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Singer-Songwriter Marius Bear sang 2022 für die Schweiz im ESC-Final und hat schon zwei Swiss Music Awards gewonnen. 2026 geht es für den Musiker auf zu neuen Horizonten: Er wandert zusammen mit seiner Verlobten nach Australien aus. Weitere Themen: 50'000 historische Fotos von Graubünden kommen in die Fotostiftung Graubünden in Chur Rhätische Bahn setzt während den Weihnachtsferien Extrazüge auf Berninalinie ein
Singer-Songwriter Marius Bear sang 2022 für die Schweiz im ESC-Final und hat schon zwei Swiss Music Awards gewonnen. 2026 geht es für den Musiker auf zu neuen Horizonten: Er wandert zusammen mit seiner Verlobten nach Australien aus. Weitere Themen: · 50'000 historische Fotos von Graubünden kommen in die Fotostiftung Graubünden in Chur · Rhätische Bahn setzt während den Weihnachtsferien Extrazüge auf Berninalinie ein
Weihnachten steht vor der Tür: Und das Museum für Kommunikation schenkt Graubünden eine grosse historische Sammlung von 50'000 Fotos der Jahre um 1900. Die Bilder kommen jetzt in Etappen in die Fotostiftung nach Chur. Weiter in der Sendung: · Der Gemeinderat der Stadt Bern ist einverstanden damit, zwei autofreie Tage einzuführen. · Der Freiburger Energiekonzern Groupe E beendet die Zusammenarbeit mit Finanzchef Willy Zeller – nach 16 Jahren. · Die Grünen Seeland-Biel haben Einsprache eingelegt gegen den Schutzbeschluss zum Aaredelta am Bielersee.
Barbara Reifler ist seit einem Jahr Kommandantin der St. Galler Kantonspolizei. Im Gespräch zum Jahreswechsel spricht sie über ihre eigenen Erfahrungen im Polizeidienst sowie die Herausforderungen ihres Amtes und sie zieht Bilanz. Weitere Themen: · Wegen Schneemangel und hohen Temperaturen stehen in Graubünden vielerorts die Bergbahnen still · Kein Ausbau der stationären Pflegeplätze: Stadt St. Gallen aktualisiert Angebotsplanung Alter · Thomas Breitenmoser ist nicht mehr Geschäftsführer der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt
Erst im März hatte Thomas Breitenmoser die Geschäftsleitung der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt übernommen. Nun verlässt er das Unternehmen wieder. Verwaltungsratspräsident Benno Gmür übernimmt die Geschäftsführung ad interim. Weitere Themen: · Wegen Schneemangel und hohen Temperaturen stehen in Graubünden vielerorts die Bergbahnen still · Thomas Breitenmoser ist nicht mehr Geschäftsführer der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt · Kein Ausbau der stationären Pflegeplätze: Stadt St. Gallen aktualisiert Angebotsplanung Alter · Vermutete Brandstiftung in einem Keller in Bütschwil · Diebstahlserie im Bündner Südtal Misox aufgeklärt: sieben Männer sind geständig
Barbara Reifler ist seit einem Jahr Kommandantin der St. Galler Kantonspolizei. Im Gespräch zum Jahreswechsel spricht sie über ihre eigenen Erfahrungen im Polizeidienst sowie die Herausforderungen ihres Amtes und sie zieht Bilanz. Weitere Themen: · Wegen Schneemangel und hohen Temperaturen stehen in Graubünden vielerorts die Bergbahnen still · Kein Ausbau der stationären Pflegeplätze: Stadt St. Gallen aktualisiert Angebotsplanung Alter · Thomas Breitenmoser ist nicht mehr Geschäftsführer der Schweizerischen Bodensee Schifffahrt
Julie Fox ist live zu Gast und spricht über ihre neue EP «Each Heart Is A Garden». Dazu gibt es ein Livetelefon mit Tina Masafret, die nach ihrer «MusicStar»-Zeit erstmals neue Songs veröffentlicht, und festliche Grüsse von Schweizer Musikerinnen und Musikern. Julie Fox, 31 Jahre alt, stammt aus dem Tessin und lebt heute in Graubünden. Nun veröffentlicht sie ihre zweite EP «Each Heart Is A Garden» mit fünf Songs. Aufgewachsen mit irischer Musik, französischen Chansons und italienischen Cantautori-Liedern, sind ihre eigenen Songs in der amerikanischen Musik verwurzelt – in Country und Americana. Im Interview erzählt sie von der Entstehung der Titel, der Arbeit im Studio und den Schritten bis zur Veröffentlichung. Ein Thema ist auch ihre Entscheidung, die Musik zusätzlich auf Vinyl herauszubringen. Dazu meldet sich Tina Masafret im Livetelefon – sie überrascht mit ihren ersten eigenen Songs seit der «MusicStar»-Staffel 2003/2004. Festliche Weihnachtsgrüsse von Schweizer Musikerinnen und Musikern runden die Sendung ab.
Eglisau soll in Zukunft mit einer Umfahrung vom Verkehr entlastet werden. Dieses grosse Verkehrsprojekt kommt jetzt allerdings ins Stocken. Einerseits explodieren die Kosten, andererseits verzögert sich auch ein möglicher Baustart. Nun gibt es Kritik. Weitere Themen: · Ukraine-Söldner zu bedingter Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. · Der Schaffhauser Stadtpräsident Peter Neukomm entschuldigt sich bei der Schaffhauser AZ. · Trotz Kritik will der Zürcher Stadtrat eine Asylunterkunft in Leimbach. · Ex-SVP-Nationalrat Claudio Zanetti vom Vorwurf vom Aufruf zu Hass freigesprochen. · Stadtrat von Winterthur lehnt Initiative "Ja zu weniger Schulden" ab. · So präsentiert sich Graubünden 2026 als Gastkanton am Sechseläuten.
Seit 25 Jahren verbindet die Via Alpina als internationaler Weitwanderweg Menschen, Kulturen und Landschaften quer durch den Alpenraum. Mit einer Podcast-Reihe erzählt das Projekt «Stimmen entlang der Via Alpina» ihre Geschichte, beleuchtet Herausforderungen und Chancen des Weitwanderns und sensibilisierte für nachhaltigen Tourismus in den Alpen. Den Abschluss der Podcast-Reihe macht dieses Podiumsgespräch mit den folgenden drei Gästen: Stefanie Alis Ritter bewirtschaftet gemeinsam mit Sophia Sandkühler seit 2025 die Pfälzer Hütte in Liechtenstein und erfüllte sich damit einen Lebenstraum. Christian Baumgartner unterrichtet am Institut für Tourismus und Freizeit der Fachhochschule Graubünden und begleitet Projekte zu nachhaltigem Tourismus und Regionalentwicklung. Laura Haberfellner koordiniert das bei CIPRA International in Liechtenstein angesiedelte Sekretariat der Via Alpina ab 2026. Zur Podcast-Reihe: www.cipra.org/de/stimmen-entlang-der-via-alpina Abonniere unseren Podcast: www.cipra.org/de/podcast Das Projekt wird finanziell unterstützt von der Stiftung Fürstlicher Kommerzienrat Guido Feger in Liechtenstein. Moderation und Produktion: Michael Gams Ton: Caroline Begle Foto (c) Anna Mehrmann ---- For 25 years, the Via Alpina has been connecting people, cultures and landscapes across the Alpine region as an international long-distance hiking trail. With a series of podcasts, the project ‘Voices along the Via Alpina' tells its story, highlights the challenges and opportunities of long-distance hiking and raises awareness of sustainable tourism in the Alps. The podcast series concludes with this panel discussion featuring the following three guests: Stefanie Alis Ritter has been running the Pfälzer Hütte in Liechtenstein together with Sophia Sandkühler since 2025, fulfilling a lifelong dream. Christian Baumgartner teaches at the Institute for Tourism and Leisure at the University of Applied Sciences of Graubünden and supports projects on sustainable tourism and regional development. Laura Haberfellner will coordinate the Via Alpina secretariat based at CIPRA International in Liechtenstein from 2026. To the podcast series: https://www.cipra.org/en/projects/voices-along-the-via-alpina Subscribe to our podcast: www.cipra.org/en/podcast The project is financially supported by the Prince Guido Feger Foundation in Liechtenstein. Moderation and production: Michael Gams Photo (c) Anna Mehrmann
Graubünden stellt sein Verkehrskonzept für die Olympischen Spiele in Norditalien vor. Der zusätzliche Verkehr durch Graubünden stellt den Kanton vor Herausforderungen. Mit teurem Park+Ride, Vignetten und ausgebautem ÖV wollen die Behörden die Besucherströme lenken. Weitere Themen: · Neue Fischereiverordnung: Der Kanton will den Fischbestand schützen und verbietet Naturköder in bestimmten Gewässern. · Churer Weltmeisterin: Lara Heini und die Frauen-Unihockey-Nati lassen sich nach ihrem gestrigen Final-Sieg feiern.
Wer die Olympischen Winterspiele im Februar in Milano Cortina besuchen will, zahlt für einen Parkplatz im benachbarten Graubünden 70 Franken pro Tag. Diese Kosten gab der Kanton heute Montag bekannt. Damit wollen die Behörden zumindest einen Teil der Kosten decken. Weitere Themen: · Die Ersatzwahl für den freiwerdenden Ausserrhoder Sitz im Nationalrat ist definitiv am 8. März 2026. · Die Vogelgrippe-Zonen in Wil, rund um Wil und zwischen Ermatingen und Salenstein werden aufgehoben. · Soll das Thurgauer Kantonsparlament aus Spargründen verkleinert werden? Was die Parteien dazu sagen.
Actualmain èn bleras vischnancas en il Grischun vi da reveder lur planisaziun locala. Quai ha da far cun la lescha federala che pretenda da construir a moda pli concentrada. La finamira: betg duvrar memia bler terren. Per ils «Cuntrasts» avain nus accumpagnà la vischnanca da Mustér tras quest process intensiv ed emoziunal. Tuttina sco bleras autras vischnancas en il Grischun ha era Mustér bler memia bler terren da bajegiar. Tut en tut correspundan quellas reservas a 15 plazzas da ballape. Sulom per sulom vegn sut la lupa e passa set hectaras ston vegnir reducidas cun midar zonas u cun prender il terren or da la zona da construcziun. Quai tutga ils possessurs da terren. Els perdan d'in mument a l'auter blers daners. Ils «Cuntrasts» accumpognan inscunters cun possessurs da terren e las persunas responsablas per la revisiun e mussan lur via tras questa procedura intensiva e cumplexa. -------------------------------------------------------------------------------------------- Aktuell sind viele Gemeinden in Graubünden dabei, ihre Ortsplanung zu revidieren. Grund dafür ist das Bundesgesetz, das ein konzentriertes Bauen verlangt. Ziel ist es, nicht zu viel Land zu verbrauchen. Für die Sendung «Cuntrasts» haben wir die Gemeinde Disentis durch diesen intensiven und emotionalen Prozess begleitet. Wie viele andere Gemeinden in Graubünden hat auch Disentis viel zu viel Bauland. Insgesamt entsprechen diese Reserven 15 Fussballfeldern. Baugrundstück für Baugrundstück wird unter die Lupe genommen und über sieben Hektare müssen durch einen Zonenwechsel reduziert oder aus der Bauzone herausgenommen werden. Das trifft die Grundbesitzer. Sie verlieren von einem Moment auf den anderen viel Geld. Die Sendung «Cuntrasts» begleitet Treffen der Grundbesitzer und der Verantwortlichen für die Revision und zeigt ihren Weg durch dieses intensive und komplexe Verfahren.
Die Bündner SVP wollte, dass die Polizei die Standorte von fixen und halbstationären Radaranlagen bekannt gibt, so wie das auch in anderen Kantonen gehandhabt wird. Eine Mehrheit des Grossen Rates war jedoch dagegen. Weiter in der Sendung: · Im Kanton Glarus sollen mehr Personen politisch mitbestimmen. Die Regierung passt nun eine Verordnung an, damit Massnahmen am 1. Januar in Kraft treten können.
Wenn der Eigenmietwert wegfällt, sollen Gemeinden dennoch eine Steuer erheben können. Dazu soll ein Gesetz ausgearbeitet werden. Frühestens 2028 könnte eine solche Steuer kommen. Weitere Themen: · Im Kanton Graubünden sinken Steuern um weitere drei Prozent · Altstadtbrand Steckborn: Schlimmeres verhindert · Firma Kybun übernimmt alte Schuhfirma Elgg · Ortsgemeinde Gams verhandelt weiter mit Weisser Arena um vergünstigte Skiabos
Der Kantonspolizei-Kommandant Walter Schlegel erklärt erstmals, warum Graubünden seine zwei freigestellten Polizeischüler behalten will: Die gemeldeten rassistischen und sexistischen Vorwürfe seien nicht beweisbar. Weder Zeitpunkt noch Inhalt der Aussagen liessen sich verifizieren. Weitere Themen: · Das Siegerprojekt «Ammonit und Diorama» aus Zürich soll das Bündner Naturmuseum sanieren und um ein zusätzliches Geschoss erweitern. Entstehen soll ein moderner Museumsbau mit neuen, stützenfreien Ausstellungsräumen; der Baustart ist für Herbst 2028 geplant, die Wiedereröffnung für 2031.
Die SVP Graubünden schickt Standespräsidentin Valérie Favre Accola ins Rennen um einen Sitz im Bündner Regierungsrat. Die Delegierten der Partei haben die Davoserin am Donnerstagabend mit 170 von 225 Stimmen für die anstehenden Wahlen nominiert. Weitere Themen: · Schiesserei im Thurgau: Bundesgericht bestätigt Urteil vom Thurgauer Obergericht · Diskussionen um Steuerfuss: Hitzige Diskussionen zu Budgets in Rapperswil-Jona und Wil · Solaranlagen auf Kantonsstrassen: Auch der Kanton St. Gallen möchte daraufsetzen
Der Fahrplanwechsel am 14. Dezember führt zu Halbstundentakten zwischen Zürich und Chur sowie Chur und Ilanz. Die Surselva erhält zudem ein neues Buskonzept mit häufigeren Verbindungen. Für Reisende aus Thusis und dem Prättigau bleiben die Anschlüsse in Chur vorerst knapp. Weitere Themen: · Das Regionalgericht Maloja hat der Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin einen viermonatigen Zahlungsaufschub gewährt, nachdem mehrere Gemeinden einen Rettungskredit für das Spital Samedan abgelehnt hatten. · Der Immobilienbarometer der Graubündner Kantonalbank zeigt: Wohnen im Kanton wird teurer und bleibt knapp. Die Preise für Einfamilienhäuser und Wohnungen sind im Jahresvergleich gestiegen, während die Leerstandsquote mit 0,6 Prozent weiterhin unter dem Schweizer Durchschnitt liegt.
Ab Januar gilt ein neues Baureglement. Dieses musste angepasst werden, nachdem die Stadt Land an eine chinesische Tochterfirma verkaufen wollte. Diesen Plänen machte das St. Galler Verwaltungsgericht einen Strich durch die Rechnung, indem es eine Beschwerde gutgeheissen hat. Weitere Themen: · GR: Wohnen wird in Graubünden teurer · GR: Spital Samaden bekommt mehr Zeit für die Finanzen
Das Bundesverwaltungsgericht weist das Revisionsgesuch von Radio Alpin Grischa ab. Die Radiokonzession für die Südostschweiz bleibt endgültig bei Radio Südostschweiz. Für Roger Schawinski ist damit der Kampf um den Markteintritt in Graubünden und Glarus beendet. Weitere Themen: · Die Regeln für den Wolfsabschuss sollen gelockert werden, eine Mehrheit im Bundeshaus unterstützt die Gesetzesänderung. Die Folgen sind noch unklar, die Kritik aber bereits laut. · Seit 200 Jahren hat sich die Naturforschende Gesellschaft Graubünden der Vermittlung von Naturwissenschaft verschrieben. Doch wie steht es um ihre Zukunft – und mit welchen Themen lässt sich der Nachwuchs von heute überhaupt noch erreichen? Ein Gespräch.
Der Streit darum, wer in Zukunft in Graubünden und Glarus Radio machen darf, ist endgültig entschieden. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde von Roger Schawinski und Stefan Bühler, welche ein eigenes Radio auf die Beine stellen wollten, abgelehnt. Damit bleibt definitiv alles beim Alten. Weitere Themen: · Der St. Galler Kantonsrat hat Sparmassnahmen von rund 180 Millionen Franken beschlossen. Die Bürgerlichen haben sich in allen Punkten durchgesetzt – auch gegen die Regierung. · Nach langer Diskussion hat der Glarner Landrat dem Strassenbauprogramm 2026 zugestimmt. Er spricht damit rund 8.5 Millionen Franken für Sanierungen, Um- und Ausbauten. Mit Blick auf die angespannte Finanzlage hat er jedoch die Sanierung der Klausenpassstrasse verschoben. · Der Kanton Graubünden baut sein E-Voting-Angebot weiter aus. Auf die nächste nationale Abstimmung am 8. März können vier weitere Gemeinden digital abstimmen. Damit ist diese Möglichkeit jetzt in 26 von 100 Bündner Gemeinden verfügbar.
Der Bündner Mitte-Politiker Stefan Engler übernimmt für ein Jahr das Präsidium des Ständerats. Der 65-Jährige erhielt alle 44 gültigen Stimmen. Engler sitzt seit 2011 in der kleinen Kammer und verzichtet auf einen offiziellen Empfang in Graubünden, da er sich ohne Feier wohler fühlt. Weitere Themen: · Die Davoser Stimmbevölkerung hat das Projekt zur Verbesserung der Verkehrssituation abgelehnt, womit auch die geplante Verschiebung des Bahnhofs Dorf vom Tisch ist. Die RhB passt nun lediglich den bestehenden Bahnhof an, während die Verkehrssituation wohl für Jahrzehnte unverändert bleibt.
Der Klimagipfel am Plantahof vereint Landwirte und Fachleute, um Lösungen für eine klimafreundliche Lebensmittelproduktion zu diskutieren. Erfahrungsberichte aus dem Projekt «Klimaneutrale Landwirtschaft Graubünden» zeigen: Anpassungen sind machbar und lohnend. Weitere Themen: · Seit mehr als zwei Tagen hat Küblis kein Trinkwasser. Wasserproben zeigen nun: Die Leitung wurde durch Kohlenwasserstoffe verunreinigt – die Gemeinde vermutet Diesel als Ursache. · Franz Sepp Caluori hat sein Café in Chur über 40 Jahre lang geführt. Jetzt ist Schluss. Morgen öffnet er an der Poststrasse zum letzten Mal. Ein Gespräch über die Entwicklung der Bündner Gastro-Szene und darüber, wie es ihm mit seinem Abschied nach 40 Jahren geht.
Das Deutschschweizer Sendeformat «Spasspartout» präsentiert humoristische Leckerbissen aus den Sprachregionen Tessin, Westschweiz und Graubünden. Das Motto könnte lauten: Lachsport statt Sprachverwirrung, Triathlon statt Babylon! Ende November überwanden mehr als 4'600 Jugendliche aus der ganzen Schweiz die Sprachgrenzen des Landes – organisiert durch Movetia, die nationale Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität. Das Motto könnte gelautet haben: Möge uns künftig unsere viergeteilte Identität wieder besser auf der gespaltenen Röschti-Zunge zergehen! Mit: Anne Baecher, Ferruccio Cainero, Mike Casa, Flurin Caviezel, Les Petits Chanteurs à la Gueule de Bois, Daniel Ludwig, Marie-Thérèse Porchet, Karim Slama, u.a. ____________________ Redaktion: Lukas Holliger ____________________ Produktion: SRF 2025 ____________________ Dauer: 46'
Oberstufenschülerinnen aus Graubünden schlagen Alarm: Viele Jugendliche wissen nicht, wohin sie sich bei psychischen Problemen wenden können. In zwei Petitionen fordern sie niederschwellige, kostenlose Anlaufstellen an allen Schulen, sowie mehr Prävention und besser geschulte Lehrpersonen. Weitere Themen: · Gemeinde Sargans und Kanton St. Gallen streiten um Tempo-30-Zone. · «Literatur am Mittag» - ein ungewöhnliches Angebot mit treuem Publikum.
Die Bahn verschiebt abermals die Eröffnung von Stuttgart 21. Nur 62 Menschen aus Afghanistan nehmen ein Handgeld-Angebot der Bundesregierung an. Und dem Schweizer Dorf Brienz droht erneut ein Bergsturz. Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Technische Probleme: Bahn-Chefin Palla sagt Eröffnung von Stuttgart 21 für 2026 ab Aufnahmeprogramm: Nur 62 Afghanen nehmen Geldangebot für Einreise-Verzicht an Naturgefahr in Graubünden: Schweizer Bergdorf Brienz droht erneut ein Felssturz +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
An der Polizeischule Ostschweiz wurden insgesamt fünf Polizeischüler wegen rassistischen und sexistischen Aussagen freigestellt – zwei davon sind Aspiranten der Kantonspolizei Graubünden. Während andere Korps ihre Schüler bereits definitiv entlassen haben, prüft Graubünden den Fall noch. Weitere Themen: · Heute wurde in Chur das sanierte und erweiterte Gebäude des neuen Obergerichts offiziell eröffnet. Durch den Umzug arbeiten die früher getrennten Kantons- und Verwaltungsgerichte nun erstmals unter einem Dach. Die Eröffnung markiert den Abschluss der Justizreform 3. Gleichzeitig stehen mit der Situation der Regionalgerichte und der Digitalisierung bereits die nächsten Herausforderungen bevor. · Die Rhätische Bahn blickt auf eine starke Reisesaison zurück: Besonders auf der Berninalinie stieg die Nachfrage erneut deutlich an und führte in der Hochsaison zu Engpässen. Um die stark wachsende Auslastung künftig zu bewältigen, plant die RhB neue Züge, mehr Kapazität und langfristig dichtere Takte auf der Berninalinie.
Die Thurgauer Regierung budgetiert für 2026 ein Defizit von 85 Millionen Franken. Das erste Mal seit 20 Jahren verschuldet sich der Kanton wieder. Eine Steuererhöhung hat die Regierung dennoch nicht beantragt. Weitere Themen: · Die US-Zölle und die geringe Nachfrage von deutschen Autobauern machen der Ostschweizer Wirtschaft zu schaffen. · In Uetliburg SG hat ein Hund einen anderen Hund totgebissen. Beide waren nicht angeleint. Hinweis: Das Regionaljournal Ostschweiz und Graubünden konnte um 6:31 nicht analog ausgestrahlt werden.
(00:00:57) Der Steuerwettbewerb zwischen Kanton Zürich und Graubünden wird schärfer Die Zürcher Steuerbehörden durchleuchten allfällige Personen, die ihren Lebensmittelpunkt noch im Unterland hätten, trotz Wohnsitz in Graubünden. Bei den Bündner Steuerbehörden weiss man von den umfangreichen Abklärungen (00:04:03) Eine neue Kirchgemeinde für Bern Die reformierte Kirche hat in den letzten Jahren viele Mitglieder verloren und viele Kirchgemeinden haben fusioniert. Entgegen diesem Trend soll im Raum Bern nun eine neue Kirchgemeinde entstehen. Das Besondere daran: Sie besitzt keine eigene Kirche und statt Brot und Wein gibt's Bier und Metal. (00:06:24) Achtzehn Monate nach der Explosion Weil zwei Männer in der Tiefgarage mit Feuerwerk experimentierten, zerstörte eine gewaltige Explosion mehrere Geschäfte in einer Aargauer Einkaufs-Passage. Die beiden Männer verloren dabei ihr Leben, die Ladeninhaberinnen ihre Geschäfte. Jetzt können sie wiedereröffnen dank viel Hilfe von aussen. (00:09:27) Das Luzerner Kinderspital bezieht Eltern besser in die Kinder-Behandlung ein Das Konzept kommt aus England: «Martha's Rule» bezieht Eltern besser in die Behandlung ihrer Kinder ein und gesteht ihnen vor Eingriffen explizit das Recht auf eine Zweitmeinung durch ein anderes Ärzteteam zu. Das Luzerner Kinderspital ist schweizweit ein Vorreiter bei dieser Methode (00:12:43) Der Gasspeicher für Kreative Der Kanton Baselland verschenkt einen Gasspeicher. Den Transport des tonnenschweren Ungetüms müssen allerdings die neuen Besitzer übernehmen. Um sie dennoch anzulocken, haben Mitarbeiter Vorschläge entwickelt, was man aus dem Gasspeicher machen könnte: Boulderhalle, Fischzucht, Café, Gewächshaus.
Vor rund einem Jahr wurde ein ehemaliger Verwaltungsrichter unter anderem wegen Vergewaltigung zu 23 Monaten bedingt verurteilt. Doch die Staatsanwaltschaft akzeptiert das Urteil nicht und zieht es an die nächste Instanz weiter – ans Obergericht. Dort wird der Fall nun neu aufgerollt. Weitere Themen: · Die Churer Stimmbevölkerung muss erneut über die neue Brambrüeschbahn entscheiden, weil das Projekt statt der ursprünglich bewilligten 30 Millionen nun rund 40 Millionen Franken kostet. Besonders die zusätzlichen zehn Millionen Mehrkosten sorgten gestern im Gemeinderat für Kritik von links bis rechts. · Die Schweiz möchte das Jodeln als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe anerkennen lassen. In der Jodlerszene, auch in Graubünden, kommt die Idee gut an: Die Jodelnden hoffen, dass der Status die Tradition stärkt und bekannter macht.
Die Zürcher Steuerbehörden durchleuchten allfällige Personen, die ihren Lebensmittelpunkt noch im Unterland hätten, trotz Wohnsitz in Graubünden. Bei den Bündner Steuerbehörden weiss man von den umfangreichen Abklärungen und bietet Hand zu einvernehmlichen Lösungen. Weitere Themen: · Trägerverband des Spitals Ilanz kämpft weiter für die Geburtshilfeabteilung. · Erster «Katzenkastrationstag» im Appenzellerland.
Andrea Ludwig hatte keinen einfachen Start ins Leben. Als Kind wuchs sie in Pflegefamilien auf, in den 1970er-Jahren zog es sie als Jugendliche ins Zürcher Niederdorf. Als junge Frau wurde sie von Anstalt zu Anstalt geschoben und sogar Medikamententests ausgesetzt. Heute lebt sie in Graubünden und besucht regelmässig verschiedene Schulen, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. Warum ihr dieses Engagement wichtig ist, wie sie überhaupt auf der Strasse landete und wie sie heute mit diesen Erlebnissen umgeht, erzählt sie diese Woche in der Sendung «Grischa Talk» mit Jasmin Schnider.
Die Behörden des Kantons Solothurn haben in den vergangenen Tagen einen Hof in Ramiswil geräumt. Über 100 Hunde mussten vor Ort eingeschläfert werden. Die Frage, wie es so weit kommen konnte, beschäftigt nun auch die Politik. Weiter in der Sendung: · GR: Die Hotels in Graubünden verzeichnen viele Buchungen für den Winter – Sorgen machen ihnen aber der Personalmangel. · GL/AI: Die Landsgemeindekantone machen sich Sorgen wegen den Verträgen mit der EU.
Auf dem Regierungsplatz in Chur steht seit 1881 ein Denkmal in der Form eines Obelisken. Er erinnert an die Gründung Graubündens als «Freistaat der Drei Bünde» und nennt als Gründungsdatum das Jahr 1471. Heute datiert man diese Gründung aber auf das Jahr 1524. Infotafel korrigieren diesen Irrtum. Weitere Themen: · Skigebiete ziehen Saisonstart vor. · Pflegefachverband Graubünden sorgt sich um Abwanderung von Fachkräften nach dem Entscheid beim Spital Oberengadin. · Teurer Ausgleichstrom wegen unregelmässig vorhandener Solarenergie beschäftigt die Energiekonzerne in Graubünden und der Ostschweiz.
Es ist das grosse Thema im Graubünden: dem Spital in Samedan droht die Insolvenz. Es ist das zweitgrösste Spital im Kanton und wichtig für die Gesundheitsversorgung der gesamten Region. Spätestens im Frühling könnte das Geld endgültig ausgehen. Was passiert jetzt und wie konnte es soweit kommen? · Nach dem spektakulären Brand des Botta-Restaurants 2022 auf dem Glacier 3000, muss sich die mutmassliche Verursacherin nun vor Gericht verantworten. Der Gastrochefin wird fahrlässige Verursachung eines Brandes vorgeworfen - wwegen einem Fonduerechaud. Es drohen bis zu 3 Jahre Gefängnis. · Die Rätoromanischen Literaturtage sind gerettet – dank dem Umzug nach Chur. Letzte Woche gingen sie in Chur über die Bühne. Das ist nicht selbstverständlich, denn ob sie weiter stattfinden, stand lange auf der Kippe. Dabei ist der Anlass ein wichtiger Ort für die romanische Sprache und ihre Community. Aus dem Engadin: Fadrina Hofmann, Journalistin bei der "Engadiner Post" Aus der Westschweiz: Eva Hirschi, freischaffende Journalistin in Lausanne Moderation: Silvia Staub
Im Bereich zwischen Bahnhof Dorf und Parsennbahn gibt es regelmässig Verkehrsprobleme. Mit einem Projekt, das unter anderem die Verschiebung des Bahnhofs vorsieht, will die Gemeinde für Abhilfe sorgen. Dazu ist ein Projektierungskredit nötig, über den die Stimmbevölkerung befinden soll. Weitere Themen: · Arbeitslosenquote in Graubünden saisonbedingt bei 1,4 Prozent · Grünes Licht der Bündner Regierung für Photovoltaikanlage beim Flughafen Samedan · Lernfahrausweise jetzt auch digital für das Smartphone verfügbar · Im Interview: Ehemaliger Direktor des Regionalspitals Schiers und heutiger Hirslanden Ostschweiz-Chef Urs Cadruvi zur Situation der Gesundheitsversorgung Oberengadin
Die Regierung hat vor den Winterspielen in Italien ihr Verkehrskonzept verabschiedet. Shuttlebusse sollen die Besucher durch den Tunnel Munt la Schera bringen, während er für den Privatverkehr gesperrt wird. Zudem sind mehr Züge, Busse und Park+Ride-Plätze geplant. Kosten: 5.5 Millionen Franken. Weitere Themen: · Das lebenslange Ruhegehalt für ehemalige Regierungsmitglieder soll abgeschafft werden. Während die SVP mit einer Initiative eine komplette Streichung fordert, sieht der Gegenvorschlag nur noch Zahlungen für maximal drei Jahre vor. Ein Streitgespräch.
Wer in Graubünden Angehörige zu Hause pflegt, soll ab 2027 eine monatliche Unterstützung von bis zu 600 Franken erhalten. Das Kantonsparlament hat einem entsprechenden Gesetz zugestimmt. Damit will der Kanton den Fachkräftemangel in Spitälern und Pflegeheimen abfedern. Weitere Themen: · Das Spital Samedan braucht einen Kredit von 51 Millionen Franken. Falls es zu einem Nein der elf Oberengadiner Gemeinden kommt, muss das Spital im Frühling schliessen. Ein Sanierungsplan von Klinik Gut und dem Kantonsspital Graubünden soll dann die medizinische Versorgung sichern. · Der Veloverleih in Chur ist ein voller Erfolg, sagen die Verantwortlichen. In nur einem Jahr wurden über 100'000 Fahrten gezählt – nun soll das Angebot ausgebaut werden.
Was ist typisch Liechtensteinerisch? Gute Frage! Praktisch kein Merkmal eint die Mundarten des Fürstentums und unterscheidet sie gleichzeitig von den Nachbardialekten in Ostschweiz und Vorarlberg. Es ist die Mischung, die Liechtensteinerisch ausmacht. Kleiner als Appenzell-Innerrhoden, weniger Bevölkerung als Thun – Liechtenstein ist ein Zwergstaat. Und doch birgt es eine erstaunliche Dialektvielfalt. Während die Mundarten des Liechtensteiner Oberlandes einige Ähnlichkeit mit Dialekten auf der Schweizer Seite des Rheins haben, sind die Mundarten des Unterlandes näher an den Vorarlberger Dialekten. Und der Dialekt des Walserorts Triesenberg zeigt viele Gemeinsamkeiten mit den Walsermundarten in Graubünden. Wer mit eigenen Ohren hören möchte, wie sich die Mundarten von Oberland, Unterland und Triesenberg unterscheiden und weshalb die Liechtensteiner Dialekte mehr Gemeinsamkeiten mit Vorarlberg als mit der Ostschweiz haben, sollte unbedingt reinhören. Familiennamen Fisch, Fischli, Fischler Matthias Friedli vom Schweizerischen Idiotikon erklärt Familiennamen, die ursprünglich Berufsnamen für Fischer waren. Fisch oder Fischli könnten allerdings auch aus Übernamen für schwer fassbare oder kühle Menschen entstanden sein. Buch-Tipps: ⦁ Hubert Klausmann: Kleiner Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein. Studienverlag, 2012. ⦁ Hergé: Tim und Struppi. Am Ottokar sis Zäptr. Im Liechtensteiner Dialekt. Übersetzt von Mathias Ospelt. Van Eck, 2019.
Was ist typisch Liechtensteinerisch? Gute Frage! Praktisch kein Merkmal eint die Mundarten des Fürstentums und unterscheidet sie gleichzeitig von den Nachbardialekten in Ostschweiz und Vorarlberg. Es ist die Mischung, die Liechtensteinerisch ausmacht. Kleiner als Appenzell-Innerrhoden, weniger Bevölkerung als Thun – Liechtenstein ist ein Zwergstaat. Und doch birgt es eine erstaunliche Dialektvielfalt. Während die Mundarten des Liechtensteiner Oberlandes einige Ähnlichkeit mit Dialekten auf der Schweizer Seite des Rheins haben, sind die Mundarten des Unterlandes näher an den Vorarlberger Dialekten. Und der Dialekt des Walserorts Triesenberg zeigt viele Gemeinsamkeiten mit den Walsermundarten in Graubünden. Weil die Geschichte Liechtensteins, das erst seit 1719 ein souveräner Staat ist, eng mit derjenigen des St. Galler Rheintals, Werdenbergs und Vorarlbergs verwoben ist, gleichen auch die Liechtensteiner Mundarten den benachbarten Dialekten am Alpenrhein. Zum Beispiel werden beidseits des Rheins die Vokale «i», «u» und «ü» zu «e», «o» und «ö» gesenkt: «Melch», «Stoba», «Schössla». Oder altes «au» wird zu «oo», also «Staub» als «Stoob», «glaube» als «globe» ausgesprochen. Wie im Churer Rheintal wird das «K-» im Anlaut auch in Liechtenstein und in Teilen Vorarlbergs nicht zu «Ch-» wie im übrigen Schweizerdeutschen: «D Khua khunnt zum Khind.» Und ebenfalls wie im Churer Rheintal tendieren unbetonte Silben gegen «a» statt gegen «e»: «usafordara» statt «usefordere». Da Liechtenstein gerade während der letzten Jahrhunderte stärker nach Vorarlberg ausgerichtet war als zur Schweiz, haben die Liechtensteiner Mundarten einige Eigenheiten von dort übernommen, die im Schweizerdeutschen unbekannt sind. So spricht man in Liechtenstein wie in Vorarlberg vom «Gemeindevorsteher» statt vom «Gemeindepräsidenten» oder «Ammann» oder vom «Rad» statt vom «Velo». Wer es genauer wissen will und wer mit eigenen Ohren hören möchte, wie sich die Mundarten von Oberland, Unterland und Triesenberg unterscheiden, sollte sich diese Podcast-Folge nicht entgehen lassen! Buch-Tipps: · Hubert Klausmann: Kleiner Sprachatlas von Vorarlberg und Liechtenstein. Studienverlag, 2012. · Hergé: Tim und Struppi. Am Ottokar sis Zäptr. Im Liechtensteiner Dialekt. Übersetzt von Mathias Ospelt. Van Eck, 2019.
Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Grenzgänger-Abkommens mit Italien zeigen sich in Graubünden erste Folgen: Grenzgänger müssen ihr Einkommen nun auch in Italien versteuern. In Hotellerie und Bau zögern erste Bewerber mit einer Anstellung oder kündigen – für Südbünden ein möglicher Bumerang. Weitere Themen: · In Chur lässt eine neue Stadtführung die düsteren Kapitel der Stadtgeschichte aufleben – mit Geschichten über Räuber, Hinrichtungen und vergessene Verbrechen. · Das neue ETH-Gutachten zu den wichtigsten Verkehrsprojekten der Schweiz liegt vor. Nun arbeitet das UVEK an den nächsten Schritten – der Bundesrat will im Sommer seine Ausbaupläne vorstellen. Wir ordnen die Ergebnisse mit Fokus auf die Ostschweiz ein.
Das Gutachten «Verkehr 2045» zeigt, welche Bahn- und Strassenprojekte sich für die Schweiz lohnen. Es dient dem Bundesrat als Grundlage für den nächsten Ausbauschritt. Für Graubünden heisst das: Teure Strassenbauten wie der Ausbau mit dem Isla-Bella-Tunnel sollen zurückgestellt werden. Weitere Themen: · Im Bündner Hochtal Avers liegen viele artenreiche Bergwiesen brach – das Heuen ist zu aufwendig und lohnt sich kaum. Seit drei Jahren finanziert der Kanton Helfer, die mit den Bauern die Wiesen pflegen. Das Pilotprojekt läuft erfolgreich und soll nun dauerhaft verankert werden. · Unter dem Motto «Gnüsse a de Olma» ist heute Vormittag die 82. Ausgabe der Olma eröffnet worden. Gastkanton ist dieses Jahr das Wallis, das sich mit der Sonderschau «Wow Wow Wallis» präsentiert.
Nach zehn Jahren ist Schluss: Der Mitfahrdienst Taxito stellt Ende Jahr den Betrieb ein – auch in Graubünden. Gründer Martin Beutler zieht Bilanz: Das Angebot sei aus der Zeit gefallen. Eine Ära endet, die ÖV-Nutzenden flexible Fahrten abseits von Bahn und Bus ermöglichte. Weiter in der Sendung · 75. Geburtstag für Schlager-Star Paola Del Medico: Die St.Gallerin feiert am Sonntag und blickt zurück auf ihre Karriere.
Während der Hochjagd durften auch lizenzierte Jägerinnen und Jäger Wölfe schiessen. Sie hätten dabei die Hälfte der 14 Tiere erlegt, erklärten die Verantwortlichen im Amt für Jagd und Fischerei. Weitere Themen: - Glarus arbeitet die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in der Vergangenheit auf. - Das Bündner Bergdorf Brienz bleibt noch für Monate evakuiert. Die Situation sei zu gefährlich, erklären die Verantwortlichen. - Durchzogene Bilanz für die Schifffahrt auf dem Untersee und Rhein. - Geologen untersuchen den Felssturz am Tschingelhorn vor einem Jahr. - Ein altes Handwerk für Hightech-Produkte: Metall-Drücken. Eine Reportage aus einem Thurgauer Betrieb.
Die Abschaffung des Eigenmietwerts trifft vor allem Orte mit hohem Zweiteigentumsanteil. Die Verantwortlichen in den Gemeinden fordern deshalb rasche Grundlagen für eine Objektsteuer. Weitere Themen: · Im Kanton St. Gallen werden «Flüsterbeläge» bei Bushaltestellen getestet. · Thurgauer Grosser Rat diskutiert ein Handy-Verbot an den Schulen. · Der scheidende Leiter des Amts für Gesundheit in Graubünden zieht Bilanz über seine 26-jährige Tätigkeit. · Die Ausstellung «Movements 1» bringt Alltagsgeräusche nach Buchs und St.Gallen
Wie geht es weiter mit dem Spital in Samedan? Diese Frage beschäftigt das Oberengadin schon lange. Eine Fusion mit dem Kantonsspital wollten nicht alle Gemeinden. Eine Übergangslösung soll jetzt den Betrieb für die nächsten zwei Jahre sichern. Geht der Plan nicht auf, droht die Schliessung. Weitere Themen: · Die Krankenkassenprämien werden im nächsten Jahr im Durchschnitt um 4,4 Prozent steigen. In einigen Ostschweizer Kantonen, auch in Graubünden, fällt der Anstieg noch stärker aus. · Vor drei Jahren ist im Bündner Südtal Misox eine Frau nach einer Party gestorben. Jetzt müssen sich zwei der Organisatoren verantworten, da sie der Frau nicht geholfen haben sollen. · Zu Besuch bei der «Kräutertante» vom Weisstannental: Eine Frau, welche sich besonders für das abgelegene Tal im Kanton St. Gallen einsetzt.
Wenn das Wohl eines Kindes gefährdet ist, steht oft ein ungutes Gefühl am Anfang. Lehrpersonen, Betreuerinnen im Verein oder Trainer in Sportclubs können sich seit heute anonym und gratis an die Fachberatung Kindesschutz wenden. Das neue Angebot ist ein vierjähriges Pilotprojekt. Weitere Themen: · Solar-Offensive: Drei Jahre nach dem Ja des Parlaments zum Solar-Express zeigt sich, so schnell wie in Graubünden ist er nirgends unterwegs. · Bergungsaktion: Nach einer Nacht auf dem Morteratschgletscher rettet die Rega zwei Alpinisten.
Bundesrat Ignazio Cassis hat sich mit der Bündner Regierung in Reichenau getroffen. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens standen zwei grenzüberschreitende Themen: das Verkehrskonzept für die Olympischen Winterspiele 2026 und die Umsetzung des Doppelbesteuerungsabkommens mit Italien. Weitere Themen: · Das geplante Wasserkraftwerk Pradapunt im Schanfigg hat eine weitere Hürde genommen: Betreiber und Umweltverbände einigten sich nach der öffentlichen Auflage auf angepasste Schutz- und Nutzungspläne. · Der Klimawandel ist komplex und oft schwer greifbar. Die Kantonsschülerin Maya Jäger hat deshalb für ihre Maturarbeit fünf Menschen aus Graubünden porträtiert, die die Veränderungen direkt erleben. · Das Theater Chur eröffnet seine zweite Spielzeit unter der Leitung von Maike Lex. Auf dem Spielplan stehen erneut Produktionen aus Musik-, Sprech- und Tanztheater. Ein Gespräch.
Die Bündner Regierung bedauert es, dass Graubünden künftig einen Sitz weniger im Nationalrat hat. Bündner Themen dürften deswegen aber nicht weniger Gehör finden, sagt Regierungspräsident Marcus Caduff. Der Austausch mit den Parlamentsmitgliedern bleibe wichtig. Weitere Themen: · Erdbeben nahe Graubünden: Warum das Beben in Italien auch im Unterengadin spürbar war. · Energiepark Grischa: Wie Bauernbetriebe nachhaltig arbeiten und sogar saubere Energie produzieren können. · Festival Chur Jazz: Wie Organisator Rolf Caflisch mit Klischees und Vorurteilen aufräumen möchte.
Lü kommt von Lux, Licht, und Lü gilt als Sonnenterrasse im Münstertal. Die Zusammenarbeit mit dem Südtirol reicht vom Gesundheitszentrum bis zur Feuerwehr. Eigenständigkeit sei ebenso wichtig, sagt Graubündenkorrespondentin Valentina De Vos im «Tagesgespräch unterwegs – Rendez-vous in Graubünden». Von Landquart nach Lü dauert die Reise zwei Stunden, von Lü nach Venedig zu fahren ist fast gleich lang wie von Lü nach Bern. Auf der Sonnenterrasse des Münstertals ist der Horizont trotz der Berge weit und die Lichtverschmutzung gering, so dass sich in der Nacht auch die Sterne gut beobachten lassen. Die periphere Lage unseres Sonnensystems in der Milchstrasse dient denn auch als Metapher für die Lage von Lü in der Schweiz, sagt Valentina De Vos im «Tagesgespräch unterwegs». Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird in Lü ebenso gross geschrieben wie Unabhängigkeit, was sich auch am 100-prozentigen EWR-Nein zeigte. Dieses Resultat hat zu einer Freundschaft von Lü mit Christoph Blocher geführt. Graubündenkorrespondentin Valentina De Vos trifft Karoline Arn in einem privaten Observatorium in Lü.
Das Wolfsweibchen F07 hat mit über 40 Jungen die ersten Wolfsrudel am Calanda begründete. Der Faszination folgten Schäden an Nutztieren, die in Angriffen auf Kühe gipfelte. Graubündenkorrespondent Marc Melcher wandert heute am Calanda im «Tagesgespräch unterwegs – Rendez-vous in Graubünden». Graubündenkorrespondent Marc Melcher hat bereits über das erste Aufkreuzen eines Wolfes in Graubünden vor über 20 Jahren berichtet, seither hat das Thema wenig an Brisanz verloren. Der Jäger und Hobbyornithologe ist selbst viel im Wald unterwegs, wurde von nahem Wolfsgeheul auch schon überrascht. «Der Angriff auf Kühe hat eine Wende gebracht. Seither ist die Notwendigkeit von Abschüssen auch in Umweltschutzkreisen anerkannt», so Melcher. Was die Dezimierung von Rudeln in Graubünden gebracht hat, ist noch nicht klar, die beginnende Alpsaison sei verhältnismässig ruhig verlaufen. Marc Melcher und Karoline Arn sind am Calanda fürs Tagesgespräch unterwegs.