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Heute ist das Internet überall: in der Hosentasche, im Auto, am Handgelenk. Doch 1996 stürmt ein Mann die «Benissimo»-Bühne und fleht Quizmaster Beni Thurnheer an, ihm den Weg ins Internet zu zeigen. Ein Blick zurück auf die Jahre, in denen das Internet in der Schweiz zum Massenmedium wird. Um die Jahrtausendwende wird das Internet in der Schweiz zum Massenmedium. 1997 hat es erst gut jede und jeder Siebte genutzt, fünf Jahre später sind es mit über 60 Prozent schon mehr als die Hälfte. Gleichzeitig verschwindet das alte Monopol: Auf den 1. Januar 1998 wird die PTT aufgeteilt – in die Post und in die teilprivatisierte Swisscom. Plötzlich gibt es Konkurrenz, Anbieter wie diAx, Cablecom oder Sunrise buhlen um die Kundschaft. Doch abseits der grossen Player ist längst eine andere Szene am Werk: Hobby-Netzwerker, Bastler, Hacker. Einer von ihnen ist Steff Gruber. Schon in den frühen 80er Jahren wählt er sich mit einem in Japan gekauften Modem in Mailboxen ein und gehört bald zu einer kleinen, weltweiten Gemeinschaft von Computer-Hackern – über einen Router im Keller der ETH gelangt er sogar bis ins CERN. Mit seinem Verein Cultnet baut er einen der ersten öffentlichen Mailbox-Anbieter der Schweiz auf und schliesst ihn ans Netz der PTT an, die ihn als Radiopiraten einst gejagt hatte. Den Vertrag dazu schreiben sie auf ein Papier-Tischset. Reich wird Gruber damit nicht. Dafür verkauft er später eine Internet-Adresse, die er einst registriert hat, an Microsoft: xbox.com. Über den Preis wird Stillschweigen vereinbart, doch es ist wohl eine der höchsten Summen, die je in der Schweiz für eine Domain bezahlt wurde. Erst muss das Internet aber seine erste grosse Krise überstehen. Anfang der Nuller-Jahre scheint eine Webseite mit «.com»-Endung schon fast eine Lizenz zum Gelddrucken. Am 10. März 2000 erreicht der Technologie-Index NASDAQ seinen Höchststand, dann platzt die Dotcom-Blase. Swisscom-Chef Jens Alder kommt mit dem Mantra davon, nur zu tun, was man selber versteht – und bekommt später das spektakuläre Angebot, mit der Swisscom die Deutsche Telekom zu übernehmen. ____________________ In dieser Episode zu hören: · Bernhard "Beni" Thurnheer, Sportreporter, TV-Moderator, Showmaster und Autor · Moritz Leuenberger, ehemaliger Bundesrat Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) · Steff Gruber, Filmemacher, Fotograf, Autor, Unternehmer und Telekommunikations- und Internetpionier · Jens Alder, ehemaliger CEO der Swisscom ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Jürg Tschirren ____________________ Literatur: Wishart, Adam und Bochsler, Regula (2003): Leaving Reality Behind: etoy vs eToys.com & Other Battles to Control Cyberspace. Fourth Estate McCullough, Brian (2018), How the Internet Happened: From Netscape to the iPhone. Liveright Wu, Tim (2010): The Master Switch: The Rise and Fall of Information Empires. Columbia Law School ____________________ Links: NZZ: "25 Jahre Internet in der Schweiz" https://www.nzz.ch/25-jahre-internet-in-der-schweiz-ld.645423 ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Das WWW ist heute gleichbedeutend mit dem Internet: Milliarden von Seiten, nur einen Klick entfernt. Doch am Anfang stand ein Paper, das ein Vorgesetzter mit den Worten «Vague, but exciting» kommentierte. Ein Blick zurück auf die wohl wichtigste Schweizer Erfindung aller Zeiten. Aus dem Scheitern des IFS zieht die PTT die falsche Lehre. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre setzt sie wieder auf eine Technologie, die nur sie selbst kontrolliert: Videotex. Über das Telefonnetz und einen Decoder am Fernseher kann man Fahrpläne abrufen, Reisen buchen, Börsenkurse verfolgen, sogar chatten. Technisch ist das erstaunlich nah am späteren Internet. Doch zwischen den Anbietern und den Nutzerinnen und Nutzern steht immer die PTT und kontrolliert den Datenfluss. Der Staatsbetrieb investiert Hunderte Millionen, und eine Zeit lang scheint die Rechnung aufzugehen: 1994 zählt Videotex über 100'000 Teilnehmende und ist mit mehr als 600 vertretenen Firmen der grösste öffentliche Datenverbund der Schweiz. In Frankreich wird das verwandte Minitel zum Massenerfolg, in Deutschland floppt der Bildschirmtext. Die Schweiz liegt dazwischen. Am 30. September 2000 wird Videotex endgültig abgeschaltet. Während die PTT ihr kontrolliertes System ausbaut, entsteht in den Labors des CERN bei Genf etwas ganz anderes. 1989 reicht der britische Informatiker Timothy Berners-Lee einen Vorschlag ein. Sein Chef notiert auf das Deckblatt: «Vague, but exciting». Aus der vagen Idee wird das World Wide Web: ein System, in dem Dokumente über Hyperlinks verbunden sind und jedes über eine eigene Adresse erreichbar ist. Möglich wird das, weil ein Mann namens Ben Segal das Internet ans CERN geholt hat – gegen den Widerstand der europäischen PTTs, die ihr Monopol auf den Datenverkehr bedroht sehen. Segal wird zum Mentor von Berners-Lee. Begeisterung löst die Erfindung am CERN trotzdem kaum aus: Berners-Lee hat keine Mitarbeiter und kaum Mittel. Aber 1993 trifft das CERN eine folgenreiche Entscheidung. Es gibt den Code des WWW frei, zur kostenlosen Nutzung für alle. Diese Freigabe verändert alles. Bald macht ein Programm namens Mosaic – der erste weitverbreitete grafische Browser – das Web auch für Laien benutzbar: mit Bildern, Farben, einem Klick. In den USA fällt Anfang der 90er Jahre das Verbot, im Internet Handel zu treiben. Und in der Schweiz wird das Netz endlich bezahlbar. Am 16. September 1996 öffnet «The Blue Window», eine Kooperation der Telecom PTT mit der Zürcher Firma M.A.C. und mehreren Verlagshäusern – der erste Schweizer Anbieter, bei dem man sich landesweit zum Ortstarif einwählen kann. Vorbei die Zeiten, in denen ein Internetzugang Ferngesprächsgebühren von bis zu 500 Franken im Monat kostete. Das Internet wird vom Luxusgut der Freaks zum Angebot für alle. Und wieder verliert das teure, zentral gesteuerte Staatsprojekt, diesmal Videotex. Durchgesetzt hat sich das offene Web: Es gehört niemandem, und das CERN hat es verschenkt. ____________________ In dieser Episode zu hören: Ben Segal, Ehrenmitarbeiter am CERN und Mentor von Timothy Berners-Lee Claude Georges, Ingenieur und Mitentwickler eines Videotex-Terminals Peter Rudin, Unternehmer und Mitgründer von The Blue Window ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Jürg Tschirren ____________________ Literatur: Gillies, James und Cailliau, Robert (2000): How the Web was Born: The Story of the World Wide Web. Oxford University Press ____________________ Links: Berners-Lee, Timothy (1989): Information Management: A Proposal http://repository.cern/records/6kxvc-v6203/preview/dd-89-001.pdf SRF Sternstunde Philosophie: Tim Berners-Lee – Der Erfinder des Internets http://srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/tim-berners-lee---der-erfinder-des-internets?urn=urn:srf:video:4c08be20-c703-4bd8-9599-556954aece0d&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7 Thanei, Luca (2020): Videotex https://blog.nationalmuseum.ch/2020/12/videotex/ Keller, Olivier (2021): Draht in die Zukunft: Ein Glasfasernetz für die Schweiz https://aether.ethz.ch/ausgabe/new-economy/draht-in-die-zukunft/ ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Das Internet ist zur Selbstverständlichkeit geworden, fest in den Alltag eingewoben. Doch es gab Zeiten, da teilten sich ganze Universitäten einen Internet-Anschluss, bei dem man am Bildschirm mitlesen konnte, wie eine E-Mail ankam. Ein Blick zurück auf die Anfänge des Internets in der Schweiz. 1969 wird in Kalifornien die erste Nachricht über das ARPANET verschickt, den militärischen Vorläufer des Internets. In der Schweiz bekommt das kaum jemand mit. Hier hält die PTT das absolute Monopol auf die Datenübermittlung. Und sie verfolgt einen eigenen Plan: ein vollständig schweizerisches, vom Ausland unabhängiges digitales Fernmeldesystem. Das «Integrierte Fernmeldesystem» IFS verschlingt 14 Jahre Entwicklung und über 200 Millionen Franken. 1983 wird es abgebrochen. Ein nationaler Alleingang ist in einer global vernetzten Welt zum Scheitern verurteilt. Erst jetzt erkennt auch die Politik den Rückstand. 1985 beschliesst der Bundesrat Sondermassnahmen für die Informatik. 15 von 207 Millionen Franken fliessen in ein Hochschulnetz. Eine entscheidende Rolle spielen dabei zwei Männer: ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Doktorand Hannes Lubich. Sie verbinden die Schweizer Hochschulen und gründen mit dem Bund die Stiftung Switch. Und sie registrieren am 20. Mai 1987 die Länderdomain «.ch». Niemand in Bern ist zuständig, niemand will sie haben. Also tragen die beiden sie kurzerhand auf ihre eigenen Namen ein, als Notlösung. Ende 1989 sind alle Schweizer Universitäten und das CERN am Netz. Der grosse Schub kommt aber erst Mitte der 90er Jahre, als die Anträge für «.ch»-Adressen sprunghaft zunehmen. Das Erstaunliche daran: Geplant hat das niemand. Während die Schweiz Millionen in ein gescheitertes Staatsprojekt steckt, entsteht das Internet fast nebenbei – als Prototyp, den man wegen seines Erfolgs nicht mehr abschalten kann. ____________________ In dieser Episode zu hören: Bernhard Plattner, emeritierter Professor ETH Zürich Hannes Lubich, Informatiker und Hochschullehrer Urs Eppenberger, erster Mitarbeiter von SWITCH ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Jürg Tschirren ____________________ Literatur: Gugerli, David (2018): Wie die Welt in den Computer kam: Zur Entstehung digitaler Wirklichkeit. S. Fischer Verlage. Zetti, Daniela: Special measures: networking Swiss cantonal and federal universities, in: Bori, Paolo und Zetti, Daniela (2022): Digital Federalism Information, Institutions, Infrastructures (1950–2000), 90-116. ETH Zürich: Die Geschichte der Informatikdienste. https://ethz.ch/staffnet/de/organisation/abteilungen/informatikdienste/historisches.html ____________________ Links: SRF 2 Kontext über das integrierte Fernmeldesystem der PTT: Die vergessenen Anfänge der digitalen Telefonie https://www.srf.ch/audio/kontext/die-vergessenen-anfaenge-der-digitalen-telefonie?partId=bb188950-f53e-4ebc-b1f9-38e8ebeaa8ca SRF Rendez -vous-Serie über Bernhard Plattner: «Selbstgemacht»: Bernhard Plattner, Schweizer Internet-Pionier https://www.srf.ch/audio/rendez-vous/selbstgemacht-bernhard-plattner-schweizer-internet-pionier?partId=6796eddb-6c6c-4019-aa0c-7b10955bbe5f ____________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht via geschichte@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen von uns erzählst.
Die Sicherheits-Expertin Nina Locher blickt in der WDR-5-Redezeit auf zivile Sicherheit, gesellschaftliche Widerstandskraft und die Frage: Wo können Dialog und Diplomatie gefördert werden? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Die international renommierte Publizistin und Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum sichtbar zu machen. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Zu oft mischen sich Polizei und Justiz in unser Grundrecht auf Meinungsfreiheit ein, sagt Jurist und Journalist Ronen Steinke. Er erklärt, wie wir die Meinungsfreiheit besser stärken können. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Wie begründet und wie rational ist eigentlich die Grundlage von Entscheidungen? Glaubenssysteme und Ideologien spielen oft in Bewertungs- und Entscheidungsprozesse hinein. Wie können wir damit so umgehen, dass gute Entscheidungen getroffen werden? Studiogast: Thomas Gries, Universität Paderborn; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Das deutsche Erinnern an den Holocaust muss sich ändern, sagt die Journalistin Susanne Siegert – gerade, weil es bald keine Zeitzeugen mehr aus der NS-Zeit geben wird. Für ihre Aufklärungsarbeit unter dem Handle @keine.erinnerungskultur hat sie 2024 den Grimme Online Award bekommen. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Seit rund 20 Jahren sind sie auch in Deutschland frei verkäuflich: DNA-Tests. Elisabeth Timm erforscht, wer sich mit Gentests auf Ahnensuche begibt. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Wie planbar ist ein Fußballspiel? Wissenschaft und Datenanalyse wirken nur bedingt, sagt Christoph Biermann. Der Zufall bleibt ein entscheidender Faktor. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
“Hannah Arendt gehört heute, fünfzig Jahren nach ihrem Tod, zu den prominentesten Denkerinnen und Denkern des 20. Jahrhunderts“, sagt die Politikwissenschaftlerin und Arendt-Biographin Grit Straßenberger. Sie beleuchtet Hannah Arendts Denken insbesondere mit Blick auf die Demokratie. Studiogast: Grit Straßenberger, Politikwissenschaftlerin und Arendt-Biographin; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Anhand von Trendanalysen entwirft Zukunftsforscherin Florence Gaub mit ihrem Team Zukunftsszenarien. Sie trifft Vorhersagen, welche Konflikte es künftig geben wird – und wie sie zu lösen oder sogar zu verhindern sein könnten. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Der Mensch ist ein verletzliches Wesen. Leid gehört zum Leben – und zum Glück, sagt Psychotherapeutin Nady Mirian. Mit Jürgen Wiebicke spricht sie darüber, wie Leid unser Leben prägt und wie wir damit umgehen können. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Beim Stahlgipfel im Kanzleramt hat Bundeskanzler Merz Importquoten und höhere Zölle angekündigt, außerdem soll die Stahlindustrie mit einem neuen Industriestrompreis unterstützt werden. Eine neue Form von Protektionismus und eine Zeitenwende in der deutschen Wirtschaftspolitik, so erklärt Margit Siller aus unserer Wirtschaftsredaktion. // Moderation: Jörg Brandscheid.
Ob Nationalsozialismus, DDR oder Ukraine-Krieg: Rechte Narrative zielen darauf ab, Geschichte umzuschreiben. Der Historiker und Autor Volker Weiß erklärt die Systematik dahinter. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Die Liebe zu Videospielen und Gaming verändert die Welt – zum Guten. Davon ist die Professorin für Informatik Johanna Pirker überzeugt. Sie zeigt, dass Gaming nicht nur ein Kultur- und Innovationstreiber ist, sondern auch Potential für Wirtschaft, Wissenschaft und die Gesellschaft als Ganzes birgt. Moderation: Jürgen Meyer Von WDR 5.
Bundesverteidigungsminister Pistorius verspricht Eurofighter zur Sicherung der Nato-Ostflanke und zehn Milliarden für Drohnen. Die große Frage beim Nato-Verteidigungsministertreffen in Brüssel ist aber: wie geht es mit der Ukraine weiter? Moderation Jörg Brandscheid.
Sie gilt als Ikone des Feminismus. Simone de Beauvoir hat mit ihrem Buch über "das andere Geschlecht" die Emanzipationsbewegung geprägt. Der Philosoph Wolfram Eilenberger nähert sich der Denkerin aber aus existentialistischer Perspektive. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Nach 738 Tagen Gefangenschaft sind alle noch lebenden Hamas-Geiseln frei - und im Gaza-Krieg gilt eine Waffenruhe. Aber ist die Hamas vernichtet, wie Netanjahu und Trump behaupten? Keineswegs, sagt Nahost-Experte Simon W. Fuchs im Thema-des-Tages-Interview. Moderation: Jörg Brandscheid.
Der Bundesrat berät heute über die Regeln zur Organspende. Sollten alle – die zuvor nicht widersprochen haben – spenden müssen? Diskussion mit Dr. Dirk Schedler, Transplantationsbeauftragter an der Uniklinik Köln. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR5.
Spielhallen und Wettbüros haben kein gutes Image. Casinos und Pferderennbahnen hingegen gelten als chic. Unterscheidet sich das eine Glücksspiel überhaupt vom anderen? Das hat der Sozialwissenschaftler Jürgen Schwark untersucht. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Wie steht es eigentlich um die Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft? Dazu gibt es im Moment jedenfalls unterschiedliche Meinungen. Man darf meinen, was man will – aber was davon darf man auch sagen? Ein offenes Gespräch zum Stand der Dinge. Moderation: Jürgen Wiebicke, Gast: Dieter Schönecker Von WDR 5.
"Wir sollten darüber diskutieren, warum unsere Werte wichtig sind", sagt Anne Rabe. Die Schriftstellerin beobachtet einen gesellschaftlichen und politischen Kampf um die Moral. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Europa ist stolz auf das Denken der Aufklärung, das die Welt geprägt hat. Allerdings wurden dabei wichtigen Quellen verdrängt, sagt der Philosoph Henrik Jäger. Zum Beispiel der Konfuzianismus. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
In Deutschland sind noch nie so viele Menschen ganz bewusst Nachrichten aus dem Weg gegangen wie in diesem Jahr, zeigt eine aktuelle Studie. Wie viele Nachrichten vertragen Sie? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Friedrich Merz war gestern zum Antrittsbesuch bei Donald Trump in Washington D.C. Wie bewerten sie das erste Treffen zwischen dem deutschen Kanzler und dem amerikanischen Präsidenten? War das ein Neuanfang für die deutsch-amerikanischen Beziehungen? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
"Ein Konservativer in einer Ära der Autoritären": Die Journalistin Mariam Lau beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Friedrich Merz. Sie liefert Einschätzungen, wie er die großen Aufgaben seiner Kanzlerschaft bewältigen will. Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Das Bundeskriminalamt meldet einen großen internationalen Schlag gegen Cyberkriminalität. Schadsoftware wurde vom Netz genommen, die Tatverdächtigen sind identifiziert. Wir sprechen mit unserem BR24-Netzexperten Christian Schiffer über die Bedeutung dieser Aktion, weitere große Gefahren durch kriminelle Gruppen und Tipps, wie sich jeder schützen kann. Moderation: Jörg Brandscheidt
Ein Booster für die Stadtentwicklung - das sollen Landesgartenschauen sein. Brachliegendes Gelände wird in Parks verwandelt, die dann mindestens 20 Jahre erhalten bleiben müssen. So ist es auch in Furth im Wald im Oberpfälzer Landkreis Cham geplant. Heute war Eröffnung, unsere Korrespondentin Renate Roßberger war dabei. Bürger aus Furth kommen zu Wort, mit ihren Eindrücken und Erwartungen. Was bleibt, wenn die Landesgartenschau im Oktober ihre Tore schließt? Stefanie Meyer-Negle hat mit dem Bürgermeister von Alzenau im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg gesprochen. Dort war die Landesgartenschau vor 10 Jahren. Moderation: Jörg Brandscheid
Bei den einen lösen sie Reisefieber aus. Für andere sind Brückentage eine Gelegenheit, in Ruhe das zu erledigen, was sonst immer liegen bleibt. Wie nutzen Sie diese Taget? Gast: Annette Kluge, Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Nach fast 200 Jahren ist der Wolf zurück in NRW – Naturgewinn oder Ärgernis für Landwirte? Der Bundesrat will nun den Abschuss erleichtern. Schutz oder zur Jagd freigeben? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Das Bild vieler Städte in Nordrhein-Westfalen hat sich stark verändert. Und Viele fragen sich: Was passiert mit meiner Stadt? Wie kann ich helfen? Was muss passieren? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Der alte Bundestag ist abgewählt, dennoch tritt er heute auf Antrag von CDU/CSU und SPD zusammen, um weitreichende Änderungen zu beschließen. Halten Sie das für legitim oder fühlt sich das falsch an? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Er wäre gern völlig frei und autonom, aber der Mensch ist eben nicht nur ein autarkes, sondern auch ein verletzliches Wesen. Da kommt die Angewiesenheit ins Spiel, und damit auch die Anderen. Was bedeutet die Verletzlichkeit für unser Selbstverständnis? Gast: Giovanni Maio; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Themen u.a.: Ausstellung mit Zeichnungen von Harald Naegeli in Düsseldorf; Kulturrätsel; Tilda Swinton bekommt den Ehrenbären der Berlinale; Frage der Kultur: Was können Fernseh-Debatten leisten?. Moderation: Jörg Biesler. Von WDR 5.
Themen u.a. Wie ideologisch ist die KI Deep Seek?; "The Giant Canvas" beim Snowdance Independence Filmfestival; Tiemanns Wortgeflecht: "Faschisten"; WDR Thementag "Zuwanderung": "Istanbul" - Erfolgsstück an den Theatern; Service Musik:"Eusexia" von FKA twigs; Moderation: Jörg Biesler Von Jörg Biesler.
In NRW soll die Mietpreisbremse bald in deutlich mehr Kommunen gelten. Würden Sie als Mieter klagen? Was halten Sie als Vermieter davon? Oder als Investor? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Themen u.a.: Historische Traditionen in der Antrittsrede von Donald Trump; Eindrücke vom Max Ophüls Festival in Saarbrücken; Forschungsvolontariate an NRW-Kunstmuseen; Jugendliteraturtipp: "The Wilderness of Girls"; Moderation: Jörg Biesler Von Jörg Biesler.
Das höchste deutsche Gericht hat entschieden: Die Bundesländer können Fußballvereine für Polizeieinsätze bei Hochrisikobegegnungen zur Kasse bitten. Finden Sie das richtig? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Hat der Mensch eine Sonderstellung in der Natur oder ist er ein Tier unter Tieren? Letzteres scheint heute selbstverständlich, aber es gibt weiterhin grundlegende Unterschiede. Eine zentrale Frage dabei: Haben Tiere einen Geist? Studiogast: Roland Henke, Philosoph; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Wie geht gute Führung? Das ist ja längst nicht mehr bloß eine ökonomische, sondern auch eine gesellschaftspolitische Frage: Wie führt man so, dass es einer modernen Gesellschaft mündiger Bürger gerecht wird? Ein etwas unkonventioneller Vorschlag. Studiogast: Christoph Quarch, Philosoph; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Im Verfahren um die Vergewaltigungen von Gisèle Pelicot sind nun alle Angeklagten schuldig gesprochen worden. Scham, Schuld, Wandel: Ein Prozess mit Signalwirkung? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Am Sonntag ist der erste Advent – die Weihnachtszeit beginnt. Freuen Sie sich auf diese Wochen? Wie werden Sie sie verbringen? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Der Absatz von E-Autos verliert an Tempo. Dabei ist das Ladenetz in NRW immer dichter – dank politischer Starthilfe. Was lenkt Ihre Entscheidung für oder gegen einen strombetriebenen Pkw? Diskutieren Sie mit Prof. Klaus-Jürgen Schmidt! Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Zur Erinnerung: Die Klimakrise ist weder gelöst noch verschwunden. Wie umgehen mit dieser Herausforderung? Einer der zentralen Konflikte der Klimadiskussion ist der vermeintliche Gegensatz zwischen Freiheit und Verzicht. Gibt es Möglichkeiten, diesen Konflikt zu lösen? Studiogast: Jean Pierre Wils, Philosoph; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Künstliche Intelligenz wird in immer mehr Lebensbereichen immer deutlicher zur Selbstverständlichkeit. Auch in der Medizin – die damit möglicherweise vor einem gravierenden Veränderungsprozess steht. Was bedeutet das für Ärzte, was für Patienten? Studiogast: Giovanni Maio, Medizinethiker; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Aura, Schere, Talahon: Das sind die Kandidaten für das Jugendwort 2024 gewesen. Verstehen Sie diese Begriffe? Nutzt Ihre Generation vielleicht Wörter, die bei anderen für Unverständnis sorgen? Moderation: Jürgen Wiebicke. Von WDR 5.
Auffanglager, Grenzkontrollen, Asylstopp: Einige EU-Länder gehen beim Thema Migration eigene Wege. Ist das für Sie vereinbar mit dem europäischen Gedanken? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Die Erde steckt in einem gewaltigen Transformationsprozess und in einer gefährlichen ökologischen Krise. Die Verletzlichkeit des Planeten wird deutlich - und das ist höchst bedrohlich, auch für den Menschen. Was bedeutet das für unser Verhältnis zu Welt? Studiogast: Kocku von Stuckrad; Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.
Nach dem Einmarsch israelischer Truppen in den Libanon und dem iranischen Raketenangriff auf Israel eskaliert die Lage im Nahen Osten immer weiter. Welche Perspektiven hat die Region? Moderation: Jürgen Wiebicke Von WDR 5.