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10. August 2019. Kurz nach sechs Uhr morgens. Manhattan. Im Metropolitan Correctional Center, einem Hochsicherheitsgefängnis in unmittelbarer Nähe zu Gerichten und Bundesbehörden, wird eine Zellentür geöffnet. Der Insasse liegt regungslos auf dem Boden. Um seinen Hals ist ein Bettlaken geschlungen. Wenige Stunden später geht die Nachricht um die Welt. Der Milliardenschwere Finanzier Jeffrey Epstein ist tot. Die Offizielle Todesursache: Suizid durch Erhängen. Ein Mann, der noch Wochen zuvor um Hausarrest in seinem Manhattan-Townhouse gegen eine Kaution von rund 100 Millionen Dollar gebeten hatte, soll sich nun in seiner Gefängniszelle das Leben genommen haben. Sofort kommen Fragen auf: Warum funktionierten die Kameras zum Zeitpunkt seines Todes nicht? Warum führten die Wachbeamten ihre Kontrollgänge nicht durch? Und warum stand Epstein nicht mehr unter besonderer Beobachtung, obwohl es zuvor bereits einen Zwischenfall gegeben hatte? Epsteins Tod beendete das Verfahren und damit mögliche Aussagen und die Chance auf einen öffentlichen Prozess. Im zweiten Teil dieser Serie geht es um die Jahre nach Epsteins erster Verurteilung, seiner erneuten Verhaftung und um eine Nacht, die bis heute unzählige Fragen aufwirft und Misstrauen rund um Epsteins Tod schürt. Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Taxfix: Spart mit dem Code STIMMEN26 bis zum 31.03.2026 5€ auf eure Steuererklärung mit Taxfix! // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // TBA // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Special Harvest by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Tranquility Base by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Tranquility by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Du glaubst, eine E-Auto-Tour durch die Sahara scheitert an fehlendem Strom. Genau diese Annahme hält viele Diskussionen über E-Mobilität in Afrika klein. Die spannendste Erkenntnis aus einer echten Testfahrt mit fünf Elektroautos bis Dakar ist eine andere: Es gibt Strom, aber du kannst dich nicht auf das Netz verlassen. Und wer das versteht, plant Ladeinfrastruktur, Routen und sogar Fahrzeugwahl plötzlich viel realistischer. Hier ist der Perspektivwechsel, der alles verändert: Nicht „zu wenig Energie“ ist das Problem, sondern „zu wenig Verlässlichkeit“. Strom in Afrika: Nicht die Menge ist das Problem, sondern die Stabilität des Netzes Silvia Brutschin, Organisatorin der „Rive to Dakar“ und langjährige Macherin der Rive Maroc, bringt es auf den Punkt. Die Diskussion „Ihr nehmt den Menschen den Strom weg“ greift zu kurz, weil sie am Kern vorbeigeht. "Strom ist nicht knapp. Das Problem ist, dass das Netz instabil ist aber nicht, dass der Strom knapp ist." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar) Warum das so wichtig ist: Wenn du E-Mobilität in Regionen mit schwankender Netzqualität bewerten willst, brauchst du andere Maßstäbe als in Mitteleuropa. Nicht „gibt es eine Ladesäule“, sondern: Gibt es planbare, wiederholbare Ladepunkte? Gibt es Drehstrom? Wie oft fällt der Strom aus? Was passiert, wenn mehrere Fahrzeuge gleichzeitig laden? Silvia liefert dazu eine konkrete Beobachtung aus der Praxis: "Mauritanien hat zwei bis drei Mal die Woche Stromausfall." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar) Das ist kein Randdetail. Es ist der Unterschied zwischen „Tour machbar“ und „Tour wird Glücksspiel“. Und es erklärt auch, warum klassische Ladeanbieter-Logik (ein Standort, ein Betreiber, Wartung nach Standardprozess) in manchen Regionen nicht automatisch funktioniert. Ladeinfrastruktur in der Wüste: So sieht „pragmatisches Laden“ wirklich aus Wer „Ladeinfrastruktur“ hört, denkt an Schnelllader, Apps, Roaming, HPC-Parks. In der Sahara sieht die Realität bodenständiger aus, und genau das macht sie so lehrreich. Silvia beschreibt, wie ihre Gruppe aus gefundenen Stromspots echte nutzbare Ladepunkte gemacht hat: "An diesen Spots die wir entdeckt haben mit diesem dreifasigen Strom haben wir dann Typ-Zweiladestationen oder einfach nur eine einfache rote CE mit Zweiunddreißig KW hingelegt." Der strategische Punkt dahinter: In frühen Infrastrukturphasen gewinnt nicht die perfekte Lösung, sondern die replizierbare. Eine rote CEE-Dose und eine verlässliche Quelle können mehr bewirken als ein kaputter Schnelllader, der „eigentlich“ da sein sollte. Und es blieb nicht bei Theorie. Die Gruppe hat mit fünf Fahrzeugen getestet, ob das System unter Last funktioniert: "Es gab überall Strom. Wir konnten alle Fahrzeuge laden." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar) Gleichzeitig bleibt die Realität rau: Selbst wenn Strom vorhanden ist, kann er instabil sein, und das merkst du manchmal erst später. "Es gab überall Strom … auch Strom relativ instabil ist. Das haben dann die Teilnehmer eher auf dem Rückweg dann gespürt." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar) Merke: Wer E-Mobilität in Afrika ernst meint, muss weniger über „Reichweitenangst“ sprechen und mehr über Netzqualität, Redundanz und einfache Standards, die vor Ort wartbar sind. Die unterschätzte Hürde: Grenzen, Visa und Zeit schlagen Ladeplanung Wenn du über E-Roadtrips sprichst, landet die Debatte schnell bei Kilometern und Kilowatt. Die Dakar-Route zeigt etwas anderes: Organisatorische Rahmenbedingungen können die Ladefrage komplett überholen. Silvia wollte die Tour eigentlich straffer planen, aber die Realität hat entschieden: "Jetzt sind wir nicht gepremst worden durch die Ladeinfrastruktur, sondern durch die Grenzen." (Silvia Brutschin, Organisatorin Rive to Dakar)
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Diese Folge startet mit einer unbequemen Beobachtung – gerade für die unvermeidlichen "Trading-Coaches"
In der neuen Folge greifen Stephan Gutknecht und Kevin Wandji Tchatat die aktuelle Stimmung rund um Rotblau auf. Nach der Fasnacht gehört da natürlich auch der eine oder andere Schnitzelbangg dazu. Im Fokus steht Stephan Lichtsteiner. Nach einem Monat im Amt mit fünf Niederlagen sowie je einem Unentschieden und Sieg sorgt sein Auftreten für Diskussionen, vor allem nach den harten Worten an das eigene Team zur «unterirdischen Mentalität». Unser Podcast-Duo ordnet ein, was solche Aussagen auslösen können und wie gefährlich sie für die eigene Garderobe werden können. Sportlich geht der Blick nach vorne auf Lausanne-Sport. Die Waadtländer sind Neunter, seit sechs Spielen sieglos, aber offensiv gefährlich und für den FCB seit Jahren ein unangenehmer Gegner. Stephan Gutknecht hält fest: «In den letzten elf Spielen gegen Lausanne gewann der FCB nur einmal. Das ist ein Angstgegner!» Den «Penalty-Podcast» gibt es jeden Freitagabend. Gerne nehmen wir Kritik, Lob oder auch Fragen entgegen. Idealerweise über www.basilisk.ch.
Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
Scham gilt oft als etwas Banales. Als Verlegenheit. Als peinlicher Moment. Als soziale Korrektur. In dieser Folge gehe ich an einen Punkt, an dem diese Erklärung zerbricht. „Ich schäme mich – also bin ich" ist keine provokante Formel. Es ist eine existentielle Beobachtung. Scham entsteht dort, wo ein Mensch sich selbst als wirklich erlebt. Als sichtbar. Als wirksam. Als jemand, der Raum einnimmt. Genau deshalb ist Scham kein Zeichen von fehlendem Selbstwert, sondern ein Hinweis darauf, dass Eigenwert längst gespürt wird. Ich spreche über eine Form von Scham, die im Coaching selten benannt wird. Eine Scham, die nichts mit Verhalten zu tun hat. Keine Grenzscham. Keine moralische Scham. Sondern eine Scham vor der eigenen Lebendigkeit. Vor Größe. Vor Klarheit. Vor Wirkung. Vor dem eigenen Gewicht im Raum. Diese Folge verbindet mentale Intelligenz mit existenzieller Tiefe. Mentale Gesundheit zeigt sich hier nicht als Optimierungsprojekt, sondern als Beziehung zum eigenen Sein. Selbstermächtigung beginnt an der Stelle, an der Menschen aufhören, ihren Rückzug mit „fehlendem Selbstwert" zu erklären, und beginnen, die Angst vor den Konsequenzen ihres inneren Wissens zu betrachten. Ich spanne den Bogen von Philosophie zu früher Prägung. Jean-Paul Sartre beschreibt Scham als Moment des Gesehenwerdens. Max Scheler versteht Scham als Schutzreaktion des Selbst. Donald Winnicott zeigt, wie Kinder lernen, ihre Lebendigkeit zu dämpfen, um Beziehung zu sichern. Brené Brown trennt Schuld von Scham und macht sichtbar, wie Identität unter Druck gerät. Friedrich Nietzsche öffnet den Blick auf eine Gesellschaft, die Abweichung moralisiert und Anpassung belohnt. Diese Perspektiven führen zu einer unbequemen Erkenntnis: Viele Menschen leiden nicht an Wertlosigkeit. Sie leiden an Existenzscham. An der frühen Erfahrung, dass ihr eigentliches Wesen zu viel sein könnte. Diese Folge ist ein Perspektivwechsel mit Widerstand. Sie spricht über Transformationsprozesse, die dort beginnen, wo Menschen aufhören, sich selbst zu verkleinern, um kompatibel zu bleiben. Sie richtet sich an Menschen, die spüren, dass sie längst wissen, wer sie sind, und die bereit sind, die innere Logik ihrer Scham zu verstehen. Keine Anleitung. Kein Wohlfühlformat. Ein Gespräch über Scham als Tor zur Wahrheit. Hier geht es zum Buch: https://buchshop.bod.de/ Jan, der moderne Skalde - Worte, die wirken! Ich bin Jan Schmiedel, ein moderner Skalde. Meine Reise ist meine Botschaft – eine Suche nach Klarheit, Wahrheit und dem Mut, sich selbst zu begegnen. In einer Welt, die dich mit Erwartungen und Lärm überflutet, glaube ich daran, dass wahre Freiheit nur entsteht, wenn du bereit bist, deine eigene Dunkelheit zu durchschreiten und dein Licht zu entdecken. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um Authentizität. Nicht darum, zu gefallen, sondern darum, zu erkennen, wer du wirklich bist. Ich lade dich ein, die Ketten zu sprengen, die du dir selbst angelegt hast, und den Weg zu gehen, der nur dir gehört. Gemeinsam erforschen wir die Pfade, die zu deinem wahren Selbst führen. Es geht nicht darum, etwas zu tun – es geht darum, zu sein. Zu fühlen. Zu wachsen. Die Weisheit liegt nicht in der Antwort, sondern in der Frage, die du dir selbst stellst. Wenn du bereit bist, die Masken fallen zu lassen und dich deiner eigenen Wahrheit zu stellen, begleite ich dich. Nicht als Lehrer, sondern als Weggefährte. Dein Licht und deine Freiheit sind keine Ziele – sie sind bereits in dir. Mein Weg hat mich dazu gebracht, dass ich eine schwere Depression mit suizidalität und einer komplexern Traumafolgestörung selber geheilt habe. Willst du mehr über diesen Weg erfahren? Finde mich auf meiner Webseite: Wahre Freiheit beginnt mit radikaler Ehrlichkeit – dir selbst gegenüber. #Selbsterkenntnis #JanSchmiedel #ErkennenIstLeben #MentaleFreiheit #Transformation #Perspektivwechsel #Selbstermächtigung #AuthentischSein #LebenImLicht
Am Sonntag, den 28.02. + 01.03. jeweils um 10 Uhr gebe ich die neuen Live-Workshops "Beziehungssicher werden!". Hier kostenfrei anmelden! 30 Sekunden Zusammenfassung: 1. Emotionale Stabilität ist die Infrastruktur – nicht das Ziel Die meisten Menschen behandeln emotionale Stabilität als Nice-to-have. Sie ist es nicht. Sie ist das Fundament für alles andere – deine Beziehungen, deine Entscheidungen, deine Lebensqualität. Wer das überspringt, baut auf Sand. 2. Instabilität erkennst du nicht am Drama – sondern an den Mustern Überreaktionen, schnelle Stimmungswechsel, Vermeidung, emotionale Taubheit – das sind keine Persönlichkeitsfehler. Das sind Signale eines Nervensystems unter Druck. Und Signale kann man lernen zu lesen. 3. Du bist nicht deine Gefühle – du bist der Mensch, der sie erlebt Der Unterschied zwischen „Ich bin ängstlich" und „Ein Teil von mir sendet Angstsignale" ist kein Wortspiel. Er ist der Unterschied zwischen Identität und Beobachtung. Und nur wer beobachtet, kann handeln. 4. Dein Körper ist kein Hindernis – er ist der Weg Emotionale Regulation passiert nicht nur im Kopf. Sie passiert im Körper, im Atem, im Nervensystem. Wer lernt, seinen Körper als Anker zu nutzen statt ihn zu ignorieren, hat das mächtigste Werkzeug direkt bei sich. 5. Konsistenz baut Stabilität – nicht Intensität Nicht das eine große Erlebnis verändert dich nachhaltig. Es sind die kleinen, täglichen Entscheidungen, die dein Nervensystem umprogrammieren. Wer täglich reguliert, baut Wurzeln. Und Wurzeln halten – auch im Sturm. Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch: Fülle 7 Fragen aus und buche dir ein kostenfreies Erstgespräch zur HEARTset-Journey: Hier klicken! Kostenfreier Bindungstypentest: Bist du Eisbär, Schwan oder Pinguin? Hier klicken!
In dieser Folge von Wandel mit Wirkung spreche ich mit Alejandro über Philanthropie und ihre Rolle im Zusammenspiel von Nachhaltigkeit, Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Wandel. Alejandro beschreibt Philanthropie als etwas zutiefst Menschliches, als die »Liebe zum Menschen«, die weit über Geld hinausgeht. Philanthropie ist kein neues Konzept und kein modernes Finanzinstrument, sondern ein Grundbedürfnis, das in allen Kulturen verankert ist. Gleichzeitig wird klar: Philanthropie ist wichtig, aber sie ist nicht die Lösung für alles. Sie ist ein Akteur im System, neben Staat, Wirtschaft, Kapitalmärkten, Regulierung und Zivilgesellschaft. Wir sprechen über kulturelle Unterschiede, persönliche Motive von Philanthrop:innen und darüber, warum Themen wie Bildung und Gesundheit weltweit weiterhin dominieren. Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Trend hin zu Umwelt, Klimawandel, Demokratie und institutioneller Stabilität, insbesondere in Europa und den USA. Ein zentraler Teil des Gesprächs dreht sich um die aktuelle Polykrise: massive Kürzungen öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit, geopolitische Spannungen und zunehmender politischer Druck auf Nachhaltigkeitsthemen. Philanthropie gerät dadurch stärker unter Beobachtung, wird politischer und zugleich vorsichtiger. Begriffe wie Green Hushing beschreiben diese Entwicklung sehr treffend. Meine Takeaways Philanthropie ist kein Geldinstrument, sondern vor allem eine Haltungsfrage Philanthropie kann Systeme nicht ersetzen, aber Impulse setzen Aktuelle Krisen haben Philanthropie politischer, aber auch vorsichtiger gemacht Green Hushing ist ein reales Phänomen, weitermachen ohne darüber zu sprechen Frauen spielen eine wachsende, aber noch unterrepräsentierte Rolle Kapitel 01:55 – Was ist Philanthropie? 03:12 – Kulturelle Unterschiede, Großzügigkeit und Community-Denken 05:12 – Philanthropie & Nachhaltigkeit 08:36 – Persönliche Prägung, Bildung, Gesundheit, Umwelt, neue Schwerpunkte 11:50 – Warum Umwelt- und Klimathemen an Bedeutung gewinnen 12:56 – Demokratieschutz als neues zentrales Thema 15:38 – Machtverhältnisse, Wirkung von Investitionen in Frauen und Bildung 17:24 – Top-Themen weltweit: Bildung, Gesundheit, Economic Development 18:30 – Politischer Gegenwind & Kritik 22:20 – Green Hushing 26:07 – Kürzungen & Grenzen der Philanthropie 29:28 – Lernen aus Covid 31:02 – Tech-Milliardäre & Verantwortung 33:01 – Frauen als Gamechanger 35:58 – Wo man sich über Philanthropie informieren kann 39:12 – Blick in die Zukunft 42:01 – Kooperation statt Ego Empfehlungen https://www.rockpa.org/knowledgecenter/media/ https://www.rockpa.org/philanthropy-roadmap/ Kontakt Alejandro Álvarez von Gustedt https://www.linkedin.com/in/aalvarezvg/ Wandel mit Wirkung Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/news/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Feminin & Frei Dein dreistündiger Live-Online-Workshop, für Frauen zwischen 25 und 55 Jahren, die ihre Beziehung zu Geld stärken, finanzielle Transparenz schaffen und einen sicheren Einstieg in die Geldanlage finden möchten. Termine: 7. März, 18. April, 16. Mai und 13. Juni von 10-13 Uhr https://www.trimpact.net/coaching/workshop/ Oder starte mit deinem Geld mit einem gratis 30-Min-Online-Austausch und schreibe mich einfach an! sd@trimpact.net Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
Für ihre Doku "No Mercy" hat die deutsche Regisseurin Isa Willinger verschiedene Filmemacherinnen getroffen, deren Werke feministische Perspektiven aufweisen. In Begegnungen mit Catherine Breillat, Virginie Despentes, Ana Lily Amirpour, Alice Diop, Valie Export, Nina Menkes und anderen geht es um Kunst und Patriarchat, gesellschaftliche Erfahrungen von Frauen und die Suche nach einem Female Gaze. Inspiriert von einer Beobachtung der Regisseurin Kira Muratova, dass Frauen in Wahrheit die härteren Filme machen, nähert sich Willinger auf ihrer Spurensuche auch intimen Themen wie Lust, Gewalt, Rache, Trauma. Pia Reiser und Christian Fuchs sprechen mit der Münchnerin über "No Mercy", eine alternative weibliche Filmgeschichte, wollen aber auch die spannende Titelfrage unbedingt klären. Sendungshinweis: FM4 Film Podcast, 23.02.2026, 0 Uhr
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 23. Februar 2026! Neulich hat der Islamhasser Irfan Peci ein Video über Neumünster gedreht, das zur Sache geht. Im Bild/Posting stehen u. a. groß und plakativ: „DIESE ISLAMISTEN SOLLEN KINDER BETREUEN!“ Visuell klar zugeordnet wird dieser Satz zum VIKZ Verband der Islamischen Kulturzentren e. V., die unter anderem die Merkezefendi-Moschee in der Christianstraße 22 betreiben. Die Überschrift zu dem Youtube-Video lautet: „Deal mit der Regierung! Türkische Islamisten übernehmen erste Kindergärten“ Gepostet von Amir Imeri, mit Bezug zur AfD Neumünster. Der Vorwurf lautet also: Der Verband der Islamischen Kulturzentren sei islamistisch und übernehme Kinderbetreuung bzw. einen Kindergarten in Neumünster. Das Wort „Islamist“ ist kein wertfreies Schlagwort, sondern bedeutet im deutschen Rechtsverständnis: Nähe zu verfassungsfeindlichen Bestrebungen. Auch wenn ich den VIKZ in einigen Punkten hart kritisiere: Der VIKZ wird nicht vom Verfassungsschutz als islamistisch eingestuft und es gibt keine offizielle Beobachtung als extremistische Organisation. Die Kombination aus „Islamisten + Kinderbetreuung“ erzeugt bewusst Angst und Gefährdungsassoziationen.️ Der im Screenshot gemachte Vorwurf ist meiner Meinung nach strafrechtlich hoch problematisch und sehr wahrscheinlich als üble Nachrede (§ 186 StGB) einzuordnen. Aber was weiß ich denn schon, was unsere Gerichte derzeit so beschäftigt und ob das den VIKZ überhaupt interessiert. Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ Mehr Rüstungsexporte in die Golfstaaten? Dramatische Zeitenwende in der Rüstungsexportpolitik und damit das völlig falsche Signal! +++ 15.300 mal die eigenen vier Wände: Neumünster hat eine Wohneigentumsquote von 37 Prozent +++ Selbst OpenAI-Chef Sam Altman spricht nun offen darüber: Manche Unternehmen nennen „KI“ bloß als Vorwand, um Kündigungen zu rechtfertigen Musik: Slaughterhouse (USA) Swan Wash (USA) Peppi P. (Berlin) Soutouda (Afghanistan)
Der Titel der heutigen Episode ist: Digitale Kolonie oder Souveränität? Europa steckt in einer Reihe von Herausforderungen, eine davon ist, wie wir die immer durchdringendere Digitalisierung zu unserem Vorteil nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren können. Ich freue mich besonders, für dieses sehr wichtige Thema zwei Gesprächspartner zu haben: Wilfried Jäger und Kevin Mallinger. Wilfried hat in Wien technische Physik studiert und anschließend eine Postdoc-Stelle im Bereich „Industrial Policy” am MIT in den USA angenommen. Danach war er als Berater mit Schwerpunkt IT-Einsatz tätig. Seine Konzernlaufbahn konzentrierte sich auf physische Infrastrukturen, zunächst im Bereich Eisenbahn und später im Rechenzentrumsbetrieb. Diese Tätigkeit hatte er auch in der Verwaltung inne, bis er vor ca. 8 Jahren den Schwerpunkt auf KI in der Verwaltung legte. Seine Interessensschwerpunkte sind digitale Infrastrukturen und Open-Source-Software. Neben der beruflichen Tätigkeit, und dies ist für diese Episode ebenfalls sehr wichtig, hat er vor mehr als 15 Jahren den Verein OSSBIG mitgegründet, der das Thema Unabhängigkeit und Souveränität auf unterschiedlichen Ebenen propagiert. Kevin ist Leiter der Forschungsgruppe Complexity and Resilience und verantwortlich für die anwendungsorientiere Forschung im Forschungszentrum SBA Research in Wien.Er ist im Bereich der Informatik und Komplexitätsforschung mit einem besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Technologien. Außerdem leitet er bei der Österreichischen Computer Gesellschaft die Arbeitsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit. Digitale Souveränität ist aktuell in aller Munde, besonders in Europa, aber ist es schlicht ein Buzzword, alter Wein in neuen Schläuchen oder relevant und wichtig? Ich nehme in diesem Podcast von Buzzword-Themen Abstand. Daher ist es aus meiner Beobachtung eine wesentliche Diskussion, die wohl seit mindestens 25 Jahren schwelt, und gerade wieder gehyped wird, dennoch aber von fundamentaler Bedeutung ist. Aber zunächst gehen wir einen Schritt zurück: Viele Zuhörer sind keine Techniker — warum ist Software und digitale Souveränität überhaupt ein Thema? Vor einigen Jahrzehnten war es noch schwer, die gesellschaftliche Bedeutung in der Breite der Gesellschaft klar genug zu machen, auch wenn die technisch/ökonomische schon einigen klar war. So erklärt sich unter anderem auch die Gründung der OSSBIG, von der Wilfried erzählt. Digitalisierung hat nun die gesamte Gesellschaft sehr offensichtlich in jeder alltäglichen Dimension durchdrungen — damit werden auch Abhängigkeiten und Gefahren in der Breite deutlicher. Was ist somit unter der Plattformisierung digitaler Infrastrukturen zu verstehen? Was sind die Folgen? Die gesamte Prozesskette ist ungleich komplexer geworden und damit natürlich auch die Fortpflanzung von Fehlern und Abhängigkeiten ausgeprägter. Hinzu kommt der evolutionäre Aspekt von Technik, das heißt, Neues wird immer auch auf Altem aufgebaut, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Situation ist eben keine rein technische mehr, sondern ist zu einer komplexen Gemengelage aus technischen, geopolitischen, militärischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Wie sehen wir digitale Souveränität und Autonomie? Wer ist souverän, in welcher Hinsicht? Welche Rolle spielen andere Schlagworte in diesem Umfeld, etwa Komplexität, Open Source und Open Protocol, Netzwerkeffekte? Ein Indikator für die Explosion an IT-Services und Diensten und daraus folgender Komplexität: »Wir haben IPV6 eingeführt, weil wir mussten — das hat mehr IP-Adressen als es Atome im Weltall gibt.« Welche Rolle spielen Marktmechanismen in diesem Kontext? Wie werden neue Technologien eingeführt? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? »Aus Spaß wird Ernst und aus Ernst wird Infrastruktur.« Technik ist meist ein zweischneidiges Schwert: »Auf der einen Seite gewinnen wir Freiheiten, auf der anderen Seite schaffen wir Abhängigkeiten auf einer anderen, meist systemischen Ebene.« Diese Abhängkeiten, diese Infrastruktur muss heute sogar global betrachtet werden. Single Points of Failure sind nicht mehr theoretisch, sondern immer wieder zu beobachten. »Durch die Komplexität verlieren wir den Überblick.« Abhängigkeiten gehen weit über die IT hinaus und sind teiweise zirkulär. Was bedeutet dies konkret? Software ist zwar ein virtuelles Gut, aber wird dadurch noch schneller weltumspannend wirksam. Wie wirkt Evolution in der Software? innerhalb einer Organisation marktwirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Unternehmen Open Source — wir funktioniert Evolution hier? Welche Auswirkungen hat das auf Eigentumsrechte, Verantwortlichkeit, Motivation, Zentralität vs. Dezentralität? Wer hat noch Kontrolle über die Systeme, die entwickelt werden und die sich evolutionär weiterentwickeln? Es kommen wieder die häufig genannten Fragen auf: Wo findet Steuerung und Kontrolle statt und wo soll sie vernünftigerweise stattfinden? Kann man Komplexität überhaupt sinnvoll zentralisieren? »Der Steuerungsmechanismus kann nicht weniger komplex sein als das System selber.« Kehren wir also wieder zu den frühen kybernetischen Erkenntnissen und Problemen zurück? Das wurde von W. Ross Ashby (und Stafford Beer) als Law of Requisite Variety bezeichnet. Was ist Edge Computing? Wie können verteilte Ansätze hier weiterhelfen? Aber wie schafft man die Abwägung zwischen größeren strategischen Überlegungen und operativen taktischen Entscheidungen? Wie lösen wir das Koordinationsproblem? Warum ist es weiter problematisch, Open Source und kommerzielle Software klar trennen zu wollen? Was ist nun die Überlappung zwischen Open Source/Protocol und Souveränität? »Souveränität bedeutet, dass ich genügend Handlungsoptionen in einem komplexen Umfeld habe. Jeder Mechanismus, der mir das ermöglicht, erhöht meine Souveränität.« Was sind Software-agnostische Daten? Was sind Protokolle und warum sind solche, die sich als Standard etabliert haben, kaum mehr wegzubekommen? Was bedeutet dies im Kontext der digitalen Souveränität? Software — alles schnell, Programme von gestern spielen keine Rolle mehr, jeden Tag eine neue App? Oder läuft wesentliche Software über Jahrzehnte, oder noch länger? Und die Daten, mit denen operiert wird, haben noch wesentlich längere Lebenszyklen. Wie gehen wir im Zeitalter der Digitalisierung damit um? Es gibt auch in der Privatindustrie Beispiele, wo Geschäftsfälle Daten und Code über ein Jahrhundert gewartet und betrieben werden müssen. Was bedeutet dies vor allem auch für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Infrastrukturen. Ich provoziere: Wenn wir aber der Realität der letzten Jahrzehnte ins Auge blicken so sind wir (in Europa) nicht längst eine digitale Kolonie und versuchen jetzt den Zwergenaufstand? Kein einziges der weltweit größten 25 Unternehmen (die ersten zehn fast ausschließlich IT-Unternehmen) ist europäisch und auch in einer Bewertung kritischer Technologien und deren Führerschaft spielt Europa keine Rolle. Haben wir also in Europa in allen wesentlichen Aspekten den Anschluss verloren? Was gibt es überhaupt noch zu tun? Wilfried bringt die »Gegenprovokation«: »Jedes System erlebt, bevor es zusammenkracht, seine große Blüte.« Wer wird gewinnen? Der Tyrannosaurus Rex oder die Säugetiere? Ist diese Metapher zutreffend? Welche unserer Provokationen gewinnt?
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Reframing ist mehr als ein Perspektivwechsel. Es ist die bewusste Arbeit am Rahmen zwischen Beobachtung und Bewertung – dort, wo Bedeutung entsteht und Handlungen vorbereitet werden. In dieser Episode lade ich dich ein, genau diesen Zwischenraum systematisch zu nutzen. Ausgangspunkt ist die Trennung von Beobachtung und Bewertung. Wer erkennt, mit welchem inneren Rahmen er eine Situation betrachtet, gewinnt Distanz – und damit Alternativen. Sieben Denkwerkzeuge für dein Reframing: Intensions-Reframe: Welche positive Absicht könnte hinter einem Verhalten stehen? Wofür könnte es – aus Sicht der handelnden Person – sinnvoll sein? Funktions-Reframe: Welche stabilisierende Funktion erfüllt ein Problem im System? Welche Dynamik hält ein Konflikt möglicherweise aufrecht? Kontext-Reframe: In welchem Umfeld wäre genau dieses Verhalten eine Stärke? Wo passt das, was hier irritiert, eigentlich gut hin? Zeit-Reframe: Wann war dieses Verhalten sinnvoll – oder wann könnte es wieder sinnvoll werden? Wie verändert sich die Bewertung entlang der Zeitachse? Kosten-Nutzen-Reframe: Welchen Nutzen erzeugt ein Verhalten, welchen Preis zahlen wir dafür? Was wird sichtbar, wenn wir nicht moralisch, sondern abwägend hinschauen? Beobachter-Reframe: Wie würden andere – etwa Kunden, Mitarbeitende oder die Geschäftsleitung – dieselbe Situation bewerten? Welche zusätzlichen Alternativen entstehen durch weitere Perspektiven? Skalierungs-Reframe: Woran würden Sie merken, dass es ein Prozent besser geworden ist? Wie lässt sich ein großes Problem so verkleinern, dass der nächste machbare Schritt sichtbar wird? Gerade der Skalierungs-Reframe knüpft an die lösungsorientierte Kurzzeittherapie von Steve de Shazer an. Nicht die perfekte Lösung steht im Vordergrund, sondern der nächste erkennbare Unterschied. Situationen sind nicht alternativlos. Alternativlos ist nur der Rahmen, durch den wir sie betrachten. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
Systemisch Denken - Systemtheorie trifft Wirtschaft, Theorie und Praxis für Ihren Beruf
Kann ein und derselbe Sachverhalt gleichzeitig ein Problem und kein Problem sein? In dieser Episode lege ich das Denkfundament hinter dem Reframing frei. Mir geht es nicht nur um eine Methode, sondern um die Frage, warum sie wirkt. Denn im systemischen Denken entsteht Bedeutung nie objektiv. Sie entsteht durch Beobachtung – und durch Bewertung. Wir schauen gemeinsam auf den Dreiklang aus Beobachtung, Bewertung und Handlung. Im Alltag verschmelzen diese Ebenen. Wir sehen etwas, bewerten es sofort – und handeln. Reframing trennt diese Ebenen gedanklich und öffnet damit neue Perspektiven. Ich zeige dir, wie du durch einen veränderten Rahmen zu anderen Bewertungen und damit zu anderen Handlungsoptionen kommst – in der Selbstreflexion, in Führungssituationen und in Teams. Gleichzeitig spreche ich über mögliche Missverständnisse wie toxische Positivität oder Bagatellisierung. Reframing macht Alternativen sichtbar. Wenn du deine Entscheidungsfähigkeit erweitern und bewusster führen willst, findest du hier das gedankliche Fundament. In der nächsten Episode baue ich darauf auf und stelle dir sieben konkrete Methoden vor. Wenn du mehr zu mir oder zu meinem Business erfahren möchtest, dann schaue hier: https://www.servicearchitekt.com
So hart gesellschaftliche Umbrüche für die direkt Betroffenen sind: Kämpfer, Bürger, Mitläufer, Täter, gibt es zusätzlich Kollateralgeschädigte, die wir nicht vergessen wollen: die Connaisseure der im Umbruch unvermeidlich untergehenden Kulturprodukte, der originären Kunst der überwundenen Verhältnisse. Hechelte man als Zoni Prä-89 noch jedem Hauch subversiven Kunstwerks hinterher: das nur im Westen erschienene Buch, der Film, der es gerade so durch die Zensur geschafft hatte und als kompromittiertes und meist ziemlich langweiliges Stück Zelluloid mit den immer gleichen Schauspielern deutlich braver war als erwartet, interessierte all das 1990 niemanden mehr. Dreißig Jahre später bekommt mich selbst ein guter Kundera kaum hinter dem Ofen hervor, sorry, Radim, zu viel Neues, Interessantes ist zu lesen, zu verstehen.Das gleiche Phänomen könnten wir nun, fünfunddreißig Jahre nach dem Mauerfall in den USA beobachten, wo aus einer fehlerhaften Demokratie ein waschechter Polizeistaat gemacht werden soll und keinen Redneck, keine Bluestate-Intellektuelle oder gar oppositionelle Politiker scheint es groß zu interessieren und wenn sie mal den Anschein erwecken, bleiben sie ratlos im Angesicht der Faschisten, als ob es keine Erfahrungen gäbe, wie mit solcherlei Vandalismus umzugehen sei.Das ist furchtbar für alle, die nicht weiß genug sind und von frisch angeheuerten Schergen der Ausländerbehörde ICE auf offener Straße entführt werden, furchtbar für die Angehörigen der Engagierten, die beim Versuch, das zu verhindern, erschossen oder schwer verletzt werden.Wie bekomme ich jetzt bloß die Kurve zur Kunst?Fangen wir noch mal an: War es das mit der liberalen Demokratie in den USA? Kommt jetzt der Polizeistaat von New Hampshire über Minnesota bis San Francisco? Und: war der nicht schon immer? Fing es nicht mit dem Sheriff an, damals, vor zweihundert Jahren, der den Bandenführer eigenhändig aufknüpfte, statt auf den Friedensrichter zu warten, der den Schänder am Ende freispricht? Und ließ zur selben Zeit nicht sein Kollege in den Südstaaten die Rollos runter, weil vor seinem Fenster der Plantagenbesitzer einen Sklaven teeren und federn ließ, weil sich seine Tochter in ihn verknallt hatte und die beiden abhaun wollten? “Was ist neu an Polizeiwillkür?”, kann man fragen.Neu ist die Haltung, vertreten von der amtierenden Regierung, dass das alles genau so in Ordnung war und gerne wieder so sein soll. Selbst im grimmigsten Western der die Geschehnisse verarbeitet, kommt am Ende der Friedensrichter und tadelt den Sheriff, damit der Zuschauer weiß, wo law her- und order hinkommt. Und 1861 wurde vom Norden ein ganzer Bürgerkrieg losgetreten, damit die Lynchjustiz im Süden ein Ende habe. Heute korrumpiert die Regierung die Justiz und erklärt zur Legende, dass es im Amerikanischen Bürgerkrieg um die Abschaffung der Sklaverei ging, erklärt stattdessen in Republikanischen Bundesstaaten eine Mindeheitenmeinung zum Curriculum, die versucht den Bürgerkrieg zum Kampf um die Rechte von Bundesstaaten zu machen.“Ok,” so die Frage, “wir sehen den Umbruch, aber was hat das mit der amerikanischen Kultur zu tun?”Die Antwort: “Rambo I - First Blood.”Der Vietnamrückkehrer Sylvester Stallone wird dort von einer Horde selbstgerechter Dorfbullen mit viel Munition und wenig Skill in Grund und Boden geschossen und es ist von Anfang an klar, auf wessen Seite man steht, wer der Gute ist, wer die Bösen sind. Und das wäre heute anders! Denn da bezeichnen Trump & Co. den auf offener Straße hingerichteten Krankenpfleger im Veteranenkrankenhaus, Alex Pretti, als Aufständigen, als Unruhestifter, als “would-be assassin“ gar. Nichts davon ist wahr. Die dummen Bullen aus Rambo I sind an der Macht. Das versaut den Filmgenuss, zu krass ist das Umkippen der Realität und kein Happy End in Sicht.Nun ist der Spin des ersten Rambo-Films - Hero: gut, Bullen: böse - ja eher ungewöhnlich. Normalerweise sind die FBI-Beamten clever, der Sheriff gutmütig mit Schmerbauch und großem Herz, und der Anwalt gewieft, wie er das Justizopfer raushaut. Aber, leider, auch so herum funktioniert die Kulturverlusttheorie: der ganze s**t ist vor dem Hintergrund von ICE-Konzentrationslagern und dem sinnlosen Erschießen von Bürgern einfach nicht mehr konsumierbar. Zumindest geht mir das so. Denn selbst wenn sich Kunstschaffende nicht dem Diktat der gesellschaftlichen Stimmung beugen (wie sie es im Allgemeinen wenigstens versuchen) und weiterhin die Heldenepen von Law und Order singen, die nötige kognitive Dissonanz, um das vergnügt zu konsumieren, kann ich nicht aufbringen.Ein paar Beispiele:Der letzte Reacher war nicht nur schlecht geschrieben, auch inhaltlich ist er nicht mehr haltbar. Wie kann man dem Buch die Story abnehmen, dass die Korruption im militärisch-industriellen Komplex durch den heldenhaften Einsatz moralisch aufrecht gehender Muskelpakete gestoppt werden kann, im Angesicht von Oracle, einem Privatunternehmen, das über die Jahre fast eine halbe Milliarde Dollar an die aktuelle Regierung spendete und im Gegenzug der US Air Force ihre Cloud verkauft? (Wer denkt, das sei ein Verlustgeschäft, hat das mit dem Technofeudalismus noch nicht verstanden.)Und selbst der letzte Michael Connelly, ein Lincoln Lawyer Thriller, der sich um die Verantwortlichkeit von AI Firmen für ihre Produkte und deren Konsequenzen kümmert und bei dem natürlich der gute Anwalt gewinnt, wirkt unglaubhaft, wenn sich die vorbildgebenden Firmen mit Millionenspenden an ihren Tanzbär passende Gesetze kaufen, die genau das im richtigen Leben verhindern. (Immerhin ist das Buch gut geschrieben und für ein solches Thema exzellent recherchiert).Gefühlt rutschen hier zwei Drittel der amerikanischen Popkultur in die Spalte “unlesbar”. Was bleibt da noch zu konsumieren? Vielleicht sowas:Oberflächlich nicht ganz so Fun wie ein brainless thriller von Lee Child wäre da zum Beispiel dieser Klassiker von Joseph Wambaugh: “Hollywood Station“. Erschienen in 2006, erzählt er als Episodenroman aus dem Alltag im titelgebenden Revier stationierter Streifenpolizisten. Das Ganze spielt Anfang der 2000er und die LAPD steht immer noch unter Beobachtung, nach den Misshandlungen Rodney Kings und den anschließenden Unruhen im Jahr 1992. Wir sagen zunächst “richtig so” und lernen sofort, dass nichts im Leben so eindeutig ist, wie man es auf dem Plenum, respektive am Tresen, postuliert, selbst hier in Germany. Die Lebensrealität so manchen Fußballfans jeglicher Vereinsaffilität ist das zustimmende Hochhalten der A.C.A.B.-Tapete samt obligatorischem Unvergessensgesang, um auf dem Weg vom Auswärtsspiel zum Bahnhof dann doch ganz froh zu sein, dass zwischen ihr und den Hansa-Idioten eine Hundertschaft steht. In dieser Hundertschaft steht dann so mancher gewaltbereite Neonazi, ein einzelnes schwarzes Schaf, keine Frage, absolut, das sagt ja auch die Polizeigewerkschaft, und neben dem faulen Apfel so mancher Idealist, der einfach der Fußballoma den unversehrten Nachhauseweg garantieren will. Dieses Spektrum, in letaler, erlebt die Los Angeleser Streifenpolizistin mit ihrem Partner in den seedy Hinterhöfen des Hollywood Boulevard und wir aufgeklärten Linksversifften müssen ein bisschen hart im Nehmen sein, wenn wir die Meinung der “boots on the ground” so ganz ungefilter zu lesen bekommen: Meinungen, nein: Urteile, man könnte fast sagen: Vorurteile, zu Minderheiten, zu Politikern, zu politischen Aktivistinnen, die wir glattweg als “rassistisch” abtun können, aber wenn die Meinungshabende dann vom schwarzen Pimp ein Auge ausgeschlagen bekommt und wir das alle haben kommen sehen, hinterfragen wir uns dann doch ein bisschen ergebnisoffener und exakt das ist es doch, was Literatur leisten soll. Ich als erklärter Todfeind der Kurzgeschichte bin natürlich gehandicapt ob der Struktur des Buches, aber da sich die Ministories am Ende zusammenfinden, ist das annehmbar. Es war die Zeit von “Smoke” und “Coffee and Cigarettes”, da konnte Joseph Wambaugh gar nicht anders.Deutlich neuer ist das (fast) Erstlingswerk des in den USA lebenden Tschechoslowaken Alexander Boldizar: “The man who saw seconds...”. Es ist noch nicht ins Deutsche übersetzt (er schreibt auf Englisch), aber das wird kommen, das Ding hat Preise gewonnen, es ist prädestiniert dafür, in einen erstklassigen Hollywoodthriller portiert zu werden und es ist frappierend aktuell, beginnt es doch mit einer klassischen Episode von Polizeiwillkür und endet in… man darf nicht spoilern, man darf nie spoilern, aber hier bei diesem Buch ist es noch verbotener als sonst. Nie wurde ein Buch geschrieben, welches von einem unrechtmäßigen Polizeistop in der New Yorker U-Bahn so exponentiell eskaliert. Man fragt sich alle Absätze, wie weit der S**t noch gehen soll, was denkt sich Boldizar als nächste Eskalationsstufe aus und man liegt immer daneben. Es ist ein “blast” in allen Wortsinnen und es ist, wie gesagt, hochaktuell.Hoffen wir, dass diese beiden Beispiele nicht die letzten einer untergegangenen Kultur sein werden. Ja, die, nennen wir sie: “Polizeikultur” in beiden Wortsinnen, als gelebte Handlung und als geschriebene Verarbeitung derselben, war nie frei von Dingen, die man kritisieren konnte, musste und vielleicht haben wir, und, wichtiger, die Amerikaner das nicht getan, was zweifellos zum heutigen Klima in den USA führt. Aber, sie war fun, sie war spannend, sie war interessant und man hatte als Europäer immer den bequemen Platz im Ohrensessel, von dem man aus sagen konnte “Ne... diese Amis, das könnte hier nie passieren!” und vielleicht nehmen wir die Ereignisse im beschriebenen und realen “Dort” zum Anlass, dass das “hier” auch so bleibt. Wenn der Preis dafür ist, dass man mal wieder ein anderes Genre lesen muss, bezahle ich den traurig grummelnd. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Die Nibelungensage ist bis heute Bestandteil deutscher Identitäts- und Erinnerungskultur. Der Ausgangspunkt des Vortrages ist die Beobachtung, dass das Nibelungenlied bis in die Gegenwart politische Deutungskonflikte auslöst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie und unter welchen historischen Bedingungen ein literarischer Untergangsmythos im 19. Jahrhundert zum deutschen Nationalepos werden konnte. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Transformation des Nibelungenliedes von dessen historischem Kern über die mittelalterliche Erzählung bis hin zu seiner nationalen und ideologischen Vereinnahmung im Kaiserreich und im Nationalsozialismus. Dabei werden Konzepte wie die der Kulturnation oder der Herkunft der Deutschen aus dem Germanentum im Verlauf der deutschen Geschichte ab dem späten 18. Jahrhundert betrachtet. Abschließend wird danach gefragt, inwiefern der Untergang der Nibelungen als Deutungsmuster über 1945 hinaus fortwirkt und in veränderter Form das politische und moralische Selbstverständnis im Deutschland der Gegenwart prägt.
In dieser Episode von selbst&frei teilt Markus Ihlenfeld, Mitgründer von woom, die ungeschminkte Wahrheit über den Aufbau des Weltmarktführers für Kinderfahrräder – von der Garage bis zu 150 Millionen Euro Umsatz. Markus erklärt, wie er gemeinsam mit Industriedesigner Christian Bezdeka aus einer simplen Beobachtung heraus eine Marke erschaffen hat, die heute jedes vierte Kinderfahrrad in Deutschland und jedes zweite in Österreich verkauft. Ohne Investoren, ohne Pitch-Deck, nur mit 500 Fahrrädern in der Garage – und dem unbedingten Willen, Kindern das beste Produkt zu geben. Besonders wertvoll: Seine ehrliche Reflexion über die ersten acht Jahre komplett ohne externe Investoren – finanziert durch Privatkredite, Crowdfunding und maximale Verschuldung. Markus spricht offen über die Realität hinter den Kulissen: Drei bis vier Jahre ohne Gehalt, Fahrräder in zusammengeschnittenen KTM-Kartons verschickt, nachts in der Garage schrauben nach 12-Stunden-Tagen bei Opel. Er erklärt, warum Top-Line-Growth wichtiger war als Profitabilität, wie sie durch jeden einzelnen Kunden persönlich betreut haben – teilweise Fahrräder in der Mittagspause nach Hause gefahren – und warum der Wiederverkaufswert ihrer Räder so hoch ist, dass Eltern sie sofort wieder loswerden. Die wichtigste Strategie: Aus der Sicht des Kindes denken – kleinere Griffe, leichtere Rahmen, bessere Ergonomie – und den Eltern ein Sorglos-Package bieten, das sie nie wieder über Kinderfahrräder nachdenken lässt. Besonders eindrucksvoll: Seine persönliche Journey vom Marketingdirektor bei Opel – der mit einem Flugzeug das GTI-Treffen am Wörthersee crashte – zum Vollzeit-Gründer, der seinen sicheren Job aufgab, während seine Frau die Familie versorgte. Markus spricht offen über die größte Herausforderung: Finanzierung – wie sie mit Privatkrediten in Millionenhöhe gewachsen sind, weil Banken und Investoren nicht an sie glaubten. Er erklärt, warum er nie wieder studieren würde – weder Bachelor noch MBA – und stattdessen direkt in Sales oder in ein Startup einsteigen würde. Die wichtigste Erkenntnis: "Ego ablegen, einfach machen und jeden einzelnen Kunden glücklich machen." Heute gründen Markus und Christian mit Pop-Top – höhenverstellbare Schreibtische für Kinder – das erste von zehn geplanten Startups in den nächsten Jahren. Ein radikales Plädoyer für Naivität, Mut und die Kunst, eine Marke zu bauen, die nicht von Marketing lebt, sondern von echter Mission und kompromissloser Qualität. Kapitel: 00:00:00 Intro: Vom Marketing Director zum Fahrrad-Weltmarktführer 00:01:57 Die Gründungsidee: Warum bessere Kinderfahrräder? 00:05:30 Von der Garage zum ersten Verkauf: Die ersten 500 Fahrräder 00:07:28 Produktentwicklung aus Kindersicht: Ergonomie statt Miniatur-Erwachsenenrad 00:10:55 Die ersten Kunden gewinnen: Jeder einzelne zählt 00:20:16 Der große Schritt: Vom Opel-Job in die Selbstständigkeit 00:29:24 Finanzierung ohne Investoren: Privatkredite und Bootstrapping 00:38:15 Wachstumsschmerzen: Mitarbeiter, Lager und Cash-Flow 00:40:48 KI und die Zukunft des Unternehmertums 00:50:11 Ratschlag an junge Gründer: Startup statt Studium 01:00:50 Die nächsten 10 Startups: Von WOOM zu PopTop selbst&frei wird im Auftrag von Vivid Money produziert – dem Geschäftskonto für Unternehmer.
In dieser Folge sprechen wir über das Konzept des Error Driven Learning im Hundetraining.Was ist damit eigentlich gemeint, wenn davon die Rede ist, dass Lernen über Fehler funktioniert – und was wird im Trainingsalltag unter diesem Begriff oft verstanden?Wir ordnen das Thema fachlich ein, sprechen über Lernen über Vorhersagefehler, über typische Denkfallen in der Interpretation von Verhalten und darüber, warum Fehler im Training nicht nur „passieren“, sondern eine Funktion haben können.Dabei geht es nicht um Methoden-Bashing oder Lagerdenken, sondern um die Frage, wie sinnvoll das Konzept in der Praxis tatsächlich greift – und wo es verkürzt oder falsch verstanden wird.Eine Folge über Training, Beobachtung, Hypothesen – und darüber, was Fehler im Lernprozess wirklich bedeuten können
Was passiert, wenn das Leben plötzlich stoppt und der eigene Körper sämtliche Kontrolle entzieht, hat Yavi kürzlich selbst erfahren. In dieser Folge spricht sie genau von diesen Momenten. Dabei geht es jedoch weniger um ihren kritischen Gesundheitszustand, der sie auf die Intensivstation geführt hat, sondern mehr um die Kunst, sich selbst zu führen, gerade dann, wenn nichts mehr planbar ist. Yavi spricht offen über Angst und Kontrollverlust und darüber, warum echte Selbstführung genau dann beginnt. Sie teilt, wie Loslassen zur Kraftquelle wird, Beobachtung zur Medizin und wie Dankbarkeit sowie bewusste Selbstgespräche Heilung und Klarheit bringen. Jede Krise birgt das Potenzial, das Leben neu und bewusster zu gestalten – mit mehr Liebe, Courage und Klarheit als je zuvor. Was hast du aus dieser Folge mitgenommen? Wir freuen uns auf deine Nachricht – schreib uns deine Gedanken. typed and talked with love, Yavi & das typed Team execYOUtive Mentoring & Masterclass für Frauen in Führung: https://www.typed.de/was-wir-tun/akademie/coachings/execyoutive fYOUtureMONEY - lade die Frequenz der Fülle in dein Leben ein: https://www.typed.de/was-wir-tun/akademie/workshops/live-workshops/fyouturemoney Schreib uns deine persönliche Nachricht per E-Mail an hello@typed.de YOUniversity Akademie: www.typed.de/was-wir-tun/akademie Yavis Instagram Kanal: www.instagram.com/yavi_moves/ Besuch unsere wunderschöne Website: www.typed.de AG1 Werbung⏐Informiere dich jetzt auf drinkag1.com/tymeout zu gesundheitsbezogenen Angaben und hole dir AG1 im Abo nach Hause, ganz ohne Vertragslaufzeit. Sichere dir bei deiner AG1 Erstbestellung einen gratis Jahresvorrat an Vitamin D3+K2 & 5 Travel Packs!
Citizen Science hat Expeditionskreuzfahrten in die Arktis und Antarktis grundlegend verändert. Reisende sind heute nicht mehr nur Beobachter spektakulärer Natur, sondern werden selbst Teil wissenschaftlicher Forschung. Ob bei der Identifikation von Walen über Foto-Datenbanken wie Happy Whale, bei Vogelzählungen, Eisbeobachtungen oder Beach Clean-ups an entlegenen Küsten – jede einzelne Beobachtung trägt dazu bei, die Polarregionen besser zu verstehen und langfristig zu schützen.In dieser Episode spreche ich mit Dr. Michael Wenger über die spannendsten Citizen-Science-Projekte an Bord von Expeditionsschiffen. Wir sprechen darüber, wie diese Programme funktionieren, welchen konkreten Nutzen sie für die Wissenschaft haben und warum gerade die Polarregionen auf die Mithilfe engagierter Reisender angewiesen sind. Michael erklärt, wie aus vielen kleinen Beiträgen belastbare Datensätze entstehen und weshalb Citizen Science nicht nur Forschung unterstützt, sondern auch den Blick der Reisenden auf diese sensiblen Regionen nachhaltig verändert.Eine Folge über Wissenschaft zum Anfassen, echte Beteiligung und die Frage, warum Expeditionsreisen weit über das reine Naturerlebnis hinausgehen.
Die Nominierungsphase für den Ö3 Podcast Award ist gestartet und was haltet ihr davon, wenn wir die Königs-Trophäe jetzt endgültig nach Tirol holen? Bis 27. Februar könnt ihr täglich unseren Podcast Liebreizend Extreme nominieren - wir zählen auf euch ;) In dieser Folge besprechen Sarah und Steff eine sehr bewegende Nachricht einer Hörerin, die eine Beobachtung machte, die wirklich bestürzt und zum Nachdenken anregt. Es gibt wie immer einige Beobachtungen aus der letzten Woche, aber die beiden besprechen auch, wie es sich anfühlt, wenn die eigenen Eltern plötzlich viel mehr Interesse für die eigenen Kinder haben und weniger für einen selbst. Was das mit uns macht und warum genau da Grenzen setzen wieder so wichtig wird.
Wimbledon-Finale 2008. Rafael Nadal besiegt Roger Federer. 6–4, 6–4, 6–7, 6–7, 9–7. Federer spielt auf seinem Lieblingsbelag. Er wehrt Matchbälle ab. Er kommt nach zwei verlorenen Sätzen zurück. Hält mental und spielerisch über fast fünf Stunden dagegen. Und Nadal gewinnt trotzdem. Nicht, weil Federer der schlechtere Spieler wäre. Nicht, weil Vorbereitung Erfolg garantiert. Sondern weil mentale Stärke sich darin zeigt, trotz Rückschlägen bis zum letzten Punkt handlungsfähig zu bleiben. Im Spitzensport weiss man das. Deshalb wird nicht nur trainiert, wie man spielt, sondern wie man spielt, wenn der Körper müde ist, der Kopf eng wird, ein Matchball vergeben wurde, der Gegner im psychologischen Vorteil ist. Szenenwechsel: Obergericht. Sachverhalt. Frage. Zeitdruck. Nervosität. Bewertung. Unterbrechungen. Fehler. Die mündliche Anwaltsprüfung. Auch hier ist das Wissen da. Auch hier wurde lange vorbereitet. Und auch hier entscheidet sich vieles nicht am Stoff, sondern daran, ob man unter Druck, unter Beobachtung, nach Unterbrechungen handlungsfähig bleibt. Die mündliche Anwaltsprüfung ist mehr Wimbledon-Finale als Bibliothek. Mehr Abnützungskampf nach vergebenen Matchbällen als reine Wissensabfrage. Diese Podcastfolge handelt davon, wie man sich auf genau solche Situationen vorbereitet: nicht mit mehr Lernen, sondern mit mentaler Struktur, Auftrittskompetenz und konkreten Steuerungstechniken. Worum es in dieser dieser Folge geht - Was Visualisierung wirklich ist – und warum es nichts mit Schönreden zu tun hat - Warum Stress nicht das eigentliche Problem ist, sondern der Verlust von Struktur - Wie man den „Matchball“-Moment trainiert: vom Wissen im Kopf zur Antwort im Raum - Wie man mit Blackouts umgeht - Wie man auf Unterbrechungen, Kritik und Angriffe reagiert - Wie man Fehler souverän korrigiert und wieder in den Denkfluss kommt - Wie man Antworten sauber abschliesst Kurz gesagt: Diese Folge zeigt, wie man unter Druck nicht perfekt wird – sondern funktional bleibt. Mentale Stärke bedeutet nicht „keine Nervosität“. Mentale Stärke bedeutet, Stress wahrzunehmen, ohne ihn zu bekämpfen; die eigene Aufmerksamkeit wieder in Ordnung zu bringen; nach Störungen schnell zurückzufinden und unter Beobachtung handlungsfähig zu bleiben. Diese Folge ist für dich, wenn du manchmal das Gefühl hast: „Ich kann das eigentlich – aber unter Druck kann ich es nicht immer abrufen.“ „Ich werde unter Druck zu schnell, zu unklar oder verliere den roten Faden.“ „Nach einem Fehler oder Kritik kippe ich innerlich.“ „Ich will in Drucksituationen stabiler funktionieren.“ Links zu diesem Podcast: - Das Buch zum Podcast: [Erfolgreich durch die Anwaltsprüfung (Bd. 5) - Management Anwaltsprüfung](https://www.duribonin.ch/produkt/erfolgreich-durch-die-anwaltspruefung-band-5/) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Basel, Frühjahr 1998. Peter Goller, erfahrener Ermittler und ausgewiesener Sektenkenner, soll für den baden-württembergischen Verfassungsschutz mehr über Scientology herausfinden. Die amerikanische Organisation ist in den 1990er-Jahren auch in Deutschland auf Expansionskurs, umgeben von Angst, Misstrauen und politischen Debatten. Goller will Informationen und sucht dafür auch Kontakt zu Scientology-Kritikerinnen in der Schweiz. Was als harmloses Treffen beginnt, entwickelt sich zu einem diplomatischen Skandal zwischen Deutschland und der Schweiz. Der Fall wirft bis heute Fragen auf – auch zur Rolle von Scientology und einer besonderen Abteilung der Organisation, dem „Office of Special Affairs” – dem womöglich ältesten privaten Geheimdienst der Welt. Hatte er seine Finger im Spiel? Wenn ihr mehr über das OSA erfahren wollt, hört auch in die begleitende Hintergrundfolge: „Wofür braucht Scientology einen Geheimdienst?” „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der plötzlich zum Spielball internationaler Interessen wird. Eine Geschichte über Geheimdienste, Macht, Paranoia und die dünne Linie zwischen legaler Beobachtung und verbotener Spionage. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Audiothek. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: „Deep Doku” erzählt wahre Geschichten aus Berlin und der Welt. Jede zweite Woche aus einer anderen Lebensrealität: Mal seid ihr im Technoclub dabei, dann in der Notrufzentrale der Feuerwehr oder im Frauengefängnis. Jedes Mal erzählt eine andere Person eine neue Geschichte. “Deep Doku” findet ihr in der ARD Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt. https://1.ard.de/deep_doku
Happy Finance Life | Inspiration & Motivation für dein Money Mindset, Business & Weiblichkeit
Instagram: https://www.instagram.com/desiree_salomon_/Website: https://www.desireebenke.com/Kontakt: coaching@desireebenke.comDankbarkeitstagebücher, Morgenroutinen, Achtsamkeits-Apps – ich habe alles probiert. Aber nichts hat mein Glückslevel so verändert wie diese eine winzige Gewohnheit, die ich von meinem 7 Wochen alten Sohn gelernt habe: Mit einem Lächeln einschlafen.In dieser persönlichen Folge teile ich, wie eine einfache Beobachtung meines Babys meine Abendroutine revolutioniert hat. Mein Sohn schläft jeden Abend mit einem zufriedenen Lächeln ein – egal, wie der Tag war. Keine Grübeleien über Morgen, keine To-Do-Listen im Kopf, keine Sorgen. Einfach nur: Lächeln und loslassen.Als ich anfing, das zu imitieren, passierte etwas Magisches. Ich bin noch glücklicher! Wenn du also statt mit Stress, Sorgen oder endlosen Gedanken einschlafen willst und dein gesamtes Lebensgefühl ändern willst, mach das!In dieser Folge erfährst du:Warum Babys die besten Achtsamkeitslehrer sindDie Wissenschaft hinter "mit Lächeln einschlafen" (Spoiler: Es verändert dein Nervensystem)Wie du diese 30-Sekunden-Routine noch heute Abend umsetzen kannstWarum das effektiver ist als klassische DankbarkeitspraxisWenn du nach einer einfachen, wissenschaftlich fundierten Methode suchst, um glücklicher und erfüllter zu leben – ohne komplizierte Routinen oder Tools – dann ist diese Folge für dich.
Viele von euch haben es bestimmt schon mitbekommen: Am 19. Januar sind nachts Polarlichter über Deutschland sichtbar gewesen. Entweder ihr wart gut informiert, oder ihr habt es erst am nächsten Morgen durch die Medien mitbekommen. So ein seltenes Spektakel möchte man natürlich nicht verpassen und wir haben gute Nachrichten: Die Chance auf weitere Polarlichter stehen gut! Damit ihr fürs nächste Mal auch bestens vorbereitet seid, haben wir euch heute einen kleinen Guide zusammengestellt, mit den wichtigsten Infos, wie, wann und wo du am besten die schönen bunten Lichter beobachten kannst. Hier findet ihr uns:Instagram: @allwissen.podcastMail: allwissen.podcast@gmail.comPatreon: @ALLwissenWebsite: allwissen-podcast.com
Interview über das Urteil gegen Antifaschist*in Maja T. am 04.02.2026 in Budapest zu acht Jahren „Zuchthaus“. Die interviewte Person war an fast allen Prozesstagen zur Beobachtung vor Ort im Gericht in Budapest und berichtet über das Urteil, dessen fehlende Rechtsstaatlichkeit und die Stimmung vor und im Gerichtssaal. Weiterführender Artikel: Eingebetteten Inhalt von mosaik-online.at öffnen
„New York im Gespräch“ – die erste Folge unseres neuen Mittwochs-Formats!Was passiert, wenn man den schnellen Takt des Lebens bewusst verlässt – und sich zehn Jahre lang dem Staunen widmet? Patrick Bringley arbeitete einst beim New Yorker, einem der renommiertesten Magazine der Welt. Doch nach dem frühen Krebstod seines Bruders Tom ließ er seine Karriere hinter sich und wurde Museumswächter – im legendären Metropolitan Museum of Art ("The Met") in New York.In seinem internationalen Bestseller „All the Beauty in the World“ (deutsch: „All die Schönheit dieser Welt“) erzählt Patrick, wie er inmitten der Kunstwerke des MET Trost fand – und in der Stille, der Schönheit und der schieren Menschlichkeit dieses besonderen Ortes wieder zu sich selbst. In dieser Folge spricht er mit Erik und Cedric über:seinen Weg vom Büroalltag im Hochhaus zum Leben in den Hallen eines der größten Kunstmuseen der Weltdie tiefe Verbindung zwischen Trauer, Glück und Kunstseine Lieblingswerke im MET – und warum gerade Peter Bruegels „Die Kornernte“ eine existenzielle Ruhe ausstrahltdie Vielfalt und Menschlichkeit hinter den Kulissen: Geschichten seiner Kolleg:innen aus aller Weltdie Magie von Langsamkeit, Beobachtung – und von Kunst, die nicht belehrt, sondern berührtEin bewegendes Gespräch über Verlust, Hoffnung, Mut, Schönheit – und darüber, wie Kunst unser aller Leben bereichern kann.Für die Eiligen unter euch:Min 0: Vorbemerkung & FormatvorstellungMin 6:10: Einführung mit CedricMin 11:15: Beginn des Gesprächs mit Patrick=== Über das Format „New York im Gespräch“ ===Ein Blick auf New York, eine Stadt, die fasziniert wie kaum eine andere – und auf Menschen, die sie prägen und von ihr geprägt sind.Seit einigen Jahren lebt unser Host Erik Lorenz in jener Metropole, die niemals schläft und ihn immer wieder ins Staunen versetzt. In „New York im Gespräch“ trifft er auf Menschen und Themen aus seiner Wahlheimat, die ihn begeistern – und hoffentlich auch euch.Der Titel ist bewusst doppeldeutig: Es geht um Gespräche über New York – aber vor allem um Gespräche in New York. Mit Menschen, die hier leben, arbeiten, wirken – und die uns zeigen, wie sie ihre Welt in dieser einzigartigen Stadt gestalten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was nach Einsätzen oft bleibt Nach Einsätzen passiert häufig etwas, das auf keiner Einsatzmeldung steht. Kein Alarm. Kein offizielles Nachgespräch. Und trotzdem ist es da. Der Übergang zurück in den Alltag holpert manchmal. Viele kennen diese Veränderungen Kürzere Antworten. Weniger Lust zu erklären. Gespräche, die anstrengender wirken als sonst. Nicht, weil etwas Schlimmes passiert ist, sondern weil der Kopf noch woanders ist. Widersprüche im Alltag Ungeduld bei Kleinigkeiten und gleichzeitig große Gelassenheit bei Wichtigem. Abstand zu Menschen, ohne sie abzulehnen. Dinge fühlen sich anders an, ohne dass man sie klar benennen kann. Keine Diagnose, keine Lösung Diese Folge will nichts erklären und nichts reparieren. Sie lädt ein, wahrzunehmen. Ohne Bewertung. Ohne Diagnose. Ohne Handlungsdruck. Einfach da sein lassen Vielleicht ist nicht alles, was normal ist, auch bedeutungslos. Und vielleicht dürfen manche Dinge einfach da sein, ohne dass wir sofort etwas daraus machen müssen.
Ideencouch – Der Podcast, der selbstständig macht mit Jan Evers
Diese Folge beginnt mit Frust – und endet mit einer großen Vision. Ben erzählt, warum ihn seine eigenen Massage-Erlebnisse jahrelang genervt haben: schlechte Buchung, liebloses Ambiente, kein Gefühl von Qualität. Irgendwann war klar: Das geht besser. Heute ist Soulhouse auf dem Weg, aus einem 5.000 Jahre alten Handwerk eine europäische Marke zu bauen. Du hörst, wie aus einer sehr persönlichen Beobachtung ein skalierbares Geschäftsmodell entsteht, gedacht vom Kunden her, sauber positioniert zwischen Thai-Studio und Luxushotel. Ben erklärt, warum gerade sogenannte Four-Wall-Businesses enormes Potenzial haben und wie Digitalisierung dabei hilft, Buchung, Zahlung, Planung und Wachstum effizient zu steuern. Besonders wertvoll: der klare Blick auf Finanzierung. Ben ordnet unterschiedliche Wege ein, erklärt die Logik hinter Family Offices, VC und Fremdkapital – und zeigt typische Fehler auf, die Gründer*innen bei VC-Deals teuer zu stehen kommen können. Diese Episode hilft dir zu verstehen, wie ein gutes Geschäftsmodell ganz praktisch wirkt: für mehr Freude, Wirksamkeit und zahlende Kunden. Wir wünschen dir viel Spaß beim Hören! Smart Business Control: Schaut jetzt bei Smart Business Control vorbei und meldet euch für die kostenlose Testphase an.Über die Personen: [Gast] Benjamin Schroeter ist Unternehmer aus Überzeugung. Nach seiner Zeit als Berater bei BCG gründete er das SaaS-Unternehmen Facelift, baute es auf über 250 Mitarbeitende und mehr als 2.000 B2B-Kunden auf und verkaufte das Unternehmen nach sieben Jahren an DuMont. Heute gründet er erneut – mit Soulhouse. Gemeinsam mit Rosa Tapper arbeitet er daran, Massagen und Self Care als europäische Marke neu zu denken. Sein Fokus: skalierbare Geschäftsmodelle, starke Marken und die Frage, wie sich klassische Dienstleistungen mit moderner Organisation und Technologie besser machen lassen.[Gastgeber] Dr. Jan Evers ist erfahrener Gründungsberater und selbst Unternehmer. Jan berät seit fast 20 Jahren Banken und Ministerien sowie wachstumsstarke Gründer*innen und Mittelständler – als Aufsichtsrat, Business Angel und Miteigentümer. Mehr Infos zu Jan https://everest-x.de/profil/ [Redaktion] Gesa Holz, Sarah Bechtloff [Technische Bearbeitung] Anne de ChénerillesWeitere Themen: LaborX Hamburg – Ideencouch #66 Geschäftsmodellarbeit - Ideencouch #93 – Mit ökonomischem Denken in der Geldanlage die Welt retten - Ideencouch #107 – Spin-off für den CCPI, Germanwatch Ideencouch #92 – Süßkartoffeln und WhatsApp: Die neue Ära der Landwirtschaft in AfrikaÜber die Ideencouch: Die Ideencouch ist ein Podcast von EVEREST. Wenn du Gründer*in bist, dich Startups faszinieren oder du als Unternehmer*in an deinem eigenen Unternehmen arbeitest, ist dieser Podcast genau der richtige für dich. Aus den Gesprächen zwischen Jan und seinen Gästen wirst du praktisches Wissen, anwendbare Erkenntnisse und kreative Anregungen für deinen Unternehmer*innen-Alltag mitnehmen. -- Du möchtest uns Feedback geben oder selbst Gast im Podcast sein? Schreib uns eine E-Mail an info@laborx-hamburg.de Wir freuen uns auf deine Nachricht! -- Partner -- LaborX -- Gründerplattform -- Firmenhilfe --SmartBusinessPlan – Smart Business Control
Der Möglichmacher Podcast mit Jan Schmiedel - Erkennen ist krasser als tun!
In diesem Tischgespräch mit Yvonne wenden wir uns einem inneren Motor zu, der unser Leben antreibt und zugleich erschöpft: dem Drang nach immer mehr. Mehr Reize. Mehr Tempo. Mehr Möglichkeiten. Mehr Ablenkung. Mehr Versprechen. Wir sprechen darüber, wie dieses Mehr zu einer Gewohnheit wird und wie aus Erwartung ein Dauerzustand entsteht. Wir erkunden, wie unser Nervensystem auf Unvorhersehbares reagiert und warum Dopamin unsere Aufmerksamkeit lenkt. Das Gehirn liebt das Nächste. Der nächste Impuls. Der nächste Scroll. Die nächste Chance. So entsteht ein Kreislauf aus Wollen ohne Sättigung. Genuss verliert Tiefe. Präsenz zerfällt in Fragmente. Die Welt wird lauter und innerlich leerer zugleich. Mentale Intelligenz zeigt sich an diesem Punkt als Fähigkeit zur bewussten Wahrnehmung. Wir betrachten unsere Routinen. Unsere digitalen Gewohnheiten. Unsere Beziehung zu Stress, Tempo und Unterhaltung. Mentale Gesundheit wächst dort, wo wir erkennen, was unser Nervensystem reguliert und was es dauerhaft unter Spannung setzt. Wir sprechen über Dauerstress als stillen Hintergrund unseres Alltags. Über Deadlines als Selbstprogrammierung. Über Ablenkung als Ersatz für Kontakt. Über die Biologie hinter unseren Entscheidungen. Nicht moralisch. Sondern menschlich. Wir verbinden Neurobiologie mit Lebenspraxis und machen sichtbar, wie Transformationsprozesse beginnen: durch Beobachtung, durch Sprache, durch kleine Richtungsänderungen. Selbstermächtigung entsteht dort, wo wir unsere Muster erkennen und Verantwortung für unseren Umgang mit ihnen übernehmen. Kein heroischer Umbruch. Kleine bewusste Schritte. Pausen als Trainingsfeld. Bewegung als Regulation. Musik als Rückverbindung. Körper als Kompass. Aufmerksamkeit als Ressource. Wir sprechen über Genuss ohne Zweck. Über Tanzen als Gegenwart. Über Stille als Nervennahrung. Über Freude als biologische Ordnung. Über das Verlernen von Dauerablenkung. Über Selbstführung statt Selbstoptimierung. Dieses Tischgespräch ist ein Perspektivwechsel auf ein zentrales Lebensgefühl unserer Zeit. Warum reicht es uns selten. Warum wird aus Fülle Hunger. Warum verwechseln wir Intensität mit Lebendigkeit. Warum verlieren wir den Kontakt zu dem, was uns wirklich nährt. Wir laden ein zu einem bewussten Blick auf den eigenen Lebensstil. Auf Gewohnheiten. Auf Sprache. Auf innere Antreiber. Transformationsprozesse beginnen hier nicht mit Lösungen, sondern mit Wahrnehmung. Mit dem Mut, sich selbst ernst zu nehmen. Mit der Entscheidung, wieder zu spüren statt nur zu reagieren. Diese Folge richtet sich an Menschen, die ihre mentale Gesundheit als Beziehung zu sich selbst verstehen. An Menschen, die mentale Intelligenz verkörpern wollen. An Menschen, die aus dem „immer mehr" ein „bewusst genug" formen möchten. Tischgespräch mit Yvonne. Über Dopamin. Über Gewohnheit. Über Freiheit. Über den Moment, in dem aus dem Mehr wieder Sinn wird.
Mein heutiger Gast im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast blickt auf Liebe, Dating und Nähe wie ein Meisterdetektiv auf einen Fall: Spannend, ehrlich und manchmal auch richtig schmerzhaft! Bestsellerautor Michael Nast ist heute bei mir. Ein Mann, der ausspricht, was viele fühlen, sich aber selten trauen zu sagen. Wenn Michael über Liebe, Dating und Nähe spricht, dann geht es um ehrliche Fragen, Selbstreflexion und um die großen Missverständnisse unserer Zeit. Sein eigener Weg ist dabei fast schon eine Geschichte für sich. Geboren in Berlin-Köpenick, Ausbildung zum Buchhändler, später Art Director in verschiedenen Werbeagenturen. Früher hat er Bücher verkauft. Heute schreibt er sie, Bestseller um Bestseller. Kein Zufall, sondern das Ergebnis genauer Beobachtung und einer Menge Mut zur Klarheit. 2015 wird seine Kolumne „Generation Beziehungsunfähig“ zu einem der erfolgreichsten deutschen Online-Texte des Jahres. Über eine Million Menschen lesen ihn allein in der ersten Woche. Weil plötzlich jemand das Gefühl in Worte fasst, das viele kennen. Wir wollen Nähe und sabotieren sie aber gleichzeitig. Der große Durchbruch folgt ein Jahr später mit dem Buch „Generation Beziehungsunfähig“. 46 Wochen Bestseller, elf Wochen Platz eins, übersetzt in neun Sprachen. Später wird das Buch sogar verfilmt, produziert von der Firma von Matthias Schweighöfer, mit Frederick Lau in der Hauptrolle. Aktuell steht der nächste Bestseller vor der Tür. „Generation Dating Burnout“. Ein Buch über emotionale Erschöpfung auf dem Singlemarkt. Über Menschen, die alles versuchen und trotzdem immer leerer werden. Und über die Frage, warum Liebe heute oft scheitert, bevor sie überhaupt beginnen kann. Passend dazu geht Michael Nast auch live auf Tour.„Generation Dating Burnout“. Am 9. Mai 2026 ist er in Berlin, in der Urania. Weitere Termine auf seiner Internetseite. Freut Euch auf ein intensives Gespräch mit einem Mann, der Dinge anspricht, weil sie einfach aus ihm raus müssen: Wir sprechen über seine Bücher. Seine Thesen. Seinen Blick auf Liebe und Beziehungen. Und ja, natürlich auch über seinen aktuellen Beziehungsstatus. Viel Spaß mit Michael Nast im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast und nehmt Euch Zeit, es wird heute eine etwas längere Therapiestunde. https://michaelnast.com/ https://www.instagram.com/michaelnast/ https://www.facebook.com/MichaelNastOfficial https://www.youtube.com/channel/UCNBNNuYTwZusWXkNvcAc3CQ https://open.spotify.com/show/6l7Q2iPJwkgg26XyHuiuXN?si=de0dfcc09c12417c&nd=1&dlsi=aa1e4907326b40ed https://podcasts.apple.com/de/podcast/generation-beziehungsunf%C3%A4hig/id1495162802 Bisherige Folgen: https://mitternachtstalk.podigee.io/082-neue-episode ************************************** https://www.instagram.com/jensherrmannofficial/?hl=de https://www.facebook.com/jens.herrmann.792 https://www.youtube.com/@JensHerrmann https://www.linkedin.com/in/jens-herrmann-9a6198136/ https://www.bbradio.de/ https://www.bbradio.de/shows/51d91f74-b052-42f5-978f-988dd1807ed9 https://www.instagram.com/bbradioofficial/ https://www.facebook.com/bbradioofficial https://www.tiktok.com/@bbradioofficial
Fri, 30 Jan 2026 17:40:00 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17267027/ac5a9b09-e76d-467c-af74-6d267ba49f68 e635d810400ea773a20c179327424ee5 Wolfgang und Stefan besprechen den Januar 2026 Alles hören Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der [Gästeliste] 00:00:00 Es war Januar Wolfgang und Stefan beginnen die Episode mit einem Rückblick auf den Monat Januar. Sie führen erste Themen ein, die den gesellschaftlichen Diskurs des beginnenden Jahres 2026 prägen. 00:00:52 Würths Weisheit Wolfgang thematisiert ein Interview des Unternehmers Reinhold Würth in der Augsburger Allgemeinen zur Arbeitsmoral in Deutschland. Würth kritisiert darin eine Verschiebung der Work-Life-Balance hin zur Freizeit und warnt vor einem wirtschaftlichen Verfall. Stefan hält dagegen, dass Deutschland derzeit eine sehr hohe Beschäftigungsrate und Stundenleistung aufweist. Sie diskutieren zudem die mediale Präsenz von Uschi Glas, die sich ebenfalls kritisch zur aktuellen Arbeitsmoral geäußert hat. 00:05:36 Weltstress besiegen Stefan referiert eine Beobachtung von Jeff Bezos zum Thema Stress, der laut Bezos primär durch unerledigte, bewältigbare Aufgaben entstehe. Er überträgt dies auf den politischen Diskurs und argumentiert, dass Stress auch dadurch entstehe, dass einfache Wahrheiten nicht ausgesprochen werden. Wolfgang ergänzt, dass dieses "uneigentliche Sprechen" insbesondere auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zu beobachten sei. 00:08:18 Wortfindungsstörungen in Nürnberg Stefan berichtet von seinem Besuch der ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und der dortigen "Trittfestmachung" der Zeppelintribüne. Er skizziert die deutsche Erinnerungskultur in Phasen: von der "kommunikativen Beschweigung" der Nachkriegszeit über die Schockpädagogik bis zur heutigen Spurensuche. Anhand eines Clips von Ralf Konersmann diskutieren sie die Bedeutung von Genealogie für das Verständnis der Gegenwart. 00:34:53 Davos – Carneys Schaufenster Wolfgang analysiert die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney in Davos, der das Ende einer "leidlichen Fiktion" in der Weltordnung ausruft. Carney fordert eine neue Ehrlichkeit der "Mittelmächte" und eine strategische Autonomie in Bereichen wie Energie und Finanzen. Wolfgang und Stefan setzen dies in Beziehung zum "America First"-Modell der Trump-Administration und dem Agieren des US-Handelsministers Howard Lutnick. 02:16:29 Salon-Anmerkungen Wolfgang gibt einen Ausblick auf den kommenden Salon, in dem das Buch "Zerfall der Weltordnung" von Patrick Kaczmarczek besprochen wird. Er erläutert die verschiedenen Abonnement-Möglichkeiten über Plattformen wie Steady, Patreon und Apple. 02:19:39 KI-Gespräche in Davos Stefan analysiert die KI-Debatten in Davos anhand von Beiträgen von Yuval Noah Harari, Alex Karp (Palantir) und Demis Hassabis (Google DeepMind). Harari warnt davor, dass KI als "Agent" die Herrschaft über alles Sprachliche, von Gesetzen bis zur Religion, übernehmen könnte. Karp und Hassabis diskutieren derweil die Schließung von technologischen "Loops", in denen Software sich ohne menschliches Zutun selbst verbessert und auf dem Schlachtfeld Fakten schafft. 03:31:08 Europäer in Davos Wolfgang beleuchtet die Positionen von Ursula von der Leyen und Friedrich Merz zur europäischen Souveränität. Von der Leyen betont die Notwendigkeit militärischer Aufrüstung und verweist auf europäische "Defense-Unicorns". Merz ruft das Zeitalter der Großmachtpolitik aus und kündigt eine Erhöhung der deutschen Verteidigungsausgaben auf 5 % des BIP an. Wolfgang ordnet diese Bestrebungen mithilfe der Großraumtheorie von Carl Schmitt und Brandon Sims ein. 04:08:56 Militärbischof zur evang. Friedensschrift Wolfgang präsentiert Ausschnitte aus einem Interview mit dem evangelischen Militärbischof Bernhard Felmberg zur neuen Friedensdenkschrift der EKD. Felmberg verteidigt darin den Begriff der "rechtserhaltenden Gewalt" und die Rolle der Kirche bei der Gewissensbildung. Stefan und Wolfgang kritisieren die Position der Kirche zu Waffenlieferungen und Präventivschlägen als widersprüchlich. 04:24:12 Person des Monats Stefan ernennt Markus Beckedahl zur Person des Monats. Er würdigt dessen Arbeit für Netzpolitik.org und das Zentrum für Digitalrechte sowie sein zivilgesellschaftliches Engagement für digitale Freiheitsrechte. 04:27:33 Adam Tooze empfiehlt das Lesen Wolfgang spielt einen Clip ein, in dem der Historiker Adam Tooze auf die Frage einer Studentin antwortet, welche Fähigkeit für den akademischen Erfolg entscheidend sei. Tooze betont die Wichtigkeit einer langanhaltenden, ernsthaften Aufmerksamkeit gegenüber Texten ("sustained attention"). 04:29:55 Salon-Hinweise Zum Abschluss der Episode wiederholen Wolfgang und Stefan die Hinweise auf den kommenden Salon und die neue Gestaltung ihrer Webseite. Sie verabschieden sich mit einem Ausblick auf weitere Diskussionen zur Erbschaftssteuer. full Wolfgang und Stefan besprechen den Januar 2026 no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 16362
Anlässlich der Museumsnacht Basel diskutiert SRF-Mundartredaktor Markus Gasser auf dem Münsterplatz live vor Publikum mit seinen zwei Gästen Flo Baeriswyl und Felix Rudolf von Rohr über Baseldeutsch. Die Kernfrage dabei: Wem gehört Baseldeutsch überhaupt? Man kann in Basel fragen, wen man will: Praktisch niemand wagt zu sagen, er oder sie spreche astreines Baseldeutsch. Die Vorstellung eines «korrekten» Stadtdialekts ist durch die Fasnacht, durch aktive Sprachpfleger und durch das zur Norm gewordene Baseldeutsch-Wörterbuch von Rudolf Suter aus dem Jahr 1984 so stark in den Köpfen verankert, dass die eigene Sprache immer davon abweicht. Wer sagt noch «allewyyl», «Zmoorge dringge» oder «Schungge»? Eben. Aber stimmt diese Beobachtung auch für die junge Generation? Oder hat diese ein ganz anderes Verhältnis zum Baseldeutsch? Wem «gehört» dieser Dialekt eigentlich? Wir reden darüber mit der jungen Autor*in und Journalist*in Flo Baeriswyl und dem Fasnächtler und Berufsbasler Felix Rudolf von Rohr - und wir beziehen Stimmen aus dem Publikum mit ein. Familiennamen Inauen, Indermaur, Inderwildi Alle drei Namen sind sogenannte präpositionale Wohnstättennamen: Zur lokalisierenden Präposition «in» kommt jeweils eine Ortsbezeichnung als Ergänzung. «Au» bedeutet 'Land am Wasser'); «Muur» oder «Mauer» benennt seinen ersten Namensträger wohl als Bewohner eines ummauerten Siedlungs- und Pflanzplatzes; «Wildi» bezeichnet im alpinen Gebiet der Schweiz in der Regel abgelegene, unkultivierte und raue Gebiete oberhalb oder am Rand von Siedlungen, die als Weideland und zur Gewinnung von Wildheu genutzt werden.
Während die Toleranz im Alltag weiter nach oben geht, ist die Beobachtung trotzdem, dass die Homophobie in gleichem Verhältnis stärker wird. Woran liegt das? Und was, wenn man das aufgeben möchte? Wäre dann nicht eine Massage der perfekte Einstieg? Und zwar eine gleichgeschlechtliche Massage.
Heute zu Gast ist C. Otto Scharmer, Begründer der Theorie U, des weltweit viel beachteten Ansatzes einer Praxis der Führung von der Zukunft her. Die zentrale soziale Technik hierin ist das Presencing.Scharmer ist Senior Lecturer am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Mitbegründer des Presencing Institute in Cambridge, Massachusetts. Er berät globale Unternehmen, internationale Institutionen und Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) in den USA, Europa, Afrika und Asien. Vom Deputy Secretary General der Vereinten Nationen wurde er in den Learning Council für die Umsetzung der UN-Agenda 2030 benannt. Gemeinsam mit Katrin Käufer, Lecturer und Programmdirektorin am MIT sowie Managing Director des Presencing Instituts, verfasste Otto Scharmer das Praxisbuch mit dem Titel Presencing zu der genannten zentralen Technik. Vorgestellt werden sieben bewährte Praktiken für die Transformation des Selbst, von Unternehmen und Gesellschaft. Das Buch ist soeben im Carl-Auer Verlag in der deutschsprachigen Edition erschienen. Wir trafen Otto Scharmer im Dezember 2025 zum Gespräch bei Carl-Auer Sounds of Science. Wir sprechen – neben vielem anderen – über Ökosystem-Leadership, warum die Ausrichtung von Aufmerksamkeit und deren Beobachtung so bedeutend ist und wie es möglich wird, unsere Governance-Systeme wirkungsvoll zu aktivieren. Otto Scharmer wird auch beim Kongress Systemische Zukunft einen der beiden Vorkongresse mitgestalten und beim Hauptkongress eine Keynote halten. Systemische Zukunft ist Titel und Thema des großen Kongresses, der von 28. April bis 1. Mai 2027 in Würzburg stattfinden wird. Es geht um die Zukunft des Systemischen in Beratung, Coaching und Führung – ein Projekt von Trenkle Organisation, der Carl-Auer Akademie im Carl-Auer Verlag und Trigon Entwicklungsberatung, in Kooperation mit Simon Weber Friends, osb International Systemic Consulting und der Hypnosystemischen Gesellschaft. Alle Informationen und Anmeldung unter www.systemische-zukunft.de – bis 30. Januar 2026 zum attraktiven Early-Early-Bird-Preis.Willkommen zum spannenden Gespräch mit Otto Scharmer. Und viel Spaß!
In der aktuellen Podcastfolge von “Nah am Wasser - ein Rügen - Reisepodcast” geht es um ein Naturschauspiel, dass jetzt, im Januar 2026, an vielen Orten in Deutschland erlebbar war, aber nur an wenigen Plätzen so intensiv wie auf der Insel Rügen.Polarlichter haben den Himmel über Deutschlands größter Insel erleuchtet. Axel Metz hat Polarlichter beobachtet, im Norden Rügens, auf der Halbinsel Wittow, am Strand unterhalb der Kreptitzer Heide und gibt in der aktuellen Podcastfolge seine Eindrücke und Beobachtungen wieder. Ausserdem geht es um einen der Hot Spots auf Rügen, wenn es um das Erleben des besonders klar sichtbaren Sternenhimmels auf der Insel geht: das Kap Arkona.Axel Metz tauscht seine Eindrücke des Polarleuchtens in der Nacht am Strand aus mit Andreas Heinemann vom Kap Arkona.Die beiden geben wertvolle Tipps für Touren zur Beobachtung des Nachthimmels auf Rügen und erklären auch, wie man, wenn man die Polarlichter auf Rügen verpasst hat, sich ein paar schöne Eindrücke dieses Naturschauspiels machen kann mit dem Besuch der Webseite www.kap-arkona.de.
Ein öffentlicher Familienstreit, der überraschend viele Menschen berührt: Brooklyn Beckham distanziert sich von seinen Eltern – und plötzlich wird aus Promi-Klatsch eine gesellschaftliche Frage. Jule und Sascha sprechen über Familie unter Beobachtung, Generationenkonflikte, Social Media und darüber, warum dieser Fall mehr ist als Boulevard.
Laut des Sachverständigenrat für Integration und Migration haben fast ein Viertel (22,5%) der Erwerbstätigen im Gesundheitswesen eine eigene oder familiäre Einwanderungsgeschichte. Ihr Anteil bei Ärztinnen und Ärzten ist besonders hoch. Eine aktuelle Umfrage der JUGAS mit fast 800 Teilnehmenden zeigt: Diskriminierung findet auch in unserer Gemeinschaft statt. Wir wollen diese Beobachtung einordnen, diskutieren welche Folgen das für den Berufsalltag und die Versorgung hat; aber auch, wie wir Chancengleichheit und Integration fördern können und welche Vorteile Diversität für Teams und Patientenversorgung bringen kann.
In dieser Folge wird gerechnet. Denn in der Astronomie gibt es nicht nur Beobachtung und Theorie. Dazwischen sitzt die Numerik und sie ist das Herzstück dieser Wissenschaft. Ohne numerische Methoden würden wir keine Planeten entdecken, hätten keine Gravitationswellen nachgewiesen und wüssten nichts über Dunkle Materie. Was die Numerik genau ist, wie sie funktioniert und wieso man davon im Studium überrascht wird, diskutieren Eva und Jana in dieser Folge. Unterstützt den Podcast gerne bei [Steady](https://steadyhq.com/de/cosmiclatte/), [Patreon](https://patreon.com/CosmiclattePodcast) oder [Paypal](https://paypal.me/cosmiclattepod) unterstützen!
Wir starten ins neue Jahr mit dieser Folge und greifen Reaktionen zu unserer letzten Episode auf, in der wir der Frage nachgingen, ob Pferde durch Beobachtung von uns Menschen lernen.Zu Gast ist Roswitha Zink, Initiatorin der Schnaubkorrespondenz. Die Schnaubkorrespondenz (engl. Audible Exhale Communication) wurde am Lichtblickhof entwickelt und in einer Pilotstudie mit Therapiepferden untersucht. In dieser Studie lernten Pferde über mehrere Monate, Schnauben gezielt als Kommunikationssignal einzusetzen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Tiere nach dem Training häufiger Schnauben und zugleich weniger Stressanzeichen zeigten, was auf eine bessere Stressregulation und erhöhte Entspannung hindeutet. Die Schnaubkorrespondenz wurde als Methode beschrieben, bei der Pferde ein Veto- oder Kooperationssignal geben können, das von Menschen wahrgenommen und genutzt werden kann. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Schnaubkorrespondenz praktisch funktioniert, wie sie im therapeutischen Setting eingesetzt wird und welche Bedeutung sie für die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd haben kann.Wenn du dich intensiver mit Schnaubkorrespondenz beschäftigen willst, gibt es einen Selbstlernkurs zur Einführung hier:https://lichtblickhof.at/2025/04/05/einfuehrung-in-die-schnaubkorrespondenz/Der Kurs wurde von Roswitha Zink und dem Team am Lichtblickhof entwickelt und umfasst Übungen zur Audible Exhale Communication. Der Lichtblickhof selbst findest du hier:https://lichtblickhof.at/In unserem Newsletter beschäftigen wir uns bald mit dem Thema „Einstieg ins Clickertraining und Ordnung im Chaos schaffen“. Dort gibt es auch den Rabattcode für den Schnaubkorrespondenz-Selbstlernkurs. Du kannst dich über unseren Linktree anmelden:https://linktr.ee/fairstaerkt
In dieser Folge gibt es eine Sonderausgabe im Rahmen des Sockenkalenders 2025. Thorsten Hahn (BANKINGCLUB), Marlen Schenk (S-Communication Services GmbH) und Malte Lange (msg for banking ag) diskutieren die Frage, welche Rolle finanzielle Bildung in einer zunehmend technologisierten Welt noch spielt. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Künstliche Intelligenz immer mehr Finanzthemen vorbereitet, erklärt und teilweise automatisiert entscheidet, während Betrugsmaschen professioneller werden und Scam-Fälle stark zunehmen. Im Gespräch geht es um Finanz-Avatare, KI-gestützte Empfehlungen, Sprachsteuerung im Banking und das Prinzip „Human in the Loop“. Deutlich wird, dass sich finanzielle Bildung verändert: weg von reinen Fachbegriffen und Produktlogiken, hin zur Fähigkeit, Empfehlungen einzuordnen, Transparenz einzufordern und Manipulation zu erkennen. Die drei diskutieren, warum Vertrauen, persönliche Beratung und emotionale Absicherung gerade bei großen finanziellen Entscheidungen weiterhin eine zentrale Rolle spielen und welche Verantwortung Banken, Technologieanbieter und neutrale Institutionen dabei tragen. KI kann Komplexität reduzieren, Orientierung geben und im Alltag unterstützen. Die eigentliche Entscheidung, das Verständnis für Risiken und das Bewusstsein für Betrug bleiben jedoch menschliche Aufgaben. Gerade deshalb braucht es in Zukunft nicht weniger, sondern eine andere Form von finanzieller Bildung. Mehr zur Sockenkalender-Aktion 2025 gibt es hier: https://lnkd.in/eSzPpBNG Ein großes Dankeschön an alle Partner, die wieder dabei sind – und an alle neuen, die dieses Jahr mitmachen: S-Communication Services GmbH | SCHUFA Holding AG | IBM | Sopra Financial Technology | msg for banking AG | Sachwert Invest GmbH | ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-AG | S Broker AG & Co. KG | Capnamic | Sparkassen Innovation Hub | KYCnow | Jürgen Weimann | Flow Factory | Sparkassen-Personalberatung GmbH | Stadtsparkasse Düsseldorf | Star Money | Mittelbrandenburgische Sparkasse | Volksbank Lahr eG | Sparkasse im Landkreis Cham Und danke an unsere Medienpartner: BANKINGCLUB | Finance Forward | Payment & Banking | Finance She Can | VersicherungsTech Magazin | S-FiF Frauen in Führung | 3x3=10 Podcast Viel Spaß beim Hören! Fragen, Anregungen und Feedback sehr gerne an mail@plaudertaschen-podcast.de Euer Plaudertaschen-Team Dieser Podcast wird präsentiert von: => Sparkassen Personalberatung - Top-Talente finden, statt lange suchen => S Broker AG & Co. KG - Innovative und bedarfsorientierte Lösungen „as a Service“ für das Wertpapiergeschäft der Sparkassen. => Sparkassen Consulting GmbH - Wir. Beraten. Sparkassen. Folge direkt herunterladen
Robin Schweiger ist erfahrener Spielejournalist und gründete 2014 gemeinsam mit Tom Goik "Hooked": Ein Vollsortimenter der Spielkultur, der von Podcasts über Livestreams bis YouTube-Kritiken eine Menge bietet. Damit gehört Hooked zu den dienstältesten Angeboten in der deutschsprachigen Gamingjournalismus-Welt - wenn man mal die traditionellen Verlags-Urzeittiere wie GameStar & Co. ausblendet. Seit 2014 ist eine Menge passiert - nicht nur auf der Welt, sondern auch bei Hooked: Vor fünf Jahren war Robin Schweiger zum ersten Mal bei "OK COOL trifft" zu Gast und erzählte dort von den bis dato größten Erfolgen, den Stärken, aber auch den Schwächen im Angebot von Hooked. Schon damals stellte er fest, dass die Zahl der zahlenden Supporter, die seine Arbeit maßgeblich finanzieren, stagnierte. Nun ist Robin Schweiger wieder bei "OK COOL trifft" zu Gast und reflektiert gemeinsam mit Gastgeber Dom Schott, was sich seit seinem letzten Besuch verändert hat - bei Hooked, aber auch in seinem ganz persönlichen Leben. Ein roter Faden aber ist geblieben: Stagnierende, sogar leicht sinkende Supporter-Zahlen. Über diese Beobachtung spricht das Duo, außerdem geht's um die Erfahrungen beider Podcaster, die sie in der Welt es Crowdfunding-Spielejournalismus gemacht haben. Und nicht zuletzt ist es ein Gespräch unter Freunden, die sich endlich mal wiederhören.
In dieser Folge des Praxis Erfolg Podcasts spreche ich über eine Beobachtung, die mich in den letzten Wochen ehrlich überrascht hat – und die für Zahnarztpraxen weitreichende Konsequenzen hat: Viele Patienten kennen weder den Namen ihres Zahnarztes noch den Namen der Praxis, in der sie behandelt werden. Anhand eines kleinen persönlichen Experiments zeige ich, warum genau das ein Warnsignal ist – und was es darüber aussagt, ob eine Praxis es schafft, dauerhaft im Kopf der Patienten zu bleiben. Dabei geht es nicht um plakatives Marketing oder hohe Werbebudgets, sondern um die entscheidende Frage: Was machen Sie im Praxisalltag wirklich anders als andere? Außerdem lade ich Sie zu einem ganz besonderen Fortbildungsformat ein: Inside KU64 – ein exklusiver Blick hinter die Kulissen von Deutschlands größter Zahnarztpraxis, inklusive ehrlicher Einblicke in Zahlen, Strukturen, Marketing und Praxismanagement. Buchen Sie sich jetzt Ihre Tickets: https://www.svenwalla.de/ku64
► Tickets für die TOUR - HIER!!!: https://www.ticketmaster.de/artist/nizar-shayan-die-deutschen-podcast-tickets/1261474Jay Khan, der ehemalige Frontmann der Mega-Boyband US5 und Reality-TV-Star (Dschungelcamp), ist zu Gast bei Die Deutschen Podcast und rechnet schonungslos mit seiner Vergangenheit ab. In dieser emotionalen und extrem offenen Folge spricht Jay Khan Klartext über die Lektionen, die er in der harten Musikindustrie lernen musste.Haben Manager seine Karriere ruiniert? Wie hat er den Hype und den anschließenden Fall erlebt? Und wie geht er heute, nach all den Skandalen und Schlagzeilen der Klatschpresse, mit Hass und Cancel Culture im Netz um?Von den Anfängen der Boyband über die Geld-Lektionen im Showgeschäft bis hin zur Realität hinter den Kameras des Dschungelcamps: Das ist die ungeschminkte Story eines Mannes, der gelernt hat, zu seinen Meinungen zu stehen. Ein Muss für alle, die wissen wollen, was wirklich hinter den Kulissen von Reality TV und Popstar-Ruhm passiert!Verpasse nicht dieses Deep Dive über Jay Khan, die dunklen Seiten des US5 Managements, Boyband Verträge, die finanzielle Realität nach dem großen Erfolg und wie man im Rampenlicht mit öffentlicher Kritik umgeht. Ein ehrliches Gespräch über Medienmanipulation, Beziehungen unter Beobachtung und Cancel Culture Deutschland.Klicke jetzt auf ▶️ abonnieren, um keine Folge mehr zu verpassen! Alle Kanäle | Jay Khanhttps://www.youtube.com/@JayKhanOfficialhttps://www.facebook.com/jaykhanofficialhttps://www.instagram.com/jaykhanmusikhttp://www.jaykhan.nethttps://amzn.eu/d/fkGbgXMhttps://open.spotify.com/intl-de/artist/3UOj3lJ8vdKD7flSH9VH27?si=FMSutMvLS1iH9YAjtxHmygAlle Kanäle | Die Deutschen► Folgt uns: https://linktr.ee/diedeutschen► Werdet Teil der Community auf Patreon:http://www.patreon.com/diedeutschenpodcast/membership
Neue Fälle für Miss Marple. Agatha Christies legendäre Detektivin kehrt zurück – mit brandneuen Geschichten, geschrieben von renommierten Autorinnen. Die britische Krimiautorin Ruth Ware lässt ihre Geschichte ganz traditionell in St. Mary Mead spielen - dem Dörfchen, in dem Miss Marple lebt. Die ist an Weihnachten zu Nachbarn eingeladen. Was gibt es Schöneres als auf eine dicke Schneeschicht im englischen Garten zu schauen, während man selbst unter Mistelzweigen am Kaminfeuer sitzt und sich auf Roastbeef und Plumpudding freut? Wären da nicht diese lauten Dashwoods, die ebenfalls zu den Gästen zählen. Und das Unglück, das über die Weihnachtsgesellschaft hereinbricht.... Diese Lesung hören Sie im «Krimi»-Podcast. Den Link zum Audio finden Sie unten bei «Mehr zum Thema». In Ruth Wares Geschichte gibt es für alle Miss Marple-Kenner ein Wiederhören mit alten Bekannten: So ist Miss Marples heiss geliebter Neffe Raymond mit von der Partie, zusammen mit seiner Frau Joan. Auch der Scotland Yard-Beamte Sir Henri Clithering taucht in Agatha Christies Marple-Geschichten immer wieder auf. Und die Bantrys, die Gastgeber, kennen eingefleischte Miss Marple-Fans natürlich auch noch aus dem Dienstagabend-Club, der in den allerersten Marple-Geschichten gemeinsam schwierige Rätsel knackte. «There is no detective in England equal to a spinster lady of uncertain age with plenty of time on her hands.» Mit diesem Satz schuf Agatha Christie eine Figur, die bis heute fasziniert: Miss Marple. Die schüchterne, blitzgescheite Jungfer aus dem fiktiven Dörfchen St. Mary Mead ist keine Detektivin der spektakulären Methoden. Stattdessen setzt sie auf stille Beobachtung ihrer Umgebung, profunde botanische Kenntnisse und ein grundsätzliches Misstrauen gegenüber der menschlichen Natur. Und löst so jeden Fall präzise, unspektakulär und doch verblüffend treffsicher. 1927 trat sie erstmals in einer Kurzgeschichte auf, später folgten zwölf Romane und zahlreiche weitere Geschichten. 1979 erschien der letzte Band – Miss Marple überlebte ihre Schöpferin damit um drei Jahre. Nun erlebt die berühmteste Hobbydetektivin eine Renaissance: Zwölf zeitgenössische Krimiautorinnen aus England und den USA haben neue Geschichten geschrieben – ganz im Geiste Agatha Christies und oftmals mit vielen Verweisen auf den «Miss Marple-Kosmos». Aber auch mit Themen, die in den Krimis der grossen Autorin weniger zum Tragen kamen: Rassismus im Commonwealth, sozialer Snobismus oder die gesellschaftlichen Umbrüche in den 1960er Jahren. SRF hat vier ausgewählte Geschichten als Lesungen mit Musik produziert. Aus «Miss Marple: Zwölf neue Kriminalgeschichten», erschienen im Hoffmann und Campe Verlag, © 2022 Agatha Christie Limited. Alle Rechte vorbehalten. AGATHA CHRISTIE und MARPLE sind eingetragene Marken von Agatha Christie Limited im Vereinigten Königreich und darüber hinaus. Publiziert mit freundlicher Genehmigung von Agatha Christie Limited. __________ aus dem Englischen von Alexander Weber gelesen von Nikola Weisse Komposition: Lukas Fretz Tontechnik: Tom Willen Einrichtung: Susanne Janson Produktion: SRF 2025 Dauer: 78' Hier geht es zu allen Lesungen "Neue Fälle für Miss Marple" https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-1-das-boese-in-kleinen-ortschaften?id=AUDI20251211_NR_0004 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-2-die-jadekaiserin?id=AUDI20251218_NR_0005 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-3-miss-marples-weihnachten?id=AUDI20251225_NR_0009 https://www.srf.ch/audio/krimi/neue-faelle-fuer-miss-marple-4-eine-toedliche-hochzeit?id=AUDI20260101_NR_0003
Dr. Peter Tauber befasst sich mit der Frage, wie es um die Sicherheit Deutschlands steht und welche politischen, militärischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Diese „Zugehört“-Folge wurde bei der 64. Internationalen Tagung für Militärgeschichte (ITMG) im November 2025 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden aufgezeichnet. Begriffe wie Kriegstüchtigkeit und Wehrhaftigkeit waren lange Zeit nicht im öffentlichen Diskurs Deutschlands präsent, heute stehen sie in dessen Fokus. Ausgehend von der Beobachtung, dass die Geschichte der Bundesrepublik als eine fortwährende Suche nach Sicherheit verstanden werden kann, ordnet der Parlamentarische Staatssekretär a.D. und promovierte Historiker Peter Tauber die aktuellen sicherheitspolitischen Debatten ein. Unsere Sicherheit als gemeinsame AufgabeTaubers Vortrag beleuchtet drei zentrale Ebenen: die Rolle der Politik, den Zustand der Bundeswehr und die Verantwortung der Gesellschaft. Besonders ausführlich geht Tauber auf die gesellschaftliche Dimension von Sicherheit ein. Er verweist auf aktuelle Studien des ZMSBw, die zeigen, dass sich das Bedrohungsbewusstsein in der deutschen Bevölkerung seit 2022 deutlich verändert hat. Sicherheit dürfe nach Tauber nicht allein als Frage von Zuständigkeiten verstanden werden, sondern als gemeinsame Verantwortung. Die zentrale Frage laute daher nicht nur, wie sicher Deutschland ist, sondern was heute getan werden muss, um auch künftig in Frieden und Freiheit leben zu können.
1958 berichtete ein Astronom, er habe beobachtet wie im Mondkrater Alphonsus ein Vulkan eine Wolke ausgestoßen habe. Die vermeintliche Entdeckung passte zur Mondeuphorie der Zeit. Inzwischen ist klar: Auf dem Mond gibt es keine aktiven Vulkane. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Es wird mal wieder Zeit, eine kleine Bilanz des Vaterseins zu ziehen – diesmal mit der bescheidenen Frage: Wären wir eigentlich gern unser eigener Vater gewesen? Nach vielen Worten des Lobes, ein paar Laut-werd-Momenten und Max' Streit der Woche landen wir bei einer Beobachtung, die uns jedes Mal irritiert und amüsiert: Wie Kinder reagieren, wenn sie uns beim Küssen erwischen. Und bevor die Folge, völlig erwartbar, in einen netten Plausch unter Tierfreundinnen abdriftet und Jakobs Nager-Idee die nächste Evolutionsstufe erreicht, fragen wir uns noch, ob Nina Chuba und Apache 207 eigentlich pädagogisch wertvoll sind oder die Wahrnehmung unserer Kinder so beeinflussen, wie wir's lieber nicht hätten. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/beste_vaterfreuden Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Hominins and feathered dinosaurs get all the publicity, but what even is a non-mammalian synapsid? They are some of the weirdest and coolest fossils in the fossil record, and they get almost no attention! Join Todd and Paul as they chat with paleontologist Matt McLain about these weird fossils. Do they really prove mammal evolution, or is there much more to the story? Find out on this episode of Let's Talk Creation!Episodes mentioned in this episodeEpisode 8Where is My Missing Link?https://youtu.be/KlHuBactLEEEpisode 42Why are Horse Fossils Important to Creationists?https://youtu.be/ZtDvd7mcAQgPlaylist of Paleoanthropologyhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLOzn-NecEi8EQEPL-CsmVZRo--osOXXFfMaterials Mentioned in this EpisodeThe origin and evolution of mammalsTS Kemp https://global.oup.com/academic/product/the-origin-and-evolution-of-mammals-9780198507611?cc=us&lang=en&von Baer, Karl Ernst. Über Entwickelungsgeschichte der Thiere. Beobachtung und reflexion. [On the Developmental History of the Animals. Observations and Reflections]. Königsberg: 1828. http://www.biodiversitylibrary.org/item/28306Written in GermanBiography on von Baer.https://www.britannica.com/biography/Karl-Ernst-Ritter-von-Baer-Edler-von-HuthornKemp, TS. 2009. Phylogenetic interrelationships and pattern of evolution of the therapsides: testing for polytomyhttps://www.tskempoxford.com/_files/ugd/0c689e_1b3b7fcb16b4447e848ad84a1362b1f6.pdf