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Bruder Christian Vor einigen Jahren ist Bruder Christian aus Deutschland in die Mission nach Albanien gegangen. Vorher war er auch schon in Peru. Doch heute heißt es im Evangelium, dass Jesus seinen Jüngern ganz klar sagt, sie sollen nicht in andere Länder gehen, sondern in ihrer Heimat bleiben. Später ändert sich dieser Auftrag jedoch. Bruder Christian sieht darin die Chance im kleinen anzufangen. [Evangelium: Matthäus, Kapitel 9, Vers 36 bis Kapitel 10, Vers 8] In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden! Dann rief er seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen. Die Namen der zwölf Apostel sind: an erster Stelle Simon, genannt Petrus, und sein Bruder Andreas, dann Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und sein Bruder Johannes, Philíppus und Bartholomäus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Thaddäus, Simon Kananäus und Judas Iskáriot, der ihn ausgeliefert hat. Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht den Weg zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samaríter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel! Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe! Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Diesen Frühling wurde bekannt, dass der ehemalige „Nebelspalter“ Redaktor Dominik Feusi als Bundeshausredaktor zur NZZ wechseln soll – dieser verlor die Stelle aber wieder vor Antritt. Der Grund: Feusi hat beim „Nebelspalter“ eine Analyse zum Krieg zwischen dem Iran und Israel zu 90% vom Telegraph abgeschrieben. Konsequenzen innerhalb der NZZ? Keine, lediglich die Anstellung wurde zurückgezogen. Wir diskutieren, was es bedeutet, wenn problematische Akteure ins Herz einer solchen Redaktion geholt werden, während kritische Stimmen gehen. Und warum es wenig überraschend ist, dass Menschen das Vertrauen in Medien verlieren, wenn ein altes Medium wie die NZZ es nicht schafft, so eine Geschichte sauber aufzuarbeiten.Ausserdem sprechen wir in dieser Folge Meyer:Wermuth über das Nachrichtendienstgesetz: Überwachungsmassnahmen wie Telefonabhörung sollen neu nicht mehr nur bei Terrorverdacht, sondern auch bei sogenanntem gewalttätigem Extremismus möglich sein – ein bewusst schwammig formulierter Begriff, der auch bei Demo-Teilnahmen oder politischen Aktivismus greifen könnte.Und schliesslich: Der Ständerat entscheidet über bis zu vier zusätzliche Sonntagsverkäufe. Nur grosse Ketten würden davon profitieren und die Arbeiter:innen stark darunter leiden. Ein kollektiver freier Tag wie der Sonntag hat eine wichtige gesellschaftliche Funktion – und die Stimmbevölkerung hat solche Ausweitungen in der Vergangenheit immer wieder abgelehnt.((01:44)) NZZ/Feusi((09:13)) Nachrichtendienstgesetzt((17:43)) Sonntagsverkauf((23:43)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Feministischer Streik, Wahlen Kosovo & Armenien, Jositsch-Austritt, Männerfussball-WM)
Ließen sich die zuletzt von mir rezensierten Bücher eher storyorientiert an, ging es vor allem um Effekt und Fortgang, sind wir mit Robert Seethalers “Der Trafikant” endlich wieder beim Gefühl. Wir lesen von der großen Liebe einer alleinerziehenden Mutter zu ihrem Sohn, die völlig ohne inzestiöse Gedanken daherkommt, obwohl die beiden in der tiefen Einsamkeit eines Bergdorfes am Rand der Alpen leben, der Sohn jetzt schon siebzehn Jahre zählt und die Mutter nicht unsexy daherkommt. Letzteres hilft ein bisschen, denn wir sind im Jahr 1937, und da reicht das Einkommen einer alleinstehenden Mutter in einem Dorf im Salzkammergut nie im Leben für einen Zweipersonenhaushalt, egal ob als Bäuerin oder Kellnerin im lokalen Gasthaus. In der Saison ist man auf die Zuwendungen des einen oder anderen Touristen angewiesen, im Winter ist Franzens Mutter froh, dass der Gastwirt, der reichste Mann im Dorf, ein Auge auf sie hat. Zum Glück ist er halbwegs ein Kavalier, zumindest nicht knausrig, er isst gern, trinkt dazu seine 8 Biere und 4 Schnäpse und stinken tut er auch nicht, ist er doch ein leidenschaftlicher Schwimmer im kristallklaren Bergsee, direkt vorm Haus der Kleinstfamilie. Leider isst er gern, trinkt Biere und Schnäpse und hatte, von dem bisschen Sturm, der gerade überm Dorf tobt, unbeeindruckt die Hosen runtergelassen und war mit starken Zügen bis in die Mitte des Sees geschwommen, als aus dem Un- ein Gewitter wurde und nun ist er tot, wie die Mutter ihrem Sohn berichtet, und beiden ist augenblicklich klar, dass es das war mit Franzens Kindheit, bei allen Widrigkeiten wohlbehütet wie sie war. Die Mutter habe da eine alte Bekanntschaft, ein bisschen geheimnisvoll, ein Mann auf alle Fälle, alleinstehend, der sich bereit erklärt hat, den Jungen aufzunehmen, auszubilden gar, in Wien, wo Herr Trsnjek wohnt und von Beruf ein Trafikant sei.Rein sprachlich weiß man instinktiv, dass das im deutschen Deutschen komplett unbekannte Wort “Trafikant” aus dem österreichischen kommen muss. Die zeitlich wie geographisch enorme Ausdehnung der K&K Monarchie macht das Wiener Idiom zum Paradies für die Freunde des Lehnwortes. Sorry, Paradeis, natürlich! Beim “Trafikant”, denkt man Verkehr, denkt an “traffic”, an Eisenbahnen von Reichenbach bis Sarajevo, an Dampflokomotiven, Frauen in Rock und Hut, Männer, die sich noch schnell eine Schachtel Zigarillos holen, um die Reise von Wien bis an die Adria zu überstehen, dazu eine Morgen- oder Abendausgabe, je nachdem, wann der Zug geht - und man liegt ziemlich genau richtig. Der Trafikant ist ein Zeitungs- und Tabakwarenverkäufer und zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen, habe ich regelrecht noch drei solcher Läden hier in Laufweite, auch wenn die in Ostdeutschland “Lottoabgabestellen” heißen oder einfach nur “Zeitungsladen” - nicht mehr lange, muss man fürchten.Waren die ersten siebzehn Jahre für Franz von der Liebe zu seiner Mutter und der Alpenlandschaft geprägt, ist der Umzug in das Wien von 1937 durchaus schockierend. Aber man kommt nicht umhin, dem Jungen Respekt zu zollen, er findet sich schnell rein, lernt von Otto, dem Besitzer des Ladens, das Handwerk. Das besteht neben einer Grundbildung Tabakwaren vor allem aus einer Fähigkeit: dem Zeitunglesen. Denn nur so versteht man die Kundschaft, die so vielfältig ist wie die Zeitungslandschaft in der Noch-Österreichischen-Hauptstadt.Während das Vorkriegs-Warschau des letztens hier besprochenen Buches “Der Boxer” geprägt war von tiefem Rassismus, wirtschaftlicher Ungleichheit und (daraus resultierender) extremer Gewalt, erscheint das Wien der neunzehnhundertdreißiger Jahre zivilisiert, anständig und freundlich. Als Hauptstadt eines paneuropäischen Kaiserreiches über die Jahrhunderte hinweg, ist die Gesellschaft immunisiert, denkt man, gegen die Extreme des Nationalismus, es geht einem gut, man kommt aus miteinander. Aber der Wiener Schmäh verklebt einem die Augen und die Ohren - bis wir Franz begleiten, wie er sich auf die Suche begibt nach einer ganz außerordentlich lebensfrohen Böhmin, die ihm auf dem Prater den Kopf verdreht hat und er sie schließlich in einem abgefuckten Wohnhaus findet, eine Etage über einem illegalen Schweinestall, zusammen mit dreißig anderen Tschechinnen hausend, in einer einzigen Wohnung. Bis wir den Fleischemeister aus dem Laden gegenüber des Trafikanten kennenlernen, ein grundlos neidvoller Wutbürger, der Typus, der sich acht Jahrzehnte später über die ganze Welt verbreiten sollte. Bis wir die feineren Damen der Gesellschaft im Laden über die Juden reden hören. Mit diesen Vignetten zieht uns Robert Seethaler ganz nebenbei in den Strudel des Nationalsozialismus, so wie dieser die ganze Welt in den seinen sog, damals und heute. Denn eigentlich begleiten wir Franz doch nur auf seinem Weg und Weh ins Leben, wie er so furchtbar unglücklich verliebt ist, in die Anezka, die Bier liebt und Gulasch und Tanzen und Sex aber halt nicht den Franzl, wie er selbst bald merkt, dass das nicht gut gehen wird, aber, wie das so ist mit siebzehn ist, es geht nich ohne sie, die Welt geht unter ohne sie und er einfach nicht mehr weiter weiß.Da betritt in einem wirklich unerwarteten what-the-f**k Moment Siegmund Freud die Szene: “Ja, klar, Wien, natürlich!”, schlägt man sich die Hand vor die Stirn, natürlich lebte dort Siegmund Freud und zwar gleich die Straße hoch vom Trafikanten und wie Franz lernt, ist der ein berühmter Doktor, der den Leuten den Kopf wieder richtet. Und ein Jud. Aber was es mit denen auf sich hat, war Franz noch nie so recht klar, sind doch ganz normale Leute, was haben alle nur..Was für eine Wendung, waren wir doch bisher nicht ganz klar, worum es im “Trafikanten” gehen soll. Für einen Heimatroman haben wir die Alpen zu schnell verlassen, für ein coming of age Buch gibt es zu viel Kulisse und jetzt steht da auch noch der fast neunzigjährige Freud in der Tür, beziehungsweise geht gerade raus aus ihr und Franz denkt sich, wenn der Mann so viel vom Verrücktwerden versteht, kann er ihm vielleicht helfen, denn er wird doch gerade sehr verrückt wegen seiner Liebe zu Anezka. Also steckt er sich eine Handvoll Zigarren Freuds Lieblingsmarke “Hoyo de Monterrey” ins Jacket, folgt dem berühmten Herrn Doktor und setzt sich auf die Bank vor seinem Haus. Irgendwann muss der ja mal wieder rauskommen und dann kann er ihn vielleicht fragen, was er machen soll mit der Anezka, ist ja sein Job.All diese Szenen sind geschrieben in unaufgeregter wunderschöner Prosa und obwohl wir ahnen, worum es bald gehen wird - worum soll es schon gehen, in Wien, ein Jahr vor dem Anschluss - ist doch alles irgendwie normal. Es ist normal aus der heutigen Sicht auf die Welt, unterscheidet die sich doch leider nicht sehr von der in 1937. Arbeiter, Doktoren, Tagelöhner, reiche Witwen geben sich die Klinke in die Hand, beim Trafikanten, der kennt jeden und alle, sie sich untereinander jedoch nur aus der Zeitung. Jeder lebt in seiner kleinen Blase und die Weisheiten über die Welt stehen im “Volksblatt” für den Arbeiter (die Juden sind schuld), dem “Kleinen Blatt” für die Dame (die Juden sind schuld) und in der “Wiener Zeitung” für den feinen Herrn (die Juden, ditto). Und so braucht es nicht lange bis die Scheiben vom Trafikanten beschmiert werden. Zwar lebt hier gar kein Jude, aber so richtig koscher ist Otto Trsnjek mit seinem einem Bein (das andere blieb im Weltkrieg, dem ersten, logischerweise) auch nicht, man weiß es nicht. Und von hier an lassen wir dem Leser ein bisschen die Story entdecken, denn sie zu lesen ist nicht nur erwartbar traurig, sie ist auch sehr schön und sie ist ein bisschen wichtig.lZu sehr erinnert das seltsame Nebeneinanderherleben aller in diesem Wien, in diesem untergegangenen Kaiserreich an das heutige Deutschland, denn da war so ein Österreicher, der da beeindruckend für Ordnung sorgte in Berlin, wie man schon neidlos anerkennen muss - so die meisten Wiener. Zu sehr erinnert der Gröfaz von damals an so manche Lokalpolitiker heute, einen aus Thüringen zum Beispiel, den man jetzt offiziell einen Nazi nennen darf und dessen Partei in diesem Herbst dennoch mehr als 40% der Leute wählen wollen (in Sachen-Anhalt). In den Zeitungsläden von Magdeburg und Halle liegen vielleicht weniger verschiedene Zeitungen aus als in Wien, 1937, aber gemein ist ihnen, dass diese Zeitungen den gleichen Prinzipien wie damals auf den Leim gehen: es muss laut sein, es muss eine einfache Lösung versprechen und es braucht einen Sündenbock - und ob das ein Jude oder ein Afghane ist, ist dem Nazi wurscht und für beide Opfer ist es jeweils egal, ob sie einen Baseballschläger über den Schädel oder hochoffiziell von einem Polizisten per Flugzeug den staatlich verordneten Totschlag per Abschiebung bekommen.Und keinen kümmert es so recht, hat man das Gefühl, steht ja alles in der Zeitung oder beim Tiktoker und wenn es alle ok finden, isses schon ok. Statt sich kurz zu fragen, wie es der Frisörin, dem Zeitungsverkäufer, dem Geflüchteten heute geht, tun wir das genausowenig wie sich die Leute damals um die Leben und Gefühle der Fleischer oder der Trafikanten oder der weltberühmten Psychologen scherten.Rufen möchte man! Ob man vielleicht mal kurz den Kopf heben kann, bittschön?! Den Spiegel/Freitag/Junge Freiheit weglegen und selbst denken und bedenken, was die Konsequenzen sind, wenn man das so lange nicht tut, bis es zu spät ist!All das tut Robert Seethaler mit seiner Erzählung, vordergründig in einer gelassenen Schönheit, dass man zunächst zweifelt, ob das so angebracht sei und man dann merkt, dass das der Trick ist, nicht nur uns Leserinnen bei der Stange zu halten, sondern die erschreckende banale Schönheit kurz vor der Katastrophe zu malen, auf das wir diesmal vielleicht die Zeichen der Zeit rechtzeitig sehen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Ciprian* arbeitet in einem Schlachthof – wie knapp 180.000 andere Menschen in Deutschland. Oft kommen die Arbeiter und Arbeiterinnen aus dem Ausland und hoffen, hier in Deutschland gut bezahlte Arbeit zu finden. Doch die Realität ist oft eine andere: Rassismus, körperlich harte Arbeit und die psychische Belastung ständig zu töten macht den Job knochenhart. Y-Kollektiv-Reporter Moritz Kalvelage hat selbst als Schüler im Schlachthof gearbeitet und trifft jetzt, viele Jahre später, für diese Folge Ciprian* aus Rumänien, der ihm schockierende Einsichten gibt. In dieser Folge hört ihr, wie hart die Arbeit in einem Schlachthof sein kann, wie es in einem Schlachthof aussieht, worauf die Industrie achten muss und achten will – und warum kaum jemand an die Menschen denkt, die das Fleisch herstellen, das wir essen. *Name von der Redaktion geändert "Y-Kollektiv – Der Podcast" wird verantwortet von Radio Bremen und dem rbb in Zusammenarbeit mit dem SR. Diese Episode ist eine Produktion von Radio Bremen 2026. Autor: Moritz Kalvelage Host: Annika Prigge Redaktion: Jana Wagner, Daniel Kähler Produktion: Philipp Stemmer Habt ihr Feedback oder Kritik? Schreibt uns gerne an y-podcast@ard.de oder https://www.instagram.com/y_kollektiv/
Und würde sie jetzt, wo es im Literarischen Quartett einen runden Tisch gibt, noch einmal dorthin zurückkehren wollen? Lesen in der ehemaligen Waffenfabrik Oberndorf, eine kleine Stadt im Neckartal nahe Rottweil und überregional eher dadurch bekannt, dass hier Rüstungsunternehmen wie Heckler & Koch und Mauser (jetzt Rheinmetall) ihren Sitz haben. Mauser fertigte die Waffen früher im sogenannten Schwedenbau. Das Backsteingebäude beherbergt heute ein Waffen- und Heimatmuseum – und im obersten Stock die Oberndorfer Stadtbücherei. Die lange Reihe an Deckenfenstern wirkt einladend und hell. Früher sollten die Arbeiter bei möglichst gutem Tageslicht die Waffenteile zusammenschrauben können. Heutzutage wird hier bei gutem Licht gelesen. Der große Veranstaltungsraum nebenan ist Ende April 2026 Schauplatz des zweiten Oberndorfer Literaturfests, ausgerichtet und finanziert von der Marion & Otto Biesenberger-Stiftung. Bisenberger war der Urenkel der Gründer des Schwarzwälder Boten. Die traditionsreiche Heimatzeitung hat ebenfalls noch ihren Sitz in Oberndorf, auch wenn sie schon längst zur Medienholding Süd gehört. Christine Westermann beim zweiten Oberndorfer Literaturfest Richard Rebmann, Verleger i. R. und Vorsitzender der Stiftung, begrüßt am Eröffnungsabend. Der Saal ist ausverkauft. Zumindest wäre er das wohl, wenn man Tickets hätte kaufen müssen. Doch die Stiftung ist gut aufgestellt, da sie nach Wunsch des Gründers nur Veranstaltungen in Oberndorf fördern darf. Der Eintritt ist frei, selbst bei einem Stargast wie heute. Christine Westermann ist aus Köln angereist. Sie werde, so schreibt sie es selbst in ihrem Buch »Die Familien der anderen«, immer gerne als »bekannt aus Funk und Fernsehen« vorgestellt. Tatsächlich dürften sie wohl die meisten aus der Unterhaltungsshow »Zimmer frei« mit Götz Alsmann kennen, obwohl es diese Sendung schon seit 10 Jahren nicht mehr gibt. Demnächst, so Westermann, wird es zur Erinnerung und für die Fans ein Jubiläums-Special geben, das bereits abgedreht sei. Buchmenschen kennen Christine Westermann aus dem Literarischen Quartett, dessen Neuauflage sie von 2015 bis 2019 angehörte. Außerdem ist sie – neben Elke Heidenreich – die Buchempfehlerin des WDR. Bekannt auf Funk, Fernsehen und – Podcast Doch Christine Westermann, mittlerweile 77 Jahre alt, ist neuerdings auch einem jüngeren buchbegeisterten Publikum bekannt, denn zusammen mit ihrer 32-jährigen WDR-Kollegin Mona Ameziane ist sie Gastgeberin im erfolgreichen Bücher-Podcast »Zwei Seiten«. Ich habe mich mit Christine Westermann vor ihrem Auftritt verabredet und ausreichend Zeit eingeplant. Doch dann kommt an diesem Abend einiges anders. Christine Westermanns Auto zeigt eine kritische Fehlermeldung. Sie muss umdrehen, das Fahrzeug wechseln. Sie wird erst ein paar Minuten nach dem geplanten Lesungsbeginn im Schwedenbau eintreffen. Ganz der Medienprofi sagt sie mir, dass wir das Interview selbstverständlich nach ihrer Lesung führen werden. Westermann liest aus »Die Familien der anderen«. Das Buch ist so etwas wie ihre Autobiografie in Büchern. Der Abend verläuft gut, das Publikum ist begeistert. Ich bin etwas unglücklich, denn ich habe »Die Familien der anderen« natürlich gelesen. Einige meiner Fragen beantwortet sie und beantworten sich schon während der Lesung. Auch denn die Podcast-Hörer des literaturcafe.de dort nicht dabei waren, ist es etwas unelegant, wenn ich die Fragen Christine Westermann erneut stellen würde. Auch da würde sie sicherlich Medienprofi genug sein und die Fragen nochmals beantworten, als hätte sie sie noch nie gehört. Dennoch mag ich das nicht. Also muss ich die Situation offensiv nutzen. Start mit der Fußballerfrage Nachdem Christine Westermann signiert hat, kehren wir in den großen, leeren und fast dunklen Veranstaltungssaal zurück. Westermann gönnt sich nach der Lesung ein lokales Bier. Keine Indiskretion meinerseits, dieses Ritual erwähnt sie selbst in ihrem Buch.
Es gibt viel zu tun. So schätzt Jesus die geistliche Situation seiner Zeit ein. Daran hat sich seither wenig verändert. Mit dem Bild der Ernte macht er klar, dass eine gewisse Dringlichkeit vorhanden ist, dass es sich aber durchaus um eine richtig gute Sache handelt. Eine Ernte. Arbeiter werden gebraucht. Gut möglich, dass du gebraucht wirst. Wir tauchen gemeinsam in die Geschichte aus Lukas 10 ein.
An Pfingsten überträgt SRF 1 live den reformierten Gottesdienst aus Muralto. Die Feier macht Geschichte sowie sprachliche und kulturelle Vielfalt der evangelisch-reformierten Kirche im Tessin sichtbar. Im Mittelpunkt steht das Pfingstthema der Freiheit, musikalisch gestaltet von einem Gospelchor. Die Reformation nahm im Tessin im 16. Jahrhundert in Locarno ihren Anfang, konnte jedoch nur eine Minderheit der Bevölkerung erreichen. In den meisten Gebieten südlich der Alpen blieben die Menschen dem Katholizismus treu, und deshalb geriet die kleine reformierte Gemeinschaft unter starken Druck. Viele reformierte Gläubige wanderten deshalb nach Zürich aus, wo die Reformation unter Huldrych Zwingli grossen Rückhalt fand. Erst im 19. Jahrhundert kehrte reformiertes Leben vermehrt ins Tessin zurück – getragen von einer doppelten Migrationsbewegung: durch Arbeiter beim Bau des Gotthardtunnels sowie durch reformierte Italienerinnen und Italiener, die sich in der Schweiz niederliessen. So entstanden reformierte Gemeinden, in denen sich italienische und deutsche Sprache bis heute miteinander verbinden und die religiöse Landschaft des Kantons prägen. Das Pfingstfest lädt dazu ein, über die vielschichtige Bedeutung von Freiheit nachzudenken. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst vom Gospelchor der Accademia Ticinese di Musica Moderna unter der Leitung von Giovanni Bataloni, mit Werken aus dem amerikanischen und zeitgenössischen Gospelrepertoire. Der Gottesdienst wird geleitet von Pfarrer Angelo Cassano.
"Never Gonna Give You Up" – so lautete das Motto der re:publica 26. Die digitale Gesellschaftskonferenz rief dazu auf, nicht aufzugeben angesichts der multiplen Krisen in unserer Welt. In dieser Ausgabe des Medienmagazins blicken wir darauf, was das für den krisengebeutelten Journalismus bedeutet. Warum KI die Medienkrise nicht lösen wird +++ Street Credibility statt Elfenbeinturm – wie Arbeiter*innenkinder den Journalismus retten +++ Wie Menschen in Deutschland heute über Medien denken +++ Wer sendet hier eigentlich? Motivationen & Einstellungen in der deutschen Podcastszene
Natürlich geht es heute um die SpaceX-S1-IPO-Filings, aber vorher sprechen wir über die Google I/O (Universal Cart, Gemini Spark, Gemini 3.5 Flash und viele mehr). Wir vergleichen Umsatz und Verlust (Gewinn) von OpenAI und Anthropic. Andrej Karpathy wechselt zu Anthropic, Cursor erreicht $3 Mrd. Annual Sales Rate. Starlink ist die SpaceXs Cashcow ($11 Mrd. Umsatz, $4,4 Mrd. Profit) und subventioniert die mit 12,5% wachsende KI-Sparte. OpenAI kündigt am Tag des S1-Filings überraschend frühen IPO an. Binance launcht SpaceX Pre-IPO Perpetuals. Bezos hat sich diese Woche auch zu Wort gemeldet. Zudem sprechen wir über Forum-AI-Studie: Falsche News-Antworten von KI, Google holt Contextual-AI-Team für $100 Mio, Airbnb erweitert auf Hotels und Mietwagen. Earnings von Nvidia und Workday. SAP, Mistral und unser Digitalminister Wildberger lässt offenbar Texte/Reden von schreiben. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:04:00) Google I/O Recap (00:25:44) OpenAI Q1 Earnings: $5,7 Mrd. (00:34:33) Anthropic Q1 & profitable im Juni (00:41:21) Karpathy zu Anthropic (00:42:40) Cursor bei $3 Mrd. Runrate (00:44:39) SpaceX S1 Filing Deep Dive (01:19:30) SpaceX kauft Cybertrucks für $140 Mio. (01:24:30) OpenAI IPO-Filing kommt früher (01:28:29) SpaceX Pre-IPO Perpetuals (01:32:37) Arbeiter stirbt in Starbase (01:33:28) Bezos: Space-Datacenter & Steuer-Debatte (01:38:34) Forum AI: GROK unzuverlässig bei News (01:41:19) Google holt Contextual-AI-Team für $100 Mio. (01:41:51) Airbnb: Hotels, Mietwagen, Everything-Travel (01:43:39) Nvidia Earnings +85% (01:46:51) Workday Earnings +14% (01:47:22) Zuckerberg-Audio: Mitarbeiter-Spionage (01:47:44) Enhanced Games (Steroid-Olympics) (01:52:21) Reuters: GROK 3 von 400 US-Behörden-Fällen (01:53:12) WaPo: DOGE-Datenzugriffe geheim (01:54:04) Trump schützt sich vor IRS (01:54:46) Cohere übernimmt Reliant AI Shownotes Google I/O 2026: Größte AI-Ankündigungen - theverge.com OpenAI behält $1 Mrd. Umsatz-Vorsprung vor Anthropic in Q1 - theinformation.com OpenAI Action-Figur-Werbung auf Instagram - instagram.com Anthropic wird erstmals profitabel - wsj.com Andrej Karpathy wechselt zu Anthropic - bloomberg.com Cursor erreicht $3 Mrd. Annual Sales Rate - bloomberg.com SpaceX-IPO: Founders Fund vor $60 Mrd. Return - theinformation.com OpenAI IPO-Filing kommt früh - wsj.com OpenAI klaut SpaceX die Show mit IPO-Ankündigung - marketwatch.com Binance launcht Pre-IPO Perpetuals für SpaceX - prnewswire.com SpaceX: Arbeiter stirbt in Starbase - futurism.com Bezos / Blue Origin: Data Center im All - cnbc.com WOLF Financial Tweet (bitte manuell prüfen) - xcancel.com Studie: ChatGPT, Claude, Gemini, Grok bei News unzuverlässig - bloomberg.com Google: $100 Mio. Acqui-License von Bezos' Contextual AI - bloomberg.com Airbnb fügt Hotels und Mietwagen hinzu - cnbc.com Nvidia-Earnings: +85% durch AI Boom - theguardian.com Workday Q1 Earnings: Aktie +14% - cnbc.com LayoffAI Tweet - xcancel.com Steroid Olympics - ft.com Christian Angermayer und die Enhanced Games - theguardian.com Grok fällt in Washington durch: Nur 3 von 400 Behörden-Fällen - reuters.com Behörden verweigern Auskunft über DOGE-Datenzugriffe - washingtonpost.com Trump schützt eigene Steuererklärungen vor IRS-Prüfung - spiegel.de Cohere übernimmt deutsches KI-Startup Reliant AI - manager-magazin.de Reliant-AI-Gründer Karl-Moritz Hermann verkündet Cohere-Deal - linkedin.com Schreibt ChatGPT die Reden des Digitalministers? - de.linkedin.com
Warum die meisten Menschen ihre sportlichen Ziele besser planen als ihre finanzielle Zukunft – und was Ihr von Profisportlern lernen könnt! Ambitionierte Menschen tracken alles: Trainingspläne, Zielzeiten, Schlaf, Ernährung, Regeneration. Doch wenn es ums Vermögen geht, heißt es plötzlich: „Ich habe mal was ausprobiert, wird schon irgendwie passen." Genau hier liegt der Denkfehler, der viele Jahre lang ungenutztes Potenzial kostet – und im schlimmsten Fall die finanzielle Freiheit im Ruhestand verhindert. In dieser Folge treffen drei Welten aufeinander: Robin Hoffmann (Berater bei CAPRI CONSULT für Ruhestandsplanung und ehemaliger Profi-Handballer in der 2. Bundesliga), Tell Wollert (Performance Coach, Lauftrainer und Unternehmer von https://laufend-aktiv.de) und Fabian Schuster (Geschäftsführer von CAPRI CONSULT) zeigen Euch, warum Vermögensaufbau wie ein Aufstieg auf den „Mount Finance" funktioniert: nicht linear, mit Zwischengipfeln, Schluchten und der Notwendigkeit eines erfahrenen Guides. Ihr erfahrt, warum 80 % der Anlageentscheidungen im Kopf gewonnen werden, wieso „Arbeiter schlägt Talent" auch an der Börse gilt und wie eine Kundin durch konsequentes Durchhalten in der Trump-Zoll-Krise heute eine starke Depot-Performance fährt. Außerdem geht es um die drei Säulen des guten Lebens – Finanzen, Gesundheit und Beziehungen – warum das Thema Steuern der am stärksten unterschätzte Hebel im Vermögensaufbau ist und wie Ihr aus einem gekündigten Mietverhältnis kein Drama, sondern eine Flasche Sekt macht. Spoiler am Ende: Es gibt auch noch ein Gespräch über Whey-Protein, Porridge-Hacks und warum „Apple Crumble Cheesecake" definitiv nicht die richtige Geschmacksrichtung ist. Viel Spaß beim Hören! Ihr wollt Euren Vermögensaufbau strukturiert, langfristig und mit erfahrenem Coaching aufstellen? Bucht Euch ein kostenloses Erstgespräch: https://www.capri-consult.de/kontakt/ Eine kleine Bitte zum Schluss: Wenn Du regelmäßig zuhörst und der Podcast Dir weiterhilft – schenk uns 60 Sekunden Deiner Zeit und hinterlasse eine ⭐⭐⭐⭐⭐-Bewertung. Bewertungen sind für uns der wichtigste Hebel, um in den Charts sichtbar zu werden und noch mehr Menschen zu erreichen, die wir auf ihrem Weg zum finanziellen Erfolg begleiten dürfen. apple podcasts: https://rebrand.ly/abmmo2w spotify: https://rb.gy/tt5swx
Im Podcast spricht Paul Ronzheimer mit Stahlunternehmerin Dr. Anne-Marie Großmann über die Krise der deutschen Wirtschaft. Sie erklärt, warum hohe Energiepreise, Bürokratie und politische Unsicherheit die Industrie massiv belasten - und was das für Tausende Arbeitsplätze bedeutet. Großmann warnt vor weiterem Wohlstandsverlust, wachsendem Frust in den Regionen und fordert von der Bundesregierung klare Prioritäten für Wirtschaftswachstum, bezahlbare Energie und weniger Bürokratie.
Matussek beschäftigt sich mit dem Drama um den britischen Premier Keir Starmer, der noch am Sessel klebt. Das Ende einer Sozialdemokratie, die ihre historische Mission als Vertreter der Arbeiter ausgespielt hat. Die nämlich laufen in Scharen über zur immigrationskritischen Reformpartei Nigel Farrages, so wie deutsche Arbeiter zur AfD. Unter Tony Blair erlebte Labour noch einmal eine Scheinblüte, sie hieß „New Labour“ und klopfte sich den Industriedreck aus den Klamotten, um mit dem Pop-Slogan „Cool Britannia“ ein fehlendes politisches Programm durch Glamour und Lifestyle zu ersetzen. Dazu eine Reportage von 2004, als England noch brummte und Matussek für den „Spiegel“ die britischen Politiker kritisch unter die Lupe nahm und sein Bruder als deutscher Botschafter Schadensbegrenzung versuchte. Über das Riesenrad des Lebens und die Streikführer alter Tage, über ertrunkene chinesische Muschelstecher und die teuerste Wohnung der Welt.
Putin bringt Schröder ins Spiel | Entlastungsprämie scheitert | Geburtenrate im freien Fall | Warum Frauen lieber Single bleiben - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
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260514PC Erster MP mit MigrationsgeschichteMensch Mahler am 14.5.2026„Ich musste immer mal wieder an meine Eltern denken, die wahrscheinlich von irgendwo oben herunterschauen und sehr glücklich sind, dass ihr Baden-Württemberg einem Kind von Gastarbeitern eine solche Geschichte ermöglicht“, sagte Özdemir dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Das sei hoffentlich nicht nur für Kinder von Migranten, sondern auch für Arbeiterkinder eine Ermutigung.Özdemir fügte hinzu, wenn man sich anstrenge und dann hoffentlich ganz viele hilfreiche Geister habe, gute Lehrer, gute Trainer, gute Nachbarn, Eltern von Freunden, dann gebe dieses Land viele Chancen. Insofern sehe er das auch als Mutmacher für andere, ihren Weg zu gehen und ihren baden-württembergischen Traum zu realisieren. Özdemirs Vater war Arbeiter in einer Textilfabrik, die Mutter führte eine Änderungsschneiderei.Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, sagte dem RND: „Dass ein türkischstämmiger Deutscher Ministerpräsident von Baden-Württemberg wird, ist eine Erfolgsgeschichte – unabhängig von seiner politischen Haltung.“ Özdemir sei ein sehr wichtiges politisches Vorbild für Jugendliche aus der Migrantencommunity.Er hat bewiesen, dass man es auch dann schaffen kann, wenn man nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. Özdemir steht für Ehrlichkeit, Bodenständigkeit und Fleiß. In die Richtung der Hauptstadt Berlin appelliert er an die Regierenden: „Reißt Euch zusammen! Macht Euren Job.“ Seinen Job hat der anatolische Schwabe gemacht. Er ist auf den Koalitionspartner zugegangen, hat auf Augenhöhe verhandelt und Kompromisse gemacht. Davon darf sich die Regierungskoalition in der Hauptstadt eine Scheibe abschneiden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eine Live- Folge in Kooperation mit der DGB Jugend SüdOstNiedersachsenIn dieser Folge geht es um Mitglieder des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes und ihren Kampf gegen den Nationalsozialismus. Die Kleinstpartei, die von Zeitgenoss*innen als Sekte oder Orden bezeichnet wird, weil sie so hohe Ansprüche an die persönliche Lebensführung ihrer Mitglieder hat, bereitet sich früh auf die Illegalität vor und versucht bis zum letzten Moment die Arbeiter*innenbewegung zur Einheitsfront zu bewegen. Dann leistet sie mit Flugblatt- und Sabotageaktionen mutige Widerstandsarbeit gegen den Faschismus. Und die Mitglieder betreiben vegetarische Gaststätten in verschiedenen deutschen Städten. So fließt Geld in den Widerstand, Flugblätter können unauffällig gedruckt und in den Tischbeinen versteckt werden. Im Mittelpunkt der Folge stehen die Biografien der beiden Widerstandskämpferinnen Anna Beyer und Martha Damkowski. Vielen Dank an Daniel vom DGB für die Einladung und die Organisation der Veranstaltung und an Daniel vom Kino Lumière für die Technik. Und an alle Besucher*innen, die den Protagonist*innen durch das Vorlesen der Zitate ihre Stimme geliehen haben.Literatur:Anna Beyer (Autobiografie): „Politik ist mein Leben“ Hrsg.: Ursula Lücking"Ethik des Widerstands. Der Kampf des Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK) gegen den Nationalsozialismus" Hrsg.: Sabine Lemke-MüllerUnser Werbepartner:https://ews.jetzt/gkw Support the showLive Podcasts:15.8.2026 in Berlin im Freiluftkino fmp1. Einlass 14, Beginn 15 Uhr.Tickets gibt's für 0-20 € hier: https://pretix.eu/Muenzenberg/GKW-2/Die Musik unseres Spenden-Einspielers hat beo-beo für uns produziert: www.beo-beo.de Werbepartner:https://ews.jetzt/gkwSchickt uns Feedback an hallo-gkw@riseup.netSchickt uns Postkarten, Bücher und was immer ihr wollt an Geschichte der kommenden Welten c/o Radio BlauPaul-Gruner-Straße 6204107 LeipzigAbonniert unseren Telegram-Kanal @linkegeschichte um die Fotos zu sehen und keine Folge zu verpassen: https://t.me/linkegeschichteFolgt uns auf Instagram: https://www.instagram.com/linkegeschichte/Unterstützt diesen Podcast mit einer Spende: https://steadyhq.com/de/linkegeschichte/about
Behrendt, Barbara www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
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Über „die Arbeiterklasse“ zu reden, gilt vielen als überholt. Andere sind zwar der Meinung, dass es solch eine Klasse noch gibt, aber wer alles dazu gehört, ist umstritten. Sind es vornehmlich Beschäftigte in der Industrie, vor allem der Arbeiter im Blaumann? Oder ist die Arbeiterklasse nicht viel ausdifferenzierter und diverser? Und wenn das so ist: Was aber eint alle Mitglieder der Arbeiterklasse und unterscheidet sie von denen „da oben“? Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja legt mit ihrem neuesten Buch „Klassengesellschaft akut: Warum Lohnarbeit spaltet – und wie es anders gehen kann“ eine klärende Intervention vor. Die arbeitende Klasse ist demnach alles andere als verschwunden, allerdings ist sie stark fragmentiert, besitzt kaum Klassenbewusstsein, steht vielmehr in Konkurrenz zueinander. Wir sprechen mit Nicole Mayer-Ahuja darüber, was Klasse ist, wo die Spaltungslinien innerhalb der arbeitenden Klasse verlaufen, wie auf diese Weise Bündnisse und Gegenwehr erschwert werden, wer davon profitiert und wie eine verbindende Klassenpolitik dem etwas entgegen setzen könnte. Schreibt uns an: armutszeugnis@rosalux.org
«Eigenverantwortung» predigen die Liberalen gerne – solange es um die Wirtschaft geht. Wenn ältere Arbeiter:innen jedoch Teilzeit arbeiten, um mehr Freizeit zu haben, wird das plötzlich zum Problem: Arbeitgeberpräsident Severin Moser wirft ihnen «Lifestyle-Teilzeit» vor, während die Erwerbsarbeitszeit vor allem wegen Erschöpfung und Krankheit sinkt. Gleichzeitig drängen die Bürgerlichen auf eine Ausweitung der Sonntagsarbeit, ignorieren Care-Arbeit und blockieren Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Pflege. Doppelmoral oder System? In der heutigen Folge Meyer:Wermuth diskutieren wir, wer wirklich Verantwortung übernimmt und wer sie nur fordert.Ausserdem besprechen wir die ersten Umfragen zur gefährlichen SVP-Initiative (10-Millionen-Schweiz) und das Fazit zur Roadmap gegen häusliche und sexuelle Gewalt.((03:16)) Lifestyle-Teilzeit, Sonntagsarbeit: Doppelmoral der Liberalen((13:59)) Umfrage SVP-Initiative: Was gibt es noch zu tun?((22:06)) Geschlechtsspezifische Gewalt: Wie weit ist die Roadmap?((27:30)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (HSG Symposium, Massnahmen gegen patriarchaler Gewalt in Apotheken, rechtsextreme Demo in Luzern, prepare when she says no Trend)
Themen u.a: Die Abschaffung des Ehegattensplittings und die Mitversicherung in der Krankenkasse können Mütter in Arbeit bringen, reichen aber nicht für eine Gleichberechtigung, meint unser Gast, die Soziologin Jutta Allmendinger. Und: der Außenkanzler ist zu getrieben von der Innenpolitik. Von WDR 5.
Fritze Fritze Fatzke, Fritze Fritze Fatz… Freunde, da sind wir wieder! In Rekordzeit haben wir nicht nur praktisch nahtlos nach dem letzten Podcast direkt den nächsten Termin koordiniert und uns sodann alsbald und nahezu unverzüglich an einen Tisch gesetzt um zu beschließen, dass wir noch ein wenig Zeit haben, ehe Urs, der alte Teufelskerl es sich nicht nehmen lassen wollte, das irgendwann doch noch auf wundersame Weise zustande gekommene Gespräch in seine riesigen Stahlpranken zu nehmen und es so lange zu kneten, dass eben jene Podcast-Episode dabei herausgekommen ist. Dafür hat er sogar kurz – aber wirklich nur ganz kurz – seine Molli-Produktion pausiert und aufgehört, den Besenstiel anzuspitzen. Die linke Hand hatte er aber trotzdem noch frei, um marxistische Parolen an Eure Wände zu schmieren. Ha! Wir wünschen Euch jedenfalls einen fröhlichen Arbeiter:innen-Kampftag. Nehmt ein erfrischendes Bad im Strahl der Wasserwerfer, tanzt im Rhythmus der Pauken und Trompeten und trinkt einen Mimosa auf die Mimose zweiter Wahl. Viva la Revolución! Stößchen! Wir haben gespielt (erstaunlich, oder? Bei einem Videospielepodcast? Das hat selbst uns kalt erwischt): Christian Replaced + Hades 2 MW I+II+III, Blops7 Norman Super Meat Boy 3D Dragon's Dogma 2 Marathon Urs Final Fantasy VII Remake Integrade John Carpenter‘s Toxic Commando Pragmata Hardware PS5 Pro PS Portal Ereignisse: Die neue Xbox-Chefin erzählt eine Menge darüber, dass sie Xbox “zurückbringen” will. Was das bedeutet, weiß niemand so genau. Zurück zu Konsolen-Exclusives? Öffnung der Plattform für andere Stores? Derweil wird der Game Pass günstiger, weil CoD raus ist. Aber mit $22,99 ist Ultimate immer noch teurer, als es vor der wahnwitzigen Preiserhöhung vor ein paar Monaten war. https://www.videogameschronicle.com/news/xbox-boss-says-she-wants-to-make-the-right-decision-on-future-game-exclusivity/ Der Steam-Controller kommt raus und kostet 99 FUCKING Euro. Valve sagt offen, warum er losgelöst von den den Steam-Machines erschein: Es ist kein Ram drin. https://www.videogameschronicle.com/news/this-doesnt-have-ram-valve-explains-why-steam-controller-is-releasing-before-steam-machine/ In Südkorea wird die PS5 jetzt auch teurer, Europa und USA waren schon dran. Hier kostet die PS5 jetzt 599,99 und die PS5 Pro 899,99 FUCKING MOTHERFUCKING Euro FUCK! https://www.videogameschronicle.com/news/south-korea-and-southeast-asia-are-the-latest-regions-to-get-a-ps5-price-increase/ Die Dreharbeiten zum Elden-Ring-Film haben begonnen und angeblich ist der das teuerste A24-Projekt seit jemals. What could possibly go wrong? https://www.videogameschronicle.com/news/elden-ring-movie-cast-revealed-as-its-claimed-a24-film-has-a-budget-well-over-100m/ Die Street-Fighter- und Resident-Evil-Filme kommt auch! Spiele, die uns (vielleicht auch auf eine irgendwie perverse Art) interessieren (Bis Juni 2026): Verpasst im April Darwin’s Paradox (PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2, PC) – April 2 Dosa Divas: One Last Meal (PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2, Switch, PC) – April 14 Replaced (Xbox Series X/S, PC) – April 14 Hades II (PlayStation 5, Xbox Series X/S) – April 14 Pragmata (PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2, PC) – April 17 Kiln (PlayStation 5, Xbox Series X/S, PC) – April 23 Diablo IV: Lord of Hatred (PlayStation 5, Xbox Series X/S, PlayStation 4, Xbox One, PC) – April 28 Saros (PlayStation 5) – April 30 Mai/Juni Mixtape (PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2, PC) – May 7 Directive 8020 (PlayStation 5, Xbox Series X/S, PC) – May 12 Indiana Jones and the Great Circle (Switch 2) – May 12 – Read review Sektori (Switch 2) – May 14 Forza Horizon 6 (Xbox Series X/S, PC) – May 19 Coffee Talk Tokyo (PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch, PC) – May 21 Yoshi and the Mysterious Book (Switch 2) – May 21 Zero Parades: For Dead Spies (PlayStation 5, PC) – May 21 Bubsy 4D (PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2, PlayStation 4, Xbox One, Switch, PC) – May 22 007 First Light (PlayStation 5, Xbox Series X/S, PC) – May 27 The 7th Guest Remake (PlayStation 5, Xbox Series X/S, PC) – June 4 Gothic 1 Remake (PlayStation 5, Xbox Series X/S, PC) – June 5 Denshattack! (PlayStation 5, Xbox Series X/S, Switch 2, PC) – June 17 Besprechenswerte Filme: 28 Years Later: Bone Temple Project Hail Mary (Der Astronaut) Super Mario Galaxy Movie (Life of Chuck + Anora) The Drama Musik: Malefic Throne – Conquering Darkness Perdition Temple – Malign Apotheosis Minus Youth – Lines Crossed Thundercat – Distracted Poison the Well – Peace in Place Flea – Honora Terror – Still Suffer Bücher: Grace Blakeley – Vulture Capitalism: How to Survive in an Age of Corporate Greed Emma Dabiri – What White People Can Do next: From Allyship to Coalition Arun Kundnani – What is Anti-Racism and why it means Anti-capitalism Andy Weir – Project Hail Mary (Der Astronaut) Matt Dinniman – Dungeon Crawler Carl Marx at the Arcade: Consoles, Controllers, and Class Struggle Podcasts: Once we were Spacemen Designer Notes Bei der Titelmelodie handelt es sich um Cliff Jumper von AvapXia. Cliff Jumper by AvapXia is licensed under a Attribution 4.0 International License.
Darmstadt setzt auf ein neues Konzept, um die Zahl der Stadttauben in den Griff zu bekommen. In der Innenstadt steht dafür ein neuer Taubencontainer. Die Tiere bekommen feste Nistplätze und werden versorgt - gleichzeitig werden ihre Eier regelmäßig gegen Attrappen ausgetauscht. Außerdem: Es geht voran - hier auf den Baustellen für die Neue Riedleitung. In Riedstadt-Wolfskehlen schieben Arbeiter gerade die nagelneuen Wasserrohre in das Bohrloch. 18 Kilometer lang soll der südliche Abschnitt der neuen wichtigsten Wasserleitung fürs Rhein-Main-Gebiet werden. Und: Kreisauswahl aus Politik und Verwaltung des Kreises Groß-Gerau spielt Fußball gegen eine hessische Landtagsmannschaft.
Zafar, Heike www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben lediglich fünf Prozent der Arbeiterinnen und Arbeiter „ihre“ Partei SPD und noch weniger Die Linke gewählt, dafür aber 37 Prozent AfD. Ist die Arbeiterschaft rechts? Oder wählen sie nur Protest? Woher kommt diese Entfremdung von den selbsternannten Arbeiterparteien? Und was können diese besser machen? Claus Heinrich diskutiert mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge – Politikwissenschaftler, Universität Köln; Prof. Dr. Gesine Schwan – Politikwissenschaftlerin und Vorsitzende der SPD-Grundwertekommsission; Dr. Ursula Weidenfeld – Wirtschaftsjournalistin
Heute wird in Gewerkschaften oft diskutiert, ob der 1. Mai eher als Feier- oder als Kampftag gesehen wird. In dieser Folge erzählen wir von den gewaltvollen Auseinandersetzungen auf dem Haymarket 1886 und wie die internationale Arbeiter*innenklasse darauf reagierte. Außerdem geht es um die Einführung des 1. Mais als internationaler Kampftag, um den Blutmai 1929 und die Frage, wie die Nazis versuchten, sich diesen Tag zu eigen zu machen.
Ist eine sozialdemokratische Partei eine Arbeiter-Partei? Und falls ja, was hat sie jemals für die Arbeiter getan? Also außer dem Aquädukt natürlich?
12-Stunden-Tage, extrem niedrige Löhne und eine Sechs-Tage-Woche: Diese «Kassensturz»-Reportage deckt die dunkle Seite der italienischen Textilindustrie auf. Und zeigt: Das begehrte Label «Made in Italy» ist längst keine Garantie für faire Arbeitsbedingungen. Das Label «Made in Italy» steht oft für Qualität und Luxus. Doch das täuscht: Besonders in Prato, einem Zentrum der Textilproduktion, arbeiten viele chinesische und pakistanische Migranten unter prekären Bedingungen für «Fast Fashion». Gewerkschaften kämpfen für die Rechte der Arbeiter, die sich gegen diese Missstände wehren und deswegen ihre Anstellung verlieren. Und auch die italienische Justiz verstärkt ihre Massnahmen gegen die systematische Ausbeutung von Arbeitskräften.
12-Stunden-Tage, extrem niedrige Löhne und eine Sechs-Tage-Woche: Diese «Kassensturz»-Reportage deckt die dunkle Seite der italienischen Textilindustrie auf. Und zeigt: Das begehrte Label «Made in Italy» ist längst keine Garantie für faire Arbeitsbedingungen. Das Label «Made in Italy» steht oft für Qualität und Luxus. Doch das täuscht: Besonders in Prato, einem Zentrum der Textilproduktion, arbeiten viele chinesische und pakistanische Migranten unter prekären Bedingungen für «Fast Fashion». Gewerkschaften kämpfen für die Rechte der Arbeiter, die sich gegen diese Missstände wehren und deswegen ihre Anstellung verlieren. Und auch die italienische Justiz verstärkt ihre Massnahmen gegen die systematische Ausbeutung von Arbeitskräften.
In der deutschen Fleischbranche werden Arbeitskräfte aus Drittstaaten gegen hohe Gebühren angeworben – oft mit problematischen Folgen für die Arbeiter. Juristin Antonia Lammert vom Verein "Aktion Würde und Gerechtigkeit" erläutert die Praxis. Von WDR 5.
Das Staatssekretariat für Migration (SEM) prüft ab Mai wieder Asylgesuche von Syrerinnen und Syrer und lanciert ein Rückkehrhilfeprogramm. Man sei zum Schluss gekommen, dass nicht mehr in allen Regionen Syriens eine Situation allgemeiner Gewalt herrsche, teilte das SEM am Freitag mit. Weitere Themen: Ausländische Arbeitskräfte in den Golfstaaten leiden besonders unter dem Iran-Krieg. Fast alle zivilen Opfer iranischer Angriffe Arbeiterinnen und Arbeiter aus Südasien. Der Krieg bringt sie nicht nur in Lebensgefahr, er bedroht auch ihre Einkommen, mit denen sie die Familien in der Heimat unterstützen. Kabarett, Tanz, Musik, Theater - an der Künstlerbörse in Thun trifft sich jedes Jahr die ganze Bandbreite der Schweizer Kleinkunstszene. Diese Woche ging die 50. Ausgabe der Börse über die Bühne. Wie geht es der Schweizer Kleinkunstbranche einige Jahre nach der Corona-Pandemie?
Auch mehr als 100 Jahre nach ihrem Untergang übt die 1912 gesunkene Titanic eine große Faszination aus. Darum analysieren Wissenschaftler weiterhin mit modernster Technik die Unglücksursache. 2023 setzten Experten über 700 000 Fotos zu einem hochauflösenden 3D-Modell des Passagierdampfers zusammen. Damit konnten sie bisher unbekannte Details über die letzten Stunden des Schiffes enthüllen. Die Analyse der digitalen Nachbildung ergab, dass bis kurz vor dem Untergang noch Dampf in das Stromerzeugungssystem des Schiffes floss. Diese Erkenntnis deckt sich mit Augenzeugenberichten, wonach Arbeiter bis zum Schluss dafür kämpften, dass das Schiff beleuchtet blieb. Sie schaufelten Kohle in die Öfen und sorgten dadurch dafür, dass die Besatzung die Rettungsboote nicht in absoluter Finsternis zu Wasser lassen musste. Buchstäblich brachten diese Arbeiter Licht in eine Situation, die sonst von Dunkelheit und Chaos geprägt gewesen wäre. Sie starben bei der Katastrophe, retteten durch ihren Einsatz jedoch viele Leben.Ähnlich wie diese Arbeiter bereit waren, ihr Leben zu geben, um Licht und Rettung zu bringen, so hat Christus sein Leben geopfert, um uns Menschen aus der Dunkelheit der Sünde zu retten. Im Unterschied zu den Arbeitern auf der Titanic wusste er allerdings von Beginn an, dass er stellvertretend für alle Menschen den Tod auf sich nehmen musste, um uns dadurch einen Ausweg aus der Katastrophe einer ewigen Verlorenheit zu ermöglichen. Aus Liebe zu uns entschied Jesus sich bewusst dafür, aus dem Licht des Himmels in die Dunkelheit der Welt zu kommen und als Mensch stellvertretend für uns am Kreuz zu sterben. Wer an das Opfer und die Auferstehung des Herrn Jesus glaubt, wird gerettet und erhält ewiges Leben.Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Peter aus Köln hat sein Leben lang bei Ford gearbeitet und SPD gewählt. Aber dann werden in seinem Werk Stellen gestrichen und er wendet sich der AfD zu. Reporter Ali hat eine ganz andere politische Haltung, aber die beiden kommen ins Gespräch.
In der Sendung Unica Radio interviewen wir Enzo Cugusi, den Leiter von FASIcinema, direkt nach dem ersten Tag des Kurzfilmfestivals. Sardische Visionen in der Welt Wir interviewten Enzo Cugusi, den Direktor von FASIcinema, der kürzlich an der ersten Veranstaltung des Kurzfilmfestivals Visioni sarde nel mondo in Elmas teilnahm, einem wichtigen Veranstaltungsort für das sardische Kino seit über zehn Jahren, auf dem Kurzfilme mit sardischer Seele gezeigt werden, aber nicht unbedingt von Inselautoren. Wir sprachen über das Potenzial des sardischen Kinos im Ausland, die Beschäftigungsmöglichkeiten für die Arbeiter der Insel und darüber, wie das Festival ein Sprungbrett für junge Regisseure und Drehbuchautoren sein könnte, die auf Sardinien arbeiten..
Spricht man über radikale Rechte und autoritäre Kräfte denkt man zunächst nicht an organisierte Arbeiter*innen und die Vertretung von Mitarbeitenden im Betrieb. Aber auch dieses Feld versuchen einige autoritäre Player zu bespielen und so Formen sich mehr und mehr Listen bestehende aus extrem rechten Personen die zur Wahl zu Betriebsräten antreten.
CRYSTAL METH IN SACHSENCrystal ist hier kein Randthema.Es ist Alltag.In Sachsen hat sich etwas entwickelt, das viele lange nicht sehen wollten:Eine Droge, die nicht nur „die Szene“ betrifft,sondern Schüler, Azubis, Arbeiter, Eltern.Crystal passt in eine Gesellschaft, die funktioniert –aber oft unter Druck steht.Schneller werden.Länger durchhalten.Mehr leisten.Weniger fühlen.Und genau da greift Crystal.Am Anfang wirkt es wie eine Lösung:Energie. Klarheit. Kontrolle.Kein Schlaf, kein Hunger, kein Zweifel.Aber das kippt.Was bleibt, ist nicht Stärke –sondern Abhängigkeit.Was folgt, sehen wir vor Ort: • körperlicher Verfall • psychische Abstürze • Paranoia, Angst, Kontrollverlust • Beziehungen, die zerbrechenUnd das Krasse ist:Viele merken es zu spät.Weil Crystal nicht sofort alles zerstört.Es baut dich erst auf –und nimmt dich dann auseinander.Sachsen ist kein Einzelfall.Aber hier ist es sichtbar.Grenznähe, Verfügbarkeit, Preis, Druck im Alltag –alles kommt zusammen.Dieses Video ist kein moralischer Zeigefinger.Es ist ein Blick auf das, was wirklich passiert.Vor Ort.Mit echten Menschen.Mit echten Geschichten.Und vielleicht auch mit der einen Frage:Warum greifen so viele überhaupt danach?—#crystalmeth #sachsen #sucht #drogen #realität #prävention #aufklärung #lebenliebenleiden
Start der Mondmission Artemis 2, Gegenseitige Angriffe im Nahen Osten gehen weiter: US-Präsident Trump hält Rede an die Nation, Bundesfinanzminister Klingbeil fordert schnelle Entlastungen der Bürger wegen hoher Sprit- und Energiepreise, Wirtschaftsministerin Reiche sieht keine Gefahr von Engpässen in der Energieversorgung, Karnevalist Tilly in Moskau zu achteinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt, Krankenkassen übernehmen Kosten für jährliches Lungenkrebs-Screening für starke Raucher ab 50 Jahren, Diskussion über Entlohnung der Arbeiter in der Spargelernte, Fußballerinnen des FC Bayern München im Halbfinale der Champions League, Heftige Unwetter im Süden Europas, Das Wetter
Petermann, Anke www.deutschlandfunk.de, Dlf-Magazin
Als Martin Luther das Werk begann, das als die Reformation bekannt wurde, sagte sein Freund Myconius: „Ich kann am besten helfen, wo ich bin. Ich werde beten, während du arbeitest.“ Dann, eines Nachts, träumte Myconius, dass Jesus auf ihn zukam und seine am Kreuz durchbohrten Hände und Füße zeigte. Er schaute Jesus in die Augen […]
Themen: Skandale ohne Wirkung: Was zeigen die AfD-Erfolge im Westen? | Deutschlands Abschiebeoffensive: Unternehmen als Leidtragende | Katherina Reiche: Energiewende rückwärts?
* Das Gas ist viel teurer geworden * Die Bundes-Regierung macht Benzin und Diesel billiger * In Wien sind bei einem Unfall mehrere Arbeiter gestorben * Schwere Vorwürfe gegen einen berühmten Musiker * Einige Wiener Schulen bekommen mehr Lehrerinnen und Lehrer * 2 neue Fußballer spielen für Österreich * In Wien gibt es jetzt wieder die Oster-Märkte * Die besten Schauspielerinnen und Schauspieler haben den Oscar bekommen
Die SPD – Niedergang einer Arbeiterpartei – Die älteste Partei Deutschlands ist lange Zeit auch eine der wichtigsten gewesen. Vier Bundeskanzler waren Sozialdemokraten. Doch heute verliert die Partei eine Wahl nach der anderen, die Zustimmung sinkt. Aber warum?
Die Themen: Immer mehr Frauen entdecken Angeln für sich; Spahn schlägt „israelisches Modell“ für Baden-Württemberg vor; Grüne Jugend drängte Boris Palmer auf Wahlparty zum Gehen; Kaum ein Arbeiter wählt noch die Arbeiterpartei SPD; Hinter den Kulissen rumort es bei der AfD; Ölpreis schießt erstmals seit Jahren über Marke von 100 US-Dollar; Chalamet mag keine Oper und Polizistin kündigt Job um ein Bordell zu führen Hosts der heutigen Folge sind Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) und Yasmine M'Barek (Zeit Online). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Am 8. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. CDU und Grüne kämpfen um Platz eins in einem Moment der Krise für die eigentlich starke Wirtschaft im Südwesten. Vor allem die Autoindustrie hat Probleme und entlässt tausende Arbeiter. Fehrle, Moritz www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
In den letzten Jahren und Jahrzehnten war immer wieder vom Verschwinden der Arbeit die Rede, jedoch könnte man eher sagen: Die Arbeit und die Arbeiter wurden ausgeblendet – auch in der Literatur.Eine grandiose Ausnahme ist der Versroman „Am laufenden Band“ von Joseph Ponthus. Der Autor verdingte sich als Zeitarbeiter in Fisch- und Fleischfabriken. Wenn die Kraft nach Feierabend oder am Wochenende noch reichte, verwandelte der schon mit 42 Jahren verstorbene Schriftsteller diese Erfahrungen in große Literatur. „Am laufenden Band“ erzählt von der Eintönigkeit, der beständigen Unsicherheit, den Gefahren, dem Widerspruch zwischen Theorie und Praxis.Ponthus schildert ein absurdes Theater, das die Realität ist. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur!Literatur:Joseph Ponthus: Am laufenden Band. Aufzeichnungen aus der Fabrik. Übersetzt von Mira Lina Simon und Claudia Hamm, Matthes & Seitz.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Im Podcast "Blick in die Bibel" erklärt Georg Hinz, weshalb er sich trotz seiner Begeisterung für den Karneval auf Aschermittwoch freut. Die Fastenzeit bedeutet für ihn Reduktion, Normalität und Konzentration auf das Wesentliche – nach intensiven, emotionalen Tagen voller Verantwortung.Im Bibeltext von der Aussendung der 72 Jünger nach dem Evangelisten Lukas erklärt Hinz, dass es nicht um Macht oder Druck geht, sondern um Frieden, Demut und Einladung. Christlicher Glaube soll den Menschen auf Augenhöhe begegnen und der Gesellschaft dienen. Eine ruhige, klare Botschaft zum Ende der Woche – und ein starker Übergang vom Feiern zum Innehalten. Wer hören will, warum gerade dieser Moment so viel Tiefe hat, sollte diese Folge unbedingt anklicken.Aus dem LukasevangeliumIn jener Zeit suchte der Herr zweiundsiebzig andere Jünger aus und sandte sie zu zweit vor sich her in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!Geht! Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemanden auf dem Weg! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens wohnt, wird euer Friede auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, ist seines Lohnes wert.Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist euch nahe! (Lk 10,1-9)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Was passiert, wenn man österreichische Esskultur neu denkt, ohne sie zu ersetzen? In diesem Deep Dive spricht Markus mit Nadina Ruedl, Gründerin der Pflanzerei, über pflanzlichen Leberkäse, Gansl & Co. Nadina erzählt von ihrem Weg aus einer Arbeiter:innenfamilie ins Unternehmertum, von Bootstrapping ohne Förderungen und der bewussten Absage bei 2 Minuten 2 Millionen. Statt bestehende Strukturen zu verdrängen, setzt sie auf Zusammenarbeit mit Metzgern, regionale Zutaten und Respekt vor österreichischem Brauchtum, mit der Vision, Österreich international für pflanzliche Fleisch- und Wurstprodukte bekannt zu machen.*Nadina hat uns gebeten, folgendes richtig zu stellen: Sie hat im Podcast die Zeitung verwechselt, für die sie einst Anzeigen verkauft hat. Es war nicht die Tagespresse, sondern die Tageszeitung Österreich.Production: Hanna Moser Musik (Intro/Outro): www.sebastianegger.com
Endlos weit windet sich die Große Mauer wie ein Drache über die Bergkämme und Täler im Norden Chinas. Erbaut durch hunderttausende Arbeiter, schützt sie für fast 2000 Jahre den Norden Chinas vor einer Gefahr jenseits der Grenzen. Die Große Mauer beeinflusst die chinesische Geschichte entscheidend und ist heute ihr wichtigstes Symbol. Wir begeben uns auf die Spur nach den Gründen für den Mauerbau, wer sie baute und ob sie ihren Zweck erfüllen konnte………Das Folgenbild zeigt einen restaurierten Ming-Mauerabschnitt bei Jinshanling.……LITERATURMan, John: The Great Wall, Boston 2008.Turnbull, Steven: The Great Wall of China 221 BC–AD 1644, Oxford 2007.……PREMIUM - testet einen Monat lang gratis!His2Go unterstützen für tolle Vorteile - über Steady!Klick hier und werde His2Go Hero oder His2Go Legend……WERBUNGDu willst dir die Rabatte unserer weiteren Werbepartner sichern? Hier geht's zu den Angeboten!…….UNTERSTÜTZUNGFolgt und bewertet uns bei Spotify, Apple Podcasts, Podimo oder über eure Lieblings-Podcastplattformen.Wir freuen uns über euer Feedback, Input und Vorschläge zum Podcast, die ihr uns über das Kontaktformular auf der Website, Instagram und unsere Feedback E-Mail: kontakt@his2go.de schicken könnt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an jede einzelne Rückmeldung, die uns bisher erreicht hat und uns sehr motiviert.…….COPYRIGHTMusic from https://filmmusic.io: “Sneaky Snitch” by Kevin MacLeod and "Plain Loafer" by Kevin MacLeod (https://incompetech.com) License: Creative Commons CC BY 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Sozialstaat wird heute von links verteidigt, während Konservative und Rechte ihn bekämpfen. Das leuchtet intuitiv ein, ausgeblendet wird dabei die Historie: Mit Zuckerbrot und Peitsche kämpfte Reichskanzler Otto von Bismarck mit Kaiser Wilhelm I. gegen die Sozialisten.Zum einen ging die Regierung repressiv gegen die Arbeiterklasse und ihre Vertreter vor, zum anderen führte man in den 1880er-Jahren verschiedene Absicherungen für die arbeitende Klasse ein. Dies war nicht einfach eine Wohltat der Reichen und Mächtigen für die Arbeiter, sondern dahinter steckte eine kluge Strategie, die bis heute aufgeht: Die Arbeiter erzog man somit zur Staatsloyalität – und indem man Versicherungen einführte, deren Kosten vermeintlich von Arbeitnehmern und Arbeitgebern geteilt werden, zelebrierte man einen Klassenfrieden (auch Sozialpartnerschaft genannt), der die Radikalität der Sozialisten zähmte und später die SPD immer wieder dazu trieb, die arbeitende Klasse zu verraten.Der Sozialstaat rettete den Kapitalismus.Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.Literatur/Quellen:Renate Dillmann/Arian Schiffer-Nasserie: Der soziale Staat. Über nützliche Armut und ihre Verwaltung, VSA Verlag.Felix Kersting: "Mimicking the Opposition: Bismarck's Welfare State and the Rise of the Socialists", online verfügbar unter: https://opus4.kobv.de/opus4-hsog/frontdoor/deliver/index/docId/5989/file/BSoE_DP_0081.pdfGerhard A. Ritter: “Die Sozialversicherung in Deutschland 1881— 1914. Entstehung — Charakter — Wirkungen”, online verfügbar unter: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/archiv/532765/die-sozialversicherung-in-deutschland-1881-1914-entstehung-charakter-wirkungen/#footnote-target-3. Michael Schneider: Kleine Geschichte der Gewerkschaften, J. H. W. Dietz Nachfahren Verlag. Benjamin Ziemann: “Die moderne Industriegesellschaft”, in: Das Deutsche Kaiserreich 1871–1918, online verfügbar unter: https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_IzpB_329_Kaiserreich_barrierefrei.pdf. Wolfgangs Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutVeranstaltungen:Am 27. Januar ist Ole in Marburg:https://www.kfz-marburg.de/programm/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fur-mein-land-kampfen-wurdeAm 29. Januar ist Ole in Hannover bei den Kritischen Jurist*innen.(Link folgt)
Außenpolitik-Redakteur Armin Arbeiter gibt im Interview Einblicke in das österreichische Bundesheer. Außerdem erzählt er über seinen Einsatz auf den Golan-Höhen.Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Wir bringen Dunkle Spuren live auf die Bühne. Da der erste Termin am 16. Oktober so schnell ausverkauft war, gibt es einen Zusatztermin am 20. Oktober! Tickets und Infos zur Veranstaltung findest du unter kurier-events.at/podcastnight. Wir freuen uns auf dich!Schreibt uns eure offenen Fragen und Anmerkungen gerne per Mail oder Instragram oder kommentiert direkt auf Spotify!Fotos und Videos zu allen Fällen findet ihr auf Instagram.Dunkle Spuren ist ein Podcast des KURIER. Titelmusik: Tobias Schützenberger Redaktionelle Leitung: Yvonne Widler Reporterinnen: Anya Antonius, Valerie Krb, Michaela Reibenwein und Yvonne Widler Social Media: Clara Sautner, Lisa StepanekTon, Kamera und Videoschnitt: Daniel Jamernik, Zoe Gendron und Alexandra Diry Ton, Schnitt und Gestaltung Podcast: Dominik KanzianRessortleitung Digital Hub: Sophie Unger Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.