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Hoch am Südhimmel funkelt abends das Halbrund der Nördlichen Krone. Der auffälligste Stern ist Gemma, lateinisch für „Edelstein”. Womöglich kommt bald ein ganz besonderer Klunker hinzu. Der Doppelstern T CrB könnte als Supernova explodieren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Seit rund 4,5 Milliarden Jahren verwöhnt die Sonne unsere Erde mit Licht und Wärme. Sie strahlt verschwenderisch in alle Richtungen. Die Erde erhält Sonnenenergie im Überfluss – und doch ist es nur ein Milliardstel der verfügbaren Menge. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am Sonntagvormittag beginnt astronomisch der Sommer. Dann weist die Erde ihre Nordhalbkugel so weit wie möglich der Sonne zu. Wir erleben nun die längsten Tage und kürzesten Nächte des Jahres. Im Norden Deutschlands wird es gar nicht richtig dunkel. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Künftig soll die Astronomie in der Elfenbeinküste eine größere Rolle spielen. Das All trägt zur besseren Bildung in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik bei, hofft ein engagiertes Team. Von diesem Land aus ist fast der gesamte Himmel zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Abend steht der Mond am Westhimmel – rechts von ihm strahlen die Planeten Venus und Jupiter. Im Moment ist die uns zugewandte Seite des Mondes nur wenig beleuchtet – dafür liegt die Rückseite fast vollständig im Sonnenlicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Sonntag erleben wir die Sommersonnenwende. Mit einer einfachen Messung und etwas Geometrie kann man dann den Umfang der Erde berechnen. So hat es schon der griechische Mathematiker Eratosthenes vor mehr als 2000 Jahren gemacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bis übermorgen präsentiert sich das abendliche Firmament so schön wie selten. Die hellen Planeten Jupiter und Venus sind Himmelsfans vertraut – nun gesellt sich auch noch die Mondsichel dazu. Zudem funkelt dort ein heller Stern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das Team der Artemis-2-Mission hat im April beim Flug um den Mond eine Sonnenfinsternis erlebt. Fast eine Stunde lang zog die Kapsel durch den Schatten des Mondes – auf der Erde dauert so ein Schauspiel maximal sieben Minuten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der erste Weltmeisterschaftsgegner der deutschen Männer-Nationalmannschaft gehört fußballerisch wie astronomisch in die Rubrik „ferner liefen“. Ein himmlisches Highlight war dort die totale Sonnenfinsternis im Februar 1998. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Seit mehr als drei Milliarden Jahren gibt es Leben auf unserer Erde. Unklar ist, wie es sich gebildet hat. Wurden auf der jungen Erde aus chemischen Prozessen irgendwann biologische? Oder haben einst Asteroiden Lebenskeime angeliefert? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Glühende Gas- und Staubwolken bilden einen riesigen Strudel – und in der Mitte strahlt ein aktiver galaktischer Kern, von dem acht helle Lichtstrahlen ausgehen: Das James-Webb-Teleskop hat ein atemberaubendes Bild der Galaxie M77 aufgenommen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In der Schwerelosigkeit ist Fußballspielen kaum möglich. Ein geschossener Ball fliegt ewig geradeaus. Auf dem Mond dagegen könnte man kicken. Wegen der im Vergleich zur Erde viel geringeren Schwerkraft liefen Spiele dort aber ganz anders ab. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Vorstellung ist kurios: Außen an der ISS geht eine Klappe auf, aus der ein paar Papierflieger herauskommen, die Richtung Erde gleiten. Was mit ihnen passieren würde, hat jetzt ein Forschungsteam in Japan untersucht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Um die Erde ziehen mehr als tausend Satelliten, die das Geschehen am Boden im Blick haben – etwa optisch, per Radar oder per Hitzesensor. Von den Kriegen liefern die Kameras in der Umlaufbahn nahezu in Echtzeit sehr genaue Bilder der Kampfhandlungen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unsere Erde gilt als blauer Planet: 70 Prozent der Oberfläche sind von Ozeanen bedeckt. Doch die Erde ist keineswegs der "nasseste" Körper im Sonnensystem. Manche Monde anderer Planeten verfügen über viel mehr Wasser. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bis etwa Ende Juli besteht jetzt die Chance, ein ganz besonders bezauberndes Himmelsphänomen zu bestaunen: In manchen Nächten zeigen sich leuchtende Nachtwolken – ein etwas perlmuttartiges Schillern über dem Nordhorizont. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach Sonnenuntergang strahlt ein auffallendes Doppelgestirn am Westhimmel: Die beiden hellsten Planeten Venus und Jupiter stehen Seite an Seite. Bei solchen Anlässen bekommt die Polizei schon mal Anrufe besorgter Bürger, zwei UFOs seien im Anflug. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Nacht zeigt sich der abnehmende Mond in etwa in der Phase, in der die Artemis-2-Mission ihn Anfang April angetroffen hat. Das Raumschiff flog um die Rückseite des Mondes herum und hatte dabei beste Sicht auf das Mare Orientale. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Über dem Sonnenrand biegt sich ein riesiger Schlauch aus glühendem Gas, der an einen Erdnussflip erinnert. Der Materiebogen steigt immer weiter auf und reißt schließlich. Vor 80 Jahren kam es zu einem besonders starken Ausbruch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am Tag der Bundeswehr am Samstag sind etliche Standorte für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Weltraumkommando ist allerdings nicht dabei. Es sichert die Satelliten im All und die für den Betrieb nötige Infrastruktur am Boden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 60 Jahren begann die Mission Gemini 9. Sie war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Mond. Drei Tage lang blieben die Astronauten Thomas Stafford und Eugene Cernan im All und drehten dabei fast 50 Runden um unseren Planeten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Mit Einbruch der Dunkelheit ziehen die hellen Planeten Venus, Jupiter und Merkur am Westhimmel die Blicke auf sich. Venus und Jupiter sind unübersehbar – um den kleinen Merkur zu sehen, braucht man etwas Glück. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am 21. Juni beginnt astronomisch der Sommer. Die Sonne steht so hoch wie sonst nie. Wir erleben die längsten Tage und kürzesten Nächte. Höhepunkt des Monats ist das Zusammentreffen der beiden hellen Planeten Venus und Jupiter am 9. Juni. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Nacht zieht ein blauer Mond tief über den Südhimmel. Mit seinem Aussehen hat der Name nichts zu tun, sondern mit dem Ereignis. Morgen Vormittag ist Vollmond, zum zweiten Mal in diesem Monat und das wird oft als „blauer Mond“ bezeichnet. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor 60 Jahren startete von Cape Canaveral aus die erste Sonde des Surveyor-Programms. Die Landvermesser, so die Bedeutung des englischen Namens, waren ein wichtiger Schritt zur Vorbereitung der Mondlandung von Astronauten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Mitten im Krieg zwischen den Lydern und Medern schob sich am 28. Mai 585 v. Chr. der Mond vor die Sonne. Aus helllichtem Tag wurde dunkle Nacht. Die geschockten Krieger sahen das als himmlisches Zeichen und schlossen spontan Frieden. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Heute Abend leuchtet der zunehmende Mond nahe dem Stern Spica in der Jungfrau. Noch ist offen, wann wieder Menschen über die Mondoberfläche laufen. Der Traum vom Mond ist keine moderne Erscheinung – es gab ihn schon in der Antike. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Sally Ride wäre beinahe professionelle Tennisspielerin geworden. Sie entschied sich dann doch für die Astrophysik – und wurde die erste US-Bürgerin im Weltall. Ihre Lebensaufgabe war, Schülerinnen und Schüler für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
„Diese Nation sollte sich dem Ziel verschreiben, bis zum Ende des Jahrzehnts Menschen auf den Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen.“ Vor 65 Jahren leitete US-Präsident Kennedy das Apollo-Projekt ein. Es wurde ebenso teuer wie erfolgreich. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In zwei Jahren soll in Namibia ein Radioteleskop mit 14 Metern Durchmesser in Betrieb gehen. Das Africa Millimeter Telescope wird das Universum vor allem im Bereich der Millimeter-Strahlung beobachten – und etwa Schwarze Löcher anpeilen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Immer wieder schlagen kosmische Brocken auf der Erde ein. Anfang März sorgte ein tennisballgroßer Meteorit für Aufsehen, der ein Hausdach in Koblenz getroffen hatte. Zuvor war er für einige Sekunden als glühendes Objekt über den Himmel gezogen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Am Abend steht der schon fast halb beleuchtete Mond am Südwesthimmel. Der dunkle Fleck mitten an der Licht-Schatten-Grenze ist das Meer der Ruhe. Dort haben die ersten Menschen den Mond betreten. Vielleicht besuchen bald Touristen die Landestelle. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Norden Chiles blickt bald eine neue Teleskopanlage auf Supernova-Überreste, die Umgebung von Pulsaren und Schwarzen Löchern und in die aktivsten Bereiche von Sternentstehungsgebieten. Dort laufen die Bauarbeiten für das Tscherenkow-Teleskop CTAO. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im März erinnerte der Meteoritensturz von Koblenz an die Verwundbarkeit der Erde. Der Einschlag eines etwa zehn Kilometer großen Brockens hat vor Millionen Jahren zum Aussterben der Dinosaurier geführt. So ein Szenario kann sich jederzeit wiederholen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Sophie Brahe hat viele Jahre gemeinsam mit ihrem Bruder Tycho die Vorgänge am Himmel verfolgt. Der Astronom schwärmte vom Können seiner Schwester, die sich gegen alle Widerstände durchgesetzt hatte. In der Astronomie ist sie so gut wie vergessen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
In den nächsten Tagen erscheint der abendliche Westhimmel fast wie ein Gemälde des Malers Caspar David Friedrich. Auf der orange-bläulichen Leinwand der Dämmerung tummeln sich die beiden hellsten Planeten und die Mondsichel. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Manche meinen, der Mond übe magische Kräfte auf Pflanzen aus. Doch ob Neu- oder Vollmond ist, ob er hoch oder tief am Himmel steht, ein echter Einfluss lässt sich nicht belegen. Ein anderer Himmelskörper hat dagegen großen Einfluss: die Sonne. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Winterhalbjahr faszinieren Polarlichter am Nordhimmel. Rund um Sommeranfang ist es die nächtliche Helligkeit. In Norddeutschland hat die Saison der Weißen Nächte begonnen. Auch gegen 1 Uhr früh ist der Nordhimmel noch bläulich aufgehellt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Beim Urknall sind riesige Mengen von Helium entstanden. Dieses Element macht etwa ein Viertel des Universums aus, kommt aber auf der Erde kaum vor. Die Entdeckung ist auch der akribischen Arbeit des englischen Astronomen Norman Lockyer zu verdanken. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im Sternbild Segel gibt es eine riesige Ansammlung von Galaxien: Dieser Superhaufen hat eine Ausdehnung von etwa 300 Millionen Lichtjahren und er enthält etwa hunderttausendmal so viel Materie wie unsere Milchstraße, zeigt das Radioteleskop MeerKAT. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Der Südhimmel ist meist besonders interessant: Dort erreichen Mond, Planeten und Sternbilder die höchste Stellung am Firmament. Aber auch der Blick nach Norden hat seinen Reiz: Dort bilden die fünf Hauptsterne der Kassiopeia ein markantes W. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die kommenden Nächte sind schön dunkel, weil der Mond nicht am Himmel steht. So lohnt es sich, nach den drei Katzen Ausschau zu halten, die in Formation über das Firmament pirschen: Löwe, Kleiner Löwe und Luchs. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Karl Schwarzschild hat sich in seinem kurzen Leben viel mit der Erforschung der Sonne und der Sternphysik beschäftigt, mit Quanten- und Relativitätstheorie, Optik und Spektroskopie. Am bekanntesten sind seine Arbeiten zu Schwarzen Löchern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor einigen Monaten sorgte der Asteroid 2024 YR4 für Aufsehen: Zunächst schien es, er könne in einigen Jahren die Erde treffen – dann sah es so aus, als würde er auf den Mond stürzen. Nun ist auch dieses Szenario ausgeschlossen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Gegen Mitternacht zeigt sich tief über dem Südhorizont zumindest der nördlichste Teil des Sternbilds Zentaur. Auf der Südhalbkugel dominiert diese Figur das Firmament. In 12.000 Jahren wird auch bei uns der Zentaur gut zu sehen sein. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Konflikte auf der Erde spiegeln sich im Weltraum wider. So nähern sich Satelliten aus Russland und China immer wieder aufdringlich Objekten, über die die Kommunikation der Bundeswehr läuft. Künftig will man sich gegen solche Attacken wehren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Bei Weltraummissionen ist gelegentlich ungewöhnliche Fracht an Bord: die Asche von Menschen für kommerzielle Bestattungen in der Erdumlaufbahn. Ein paar Gramm der Asche von Pluto-Entdecker Clyde Tombaugh ziehen sogar durch die Milchstraße. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
An der Universität Bielefeld beschäftigt sich eine sehr aktive Gruppe mit der Erforschung des Universums als Ganzem. Es geht darum, wie nach dem Urknall Elementarteilchen entstanden sind und wie sich Galaxienhaufen gebildet haben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Universität Göttingen wirbt sehr originell mit einem Bild der historischen Sternwarte, auf dem „Star war's“ zu lesen ist – in Abwandlung der Science-Fiction-Serie „Star Wars“. „Der Stern war's“, gilt für Göttingen ganz besonders. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die legendäre Grußformel aus der Science-Fiction-Serie „Star Wars“ lautet: „May the Force be with you“ (Möge die Macht mit dir sein). Da der Satz im Englischen fast wie 4. Mai klingt, wird dieser Tag als internationaler Star Wars Day gefeiert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit