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Nach einem Mr.-Sternzeit-Newsletter fragte ein Leser, was Weltraumprojekte so teuer macht. Im Kern ist es der Personalaufwand: Wo viele Menschen lange Zeit arbeiten, entstehen hohe Kosten. Beim Webb-Teleskop wurden es rund neun Milliarden Dollar. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am Abend steht die dünne Mondsichel ein Stück links der Venus. Vor wenigen Monaten sorgte so eine Begegnung für ein brillantes Schauspiel am Abendhimmel. Jetzt aber ist von den beiden nur bei freier Sicht zum Westhorizont etwas zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Abends zieht das Sommerdreieck hoch im Süden die Blicke auf sich, und das schimmernde Band der Milchstraße verläuft durch den Zenit. Zudem steht knapp über dem Südhorizont eine Figur, die sich nur selten zeigt: das Sternbild Mikroskop. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die partielle Sonnenfinsternis am Mittwoch lässt viele Himmelsfans von einer totalen Eklipse in Deutschland träumen. In 55 Jahren zieht der Mondschatten über die Südwestecke unseres Landes. Im 22. Jahrhundert erleben wir ein tolles Finsternis-Paar! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bald schickt die US-Weltraumbehörde NASA das neue Infrarotteleskop ins All. Es hat einen Spiegel mit 2,4 Metern Durchmesser und ist damit genauso groß wie das legendäre Hubble-Teleskop. Namenspatronin ist die bedeutende Astronomin Nancy Grace Roman. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Abend kommt es zum Himmelsspektakel des Jahres, einer partiellen Sonnenfinsternis. Gegen 19.15 Uhr knabbert der Mond erstmals am rechten Rand der Sonnenscheibe. Gegen 20.15 Uhr ist die Sonnensichel dann am schmalsten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber bei einer totalen Sonnenfinsternis gilt das nicht. Da sagt ein Text von Adalbert Stifter von 1842 mehr als tausend Bilder. Morgen ist in Teilen Spaniens das überwältigende Naturschauspiel wieder zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am 12. August gibt es gleich zwei Highlights am Himmel zu bestaunen: Kurz vor Sonnenuntergang zieht die partielle Sonnenfinsternis die Blicke auf sich – und in der folgenden Nacht huschen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde über das Firmament. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen früh gegen 4 Uhr leuchtet die dünne Mondsichel am Osthimmel. Rechts oberhalb steht unser Nachbarplanet Mars, links unterhalb des Mondes zeigt sich auch noch Merkur. Himmelsfans warten schon sehnsüchtig auf den Neumond – mit Sonnenfinsternis! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Seit dem 1. Oktober 1993 strahlt der Deutschlandfunk täglich die "Sternzeit" aus. Seitdem geht es jeden Tag auf Kurzreise einmal quer durch das Weltall. Seit wie vielen Folgen gehören Sie zum Sternzeit-Club? Hat jemand alle 12.000 Ausgaben gehört? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 450 Jahren wurde auf der Insel Ven vor Kopenhagen der Grundstein für das bedeutende Observatorium Uraniborg gelegt. Tycho Brahe beobachtete von dort 21 Jahre lang den Himmel. Seine Daten bestätigten das neue heliozentrische Weltmodell. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach 1 Uhr früh strahlt am Osthimmel die abnehmende Mondsichel. Ein Stück links von ihr steht der Sternhaufen der Plejaden. Unser Trabant nähert sich jetzt Tag für Tag der Sonne – bis zum Neumond mit Sonnenfinsternis am kommenden Mittwoch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 30 Jahren führten einige Wissenschaftler, Politiker und Journalisten das Schauspiel „Hysterie um Leben auf dem Mars“ auf. Es ging um mögliche Lebensspuren in einem Meteoriten – und vor allem um die Finanzierung des NASA-Marsprogramms. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen um 8:35 Uhr MESZ kracht eine ausgediente Rakete auf den Mond. Es handelt sich um die Oberstufe einer Falcon-9. Sie wird mit fast 9.000 Kilometern pro Stunde in der staubigen Landschaft einschlagen, während der Mond am hellen Tageshimmel steht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Was macht ein Ostfriese, der den Jupiter am Himmel beobachtet? Er entdeckt einen veränderlichen Stern! Was nach einem schalen Witz klingt, ist vor 430 Jahren Johann Fabricius genau so passiert. Er beobachtete erstmals Mira im Sternbild Walfisch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
2015 war es in etlichen Schulen verboten, dass die Kinder eine Sonnenfinsternis beobachten – aus Angst vor Augenschäden. Vorsicht ist gut, diese Hysterie aber ist fehl am Platz. Denn es gibt einige sichere Methoden, um eine Finsternis zu verfolgen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bevor die Apollo-11-Astronauten 1969 die US-Flagge in den Mondstaub rammten, hatten sie eine Art Schweizer "Flagge" aufgestellt: ein Sonnensegel der Universität Bern. Es diente dazu, mit seiner speziellen Folie Teilchen des Sonnenwindes einzufangen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Lorenzen, Dirk
Am 12. August kommt es hierzulande zu einer stark partiellen Sonnenfinsternis – in Teilen Spaniens wird die Sonne komplett bedeckt sein. In den Augustnächten sind viele Sternschnuppen und die Planeten Merkur, Venus und Saturn zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Sonnensystem wimmelt es von Asteroiden – kleinen Körpern, die aus Eis und Gestein bestehen und manchmal auch Platin und andere Edelmetalle enthalten. Manche träumen vom Bergbau im All. Doch die Geschäftsaussichten sind bisher eher vage. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Nacht steht Pluto ein kleines Stück rechts des Vollmonds. Pluto ist deutlich kleiner als der Mond. Nach seiner Entdeckung 1930 galt er zunächst als Planet, seit 2006 ist er „nur“ noch ein Zwergplanet. NASA-Chef Isaacman gefällt das wohl nicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am 28. Juli 1851 zog eine totale Sonnenfinsternis quer über Europa. Dabei gelang Johann Berkowski auf der Sternwarte Königsberg das erste brauchbare Foto eines Himmelsereignisses. Für seine Daguerreotypie belichtete er 84 Sekunden lang. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unser Nachbarplanet Mars war monatelang im Licht der Sonne verborgen. Nun er zeigt sich wieder ab etwa 3 Uhr im Sternbild Stier am Osthimmel. Seine beiden Monde hat der irische Satiriker Jonathan Swift in „Gullivers Reisen“ beschrieben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Zu Ostern flog die Mission Artemis 2 um den Mond herum. Die Besatzung achtete besonders auf den Teil des Mondes, der im Dunkeln lag. Einige Male flammten Lichtblitze auf, die beim Einschlag kleiner Meteoriten entstehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In einigen Jahren könnten wieder Menschen auf dem Mond landen. Manche setzen gar auf eine Art lunaren Goldrausch. Wenn es um die wirtschaftliche Nutzung des Erdtrabanten geht, taucht immer wieder das Element Helium-3 auf. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Dicht links oberhalb des zunehmenden Mondes steht heute Nacht Antares, der Hauptstern im Skorpion. Antares gehört zu den 20 hellsten Sternen an unserem Himmel. In Kürze dürfte er als Supernova explodieren und noch viel heller leuchten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 30 Jahren brach der Kontakt zum französischen Militärsatelliten Cerise plötzlich ab. Ursache war der Zusammenstoß mit einem Teil einer Ariane-Rakete, das nur so groß wie eine Handtasche war. Kollisionen im All werden zum immer größeren Problem. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am Rand des mächtigen Sommerdreiecks glimmt der Delfin. Er besteht nur aus recht schwachen Sternen – aber die bilden eine markante Figur, die einem Kinderdrachen mit gebogener Schnur ähnelt. Das Sternbild wurde einst aus Dank an den Himmel gesetzt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das Licht der Sterne braucht viele Jahre, um uns zu erreichen. Immer wieder gibt es Fragen, ob die Sterne denn noch da sind. Ja: Die Sterne, die wir nachts am Firmament sehen, dürften alle noch da sein – aber irgendwann sind sie ausgebrannt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 50 Jahren landete die US-Sonde Viking-1 auf dem Mars. Sie nahm Bodenproben und untersuchte sie auf Lebensspuren - mit verwirrendem Ergebnis: Ein Experiment schien Leben auf dem Mars nachzuweisen, andere Versuche fanden nichts. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Während des FIFA-WM-Finales rollen auch am Firmament die Bälle: Zum Anpfiff um 21 Uhr MESZ steht die Sonne hierzulande nur noch wenige Grad über dem Horizont. Ab der Halbzeitpause spielen am Südwesthimmel Venus und die Mondsichel Doppelpass. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Neutrinos sind Elementarteilchen, die unter anderem bei Kernreaktionen im All frei werden. Sie bewegen sich lichtschnell und fliegen problemlos durch die Erde hindurch. Neutrinos sind kaum zu beobachten, verraten aber dennoch viel über den Kosmos. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein Blick an den Nachthimmel reicht, und schon kann man sehr genau die Himmelsrichtungen angeben: Einfach den Polarstern anpeilen – der steht genau Richtung Norden. Tagsüber zeigt uns die Sonne, wo Süden ist. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Göttinger Astrophysiker Volker Bothmer (1961-2026) erforschte mit Satellitenmissionen Explosionen auf der Sonne. Er war am Bau der Kamera der Parker Solar Probe beteiligt, die sich alle paar Monate der Sonne auf wenige Millionen Kilometer nähert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der italienische Astronom Giuseppe Piazzi entdeckte 1801 Ceres, den ersten Asteroiden. Als er ihn im Sterngewimmel verloren hatte, entwickelte Carl Friedrich Gauß eine bessere und schnellere Methode der Bahnberechnung - Ceres wurde wiedergefunden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Beim heutigen Neumond zieht unser Trabant oberhalb der Sonne vorbei. Beim nächsten Mal ist das anders: Dann steht der Neumond genau vor der Sonne. Am 12. August erleben wir eine Sonnenfinsternis: In Mitteleuropa werden 90 Prozent der Sonne abgedeckt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Leier, das einzige Musikinstrument am Himmel, steht jetzt nahe dem Zenit. Der Hauptstern Wega strahlt unübersehbar blau-weiß. Im Orient galt diese Figur als herabstürzender Steinadler – darauf geht der aus dem Arabischen stammende Name Wega zurück. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Immer wieder heißt es, man schicke auch deshalb Menschen ins All, weil dies junge Menschen motiviere, sich mit Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Technik zu beschäftigen. Doch diese Behauptung lässt sich nicht belegen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der WM-Gastgeber Kanada gehört fußballerisch nicht zu den Topnationen. Aber im Weltraum ist das Land sehr stark. Dort wurde ein Instrument für das James-Webb-Teleskop gebaut und die Bodenstation Inuvik ist für die Übertragung von Satellitendaten äußerst wichtig. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In diesen Sommernächten sind oft viele Satelliten zu sehen. Etliche Sternzeit-Hörerinnen und -Hörer fragten besorgt, was hinter den vielen Lichtpunkten am Firmament steckt. Zumeist erregen Objekte großer Netze Aufsehen, etwa von Starlink. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Fußball-WM-Gastgeber Mexiko hätte auch in der Astronomie etwas Weltmeisterliches beherbergen können: Das Land war vor zwei Jahrzehnten als Standort für das Thirty-Meter-Telescope TMT im Gespräch. Doch das Projekt ist gescheitert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Strahlung einer rotierenden Sternleiche verrät etwas über das Material, das durch die Milchstraße wabert. Ein internationales Forschungsteam nutzte für diese Beobachtung das FAST-Teleskop in China und die 100-Meter-Schüssel von Effelsberg. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Gegen ein Uhr früh zeigt sich der abnehmende Halbmond. Derzeit ist der linke Rand des Mondes besonders gut zu sehen. Dort gibt es einen fünf Kilometer großen Krater, der jetzt Carroll heißt – in Erinnerung an die Frau des Astronauten Reid Wiseman. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Zu den fast vergessenen Astronomen gehört Regiomontanus aus dem fränkischen Königsberg. Er zählt zu den bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters. Sein früher Tod vor 550 Jahren verzögerte die Kalenderreform um ein Jahrhundert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen um 19 Uhr MESZ (06.07.2026) zieht die Erde durch den sonnenfernsten Punkt ihrer leicht elliptischen Bahn – der Abstand beträgt jetzt 152 Millionen Kilometer. Mitten im Sommer sind wir weit von der Sonne entfernt! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
US-Astronauten landeten auf dem Mond, amerikanische Raumsonden drangen bis an den Rand des Sonnensystems vor und lange Zeit standen die größten Sternwarten der Welt in den USA – die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine himmlische Supermacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unsere Sonne steht derzeit am Himmel genau über den Hunden – astronomisch sind schon jetzt die Hundstage. Im antiken Rom bezeichnete dieser Begriff die Zeit, in der Sirius im Großen Hund allmählich in der Morgendämmerung erschien. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In den nächsten Tagen kommt es am Morgenhimmel zu einem schönen Überholmanöver: Der rote Planet Mars zieht an Uranus vorbei – dies geschieht in Sichtweite des Sternhaufens der Plejaden, ist allerdings nur in einem Fernglas zu verfolgen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das Sternbild Kleiner Bär ist in jeder Nacht gut am Nordhimmel zu sehen. Es geht niemals unter und ist doch wenig bekannt. Dabei ist sein hellster Stern ein Topstar am Firmament: der Polarstern. Doch diese Rolle wird immer nur auf Zeit vergeben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Nächte bleiben im kommenden Monat hochsommerlich kurz. Abends zieht unser Nachbarplanet Venus die Blicke auf sich. Im Süden prangt das prächtige Sommerdreieck – und tief am Horizont steht der Schütze mit dem Zentrum der Milchstraße. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit