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Vor 50 Jahren landete die US-Sonde Viking-1 auf dem Mars. Sie nahm Bodenproben und untersuchte sie auf Lebensspuren - mit verwirrendem Ergebnis: Ein Experiment schien Leben auf dem Mars nachzuweisen, andere Versuche fanden nichts. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Während des FIFA-WM-Finales rollen auch am Firmament die Bälle: Zum Anpfiff um 21 Uhr MESZ steht die Sonne hierzulande nur noch wenige Grad über dem Horizont. Ab der Halbzeitpause spielen am Südwesthimmel Venus und die Mondsichel Doppelpass. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Neutrinos sind Elementarteilchen, die unter anderem bei Kernreaktionen im All frei werden. Sie bewegen sich lichtschnell und fliegen problemlos durch die Erde hindurch. Neutrinos sind kaum zu beobachten, verraten aber dennoch viel über den Kosmos. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ein Blick an den Nachthimmel reicht, und schon kann man sehr genau die Himmelsrichtungen angeben: Einfach den Polarstern anpeilen – der steht genau Richtung Norden. Tagsüber zeigt uns die Sonne, wo Süden ist. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Göttinger Astrophysiker Volker Bothmer (1961-2026) erforschte mit Satellitenmissionen Explosionen auf der Sonne. Er war am Bau der Kamera der Parker Solar Probe beteiligt, die sich alle paar Monate der Sonne auf wenige Millionen Kilometer nähert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der italienische Astronom Giuseppe Piazzi entdeckte 1801 Ceres, den ersten Asteroiden. Als er ihn im Sterngewimmel verloren hatte, entwickelte Carl Friedrich Gauß eine bessere und schnellere Methode der Bahnberechnung - Ceres wurde wiedergefunden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Beim heutigen Neumond zieht unser Trabant oberhalb der Sonne vorbei. Beim nächsten Mal ist das anders: Dann steht der Neumond genau vor der Sonne. Am 12. August erleben wir eine Sonnenfinsternis: In Mitteleuropa werden 90 Prozent der Sonne abgedeckt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Leier, das einzige Musikinstrument am Himmel, steht jetzt nahe dem Zenit. Der Hauptstern Wega strahlt unübersehbar blau-weiß. Im Orient galt diese Figur als herabstürzender Steinadler – darauf geht der aus dem Arabischen stammende Name Wega zurück. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Immer wieder heißt es, man schicke auch deshalb Menschen ins All, weil dies junge Menschen motiviere, sich mit Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie Technik zu beschäftigen. Doch diese Behauptung lässt sich nicht belegen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der WM-Gastgeber Kanada gehört fußballerisch nicht zu den Topnationen. Aber im Weltraum ist das Land sehr stark. Dort wurde ein Instrument für das James-Webb-Teleskop gebaut und die Bodenstation Inuvik ist für die Übertragung von Satellitendaten äußerst wichtig. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In diesen Sommernächten sind oft viele Satelliten zu sehen. Etliche Sternzeit-Hörerinnen und -Hörer fragten besorgt, was hinter den vielen Lichtpunkten am Firmament steckt. Zumeist erregen Objekte großer Netze Aufsehen, etwa von Starlink. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Fußball-WM-Gastgeber Mexiko hätte auch in der Astronomie etwas Weltmeisterliches beherbergen können: Das Land war vor zwei Jahrzehnten als Standort für das Thirty-Meter-Telescope TMT im Gespräch. Doch das Projekt ist gescheitert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Strahlung einer rotierenden Sternleiche verrät etwas über das Material, das durch die Milchstraße wabert. Ein internationales Forschungsteam nutzte für diese Beobachtung das FAST-Teleskop in China und die 100-Meter-Schüssel von Effelsberg. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Gegen ein Uhr früh zeigt sich der abnehmende Halbmond. Derzeit ist der linke Rand des Mondes besonders gut zu sehen. Dort gibt es einen fünf Kilometer großen Krater, der jetzt Carroll heißt – in Erinnerung an die Frau des Astronauten Reid Wiseman. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Zu den fast vergessenen Astronomen gehört Regiomontanus aus dem fränkischen Königsberg. Er zählt zu den bedeutendsten Gelehrten des Mittelalters. Sein früher Tod vor 550 Jahren verzögerte die Kalenderreform um ein Jahrhundert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen um 19 Uhr MESZ (06.07.2026) zieht die Erde durch den sonnenfernsten Punkt ihrer leicht elliptischen Bahn – der Abstand beträgt jetzt 152 Millionen Kilometer. Mitten im Sommer sind wir weit von der Sonne entfernt! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
US-Astronauten landeten auf dem Mond, amerikanische Raumsonden drangen bis an den Rand des Sonnensystems vor und lange Zeit standen die größten Sternwarten der Welt in den USA – die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine himmlische Supermacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unsere Sonne steht derzeit am Himmel genau über den Hunden – astronomisch sind schon jetzt die Hundstage. Im antiken Rom bezeichnete dieser Begriff die Zeit, in der Sirius im Großen Hund allmählich in der Morgendämmerung erschien. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In den nächsten Tagen kommt es am Morgenhimmel zu einem schönen Überholmanöver: Der rote Planet Mars zieht an Uranus vorbei – dies geschieht in Sichtweite des Sternhaufens der Plejaden, ist allerdings nur in einem Fernglas zu verfolgen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das Sternbild Kleiner Bär ist in jeder Nacht gut am Nordhimmel zu sehen. Es geht niemals unter und ist doch wenig bekannt. Dabei ist sein hellster Stern ein Topstar am Firmament: der Polarstern. Doch diese Rolle wird immer nur auf Zeit vergeben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Nächte bleiben im kommenden Monat hochsommerlich kurz. Abends zieht unser Nachbarplanet Venus die Blicke auf sich. Im Süden prangt das prächtige Sommerdreieck – und tief am Horizont steht der Schütze mit dem Zentrum der Milchstraße. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Durch das Sonnensystem ziehen Millionen von Asteroiden. Die meisten bleiben immer sehr weit von der Erde entfernt – aber hin und wieder geraten einige auf Kollisionskurs. Ab etwa 20 Metern Größe stellen sie eine ernste Gefahr dar. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Zentrum der Milchstraße befindet sich ein gigantisches Schwarzes Loch. Mit bloßem Auge ist es nicht zu sehen – aber der Mond zeigt heute Nacht, wo am Himmel dieses faszinierende Objekt mit vier Millionen Sonnenmassen zu finden ist. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Wer während der FIFA Fußball-WM an glorreichere Tage der deutschen Nationalmannschaft denken möchte, kann sich vom Himmel inspirieren lassen. Am Firmament stehen geradezu zwei Weltmeistersterne: Arktur im Bootes und Epsilon Cygni im Schwan. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der schon fast volle Mond zieht in den kommenden Nächten extrem tief über den Südhimmel. Dienstag früh gegen 2 Uhr ist Vollmond – wir erleben dann die kürzeste Vollmondnacht des Jahres. Der Mond taucht die Landschaft in ganz besonderes Licht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der nächste Gegner bei der FIFA Fuball-WM ist Ecuador und befindet sich genau auf dem Äquator. Damit sind von dort alle Sternbilder zu sehen und die gesamte Himmelskugel rollt im Laufe eines Tages einmal über Ecuador hinweg. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der US-Geologe Eugene Shoemaker hat gemeinsam mit seiner Frau, der Astronomin Carolyn Shoemaker, Einschlagskrater, Kometen und Asteroiden erforscht. Nach seinem Tod 1997 nahm die Raumsonde Lunar Prospector ein paar Gramm seiner Asche mit zum Mond. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im April flog die Artemis-2-Mission einmal um den Mond herum und kehrte zur Erde zurück. Die NASA-PR-Abteilung bejubelte die vermeintlich sensationellen Arbeiten, die die Besatzung absolviert habe. Dabei glich das eher einem „Jugend forscht“-Projekt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Hoch am Südhimmel funkelt abends das Halbrund der Nördlichen Krone. Der auffälligste Stern ist Gemma, lateinisch für „Edelstein”. Womöglich kommt bald ein ganz besonderer Klunker hinzu. Der Doppelstern T CrB könnte als Supernova explodieren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Seit rund 4,5 Milliarden Jahren verwöhnt die Sonne unsere Erde mit Licht und Wärme. Sie strahlt verschwenderisch in alle Richtungen. Die Erde erhält Sonnenenergie im Überfluss – und doch ist es nur ein Milliardstel der verfügbaren Menge. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am Sonntagvormittag beginnt astronomisch der Sommer. Dann weist die Erde ihre Nordhalbkugel so weit wie möglich der Sonne zu. Wir erleben nun die längsten Tage und kürzesten Nächte des Jahres. Im Norden Deutschlands wird es gar nicht richtig dunkel. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Künftig soll die Astronomie in der Elfenbeinküste eine größere Rolle spielen. Das All trägt zur besseren Bildung in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik bei, hofft ein engagiertes Team. Von diesem Land aus ist fast der gesamte Himmel zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Abend steht der Mond am Westhimmel – rechts von ihm strahlen die Planeten Venus und Jupiter. Im Moment ist die uns zugewandte Seite des Mondes nur wenig beleuchtet – dafür liegt die Rückseite fast vollständig im Sonnenlicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Sonntag erleben wir die Sommersonnenwende. Mit einer einfachen Messung und etwas Geometrie kann man dann den Umfang der Erde berechnen. So hat es schon der griechische Mathematiker Eratosthenes vor mehr als 2000 Jahren gemacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bis übermorgen präsentiert sich das abendliche Firmament so schön wie selten. Die hellen Planeten Jupiter und Venus sind Himmelsfans vertraut – nun gesellt sich auch noch die Mondsichel dazu. Zudem funkelt dort ein heller Stern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das Team der Artemis-2-Mission hat im April beim Flug um den Mond eine Sonnenfinsternis erlebt. Fast eine Stunde lang zog die Kapsel durch den Schatten des Mondes – auf der Erde dauert so ein Schauspiel maximal sieben Minuten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der erste Weltmeisterschaftsgegner der deutschen Männer-Nationalmannschaft gehört fußballerisch wie astronomisch in die Rubrik „ferner liefen“. Ein himmlisches Highlight war dort die totale Sonnenfinsternis im Februar 1998. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Seit mehr als drei Milliarden Jahren gibt es Leben auf unserer Erde. Unklar ist, wie es sich gebildet hat. Wurden auf der jungen Erde aus chemischen Prozessen irgendwann biologische? Oder haben einst Asteroiden Lebenskeime angeliefert? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Glühende Gas- und Staubwolken bilden einen riesigen Strudel – und in der Mitte strahlt ein aktiver galaktischer Kern, von dem acht helle Lichtstrahlen ausgehen: Das James-Webb-Teleskop hat ein atemberaubendes Bild der Galaxie M77 aufgenommen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In der Schwerelosigkeit ist Fußballspielen kaum möglich. Ein geschossener Ball fliegt ewig geradeaus. Auf dem Mond dagegen könnte man kicken. Wegen der im Vergleich zur Erde viel geringeren Schwerkraft liefen Spiele dort aber ganz anders ab. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Vorstellung ist kurios: Außen an der ISS geht eine Klappe auf, aus der ein paar Papierflieger herauskommen, die Richtung Erde gleiten. Was mit ihnen passieren würde, hat jetzt ein Forschungsteam in Japan untersucht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Um die Erde ziehen mehr als tausend Satelliten, die das Geschehen am Boden im Blick haben – etwa optisch, per Radar oder per Hitzesensor. Von den Kriegen liefern die Kameras in der Umlaufbahn nahezu in Echtzeit sehr genaue Bilder der Kampfhandlungen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unsere Erde gilt als blauer Planet: 70 Prozent der Oberfläche sind von Ozeanen bedeckt. Doch die Erde ist keineswegs der "nasseste" Körper im Sonnensystem. Manche Monde anderer Planeten verfügen über viel mehr Wasser. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bis etwa Ende Juli besteht jetzt die Chance, ein ganz besonders bezauberndes Himmelsphänomen zu bestaunen: In manchen Nächten zeigen sich leuchtende Nachtwolken – ein etwas perlmuttartiges Schillern über dem Nordhorizont. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach Sonnenuntergang strahlt ein auffallendes Doppelgestirn am Westhimmel: Die beiden hellsten Planeten Venus und Jupiter stehen Seite an Seite. Bei solchen Anlässen bekommt die Polizei schon mal Anrufe besorgter Bürger, zwei UFOs seien im Anflug. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Nacht zeigt sich der abnehmende Mond in etwa in der Phase, in der die Artemis-2-Mission ihn Anfang April angetroffen hat. Das Raumschiff flog um die Rückseite des Mondes herum und hatte dabei beste Sicht auf das Mare Orientale. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Über dem Sonnenrand biegt sich ein riesiger Schlauch aus glühendem Gas, der an einen Erdnussflip erinnert. Der Materiebogen steigt immer weiter auf und reißt schließlich. Vor 80 Jahren kam es zu einem besonders starken Ausbruch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am Tag der Bundeswehr am Samstag sind etliche Standorte für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Weltraumkommando ist allerdings nicht dabei. Es sichert die Satelliten im All und die für den Betrieb nötige Infrastruktur am Boden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 60 Jahren begann die Mission Gemini 9. Sie war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Mond. Drei Tage lang blieben die Astronauten Thomas Stafford und Eugene Cernan im All und drehten dabei fast 50 Runden um unseren Planeten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Mit Einbruch der Dunkelheit ziehen die hellen Planeten Venus, Jupiter und Merkur am Westhimmel die Blicke auf sich. Venus und Jupiter sind unübersehbar – um den kleinen Merkur zu sehen, braucht man etwas Glück. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit