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Die EU hat ihre Asylpolitik reformiert: Seit heute gelten die neuen GEAS-Regeln. Sie sollen die Verteilung von Schutzsuchenden neu ordnen und Verfahren beschleunigen. Gleichzeitig geht die irreguläre Migration aktuell deutlich zurück.**********In dieser Folge mit: Moderator: Gero Simone**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
„Lactoferrin bekämpft viele Krankheitserreger nicht direkt. Es nimmt ihnen einfach das weg, was sie zum Überleben brauchen: Eisen.“ Eisen gehört zu den wichtigsten Rohstoffen des Lebens. Jede Zelle unseres Körpers benötigt es für Energieproduktion, Sauerstofftransport und zahlreiche Stoffwechselprozesse. Gleichzeitig sind auch Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen auf Eisen angewiesen, um zu wachsen und sich zu vermehren. Genau hier beginnt einer der faszinierendsten Mechanismen von Lactoferrin: Es kann Eisen binden und damit beeinflussen, wem dieser lebenswichtige Rohstoff zur Verfügung steht. In dieser Folge unserer HEALTH NERDS Spezialserie „Lactoferrin im Check“ sprechen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum über den biologischen Kampf um Eisen. Warum versuchen Krankheitserreger gezielt, Eisen für sich zu gewinnen? Weshalb hält unser Körper Eisen während Entzündungen bewusst zurück? Und warum ist genau dieser Mechanismus seit Millionen Jahren ein zentraler Bestandteil unserer Immunabwehr? Besonders spannend: Eisenmangel zählt weltweit zu den häufigsten Nährstoffmängeln überhaupt. Mehr als zwei Milliarden Menschen leiden an einer Eisenmangelanämie. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass hinter niedrigen Eisenwerten nicht immer ein Mangel an Eisen steckt. Häufig geht es vielmehr um die Frage, ob Eisen richtig aufgenommen, gespeichert und im Körper verteilt werden kann. Genau hier spielt Lactoferrin eine Schlüsselrolle, denn das Molekül beeinflusst nicht nur die Verfügbarkeit von Eisen, sondern auch die biologischen Prozesse, die über dessen Verteilung im Körper entscheiden. Matthias Baum erklärt, welche Rolle Ferritin, Entzündungsprozesse und der Eisenstoffwechsel dabei spielen, weshalb viele Eisenprobleme eigentlich Verteilungsprobleme sind und warum Lactoferrin in der Forschung zunehmend als möglicher Regulator dieser komplexen biologischen Prozesse diskutiert wird. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Probiere das hochreine Lactoferrin CLN von artgerecht selbst aus: Mit dem Code IMMUN15 sparst Du 15% auf Deine LFERRIN-Bestellung auf https://artgerecht.com Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
In der vergangenen Episode haben wir drei Prinzipien kennengelernt, die eine Verteilung vielleicht „gerecht“ machen: Gleichheit, Leistung und Bedarf. In der heutigen Episode spiele ich alle drei Prinzipien gedanklich durch. Es stellt sich heraus: So richtig „perfekt“ ist keins davon.
Für die meisten Eltern fühlt sich Pause wie ein Versprechen an, das irgendwann eingelöst wird: wenn die ToDo-Liste kürzer ist, wenn es ruhiger wird, wenn…dann…. Aber dieser Moment kommt in der Regel nicht, wir müssen uns Pausen erlauben und bewusst planen. Dies ist die letzte Folge vor einer längeren Sommerpause, die ich dieses Jahr mache, um mir Raum für bewusste Veränderungsprozesse zu nehmen - beruflich und privat. Ich erzähle ehrlich davon, was mich zu meiner diesjährigen längeren Sommerpause geführt hat und warum die Erschöpfung, die so viele Eltern kennen, kein individuelles Versagen ist, sondern ein strukturelles Symptom. Die Folge ist eine Einladung, innezuhalten und weicher mit dir zu sein. Denn in einer Gesellschaft, die Care-Arbeit politisch kürzt und individuell privatisiert, ist das eine Voraussetzung dafür, bewusst zu steuern, wie du deine Elternschaft gestalten willst. Du bekommst Impulse dazu: - Warum die Erschöpfung von Eltern kein persönliches Versagen ist, sondern ein strukturelles Symptom der Care-Krise. - Welche körperlichen und emotionalen Warnsignale darauf hinweisen, dass ein Lebensbereich Aufmerksamkeit braucht und warum wir sie so lange übersehen. - Warum das Hamsterrad sich nicht schneller dreht, weil wir zu langsam sind, sondern weil es so gebaut ist. - Dass es eine feministische Haltung ist, weich mit sich zu sein, wenn die patriarchal geprägte Welt hart zu Menschen mit Care-Verantwortung ist. - Warum Klarheit über Bedürfnisse nicht vor der Pause kommt, sondern durch sie. - Reflexionsfragen für dich und als Einladung zum Gespräch mit deiner Partnerperson um zu prüfen, welcher Lebensbereich gerade nach Aufmerksamkeit ruft. Weiterführende Hinweise aus der Folge: Erwähnte Podcastfolge mit Hartmut Rosa über gesellschaftliche Beschleunigung und Erschöpfung: https://open.spotify.com/episode/2Zgqwtq5YE5C6rcGKOCYee?si=WlzOiUxyQVGjSho2VmatDA Wenn du merkst, dass ihr als Paar gerade nicht wisst, ob die Verteilung von Erwerbs-, Haus- und Care-Arbeit noch zu euren tatsächlichen Bedürfnissen passt, ist der Vereinbarkeits-Check für Elternpaare ein guter erster Schritt. Der 7-Tage-Minikurs hilft euch, gemeinsam innezuhalten und konkrete Anpassungen zu finden – ganz in eurem eigenen Tempo. Alle Infos hier: https://www.hannadrechsler.de/vereinbarkeits-check/ Wenn du dich mit anderen Müttern austauschen möchtest, die Elternschaft feministisch reflektieren, findest du in der Feminist Motherhood Community einen geschützten Raum – die Community läuft auch über den Sommer weiter. 14 Tage kostenlos testen: https://www.hannadrechsler.de/feminist-motherhood-community/ Du möchtest über neue Folgen informiert werden und regelmäßig Impulse zum Thema Feminismus und Elternschaft sowie Equal Care erhalten? Abonniere meinen Newsletter: https://www.hannadrechsler.de/newsletter/ Hat dir die Folge gefallen oder hast du Fragen oder Themenwünsche? Schreib mir gerne eine E-Mail an hallo@hannadrechsler.de oder eine Nachricht auf Instagram @hanna.drechsler.coaching. Mehr zu meinen Coaching-Angeboten findest du auf meiner Website: https://www.hannadrechsler.de/
In dieser Jubiläumsfolge leben wir einen Fiebertraum und schicken die Fortuna in die Champions League. Wir sprechen über einen Sieg in der Relegation, eine Verstärkung des Kaders und den Weg in die Königsklasse. Und wir sprechen über die Verteilung der CL-Gelder, den komplizierten dritten Topf und warum die Großen Teams nie zu schlagen sind.
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit Diversitätssensibilität und Rassismus in der Primärversorgung. Unsere Gäste Tahira Masuud, Dr. Angela Schuster und Kahina Toutaoui haben den Handlungsleitfaden „diversitätssensible Primärversorgung“ geschrieben. In der Folge geben sie einen Einblick in die Zusammenhänge von Diskriminierung und Gesundheit und teilen Handlungsempfehlungen für das ganze Praxisteam. Sie tragen somit zur Sensibilisierung für unterschiedliche Bedürfnisse von Patient:innen, aber auch Praxispersonal bei und regen an, eigene Stereotype zu reflektieren. Am Ende geben sie auch Tipps, wie man sich zu dem Thema Diversitätssensibilität weiterbilden kann. Sendet Feedback gerne an: kontakt@kwhessen.de ShownotesErwähnte Ergebnisse aus der Studie „Gesundheit in Deutschland“ Unsere Folge mit KahinaLeitfaden "Diversitätssensible Primärversorgung"Projekt We4DIPProjekt Empowerment für DiversitätLehrmaterialien aus dem ProjektGlossar zu wichtigen Begriffen KritMed – Kritische MedizinStudie zu Diktaten der Uni MannheimStudie der bpb zu Armut und Migrationsgeschichte Statistik zur Verteilung medizinischer Einrichtungen in KölnNaDiRa – Nationaler Diskriminierungs- und RassismusmonitorBuch Exit racismMenschenrechts-, Rassismus- und Diskriminierungsbeauftragte der Landesärztekammer HessenInfos zu Hauterkrankungen auf dunkler Haut von Black & Brown SkinE - Learning "skin of color" der jungen Dermatologie Podcast „Gut versorgt“ aus dem ProjektE - Learning „diversitätssensible Kommunikation“ der Uni KölnMaterialien zur Unterstützung von Rassismus-Betroffenen im Gesundheitswesen von Stiftung gegen RassismusStrucutural Vulnerability Assessment Tool Chart 1Artikel „Grenzen kultursensibler Ansätze und Perspektiven diskriminierungskritischer Gesundheitsversorgung“ Aktuelle Studie zu Rassismus im Gesundheitswesen der Uni Witten/HerdeckeUnser Seminarprogrammmehr Informationen zu unserem Angebot (Seminare, Mentoring, Fallkonferenzen, Beratung) und uns als Kompetenzzentrum Weiterbildung Hessenwir als Kompetenzzentrum Weiterbildung auf Instagramwir als Kompetenzzentrum Weiterbildung auf Facebookwir als Kompetenzzentrum Weiterbildung auf LinkedInUnser Standort an der Universität in Frankfurt am Institut für AllgemeinmedizinUnser Standort an der Universität in Gießen am Institut für hausärztliche MedizinUnser Standort an der Universität in Marburg am Institut für Allgemeinmedizinmehr Infos zum Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege, den Förderern des Projekts Moderation: Dr. Sandra HerkelmannKonzeption & Redaktion: Ida LotterProduktion: Philip Schunke und Christian Köbke, YAPOLA Der Podcast wird vom Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege (HMFG) gefördert.
Österreich gibt viel zu viel Geld für Förderungen aus, sagt der Ökonom Hanno Lorenz. Er kritisiert, dass niemand den Überblick hat und schlägt vor, das System neu aufzusetzen. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:In Österreich gibt es so viele unterschiedliche Förderungen, dass niemand mehr den Überblick darüber hat. Zu viele Fördertöpfe, zu viele Fördergeber, zu viele lokale Interessen, politische Einflussnahme, Doppelgleisigkeiten und Missbrauch sind die Folge.Und auch die Transparenzdatenbank, die mit dem Ziel Übersicht zu bringen, eingeführt wurde, hat ihren Zweck verfehlt. Das behauptet der Ökonom Hanno Lorenz vom Thinktank Agenda Austria und schlägt radikale Reformen vor. Konkret, sagt er, sollten die 5.500 Förderinstrumente erstmal allesamt abgeschafft werden, damit Neues entstehen kann. In der Pragmaticus-Serie Neustart für Österreich geht es in dieser Podcast-Folge um das Ausholzen von Österreichs Förderdschungel. Lorenz schlägt neue Rahmenbedingungen vor, er will Überprüfungsinstrumente entwickeln – und einen Mechanismus, um Fördertöpfe auch wieder abzuschaffen. Dabei sollen vor allem marktwirtschaftliche Überlegungen eine Rolle spielen, nur in Bereichen wie Forschung, Infrastruktur und Verkehr sollte es Ausnahmen geben. Denn Fakt ist: Über Förderungen laufen heute auch politische Einflussnahmen, werden Wählergruppen bedient und Lobbyarbeit befördert. Unser Gast in dieser Folge: Hanno Lorenz ist Ökonom und stellvertretender Direktor der Agenda Austria. Er lebt in Wien und arbeitet an Vorschlägen für eine bessere Zukunft Österreichs. Seine Schwerpunkte sind Arbeitsmarkt, Digitalisierung und Verteilung. Seit 2020 lehrt er am Raiffeisencampus Wien zur Rolle des Staates in der Wirtschaft.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter)
Künstliche Intelligenz – kurz KI – ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Für viele Auto:rinnen stellt sich die Frage, wie und ob sie KI-gestützte Werkzeuge, etwa ChatGPT von OpenAI, in ihrem Schreibprozess nutzen sollten. In der Selbstverlagsbranche erleben wir einen grundlegenden Wandel, der nicht nur Chancen eröffnet, sondern auch neue Herausforderungen und ethische Fragen aufwirft. Hier die wichtigsten Aspekte, die ich in dieser Folge anspreche: 1. KI ist allgegenwärtig und nicht mehr wegzudenken Künstliche Intelligenz (KI) ist - unabhängig von Ablehnung oder Skepsis – bereits überall in unserem Alltag und in der Buchbranche präsent ist und auch bleiben wird. 2. Jede Nutzung fördert die Weiterentwicklung von KI Jede Anfrage und Nutzung einer KI trägt zur Weiterentwicklung und zum Training der jeweiligen Software bei. Nutzende sollten sich der Verantwortung bewusst sein, welchem System sie ihre Daten und Anfragen anvertrauen. 3. Vorsicht bei Recherche: Überprüfen von KI-Ergebnissen notwendig KI-Textmaschinen können auch Falschaussagen liefern. Deshalb ist ein Gegencheck bei anderen Quellen unerlässlich, um Fehler oder erfundene Informationen zu vermeiden. 4. KI arbeitet oft nach "Was will die Nutzer:in hören" KI-basierte Textgeneratoren sind so programmiert, dass sie Aussagen oft so generieren, wie sie dem Nutzenden gefallen könnten – nicht zwingend die objektive Wahrheit. 5. OpenAI/ChatGPT hat sich zum profitorientierten Unternehmen gewandelt ChatGPT startete als Open-Source-Projekt, ist nun aber klar gewinnorientiert, wobei Investoren wie Microsoft involviert sind, was zu anderem Geschäftsgebaren führt. 6. Datenschutz und moralische Bedenken bei US-Anbietern Tom Oberbichler unterstreicht die Problematik der Datennutzung und -weitergabe bei US-basierten KI-Systemen. Die erhobenen Daten dienen vor allem der Gewinnmaximierung und gezielter Werbung. 7. KI wird auch militärisch verwendet Ein wesentlicher Ablehnungsgrund für Tom Oberbichler: KI wird von Staaten wie Israel und den USA militärisch oder für Überwachungszwecke eingesetzt. 8. Chinesische KI-Alternativen als weniger kommerzielle Option Tom Oberbichler nutzt bewusst chinesische Tools wie DeepSeek oder Ernie, da sie kostenfrei sind und nicht primär der Profitorientierung westlicher Firmen folgen. 9. Jede KI hat ihre Eigenheiten und Anwendungsbereiche Die Wahl der passenden KI hängt von individuellen Anforderungen, ethischen Werten und gewünschten Ergebnissen ab. Nicht jede Maschine ist für jeden Zweck gleichermaßen geeignet; Experimente sind sinnvoll und notwendig für optimale Ergebnisse. 10. Gesetzliche Maßnahmen sind schwierig und langsam Die Hoffnung, dass Gesetze die Verbreitung und Nutzung von KI eindämmen könnten, ist naiv. Vielmehr plädiere ich für realistische, gemeinsame Forderungen, wie z. B. eine Kopierabgabe für KI-Outputs. # KI im Selfpublishing: Chancen, Risiken und eigene Verantwortung ## Wie Autoren und Autorinnen mit ChatGPT & Co. produktiv und reflektiert umgehen können Künstliche Intelligenz – kurz KI – ist seit ein paar Jahren in aller Munde. Für viele Auto:rinnen stellt sich die Frage, wie und ob sie KI-gestützte Werkzeuge, etwa ChatGPT von OpenAI, in ihrem Schreibprozess nutzen sollten. In der Selbstverlagsbranche erleben wir einen grundlegenden Wandel, der nicht nur Chancen eröffnet, sondern auch neue Herausforderungen und ethische Fragen aufwirft. --- ## KI: Von der Science-Fiction zur Alltagsrealität Was vor wenigen Jahren nach Zukunftsmusik klang, ist längst Gegenwart: Ob beim Schreiben in Word, der Nutzung von Suchmaschinen oder beim professionellen Layout von Büchern – künstliche Intelligenz ist überall. Fast unbemerkt haben große Anbieter wie Microsoft, Google, Adobe oder Amazon ihre Systeme „intelligent" gemacht. Wer einen Text am Rechner schreibt, arbeitet praktisch immer auch mit KI-basierten Algorithmen. Nach meiner Ansicht ist es illusorisch, sich dem grundsätzlich zu entziehen. Der technische Fortschritt verschwindet nicht mehr aus unserem Alltag, sobald er profitabel ist. Die entscheidende Frage ist daher nicht mehr, ob wir KI in der Buchbranche erleben, sondern vielmehr: Welche KI-Tools nutzen wir? Und nach welchen Kriterien wählen wir diese aus? ## ChatGPT, OpenAI und die neue KI-Landschaft ChatGPT von OpenAI wurde in Rekordzeit zu einem der populärsten KI-Tools weltweit. Laut Berichten lag der Marktanteil zum Teil bei über 87 Prozent – eine beeindruckende Zahl, die jedoch in den letzten Monaten leicht rückläufig war, da immer mehr Menschen kritisch hinterfragen, mit welchem Anbieter sie arbeiten möchten. Was unterscheidet die verschiedenen Lösungen? Zunächst die Qualität der Ergebnisse. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Frage der Werte und Interessen, die hinter einer Software stehen. So startete OpenAI ursprünglich als Non-Profit-Initiative, ehe Investoren wie Microsoft einstiegen und einen klaren Renditefokus einforderten. Immer wieder gibt es Berichte über Trägheit der Software oder spürbar schlechtere Ergebnisse vor der Einführung einer neuen, kostenpflichtigen Version – ein billiger „Schaustellertrick" zur Absatzförderung. Schwerwiegender sind freilich die ethischen Implikationen: Die militärische Nutzung von KI – etwa zur Zielidentifikation im Krieg oder zur Massenüberwachung – ist längst Realität. Ich kann nur unterstreichen, dass sich jeder, der KI-Tools aktiv nutzt, immer auch fragen muss, ob und wie er oder sie Teil von Entwicklungen werden möchte, die diesen Einsatz indirekt unterstützen. ## Wahrheit oder Wunsch? – KI-Tools als Recherchehilfen KI ist kein Orakel und schon gar keine zuverlässliche Quelle. Als Tom ich z.B. ChatGPT nach mir selbst fragte, fand er zu seiner Überraschung heraus, dass die KI mir fälschlicherweise auch eine Karriere als erfolgreicher Fantasy-Autor zuschrieb (ich habe noch keine Zeile Fantasy geschrieben …). Das illustriert: KI ist darauf optimiert, plausible, aber nicht notwendigerweise wahre Antworten zu liefern. Wer KI für die Recherche nutzt, muss unbedingt kritisch gegenprüfen und darf sich nicht auf die Maschinen verlassen. Nicht weniger problematisch ist die Datensammelwut großer US-amerikanischer Konzerne wie Google, Facebook oder Microsoft. Hier werden Informationen hauptsächlich gesammelt, um Werbung gezielt zu steuern und Gewinne zu maximieren. Für mich ist das mit ein Grund, nach alternativen KI-Angeboten zu suchen. ## KI-Alternativen: Ein Blick nach China Mit Anbietern wie „DeepSeek" und „Ernie" gibt es KI-Textmaschinen aus China, die in vielerlei Hinsicht mit den US-Produkten konkurrieren können – und das sogar kostenfrei. Ich schätze besonders DeepSeek für zuverlässige Texterstellung sowie eine klare Sitzungsstruktur: Am Ende jeder Sitzung sind die Konversationsregeln gelöscht – ein kleiner, aber feiner Beitrag zu mehr Datenschutz. Faszinierend ist für ihn auch, wie simpel und direkt das Arbeiten mit diesen Tools oft ist. Die oft propagierten teuren Prompting-„Crash-Kurse" sind meist gar nicht nötig – die chinesischen Tools liefern intuitive Bedienbarkeit. Besonders bei Stilwünschen, etwa zum Thema Gendern, reagieren sie flexibel und anforderungsgerecht. ## Ethische Verantwortung: Wo ziehe ich persönlich meine Grenze? Die Frage nach Moral und persönlicher Verantwortung zieht sich durch das gesamte KI-Thema. Ich lege dir nahe, dir genau zu überlegen, wie und warum du eine bestimmte KI-Lösung nutzt. Denn spätestens, wenn KI-Tools für militärische Zwecke oder zur Diskriminierung eingesetzt werden, sollte jede:r für sich klären, wo die eigene rote Linie verläuft. Auch politische Forderungen an Gesetzgeber und Interessenvertretungen müssen klar definierbar und umsetzbar sein. Vorschläge wie eine allgemeine "Kopierabgabe" für KI-Nutzung zur fairen Verteilung an Kreative werden diskutiert, sind aktuell aber noch nicht umgesetzt. ## Chancen für Selfpublisher: Mit KI wachsen – aber reflektiert! Was können Autor:innen, Selfpublisher:innen und andere Kreative lernen? Wie schon in der englischsprachigen Buchszene geht es nicht nur um juristische Risiken, sondern vor allem darum, wie und in welcher Form du KI hilfreich für den persönlichen Bucherfolg nutzt. KI kann Bearbeitungen vereinfachen, den Schreibprozess inspirieren oder beim Plotten unterstützen. Indem du sie bewusst und kritisch anwendet, profitierst du von der Textmaschine deiner Wahl. Doch: Die Verantwortung liegt beim Menschen. Niemand sollte blind folgen, sondern Informationsquellen prüfen, ethische Faktoren reflektieren und eigene Erfahrungen sammeln. Ohne dich gibt es kein gutes Buch! ## Bewusst entscheiden, ausprobieren, austauschen Die KI-Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Für Selfpublisher:innen ist jetzt der beste Zeitpunkt, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, verschiedene Tools zu testen und sich eine fundierte Meinung zu bilden. Ich lade dich dazu ein, deine eigenen Erfahrungen zu teilen, neue Lösungen kennenzulernen, aber immer auch kritisch zu bleiben. Letztlich entscheidet jeder und jede für sich, mit welcher KI, für welche Zwecke und unter welchen Bedingungen er/sie schreibt. Reflexion, Austausch und klare Werte sind dabei der beste Kompass. Du hast eigene Erfahrungen mit KI beim Schreiben gemacht? Teile sie gerne in den Kommentaren! Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier kommst du zu dem Blogbeitrag über ChatGPT, den ich im Podcast erwähne: https://mission-bestseller.com/chatgpt-von-openai-als-ki-nutzen/ Hier findest du meinen ersten Artikel zu der Problematik von Amazon und der Politik: https://mission-bestseller.com/amazon-und-die-politik-ein-dilemma-fuer-unabhaengige-autorinnen-und-autoren/ Und wenn du trotz alledem wie ich weiterhin über Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) veröffentlichst, dann brauchst du diesen Kurs, um deinem Buch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen: https://mission-bestseller.com/keywords Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com Einige der Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links und ich erhalte eine Provision, wenn du über sie kaufst, die sich nicht auf deinen Kaufpreis auswirkt.
Musik im öffentlichen Raum ist mehr als nur Hintergrundbeschallung. Für die einen ist sie die Existenzgrundlage, für andere ein undurchsichtiger Tarifdschungel. Die GEMA soll Musikschaffende vertreten, doch an der Verteilung der Gelder gibt es Kritik. Blees, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
In der englischen Ausgabe von "Russia Today" vom 16. Mai hat der russische Politikwissenschaftler Alexei Martynow wegen der ungleichen Verteilung der Kosten des gemeinsamen Widerstands gegen den US-Imperialismus zuungunsten Russlands deutliche Kritik an China geübt. Von Rainer Rupp https://de-rtnews.com/meinung/280482-china-und-russland-partnerschaft-mit-ungleichen-lasten/
In dieser Folge geht's um Annas erste Wochen an ihrer neuen Homebase. Wir ziehen einen mentalen ersten Zwischenstand und sprechen über das Gefühl, auf einem ganz neuen Level angekommen zu sein.Das Hauptthema der Folge ist allerdings unser euch mittlerweile schon bekanntes Herzensthema. Eines, das uns persönlich sehr beschäftigt und das unserer Meinung nach noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient: Warum trauen sich so viele Frauen trotz großer Leidenschaft fürs Fliegen (noch) nicht, den Weg ins Cockpit zu einzuschlagen?Wir haben euch gefragt, welche Zweifel, Sorgen und Ängste euch zurückhalten, und sprechen offen darüber, warum diese aktuell oft noch größer sind als der Traum dahinter. Gemeinsam versuchen wir herauszufinden, woher diese Unsicherheiten kommen, wie man damit umgehen kann und ob wirklich alles „gelöst“ werden muss. Und wir stellen uns die Frage: Braucht es überhaupt eine 50/50 Verteilung im Cockpit zwischen Männern und Frauen oder geht es eigentlich um etwas ganz anderes? Wie immer ganz viel Spaß beim Zuhören!In der Folge erwähnt:Elevate (her)Umfrage: Frauen und die deutsche LuftfahrtHier findest du mehr über uns:Julia auf InstagramAnna auf Instagram Cockpit Diaries auf InstagramSchreib uns gerne eine Nachricht mit deinen Gedanken zur Folge, Feedback und Themenvorschläge auf Instagram an @cockpitdiaries oder per Mail an cockpitdiariespodcast@gmail.com.
In dieser Episode schlage ich ein neues Kapitel auf: Verteilungsgerechtigkeit. Es gibt Kuchen!
Kinder bekommen Taschengeld, auch um zu lernen, mit dem auszukommen, was einem zur Verfügung steht. Aber wie vermittelt man ihnen größere Zusammenhänge zu Geld, Einkommen und Verteilung? Zwei neue Kinderbücher versuchen dies ganz unterschiedlich.
Für viele entscheidet sich im Mehrparteienhaus, ob Elektromobilität praktikabel ist.Annegret Stephan, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer ISI (Abteilung Energietechnologien und Energiesysteme), spricht mit Markus und Heike über den Zugang zu Ladeinfrastruktur im Mehrparteienhaus – einem der größten Hebel für eine breite Elektromobilität.Regulatorischer Rahmen:Im Fokus stehen Regelungen wie das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) und die anstehende EPBD-Novelle.Strukturelle Hürden:Warum ist der Ausbau in Mehrparteienhäusern so schwierig? Welche Herausforderungen gibt es bei Eigentumsstrukturen, Netzanschluss, Kosten und Abstimmungsprozessen?Soziale Dimension:Wie laden Bewohner:innen heute? Welche Lösungen werden akzeptiert? Und droht eine ungleiche Verteilung beim Zugang zur Ladeinfrastruktur?Ausblick:Was muss jetzt passieren, damit mehr Menschen Zugang bekommen?Eine Folge über Zugangsfragen, Regulierung und die nächsten Schritte für E-Mobilität im Alltag.Link zur Studie „Laden in Mehrparteienhäusern“ (Fraunhofer ISI, prognos, NOERR): Studie Laden in MehrparteienhäusernDer enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
ARD-Aktion "Deine Meinung zählt": Mehrheit für gerechtere Verteilung von Wohlstand, Diskussion innerhalb der Koalition über Reform der Sozialsysteme, Nach dem Ende von USAID verkaufen viele afrikanische Länder Daten gegen Gesundheit, Weitere Nachrichten im Überblick, Alle vier Jahre schwärmen Millionen von Maikäfern durch Südhessen, #mittendrin aus Bad Zwischenahn: Minigolf wird wieder beliebter, Das Wetter
Eine repräsentative ARD-Umfrage zeigt, dass eine große Mehrheit sich eine gerechtere Verteilung von Vermögen wünscht. Anna Deschke hat sich im Dortmunder Stadtteil Hörde umgehört. Nicole Markwald hat Politikerinnen und Politiker dazu gefragt. Von WDR 5.
Vier von fünf Deutschen finden laut einer repräsentativen ARD-Umfrage: Wohlstand ist hierzulande ungerecht verteilt. Die Debatten über Vermögensteuer und eine höhere Erbschaftsteuer werden dabei immer emotionaler geführt. Aber was sagen eigentlich die Fakten zur Verteilung von Vermögen in Deutschland? Das klären Jenny Roth und Melanie Böff in dieser Folge.
Mehr Leistung sollte mehr Geld bedeuten, finden die meisten. Wie sieht die Realität aus? "Die oberen zehn Prozent besitzen 60 Prozent des Vermögens, das lässt sich nicht auf Leistung zurückführen", sagt Nicole Burzan, Professorin für soziale Ungleichheit. Von WDR 5.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
In der Schweiz ist ein hohes Arbeitspensum der Normalfall. Im Schnitt werden 41,7 Stunden pro Woche gearbeitet, deutlich mehr als in Deutschland. Das gilt oft als Beleg für Leistungsfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg. Doch das hat Folgen: für Gesundheit, Vereinbarkeit und die Verteilung von Arbeit. Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der Ökonomin Néomie Zurlinden von der Schweizer Gewerkschaft Unida und WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch.
260413PC Es ist eine Lust zu leben Mensch Mahler am 13.4.2026Slow Food, Grill, Garten, Pool, Sauna – die Frühjahrsmesse ist wie jedes Jahr eine Lust. Und es ist voll in den Messehallen. Kochshows, Grillweltmeisterschaften, Metzger zerlegen in Rekordzeit Schweinhälften in leckeres Grillgut. Draußen – super Wetter, Fassbier, Grillwürstchen. Die Menschen – sorry – überwiegend übergewichtig, schieben sich Körper an Körper schwitzend an den Gourmet-Ständen vorbei. Ein Häppchen hier, ein Schnäpschen da. Es ist nichts, aber auch gar nichts zu merken von Rezension, Inflation und hohen Spritpreisen. Die meisten sind mit dem PKW gekommen, nicht mit den gut angebundenen Öffentlichen. Was ist das? Versrängen der Wirklichkeit? Oder ist das andere – der Frust an den Tankstellen, die Sorge um den Arbeitsplatz, die teuren Lebensmittel Jammern auf hohem Niveau? OK – man muss sich auch fragen, wer nicht auf der Food- und Genussmesse ist. Es gibt sicher viele, die andere Sorgen plagen als der Whirlpool im Garten. Oder die Rib-Eye Steaks vom Waguy-Rind auf dem Monstergrill.Ein Fakten-Check wäre hilfreich. Wem geht es supergut in unserem Land, wem so la-la und wem richtig schlecht. Klar ist: die Verteilung ist das Problem. Sicher ist auch: die wirklich Reichen müssen sich mehr am Staatshaushalt beteiligen als bisher. Soziale Gerechtigkeit. Ein großer Begriff. Auf der Genussmesse steht auch ein Stand von Brot für die Welt. Er wirkt verloren inmitten der Glamour-Welt drumherum. Wir reden von Problemen im eigenen Land – und das wird von den radikalen Parteien und den Influencern in den sozialen Netzwerken reichlich geschürt. Im Vergleich mit den meisten anderen Ländern geht es uns … na? Hand aufs Herz und Schluss mit Jammern – ja, im Schnitt richtig gut. Es gibt ein Verteilungsproblem – im Land und weltweit. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die deutsche Einlagensicherung und Banksicherheit sind für viele Sparer ein trügerisches Versprechen, da der offizielle Entschädigungstopf nur einen Bruchteil der Summen abdeckt. In dieser Podcast-Folge erfährst du, warum lediglich 0,8 Prozent deines Geldes tatsächlich abgesichert sind und warum die Auszahlung bei einer Bank Pleite viele Wochen dauern kann. Wir beleuchten zudem die Gefahren durch das Bail-in-Gesetz sowie die Risiken bei der Verteilung deines Kapitals innerhalb großer Bankengruppen. Erfahre jetzt, wie du dein Vermögen durch das Prinzip des Sondervermögens rechtlich sicher vor einer Bankinsolvenz schützen kannst.
Kai Viehof hat ein Millionenerbe ausgeschlagen. Sein eigenes Vermögen spendet er großzügig an Organisationen, die sich für Demokratie einsetzen. Hate Aid zum Beispiel. Oder Brand New Bundestag. Und er spricht öffentlich über die ungerechte Verteilung von Vermögen, die damit einhergehende Machtkonzentration und wie er sich eine gerechtere Welt vorstellt. In dieser Folge denken wir gemeinsam nach über Reichtum und Verantwortung, den zwiespältigen Begriff des Philantrophen, über Habitus und Status. Und was es auch für die Familie bedeutet, so offen und öffentlich über das Thema Reichtum und Vermögensungleichheiten nachzudenken und zu sprechen.
Diese Woche spreche ich mit Regisseurin und Female-Force-Gründerin Tatjana Wenig über die kreative Phase, in der sie sich gerade befindet und darüber, wie sich ihr Zugang zur Kreativbranche in den letzten Jahren entwickelt hat. Tatjana erzählt offen vom Impostor-Syndrom, von der Auseinandersetzung mit sich selbst und davon, wie sie gelernt hat, mehr Balance in ihr Leben zu bringen und was das für ihre kreative Arbeit als Regisseurin möglich gemacht hat.Wir sprechen über die ungleiche Verteilung von Männern und Frauen in der Filmbranche, über Feminismus und darüber, warum Tatjana mit Female Force gezielt Frauen in der Branche unterstützt. Außerdem geht es um ihren Zugang zu Regie, um neue Formate wie Microdrama und ihr erstes vertikales Fiction-Projekt für Social Media. Und um die Frage, wie sich die Anforderungen an Kreative verändern und warum Weiterentwicklung heute wichtiger ist denn je.Infos zu Tatjana findet ihr auf Instagram unter @tatjanawenig & @thisisfemaleforce und ihrer Website www.tatjanawenig.comMit dem Code "Ulrich15" bekommen NeukundInnen 15% auf Pro-Tarife bei PicDrop. Alle weiteren Infos zu PicDrop findet ihr unter www.picdrop.comFür Feedback, Wünsche oder Anderes findet ihr mich auf Instagram unter: @ulrichaydt oder @gestatten.sie oder auf meiner Website: www.ulrichaydt.comDanke an Mala für das Podcast-Cover (@mala.kolumna) und Belinda für das Produzieren des Jingles (@Belinda Thaler)
In dieser Folge von „Zukunft gestalten“ geht es um ein Thema, das viele bewegt – und gerade wieder besonders im Fokus steht: die Gleichstellung von Frauen. Rund um den Weltfrauentag wird viel über Fortschritte gesprochen. Gleichzeitig ist weltweit immer häufiger von einem Rückschritt die Rede. Wie steht es also um die Chancengleichheit – insbesondere auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland? Wir sprechen über zentrale Fragen: Warum kommen Frauen noch immer seltener in Führungspositionen? Welche Rolle spielt das Ehegattensplitting? Was steckt hinter dem Gender Pay Gap – und warum ist er trotz Verbesserungen noch nicht überwunden? Wie gerecht ist die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit heute wirklich? Und was raten wir Frauen, damit die gesellschaftliche Entwicklung vorangeht? Malva Sucker und Jochen Arntz diskutieren mit Dr. Wiebke Ankersen (AllBright Stiftung) und Michaela Hermann (Bertelsmann Stiftung). Gemeinsam ordnen sie aktuelle Entwicklungen ein, identifizieren politische Hebel und zeigen, welche strukturellen Veränderungen nötig sind – und wo Deutschland im internationalen Vergleich steht. Kapitelübersicht: 00:00 Willkommen im Podcast – Worum geht's heute? 02:51 Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen 06:02 Gleichstellung in Unternehmen 11:51 Welche Lösungen können wir uns abschauen? 14:55 Politische Perspektiven und Zukunftsaussichten 24:54 Gleichstellung und wirtschaftliche Indizes 30:43 Ein Blick in die Zukunft 33:42 Aussicht und Verabschiedung Weiterführende Links: Onlinemeldungen: Nach Kinderphase: Ehegattensplitting bremst Beschäftigung von Frauen aus https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2026/maerz/nach-kinderphase-ehegattensplitting-bremst-beschaeftigung-von-frauen-aus Frauen und Männer wollen die bezahlte Elternzeit gleichmäßig aufteilen – tun es aber nicht https://www.bertelsmann-stiftung.de/en/themen/aktuelle-meldungen/2025/maerz/frauen-und-maenner-wollen-die-bezahlte-elternzeit-gleichmaessig-aufteilen-tun-es-aber-nicht Publikationen Erwerbsbeteiligung von Frauen ab 45 https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/erwerbsbeteiligung-von-frauen-ab-45 Gleichstellung am Arbeitsmarkt? https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/gleichstellung-am-arbeitsmarkt Spannungsfeld Vereinbarkeit: Arbeitsaufteilung, Geschlechterrollen und Aushandlungen im Paarkontext https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/spannungsfeld-vereinbarkeit-arbeitsaufteilung-geschlechterrollen-und-aushandlungen-im-paarkontext Frühere Publikationen https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel/publikationen Projekt Beschäftigung im Wandel: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/beschaeftigung-im-wandel AllBright Stiftung: https://www.allbright-stiftung.de/ Podcasts der Bertelsmann Stiftung https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Der Kanzler legt sich nicht auf genaue Zahlen für die Rückführung von Syrern fest. Israels Parlament beschließt die Todesstrafe – allerdings nur für Palästinenser. Und an Wal und Wolf zeigt sich die ungleiche Verteilung unserer Tierliebe. Das ist die Lage am Dienstagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Verwirrung um Kanzler-Aussage: Merz will sich 80-Prozent-Ziel für Rückkehrer nach Syrien nicht zu eigen machen Knesset beschließt Todesstrafe: Die Abgeordneten mit den Strang-Ansteckern jubeln Sorgenkinder aus der Wildnis: Der gute Wal und der böse Wolf +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Welche strukturellen Kopplungen Recht, Politik und Wirtschaft untereinander einrichten, hängt von der primären Differenzierungsform der Gesellschaft ab. In segmentär differenzierten (tribalen) Gesellschaften ist die primäre Differenzierungsform die Gleichheit der Stämme und ihrer Familien untereinander. Vorherrschend sind Reziprozitätsverhältnisse, die durch gegenseitigen Ausgleich praktiziert werden (schenken, teilen, Gaben, Verteilung von Überschüssen). Dementsprechend gibt es noch keine rechtsförmigen Kopplungen zwischen Recht, Wirtschaft und Politik. Stattdessen dominiert der Zusammenhang von Recht und Gewalt. Normative Erwartungen sind nur durchsetzbar, wenn sie gewaltsam verteidigt werden können (z.B. Streitigkeiten um Besitz). Eigentum ist untrennbar mit Verwandtschaftsbeziehungen verknüpft; es gibt keinen abstrakten Eigentumsbegriff. Verträge existieren nur als sofort vollzogene Transaktionen (z.B. Tausch), die keine rechtlichen Nachwirkungen haben. So kennen frühes griechisches und römisches Recht noch kein separates Eigentumsrecht, da oikos (Haushalt) und familia als soziale Einheit ausreichen. In stratifikatorischen Gesellschaften, die in Stände wie Adel/Volk geschichtet sind, ist die primäre Differenzierungsform dagegen Ungleichheit qua Geburt. Diese wird als »Gottes Wille« und »natürlich« legitimiert. Soziologisch gilt der Übergang eines Systems von einem Prinzip der Stabilität zu einem anderen als Katastrophe (Luhmann, Gesellschaft der Gesellschaft Bd. 2, S. 655). Auslöser dürften Schuldverhältnisse gewesen sein, die sich daraus ergaben, dass einzelne Familien durch den Fernhandel auf der Grundlage des Geldgebrauchs (bzw. seiner Vorläufer wie »Warengeld«) sehr viel reicher wurden als andere. Reziprozität verlangte jedoch Dankbarkeit und einen Ausgleich der Schuld. Bei steigender Ungleichheit konnte die Schuld nicht mehr anders ausgeglichen werden, als sich in den Dienst des Gläubigers zu stellen. Dienstverhältnisse entstanden, die sich dauerhaft verfestigten. Es kommt zur Schichtung. So war Griechenland zur Zeit von Platon eine Sklavenhaltergesellschaft, die alteuropäische Adelsgesellschaft geschichtet in Adel/Volk. Die Oberschicht (Adel und Klerus) genoss Privilegien in allen Funktionssystemen. Den Zugang zum Recht nutzte sie, um politische Macht und ökonomischen Reichtum zu sichern. Dementsprechend gibt es keine strukturellen Kopplungen: Die Oberschicht profitiert davon, dass Politik, Wirtschaft und Recht nicht autonom und nur formal getrennt sind. Politische Machtfragen innerhalb der Oberschicht werden schichtintern »ausgedealt«. Konflikte zwischen den Schichten (Adel/Volk) werden über Hauswirtschaft (Gutsherrschaft) geregelt. In beiden Fällen also: nicht durch ein autonomes Rechtssystem. Vollständiger Text auf https://Luhmaniac.de
Wir sind mitten im Krieg, wir und unsere betroffenen Brüder und Schwestern in der Ukraine, im Jemen, in Syrien, Iran, Gaza, Mali, Nigeria, Kamerun, Kongo, Burundi, Äthiopien.Viele dieser Kriege und kriegerischen Auseinandersetzungen gehen seit Jahren und oft ist einfach kein Ende abzusehen. Städte und Dörfer werden sinnlos zerstört, jegliche Infrastruktur wird über Jahre unbrauchbar gemacht, unsinnige, grausame Gewalt wird ausgeübt, Menschen bedroht, beleidigt, gefoltert, getötet. Warum das alles? Jeder weiß, dass Kriege keinen Frieden bringen und besiegte Völker niemals Ruhe geben werden, bis das Unrecht beseitigt wird. Meine Oma Katharina, die sich ja im Nachkriegsdeutschland auf der eingesperrten ostdeutschen Seite wiederfand, hat immer wieder ein sehr markantes Sprichwort gesagt: "Unrecht Gut gedeihet nicht und kommt nicht in die dritte Generation." Da man früher pro Generation 20 Jahre gerechnet hat, ist das mit der DDR genauso gekommen: Nach zwei Generationen war das Unrechtsregime am Ende und die Menschen haben sich darum gekümmert, dass aus zwei Teilen wieder ein Land wurde.Was in der großen Politik gilt, gilt aber auch im normalen Zusammenleben der Menschen. Es gibt ungerechte Strukturen, ungerechte Gesetzeslagen, ungerechte Verteilung der Güter, Vorurteile und Negativberichte. Die großen Kriege beginnen mit den vielen kleinen Streitereien und Ungerechtigkeiten, dem Streben nach Macht und Einfluss und dem Runtermachen und Kleinhalten der anderen.Die geforderte Umkehr dieser Österlichen Bußzeit beginnt genau dort: bei uns selbst und unseren eigenen Möglichkeiten: Streit beenden, Frieden untereinander halten, die Schwachen unterstützen, die Kranken besuchen, sich um die Fremden kümmern, die Nachbarschaft pflegen, sich den eigenen Verwandten nicht entziehen, am Arbeitsplatz fair miteinander umgehen.Mit den vielen Kriegen in der Welt fühlen wir uns häufig klein und ratlos und hilflos. Krieg beginnt im Kleinen, aber auch Frieden beginnt im Kleinen, im täglichen Engagement und Einsatz füreinander in der einen Welt, mit den nahen und den fernen Geschwistern.
Gesetzentwurf für härtere Strafen für Kraftstoffpreise-Wucher / NSW- Regierung will mehr Informationen zu Verteilung von freigegebenen Kraftstoffreserven / Führende Regierungsvertreter distanzieren sich von Idee zu Spritpreis-Obergrenzen / Gesetzentwurf zu Auslandseinsätzen erneut von Greens ins Parlament eingebracht / UN besorgt über israelische Aussagen zu Südlibanon / Australien vor Verhandlungen über Beitritt zu EU-Forschungsförderprogramm / NASA stellt Pläne für Raumstation in Mond-Umlaufbahn ein / Leichter Rückgang der jährlichen Inflationsrate in Australien
Geschätzte Lesedauer: 10 Minuten Herzlich Willkommen zum Vertriebsfunk! Heute sprechen wir über den absoluten Kern des Verkaufens. Folglich geht es um eine Frage, die richtig wehtut: Wie viel Zeit verbringen wir im Vertrieb eigentlich noch wirklich mit dem Kunden? Wenn du deine Vertriebseffizienz steigern willst, musst du deshalb genau hier ansetzen. Zwar drehen sich viele Vertriebsorganisationen im Kreis, dennoch gibt es Auswege. Die Kalender der Verkäufer sind randvoll und die Mitarbeiter arbeiten bis spät in die Nacht. Trotzdem stimmt der Output einfach nicht. Warum? Weil sie sich mit allem beschäftigen – nur leider nicht mit der aktiven Marktbearbeitung. Zunächst müssen wir folglich das System fixen, damit dein Vertrieb wieder richtig angreift! Der 1-Stunden-Verkäufer: Die bittere Realität im B2B-Vertrieb Laut dem "State of Sales"-Report von Salesforce verbringen Verkäufer weltweit im Schnitt nur etwa 40 % ihrer Arbeitszeit mit echtem Verkaufen. Das allein ist schon kein Ruhmesblatt. Darüber hinaus glaube ich, dass es im deutschen Mittelstand bei komplexen B2B-Lösungen noch viel düsterer aussieht. Wenn du demzufolge deine Vertriebseffizienz steigern möchtest, müssen wir uns die nackten Zahlen ansehen. Die harte Mathematik der Vertriebszeit Lass uns dafür mal eine einfache Rechnung aufmachen: Erstens haben wir einen Top-Verkäufer mit einer 38-Stunden-Woche. Ziehen wir davon 30 Tage Urlaub, im Schnitt 15 Krankheitstage in Deutschland und etwa 10 Feiertage ab. Somit landen wir bei rund 1.500 Nettostunden Arbeitszeit im Jahr. Jetzt stellt sich die entscheidende Frage: Wie viel von diesen 1.500 Stunden verbringt dieser Verkäufer proaktiv beim Kunden? Meine Schätzung für die meisten mittelständischen Unternehmen lautet: Es sind deutlich unter 20 Prozent. Infolgedessen sprechen wir von gerade einmal 300 Stunden im Jahr. Das sind lächerliche 6 Stunden in der Woche oder genau 1 einzige Stunde am Tag, in der wirklich verkauft wird. Der ganze Rest verschwindet stattdessen in einem vertriebsorganisatorischen Niemandsland. Wir sprechen hierbei explizit nicht von faulen Mitarbeitern! Vielmehr handelt es sich um extrem fleißige Verkäufer, die jedoch in einem furchtbar ineffizienten System gefangen sind. Wenn du den B2B Vertrieb optimieren willst, musst du erkennen: Die Kalender sind zwar voll, aber die Marktwirkung ist schlichtweg nicht vorhanden. Warum Verkäufer nicht verkaufen: Die Support-Falle Im deutschen B2B-Umfeld packen wir unseren Verkäufern außerdem immer mehr Aufgaben auf den Schreibtisch, die absolut nichts mit der Kundenkontaktzeit zu tun haben. Beispielsweise koordiniert der Vertriebler im Maschinenbau plötzlich Serviceeinsätze oder klärt Zollprobleme. Im IT-Systemhaus mutiert der Verkäufer nach dem Abschluss oftmals zum Projektleiter. In der Pharmabranche geht wiederum unendlich viel Zeit für regulatorische Abstimmungen drauf. Das Resultat? Die Mitarbeiter kommen abends völlig erschöpft nach Hause. Obgleich sie "super busy" waren, haben sie sich faktisch nicht mit dem Markt beschäftigt. Es gab demnach keine Neukundenakquise, kein strategisches Prospecting und keinen echten Fortschritt in der Pipeline. Lost Opportunity Costs: Der unsichtbare Profitkiller Wenn wir darüber sprechen, die Vertriebseffizienz zu steigern, müssen wir zwangsläufig über Kosten reden. Die höchsten Kosten in deinem Vertrieb sind nämlich nicht die Gehälter deiner Key Account Manager. Es sind ebensowenig die Firmenwagen oder die teuren CRM-Lizenzen. Stattdessen sind die höchsten Kosten die sogenannten Lost Opportunity Costs. Das Verrückte daran ist: Diese Kosten tauchen in keiner Bilanz und in keiner GuV auf. Kein Dashboard der Welt zeigt dir den 2-Millionen-Euro-Deal, den ihr nie gewonnen habt, weil dein Verkäufer schlichtweg keine Zeit hatte, den Kunden überhaupt anzurufen. Das Geschäft, das uns folglich entgeht, weil wir intern feststecken, ist der wahre Preis für mangelnde Vertriebseffizienz. Tooth-to-Tail-Ratio: Was wir vom Militär lernen können Lass uns infolgedessen einen Blick auf das Militär werfen. Dort gibt es die sogenannte "Tooth-to-Tail-Ratio" (Zahn-zu-Schwanz-Verhältnis). Man schaut sich an, wie die Truppe verteilt ist: Wie viele Soldaten sind vorne an der Front ("Tooth") und kämpfen, und wie viele Leute sorgen im Hintergrund ("Tail") durch Support dafür, dass die Frontkämpfer überhaupt zubeißen können? Im Irakkrieg hatte die US-Armee beispielsweise teilweise eine Quote von 1 zu 8. Das heißt konkret: Auf einen kämpfenden Frontsoldaten kamen acht Support-Soldaten. Diesen Gedanken müssen wir unbedingt auf den Vertrieb übertragen! Wie schaffst du es demzufolge, deine Verkäufer "vorne an der Front" – also beim Kunden – zu halten? Welchen Support kannst du ihnen geben, damit sie aktiv den B2B Vertrieb optimieren können? Der A-Player-Tax-Effekt Ein weiteres massives Problem stellt der A-Player-Tax-Effekt dar. Deine besten Verkäufer bekommen naturgemäß die größten, wichtigsten und schwierigsten Kunden. Sobald sie diese Kunden gewinnen, behalten sie sie selbstverständlich auch in der Betreuung. Das Problem daran: Diese komplexen Großkunden verursachen extrem viel interne Arbeit, wie etwa Abstimmungen oder Projektmanagement. Dies führt letztlich dazu, dass deine absolut besten Jäger nach einiger Zeit zu den bestbezahltesten Sachbearbeitern deines Unternehmens degradiert werden. Sie managen infolgedessen nur noch den Bestand und haben keine Zeit mehr für Angriffe auf neue Ziele. 3 Hebel, um sofort die Vertriebseffizienz zu steigern Wie kommen wir nun aus dieser Falle heraus? Es funktioniert jedenfalls nicht, wenn du dich einfach vor die Mannschaft stellst und rufst: "Leute, ihr müsst jetzt mehr Termine machen!" Das System muss zuerst gefixt werden. Deshalb sind hier drei erprobte Hebel, die du diese Woche noch umsetzen kannst. Hebel 1: Die radikale Not-To-Do-Liste Mache zunächst mit deinem Team eine Kalenderübung: Schaut euch die Termine der letzten vier Wochen an. Was davon war wirklich "Outbound" und somit proaktive Marktbearbeitung? Wenn das unter 20 % liegt, habt ihr folglich ein massives Problem. Ihr müsst stattdessen dringend Freiräume schaffen. Dazu erzähle ich gerne die Geschichte von John McMahon (Autor von "The Qualified Sales Leader"). Als er eine neue Position als Vertriebsleiter antrat, fand er den Schreibtisch seines gefeuerten Vorgängers überladen mit Formularen und internen Anforderungen vor. Was hat er daraufhin getan? Er holte den Hausmeister mit einer riesigen Mülltonne und hat schlichtweg alles weggeschmissen. Der Fokus auf das Wesentliche Er hat sich anschließend einen großen Mülleimer unter sein Posteingangsfach gestellt. Danach ist er raus zu seinen Leuten gefahren, um sie beim Verkaufen zu unterstützen. Immer wenn er zurückkam und interne Formulare im Eingang lagen, kippte er sie konsequent in den Müll. Wenn sich schließlich jemand beschwerte, fragte er: "Ist das wirklich wichtig für mich, um mein Vertriebsziel zu erreichen?" Meistens lautete die Antwort darauf: Nein. Merke dir aus diesem Grund diesen Satz: Umsatz ist der ultimative Schutz gegen Bürokratie. Wenn die Umsätze und die Marge stimmen, sind alle anderen Probleme im Unternehmen zumeist leicht zu lösen. Schmeiß deswegen die sinnlosen internen Meetings raus und baue eine harte Not-To-Do-Liste! Hebel 2: Realistische Kapazitätsplanung Du kannst die Vertriebseffizienz obendrein nicht steigern, wenn die Verteilung der Accounts keinen Sinn ergibt. Wenn du einem Verkäufer beispielsweise 500 Accounts ins Gebiet gibst, wird er diese niemals proaktiv bearbeiten können. Selbst wenn er 80 % Kundenkontaktzeit hätte, ist das physisch völlig unmöglich. Du musst dementsprechend Kapazitäten planen und knallharte Prioritäten setzen. Erinnere dich diesbezüglich an das Beispiel der Firma Würth: Setz jemanden in ein Gebiet. Wenn er die Ziele erreicht hat, teile das Gebiet in der Mitte durch, setz einen zweiten Verkäufer rein und gib beiden das gleiche Umsatzziel wie vorher. Plötzlich müssen und können sie sich viel intensiver mit den Kunden beschäftigen, weil die Kapazitäten nun passen. Hebel 3: Sales Cadence (Der Vertriebsrhythmus) Der wichtigste Hebel, um die Kundenkontaktzeit zu erhöhen, ist schließlich die Sales Cadence. Der Vertriebsleiter gibt dabei den Takt vor. Das bedeutet jedoch nicht "noch mehr Meetings", sondern vielmehr wenige, aber extrem verlässliche Rituale. Ein starkes Ritual ist hierbei das Monday-Sheet. Am Montagmorgen füllt jeder Verkäufer folgende Punkte aus: Welche neuen Kunden (Logos) werde ich diese Woche proaktiv angehen? Welche laufenden Deals werde ich diese Woche aktiv einen Schritt in der Pipeline nach vorne bringen? Wie viel neues Pipeline-Volumen werde ich aufbauen? Was werde ich diese Woche final abschließen? Was ist mein absolutes Top-Ziel für diese Woche? Dieses Sheet geht transparent an das Team und an andere Abteilungen, um Synergien zu nutzen. Das schafft folglich ein ganz anderes Commitment. Zudem musst du wöchentliche 1-on-1-Gespräche führen: Wo blockiert es? Führe obendrein einen Pipeline Generation Day ein: Das ganze Team blockt sich einen halben Tag. Es gibt in dieser Zeit keine E-Mails, und Handys werden umgeleitet. Alle machen nichts anderes als Akquise. Das wirkt schlichtweg wahre Wunder! Der Flywheel-Effekt: Wenn das Schwungrad greift Wenn du diese Schritte gehst, wirst du bald den Flywheel-Effekt (Schwungrad-Effekt) erleben. Am Anfang kostet es zwar wahnsinnig viel Energie, die alten Muster aufzubrechen und das Schwungrad in Gang zu setzen. Es ist anstrengend, "Nein" zu internen Meetings zu sagen. Aber wenn das Schwungrad erst einmal in Gang ist, baut ihr rasch Momentum auf. Plötzlich wächst die Pipeline merklich. Die Calls machen Spaß, außerdem feuern sich die Leute gegenseitig an. Ihr bekommt Termine bei Accounts, bei denen ihr jahrelang abgeprallt seid. Das System läuft fast von alleine, und die Energie im Team explodiert regelrecht. Befreie daher deine besten Verkäufer aus der Sachbearbeiter-Falle. Entlaste sie durch kluge Vorqualifizierung oder Sales Enablement. Sorge letztendlich dafür, dass sie wieder angreifen können. Lass uns was draus machen! Guck dir deinen Kalender für nächste Woche an und streiche gnadenlos alles raus, was nicht dem Kundenkontakt dient. Deine Kunden werden es dir danken – natürlich mit mehr Umsatz. Gib alles! Bis zum nächsten Mal, Dein Christopher Funk Ausgewählte Links zur Episode Lass uns reden: Dein kostenloses Strategiegespräch mit Chris Alle weiteren Folgen vom Vertriebsfunk Podcast Personen in dieser Folge Christopher Funk bei LinkedIn
Nur ein sehr kleiner Teil an Musikerinnen und Musikern kann von den Einnahmen über Streamingdienste leben. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer setzt sich für eine gerechtere Verteilung ein und hat mit Menschen aus der Musikbranche diskutiert.**********In dieser Folge mit: Moderator: Tom Westerholt Gesprächspartner: Vladimir Balzer, Korrespondent im Hauptstadtstudio in Berlin**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die Koalition will Tankstellen auf eine Preiserhöhung pro Tag begrenzen – nach österreichischem Vorbild, wo diese Regel seit 2011 gilt. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant dafür eine Änderung des Kartellrechts; ob die Maßnahme Preise wirklich senkt, ist unter Experten umstritten. Sepp Müller (CDU), Co-Chef der Koalitions-Taskforce, nennt die Lage „sogar Wucher und nicht nur Abzocke" und pocht darauf, dass das Kartellamt sein „scharfes Schwert" – §32f GWB – endlich einsetzt. [01:27]Parallel beteiligt sich Deutschland an der IEA-Freigabe strategischer Ölreserven, um den Preisdruck am Weltmarkt zu mildern. Zwölf Tage nach Kriegsbeginn verspricht Trump ein baldiges Ende – Christian-Peter Hanelt, Senior Expert der Bertelsmann Stiftung, sieht nicht, wann und wie die Kämpfe enden. Das Regime in Teheran jedenfalls halte noch zusammen; keine Militäreinheiten seien übergelaufen. Für die Golfstaaten sei es eine Zeitenwende. [06:14]Jana Hensel ist Autorin von „Es war einmal ein Land". Im Gespräch mit Helene Bubrowski sagt sie: „Der Abschied von der Demokratie … begann … mit der Einführung von Hartz IV." Ihr zentraler Befund: Nicht rechte, sondern „linke Themen – Teilhabe, Verteilung von Wohlstand, Repräsentation" – trieben viele Ostdeutsche zur AfD. Die eigentliche Aufgabe sei, diese Frustrationen endlich politisch zu adressieren. [16:29]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mache mit bei der BRIGITTE Care-Initiative! Wer leistet die unsichtbare Arbeit, die unsere Gesellschaft am Laufen hält? Unbezahlte Care-Arbeit ist ein riesiges Finanzthema für Frauen. Im Rahmen der BRIGITTE Care-Kampagne decken wir auf, warum Care-Arbeit endlich mehr Sichtbarkeit, Wertschätzung und Fairness verdient – und wie sich das auf deine Karriere, dein Einkommen & deine Altersvorsorge auswirkt. Zähl deine unsichtbare Care-Arbeit mit uns und mache sie sichtbar!Sei bei unserer BRIGITTE-Kampagne "Care verdient mehr!" zum Equal Care Day 2026 (23.2. – 1.3.) dabei:Digitales Zähltool: Trage deine Stunden ein & mache Care-Arbeit sichtbar: brigitte.de/care-sichtbarkeitAlle Infos & Beiträge zur BRIGITTE-Initiative "Care verdient mehr!" auf: brigitte.de/careAlle Podcastfolgen zu Care-Arbeit, Mental Load, faire Verteilung in der Partnerschaft & Finanzen auf: brigitte.de/podcasts+++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
In dieser Folge enthüllen wir eine dramatische Neuigkeit: Wir leben in einer Scheibe! Aber keine Sorge, die Erde ist weiterhin ein Kugel. Die großräumige Verteilung der dunklen Materie um unsere lokale Galaxiengruppe herum ist aber nicht sphärisch, wie wir bisher angenommen haben, sondern scheibenförmig! Außerdem: Evi erzählt von Viren und 12 Monkeys und wir finden heraus, wie man mit dem Fahrrad zur Sonnenfinsternis kommt. Wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr das hier tun: https://www.paypal.com/paypalme/PodcastDasUniversum Oder hier: https://steadyhq.com/de/dasuniversum Oder hier: https://www.patreon.com/dasuniversum
Superreichtum und Armut: Die eklatante Ungleichheit in der Verteilung von Einkommen und Vermögen vergrößert sich immer weiter. Der Philosoph Wolfgang Detel spricht mit Jürgen Wiebicke über die Folgen für die Demokratie und wie man gegensteuern könnte. Von WDR 5.
Die Lage in der Ukraine ist furchtbar: Der Dauerbeschuss durch Russland, Attacken auf Heizkraftwerke und Energienetze, hunderttausende Menschen überall im Land ohne Heizung und ohne Strom. Und das bei eisigen Temperaturen von bis zu -20 Grad. Wie hält man das aus? Über den täglichen Überlebenskampf der Ukrainerinnen und Ukrainer spricht Anne Will mit Olivia Kortas, die für die ZEIT aus der Ukraine berichtet. Kortas war in vielen Gebieten des Landes unterwegs, auch an der Front. Sie nimmt eine Kriegsmüdigkeit, aber auch zunehmenden Kampfgeist wahr – gerade dann, wenn die russischen Angriffe stärker werden. Wie helfen sich die Menschen, um durch den härtesten Kriegswinter zu kommen? Setzen sie noch irgendwelche Hoffnungen in die Gespräche mit Russland und den USA? Und was erwarten sie von der Politik und der Bevölkerung in der EU? Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 04.02.2026 um 16:00 Uhr. WERBUNG UND RABATTE: https://linktr.ee/werbungannewill Sie möchten Werbung in unserem Podcast schalten? Dann schreiben Sie eine Mail an: dirk@mitvergnuegen.com Politik mit Anne Will geht auf Live-Tour - jetzt Tickets sichern: https://tix.to/politik-mit-anne-will-podcast-live-2026 06.05.26 Stuttgart 17.06.26 München 06.10.26 Hannover 03.11.26 Berlin WICHTIGE QUELLEN: ZEIT - Frieren für die Freiheit. In der Eiseskälte nahezu vergessen: ein Hilferuf unserer Korrespondentin Olivia Kortas aus Kyjiw, 01.02.2026 https://www.zeit.de/2026/05/kyjiw-stromausfaelle-ukraine-russland-infrastruktur ZEIT - "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier nicht bleiben", 11.01.2026 https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/lage-kyjiw-drohnenangriffe-wasserversorgung-heizung-ausfall FAZ - Kriegswinter: Jetzt entscheidet sich das Schicksal der Ukraine. Gastbeitrag von Gerd Koenen und Karl Schlögel, 04.02.2026 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ukraine-krieg-wie-wladimir-putin-den-winter-zur-waffe-macht-accg-110830276.html SZ - Deserteure: Der Ukraine laufen die Soldaten weg, 03.02.2026 https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-soldaten-deserteure-front-li.3380249 Deutsches Ärzteblatt - Krieg in der Ukraine: Mentale Gesundheit von Jugendlichen stark gefährdet, 05/2024 https://www.aerzteblatt.de/archiv/krieg-in-der-ukraine-mentale-gesundheit-von-jugendlichen-stark-gefaehrdet-67b947a9-8caa-4f96-bdd3-8f22fa17cec8 FAZ - Erst Frieden und dann in die EU – aber wann?, 06.01.2026 https://www.faz.net/aktuell/politik/wann-koennte-die-ukraine-der-eu-beitreten-110814492.html Bundesregierung - Unterstützungsleistungen an die Ukraine bis zum 30.09.2025https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975228/2362780/c91e40fa094b39ba4dde8edf39ceb5d3/2025-07-07-unterstuetzung-ukraine-data.pdf?download=1 Wenn ihr für die Menschen in der Ukraine spenden wollt: Die ukrainische Organisation "Ukraine2Power" hilft vor Ort mit der Verteilung von Solaranlagen, Batteriespeichern und Notstromsystemen https://ukraine2power.org/en/donate/?tab=weaid Winterhilfe für die Ukraine wird auch über die "Aktion Deutschland hilft" verteilt https://www.aktion-deutschland-hilft.de/spenden-nothilfe-ukraine/ Empfehlung: Wie verdealt Trump die Ukraine? Mit Nico Lange, 04.12.2025 https://open.spotify.com/episode/5ogYvrmVkEytCB4Y8rMK11 Impressum: Redaktion: Tobias Jaecker, Melisa Gürleyen Executive Producerin: Marie Schiller Producer: Lukas Hambach Sounddesign: Hannes Husten Wenn ihr Werbung schalten wollt, wendet euch gerne an die Mit Vergnügen GmbH Eine Produktion der Will Media GmbH Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Wir leben in einer Zeitenwende. Aber in einer ganz anderen als von der Politik proklamiert. Es ist nicht nur ein geopolitischer, sondern ein fundamentaler ökonomischer Bruch. Während die Netzwerkökonomie – KI und Plattformen – zu einer „Winner-takes-most“-Verteilung führt und den Wohlfahrtsstaat unter Druck setzt, versuchen die Staaten, ihre explodierenden Schulden durch finanzielle Repression zu entwerten. Besonders kritisch ist die Lage in der Eurozone: Frankreichs Dysfunktionalität wird durch den Euro kaschiert, während Deutschland als fiskalischer Anker zunehmend selbst schwächelt.Über den Ernst der Lage diskutiert Daniel Stelter mit Prof. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute und ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank. HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was im Handel und in Privathaushalten täglich aussortiert wird, fehlt andernorts zum Leben. In dieser Folge spricht Anna-Lisa Bier mit Dr. Alexandra Gruber, Geschäftsführerin der Tafel Österreich, über die Hintergründe und Chancen der Lebensmittelrettung in Österreich. Außerdem geht es um die politischen Rahmenbedingungen, die eine gerechtere Verteilung ermöglichen könnten, die Rolle der Unternehmen in der Lebensmittelkette sowie darum, wie Bildung, Bewusstsein und praktische Haushaltsstrategien dazu beitragen können, dass weniger Lebensmittel verloren gehen.Weiterführende Links:Die Tafel Österreich unterstützenMehr über die Arbeit der Tafel Österreich erfahrenErwähnte Studien und Quellen:Caritas - Armut in Österreich in Zahlen und FaktenStatistik Austria - Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen von Privathaushalten in Europa (2024)Die Armutskonferenz - Aktuelle Armuts- und VerteilungszahlenVolkshilfe - Armut und KinderarmutVereinte Nationen - Nachhaltigkeitsziel 12: Nachhaltige/r Konsum und ProduktionSDG Watch Austria - Über die SDG'sWWF (World Wide Fund for Nature) - Driven To Waste ReportBundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie - Vereinbarung 2017–2030 zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen bei Lebensmittelunternehmen Berichtszeitraum 2021–2023, Bericht 2024 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Über Bedürftigkeit, Gerechtigkeit und die Verteilung von Verantwortung.
Heute geht es um die Verteilung von Schülerinnen und Schülern auf Gymnasien und Stadtteilschulen, die in Hamburg sehr unterschiedlich ausfällt. Weitere Themen: Große Barkassen-Fusion in Hamburg, Wasserrohrbruch führt zu Schulausfall – und es gibt eine interessante Wette ums Volksparkstadion
Migrationsanalyse der EU-Kommission - Diskussionen um die Verteilung von Migranten und Migrantinnen auf EU-Mitgliedsländer, Urteil: KI-Systeme müssen für die Verwendung von Liedtexten Lizenzgebühren zahlen, Google investiert mehr als fünf Milliarden Euro in KI-Rechenzentren in Deutschland, Große Schwachstellen in der Datensicherheit vor allem bei kleineren deutschen Firmen, Festnahme: Mutmaßlicher "Reichsbürger" rief im Darknet zu Attentaten auf Politiker auf, Türkische Staatsanwaltschaft fordert mehr als 2.000 Jahre Gefängnis für abgesetzten Bürgermeister von Istanbul, Im Irak wird ein neues Parlament gewählt, Offizieller Karnevalsbeginn um 11:11 Uhr, Gipfelkreuz der Zugspitze zur Restaurierung im Tal abmontiert, Das Wetter Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Migrationsanalyse der EU-Kommission - Diskussionen um die Verteilung von Migranten und Migrantinnen auf EU-Mitgliedsländer, Urteil: KI-Systeme müssen für die Verwendung von Liedtexten Lizenzgebühren zahlen, Google investiert mehr als fünf Milliarden Euro in KI-Rechenzentren in Deutschland, Große Schwachstellen in der Datensicherheit vor allem bei kleineren deutschen Firmen, Festnahme: Mutmaßlicher "Reichsbürger" rief im Darknet zu Attentaten auf Politiker auf, Türkische Staatsanwaltschaft fordert mehr als 2.000 Jahre Gefängnis für abgesetzten Bürgermeister von Istanbul, Im Irak wird ein neues Parlament gewählt, Offizieller Karnevalsbeginn um 11:11 Uhr, Gipfelkreuz der Zugspitze zur Restaurierung im Tal abmontiert, Das Wetter Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Laak, Claudia van www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die SP verurteilt den Genozid in Gaza «aufs Schärfste». Wieso ist diese Bewertung des Krieges für die Sozialdemokraten so wichtig? Und: Der SP-Co-Präsident spricht über die verletzten Kinder aus Gaza und die Weigerung einiger Kantone, sie aufzunehmen. Am Parteitag in Sursee hat die SP zwei Positionspapiere verabschiedet – eines davon ist die sogenannte Gaza-Resolution. Darin wird Israels Vorgehen im Gaza-Krieg explizit als Genozid verurteilt. Diese scharfe Israel-Kritik heissen jedoch nicht alle SP-Mitglieder gut. Warum ist diese Bewertung des Krieges für die Sozialdemokraten so wichtig? Weitere Themen: Zürich will keine verletzten Kinder aus Gaza aufnehmen – aus gutem Grund? Und: Ist die soeben lancierte Volksinitiative zur Anerkennung des Staates Palästina mehr als Symbolpolitik? Und: Die SP beschliesst eine Volksinitiative für eine gerechte Verteilung der Krankenkassenprämien. SP-Co-Präsident Cédric Wermuth ist zu Gast bei David Karasek.
Lars Klingbeil ist Bundesvorsitzender der SPD, Bundesfinanzminister und Vizekanzler. Ich wollte von ihm wissen, wie er sich in der ersten Reihe der deutschen Politik fühlt und auf welche Weise die Entscheidungen des letzten Jahres sein Leben verändert haben, aber auch, wie sein Job als Finanzminister eigentlich genau funktioniert. Wir sprechen über Dilemmata und Herausforderungen, die Verteilung von Milliarden an Sondervermögen, es geht um Joggen mit BKA-Betreuung, Hoffnungen, Gerechtigkeit und Vertrauen in Politik-Kolleg:innen. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://instagram.com/larsklingbeil/ DINGE: Tocotronic - Harmonie ist eine Strategie: https://youtube.com/watch?v=HwjkOzlTsjQ Tomte Band: http://tomte.de/ Taz-Artikel von Harald Welzer zu Bürgergeld und Totalverweigerern: https://taz.de/Titelessay-von-Harald-Welzer/!vn6110993/ Erbschaften und Schenkungen in Deutschland (2022): https://bit.ly/4mJ4BnK DIW-Schätzung zu Erbvolumen für 2012-2027: https://bit.ly/42gyxjF SPIEGEL-Artikel von Sophie Garbe: https://bit.ly/4nDcZGI Maximilian Frisch - Produktion Alexander Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Torben Becker - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ 12.10.2025 – Leipzig – Kupfersaal Leipzig 13.10.2025 – München – Muffathalle München 17.11.2025 – Stuttgart – Liederhalle Mozartsaal 18.11.2025 – Köln – Volksbühne am Rudolfplatz 06.12.2025 – Berlin – Deutsches Theater Berlin MEIN ZEUG: Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Philip und Matze sprechen beim Check-In über eine Hochzeit, die Philips Blick auf Reiche verändert hat, Matzes neuen Kontakt zu Markus Söder und weitere wackelige Angelegenheiten. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze DINGE: Moneyworkshop: https://www.conscious-u.com/ueber-uns/?lang=de Maximilian Frisch - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution Hotel Matze live - https://www.eventim.de/artist/hotel-matze/ 12.10.2025 – Leipzig – Kupfersaal Leipzig 13.10.2025 – München – Muffathalle München 17.11.2025 – Stuttgart – Liederhalle Mozartsaal 18.11.2025 – Köln – Volksbühne am Rudolfplatz 06.12.2025 – Berlin – Deutsches Theater Berlin MEIN ZEUG: Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
"Die stärkste Liga der Welt." Die Handball-Bundesliga (HBL) gilt international als Benchmark - nicht nur in der Organisation, sondern auch in ihrer Vermarktung. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich viel verändert, vor allem seit Corona. Das große Ziel bleibt jedoch gleich: Die klare Nummer 1 hinter dem Fußball werden. Doch ist Dyn dafür der richtige Partner? Ein Blick auf die Erlösstruktur zeigt: Medienrechte spielen zwar eine wichtige Rolle, entscheidend bleibt aber das Sponsoring (60 Prozent Anteil am Gesamtumsatz). Während sich diese Verteilung kaum verschiebt, wachsen die Dimensionen deutlich: Der Gesamtumsatz betrug zuletzt 250 Millionen Euro (Plus von fast 11 Prozent). Wie konnte die HBL in den letzten Jahren ihren Umsatz nahezu verdreifachen? Wann ist die Umsatzmilliarde realistisch in Reichweite? Und welche Rolle wird KI im Ligabetrieb künftig spielen? Unser Gast Frank Bohmann, HBL-Geschäftsführer Unsere Themen Entwicklung der HBL seit 2003 Draufzahlen beim TV-Vertrag? Damalige Herausforderungen mit DSF Learnings bei der Rechteausschreibung Dyn als Medienpartner Die größten Erlösquellen: Sponsoring, Medienrechte, Merch Archivierungsprobleme: 20.000h auf Videokassetten München bald in der HBL? Ausblick: Umsatzmilliarde Zum Blogartikel: https://sportsmaniac.de/episode509 Unsere Empfehlungen Abonniert unser Weekly Update: https://sportsmaniac.de/wu Unsere Partner (Anzeige) PACE: "Reinventing the Game." Die Spielregeln im Sport werden neu geschrieben. Was Fans von morgen bewegt, warum Frauensport boomt und wie Sport global neu gedacht wird, zeigt das neue Whitepaper The Next Billion Fans von unserem Partner PACE. Jetzt kostenlos downloaden: https://sportsmaniac.de/pace IST: Als ganzheitlicher Karrierebegleiter veranstaltet die IST-Hochschule am 1. Dezember 2025 ein Talent Recruiting im Rahmen des Kongresses Sport Marke Medien. Im Speed-Dating Format können Talente direkt mit bekannten Unternehmen aus dem Sportbusiness matchen. Alle Infos gibt's hier: https://sportsmaniac.de/talents oder bei Marcel Schumacher: mschumacher@ist.de Unser Kontakt Folge Sports Maniac auf LinkedIn, Twitter und Facebook Folge Daniel Sprügel auf LinkedIn, Twitter und Instagram E-Mail: daniel@sportsmaniac.de Wenn dir gefällt, was du hörst, abonniere uns gerne und empfehle uns weiter. Der Sports Maniac Podcast ist eine Produktion unserer Podcast-Agentur Maniac Studios.
Die Demokratie ist in vielen Ländern unter Druck. Die Skepsis gegenüber Regierungen und demokratischen Verfahren wächst. Und mit ihr die Wut unter den Bürgerinnen und Bürgern. Muss die Demokratie gerettet werden? Wenn ja, wie? Eine «Sternstunde» mit Jagoda Marinić, Oliver Zimmer und Jonas Lüscher. Die Schweiz gilt vielen als Hort der wahren Demokratie, denn das Schweizer Stimmvolk kann sich mit Initiativen und Referenden direkt einbringen, und der starke Föderalismus sorgt für eine flache Verteilung der Machtverhältnisse. Allerdings: Volksentscheidungen sind auch in der Schweiz Minderheitsentscheidungen. Denn zur Urne geht jeweils weniger als die Hälfte aller Menschen, die in der Schweiz leben. Einerseits, weil nur Einwohnende mit Schweizer Pass und über 18-Jährige stimm- und wahlberechtigt sind, andererseits wegen der wachsenden Zahl derjenigen, die der Urne fernbleiben. Ist die Schweiz also wirklich das Demokratie-Musterland? Und ist die direkte Demokratie noch zeitgemäss angesichts der Tatsache, dass sie beispielsweise ungeeignet scheint, griffige Massnahmen gegen den Klimawandel voranzutreiben? Ist sie gerecht vor dem Hintergrund, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht? Hat die Demokratie ihren Zenit womöglich überschritten? Oder bleibt sie nach wie vor die schlechteste aller Regierungsformen, abgesehen von allen anderen, wie Winston Churchill es einst formulierte? Diese Fragen diskutiert Barbara Bleisch mit der deutschen Schriftstellerin und Podcasterin Jagoda Marinić, mit dem schweizerisch-britischen Historiker Oliver Zimmer und dem schweizerisch-deutschen Schriftsteller Jonas Lüscher am Philosophiefestival phil.Cologne in Köln.
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27.05.2025 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.