» spricht Patrick Hässig mit Vivienne Schmid Hotz Sexualpädagogin, Sexualtherapeutin i.A. und dipl. Rettungssanitäterin HF, über Scham, Bedürfnisse und Grenzen im medizinischen Alltag. Warum fällt es Fachpersonen und Patient:innen oft so schwer, Sexualität anzusprechen? Welche Rolle spielen Krankheit, Behinderung und Alter? Und wie können Gesundheitsfachpersonen professionell mit sexuellen Bedürfnissen, aber auch mit Grenzüberschreitungen und sexueller Belästigung umgehen? Ein Gespräch darüber, warum Sexualität nicht mit der Pubertät endet, weshalb Selbstbestimmung auch im Alter und bei Erkrankungen wichtig bleibt – und warum es im Gesundheitswesen mehr Wissen, Offenheit und eine klare professionelle Haltung braucht. 00:00 – Intro: Sexualität, Bedürfnisse und Grenzen im Gesundheitswesen 01:12 – Viviennes Weg von der Pflege zur Sexualpädagogik 03:43 – Sexualpädagogik: Mehr als Aufklärung und Pubertät 06:00 – Warum Sexualität im Gesundheitswesen zu wenig thematisiert wird 09:43 – Scham, Schmerzen und die Frage: «Bin ich normal?» 13:08 – Sexualität im Alter, bei Behinderung und Erkrankungen 18:43 – Wie Krankheit und Medikamente die Sexualität beeinflussen 21:22 – Sexualität als Ressource und Teil der Gesundheit 23:31 – Sexuelle Bedürfnisse, Grenzen und Belästigung im Pflegealltag 33:21 – Was sich im Gesundheitswesen verändern muss
"Solange das Rennen noch läuft, läuft das Rennen noch."Mit sechs Jahren verliert Andreas Onea bei einem Autounfall in Ungarn den linken Arm. Er hätte an Ort und Stelle sterben müssen. Zehn Jahre später steht er im Finale der Paralympics. Heute hat er fünf Paralympics-Teilnahmen, zwölf Medaillen und moderiert die Sportnachrichten im ORF.Ein Gespräch über mentale Härte, das ohne ein einziges Motivationsposter auskommt.Warum sein Vater die Entscheidung getroffen hat, nicht zu zerbrechen, und was das mit einem Sechsjährigen machtLondon 2012: das schnellste Rennen seines Lebens und trotzdem Platz vier, 26 Hundertstel hinter der MedailleWie er das B-Finale der Nichtbehinderten gewonnen hat und warum ihn ein Kampfrichter davor disqualifiziert hatWarum er Schwimmen hasst und trotzdem sechs Tage die Woche, zweimal am Tag ins Wasser geht17 Prozent Beschäftigungsquote bei Menschen mit Behinderung: was das über unser Wirtschaftssystem sagtMit Daniel und Markus.Production: Hanna MoserMusik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
In fünf Monaten ist Premiere. Das steht schon in den Programmfahnen. Was genau gespielt wird, steht noch nicht fest, es gibt nur ein paar vage Ideen. Aber das ist das Prinzip des inklusiven Theaterensembles „I can be your translator“ aus Dortmund, einer Mixed Ability Gruppe, die aus Menschen mit und welchen ohne Behinderung besteht... Sascha Wundes war über fünf Monate bei der Entstehung eines Theaterstücks dabei. Und beobachtete den Mut und den Stolz, mit denen dieses Ensemble ins Offene springt. Ein Feature, das Spaß macht! Von Sascha Wundes SWR 2026
Die Wendelstein-Werkstätten sind eine Einrichtung der Caritas und über 600 Menschen mit Beeinträchtigung finden hier einen Arbeitsplatz: Das reicht von Menschen mit psychischen Störungen bis zu schwerst mehrfach Behinderten. Die Palette der Arbeitsplätze reicht von der Herstellung von Kartonagen bis zur mittlerweile renommierten Designlinie „Side by side". Menschen mit Beeinträchtigung wird ein Platz geboten, an dem ihre Arbeit wertgeschätzt wird und sie ihre Fähigkeiten einsetzen können. (Erstausstrahlung: April 2026)
Mathias Mester ist mehrfacher Welt- und Europameister im Speerwurf und holte 2008 in Peking Silber bei den Paralympics. Im Gespräch mit Rechtsanwalt Niklas Pastie erzählt er offen von seinem Kleinwuchs, von einer Ausbildung, in der ihm ohne Schwerbehindertenvertretung fast der Weg in eine Behindertenwerkstatt gewiesen wurde, und von seiner Haltung zu Chancengleichheit im Job. Sie hören, warum er jedem, ob mit oder ohne Behinderung, die Kandidatur für die SBV empfiehlt. Themen der Episode: Mesters Karriere: Paralympics-Silber 2008, mehrfacher Weltmeister und aktueller Europarekordhalter im Speerwurf seiner Startklasse Kleinwuchs im Alltag: humorvoller Umgang mit Herausforderungen wie dem Griff ins oberste Regal Diskriminierung in der Ausbildung: wie eine fehlende Schwerbehindertenvertretung fast zum Abbruch geführt hätte Gleichbehandlung versus Chancengleichheit: die Antwort auf den Vorwurf der Sonderbehandlung Aufruf zur Kandidatur: warum sich auch nicht-behinderte Beschäftigte für die SBV-Wahl bewerben sollten Fundierte Weiterbildung zum Thema: SBV-Wahl | https://www.waf-seminar.de/158
In dieser Folge von „Barriere? Los!“ sprechen wir darüber, wie Künstliche Intelligenz dabei unterstützen kann, Texte in Leichte Sprache zu übersetzen – und warum Technik allein dafür nicht ausreicht. Das Unternehmen KLAO verbindet eine KI-gestützte Übersetzung mit der fachlichen Bearbeitung und der anschließenden Prüfung durch Menschen mit Lernschwierigkeiten. Gemeinsam mit KLAO-Mitgründer Fabian Schlauch, Prüfassistent Florian Nüßlein sowie Maria Hofmann, Johanna Demmer und Franz-Josef Pfister aus der Prüfgruppe der Arche gGmbH gehen wir der Frage nach, wie dieser Prozess in der Praxis funktioniert. Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Leichter und Einfacher Sprache, die Bedeutung einer einheitlichen und verständlichen Wortwahl, den Einsatz von Bildern sowie die Möglichkeiten und Grenzen KI-generierter Inhalte. Außerdem berichten die Mitglieder der Prüfgruppe, in welchen Alltagssituationen ihnen Leichte Sprache hilft und warum Menschen, die leicht verständliche Informationen benötigen, nicht unterschätzt werden dürfen.
In Deutschland leben etwa acht Millionen Menschen mit einer Behinderung. Schon jetzt müssen sie für Sichtbarkeit und Gleichberechtigung kämpfen. Was aber, wenn die AfD größeren politischen Einfluss gewinnt?
Worte wirken – Behinderung in den Medien neu denken Sonntag Trifft IGEL – Der Sonntagstalk mit Jennifer Sonntag und Sascha Lang Worte sind nie nur Worte. Sie können Türen öffnen, Menschen stärken – oder ungewollt Vorurteile festigen. Gerade wenn es um Behinderung geht, begegnen uns bis heute Formulierungen, die längst überholt sind und dennoch täglich in Medien, Politik und im privaten Umfeld verwendet werden. Doch wann ist Sprache wirklich respektvoll? Und wer entscheidet eigentlich darüber?In dieser Ausgabe von Sonntag trifft IGEL sprechen Jennifer Sonntag und Sascha Lang über Begriffe, die viele von uns schon unzählige Male gehört haben: „an den Rollstuhl gefesselt“, „ans Bett gebunden“ oder „mit seinem Blindenhund“. Warum wirken solche Formulierungen auf den ersten Blick harmlos und transportieren dennoch ein bestimmtes Menschenbild? Gleichzeitig stellen wir uns die Frage, ob es überhaupt die eine richtige Sprache geben kann oder ob wir vielmehr lernen müssen, zuzuhören und unterschiedliche Perspektiven auszuhalten.Dabei geht es nicht um Sprachpolizei oder darum, Menschen für jedes falsche Wort zu verurteilen. Es geht um Bewusstsein. Denn Sprache beeinflusst unsere Haltung – und unsere Haltung entscheidet darüber, ob Inklusion gelingt oder nur ein gut gemeintes Schlagwort bleibt.Freut euch auf eine ehrliche, kontroverse und gleichzeitig wertschätzende Diskussion über Worte, Wirkung und Wahrnehmung. Eine Episode, die Denkanstöße liefert, Gewohntes hinterfragt und deutlich macht: Inklusion beginnt nicht erst mit Gesetzen oder Barrierefreiheit. Sie beginnt oft mit den Worten, die wir wählen – und mit der Bereitschaft, den Menschen vor der Behinderung zu sehen.Hört rein, diskutiert mit und erzählt uns: Welche Begriffe begegnen euch immer wieder, bei denen ihr denkt – das müsste sich endlich ändern? Links aus der Episode:Kolumne von Jennifer Sonntag auf „Die Neue Norm“:https://dieneuenorm.de/gesellschaft/nicht-an-den-rollstuhl-gefesselt-aber-an-das-bett-gebunden/ Tipps für die Berichterstattung über Menschen mit Behinderung:https://www.tu-chemnitz.de/tu/inklusion/PDF/Tipps%20fuer%20die%20Berichterstattung_Menschen%20mit%20Behinderungen_Leidmedien.pdf Leitfaden für die inklusive Berichterstattung:https://un-label.eu/wp-content/uploads/Leitfaden_Inklusive_Berichterstattung.pdf Webseite der Leidmedien mit buchbaren Workshops für Journalist*innen:https://leidmedien.de/ Hier geht es zu Jennifer Sonntag:www.jennifer-sonntag.deInstagram:https://www.instagram.com/blind.feminista/Facebook:https://www.facebook.com/Jennifersonntaginklusionsbotschafterin/ Link zu Sascha Lang Facebook:https://www.facebook.com/share/16U3LWoDMK/?mibextid=wwXIfr> Links zum IGEL PodcastPodcast „IGEL – Inklusion Ganz Einfach Leben“https://igel-inklusion-ganz-einfach-leben.letscast.fm/ Webseite: http://www.inklusator.com Social Media:Facebook: https://www.facebook.com/igelpodcast Instagram: https://www.instagram.com/igelpodcast_by_saschalang/LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sascha-lang-859421297/ Feedback: sonntagtrifftigel@inklusator.com
Budgeteinsparungen bei Menschen mit Behinderung - bis zu 100.000 Personen könnten davon betroffen sein // Das vierte Spital in Niederösterreich bekommt jetzt einen Roboter zur Unterstützung bei Operationen
Im Juni fand in Zürich das KIN-Festival (https://kinshipfestival.ch/) mit grossem Erfolg statt. Es verband Kunst und Engagement. Feministische Stimmen kamen zu Wort, Fragen von Menschen mit Behinderung wurden diskutiert. Reflab war am Festival beteiligt. Ein Begriff, der sich durch viele der künstlerischen und diskursiven Aktionen zog, war «Verbundenheit». Wie können wir miteinander und nicht nur gegeneinander leben: als Menschen mit unterschiedlichen Herkünften, Prägungen und Positionen, überhaupt als Menschen in dieser Welt? Darüber hat Marah Rickli, die Leiterin des KIN-Festivals, ein Podiumsgespräch geführt. Ich hatte vor einigen Wochen einen Podcast über «Behindert sein, behindert werden» aufgenommen. (https://www.reflab.ch/marah-rikli-eine-behinderung-haben-behindert-werden/) Hier kommt nun als summer special ihr Gespräch mit Geneva Moser, Hannan Salamat und Ivna Žic über die Verbundenheiten des Lebens. Bei dieser Folge handelt es sich um eine Live-Aufnahme, was sich gelegentlich in der Audioqualität widerspiegeln kann.
Wie möchten Sie leben, wenn Sie alt sind? Am liebsten wohl zu Hause in den eigenen vier Wänden und möglichst selbstbestimmt. Die meisten von uns machen sich über diese Frage allerdings erst Gedanken, wenn sie plötzlich akut wird – bei den eigenen Eltern, bei Angehörigen oder irgendwann vielleicht auch bei einem selbst, wenn man zum Pflegefall wird. Oft muss dann aber alles sehr schnell gehen. Genau so war es auch bei Nada und Frank Urbaitis aus Vreden. Aus einem persönlichen Schicksalsschlag heraus entstand die Idee, ein Unternehmen zu gründen: die Lesana Münsterland Pflege. Mit ihrem Team begleiten sie heute nicht nur Senioren, sondern unterstützen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen – von Familien über Kinder bis hin zu Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen. Und ihr Ansatz ist dabei ein ganz anderer, als man ihn sonst bei einem Pflegedienst erwarten würde. Anders und vor allem erfolgreich, denn zu Lesana gehören mittlerweile 200 Mitarbeiter, über 400 Kunden und seit kurzem ein zweiter Standort in Dorsten. Für diese erfolgreiche Entwicklung sind Nada und Frank in mit dem Gründungspreis Westmünsterland 2026 ausgezeichnet worden, den die WFG für den Kreis Borken, die wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld sowie die Sparkasse Westmünsterland mit Unterstützung der IHK Nord Westfalen und der Kreishandwerkerschaften Borken und Coesfeld verleihen. Im Wirtschaft aktuell-Podcast spricht Moderatorin Anja Wittenberg mit Nada und Frank Urbaitis über ihre Geschichte.
Warum schwitzen gut und wichtig ist; Klimananlagen für alle - Ist das sinnvoll?; Fünf Jahre Ahr-Flut - Forscher kritisieren Wiederaufbau; Immer in Bewegung. Auch bei Menschen mit Behinderung?; Was Nachtfalter über die Insektenwelt verraten; Fahren wie die Profis! Essen wie die Profis; Moderation: Ina Plodroch. Von WDR 5.
Das Agrarmuseum Burgrain im Luzernischen Alberswil zeigt die Wanderausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen», in der es um fürsorgerische Zwangsmassnahmen geht. Auf dem heutigen Museumsareal steht die frühere Armenanstalt Ettiswil-Alberswil, in welcher die Behörden Armutsbetroffene versorgten. Weiter in der Sendung: · Mit dem Projekt «Slow Water» wollen sich Luzerner Landwirtschaftsbetriebe für anhaltende Trockenperioden wappnen, indem sie Regenwasser in den Böden speichern. · Die Stiftung Brändi und der Kanton Luzern etablieren nach einem erfolgreichen Pilotprojekt, dass Menschen mit und ohne Behinderung in Vereinen gemeinsam Sport treiben. · Die Serie der Regionaljournale zum Thema Netzwerke dreht sich in der aktuellen Folge um ein Netz von Menschen, die Naturgefahren beobachten und melden.
260712PC Das Handicap wird zum WelterfolgMensch Mahler am 12.7.2026Der kleine Django wuchs in einem Bauwagen auf. Er gehörte zur Reinhardt-Familie, die als Sinti-Musikerfamilie durch Europa zog. Schon früh lernte er fantastisch Gitarre spielen. Als eines Tages der Bauwagen ausbrannte, schien Djangos Schicksal besiegelt. Ein brennender Balken fällt ihm auf die Linke Hand. Django ist 18 Jahre alt und schon ein berühmter Jazz-Gitarrist in der Szene. Infolge des Unfalls bleiben der Ring- und kleine Finger dauerhaft gelähmt. Und genau diese Behinderung sorgt dafür, dass Django Reinhardt eine Technik entwickelt, die unnachahmlich ist und ihn weltberühmt macht. Er stirbt erst 43jährig an einem Hirnschlag.Bonnie Tylor wuchs als Gaynor Hopkins in Wales auf. Sie tingelt durch Clubs, hat eine glockenhelle Stimme. Ein Scout entdeckt sie und bringt sie in die Szene. Es läuft ordentlich, bis ein Unglück passiert. 1977 unterzieht sich Tyler einer Operation, um Knötchen von ihren Stimmlippen entfernen zu lassen. Da sie der Anweisung ihres Arztes, für eine bestimmte Zeit nicht zu sprechen, nicht folgte, wurde ihre Stimme rau, womit ihre Karriere im Musikgeschäft zu Ende zu sein schien. Tatsächlich aber wurde die „Reibeisenstimme“ zu ihrem Markenzeichen. 1978 bereits erfolgte mit „It's a Heartache“ der Internationale Durchbruch. Anfang Mai 2026 musste Tylor wegen eines Darmdurchbruchs notoperiert werden. Bonnie Tylor starb vor 4 Tagen, am 8. Juli 2026 in einem Krankenhaus in Faro im Alter von 75 Jahren. Zwei Beispiele, wie ein Handicap zum Welterfolg werden kann. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Außerdem: Bewegung ist wichtig - Aber was ist mit Menschen im Rollstuhl? (10:02) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
Demokratie ist immer auch der Schutz von Minderheiten. Menschen mit Behinderung fürchten, dass die aktuellen Reformen ihre Rechte beschneiden.
Rund 13 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Einschränkung. Der Streit um ihren Anspruch auf Eingliederungshilfe steht symbolhaft für die kontroverse Debatte über Leistungen des Sozialstaats. Die Eingliederungshilfe soll ein möglichst selbstbestimmtes Leben unterstützen und steht auf dem Prüfstand. Andererseits hat sich Deutschland 2009 verpflichtet die UN Behindertenrechts-Konvention umzusetzen. Was bedeutet dies für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen? Andrea Beer diskutiert mit Jürgen Dusel – Behindertenbeauftragter der Bundesregierung; Simon Dörr – Journalist beim Südwestrundfunk; Dr. Elzbieta Szczebak – Geschäftsführerin beim "down syndrom info center" in Lauf bei Nürnberg
00:38:12 Otto, Thorsten full Kristina Biburger kam mit einer spastischen Lähmung und Wirbelsäulenproblemen zur Welt. Ihre Eltern entschieden sich bewusst gegen eine Sonderrolle – und schenkten ihr so viel Normalität wie möglich. Heute lebt Kristina selbstbestimmt mit dem Arbeitgebermodell, unterstützt von Assistentinnen und Assistenten, die ihr helfen, was sie körperlich nicht allein bewältigen kann. Sie ist Geschäftsführerin des Verbunds behinderter ArbeitgeberInnen und kämpft als Lobbyistin dafür, dass Menschen mit Behinderung frei und selbstbestimmt leben können. Einer ihrer Assistenten ist Kevin Kast. Sein Weg war alles andere als geradlinig: Nach der Scheidung seiner Eltern rutschte er in die Drogenszene, brach eine Ausbildung ab, kämpfte mit Depressionen, Angststörungen und Wahnvorstellungen. Erst über Umwege fand er in den Assistenz‑ und Pflegeberuf – und sagt heute: „Seitdem ich Kristina begegnet bin, freue ich mich jedes Mal, wenn ich zur Arbeit komme.“ Kristina ist Kevins Chefin – und gleichzeitig auf seine Unterstützung angewiesen. Gemeinsam zeigen sie, wie Assistenzbeziehungen funktionieren können: professionell, vertrauensvoll, menschlich. Auf der Blauen Couch erzählen Kristina Biburger und Kevin Kast, wie Selbstbestimmung im Alltag wirklich aussieht, warum Assistenz ein Beruf mit Herz ist und wie man trotz schwerer Startbedingungen ein freies Leben aufbauen kann. Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Kristina Biburger und Kevin Kast und Thorsten Otto gefallen hat. Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit den Unternehmern Alexandra und Benedikt von Poschinger, Hotelier-Ehepaar Anna-Maria und Michael Fäßler oder Managerin Dr. Irene Bader. Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Wo
Demokratie bedeutet Auswahl – doch was passiert, wenn politische Gegner einfach juristisch „weggezaubert“ werden sollen? Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hat ein 1.500-seitiges Gutachten vorgelegt, das belegen soll, dass die AfD verboten werden muss. Hinter der GFF stehen einflussreiche Geldgeber wie die Open Society Foundations und die Bertelsmann Stiftung; für das AfD-Gutachten wurden zusätzlich Spenden aus der Öffentlichkeit eingeworben. Doch bei genauerem Hinsehen wirft die Methodik Fragen auf: Drei Millionen Texteinheiten wurden angeblich individuell bewertet – eine Mammutaufgabe, die, wie die GFF selbst einräumt, in Wirklichkeit von einer KI erledigt wurde. Nach welchen Kriterien die KI die Belege gegen die AfD auswählte, wird jedoch nicht offengelegt. Doch die Kritik an der Methodik des Gutachtens greift zu kurz. Demokratie bedeutet, dass die Wähler die Richtung der Politik vorgeben können – und dass sie auch für Änderungen bestehender Gesetze eintreten dürfen. Kritiker sehen jedoch die Tendenz, politische Veränderungsversuche der AfD oder auch der CDU zunehmend mit juristischen Mitteln abzuwehren. Veränderungen oder die Rücknahme linker Projekte sollen so als menschenunwürdig und damit unzulässig dargestellt werden. Die GFF führt als Beleg für die Verfassungsfeindlichkeit der AfD etwa an, dass diese die schulische Inklusion abschaffen wolle – dies verstoße gegen die Menschenrechte von Menschen mit Behinderung. Dabei ist die Ausgestaltung der schulischen Inklusion zunächst eine bildungspolitische Frage. Auch die Forderung, Gesetze zur Transsexualität zurückzunehmen, wird als menschenrechtswidrig bewertet. Dazu passt, dass die Grünen versuchen, die CDU-Reform des Heizungsgesetzes mit Verweis auf das Klimaschutzurteil des Bundesverfassungsgerichts zu stoppen. Doch wenn die Bürger keine politischen Veränderungen mehr wählen dürfen – warum nennt man das dann noch Demokratie? Diskutieren Sie mit: Ist ein Parteiverbot das letzte Mittel zum Schutz der Verfassung oder der Anfang vom Ende der demokratischen Auswahl?
Unter beschönigenden Begriffen wie Bürokratieabbau und Haushaltsdisziplin wird aktuell klammheimlich über Teilhaberechte von behinderten Menschen verhandelt. So wird Selbstbestimmung von Politikern auf eine Kostenstelle reduziert. Von Detlef Koch.Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Aktuell läuft ein offizieller Dialogprozess von Bund, Ländern und Kommunen bezüglich Teilhaberechten von Menschen mit Behinderungen. Der Prozess birgtWeiterlesen
Motorradfreaks und Menschen mit Behinderung zusammenzubringen, das war vor 35 Jahren die Idee von Peter Schädel. Der Biker aus Randersacker startete die inklusive Motorradausfahrt damals. Er ist bei Jochen Wobser zu Gast.
G7-Gipfel endet mit Festmahl in Versailles, Die deutsch-polnische Freundschaft steht noch immer unter dem Schatten des Zweiten Weltkriegs, EU-Parlament lockert Regeln bei Gentechnik, Weitere Nachrichten im Überblick, Bei den Special Olympics zeigen Menschen mit geistiger Behinderung ihr Können, Das Wetter
G7-Gipfel endet mit Festmahl in Versailles, Die deutsch-polnische Freundschaft steht noch immer unter dem Schatten des Zweiten Weltkriegs, EU-Parlament lockert Regeln bei Gentechnik, Weitere Nachrichten im Überblick, Bei den Special Olympics zeigen Menschen mit geistiger Behinderung ihr Können, Das Wetter
Andrea Greuner spricht mit Elisa Perez-Yalniz. Sie ist Heilpädagogische Frühförderin, Rehabilitationswissenschaftlerin und Gründerin von Special Buddies.Seit mehr als zehn Jahren begleitet sie Familien mit Kindern mit Behinderung oder Förderbedarf. In ihrer Düsseldorfer Praxis erlebt sie täglich, wie wichtig frühe Unterstützung ist. Gleichzeitig sieht sie, woran Förderung oft scheitert: an langen Wartelisten, fehlenden Angeboten vor Ort oder am Wohnort der Familie.Special Buddies hat Frau Perez-Yalniz eine digitale Frühförderplattform gegründet, die genau hier ansetzt.
G7-Gipfel endet mit Festmahl in Versailles, Die deutsch-polnische Freundschaft steht noch immer unter dem Schatten des Zweiten Weltkriegs, EU-Parlament lockert Regeln bei Gentechnik, Weitere Nachrichten im Überblick, Bei den Special Olympics zeigen Menschen mit geistiger Behinderung ihr Können, Das Wetter
Kindernachrichten: Antidiskrimierungsstelle / Nein zu Olympia in Hamburg - Eine Sendereihe von Mikado und den NDR Nachrichten
Außerdem: Pränataldiagnostik - Wie viel muss ich vor der Geburt schon wissen? (09:15) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Sebastian Sonntag.
Kinder sind abhängig von ihren Eltern. Statistisch gesehen ist ihr Armutsrisiko besonders groß, wenn sie nur bei einem Elternteil aufwachsen oder viele Geschwister haben. Aber was ist überhaupt Armut? Das kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Armut hat mit Geldsorgen zu tun, mit Mangel an Sicherheit, mit fehlenden Bildungs- und Entwicklungschancen, mit Behinderung. Was bedeutet das für ein Kind, einen Jugendlichen, eine Mutter? Menschen erzählen von ihrem schwierigen Lebensweg und davon, was ihnen hilft, der Armut zu entkommen. Von Christiane Seiler SWR 2024
Themen u.a.: Es ist falsch, statt auf Inklusion wieder mehr auf Förderschulen zu setzen, sagt unser Gast, der Kinderarzt Volker Mall. Und: Zivilschutz soll Menschen im Krisenfall schützen und versorgen - doch dafür muss Deutschland deutlich nachlegen. Von WDR 5.
In den Stadien der 1. und 2. Fußballbundesliga haben bis zu 81.000 Fans Platz. Für Menschen mit Behinderung ist davon aber nur ein sehr kleiner Prozentsatz vorgesehen. Wir haben einen blinden Arminia-Fan und einen BVB-Fan im Rollstuhl begleitet. Von Phillip Strunk.
Ein abgelegener Hof, eine angesehene Familie und ein Sozialprojekt für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, das Hoffnung verspricht. Über das, was dort hinter verschlossenen Türen passiert, gibt es lange Zeit nur Gerüchte. Bis ein Postüberfall plötzlich alles ins Wanken bringt. Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Schreibt uns eure offenen Fragen und Anmerkungen gerne per Mail, direkt auf Spotify oder auf Instagram wo ihr Fotos und Videos zu all unseren Fällen findet.Dunkle Spuren ist ein Podcast des KURIER. Titelmusik: Tobias Schützenberger Redaktionelle Leitung: Yvonne Widler Reporterinnen: Anya Antonius, Valerie Krb, Michaela Reibenwein und Yvonne Widler Social Media: Clara Sautner, Lisa StepanekTon, Kamera und Videoschnitt: Daniel Jamernik, Zoe Gendron und Alexandra Diry Ton, Schnitt und Gestaltung Podcast: Dominik KanzianRessortleitung Digital Content Hub: Sophie UngerAm Montag 27. und Dienstag 28. April kannst du Dunkle Spuren live hören.Zum zweiten Mal bringen wir den True-Crime Podcast live für Sie auf die Bühne.Unsere Reporterinnen Yvonne Widler und Valerie Krb präsentieren einen noch unveröffentlichten Fall - Das Haus im Wald.Freuen Sie sich auf einen spannenden Abend im Village Kino Wien Mitte, Saal 5.Und hier geht's zum Ticketshop! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
1 Jahr Kanzler Merz | Trump bestraft Deutschland | Höcke im Podcast - Alles für Klicks | Ärztepfusch: Ohne Folgen? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Als Friederike eher zufällig erfährt, dass ihr ungeborenes Kind mit einer schweren Behinderung auf die Welt kommen würde, steht sie vor dem Dilemma: Will sie die Schwangerschaft abbrechen, obwohl sie bereits in der 25. Woche ist? Oder glaubt sie daran, dass ihre Tochter auch dann ein erfülltes Leben führen kann, wenn sie lebenslang auf Intensivbetreuung angewiesen ist und Ausgrenzung fürchten muss? Bei uns im Podcast erzählt Friederike davon, wie sie schließlich mit ihrem Ehemann zu einer Entscheidung gekommen ist, wo sie Unterstützung gefunden hat und warum die Fragen um einen Fetozid so viel schwieriger zu beantworten sind, wenn man tatsächlich in der Situation steckt.
1 Jahr Kanzler Merz | Trump bestraft Deutschland | Höcke im Podcast - Alles für Klicks | Ärztepfusch: Ohne Folgen? - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Themen u.a.: Eine kapitalgedeckte Altersvorsorge muss verpflichtend werden, meint unser Gast, der Ökonom Justus Haucap. Und: Bei Barrierefreiheit auf Freiwilligkeit zu setzen, zahlt sich auch nicht aus. Von WDR 5.
Die Hürden sind da, nicht nur die gut sichtbaren Stufen und Stolpersteine im Alltag. Die Barrieren für Menschen mit Behinderungen sind vielfältig, von Kita über Schule bis zum Arbeitsmarkt. Und das auch 17 Jahre nachdem die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet wurde. Inklusion wurde zum Menschenrecht. Auch Deutschland ist damit verpflichtet, für gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen zu sorgen. Allerdings erfüllt Deutschland diese Vorgabe bis heute nur unzureichend, so beklagt der UN-Ausschuss, er sieht mehr Rück- als Fortschritte. Deutschland muss nachbessern; das soll mit der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes passieren. Was wird diese Reform bringen? Barrierefreiheit ist vorgeschrieben, wann wird sie Realität? Wie kann endlich für einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung, zu Gesundheit, zum Arbeitsmarkt gesorgt werden? Darüber spricht Karen Fuhrmann mit der Sozialpädagogin Akina Klee, der Rehabilitationswissenschaftlerin Gudrun Wansing, dem Behindertenbeauftragten des Bundes Jürgen Dusel und Alexandra Cremer vom Netzwerk Inklusion. Podcast-Tipp: Die neue Norm Muss man drei "Behinderten" zuhören? Muss man nicht, man sollte. Karina Sturm, Jonas Karpa und Raúl Krauthausen brechen die Norm des Normalen auf und sprechen über Vielfalt, Inklusion und das Leben von Menschen mit Behinderung. https://www.ardsounds.de/sendung/die-neue-norm/urn:ard:show:f23dbe856f92f960/
Kaputte Aufzüge am Bahnhof oder E-Roller auf dem Bürgersteig – Barrieren gibt es viele. Wie barrierefrei ist NRW? Diskussion mit Raul Krauthausen und Moderatorin Julia Schöning. Von WDR 5.
Theaterprojekte hat Julia Roesler schon viele auf die Beine gestellt. Mit ihrem ersten Kinofilm "Luisa" widmet sich die Regisseurin einem Tabuthema: der sexuellen Gewalt an Menschen mit Behinderung. Schreyl, Marco www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Suizid, sexualisierte Gewalt, auch gegen Kinder, und Gewalt gegen Menschen mit Behinderung. Eine Justizvollzugsanstalt ist ein Ort maximaler Kontrolle. Hohe Mauern, Kameras, Sicherheitsschleusen. Und doch darf Lydia ihren Partner Olaf unbeaufsichtigt besuchen – in einer sogenannten Liebeszelle. Seit fast fünf Jahren sind die beiden ein Paar – eine Beziehung, die selbst den stählernen Gittern standhält. Regelmäßig kommt Lydis, um fernab vom normalen Gefängnisalltag ein paar Stunden mit Olaf zu verbringen. Doch das das Gefängnispersonal im April 2010 nach mehreren Stunden ohne Überwachung die Tür zu ihrem Besucherraum öffnet, machen sie eine Entdeckung, die nicht nur die Region erschüttert, sondern auch eine unbequeme Frage aufwirft: Wie viel Vertrauen darf ein System jemandem schenken, dessen Vergangenheit so schwer wiegt? In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um genau diese Frage und darum, was passieren kann, wenn eine Institution, die für Sicherheit sorgen soll, an genau dieser Stelle versagt. **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Marisa Morell Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Quellen (Auswahl)** Stern: https://t1p.de/3yj1y WDR Lokalzeit MordOrte: https://t1p.de/lvbz6 Stern: https://t1p.de/3hs4k Westdeutsche Zeitung: https://t1p.de/klp6o NRZ: https://t1p.de/6iurt **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio