Die «Fiirabigmusig» ist eine bunt gemischte Volksmusiksendung mit täglich wechselnden Schwerpunkten: Montag: Blasmusik Redaktion und Moderation: Roman Portmann Dienstag: Ländlermusik Redaktion und Moderation: Renate Anderegg, Dani Häusler, Ueli Stump Mittwoch: «Lüpfig und müpfig» Schweizer Vol…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Vom 28. bis 30. August verwandelt sich das Walliser Bergdorf Grächen zum zweiten Mal in einen Treffpunkt für Blasmusikfans, anlässlich des Mountain Music Festivals. Der Dorfplatz von Grächen bildet die Konzertarena des Festivals. «Wir wollen mit unserem Festival Menschen zusammenbringen und ihnen unvergleichliche Musikerlebnisse ermöglichen», sagt Sasha Abgottspon im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Der in Grächen aufgewachsene Euphonist ist gemeinsam mit dem Orchesterleiter und Dirigenten Christoph Walter für das musikalische Programm verantwortlich. Das noch junge Festival setzt bewusst auf eine vielseitige Mischung der Blasmusik. Neben regionalen Blaskapellen stehen auch renommierte Formationen auf dem Programm, darunter das Londoner Trompetenquintett «FiveBy5», die siebenköpfige Formation «Die Innsbrucker Böhmische» sowie das «Christoph Walter Orchestra» mit Nelly Patty und Florian Ast. Unter dem Motto «Wallis trifft Südtirol» gastiert zudem die «Bürgerkapelle Klausen» aus Südtirol. An zwei Gesamtspielen am Freitag- und Samstagabend ist das Publikum zum Mitmachen eingeladen. Auch dieser Programmpunkt soll den Austausch und die Begegnung zwischen Musikerinnen, Musikern und Gästen fördern. «Die Noten für das Gesamtspiel können auf unserer Internetseite heruntergeladen werden, sodass alle einfach mitspielen können», erklärt Sasha Abgottspon. Der Musiker blickt mit grosser Vorfreude auf die zweite Festivalausgabe: «Grächen ist meine Heimat. Es freut mich, wenn ich hier etwas bewegen und mitgestalten kann.»

Jodellieder und Volksmusik voller Wärme, Licht und Sommerstimmung. Nur zwei Tage nach der eindrücklichen partiellen Sonnenfinsternis über der Schweiz steht in dieser «Fiirabigmusig» die Sonne im musikalischen Mittelpunkt. Die Sonne schenkt Licht und Wärme, begleitet den Wechsel der Jahreszeiten und prägt seit Generationen auch die Schweizer Volksmusik. Zahlreiche Komponistinnen und Komponisten haben ihr musikalische Denkmäler gesetzt und ihre Kraft und Schönheit in Liedern festgehalten. In dieser «Fiirabigmusig» stehen Jodellieder und Volksmusik rund um die Sonne im Zentrum. Zu hören sind «E Sunnetag» von Ruedi Renggli, «D Sunne» von Willy Felder, «O Sunne» von Miriam Schafroth und «Sunneuntergang» von André von Moos. Dazu erklingen weitere Melodien, die von sonnigen Tagen, warmen Sommerabenden und beeindruckenden Naturschauspielen erzählen. Eine musikalische Stunde voller Lichtblicke, sommerlicher Klänge und Melodien, die die Sonne hoch über den Schweizer Bergen feiern.

Verschiedene Sprachen und fremdländische Melodien ergeben unterschiedliche Klangfarben im Liedprogramm eines Chores. In der heutigen Fiirabigmusig machen wir einen musikalischen Rundgang quer durch die Chormusik Europas. Zu hören sind Lieder wie «Kristallen den fina» oder «Funiculi funicula».

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

Zum 65. Geburtstag von Peter Grossen präsentiert Renate Anderegg eine feierliche Sendung. Das Frutiger Multitalent stand rund 50 Jahre im Gemeindedienst, davon 32 als Gemeindeschreiber, und prägt als leidenschaftlicher «Schwyzer-Örgelispieler» mit über 100 Kompositionen die Schweizer Volksmusikszene

Vom 3. bis 5. September sorgen in der historischen Burgruine Schellenberg noch einmal international ausgewählte Formationen für Gänsehautstimmung. Pascal Seger, Produzent und Gründer des «Princely Liechtenstein Tattoos», blickt bereits mit etwas Wehmut auf die Jubiläumsausgabe: «Wir haben diese Veranstaltung mit viel Herzblut, Leidenschaft und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern aufgebaut», sagt er im Gespräch mit der SRF Musikwelle. «Wir sind wie eine Familie.» Zum Aufhören habe ihn und sein Team vor allem der steigende finanzielle Druck gebracht. Eine besondere Herausforderung ist der Austragungsort selbst. «Da oben gibt es nur ein WC-Häuschen der Pfadi, einen Brunnen und einen einfachen Stromanschluss – sonst nichts», sagt der künstlerische Leiter Jean-Luc Kühnis mit einem Schmunzeln. Infrastruktur, Technik und Material müssten jeweils aufwändig zur Burgruine transportiert werden. Gleichzeitig mache genau dieser Ort den besonderen Charakter des Tattoos aus. Was erwartet das Publikum an der zehnten und letzten Ausgabe des «Princely Liechtenstein Tattoos»? «Wir geben natürlich noch einmal Vollgas», antwortet Jean-Luc Kühnis. Es werden Formationen aus England, Schottland, den Niederlanden oder Belgien auftreten – und natürlich auch solche aus dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz. Bereits zur Tradition geworden ist zudem die «Princely Tattoo Parade», die am Samstag um 11 Uhr durch das Städtchen Vaduz zieht. Begonnen hat alles im Jahr 2012 mit einer spontanen Begegnung. «Ich bin durch Vaduz geschlendert und habe einen einzelnen Dudelsackspieler gehört», erinnert sich Pascal Seger. Da sei er auf die Idee gekommen, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Anfänglich fand das Tattoo jährlich, später zweijährlich statt. 2024 lockte das «Princely Liechtenstein Tattoo» (inklusive Parade) fast 8'000 Zuschauerinnen und Zuschauer ins Fürstentum Liechtenstein. Ticketverlosung World Band Festival Zudem haben Sie bei der Fiirabigmusig die Möglichkeit, zwei Festivalpässe für das World Band Festival 2026 zu gewinnen. Diese gewähren Ihnen vom 19. bis 27. September freien Eintritt zu allen Konzerten des Festivals.

Bekannte und weniger bekannte Jodellieder rund um die Alpenblume. Kaum eine Blume steht so sehr für die Schweiz wie das Edelweiss. Es ziert das Logo des Eidgenössischen Jodlerverbandes und hat auch im Jodelgesang und der Volksmusik seinen festen Platz. Zahlreiche Jodellieder sind dieser besonderen Alpenblume gewidmet, und viele Jodlerklubs tragen das Edelweiss stolz in ihrem Namen. In dieser «Fiirabigmusig» dreht sich alles um das Edelweiss. Zu hören sind bekannte und weniger bekannte Jodellieder wie «Mis Edelwyss» von Jean Clemençon, «I de Edelwyss» von Jakob Ummel oder «s Edelwiss» von Rudolf Flühmann. Ergänzt wird die musikalische Blumenpracht durch Formationen wie die Jodlergruppe Edelwyss-Stärnen oder die Original Appenzeller Streichmusik «Edelweiss» mit dem «Edelweiss-Marsch» von Jakob Alder.

Fast zu jedem Gewässer gibt es passende Chorlieder. Eine Auswahl davon gibt es in dieser Fiirabigmusig, präsentiert von Chormusikredakor Guido Rüegge. So singt der Montanarachor «Von den Bergen rauscht ein Wasser» und mit dem Lied «Barcarole» geht es in die Lagune von Venedig.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang.

Der passionierte Bläser und Komponist Walter Balmer jun. feiert am kommenden 30. August seinen 80. Geburtstag. In der «Fiirabigmusig» wirft Moderatorin Renate Anderegg einen Blick auf das Schaffen der dynamischen Frohnatur, die vom Ruhestand noch lange nichts wissen will. «Mit 80 Jahren fühle ich mich nicht älter als mit 55 oder 60», sagt Walter Balmer jun. mit einem Schmunzeln. Wer dem Musiker begegnet, spürt sofort seinen wachen Geist und seine feinfühlige Lebensfreude. Statt lauter Töne setzt er auf pure Dynamik und kecke Weisheiten. Als Spross der 14. Generation der traditionsreichen Musiker-Dynastie Balmer liegt ihm das Komponieren im Blut. Als eine echte Jungfrau, überlässt er nichts dem Zufall: Pflichtbewusst und detailorientiert feilt er an jedem Ton, denn seine Devise lautet: «Ich mag nicht üben auf der Bühne.» An seinem Geburtstag wünscht sich das Geburtstagskind nur eines: die Familie, gute Leute und natürlich Musik.

Jodellieder als musikalische Einstimmung auf den 1. August. Am Vorabend des Schweizer Nationalfeiertags steht die «Fiirabigmusig» ganz im Zeichen der Heimat. Rund um den 1. August erklingen in der Volksmusik besonders viele Lieder über die Schweiz und ihre vielfältigen Landschaften. Entsprechend gross ist auch die Auswahl an Jodelliedern, die sich mit diesen Themen befassen. In dieser Sendung erklingen Kompositionen, die den Nationalfeiertag auf besondere Weise einstimmen. Manche erzählen von der Schönheit der Heimat, andere von Zusammenhalt, Dankbarkeit und der Verbundenheit zur Schweiz. So entsteht eine musikalische Stunde mit Liedern, die durchaus das Zeug zu einer jodlerischen Nationalhymne hätten. Ob traditionelle Klassiker oder neuere Kompositionen: Die «Fiirabigmusig» lädt dazu ein, den 1. August mit Schweizer Volksmusik einzustimmen und die Vielfalt des Jodelgesangs zu entdecken.

Diese Ausgabe der Fiirabigmusig führt uns hinauf in die Höhe mit Chorliedern, die die Alpen und Berge besingen. Damit stimmen wir uns auf das «Älplerwunschkonzert» ein, das am kommenden Montagabend live aus dem Bergrestaurant Ämpächli in Elm kommt.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang.

Er ist die Bescheidenheit in Person: Der Obwaldner Klarinettist und Saxophonist Edy Wallimann feiert am 31. Juli seinen 80. Geburtstag. Fachwelt und Publikum sind sich einig: Trotz seines enormen Könnens ist Edy Wallimann stets auf dem Boden geblieben. Der quirlige und genügsame Kapellmeister, Komponist und Arrangeur gehört seit Jahrzehnten zur Spitze der Szene. Begonnen hat alles mit einigen Jahren Klarinettenunterricht in Alpnach; später durfte sich Edy am Konservatorium in Luzern weiterbilden. Darüber hinaus erlernte er autodidaktisch Saxophon, Klavier, Bass und Blockflöte. Edy Wallimanns Notenmappe ist mit rund 120 Eigenkompositionen gefüllt; davon ist ein grosser Teil auf mehr als 30 Tonträgern erschienen. Nebst vielen anderen Formationen hat sich Edy vor allem mit der Kapelle Sunnehuisli Alpnach und der heute noch bestehenden Kapelle Edy Wallimann-Clemens Gerig einen bleibenden Namen geschaffen. Für seine grossen Verdienste als Musiker sowie seinen Einsatz zur Pflege der klingenden Folklore erhielt Edy Wallimann 2000 den Goldenen Violinschlüssel. In der Fiirabigmusig ist ein Querschnitt durch sein musikalisches Schaffen zu hören.

Beim World Music Contest in den Niederlanden siegte die Walliser Brass Band in der höchsten Kategorie «Concert Division». Die Brass Band 13 Étoiles darf sich Weltmeisterin nennen. «Ich bin sehr glücklich und sehr stolz auf die Musikantinnen und Musikanten», sagt Dirigent Frédéric Théodoloz. «Es ist ein fantastisches Gefühl.» Die Walliser Brass Band hatte den Titel bereits 2005 inne. Das Rennen um den Titel war denkbar knapp. Nur 0,04 Punkte trennten die zweitplatzierte Brass Band Willebroek aus Belgien (97,25 Punkte) und die Brass Band 13 Étoiles (97,29 Punkte). Mit der Flowers Band aus England war auch die amtierende Europameisterin am Start. Sie landete auf Rang drei. Der World Music Contest findet alle vier Jahre in Kerkrade (Niederlande) statt. Brass Bands und Blasorchester aus der ganzen Welt nehmen am Wettbewerb teil. Die Schweiz ist in diesem Jahr mit acht Formationen vertreten.

Jodellieder zwischen Aufbruch und Heimkehr. Die Sommerferien sind für viele die Zeit des Reisens. Ob ans Meer, in die Berge oder ins Sommerlager – für die einen beginnt das Abenteuer in der Ferne, während andere sich schon bald wieder auf die Rückkehr nach Hause freuen. Fernweh und Heimweh liegen oft näher beieinander, als man denkt. Diese «Fiirabigmusig» widmet sich diesen beiden Gefühlen mit einer Auswahl passender Jodellieder. Zu hören sind unter anderem die Komposition «Färnweh» von Arlette Wismer sowie die beiden Jodellieder «Heiweh» von Robert Fellmann und Johann Wepf. Sie erzählen vom Unterwegssein, von der Sehnsucht nach neuen Eindrücken und von der Verbundenheit mit der Heimat. Eine musikalische Stunde, die Ferienerinnerungen weckt und zeigt, dass Fernweh und Heimweh in der Volksmusik seit jeher ihren festen Platz haben.

Viele kennen sie noch, die deutschen Volkslieder, die bereits unsere Grosseltern gesungen haben. Diese Fiirabigmusig bringt einen Mix aus bekannten und unbekannteren Melodien. Neben Klassikern wie «Am Brunnen vor dem Tore» gibt es auch Volkslieder zu hören, die weit weniger bekannt geworden sind.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang.

Rees Gwerder (1911-1998) stammte aus dem Moutatal und wurde erst in den 60er-Jahren entdeckt. Dann jedoch ging seine Karriere durch die Decke. Gerade bei den heutigen Jungmusikanten geniesst er Kultstatus. Für die Sendung anlässlich des 115. Geburtstages von Rees Gwerder hat sich Redaktor Dani Häusler mit verschiedenen Musikanten über ihn unterhalten. Enstanden ist ein Portrait über einen wichtigen Schwyzerörgeler der bis heute als Vorbild dient. Dominik Flückiger (30), Simon Lüthi (44), Niklaus Hess (30) sowie Filmemacher und Rees Gwerder-Schüler Cyrill Schläpfer (67, Film: Urmusig) schildern ihr Bild vom grossen Musikanten.

Das Blasorchester Neuenkirch ist eine von acht Schweizer Formationen, die am 20. World Music Contest in den Niederlanden teilnehmen. Der World Music Contest findet vom 9. Juli bis zum 2. August in Kerkrade NL in der Nähe von Maastricht statt. Während viele Musikvereine Sommerpause machen, probt das Blasorchester Neuenkirch intensiv für den Wettbewerb. «Natürlich wollen wir gut abschneiden, aber uns ist auch die gemeinsame Zeit als Verein wichtig», sagt der Präsident des Blasorchesters Neuenkirch, Michel König, im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Ihren aktuellen Formstand haben die Musikantinnen und Musikanten bereits am Eidgenössischen Musikfest 2026 in Biel eindrücklich bewiesen. In der Konzertmusik der Kategorie Harmonie 1. Klasse holten sie sich den 1. Rang vor ihrer Jury. «Das schafft Selbstvertrauen und kittet den Verein zusammen», freut sich Michel König. Das Blasorchester Neuenkirch wird am 25. Juli am Wettbewerb teilnehmen. Die weiteren Schweizer Formationen am diesjährigen World Music Contest sind (in der Auftrittsreihenfolge): Brass Band Schüpfen, Brass Band Treize Étoiles, Ensemble de Cuivres Ambitus, VBJ Youth Wind Orchestra, Blasorchester Stadtmusik Luzern, Jugend-BLO Oberer Sempachersee und Symphonisches BLO Kreuzlingen.

Jodellieder rund um Bäche, Seen und Wasserfälle. Auch wenn in den vergangenen Tagen vielerorts Regen gefallen ist, bleibt Wasser in diesem Sommer ein kostbares Gut. Nach den langen Hitze- und Trockenperioden der vergangenen Wochen ist deutlich geworden, wie wichtig Bäche, Flüsse, Seen und Quellen für Mensch und Natur sind. Passend dazu widmet sich diese «Fiirabigmusig» dem Element Wasser. Zu hören sind Jodellieder, die das Wasser in seinen unterschiedlichsten Facetten besingen. Dazu gehören «s' Wasser» von Marie-Theres von Gunten, «Mys Wasserrad» von Willi Valotti, «Am Wasserfall» von Kläus Dobler, «Dr Bärgbach» von Ernst Sommer oder «Am See» von Emil Wallimann. Sie erzählen von rauschenden Bergbächen, stillen Seen und der besonderen Atmosphäre, die das Wasser seit jeher auf Komponistinnen und Komponisten ausübt. Ob als Lebensquelle, Naturerlebnis oder Ort der Ruhe – Wasser spielt auch in der Volksmusik immer wieder eine wichtige Rolle. Diese «Fiirabigmusig» lädt dazu ein, eine Stunde lang musikalisch an Bächen entlangzuwandern, an einem Seeufer zu verweilen oder dem Rauschen eines Wasserfalls zuzuhören.

Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert in dieser Fiirabigmusig eine sommerlich-bunte Chorliedermischung. Vom Lied «Sumer is icumen in» aus dem Mittelalter, der traditionellen Melodie «An einem Sommermorgen» und dem schwungvollen Song «Sunshine in my soul» ist alles dabei.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang.

Die Geschichte von Musiker Albert Graf fasziniert: Als Kind im TV entdeckt, wurde das Hackbrett zur Lebensleidenschaft. Seit Jahrzehnten gibt er sein Wissen als Lehrer engagiert weiter. Albert Graf feiert am 4. Juli seinen 60. Geburtstag. Zu diesem runden Wiegenfest widmen wir ihm eine persönliche «Fiirabigmusig». Moderatorin Renate Anderegg präsentiert eine bunte Vielfalt an Schweizer Ländlermusik und Melodien rund um Albert Grafs Hackbrett.

Blasmusik, die nach Ferien schmeckt. In dieser Stunde geht es musikalisch quer durch die Sommerferienwelt: Es werden Titel über Reisen, Ausflüge, Sonne und Freiheit gespielt. Eine Sendung, die Lust macht, die Koffer zu packen – oder einfach die Seele baumeln zu lassen.

Jodellieder rund um die Nacht – passend zum WM-Viertelfinal der Schweiz am Wochenende. In der Nacht auf Sonntag blickt die ganze Schweiz nach Kansas City. Um drei Uhr morgens Schweizer Zeit trifft die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft im Viertelfinal der Fussball-Weltmeisterschaft auf Argentinien. Weil viele Fans das historische Spiel gemeinsam verfolgen wollen, haben zahlreiche Städte und mehrere Kantone die Nacht zur Freinacht erklärt und die Sperrstunden aufgehoben. Passend zu dieser besonderen Nacht dreht sich in der «Fiirabigmusig» alles um die Nacht. Zu hören sind Jodellieder, die von Abendstimmungen, sternenklaren Nächten, Träumen und der Ruhe der Nacht erzählen. Andere Kompositionen beschreiben das nächtliche Unterwegssein oder laden mit ihren Melodien zum Innehalten ein. Die Sendung zeigt, wie vielfältig das Thema Nacht im Schweizer Jodellied besungen wird – mal besinnlich und ruhig, mal romantisch und voller Sehnsucht. Damit stimmt die «Fiirabigmusig» nicht nur auf eine aussergewöhnliche Fussballnacht ein, sondern auch auf einen Sommerabend, der für viele länger dauert als sonst.

Das Chorsingen wird abwechslungsreicher und interessanter, wenn in verschiedenen Sprachen gesungen wird. Das Repertoire vieler Chöre ist auch bei uns in der Schweiz daher oftmals international angehaucht. Neben Liedern aus der Schweiz oder Europa werden oft auch Melodien von weit her gesungen.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang

Am 6. Juli 2026 feiert die Schweizer Ausnahme-Akkordeonistin Claudia Muff ihren 55. Geburtstag – und wir feiern sie in der «Fiirabigmusig». Die Luzernerin gehört seit Jahrzehnten zu den prägendsten, profiliertesten und vielseitigsten Figuren der Schweizer Volksmusikszene. Aufgewachsen in der Musikerfamilie Hans Muff, in den Ausläufern des Napfgebiets, stand Claudia Muff schon früh mit Grössen der Schweizer Szene auf der Bühne. Ihr Spiel zeichnet sich durch eine unverkennbare Mischung aus technischer Brillanz, tiefer Emotionalität und stilistischer Offenheit aus. Sie beherrscht den Spagat zwischen traditioneller Ländlermusik und moderner, experimenteller Schweizer Volksmusik meisterhaft. Darüber hinaus schlägt sie mit ihren verschiedenen Formationen regelmässig Brücken zur Weltmusik. Ob französischer Valse-Musette, argentinischer Tango, osteuropäischer Klezmer oder feine Jazzelemente: Claudia Muff beweist, dass das Akkordeon keine stilistischen Grenzen kennt. Renate Anderegg präsentiert ihr beindruckendes Schaffen.