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Diesmal mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz. Die SPD-Minister*innen im Bundeskabinett haben ein Hitze-Aktionsprogramm vorgelegt. Sie gehen damit auf Konfrontationskurs mit der Union. Im Zentrum des Streits: Soll Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz? Superreiche tragen viel mehr Verantwortung für die Klimakrise als andere Menschen. Sollten sie deshalb eine besondere Steuer zahlen, mit deren Einnahmen der Staat dann zum Beispiel ein Klimageld für alle einrichten könnte? Die Bundesregierung prüft nichts dergleichen, zeigt eine Anfrage der Grünen. Hitze und Dürre: Die Ernte dieses Jahr fällt schlecht aus. Die Landwirt*innen fordern staatliche Unterstützung. Sie tragen auch stark zur Klimakrise bei, die eine Ursache der aktuellen Probleme ist. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Isabel und Lukas melden sich erneut live von den Kykladen, mittlerweile schon auf den letzten Metern ihres Urlaubs auf Naxos. Bevor es an die große Reise-Geschichte der Folge geht, gibt's noch eine kleine Generalabrechnung mit der ewigen Frage “Warum tust du dir das eigentlich an?” – ob beim Flohmarkt-Shopping in Mexiko, bei der Gründung eines Unternehmens oder beim Dauerfotografieren im Urlaub. Dazwischen: wie man als drei Familien mit sechs Kindern harmonisch durch einen gemeinsamen Urlaub kommt – inklusive einer Bezahl-Split-App, die sich als echter Urlaubsretter entpuppt hat, plus einem sehr intuitiven Gefühl für Fairness obendrauf. Im Zentrum der Folge steht aber die Geschichte des Tages: die Fahrt zur Mini-Insel Koufonisia, die sie sich statt mit dem 5.000-Euro-Privatspeedboot lieber mit einem alten Fischerkutter und einem charmant verhandelnden Kapitän organisiert haben. Am Ende steht ein windstiller, menschenleerer Strand, den Isabel nur als “James-Bond-Beach” bezeichnen kann – inklusive dem wohl besten Souvlaki ihres Lebens direkt vom Kapitän gegrillt, Steuerrad für die Kinder und einer Insel, die gerade mal vier Quadratkilometer misst. Zum Ausklang gibt's noch eine Frühstücksdiskussion über Loyalität versus rationales Urteilen – und die Feststellung, dass die Griechenland-Liebe der beiden eigentlich gar nicht mehr steigerbar schien. Bis jetzt.
Thilo Mischke trifft den Comedian **Hendrik Brehmer**, der aus Sachsen-Anhalt stammt und heute in Berlin lebt. Beim Minigolf sprechen die beiden darüber, warum die AfD gerade im Osten so erfolgreich ist, wie rechte Positionen gesellschaftlich normaler werden und warum die üblichen Erklärungen über „den Osten“ oft zu kurz greifen. Dabei wird das Gespräch schnell persönlich: Brehmer erzählt von seiner Kindheit in Halberstadt, von Mobbing, seiner Familie und davon, dass auch in seinem eigenen Umfeld Menschen AfD wählen. Es geht um die Frage, wie man mit Menschen redet, die man liebt, deren politische Ansichten man aber fundamental ablehnt – und was passiert, wenn man nach Jahren des Streitens irgendwann einfach keine Kraft mehr für dieselben Diskussionen hat. Im Zentrum steht schließlich die Rolle von Humor. Was bringen Witze gegen rechts, wenn darüber vor allem Menschen lachen, die ohnehin derselben Meinung sind? Verstärken politische Jokes auf Social Media womöglich sogar die Polarisierung? Und wie macht man Comedy über Menschen mit rechten Ansichten, ohne ihre Positionen zu verharmlosen – aber auch ohne sie nur als Karikaturen darzustellen? Brehmer beschreibt Humor als Möglichkeit, Schmerz, Widersprüche und die eigene Sozialisation zu verarbeiten. Gleichzeitig stellt er infrage, ob klassische „Jokes gegen rechts“ überhaupt Menschen außerhalb der eigenen politischen Bubble erreichen. Aus dem Gespräch entsteht deshalb eine Idee: Comedy dort auszuprobieren, wo AfD-Wähler tatsächlich im Publikum sitzen. Nicht um ihnen zu erklären, dass sie falsch liegen, sondern um über gemeinsames Lachen vielleicht wieder einen Raum für Zuhören und Selbstreflexion zu schaffen. Ein Gespräch über Sachsen-Anhalt, ostdeutsche Erfahrungen, Familie, politische Bubbles und die Frage: **Können wir Menschen wieder erreichen, bevor wir versuchen, sie zu überzeugen?**
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Zwei Männer mit Metalldetektoren stehen 1999 auf einem flachen Hügel in Mitteldeutschland. Das Ding schlägt aus. Was sie ausgraben, verkaufen sie für 31.000 Mark. Sie ahnen nicht, dass sie gerade eine Weltsensation in der Hand halten. Unbezahlbar. Und älter als fast alles, was wir über dieses Europa zu wissen glaubten.Jochen war in Saale-Unstrut. Einer Region, die ihn komplett umgehauen hat. Er sitzt in einem winzigen Café in Naumburg vor Patisserie, die aussieht wie aus Japan. Er steht im tausende Jahre alten Naumburger Dom vor Uta, die Umberto Eco die schönste Frau des Mittelalters nannte und die bei Disney zur bösen Königin wurde. Er sitzt abends in den Weinbergen und schaut auf rote Dächer und ein Tal, das sich langsam entschleiert als grandioses Reiseziel.Und dann ist da diese goldene Scheibe. Die Himmelsscheibe von Nebra. 3700 Jahre alt, die älteste konkrete Darstellung des Himmels, die die Menschheit kennt. Gefunden genau hier - mitten in Deutschland.Kommt mit nach Saale-Unstrut, nach Thüringen und Sachsen-Anhalt. In Folge zwei geht es weiter nach Jena.—
Nach seiner Reise durch Sachsen-Anhalt trifft Thilo Mischke die Journalistin Wiebke Hollersen. Sie hat alle Folgen der Reise gehört – und einiges daran zu kritisieren. Im Zentrum steht Thilos Gespräch mit dem AfD-Politiker Matthias Lieschke. War Thilo zu voreingenommen? Hat er zu sehr versucht, seinen Gesprächspartner mit dessen Partei zu konfrontieren, statt herauszufinden, warum er überhaupt Teil dieser Partei ist? Und was passiert mit einem Interview, wenn ein Politiker von Beginn an spürt, wie der Journalist ihm gegenübersteht? Thilo und Wiebke sprechen offen über journalistische Haltung, Fehler und die Grenzen politischer Interviews. Es geht um die Frage, ob Journalistinnen und Journalisten ihre Gesprächspartner überzeugen oder „entlarven“ wollen sollten – oder ob ihre eigentliche Aufgabe darin besteht, so lange nachzufragen, bis das Publikum selbst verstehen kann, wie ein Mensch denkt. Dabei diskutieren die beiden auch konkrete Fehler und Zuspitzungen aus Thilos Gespräch mit Lieschke: etwa beim Frauenbild der AfD, bei Schwangerschaftsabbrüchen und beim Homeschooling. Wie präzise muss Kritik sein, damit sie funktioniert? Und verliert Journalismus an Glaubwürdigkeit, wenn er Positionen des Gegenübers stärker zuspitzt, als dessen Programm sie tatsächlich formuliert? Anhand eines aktuellen Spiegel-Covers über AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund geht es schließlich um die Medien insgesamt: Was bewirken Schlagzeilen wie „der gefährlichste Mann Deutschlands“? Warnen sie vor politischen Entwicklungen – oder liefern sie Politikern genau das Material, mit dem diese sich gegenüber ihren Anhängern inszenieren können? Und dann ist da noch der Blick auf Sachsen-Anhalt. Warum wird der Erfolg der AfD so häufig als spezifisch ostdeutsches Problem erzählt, obwohl rechtspopulistische Parteien international erfolgreich sind und die AfD auch im Westen Deutschlands hohe Ergebnisse erzielt? Welche Rolle spielen soziale und demografische Strukturen – und was übersehen wir, wenn wir politische Entwicklungen vor allem mit „dem Osten“ erklären? Ein selbstkritisches Gespräch über Haltung und Neugier, über AfD und Medien – und darüber, welchen Journalismus es braucht, wenn politische Gräben immer größer werden.
Heute geht es ins Remstal, nach Großheppach zum Weingut Bernhard Ellwanger. Mein Gast ist Sven Ellwanger, der den Betrieb gemeinsam mit seiner Schwester Yvonne führt. Auf den ersten Blick wirkt dieses Weingut bodenständig, gewachsen und angenehm unaufgeregt. Im Gespräch zeigt sich aber schnell, wie viel Bewegung in diesem Betrieb steckt: Sauvignon Blanc, Junges Schwaben, Bio-Weinbau, Piwis, Spontangärung, starke Privatkundschaft, Rotweinambition – und eine Region, die noch immer mit alten Klischees zu kämpfen hat. Im Zentrum der Episode stehen drei Weine: ein Muskat-Trollinger Rosé, ein Roter Riesling und eine Lemberger-Syrah-Cuvée. Der Muskat-Trollinger Rosé zeigt, dass Duftigkeit, Frucht und Leichtigkeit nicht banal sein müssen. Sven beschreibt ihn als einen der wichtigsten Weine des Betriebs – trocken ausgebaut, aromatisch, frisch und mit einem kleinen Anteil maischevergorener Partie, der dem Wein zusätzlichen Grip gibt. Der Rote Riesling erzählt eine besondere Geschichte: Im Weinberg wurde eine Mutation in einer alten Rieslinganlage entdeckt – eine Fruchtrute mit weißen Rieslingtrauben, eine andere mit rötlichen Beeren. Aus diesem Zufall wurde eine eigene Selektion, die heute als ernsthafter Wein im Sortiment steht: körperreicher, fülliger und säureärmer als klassischer Riesling, aber dennoch mit eigener Riesling-Prägung. Die Lemberger-Syrah-Cuvée führt schließlich mitten in die Frage, wie sich Württemberg heute verändert. Lemberger bringt kühle Beerenfrucht, Frische und regionale Identität; Syrah ergänzt Würze, Körper, Pfeffer, dunklere Noten und Struktur. Im Glas begegnen sich regionale Herkunft und internationale Rebsorte erstaunlich selbstverständlich. Außerdem sprechen wir über Svens Zeit in Neuseeland, Sauvignon Blanc und Fumé Blanc, über die Gruppe Junges Schwaben, über Bio-Weinbau, Bodenaufbau, Humus, Begrünung und Pflanzenschutz, über den Gravitationskeller, über ProWein, Wine Paris, Export, alkoholfreie Produkte und die Zukunft eines Familienweinguts mit großer Sortenvielfalt. Eine Folge über ein Württemberg, das sich leise verändert hat – pragmatisch, beharrlich, bodenständig und im Glas sehr überzeugend.
Unternehmensstrafrecht „light“: Geldbußen in Millionenhöhe Deutschland kennt kein echtes Unternehmensstrafrecht. Und trotzdem kann schon das Fehlverhalten einer einzigen Führungskraft ein Unternehmen Millionen kosten – wie passt das zusammen? In der aktuellen Folge der Reihe „Wirtschaftsstrafrecht A-Z" widmet sich Dr. Christian Rosinus dem Thema Verbandssanktionen. Im Zentrum steht die Verbandsgeldbuße nach § 30 OWiG, das zentrale Instrument zur Sanktionierung von Unternehmen, mit einem Ahndungsrahmen von bis zu 10 Millionen Euro bei Vorsatz und 5 Millionen Euro bei Fahrlässigkeit. Dr. Rosinus erklärt, wer überhaupt als Leitungsperson gilt, wann mehrere Bußen nebeneinander möglich sind und warum ausgerechnet § 130 OWiG als „Auffangnorm" für Unternehmen so gefährlich wird. Besonders im Fokus steht die geplante Reform – versteckt im Regierungsentwurf zur EU-Umweltstrafrechtsrichtlinie vom 29. April 2026, der § 30 OWiG deliktsübergreifend neu fasst: 40 statt 10 Millionen Euro bei Vorsatz, 20 statt 5 bei Fahrlässigkeit. Dazu erstmals allgemeine Bemessungskriterien, die Compliance, Aufklärung und Wiedergutmachung ausdrücklich mildernd berücksichtigen. Was das konkret bedeutet, erfahren Sie in dieser Folge. Hier geht‘s zur Folge „Das neue Verbandssanktionengesetz“: https://criminal-compliance.podigee.io/4-rosinusonair Hier geht‘s zur Doppelfolge „Der Entwurf des Verbandssanktionengesetzes aus Sicht der Industrie“: https://criminal-compliance.podigee.io/12-rosinusonair und https://criminal-compliance.podigee.io/13-rosinusonair Hier geht‘s zur Folge „Die Zukunft der Unternehmensverteidigung nach dem Verbandssanktionengesetz“: https://criminal-compliance.podigee.io/22-rosinusonair Hier geht´s zur Folge „Vom Saulus zum Paulus – Das Verbandssanktionengesetz in der Diskussion“: https://criminal-compliance.podigee.io/35-rosinusonair Hier geht's zur Folge: „Abschied vom Verbandssanktionengesetz“: https://criminal-compliance.podigee.io/54-rosinusonair https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Episode das Essay von Norman Müller, warum KI Produktteams nicht automatisch besser macht, sondern schwache Hypothesen oft nur schneller und schöner verpackt. Im Zentrum steht die Frage, ob generative Modelle echte Kundennähe erzwingen oder ob sie Gründer und Unternehmen in eine neue Form der Selbsttäuschung führen. Die Folge verbindet Startup-Praxis, Konzernrealität, Venture Clienting und die Frage, welche Rolle Urteilskraft in einer Welt spielt, in der technische Umsetzung immer billiger wird.00:00 KI, Produktverliebtheit und der Albtraum perfekter Software02:18 Das Multitouch-Betriebssystem und der ignorierte Markt03:27 Warum KI die natürlichen Bremsen im Produktbau entfernt04:37 Urteilskraft als neuer Engpass der Wertschöpfung05:44 Kundennah oder kurzsichtig: Das Faster-Horses-Dilemma06:55 Vision, Markt und die Grenze technischer Spielerei08:09 Warum Konzerne KI-Dashboards bauen, ohne Prozesse zu verändern09:15 Die Illusion von Fortschritt durch KI-Oberflächen10:24 Der harte Test für Innovationsbudgets in Unternehmen11:38 Warum KPIs allein KI-Projekte nicht retten12:48 Venture Clienting als Brücke zwischen Startups und Konzernen13:59 Der Bundesverband als Matchmaker oder Realitätsfilter16:14 Robustheit, Haftung und kritische Systeme17:23 Warum weniger bauen zum Wettbewerbsvorteil werden kann18:38 Die entscheidende Frage gegen KI-SelbsttäuschungHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Wer bei der bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 vor der Entscheidung zwischen taktischem Wählen und der Wahl aus eigener Überzeugung steht, erhält in dieser Ausgabe wertvolle Orientierung. Der Sachsen-Anhalt Podcast hinterfragt die Hintergründe umstrittener Wahlempfehlungen im Netz und beleuchtet die Motivation junger Nachwuchspolitiker.In der aktuellen Folge des Sachsen-Anhalt Podcasts zur Landtagswahl am 6. September 2026 begrüßt Stefan B. Westphal den FDP-Direktkandidaten für den Wahlkreis Wittenberg, Maximilian Frey. Im Zentrum des Gesprächs steht die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Plattformen zur taktischen Stimmabgabe, die vom Wählen bestimmter Parteien abraten.Frey erläutert die Abgrenzung der FDP von strategischen Wahlempfehlungen und plädiert dafür, Stimmentscheidungen primär an politischen Inhalten auszurichten.Darüber hinaus gibt der Verwaltungsfachangestellte Einblicke in seine langjährige Arbeit im Jugendgemeinderat der Gemeinde Muldestausee. Am Beispiel konkreter Projekte wird thematisiert, wie wirksame Jugendbeteiligung durch Antragsrechte sowie eigene Budgets gestaltet werden kann und welche Impulse technologieoffene Ansätze für die Landespolitik bieten.#ltwlsa26 #sachsenanhalt —-Der Sachsen-Anhalt Podcast begleitet die Menschen in allen Regionen des Landes – von der Altmark bis in den Süden. Die Themen betreffen die kreisfreien Städte Halle, Dessau-Roßlau und Magdeburg ebenso wie die Landkreise Stendal, Salzwedel und die Börde ebenso wie das Jerichower Land, den Harz und den Salzlandkreis. Auch die Perspektiven aus Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg, Mansfeld-Südharz sowie dem Saalekreis und dem Burgenlandkreis fließen in die Debatten ein.Moderiert wird von Stefan B. Westphal, der über langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik verfügt, und dem freien Journalisten und Moderator Chris Luzio Schönburg.Der Sachsen-Anhalt Podcast kann auf allen gängigen Plattformen abonniert werden.—-00:00 Einleitung: Taktisch wählen & Jugend in der Politik00:39 Das Rätsel um die Webseite „Taktisch wählen“01:46 Keine Brandmauer? Die FDP & die AfD-Debatte02:51 Wer steckt hinter „The Good Force“?04:28 Erststimme vs. Zweitstimme: Wo die Gefahr liegt05:06 Taktisches Wählen vs. Wählen aus Überzeugung07:29 Direktkandidat ohne Listenplatz: Warum kandidieren?08:22 9 Jahre Politik mit 26: Das Erfolgsrezept aus Muldestausee09:15 550.000-Euro-Projekt: Wie der Jugendgemeinderat Großes bewegt11:42 Warum Jugendliche die Lust an Politik verlieren – und was hilft12:01 Skaterpark-Erfolg: Echte Beteiligung statt Versprechungen14:04 Nachwuchssorgen in der Jugendpolitik?16:30 Wie finde ich die richtige Partei für mich?19:00 Warum gerade die FDP? Klischees & Technologieoffenheit20:12 Fazit & Tipps zur Landtagswahl
Sophie Rickmann spricht mit Sophie Courtial, Referentin Marketing & Kommunikation bei der Aurelis Real Estate GmbH, und mit Natalie Kaminski, SAP Koordinatorin bei Aurelis und Corporate Influencerin der #AurelisBotschafter. Sie blicken auf anderthalb Jahre Corporate Influencer Programm zurück und Sophie erzählt, wie das Programm aus einem internen Pitch entstand, welche Skepsis überwunden werden musste und was ihre Rolle im Kernteam ausmacht. Natalie schildert ihren Weg vom zögerlichen ersten Post zur sichtbaren SAP Expertin und wie daraus ein wertvolles externes Netzwerk wurde. Im Zentrum stehen interne Kulturwirkung, Themenfindung und nachhaltige Motivation im Team.
Podcast #403 - In dieser Episode spreche ich mit Dr. Vanessa Craig, Ernährungswissenschaftlerin und Gründerin von Formetta, über die Frage, wie wir das Thema Langlebigkeit sinnvoll, wissenschaftlich fundiert und jenseits von Marketingversprechen betrachten können. Vanessa beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Wirkung von Nährstoffen auf Gesundheit, Haut und Alterungsprozesse und verfolgt dabei einen klar evidenzbasierten Ansatz, der nicht darauf abzielt, Trends zu bedienen, sondern zu verstehen, was aus ernährungsphysiologischer Sicht tatsächlich einen Unterschied macht. Im Zentrum unseres Gesprächs steht das Thema Kollagen, ein Begriff, der in den letzten Jahren stark an Aufmerksamkeit gewonnen hat, gleichzeitig aber häufig vereinfacht, missverstanden oder verkürzt dargestellt wird.
Um 9.36 Uhr sitzen Duri Bonin und Gregor Münch vor dem Obergericht Zürich. 24 Minuten später soll die I. Strafkammer bekanntgeben, wie sie mit den Vorfragen umgeht, die den gesamten ersten Verhandlungstag beansprucht haben: Verjährung, Rechtzeitigkeit eines Strafantrags, FINMA-Akten und der Nichtigkeitsantrag im Zusammenhang mit Andreas Donatsch. Unmittelbar vor der Fortsetzung rekonstruieren die beiden die zweite Runde der Parteivorträge und wagen eine Prognose. Im Zentrum steht die praktische Schlüsselfrage: Was muss das Gericht vor den Befragungen entscheiden – und was darf es dem Endurteil vorbehalten?
Unser heutiger Gast war bereits vor gut drei Jahren bei uns. Damals fiel sie vielen Menschen zum ersten Mal auf. Heute gehört sie zu den wichtigsten Stimmen einer neuen Generation von Leadership-Expertinnen in Deutschland. Sie begann ihre Laufbahn mit einem dualen Studium bei REWE und übernahm dort schon früh Führungsverantwortung. Mehr als 13 Jahre arbeitete sie im Konzern in unterschiedlichen Rollen rund um Führung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung. Anschließend wechselte sie in die Welt schnell wachsender Start-ups, bevor sie sich selbstständig machte. Heute begleitet sie Unternehmen, Führungskräfte und Teams auf dem Weg zu einer neuen Form der Zusammenarbeit. Mit ihrem Buch „New Leadership“ hat sie eine Debatte angestoßen, die aktueller kaum sein könnte. Im Zentrum ihrer Arbeit steht eine Überzeugung: Gute Führung beginnt nicht bei Prozessen oder Organigrammen, sondern beim Menschen. Bei Vertrauen statt Kontrolle. Bei echter Selbstreflexion. Bei der Fähigkeit, andere wachsen zu lassen. Und bei der Frage, wie wir in einer Welt voller Unsicherheit, künstlicher Intelligenz und permanenter Veränderung Organisationen schaffen, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können. Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mittlerweile 570 Folgen haben wir mit mehr als 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter verändern muss. Warum wird menschliche Führung gerade im Zeitalter von KI wichtiger statt unwichtiger? Wie gelingt es Führungskräften, Leistung und Menschlichkeit miteinander zu verbinden, ohne in alte Muster von Kontrolle zurückzufallen? Und was muss sich in Unternehmen verändern, damit deutlich mehr Menschen morgens mit Freude zur Arbeit gehen und ihr Potenzial wirklich entfalten können? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute zum zweiten Mal mit Laura Bornmann. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
In der letzten Folge vor der Sommerpause von AI in Finance, dem Podcast von Payment & Banking, sprechen Sascha und Maik über KI-Hardware, Datenschutz, autonome Agenten und die wachsende Lücke zwischen Europa und den USA beim Thema Recheninfrastruktur. Im Zentrum steht eine Verschiebung, die sich durch alle Themen zieht: von Modellen, die antworten, zu Agenten, die handeln. Und was das für Banken, Behörden und die Frage bedeutet, wer am Ende wirklich verantwortlich ist. Weiter geht's dann ab September. ☀️
Wegen Differenzen über den Umgang mit Migranten kontrollieren die beiden EU-Partner Italien und Spanien wieder gegenseitig ihre Grenzen. Im Zentrum der Kommentare steht jedoch der Verteidigungspakt zwischen dem NATO-Mitglied Türkei, der Atommacht Pakistan und der Golfmonarchie Saudi-Arabien. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Spesen, welche die Anklage als privat einstuft, und nicht offengelegte Beteiligungen an Unternehmen, die später von Raiffeisen oder Aduno übernommen wurden: Unmittelbar vor der Türöffnung am Obergericht ordnen Duri Bonin und Gregor Münch die beiden grossen Vorwurfskomplexe der Causa Vincenz ein. Im Zentrum steht die strafrechtlich entscheidende Frage: Welche Offenlegungs- oder Herausgabepflicht bestand – und worin soll der Vermögensschaden liegen? Eine kompakte Vor-Ort-Folge über den Abstand zwischen einem verdächtig wirkenden Vorgang und einem nachweisbaren Straftatbestand.
Nach den Vorfragen der Verteidigung antwortet die Staatsanwaltschaft: zur Rolle von Professor Andreas Donatsch, zu Strafantragsfrist und Verjährung, zum Ursprung der Untersuchung und zur Verwertbarkeit von FINMA-Akten. Der Vorsitzende greift ein und trennt Fragen des Verfahrensauftakts von Punkten für die späteren Hauptplädoyers. Duri Bonin und Gregor Münch berichten direkt in der Pause am Obergericht Zürich. Im Zentrum steht die Frage, wie weit externe Qualitätskontrolle einer Anklage reichen darf – und weshalb die konkrete Arbeit des beigezogenen Experten für die Verfahrensfairness bedeutsam bleibt.
Macht uns KI durch die gewonnene Zeit wirklich freier? Oder füllen wir jede gesparte Stunde einfach mit neuen Aufgaben? Für die letzte Folge der KI-und-Geld-Reihe von „How I met my money" sprechen Lena und Ingo mit Transformationsexperten Nahet Hatahet. Über 30 Jahre digitale Transformation liegen hinter Nahed Hatahet. Er hat den Internet-Hype der Neunziger genauso miterlebt wie den KI-Hype von heute und zieht aus beiden Umbrüchen dieselbe Lehre: Technologie verändert Arbeit, aber schafft sie nicht ab. Im Zentrum der Folge steht die Frage, warum uns KI zwar produktiver, aber nicht automatisch freier macht. – ab welchem Alter Kinder mit KI und Digitalisierung in Berührung kommen sollten und was passiert, wenn der Kontakt zu früh oder zu spät beginnt. – warum Deepfakes gerade für ältere Menschen zur größten Gefahr werden. – warum unsere Überlastung im Alltag eng mit unserem Verhältnis zu Technologie zusammenhängt. Worauf es in einer zunehmend simulierten Welt wirklich ankommen wird? Diese Folge liefert keine einfache Antwort auf die Zukunft, macht aber deutlich, welche Fragen wir uns jetzt schon stellen sollten.
Dirk Sattelmeier ist Rechtsanwalt und Strafverteidiger. Im Gespräch berichtet er von seinen Erfahrungen mit politisch aufgeladenen Verfahren, Corona-Demonstrationen und Meinungsdelikten. Er beschreibt, wie die Corona-Zeit sein eigenes Vertrauen in Teile der Justiz verändert hat und warum er heute insbesondere Strafgerichte, Staatsanwaltschaften und den Umgang mit politischer Gesinnung deutlich kritischer betrachtet. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie gut der deutsche Rechtsstaat den Bürger noch vor staatlicher Macht schützt. Sattelmeier spricht über die Grenzen der Meinungsfreiheit, den Ausschluss von AfD-Kandidaten von Wahlen und ausführlich über das Verfahren rund um Prinz Reuß, in dem er den ehemaligen Polizisten Michael Fritsch verteidigt. Dabei geht es um jahrelange Untersuchungshaft, Verhältnismäßigkeit, die Unschuldsvermutung und die Frage, welche rechtsstaatlichen Prinzipien gerade dann gelten müssen, wenn Angeklagte politisch oder gesellschaftlich stark umstritten sind.
Diese Folge ist ein Sommer-Special anstelle einer regulären Folge: Statt eines neuen biografischen Gesprächs treffen sich Dapel Rahel Gertsch – buddhistische Dharmalehrerin mit Schwerpunkt Ökodharma, bereits einmal zu Gast bei Meditationsszene Schweiz – und Lukas diesmal zu einem Gespräch unter Freunden statt zu einem klassischen Interview. Sie widmen sich einem Thema, das im ersten Gespräch kaum Platz hatte: der ökologischen Krise. Getroffen haben sie sich im Botanischen Garten Zürich, mitten in einer Hitzewelle im Juni 2026.Anders als in einem klassischen Interview erzählen in dieser Folge beide: Lukas von seinem «Oh-shit-Moment» 2019, und Dapel von ihrem eigenen Weg: von einem früh vorhandenen Umweltinteresse über die Bedeutung dieses Themas in ihrer Zeit als Nonne bis zur Arbeit von Joanna Macy. Im Zentrum steht die Frage, wie man mit den Gefühlen der Klimakrise umgeht, ohne in Ohnmacht oder spirituellem Bypass zu landen – und wie buddhistische und meditative Werkzeuge dabei helfen können, aus einem Ort der Kraft statt des Mangels zu handeln.Wir sprechen über:
Es war das Jahr 1922, als der irische Autor James Joyce einen Roman schrieb, der irgendwie als der meiste Roman in die Geschichte des 20. Jahrhunderts eingehen sollte. Ein Großstadtroman, ein Roman der Moderne mit allen Spielereien, die die Epik zu Beginn des 20. Jahrhunderts hergibt: Bewusstseinsströme, symbolische Überhöhung, Tiefenpsychologie, Metatextualität, Kryptizismus, ein wilder Ritt durch alle Genres: Erzählung, Drama, Yellow Press, freie Assoziation, dialektisches Frage- und Antwortspiel… achja, just for the record: Ich liebe liebe liebe dieses Buch! Aber wir sind nicht hier, um über dieses unverfilmbare Stück Prosa zu reden, sondern über seine Verfilmung aus dem Jahr 1962, die sich zumindest auf dem Papier sehr nah an der Vorlage orientiert. Erzählt wird ein Tag in der irischen Hauptstadt Dublin. Im Zentrum stehen zwei Personen: Der grüblerische junge Schriftsteller Stephen Dedalus und der gutherzige Jude Leopold Bloom, der versucht darüber hinwegzukommen, dass er von seiner Frau Molly betrogen wird. Die Wege der beiden werden sich an diesem Tag mehrmals kreuzen, bis es schließlich am späten Abend zu einem echten Miteinander kommt. Aber was passiert dazwischen? Stephen ist am Strand unterwegs und verliert sich in seinen Gedanken, Leopold ist permanent antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Wir erleben eine Beerdigung und eine Geburt, Zeitungsannoncen werden gesetzt, philosophische und politische Diskussionen werden geführt, irgendwann geht es ins Bordellviertel, wo der Film zu einem bizarren Fiebertraum wird. Und am Ende dürfen wir dem Gedankenstrom einer einschlafenden - oder orgasmierenden - Frau beiwohnen. Aber was passiert da eigentlich wirklich? Die Odyssee natürlich, also in irgendeiner pervertierten, eklektischen, modernen Version. Okay, ich habe natürlich leicht reden, weil ich die Vorlage gut kenne, die Cheat Codes zum Verstehen im Kopf und diverse Komplettlösungen gelesen habe. Hast du bestimmt auch im Nachhinein, Johannes. Aber die spannende Frage ist: Wie wirkt dieser kaleidoskopische Film auf jemanden, der das Buch nicht kennt, der noch nie vom Gilbert-Schema gehört hat? Kommt man da überhaupt rein oder bleibt es von Anfang bis Ende unverständliches akademisches Gewichse?
Was macht die systemische bzw. systemtheoretische Sicht auf frühkindliche Entwicklung besonders? Und was ist daran unverzichtbar für gute therapeutische und beraterische Arbeit mit Familien oder Betreuungssystemen, die aufgrund auffälliger und häufig schwieriger und gefährdender Symptomatiken und Erschöpfung bei Kindern (und Eltern oder anderen Betreuenden) professionelle Hilfe aufsuchen? Andrea Caby, Professorin an der MSH Medicalschool Hamburg und Leiterin des SPZ am Marien Hospital Papenburg Aschendorf, arbeitet dies in ihrem Buch Psychische Störungen in der frühen Kindheit dezidiert heraus. Das Buch erscheint als Band 22 der von Wilhelm Rotthaus und Sebastian Baumann herausgegebenen (und von Hans Lieb mitbegründeten) Carl-Auer Fachbuchreihe Störungen systemisch behandeln. Wir sprechen mit Andrea Caby u. a. über gelingende Regulation und Ko-Regulation, systemische Lösungsorientierung, die Bedeutung von Kontextsensitivität, Mehrpersonensettings, über weitere Professionalisierung der Aus- und Weiterbildung und darüber, wie man kreativ mit Anforderungen an und von Diagnosen (z. B. gemeinsam mit Klient:innen als Arbeitshypothesen) und Störungskonzepten umgehen kann. Beispiele aus der Praxis machen dies sowohl im Buch wie im Gespräch gut nachvollziehbar. Im Zentrum steht immer das Kind – allerdings nicht als „das“, worüber, sondern mit dem kommuniziert wird; als Partner:in im gemeinsamen Prozess zu einem befriedigenderen Zusammenleben und mit seinen zu oft übersehenen Kompetenzen, wichtigen Impulsen und richtungsweisenden kommunikativen Angeboten. _____________ Folgt auch den anderen Podcasts von Carl-Auer: autobahnuniversität https://www.carl-auer.de/magazin/autobahnuniversitat Blackout, Bauchweh und kein` Bock https://www.carl-auer.de/magazin/blackout-bauchweh-und-kein-bock Cybernetics of Cybernetics https://www.carl-auer.de/magazin/cybernetics-of-cybernetics Genau Geschaut: https://www.carl-auer.de/magazin/genau-geschaut Frauen führen besser https://www.carl-auer.de/magazin/frauen-fuhren-besser Formen (reloaded) Podcast https://www.carl-auer.de/magazin/formen-reloaded-podcast Heidelberger Systemische Interviews https://www.carl-auer.de/magazin/heidelberger-systemische-interviews Zum Wachstum inspirieren https://www.carl-auer.de/magazin/zum-wachstum-inspirieren Zusammen entscheiden https://www.carl-auer.de/magazin/zusammen-entscheiden-2
Simon Ehammer ist zu Gast im SPORTCAST SCHWEIZ und spricht mit Host Fabio Nay über die prägendsten Momente seiner Karriere als Zehnkämpfer. Er erzählt von seinem Weg an die Weltspitze, Rückschlägen und davon, wie nah Erfolg und Enttäuschung in der Leichtathletik beieinanderliegen. Im Zentrum steht sein absoluter Höhepunkt: die starke Saison 2026 mit dem Sieg in Götzis, wo er als erster Schweizer überhaupt das legendäre Mehrkampf-Meeting gewinnen konnte. Gleichzeitig blickt Ehammer auch auf seinen Tiefpunkt zurück – Götzis 2023 nach der Schulteroperation, als der Druck vor der Qualifikation für die Olympischen Spiele besonders gross war. Zudem spricht er über seine Ausnahmestellung als Weltrekordhalter im Hallen-Siebenkampf und über den Weltrekord im Weitsprung innerhalb eines Zehnkampfs – Belege für seine enorme Vielseitigkeit und sein aussergewöhnliches Niveau. Eine Folge über Zehnkampf, Leichtathletik, Rekorde, Druck, Rückschläge und den Weg an die Spitze. Jetzt reinhören!
Kaum etwas prägt Rheinland-Pfalz so sehr wie der Weinbau. Jetzt ist in Koblenz eine Ausstellung zu sehen, die der Faszination Wein auf den Grund geht. Im Zentrum der Schau: Die wertvolle Weinbau-Bibliothek von Friedrich von Bassermann-Jordan.
Hinrichtungen, Schutzgelderpressung und mafiöse Strukturen mitten in Deutschland: Mitte der 1990er Jahre zieht die sogenannte vietnamesische Zigarettenmafia eine Blutspur durch Berlin und die ostdeutschen Bundesländer. Im Zentrum steht ein lukratives Geschäft mit unversteuerten Zigaretten, rivalisierende Banden und ein Mann, der sich selbst "Der Barmherzige" nennt: Ngoc Thien.Die Ermittler stoßen auf verscharrte Leichen, Auftragsmorde und organisierte Schutzgelderpressung. Schnell wird ihnen klar, dass hinter dem illegalen Zigarettenhandel ein kriminelles Netzwerk steckt, das selbst erfahrene Polizisten und Staatsanwälte schockiert. Doch die größte Herausforderung ist das Schweigen. Zeugen haben Angst, Informanten werden bedroht und die Ermittlungen stoßen immer wieder an ihre Grenzen.In dieser Folge von ARD Crime Time sprechen Host Mattis Kießig sowie die Journalistin Nhi Le und Autor Tom Kühne über ihre Recherchen zur sogenannten vietnamesischen Zigarettenmafia. Gemeinsam rekonstruieren sie die Hintergründe der Gewalt, die Machtkämpfe der Banden, die Rolle des berüchtigten Mafiabosses Ngoc Thien und die aufwendigen Ermittlungen gegen eines der größten Netzwerke organisierter Kriminalität der Nachwendezeit. Außerdem geht es im Podcast darum, wie die vietnamesische Zigarettenmafia in Deutschland entstand und warum die Ereignisse Spuren in der vietnamesischen Community hinterlassen haben, die bis heute spürbar sind.LINKSDoku "Die Blutspur der Zigarettenmafia" in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/Crime_Time_S54_E01Unsere Podcast-Folge "Gefangen in moderner Sklaverei": https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:16fd634cd5120a7b/Podcast-Empfehlung: Tagesschau-Format "Stabile Zeitenlage" (Youtube): https://1.ard.de/STABILE_ZEITENLAGE_YT?p=ardcrimeE-Mail: crimetime@mdr.de
+++ Fabulous Forty – die Aktion zu Veras 40. Geburtstag: Am Samstag (01.08., 9:00 Uhr) findest du den Gutscheincode und alle Infos auf unserer Website! ++++++ Du willst alle Infos vorher schon in dein Postfach? Melde dich zum Newsletter an +++Midlife-Expertin Julia von Winterfeldt ist zu Gast im Female Leadership Podcast und checkt gemeinsam mit Host Vera Strauch aus dem Juli aus. Im Zentrum steht die Lebensmitte, aber die Fragen dahinter kennt jede von uns, egal in welchem Alter: Wer bin ich, wenn ich aufhöre, mich zu vergleichen? Was passiert, wenn ich meine Wut nicht länger kleinhalte?Vera und Julia sprechen darüber, wie tiefe Veränderung sich im Körper zeigt, warum wir unsere Kraft nicht länger verstecken müssen und wie Freundschaften uns durch Umbrüche tragen. Außerdem: Ein Rückblick auf Veras 40. Geburtstag und die berühmt-berüchtigte Klimmzug-Challenge.
Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge die Frage, ob KI das Gründen wirklich demokratisiert oder nur die Illusion von Unternehmertum leichter zugänglich macht. Im Zentrum steht sein Essay “KI macht Gründen zu leicht” und die These, dass perfekte Demos, Pitch-Decks und Businesspläne ihren Signalwert verlieren. Die Debatte zeigt, warum der eigentliche Härtetest nicht mehr der Start ist, sondern der Betrieb: Integration, Haftung, Datenschutz, Vertrieb und echte Branchenexpertise.00:00 Das perfekte Pitch-Deck verliert seinen Wert02:19 KI beseitigt alte Ausreden03:30 Founder-Boom und Kapitalzentralisierung04:36 Warum Technologie kein Burgraben mehr ist05:40 Plattformabhängigkeit und digitale Leibeigenschaft06:57 Demo gegen Betrieb08:15 Der harte Test im Mittelstand09:20 Warum Integration die neue Einstiegshürde ist10:20 Kapital sucht echte Knappheit11:33 Demokratisierung des Anfangs, Zentralisierung des Erfolgs12:25 Die Rolle von Institutionen und Realitätstests13:57 Pipeline-Theater im B2B-Markt16:17 Was Gründer aus dem KI-Hype lernen müssenHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge ein Essay von Norman Müller und die Frage, ob der Rechtsstaat durch generative KI ein Skalierungsproblem bekommt. Im Zentrum steht nicht der oft beschworene Roborichter, sondern der automatisierte Zugang zum Gericht: Klagen, Schriftsätze und juristische Komplexität lassen sich plötzlich nahezu ohne Grenzkosten erzeugen. Die Folge analysiert, warum das für Gerichte, Richter und demokratische Teilhabe zugleich Chance und Risiko ist. Am Ende bleibt die Frage, wie wir die knappe Ressource menschlicher Aufmerksamkeit im Rechtssystem künftig fair verteilen.00:00 Einstieg: 50 KI-generierte Klagen auf dem Richtertisch02:20 Der Rechtsstaat als Ziel eines strukturellen DDoS-Effekts04:40 Grenzkosten: Warum Klagen billig und Prüfen teuer bleibt06:59 Warum die USA nicht eins zu eins Deutschland sind09:17 Drei Antworten: Triage, Verifikation und neues Prozessdesign11:34 Die Gefahr staatlicher KI-Filter im Gericht13:58 Halluzinierte Urteile und die Idee einer Verifikations-KI16:18 Algorithmus gegen Algorithmus: Muss der Staat technologisch aufrüsten?18:36 Digitale Massenverfahren und die Frage nach dem Einzelfall21:03 Souveräne KI-Infrastruktur statt Blackbox aus dem Silicon Valley23:29 Das eigentliche Skalierungsproblem: menschliches Lesen und EntscheidenHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/der-rechtsstaat-bekommt-ein-skalierungsproblemSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Werbung in eigener Sache: Du hast genug von all den Videos zur Mobilitätstransformation in Paris, Kopenhagen, Utrecht? Du willst ins Handeln kommen und vor deiner Haustür gerechte Mobilität erschaffen? Dann komm´ mit meiner zweiten Delegationsreise nach Graubünden! 2,5 Tage geballtes Learn&Travel, Austausch mit Expert*innen vor Ort, Export von Ideen nach Deutschland. Die Plätze sind limitiert, um einen guten Austausch zu garantieren. https://katja-diehl.de/die-naechste-delegationsreise-ist-buchbar-diesmal-gehts-nach-graubuenden/ Für diese Folge habe ich drei Gäste eingeladen, die auf sehr unterschiedliche Weise mit Volkswagen verbunden sind: Corinna Budras, Wirtschaftskorrespondentin der FAZ in Berlin, ihren Kollegen Christian aus Hamburg, der bei der FAZ für die Berichterstattung über den Volkswagen-Konzern verantwortlich ist, und Thorsten Donnermeier, der seit 42 Jahren im VW-Werk Kassel-Baunatal arbeitet. Mit Thorsten und zwei weiteren Autor*innen, Tobi und Kiki, habe ich vor einiger Zeit gemeinsam ein Buch über die Transformation von Volkswagen und der Autoindustrie geschrieben. Werbung: Die Erkenntnisse der Bosch Unfallforschung sind eindeutig: Wenn alle Ebikes mit ABS ausgestattet wären, könnten jährlich bis zu 29 % aller Pedelec-Unfälle abgemildert oder verhindert werden. Bosch eBike ABS Bremst dein Bike, nicht deinen Flow. Mehr Infos unter bosch-ebike.com/abs Wir treffen uns zu einem Zeitpunkt, an dem erneut angekündigt wurde, dass 100.000 Stellen bei Volkswagen gestrichen werden sollen. Corinna und Christian erzählen zunächst, wie sie sich dem Thema in ihrer sechsteiligen FAZ-Serie „Die VW Story" genähert haben: von der Gründung in der NS-Zeit über die identitätsstiftenden Jahre des Wirtschaftswunders bis zu den Skandalen und dem Blick nach China. Thorsten ordnet das aus der Beschäftigtenperspektive ein und erinnert an einen Punkt, der in vielen Debatten fehlt: dass Volkswagen 1933 mit enteignetem Gewerkschaftsvermögen aufgebaut wurde. Von dort aus geht es in die Gegenwart: die massive Existenzangst in der Belegschaft, immer neue Sparprogramme, sinkende Löhne trotz steigender Anforderungen. Thorsten rechnet vor, dass ein Nettolohn von rund 2.600 Euro in der mittleren Entgeltgruppe branchenweit schon als gut gilt – „das sind die reichen VW-Arbeiter", sagt er, „mit 2.600 Euro ist man nicht reich." Wir sprechen über den Abgasskandal und wie unterschiedlich er in Deutschland und den USA aufgearbeitet wurde, über die Kluft zwischen Managementgehältern im Millionenbereich und dem, was am Band verdient wird, und darüber, wie sehr Sparprogramme wie „Speed" das Verhältnis zwischen Konzern und Belegschaft geprägt haben. Im Zentrum des Gesprächs steht dann die vielleicht schwierigste Frage: Soll, muss, darf ein Autokonzern zum Rüstungsbetrieb werden? Am Beispiel des Standorts Osnabrück – ausgerechnet der Stadt, in der einst der Dreißigjährige Krieg beendet wurde – diskutieren wir die ethischen Widersprüche dieser Entwicklung. Thorsten bringt es auf den Punkt: Wäre die Beschäftigung sicher und der Tarif gut, würde niemand freiwillig in die Rüstungsproduktion wollen. Er zitiert dazu Charlie Chaplins Rede aus „Der große Diktator": „Ihr habt die Macht, Bomben zu bauen oder Glück zu spenden." Nur die Beschäftigten selbst, sagt er, hätten am Ende die Macht, es mit den eigenen Händen zu tun oder zu lassen – „wir sind die beherrschte Klasse, wir dürfen nicht mal entscheiden, ob wir einen Panzer oder etwas anderes bauen wollen." Wir sprechen auch über Alternativen jenseits von Rüstung und reiner Kostenlogik: über Mobilitätsprojekte wie MOIA, über Mobilitätsarmut in Deutschland und darüber, was es bedeutet, wenn ein Konzern, der Generationen von Menschen mobil gemacht hat, plötzlich vor allem kalt und kapitalistisch wirkt. Gegen Ende ziehen wir den Bogen zu Solidaritätsbewegungen bei Mercedes, die Thorsten Hoffnung machen, und zur Frage, wer eigentlich entscheidet, was produziert wird - und wer am Ende die Konsequenzen trägt.
Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge das Essay von Norman Müller, warum Angriffe mit KI die Cyber Sicherheit grundlegend verändern. Ausgangspunkt ist ein Test bei Hugging Face, bei dem ein KI Modell aus einer isolierten Umgebung ausbrach und autonom tausende Angriffsschritte ausführte. Im Zentrum steht die Frage, ob Unternehmen maschinelle Angriffe nur noch mit autonomer Verteidigung beantworten können. Die Folge zeigt zugleich, wo genau diese Antwort gefährlich werden kann, weil sie Kontrolle, Verantwortung und operative Stabilität neu verhandelt.00:00 Autonome Angriffe und die neue Grundfrage der Cyber Sicherheit01:05 Der Hugging Face Vorfall als Zeitraffer für die Wirtschaft02:24 Warum KI aus Hacking eine skalierbare Industrie macht03:35 Vom einzelnen Hacker zum Anlagenbetreiber04:47 Trifft der Dauerangriff wirklich auch den Mittelstand?06:06 Time to Exploit und das Ende menschlicher Reaktionszeit07:09 Warum autonome Verteidigung notwendig wirkt08:02 Das Risiko der digitalen Autoimmunreaktion09:31 Verantwortung, Kontrolle und Entscheidungen im Millisekundentakt10:41 Warum KI Agenten die Angriffsfläche im Unternehmen vergrößern11:53 Wird Sicherheit zur neuen Wachstumsgrenze?12:46 Europa, Cloud Plattformen und Führung vor dem Angriff14:19 Die offene Frage für Unternehmen, die KI nutzen wollenHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/ki-industrialisiert-den-angriffSupport the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Sie ist das Gesicht dieses Schweizer Festivalsommers: Noemi Beza, 20, aus dem Thurgau, frisch gekürtes «SRF 3 Best Talent», bei Universal Music unter Vertrag und mit ihrer EP «You'll Find Me There» gerade auf den grossen Bühnen unterwegs. Im Gespräch mit Christoph Soltmannowski erzählt sie, wie sich das anfühlt, wenn plötzlich alles zusammenkommt. Ihre Antwort ist erstaunlich gelassen: «Es hat sich alles mega schön organisch ergeben.» Was von aussen wie ein Blitzstart wirkt, sind für sie drei Jahre kleine Schritte, von denen das Publikum nur einen Teil gesehen hat.Angefangen hat es mit einem Abschlussprojekt in der dritten Sek: ein eigener Song, zum ersten Mal im Studio. Ihr Produzent war der Erste, der ihr sagte, dass man ihre Musik hören will. Davor tanzte sie acht Jahre Ballett und drei Jahre Hip-Hop und erzählt offen, warum sie das Tanzbusiness rückblickend als hart und nicht immer gesund erlebt hat, gerade für junge Mädchen.Im Zentrum des Gesprächs steht «Hear Me», ihr Song über Panikattacken und eine Zeit, in der sie sich kaum mehr aus dem Haus traute. Er entstand in ihrer allerersten Session mit der Musikerin Dana und dem Produzenten BNJI, an einem Tag, an dem es ihr schlecht ging. Statt so zu tun, als wäre alles gut, flossen erst Tränen, dann der Song: «Ich habe erzählt und erzählt, und wir haben geschrieben und geschrieben. Am Abend ist ‹Hear Me› da gewesen.» Heute schreiben ihr Fans, der Song habe sie durch schwere Zeiten getragen. Noemi spricht auch darüber, was ihr damals half: ihre Eltern und eine gute Therapeutin. Und sie erklärt ihre Regel, persönliche Themen erst dann zu veröffentlichen, wenn sie bereit ist, darüber zu reden.Ausserdem im Gespräch: warum sie ihren Stil «Freigeist-Pop» nennt («Ich mache, was ich will»), wie ein Countryfilm mit 14 ihre Liebe zu Banjos und ehrlichen Texten weckte, und wie das Musikvideo zu «You'll Find Me There» in einer 42-Stunden-Aktion am Strand von Finale Ligure entstand, weil Kalifornien dann doch nicht im Budget lag.Sehr persönlich wird es beim Thema Adoption: Noemi wurde in Äthiopien geboren und kam mit vier Monaten in die Schweiz. Diesen Herbst reist sie zum ersten Mal zurück, weil das Kinderhilfswerk, aus dessen Kinderheim sie stammt, sein 40-Jahr-Jubiläum feiert. Eine Konzertanfrage für das Fest hat sie abgelehnt. Sie will dort nicht die Musikerin Noemi Beza sein, sondern einfach ankommen, aufsaugen, geniessen.Und sonst? Arbeitet sie weiterhin 30 Prozent als Pharmaassistentin in der Apotheke, schwärmt von Olivia Dean, Justin Bieber und Nina Chuba, analysiert die Halftime-Show der WM und verrät, warum sie Bierflaschen mit den Zähnen öffnen kann und wie ihr das eine Einladung einer Biermarke einbrachte.Im August steht Noemi Beza am Heitere Open Air in Zofingen (Sonntag, 9. August 2026) und am Open Air Gampel (Freitag, 21. August 2026) auf der Bühne.Kapitel(00:00) Intro(00:08) Festivalsommer: Montreux, Moon and Stars(02:12) Musikalische Familie und das erste Schulprojekt im Studio(03:53) Acht Jahre Ballett: Rückblick auf das Tanzbusiness(05:47) Plattenvertrag mit 20: Universal und SRF 3 Best Talent(08:12) Rastlosigkeit: Musik als Zufluchtsort(10:29) «Hear Me»: über Panikattacken singen(12:21) Wie der Song in einer Session mit Dana und BNJI entstand(14:09) Die Schweizer Musikszene: Support statt Ellenbögen(15:16) Musikvideo-Dreh in Finale Ligure(15:53) Country-Liebe und «Freigeist-Pop»(17:46) Wie ihre Songs entstehen(19:14) Adoption, «Would You Know» und die Reise nach Äthiopien(23:17) Ihr zweites Leben als Pharmaassistentin(26:46) Bühne oder Studio?(28:06) Verstecktes Talent: Bierflaschen mit den Zähnen öffnen(29:06) Pläne: Festivalsommer geniessen, dann neue Musik(31:52) Vorbilder: Justin Bieber, Olivia Dean, Nina Chuba
Sende uns Deine NachrichtNorman Müller stellt in seinem Essay die klassische Bewerbung radikal infrage: Wenn KI perfekte Anschreiben formuliert und andere KI Systeme sie vorsortieren, verliert die sprachliche Oberfläche ihren Wert als Qualitätssignal. Die Folge diskutiert, warum darin eine Chance für gerechteres Recruiting liegen kann und weshalb zugleich neue, unsichtbare Formen der Diskriminierung drohen. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen statt eingeübter Bewerbungsrituale künftig Urteilsvermögen, Verantwortung und den reflektierten Einsatz von KI prüfen können.00:00 Warum die perfekte Bewerbung wertlos wird 00:47 Chance oder Brandbeschleuniger für Ungleichheit 01:30 Die klassische Bewerbung war nie neutral 02:21 Das Anschreiben als wirtschaftliches Theater 03:05 Wenn KI Texte ihre Beweiskraft verlieren 03:36 Die unsichtbare Architektur der Ausgrenzung 04:02 Arbeitsproben mit KI als neuer Eignungstest 04:45 Prüfen wir Urteilsvermögen oder nur Rhetorik 05:46 Warum Detektoren für KI Texte scheitern 07:09 Effizienz statt echter Transformation 08:12 Wenn perfekte Oberflächen nichts mehr beweisen 09:01 Fazit: Substanz, Verantwortung und TransparenzHier geht's zum Essay von Norman Müller:https://ventureaibriefing.substack.com/p/ki-macht-die-perfekte-bewerbung-wertlos Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Seit dem Tod von Queen Elizabeth II. zeigt sich das britische Königshaus nahbarer, persönlicher und weniger entrückt. König Charles zapft Bier im Pub, Camilla tritt mit ihren Hunden auf, William und Catherine gewähren bewusst natürlichere Einblicke in ihr Familienleben. Doch die neue Nähe wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie normal darf eine Monarchie werden, deren Wirkung seit Jahrhunderten auf Distanz, Ritual und außergewöhnlichen Bildern beruht? In dieser Folge BRITPOD – England at its best spricht Alexander-Klaus Stecher mit dem Journalisten und Adelsexperten Andy Englert über die Strahlkraft der Krone nach der Queen. Alexander vermisst die großen Royal-Übertragungen im deutschen Fernsehen und fragt: Hat das Interesse am Königshaus nachgelassen? Fehlen die großen Anlässe? Oder haben sich vor allem die Medien und ihre Prioritäten verändert? Trooping the Colour zeigt, dass es dem Königshaus keineswegs an Pomp und Tradition fehlt. Die historische Militärparade bringt bis heute Uniformen, Kutschen, königliches Zeremoniell und die Royal Family auf den Balkon des Buckingham Palace. Die Bilder existieren weiterhin. Doch erreichen sie außerhalb Großbritanniens noch dieselbe Aufmerksamkeit wie zu Lebzeiten der Queen? Auch aktuelle Royal-Schlagzeilen kommen auf den Prüfstand: Was ist an Berichten über angebliche Spannungen zwischen König Charles und Prinz William tatsächlich dran? Wie tief ist der Bruch mit Harry? Und was lässt sich über das Leben von Harry und Meghan in Kalifornien, ihre hohen Kosten und ihre wirtschaftliche Zukunft seriös sagen? Im Zentrum steht eine Institution, die zugleich nahbar und unantastbar, modern und traditionsbewusst sein muss. Denn möglicherweise liegt die größte Herausforderung des britischen Königshauses nicht in seinen Skandalen, sondern in der Frage, wie es seinen Zauber ohne die Queen bewahrt. BRITPOD – England at its best WhatsApp: Schick Alexander und Claus direkt eine Nachricht. Welche Ecke Großbritanniens sollten sie besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir eine Folge? Oder möchtest Du eigene Fotos und Reiseerlebnisse teilen? Speichere einfach die Nummer +49 8152 989770 und erreiche BRITPOD direkt per WhatsApp. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
"EXIT 8" und "Das Drama – Noch mal auf Anfang" im Kino-Check In der aktuellen Podcast-Episode stehen zwei sehr unterschiedliche Kinoproduktionen im Mittelpunkt: EXIT 8 und Das Drama – Noch mal auf Anfang. Beide Filme könnten unterschiedlicher kaum sein und zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig das aktuelle Kinoprogramm geworden ist. EXIT 8 – Albtraum in der Endlosschleife Mit EXIT 8 präsentiert Regisseur Genki Kawamura eine Verfilmung des erfolgreichen Videospiels „The Exit 8“. Im Zentrum der Handlung steht ein Mann, der in einer scheinbar endlosen U-Bahn-Passage gefangen ist und verzweifelt versucht, den Ausgang Nummer 8 zu erreichen. Dabei muss er aufmerksam jede noch so kleine Veränderung seiner Umgebung erkennen. Übersieht er eine Anomalie, beginnt seine Reise wieder von vorn. [themoviedb.org], [de.wikipedia.org] Der Film verbindet Mystery-, Horror- und Thriller-Elemente zu einem beklemmenden Kinoerlebnis. Die sterile Umgebung, die ständig wiederkehrenden Abläufe und die psychologische Belastung der Hauptfigur sorgen für eine intensive Atmosphäre. Besonders spannend ist die Frage, ob Realität und Einbildung überhaupt noch voneinander zu unterscheiden sind. Das Drama – Noch mal auf Anfang Einen völlig anderen Ansatz verfolgt Das Drama – Noch mal auf Anfang (Originaltitel: The Drama). Regisseur Kristoffer Borgli erzählt die Geschichte des verlobten Paares Emma und Charlie, dessen Beziehung kurz vor der Hochzeit durch eine schockierende Enthüllung auf die Probe gestellt wird. Was zunächst wie eine romantische Beziehungsgeschichte wirkt, entwickelt sich zu einem vielschichtigen Mix aus Drama, schwarzer Komödie und psychologischer Charakterstudie. Der Film beschäftigt sich mit Vertrauen, Vergangenheit, Schuld und den Fragen, wie gut wir die Menschen überhaupt kennen, die wir lieben. Besonders die Besetzung mit Zendaya und Robert Pattinson sorgt für großes Interesse. Beide tragen den Film mit starken schauspielerischen Leistungen und verleihen der komplexen Beziehung glaubwürdige Tiefe. Unsere Meinung in der Podcast-Episode In der neuen Ausgabe unseres Filmpodcasts analysieren wir beide Kinofilme ausführlich. Wir sprechen über Story, Inszenierung, Schauspiel, Atmosphäre und darüber, welche Zielgruppen besonders angesprochen werden. EXIT 8 dürfte vor allem Fans von psychologischen Horrorfilmen, Mystery-Thrillern und ungewöhnlichen Videospielverfilmungen begeistern. Das Drama – Noch mal auf Anfang richtet sich hingegen an Zuschauer, die intelligente Beziehungsgeschichten, schwarzhumorige Momente und starke Charakterentwicklungen schätzen. Wer wissen möchte, ob sich der Kinobesuch lohnt und wie wir die beiden Filme bewertet haben, sollte unbedingt in die aktuelle Podcast-Episode hineinhören. Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:01:48 EXIT 8 00:18:09 Sneaktipps 00:23:30 Kinocharts und Neustarts 00:28:46 Das Drama - Noch mal auf Anfang 00:38:23 SILO S03 E01-E03
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen, hochexplosiven Folge von Rektal Digital – Die Akte der Selbstdarsteller! Nach den heißen Tagen fühlen wir uns zwar wie ein Batzen Butter in der Sonne, aber beim Blick auf die aktuellen Ereignisse in der YouTube-Bubble gefriert uns glatt der Atem. Wir blicken heute tief in einen Abgrund, der selbst für diese dramatenerprobte Szene einen neuen, erschreckenden Tiefpunkt markiert. Was als passiv-aggressiver Beef, kleine Sticheleien und die übliche Spirale aus Provokationen begann, ist in den letzten Wochen völlig eskaliert. Im Zentrum der Akte steht diesmal Bernie (Bernies Nachtcafé). Wir rekonstruieren für euch die Chronologie des Konflikts: Der Ursprung des Bruchs: Wie alte True-Crime-Themen abflachten, neue Allianzen geschmiedet wurden und der moralische Kompass einiger Akteure zusehends liquider wurde. Das verfassungswidrige Thumbnail: Warum der gezielte Einsatz einer KI-Bildsprache mit Motiven des Auschwitz-Eingangstors gegen Moderatorin Jutta nicht nur geschmacklos, sondern ein handfester Skandal und eine unerträgliche Relativierung der NS-Verbrechen ist. Täter-Opfer-Umkehr par excellence: Wie nach einem viertägigen „Reset“ das Thema für erledigt erklärt wird und narzisstische Kommunikationsstrategien wie D.A.R.V.O. greifen, während juristische Konsequenzen drohen. Das Enthüllungs-Interview: Wir ordnen das emotionale Statement von Bridget und Marc bei Frank (Fernsehschatztruhe) ein – abseits verletzter Eitelkeiten, hin zu transgenerationalen Traumata. Die unsichtbaren Strippenzieher: Welche Rolle spielt die toxische Bubble rund um Impulsiva, die Content-Creator mit Love-Bombing überschüttet, solange sie als mediale Kettenhunde im Stellvertreterkrieg funktionieren? Wir blicken ganzheitlich auf beide Seiten, analysieren die Aufmerksamkeitsökonomie hinter dem obsessivem Hass und fragen uns: Wo endet die Dünnhäutigkeit und wo beginnt der totale Verlust der Menschlichkeit? Am Ende gibt es – trotz allem – natürlich auch wieder ein bisschen Situationskomik mit unserem Flattermann der Woche inklusive Fingerherz. Eure Meinung ist gefragt: Wie seht ihr die jüngsten Entwicklungen? Schreibt es uns in die Kommentare – aber wie immer gilt: Bleibt konstruktiv, respektvoll und sachlich. Bei uns wird händisch und extrem streng moderiert, um den Trollen keine Bühne zu bieten. Abonniert uns, aktiviert die Glocke auf „Alles“ (nicht personalisiert!), teilt das Ding und vergesst den Hype nicht!
Schweizer Söldner, die in der französischen Revolution ihr Leben lassen, jurassische Anarchistinnen, die nach Südamerika auswandern oder eine Familiensaga rund um die Atomtechnologie. Daniel de Roulets Romane haben oft einen historischen Hintergrund. Im Zentrum stehen dabei die wenig Privilegierten. Im zweiten von drei Gesprächen zum 25-Jahr-Jubiläum des Tagesgesprächs geht es um de Roulets Faszination für die Technik hinter der Atomkraft, um seinen Blick auf die Schweiz und darum, wieso Westschweizer Schriftstellerinnen und Schriftsteller weniger politisch sind als ihre Kolleginnen und Kollegen aus der Deutschschweiz. Daniel de Roulet ist zu Gast bei Roman Fillinger.
Auftrittsverbot bei "Die Anstalt": Igor Levit und Danger Dan kritisieren das ZDF. Im Zentrum steht ein antifaschistisches Lied - und die Frage nach Meinungs- und Kunstfreiheit. Das ZDF beruft sich auf geltende Programmrichtlinien.
Die Ferien starten, Melisa fliegt solo nach Paris und der Podcast geht in die 4-wöchige Sommerpause. Vorher klären wir noch: Wer bekommt eigentlich Anerkennung, wenn man ständig Empfehlungen gibt, die erst zählen, sobald sie von jemand anderem kommen? Außerdem beantworten wir die DADA-Frage der Woche: Wie teilen wir uns das Putzen auf, gibt's einen Putzplan? Im Zentrum der Folge steht aber eine Hörerfrage zur großen Angst vorm Zusammenziehen: Was passiert, wenn der Partner plötzlich ins eigene Zuhause zieht, liebgewonnene Routinen wackeln und aus herumliegenden Schlüppis auf einmal gemeinsamer Alltag wird? Eine Folge über Wertschätzung, Veränderung und die kleinen Macken des Zusammenlebens.
Sende uns Deine NachrichtDiese Folge des Venture AI Podcast dreht sich um einen aktuellen Sanktionsantrag im Urheberrechtsstreit der New York Times gegen OpenAI vom Juli 2026, der laut dem neuen Essay von Norman Müller die Grundlage heutiger Enterprise KI Verträge infrage stellt. Ausgehend von der Aussage des OpenAI Mitarbeiters Winnie Monaco und dem internen Tool Project Giraffe diskutieren die beiden Podcast Hosts, ob Freistellungsklauseln in Softwareverträgen noch belastbar sind, wenn Anbieter ihre technischen Fähigkeiten vor Gericht verschweigen. Im Zentrum steht der Streit zwischen einer pragmatischen Marktposition, die eigene Sicherheitsnetze der Unternehmen fordert, und der Gegenposition, die strategische Intransparenz als inakzeptables systemisches Risiko einstuft. Die Folge ordnet den Fall auch im Licht der neuen europäischen Produkthaftungsrichtlinie ab Dezember 2026 ein.00:00 Einstieg: Der Sanktionsantrag gegen OpenAI01:23 Monacos Aussage bricht das alte Narrativ02:06 78 Millionen Chats und Project Giraffe03:30 Wie der Bloomfilter technisch funktioniert04:40 Die Freistellungsklausel in Enterprise Verträgen05:25 Ökonomisches Instrument oder bewusste Täuschung06:52 Spoliation und die Gültigkeit für den Mittelstand07:56 Die Forderung nach echten Auditrechten08:59 Blinder Fleck: Täuschung oder technische Unreife11:52 Die neue EU Produkthaftungsrichtlinie13:31 Der Vergleich mit dem Abgasskandal14:45 Eigene Guardrails statt Vertragsvertrauen17:40 Stresstest und Fazit: Vertrauen ist keine WetteDas Essay von Norman Müller findest du auf Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Die USA und der Iran liefern sich eine neue Eskalationsrunde mit schweren Angriffen und Vergeltungsschlägen. Im Zentrum des Konflikts steht die Straße von Hormus. Die Sorge vor Folgen für Sicherheit, Ölpreise und den Welthandel wächst.
Vor zehn Jahren scheitert ein Militärputsch gegen Recep Tayyip Erdoğan – und markiert einen Bruch für die Türkei. Aus einem Hoffnungsträger der Demokratie, der Korruption bekämpfen will, die Wirtschaft stabilisiert und das Land Richtung EU steuert, wird Schritt für Schritt ein Präsident mit nahezu unbegrenzter Macht. Kristina Karasu hat für den WDR intensiv zu Erdoğan recherchiert und mit vielen Wegbegleiter:innen gesprochen. Sie erzählt, wie Erdoğan vom Mann des Volkes zum machthungrigen Präsidenten wurde – und warum ihm dieses System der Macht in Zukunft gefährlich werden könnte. Hier geht's zur Dokuserie “Erdoğan” von Kristina Karasu und Michael Wech: Deutsche Version: https://1.ard.de/erdogan_doku?pc=11km Türkische Version: https://1.ard.de/erdogan_belgesel?pc=11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Lukas Waschbüsch Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck Host: Kevin Ebert Produktion: Emilian Grimm, Timo Lindemann, Jacqueline Brzeczek, Christine Dreyer und Marie-Noelle Svihla Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Sende uns Deine Nachricht"Die meisten Geschäftsführer wissen es nicht" steht im Zentrum dieser Folge von. Zwei Positionen, eine pragmatisch zustimmend, eine kritisch institutionell, prüfen die These, dass mit dem Inkrafttreten zentraler Pflichten des AI Act am 2. August 2026 ein massives persönliches Haftungsrisiko für Geschäftsführer entsteht. Im Zentrum stehen die Innenhaftung nach GmbH-Gesetz und Aktiengesetz, aktuelle Gerichtsurteile zu KI-Chatbots sowie die kommende Beweislastumkehr durch die EU-Produkthaftungsrichtlinie im Dezember. Am Ende steht ein gemeinsamer Nenner: Wer führt, muss verstehen, was er verantwortet.00:00 Intro: Der Fall vom 3. August 202600:43 Wenn das Privatvermögen haftet01:15 Der Essay: Die Haftung kommt am 2. August01:51 Die Kernthese: KI-Governance als persönliches Risiko02:35 Position eins: Ein überfälliger Weckruf02:55 Position zwei: Kritik an der Panikrhetorik04:09 Perspektivwechsel: Vom Werkzeug zur Führungsverantwortung04:52 Schon jetzt haftbar: Die Fälle OLG Hamm und AG München07:02 Innenhaftung einfach erklärt08:19 Streitpunkt Technik: Ist KI selbst das Risiko?10:40 Der zweite Schlag: Beweislastumkehr im Dezember13:01 Die Venture AI Academy: Lösung oder Widerspruch?17:47 Fazit und Abschluss: Der Feuerlöscher-TestDas Essay von Norman Müller findest du auf Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
In dieser Folge spricht Gastgeber Stefan Lassnig mit dem Journalisten Bernd Hecke (Kleine Zeitung) über die Gemeinderatswahl in Graz und den erneuten Wahlsieg der KPÖ. Im Zentrum steht die außergewöhnliche Rolle von Bürgermeisterin Elke Kahr, deren Nahbarkeit, Sozialsprechstunden und bewusst bescheidener Lebensstil das Bild einer „Politikerin von unten“ prägen. Hecke erklärt, wie konsequente Sozialarbeit, kommunaler Wohnbau und eine von den Grünen umgesetzte Verkehrswende die Stadtpolitik der letzten Jahre bestimmt haben. Zugleich werden der historische Absturz der SPÖ, die innere Zerreißprobe der FPÖ samt Finanzskandal und die strategischen Fehler anderer Parteien analysiert. Die Episode zeigt, warum klassische Themen wie Wohnen, Verkehr und Sozialpolitik in Graz von der KPÖ glaubwürdiger besetzt werden als von ihren Mitbewerbern. Abschließend diskutieren Lassnig und Hecke, welche Lehren aus dem „Grazer Modell“ für andere Städte und Ebenen wie Land und Bund gezogen werden können und wie sich eine Politik ohne Elke Kahr in Zukunft verändern könnte. Links zur Folge: Kleine Zeitung Tipp der Woche: jetzt.at - Mitgliederkampagne Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Marisa ist blind. An ihrer Seite läuft der weiße Königspudel Rainer, ihr Blindenführhund. Gemeinsam bewegen sie sich durch Parks, Straßen, Märkte, Geschäfte, kurzum: durch das Leben. "Rechts, voran, such Weg!" - Marisas Hörzeichen an Rainer ermöglichen beiden, sich durch das akustische Geflecht aus Verkehrsströmen, Schritten, Stimmen und Bahnansagen zu navigieren. Es ist eine Welt, deren Elemente ständig in Bewegung sind: Baustellen verschließen Laufwege, E-Roller blockieren Eingänge, wo gestern noch ein Durchgang war, stehen heute Fahrräder. Die beiden haben ein präzises Zusammenspiel aus Kommunikation und Vertrauen entwickelt. Im Zentrum dieses O-Ton-Features steht ihre Beziehung zueinander und die Frage, wie Orientierung jenseits des Sehens funktionieren kann. Gleichzeitig erzählt das Stück Marisas Geschichte - von ihrer Erblindung, ihrem Alltag, ihrer Identität als Frau und Mutter und davon, dass fast alles möglich bleibt, auch wenn das Sehen nicht mehr möglich ist - denn Marisa sagt: "Ich bin nur so weit behindert, wie ich behindert werde." Auch Rainer wird hörbar in diesem Feature - als gleichwertiger Protagonist an Marisas Seite.
Der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Michael Esfeld analysiert in seinem neuen Buch "Selbstbestimmt jetzt! – Der Weg zur Gestaltung der Zukunft" die ideellen Grundlagen von Szientismus, Wokeness und Wohlfahrtsstaat und fragt, warum liberale Rechtsstaaten zunehmend zu entmündigenden Eingriffen neigen. Im Gespräch mit Gerd Buurmann verteidigt Michael Esfeld die offene Gesellschaft, freie Wissenschaft und gesicherte Eigentumsrechte als Voraussetzungen von Wohlstand und Freiheit. Im Zentrum stehen Selbstbestimmung, Naturrecht und das Eigentumsrecht am eigenen Körper.
Ein neuer Bericht über organisierten sexuellen Kindesmissbrauch in Großbritannien hat eine breite politische Debatte ausgelöst. Im Zentrum stehen schwere Vorwürfe über institutionelle Versäumnisse, umstrittene Opferzahlen sowie unterschiedliche Einschätzungen zur Herkunft der Täter.
Ein neuer Bericht über organisierten sexuellen Kindesmissbrauch in Großbritannien hat eine breite politische Debatte ausgelöst. Im Zentrum stehen schwere Vorwürfe über institutionelle Versäumnisse, umstrittene Opferzahlen sowie unterschiedliche Einschätzungen zur Herkunft der Täter.
Ein Mann verschwindet spurlos. Es gibt keine Leiche, keine offensichtlichen Hinweise und lange Zeit scheint alles darauf hinzudeuten, dass er freiwillig untergetaucht ist. Doch je tiefer die Ermittler graben, desto mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht.Im Zentrum des Falls steht ein Bestatter, der nach außen als erfolgreicher Unternehmer gilt. Hinter den Kulissen jedoch entsteht ein Geflecht aus Geheimnissen, finanziellen Verstrickungen und fragwürdigen Entscheidungen.Als Zweifel wachsen und Fragen gestellt werden, nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung.Viele der entscheidenden Spuren führen ausgerechnet in die Welt der Bestattungen – an einen Ort, der eigentlich für Vertrauen und Abschied steht. Dokumente, widersprüchliche Angaben und ungewöhnliche Abläufe werfen immer neue Fragen auf.War es ein perfekter Plan? Warum blieb das Verschwinden eines Mannes so lange ungeklärt?Und wie gelang es den Ermittlern, die Wahrheit Stück für Stück ans Licht zu bringen?In dieser Folge spreche ich über den Bestattermord, ein True-Crime-Fall aus Bayern, der Ermittler, Gerichte und Öffentlichkeit jahrelang beschäftigt.Alle Namen wurden geändert.Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Mord, Betrug, Manipulation, psychische Abhängigkeit sowie den Umgang mit Verstorbenen.2026 Live Tour: 17.10.26 Mainz, 23.10. und 24.10.26 Berlin - Tickets unter www.wahreverbrechen-podcast.deTriggerwarnung: In dieser Folge geht es um einen ungeklärten Vermisstenfall, mutmaßliche Entführung, Gewalt gegen Frauen, Stalking, sexuelle Gewalt und Mord.*Enthält Werbung*Enthält Affiliate-Links*++++Unser Buch: DIE ZEUGEN - Fiktive Ich-Erzähler berichten über ihre Begegnungen mit der dunklen Seite der Täter.
In dieser Folge aus der Serie "SPEZIAL Was lernen wir durch Trump?" widmet sich Gast-Host Michel Reimon dem Milliardär Peter Thiel, der Strömung der „dunklen Aufklärung“ und ihrer Rolle im politischen Projekt von Donald Trump – mit Blick auf Auswirkungen auf Europa und Österreich. Der Theologe Wolfgang Palaver schildert seine dreißigjährige Gesprächsbeziehung zu Thiel und verteidigt die Idee, Thiel öffentlich kritisch zu befragen, um Widersprüche und Gefahren seiner antidemokratischen Positionen sichtbar zu machen, statt ihn symbolisch „auszuladen“. Claudia Zettel hält dem entgegen, dass Thiels Ablehnung von Demokratie, Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung längst offen dokumentiert sei und öffentliche Bühnen ihn eher normalisieren als entlarven. Im Zentrum steht die Ideologie der „dunklen Aufklärung“, die Gleichwertigkeit und Demokratie verwirft, technokratische CEO-Herrschaft und radikale technologische Beschleunigung propagiert und in libertären wie rechtsautoritären Netzwerken verankert ist. Die Runde diskutiert, wie Tech-Eliten wie Thiel, Elon Musk und andere Silicon-Valley-Akteure rechtspopulistische Bewegungen in den USA und Europa fnanzieren oder instrumentalisieren und damit Regulierungen, insbesondere der EU, zu unterlaufen versuchen. Aus europäischer Perspektive werden Versäumnisse bei Digitalisierung, KI, Plattformregulierung und strategischer Souveränität thematisiert, von der Abhängigkeit von US-Techkonzernen über Rüstungspolitik bis hin zur verschleppten Energiewende. Palaver und Zettel sprechen darüber, wie sich Europas Demokratien zwischen Effzienzversprechen des Marktes und dem politischen Anspruch auf Gleichheit und Solidarität behaupten können, ohne in nationalstaatlichem Kleinklein stecken zu bleiben. Am Ende verweist Palaver auf sein Buch „Medienmassen“ im Karl-Auer-Verlag zur technologisch-medialen Revolution und der Dunkelaufklärung und die Notwendigkeit, dem ideologischen Projekt der Tech-Eliten eine selbstbewusste, europäische demokratische Antwort entgegenzusetzen. Links zur Folge: Buch "Survival of the Richest" von Douglas Rushkoff (Morawa) Buch "Magnifica Humanitas" von Papst Leo XVI (Morawa) Buch "Medienmassen" von Michel Reimon (Carl-Auer-Verlag) Ganz offen gesagt #70 2025 „Trump, wie ein König – mit Ralph Janík" Ganz offen gesagt #2 2026 „Über Trump, Venezuela und die Folgen – mit Martin Weiss“ Ganz offen gesagt #19 2026 „Was lernen wir durch Trump? – Teil 1“ Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Meine heutige Gesprächspartnerin hat ihre Ausbildung an der Kommunikationsakademie Hamburg abgeschlossen und ist diplomierte Kommunikationswirtin. Ihre berufliche Laufbahn begann bei Reemtsma, wo sie mehrere Jahre im Marketing tätig war und sich vom Trainee bis in strategische Führungsrollen entwickelt hat. In dieser Zeit lernte sie, wie Marken geführt werden und wie Organisationen Entscheidungen treffen. Es folgte der Schritt ins Unternehmertum. Als geschäftsführende Gesellschafterin baute sie eine Audioproduktion auf und entwickelte Lernformate für Kinder. Danach wechselte sie zum Bundesverband der Deutschen Industrie, wo sie den Aufbau der Marketingabteilung verantwortete und an der internationalen Positionierung des Standorts Deutschland mitwirkte. Sie war Teil der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und bewegte sich an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Kommunikation. Seit Ende der neunziger Jahre arbeitet sie als selbstständige Unternehmens- beraterin, Executive Coach und systemische Beraterin. Sie hat über 200 Führungskräfte und Gründer begleitet und unterstützt Organisationen in Transformationsprozessen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung von Leadership in Startups und im Zusammenspiel mit Investoren. Sie ist Founding Coach bei Ten More In und engagiert sich seit vielen Jahren für die Weiterentwicklung von Female Leadership. 2016 hat sie gemeinsam mit einem Partner die Methode „Denkende Hand“ entwickelt. Ein Ansatz, der neben dem Rationalen auch das Intuitive und Unbewusste sichtbar macht und damit neue Wege für Kommunikation, Zusammenarbeit und Entwicklung eröffnet. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Überzeugung, dass Führung immer bei der eigenen Haltung beginnt und dass Selbstreflexion und Kommunikation die entscheidenden Fähigkeiten moderner Führung sind. Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 550 Folgen mit über 700 Gästen darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter ändern muss. Wie wird man vom Marketingprofi zur Executive Coach für Top Führungskräfte und was hat diesen Weg geprägt? Warum ist Live-Coaching ein so wirkungsvolles Format und was verändert sich dadurch für Führung und Lernen? Welche Rolle spielen Räume und Beziehungen gerade im digitalen Zeitalter und mit Blick auf KI für gute Zusammenarbeit? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Nora Dahlström. [Hier](https://linktr.ee/onthewaytonewwork) findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern