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Warum ausgerechnet Bremen? Liebeserklärungen sind ja meist tief in einem selbst begründet. Also folgt mir nach Bremen. Vorgeschichte 1984: Da bin ich (fast) jeden Montag mit dem IC (das drangehängte E gab's noch nicht) von Frankfurt nach Norden gefahren, um am Dienstagmorgen „Bremen und Umzu“ aus dem Radio heraus zu wecken. 6-9 Uhr, Hansawelle. Ich habe Bremen geliebt und es gleichzeitig nie richtig kennengelernt. Der „Rück-Zug“ ging nämlich meist um 11 Uhr, manchmal schon um 9 Uhr 56. So hab ich die Liebe zu einer Stadt vertan. Okay, mag man sagen: „Er war jung und brauchte das Geld“, da kann man sich Gefühlsduselei nicht leisten. Stimmt: Radio Bremen, genauer die Norddeutsche Funkwerbung, zahlte hervorragend. Aber was auch stimmt, war das Gefühl in Bremen irgendwas verpasst zu haben. Jetzt, 42 Jahre später, war ich endlich wieder dort. Es war kein Zurückkehren, sondern eher der Versuch eine „neue Liebe“ zu finden. Mehr darf man da auch nicht erwarten. Ob es geklappt hat? Hört selber. Im Podcast ist das alles festgehalten. Moin Bremen! Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Immerhin wusste ich Eins aus der Erinnerung: Bremen ist kein Ziel für einen Tag oder eine Nacht. Deshalb habe ich endlich einmal gleich mehrere Tage daraus gemacht. Kritische Geister werden vielleicht anmerken, das könne doch nie eine Liebesgeschichte werden. Letztlich sei diese akustische Story auch nur ein Stadtporträt. Stimmt, aber eine, die versucht sich auf das Stadtgefühl einzulassen. Mit meinen Gefühl, meiner ganz normalen Wahrnehmung und meiner subjektiven Intelligenz. Letztere ist übrigens nicht künstlich. Ich hoffe, nein ich weiß, das hört man Dieser Podcast ist so eigenwillig wie lang. Letzteres bedingt Ersteres. Ich habe viel zugehört und deshalb kommen die Akteur:innen auch ausführlich zu Wort. Neugierde braucht Zeit. Ich habe sie mir genommen und hoffe, Ihr belohnt dies mit Eurer Zeit fürs Zuhören. Facts & Gefühl Bremer Himmel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Podcast wird deshalb auf dieser Seite nicht „nacherzählt“. Hören ist deshalb unerlässlich! Ergänzt wird er auf dieser Seite mit den wichtigsten Facts, um die Story nachempfinden zu können. Ortsangaben, Sehens- und Fühlenswertes, belegt mit Fotos und Links, um (hoffentlich) Eure persönliche Zuneigung zu entwickeln. Viel Spaß beim Hören, denn dafür werden Podcasts gemacht. “Die gute Stube” Mein fachkundiger Begleiter durch Bremen, City-Guide Hendrik Pröhl; hat den Bremer Markt so genannt. Hier ist das Zentrum und hier habe auch ich angefangen, Bremen neu zu entdecken. Gute Stube: Roland, Rathaus, Dom – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rathaus, Roland, Dom und Bürgerschaft: All diese Dinge haben eine Adresse: Am Markt, 28195 Bremen Nur der Dom macht eine Ausnahme. Dessen Adresse lautet “Am Dom”. Ach was?! Bremische Bürgerschaft – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich gehen die beiden großen Plätze ineinander über und beherbergen zudem noch das Gebäude der Bremischen Bürgerschaft, dem quasi Landtag der Freien Hansestadt Bremen, zu der ja auch noch die Stadt Bremerhaven gehört. Die Stadtmusikanten Sie sind in Bremen überall gut vertreten. Und tauchen auch nochmal im Kapitel Kunst & Kultur auf. Hauptanziehungspunkt ist aber das Denkmal der Bremer Stadtmusikanten, gleich links neben dem Rathaus. Offizielle Adresse: Schoppensteel 1. An Tagen mit schönem Wetter, sieht man in der Regel die Menschenansammlung, wenn man um die Ecke biegt. Stadtmusikanten-Denkmal von Gerhard Marcks – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stadtmusikanten kann man aber nicht nur sehen und anfassen, sondern auch hören. Das geht am Bremer Loch. Das Bremer Loch auf dem Markt -Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Geschichte der Stadtmusikanten stammt aus der Märchensammlung der Brüder Grimm. Die Geschichte hat für Bremen nur leider einen kleinen Haken: Die Tiere kommen nie in Bremen an. Eine Variante, die der Bremer Verleger Horst Temmen vor Jahren in der Autorenfunktion des Kinderbuchautors Janosch auf den Markt gebracht hat, löst genau dieses Problem. Wie müsstet Ihr selber nachlesen. Bemerkenswert: Die „neue“ Geschichte gibt es in über 20 Sprachen. Janoschs Stadtmusikanten bei “Edition Temmen” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Stadtmusikanten verfolgen mich im Übrigen auch noch durch diverse Museen der Stadt (siehe weiter unten). Böttcherstraße Wer beim Besuch in Bremen nicht dort war, hat etwas verpasst. Erfahrt alles über die wechselhafte Geschichte dieser traditionellen Straße, des Neubaus der Böttcherstraße zu Beginn des 20. Jahrhunderts und über die Museen, die Läden, das Glockenspiel und den von Ludwig Roselius per Zufall erfundenen Kaffee HAG. Der Eingang zur Böttcherstraße – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bemerkenswert ist auch die Geschichte von der Rettung der damals frisch gebauten Böttcherstraße vor den Nazis. Ein nachträglich 1936 angebrachtes Kunstwerk, das heute noch den Eingang ziert, konnte den ideologisch begründeten Abriss verhindern. Ideologische Rettung der Böttcherstraße vor den Nazis: Der Lichtbringer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer genau hinsieht, wird den von den kleinen Figuren, die das gerettete deutsche Volk zeigen sollen, gezeigten Hitlergruß erkennen. Paula Moderson-Becker: Becoming Paula – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Besonders sehenswert sind neben den Museen für Paula Modersohn-Becker, Ludwig Roselius und Gestalter Bernhard Hoetger, das beliebte Glockenspiel aus Meißner Porzellan, das Roselius gestiftet hatte. Meißner Glockenspiel in der Böttcherstraße – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Straße hat zudem weitere Läden, ein Kino, Restaurants und Bars. Ein Besuch lohnt damit zu jeder Tageszeit. Kaffeepause Kaffee ist bis heute ein wichtiger Wirtschaftszweig in Bremen. Im Johann-Jakobs-Haus kann man nicht nur die Geschichte einer „Kaffeefamilie“ nachvollziehen. Es gibt dort inzwischen auch eine Rösterei von Spezialitätenkaffees, das Angebot von Kaffeeseminaren und ein Café im Innenhof bei der ehemaligen Bremer Stadtwaage. Hört dazu auch den Bremer Reiseradio-Kaffee-Podcast. Talk zwischen Röstung, Kaffeesäcken und Filtern – Foto: Andeas Behr / Johann-Jacobs-Haus Die Alternativen Wer in der Innenstadt unterwegs ist findet zahlreiche Möglichkeiten für eine genüssliche Pause auf dem Marktplatz und in den Seitenstraßen. Empfehlenswert ist sicher die „Schüttinger Gasthausbrauerei“. Dort warten nicht nur hausgemachte Biere, sondern auch lokale Bremer Spezialitäten. Außerdem kann man im „Spitzen Gebel“ die Bremer Kneipentaufe erleben. Schüttingers “Bremer Pannfisch” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tradtionen und Anekdoten: Spitzen Gebel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schlachte & Weserpromenade Da, wo einst der historische Hafen der Hansestadt Bremen war, befindet sich heute nicht nur die schöne Weserpromenade, sondern mit der Schlachte auch die Bar- und Kneipenmeile der Stadt. Abends, insbesondere im Sommer, ist hier immer etwas los. Schlachte und Weserpromenade – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Besonderer Anziehungspunkt ist der Dreimaster „Alexander von Humboldt“, bekanntgeworden vor vielen Jahren, als der Segler aus der Bierwerbung. Flussaufwärts liegt auch noch das „Bremer Theaterschiff“. Das Beck’s Schiff: SS Alexander von Humboldt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Auf in'n Schnoor Schnoor: Einmal Straßenbreite bitte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der Schnoor, das sieht man sofort, geht's ziemlich eng zu. Und das Viertel ist wohl der echteste Teil der echten Altstadt. Es wartet richtig Altes, von Bausubstanz bis Tradition. Heute ist das Viertel wohl der größte Anziehungspunkt für Touristen mit seinen Läden, Kneipen, Restaurants, dem Teestübchen und dem kleinsten Hotel der Welt, dem Hochzeitshaus. Es war Bremens altes Fischerviertel Klein und fast niedlich: Teestübchen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Deutschlands kleinstes Hotel: Das “Hochzeitshaus” hat 1 Zimmer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Schnoor ist aber auch Kultur zuhause. Zu erwähnen sind das Bremer Packhaustheater, das Institut für niederdeutsche Sprache und, gerade wird Jubiläum gefeiert, das Bremer Geschichtenhaus. Geschichten über Geschichte Bremer Geschichtenhaus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Im Schnoor befindet sich das Geschichtenhaus mitten in der Enge der „Wüste Stätte“ in einem stattlichen Gebäude, einem alten Lagerhaus. Aber was ist das Geschichtenhaus: Museum? Theater? Kultur- oder gar Sozialprodukt? Wie auch immer, es lohnt sich das Geschichtenhaus zu besuchen. Bremer Geschichte oder “Dariusz Kaffeehaus”: Immer arbeite… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Talk mit Bremer Geschichtenhaus “Chefin” Sara Fruchtmann – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt mehr im Podcast und im Gespräch mit Chefin Sara Fruchtmann Kulinarischer Schnoor Süß am Tag Marterburg 32: Schnoor-Konditorei – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kaffee und dazu etwas Süßes? Im Schnoor ist das kein Problem, es gibt ja die drei Filialen der Schnoor-Konditorei. Hier ist die wohl umfangreichste Produktion von Bremer Spezialitäten der süßen Seite zuhause: Klaben, Kluten, Kaffeebrot und Kuller. Klaben und Schnoorkuller – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Viel Butter und noch mehr Zimt: Bremer Kaffeebrot – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Herzhaft am Abend Becks in’n Snoor – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bremer Spezialitäten. Den Grünkohl, oder in Bremen eher Braunkohl, gibt's nur im Winter. Im Schnoor, wo die Häuser alt sind, gibt es auch noch traditionelle Gerichte. Getestet: Der Bremer Teller bei „Becks in‘n Snoor“ eine Tafel finde, wo mit dem Bremer Teller, gleich zwei kulinarische Traditionen auf einem Teller serviert werden: Labskaus und Knipp. Bremer Teller: Labskaus und Knipp – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ausruhen Da wo einst Bremens Befestigungsanlagen waren, ist heute ein grüner Gürtel rund um die Innenstadt. Der „Wall“ als grüne Lunge, auch zum „mal Ausruhen“. Wall: Entspannen im Grünen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Tour de Kultur“ Museen, Theater und als Teaser, einmal mehr die Bremer Stadtmusikanten. Das vermeintliche Epizentrum in Sachen Bildender Kunst liegt mitten in der Bremer Wallanlage am Übergang zum Steintor-Viertel. Dicke Säulen am Wall: Wilhelm-Wagenfeld-Haus (links) & Gerhard Marcks-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mitten in diesem Übergang in die neueren Stadtteile finden sich heute die Bremer Kunsthalle, das Gerhard Marcks-Haus, das Wilhelm-Wagenfeld-Haus und gleich dahinter das größte Städtische „Theater am Goetheplatz“. Es ist gewissermaßen die Bremer Kulturmeile. Es mag schwerfallen, sich das subjektiv Richtige herauszusuchen. „Stattreisen Bremen“ bietet deshalb eine „Tour de Kultur“ zum Reinschnuppern an. Wilhelm Wagenfeld Haus Bauhaus: Die “Wagenfeld-Lampe” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Wilhelm-Wagenfeld-Haus ist in der Hauptsache dem großen Designkünstler gewidmet. Wagenfeld war Bauhaus-Mitglied und wurde weltberühmt durch seine stylische Lampe. Sein Geld hat er als Designer von Gebrauchsgegenständen verdient: Von der Butterdose bis zum Salzstreuer. Alltagsdesign: Wagenfelds Salzstreuer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Museum ist auch immer gut für Sonderausstellungen. Derzeit und noch bis 4. Oktober 2026 zeigt man Werke der Bremer „Blaumeier-Gruppe“. 40 Jahre Blaumeier Gruppe: Sonderausstellung im Wagenfeld-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gerhard Marcks & die Stadtmusikanten Gerhard-Marcks-Haus – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite, schaut man auf ein fast identisches Gebäude. Hier befindet sich das Gerhard-Marcks-Haus. Marcks war bekannter Bildhauer des 20. Jahrhunderts und ist in Bremen berühmt als Schöpfer der „Bremer Stadtmusikanten“ am Rathaus. Stadtmusikanten: Modell & Schöpfer – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kunsthalle Bremen Kunsthalle Bremen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das war es mit den Stadtmusikanten als Kunstobjekt noch lange nicht. Selbst im klassischen Kulturtempel „Bremer Kunsthalle“ sind sie im Bremen-Saal ganz anders, aber nicht zu übersehen. Doppelte Stadtmusikanten im Bremen-Saal der Kunsthalle – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Künstlerkolonie Worpswede, vor den Toren der Hansestadt hat in der Kunsthalle ebenfalls einen eigenen Raum. Das Potential der Kunsthalle ist nahezu unerschöpflich. Wer mal was Besonderes erleben will, sollte sich „verzaubern“ lassen im „Pixelwald Wisera“ der Pipilotti Rist. Der Stoff des Pixelwalds besteht aus 3.000 von der Decke hängenden LED-Lichtern. Theater am Goetheplatz Theater am Goetheplatz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Theater wirkt, genauso wie die Museen, eher klassizistisch. Allerdings: Rückschlüsse auf die Inhalte lässt das nicht zu. Es sind mehrere große und kleine Bühnen im größten Bremer Theater, das von Klassikern bis Avantgarde einen vielfältigen Spielplan hat Das Viertel Ostertorsteinweg – das “Viertel” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Unbedingt empfehlenswert ist der Besuch im „Viertel“. Von der Kulturmeile aus geht es in Richtung Ostertor und Steintor. Der Bremer sagt sehr salopp: Ins Viertel. Graffiti: Jederzeit und oft in den Nebenstraßen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ein besonderer Stadtteil mit Kult und Kultur. War sicher mal sehr alternativ und bewegt sich heute in der Mitte von Kritik, Genuss und „voll das Leben Das Viertel zwischen Kultur und Gastronomie: Die Engel-Apothe ist heute eine Weinstube – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Neue Kunst Die (fast) Insel zwischen Kleiner und Großer Weser beheimatet, neben Natur und Wohngebieten, die „Weserburg“. Bremens Museum für moderne Kunst. Dies bietet in der Tat Avantgarde ziemlich durchgehend in wechselnden “Teddy” aus Fellen in der Weserburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ausstellungen. Palette: Von „Ansprechend“ bis „Anstrengend“ ist alles dabei. Derzeit gibt es auch interessante Videoinstallationen. Historisches: Das Hafenmuseum Speicher 11,1 – Das Hafenmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Große Vergangenheit zum Anfassen. Okay nochmal Museum, Aber was für Eins. Das Hafenmuseum liegt in der Bremer Überseestadt, ist im Speicher 11 untergebracht und vermittelt so ziemlich alles vom Beginn bis zum Niedergang der Bremer Häfen. Anfassen erlaubt: Interaktives Hafenmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Container vs Säcke: Hafenmuseum und die Geschichte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer aber denkt, in Bremen geht „hafentechnisch“ nix mehr, seht sich getäuscht. Hier findet man ein Mitmachmuseum für die ganze Familie. Fachleute wie absolute Laien können hier glücklich werden. Voll die Länge: Speicher XI – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tschüss Bremen! Aus dem Wiedersehen wurde ein Neu-Kennenlernen, denn so Vieles gab es vor 40 Jahren noch gar nicht. Fazit: Bremen lohnt jetzt noch mehr. Am besten Ihr fahrt jetzt auch mal hin und ich komme bald wieder. Moin und Auf bald. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information Bremen – Touristische Infos Hinweis Die Recherche zu diesem Podcast wurde unterstützt von Bremen Tourismus, eine Abteilung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Die Recherche wurde nicht beeinflusst. Dieser Podcast ist ein unabhängiges, reisejournalistisches Produkt. Danke an Maike Bialek und ganz besonders an Hendrik Pröhl für Zeit, Unterstützung und Betreuung. The post Podcast 324 – Moin Bremen, Versuch einer Liebeserklärung first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Die Form des Constantin Brâncuși - BRANCUSI in der Neuen Nationalgalerie Berlin Die große Werkschau zu Brancusi in der Neuen Nationalgalerie in Berlin, deren größter Anteil aus dem Centre Pompidou in Paris entliehen ist, läuft noch bis zum 09.08.2026. Die lose wandernde Serie von Ausstellungsbesprechungen findet hier ihren Teil 1 und Abschluß zugleich. Großartigerweise hat mir RadioKollegX k_kater erlaubt, Teile unseres privaten Austauschs über den Bildhauer Constantin Brâncuși hier zu verwenden. Allergrößten Dank auch hierfür! Brancusi ist so bekannt, dass hier nicht viel zu ihm selbst wiederholt werden soll. Geboren 1876 in Hobița, heute Rumänien, lief Constantin Brâncuși mit 10 Jahren von zu Hause weg; schlug sich mit verschiedenen Arbeiten durch, um später erfolgreich Kunstgewerbe in Craiova, dann Bildende Kunst in Bukarest zu studieren. Ausgewandert ist er 1903, zu Fuß, nach Paris, und dort 1957 gestorben. Nachdem er dort zum weltberühmten, vielseitig vernetzten Bildhauer und Künstler geworden war. Auch die Ausstellung ist schon mit Beginn vielfach besprochen worden. Es werden also nur ein paar wenige Dinge hervorgehoben, die so phantastisch an seiner Arbeit sind und die in dieser Ausstellung so schön zur Geltung kommen. Der Schlaf - die Grundlage, Formen von Gender, Sockel – Podest – Erde – Himmel, Form und Richtung, die Linie. Musik und Sounds: lobosh kiefer Vielen Dank an monoblau und k_kater! Die anderen Teile der Reihe sind hier: Teil 2: „Portraits aller Dinge - Peter Hujar und Liz Deschenes im Gropius Bau Berlin in der Ausstellung ‘Persistence of Vision'“: https://www.freie-radios.net/142729 Teil 3: „Von mir aus kein Fragezeichen - Die Ausstellung ‘Queere Kunst der DDR? – Biographien zwischen Underground und Propaganda'“: https://www.freie-radios.net/142990 Teil 4: „‘Partitur' im KW Berlin - eine Ausstellung über Else Marie Pade“: https://www.freie-radios.net/141983
Auf den ersten Blick prägt gotische Kunst das Bild von Landshut: Der Turm von sankt Martin wie auch die Burg Trausnitz über der Stadt.
In einem illegalen Steinbruch in Indien zerstören Lastwagen Straßen und Steinstaub schadet Kindern, während Bildhauer daraus Götter und Tempel der kosmischen Harmonie schaffen. Bettina Weiz fragt: Wie passt das zusammen?
Künstler und Secessionsmitglied Peter Sandbichler spricht mit Angela Stief (Direktorin der Albertina Modern), die seine Arbeit seit den frühen 2000er-Jahren intensiv begleitet und mehrfach mit ihm gearbeitet hat. Im Gespräch widmen sie sich Sandbichlers skulpturaler Praxis, die sich, wie Stief formuliert, „einer eindeutigen Kategorisierung entzieht“ und zugleich von einem tiefen Interesse an Architektur und öffentlichem Raum geprägt ist. Unter anderem spricht Sandbichler darüber, wie ihn Denken und Werk von Buckminster Fuller beeinflusst haben, sowie über sein Interesse an Kunst im öffentlichen Raum, die unmittelbare Begegnungen mit Kunst ermöglicht, große Sichtbarkeit schafft und die Chance bietet, ein sehr vielfältiges Publikum zu erreichen – verbunden mit einem Moment des Zufalls und der Unkontrollierbarkeit. Das Gespräch wurde am 22. Jänner 2026 in der Secession aufgezeichnet. Peter Sandbichler, geboren 1964 in Kufstein, lebt in Wien. Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Wander Bertoni, anschließend Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Bruno Gironcoli sowie Neue Medien an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main bei Peter Weibel. 1995 Österreichischer Pavillon auf der Biennale di Venezia. Sandbichler ist ein konzeptueller Bildhauer, der gesellschaftspolitische Themen mit grundlegenden Fragen nach der skulpturalen Ästhetik, nach Fläche, Raum und Zeit genauso wie nach Material, Form und Verfahren verknüpft. Mit unterschiedlichen Medien erzeugt er raumgreifende Objekte, Installation wie auch architektonische Interventionen im öffentlichen Raum. Dabei agiert der Künstler an der Schnittstelle von Deformation und Perfektion. Er operiert mit Strukturen, Ornamenten und Rastern, zerlegt diese und generiert neue Ordnungen. www.petersandbichler.com Angela Stief, geboren 1974 in Augsburg (D) ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kulturpublizistin. Sie studierte Kunstgeschichte und Philosophie. Von 2002 bis 2013 war sie Kuratorin in der Kunsthalle Wien. 2020 übernahm sie die Gastprofessur für kuratorische Praxis an der Universität Linz. Seit 2020 arbeitet sie in der Albertina und wurde 2021 zur Direktorin der Albertina Modern und Chefkuratorin für Kunst der Gegenwart in der Albertina berufen. Sie verfasst zahlreiche Beiträge über Gegenwartskunst für Monografien, Kataloge und Magazine. Ausgewählte Ausstellungen: KAWS. Art&Comix, Franz West (2026), Jenny Saville, Brigitte Kowanz (2025), Eva Beresin, The Beauty of Diversity (2024), Katharina Grosse (2023), Ways of Freedom. Jackson Pollock bis Maria Lassnig (2022), The 80s (2021), Anna Zemánková (2020), Josef Karl Rädler (2018), Leigh Bowery (2013), POWER UP – Female Pop Art (2010), Wangechi Mutu (2008). Secession Podcast: Members ist eine Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Secession. Das Dorotheum ist exklusiver Sponsor des Secession Podcasts. Programmiert vom Vorstand der Secession. Jingle: Hui Ye mit einem Ausschnitt aus Combat of dreams für Streichquartett und Zuspielung (2016, Christine Lavant Quartett) von Alexander J. Eberhard. Schnitt: Paul Macheck Produktion: Jeanette Pacher & Bettina Spörr
Oelze, Sabine www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Frederik Mack, Direktor HR und Organisation, gibt bei der Pressekonferenz zum Saisonstart 2026 Einblicke hinter die Kulissen, spricht über seine Vorfreude auf die Erweiterung in der Westernstadt Silver Lake City, über Ziele für die Saison und das #Eurosummer Programm.Zudem geht es in dieser Folge in die Bildhauerei des Europa-Park: Seit 16 Jahren gestaltet Gerd Dörflinger als Bildhauer die besondere Atmosphäre im Erlebnis-Resort mit. Er erzählt, warum die Off-Season für ihn die intensivste Zeit des Jahres ist, erinnert sich an seine erste Figur und spricht über seine bisher größte Herausforderung.Außerdem blicken wir auf die Wahl von FACE OF EUROPE 2026 im Europa-Park Teatro. Veranstalter Ralf Klemmer verrät, was die Veranstaltung für ihn so besonders gemacht hat und wer in diesem Jahr den Titel mit nach Hause nehmen durfte.Ihr möchtet keine Folge mehr verpassen? Dann abonniert Zeit.Gemeinsam.Erleben. auf eurer Lieblingsplattform. Außerdem freuen wir uns auf Bewertungen und Feedback.Unsere Sondersendung läuft jeden Samstag von 11 bis 15 Uhr bundesweit im Schwarzwaldradio und auch weltweit auf https://www.europapark.de/de/EUROPARadio-Stream. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn Architektinnen und Architekten von Raum sprechen, dann ist damit meist etwas ganz Wesentliches im Raum: das Innere oder das Äußere, das Architektur als Raum und im besten Fall als Ort definiert. Künstler, hier vor allem Skulpteure, Bildhauer oder Plastiker, machen ebenfalls Räume. Entweder solche, die wir betreten können, oder andere, die Raum beschreiben, andeuten, versprechen, die wir allerdings eher als eine Erzählung denn als einen dreidimensional erfahrbaren Ort wahrnehmen. Das Gespräch fand mit dem Bildhauer Simon Schubert im sogenannten „Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik“ auf dem Kirkeby-Feld statt, nahe der Museumsinsel Hombroich im Neusser Stadtteil Holzheim. Das Feldhaus ist ein Sparten-Museum mit dem Schwerpunkt Papier. Simon Schuberts Einzelausstellung „Untiefen des Raums“ endete nach einem Jahr Laufzeit am 19. April, DBZ-Redakteur Benedikt Kraft hat den Bildhauer kurz zuvor zum abschließenden Künstlergespräch getroffen.
Marlow Moss war Konstruktivist*in, Bildhauer*in, queere Ikone. Moss' revolutionäre Erfindung der Doppellinie hat nachweislich Künstler Piet Mondrian beeinflusst hat. Trotzdem wurde nur Mondrian international bekannt. Eine Spurensuche, wer Marlow Moss war, warum die Erfindung der Doppellinie eine Revolution war – und wie Moss vergessen wurde. Wenn ihr Moss' Werke sehen wollt: Vom 2. April bis 26. Juli 2026 läuft im Georg Kolbe Museum die Ausstellung "Creating Space. The Constructivist Marlow Moss"
Er ist ein erfolgreicher Bildhauer, lehrte Kunst und Architektur an der Kunstakademie von Buenos Aires – und er erhielt den Friedensnobelpreis für seinen Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte.
In dieser Folge von Berlin Unboxed dreht sich alles um zwei Ausstellungs-Highlights, die Licht, Farbe und große Kunst in den Berliner Sommer bringen. Den Auftakt macht „Constantin Brancusi“ in der Neuen Nationalgalerie. Die große Ausstellung läuft vom 20. März bis 9. August. Mit mehr als 150 Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Filmen und selten gezeigtem Archivmaterial aus dem Centre Pompidou sowie weiteren internationalen Sammlungen eröffnet sie einen eindrucksvollen Blick auf das vielseitige Schaffen eines der bedeutendsten Bildhauer der Moderne. Danach geht es in die Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel. Dort ist vom 22. Mai bis 27. September die Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ zu sehen. Anhand von mehr als 100 herausragenden Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne zeigt sie das außergewöhnliche Engagement Paul Cassirers für die Kunst und erzählt von einer Zeit, in der Farbe und Licht die Malerei grundlegend veränderten. Zwei Ausstellungen, zwei künstlerische Welten und ein Sommer in Berlin, der zeigt, wie spannend Kunst heute erlebt werden kann. Im Interview: André Odier, Geschäftsführer der Freunde der Nationalgalerie
Er schont mit seiner Kunst weder sich noch andere: Wolfgang Flatz, hat sich in seinen Performances unter anderem als menschliche Zielscheibe mit Dartpfeilen bewerfen lassen. Ein selbsternannter "Bildhauer seiner selbst".
DJ Nordpolzigeuner ist nach eigener Aussage der schlechteste DJ aller Zeiten. Auf Pi Radio macht er die Sendung "Kaputtes Feuerzeug", ein Sammelsurium an Musik und poetischen Beiträgen. # Kaputtes Feuerzeug DJ Nordpolzigeuner bringt es fertig, in einer Nacht über die Schlacht bei Tannenberg zu referieren (mit russischem Akzent), Gedichte zweier befreundeter Bildhauer vortragen zu lassen und dazwischen feinsten Heavy Metal mit griechischer Folklore zu verbinden. Kurios, nervig, abgefahren, hörenswert. Das wichtigste ist, dass die Frau...
Seit Jahrzehnten lebt Dorothea Leber in England, aufgewachsen ist sie im Schwarzwald. Sie habe immer schon Bäuerin oder Gärtnerin sein wollen, sagt sie, hat aber zunächst Musik studiert und sich erst später zur Gärtnermeisterin ausbilden lassen. Über ihre eigene Meditationspraxis und die Entdeckung der Stille kam die Erkenntnis: Pflanzen reagieren stark auf Präsenz und gedeihen umso besser, mit je mehr Liebe sie behandelt werden. Erfahrungen mit Akupunktur kamen dazu und letzten Endes lernte die begeisterte Gärtnerin, wie sie über Erdakupunktur Böden, Häuser und Gärten energetisch entspannen kann. Ein Gespräch über Traurigkeit in Neubauten, Steinkreise und Elementarwesen. In der Folge erwähnte Personen: Masaru Emoto, der die Experimente mit Wasser gemacht hat, hat unter anderem dieses Buch hier veröffentlicht: https://www.buchhandlung-bodmer.ch/emoto-masaru-die-botschaft-des-wassers-koha-isbn-978-3-86728-123-2 Marko Pogacnik ist ein slowenischer Bildhauer und Geomant, mehr über ihn findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Marko_Poga%C4%8Dnik Über Gustav Freiherr von Pohl habe ich hier mehr gefunden: https://www.museum-vilsbiburg.de/wasser-wuenschelrute-krebserkrankungen Und über Käthe Bachler hier: https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4the_Bachler Wenn euch das Thema Kraftorte interessiert, kann ich euch meine Sendung mit Andrea Fischbacher ans Herz legen (https://www.reflab.ch/kraftorte-in-der-schweiz/)!
Michelangelo, Leonardo, Raffael, Bernini – und nun: Manuel Dürr! Der Auftrag, den der junge Schweizer Maler erhalten hat, ist von historischer Dimension. Sein Kreuzweg wird am Aschermittwoch im Petersdom enthüllt, neben Werken der bedeutendsten Maler und Bildhauer der Kunstgeschichte. Erst musste er sich in einem Wettbewerb gegen Hunderte andere Künstler durchsetzen, dann bekam er den Auftrag seines Lebens. Der 36-jährige Bieler Manuel Dürr – selbst Reformierter – durfte für den Vatikan eine Via Crucis malen, den Leidensweg Christi. Die vierzehn Bilder seines Kreuzwegs werden nun jeweils zur Fastenzeit im Petersdom ausgestellt – voraussichtlich bis in alle Ewigkeit. «Kulturplatz» begleitet den Maler zur Enthüllung seines Bilderzyklus nach Rom und spricht mit ihm in seinem Atelier über die Entstehungsgeschichte des einzigartigen Werks.
Leue, Vivien www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Leue, Vivien www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
In seine Düsseldorfer Schule ist Jacques Tilly nachts eingebrochen, hat sie mit großen Blumen bemalt, "um da mehr Leben reinzubringen". Seit dem islamistischen Attentat auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo hat der Bildhauer die Religion im Visier. Wir wiederholen ein Gespräch vom März 2025.
DJ Nordpolzigeuner ist nach eigener Aussage der schlechteste DJ aller Zeiten. Auf Pi Radio macht er die Sendung "Kaputtes Feuerzeug", ein Sammelsurium an Musik und poetischen Beiträgen. # Kaputtes Feuerzeug DJ Nordpolzigeuner bringt es fertig, in einer Nacht über die Schlacht bei Tannenberg zu referieren (mit russischem Akzent), Gedichte zweier befreundeter Bildhauer vortragen zu lassen und dazwischen feinsten Heavy Metal mit griechischer Folklore zu verbinden. Kurios, nervig, abgefahren, hörenswert. Das wichtigste ist, dass die Frau...
DJ Nordpolzigeuner ist nach eigener Aussage der schlechteste DJ aller Zeiten. Auf Pi Radio macht er die Sendung "Kaputtes Feuerzeug", ein Sammelsurium an Musik und poetischen Beiträgen. # Kaputtes Feuerzeug DJ Nordpolzigeuner bringt es fertig, in einer Nacht über die Schlacht bei Tannenberg zu referieren (mit russischem Akzent), Gedichte zweier befreundeter Bildhauer vortragen zu lassen und dazwischen feinsten Heavy Metal mit griechischer Folklore zu verbinden. Kurios, nervig, abgefahren, hörenswert. Das wichtigste ist, dass die Frau...
Tilly, Jacques www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Herzlich willkommen in Folge 123 von »Die Sucht zu SEHEN«, dem Grisebach Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst - oder über sie - zu sagen haben. Heute zu Gast ist der deutsche Bildhauer und Maler Heinz Mack. Er war einer der Mitbegründer der international einflussreichen Düsseldorfer Künstlergruppe ZERO, deren Mitglieder in den späten fünfziger Jahren die Nachkriegskunst in Frage stellten, indem sie nach einem neuen, von der Vergangenheit unbelasteten Ansatz suchten. Das Atelier teilte Heinz Mack sich damals mit seinen ZERO-Kollegen Günther Uecker und Otto Piene. Ob man sich da auch gelegentlich ins Gehege kam, wie er heute über sein eigenes Alter - 94! - nachdenkt und welche Rolle Spiritualität für ihn spielt, darüber berichtet er uns jetzt. Zunächst aber wird er uns erzählen, wie und warum ihm ausgerechnet ein Dackel den Weg in die Kunst geebnet hat. Wir sagen: Herzlich willkommen in Folge 123 von Die Sucht zu SEHEN, lieber Heinz Mack!
DJ Nordpolzigeuner ist nach eigener Aussage der schlechteste DJ aller Zeiten. Auf Pi Radio macht er die Sendung "Kaputtes Feuerzeug", ein Sammelsurium an Musik und poetischen Beiträgen. # Kaputtes Feuerzeug DJ Nordpolzigeuner bringt es fertig, in einer Nacht über die Schlacht bei Tannenberg zu referieren (mit russischem Akzent), Gedichte zweier befreundeter Bildhauer vortragen zu lassen und dazwischen feinsten Heavy Metal mit griechischer Folklore zu verbinden. Kurios, nervig, abgefahren, hörenswert. Das wichtigste ist, dass die Frau...
In der Wasserschlange bewacht ein Pinguin sein Ei. In der Andromeda blüht eine galaktische Rose, und durch den Bildhauer rollt ein Wagenrad: So schön können kosmische Kollisionen sein. Im Universum krachen an vielen Stellen Galaxien ineinander. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Günter Grass war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker, der sich zeitlebens durch seine persönliche Biografie verpflichtet sah, einen Beitrag zur Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands zu leisten. In seinen frühen Werken schildert er eindringlich das Heranwachsen seiner Protagonisten im Umfeld des NS-Regimes, während seine späteren Romane den allmählichen Verlust historischer Erinnerung im Zuge des Generationswechsels thematisieren. Auch der Verlust seiner Heimat Danzig bildet ein wiederkehrendes und prägendes Motiv seines Schaffens. Grass' Sprache zeichnet sich durch eine außergewöhnliche stilistische Dichte und den bewussten Einsatz rhetorischer Mittel aus, die seine Leserinnen und Leser zum Nachdenken und kritischen Hinterfragen anregen sollen. Seine öffentliche Präsenz, die ihm nicht nur nationale, sondern auch internationale Anerkennung und schließlich den Nobelpreis für Literatur einbrachte, nutzte er zugleich als Plattform für politisches Engagement. Als langjähriger Wahlkampfhelfer der SPD pflegte er enge Beziehungen zu den ehemaligen Bundeskanzlern Willy Brandt und Gerhard Schröder, die er sowohl beratend als auch begleitend unterstützte. Grass gilt als herausragendes Beispiel für das fruchtbare Zusammenspiel von Literatur, Kunst und Politik. Mit seiner Stimme als Intellektueller verstand er es, gesellschaftliche Missstände zu benennen, Diskurse anzustoßen und das politische Geschehen aktiv mitzugestalten.
Die Slowakei hautnah, Magazin über die Slowakei in deutscher Sprache
Nachrichten, Tagesthema, Magazin - Tourismus in der Hohen Tatra: Das Kutschen- und Schlitten-Museum von Pavol Baláž in Veľká Lomnica. Schloss Strážky: Der junge Bildhauer Juraj Gábor arbeitet kreativ im Park der Slowakischen Nationalgalerie.
Um Verletzlichkeit geht es im Werk des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck und in den Arbeiten des Medienkünstlers Yves Netzhammer. Ein künstlerischer Dialog am Kunsthaus Zürich.
Der Bücherherbst ist da, die Frankfurter Buchmesse steht bevor – und die Welt starrt immer noch auf den Nahen Osten, voller Mitleid, Verzweiflung oder einfach Ratlosigkeit. Die Journalistin Sarah Levy hat den Schock des 7. Oktober vor Ort erlebt: Sie ist 2019 von Deutschland nach Israel gezogen. Jetzt hat sie über ihre Erfahrungen dort im Alltag ihrer Familie ein Buch geschrieben, zwischen Ängsten und Hoffnungen: "Kein anderes Land" liefert diesmal den "ersten Satz", über den Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest Du gerade?" diskutieren. Geschmack ist etwas, was jeder von uns gerne hätte – und sehr viele bilden sich ein, ihn zu besitzen. Ulrich Raulff hat jetzt mit "Wie es euch gefällt" eine originelle Geschichte des Strebens nach gutem Geschmack geschrieben, von der Mode über Gärten zum Wein, von antiken Vorbildern, italienischem Stil, New Yorker Luxus und Pariser Glamour. Hilft das elegante Buch beim Kampf gegen die Geschmacklosigkeit? In die Tiefsee führt uns die Wissenschaftsjournalistin Laura Trethewey in ihrem Buch "Bis zum Grund der Welt": Denn anders als die Mondoberfläche kennen wir den Meeresboden bislang kaum, denn 70 Prozent von ihm sind noch nicht kartographiert. Seit einigen Jahren hat der Wettlauf in der Erfassung dieser verborgenen Welt begonnen – die Reporterin erzählt von ehrgeizigen Forschern und reichen Finanziers, vom Streben nach Gewinn und Erkenntnis. Der Klassiker stammt diesmal vom 2019 verstorbenen Kunsthistoriker Martin Warnke: 1985 hat er mit seinem Buch "Hofkünstler" die Sicht auf Maler und Bildhauer revolutioniert. Nicht der Markt brachte seit dem 18. Jahrhundert den Künstlern die Freiheit, sondern Warnke entdeckte sie schon lange zuvor: Die allmächtigen Herrscher und Päpste in der Renaissance sicherten ihren Meistern die Autonomie für geniale Meisterwerke. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Sarah Levy: Kein anderes Land. Aufzeichnungen aus Israel. 336 Seiten, Rowohlt, 24 Euro. - Ulrich Raulff: Wie es euch gefällt. Eine Geschichte des Geschmacks. 480 Seiten, C.H. Beck, 36 Euro. - Laura Trethewey: Bis zum Grund der Welt. Das abenteuerliche Rennen um die Kartierung des Meeresbodens. Aus dem amerikanischen Englisch von Rudolf Mast, 364 Seiten, Mare, 28 Euro. - Martin Warnke: Hofkünstler. Zur Vorgeschichte des modernen Künstlers, 512 Seiten, Wagenbach, 42 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Als Möbelschreiner in Oberbayern erfand Ernst Gamperl einst die Kunst des Drechselns neu: Er schält hauchdünne Gefäße aus dem feuchten Holz alter Bäume und lässt sie sich verformen. So schafft er Kunstwerke, die Menschen auf der ganzen Welt verzaubert. Bürger, Britta www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Wenn ein Säulenheiliger der österreichischen Kunst museal präsentiert wird, dann sind wir natürlich zur Stelle. Fritz Wotruba, umbestritten ein bedeutender Bildhauer, wird im Belvedere aktuell mutig präsentiert. Eine Ausstellungsarchitektur, die dem Werk sehr selbstbewusst gegenübertritt. Sehr subjektiv wird hier jede/r für sich entscheiden müssen, ob sie/er das mag. Wir bezeichnen uns ja ganz gerne als Dinosaurier und manchmal weniger offen für Neues, als dies vielleicht gut wäre. Aber wir machen aus unseren Herzen keine Schlangengruben und ich weise gerne darauf hin, dass es sich ja bei unseren Ausführungen um unsere persönlichen Meinungen handelt. Nun, neugierig geworden? Dann hört doch rein in die aktuelle Episode des Podcast. Und jedenfalls bitte die Ausstellung ansehen. Im Belverdere 21 kommt es eigentlich immer zu spannenden Symbiosen zwischen der Kunst und dem Raum. Viel Spaß... Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at; Website: https://www.gieseundschweiger.at/ ; Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion; Musik: Matthias Jakisic; Sprecherin: Sarah Scherer; Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Zum 75. Geburtstag würdigt Speyer den Bildhauer und Professor Thomas Duttenhoefer mit einer umfangreichen Ausstellung in der Städtischen Galerie und im Kunstverein. Gezeigt werden bedeutende Zeichnungen, Plastiken und Arbeiten aus über fünf Jahrzehnten künstlerischen Schaffens.
Sie sind Zeichner, Bildhauer, Dichter, Musiker – die fünf Brüder der Familie Strugalla aus Rheinland-Pfalz haben allesamt eine künstlerische Laufbahn eingeschlagen. Ihre Eltern waren allerdings keine Künstler. Und trotzdem ist ihre Herkunft entscheidend gewesen für die kreativen Wege, die die Brüder genommen haben.
Ein schlanker Mann in schwarzer Hose und weißem Hemd. Er steht überlebensgroß in Toronto mit einem Hochhaus im Arm. Er balanciert in Berlin auf einer Mauer. In Hamburg steht er auf einer Boje in der Alster und in Kassel hoch oben auf einem Kirchturm. Für diese Außen-Skulpturen ist Bildhauer Stephan Balkenhol bekannt. Sie sind allerdings nur ein Teil seines jahrzehntelangen Schaffens. (Wdh. vom 30.01.2025)
Ein schlanker Mann in schwarzer Hose und weißem Hemd. Er steht überlebensgroß in Toronto mit einem Hochhaus im Arm. Er balanciert in Berlin auf einer Mauer. In Hamburg steht er auf einer Boje in der Alster und in Kassel hoch oben auf einem Kirchturm. Für diese Außen-Skulpturen ist Bildhauer Stephan Balkenhol bekannt. Sie sind allerdings nur ein Teil seines jahrzehntelangen Schaffens. (Wdh. vom 30.01.2025)
Jean-Baptiste Andrea hat 2023 mit "Veiller sur elle" den bedeutenden Prix-Goncourt für Literatur gewonnen. Jetzt erscheint der Bestseller des Franzosen über einen Bildhauer auf deutsch. Anlass für Andrea zu verraten, wie der Roman entstanden ist. Andrea, Jean-Baptiste www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Jean-Baptiste Andrea hat 2023 mit "Veiller sur elle" den bedeutenden Prix-Goncourt für Literatur gewonnen. Jetzt erscheint der Bestseller des Franzosen über einen Bildhauer auf deutsch. Anlass für Andrea zu verraten, wie der Roman entstanden ist. Andrea, Jean-Baptiste www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der italienische Bildhauer Medardo Rosso revolutionierte um 1900 die Skulptur und ist heute dennoch relativ unbekannt – eine Ausstellung im Kunstmuseum Basel würdigt sein Werk. Wynton Marsalis ist einer der berühmtesten Jazz-Trompeter und ein unermüdlicher Kämpfer gegen gesellschaftliche Missstände. Selbst Kunstinteressierten dürfte dieser Name nicht viel sagen: Medardo Rosso. Rosso war ein italienischer Bildhauer, der die Skulptur um 1900 revolutionierte, ein Zeitgenosse des heute sehr viel berühmteren Auguste Rodin. Inwiefern Rossos Kunst wegweisend war und wieso er heute trotzdem relativ unbekannt ist – das zeigt jetzt eine beeindruckende Ausstellung im Kunstmuseum Basel, die in Kooperation mit dem Mumok Wien entstanden ist. Dort war die Schau bereits im vergangenen Jahr zu sehen – und wurde vom Kunstmagazin «Art» zur besten Ausstellung 2024 im deutschsprachigen Raum gekürt. Wynton Marsalis war auf seinem Peak einer der grössten Trompeter, die je gelebt haben. Noch wichtiger aber ist sein unermüdlicher Kampf gegen gesellschaftliche Missstände in den USA – heute mehr denn je. Als Kind erlebte er den täglichen Kampf seines Vaters gegen Rassismus, als junger Musiker definierte er «Jazz» eng als afro-amerikanische Musik und kämpfte dafür, dass die Tradition als solche respektiert würde. Musikalisch bald in unerreichbaren Höhen unterwegs, blieb sein Leben doch immer ein Kampf – und das «Jazz at the Lincoln Center Orchestra» wurde zu seinem Instrument gegen gesellschaftliche Windmühlen. Warum er diesen Kampf noch immer führt und was ihn beglückt an der Musik, das erzählt er in Künste im Gespräch.
100 Jahre Alf Lechner. Ingolstadt feiert den Bildhauer Alf Lechner. Von Axel Mölkner-Kappl. Neu im Kino: "Oslo Stories - Love" des norwegischen Regisseurs Dag Johan Haugerud. Von Sigrid Fischer. Send A Prayer My Way: Neo-Country-Album von LGBTQ+-Künstlerinnen Julien Baker & Torres. Von Christoph Lindemann.
Medardo Rosso brachte Licht und Luft in die Bildhauerei und schuf zarte Wachsgebilde, zu einer Zeit, als das Kriegerdenkmal noch als skulpturale Königsdisziplin galt. In einer großen Retrospektive entdeckt das Kunstmuseum Basel den italienischen Bildhauer als „Erfinder der Modernen Skulptur“.
KAP Podcast über Kunst, Kultur, Architektur, Wissenschaft und Forschung
Lange bevor die Maske zu unser aller Accessoire wurde und wir in der Öffentlichkeit nur unsere Augen zeigen konnten konnten, hat der Goldschmied und Bildhauer Andreas Eberharter Schmuckobjekte für das das Gesicht entworfen. And_i ist das Label des gebürtigen Tirolers, dessen Masken aus Metall Köpfe von Stars wie Beyonce, Milla Jovovich oder Lindsay Lohan zieren. Ein Musik-Video von Lady Gaga und eine Show von Thierry Mugler Anfang der 2000er Jahre brachten Andreas Eberharter internationale Aufmerksamkeit. Nicola Eller hat den Designer in seiner Werkstatt in Wien getroffen. Links zur Folge: And-i.com Instagram: @and-i accessoiries customized branded products: https://and-i4u.com Foto credits: And-i Vielen Dank für's Anhören.❤️ Wenn ihr Sponsor von KAP Podcast werden wollt, ist es ganz einfach. Patreon werden und mit einem Betrag eurer Wahl unsere Arbeit unterstützen. Hier ist der Link dazu patreon.com/kap_podcast Vielen Dank an alle.
In dieser Folge traf sich Lisa Zeitz mit dem Künstler Tobias Rehberger, der in einer großen Vielfalt an Medien arbeitet und seit Jahren die Grenzen zwischen Kunst und Design sprengt. Sie spricht mit ihm über seine aktuelle Ausstellung in Berlin, über seine Professur für Bildhauerei an der Städelschule in Frankfurt, seine ambitionierten Pläne für Schwerin und über seine neue Selbstportrait-Serie als Clown. Der "WELTKUNST-Podcast - Was macht die Kunst?" wird in Partnerschaft mit Volkswagen produziert.
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Als Lehrobjekt für seine Studenten erfindet ein ungarischer Bildhauer ein 3-D-Puzzle in Würfelform. Rubik's Cube, patentiert am 30.1.1975, wird ein Spielzeughit. Von Andrea Klasen.
Ein schlanker Mann in schwarzer Hose und weißem Hemd. Er steht überlebensgroß in Toronto mit einem Hochhaus im Arm. Er balanciert in Berlin auf einer Mauer. In Hamburg steht er auf einer Boje in der Alster und in Kassel hoch oben auf einem Kirchturm. Für diese Außen-Skulpturen ist Bildhauer Stephan Balkenhol bekannt. Sie sind allerdings nur ein Teil seines jahrzehntelangen Schaffens.
Ein schlanker Mann in schwarzer Hose und weißem Hemd. Er steht überlebensgroß in Toronto mit einem Hochhaus im Arm. Er balanciert in Berlin auf einer Mauer. In Hamburg steht er auf einer Boje in der Alster und in Kassel hoch oben auf einem Kirchturm. Für diese Außen-Skulpturen ist Bildhauer Stephan Balkenhol bekannt. Sie sind allerdings nur ein Teil seines jahrzehntelangen Schaffens.
Gegen Ende des Jahres wurde es dann doch noch recht eng. In der allerersten Redaktionssitzung des Jahres stand diese Ausstellung bereits ganz oben auf der Liste. Die Eröffnung Mitte Oktober war fulminant. Die Publikation verspricht Großes. Die kurze Verschnaufpause vor dem Jahreswechsel nützen Heike Eipeldauer und ich, um über dieses Herzensprojekt zu plaudern. In meiner Bubble wird von der Ausstellung des Jahres 2024 gesprochen. Medardo Rosso zu begreifen ist schwer. Aber wenn man eine Chance haben will, dann ist der Besuch der Ausstellung alternativlos. Und vielleicht hilft der Podcast auch dabei. Ich kann beides empfehlen! Viel Spaß und bitte lasst mich wissen, wie Ihr die Ausstellung findet! https://mumok.at Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at; Website: https://www.gieseundschweiger.at/; Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion; Musik: Matthias Jakisic; Sprecherin: Sarah Scherer; Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Nach einer Ausbildung zum Bootsbauer und Schreiner, baut sich Hans Panschar gemeinsam mit einem Freund einen Katamaran und bereist die Welt. Heute arbeitet er als Bildhauer am Starnberger See und lässt kleine Kunstwerke als Flaschenpost zu Wasser.
Lasziv, also frech, unanständig und verspielt nennt der römische Rhetoriker Quintilian die Metamorphosen des Ovid. Vielleicht sind dessen Verwandlungsgeschichten gerade deshalb ein literarischer Dauerbrenner. Seit 2000 Jahren regen die Metamorphosen Musiker, Maler, Bildhauer und Dichter immer wieder zu neuen Werken an. Von Simon Demmelhuber
In der Nacht vom 10. auf den 11. Mai 2003 kommt es im Kunsthistorischen Museum in Wien zu einem spektakulären Kunstdiebstahl. Ein Einbrecher dringt über ein Baugerüst in das Gebäude ein, zerschlägt eine Vitrine und flieht mit einem goldenen Salzfass, der Saliera, als Beute. Die Saliera ist aber nicht irgendein Salzfass, es ist die einzig erhaltene Goldschmiedearbeit des Renaissancekünstlers Benvenuto Cellini, mit einem Wert von über 50 Millionen Euro. Wir sprechen in der Folge über die Saliera, was sie so besonders macht und über das Leben von Cellini, der nicht nur Goldschmied und Bildhauer war, sondern auch dreifacher Mörder und der als gewalttätiger Unruhestifter mehrfach vor Gericht stand. //Literatur Uwe Neumahr: Die exzentrische Lebensgeschichte des Künstlers und Verbrechers Benvenuto Cellini, 2021 Rainer Paulus, Sabine Haag: Cellinis Saliera. Die Biographie eines Kunstwerkes. Schriften des Kunsthistorischen Museums, Band 19, 2018 //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte NEU: Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt!