Das tägliche Stück vom Himmel: Seit 25 Jahren nimmt die Sternzeit ihre Hörerinnen und Hörer mit auf einen Streifzug durch den Kosmos. Die Themen reichen von aktueller Forschung, über das nächtliche Himmelsgeschehen und bedeutende Personen der Astronomiegeschichte bis hin zu Jahrestagen aus der Raumf…

Vor einigen Monaten sorgte der Asteroid 2024 YR4 für Aufsehen: Zunächst schien es, er könne in einigen Jahren die Erde treffen – dann sah es so aus, als würde er auf den Mond stürzen. Nun ist auch dieses Szenario ausgeschlossen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Gegen Mitternacht zeigt sich tief über dem Südhorizont zumindest der nördlichste Teil des Sternbilds Zentaur. Auf der Südhalbkugel dominiert diese Figur das Firmament. In 12.000 Jahren wird auch bei uns der Zentaur gut zu sehen sein. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Die Konflikte auf der Erde spiegeln sich im Weltraum wider. So nähern sich Satelliten aus Russland und China immer wieder aufdringlich Objekten, über die die Kommunikation der Bundeswehr läuft. Künftig will man sich gegen solche Attacken wehren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Bei Weltraummissionen ist gelegentlich ungewöhnliche Fracht an Bord: die Asche von Menschen für kommerzielle Bestattungen in der Erdumlaufbahn. Ein paar Gramm der Asche von Pluto-Entdecker Clyde Tombaugh ziehen sogar durch die Milchstraße. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

An der Universität Bielefeld beschäftigt sich eine sehr aktive Gruppe mit der Erforschung des Universums als Ganzem. Es geht darum, wie nach dem Urknall Elementarteilchen entstanden sind und wie sich Galaxienhaufen gebildet haben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Die Universität Göttingen wirbt sehr originell mit einem Bild der historischen Sternwarte, auf dem „Star war's“ zu lesen ist – in Abwandlung der Science-Fiction-Serie „Star Wars“. „Der Stern war's“, gilt für Göttingen ganz besonders. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Die legendäre Grußformel aus der Science-Fiction-Serie „Star Wars“ lautet: „May the Force be with you“ (Möge die Macht mit dir sein). Da der Satz im Englischen fast wie 4. Mai klingt, wird dieser Tag als internationaler Star Wars Day gefeiert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Am Abend des 8. März zog eine Feuerkugel über den Himmel über Südwestdeutschland. Kurz darauf durchschlug ein Meteorit ein Hausdach in Koblenz. Jeden Tag treffen etliche kosmische Brocken unsere Erde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Erfasst ein Satellit einer Gammastrahlenexplosion im All, so wird die genaue Position möglichst schnell Observatorien weltweit mitgeteilt. Dieses wichtige Alarmnetzwerk hat ein Astrophysiker entwickelt, der stets sehr im Hintergrund blieb. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Heute Abend steigt der Vollmond über den Südosthorizont. Ganz tief stehend ist die Mondscheibe stark verformt und meist etwas ockerfarben oder sogar gelblich verfärbt. Beim nächsten Vollmond Ende Mai erleben wir sogar einen Blauen Mond. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

In der Mitte Deutschlands scheint die Sonne Ende Mai 16 Stunden lang, fast anderthalb Stunden länger als heute. Abends zeigen sich die Planeten Venus und Jupiter am Westhimmel. Im Zenit funkelt der berühmte Große Wagen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

In sozialen Medien wird oft behauptet, der Mond ziehe nicht um die Erde, sondern um die Sonne. Als Beleg gilt, dass die Mondbahn immer zur Sonne hin gebogen ist. Doch das ändert nichts daran, dass der Mond um die Erde läuft – und mit ihr um die Sonne. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Explosionen oder Kollisionen im All laufen meist in völliger Stille ab. Denn Schall braucht ein Medium, um sich auszubreiten - etwa die Luft unserer Atmosphäre. Wo kein Medium, da auch kein Schall. Im Vakuum des Weltraums ist also nichts zu hören. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Auf der Südhalbkugel der Erde erscheint der Sternenhimmel ganz anders als bei uns. Den Polarstern sucht man dort vergeblich – dafür sind Sternbilder zu sehen, die in Europa immer unter dem Horizont bleiben. Unsere vertrauten Figuren stehen kopfüber. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Nicht nur in seinem Song „Third Stone from the Sun“ thematisiert der Musiker Jimi Hendrix seine Begeisterung für das Weltall und seine Sorge um unsere Erde. Bei Hendrix sind die außerirdischen Besucher entsetzt – und gnadenlos. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Zum heutigen Tag des Baumes steht der zunehmende Mond nahe bei Regulus, dem Hauptstern im Löwen. Ein paar Tage lang wächst er noch, bis zum Vollmond. Und auf der Erde sprießen, kein Scherz, Mondbäume – ein Erbe aus Apollo-Zeiten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Erleichterung bei Himmelsfans weltweit: Der geplante Industriekomplex in unmittelbarer Nähe zum Very Large Telescope wird doch nicht gebaut. Damit bleibt die Atacama-Wüste das astronomische Paradies auf Erden – perfekt dunkel, klar und staubfrei. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Das Webb-Teleskop hat den strahlenden Tod eines Sterns beobachtet, dessen Licht dreizehn Milliarden Jahre zu uns unterwegs war. Nie zuvor haben die Fachleute einen einzelnen Stern in so großer Entfernung erforscht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Seit dem astronomischen Frühlingsanfang vor einem Monat hat der Himmel schon spürbar auf Sommer umgestellt: Die Sonne läuft in immer höherem Bogen über das Firmament – die Zeit zwischen Auf- und Untergang nimmt deutlich zu: Die Tage werden länger. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Queen Elizabeth II. saß 70 Jahre auf dem Thron – für Majestäten eine Ewigkeit, kosmisch gesehen nicht einmal ein Wimpernschlag. Die Kronen, die sich der Himmel Nacht für Nacht aufsetzt, überdauern zum Teil Milliarden Jahre. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

„Schweine im Weltall“ ist eine legendäre Rubrik der Muppets-Show – doch tatsächlich haben Miss Piggy und Co. den Erstflug noch vor sich. Dagegen sind schon viele Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hunde, Affen und andere Tiere ins All gestartet. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

In den kommenden Nächten lässt die Leier, das einzige Musikinstrument am Himmel, wieder ein paar stumme Töne über das Firmament huschen. Damit geht eine dreimonatige Meteorflaute zu Ende. Pro Stunde werden rund 20 Sternschnuppen aufleuchten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

In den nächsten Tagen wandert die Mondsichel an den Planeten Venus und Jupiter sowie am Sternhaufen Plejaden entlang. Der Anblick am abendlichen Westhimmel ist jeden Tag anders. Und er ist jeden Tag bezaubernd schön. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Im April des Jahres 1006 erschien ein neues Gestirn, das viermal heller als die Venus leuchtete: die Supernova im Sternbild Wolf. Sie war vermutlich das hellste stellare Objekt, das in der Menschheitsgeschichte am Himmel zu sehen war. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Vor einigen Wochen war in einem Mr.-Sternzeit-Newsletter ein ungewöhnliches Bild von Mond und Erde zu sehen: Die voll beleuchtete Mondscheibe steht vor der voll beleuchteten Erde. So ein Schnappschuss gelingt nur aus einer ganz besonderen Position. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Nach einem Astronomie-Kalauer ist noch offen, ob der Planet Erde wirklich von intelligentem Leben bewohnt ist. Wenn man das zu Gunsten der Menschheit bejaht, dann stellt sich die Frage, ob wir der einzige Ort mit solchem Leben im Kosmos sind. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Verschmelzen Schwarze Löcher, senden sie Gravitationswellen aus – winzige Erschütterungen in Raum und Zeit. Laufen diese durch die Erde hindurch, wird alles minimal gestaucht und gedehnt. Vielleicht entsteht bald eine Messanlage dafür in der Lausitz. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Manche Sternbilder kennen fast alle dem Namen nach, auch wenn sie kaum jemand je beobachtet haben dürfte. Das gilt sicher für den Krebs. Nach Einbruch der Dunkelheit steht er hoch am Südwesthimmel, ist aber nur zu erahnen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

108 Minuten dauerte der erste Ausflug eines Menschen in den Weltraum. Mit ihm begann vor 65 Jahren ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte. Juri Gagarin war nur dieses eine Mal im All – sieben Jahre später starb er bei einem Flugzeugabsturz. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

NASA-Chef Jared Isaacman hat das Artemis-Programm kräftig umgekrempelt. Im kommenden Jahr soll es Kopplungstests mit Mondlandefähren geben, die Landung ist erst 2028 geplant. Es herrscht blanke Angst, dass China vor den USA auf dem Mond ankommt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Im Laufe der Nacht zieht die wohl berühmteste Himmelsfigur durch den Zenit: Der Große Wagen – ein markantes Muster aus sieben Sternen, das Teil des riesigen Sternbilds Großer Bär ist. Der Wagen hilft, am Himmel den Polarstern zu finden Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Sterne und Galaxienhaufen lenken das Licht weit dahinter liegender Objekte ab. Dies führt oft zu bizarr verformten Bildern. Mit diesem Effekt beschäftigt sich Joachim Wambsganß, seit Neuestem Ehrenmitglied der Astronomischen Gesellschaft. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Jetzt ist wieder Saison für das Event Horizon Telescope. Mit ihm lässt sich die Umgebung der Schwarzen Löcher im Zentrum der Milchstraße und in der Galaxie M87 im Sternbild Jungfrau beobachten. Eines der beteiligten Instrumente steht auf Grönland. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Noch zwei Wochen lang haben wir hierzulande die Chance, den kompletten Kranz der acht hellen Wintersterne zu bestaunen. Mit Einbruch der Dunkelheit stehen Orion, Großer und Kleiner Hund, Zwillinge, Fuhrmann und Stier bereits weit im Südwesten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Hermann Vogel gehört zu den weitgehend vergessenen Pionieren der Astrophysik. Er war zunächst an der Privatsternwarte des Kammerherrn Friedrich von Bülow in Bothkamp bei Kiel tätig – später leitete er das Observatorium in Potsdam. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche nur hierzulande – ein Osterspaziergang durch das Planetensystem liefe ganz anders ab als in Goethes Faust. Bäche sind eher selten, aber es gibt sehr viel Eis – nur nicht auf der Venus, die als Abendstern leuchtet. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Gegen Mitternacht steigt der Ostermond über den Südosthorizont. Nicht erst im Raumfahrtzeitalter ist der Begleiter der Erde für manche ein Traumziel – schon Johannes Kepler sehnte sich vor mehr als vierhundert Jahren nach dem Mond. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Jetzt machen wieder viele Feuer am Boden den himmlischen Lichtern Konkurrenz. Wenn die erloschen sind, haben die Sterne die Nacht wieder für sich. Ihre Feuer brennen nicht nur ein paar Stunden: Sterne leuchten Millionen oder gar Milliarden Jahre. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Gegen 21 Uhr steigt der voll beleuchtete Ostermond über den Osthorizont. Christen gedenken an den nächsten Tagen der Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Es heißt, damals habe es eine Sonnenfinsternis gegeben – doch das ist astronomisch unmöglich. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Der hellste Stern am Himmel ist der Polarstern; die Mondphasen entstehen durch den Schattenwurf der Erde – und US-Geheimdienste hören vom Mond reflektierte Schallwellen ab. Das ist alles Unfug, aber leider kein Aprilscherz. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Im kommenden Monat nimmt die Tageslänge auf 15 Stunden zu. Die Sonne klettert immer höher - und die Schatten werden kürzer. Abends dominiert die strahlend helle Venus am Westhimmel - viel höher steht Jupiter, der größte Planet im Sonnensystem. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Am Anfang der Raumfahrt in den 1950er-Jahren stand der Bau von militärischen Raketen - sowohl in den USA als auch in der Sowjetunion. Doch der russische Konstrukteur Sergej Koroljow hat gleich eine Rakete gebaut, die auch die Erdumlaufbahn erreicht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit