POPULARITY
Categories
Wir stehen nicht am Anfang eines Tools. Wir stehen am Anfang einer neuen Exponentialität. In dieser Folge von AI or DIE spreche ich mit Tobi Nehren von areto.strategy über das, was viele gerade spüren, aber kaum jemand klar formuliert: KI ist kein Feature. KI ist ein Strukturbruch. Während einige noch Copilot-Lizenzen verteilen und hoffen, dass sich Produktivität von selbst ergibt, stellt sich die eigentliche Frage: Was passiert mit deinem Geschäftsmodell, wenn Intelligenz plötzlich unbegrenzt verfügbar wird? Wir sprechen über: • Warum der Mittelstand gerade zwischen Hype und Ernüchterung schwankt • Weshalb „Effizienzdenken“ zur größten Blockade wird • Ob Konzernstrukturen oder Mittelstand schneller transformieren • Welche Jobs wirklich gefährdet sind und welche nicht • Warum Nichtstun die riskanteste Strategie ist Dabei geht es nicht um Technikdetails. Es geht um Haltung. Um Mut. Und um die Bereitschaft, Zukunft aktiv zu gestalten. Denn eines ist klar: Die Transformation kommt, mit oder ohne dich. Und die Frage ist nicht, ob KI dein Unternehmen verändert. Sondern ob du die Veränderung steuerst oder von ihr überrollt wirst. ⸻ ⏱️ Timestamps 00:00 – Intro & technischer Fehlstart 04:10 – Wer ist Tobi Nehren & was macht areto? 05:50 – Warum „Zukunftsberatung“ mehr ist als KI-Beratung 07:20 – Ernüchterung im Mittelstand: Hype vs. Realität 09:30 – Warum Use-Case-Workshops oft scheitern 10:40 – Sind wir wirklich schon über dem KI-Hype? 12:00 – Intelligenz-Exponentialität: Was jetzt anders ist 14:10 – Angst oder Optimismus? Wie Transformation gelingt 17:20 – Individuum vs. Organisation: Wer passt sich schneller an? 20:00 – Arbeitsmarkt-Disruption: Was passiert mit Wissensarbeit? 23:00 – Kreativität vs. Prozessarbeit: Wer bleibt relevant? 26:00 – Demografie & KI: Problem oder Lösung? 28:00 – Mittelstand, Konzern & die große Verschiebung 32:00 – Warum Veränderung jetzt Pflicht ist 34:30 – KI als Chance für den Mittelstand 36:00 – Schlussgedanke: Zukunft ist zum Machen da
In dieser Folge sprechen wir endlich über den Philosophen, über den gesagt wurde, die ganze restliche westliche Philosophie sei eigentlich nur eine Fußnote zu seinem Werk: Platon. Er hat mit der Akademie die erste Philosophieschule der Welt gegründet und seine Dialoge eruieren viele Fragen, die uns heute noch umtreiben: Was passiert nach dem Tod? Steht das Recht über dem Individuum? Was sind Gerechtigkeit, Tapferkeit, kann man sie lernen? Was ist uns angeboren und was bilden wir erst aus? Und wie sollte der perfekte Staat eigentlich aussehen? Am Bekanntesten ist vielleicht das umstrittenste Konzept aus Platons Philosophie: Die Ideenlehre. Hat er wirklich an eine Welt der Ideen geglaubt, die von der Welt, in der wir leben, unterschieden ist? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn Platon hat fast alles durch die Stimme eines anderen ausgedrückt. In Platons Dialogen nimmt Sokrates seine Gesprächspartner genüsslich auseinander und sie wenden ein Thema von so vielen Seiten, dass sie am Ende oft auch nicht mehr richtig weiterwissen. Woher sollen wir jetzt also wissen, was Platon wirklich gedacht hat? Darüber spricht Christian mit Bettina Fröhlich, sie lehrt Philosophie an der HU Berlin und hat bei Reclam die Einführung zu Platon veröffentlicht. Wenn ihr wollt, dass dieser Podcast immer so weitergeht und wir in unserer Philosophiegeschichte irgendwann in der Moderne ankommen, dann unterstützt ihn gerne auf Steady. Wenn ihr das macht, erhaltet ihr jeden Monat eine Extra-Folge und kommt auch auf den geister-Discord-Server: https://steadyhq.com/geister
In Folge 221 des Astropods verdichtet sich das, was sich seit Jahresbeginn astrologisch aufgebaut hat. Nach dem Eintritt Neptuns in den Widder folgt nun die zweite Stufe: Saturn wechselt ebenfalls in den Widder – und am 20. Februar 2026 begegnen sich beide auf 0° Widder.Saturn im Widder verschiebt Verantwortung vom System auf das Individuum. Nicht „die Gesellschaft“ trägt die Pflicht zur Ordnung – sondern jeder Einzelne. Neptun im Widder bringt die Wut über das Trennende, über das, was vom Lebendigen abgeschnitten wurde.Im Zentrum dieser Folge steht ein kraftvolles Bild: die Venus als Archetyp für Würde, Kultur, Schönheit und Wert. Wenn die Venus verschwindet, entsteht Verrohung. Wenn der Mars – das Kämpferische, Dominante – sich vom Schutz der Venus löst, verliert das Leben sein Zentrum.Mehr Astrologie mit unsWenn Du Astrologie fundiert und praxisnah lernen möchtest, findest Du alle Informationen zur Astrologischen Grundausbildung der Art of Astrology hier:
Weyh, Florian Felix www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Was passiert eigentlich, wenn Menschen gemeinsam beten? Ist es mehr als ein Ritual – vielleicht sogar eine Erfahrung, die Beziehungen verändert? In dieser Folge sprechen Jan und Clemens über Gebet als Resonanzraum: nicht als fromme Pflicht oder Wunschliste an Gott, sondern als Praxis, die Menschen emotional aufeinander einstimmt, Empathie fördert und Gemeinschaft vertieft. Ein Agnostiker erzählt offen von seiner überraschenden Annäherung an das gemeinsame Beten. Ein Priester ordnet diese Erfahrung theologisch ein – mit Blick auf kommunikative Theologie, Fürbitten, digitale Gottesdienste und die gesellschaftliche Kraft der Seligpreisungen. Eine Folge über Offenheit, innere Haltung, das „Mehr“ im Miteinander – und darüber, warum gemeinsames Beten selbst dann etwas verändert, wenn nicht alle dasselbe glauben. Shownotes: Kommunikative Theologie Matthias Scharer & Bernd-Jochen Hilberath Ein grundlegendes Werk zur kommunikativen Theologie, das Glauben als Beziehungsgeschehen versteht: zwischen Individuum, Gemeinschaft, Welt (Rahmen) und Gott. Das Buch verbindet humanwissenschaftliche Ansätze (u. a. themenzentrierte Interaktion) mit Theologie und zeigt, warum gemeinsames Sprechen, Schweigen und Beten verwandelnde Kraft entfalten kann.
Prof. Dr. med. Burkhard Schütz verkörpert mit Biovis einen Weg zur ganzheitlichen Medizin, der durch bezahlbare, umfassende Analysen aus Blut, Urin, Speichel und Stuhl – insbesondere innovativer Mikrobiom- und Metabolom-Diagnostik – Ärzte befähigt, den Menschen als Individuum tief zu verstehen und mit maßgeschneiderten Magistralrezepturen personalisierte Therapien zu schaffen, statt nur Symptome zu verwalten.
Die Weltordnung wird derzeit grundlegend neu verhandelt. Gemeinsam mit dem geopolitischen Analysten Andreas Grassl untersuche ich die Bruchlinien zwischen den USA, Russland und China. Wir analysieren Trumps transaktionalen Expansionsdrang in Grönland und Venezuela, die drohende wirtschaftliche Instabilität Russlands und das Versagen der europäischen Einigkeit. Bitcoin wird in diesem Szenario vom digitalen Asset zum essenziellen Rettungsboot für das Individuum in einer Welt, die zunehmend von imperialen Machtansprüchen dominiert wird.LEADING PARTNER
Am 30. Juni 2021 landet das letzte deutsche Kontingent aus Afghanistan in Wunstorf. Der Einsatz scheint vorbei. Doch nur wenige Wochen später sammeln sich wieder deutsche Soldaten: Rückkehr nach Afghanistan – nach Kabul, in eine Lage aus Chaos, Schüssen und Menschenmassen am Flughafen.Marc Hinzmann ist einer dieser Bundeswehr-Soldaten. Er ist Feldjäger und Zugführer. Als junger Offizier wird er alarmiert - und glaubt zunächst, er werde die Evakuierung „von außen“ unterstützen. Dann sieht er eine Flugliste. Ziel: Kabul. „Ins Auge des Hurricans“. Dieser Befehl verändert alles.Denn Marc landet nicht irgendwo im Hintergrund, sondern im Zentrum der Evakuierungsoperation auf dem Flughafen Kabul - an der Schleuse. Dort muss er schwere Entscheidungen fällen: An Bord oder nicht. Leben oder sterben lassen. Entscheidungen, die bis heute nachwirken – persönlich, militärisch und politisch. Marc hat seine Erinnerungen aufgeschrieben: „Leben und sterben lassen. Die letzten Tage der Bundeswehr in Afghanistan“ (als Buch und Hörbuch). Und er spricht darüber, was viele diskutieren, aber nur wenige wirklich erlebt haben: Führen unter maximalem Druck, moralische Dilemmata, Verantwortung ohne echte Leitplanken - und die Frage, was Aufarbeitung leisten kann, wenn es um reale Menschen und Entscheidungen geht.Denn die Geschichte endet nicht 2021: 2024 wird Marc im Kontext der politischen Aufarbeitung vor den Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages geladen. Plötzlich sitzt er selbst „auf dem heißen Stuhl“ - und muss erklären, was es bedeutet, wenn Entscheidungen von damals im Rückspiegel verhandelt werden.Wir sprechen über:Kabul 2021: die Alarmierung, Einsatzrealität, erste Eindrücke - und warum diese Lage anders war.Die Schleuse: Kriterien, Zeitdruck, Teamführung - und der Moment, in dem aus Regeln Schicksal wird.Gefahr wissen versus Gefahr fühlen: Was Dauerbedrohung mit Führung, Moral und Handlungsfähigkeit macht.Rückkehr und Nachhall: Was bleibt, wenn der Auftrag endet - und wie man wieder Boden unter die Füße bekommt.Der Untersuchungsausschuss: Aufarbeitung, Verantwortung, politischer Blick - und die Reibung zwischen System und Individuum.Das Buch: Warum Marc schreibt, für wen er schreibt - und was beim Schreiben am schwersten war.„Leben und sterben lassen“ – ein Gespräch über Kabul, über Dienst und Gewissen, über Auftrag und Moral. Und über die Frage, was eine Gesellschaft ihren Soldaten zumuten darf - und was sie ihnen danach schuldet.---Bestelle das Buch jetzt vor, es erscheint am 29. Januar. Marc schließt damit einen Einsatz ab, der nach dem 11. September 2001 vor über zwanzig Jahren begann. Amazon: www.amazon.de/Leben-sterben-lassen-Afghanistan-ErlebnisberichtThalia: www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1077153523Hugendubel: www.hugendubel.de/de/buch_kartoniert/marc_hinzmann-leben_und_sterben_lassenWenn du jetzt mit Marc Hinzmann Verbindung aufnehmen möchtest, findest du ihn hier:Website: marc-hinzmann.com/ Instagram: instagram.com/marc_hinzmann/LinkedIn: linkedin.com/in/marchinzmann/---Mich erreichst du über meine Homepage: wolf-gregis.de Oder in den sozialen Medien:Instagram: instagram.com/wolf_gregis Facebook: facebook.com/Autor.Wolf.Gregis YouTube: youtube.com/@wolf_gregis LinkedIn: linkedin.com/in/wolf-gregis TikTok: tiktok.com/@wolf_gregis Teile, kommentiere und bewerte diesen Podcast gern, wenn du ihn für relevant oder interessant hältst. Marcs Geschichte ist einzigartig und doch mehr als nur ein Einzelschicksal. Mit ihm endet die Zeit der Generation Einsatz der Bundeswehr. Lass auch gern ein Abo da - dann hören wir uns beim nächsten Mal wieder.Niemand sonst wird kommen, es liegt an uns.Helm ab – Der Veteranencast.
Gesehen zu werden ist kein Luxus, sondern ein psychisches Grundbedürfnis. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Mensch sich nur dann frei entwickeln kann, wenn er sich als Individuum wahrgenommen und innerlich anerkannt fühlt. Wir gehen der Frage nach, was passiert, wenn dieses Gesehenwerden ausbleibt: Warum Kinder sich klein machen, versuchen perfekt zu werden oder um sich schlagen – und warum diese Muster oft ein Leben lang nachwirken, bis ins Erwachsenen- und Rentenalter. Oder sich manchmal auch erst im Erwachsenenalter entwickeln können. Dabei betrachten wir familiäre Rollen, Bindungserfahrungen und die stillen Strategien, mit denen Menschen versuchen, zu überleben und vielleicht doch gesehen zu werden. Anhand zentraler Konzepte aus der Bindungstheorie, der Individualpsychologie und der systemischen Familientherapie – unter anderem nach Donald Winnicott, John Bowlby, Virginia Satir und Alice Miller – beleuchten wir, wie Identität, Selbstwert und Freiheit entstehen und was ihnen im Weg steht. Eine Folge über das leise, existenzielle Bedürfnis, wahrgenommen zu werden. Was habt Ihr für Erfahrungen zu diesem Thema gemacht? Schreibt uns gern in den Kommentaren dazu. Wir wünschen Euch eine spannende neue Woche, Annika + Tilly
Wie gehen wir mit einer Welt um, die sich rasant verändert – und wie bleiben wir dabei handlungsfähig? Lena Pappasabbas, Kulturanthropologin und Zukunftsforscherin, gibt in diesem Gespräch klare Antworten: Zuversicht ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie erklärt, warum unser Zukunftsbild direkt unser Handeln heute beeinflusst. Wir denken Zukunft zu stark von der technologie her, davon ist Lena Pappasabbas überzeugt. Die Kraft von sozialer Innovation unterschätzen wir dagegen deutlich. Wir sprechen darüber, wie wir mit Spannungen und Unsicherheiten umgehen können – und warum Führungskräfte eine besondere Verantwortung tragen. Von der „Tyrannei der Resilienz“ bis zur „Metamodernen Führung“: Dieses Gespräch über Lenas Buch liefert konkrete Impulse, um dich und dein Team oder deine Organisation kulturell zukunftsfähig zu machen. Ein Podcast für alle, die Führung nicht als Titel, sondern als Frage von Haltung verstehen – und die bereit sind, gemeinsam Lösungen zu schaffen. „Zuversicht ist die Überzeugung, dass wir Gestalter:innen der Zukunft sind – trotz (oder gerade wegen) der Unsicherheit.“ (Lena Pappasabbas) Wichtigste Impulse für die Führungspraxis – kurz & knackig: - Zuversicht ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Ein negatives Zukunftsbild lähmt – bewusster Medienkonsum (z. B. keine Nachrichten morgens) schafft Handlungsfähigkeit. - Spannungen aushalten & nutzen: Widerstand in Transformationsprozessen ist normal. Aktives Zuhören und das Selbstcoaching mit dem Tetralemma-Tool (4-Felder-Modell) helfen, starre Denkmuster zu durchbrechen. - Jammern bremst aus! Wenn wir akzeptieren., was uns umgibt, dann werden mehr Lösungen möglich. „Sowohl-als-auch“-Führung: Zukunft ≠ nur Technologie. Soziale Innovationen (z. B. Achtsamkeit, Handwerk) und - Bewährtes sind genauso wertvoll – Wertschätzung für „Erhalter:innen“ zeigen! - Resilienz ≠ Selbstoptimierung: Nicht jedes Problem liegt beim Individuum. Strukturen hinterfragen: „Braucht mein Team eine psychologische oder strukturelle Lösung?“ - Angst als Kompass nutzen: Akzeptanz („Ich darf Angst haben“) ist der erste Schritt, kollektive Lösungen (z. B. Team-Rituale) der zweite. Zitat: „Resilienz ist wichtig – aber die Umstände sind oft mächtiger als unsere innere Haltung.“ „Die Zukunft wird nicht nur neu sein – sie wird auch viel Altes enthalten, das wir neu kombinieren.“ (Lena Pappasabbas) Shownotes: Lena auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lena-papasabbas Das Buch „Radikale Zuversicht“ von Lena Pappasabbas kannst du hier kaufen: https://shop.thefutureproject.de/products/radikale-zuversicht The Future Project: https://thefutureproject.de Julia Peters' Empfehlungen: Brené Brown (zu Vulnerabilität) Daniel Pauw & Jacomo Fritzsche - Buch „New Work Men“: https://newworkmen.de und die dazugehörende Podcastfolge mit Julia und Daniel #227 Next Level Männlichkeit: Was Männer glücklicher und Organisationen erfolgreicher macht: https://juliapeters.info/227-next-level-mannlichkeit-was-manner-glucklicher-und-organisationen-erfolgreicher-macht-mit-daniel-pauw Alle Infos über den Purpose Workshop und meine anderen Purpose Angebote findest du hier: https://juliapeters.info/purpose-wofur-leben Schreib mir direkt eine Mail an kontakt(at)juliapeters.info ✍️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter
Christian Rebernik ist Gründer und Kanzler der Tomorrow University. Mit Olli & Martin spricht er über den Wandel von passiver Wissensaufnahme hin zu aktiver Handlungskompetenz und wie wir durch modernes Lernen die digitale Zukunft gestalten.Christian ist Pionier im Segment der professionellen Berufsbildung, der mit der Tomorrow University eine faszinierende, auf Unternehmertum und nachhaltigen Impact fokussierte, staatlich zertifizierte Universität miterbaut hat – und zwar nicht aus Stein und Mörtel, sondern primär aus Code und Menschen. Christian hat in seiner spannenden Karriere zuvor schon digitale Kleinanzeigenmärkte, Wettportale, Partnerschaftsbörsen, Banken und Wiederverwertungssysteme gebaut und sich nach und nach nachhaltigen Geschäftsmodellen verschrieben, die helfen, unsere Welt zu verbessern. Mit der Tomorrow University gelang es ihm und seinem Partner Dr. Thomas Funke diese Ambition effektiv in die Skalierung zu bringen.Freut Euch auf eine Folge die Mut, Zuversicht und Machbarkeit nachmachbar aufzeigt und zum Aufbruch animiert.KEY TAKEAWAYS:Richtung vor Geschwindigkeit: Ohne klares Ziel hilft der beste Wind nichts – erst die Richtung bestimmen, dann Kompetenzen aufbauen und gemeinsam anwenden.Wirkungskreise nutzen: Wer seine Zeit im „Circle of Control“ investiert, vergrößert seinen Einflussradius und wird vom Zuschauer zum Gestalter.Umsetzung schlägt Idee: Visionen sind wichtig, aber der wahre Wert entsteht erst durch das Tun, das Experimentieren und die Iteration in der Praxis.Themen unter anderem:Machbar: Aufbruch in Deutschland (00:14:34)Eigenverantwortung zum Handeln: als Unternehmer*innen und Individuum (00:26:33)Rückenwind: was der Staat macht (00:36:21)Links:Tomorrow UniversityState-Funded Upskilling with Tomorrow Fellowship ProgramCircle of ControlLinkedIn:→ Christian Rebernik→ Olli Busch→ Martin Boeing-MessingKeywords: EdTech, Upskilling, New Work, Future Skills, Lebenslanges Lernen, Entrepreneurship, Fördermittel, Wettbewerbsfähigkeit, Change Management, Handlungskompetenz. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was bedeutet „Effizienz steigern“ im Unternehmen? Hört sich zuerst Mal nach „höher, weiter, schneller“ an. Doch das bedeutet es gar nicht, erklärt Effizienzmanagerin Helga Boss. Was sind Gründe für Ineffizienz? Was sind die Konseuquenzen: fürs Unternehmen und auch fürs Individuum? Welche Rolle spielt dabei Leadership? In Zukunft ist auch die Frage nach Arbeitszeiten eine Wichtige. Hinweis: Die Podcastfolge ist in Kooperation mit dem ORF Vorarlberg entstanden und wurde dort erstmalig im Jahr 2024 veröffentlicht (Eine Produktion des ORF Landesstudio).
Hier
347: Jetzt geht es mit Power voran. Das astrologische neue Jahr beginnt im März, doch bereits Mitte Februar nimmt das chinesische Neujahr mit der Energiequalität des Feuerpferdes spürbar Fahrt auf. Ich möchte dir aufzeigen, wie du die Energien von Januar und Februar bewusst nutzen kannst, um mit einer stabilen Basis in diese kraftvolle, transformierende Zeit zu starten – und deine Kraft über das gesamte Jahr hinweg auszudehnen.
Fri, 12 Dec 2025 16:40:00 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17231441/ba30bea6-947f-477b-acc8-84b26f8e3f20 09e2c04581d63ecbee17d25c9b427fd3 Prokon Der Podcast wird unterstützt von Prokon. Werde Teil einer der größten Energiegenossenschaften Europas! Bei der Prokon Regenerative Energien eG investierst du direkt in den Ausbau erneuerbarer Energien – von Windparks bis zu Solaranlagen. Mitglied werden: Hier klicken Alles hören Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der [Gästeliste] 00:00:00 – Vor dem Salon Wolfgang und Stefan eröffnen die Episode mit einer Vorschau auf das Hauptthema, das Buch von Branko Milanović. Sie preisen das Werk als spektakuläre Analyse, die geopolitische Veränderungen durch statistische Fakten statt durch psychologische Deutungen einzelner Akteure erklärt. Die Diskussion deutet an, dass dieses Buch dazu einlädt, etablierte politische Narrative, etwa über die Ära Merkel, neu zu bewerten. 00:02:46 – Gabor Steingart, Interview bei Paul Ronzheimer In einer ausführlichen Kritik analysieren die Moderatoren ein Gespräch zwischen Paul Ronzheimer und Gabor Steingart. Steingarts neoliberale Thesen zur Bildung als reinen Wirtschaftsfaktor, zur Umstellung der Rente auf Aktienmärkte und seine Vision eines entfesselten „Nachtwächterstaates“ werden dekonstruiert. Besonders kritisch betrachtet wird Steingarts Offenheit für eine Kooperation mit der AfD zur Durchsetzung ökonomischer Reformen sowie seine Metapher von „Kern und Kruste“ der Gesellschaft. Wichtige Erwähnungen: Ferdinand von Schirach, Markus Söder, Gerhard Schröder, Friedrich Merz, Angela Merkel, Matthias Döpfner, Bert Rürup, Robert Habeck, Peter Altmaier, Alice Weidel. 01:02:59 – Termine Stefan berichtet von seinem Auftritt bei Markus Lanz, wo er mit Andreas Peichl über die Stagnation der Reallöhne seit 1983 diskutierte. Es folgt ein Hinweis auf kommende Veranstaltungen, darunter ein Gespräch in Erlangen über die „Kinderwüste“. 01:07:00 – Salon-Literatur Ein kurzer Abriss der Themen, die im weiteren Verlauf der Sendung besprochen werden. Neben der Friedensdenkschrift der EKD stehen Romane von Rie Kudan und gesellschaftspolitische Analysen zum Kulturpass und zur Vermögensungleichheit auf dem Programm. Wolfgang äußert bereits hier seine Empörung über das Papier der Evangelischen Kirche. 01:13:34 – Branko Milanović, The Great Global Transformation Milanovićs Werk dient als Grundlage für eine tiefgehende Analyse der Verschiebung vom Neoliberalismus zum nationalen Marktliberalismus. Zentrale Themen sind der Aufstieg der asiatischen Mittelschicht, die Stagnation der westlichen Arbeiterschicht und die Entstehung einer neuen globalen Elite, der „Homoplutia“. Diskutiert werden die geopolitischen Konsequenzen dieser ökonomischen Verschiebungen, die strukturellen Ursachen für den Nationalismus und die Unwahrscheinlichkeit einer demokratischen Wende in China durch bloßes Wirtschaftswachstum. 03:30:21 – Branko Milanović in 1 Minute Eine prägnante Zusammenfassung der Kernargumente von Milanovićs Buch, insbesondere bezüglich der globalen Einkommensverteilung und der politischen Folgen der wirtschaftlichen Machtverschiebung. 03:32:17 – EKD, Friedensdenkschrift 2025 Wolfgang unterzieht die neue Friedensdenkschrift der EKD einer vernichtenden Kritik. Er bemängelt die Abkehr vom christlichen Pazifismus hin zur Legitimation von militärischer Aufrüstung und „rechtserhaltender Gewalt“. Das Dokument wird als theologischer Überbau für staatliche Machtinteressen und Wehrpflicht interpretiert, der das Individuum dem Gemeinwohl unterordnet und Asylrechte für Kriegsdienstverweigerer einschränkt. 04:04:27 – Aladin El-Mafaalani, Misstrauensgemeinschaften Das Buch wird als soziologisch unzureichend kritisiert, da es versucht, Vertrauen und Misstrauen ohne den Einbezug sozioökonomischer Faktoren zu erklären. Die Moderatoren bemängeln die Vermischung von Vertrauen und Vertrautheit sowie die Ausblendung der Rolle von Geld als funktionales Äquivalent für Vertrauen. Die Analyse von „Misstrauensgemeinschaften“ wird als oberflächliche Betrachtung digitaler Phänomene gewertet. 04:32:35 – Christopher Hechler, Das Ende des Kulturpasses ist ein Offenbarungseid Der Artikel thematisiert das Auslaufen des Kulturpasses und kritisiert die Misswirtschaft bei dessen Umsetzung, insbesondere das Verhältnis von Verwaltungskosten zu ausgezahlten Geldern. Es wird diskutiert, wie bürokratische Hürden den Erfolg des Projekts schmälerten und warum die Unterscheidung zwischen „guter“ Hochkultur und „schlechter“ Popkultur bei der Bewertung der Nutzung fehl am Platz ist. 04:37:47 – Jörg Häntzschel, Die potemkinsche Mediengruppe Besprechung eines Enthüllungsartikels über Wolfram Weimers Medienimperium. Es wird aufgezeigt, wie durch hochpreisige Events wie den „Ludwig-Erhard-Gipfel“ Relevanz simuliert wird, während die publizistische Reichweite der zugehörigen Magazine marginal bleibt. 04:40:35 – Rie Kudan, Tokyo Sympathy Tower Rezension des Romans über einen futuristischen Gefängnisturm in Tokio, in dem Kriminelle unter paradiesischen Bedingungen leben sollen. Das Buch verhandelt Themen wie erzwungene Positivität, Sprachmanipulation und den Einsatz von KI in der Architektur und Literatur, wird jedoch als teilweise zu konstruiert und verkopft empfunden. 04:45:59 – Sven Kalisch, Born rich or die tryin' Vorstellung eines Substack-Artikels, der die Vermögensungleichheit und die Mechanismen der Erbengesellschaft in Deutschland empirisch fundiert darlegt. Der Text wird als gelungene Synthese aktueller Daten gelobt, die Mythen der Leistungsgesellschaft dekonstruiert und die strukturelle Natur von Reichtum aufzeigt. 04:55:33 – Johannes Martin Kränzle, Schuberts Winterreise Wolfgang empfiehlt enthusiastisch die neue Einspielung der „Winterreise“ durch Johannes Martin Kränzle und Hilko Dumno, die durch emotionale Tiefe und nuancierten Vortrag besticht. Stefan ergänzt dies mit einer etwas eigenwilligen Empfehlung für eine Johann-Strauss-Compilation von André Rieu. full no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt
Wer sind die Borg? Die Borg, eine fiktive Zivilisation aus dem Star Trek-Universum (Das nächste Jahrhundert), sind humanoide Cyborgs, vollgestopft mit technischen Implantaten der Fähigkeiten, die sie von anderen Zivilisationen assimiliert haben. Borg leben vollständig im Kollektiv. Ein einzelner Borg hat keine Handlungsmöglichkeit, er ist mit all seinem Wahrnehmen, Verarbeiten, Entscheiden und Reagieren komplett an sein Kollektiv angeschlossen. Wir leben in einer Zeit, in der sich viele Menschen fühlen wie ein Borg - wie eine Mischung aus Genmaterial, Erziehung und Konditionierungen. Ich erzähle in diesem Podcast, wie es möglich ist, durch tägliches Schreiben zu lernen, sich selbst als selbstbestimmtes Individuum kennenzulernen. Wer mehr über das alles wissen will, kann gerne die SteadyNews als wöchentlichen Newsletter abonnieren (Abo-Feld rechts auf der Startseite - Bestätigungsmail landet zunächst oft im Spamordner) - Jede Woche schreibe ich 5 Beiträge zu Themen rund um den digitalen Wandel und versende sie jeden Dienstag um 9.00 Uhr an alle Abonnenten. https://steadynews.de/
In der neuesten Episode des Filmfrühstücks sind Kenan und Luca wieder am Start. Und die beiden widmen sich einem spannenden Mini-Double-Feature rund um den aktuellen Kinostart „Bugonia“ sowie den Klassiker „Save the Green Planet“.Während Kenan und Luca durch diese beiden Filme navigieren, werfen sie einen Blick auf die beeindruckende Karriere des Regisseurs Yorgos Lanthimos und die Entwicklungen seines Schaffens in den letzten Jahren. Kenan führt die Zuhörer durch die Welt von „Bugonia“, einem Film, der erstmals auf dem Filmfestival in Venedig gezeigt wurde und seit dem 30. Oktober auch in deutschen Kinos zu sehen ist. In diesem surrealen Thriller spielt Emma Stone eine CEO, die von Jesse Plemons' Charakter Teddy entführt wird – einem Verschwörungstheoretiker, der sie für ein Alien hält. Kenan und Luca untersuchen die komplexe Beziehung zwischen den Charakteren, während sie über Themen wie Macht, Manipulation und die Konstruktion von Wahrheit diskutieren.Im Anschluss widmet sich das Duo „Save the Green Planet“, einem Kultfilm, der eine präscientistische Vision von Verschwörungstheorien und ihren Auswirkungen auf das Individuum bietet. Hier ziehen Kenan und Luca Parallelen zwischen beiden Filmen und diskutieren die Frage, wie gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse die Wahrnehmung von Realität beeinflussen. Was haltet ihr von den neuen Filmen? Welcher war euer Favorit? Schreibt es uns in die Kommentare!---Instagram: https://www.instagram.com/filmfruehstueck/
Zwischen Selbstwahl und Selbstoptimierung«Ich bin nicht Stiller.» Mit diesem Satz hat uns Max Frisch einen der stärksten Romananfänge beschert. Zugleich hat er eine Losung ausgegeben: Ich lasse mir von der Gesellschaft nicht vorschreiben, wer ich bin. Als der Roman 1954 erschien, stand Stiller für eine radikale Wende. Die Erfahrung der totalitären Gesellschaft in Nazideutschland und im faschistischen Italien und Spanien steckte den Menschen noch in den Gliedern. Es stellte sich die Frage: Wie kann ein Mensch in einer solchen Gesellschaft er selbst sein? Für Max Frisch und seine Zeitgenossen war klar: Die kollektiven Identitätsentwürfe hatten versagt. Nation, Klasse und Religion taugten nicht mehr als Kompass. In dieses Vakuum stösst Jean-Paul Sartre vor mit einem Satz wie ein Trompetenstoss: «L'homme n'est rien d'autre que ce qu'il se fait.» – «Der Mensch ist nichts anderes als das, wozu er sich macht.» Sartre macht das Individuum zum Schöpfer seiner selbst. Er trägt die Verantwortung, sich selbst zu wählen. Genau das tut Stiller, stösst dabei aber auf den Widerstand der Gesellschaft um ihn herum, die ihr Bild von ihm nicht ändern will. Heute, siebzig Jahre nach Stiller, hat sich die Frage verschoben. Nicht mehr die Selbstwahl steht im Zentrum, sondern die Selbstoptimierung. Die Aufforderung lautet nicht mehr: «Werde, was du bist!», sondern: «Werde besser, in dem, was du tust!» Doch wie sollen wir uns optimieren, wenn wir nicht wissen, wer wir sind?Matthias Zehnder ist Autor und Medienwissenschaftler in Basel. Er ist bekannt für inspirierende Texte, Vorträge und Seminare über Medien, die Digitalisierung und KI.Website: https://www.matthiaszehnder.ch/Newsletter abonnieren: https://www.matthiaszehnder.ch/abo/Unterstützen: https://www.matthiaszehnder.ch/unterstuetzen/Biografie und Publikationen: https://www.matthiaszehnder.ch/about/
Psychosen gehören zu den schwerwiegendsten psychischen Erkrankungen; Früherkennung ist hier besonders wichtig. Nikolaos Koutsouleris hat mithilfe von KI ein Tool entwickelt, das die Diagnostik genauer machen soll. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/ach-mensch-nikolaos-koutsouleris
Smartwatch, Smartphone, Autoassistent — technische Geräte begleiten uns rund um die Uhr. Sie messen, speichern und beobachten uns oft unbemerkt. Doch was passiert, wenn diese Daten plötzlich vor Gericht landen? Könnten Maschinen zu Zeugen werden? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/ach-mensch-sabine-gless
Lass dich in eine tiefe Entspannung führen – in die Laya Chintana Tiefenentspannung. Mit Laya Chintana kannst du die Marmas, die Energiefelder aktivieren, dich von Identifikationen lösen, dich verbunden fühlen. Laya Chintana lässt dich erfahren: Individuum und Kosmos sind eins. Tiefstes Innen und weitestes Außen sind eins. Mitschnitt aus einem Workshop mit Sukadev Bretz im Rahmen einer Yogalehrer Weiterbildung zum Thema Jnana Yoga und Vedanta bei Yoga Vidya Nordsee. Mehr zu Tiefenentspannung. Der Beitrag Laya Chintana Tiefenentspannung – Auflösen aller Spannungen, Erweiterung des Bewusstseins erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
Tiefenentspannung, Autogenes Training, PMR - mehr Energie und Lebensfreude
Lass dich in eine tiefe Entspannung führen – in die Laya Chintana Tiefenentspannung. Mit Laya Chintana kannst du die Marmas, die Energiefelder aktivieren, dich von Identifikationen lösen, dich verbunden fühlen. Laya Chintana lässt dich erfahren: Individuum und Kosmos sind eins. Tiefstes Innen und weitestes Außen sind eins. Mitschnitt aus einem Workshop mit Sukadev Bretz im Rahmen einer Yogalehrer Weiterbildung zum Thema Jnana Yoga und Vedanta bei Yoga Vidya Nordsee. Mehr zu Tiefenentspannung. Der Beitrag Laya Chintana Tiefenentspannung – Auflösen aller Spannungen, Erweiterung des Bewusstseins erschien zuerst auf Yoga Vidya Blog - Yoga, Meditation und Ayurveda.
Wir hatten es ja angekündigt, diesmal war Johannes Mairhofer bei uns zu Gast und hat uns von seinem neuen Projekt "Kein Widerspruch" erzählt. Normalerweise spreche ich hier immer in der "Wir"-Form, nehme mir jetzt aber mal die Freiheit in die Ich-Form zu wechseln, da ich nur für mich spreche. Das ist einer der Schlüsse, die ich aus dieser Folge ziehe und das, was ich gelernt habe. Jeder Mensch ist ein Individuum und es gibt keine generellen Aussagen, die man über den "Umgang mit Menschen mit Behinderung" treffen kann. Ich kann nur jedem empfehlen, die Geschichten auf dem Blog zu lesen und sich selbst ein Bild zu machen. Es ist wirklich sehr aufschlussreich!
Sadhguru beantwortet eine Frage über das Finden der wahren Liebe und beschreibt den Unterschied zwischen Liebe und Beziehungen, während er erklärt, dass süße Emotionen notwendig sind, damit ein Individuum aufblühen kann. Originalvideo auf Englisch: • The Key To True Love. Sadhguru Reveals | V... ***** Sadhguru ist ein Yogi, Mystiker, Visionär, Bestsellerautor und Dichter, der zu den 50 einflussreichsten Menschen Indiens zählt. Seine absolute Klarheit der Wahrnehmung verschafft ihm einen einzigartigen Platz, nicht nur im spirituellen Bereich, sondern auch in der Wirtschaft, im Umweltschutz und auf internationaler Ebene und öffnet eine neue Tür für alles, was er berührt. ☀️Inner Engineering ist ein kraftvolles Werkzeug, das Dich befähigt, Wohlbefinden in jeden Aspekt Deines Lebens zu bringen. Entwickelt von Sadhguru, bietet dieser Kurs bewährte Methoden, um Dich in einen freudigen, entspannten und konzentrationsfähigen Menschen zu verwandeln, der mühelos mit äußeren Gegebenheiten umgehen kann. Inner Engineering Online auf Deutsch https://www.innerengineering.com/de/o...
"Europa ist eine kulturelle Wertegemeinschaft, die Wurzeln reichen zurück bis in die Antike", sagt der deutsch-italienische Medizinethiker Professor Giovanni Maio. Aus diesen Werten speist sich auch seine Ethik der Verletzlichkeit: Der Mensch ist grundsätzlich vulnerabel, also brauche es eine Kultur der Sorge. Das sei auch ein europäischer Gedanke: "In Europa zählt der Einzelne, als Individuum." Von Giovanni Maio.
Ist Individualismus der Traum vom Ich oder das Ende von Wir? Manuel und Stephan fragen sich, woher das moderne, individualistische Lebensgefühl eigentlich kommt – und ob wir es feiern oder betrauern sollten… In dieser Folge sprechen Manu und Stephan über die doppelte Gestalt des „Solo Ego“. Immer wieder tauchte das Thema in früheren Episoden auf: etwa in der Pandemie, als Verantwortung und Solidarität neu verhandelt wurden, oder wenn es um die Frage geht, welche Probleme politisch statt individuell gelöst werden müssen. Individualismus wird dabei als Verlust gemeinsamer Tradition und Zugehörigkeit erlebt – oder als Gefahr, weil neoliberale Marktlogiken uns zu Projektmanagern des eigenen Selbst machen. Manuel und Stephan führen die Spur zurück bis zur Reformation: sola fide, sola scriptura, das Priestertum aller Gläubigen. Hier begann eine Bewegung, die das Individuum vor Gott befreite, an sein Gewissen band und die eigenständige Bibellektüre möglich machte – und zugleich eine Grundlage für den modernen Individualismus legte. Hat die Reformation damit den Zerfall von Kirche, Gesellschaft und Gemeinschaft befördert? Oder hat sie die Freiheit geschaffen, die wir heute genießen und nicht missen wollen? Eine Folge über den Segen und den Fluch des Individualismus – zwischen Befreiung, Überforderung und der Frage nach einer neuen Balance.
Für die einen ist Kryptowährung die Zukunft, für die anderen ein dubioses Spekulationsobjekt, von dem man besser die Finger lassen sollte. Ein Gespräch mit Clara Schneidewind über Vorurteile, Crypto Bros und die Frage, ob wir irgendwann vielleicht doch alle mit Bitcoin zahlen. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/ach-mensch-clara-schneidewind
Die Genealogie in Genesis 10 offenbart Gottes souveräne Ordnung über die gesamte Menschheit nach der Sintflut, indem sie die Völker durch die Söhne Noahs – Sem, Ham und Japheth – strukturiert darstellt. Diese Liste ist nicht bloß historisch, sondern theologisch bedeutungsvoll: Sie zeigt die Herkunft aller Nationen, unterstreicht die Erbsünde und die Folgen des Sündenfalls, gleichzeitig aber auch Gottes Plan der Erlösung, der sich in der Verheißung von Genesis 3,15 bis hin zum universalen Heil in der Offenbarung und den Briefen des Neuen Testaments entfaltet. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Japhethiten als Heiden, die unter den Zelten Sems wohnen sollen, was auf die Einbeziehung aller Völker in das Volk Gottes hinweist, während die Söhne Hams, insbesondere Kanaan, aufgrund der Bundesverantwortung und der Strafe für Inzest und Bosheit in der Geschichte stehen. Nimrod, als Individuum, symbolisiert die menschliche Rebellion gegen Gott, die sich in der Stadt Babel manifestiert und letztlich zur Zerstreuung führt. Der Schwerpunkt liegt auf Gottes souveräner Führung der Geschichte, seiner Barmherzigkeit gegenüber allen Völkern – auch den Feinden – und der zukünftigen Einheit aller Nationen im Reich Christi, wobei die Anwendung für das heutige Leben in der Erinnerung an Gottes Souveränität, der Fürbitte für alle Völker und der Anerkennung des vielfältigen Erlösungsplans besteht, der jeden Menschen aus jeder Nation, Sprache und Nation in Christus einlädt. de
Johannes Kruse erforscht, in welchen Fällen sich KI in der Justiz einsetzen lässt. Ein Gespräch über Bias, Halluzinationen und die Frage, ob Sprachmodelle bessere Juristen sind als Menschen. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/ach-mensch-johannes-kruse-recht
// Wie schafft es der Polarfuchs, Tausende von Kilometern über lebensfeindliche Meereiswüsten von Nordnorwegen bis nach Kanada zu laufen? Und warum tut er sich das überhaupt an? Wie navigieren Fische und Schildkröten Jahre später so zuverlässig zu den Orten, an denen sie einst geboren wurden? Welche evolutionären Vorteile hat die Fortbewegung, welche Risiken birgt sie? In dieser Folge spreche ich mit der Biologin und Bestseller-Autorin Sophia Kimmig über ihr brandneues Buch, das heute(!) erscheint. Sophia schildert auf ihre ganz eigene, sehr anschauliche und angenehm unaufgeregte Art und Weise, was wir als Menschen lernen können von den Tieren, als Individuum und als Gemeinschaft. Es geht aber nicht nur um das Bewältigen großer Distanzen, sondern auch um das Treffen von Entscheidungen und das Spielen bis ins hohe Alter ... // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
In dieser spannenden Episode von "Vier unter Deck" versammeln wir uns, um die neueste Folge von "Star Trek: Lower Decks" zu besprechen, die den Titel "A Farewell to Arms" trägt. Unsere Diskussion beginnt mit einer informativen Zusammenfassung, die Daniela vorbereitet hat. Hier wird klar, dass Ma'aH auf seine Familienfarm zurückkehrt und sich dort mit neuen Herausforderungen konfrontiert sieht. Besonders bemerkenswert ist, dass diese Episode von einer Frau geschrieben und inszeniert wurde, was in der "Star Trek"-Welt eine Seltenheit darstellt. Unsere Analyse umfasst tiefere Themen wie die kulturellen Hintergründe der Klingonen und die Bedeutung von Ehre, die uns die Möglichkeit bietet, die Verknüpfungen zwischen dem Kämpferleben und dem ruhigen Dasein auf der Farm zu erkunden. Als wir uns tiefer mit den Charakterstudien auseinandersetzen, wird die Dynamik zwischen Ma'aH und seinem Bruder Malor deutlich. Ihre Interaktionen auf der Farm geben uns spannende Einblicke nicht nur in die Klischees der klingonischen Landwirtschaft, sondern auch in die komplexe Beziehung der Klingonen zu Familie und Tradition. Diese Erzählung wird lebendig durch gut ausgearbeitete Dialoge und vielschichtige Charaktere, die ihre Stärken, Schwächen und inneren Konflikte überzeugend zur Schau stellen. Ein weiterer Höhepunkt der Episode ist der Auftritt von Malor, vermittelt durch einen Gastsprecher mit Erfahrung aus früheren "Star Trek"-Serien. Diese nostalgische Verbindung zum Erbe des "Star Trek"-Universums fügt der Handlung eine spannende Dimension hinzu, während gleichzeitig neue Geschichten erzählt werden. Ma'aHs Suche nach seinem Platz in der Zivilgesellschaft wird von der komplexen Beziehung zu seinem Bruder überschattet, der zwischen den Erwartungen der Krieger-Gesellschaft und seinen eigenen Wünschen hin- und hergerissen ist. Der Besuch in einer klingonischen Taverne intensiviert die Handlung, in der die Klingonen ihre Ehre beweisen und sich messen. Wir erleben die Kultur und den Humor der Klingonen in dieser anregenden Umgebung, die von geselligen Wettkämpfen und lebhaften Musikdarbietungen geprägt ist. Diese Details machen die Welt von "Star Trek: Lower Decks" greifbar und lebendig und eröffnen ein Spielfeld für tiefere Gespräche über Ehre, Familientraditionen und die besondere Bindung zwischen Geschwistern. Im Laufe der Diskussion thematisieren wir auch die Vorstellung von Opferbereitschaft, die zentral für die Handlung wird. Die Herausforderungen, denen sich Ma'aH und die anderen stellen müssen, um ihre Ehre zurückzugewinnen, beleuchten die kulturellen Werte der Klingonen und regen dazu an, über den Umgang mit Ehre und Pflicht nachzudenken. Dieser ernsthafte Subtext wird von humorvollen Momenten begleitet, während die Charaktere gleichzeitig ihre Freundschaften stärken und sich in ihren identitären Krisen weiterentwickeln. In der Staffelung der Charaktere sehen wir, wie Ma'aH von einem leidenschaftlichen Kämpfer zu einem differenzierten Individuum wird, der für sich und seine Familie kämpft. Dies verdeutlicht, dass die Herausforderungen des menschlichen Daseins, auch in einer erfundenen Welt wie "Star Trek", universell sind und uns dazu anregen, über Moral und Verantwortung nachzudenken. Schließlich kommen wir zum humorvollen, jedoch auch ernsten B-Plot, der geschickt die Themen Wahrnehmung und Identität behandelt. Auch wenn einige kritische Stimmen anmerken, dass dieser Strang etwas schwächer ausfällt, so bietet er dennoch wertvolle Einsichten und amüsante Momente. Insgesamt bietet die Episode sowohl in Bezug auf Charakterentwicklung als auch auf die narrative Struktur spannende Einblicke. Die Verbindung zwischen Ma'aH und dem Essenskritiker sowie die fein ausgearbeiteten Szenarien schaffen eine Mischung aus Drama und Humor, die das "Star Trek"-Universum bereichert und die Zuschauer in ihren Bann zieht.
Mithilfe von KI eine Filmsynchronisation nachbessern oder Science Fiction Figuren mit nur einer Kamera zum Leben erwecken? Mit seinem Team forscht Prof. Christian Theobalt an der Schnittstelle von Computer Vision, Computer Grafik und künstlicher Intelligenz und betreibt Grundlagenforschung für viele Anwendungsbereiche. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/ach-mensch-christian-theobalt
Nicht wahr, aber nutzbar - der Systemische Psychotherapie-Podcast
In dieser Folge ist Dr. Eva-Maria Messner zu Gast – promovierte und approbierte Psychologische Psychotherapeutin im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie und Supervisorin. Mit internationaler Erfahrung aus Österreich, Deutschland, Neuseeland und Australien nimmt sie uns mit auf ihren beruflichen Weg: von den Anfängen in Österreich über ihre Psychotherapieausbildung, ihre wissenschaftlichen Tätigkeiten bis hin zu ihrem heutigen therapeutischen Alltag in eigener Praxis als eine der ersten Systemiker:innen im ambulanten Kassensystem überhaupt.Sebastian und Enno kommen mit ihr über ihre systemische Haltung, Vorbilder, die sie inspiriert und geprägt haben, darüber, wie sie Therapie gestaltet, was für sie das Besondere an systemischer Gruppentherapie ist und wie ihr Praxisalltag aussieht ins Gespräch. Und natürlich auch über die Frage, wie sie mit dem "Sog des Gesundheitssystems, der psychische Störungen als eine dem Individuum zugehörige Krankheit definiert" umgeht.Eine Folge über spannende berufliche Stationen, sehr persönliche Einblicke, therapeutische Haltungen und darüber, was es für sie heißt, Menschen in ihrem Entwicklungsprozess wertschätzend und respektvoll zu begleiten.Viel Spaß beim Zuhören!Und natürlich, wie immer, Feedback, Anregungen und Kritik an nwan@gmx.xe
Der Titel dieser Episode lautet »Desinformiere Dich!« – orientiert sich am Buch meines Gastes, Jakob Schirrmacher. Es freut mich ganz besonders, Jakob zum Gespräch begrüßen zu dürfen. Jakob Schirrmacher ist Referent für Medienbildung und Digitalisierung, Publizist und Gründer der NGO Free Speech Aid. Er beschäftigt sich mit Fragen rund um Meinungsfreiheit, Desinformation und den gesellschaftlichen Folgen digitaler Technologien. In seinen Essays – unter anderem für die WELT – analysiert er kritisch den Umgang von Politik und Medien mit Wahrheit und öffentlicher Debatte. Mit Free Speech Aid setzt er sich für mehr Meinungsfreiheit ein – und dafür, wie wir diese in Zeiten von Zensur- und Regulierungsdruck schützen können. In dieser Episode sprechen wir über Wahrheit und das vermeintliche Gegenteil, die Desinformation. Aber tatsächlich geht es, glaube ich, um die fundamentalere Frage, wie man mit Unsicherheit und mit unterschiedlichen Einschätzungen der Welt umgeht. In diesem Gespräch verhandeln wir hauptsächlich die gesellschaftlich/politischen Komponenten, aber die wissenschaftliche Dimension ist ebenso offensichtlich und wird von uns auch angesprochen. Wir beginnen mit der Frage, was eine moderne und offene Gesellschaft ausmacht, welche Rolle Individuum und Freiheit spielen und welche zahlreichen Angriffe auf die offene Gesellschaft und die Demokratie wir aktuell erleben. Was sollten wir als Bürger beachten und wie damit in der Zukunft umgehen? Ist offener Diskurs eine Bedingung für eine moderne Gesellschaft? Warum ist ein Fokus auf das Individuum und individuelle Rechte von Bedeutung? Was ist Wahrheit? Gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Naturwissenschaft und Aspekten des individuellen gesellschaftlichen Lebens? »An important scientific innovation rarely makes its way by gradually winning over and converting its opponents: it rarely happens that Saul becomes Paul. What does happen is that its opponents gradually die out and that the growing generation is familiarized with the idea from the beginning…«, Max Planck Damit kommen wir zum Versuch der Definition verschiedener Begriffe und deren Etablierung in gesellschaftlichen Strukturen: »Wer entscheidet eigentlich, was Desinformation ist?« Was bedeutet der Begriff Desinformation eigentlich und wofür benötigen wir ihn? Ist er nützlich oder eher ein ideologischer Kampfbegriff – also selbst in einem gewissen Sinne Meta-Desinformation? Wie steht Desinformation in Bezug zum Begriff »Fake News«? »Elias Canetti in Masse und Macht diagnostiziert hatte: Wenn ein Begriff zu viele Deutungsvarianten hat, kann er politisch umso leichter instrumentalisiert werden.« Ist es also gar der Versuch, sprachlich Verwirrung zu stiften? Fallen viele Menschen gerade auf ein Machtspiel herein, das durch Umdefinition und immer neue Begriffsverwirrungen gespielt wird? »Es ist ein Herrschaftsinstrument – wir sehen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um Desinformation einzudämmen.« Handelt es sich nur um einen wenig relevanten akademischen Diskurs, oder hat diese Frage konkrete Folgen für unsere Gesellschaft? »Der Umbau unserer Informationslandschaft ist schon lange im Gange« Wir diskutieren dies anhand konkreter Gesetzesvorhaben. Was ist der Digital Services Act und das vorausgehende Netzwerkdurchsetzungsgesetz – beide im Grunde Made in Germany? »D.h. die Regulierung, die wir heute sehen, ist eigentlich ein deutsches Produkt.« Sollte Deutschland stolz darauf sein? Oder erleben wir eher einen schweren Angriff auf Freiheitsrechte, die Vorbildwirkung für zahlreiche totalitäre Staaten haben? Wurde mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz außerdem ein weiterer Begriff etabliert, oder gar erfunden, nämlich Hate Speech oder Hassrede im Deutschen? Welche schwerwiegenden (negativen) Folgen, wie Overblocking, haben diese Regularien für die freie Meinungsäußerung im Netz? Wird also das, was in demokratischen Gesellschaften eigentlich ein Tabu ist – Zensur – durch geschickte, aber perfide Regulierung und Anreizsysteme an Internetplattformen ausgelagert? Ist auch Hassrede ein Gummibegriff, der wenig nützt, aber viel Schaden anrichtet? Wie haben wir die stetige Krisenrhetorik zu bewerten, mit der vermeintlich harte Maßnahmen und immer neue Gesetze gerechtfertigt werden? »Die Erfahrung zeigt, dass Gesetze und Verordnungen nur selten wieder abgeschafft werden, sobald Machtstrukturen erst einmal gefestigt sind.« Wird mit Angst (durch tatsächliche oder vermeintliche Krisen ausgelöst) gearbeitet, um immer härtere Maßnahmen umzusetzen, die aber unsere Demokratie und die offene Gesellschaft untergraben und zersetzen? Nicht nur langfristige Effekte sind zu bedenken: Nur weil sich etwas gut anhört, bedeutet das noch lange nicht, dass es auch das Ziel erreicht, beziehungsweise mit angemessenen Nebenwirkungen erreicht. »Lofty goals have long distracted attention from actual consequences«, Tom Sowell Im Extremfall der Cancel Culture brauchen wir oftmals gar keine Gesetze mehr: »Wir schaffen ein soziales Klima, das auf bestimmte Fragen dermaßen emotional reagiert, dass […] man sofort in eine Ecke geschoben wird. Da wollen die wenigsten rein und dann sagt man besser nichts.« Immer mehr wird direkt oder indirekt »nach oben« delegiert, und führt zu immer stärkerer Machtansammlung. Davor hat Karl Popper, der Autor der »Offenen Gesellschaft«, aber schon vor Jahrzehnten eindringlich gewarnt: »Das Wichtigste ist es, all jenen großen Propheten zu misstrauen, die eine Patentlösung in der Tasche haben, und euch sagen, wenn ihr mir nur volle Gewalt gebt, dann werde ich euch in den Himmel führen. Die Antwort darauf ist: Wir geben niemandem volle Gewalt über uns, wir wollen, dass die Gewalt auf ein Minimum reduziert wird. Gewalt ist selbst ein Übel. Und wir können nicht ein Übel mit einem anderen austreiben.« […] »Die Grundidee der Demokratie ist es, die Macht zu beschränken.« Warum schauen so viele Menschen tatenlos zu, wie unsere Demokratie substanziell beschädigt wird? »Wir haben es uns schon bequem gemacht in unserer Demokratie und sind mittlerweile in Strukturen angekommen, in denen es relativ unsexy geworden ist, gegen den Staat zu sein.« Besonders kritisch wird es, wenn man die Rolle betrachtet, die der Journalismus spielen sollte. Staatskritisch zu agieren ist das Kerngeschäft von politischen Journalisten. Stellen sich aber nicht weite Teile des Journalismus immer stärker als Bollwerk vor den Staat und verteidigen alle möglichen staatlichen Übergriffe? Was ist die Rolle, die der Staat in einer offenen Gesellschaft einnehmen sollte? Haben wir uns zum Nanny-Staat entwickelt, den wir bei allem und jedem um Erlaubnis fragen, statt Eigeninitiative zu entwickeln? Sind wir als Untertanen sozialisiert worden und haben vergessen, dass die Idee der offenen Gesellschaft war, dass wir frei sind und dass der Staat die Aufgabe hat, uns maximale individuelle Freiheit zu ermöglichen, die staatlichen Übergriffe auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren? Haben wir den kritischen Umgang mit Herrschaftsstrukturen verlernt? Wie sieht das über Generationen aus? Woher kommt diese Hörigkeit? Was macht die ständige Krisenrhetorik mit uns, besonders auch mit jüngeren Menschen – selbst wenn es dafür oftmals wenig Grund gibt? Sind wir krisenmüde geworden? Wird das strategisch eingesetzt, um uns zu zermürben? Ist das Internet eine unfassbar mächtige Manipulationsmaschine? Oder ist das alles übertrieben? Was ist der Censorship-Industrial-Complex? Warum hat das mit klassischer Zensur weniger zu tun, war aber – gerade unter einer vermeintlich liberalen Regierung in den USA – ein etabliertes Mittel, um Information zu unterdrücken, die staatlichen Stellen oder bestimmten Eliten nicht in den Kram gepasst hat? Cambridge Analytica und Konsorten werden als Beispiel für die Macht der Wahlbeeinflussung diskutiert, oder handelt es sich eher um einen millionenschweren Marketing-Gag? Ist dieser Desinformationshype ein Geldsegen für soziale Medien? Wenn man angeblich über die Mechanismen der Internetdienste den Wahlausgang verändern kann, dann wird es wohl auch dazu reichen, mehr Cola zu verkaufen. Sind die Menschen nur Schafe, die schlicht dem nächsten Propagandisten folgen? Brauchen wir daher die Experten, die diese Schafe mit der richtigen Wahrheit auf den guten Weg führen? Wozu dann aber Demokratie – dann können wir das mühsame Getue auch gleich abschaffen und die Experten entscheiden lassen, oder? Was haben wir von NGOs zu halten, die in erheblichem Umfang von staatlichen Mitteln leben, aber vorgeben, im Interesse der »Zivilgesellschaft« zu handeln? Was hat es mit dem sogenannten post-faktischen Zeitalter auf sich? Welche Rolle spielen hier die verschiedenen Akteure? Von Regierungsorganisationen über Medien, Internetdienste, selbst ernannte Faktenchecker, sogenannte NGOs und viele andere mehr. »Man schafft es, den Eindruck zu erwecken, dass bestimmte Perspektiven aus der Mitte der Gesellschaft kommen, schlussendlich ist es aber genau das Gegenteil der Fall.« Wie sieht es mit der Lüge aus – soll diese verboten werden, oder hat der Mensch gar ein Recht zu lügen? Ist es manchmal vielleicht sogar Pflicht zu lügen? »In einer offenen Gesellschaft ist nicht die Lüge selbst das größte Risiko, sondern die Existenz einer Institution, die das ausschließliche Recht hat, Wahrheit zu definieren. […] Wer heute Lügen verbieten will, schafft morgen den Präzedenzfall für das Verbot unbequemer Wahrheiten« Zum Abschluss: Wie hat sich die Medienlandschaft über die letzten Jahrzehnten verändert – Frank Schirrmacher, Jakobs Vater, war ja Herausgeber der FAZ. Dazu ein Zitat von Hanns Joachim Friedrichs, das wie aus der Zeit gefallen wirkt: »Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.« Wo gilt das heute noch? Es scheinen eher Haltung und Aktivismus, als die Suche nach der Wahrheit zu gelten – manchmal sogar verblüffend offen ausgesprochen, wie etwa von Katherine Maher, CEO von NPR, über Wikipedia: »The people who write these articles, they are not focused on the truth. They are focused on something else: what is the best that we can know right now […] Perhaps for our most tricky disagreements, seeking the truth and seeking to convince others of the truth, might not be the right place to start.« »I think our reverence for the truth might have become a bit of a distraction that is preventing us from finding consensus and getting important things done.« Findet die Reibung, der Versuch, Wahrheit zu finden, sich ernsthaft mit harten Themen auseinanderzusetzen, in den früheren Leitmedien oder gar im ÖRR noch statt? Oder erleben wir in Medien und Politik eine Konsenskultur statt harter thematischer Arbeit? Werden Medienorganisationen, die sich früher selbst ernst genommen haben und tatsächlich eine wesentliche Rolle in der Gesellschaft gespielt haben, immer mehr zu polarisierenden und nicht ernst zu nehmenden Randerscheinungen? Denken wir an das Etablieren von Fact-Checking bei der BBC? »Der Journalismus, wie wir ihn kennen, hat sich stark entkernt.« Ist die zunehmende »Demokratisierung« der Medienlandschaft – damit auch der Bedeutungsverlust klassischer Medien – eine positive oder negative Entwicklung? »Mein Vater [Frank Schirrmacher] hat mir früher immer gesagt: So lange wird es die FAZ nicht mehr geben.« Wo laufen wir als Gesellschaft hin, und was können wir selbst tun, um die Situation zu verbessern? Referenzen Weitere Episoden Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 94: Systemisches Denken und gesellschaftliche Verwundbarkeit, ein Gespräch mit Herbert Saurugg Episode 93: Covid. Die unerklärliche Stille nach dem Sturm. Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 88: Liberalismus und Freiheitsgrade, ein Gespräch mit Prof. Christoph Möllers Jakob Schirrmacher Jakob Schirrmacher, Desinformiere dich! Eine Streitschrift Jakob Schirrmacher auf X Free Speech Aid NGO Frank Schirrmacher (FAZ) Fachliche Referenzen Thomas Sowell, Knowledge and Decision, Basic Books (1996) Karl Popper, die offene Gesellschaft und ihre Feinde 1 & 2, Routledge (1945) Max Planck Zitat: The Philosophy of Physics Chapter III (p. 97) W.W. Norton & Company, Inc. New York, New York, USA. 1936 Whistleblower der Cambridge Analytica – Brittany Kaiser im Interview; SRF Sternstunde Philosophie (2020) Matt Taibi, Michael Shellenberger, Censorship-Industrial-Complex, US Congress EU-Umfragen, was denkt Europa Streisand Effekt (Reason, Unintended Consequences) Hanns Joachim Friedrichs Katherine Maher, CEO von NPR, What Wikipedia teaches us about balancing truth and beliefs, TED Talk (2021)
*Special-Folge mit unserem Praktikanten Leonardo*
Der grösste Unterschied zwischen Tier- und Humanmedizin liegt beim Individuum mit den ethischen, rechtlichen und praktischen Aspekten. Bei den Behandlungsmöglichkeiten gibt heute keine grossen Unterschiede mehr. Was in der Humanmedizin möglich ist, geht auch in der Tiermedizin. Der grösste Unterschied ist, dass bei der Humanmedizin Patienten in der Regel die Fähigkeit und Möglichkeit haben, Entscheidungen über ihre Behandlung selbst zu treffen. Bei der Tiermedizin hingegen ist der Patient nicht in der Lage, selbst Entscheidungen zu treffen. Hier handelt der Tierarzt im Auftrag des Tierhalters, der die Entscheidungen für das Tier trifft. Vielfach auch für sich selbst. Es ist aber wichtig, die Bedürfnisse und das Leid der Tiere ernst zu nehmen und kritisch zu hinterfragen, wann eine Behandlung noch sinnvoll ist und wann nicht.
Советские рабочие 1920-х рассуждают о поллюциях. Шахтеры 1960-х интересуются петтингом. В издательстве Individuum вышла книга историка Рустама Александера «Секс был. Интимная жизнь Советского Союза». Автор живет в Австралии. Вспоминаем архивное интервью об этой книге, впервые опубликованное в марте 2024 года.
Das einzelne Individuum ist klein, schwach und verletzlich. Aber im Kollektiv können Ameisen eine Supermacht sein - ein Beispiel für Schwarmintelligenz, die dem erstaunlich organisierten und koordinierten Leben der faszinierenden Wesen zugrunde liegt.
Wenn wir wirklich etwas verändern möchten, ist der einzige Weg, tiefer in Verbindung mit uns selbst zu treten und mit unserem Nervensystem zu arbeiten.In dieser Folge erwartet dich ein tiefer Einblick in Mechanismen der Persönlichkeitsentwicklung, des Loslassens, des Spürens und praktische erste Schritte, die du sofort umsetzen kannst.In dieser Folge dreht sich alles um die Regulation unseres Nervensystems – und darum, wie du individuelle Wege findest, um endlich das Leben zu führen, das du dir wünschst.Im Gespräch mit Jörg Fuhrmann vom Schweizer Freiraum Institut spreche ich über: • Die Bedeutung des Vagusnervs • Warum es in Hinblick auf Routinen keine One-Size-Fits-All-Konzepte gibt • Wie du individuelle Strategien findest, die dich wirklich weiterbringenJörg unterstützt Menschen mit tiefgreifenden individuellen Coachings dabei, in ihre Kraft zu kommen und über die Verbindung mit ihrem Nervensystem ihr persönliches Potenzial zu entfalten. Dafür verbindet er – je nach Individuum – verschiedene ganzheitliche Ansätze, die Körper, Geist und Emotionen vereinen.
Diese Podcastfolge ist eine Einladung, dich den dringenden Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen. Hierzu habe ich den weltbekannten Philanthropen und Autor Sergio Bambaren eingeladen. Seit Jahrzehnten ist Sergio leidenschaftlicher Verfechter des Umweltschutzes, insbesondere des Schutzes der Ozeane. Er engagiert sich weltweit für Projekte zur Reduzierung der Meeresverschmutzung und zum Schutz der Meerestieren. Seine poetischen und tiefgründigen Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt und haben Millionen Menschen dazu inspiriert, ihrem Herzen zu folgen, ihre Verbundenheit zur Natur wiederzuentdecken und so ihr persönliches Glück zu finden. In der Podcastfolge erfährst du: • Warum du als Individuum eine wichtige Rolle in dem Eco System unserer Erde spielst • Wie wir von Großkonzernen manipuliert werden.um immer mehr zu konsumieren • Wie wir aktuell die Weltmeere zerstören und zum Aussterben von Tierarten beitragen und wie wir dies ändern können • Warum übertriebener Konsum einer der Antreiber von Umweltkatastrophen und auch mentaler Krankheiten ist • Wie wir lernen weniger zu konsumieren • Wie wir zurück zur Natur finden können • Wie wir es schaffen Technologie für uns, statt gegen uns zu nutzen • Warum und wie du als einzelne Person die ganze Erde retten kannst • Was Selbstliebe mit Naturschutz zu tun hat • Wie du deine Zeit auf dieser Erde sinnvoll und erfüllend nutzen kannst +++ Hier kannst du dir dein Kennenlerngespräch für die Mindful Masters Academy sichern: https://sarahdesai.de/mindfulmasters-academy Hier geht es zum Superpower Affirmations Kartenset: https://www.amazon.de/SUPERPOWER-Kartenset-Affirmationskarten-Erwachen-deiner-inneren/dp/B0BMVQ9ZTR Hier kannst du dich kostenfrei zur Mindful Minute anmelden: https://sarahdesai.de/mindful-minute Meine Ausbildung, Coachingkurse und Bücher findest du hier: https://sarahdesai.de Folge mir für weiteren Input und Inspiration gerne auf Social Media: Instagram:@sarah.desai TikTok:@sarahdesai +++ Hier findest du alle Infos zu Sergio Bambaren: www.sbambaren.com Hier findest du Sergios neues Buch „Der träumende Delfin und die Stimme des Ozeans“: www.amazon.de/träumende-Delphin-Stimme-Ozeans-Weltbestsellers/dp/3492073301
Ein besonderes Jubiläum! In der 200. Folge des AstroPod begrüßt Alexander eine ganz besondere Gästin: Nina Klein – Unternehmerin, Business-Coach und langjährige Wegbegleiterin. Gemeinsam sprechen sie über den Epochenwandel, die Bedeutung von Selbstwirksamkeit und die Kraft von Ko-Kreation in Zeiten des Wandels.
In dieser Folge dreht sich alles um Lifestyle-Medizin und darum, warum Gesundheitstrends und Produktivitätsroutinen so oft keine zufriedenstellenden Ergebnisse für das Individuum bringen. Ich teile meine wissenschaftliche Perspektive auf Lifestyle-Medizin und Gesundheitstrends und gebe dir Tipps, wie du mit der Kombination aus wissenschaftlicher Herangehensweise und Ayurveda mit Leichtigkeit die Ansätze identifizierst, die für dich wirklich funktionieren.Dafür spreche ich darüber… was Lifestyle-Medizin ist und wo der Unterschied zu Functional Medicine und Integrativer Medizin liegt. warum und wie du Gesundheits-Trends hinterfragen solltest. wieso die Wirkung von Lifestyle-Maßnahmen für dich immer messbar sein sollte. woran du erkennst, was zu dir passt und funktioniert. wann Lifestyle-Medizin und Gesundheitsroutinen sich negativ auswirken können.Konntest du etwas für dich mitnehmen?Dann würde ich mich riesig über deinen Like freuen.
Wir investieren in Beziehungen, wir präsentieren uns auf dem Datingmarkt, wir vergleichen Kosten mit Nutzen und ziehen Bilanz. Was das für das Individuum und für die Gesellschaft bedeutet, diskutiert Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Jonas Zorn. Von WDR 5.
Silke van Dyk im Gespräch über alternative Formen des Regierens. Shownotes Silke van Dyk an der Uni Jena: https://www.fsv.uni-jena.de/19800/prof-dr-silke-van-dyk Sonderforschungsbereich „Strukturwandel des Eigentums“: https://sfb294-eigentum.de/de/ van Dyk, S., & Haubner, T. (2021). Community-Kapitalismus. Hamburger Edition. https://www.hamburger-edition.de/buecher-e-books/artikel-detail/community-kapitalismus/?ai%5Baction%5D=detail&ai%5Bcontroller%5D=Catalog&ai%5Bd_name%5D=community-kapitalismus&ai%5Bd_pos%5D= Was ist Gouvernementalität? Future Histories Kurzvideo: https://www.youtube.com/watch?v=KW2TZcVcrx4 Begriffserklärung Gouvernementalität (Thomas Lemke): http://www.thomaslemkeweb.de/publikationen/Gouvernementalit%E4t%20_Kleiner-Sammelband_.pdf Foucault, Michel. (2010) Kritik des Regierens. Berlin: Suhrkamp: https://www.suhrkamp.de/buecher/kritik_des_regierens-michel_foucault_29533.html Blühdorn, I. (2013). Simulative Demokratie: Neue Politik nach der postdemokratischen Wende. Suhrkamp Verlag. https://www.suhrkamp.de/buch/ingolfur-bluehdorn-simulative-demokratie-t-9783518126349 Barcelona en Comú: https://de.wikipedia.org/wiki/Barcelona_en_Com%C3%BA Munizipalismus: https://en.wikipedia.org/wiki/Municipalism Krabbe, J. (2023) Flaute beim Neuen Munizipalismus? Común. https://comun-magazin.org/flaute-beim-neuen-munizipalismus/ Deutsche Wohnen & Co Enteignen (DWE): https://dwenteignen.de/ Das Foundational Economy Collective: https://foundationaleconomy.com/ und deren Buch: Collective, F. E. (2019). Die Ökonomie des Alltagslebens: Für eine neue Infrastrukturpolitik. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/foundational-economy-collective-die-oekonomie-des-alltagslebens-t-9783518127322 Jäger, A. (2023). Hyperpolitik: Extreme Politisierung ohne politische Folgen. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/anton-jaeger-hyperpolitik-t-9783518127971 Nicos Poulantzas: https://de.wikipedia.org/wiki/Nicos_Poulantzas Bretthauer et al. (Hrsg.) (2006) Poulantzas lesen. Zur Aktualität marxistischer Staatstheorie. VSA. https://www.vsa-verlag.de/uploads/media/VSA_Poulantzas_Lesen.pdf Haude, R. und Wagner, T. (2019) Herrschaftsfreihe Institutionen. Texte zur Stabilisierung staatsloser, egalitärer Gesellschaften. Verlag Graswurzelrevolution. https://www.graswurzel.net/gwr/produkt/herrschaftsfreie-institutionen/ zum Konzept des „Wunsches erster und zweiter Ordnung“ bei Harry Frankfurt: Schulte, P. (2017) Harry Frankfurts hierarchische Theorie der Willensfreiheit. Philoclopedia. https://www.philoclopedia.de/2017/09/12/harry-frankfurt-%C3%BCber-willensfreiheit/ Ketterer, H. (2019) Bedingungsloses Grundeinkommen als materielle und symbolische Ermöglichungsstruktur von Praktiken für die gesellschaftliche Transformation. In: Dörre, K. et al. (Hrsg.) (2019) Große Transformation? Zur Zukunft moderner Gesellschaften: Sonderband des Berliner Journals für Soziologie. Springer. https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-25947-1_18 Sennett, R. (2008). Verfall und Ende des öffentlichen Lebens: Die Tyrannei der Intimität. Berlin Verlag Taschenbuch. https://books.google.de/books/about/Verfall_und_Ende_des_%C3%B6ffentlichen_Leben.html?id=uol4PQAACAAJ&redir_esc=y zu „balanced Job Complexes“ im Participatory Economy Modell: https://participatoryeconomics.info/institutions/balanced-jobs/ Robert Sapolsky - on 'Naked mole rats'/Nacktmulle (youtube Video): https://www.youtube.com/watch?v=kgd_oAMJlM8 aus seiner Stanford Lecture 'Introduction to Human Behavioral Biology': https://www.youtube.com/watch?v=NNnIGh9g6fA&list=PL848F2368C90DDC3D Thematisch angrenzende Folgen S03E25 – Manuela Zechner zu feministischer Vergesellschaftung und gesellschaftlicher Transformation https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e25-manuela-zechner-zu-feministischer-vergesellschaftung-und-gesellschaftlicher-transformation/ S03E22 – Barbara Fried und Alex Wischnewski zu Sorgenden Städten https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e22-barbara-fried-und-alex-wischnewski-zu-sorgenden-staedten/ S02E53 - Alex Demirovic zu sozialistischer Gouvernementalität, (Re-)Produktion und Rätedemokratie (Teil 1) https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e53-alex-demirovic-zu-sozialistischer-gouvernementalitaet-re-produktion-und-raetedemokratie-teil-1/ S02E52 – Henrike Kohpeiss zu Bürgerlicher Kälte https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e52-henrike-kohpeiss-zu-buergerlicher-kaelte/ S02E24 – Gabriel Kuhn zu Anarchistischer Regierungskunst https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e24-gabriel-kuhn-zu-anarchistischer-regierungskunst/ S02E13 – Tine Haubner und Silke van Dyk zu Community-Kapitalismus https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e13-tine-haubner-und-silke-van-dyk-zu-community-kapitalismus/ S01E17 – Das Heft-Kollektiv zu Stadt, Selbstorganisation & Anarchismus https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e17-das-heft-kollektiv-zu-stadt-selbstorganisation-amp-anarchismus/ S01E12 – Daniel Loick zu Anarchismus https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e12-daniel-loick-zu-anarchismus/ S01E11 – Frieder Vogelmann zu Alternativen Regierungskünsten https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e11-frieder-vogelmann-zu-alternativen-regierungskuensten/ S02E08 - Thomas Biebricher zu neoliberaler Regierungskunst https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e08-thomas-biebricher-zu-neoliberaler-regierungskunst/ S02E03 - Ute Tellmann zu Ökonomie als Kultur https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e03-ute-tellmann-zu-oekonomie-als-kultur/ S01E25 - Joseph Vogl zur Krise des Regierens https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e25-joseph-vogl-zur-krise-des-regierens/ Future Histories Kontakt & Unterstützung Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories Schreibt mir unter: office@futurehistories.today Diskutiert mit mir auf Twitter (#FutureHistories): https://twitter.com/FutureHpodcast auf Bluesky: https://bsky.app/profile/futurehistories.bsky.social auf Instagram: https://www.instagram.com/futurehpodcast/ auf Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories Webseite mit allen Folgen: www.futurehistories.today English webpage: https://futurehistories-international.com Episode Keywords #FutureHistories, #Interview, #SilkeVanDyke, #JanGroos, #MichelFoucault, #Foucault, #Gouvernementalität, #Macht, #Regierungsrationalität, #Subjekt, #Demokratie, #Kollektivität, #Zwang, #Individuum, #Selbstorganisation, #AlternativeRegierungskunst, #AlternativeRegierungskünste, #Anarchismus, #Governance, #Genossenschaften #Community-Kapitalismus, #SozialeKämpfe, #SozialeBewegungen, #BarcelonaEnComu, #Commons, #NeuerMunizipalismus, #Selbstorganisation, #Commoning
Arm? Selbst schuld. Krank? Selbst schuld. Überfordert als Mutter? Selbst schuld. In einer neoliberalen Gesellschaft sei das Individuum alleinig seines Glückes und damit auch Unglückes Schmied. So die Grundthese des neuen Buchs «Selbst schuld!». Stoff für einen kontroversen Stammtisch. Selbst wenn die Bedingungen noch so widrig sind, in der neoliberalen Gesellschaft werde jede und jeder Einzelne vollumfänglich verantwortlich gemacht für ein gelingendes Leben, für den sozialen Aufstieg, für Gesundheit und Zufriedenheit. Im Umkehrschluss sei dann auch jedes Individuum selbst schuld, wenn der Aufstieg zum Abstieg wird oder die chronische Krankheit die Krankenkassenkosten in die Höhe schnellen lässt. So der Grundtenor des Buches «Selbst schuld!», unter anderem herausgegeben von der Publizistin Ann-Kristin Tlusty. Die Folge: Systemblindheit, weil immer mehr Eigenverantwortung gefordert, statt Solidarität gefördert wird. Ann-Kristin Tlusty und Stefan Manser-Egli, Philosoph und Co-Präsident der Operation Libero, sind zu Gast am philosophischen Stammtisch bei Barbara Bleisch und Wolfram Eilenberger. Sie diskutieren, wie weit die Eigenverantwortung reichen sollte und was wir verlieren, wenn keiner mehr schuld ist an dem, was er oder sie sich einbrockt.
Arm? Selbst schuld. Krank? Selbst schuld. Überfordert als Mutter? Selbst schuld. In einer neoliberalen Gesellschaft sei das Individuum alleinig seines Glückes und damit auch Unglückes Schmied. So die Grundthese des neuen Buchs «Selbst schuld!». Stoff für einen kontroversen Stammtisch. Selbst wenn die Bedingungen noch so widrig sind, in der neoliberalen Gesellschaft werde jede und jeder Einzelne vollumfänglich verantwortlich gemacht für ein gelingendes Leben, für den sozialen Aufstieg, für Gesundheit und Zufriedenheit. Im Umkehrschluss sei dann auch jedes Individuum selbst schuld, wenn der Aufstieg zum Abstieg wird oder die chronische Krankheit die Krankenkassenkosten in die Höhe schnellen lässt. So der Grundtenor des Buches «Selbst schuld!», unter anderem herausgegeben von der Publizistin Ann-Kristin Tlusty. Die Folge: Systemblindheit, weil immer mehr Eigenverantwortung gefordert, statt Solidarität gefördert wird. Ann-Kristin Tlusty und Stefan Manser-Egli, Philosoph und Co-Präsident der Operation Libero, sind zu Gast am philosophischen Stammtisch bei Barbara Bleisch und Wolfram Eilenberger. Sie diskutieren, wie weit die Eigenverantwortung reichen sollte und was wir verlieren, wenn keiner mehr schuld ist an dem, was er oder sie sich einbrockt.
In dieser inspirierenden Kurzausgabe unseres UX und Usability Podcasts sprechen wir mit Veronika Langner, UX-Designerin bei Smart Cyber Security und Mitglied des German UPA-Arbeitskreises für Ethik. Veronika teilt ihre Sicht auf ethisches Design, ihre persönlichen Prinzipien und die Verantwortung von UX-Designer*innen, positive und nachhaltige Erlebnisse für die Nutzer zu gestalten. WORUM GEHT'S? Ethische Prinzipien im UX-Design: Veronika stellt ihre vier Leitprinzipien vor, die sie als MORE zusammenfasst: Meaningful, Openness, Responsible und Expertise. Sie erklärt, wie diese Prinzipien ihr helfen, sinnvolle, transparente und verantwortungsbewusste Designs zu schaffen, die sowohl dem Individuum als auch der Gesellschaft und Umwelt zugutekommen. Verantwortung im Designprozess: Veronika spricht über die wichtige Verantwortung, die UX-Designerinnen tragen, da ihre Entscheidungen oft direkt beeinflussen, wie Nutzerinnen digitale Produkte verwenden und wie sich diese Produkte langfristig auf die Gesellschaft auswirken. Sie warnt vor den potenziellen Folgen von Designentscheidungen und betont, dass UX-Design auch eine große Macht mit sich bringt. Langfristige Perspektive gegen kurzfristigen Profit: In einer profitgetriebenen Welt kann es schwierig sein, ethische Entscheidungen zu treffen, die langfristig positiv wirken, selbst wenn sie kurzfristig weniger profitabel erscheinen. Veronika gibt Einblicke, wie sie im Business-Kontext versucht, eine Balance zu finden und betont, dass ethisch verantwortungsvolles Design für sie Vorrang hat. EIN VORGESCHMACK AUF DIE LANGE EPISODE Verpasse nicht die ausführliche Diskussion in der langen Folge unseres Podcasts, in der Veronika tiefer in die Herausforderungen und komplexen Entscheidungen im ethischen UX-Design eintaucht. Sie bietet wertvolle Tipps, wie man als Designer*in ethische Prinzipien in den Arbeitsalltag integrieren kann, und teilt, warum es so wichtig ist, sich der eigenen Werte bewusst zu sein und sich für eine nachhaltige, nutzerfreundliche Gestaltung einzusetzen. Tauche ein in diese Episode, um zu erfahren, wie du durch bewusstes und verantwortungsvolles Design einen positiven Einfluss auf Nutzer*innen und die Gesellschaft ausüben kannst – und wie wichtig es ist, sich dabei selbst treu zu bleiben.
LADYLIKE - Die Podcast-Show: Der Talk über Sex, Liebe & Erotik
In dieser neuen Ladylike-Folge bringt Podcasterin Yvonne eine neue Studie mit, in der tausende Singles weltweit mitgemacht haben und die interessante Ergebnisse hat.Gesellschaften, die eher auf das Individuum ausgerichtet sind, sind glücklicher und Menschen, die Single sind, werden mit steigendem Alter auch immer glücklicher.Perfekt für die beiden das mal auszuwerten, denn Yvonne ist ja mit ihrer Freundin schon 20 Jahre zusammen, während Nicole nach einer eeeeeeewig langen Ehe seit Neuestem wieder Single ist.Nicole findet es immer total blöd, wenn Menschen sie mitleidig angucken, weil sie Single ist, so nach dem Motto: „Ach Du Arme, warum findest Du denn keinen“. Und sie denkt, dass das viele Singles nervt. Denn man ist ja nicht Single, weil da einfach niemand zu finden ist, sondern, weil es auch viele Vorteile hat, nicht vergeben zu sein. Zum Beispiel hat man häufig mehr und bessere soziale Kontakte als Paare, man kann sein Leben so gestalten, wie man möchte und ist natürlich auch in sexueller Hinsicht ziemlich frei.Yvonne findet, dass auch eine Mischform nicht schlecht ist. Sie und ihre Freundin haben sich über all die Jahre getrennte Freundeskreise bewahrt und unternehmen auch viel getrennt voneinander, um sich eben nicht, wie so viele andere in der Beziehung total zu isolieren. Denn: Einsamkeit in Beziehungen ist total verbreitet. Vorallem emotional fühlen sich viele ensam, obwohl physisch jemand an ihrer Seite ist. Wie ist es bei Euch? Single? Vergeben? Wie findet Ihr diese neue Studie - hört rein in die neue Folge, in der Yvonne und Nicole über glückliche Singles sprechen.Habt Ihr selbst erotische Erfahrungen, eine Frage oder Story, über die Yvonne & Nicole im Ladylike-Podcast sprechen sollen? Dann schreibt uns gern an @ladylike.show auf Instagram oder kontaktiert uns über unsere Internetseite ladylike.showHört in die Folgen bei RTL+ Musik, iTunes oder Spotify rein und schreibt uns gerne eine Bewertung. Außerdem könnt ihr unseren Podcast unterstützen, indem ihr die neuen Folgen auf Euren Kanälen pusht und Euren Freunden davon erzählt.Hier geht's direkt zum besten Weihnachtsgeschenk aller Zeiten... Das Buch zum Podcast: „Da kann ja jede kommen“! Darin Themen wie: Liebe, Sextoys, Fetisch, Flirten, Kuscheln und mehr der lustigsten, erotischsten und außergewöhnlichsten Geschichten aus der Ladylike-Community. Hier geht's zum Buch: bit.ly/ladylike-buch Viel Spaß!Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. Diese etwas spöttische Volksweisheit lässt den finanziellen Aspekt bewusst aus und weiß ihn doch stets im Hintergrund. Denn jede Arbeit will bezahlt sein, ebenso wie die Miete und die Lebenshaltung. Kunst jedoch, die nach dem Markt schielt, nach der Verkaufbarkeit, ist Design, Dekor oder Unterhaltung und wird meist nicht ernst genommen. Wo aber treffen sich Kunst und Markt? Wer bestimmt, was wieviel kosten darf und wer mit der Kunst verdient? Muss man sich Kunst leisten können, als Individuum, als Gesellschaft, als Menschheit? Schon die Höhlenmaler wurden vom Stamm miternährt. Doch so fraglos funktioniert das auf heute übertragen nicht mehr. Über den Preis der Kunst wollen wir heute reden und die Frage: was ist uns Kunst wert? Über den Protest gegen Kürzungen in der Kultur mit Heinrich Horwitz, Regisseur*in am HAU/ Berlin, mit Eckhard Braun, Kulturberater und Dozent am Institut für Kulturwissenschaft an der Uni Koblenz, mit Ulrike Schumacher, Kinobetreiberin im ländlichen Raum und mit Christopher Jähnert, Autor des Plusminus-Podcasts: Konzert als Luxus. Podcast-Tipp: PlusMinus - mehr als nur Wirtschaft Geld. Tech. Zukunft. Anna Planken und David Ahlf packen Themen an, die wirklich relevant sind. Jeden Mittwoch ein neuer Fokus auf Mobilität, Immobilien, Energie und mehr. Aufwendige Recherchen aus den ARD-Wirtschaftsredaktionen - und überraschende Perspektiven. In der neuen Folge geht's - passend zu unserem Thema - zum Beispiel darum, warum Konzerttickets eigentlich so teuer sind. Der Plusminus-Podcast - Wirtschaftswissen, das dich weiterbringt. https://1.ard.de/plusminus
In dieser Episode sprechen wir gemeinsam mit Janusz über ein Thema, das für viele ein Tabu ist: den Tod. Wir diskutieren offen über unsere Ängste und darüber, wie wir uns auf das Unvermeidliche vorbereiten. Trotz der Schwere des Themas versuchen wir, auch das Lachen nicht zu kurz kommen zu lassen. Ein Gespräch über das Leben, den Tod und alles, was dazwischen liegt. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Janusz philosophiert: Der Tod No Death, No Fear: Comforting Wisdom for Life (Goodreads) Wichtige Vokabeln in dieser Episode etwas bereitet Unbehagen: etwas verursacht ein unangenehmes Gefühl oder Unwohlsein pragmatisch: auf das Praktische, Nützliche oder Realistische konzentriert das Kontinuum: eine ununterbrochene Reihe oder ein Zustand, in dem es keine klaren Grenzen oder Unterschiede gibt autark: in der Lage, unabhängig zu sein und ohne Hilfe oder Unterstützung von außen zu funktionieren das Gedankenexperiment: eine gedankliche Übung oder Vorstellung, um eine Idee, Theorie oder Hypothese zu erkunden die Annahme: Vermutung, Überlegung oder Grundvoraussetzung die Wiedergeburt: der Glaube oder die Vorstellung, dass ein Individuum oder eine Seele nach dem Tod in einem neuen Körper oder Leben wiedergeboren wird die Trauer: ein tiefes Gefühl des Verlusts oder der Traurigkeit Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership