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Die deutsche Sopranistin Annette Dasch singt auf den grossen Opernbühnen der Welt – und widmet sich ebenso leidenschaftlich dem Kunstlied. Beim Festival LIEDBasel spricht sie über intime Konzertformate, musikalische Partnerschaft und die Kraft kleiner Formen. 02:05 Talk Ich treffe die deutsche Sopranistin Annette Dasch beim Festival LIEDBasel. Gemeinsam mit dem Pianisten Wolfram Rieger ist sie dort Artist in Residence und gestaltet unter anderem einen Liederabend im Don Bosco Basel. Im Gespräch erzählt sie von ihrer langjährigen Beziehung zum Kunstlied, von Schumann-Liedern, die sie als junge Sängerin zunächst ablehnte, und davon, weshalb sie heute gerade deren emotionale Direktheit und erzählerische Tiefe schätzt. Ausserdem spricht sie darüber, was einen gelungenen Liederabend ausmacht und warum musikalisches Vertrauen zwischen Stimme und Klavier im Duo essenziell ist. 29:28 Konzerttipp Die Zurich Chamber Singers feiern mit dem neuen Programm „Earth Seen From Above“ ihr zehnjähriges Jubiläum. Das Schweizer Vokalensemble ist mit Konzerten in Winterthur, Hamburg und Bremen unterwegs und verbindet zeitgenössische Chormusik mit klanglicher Präzision und internationaler Ausstrahlung. 33:23 Wochenrückblick Ein Blick nach Stockholm zur Königlichen Musikakademie, wo Philip Glass für sein Lebenswerk geehrt wurde. Ausserdem: mehrere Auszeichnungen für die K-Pop-Band BTS in den USA, das 100-Jahr-Jubiläum von Miles Davis und ein Nachruf auf die Jazzlegende Sonny Rollins – einen der prägenden Saxofonisten des 20. Jahrhunderts. 50:10 Musikfrage der Woche Ist der Sirtaki tatsächlich ein traditioneller griechischer Volkstanz? Die Journalistin Theodora Mavropoulos hat beim griechischen Tanzlehrer Dimitris Barbaroussis nachgefragt – über Missverständnisse, Filmgeschichte und Identität. 54:10 Neu in meiner Playlist Die schwedische Musikerin Mariam Wallentin veröffentlicht mit „Basel“ eine atmosphärische neue Single. Während eines längeren Aufenthalts in der Rheinstadt im Frühjahr 2023 entstand ein musikalisches Klangbild zwischen Alltag, Erinnerung und Bewegung. „Das offene Fenster, das orangefarbene Ziegeldach, die Geräusche draussen, die klopfen, gurgeln und rauschen – all das steckt hier drin“, sagt Wallentin über den Song.
Diese «Fiirabigmusig» zeigt, wie vielfältig das Chor-Repertoire ist. Einmal besinnlich, einmal beschwingt, erklingen Lieder wie «Sut steilas», «Tanzen und springen» oder aus der Populärmusik «Yesterday» und «You raise me up».
Wer sich für Chormusik begeistert, der kennt sie mit Sicherheit in- und auswendig: Die Drei Psalmen op. 78 von Felix Mendelssohn Bartholdy – „Warum toben die Heiden“, „Richte mich Gott“ und „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“. Das SWR Vokalensemble hat sie für eine besondere Videoproduktion eingesungen, und zwar im UNESCO-Welterbe, dem Kloster Maulbronn. Der Puppenspieler Frank Soehnle interpretiert die Psalmen auf einer visuellen Ebene mit seinen Marionetten.
In der «Fiirabigmusig» gibt es, passend zum Gründonnerstag, geistliche Chormusik. Diese erklingt einmal beschwingt und lebendig, aber auch ruhig und nachdenklich. Zu hören sind unter anderem das «Abendlied» von Josef Gabriel Rheinberger und das Lied «Ubi caritas» aus der Gründonnerstagsliturgie.
Tobias Stückelberger ist ein leidenschaftlicher Chorleiter. Das Hören ist ihm dabei genauso wichtig wie das Singen selbst. Die Grundlage für gute Chorarbeit, so sagt er im Gespräch, bestehe aber darin, dem Chor ein Zuhause zu bieten. Tobias Stückelberger stammt aus einer Pfarrersfamilie und wächst in der Baselbieter Gemeinde Therwil auf. Die Predigten seiner Mutter, zu denen er als Kind mitgenommen wurden, bringen ihn früh in Berührung mit Kirchenmusik. Er schliesst sich dem Kinderchor der Gemeinde an und wechselt mit zehn Jahren zur Knabenkantorei Basel. Mittlerweile ist Tobias Stückelberger 32 Jahre alt und schaut bereits auf eine intensive Zeit als Chorleiter zurück. Nach einem Studium in Basel wird er Assistent der Leiterin des «Norwegian Soloist Choir» Grete Pedersen in Oslo, wo er wesentliche Impulse für seine Arbeit bekommt und gleichzeitig den Master macht. Und nach einer weiteren Station in Südafrika als Leiter des Chores der «Drakensberg Boys Choir School» kehrt er in die Schweiz zurück, wo er nun die vielen internationalen Einflüsse in seine Arbeit als Leiter der Solothurner Singknaben und anderer Chorprojekte im Raum Basel einfliessen lässt. Von seiner Liebe zur Chormusik und seiner Art zu arbeiten, von einer unglaublichen Begegnung in Südafrika und einer darauffolgenden Reise nach London, von seiner aktuellen Arbeit bei den Solothurner Singknaben und einem nicht wirklich geplanten Erfolg als Dominospieler erzählt Tobias Stückelberger im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier. Die Einspieler: 1. Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn – «Es Ching gebore in Betlehem» (Norwegisches Weihnachtslied) Tobias Stückelberger, Chorleiter 2. Lebo M – The Lion King: «Busa le lizwe» Drakensberg Boys Choir / Lebo M, Solist / Tobias Stückelberger, Leitung Die Musiktitel: 1. Filmmusik - Ronja Rövardotter (Ronja Räubertochter): «Rövarsången» (Räubergesänge) Komponiert: Björn Isfält / Arrangiert: Anders Berglund 2. Luciano Berio - A-Ronne für achtstimmiges Vokalensemble a cappella: «Den Den» Swingle II (Chor) 3. Edvard Grieg - 4 Psalmen für Bariton und Chor a cappella: «Jesus Kristus er opfaren» Norwegischer Solistenchor / Grete Pedersen, Leitung 4. Jaakko Mäntyjärvi - «Pseudo Yoik» Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn / Tobias Stückelberger, Leitung 5. Johann Sebastian Bach – «Komm, Jesu, komm, mein Leib ist müde» Mottete BWV 229 Ensemble Allegria / Norwegischer Solistenchor / Grete Pedersen, Leitung
Der Chor «molto cantabile» aus Luzern besteht seit über 20 Jahren und singt auf sehr hohem gesanglichem Niveau. Hochstehender Gesang und professionelle Arbeit schliessen aber eine langjährige, fast familiäre Chorkultur nicht aus. Geleitet wird der Chor von Lea Stadelmann und Chiara Selva. Besondere Chorerlebnisse «molto cantabile» ist nicht nur für seinen schönen Chorklang bekannt. «molto cantabile» legt auch grossen Wert darauf, dem Publikum immer wieder besondere Konzerterlebnisse zu ermöglichen. Dazu gehören Konzerte an aussergewöhnlichen Orten oder Chormusik in Kombination mit weiteren Elementen. So gab «molto cantabile» schon ein Konzert in einem Planetarium oder kombinierte die Chormusik mit Videoprojektionen sowie filmischen oder grafischen Elementen. Dabei stehen diese zusätzlichen Elemente aber niemals in Konkurrenz zur Musik. Die Musik ist stets das Zentrum eines Konzerts. «Winterlicht» Aktuell stehen zwei Konzerte unter dem Titel «Winterlicht» bevor. Diese finden am 6. und 7. Dezember 2025 in der Lukaskirche in Luzern statt. Der Chor «molto cantabile» spannt dabei einen musikalischen Bogen von der Renaissance bis hin zu Vocal-Jazz-Nummern. Das Publikum erlebt so eine Klangreise vom nebligen Novembergrau ins warme Kerzenlicht der Adventszeit
Heute küren wir den 1. Platz der beliebtesten Chorwerke: Die meisten Stimmen bei unserer Umfrage hat Bachs "Weihnachtsoratorium" bekommen. Gudrun Petruschka hat sich bei einem niederbayerischen Chor umgehört, warum gerade dieses Werk so hoch im Kurs steht.
Was sind die größten Hits der klassischen Chormusik? Sie haben abgestimmt, und nun stehen die Ergebnisse fest: Der zweite Platz geht an Johann Sebastian Bachs monumentale h-Moll-Messe.
Was sind die größten Hits der klassischen Chormusik? Sie haben abgestimmt - nun stehen die Ergebnisse fest: von Bachs "Weihnachtsoratorium" bis Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang". Hier können Sie Ihre Top Ten anhören.
Was sind die größten Hits der klassischen Chormusik? Sie haben abgestimmt - nun stehen die Ergebnisse fest: von Bachs "Weihnachtsoratorium" bis Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang". Hier können Sie Ihre Top Ten anhören.
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Was sind Ihre Top Ten der Chormusik? Sie haben abgestimmt, und wir stellen Ihre größten Chorhits vor. Mit dabei ist auch Giuseppe Verdis eingängiger Gefangenenchor "Va pensiero" aus der Oper "Nabucco".
Wir kommen zu Platz 7 unserer Umfrage nach dem beliebtesten Chorstück: Sie haben für Giuseppe Verdis "Messa da Requiem" gestimmt.
Der Schweizer Jugendchor repräsentiert die Schweiz wie kaum ein anderer Chor. Die Sängerinnen und Sänger kommen aus allen Sprachregionen der Schweiz und sind diese Woche gleich zweimal in einem Konzert zu hören. Der Schweizer Jugendchor ist die «chormusikalische Nationalmannschaft». Gepflegt wird vor allem Chormusik aus der Schweiz oder solche aus dem Ausland, die auf irgendeine Art einen Bezug zur Schweiz hat. Diese Woche tritt der Chor sowohl in der Stadtkirche Winterthur als auch in der Katholischen Pfarrkirche Sursee auf.
Was sind die größten Hits der klassischen Chormusik? Sie haben abgestimmt - nun stehen die Ergebnisse fest: von Bachs "Weihnachtsoratorium" bis Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang". Hier können Sie Ihre Top Ten anhören.
Was sind die größten Hits der klassischen Chormusik? Sie haben abgestimmt - nun stehen die Ergebnisse fest: von Bachs "Weihnachtsoratorium" bis Mendelssohn Bartholdys "Lobgesang". Hier können Sie Ihre Top Ten anhören.
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Am 25. Oktober sind es 200 Jahre her, dass in Wien der «Walzerkönig» Johann Strauss Sohn geboren wurde. Zusammen mit seinem Vater Johann Strauss Vater gehört er zu den herausragendsten Persönlichkeiten der Straussdynastie. In dieser «Fiirabigmusig» sind Chormusikstücke von beiden zu hören. Johann Strauss Sohn ist bekannt für seine süffigen Melodien, eigentliche Schlager. Daher wird er oft auch etwas abschätzig als «Walzerkönig» bezeichnet, wobei darin oft auch etwas Neid mitschwingt. Zu seinen grössten Hits gehören der Walzer «An der schönen blauen Donau», die «Tritsch-Tratsch-Polka» oder der Walzer «G'schichten aus dem Wienerwald». Davon gibt es nicht nur die Instrumentalversionen, sondern auch Chorfassungen. Eine ganze Stunde mit viel «Wiener Schmäh» gibt es in dieser «Fiirabigmusig», mit Kompositionen, deren Schöpfer einen Bezug zu Wien hatten. Darunter sind Stücke von Johann Strauss Vater und Sohn, aber auch von Johannes Brahms, Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und anderen.
Diese «Fiirabigmusig» zeigt, wie vielfältig das Chorrepertoire ist. Aus dem Bereich der Klassik erklingt das Lied «Vineta» von Johannes Brahms. Weiter sind aber auch Melodien aus der Populärmusik dabei wie «Das ist die Liebe der Matrosen» oder der Popsong «Lollipop».
Matthias Janz ist ein gefragter Organist, Cembalist und Dirigent, den viele Reisen durch Europa, Südafrika und die USA führten. Zahlreiche Aufnahmen sind bei diesen Aufenthalten entstanden, CD-Produktionen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. 1975 übernahm Janz die Leitung des Flensburger Bach-Chores, zehn Jahre später die des Symphonischen Chores Hamburg. Mit beiden Chören ist Matthias Janz aufs Engste verbunden. Deshalb steht beim Jubiläumskonzert "40 Jahre Symphonischer Chor Hamburg" am 19. November in der Hamburger Laeiszhalle auch der Flensburger Bach-Chor mit auf der Bühne. Vor allem mit den Hamburger Symphonikern sind in den 40 Jahren seiner Zusammenarbeit mit diesem Chor die großen Werke der Oratorienliteratur aufgeführt worden. Matthias Janz war es dabei immer wichtig, dem Publikum nicht nur die bekannte Chorliteratur zu präsentieren, sondern auch Entlegenes und fast Vergessenes mit seinen Ensembles aufzuführen. Zu Gast in NDR Kultur à la carte spricht der vielfach ausgezeichnete Chordirigent Matthias Janz mit Beate Scheibe über altbekannte Werke, Raritäten und seine Leidenschaft für die Chormusik.
Eines der Gipfelwerke der Wiener Klassik, rechtzeitig vor dem Haydnfestival des Grazer Musikvereins, wo die "Schöpfung" am 1. Oktober 2025 unter Adam Fischer zur Aufführung kommt. Wilhelm Sinkovicz führt durch die binze Bildereelt des Oratoriums, in dem einige der überwältigendsten Momente der klassischen Chormusik zu hören sind. Ausgehend vom Vorbild Georg Friedrich Händel hat Joseph Haydn damit an der Schwelle zum 19. Jahrhundert einen Beitrag zur Gattung Oratorium geschaffen, der in seiner Vollkommenheit vielleicht nie wieder übertroffen wurde.
London, ein Morgen im Sommer. Auf dem Bahnsteig der Underground hallt die Stimme durch die Lautsprecher: „Mind the gap.“ Draußen am Trafalgar Square schlagen die Glocken von Big Ben. Eine Reise nach England hat immer einen unverwechselbaren Klang. Doch was ist der musikalische Klang Englands - jenseits der Alltagsgeräusche? -- In dieser Folge von BRITPOD – England at its best spricht Claus Beling mit dem großen englischen Komponisten Richard Blackford. Er ist der Präsident des Bournemouth Symphony Chorus und im Vorstand des Bach Choir, hat zahlreiche internationale Filmmusiken komponiert und eines seiner Werke wurde vor kurzem sogar vor der spanischen Königsfamilie aufgeführt. Ein echter Musik-Experte, der uns Einblicke in das musikalische Erbe und die Gegenwart Englands gibt. Was macht den Klang Englands so einzigartig? Warum prägen die Beatles bis heute das Selbstverständnis einer ganzen Nation? Welche Rolle spielen Brass Bands und Chormusik für die britische Kultur? Wie hat Edward Elgar mit seinem „Pomp and Circumstance“ das englische Selbstbewusstsein geprägt? Warum gilt Händel, obwohl er gebürtiger Deutscher ist, als einer der größten englischen Komponisten? Und wie verändert das Streaming-Zeitalter die Zukunft der Filmmusik? BRITPOD - England at its best. -- WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. -- Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Der Chor «Junge Stimmen Zürich» feiert dieses Wochenende mit zwei Konzerten sein 10 Jahr-Jubiläum. Jahr für Jahr erarbeiten rund 50 Jugendliche aus dem ganzen Kanton Zürich jeweils ein Chorprojekt auf hohem musikalischem Niveau. Kantonaler Jugendchor des Kantons Zürich Martin Wildhaber ist der Gründungsdirigent des Chors «Junge Stimmen Zürich». Vor zehn Jahren hat er mit Erstaunen festgestellt, dass es im bevölkerungsreichsten Kanton der Schweiz keinen kantontonalen Jugendchor gibt. Das bewog ihn unter dem Patronat des Zürcher Kantonal-Gesangvereins einen solchen Chor auf die Beine zu stellen. Seither lassen sich singbegeisterte Jugendliche aus dem ganzen Kanton von ihm und seinem Team für hochstehende Chormusik begeistern. «Junge Stimmen Zürich» hat sich dadurch in den letzten 10 Jahren zu einem schweizweit etablierten vokalen Ensemble entwickelt. Jubiläumskonzerte «10 Jahre Junge Stimmen Zürich» Dieses Zitat aus der Broschüre zum Jubiläumsprojekt sagt eigentlich alles: «Was einst als kleiner Traum begann, hat sich zu einer festen Grösse in der Schweizer Kulturlandschaft entwickelt.» Am 6. und 7. September 2025, feiert der kantonale Jugendchor des Kantons Zürich zehn Jahre gemeinsame Begeisterung für das Singen auf hohem Niveau. Das Jubiläumsprogramm besteht aus drei sehr unterschiedlichen Programmteilen. Zum ersten Mal wird der Chor vom Orchester «Camerata Cantabile Zürich» begleitet und bringt dabei zwei aussergewöhnliche Werke zur Aufführung. Einerseits erklingt das prachtvolle «Magnificat» des britischen Komponisten John Rutter, dann aber auch eine Uraufführung der Zürcherlieder-Kantate «Freut euch des Lebens». Ergänzt wird das Programm mit mitreissenden Pop-Arrangements aus dem Repertoire des Chors. Chormusikredaktor Guido Rüegge unterhält sich in dieser «Fiirabigmusig» mit Martin Wildhaber, er ist langjähriger musikalischer Leiter des Chors «Junge Stimmen Zürich».
Diese «Fiirabigmusig» zeigt, wie vielfältig das Chorrepertoire ist. Aus dem Bereich der Klassik erklingt das «Wiegenlied» von Franz Schubert. Weiter sind aber auch Melodien aus der Populärmusik dabei wie «Mein kleiner grüner Kaktus» oder der Gospel « He's still working on me».
Mit dem Konzertmännerchor Cor viril Surses und dem Vokalensemble incantanti kommt die « Crème de la crème » der Bündner Chormusik nach Zürich. Sie präsentieren ihre rätoromanischen Chormusikperlen im Rahmen des «Festivalets» für rätoromanische Musik mitten in der Stadt Zürich. Das «Festivalet» wird vom Verein «Cultura Rumantscha en la Bassa» organisiert. Der Verein organisiert kulturelle Anlässe, bei denen die vierte Landessprache im Zentrum steht. Neben der rätoromnaischen Chorkultur finden aber auch diverse Interpretinnen und Interpreten aus der rätoromanische Rock-, Pop- und Liedermacherszene den Weg nach Zürich. Chormusikredaktor Guido Rüegge präsentiert eine ganze Stunde mit rätoromanischen Chormusikperlen. Ausserdem spricht er mit Corsin Derungs, dem dem Co-Präsidenten des ersten «Festivalet» in Zürich. Er ist daran interessiert, dass das «Festivalet» vom 20. und 21. Juni 2025 in Zürich ein Grosserfolg wird.
Diese «Fiirabigmusig» zeigt, wie vielfältig das Chorrepertoire ist. Lassen Sie sich von der ganzen Bandbreite überraschen. Alle möglichen Sprachen kommen zum Zug, von Griechisch über Estnisch bis hin zum Schwedischen. Aus dem Bereich der Klassik erklingt das Kinderlied «Gaudeamus hodie». Weiter sind aber auch Melodien aus der Populärmusik dabei wie «Mister Sandman» oder «Tous les garçons et les filles».
Seit gestern ist die Stadt Basel erfüllt von Chormusik aus ganz Europa. Mit dabei ist auch der Appenzeller Jugendchor. Chormusikredaktor Guido Rüegge stimmt sie mit dieser «Fiirabigmusig» auf die diesjährige Ausgabe des Europäischen Jugendchorfestivals Basel ein. Am Europäischen Jugendchorfestival in Basel treten alle zwei Jahre ausschliesslich ausgesuchte Chöre auf. 1‘300 Jugendliche sind 2025 dabei. Darunter sind 19 ausgesuchte Chöre aus der ganzen Schweiz, solche aus 11 europäischen Ländern sowie ein Chor aus Kamerun. Sie alle bringen über das Auffahrtswochenende die ganze Stadt und die Region Basel zum Klingen. Chöre aus der Schweiz und dem europäischen Ausland Neben den hochqualifizierten Chören aus dem Ausland treten auch ausgewählte Schweizer Chöre an diesem Festival auf, darunter der Appenzeller Jugendchor. Die beiden Leiterinnen Anna Kölbener und Lea Stadelmann erzählen in dieser «Fiirabigmusig», wie sie sich vorbereitet haben und worauf sie sich besonders freuen. Rückblick und Ausblick In dieser Stunde sind eindrückliche Live-Aufnahmen von Jugendchören zu hören, die in Basel an früheren Europäischen Jugendchorfestivals aufgetreten sind. Darunter der „Choeur d'enfants sotto voce» aus Paris, der «Jugendchor, Thessaloniki» aus Griechenland oder der Jugendchor «Bogazici Jazz Choir» aus der Türkei.
Langsam aber sicher beginnt das Herz immer höher zu schlagen. Am Samstag ist es so weit: In Basel geht der «Eurovision Song Contest 2025» über die Bühne. Heute gibt es daher zur Einstimmung in der «Fiirabigmusig» locker-flockige Chormusik, darunter auch den einen oder anderen ESC-Song. Chöre singen gerne beliebte Ohrwürmer. Dabei bedienen sie sich auch in anderen Musikgenres. So werden Evergreens aus dem Schlagerbereich oder Pop-Hits oft kurzerhand mit einem Chorsatz versehen. In dieser «Fiirabigmusig» sind viele beliebte Melodien im «Chorkleid» zu hören. Dazu gehören Schlagermelodien wie «Rote Lippen soll man küssen», «Mein kleiner grüner Kaktus» oder der Reinhard Mey-Klassiker «Über den Wolken». Auch ESC-Songs dürfen nicht fehlen: So singt der Männerchor «Les gais Compagnons du Guillon» Celine Dions Siegertitel «Ne partez pas sans moi». Der Kinderchor «Petit choeur de terre sainte» stimmt den ABBA-Klassiker «Waterloo» an. Und auch den letztjährigen Siegertitel von Nemo gibts in einer Chorversion. Die Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn haben «The Code» auf ihrer neusten CD verewigt.
Seit 30 Jahren steht das Fuldaer Ensemble Salto Vocale für außergewöhnliche Chormusik zwischen Klassik und Pop. Zum großen Jubiläumskonzert am 14. Juni 2025 in der Propsteihaus Petersberg blicken drei Gründungsmitglieder gemeinsam mit Shaggy Schwarz zurück auf bewegte Jahrzehnte, zahlreiche Konzerte, CD-Produktionen, Reisen – und verraten, was das Publikum beim Jubiläum erwartet. Warum ein gemeinsames Wochenende im Vogelsberg dazugehört, wie Neuzugänge im Chor aufgenommen werden und was eine Weihnachts-CD mitten im Sommer mit einer Krippe auf dem Altar zu tun hat – all das erfahrt ihr in dieser besonderen Folge voller Harmonie, Herz und Humor.
In der «Fiirabigmusig» gibt es, passend zum Gründonnerstag, geistliche Chormusik. Diese erklingt einmal beschwingt und lebendig, aber auch ruhig und nachdenklich. Zu hören sind unter anderem das Kirchenlied «Von guten Mächten wunderbar geborgen» oder das Lied «Ubi caritas» mit lateinischem Text.
Eine Stunde mit toller Chormusik präsentiert Chormusikredaktor Guido Rüegge in dieser «Fiirabigmusig». Zu Beginn erklingt der Filmsong «New York, New York», gefolgt von Liedern wie «Z' Basel a mim Rhy», «This boy» oder «Nkosi sikelele africa» aus Südafrika.
Chormusik ist sein Leben und es ist ihm in die Wiege gelegt. 1958 in London geboren als Sohn eines Chorleiters und einer Sängerin, wurde Simon Halsey mit 22 Jahren Musikdirektor der University of Warwick. 1982 lud ihn Sir Simon Rattle ein, die Leitung des City of Birmingham Symphony Chorus zu übernehmen. Das war der Beginn einer jahrzehntelangen Zusammenarbeit. Halsey gründete mehrere Chöre, ging ans Opernhaus Antwerpen, dann zum Rundfunkchor Hilversum und schließlich nach Berlin. Bis 2015 war er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Rundfunkchores Berlin und wurde für verschiedene Produktionen in dieser Zeit mit dem Grammy ausgezeichnet. Auch in London setzte er seine Zusammenarbeit mit Rattle fort, als Chordirektor beim London Symphony Orchestra und London Symphony Chorus. In diesem Jahr wird der Brite in Hamburg mit dem NDR Vokalensemble das Mitsingkonzert "Singing!" wieder mit Leben füllen. Simon Halsey ist einer der Pioniere der beliebten Mitsingkonzerte, die weltweit Anhänger finden. Halsey hat bereits zigtausend Amateur-Sängerinnen und -Sänger zum gemeinsamen Musizieren animiert. Wo immer er arbeitet und auftritt, er begeistert mit seinem Witz, mit seinem enormen Enthusiasmus und letztlich mit seiner künstlerischen Perfektion.
Chormusikredaktor Guido Rüegge schaut in dieser «Fiirabigmusig» zurück auf das Chor-Jahr 2024. Diverse Chorjubiläen wurden gefeiert und im Februar fand auch der Schweizer Chorwettbewerb in Chur statt. Der Schweizer Jugendchor konnte 2024 das 30 Jahr-Jubiläum feiern und auch den Bündner Jugendchor gibt es bereits seit 20 Jahren. Über 60 ambitionierte Chöre massen sich vom 2. bis 4. Februar 2024 in Chur im Rahmen des 11. Schweizer Chorwettbewerb in einem friedlichen Wettstreit. Eine hochkarätige Jury mit ausgewiesenen Chorexpertinnen und -experten bewertete die Vorträge, vergab entsprechend Punkte und bestimmte so die Gewinnerchöre für jede der 11 Kategorien. Im September stand bei der Verleihung der Schweizer Musikpreise des Bundesamtes für Kultur auch die Chormusik hoch im Kurs. Der international gefeierte Tessiner Komponist Ivo Antognini erhielt für sein Lebenswerk einen der Schweizer Musikpreise.
Seit 1994 ist der Schweizer Jugendchor unsere chormusikalische Nationalmannschaft. Die schönsten Stimmen aus allen vier Sprachregionen der Schweiz singen seit 30 Jahren in diesem besonderen Chor. Gefeiert wird das 30-Jahr-Jubiläum mit einer neuen CD und drei Jubiläumskonzerten. Der Walliser Chordirigent Hansruedi Kämpfen gründete 1994, zusammen mit anderen, den nationalen Jugendchor. Er war auch bis 2018 der künstlerische Leiter bis dann der Berner Nicolas Fink diese Aufgabe übernahm. Als international erfolgreicher Dirigent hat er den Schweizer Jugendchor weiterentwickelt und den «schweizerischen» Fokus noch weiter geschärft. In dieser Fiirabigmusig sind viele Aufnahmen des Schweizer Jugendchors zu hören, die in den letzten 30 Jahren entstanden sind. Ausserdem erklärt der musikalische Leiter, Nicolas Fink, warum der Schweizer Jugendchor für ihn unter all den Chören, die er dirigiert, etwas ganz Besonderes ist. Der Schweizer Jugendchor hat viele Besonderheiten. Er ist einerseits ein Chor, in dem die Viersprachigkeit bewusst gepflegt wird. Weiter ist er aber auch eine Austauschplattform unten vier Sprach- und Kulturregionen des Landes. Und nicht zuletzt ist der Schweizer Jugendchor auch ein willkommenes Lernfeld für angehende Dirigentinnen und Dirigenten. Das 30-Jahr-Jubiläum wird mit drei grossen Jubiläumskonzerten gefeiert. Im Rahmen dieser Konzerte wird zudem die neue CD «Messe pour double Choeur» mit Chormusik aus der Schweiz präsentiert.
Diese Fiirabigmusig zeigt, wie vielfältig das Chorrepertoire sein kann. Neben dem Beatles-Klassiker «Yesterday» erklingt auch die Melodie «Ina flura» aus Graubünden oder das Mundartlied «Es wott es Fraueli z'Märit gah».
(00:00:41) Alessia Messmer ist gelernte Landschaftsgärtnerin, reist in wenigen Tagen auf die Malediven und arbeitet dort als Tauchlehrerin. Zudem setzt sie sich auch ein für die Unterwasserwelt und züchtet Korallen mit grüner Energie. Sie war heute zu Gast im Studio. (00:10:00) Sibylle Bergs Einstand als Lyrikerin: Gedichtband «Try Praying» mag nicht wirklich überzeugen. (00:14:32) Chormusik in der Sendung «Im Konzertsaal»: Auftritt von Basler Gesangverein heute Abend auf «SRF2 Kultur». (00:18:18) «White Flag»: Ein Film über Schicksal und Moral in der mongolischen Steppe. (00:22:30) «Bevor es geschah»: Exil-Genferin Céline Spierer erkundet unausgesprochene Familienkonflikte in ihrem zweiten Roman.
Wenn sich in Bayreuth am 25. Juli mit Wagners "Parsifal" der Vorhang für die diesjährige Festspielzeit hebt, sind alle Akteure wieder auf musikalisches Höchstniveau programmiert: Orchester mit Dirigat, Solistinnen, Solisten und auch der mit vielen Preisen ausgezeichnete Festspielchor. Chordirektor Eberhard Friedrich verbindet eine lange, über 30-jährige Geschichte mit Bayreuth. 1993 begann er auf dem Grünen Hügel als Assistent bis er sieben Jahre später, 2000, zum Direktor des Festspielchores berufen wurde. Und nach 15 Jahren Tätigkeit an der Berliner Staatsoper "Unter den Linden" wurde Eberhard Friedrich in der Saison 2013/14 zum Chordirektor an die Hamburgische Staatsoper berufen. Über seine Arbeit in Bayreuth, über zehn Jahre in Hamburg, über Opern- und Chormusik, über szenischen Gesang spricht der gebürtige Darmstädter Eberhard Friedrich in "NDR Kultur à la carte".
Zum Johannisfest 1738 recycelt Bach eine Huldigungskantate, die er im Jahr zuvor für einen geldgierigen Staatsbeamten auf Gut Wiederau bei Leipzig komponiert hat. Geht das auf?
Todessehnsucht und Zuversicht auf das ewige Leben ist in jedem Ton dieser Kantate zu hören. Und gleich im Eingangschor entwirft Bach das unnachahmliche Klangbild eines Totenglöckchens.
"Friede auf Erden" heißt ein berühmtes Werk von Arnold Schönberg - und das ist auch das Motto beim Konzert des BR-Chors am 13. Mai im Münchner Prinzregententheater. Unter der Leitung von Peter Dijkstra erklingt "Chormusik der Hoffnung" aus vier Jahrhunderten.
Nie wieder schreibt Bach so kühne und radikale Kirchenmusik wie in diesem Oratorium über das Leiden von Jesus. Doch bevor die Johannespassion 1724 in Leipzig zum ersten Mal erklingen konnte, musste Bach einige bürokratische Hürden überwinden... Von Christoph Vratz.
Wo heutzutage Touristen in Sandalen durch den Markusdom latschen, schrieb er mit seinen mehrstimmigen Canzonen Musikgeschichte: Giovanni Gabrieli. Seine Sacrae Symphonie bildeten den Soundtrack für Venedigs kirchliche und politische Events. Von Martin Zingsheim.
Vor genau 100 Jahren kam es in der klassischen Musik zu zahlreichen Veränderungen. Wohl der größte Einschnitt war die Gründung des Rundfunks, die der Verbreitung von klassischer Musik eine neue Dimension verlieh. Wie groß zu diesem Zeitpunkt auch die Bandbreite der Chormusik war, zeigt der BR-Chor am 21. Januar in seinem Konzert. Kira Lorenz hat vorab schon einmal in den Proben vorbeigeschaut.
Händels Messiah ist den Briten das, was den Deutschen Bachs Weihnachtsoratorium ist. Kein Wunder. Immerhin enthält das mitreißende Werk über die Lebensgeschichte Jesus das berühmteste aller Hallelujahs. Und für den Komponisten persönlich markierte das Oratorium das Comeback nach einem Schlaganfall. (Autor: Christoph Vratz) Von Christoph Vratz.
Vor allem auf die Chormusik hatte die Corona-Pandemie starke Auswirkungen. Nun ist eine neue Studie herausgekommen, die diese Auswirkung auch für das Jahr 2022 bestätigt. Trotzdem hat sich laut Studienleiterin Kathrin Schlemmer einiges verbessert.
Du kannst nicht einschlafen? Abendlieder und Chormusik, die dich ruhig ins Land der Träume schicken. Diese Musikstücke hast Du in der Folge gehört: Elton John - "Tonight" // Antonio Vivaldi - "La Tempesta di Mare" // Olafur Arnalds - "New Grass" // Bruce Hornsby - "Madman Across The Water" // Johannes Brahms - "Klaviertrio Nr. 3" // Wenn Du eine Idee oder einen Wunsch hast, zu welchem Thema Philipp unbedingt eine Playlist zusammenzimmern muss, dann schreib ihm ebenso eine Mail: playlist@ndr.de.
Ein Trost- und Bußlied steht im Mittelpunkt dieser Kantate; Bach bevorzugt hier sehr ernste Klänge und präsentiert eine Tenorarie, in der die Ausweglosigkeit Programm ist.
Du kannst nicht einschlafen? Abendlieder und Chormusik, die dich ruhig ins Land der Träume schicken. Diese Musikstücke hast Du in der Folge gehört: Rainhard Fendrich & Arnold Schönberg Chor - "Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk" // John Rutter & World Choir for Peace - "The Music's always there with you" // Joseph Gabriel Rheinberger - "Abendlied" // Scott Matthews - "To Love Somebody" // Eric Whitacre & Voces8 - "The Seal Lullaby" // Wenn Du eine Idee oder einen Wunsch hast, zu welchem Thema Philipp unbedingt eine Playlist zusammenzimmern muss, dann schreib ihm ebenso eine Mail: playlist@ndr.de.
Drei Sterbechoräle stellt Bach in dieser Kantate an den Beginn und verknüpft sie in berührender Weise miteinander. Zum Schluss des Stückes lässt er durch ein sanftes Zupfen der Streichinstrumente die Totenglocken läuten.