Die «Fiirabigmusig» ist eine bunt gemischte Volksmusiksendung mit täglich wechselnden Schwerpunkten: Montag: Blasmusik Redaktion und Moderation: Roman Portmann Dienstag: Ländlermusik Redaktion und Moderation: Renate Anderegg, Dani Häusler, Ueli Stump Mittwoch: «Lüpfig und müpfig» Schweizer Vol…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

«Dass ich bei den Alderbuebe einsteigen konnte, war ein grosses Glück» sagt Michael Bösch heute im Rückblick. «Ich habe musikalisch sehr viel von ihnen gelernt: Offenheit gegenüber Neuem aber auch den Respekt für die Tradition». Die Tradition hat Michael Bösch vor allem mit den Alderbuebe ausgelebt, meist auch in der Appenzeller-Tracht. Beim Trio Item-Quartett oder dem Trio Schueflade standen dann meist modernere Ausprägungen der Volksmusik im Zentrum. Aktuell probt Michael Bösch mit einer progressiv Rock-Band aus der Region Zug.

Er sei sprachlos gewesen, beschreibt Armin Bachmann den Moment, als er vom Stephan-Jaeggi-Preis 2026 erfuhr. Am 4. Oktober wird ihm die höchste Auszeichnung der Schweizer Blasmusik verliehen. Als Posaunist, Dozent und Mentor hat Bachmann weit über die Landesgrenzen hinaus Generationen von Musikerinnen und Musikern geprägt. Gleichzeitig engagierte er sich während seiner gesamten Laufbahn für die Schweizer Blasmusikvereine. «Mir waren immer die Menschen wichtig. Ob Profi oder Amateur, spielte dabei nie eine Rolle», sagt er im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Für die Preisverleihung hat Bachmann sein Projekt «Harmoniversum» ausgewählt, ein Konzertprojekt mit einer Uraufführung und rund 200 Mitwirkenden. Das Oberaargauische Blasmusikcamp steht dabei zusammen mit dem Oberaargauischen Jugendmusikcamp, einer Brass Band, einer Big Band und einer Ad-hoc-Streicherformation auf der Bühne. Zusammen entführen sie das Publikum in ein Universum der Musik, eben ins «Harmoniversum». Weitere Informationen finden Sie unter «Mehr zum Thema». Der Stephan-Jaeggi-Preis gilt als höchste Auszeichnung der Schweizer Blasmusikszene. Er wird jährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Blasmusik verdient gemacht haben. 2026 erhalten ihn Armin Bachmann und Felix Hauswirth. Ein Interview mit Felix Hauswirth ist am Montag, 9. November, in der Sendung «Fiirabigmusig» zu hören.

Jubiläum und neue CD eines traditionsreichen Vereins. Der Jodlerklub Edelweiss Zofingen feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr findet seinen Höhepunkt am 26. September mit dem Jubiläumsabend im Stadtsaal Zofingen. Zudem hat der Verein zu seinem runden Geburtstag eine neue CD veröffentlicht. In dieser «Fiirabigmusig» stehen das Jubiläum und die neue Produktion des Jodlerklub Edelweiss Zofingen im Mittelpunkt. Zu hören sind ausgewählte Titel der Jubiläums-CD sowie weitere Aufnahmen aus der langen Vereinsgeschichte. Gegründet wurde der Verein 1926 als Abstinentenchörli «Alperösli». Drei Jahre später erfolgte die Umbenennung in Jodlerklub Edelweiss Zofingen und gleichzeitig der Beitritt zum Eidgenössischen Jodlerverband. Einen wichtigen Aufschwung erlebte der Klub 1938 mit dem Eintritt des Jodlerpaares Hanni und Adolf Bracher. Insbesondere Hanni Bracher prägte den Verein während vieler Jahrzehnte als musikalische Leiterin und wurde zu einer der prägendsten Persönlichkeiten der Klubgeschichte. Eine abwechslungsreiche Stunde mit viel Jodelgesang und Geschichten aus einem Verein, der seit einem Jahrhundert das Schweizer Brauchtum mitprägt und bis heute aktiv gestaltet.

Chöre singen gerne beliebte «Ohrwürmer», auch weil das Publikum sie gerne hört. In dieser Fiirabigmusig sind Evergreens zu hören wie «Salade de fruits», das italienische Canzoni «Volare» oder der alte Schlager «Schmidtchen Schleicher».

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

Der Lachner Akkordeonist Hugo Bigi wäre dieses Jahr 100 geworden. Für Kurt Baumgartner (80) war er das grosse Vorbild – in den 60er-Jahren traten die beiden öfters gemeinsam auf.

Am Samstag startete das 27. World Band Festival mit der Live-Sendung der SRF Musikwelle und dem «Swiss Open Contest». Beim «Swiss Open Contest» massen sich im KKL Luzern zehn der besten Brass Bands der Schweiz vor einer Jury. Mit 346 Punkten ging die Unterwalliser Brass Band Treize Étoiles als Siegerin hervor. Den zweiten und dritten Platz belegten die Brass Band Berner Oberland (344 Punkte) und die Brass Band Bürgermusik Luzern (342 Punkte). Bei strahlendem Sonnenschein verfolgte am Nachmittag ein begeistertes Publikum die gemeinsame Live-Sendung der SRF Musikwelle und des World Band Festivals. Fünf hochkarätige Formationen sorgten für Gänsehautmomente: · Black Dyke Band (England) · Blasorchester Feldmusik Bennau · BML Talents · Kaiser Musikanten (Österreich) · Schäbyschigg Die Fiirabigmusig lässt die Höhepunkte der Sendung noch einmal Revue passieren. Die gesamte Sendung ist nach wie vor online abrufbar (siehe unter «Mehr zum Thema»).

Rückblick auf das 1. Eidgenössische Jugendjodelfest in Grindelwald. Drei Tage lang stand Grindelwald ganz im Zeichen der jungen Schweizer Volkskultur. Über 1000 Kinder und Jugendliche aus allen Landesteilen trafen sich zum 1. Eidgenössischen Jugendjodelfest und sorgten mit Jodelgesang, Alphorn- und Büchelklängen sowie Fahnenschwingen für unvergessliche Momente. In dieser «Fiirabigmusig» wird auf die gelungene Premiere zurückgeblickt. Zu hören sind Stimmungen und Stimmen vom Festgelände sowie ein Gespräch mit OK-Präsidentin Heidi Schlunegger. Sie zieht Bilanz über ein Wochenende voller Begegnungen, Emotionen und beeindruckender Darbietungen und erzählt, wie sie das erste Eidgenössische Jugendjodelfest erlebt hat. Das Fest begeisterte nicht nur die jungen Aktiven, sondern auch Tausende von Gästen aus dem In- und Ausland. Vor der imposanten Kulisse der Eigernordwand wurde sichtbar, wie lebendig das Schweizer Brauchtum ist und mit wie viel Freude die nächste Generation diese Traditionen weiterträgt. Die Grösse des Anlasses zeigte sich auch in der Festwirtschaft: Allein im grossen Festzelt wurden über eine Tonne Pommes frites frittiert sowie 1'100 Steaks und 980 Bratwürste gegrillt.

In dieser «Fiirabigmusig» sind Chöre, aber auch Lieder aus dem Kanton Bern zu hören. Mit dem Belper Chor machen wir zudem einen Ausflug «unter den Himmel von Paris». So lautet das Motto ihrer neusten Konzertgeschichte, die am 23., 25. und 27. September aufgeführt wird. Ein ganz besonderes Chorkonzept hat der Belper Chor unter dem Label «Story in Concert» in den letzten gut 20 Jahren entwickelt. Erzählt wird eine ganze Konzertgeschichte, aufgeführt vom Belper Chor unter der Leitung von Mathias Behrends. Das Orchester «Camerata Zagreb» begleitet dabei den Chor und auch die Sopranistin Nikolina Pinko. Alle Lieder wurden exklusiv für dieses Konzert arrangiert, zu hören sind somit lauter Weltpremieren der Chormusik. Mit Musik und Text wird das Publikum mit der Konzertgeschichte «Unter dem Himmel von Paris» in eine Buchhandlung für alte und historische Bücher entführt, die es seit über hundert Jahren im 6. Arrondissement von Paris gibt. Chormusikredaktor Guido Rüegge unterhält sich in dieser Stunde mit Mathias Behrends und Christof Ramseier über diese originelle Chorveranstaltung. Christof Ramseier singt im Belper Chor im 1. Bass und Mathias Behrends leitet den Chor seit 2008.

Am 12. September feiert der Saxofonist Simon Fluri gemeinsam mit dem Sinfonischen Blasorchester Bern (SIBO) die Uraufführung eines neuen Saxofonkonzerts. Der 27-jährige Musiker hat das Werk selbst beim Schweizer Komponisten Oliver Waespi in Auftrag gegeben. «Es ist mir ein Anliegen, die Entstehung neuer Werke für das Saxofon zu fördern», sagt Simon Fluri im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Bei der Uraufführung steht er als Solist zusammen mit dem Sinfonischen Blasorchester Bern SIBO auf der Bühne. Für Simon Fluri zählt das Saxofon zu den vielseitigsten Blasinstrumenten überhaupt. «Mit seinen unterschiedlichen Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten ist es ein ideales Soloinstrument», erklärt er. Nach der Premiere in Bern wird er das neue «Konzert für Saxophon und sinfonisches Blasorchester» auch in Werneck und Würzburg (Deutschland) sowie in Helsinki (Finnland) aufführen. Konzert «Herbst» des Sinfonischen Blasorchesters Bern (SIBO), 12. September 2026, 19.30 Uhr, Reformierte Kirche Bern-Bethlehem. Weiter in der Sendung: Schweizerisches Blaskapellentreffen 2026: Vom 11. bis 13. September treffen sich in Schüpfheim 47 Blaskapellen. Insgesamt stehen rund 80 Freikonzerte auf dem Programm. Zudem kämpfen 22 Formationen um den Titel des Schweizermeisters. «Top Secret and Friends»: Das «Top Secret Drum Corps» präsentiert gemeinsam mit internationalen Spitzenformationen eine spektakuläre Trommelshow. Die Aufführungen finden vom 10. bis 13. September 2026 im Musical Theater Basel statt.

Vorschau auf das Eidgenössische Jugendjodelfest Grindelwald. Vom 11. bis 13. September findet in Grindelwald das 1. Eidgenössische Jugendjodelfest statt. Erstmals treffen sich Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz zu einem eigenen eidgenössischen Anlass und präsentieren ihr Können in den Sparten Jodeln, Alphorn- und Büchelblasen sowie Fahnenschwingen. Eine Woche vor dem Grossanlass stimmt die «Fiirabigmusig» auf das Fest ein. Musikalisch führt die Sendung ins Berner Oberland und in die Region rund um Grindelwald. Zu hören sind lüpfige Volksmusikformationen, berührende Jodellieder sowie Aufnahmen mit jungen Jodlerinnen und Jodlern und Nachwuchs-Alphornbläserinnen und -bläsern. Sie alle zeigen, wie lebendig und vielfältig die Schweizer Folklore heute von der jungen Generation gepflegt wird. Zudem gibt es in der Sendung ein Gespräch mit der OK-Präsidentin Heidi Schlunegger. Sie gibt Einblicke in die Vorbereitungen vor Ort, spricht über die Rolle Grindelwalds als Gastgeber des ersten Eidgenössischen Jugendjodelfests und erklärt, wie die Jungfrauregion die vielen jungen Teilnehmenden und Gäste empfangen wird.

Abertausende von Tieren gibt es auf der Welt und fast so viele Lieder dazu. Es geht «tierisch» zu und her in dieser Stunde. Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert in seiner «Fiirabigmusig» Lieder vom «Butterfly« über den «Chamäleon-Ruma» bis hin zum Evergreen «Ich wollt' ich wär ein Huhn».

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

Wenn die Trauben reifen, beginnt in den Weinbergen die wichtigste Zeit des Jahres. Mit dem Einzug des Herbstes und seinen leuchtenden Farben startet vielerorts die Weinernte. Dann herrscht emsiges Treiben in den Rebbergen, denn die reifen Trauben müssen zum richtigen Zeitpunkt gelesen werden. Oft geschieht dies noch von Hand und mit grosser Sorgfalt. Aus den geernteten Früchten entsteht später ein edler Tropfen, der den Charakter der jeweiligen Region spiegelt. Freunde des Weins geniessen diese spezielle Jahreszeit ganz besonders. Auch in der Ländlermusik hat der Wein seinen festen Platz. Davon zeugen klingende Titel wie «En Bernecker mit Pfiff», «Es Tröpfli Spiezer» oder «A süffiga Herrschäftler-Wy»; damit drücken Musikantinnen und Musikanten ihre Verbundenheit zur gemütlichen Geselligkeit aus.

Die Musikgesellschaft aus dem Berner Oberland feiert ihr Jubiläum am 5. September mit vielen musikalischen Gästen und einem grossen Fest. «Wir haben einen sehr guten Zusammenhalt, es ‹fägt›, so wie es momentan läuft», schwärmt Roman Lörtscher von der Musikgesellschaft Wimmis. Er spielt Baritonsaxophon und ist im Organisationskomitee des grossen Jubiläumsfests. Nebst befreundeten Vereinen aus der näheren Umgebung reisen für das Fest auch die Musikgesellschaft Silvaplana und die Musikgesellschaft Zermatt nach Wimmis. Zu beiden Musikgesellschaften bestünden persönliche Beziehungen von Vereinsmitgliedern, sagt Roman Lörtscher im Gespräch mit der SRF Musikwelle: «Wir durften auch schon in Zermatt auftreten.» Zum Programm des Jubiläumsfests gehören unter anderem ein Festumzug, mehrere Unterhaltungskonzerte, ein Jubiläumsakt, ein Konzert der Blechbläser-Band «Die Gendarmen» sowie eine Bar mit DJ (Link zum detaillierten Programm unter «Mehr zum Thema»). «Wir wollten bewusst ein grosses Fest machen und Präsenz im Dorf zeigen», sagt Roman Lörtscher. Die Musikgesellschaft Wimmis hat rund 40 Mitglieder, spielt in der Kategorie Harmonie 2. Klasse und nimmt auch regelmässig an Musikfesten teil. Ticketverlosung World Band Festival Zudem haben Sie bei der Fiirabigmusig die Möglichkeit, zwei Tickets für das «Tattoo on Stage» zu gewinnen (Samstag, 26. September 2026 im KKL Luzern).

Jodellieder und Volksmusik rund um den schönsten Tag im Leben. Der Spätsommer gehört traditionell zu den beliebtesten Zeiten zum Heiraten. Wenn Braut und Bräutigam vor den Traualtar treten, begleiten Musik und Gesang den festlichen Tag oft von früh bis spät. Kein Wunder also, dass sich auch zahlreiche Komponisten der Schweizer Volksmusik vom Thema Hochzeit inspirieren liessen. In dieser «Fiirabigmusig» stehen solche Hochzeits-Kompositionen im Mittelpunkt. Zu hören sind unter anderem «Hochsig-ha» und «Hochsig-Tänz» von Robert Fellmann, «D' Hochzytsreis» von Adolf Stähli, «E bsundere Tag» von Walter Stadelmann und «Liebha» von Emil Grolimund. Dazu erklingt die «Alphorn-Hochzytspolka» von Fritz Mühlematter. Einen Blick zurück in frühere Zeiten ermöglicht zudem das traditionelle Jodellied «S' arm Hochsig». Das einst vor allem im Kanton Luzern verbreitete Neck- und Spasslied wurde vom Volksliedersammler Alfons Leonz Gassmann festgehalten und zählt zu den volkstümlichen Hochzeitsliedern vergangener Generationen.

Im Kanton Graubünden ist der Dirigent und Pianist Clau Scherrer eine feste «Grösse». Ende dieses Monats wird er 50 Jahre alt. Höchste Zeit für ein Portrait in der «Fiirabigmusig». Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert Chormusik von und mit Clau Scherrer. Geboren ist Clau Scherrer am 31. August 1976 in Trun. Dort ist er in einem durch und durch musikalischen Haushalt aufgewachsen. Sein Vater Carli Scherrer war der Dorflehrer, der zudem auch Organist und Kirchenchordirigent war. Im Hause Scherrer wurde ständig gesungen und musiziert. Die vier älteren Schwestern von Clau Scherrer sangen oft zu Hause im Quartett. Aus den «Soras Scherrer» entwickelte sich ein aufstrebendes, engagiertes und sehr erfolgreiches Ensemble, das ständig angefragt und engagiert wurde. Das Radio der rätoromanischen Schweiz RTR nahm die ersten Lieder von ihnen auf. Es folgten Konzertauftritte, zuerst in der Region, dann schweizweit bis das Frauenquartett «Soras Scherrer» bis weit über die Landesgrenzen hinaus für Auftritte engagiert wurde. Regelmässig wurden die vier Schwestern auch von ihrem sehr talentierten Bruder Clau am Klavier begleitet. Bereits als junger Pianist konnte Clau Scherrer diverse Auszeichnungen und Förderpreise entgegennehmen. Zunehmend zog es ihn aber auch zur Arbeit mit Chören hin. Sein Vater animierte ihn dazu, doch selber als Dirigent Chöre zu übernehmen. So gründete Clau Scherrer im Jahre 1999 den Chor «cantus firmus surselva», den er seither auch ohne Unterbruch dirigiert. Dieser einzigartige Chor mit Sängerinnen und Sängern aus ganz Graubünden hat sich einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Er zählt heute zu den führenden Chören im Kanton. Von 2004 bis 2015 dirigierte Clau Scherrer auch den bekannten Männerchor «Chor Viril Lumnezia». Wichtige Erfahrungen für seine weitere Chorleitertätigkeit konnte er machen, als er von 2008 bis 2010 den Schweizer Jugendchor dirigierte. Die Frische und Unbekümmertheit der jugendlichen Sängerinnen und Sängern prägt seine Chorarbeit bis heute.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

Sein Erstinstrument war das Klavier, bekannt jedoch wurde er als Klarinettist. Hektor Marti ist seit über 40 Jahren Teil vom innovativen Quartett Res Schmid-Gebrüder Marti. Redaktor Dani Häusler hat mit ihm über sein Musikantenleben gesprochen.

Vom 28. bis 30. August verwandelt sich das Walliser Bergdorf Grächen zum zweiten Mal in einen Treffpunkt für Blasmusikfans, anlässlich des Mountain Music Festivals. Der Dorfplatz von Grächen bildet die Konzertarena des Festivals. «Wir wollen mit unserem Festival Menschen zusammenbringen und ihnen unvergleichliche Musikerlebnisse ermöglichen», sagt Sasha Abgottspon im Gespräch mit der SRF Musikwelle. Der in Grächen aufgewachsene Euphonist ist gemeinsam mit dem Orchesterleiter und Dirigenten Christoph Walter für das musikalische Programm verantwortlich. Das noch junge Festival setzt bewusst auf eine vielseitige Mischung der Blasmusik. Neben regionalen Blaskapellen stehen auch renommierte Formationen auf dem Programm, darunter das Londoner Trompetenquintett «FiveBy5», die siebenköpfige Formation «Die Innsbrucker Böhmische» sowie das «Christoph Walter Orchestra» mit Nelly Patty und Florian Ast. Unter dem Motto «Wallis trifft Südtirol» gastiert zudem die «Bürgerkapelle Klausen» aus Südtirol. An zwei Gesamtspielen am Freitag- und Samstagabend ist das Publikum zum Mitmachen eingeladen. Auch dieser Programmpunkt soll den Austausch und die Begegnung zwischen Musikerinnen, Musikern und Gästen fördern. «Die Noten für das Gesamtspiel können auf unserer Internetseite heruntergeladen werden, sodass alle einfach mitspielen können», erklärt Sasha Abgottspon. Der Musiker blickt mit grosser Vorfreude auf die zweite Festivalausgabe: «Grächen ist meine Heimat. Es freut mich, wenn ich hier etwas bewegen und mitgestalten kann.»

Jodellieder und Volksmusik voller Wärme, Licht und Sommerstimmung. Nur zwei Tage nach der eindrücklichen partiellen Sonnenfinsternis über der Schweiz steht in dieser «Fiirabigmusig» die Sonne im musikalischen Mittelpunkt. Die Sonne schenkt Licht und Wärme, begleitet den Wechsel der Jahreszeiten und prägt seit Generationen auch die Schweizer Volksmusik. Zahlreiche Komponistinnen und Komponisten haben ihr musikalische Denkmäler gesetzt und ihre Kraft und Schönheit in Liedern festgehalten. In dieser «Fiirabigmusig» stehen Jodellieder und Volksmusik rund um die Sonne im Zentrum. Zu hören sind «E Sunnetag» von Ruedi Renggli, «D Sunne» von Willy Felder, «O Sunne» von Miriam Schafroth und «Sunneuntergang» von André von Moos. Dazu erklingen weitere Melodien, die von sonnigen Tagen, warmen Sommerabenden und beeindruckenden Naturschauspielen erzählen. Eine musikalische Stunde voller Lichtblicke, sommerlicher Klänge und Melodien, die die Sonne hoch über den Schweizer Bergen feiern.

Verschiedene Sprachen und fremdländische Melodien ergeben unterschiedliche Klangfarben im Liedprogramm eines Chores. In der heutigen Fiirabigmusig machen wir einen musikalischen Rundgang quer durch die Chormusik Europas. Zu hören sind Lieder wie «Kristallen den fina» oder «Funiculi funicula».

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Mix von der Streichmusik über Ländlerkapellen bis zur reinen Örgeliformation.

Zum 65. Geburtstag von Peter Grossen präsentiert Renate Anderegg eine feierliche Sendung. Das Frutiger Multitalent stand rund 50 Jahre im Gemeindedienst, davon 32 als Gemeindeschreiber, und prägt als leidenschaftlicher «Schwyzer-Örgelispieler» mit über 100 Kompositionen die Schweizer Volksmusikszene

Vom 3. bis 5. September sorgen in der historischen Burgruine Schellenberg noch einmal international ausgewählte Formationen für Gänsehautstimmung. Pascal Seger, Produzent und Gründer des «Princely Liechtenstein Tattoos», blickt bereits mit etwas Wehmut auf die Jubiläumsausgabe: «Wir haben diese Veranstaltung mit viel Herzblut, Leidenschaft und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern aufgebaut», sagt er im Gespräch mit der SRF Musikwelle. «Wir sind wie eine Familie.» Zum Aufhören habe ihn und sein Team vor allem der steigende finanzielle Druck gebracht. Eine besondere Herausforderung ist der Austragungsort selbst. «Da oben gibt es nur ein WC-Häuschen der Pfadi, einen Brunnen und einen einfachen Stromanschluss – sonst nichts», sagt der künstlerische Leiter Jean-Luc Kühnis mit einem Schmunzeln. Infrastruktur, Technik und Material müssten jeweils aufwändig zur Burgruine transportiert werden. Gleichzeitig mache genau dieser Ort den besonderen Charakter des Tattoos aus. Was erwartet das Publikum an der zehnten und letzten Ausgabe des «Princely Liechtenstein Tattoos»? «Wir geben natürlich noch einmal Vollgas», antwortet Jean-Luc Kühnis. Es werden Formationen aus England, Schottland, den Niederlanden oder Belgien auftreten – und natürlich auch solche aus dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz. Bereits zur Tradition geworden ist zudem die «Princely Tattoo Parade», die am Samstag um 11 Uhr durch das Städtchen Vaduz zieht. Begonnen hat alles im Jahr 2012 mit einer spontanen Begegnung. «Ich bin durch Vaduz geschlendert und habe einen einzelnen Dudelsackspieler gehört», erinnert sich Pascal Seger. Da sei er auf die Idee gekommen, eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Anfänglich fand das Tattoo jährlich, später zweijährlich statt. 2024 lockte das «Princely Liechtenstein Tattoo» (inklusive Parade) fast 8'000 Zuschauerinnen und Zuschauer ins Fürstentum Liechtenstein. Ticketverlosung World Band Festival Zudem haben Sie bei der Fiirabigmusig die Möglichkeit, zwei Festivalpässe für das World Band Festival 2026 zu gewinnen. Diese gewähren Ihnen vom 19. bis 27. September freien Eintritt zu allen Konzerten des Festivals.

Bekannte und weniger bekannte Jodellieder rund um die Alpenblume. Kaum eine Blume steht so sehr für die Schweiz wie das Edelweiss. Es ziert das Logo des Eidgenössischen Jodlerverbandes und hat auch im Jodelgesang und der Volksmusik seinen festen Platz. Zahlreiche Jodellieder sind dieser besonderen Alpenblume gewidmet, und viele Jodlerklubs tragen das Edelweiss stolz in ihrem Namen. In dieser «Fiirabigmusig» dreht sich alles um das Edelweiss. Zu hören sind bekannte und weniger bekannte Jodellieder wie «Mis Edelwyss» von Jean Clemençon, «I de Edelwyss» von Jakob Ummel oder «s Edelwiss» von Rudolf Flühmann. Ergänzt wird die musikalische Blumenpracht durch Formationen wie die Jodlergruppe Edelwyss-Stärnen oder die Original Appenzeller Streichmusik «Edelweiss» mit dem «Edelweiss-Marsch» von Jakob Alder.

Fast zu jedem Gewässer gibt es passende Chorlieder. Eine Auswahl davon gibt es in dieser Fiirabigmusig, präsentiert von Chormusikredakor Guido Rüegge. So singt der Montanarachor «Von den Bergen rauscht ein Wasser» und mit dem Lied «Barcarole» geht es in die Lagune von Venedig.

In der «Fiirabigmusig» am Mittwoch tauchen wir musikalisch in die vielseitige Schweizer Volksmusik ein. Jede Region und jede Besetzung hat ihren ganz eigenen Klang.

Der passionierte Bläser und Komponist Walter Balmer jun. feiert am kommenden 30. August seinen 80. Geburtstag. In der «Fiirabigmusig» wirft Moderatorin Renate Anderegg einen Blick auf das Schaffen der dynamischen Frohnatur, die vom Ruhestand noch lange nichts wissen will. «Mit 80 Jahren fühle ich mich nicht älter als mit 55 oder 60», sagt Walter Balmer jun. mit einem Schmunzeln. Wer dem Musiker begegnet, spürt sofort seinen wachen Geist und seine feinfühlige Lebensfreude. Statt lauter Töne setzt er auf pure Dynamik und kecke Weisheiten. Als Spross der 14. Generation der traditionsreichen Musiker-Dynastie Balmer liegt ihm das Komponieren im Blut. Als eine echte Jungfrau, überlässt er nichts dem Zufall: Pflichtbewusst und detailorientiert feilt er an jedem Ton, denn seine Devise lautet: «Ich mag nicht üben auf der Bühne.» An seinem Geburtstag wünscht sich das Geburtstagskind nur eines: die Familie, gute Leute und natürlich Musik.