POPULARITY
Manche Aufnahmen des James-Webb-Weltraumteleskops sind gesprenkelt mit kleinen roten Punkten. Lange war unklar, was da mehr als 13 Milliarden Lichtjahre entfernt leuchtet. Wie sich nun zeigt, sind es wohl Schwarze Löcher, die kleiner sind als gedacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Auf der ISS befinden sich gerade zwei Frauen und fünf Männer. Mit dabei ist Sophie Adenot, die zweite Französin im All – sie soll bis zum Herbst in den Modulen leben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Sonnensystem gibt es Planeten, Monde, Asteroiden, Kometen – und jede Menge Staub. Die Myriaden von Staubteilchen streuen und reflektieren die Sonnenstrahlen. In den kommenden zwei Wochen ist das Zodiakallicht abends recht gut zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Mitte der 1960er Jahre ist Wernher von Braun weltweit ein Medienstar. Für den Leiter des Apollo-Mondprojekts kommen Fragen zu seiner Tätigkeit während der NS-Diktatur eher ungelegen. Der US-Songwriter Tom Lehrer hat dafür nur beißenden Spott übrig. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Gegen zwei Uhr früh steht das Sternbild Waage über dem Südosthorizont. Dort gibt es womöglich einen Exoplaneten, der von Größe und Bahn her unserer Erde ähnelt. Allerdings wäre es auf dem Planeten mit etwa minus 70 Grad Celsius nicht sehr wohnlich. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Seit 4,5 Milliarden Jahren zieht die Erde um die Sonne. Manche fürchten, unser Stern könnte zum Schwarzen Loch werden und uns verschlingen. Doch die Sonne hat nicht genügend Masse. Zudem wäre sie auch als Schwarzes Loch für die Erde ganz harmlos. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Mit Einbruch der Dunkelheit zeigt sich im Südwesten ein Stern, der mit einer Periode von elf Monaten pulsiert. Die meiste Zeit ist Mira so schwach, dass er nur in einem Teleskop zu sehen ist - jetzt rund ums Maximum reicht auch das bloße Auge. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Mond sorgt zweimal am Tag für Ebbe und Flut. Viel mehr Einfluss auf unser Leben hat er nicht. Tatsächlich bedarf es der Ozeane, um die Wirkung des Mondes zu spüren. Gezeiten in einem Dorfteich hat noch niemand beobachtet. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Zu den schönsten Sternbildern am Firmament zählt der Löwe. Diese imposante Figur schreitet im Laufe der Nacht hoch über den Südhimmel. Regulus, der Hauptstern des Löwen, leuchtet heute ein Stück links des Mondes. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Himmel stellt allmählich auf Sommer um. Mit Frühlingsanfang am 20. März sind die Tage wieder länger als die Nächte. Abends zeigen sich die Venus und der Riesenplanet Jupiter. Die Winterfiguren Orion & Co. geben ihre Abschiedsvorstellung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Erst in zwei Jahren gibt es wieder einen 29. Februar. Das dürfte vor allem die Menschen freuen, die am Schalttag geboren wurden. Geburtstag haben die dennoch in jedem Jahr. Das entscheidet allein der Lauf der Sonne – und nicht das Kalenderdatum. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Kürzlich kehrten vier Menschen aus medizinischen Gründen vorzeitig von der ISS zurück. Nicht ganz so ernste Erkrankungen lassen sich an Bord behandeln. Bei akuter Lebensgefahr wäre theoretisch eine Rückkehr zur Erde binnen weniger Stunden möglich. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine vor vier Jahren wurde Europas Marsmission ExoMars nur Monate vor dem Start gestoppt. Nun könnte die Mission Ende 2028 aufbrechen – ohne Rakete und Komponenten aus Russland. Die NASA springt ein. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach dem Angriff auf die Ukraine zog die deutsche Politik etwas erratische Konsequenzen: Deutsch-russische Projekte im All sind gestoppt – große internationale dagegen nicht. Somit steht das Röntgenteleskop eROSITA vor dem Aus, während die ISS weiter fliegt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im 19. Jahrhundert trieben der Mathematiker Carl Friedrich Gauß und der Physiker Wilhelm Weber die Erforschung des Erdmagnetfelds voran. Sie hatten ein Instrument der Magnetfeldstärke entwickelt und organisierten eine weltweite Messkampagne. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Jeden Tag ehrt die NASA ein kosmisches Bild als „Astronomy Picture of the Day“. Da sind Fotos von Raumsonden, Weltraumteleskopen oder Observatorien am Boden zu sehen – oder vom Amateurastronomen Justus Falk, Mitglied der VHS-Sternwarte Neumünster. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bevor eine Artemis-Mission zum Mond startet, muss sie viele Tests durchlaufen. Beim probeweise Betanken der Rakete Anfang des Monats gab es ein Problem – daher fliegen frühestens im März wieder Menschen Richtung Mond. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Abend leuchtet am Westhimmel eine Zick-Zack-Linie aus der Mondsichel und den Planeten Saturn, Merkur und Venus. Nur recht selten sind gleich drei Planeten so dicht beieinander und in Mondbegleitung zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Thorner Astronom und Kirchenmann Nikolaus Kopernikus revolutionierte unser Weltbild. Er sah die Sonne und nicht die Erde im Zentrum des damals bekannten Universums. Dafür ehrt ihn inzwischen auch die Chemie mit dem Element Copernicium. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Karnevalssaison ist vorbei, doch ein ganz besonders jeckes Stück lässt das ganze Jahr über Mondfans schmunzeln: Die Schmitz-Säule vor der Kirche Groß Sankt Martin in Köln. Eine Leistung fast wie die Landung von Apollo 11 im selben Jahr. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Mit dem heutigen Neumond fängt der Fastenmonat im Islamischen Kalender an. Es wird allerdings regional unterschiedlich gehandhabt, ob die Mondsichel tatsächlich beobachtet werden muss – oder ob die Berechnungen des Mondlaufs ausreichen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen um 13 Uhr MEZ fängt das neue Jahr an – nach dem traditionellen chinesischen Kalender. Zwar nutzt auch China seit mehr als hundert Jahren den Gregorianischen Kalender, aber der alte Jahresbeginn ist dort noch immer das wichtigste Fest. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 40 Jahren startete das erste Modul der sowjetischen Raumstation MIR. Im Laufe der Zeit kam eine Handvoll weiterer Komponenten hinzu. Über hundert Menschen haben sich auf der Station aufgehalten. 2001 wurde die MIR im Pazifik versenkt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Weiten des Universums stecken voller Zeichen himmlischer Liebe: Auf Mars und Pluto gibt es Krater und Ebenen in Herzform. In den Weiten der Milchstraße glühen Nebel wie kosmische Rosen – leuchtende Herzen gibt es dort in Hülle und Fülle. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Januar verzauberten intensive Polarlichter den Himmel in weiten Teilen Deutschlands. Die leuchteten meist in kräftigen Rot- und Grüntönen. Die Chancen für Polarlichter auch in unseren Breiten sind weiterhin recht gut – denn die Sonne ist sehr aktiv. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bis zum Monatsende zeigt sich ein seltener Gast am Himmel. Gut eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang steht Merkur tief im Westen. Der Horizont muss frei von hohen Bäumen, Häusern und Bergen sein, um den innersten Planeten auszumachen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der nächste Start der Ariane 6 wird besonders spannend. Denn zum ersten Mal sorgen vier und nicht nur zwei Zusatzraketen für Extraschub in der ersten Flugphase. Damit lässt sich mehr als doppelt so viel Masse in die Umlaufbahn tragen als bisher. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Gegen 20 Uhr steht das markante Sternbild Orion am Südhimmel. Drumherum funkelt die Pracht der übrigen Winterfiguren Stier, Sirius und Co. In diesem Jahr verstärkt der Planet Jupiter in den Zwillingen das abendliche Strahlen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Kosmos dehnt sich seit 14 Milliarden Jahren aus. Die mysteriöse Dunkle Energie treibt ihn immer schneller auseinander. Wie sieht die Zukunft des Universums aus? Gefriert es? Wird es zerreißen? Oder stürzt es wieder zusammen? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Über das Firmament streunen vier Hunde: der Große und der Kleine Hund sowie die beiden Jagdhunde. Noch bis Ende April sind alle vier in jeder klaren Nacht zu sehen. Der Große Hund steigt bei uns leider nicht sehr hoch über den Horizont. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach ein Uhr früh zeigt sich der abnehmende Mond am Osthimmel. Vor sechzig Jahren ging der Blick mancher Mondfans sehnsüchtig nach oben, denn die sowjetische Raumsonde Luna 9 war sanft auf dem Erdtrabanten gelandet. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Einer charmanten Theorie zufolge ist das Leben auf der Erde buchstäblich vom Himmel gefallen: Demnach haben einst einschlagende Meteoriten die chemischen Stoffe angeliefert, aus denen sich dann Leben gebildet hat. Neue Analysen stützen diese Idee. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Zu Beginn der Nacht zeigt sich der Ringplanet Saturn tief am Westhimmel. Er leuchtet im Sternbild Fische und versinkt nach 20 Uhr unter dem Westhorizont. Etwas oberhalb von ihm steht Neptun. Saturn zieht nun am fernsten Planeten vorbei. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Durch eine Laune der Natur kreuzt die Erde bis Mitte April keine Bahn eines Kometen. Damit gibt es keine vorhersehbaren Wolken aus Staub und Steinchen, die in die Erdatmosphäre eintreten – und somit keine Sternschnuppenströme. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Beim zweiten Versuch ging alles glatt: Die neue Großrakete New Glenn des Unternehmens Blue Origin ist kürzlich erfolgreich ins All geflogen. Zudem gelang der ersten Stufe der Rakete der Rückflug zur Erde – sie landete auf einer Plattform im Atlantik. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Automatische Suchprogramme finden inzwischen tausende Supernovae pro Jahr – in Galaxien, viele Millionen Lichtjahre entfernt. Die letzte Supernova in unserer Milchstraße war 1604 zu sehen – flammt die nächste Explosion schon heute Nacht auf? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Nacht zieht der volle Mond im Sternbild Krebs hoch über den Himmel. Etliche Raumfahrtfans fiebern dem Flug von Artemis 2 entgegen. Bald fliegen vier Menschen um den Mond herum – zu einer Landung kommt es frühestens in einigen Jahren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Tageslänge nimmt auf elf Stunden zu – der Frühling naht. Dominierendes Gestirn der Nacht ist der Riesenplanet Jupiter in den Zwillingen. Schönster Himmelsanblick des Monats: Am 19. Februar begleitet die Mondsichel den Ringplaneten Saturn. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 30 Jahren entdeckte Yuji Hyakutake einen Kometen, der nur zwei Monate später dicht an der Erde vorbeizog. Viele Nächte lang war er auch aus Großstädten mit bloßem Auge zu sehen – sein Schweif erstreckt sich über ein Viertel des Firmaments. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der zunehmende Mond, der Riesenplanet Jupiter und Beteigeuze, die linke Schulter Orions, bilden in der Nacht ein markantes Dreieck. Der Schulterstern hat eine etwa zwanzigfache Sonnenmasse – und dürfte sein Leben bald in einer Explosion beenden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 40 Jahren explodierte die US-Raumfähre Challenger kurz nach dem Start. Zur Besatzung gehörte erstmals eine Amateurastronautin: Die Lehrerin Christa McAuliffe wollte aus dem All Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik in die Klassenräume tragen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Mond am Abendhimmel lässt Himmelsfans von künftigen Touren träumen. Wenn alles klappt, startet noch im Frühjahr die Artemis-2-Mission. Vier Personen sollen um den Mond herum fliegen. Doch was für Menschen auf dem Mond zu tun ist, bleibt offen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die politischen Konflikte am Erdboden haben längst den Weltraum erreicht. Da Kommunikation, Navigation und Erdbeobachtung von Satellitentechnik abhängig sind, stellt der Bund nun 35 Milliarden Euro für Sicherheit im All zur Verfügung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein TikTok-Video zeigt ein etwa faustgroßes, metallenes Objekt in einem rund einen Meter großen Krater, aus dem noch Flammen züngeln. Doch der vermeintliche Meteoriteneinschlag in Panama ist kompletter Unfug. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Uranus ist der erste Planet, der nicht schon in der Antike bekannt war. Vor 40 Jahren bekam er Besuch von der Erde: Die Raumsonde Voyager 2 flog an dem Gasriesen vorbei und machte dabei viele Schnappschüsse von Uranus und seinen Monden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Abends leuchtet nahe dem Zenit Capella der sechsthellste Stern am gesamten Himmel. Dem bloßen Auge erscheint der Hauptstern des Fuhrmann als einzelner Stern. Tatsächlich ist das Zicklein aber, so die Bedeutung des Namens, ein doppelter Doppelstern! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der interstellare Komet ATLAS zieht gerade durch das Sonnensystem. In der Science-Fiction-Serie „Die Mädchen aus dem Weltraum“ aus den 1970ern geht es um den interstellaren Besuch des bewohnten Planeten Medora. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Topstars unter den Teleskopen sind derzeit die Weltraum-Instrumente Hubble und James Webb. Ende dieses Jahrzehnts läuft ihnen womöglich ein Fernrohr am Boden den Rang ab. In Chile entsteht gerade das extrem große Teleskop ELT. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein Lehrer zeigt seinen Schülern im Winter in der ersten Stunde schon mal die Venus. Eine Hörerin freut sich über Sternschnuppen, und einer Dresdnerin sowie ihrer Familie hat die Sternzeit in der Coronazeit dabei geholfen, den Tag zu strukturieren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen früh um drei Uhr überquert die Sonne die Grenze zum Sternbild Steinbock – und zeitgleich zum Tierkreiszeichen Wassermann. Während unser Stern am Himmel also vor den Sternen des Steinbocks steht, herrscht in der Astrologie bereits der Wassermann. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit