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274 | Jakob und Alex nehmen sich Geschäftsideen und besprechen, wie sie von Idee zum ersten Euro kommen.Mach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Kapitel(00:52) Intro(06:45) Die Idee hinter diesem Format(08:12) Entnahme Radar: (xx:xx) Flughöhe(xx:xx) Erster Kunde als Agentur / Freelancer - PersönlichSo erreichst du uns:Sprachnachricht senden: https://www.speakpipe.com/digitaleoptimistenEmail schreiben: alexander@digitaleoptimisten.deLearningsErster Euro durch persönliche AnspracheDer erste Euro entstand, weil Jakob sich persönlich vor Ort vorstellte und ein klares Paket aus Instagram-Ads, Social Media-Management und Google-Reviews anbot. Im Deal wurde zusätzlich gratis Essen als Bonus verhandelt. Das Beispiel zeigt, dass direkte, persönliche Ansprache oft der schnellste Weg zum ersten Kunden ist.Vertrauenssignale früh setzenFür Finanzsoftware ist Vertrauen der zentrale Erfolgsfaktor; bloße Erklärungen reichen oft nicht. Signale wie Logo, TÜV-Siegel, DIN-Norm und Stiftung Warentest erhöhen das Vertrauen; Partnerschaften mit etablierten Instituts können helfen. Unternehmen sollten solche Vertrauenssignale früh prüfen oder integrieren, um den Go-to-Market zu erleichtern.Erste Kunden mit Beta-HeuristikEs wird eine Beta-Phase mit 100 Nutzern empfohlen, die das Produkt kostenlos testen. Dazu gehört ein klares Angebot und aktives Feedback-Sammeln. Dieses Muster dient als Heuristik, um Product-Market-Fit zu validieren, bevor größere Marketingausgaben erfolgen.Menschliche Komponente zählt im VerkaufDie Diskussion betont, dass Nicht AI-Features, sondern menschliche Faktoren wie Zuverlässigkeit, Kommunikation und Persönlichkeit den Verkauf antreiben. Ein persönlicher Pitch, z.B. ein kurzes Video in der Insta-DM, erhöht die Reaktionschance. Damit lassen sich schneller Vertrauen aufbauen und erste Kunden gewinnen.Keywordserster kunde gewinnenerster euro verdienengo-to-market strategiewie gewinne ich den ersten kunden als selbstständigerwie vermögen steueroptimiert auszahlen lassenwie starte ich beta-nutzer akquise für finanzsoftwarewie finde ich die richtigen Kanäle für B2B-Software-Rolloutwie baue ich vertrauen bei finanzsoftware aufleadgenerierungsocial adscontent marketingchange managementTÜV-Siegel
Die Idee, mit einer einzigen Formel das gesamte Universum zu beschreiben, ist ebenso verlockend wie utopisch. Dennoch gibt es Physikerinnen und Physiker, die nach einer Weltformel – oder im Englischen nach einer „Theory of Everything“ – suchen. Wie die Weltformel aussehen könnte und was sich Forschende von ihr erhoffen, erzählt Alexander Blum vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin in dieser Folge des Podcasts. *** Wenn ihr euch für philosophische und historische Aspekte von Physik interessiert und noch mehr über die Suche nach der Weltformel erfahren wollt, schaut auf unserem neuen YouTube-Kanal vorbei. Im aktuellen Video erhaltet ihr Einblicke in die hitzigen Debatten zwischen Werner Heisenberg und Wolfgang Pauli und erfahrt, was es mit den String Wars auf sich hat. https://www.youtube.com/watch?v=16EmBxuLzC8 *** Ein Beitrag von Kim Hermann, gesprochen von Ulrike Kapfer. Aufnahme: Das Hörspielstudio Kreuzberg, Tonbearbeitung und Schnitt: Elias Emken. Redaktion: Welt der Physik https://www.weltderphysik.de/ Welt der Physik wird herausgegeben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. *** Titelbild: © CERN Die Website zum Podcast: https://www.weltderphysik.de/mediathek/podcast/suche-nach-der-weltformel/ Bei Fragen, Anmerkungen und Kritik schreibt uns: feedback@weltderphysik.de
Der Abelpreis, einer der wichtigsten Mathepreise, wurde Ende Mai an den deutschen Forscher Gerd Faltings verliehen. In dieser Folge nehmen wir euch nicht nur mit hinter die Kulissen der diesjährigen Preisverleihung in Oslo, es geht auch um den Mathematiker, nach dem der Preis benannt ist: Niels Henrik Abel. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. Links zur Folge: Die Preisverleihung 2026 auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=oc1nzkG7zj0&list=PLKeZo7pFBx1spTcgCavRCLOY_yhE-TA_i&index=8 Podcast-Folge zu Niels Henrik Abel auf detektor.fm: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-niels-henrik-abel Podcast-Folge zu Cleo auf detektor.fm: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-cleo Podcast-Folge zu Beppo Levi auf detektor.fm: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-beppo-levi (00:00:00) Intro (00:02:24) Der Abelpreis (00:03:22) Intention des Abelpreises (00:05:23) Geschichte des Abelpreises (00:08:12) Nils Abels Mathematik (00:11:55) Die Komplexität von Ellipsen (00:15:12) Geschichte elliptischer Integrale und Abel (00:16:56) Abels Umkehrfunktion eines Integrals (00:20:23) Vorkommen elliptischer Funktionen (00:21:51) Ursprung des Abelpreises (00:30:20) Bedeutung des Preises (00:33:00) Ablauf des Abelpreises (00:35:14) Mordellische Vermutung (00:45:14) Akademie der Wissenschaften ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-der-abelpreis
Der Abelpreis, einer der wichtigsten Mathepreise, wurde Ende Mai an den deutschen Forscher Gerd Faltings verliehen. In dieser Folge nehmen wir euch nicht nur mit hinter die Kulissen der diesjährigen Preisverleihung in Oslo, es geht auch um den Mathematiker, nach dem der Preis benannt ist: Niels Henrik Abel. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. Links zur Folge: Die Preisverleihung 2026 auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=oc1nzkG7zj0&list=PLKeZo7pFBx1spTcgCavRCLOY_yhE-TA_i&index=8 Podcast-Folge zu Niels Henrik Abel auf detektor.fm: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-niels-henrik-abel Podcast-Folge zu Cleo auf detektor.fm: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-cleo Podcast-Folge zu Beppo Levi auf detektor.fm: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-beppo-levi (00:00:00) Intro (00:02:24) Der Abelpreis (00:03:22) Intention des Abelpreises (00:05:23) Geschichte des Abelpreises (00:08:12) Nils Abels Mathematik (00:11:55) Die Komplexität von Ellipsen (00:15:12) Geschichte elliptischer Integrale und Abel (00:16:56) Abels Umkehrfunktion eines Integrals (00:20:23) Vorkommen elliptischer Funktionen (00:21:51) Ursprung des Abelpreises (00:30:20) Bedeutung des Preises (00:33:00) Ablauf des Abelpreises (00:35:14) Mordellische Vermutung (00:45:14) Akademie der Wissenschaften ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-der-abelpreis
Smart Meter light? Die Idee, den Rollout digitaler Messtechnik mit einer technologisch weniger komplexen Variante zu beschleunigen, fand politisch lange keinen Anklang. Doch nach dem letzten Koalitionsausschuss hat sich das Blatt gewendet. Der Smart Meter light soll nun doch kommen. Was das konkret bedeutet, welchen Nutzen Smart Meter light bringen und warum das Konzept kein Widerspruch zum bisherigen Rollout-Plan ist, darüber spricht Host Christian Seelos in dieser Folge mit Gerhard Radtke, einem der Initiatoren der Initiative Simplify Smart Metering.
Die Idee stammt aus der Berner Gemeinde Köniz. Dort haben Eltern ein solches Handyverbot initiiert, dass auch zuhause gilt. Und Kinder sollen erst aber der 9.Klasse Social Media nutzen dürfen. Das stösst im Theodor Schulhaus beim Basler Wettsteinplatz auf Interesse. Ausserdem: - Mit Technik gegen Naturkatastrophen – Chancen und Grenzen des Monitorings
Nach einer etwas längeren Podcast-Pause freuen wir uns, euch endlich wieder zu einer neuen Folge des PhysioBib Podcasts begrüßen zu dürfen.Gemeinsam mit Nadia Leuenberger, Ernährungsberaterin, sprechen Heiner Baur und ich über die vielfältigen Schnittstellen zwischen Ernährungsberatung und Physiotherapie. Die Idee zu dieser Folge entstand aus meinen Erfahrungen im Masterstudium an der Berner Fachhochschule. Dort wurde mir immer wieder bewusst, wie eng beide Berufsgruppen zusammenarbeiten können und gleichzeitig, wie wenig viele Physiotherapeut*innen über die Arbeit von Ernährungsberaterinnen wissen.Dabei spielt Ernährung in vielen Bereichen der Physiotherapie, insbesondere im Kontext von Schmerz und muskuloskelettalen Erkrankungen, eine wichtige Rolle. Umso spannender ist die Frage, wie beide Professionen voneinander lernen und Patient*innen gemeinsam noch besser begleiten können.In dieser Episode gibt Nadia Einblicke in ihren beruflichen Alltag als Ernährungsberaterin, berichtet von ihren Erfahrungen im Leistungssport und erzählt, wie interprofessionelle Zusammenarbeit in ihrem Arbeitsumfeld ganz praktisch gelebt wird.Wir hoffen, dass euch diese Folge neue Perspektiven auf die Ernährungsberatung eröffnet und Anregungen für die Zusammenarbeit im klinischen Alltag gibt.Viel Freude beim Zuhören!
In dieser Folge spreche ich mit Mathias Knauer, Director Markets E-Mobility bei Keba, über ein Thema, das im Bereich der Elektromobilität oft im Hintergrund bleibt, aber zunehmend in den Fokus rückt: das Laden im gewerblichen Depot. Keba kennen viele als Hersteller von AC-Wallboxen – doch seit 2024 hat das Unternehmen sein Portfolio konsequent erweitert. Durch eine Akquisition deckt Keba nun das gesamte Spektrum von AC bis DC ab, mit Ladeleistungen von 40 kW bis 500 kW, und richtet sich damit auch an Logistikunternehmen und Flottenbetreiber:innen mit missionskritischen Anforderungen. Was "missionskritisch" im Depot-Kontext wirklich bedeutet, macht Mathias sehr anschaulich: Ein Müllfahrzeug, das morgens nicht geladen ist, fährt schlicht nicht raus. Ein Kühltransporter ohne Energie kühlt nicht. Das stellt fundamental andere Anforderungen an Ladeinfrastruktur, Servicepartner und Reaktionszeiten als der klassische Pkw-Bereich. Im Gespräch erklärt Mathias, wie Kebas Splitsystem-Ansatz dabei hilft, Depots flexibel und schrittweise zu elektrifizieren. Die Idee dahinter: Power Units und Ladepunkte werden räumlich voneinander getrennt, was Platz spart und eine Skalierung in kleineren Investitionsschritten ermöglicht. Wer heute mit zwei Ladepunkten startet, kann morgen weitere ergänzen, ohne den Netzanschluss neu planen zu müssen. Am Beispiel der Braukommune Freistadt zeigt er, dass 40 kW über Nacht für viele Flotten vollkommen ausreichen – und dass ein überdimensionierter Lader die TCO unnötig in die Höhe treibt. Auch die Frage, welche Hindernisse die Elektrifizierung gewerblicher Depots bremsen, kommt nicht zu kurz. Netzanschlüsse, Wartezeiten und Kosten sind nach Mathias' Einschätzung das größte Problem – europaweit. Hinzu kommt die Abhängigkeit von Förderungen, deren abruptes Ende, wie im Pkw-Bereich erlebt, die Nachfrage empfindlich treffen kann. Langfristige Anreize wie die Mautbefreiung oder die THG-Quote als Erlösquelle hält er für belastbarere Stellschrauben. Sein Fazit ist dabei klar: Anfangen, klein denken, Use Cases sauber definieren, erfahrene Partner suchen. Keiner, der einen E-LKW in Betrieb genommen hat, wollte zurück. Das ist kein Marketing, sondern die Erfahrung aus der Praxis.
Die Idee, mit der Herstellung von Limonaden und Eistees ein eigenes Unternehmen zu gründen, ist an sich nicht spektakulär – es sei denn, man geht es so an wie der Hamburger Paul Bethke. Der Chef von Lemonaid und Charitea konnte nicht ahnen, welchen Ärger man bekommen kann, wenn man Limonaden mit wenig Zucker verkaufen und Teile seiner Einnahmen für soziale Zwecke ausgeben will. In unserer Reihe „Entscheider treffen Haider“ spricht er genau darüber, aber vor allem über seine nächste Idee: Bethke hat aus der Firma, die jedes Jahr im Schnitt um 39 Prozent gewachsen sei, eine AG gemacht – und will jetzt eine Million Aktien verkaufen.
Was passiert eigentlich mit all dem Wissen, das jahrzehntelang in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender steckt – wenn diese in Rente gehen oder das Unternehmen verlassen? Wie schafft man es, dass Onboarding nicht jedes Mal wieder bei null beginnt? Und wie macht man Wissen so zugänglich, dass Menschen es auch wirklich nutzen wollen?In dieser Folge spreche ich mit Dr. Maurice Zomorrodi, Gründer von Elephant – einer KI-gestützten Trainings- und Wissensplattform für operative und gewerbliche Teams. Die Idee dazu ist nicht am Schreibtisch entstanden, sondern in seiner eigenen Bar: Immer wieder musste Maurice neue Mitarbeitende einarbeiten – und sobald jemand Abläufe, Rezepte und Handgriffe wirklich draufhatte, war die Person oft schon wieder weg. Daraus wurde eine Frage, die heute viele Unternehmen umtreibt: Wie bekommen wir Wissen so zu den Mitarbeitenden, dass sie es wirklich nutzen können – auch dann, wenn die ursprüngliche Wissensträgerin oder der ursprüngliche Wissensträger längst nicht mehr da ist?Wir sprechen darüber:Warum Wissenssicherung jetzt zur Pflichtaufgabe wird: Welche Folgen es hat, wenn ganze Generationen das Unternehmen verlassen – und warum Wissen das unsichtbarste, aber wertvollste Asset im Betrieb ist.Vom Handbuch zur Datenbrille: Wie virtuelle Brillen am Arbeitsplatz jeden Arbeitsschritt dokumentieren – und damit eine völlig neue Grundlage für Wissenstransfer schaffen.Wissen in Formaten, die Menschen auch nutzen: Wie aus aufgezeichneten Arbeitsabläufen Videos, kurze Hörsessions oder Chatbots entstehen – und warum Format-Vielfalt der Schlüssel zur Akzeptanz ist.Schnelleres Onboarding, weniger Reibung: Wieso neue Mitarbeitende viel schneller fit werden, wenn sie sich Inhalte selbstständig erschließen können – statt Kolleg:innen ständig mit Rückfragen zu unterbrechen.Bottlenecks systematisch reduzieren: Wie KI-gestützte Wissenssicherung Abhängigkeiten von einzelnen Wissensträger:innen auflöst – und Unternehmen damit robuster und handlungsfähiger macht.Wissenskultur statt Wissenshorten: Warum Technologie allein nicht reicht – und welche Haltung Unternehmen brauchen, damit Wissen wirklich geteilt und nicht gehütet wird.Diese Folge zeigt: Wissenssicherung ist kein IT-Projekt, sondern eine strategische Aufgabe. Sie entsteht dort, wo Technologie, Kultur und kluge Formate zusammenkommen – damit Wissen nicht mit einzelnen Menschen verschwindet, sondern Teil des Unternehmens bleibt.Jetzt reinhören – und erfahren, wie Unternehmen mit KI-gestützter Wissenssicherung den Übergang in die nächste Generation meistern können.Und hier ist der Kontakt zu Maurice:➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maurice-zomorrodi/➡️ Webpage: https://www.elephantcompany.com/de Diese Folge wird unterstützt von Uniwunder – Deutschlands größter StudierendenplattformÜber 80.000 Absolvent:innen suchen dort nach ihrem ersten JobFür Unternehmen: direkter Zugang zu jungen akademischen Talenten, Sichtbarkeit bei der Gen Z, Employer Branding über Social Media und ein passgenaues Recruiting-PaketJetzt, einen Monat kostenlos eine Stelle schalten auf
Drei Tage vor dem russischen Angriff auf die Ukraine, im Februar 2022, behauptete Präsident Wladimir Putin, die moderne Ukraine sei »vollständig von Russland geschaffen« worden und habe nie eine Tradition echter Staatlichkeit gehabt. Kurzum: Für viele Ukrainer klang es so, als existiere ihre Nation gar nicht.Nun plant das ukrainische Parlament die Errichtung eines nationalen Pantheons. Dort soll an herausragende Persönlichkeiten der ukrainischen Geschichte erinnert werden. Die Idee kommt nicht überall gut an. Vor allem nicht in Polen. Host Juan Moreno spricht im Podcast »Acht Milliarden« mit Christian Esch, dem Osteuropa-Reporter des SPIEGEL. Wie setzt Präsident Selenskyj das nationale Gedenken ein, um die traditionelle Spaltung zwischen der West- und Ostukraine zu überwinden? Was genau wirft Polen der Ukraine vor, und warum eskaliert gerade der Streit zwischen den Nachbarn? +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die SightCity überrascht jedes Jahr mit Produkten abseits der großen Hightech-Lösungen. Bei 3Tek aus Dänemark war es ein mechanischer Geschirrspüler-Statusanzeiger, der im Geschirrkorb hängt und automatisch anzeigt, ob das Geschirr sauber oder schmutzig ist. Ganz ohne Strom, App oder Abo. Die Idee entstand aus einer ganz persönlichen Alltagserfahrung des Erfinders. Ob das Produkt vor allem für blinde Menschen relevant ist, darüber lässt sich streiten. Interessant wird es jedenfalls überall dort, wo sich mehrere Menschen eine Küche teilen. Das Produkt richtet sich ausdrücklich an alle. Für knapp 27 Euro ist es direkt beim Hersteller bestellbar.
Marjorie Rice hat mit fünf Kindern im Haus alle Hände voll zu tun – und trotzdem entdeckt sie neue geometrische Formen. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. Links zur Folge: Übersicht der Pentagone Geschichten aus der Mathematik, Folge über Marilyn vos Savant (00:00:00) Opener (00:02:08) Marjorie Rice‘ Bezug zur Mathematik (00:05:58) Martin Gardners Mathematical Games (00:06:42) Gardners Aufgaben und Rice‘ Lösungen (00:08:30) Zur Theorie der Paketierung (00:13:15) Die Zeit zwischen Veröffentlichung und Lösung des Rätsels? (00:14:41) Rice‘ Motivation weitere Parkettierungen zu finden (00:17:58) Rice definiert eigene Schreibweise (00:18:38) Das Suchen nach weiteren Varianten (00:23:04) Wie es nach der Entdeckung weiterging (00:23:46) Der entscheidende Ausgangspunkt (00:25:48) Reaktionen auf Rice‘ Lösung (00:30:08) Die Mathematische Lösung zu Gardeners Rätsel (00:31:55) Fehlende Beweise und weitere Fünfecke (00:32:31) Alltagsbezug dieser Entdeckung? (00:37:48) Wurden alle Fünfecke gefunden? (00:39:27) Was Marjorie Rice von weiteren Entdeckungen noch erfährt ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-marjorie-rice
Marjorie Rice hat mit fünf Kindern im Haus alle Hände voll zu tun – und trotzdem entdeckt sie neue geometrische Formen. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. Links zur Folge: Übersicht der Pentagone Geschichten aus der Mathematik, Folge über Marilyn vos Savant (00:00:00) Opener (00:02:08) Marjorie Rice‘ Bezug zur Mathematik (00:05:58) Martin Gardners Mathematical Games (00:06:42) Gardners Aufgaben und Rice‘ Lösungen (00:08:30) Zur Theorie der Paketierung (00:13:15) Die Zeit zwischen Veröffentlichung und Lösung des Rätsels? (00:14:41) Rice‘ Motivation weitere Parkettierungen zu finden (00:17:58) Rice definiert eigene Schreibweise (00:18:38) Das Suchen nach weiteren Varianten (00:23:04) Wie es nach der Entdeckung weiterging (00:23:46) Der entscheidende Ausgangspunkt (00:25:48) Reaktionen auf Rice‘ Lösung (00:30:08) Die Mathematische Lösung zu Gardeners Rätsel (00:31:55) Fehlende Beweise und weitere Fünfecke (00:32:31) Alltagsbezug dieser Entdeckung? (00:37:48) Wurden alle Fünfecke gefunden? (00:39:27) Was Marjorie Rice von weiteren Entdeckungen noch erfährt ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-marjorie-rice
"Das Venture-Geschäft wird brutaler, härter und viel kompetitiver", sagt Oliver Holle. Der Co-Founder, CEO und Managing Partner von Speedinvest analysiert im aktuellen brutkasten-Talk die Lage im Venture-Capital-Bereich im Jahr 2026. Er spricht dabei über interne Umstrukturierungen bei Speedinvest und die strategische Neuausrichtung des paneuropäischen Fonds. In seiner Bewertung der aktuellen Marktlage betont er den globalen Wettbewerb der VCs um die besten Startup-Deals. Holle erklärt dabei auch die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Branche: "Wir sind am Anfang eines Super Cycles".Dabei stellt sich auch die Frage nach der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Der Experte diskutiert die politischen Rahmenbedingungen in Europa und kritisiert den aktuellen Entwurf zur paneuropäischen Rechtsform EU-Inc: "Die Idee, das als 28th Regime zu verkaufen, ist einfach peinlich". Der fehlende Mut bei der Umsetzung schade dem Kontinent massiv. Außerdem diskutiert Holle das aktuell offene IPO-Fenster, die Lage im Bereich Anschlussfinanzierung und dazugehörige Maßnahmen wie den Dachfonds sowie das momentan emotional diskutierte Thema Liquidation Preferences.
Lange ist es her. Über sechs Monate sind vergangen, seit die letzte Episode der Blechgedanken online gegangen ist.Den Grund dafür habe ich euch bereits erzählt. Die Situation ist inzwischen etwas besser geworden – wirklich gut ist sie allerdings noch nicht. Wenn ich mich mit Menschen meines Jahrgangs unterhalte, merke ich: Irgendwann kommt für viele von uns der Moment, in dem man sich um die eigenen Eltern kümmern muss.Trotzdem wurde es Zeit, das Mikrofon wieder einzuschalten.Ob ich künftig wieder regelmäßig neue Folgen veröffentlichen kann, weiß ich noch nicht. Für Episode 46 hat es aber endlich geklappt. Die Idee dazu entstand bereits im vergangenen Jahr. Bei den Open Days in Bergheim-Glessen habe ich zu Ulf gesagt: „Wir müssen das endlich machen.“Was daraus entstanden ist, hat selbst mich überrascht.Es ist die bislang längste Aufnahme der Blechgedanken: Zweieinhalb Stunden voller Geschichten, Erinnerungen und ehrlicher Einblicke. Und als wir am Ende auf die Uhr schauten, konnten wir kaum glauben, wie schnell die Zeit vergangen war.Die Folge erscheint als Doppelfolge und gleichzeitig als Kooperation mit Kevin von Savage Scooters. Als klar wurde, dass bei Ulf beruflich eine große Veränderung bevorsteht, war schnell klar: Diese Geschichte verdient nicht nur ein Audioformat, sondern auch ein Video.In der Episode spricht Ulf offen über sein Rollerleben, seine berufliche Laufbahn und die Gründe für seine Entscheidung. Nicht ohne Grund trägt die Folge den Titel:„Ich bin dann mal weg.“Keine Sorge – ganz weg ist Ulf natürlich nicht. Vielleicht gewinnt er jetzt einfach wieder mehr Zeit für das, was ihn seit Jahrzehnten begeistert: das Rollerfahren.Mehr möchte ich gar nicht verraten.Wenn ihr das Gespräch mit Bild erleben möchtet, schaut bei Kevin von Savage Scooters vorbei. Ansonsten startet einfach Episode 46 der Blechgedanken und freut euch auf zweieinhalb Stunden voller Rollerleidenschaft.Viel Spaß beim Hören!Wir sehen uns auf der Straße, beim Vesbeachi, bei der Deister Rollerfahrt, bei der German Vespa Rally oder irgendwo dazwischen.Bleibt gesund, fahrt vorsichtig und genießt die Saison.Euer GuntramUnd natürlich liebe Grüße von Ulf und Kevin.---------------------------------------------------------------------------------Der Blechgedanken -Podcast ist übrigens auf folgenden Plattformen hörbar:Spotify: https://open.spotify.com/show/4gXyCMSq5s7ZJow0psnPoEApple Podcast: https://podcasts.apple.com/us/podcast/blechgedanken-geschichten-rund-um-die-vespacommunity/id1620685337Google: https://podcasts.google.com/search/BlechgedankenFacebook: https://www.facebook.com/blechgedanken/Kontakt über podcast@blechgedanken,deMehr Infos zu den einzelnen Podcasts gibt es auf der Webseite: https://podcast.blechgedanken.de
Manche Menschen suchen nach dem größten Markt, andere suchen nach Lösungen für echte Probleme. Torben Naumann gehört für uns zur zweiten Kategorie. Mit seinem Hintergrund, seiner Ausbildung und seinen Fähigkeiten hätte er vermutlich viele Wege einschlagen können. Beratung. Technologie. Start-ups. Konzern Karriere. Stattdessen hat er sich für ein Thema entschieden, das zunächst kaum nach Wachstumsmarkt, Status oder Aufmerksamkeit klingt. Lipödem und Lymphödem, das sind Krankheitsbilder, von denen Millionen Menschen betroffen sind. Vor allem Frauen. Erkrankungen, die oft mit Scham, Unsicherheit und dem Gefühl verbunden sind, nicht wirklich gesehen zu werden. Genau dort setzt Mocca Health an. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie innovativ. Wenn der Weg zur Versorgung für viele Betroffene eine zusätzliche Belastung darstellt, dann muss die Versorgung zu den Menschen kommen, auf eine persönliche, empathische und individuelle Art. In unserem Gespräch wird schnell deutlich, dass hinter Mocca Health weit mehr steckt als ein Geschäftsmodell. Es geht um Würde, um Vertrauen und um echte Nähe zu Menschen. Und um die Frage, wie man ein Unternehmen aufbauen kann, ohne den Menschen hinter den Prozessen aus dem Blick zu verlieren. Wir sprechen mit Torben darüber, / warum er trotz attraktiver Karriereoptionen den Weg ins Unternehmertum gewählt hat / wie aus einer Familie Idee ein schnell wachsendes Unternehmen wurde / weshalb Vertrauen wichtiger sein kann als Kontrolle / wie man ein Team über ganz Deutschland verteilt führt / warum eine starke Unternehmenskultur auch ohne tägliche Präsenz entstehen kann / welche Rolle Stärkenorientierung und Eigenverantwortung spielen / wie Digitalisierung und KI sinnvoll eingesetzt werden können und / weshalb erfolgreiche Führung immer beim Menschen beginnt Besonders beeindruckt uns, wie konsequent Torben sein Unternehmen an den Bedürfnissen von Kundinnen und Mitarbeitenden ausrichtet. Während viele über New Work sprechen, arbeitet er gemeinsam mit seinem Team jeden Tag daran. Unsere 5 Learnings aus dem Gespräch Vertrauen entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen dürfen. Gute Führung schafft Orientierung, statt Abhängigkeit. Die besten Unternehmen starten oft mit echtem Verständnis für ein Problem. Technologie sollte Menschen unterstützen und kein Selbstzweck sein. Kultur entsteht durch Verhalten. Folien oder Leitbilder können das nicht ersetzen. Wie immer freuen wir uns auf eure Gedanken: Wo erlebt ihr Führung, die auf Vertrauen basiert? Welche Erfahrungen habt ihr mit Remote Leadership gemacht? Und wen sollten wir unbedingt einmal zu Zoomer meets Boomer einladen? Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über fünf Sterne, Kommentare und Weiterempfehlungen. Viel Spaß mit Folge 76 von Zoomer meets Boomer.
Die Idee hinter Juicero war die Kombination einer Hochleistungspresse mit einem Druck von vier Tonnen. Damit sollte Saft aus fertig gewaschenem und geschnittenem Obst und Gemüse, das in Einzelportionsbeuteln verkauft wurde, gepresst werden. Es handelte sich um ein geschlossenes System, wie man es von Tintenstrahldruckern oder Kaffee-Kapselmaschinen kennt. In einem Artikel bei Bloomberg zeigten zwei Journalistinnen jedoch, dass man diese Päckchen auch ganz ohne Hochleistungspresse ausdrücken konnte. Und das sogar schneller als mit dem Gerät. Dieser Artikel besiegelte das Ende von Juicero. Was bleibt, außer einer kuriosen Geschichte? Und was kann man aus diesem Fehlschlag lernen? Sprecher & Produktion: Wolfgang Schoch Musik: BACKPLATE von https://josephmcdade.com
Mainz hat seit letztem Wochenende ein neues Kindermusiktheater. Am Peter-Cornelius-Konservatorium, der größten Musikschule in Rheinland-Pfalz, hat am Sonntag eine neue Abteilung ihren Betrieb aufgenommen – mit einer Aufführung des „Zauberers von Oz“, gespielt von Grundschulkindern für Grundschulkinder. Die Idee dahinter ist so einfach wie selten umgesetzt: nicht Erwachsene, die Kinderrollen spielen, sondern Kinder auf der Bühne, die ihresgleichen begeistern. Mit dabei war auch die neue Chorschule des Konservatoriums. Eva Pobeschin hat sich das angesehen.
Vinton Cerf ist einer der Entwickler des TCP/IP, der Basis für unser heutiges Internet. Wie funktioniert das und warum hat sich Cerf der Kommunikation verschrieben? Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. (00:00:00) Intro (00:02:36) Wer ist Vinton Cerf? (00:04:49) Das Internet und die Mathematik (00:06:07) Die Koordination von Daten (00:10:55) Was passiert bei Datenverlust? (00:11:38) Funktion des Protokolls (00:14:22) Entdeckungen und Liebe (00:24:16) Treffen mit Bob Kahn (00:27:49) Die ersten Schritte ins Internet (00:29:56) Der finale Schritt zum mobilen Internet (00:32:15) Das dunkle Zeitalter der Digitalisierung (00:34:50) Cerfs Zukunftsperspektiven ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-vinton-cerf
Vinton Cerf ist einer der Entwickler des TCP/IP, der Basis für unser heutiges Internet. Wie funktioniert das und warum hat sich Cerf der Kommunikation verschrieben? Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. (00:00:00) Intro (00:02:36) Wer ist Vinton Cerf? (00:04:49) Das Internet und die Mathematik (00:06:07) Die Koordination von Daten (00:10:55) Was passiert bei Datenverlust? (00:11:38) Funktion des Protokolls (00:14:22) Entdeckungen und Liebe (00:24:16) Treffen mit Bob Kahn (00:27:49) Die ersten Schritte ins Internet (00:29:56) Der finale Schritt zum mobilen Internet (00:32:15) Das dunkle Zeitalter der Digitalisierung (00:34:50) Cerfs Zukunftsperspektiven ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-vinton-cerf
In Köln entsteht der GOVSATCOM-Hub. Dieser soll Satellitenkommunikation in Krisen gewährleisten. "Die Idee ist, dass wir alle europäischen Kapazitäten zusammenschalten können", sagt Anke Pagels-Kerp, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Von WDR5.
Vinton Cerf ist einer der Entwickler des TCP/IP, der Basis für unser heutiges Internet. Wie funktioniert das und warum hat sich Cerf der Kommunikation verschrieben? Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. (00:00:00) Intro (00:02:36) Wer ist Vinton Cerf? (00:04:49) Das Internet und die Mathematik (00:06:07) Die Koordination von Daten (00:10:55) Was passiert bei Datenverlust? (00:11:38) Funktion des Protokolls (00:14:22) Entdeckungen und Liebe (00:24:16) Treffen mit Bob Kahn (00:27:49) Die ersten Schritte ins Internet (00:29:56) Der finale Schritt zum mobilen Internet (00:32:15) Das dunkle Zeitalter der Digitalisierung (00:34:50) Cerfs Zukunftsperspektiven ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-vinton-cerf
Die Idee, eine agentische KI mit Einkäufen zu beauftragen, klingt auf den ersten Blick bizarr und auch risikoreich. Wie kann sie wissen, welche Produkte passen oder gefallen? Sind die Zahlungsverfahren sicher? Was wenn sie Dinge falsch versteht und in einen Kaufrausch kommt? Und was ist mit dem Datenschutz, Stichwort gläserner Kunde? In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die Details und Herausforderungen von Agentic Commerce, welche Perspektiven das Konzept hat und warum zur Zeit noch viel (auch rechtliche) Unsicherheit herrscht.
Die Idee, eine agentische KI mit Einkäufen zu beauftragen, klingt auf den ersten Blick bizarr und auch risikoreich. Wie kann sie wissen, welche Produkte passen oder gefallen? Sind die Zahlungsverfahren sicher? Was wenn sie Dinge falsch versteht und in einen Kaufrausch kommt? Und was ist mit dem Datenschutz, Stichwort gläserner Kunde? In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die Details und Herausforderungen von Agentic Commerce, welche Perspektiven das Konzept hat und warum zur Zeit noch viel (auch rechtliche) Unsicherheit herrscht. Zu Gast: Markus Montz Host: Jan Schüßler Produktion: Tobias Reimer Mehr zum Thema Agentic Commerce lesen Sie in unserem Schwerpunkt bei heise+ (€): https://www.heise.de/ratgeber/Agentic-Commerce-Wie-weit-autonomes-Einkaufen-schon-ist-11184792.html
Die Idee, eine agentische KI mit Einkäufen zu beauftragen, klingt auf den ersten Blick bizarr und auch risikoreich. Wie kann sie wissen, welche Produkte passen oder gefallen? Sind die Zahlungsverfahren sicher? Was wenn sie Dinge falsch versteht und in einen Kaufrausch kommt? Und was ist mit dem Datenschutz, Stichwort gläserner Kunde? In dieser Folge des c't uplink sprechen wir über die Details und Herausforderungen von Agentic Commerce, welche Perspektiven das Konzept hat und warum zur Zeit noch viel (auch rechtliche) Unsicherheit herrscht. Zu Gast: Markus Montz Host: Jan Schüßler Produktion: Tobias Reimer Mehr zum Thema Agentic Commerce lesen Sie in unserem Schwerpunkt bei heise+ (€): https://www.heise.de/ratgeber/Agentic-Commerce-Wie-weit-autonomes-Einkaufen-schon-ist-11184792.html
Ferdinand von Lindemann schafft es fast schon zufällig, ein Jahrtausende altes Matheproblem zu lösen. Wie? Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. (00:00:00) Intro (00:02:14) Die Dreiteilung des Winkels (00:03:49) Das Messwerkzeug (00:06:07) Die Quadratur des Kreises (00:08:24) Vorstellung des Protagonisten (00:11:01) Lindemanns Forschungsfelder (00:11:32) Transzendenz in der Mathematik (00:18:06) Die berühmte Formel der Mathematik (00:19:45) Lindemann und die berühmte Formel (00:20:19) Wie es zum finalen Ergebnis zu Pi kam (00:21:20) Wieso gab's die Erkenntnis nicht eher? (00:22:39) Missgunst über von Lindemanns Entdeckung (00:23:58) Die Transzendenz von Pi und Quadratur des Kreises (00:26:55) Flächenberechnung Kreis (00:27:52) Über den schlechten Ruf von Lindemann (00:29:37) Leopold Kronecker vs. Ferdinand von Lindemann (00:30:30) Weitere Leistungen von Lindemann ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-ferdinand-von-lindemann
Ferdinand von Lindemann schafft es fast schon zufällig, ein Jahrtausende altes Matheproblem zu lösen. Wie? Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. (00:00:00) Intro (00:02:14) Die Dreiteilung des Winkels (00:03:49) Das Messwerkzeug (00:06:07) Die Quadratur des Kreises (00:08:24) Vorstellung des Protagonisten (00:11:01) Lindemanns Forschungsfelder (00:11:32) Transzendenz in der Mathematik (00:18:06) Die berühmte Formel der Mathematik (00:19:45) Lindemann und die berühmte Formel (00:20:19) Wie es zum finalen Ergebnis zu Pi kam (00:21:20) Wieso gab's die Erkenntnis nicht eher? (00:22:39) Missgunst über von Lindemanns Entdeckung (00:23:58) Die Transzendenz von Pi und Quadratur des Kreises (00:26:55) Flächenberechnung Kreis (00:27:52) Über den schlechten Ruf von Lindemann (00:29:37) Leopold Kronecker vs. Ferdinand von Lindemann (00:30:30) Weitere Leistungen von Lindemann ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-ferdinand-von-lindemann
Die Idee der Achtsamkeit geht zurück auf uralte Kulturtechniken. Im Zeitalter des Neoliberalismus verdient allerdings auch eine milliardenschwere Industrie daran. Autorin Kathrin Fischer warnt vor den Folgen. Von WDR 5.
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Deutschland ist ein Hightech-Land. Aber ist das auch im Vertrieb so? Wenn ich mir die meisten Vertriebsorganisationen anschaue, dann sieht das Organigramm aus wie vor 20 oder 30 Jahren. Im Jahr 2026, wo alle von KI im Vertrieb, Social Media und Digitalisierung sprechen, kann das eigentlich gar nicht sein. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Markus Milz, einem der profiliertesten Vertriebsexperten Deutschlands. Wir zeigen dir fünf konkrete Hebel, mit denen du deinen Vertrieb fit für die Zukunft machst – ohne dabei dein Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Es geht um echte Praxisbeispiele, neue Tools und eine ehrliche Bestandsaufnahme, warum gerade der deutsche Mittelstand beim Thema digitale Transformation oft hinterherhinkt. Du erfährst, was Jeff Bezos mit seinem Projekt Prometheus vorhat, warum Social Listening dein Cold Calling ersetzt und wie ein digitaler Assistent dir den Vertriebsalltag dramatisch erleichtert. Warum Deutschland im Vertrieb (noch) kein Hightech-Land ist Wir reden so gerne über unsere Ingenieurskunst, unsere Maschinen, unseren Hidden Champions. Und ja, in der Produktion und teilweise in der Logistik sind wir wirklich vorne dabei. Aber wenn ich mir den Vertrieb in den meisten Unternehmen anschaue – Software ausgenommen, und auch da gibt es Licht und Schatten – dann müssen wir ehrlich sein: Im Vertrieb sind wir kein Hightech-Land. Und das ist verrückt, denn Vertrieb ist die wichtigste Funktion im Unternehmen. Sales solves everything. Wenn der Umsatz nicht da ist, sind alle anderen Themen meistens auch nicht mehr viel wert. Markus Milz bringt es auf den Punkt: Er fragt in seinen Keynotes regelmäßig sein Publikum, wer der Meinung sei, dass sich die Welt in den letzten sechs Jahren drastischer geändert habe als in den 25 Jahren davor. 95 Prozent heben die Hand. Dann fragt er, wer das super findet. Da heben nur noch zögerlich 10 Prozent die Hand. Die meisten finden das eher doof – aber kannst du nicht ändern. Die entscheidende Frage ist die nächste: Hast du in den letzten sechs Jahren deinen Vertrieb, deine Strategie, dein Geschäftsmodell drastischer geändert als in den 30 Jahren davor? Da gucken die Leute meistens betreten auf den Boden. Nicht so richtig. Und genau das ist das Problem. Die Geschwindigkeit der Veränderung wird massiv unterschätzt Schau dir an, wie lange Technologien historisch gebraucht haben, sich durchzusetzen. Die Elektrizität: Edison erfand 1880 die Glühbirne. Erst 40 Jahre später war die Welt halbwegs elektrisch. Innovationen brauchten in der Regel fünf bis zehn Jahre, um sich durchzusetzen. Und dann kam ChatGPT. Zwei Monate bis zu 100 Millionen Usern. Heute, keine drei Jahre später, sind wir bei 1,2 Milliarden Usern. Das ist eine Geschwindigkeit, die alles, was wir bisher kannten, in den Schatten stellt. Wenn ich dann ins Publikum frage, wer KI auf dem Handy hat, melden sich 90 bis 95 Prozent. Frage ich, wer es richtig beruflich nutzt, sind es nur noch 20 Prozent. Die meisten nutzen es für Kochrezepte oder ihr Fitnessprogramm. Beruflich – oder gar im Sales – herrscht große Zurückhaltung. Vielleicht mal eine E-Mail schreiben lassen, mal etwas zusammenfassen. Aber dann ist meistens Schluss. Und das ist schade. Denn da fängt es ja erst an. Warum der deutsche Mittelstand zögert: Das Klopapier-Phänomen Markus erzählt eine wunderbare Anekdote von seinem Kollegen Professor Clemens Gewittke: Warum haben die Menschen während Corona eigentlich Klopapier gekauft? Weil Menschen aktionistisch getrieben sind. Wenn etwas Neues kommt und ich nicht weiß, was zu tun ist, mache ich irgendwas. In Frankreich kauften die Leute Rotwein und Kondome. In Amerika wahrscheinlich Waffen. In Deutschland eben Klopapier. Genau das beobachten wir aktuell beim Thema KI im Vertrieb: Es wird Klopapier gekauft. Irgendwas wird ohne Sinn und Verstand probiert. Das hat strukturelle Gründe. Deutschland hat in den letzten 80 Jahren enormen Wohlstand aufgebaut. Drei Millionen Unternehmen, viele Hidden Champions. Und wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Hinzu kommen die etablierten Sätze: „Es hat noch immer gut gegangen." Oder: „Das dürfen wir nicht wegen DSGVO." „Wo werden die Daten gespeichert?" „Das halluziniert doch." „Da gibt es Risiken und Nebenwirkungen." Und vor allem: „Ich will keine Fehler machen." Die deutsche Fehlerkultur als Bremse Eine durchschnittliche Buying-Center-Größe hat sich in den letzten 40 Jahren von drei auf 13 Personen erhöht. 10 Menschen mehr, die in eine Entscheidung eingebunden sind. Warum? Weil keiner mehr Risiken übernehmen will. Aus Angst, Fehler zu machen und damit die Karriere zu ruinieren, wird lieber gar nichts entschieden als das Falsche. Ich habe einen Kunden, der hat die Handynummern seiner Kunden aus dem CRM gelöscht, weil er sie ja nicht besitzen darf. Juristisch vielleicht korrekt – aber bringt das wirklich nach vorne? Eine Statistik bringt es auf den Punkt: 65 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben schon einmal eine Investitionsentscheidung wegen DSGVO nicht getroffen. Das läuft möglicherweise nicht ganz in die richtige Richtung. Während wir hier diskutieren, ob Daten auf deutschen oder amerikanischen Servern liegen, baut Jeff Bezos gerade einen 102-Milliarden-Dollar-Fonds auf, um genau diese zögerlichen Unternehmen zu kaufen. Projekt Prometheus: Wenn Bezos vor der Tür steht Jeff Bezos hat einen Fonds aufgelegt, den er Projekt Prometheus genannt hat. 102 Milliarden Dollar. Nicht nur er, ein paar andere sind auch dabei. Der Plan: Gute deutsche und europäische Unternehmen kaufen, bei denen echtes Know-how vorhanden ist – Ingenieurskultur, gute Hardware, tolle Maschinen –, die aber digital und vertrieblich schwach aufgestellt sind. Diese Unternehmen werden gekauft, in die Digitalisierung gebracht und ihr Wert wird auf das 10-, 20-, 50- oder 100-fache skaliert. Deutschland mit dem größten Mittelstand und den meisten Hidden Champions ist für Bezos ein Traumland. Und jetzt hast du als mittelständischer Unternehmer zwei Möglichkeiten: Du wartest, bis Bezos anruft. Oder du nimmst das Thema selbst in die Hand. Stell dir vor, Bezos ruft dich an und sagt: „Ich habe gerade zehn Unternehmen gekauft. Mach die mal fit. Digital, vertrieblich." Wenn du wartest, kauft er deinen Wettbewerber – und dann hast du ein echtes Problem. Das Gute: Du kannst heute mit relativ geringen finanziellen Mitteln sehr viel erreichen. KI ist ein Meister darin, Massendaten zu verarbeiten, zu aggregieren und zu intelligenten Strukturen zusammenzufassen. Was früher Konzernen vorbehalten war, kann heute auch ein 50-Mann-Mittelständler nutzen. Du musst es nur tun. Hebel 1: Inspiration tanken – die Reise nach Aarhaus Wie alles im Leben beginnt auch die Veränderung mit einer Emotion. Mit dem Gefühl: Worüber rede ich eigentlich? Wo will ich hin, wenn ich von Digitalisierung spreche? Wenn du heute zehn Unternehmen fragst, ob sie eine Digitalstrategie haben, sagen alle ja. Bittest du sie zu definieren, was sie meinen, bekommst du zehn komplett unterschiedliche Antworten. Markus empfiehlt einen Besuch in Aarhaus im Münsterland. Eine 40.000-Einwohner-Stadt direkt an der holländischen Grenze, die als digitalste Stadt Deutschlands gilt. Die Idee dort: Alles ist mit allem vernetzt. Du brauchst eine einzige App auf deinem Handy. Damit gehst du in den Supermarkt – ohne Geld, ohne Personal. Du gehst ins Hotel, ins Restaurant, ins Fitnessstudio. Du leihst dir Fahrräder oder Autos aus. Eine App, eine Verbindung. Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldisposition – alles funktioniert ohne menschlichen Einsatz. KI macht uns wieder menschlicher Jetzt denkst du vielleicht: Total entmenschlicht. Ich sehe das anders. KI ist die Chance, dass wir Menschen wieder menschlicher werden. Wir werden von all dem Mist entlastet, auf den niemand Lust hat – Besuchsberichte schreiben, CRM pflegen, Buchhaltungsbelege sortieren. Stattdessen können wir uns auf das konzentrieren, was nur Menschen können: miteinander reden, Mittagessen gehen, ein Bier trinken, echte Beziehungen aufbauen. Gerade im Vertrieb ist das der eigentliche Wertbeitrag. Hinter Aarhaus steht Tobias Groten, der Chef von Tobit. Das Unternehmen hat in den 80ern und 90ern mit Fax-Software begonnen und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben sie eine eigene KI namens Sidekick. Immer wenn in Aarhaus ein Supermarkt, ein Kiosk, ein Hotel oder ein Restaurant pleite ging, hat Tobias gesagt: „Dann nehme ich das." Und weil er kein Hotelier oder Gastronom ist, sondern Techie, hat er das Konzept Hotel komplett neu gedacht. Das ist Disruption: nicht kontinuierliche Verbesserung, sondern radikales Neudenken. Hebel 2: Social Listening – Leads auf dem Silbertablett Wenn ich in einen mittelständischen Maschinenbauer komme und frage, was seine fünf Hauptvertriebskanäle für neue Projekte sind, höre ich in 95 Prozent der Fälle: Messen, Anfragen, Ausschreibungen, internationale Handelsvertreter und ein bisschen Cold Calling. Das war vor 20 oder 30 Jahren genauso. Wir sind aber im Jahr 2026. Schau dir das Organigramm an: Hier ist Marketing, das macht ein bisschen Homepage und Social Media. Hier ist Vertrieb, der geht raus oder macht das, was er immer gemacht hat. Das kann doch im Zeitalter von KI im Vertrieb nicht mehr sein. Ein konkretes Beispiel von Markus: Er hat einen Catering-Anbieter betreut. Was macht so ein Unternehmen normalerweise? Cold Calling. 100 Anrufe: „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." – „Brauchst du eine Kantine?" – „Nein." Mit etwas Glück sagen zwei oder drei „Lass uns mal sprechen" und am Ende gewinnst du vielleicht einen Kunden. Streuverlust: 98 Prozent. Demotivierend für jeden Vertriebler. So funktioniert modernes Social Listening Jetzt der neue Weg: Massenhaft Daten sind in Social Media verfügbar. Menschen gehen jeden Tag in Kantinen und schreiben auf Facebook oder Instagram, ob es geschmeckt hat oder nicht. KI aggregiert diese Daten. Du stellst fest: Bei Unternehmen XY haben sich in den letzten 12 Monaten 47 Mitarbeiter negativ über das Essen geäußert. Das ist ein klares Signal. Gleichzeitig schaut die KI in Pressemitteilungen: 2022 wurde ein Vierjahresvertrag mit dem aktuellen Caterer abgeschlossen. Der läuft 2026 aus. Die KI identifiziert das Buying Center und liefert dir den Hauptentscheider Peter Mayer inklusive Persönlichkeitsprofil: faktenbasiert, braucht erst Vertrauen, am besten Testimonials einsetzen. Das ist, als würde ein Freund anrufen und dir den perfekten Lead servieren – nur dass du diesen Freund nicht mehr brauchst. Du bekommst es systematisch jeden Tag, jede Woche geliefert. Statt 100 unqualifizierten Calls hast du fünf bis sieben hochwertige Leads. Du bist deutlich effizienter, weil du dich mit mehr interessierten Kunden beschäftigst. Und dein Team muss mental nur noch fünf statt 97 Absagen verarbeiten. Das Thema Resilienz spielt plötzlich eine ganz andere Rolle. Die Konsequenz: Sales und Marketing wachsen zusammen. Marketing liefert dem Vertrieb vorqualifizierte Leads. Du brauchst neue Strukturen – eine aggregierte Abteilung, die Datenmanagement, Sales, Marketing, KI und Digitalisierung unter einem Hut vereint. Mit alten Strukturen geht das nicht. Hebel 3: Das externe Lab – raus aus der Lähmung Warum wird das alles in deutschen Unternehmen so selten systematisch angegangen? Weil zehn Leute mitzureden haben. Weil der Betriebsrat viele Sachen nicht will. Wegen DSGVO, Compliance, Governance. Wegen der Fehlerkultur: Hier sind 100.000 Euro, berichten Sie in drei Monaten. Wenn dann noch keine richtigen Erfolge da sind – zack, ist die Karriere ruiniert. Aus diesen Gründen passiert intern relativ wenig. Oder es wird Klopapier gekauft. Markus' Lösung: ein externes Lab, analog zum Fraunhofer-Prinzip. Du lagerst die Entwicklung aus. Dort gelten komplett andere Spielregeln als im Mutterunternehmen: So baust du ein externes Innovationslab für deinen Vertrieb auf: 30-Tage-Entscheidungsregel: Innerhalb von 30 Tagen muss eine Entscheidung über jede Idee getroffen sein. Kein endloses Hin und Her. 90-Tage-Pilot: Innerhalb von 90 Tagen ist der Use Case pilotiert. Geschwindigkeit ist alles. Datenschutz extern lösen: Das Lab kümmert sich um DSGVO, Betriebsrat und Compliance – nicht deine interne IT. Use Cases systematisch bewerten: Wie groß ist der Impact? Wie hoch der Aufwand? Was ist das beste Verhältnis? Zurück ins Unternehmen: Wenn die Lösung läuft, holst du sie zurück und skalierst sie. Mit diesem Ansatz externalisierst du das, was du intern nicht hinbekommst. Im Lab sitzen Dienstleister, Kollegen vom Kunden und Experten. Sie definieren Use Cases, erstellen eine Roadmap und bringen die Themen schnell auf die Straße. Nach 90 Tagen hast du mega qualifizierte Leads, mega qualifizierte Tools und mega qualifizierte Prozessoptimierungen. Nicht nur im Vertrieb, sondern auch im Einkauf, in HR, in der Unternehmenskommunikation. Hebel 4: Schnittstellenprobleme mit KI lösen Jeder, dem ich das erzähle, sagt zunächst: „Bei uns ist das aber anders. Unsere Branche ist speziell. Unsere Kunden sind anders." Die grundlegenden Dinge bleiben aber gleich. Was sich in fast allen Branchen findet: eine Branchensoftware als zentrales System, dazu DATEV, Excel-Listen, diverse Spezialtools – und die reden kaum miteinander. Ein Beispiel aus der Sicherheitsbranche: Bei einem Großeinsatz wird zuerst ein Angebot an den Kunden erstellt. Dann folgt die Planung für das konkrete Event. Anschließend kommt die Zeiterfassung mit den Logins der eingesetzten Mitarbeiter. Glaubst du, es gibt einen vernünftigen Abgleich zwischen diesen Systemen? Fehlanzeige. Genau hier kommt KI ins Spiel: Sie führt verschiedene Systeme über Schnittstellen zusammen, die vorher nicht miteinander gesprochen haben. Vom analogen Mist zum optimierten Prozess Wichtig: Wenn du einen schlechten analogen Prozess einfach nur digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Das bringt nichts. Die Zeitenwende ist der optimale Zeitpunkt, dein Unternehmen neu zu denken. Erst optimierst du die Prozesse und Strukturen. Dann digitalisierst du sie. Dann bringst du KI ins Spiel. Und wenn du das gemacht hast, hast du im Zweifel ein Tool, das du 1.000 anderen Unternehmen deiner Branche auch verkaufen kannst. Riesige Vertriebschancen. Ein konkretes Beispiel aus meinem Alltag: Früher war meine Kreditkartenabrechnung ein Riesenthema. Belege sammeln, am Ende des Quartals kam der Buchhalter, fragte nach fehlenden Belegen – mit wem warst du wann essen? Riesenaufwand. Heute habe ich eine App. Beim Bezahlen geht sofort ein Fenster auf: Beleg fotografieren, Gesprächspartner eintragen. Das CRM greift zu, ordnet einen Buchungssatz zu und schiebt alles automatisch in DATEV. Digitalisierter Prozess. Schneller, besser und am Ende auch billiger – weil die Buchhaltung hinten raus weniger Arbeit hat. Hebel 5: Dein digitaler Vertriebsassistent – treffe Alfred Die fünfte und letzte Stufe ist die Königsdisziplin: ein agentic AI-System, das wirklich für dich arbeitet. Markus und sein Sohn sind beide Batman-Fans. Bekanntlich heißt Batmans Butler Alfred. Genau so haben sie ihren neuen Kollegen genannt. Alfred basiert auf Open-Source-Architektur und hat alle großen Large Language Models angebunden: Gemini, Claude, Perplexity, ChatGPT, Grok. Alfred entscheidet selbst, welches Modell für welche Aufgabe am besten geeignet ist – oder am kostengünstigsten arbeitet. So sieht ein typischer Arbeitstag aus: Markus ist beim Kunden, auf dem Rückweg spricht er über WhatsApp in sein Handy: „Alfred, ich bin in 20 Minuten im Büro. Bestell beim Inder über Lieferando ein Chicken Tikka Masala. Und ich habe mit dem Kunden gerade ein größeres Projekt besprochen – Bedarfsanalyse, Workshop, Mitarbeiterinterviews, dann Training. Erstell schon mal das Angebot, du hast alle Daten." Wenn Markus im Büro ankommt, ist das Angebot zu 90 Prozent fertig. Die menschliche Verbesserungskompetenz bleibt entscheidend Wir Menschen haben eine sehr überschaubare Erstellungskompetenz. Wenn ich vor einem leeren Blatt Papier sitze und ein Marketingkonzept entwickeln soll, brauche ich Stunden. Eine KI liefert mir mit dem richtigen Befehl in Minuten eine 80-Prozent-Lösung. Was Menschen aber wirklich gut können, ist die Verbesserungskompetenz. Aus der 80-Prozent-Lösung machst du mit deiner Expertise eine 100-Prozent-Lösung. Genau deshalb glaube ich übrigens fest, dass das Thema KI im Vertrieb nicht den Tech-Companies gehört, sondern den Experten, die das Unternehmen, den Mittelstand, den Kunden verstehen. Programmieren musst du heute nicht mehr können. Das macht die KI für dich. Aber du musst das Geschäftsmodell verstehen, Erfahrungswissen mitbringen und die Kunden kennen. Auf dieser Basis bauen wir saubere Strukturen und saubere Prozesse. Mein Tipp aus dem Alltag: Wann immer mir jemand eine Aufgabe stellt, über deren Beantwortung ich länger als fünf Sekunden nachdenken müsste, mache ich das sofort mit meinem KI-Agenten. Die 5-Sekunden-Regel ist Gold wert. Quick Takeaways: Die wichtigsten Erkenntnisse auf einen Blick Geschwindigkeit als entscheidender Faktor: ChatGPT erreichte in 3 Jahren 1,2 Milliarden Nutzer – Veränderungen geschehen heute exponentiell schneller als früher. Klopapier-Falle vermeiden: Aktionismus ohne Strategie schadet mehr, als er nützt. Erst Vision, dann Struktur, dann Tools. Social Listening schlägt Cold Calling: Hochqualifizierte Leads auf dem Silbertablett statt 98 Prozent Streuverlust. Externes Lab nutzen: Was intern nicht geht, kannst du auslagern – mit 30-Tage-Entscheidungen und 90-Tage-Piloten. Strukturen neu denken: Marketing, Sales, Datenmanagement und KI gehören in eine integrierte Einheit – nicht in Silos. Digitaler Assistent als Game Changer: Ein agentic AI-System wie „Alfred" erledigt 80 Prozent der Vertriebsadministration für dich. Experten schlagen Techies: Wer Unternehmen, Mittelstand und Kunden versteht, schafft mit KI nachhaltigen Mehrwert. Fazit: Jetzt ist die Goldgräberzeit Wir reden viel von Krise, Unsicherheit und schwierigen Zeiten. Ein Historiker hat es kürzlich treffend formuliert: Die letzten 50 bis 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg waren eine absolute Ausnahmesituation. Das, was wir jetzt erleben, ist eigentlich die Normalzeit der Menschheitsgeschichte. Und schau dir an, wann die wirklich großen Unternehmen gegründet worden sind: meistens nicht in den guten Zeiten, sondern in Krisenzeiten. Weil ihre Gründer Trends erkannt haben, die andere übersehen haben. Genau deshalb ist jetzt eine Goldgräberzeit. Es gibt überall Chancen, wenn du sie sehen willst. Den Kopf in den Sand zu stecken hilft nicht – die anderen laufen dann an dir vorbei. Stell dir die Bezos-Frage: Wenn Bezos morgen dein Unternehmen kaufen würde, was würde er anders machen? Welche Stärken hat dein Unternehmen, die mit Digitalisierung und KI im Vertrieb auf das Zehnfache skaliert werden könnten? Mein Call to Action: Buche dir ein Strategiegespräch mit Markus und mir. Wir nehmen uns eine Stunde Zeit, schauen uns deine aktuellen Herausforderungen an und zeigen dir aus unserem Erfahrungshintergrund, wie du schnell zum Hightech-Vertrieb wirst. Die ersten drei, die sich anmelden, bekommen außerdem zwei Bestsellerbücher von Markus obendrauf. FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um KI im Vertrieb Was bedeutet Hightech-Vertrieb im Mittelstand konkret? Hightech-Vertrieb bedeutet, dass deine Vertriebsorganisation modern aufgestellt ist – mit aktueller Technologie, intelligenten Prozessen und einer Struktur, die zur heutigen Zeit passt. Es geht darum, KI im Vertrieb, Social Listening, datenbasierte Lead-Qualifizierung und digitale Assistenten so einzusetzen, dass dein Team mehr Umsatz und Marge generiert – und sich gleichzeitig auf das Menschliche konzentrieren kann. Wie kann ich meinen Vertrieb digitalisieren, ohne riesige Budgets zu haben? Das Schöne an aktueller KI-Technologie ist, dass du mit überschaubaren finanziellen Mitteln viel erreichen kannst. Starte mit einem Erkenntnis-Workshop, identifiziere die größten Hebel und beginne mit konkreten Use Cases statt mit Großprojekten. Ein externes Lab kann helfen, schnell Ergebnisse zu liefern, ohne deine interne IT zu blockieren. Was ist Social Listening und wie hilft es im B2B-Vertrieb? Social Listening bedeutet, dass KI öffentlich verfügbare Daten aus Social Media, Pressemitteilungen und Bewertungen analysiert und daraus Verkaufschancen identifiziert. Im B2B kannst du so gezielt Unternehmen finden, die gerade mit ihrem aktuellen Anbieter unzufrieden sind oder deren Verträge auslaufen – inklusive der relevanten Entscheider. Wie überwinde ich interne Widerstände wie DSGVO oder Compliance? Diese Themen sind real, aber lösbar. Ein externes Innovationslab kümmert sich um diese Hürden, weil dort andere Spielregeln gelten als im Mutterunternehmen. So kannst du innerhalb von 90 Tagen pilotieren, was intern jahrelang dauern würde – und holst die fertige Lösung dann zurück ins Unternehmen. Ersetzt KI den Vertriebsmitarbeiter? Nein, im Gegenteil. KI nimmt dir die Routinearbeit ab – CRM-Pflege, Besuchsberichte, Angebotserstellung. Damit kannst du dich auf das konzentrieren, was nur Menschen können: echte Beziehungen aufbauen, Vertrauen schaffen, komplexe Verhandlungen führen. KI macht Vertrieb wieder menschlicher. Sag mir deine Meinung Ich bin echt gespannt: Wo stehst du gerade beim Thema KI im Vertrieb? Bist du schon mitten in der Umsetzung oder noch im Klopapier-Modus? Schreib mir deine Erfahrungen, deine Herausforderungen oder deine Erfolgsgeschichten in die Kommentare. Und wenn dir diese Folge weitergeholfen hat, dann teile sie gerne mit deinem Netzwerk. Welcher der fünf Hebel ist für dich der spannendste?
Über diese Folge Wie du den Tag beendest, prägt die Qualität deiner Nacht. Diese Episode des Silent Subliminals Podcast nutzt 432 Hz Entspannungsmusik und gezielte Silent Subliminals, um deinen Abend in eine Phase des Loslassens und der Regeneration zu verwandeln. Silent Subliminals sind kaum wahrnehmbare Affirmationen, die dein Unterbewusstsein erreichen und positive Veränderungen fördern. Durch regelmäßiges Anhören am Abend kannst du den Tag mental abschließen, Anspannung loslassen und deinen Schlaf vorbereiten. Lass die sanften Klänge und stillen Impulse dich in einen Zustand der Ruhe führen, der erholsamen Schlaf ermöglicht. Affirmationen aus der Folge Ich lasse den Tag los und heiße den Abend willkommen. Meine Gedanken kommen zur Ruhe und ich entspanne mich. Meine Abendroutine ist Ausdruck meiner tiefen Verbindung mit mir selbst. Ich nehme mir Zeit, mich in Entspannung und Stille zu lieben. Jeden Abend komme ich in einen friedvollen Zustand der Ruhe. Mit jedem Atemzug am Abend lade ich stille und heilende Energie ein. Ich erkenne und schätze, was ich an diesem Tag geschafft habe. In der Stille des Abends finde ich tiefen Frieden und Harmonie. Jeden Abend umgibt mich Ruhe und Frieden. Ich bin bereit für tiefe Entspannung und Regeneration. Die abendliche Stille erfüllt meine Seele mit Frieden und Harmonie. Ich bin jetzt ganz bei mir und nehme mir Zeit für mich. Die Nacht umhüllt mich mit einem Mantel der Ruhe. Ich entspanne mich, bevor ich schlafen gehe. Jeden Abend finde ich Frieden und Ruhe. Wie wirken Silent Subliminals? Silent Subliminals sind Audiodateien, die Botschaften auf einer Frequenz enthalten, die bewusst nicht hörbar ist, aber dennoch vom Unterbewusstsein wahrgenommen wird. Diese Technik zielt darauf ab, das Unterbewusstsein positiv zu beeinflussen, indem sie Affirmationen und beruhigende Aussagen ohne bewusste Ablenkung vermittelt. Der Vorteil von Silent Subliminals liegt in ihrer Fähigkeit, das Unterbewusstsein zu programmieren, indem sie abendliche Unruhe und Grübeln durch Entspannung und Loslassen ersetzen. Diese können helfen, eine perfekte Abendroutine zu entwickeln, indem sie das Abschalten vom Tag erleichtern, die Schlafqualität verbessern und innere Ruhe für die Nacht fördern. Durch regelmäßiges Anhören von Silent Subliminals kann die Fähigkeit gestärkt werden, den Tag bewusst abzuschließen und erholsam zu schlafen. Jetzt anhören Apple Podcasts Amazon Music YouTube Kanal Spotify Playlist Du liegst im Bett, bist todmüde – und trotzdem dreht sich dein Kopf. Die To-do-Liste von morgen, das Gespräch von heute, der Stress, der einfach nicht loslässt. Du kennst dieses Gefühl? Dann bist du nicht allein. Millionen Menschen kämpfen jeden Abend damit, wirklich abzuschalten – und bezahlen am nächsten Morgen den Preis in Form von Erschöpfung, Reizbarkeit und dem Gefühl, nie richtig erholt zu sein. Die gute Nachricht: Du kannst das ändern. Nicht mit Schlafmitteln, nicht mit stundenlangem Herumwälzen – sondern mit einer bewussten Abendroutine für besseren Schlaf, die deinen Körper und Geist systematisch auf echte Erholung vorbereitet. Und wenn du diese Routine mit einer Methode namens Silent Subliminals kombinierst, wird der Effekt noch kraftvoller. In diesem Artikel erfährst du alles: Was Silent Subliminals überhaupt sind, wie sie wirken, warum dein Abend über deine Schlafqualität entscheidet – und wie du Schritt für Schritt eine Routine aufbaust, die wirklich funktioniert. Was sind Silent Subliminals? Eine Erklärung für Einsteiger Vielleicht hörst du den Begriff zum ersten Mal. Kein Problem – fangen wir von vorne an. Silent Subliminals sind Audiodateien, die positive Affirmationen enthalten – also kurze, kraftvolle Aussagen wie „Ich schlafe tief und entspannt" oder „Mein Körper regeneriert sich vollständig". Das Besondere: Diese Affirmationen werden bei einer sehr hohen Frequenz aufgenommen (typischerweise zwischen 14.000 und 17.000 Hz), die für das bewusste menschliche Gehör kaum oder gar nicht wahrnehmbar ist. Du hörst also entweder gar nichts oder nur ein leises Rauschen – während die Botschaften auf einer tieferen Ebene wirken sollen. Die Idee dahinter: Weil der bewusste Verstand die Affirmationen nicht „filtert" oder hinterfragt, sollen sie direkter ins Unterbewusstsein vordringen. Kritik, innerer Widerstand, Selbstzweifel – das alles greift weniger, wenn die Botschaft an dem Teil des Geistes vorbeigeht, der gewohnt ist zu zweifeln. Praktisch angewendet: Du spielst eine Silent Subliminals Audiodatei im Hintergrund – beim Einschlafen, Entspannen oder auch beim Zähneputzen. Viele Anwender kombinieren sie mit beruhigender Hintergrundmusik, zum Beispiel 432 Hz Entspannungsmusik, die selbst schon eine tiefenentspannende Wirkung haben soll. Wichtiger Hinweis: Betrachte Silent Subliminals als ergänzendes Werkzeug – nicht als Ersatz für professionelle Hilfe bei ernsthaften Schlafstörungen. Wie wirken Silent Subliminals beim Schlafen? Bevor wir zur konkreten Abendroutine kommen, noch ein bisschen mehr Hintergrund – denn zu verstehen, warum etwas helfen kann, macht es viel leichter, es wirklich anzuwenden. Unser Gehirn arbeitet im Schlaf auf Hochtouren. Tagsüber angesammelte Eindrücke werden verarbeitet, Erinnerungen werden konsolidiert, der Körper regeneriert sich auf Zellebene. Was in den letzten Minuten vor dem Einschlafen in deinem Geist passiert, beeinflusst, wie dein Gehirn diese Nachtarbeit ausführt. Wenn du einschläfst während du gedanklich noch Emails schreibst oder Konflikte replays, bleibt das Nervensystem in einem erhöhten Erregungszustand. Tiefschlafphasen werden kürzer, die Regeneration leidet. Silent Subliminals mit schlafbezogenen Affirmationen sollen hier gegensteuern: Die positiven Botschaften können – zumindest auf der Ebene der Selbstwahrnehmung und Erwartungshaltung – dazu beitragen, dass du mit einer ruhigeren, offeneren inneren Haltung einschläfst. Kurz gesagt: Silent Subliminals können ein sinnvoller Teil einer ganzheitlichen Abendroutine sein – wenn du sie richtig einsetzt. Warum deine Abendroutine über deine Schlafqualität entscheidet Die meisten Menschen investieren viel in ihren Schlaf – neue Matratzen, Schlaf-Apps, Melatonin – und vergessen dabei das Offensichtlichste: was sie in den Stunden vor dem Schlaf tun. Dein Nervensystem ist kein Lichtschalter. Du kannst nicht von 180 km/h auf 0 bremsen, nur weil du das Licht ausgeschaltet hast. Der Körper braucht eine Übergangsphase – eine Art Landebahn – um vom Stress-Modus in den Erholungs-Modus zu wechseln. Genau das leistet eine durchdachte Abendroutine für besseren Schlaf: Sie sendet dem Nervensystem klare Signale, dass der Tag vorbei ist, Sicherheit herrscht und es sich entspannen darf. Mit jedem Abend, an dem du diese Routine wiederholst, wird sie mächtiger – weil dein Gehirn sie als verlässliches Signal erkennt. Die perfekte Abendroutine mit Silent Subliminals – Schritt für Schritt Hier ist eine Routine, die du sofort umsetzen kannst. Du musst sie nicht in einem Tag perfekt meistern – fang mit dem an, was sich für dich richtig anfühlt, und baue sie Schritt für Schritt aus. Schritt 1: Bildschirmzeit reduzieren (90–60 Minuten vor dem Schlafen) Das ist der wohl schwierigste, aber wichtigste Schritt. Bildschirme – Smartphone, Laptop, TV – strahlen blaues Licht aus, das die Produktion von Melatonin hemmt. Melatonin ist das Schlafhormon, das deinem Körper signalisiert: Es ist Nacht, es ist Zeit, sich zu regenerieren. Zusätzlich hält der Inhalt – soziale Medien, News, Serien – dein Gehirn in einem stimulierten Zustand. Du tankst Eindrücke, wenn du eigentlich entleeren solltest. Praktischer Tipp: Definiere eine feste „Screen-off-Zeit" und ersetze den Griff zum Handy durch etwas Ruhiges: ein Buch, leichtes Dehnen, ein Tagebuch. Schritt 2: Körper runterfahren – Bewegung & Atmung (30–45 Minuten vor dem Schlafen) Leichte Bewegung am Abend – Yoga, sanftes Stretching oder ein kurzer Spaziergang – hilft dem Körper, Stresshormone abzubauen und den Parasympathikus zu aktivieren. Der Parasympathikus ist der Teil deines Nervensystems, der für Ruhe und Erholung zuständig ist. Kombiniere das mit bewusster Atmung. Die 4-7-8-Technik ist besonders wirksam: 4 Sekunden einatmen 7 Sekunden den Atem anhalten 8 Sekunden ausatmen Schon drei bis fünf Runden davon senken nachweislich den Herzschlag und aktivieren den Entspannungsreflex. Tipp für Silent Subliminals-Einsteiger: Spiele bereits während des Dehnens oder der Atemübung deine erste Silent Subliminals Audiodatei im Hintergrund ab. Die Kombination aus körperlicher Entspannung und den unterschwelligen Affirmationen kann die Wirkung verstärken. Schritt 3: Gedanken entleeren – das Abendjournaling (20 Minuten vor dem Schlafen) Einer der Hauptgründe, warum Menschen nicht einschlafen können: Der Kopf ist voll. Unfertige Gedanken, Sorgen, Planungen, die sich im Kreis drehen. Journaling löst dieses Problem auf elegante Weise. Indem du deine Gedanken aufschreibst, gibst du ihnen einen Ort außerhalb deines Kopfes. Du musst sie nicht mehr festhalten – sie sind irgendwo sicher. Ein einfaches Format für dein Abendjournaling: 3 Dinge, für die ich heute dankbar bin – aktiviert positive Emotionen, schließt den Tag versöhnlich ab 1 Sache, die mich noch beschäftigt – benenne sie, schreib sie auf, lass sie los Meine Absicht für morgen – gibt dem Geist Orientierung, ohne zu planen Klingt simpel? Ist es auch. Aber die Wirkung auf die Schlafqualität verbessern ist konsistent – wer regelmäßig abends journalt, berichtet häufig von tieferem und erholsamerem Schlaf. Schritt 4: Das Silent Subliminals Einschlafritual – das Herzstück deiner Routine Jetzt kommt der Kern: das gezielte Einsetzen von Silent Subliminals als Teil deines Einschlafrituals. So funktioniert es: 1. Wähle eine passende Audiodatei....
Warum schicken kluge Menschen Bewerbungen nicht ab?
Alexander Grothendieck gilt als Rebell in der Mathematik — er gibt sich nicht mit einfachen Lösungen für einzelne Probleme zufrieden, er will mehr. Bis er plötzlich verschwindet. Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. In der Podcast-Folge verweisen wir auf diese Artikel und Folgen: https://www.theguardian.com/science/article/2024/aug/31/alexander-grothendieck-huawei-ai-artificial-intelligence https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-srinivasa-ramanujan https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-evariste-galois https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-emmy-noether (00:00:00) Einleitung: Der geheimnisvolle Einsiedler (00:03:27) Kindheit und Jugend in turbulenten Zeiten (00:06:20) Auf dem Weg zur Mathematik (00:12:26) Die goldenen Jahre: Algebraische Geometrie (00:24:11) Verbindungen in der Mathematik aufdecken (00:30:41) Grothendiecks Persönlichkeit und Systemkritik (00:39:02) Rückzug und Verschwinden (00:41:53) Vermächtnis und letzte Anekdoten ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-alexander-grothendieck
In diesem Deep Dive spricht Hannah mit Jakobus Schuster, Gründer und CEO von Notarity, einer Plattform für digitale Notartermine. Wer einen Notar oder eine Notarin braucht, kann das heute per Videocall erledigen und Dokumente digital beglaubigen oder beurkunden lassen.Die Idee entstand während Jakobus' Referendariat in einer auf Venture Capital spezialisierten Kanzlei: Beglaubigte Vollmachten aus den USA dauerten regelmäßig acht bis zwanzig Wochen. Als COVID einen regulatorischen Wandel auslöste, der notarielle Akte auch digital ermöglichte, sah er die Chance und baute mit zwei Entwicklern los.Im Gespräch geht es um seinen unternehmerischen Weg vom Jura-Studium in Hamburg zum Startup-Gründer in Wien, warum Notarity heute Kunden in über 100 Ländern hat und wie Spanien zum ersten aktiven Expansionsmarkt wurde. Außerdem: warum Deutschland für Notarity regulatorisch keine Option ist, was er vom EU Inc.-Vorschlag hält und warum er glaubt, dass AI mehr White-Collar-Jobs vernichten wird, als neue entstehen.Production: Hanna MoserMusik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/schnellerschlau +++ Im Mai finden in Las Vegas die Enhanced Games statt. Eine Art Doping-Olympiade. Leistungssteigernde Mittel sind erlaubt. Der Einsatz wird medizinisch überwacht. Die Idee dahinter: Wenn im Leistungssport ohnehin betrogen wird, dann machen ihn auf diese Weise ehrlich. Kann das funktionieren? Andreas Albes spricht mit dem PM-Doping-Experten Thomas Nagy über das gewagte Experiment. +++ Wenn ihr Fragen habt, die wir für euch beantworten sollen, dann schreibt uns an: pm-redaktion@verlagshaus.de +++ Lust auf mehr Wissenschaft? Hier geht's zum günstigen P.M.-Testabo: https://www.verlagshaus24.com/p_m__zum_testen-vz-web-p.m.-17180-gb-mex/?utm_source=website&utm_medium=digital&utm_campaign=pmm-testabo ++++ Lachen und lernen P.M. ist Partner des Science Slam. Eine sehr unterhaltsame Show, bei der Wissenschaftler ihr Fachgebiet kurz, knapp und mit viel Humor präsentieren. Tickets und alle Termine gibt's hier: www.scienceslam.de/pm +++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Die bürgerliche Eigentumsordnung schützt nicht nur physisches, sondern auch geistiges Eigentum. Vor allem Wirtschaftsliberale machen sich heute für Patente stark, doch das war keineswegs immer so. Die Idee des geistigen Eigentums kam im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts auf, aber erst im 19. Jahrhundert wurde das Patentrecht immer einheitlicher auf nationalstaatlicher Ebene durchgesetzt.Jedoch passierte dies keineswegs in allen Staaten – in der Schweiz etwa scheiterten mehrere Anläufe. Damals waren gerade wirtschaftsliberale Stimmen laut zu vernehmen, die vor dem Patentrecht warnten, da dieses nichts anderes als Monopole absichere. Diese jedoch, so die Argumentation, bremsen den allgemeinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt und dienen lediglich den Partikularinteressen der Erfinder Schaut man sich die liberale Argumentation des 19. Jahrhunderts an, muss man feststellen: Nur noch linke Kapitalismuskritiker trauen sich heute so weit zu gehen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Literatur/Quellen: Fritz Machlup/Edith Penrose: “The Patent Controversy in the Nineteenth Century”, in:The Journal of Economic History (Mai 1950), online verfügbar unter: https://www.jstor.org/stable/2113999. Schweizer Bundesblatt: “Bericht und Antrag der Petitionskommission des Nationalrates, betreffend die Petition von Th. Zuppinger, von Männedorf, über Einführung von Erfindungspatenten”, online verfügbar unter: https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/1864/2_510__/de. Ha-Joon Chang: Kicking Away the Ladder. Development Strategy in Historical Perspective, Anthem Press.Hier gibt es alle Tickets für SCHLAGER FÜR ALLE:https://linktr.ee/wohlstandfueralleUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Hypatia gilt als die erste große Mathematikerin der Geschichte — und gleichzeitig gibt es kein einziges eigenes Werk von ihr. Wie also hat sie die Mathematik geprägt und was wissen wir über sie? (00:02:12) Wer war Hypatia? (00:07:34) Hypatias Einfluss auf die Mathematik (00:18:10) Die Quellenlage (00:24:01) Alexandria in der Spätantike (00:28:06) Ein Mord der die antike Welt erschüttert (00:32:10) Hypatias Erbe für die Mathematik (00:33:32) Ausblick und Verabschiedung Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback an podcast@spektrum.de. Die Idee für diesen Podcast hat Demian Nahuel Goos am MIP.labor entwickelt, der Ideenwerkstatt für Wissenschaftsjournalismus zu Mathematik, Informatik und Physik an der Freien Universität Berlin, ermöglicht durch die Klaus Tschira Stiftung. Auf folgende Folgen nehmen wir in dieser Folge Bezug: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-maryam-mirzakhani https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-nicusor-dan https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-aristoteles ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/geschichten-aus-der-mathematik-hypatia
Es ist Mitte der 90er-Jahre, als die Punk-Band The Offspring in einem Studio in Hollywood an ihrem dritten Album arbeitet. Die Idee zu „Self Esteem“ kommt Frontmann Dexter einfach so eines Morgens in den Kopf.
Ein Lexikon ist immer ein Versprechen und Scheitern zugleich. Ist der Inhalt eines Lexikons nicht schon veraltet, sobald es fertig geschrieben ist? - Über die uralte Kunst des Verzettelns. Von Anja Mösing (BR 2019)
Krisen, Tech-Hype, US-Klumpen, Finfluencer-Lärm: Investieren war selten so laut wie heute. Dr. Nikolaus Braun zeigt im Finanzrocker-Interview, wie man trotzdem gelassen bleibt. Es geht um sein neues Buch „Endlich gut mit Geld", den kompletten Sinneswandel beim Thema Rüstung, Geldkonflikte in Partnerschaften und ein konsequentes Financial-Porn-Detox. Am Ende die wichtigste Frage: Wofür ist Geld eigentlich da, wenn nicht dafür, möglichst reich zu sterben? Eine Folge für alle, die dem Lärm entkommen und klarer denken wollen.Dr. Nikolaus Braun war bereits mehrfach im Podcast zu Gast. Diesmal sprechen wir nicht über die nächste Marktprognose, sondern über die Fragen dahinter: Was macht Geld mit uns als Menschen? Warum treffen wir so oft schlechte Finanzentscheidungen? Und wie gelingt ein entspannter Umgang mit Vermögen, wenn rundherum alles lauter, schneller und unsicherer wird?Im Mittelpunkt steht sein neues Buch „Endlich gut mit Geld" – ein zwölfwöchiges Programm mit kleinen täglichen Impulsen, sonntäglichen Reflexionsfragen und einem bewusst freien Freitag. Die Idee dahinter erinnert an Atomic Habits*, nur für die Finanzen: keine großen Theorien, sondern echte Verhaltensänderungen in kleinen Schritten. Besonders spannend: Die unbequemsten Kapitel handeln nicht vom Kapitalmarkt, sondern von Identität, Werten und Beziehungen.Wir sprechen außerdem über die aktuelle Weltlage und die Frage, ob sich die Spielregeln für europäische Anleger geändert haben. Dr. Nikolaus Braun bleibt erfrischend stoisch: Risiken gab es schon immer – Dotcom, 9/11, Finanzkrise, Covid – und prozyklisches Umbauen des Portfolios ist am Ende nichts anderes als aktives Management in niedriger Dosierung. Besonders aufschlussreich ist sein Blick auf den US-Klumpen: Sein Büro hat den Amerika-Anteil lange vor dem aktuellen Hype untergewichtet – und wurde dafür jahrelang kritisiert.Ein weiterer Schwerpunkt ist das ethische Investieren. Warum einfache Antworten hier noch nie funktioniert haben, weshalb das Thema Rüstung gerade einen kompletten Sinneswandel durchläuft und wo die ehrlichen Grenzen nachhaltiger Anlagestrategien liegen, wenn Renditeziel und ethisches Unbehagen kollidieren.Besonders persönlich wird es beim Thema Geldkonflikte in Partnerschaften. Dr. Nikolaus Braun erklärt, warum Streit ums Geld selten ums Geld geht – sondern um unterschiedliche Prägungen, Kindheitserfahrungen und das Schweigen darüber. Mit einem überraschend einfachen, aber wirkungsvollen Tipp: einer Zeitreise in die eigene Geldbiografie.Zum Schluss wird es fast philosophisch. Was macht die ständige Lärmkulisse aus KI, Finfluencern und Clickbait-Journalismus mit Anlegern? Warum empfiehlt Dr. Nikolaus Braun ein konsequentes Financial-Porn-Detox? Und was kann Geld eigentlich wirklich leisten, wenn das Ziel nicht ist, möglichst reich zu sterben?
Das Völkerrecht 2 (3): Die Idee der Vereinten Nationen. Mit: Milos Vec, Jurist am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte an der Universität Wien und an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Gestaltung: Barbara Volfing. Sendung vom: 9.4.2026.