Die «Fiirabigmusig» ist eine bunt gemischte Volksmusiksendung mit täglich wechselnden Schwerpunkten: Montag: Blasmusik Redaktion und Moderation: Roman Portmann Dienstag: Ländlermusik Redaktion und Moderation: Renate Anderegg, Dani Häusler, Ueli Stump Mittwoch: «Lüpfig und müpfig» Schweizer Vol…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Musikalische Einstimmung auf das Eidgenössische Jodlerfest in Basel. Noch eine Woche, dann wird Basel zum Zentrum der Schweizer Volkskultur. Vom 26. bis 28. Juni verwandelt sich die Rheinstadt in ein grosses Jodlerdorf. Rund 12'000 Aktive und etwa 200'000 Besucherinnen und Besucher werden zum 32. Eidgenössischen Jodlerfest erwartet. Unter dem Motto «Stadt und Land mitenand» treffen sich Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläserinnen und Alphornbläser sowie Fahnenschwingerund und Schwinger aus der ganzen Schweiz. Die «Fiirabigmusig» stimmt auf diesen Grossanlass ein. Zu hören sind Formationen aus Basel und der Nordwestschweiz sowie Kompositionen, die einen Bezug zur Region haben. Dazu gibt es interessante Hintergründe zum Fest und zu den Vorbereitungen auf das grösste Volkskulturfest des Jahres. Zudem gibt es in der Sendung auch Liveaufnahmen von früheren Eidgenössischen Jodlerfesten. So wird diese «Fiirabigmusig» zur musikalischen Vorschau auf drei Tage voller Jodelgesang, Alphornklänge und gelebter Tradition – und zur Einstimmung auf ein Fest, das nach über 100 Jahren wieder nach Basel zurückkehrt.

Diese «Fiirabigmusig» zeigt, wie vielfältig das Chorrepertoire von Schweizer Chören sein kann. Aus dem Bereich der Volkslieder erklingt das Lied «Hinder am Münschter», dann sind aber auch das lateinamerikanische «El Cumbanchero» sowie aus dem Hebräischen der mitreissende Song «Shiru» dabei.

In dieser «Fiirabigmusig» tauchen wir in die vielseitige Schweizer Ländlermusik ein. Ausserdem geht es um die Polka «Nozzas sü Tschlin», komponiert von Domenic Janett.

Die Rose ist der Star der Blumen. Als «Königin der Blumen» transportiert sie seit Jahrhunderten tiefgründige Botschaften. Selbst in unserer Volksmusik ist die Rose von grosser Bedeutung. Renate Anderegg lädt in der Fiirabigmusig in den musikalischen Rosengarten ein. Ob mit dem Fox «Komm in meinen Rosengarten», mit dem Schottisch «De Rosepuur» und vielen Rosen-Titeln mehr, wird die Fiirabigmusig garantiert abwechslungsreich und bunt.

Für die Live-Sendung der SRF Musikwelle brachten die Dorfspatzen viele neue Stücke mit nach Weggis. Unter anderem führten sie den neuen «Dorfspatzen-Galopp» erstmals im Radio auf. Den Titel haben die Dorfspatzen Oberägeri eigens beim tschechischen Komponisten und Kapellmeister Zdeněk Gurský in Auftrag gegeben. Mit dem «Dorfspatzen-Galopp» wollen die Dorfspatzen Oberägeri beim Schweizerischen Blaskapellentreffen 2026 antreten. Dieses findet vom 11. bis 13. September in Schüpfheim statt. Die Fiirabigmusig lässt den Live-Auftritt der Dorfspatzen Oberägeri am Heirassa-Festival in Weggis noch einmal aufleben.

Neue Aufnahmen aus der Ostschweiz, mit dem Jodlerklub Herisau-Säge und der Jodelgruppe klancanto. In dieser Ausgabe der «Fiirabigmusig» stehen zwei aktuelle Produktionen aus der Ostschweiz im Mittelpunkt. Im Zentrum steht die neue CD «Glück & Säge» des Jodlerklubs Herisau-Säge. Ergänzt wird die Sendung durch Aufnahmen der Jodelgruppe klancanto, die sich nach über 15 Jahren gemeinsamen Musizierens von ihrem Publikum verabschiedet. Der Jodlerklub Herisau-Säge gehört zu den traditionsreichen Jodlerformationen der Ostschweiz. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1932, als Turner des Turnvereins Herisau-Säge ein Jodel-Doppelquartett gründeten. Heute zählt der Klub 20 aktive Jodlerinnen und Jodler. Traditionelle Zäuerli und das Schweizer Jodelliedgut bilden die Grundlage ihres musikalischen Schaffens. Mit der neuen CD «Glück & Säge» präsentiert der Chor aktuelle Aufnahmen und zeigt die Vielfalt seines Repertoires. Die Sendung stellt ausgewählte Titel vor. Einen zweiten Schwerpunkt bilden Aufnahmen der Jodelgruppe klancanto. Die Formation hat bekanntgegeben, dass sie sich im Juni 2026 auflösen wird. Nach zahlreichen Konzerten im In- und Ausland, Auftritten in Kirchen, Konzertsälen und an privaten Anlässen endet damit eine über 15-jährige gemeinsame musikalische Reise. Mit ihrer Abschieds-CD «Wenn mir zäme singed» hinterlässt die Gruppe ein klingendes Erinnerungsstück.

Eine unbeschreibliche Vielfalt an Blumen ziert im Sommer unsere Gärten. Diese Blumenpracht kommt in dieser «Fiirabigmusig» auch musikalisch zum Zug. Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert einen musikalischen Blumenstrauss vom italienischen Chorlied «Quel mazzolin di fiori» bis hin zum Lied «Bring einen Strauss mit roten Rosen». Dabei handelt es sich um eine Chorbearbeitung zur Melodie des weltberühmten Konzert-Walzers «Rosen aus dem Süden» von Johann Strauss Sohn.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Ausserdem: unsere Archivperle «Fröhliche Gedanken» der Kapelle Heirassa.

Drei musikalische Junikinder stehen im Zentrum der heutigen Fiirabigmusig. Der gebürtige Baselbieter Simon Dettwiler (*2. Juni 1976) begann als Neunjähriger mit dem Schwyzerörgelispiel. Nach einigen Jahren Unterricht bildete er sich autodidaktisch weiter. Heute ist er musikalisch sehr vielfältig unterwegs, etwa als Leiter verschiedener Volksmusikkurse (Arosa, St. Antönien, Balmberg und Fiesch) oder als Jurymitglied bei Volksmusiktreffen. Daneben erteilt er Privatunterricht und leitet eine Schwyzerörgeli-Grossformation. Zurzeit wirkt Simon Dettwiler in drei Formationen mit: bei «Pflanzplätz» (seit 1994), bei der Zürcher Folk-Band «Doppelbock» sowie bei der Basler Jazz-Volksmusik-Synthese «SULP». 2021 wurde er mit dem Baselbieter Kulturpreis in der Sparte «Musik» ausgezeichnet. Der in Bühler AR wohnhafte Jakob «Köbi» Freund (*8. Juni 1946) fand auf instrumentalen Umwegen zum Hackbrett. Zunächst engagierte er sich langjährig in der Kapelle Alpsteinblick (1967–1997). Anschliessend übernahm er nach dem Tod von Emil Zimmermann (1910–1993) dessen Hackbrettpart bei der bekannten Streichmusik Alder aus Urnäsch AR, den er bis heute ausfüllt. Als Mitglied des Nationalrats (1995–2003), Zentralpräsident des Verbands Schweizer Volksmusik VSV (2001–2011) sowie als Hackbrettlehrer an einer Musikschule förderte er über Jahrzehnte aktiv sowohl das Ansehen der Volksmusik als auch die finanzielle Unterstützung der schweizerischen Volkskultur durch die öffentliche Hand. Zusammen mit seinen Brüdern Res und Ruedi sowie seinem Cousin Gody war der Schwyzerörgeler Kurt Schmid (*7. Juni 1956) bereits ab 1969 Teil der legendären «Schmidbuebe». Bis Ende 1982 spielte dieses erfolgreiche Quartett insgesamt 13 Langspielplatten ein, bevor es sich endgültig auflöste. In der Folge liess sich Kurt Schmid zum diplomierten Akkordeonlehrer ausbilden und eröffnete in der Emmentaler Gemeinde Bowil seine eigene Musikschule. Diese führt er auch über seine Pensionierung hinaus bis heute. Gleichzeitig ist er mit seinem «Schwyzerörgeli-Trio und -Quartett Kurt Schmid» (gegr. 1985) sowie dem «Schwyzerörgeli-Quartett Rinderberg» unterwegs. Daneben findet er auch immer wieder Zeit für die «Schwyzerörgeli-Grossformation Emmental-Oberaargau», die er 1991 gegründet hat und noch heute leitet.

Seine beiden Vereine, die Musikgesellschaft Andwil-Arnegg und der Musikverein Dietlikon, überzeugten am Eidgenössischen Musikfest. Der Dirigent Dani Zeiter gewann mit Andwil-Arnegg (SG) in zwei Kategorien. Und auch mit Dietlikon (ZH) schaffte er es auf das Podest. Beide Vereine starteten in der Kategorie Harmonie 2. Klasse. Im Gespräch spricht Dani Zeiter über die Arbeit mit Amateurvereinen, das Bewerten von Blasmusik und warum eine Teilnahme am Musikfest guttut.

Vom 5. bis 7. Juni findet in Sursee das Schweizerische Trachtenchorfest 2026 statt. Es ist ein besonderer Anlass: Zum ersten Mal überhaupt wird das Fest in der Innerschweiz durchgeführt. Gleichzeitig feiert die Schweizerische Trachtenvereinigung ihr 100-jähriges Bestehen. Passend dazu widmet sich di Trachtenchöre haben in der Schweiz eine andere Herkunft als viele Jodelchöre. Während letztere meist im Eidgenössischen Jodlerverband verwurzelt sind, stammen Trachtenchöre aus dem Trachtenwesen und sind häufig in der Schweizerischen Trachtenvereinigung organisiert. Trotzdem gibt es zahlreiche Berührungspunkte: Auch Trachtenchöre pflegen das Schweizer Liedgut und tragen dazu bei, Traditionen und Brauchtum lebendig zu halten. In dieser Sendung erklingen Aufnahmen von Trachtenchören aus verschiedenen Regionen der Schweiz. Sie zeigen die Vielfalt dieser Chorkultur – von traditionellen Volksliedern bis hin zu neueren Kompositionen. Damit entsteht ein musikalischer Querschnitt durch eine Sparte, die zwar weniger im Rampenlicht steht als das Jodelwesen, aber seit vielen Jahrzehnten fest zur Schweizer Volkskultur gehört. Das Schweizerische Trachtenchorfest verwandelt Sursee während drei Tagen in einen Treffpunkt für Sängerinnen und Sänger aus der ganzen Schweiz. Chorvorträge, Tanz- und Singfeste, ein Festumzug sowie zahlreiche Begegnungen stehen im Zentrum. Die «Fiirabigmusig» stimmt auf diesen besonderen Anlass ein und bringt die Klangwelt der Trachtenchöre ins Radio.

Trachtenchöre aus dem ganzen Land treffen sich am Schweizer Trachtenchorfest im schönen Städtli Sursee. Wegen der Corona-Pandemie hat es etwas länger gedauert, aber nun ist es endlich so weit. Im Rahmen dieses Fests wird auch zugleich das Jubiläum «100 Jahre Schweizer Trachtenvereinigung» gefeiert. Vom 5. bis 7. Juni 2026 wird das Städtli Sursee erfüllt sein mit Gesang, Tanz und Gemütlichkeit. Für die Trachtenchöre gibt es auch die Möglichkeit ihre Lieder vor Experten zu singen. So können sie wertvolle und aufbauende Rückmeldungen bekommen für die weitere Chorarbeit. Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert in dieser Sendung auch das offizielle Festlied, das die Schweizerische Trachtenvereinigung speziell für dieses Fest komponieren liess. Geschrieben hat das Lied der Mundartsänger KUNZ und es trägt den passenden Titel «Höt isch Tanz». Neben der Präsidentin der Schweizerischen Trachtenvereinigung, Denise Hintermann, kommt im Rahmen dieser Fiirabigmusig auch Josy Riedweg zu Wort, sie ist Vize-Präsidentin im OK des Trachtenchorfests in Sursee.

In dieser «Fiirabigmusig» tauchen wir in die vielseitige Schweizer Ländlermusik ein. Ausserdem geht es um den Ländler «Im Bänzehüsli», komponiert von Walter Grob.

Stefan Hofmann (57) ist seit Geburt schwer sehbehindert, seit 2010 komplett blind. Nun hat er eine eigene CD herausgegeben mit dem Titel «16 Melodien – 16 Begegnungen». Alles Eigenkompositionen, eigenwillig, gefühlvoll, abwechslungsreich und urchig. Durch die Musik kann sich Stefan Hofmann ausdrücken. Durch seine anderen Hobbys Halbmarathon-Laufen und Modelleisenbahn-Spielen fühlt er sich im Idealfall unbehindert. Diese verschiedenen Leidenschaften helfen ihm, sich in seiner Situation wohl zu fühlen. Dani Häusler hat mit ihm gesprochen und einen lebensfrohen, sehr positiven und beeindruckenden Menschen getroffen.

Beim Eidgenössischen Musikfest in Biel trat die MG Fafleralp Blatten mit dem eigens in Auftrag gegebenen Stück «Tschäggättä» auf. In der Fiirabigmusig auf der SRF Musikwelle ist ein Ausschnitt des Wettbewerbsvortrags der MG Fafleralp Blatten zu hören. Die Aufführung des Selbstwahlstücks «Tschäggättä» wurde für alle Mitglieder zu einem emotionalen Erlebnis. Der Verein hatte das Stück nämlich bereits vor dem verheerenden Bergsturz vom 28. Mai 2025 beim englischen Komponisten Simon Dobson in Auftrag gegeben. Simon Dobson habe rasch zugesagt, freut sich Nicole Kalbermatten, die Präsidentin der MG Fafleralp Blatten. «Er hat uns im März 2025 besucht und war sehr fasziniert von unserer Kultur und den ‚Tschäggättä‘.» Diese habe er dann in seine Komposition eingebaut. Vor dem Eidgenössischen Musikfest reiste Dobson noch einmal ins Wallis, um den Verein bei den Proben zu unterstützen. Musikalisch konnte die MG Fafleralp Blatten mit ihrem Auftritt beim Eidgenössischen Musikfest mehr als zufrieden sein. Sie durfte mit einem Sieg auf der Paradestrecke und einem siebten Rang im Konzertvortrag in der Kategorie Brass Band 2. Klasse nach Hause reisen. «Besser hätte es nicht laufen können», sagt Nicole Kalbermatten.

Jodellieder über Liebe, Nähe und kleine Zärtlichkeiten. In dieser «Fiirabigmusig» dreht sich alles um die wohl schönste Nebensache der Welt: das Küssen. Die Volksmusik kennt zahlreiche Jodellieder über Liebe, Verliebtheit und kleine Zeichen der Zuneigung – mal schalkhaft und verspielt, mal ruhig und gefühlvoll. Zu hören ist unter anderem das Lied «d'Schmützli» des längst verstorbenen Komponisten Emil Grolimund. Gleich zweimal erklingt zudem ein Text des Einsiedler Mundartdichters Meinrad Lienert, der mit den Worten «Seh, gimmer äs Schmützli» beginnt. Vertont wurde er einerseits vom inzwischen verstorbenen Fred Stocker, andererseits von der bekannten Jodlerin Nadja Räss. Einen besonderen Platz in dieser Sendung nimmt ausserdem das Schaffen von Robert Fellmann ein. Der Zuger Komponist, der 1951 verstorben ist, hat in seinen zahlreichen Liedern die Liebe und das Küssen immer wieder zum Thema gemacht. Seine Kompositionen zeigen, wie selbstverständlich romantische Geschichten seit jeher zur Jodeltradition gehören. So gibt es eine «Fiirabigmusig» voller herzlicher, verliebter und manchmal auch augenzwinkernder Klänge – passend zu einem Frühlingsabend Ende Mai.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

Über 40 Jahre hat Peter Berchtold rund 400 Schwyzerörgelischüler und Schülerinnen unterrichtet. Nun lässt er sich an der Musikschule pensionieren und hofft, wieder mehr Zeit für das eigene Musizieren zu haben. Unzählige Auftritte mit dem Schwyzerörgeli-Duett Burch-Berchtold, der Kapelle Edelweiss, im Akkordeon-Duo mit Hubi Wallimann, dem Trio Fidelio oder auch der Obwaldner Huismuisig haben Peter Berchtold weit über die Kantonsgrenzen von Obwalden hinaus bekannt gemacht. Redaktor Dani Häusler widmet sich in der «Fiirabigmusig» dem Schaffen von Peter Berchtold.

Am Sonntagabend ging das Eidgenössische Musikfest 2026 zu Ende. Für den Grossanlass reisten über 24'000 Musizierende und über 100'000 Besucher nach Biel. OK-Präsidentin Nadja Günthör verliess die Bühne nach der Schlussfeier mit Tränen in den Augen. Im Gespräch mit der SRF Musikwelle sagte sie: «Es sind Freudentränen». Sie gratulierte dem ganzen OK-Team für die geleistete Arbeit: «Es hat mich enorm gefreut, so viele zufriedene Vereine zu sehen. Es gibt für uns nichts Schöneres.» Mit grosser Spannung wurden am letzten Tag die Ergebnisse der Kategorie «Harmonie Höchstklasse» erwartet. Siegerin war die Feldmusik Sarnen. «Es ist verrückt schön», sagte Dirigent Sandro Blank im Anschluss an die Rangverkündigung und fügte hinzu: «Ich habe grössten Respekt vor der Leistung meiner Musikantinnen und Musikanten.» Für einen sehr emotionalen Moment sorgte am Sonntag auch die Musikgesellschaft Fafleralp Blatten. Weniger als ein Jahr nach dem verheerenden Bergsturz nahm die Lötschentaler Brass Band am Eidgenössischen Musikfest teil und wurde vom Publikum frenetisch bejubelt. «Es war überwältigend, einfach wunderschön», sagte Präsidentin Nicole Kalbermatten.

Volksmusik rund um das Eidgenössische Musikfest in Biel. Vom 14. bis 17. Mai steht Biel ganz im Zeichen der Blasmusik: Am 35. Eidgenössischen Musikfest treffen sich rund 25'000 Musikantinnen und Musikanten aus der ganzen Schweiz. Über 550 Vereine treten an diesem Grossanlass auf 15 Bühnen in verschiedenen Kategorien und Stärkeklassen an. Dazu werden über 100'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Diese «Fiirabigmusig» greift das Eidgenössische Musikfest auf – mit einem Blick auf die Verbindung von Blasmusik und Jodelgesang. Zwar steht am Eidgenössischen Musikfest die Blasmusik im Mittelpunkt, doch seit vielen Jahren gibt es zahlreiche Berührungspunkte zum Jodeln. Verschiedene Komponisten haben Werke geschaffen, in denen sich Jodelgesang und Blasmusik ergänzen. Genau solche Aufnahmen sind in dieser Sendung zu hören – mal konzertant und feierlich, mal volkstümlich und bodenständig. Die Sendung zeigt, wie eng die beiden Musiktraditionen vielerorts verbunden sind – sei es bei gemeinsamen Auftritten, Festanlässen oder in speziellen Kompositionen für Jodelchor und Blasorchester. Damit entsteht eine musikalische Brücke zwischen dem Eidgenössischen Musikfest und der Welt des Jodelns.

Von heute bis Sonntag bringt die Schweizer Chorjugend den Oberthurgau zum Klingen. 50 Chöre mit über 2000 Kindern aus der ganzen Schweiz sind dabei. Die Jugendlichen aus allen Sprachregionen der Schweiz präsentieren sich und ihr Können im Rahmen des Schweizer Kinder- und Jugendchorfestivals SKJF. Chormusikredaktor Guido Rüegge blickt voraus auf diesen Grossanlass, der bereits zum 10. Mal stattfindet. Er unterhält sich mit der OK-Präsidentin Lena Schönewald und präsentiert in dieser «Fiirabigmusig» Aufnahmen und Höhepunkte von früheren Ausgaben dieses Festivals.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

Ein Urner und ein Engadiner, beide vor 60 Jahren im Monat Mai geboren. In der Fiirabigmusig zeigt Redaktor Dani Häusler, wie es den beiden geht und was ihnen das Musikmachen heute bedeutet.

Die Stadtmusik Biel freut sich sehr auf das Eidgenössische Musikfest 2026 in ihrer Heimatstadt. Das Eidgenössische Musikfest bietet der Blasmusik in Biel eine riesige Plattform. «Das ist eine Chance für das Blasmusikwesen im ganzen Seeland», sagt Liliane Schuler, die Präsidentin der Stadtmusik Biel, im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Und der Dirigent Pascal Schafer ergänzt: «Das ist für uns wie ein Sechser im Lotto». Rund 22'000 Musizierende werden über das Auffahrtswochenende in Biel erwartet. Dazu kommt viel Publikum. Die Stadtmusik Biel gehört zwar nicht zum OK des Eidgenössischen Musikfests 2026, «dennoch fühlen wir uns als Repräsentanten unserer Stadt», sagt Liliane Schuler. Sie wünscht sich, dass alle «Freude, ein gutes Fest und viele Emotionen» erleben werden. Die Stadtmusik Biel wird bereits an der Eröffnungsfeier des Eidgenössischen Musikfests auftreten. Am Samstag, 16. Mai startet sie in der Kategorie Harmonie 1. Klasse im Wettbewerb.

Jodellieder rund um den Wonnemonat Mai. Der Mai gilt seit jeher als Monat des Aufbruchs und des Aufblühens. Die Natur zeigt sich in frischen Farben, die Tage werden länger und vielerorts zieht es die Menschen wieder nach draussen. Passend dazu widmet sich diese «Fiirabigmusig» verschiedenen Jodelliedern, die den Mai und seine besondere Stimmung musikalisch aufnehmen. Die Auswahl an Mai-Kompositionen in der Volksmusik ist gross. Zu hören sind unter anderem «Im Mai» des früheren Grenchner Musikers Ernst Märki, «Maiezyt» von Heinz Willisegger, der heute im Tessin lebt, oder «Wenn d' Schneeballe blüeje im Mai» von Emma Hofer-Schneeberger. Auch das Lied «Und jedes Jahr wird's Maie» von Emil Wallimann greift die besondere Atmosphäre dieser Jahreszeit auf. Die Lieder erzählen vom Frühling, vom Erwachen der Natur und von der Freude über die wärmeren Tage. Mal ruhig und gefühlvoll, mal leicht und beschwingt, zeigen sie die vielen musikalischen Facetten des Monats Mai.

Am Muttertag dreht sich diesen Sonntag alles um die Mütter. Sie stehen für einmal im Zentrum, aber nicht nur am Sonntag, auch schon heute in der «Fiirabigmusig». Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert als kleine Einstimmung auf den Muttertag verschiedene Lieder, die sich den Müttern annehmen. Dazu gehören Ave-Maria-Vertonungen, das vertonte Mutter-Tochter-Gespräch «Ach Mueter, liebi Mueter» sowie aus der Romandie «Le baiser de ma mère».

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

Der Mai gilt seit jeher als Monat des Aufbruchs und der Lebensfreude: Jetzt werden Musik und Traditionen wieder besonders lebendig. Der Mai bringt nicht nur wärmere Tage, sondern auch ein spürbares Erwachen der Natur. In vielen Regionen wird dieser Monat mit volkstümlichen Bräuchen gefeiert – vom Maibaum über Frühlingsfeste bis hin zu musikalischen Begegnungen unter freiem Himmel. Die heutige Fiirabigmusig lädt dazu ein, den Wonnemonat nicht nur draussen auszukosten, sondern auch akustisch zu genießen – mit den schönsten Kompositionen aus unserer vielfältigen Volksmusik.

«Just Wonderful» heisst die vierte CD des «Duo Giovivo«, das aus Muriel Zeiter und Fabian Bloch besteht. Die Musikerin und der Musiker spielen gemeinsam sieben Instrumente. Auf der neuen CD verbinden Muriel Zeiter (Klavier, Geige, Flöte) und Fabian Bloch (Euphonium, Alphorn, Basstromtete, Wunderhorn) schwungvolle Tänze, swingende Hits, bekannte Opernmelodien und neu interpretierte Kinderklassiker. Die Arrangements schreibt das «Duo Giovivo» meist selbst. Dadurch entsteht ein eigener Stil, der von viel Experimentierfreude eindrücklicher Virtuosität geprägt ist. Im Haus von Muriel Zeiter und Fabian Bloch, die auch privat ein Paar sind, stehen überall Instrumente. «Bei uns erklingt jeden Tag Musik», sagt Fabian Bloch im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Muriel Zeiter ergänzt: «Wenn ich mal nicht spielen kann, dann fehlt mir die Musik.»