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In der Science-Fiction-Serie „Raumpatrouille“ landet das Raumschiff auf dem Saturnmond Rhea, mal geht es um Bergbau auf einem Asteroiden oder die Explosion einer Supernova – mittendrin immer Dietmar Schönherr als Commander Cliff Allister McLane. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unser innerer Nachbarplanet Venus ist zwar immer sehr hell, doch auch seine Strahlkraft schwankt etwas. Freitag Abend leuchtet die Venus im größten Glanz. Sie ist so hell wie sonst nie - bei uns aber leider dennoch kaum zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 180 Jahren kam in Boston Seth Carlo Chandler zur Welt. Bei präzisen Messungen der Sternpositionen erkannte er, dass das himmlische Koordinatensystem minimal schwankt. Denn die Erde eiert ein wenig - Fachleute sprechen vom Chandler-Wobble. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Zum ersten Mal seit Apollo 17 im Jahr 1972 sind im April 2026 wieder Menschen zum Mond geflogen. Die Besatzung der Artemis-2-Mission zog in rund 6500 Kilometern Abstand hinter dem Mond vorbei. Kein Mensch ist zuvor so weit ins All vorgedrungen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unser Nachbarplanet Venus ist nur noch ganz kurz nach Sonnenuntergang tief am Westhimmel zu sehen. Morgen Abend steht knapp links der Venus die Mondsichel – während des Tages bedeckt der Mond den Planeten für eine Stunde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Orion, Herkules, Fuhrmann, Bootes - viele Sternbilder sind nach menschlichen Figuren benannt. Aber fast immer handelt es sich um mythische Gestalten. Nur eine reale Person hat es ans Firmament geschafft: Die ägyptische Königin Berenike II. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In den Stunden nach der Attacke auf das World Trade Center vor 25 Jahren flog die Internationale Raumstation mehrfach über New York hinweg. Dabei hat der NASA-Astronaut Frank Culbertson das Inferno aus 350 Kilometern Höhe fotografiert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Anfang des 20. Jahrhunderts hat Karl Schwarzschild in Wien und Göttingen untersucht, wie das Licht von Sternen unterschiedlicher Helligkeit eine Fotoplatte schwärzt. Das Schwarzschildsche Schwärzungsgesetz ist ein Klassiker der Astrophysik. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Gegen Mitternacht zieht eines der ältesten Sternbilder tief über den Südhimmel. Der Steinbock enthält zwar keine sehr hellen Sterne, hat dafür aber eine markante Form: Das Sternbild erinnert an einen Schiffsrumpf. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2026. Dies sind die Abenteuer der Raumserie Sternzeit. Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt sie in Galaxien vor, von denen kaum ein Mensch zuvor gehört hat – und sie gratuliert zu 60 Jahren Star Trek! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In unserer Galaxie sind Milliarden Sterne in einer riesigen Scheibe angeordnet. Blicken wir in die Ebene hinein, sehen wir das diffuse Leuchten der vielen Sterne als Band der Milchstraße – für viele Menschen ist dieses Glimmen geradezu magisch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
„Bausteine der kosmischen Struktur“ ist der Titel der Tagung der Astronomischen Gesellschaft in der kommenden Woche in Garching. Die Fachleute diskutieren über extrem massereiche Schwarze Löcher, Dunkle Materie und den Aufbau des Universums. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In den nächsten Tagen lohnt der Blick in den Morgenhimmel ganz besonders. Mit der täglich etwas dünneren Mondsichel, zwei Planeten, hellen Sternen und den Dämmerungsfarben wirkt das Firmament ab etwa fünf Uhr wie gemalt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das Bundesland Sachsen-Anhalt hat eine besondere Beziehung zum Himmel: Die Altmark bietet einen nahezu perfekt dunklen Himmel. Und schon vor Jahrtausenden haben die Menschen rund um Goseck und Nebra den Lauf der Gestirne verfolgt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Gegen 23 Uhr zeigt sich der abnehmende Halbmond am Osthimmel. Manche Menschen blicken sehnsüchtig nach oben und hoffen auf baldigen Besuch von der Erde. Schon vor 20 Jahren hat die ESA-Sonde Smart-1 den Mond erreicht. Sie ist planmäßig eingeschlagen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
ATLAS, Borisov und 'Oumuamua sind Besucher aus den Tiefen der Milchstraße. Diese interstellaren Objekte stammen nicht aus unserem Sonnensystem. Himmelsfans träumen davon, so ein Objekt mit einer Raumsonde zu erforschen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ende Mai explodierte die Großrakete New Glenn bei einem Test in Cape Canaveral – auch die Startrampe wurde komplett zerstört. Wann die Rakete wieder abheben kann, ist unklar. Dadurch verzögert sich auch das Mondprogramm der NASA immer weiter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In keinem anderen Monat nimmt die Länge des lichten Tages so stark ab wie im September. Steht die Sonne in der Mitte Deutschlands morgen noch 13,5 Stunden über dem Horizont, so sind es am Monatsende schon fast zwei Stunden weniger. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Nacht steht der Saturn etwas unterhalb des abnehmenden Mondes. Während der Begleiter der Erde staubtrocken ist, gibt es auf dem Saturnmond Enceladus viel flüssiges Wasser. Nach 2050 soll eine ESA-Sonde die Geysire des Enceladus erforschen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das Sternbild Kassiopeia, das markante Himmels-W, zog im August 1181 ganz besonders die Blicke auf sich. Denn es waren nicht nur die bekannten fünf Sterne des W zu sehen, sondern sechs – dort war eine Supernova aufgeflammt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Herbst startet die japanisch-französisch-deutsche Mission MMX zum Marsmond Phobos. Sie soll Bodenproben zur Erde bringen. Ab 2029 rollt der Rover Idefix, gebaut auch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, über die Mondoberfläche. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Nacht kommt es zu einer partiellen Mondfinsternis. Um 4.34 Uhr Freitag früh tritt der Vollmond allmählich in den Kernschatten der Erde. Gegen 6.13 Uhr ist das Maximum erreicht. Allerdings geht bei uns der Mond während der Finsternis unter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Planet Jupiter taucht am Morgenhimmel auf. Nicht weit rechts von ihm befindet sich der Asteroid HAL 9000, der allerdings nur in großen Teleskopen zu sehen ist. Seine Name bezieht sich auf den Film „2001 – Odyssee im Weltraum“. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Sternbild Löwe hat das Webb-Teleskop eine Galaxie entdeckt, deren Licht sich nur 570 Millionen Jahre nach dem Urknall auf den Weg gemacht hat. Diese Galaxie verfügte damals bereits über ein extrem massereiches Schwarzes Loch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 20 Jahren kam es beim Astronomie-Weltkongress in Prag zum Showdown. Die Fachleute entschieden, dass Pluto künftig „nur“ noch als Zwergplanet gilt – sonst gebe es bald Dutzende Planeten. Die Aufregung war groß. Pluto ist das alles herzlich egal. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor anderthalb Jahren startete die NASA-Mission "Lunar Trail Blazer". Nach nur einem Tag im All scheiterte der Flug zum Mond. Ein banaler Fehler hatte dramatische Folgen, weil das Team aus Kostengründen nicht genügend üben durfte. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor einer Woche fand die totale Sonnenfinsternis in Grönland, Island und Spanien statt. Den Weltenlauf wird dieses Schauspiel kaum beeinflussen – das war mal anders. 585 vor Christus beendete eine Finsternis den Kampf zwischen Lydern und Medern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein historisch bedeutender Sternatlas geht auf den Briten John Flamsteed zurück, der 1675 erster königlicher Astronom wurde. Beinahe hätte er den Planeten Uranus entdeckt – doch er hielt den Lichtpunkt im Stier fälschlicherweise für einen Stern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor einem halben Jahrhundert landete die sowjetische Sonde Luna 24 auf dem Mond. Sie sammelte Bodenproben von der Mondoberfläche und brachte sie in einer Transportkapsel zurück zur Erde. Dreimal gelang den Luna-Sonden so ein Kunststück. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach einem Mr.-Sternzeit-Newsletter fragte ein Leser, was Weltraumprojekte so teuer macht. Im Kern ist es der Personalaufwand: Wo viele Menschen lange Zeit arbeiten, entstehen hohe Kosten. Beim Webb-Teleskop wurden es rund neun Milliarden Dollar. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am Abend steht die dünne Mondsichel ein Stück links der Venus. Vor wenigen Monaten sorgte so eine Begegnung für ein brillantes Schauspiel am Abendhimmel. Jetzt aber ist von den beiden nur bei freier Sicht zum Westhorizont etwas zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Abends zieht das Sommerdreieck hoch im Süden die Blicke auf sich, und das schimmernde Band der Milchstraße verläuft durch den Zenit. Zudem steht knapp über dem Südhorizont eine Figur, die sich nur selten zeigt: das Sternbild Mikroskop. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die partielle Sonnenfinsternis am Mittwoch lässt viele Himmelsfans von einer totalen Eklipse in Deutschland träumen. In 55 Jahren zieht der Mondschatten über die Südwestecke unseres Landes. Im 22. Jahrhundert erleben wir ein tolles Finsternis-Paar! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bald schickt die US-Weltraumbehörde NASA das neue Infrarotteleskop ins All. Es hat einen Spiegel mit 2,4 Metern Durchmesser und ist damit genauso groß wie das legendäre Hubble-Teleskop. Namenspatronin ist die bedeutende Astronomin Nancy Grace Roman. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Abend kommt es zum Himmelsspektakel des Jahres, einer partiellen Sonnenfinsternis. Gegen 19.15 Uhr knabbert der Mond erstmals am rechten Rand der Sonnenscheibe. Gegen 20.15 Uhr ist die Sonnensichel dann am schmalsten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber bei einer totalen Sonnenfinsternis gilt das nicht. Da sagt ein Text von Adalbert Stifter von 1842 mehr als tausend Bilder. Morgen ist in Teilen Spaniens das überwältigende Naturschauspiel wieder zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am 12. August gibt es gleich zwei Highlights am Himmel zu bestaunen: Kurz vor Sonnenuntergang zieht die partielle Sonnenfinsternis die Blicke auf sich – und in der folgenden Nacht huschen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde über das Firmament. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen früh gegen 4 Uhr leuchtet die dünne Mondsichel am Osthimmel. Rechts oberhalb steht unser Nachbarplanet Mars, links unterhalb des Mondes zeigt sich auch noch Merkur. Himmelsfans warten schon sehnsüchtig auf den Neumond – mit Sonnenfinsternis! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Seit dem 1. Oktober 1993 strahlt der Deutschlandfunk täglich die "Sternzeit" aus. Seitdem geht es jeden Tag auf Kurzreise einmal quer durch das Weltall. Seit wie vielen Folgen gehören Sie zum Sternzeit-Club? Hat jemand alle 12.000 Ausgaben gehört? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 450 Jahren wurde auf der Insel Ven vor Kopenhagen der Grundstein für das bedeutende Observatorium Uraniborg gelegt. Tycho Brahe beobachtete von dort 21 Jahre lang den Himmel. Seine Daten bestätigten das neue heliozentrische Weltmodell. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach 1 Uhr früh strahlt am Osthimmel die abnehmende Mondsichel. Ein Stück links von ihr steht der Sternhaufen der Plejaden. Unser Trabant nähert sich jetzt Tag für Tag der Sonne – bis zum Neumond mit Sonnenfinsternis am kommenden Mittwoch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 30 Jahren führten einige Wissenschaftler, Politiker und Journalisten das Schauspiel „Hysterie um Leben auf dem Mars“ auf. Es ging um mögliche Lebensspuren in einem Meteoriten – und vor allem um die Finanzierung des NASA-Marsprogramms. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen um 8:35 Uhr MESZ kracht eine ausgediente Rakete auf den Mond. Es handelt sich um die Oberstufe einer Falcon-9. Sie wird mit fast 9.000 Kilometern pro Stunde in der staubigen Landschaft einschlagen, während der Mond am hellen Tageshimmel steht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Was macht ein Ostfriese, der den Jupiter am Himmel beobachtet? Er entdeckt einen veränderlichen Stern! Was nach einem schalen Witz klingt, ist vor 430 Jahren Johann Fabricius genau so passiert. Er beobachtete erstmals Mira im Sternbild Walfisch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
2015 war es in etlichen Schulen verboten, dass die Kinder eine Sonnenfinsternis beobachten – aus Angst vor Augenschäden. Vorsicht ist gut, diese Hysterie aber ist fehl am Platz. Denn es gibt einige sichere Methoden, um eine Finsternis zu verfolgen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bevor die Apollo-11-Astronauten 1969 die US-Flagge in den Mondstaub rammten, hatten sie eine Art Schweizer "Flagge" aufgestellt: ein Sonnensegel der Universität Bern. Es diente dazu, mit seiner speziellen Folie Teilchen des Sonnenwindes einzufangen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
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Am 12. August kommt es hierzulande zu einer stark partiellen Sonnenfinsternis – in Teilen Spaniens wird die Sonne komplett bedeckt sein. In den Augustnächten sind viele Sternschnuppen und die Planeten Merkur, Venus und Saturn zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Sonnensystem wimmelt es von Asteroiden – kleinen Körpern, die aus Eis und Gestein bestehen und manchmal auch Platin und andere Edelmetalle enthalten. Manche träumen vom Bergbau im All. Doch die Geschäftsaussichten sind bisher eher vage. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Nacht steht Pluto ein kleines Stück rechts des Vollmonds. Pluto ist deutlich kleiner als der Mond. Nach seiner Entdeckung 1930 galt er zunächst als Planet, seit 2006 ist er „nur“ noch ein Zwergplanet. NASA-Chef Isaacman gefällt das wohl nicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit