Paymentandbanking FinTech Podcast

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FinTech Podcast von Paymentandbanking In unserem wöchentlichen Podcast sprechen wir regelmäßig mit interessanten Köpfen aus der Branche über unsere Haupthemen FinTech, Payment, Banking und Mobile sowie über all die Dinge, welche die Branche bewegt. Hier findet ihr unsere Podcastbeiträge: paymentandb…

Paymentandbanking FinTech Podcast


    • Jun 2, 2021 LATEST EPISODE
    • every other week NEW EPISODES
    • 56m AVG DURATION
    • 356 EPISODES


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    Latest episodes from Paymentandbanking FinTech Podcast

    Mai 21 News-Rückblick - FinTech Podcast #322

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2021 59:00

    In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Hier also unsere Nachrichten für den Monat Mai.

    Joerg Wiemer von Treasury Intelligence Solutions - FinTech Podcast #321

    Play Episode Listen Later May 28, 2021 48:40

    In der neuen Folge unseres Payment & Banking FinTech Podcasts sprechen wir mit Jörg Wiemer, Mitgründer und CSO der Treasury Intelligence Solutions GmbH, kurz TIS. Als erfahrener Treasury-Hase verfügt er über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich Treasury und Corporate Finance. Nachdem er zuletzt als Senior Vice President und Head of Global Treasury bei der SAP AG arbeitete, gründete er mit Erol Bozak die TIS. Im Podcast sprechen wir über die TIS-Lösung zur Abwicklung, Analyse und Dokumentation von Zahlungsverkehrs- und Kontoprozessen, die mehr als zehn Jahre Erfahrung als Fintech in den Bereichen Finanzmanagement und Cloud Computing und darüber, wie die SaaS-Lösung von TIS Unternehmen bei der Abwicklung, Analyse und Dokumentation ihrer Zahlungsverkehrs- und Kontoprozesse hilft. Treasury Intelligence Solutions zählt unter anderem Fujitsu, DACHSER, BearingPoint, und VW seit Jahren zu seinen Kunden und beschäftigt inzwischen weltweit etwa 200 Mitarbeiter.

    10 Jahre Payment & Banking: Der Jubiläumspodcast! - FinTech Podcast #320

    Play Episode Listen Later May 14, 2021 79:35

    10 Jahre Payment & Banking verdienen natürlich einen eigenen Podcast. Dementsprechend würdigen wir das vergangene Jahrzehnt mit einer Spezialausgabe, in die es fast alle Mitglieder unseres Teams geschafft haben und in der wir gemeinsam zurückblicken. Einzig Rafael haben wir vermisst, werden ihn aber bestimmt auch bald wieder zu hören oder zu lesen bekommen. Im Podcast lassen André, Jochen, Miriam, Kilian, Maik, Nicole, Christina und Julia die Meilensteine der letzten Jahre Revue passieren und verraten ein paar Geheimnisse, die sich hinter den Kulissen abgespielt hatten. Preise, Premieren, Wilde Parties, Abmahnungen, gemeinsam durchgestandene Grippe-Wellen – die Historie von Payment & Banking hat einiges zu bieten! An dieser Stelle wollen wir uns alle außerdem ganz besonders bei all unseren Leser*innen, Podcasthörer*innen und Newsletter-Abonnent*innen bedanken! Ohne euch wären wir nicht dort, wo wir heute sind und wir freuen uns, euch auch künftig bei unseren Events zu treffen. Hoffentlich bald auch wieder live und von Angesicht zu Angesicht!

    Moderne Payment- und Fintech-Pressearbeit - FinTech Podcast #319

    Play Episode Listen Later May 7, 2021 75:53

    Wie funktioniert gute PR für Fintechs und im Bereich Payments? Darüber haben wir uns in dieser Folge des Payment & Banking Fintech Podcasts mit PR-Experten aus der Szene unterhalten, denn täglich erreichen uns gute und weniger gute Beispiele, wie PR-Vertreter mit Pressevertretern und Influencern im Bereich Finance, Payment und Banking in Kontakt treten. In unserer Gesprächsrunde begrüßen wir deshalb ein paar erfahrene PR-Profis: Juliane Schmitz-Engels: Head of Communications Deutschland und Schweiz bei Mastercard Michaela Krause: Gründerin und CEO von Laika Communications Max Schwarz: Mitgründer und CMO von pockid Dr. Harald Brock: Executive Manager und Geschäftsführer von investify Im Podcast lernen wir einiges über gute Finanz-PR, Storytelling, warum es sich nicht immer lohnt, auf die Konkurrenz zu schauen und erhalten von Max Schwarz wertvolle Insights zur Generation Z. Denn TikTok ist inzwischen für manche Player in bestimmten Fällen genauso relevant oder noch wichtiger als der klassische Pressearbeit. Ob Snapchat, TikTok, Instagram, Pressemeldung oder Hintergrundinfos zur Recherche für Journalisten – bei einem Punkt sind sich alle unsere Experten einig: Der Endkunde sollte immer im Fokus stehen. Plumpes kommunizieren von Features und Neuigkeiten lockt heutzutage kaum einen Journalisten, Influencer oder Enduser an.

    April 21 News-Rückblick - FinTech Podcast #318

    Play Episode Listen Later May 3, 2021 63:25

    In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Hier also unsere News für den Monat April.

    Ask me anything #28 – mit Cornelia Schwertner (ehemals finleap connect)

    Play Episode Listen Later Apr 30, 2021 62:01

    Im Vorfeld einer neuen Aufzeichnung des „ask me anything“ fragen wir ja bekanntlich unsere Community, was sie von unserem Gast wissen möchte. Das Interesse an unserem nächsten Gesprächspartner war hoch und Bitte Nummer 1 war: „Du musst sie dringend (!!!) fragen, was sie jetzt macht!“. Diese Frage wird sie auch in der kommenden Stunde nicht beantworten – das war im Vorfeld so besprochen – aber es zeigt, wie hoch das Interesse an ihrer Person und die Wertschätzung ihrer Arbeit in den letzten Jahren ist, denn wenn Cornelia Schwertner etwas anpackt, dann wird das schon ziemlich gut. Der Kollege André Bajorat hatte seinerzeit ein ziemlich guten Riecher, als er Cornelia in sein noch junges Team von Figo holte, für das sie sich Anfang 2016 gegen die Abteilungsleitung bei einer Großbank entschied und das erste Mal so richtig Fintech-Luft schnupperte. Mit der Fusionierung von figo und Finreach Solutions zu finleap connect wurde Schwertner Geschäftsführerin und Chief Risk Officer und verantwortete die Compliance, Information Security, Legal und Public Affairs. Fünf Jahre später ist Schluss und ihr Weggang machte in der Szene schnell die Runde. Doch, und man ahnt es – der Branche bleibt sie treu und alle sind gespannt, was nun kommt. Und auch, wenn sie die Fragen um ihr Startup nicht beantwortet, so doch aber viele andere. Und so sprechen wir in den kommenden 60 Minuten über ihren Jugendschwarm Pete Sampras, was Wacken mit ihrem Musikgeschmack zu tun hat und warum sie über das Wort „Risiko-Tante“ schmunzeln muss.

    Was sind eigentlich SPACs? - FinTech Podcast #317

    Play Episode Listen Later Apr 23, 2021 36:39

    SPACs (Special Purpose Akquisition Companies) sind eine neuartige Form des Investments und momentan in aller Munde. Aber was sind eigentlich SPACs genau und wie funktionieren sie? Dafür haben wir uns mit Philipp Schlüter, Partner bei der Investmentbank Cowen, unterhalten. Im Podcast erklärt uns Philipp, wie so ein SPAC eigentlich funktioniert und was ihn vom klassischen Börsengang unterscheidet. Ein SPAC, so lernen wir, ist erstmal nicht viel mehr als eine leere Hülle. Das Blanko-Unternehmen geht zwar an die Börse, verfolgt aber erst einmal keine wirtschaftliche Funktion. Vielmehr sammelt das SPAC zunächst Geld von Investoren ein und hält derweil Ausschau nach anderen Unternehmen, die es übernehmen kann. In Deutschland und Europa sind SPACs noch ziemlich rar gesät, in den USA ist man bereits deutlich weiter. Wer das Thema SPACs einfach und verständlich erklärt haben möchte, der sollte diese spannende Folge unseres FinTech Podcasts auf keinen Fall verpassen! Philipp Schlüter ist seit 2010 Partner bei Cowen. Philipp war zuvor als Unternehmer tätig und hat im Mediensektor eine Softwarefirma gegründet und aufgebaut. Er hat einen Diplomkaufmann der Universität Potsdam und studierte in Passau, Barcelona und Potsdam.

    Key Pousttchi – Digitalisierung in Deutschland – FinTech Podcast #316

    Play Episode Listen Later Apr 16, 2021 60:05

    Wo stehen wir mit der Digitalisierung in Deutschland? Warum wirkt Corona wie ein Brennglas auf die Schwäche von non-digitalen Geschäftsmodellen und der digitalen Infrastruktur. Darüber unterhält sich Jochen mit Prof. Key Pousttchi. Prof. Dr. Key Pousttchi lehrte zuletzt Wirtschaftsinformatik an der Uni Potsdam und war Inhaber des SAP-Stiftungslehrstuhls. Er ist einer der führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Digitalisierung und der digitalen Transformation. Seine und Jochens Wege haben sich vor fast 20 Jahren das erste Mal gekreuzt, da er, damals noch als Doktorand in Augsburg, über viele Jahre zum Thema Mobile Payment forschte. Bei seinen jährlichen Konferenzen thematisierte er über all die Jahre sämtliche M-Payment-Versuche und das Scheitern diverser Marktplayer. Herr Pousttchi hat zuletzt das Buch die “Die verblendete Republik: Warum uns keiner die Wahrheit über die Digitalisierung sagt” veröffentlicht. Dort und auch im Podcast legt er den Finger in die Wunde. Sein Credo: Wenn wir uns die globalen führenden digitalen Plattformen ansehen, sind wir in Deutschland und Europa schon längst abgehängt. Die dominierenden Spieler kommen aus den USA und Asien. Mit Ausnahme von SAP (gegründet vor fast 50 Jahren) haben wir in Deutschland keine wirkliche globale digitale Plattform zustande gebracht. Im Payment & Banking Podcast spricht Pousttchi darüber, dass für ihn die GAFAs gewissermaßen die modernen Nachfolger klassischer, inhabergeführter Mittelständler sind. Zudem bespricht Jochen mit ihm die Historie des Mobile Payment in Deutschland und erfährt, dass die Arbeit von Industrievertretern in Konsortien eigentlich nie geplant war, an den Kunden gebracht zu werden und am Ende der Zugang und Erfolg durch Apple und Google geschaffen wurde.

    Impact Investing - Fintech Podcast #315

    Play Episode Listen Later Apr 9, 2021 47:42

    Lange wurden Menschen und Unternehmen, denen Themen wie Klima, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit wichtig waren, als Weltverbesserer belächelt, ignoriert oder als Spinner angefeindet. Doch das Blatt hat sich – vielleicht auch oder gerade wegen der Pandemie – gedreht und Firmen entdecken ihre gesellschaftliche Verantwortung. Auch die Finanzbranche wird sich zunehmend klar, dass sie einen großen Teil dazu beitragen kann, die Welt ein bisschen besser zu machen – und das sogar, ohne auf Rendite verzichten zu müssen. Das Wort der Stunde lautet: „Impact Investing“, also zu deutsch: wirkungsorientiertes Investieren - eine weiterhin dennoch junge Nische am Finanzmarkt! Dabei heißt es in einer Marktstudie der BII: „Impact Investing in Deutschland ist heute ein ausdifferenzierter Milliardenmarkt mit großem Wachstumspotential und hoher Dynamik.“ Allerdings gibt es vor allem in den Bereichen Wirkungsmessung, Markttransparenz sowie Wissen und Expertise der Marktteilnehmer noch viel zu tun. Man muss also schon sehr genau hinschauen, denn zwischen Reden und Handeln herrscht noch immer eine große Diskrepanz. Auch wenn sich in der Finanz-Branche zunehmend Start-ups und Unternehmen etablieren, die das Thema auf ihre Agenda geschrieben haben, so ist die Zahl derer im Vergleich beispielsweise noch gering. Im aktuellen Podcast sprechen wir mit Anna Sophie Herken von Allianz Asset Management, Julius Friedlander von Cooler Future und Fridtjof Detzner von Planet A Ventures, drei Akteuren der Branche für die Impact Investing nicht nur eine hohle Phrase ist – und das aus drei verschiedenen Perspektiven: Aus dem Blick eines Vermögensverwalters, eines Investors und eines Start-ups. Wir sprechen über den Status quo, über die Kunden und deren Wunsch nach sinnhaften Investments ohne Renditeverlust und über soziale Verantwortung in einer Zeit der Pandemie und darüber hinaus.

    März 21 News-Rückblick - FinTech Podcast #314

    Play Episode Listen Later Apr 6, 2021 57:20

    In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Hier also unsere News für den Monat März.

    Ask me anything #27 – mit Julian Leitloff von Fractal

    Play Episode Listen Later Apr 1, 2021 59:09

    Julian Leitloff ist Unternehmer seit er im Alter von 22 Jahren sein erstes Unternehmen mitbegründet und geleitet hat. 2016 machte es bereits über eine Million Umsatz, wodurch er zu einem der 30 unter 30 von Forbes gekürt wurde. Während seines Studiums an der Zeppelin Universität forschte er am Lehrstuhl für Entrepreneurship, Technologie und Innovation zum Thema Alternative Finance. Seine Karriere begann er bei der Deutschen Bank Frankfurt in Kombination mit einem Bachelorstudium in Mannheim. Inzwischen hat er mit Fractal ein neues Unternehmen im Fintech-Bereich gegründet und am Buch Keinhorn als Co-Autor mitgewirkt. Im Podcast spricht er über die Relevanz von Einhörnern und darüber, wie wichtig die Milliardengrenze für Start-Ups ist, gibt Einblicke in sein Innenleben als Gründer, spricht über sein Verhältnis zu Geld, Freiheit, Dosenravioli und beantwortet die Frage, ob er sich ein Leben als Investor vorstellen kann.

    Data Driven Banking - Datenschatz oder Büchse der Pandora? - FinTech Podcast #313

    Play Episode Listen Later Mar 26, 2021 46:43

    Mein Schatz – oder deiner? Wem nutzt der angebliche Datenschatz etwas, oder ist er doch eher etwas wie die Büchse der Pandora, die man fest verschlossen halten muss? In diesem Panel wagten sich Dr. Verena Thaler (Raisin), Sascha Dewald (DKB), Dr. Imke Jacob (McKinsey) und Tobias Jünemann (Senacor) an diesen Schatz, moderiert wurde das Panel von Jochen Siegert. Am Anfang steht die Definition: Was bedeutet Data Driven Banking eigentlich? Thaler erklärte das so: „Es bedeutet das proaktive Nutzen von Daten, um damit das Geschäft zu strukturieren.“ Jacob ergänzte noch, dass es um Relevanz geht, wie man wirklich relevant für den Kunden wird. So kann man neue Services fern von den gewohnten anbieten, betonte Dewald: „Damit kann man konkrete Maßnahmen für den Kunden schaffen.“ Dafür braucht es kontinuierliche Arbeit für die Partnerbanken, so Thaler, damit man erkennen kann, wie sich der Markt bewegt und wohin – und vor allem muss das auf langfristiger Ebene passieren. Jacob betonte vor allem, dass es oft nicht um neue Produkte geht, sondern um die Schärfung eines Produkts. Data Enrichment ist hier das Stichwort, denn durch neues Sector Knowledge kann man relevanter werden. Für Jünemann steht aber auch zentral, dass die neuen Ideen dann in passende Technologien umgewandelt werden: „Data Warehouse ist hier ein Begriff – oder vielmehr die Warehouses. Wir stehen gerade vor einem Datenhaufen, da müssen wir jetzt etwas bauen, damit das elegant genutzt und überhaupt genutzt und gemanagt werden kann." Neben den richtigen Tools und dem Deployment braucht es hier aber auch das richtige Mindset, betonte Dewald. Vor allem muss am Anfang klar sein, welche Daten man managen will, nur so findet man die richtige Technologie dazu. Noch eines ist entscheidend: Dass wirklich alle Mitarbeiter mit den Daten umgehen können. „Dafür braucht es eine eigene Kultur im Unternehmen“, so Thaler. „Data Analytics und Data Engineering sind hier wichtige Themen, aber eben auch die Demokratisierung der Daten, damit niemand von einer Abteilung abhängig ist.“ Trotzdem sind echte Datenexperten Mangelware, deshalb ist der War of Talents sehr aktiv. Alle konkurrieren um die gleichen Talente, egal ob Startup, Fintech oder Bank, jeder Bereich braucht sie – allerdings gelten Banken hier oft nicht als wirklich attraktive Arbeitgeber, die cooleren Fintechs dafür schon. Für Dewald ist es daher wichtig, junge Talente für die Arbeit bei ihnen zu begeistern: „Aber hier ist uns schon viel gelungen, und wir konnten bisher alle Talente dafür begeistern, bei uns zu bleiben.“ Im Mittelpunkt steht aber immer noch der Kunde: Was liebt er, was hasst er? Data Analytics sind hier maßgebend, aber der deutsche Markt ist hier noch nicht so weit wie international andere Märkte. „Analytics treibt Disruption“, so Jacob, „und Disruption treibt den Markt. Gerade hier brauchen wir wiederum Analytics, um nicht zurückzufallen.“ Dafür muss dann alles zusammenkommen, Marktforschung, Kundenbefragung und so weiter, um aus den Daten die richtigen Produkte zu entwickeln. Thaler betonte noch, dass Data Driven Banking bald nichts Außergewöhnliches mehr sein wird – in maximal fünf Jahren ist es überall eine Commodity. Der Datenschutz muss das Ganze keinesfalls blockieren, wichtig ist nur, dass die Künstliche Intelligenz richtig trainiert wird und aus den bestehenden Daten keine falschen Rückschlüsse zieht. In vielen Bereichen steht das theoretische Konstrukt zwar, betonte Jünemann, aber es muss noch mehr umgesetzt werden. „Wir brauchen hier einen Kulturwandel“, so Jacob. „Oft verstehen einige in der Bank nicht, was die Daten sollen, ihnen fehlt da das Vertrauen – und genau das muss sich ändern.“

    Der Fall Wirecard und der Untersuchungsausschuss: Ein Gespräch mit Florian Toncar

    Play Episode Listen Later Mar 12, 2021 64:37

    Im Bundestag versucht ein Untersuchungsausschuss den wohl größten Betrugsfall der Nachkriegsgeschichte aufzuklären. Es geht um Verluste in Milliardenhöhe, massive Schäden für Anleger und den beispiellosen Absturz eines Börsenstars. Die Zwischenbilanz mehrerer Fraktionen, der zuletzt noch am Mittwoch zusammenkam, fällt vernichtend aus: Der Skandal um Wirecard gehe nicht allein auf hohe kriminelle Energie Einzelner zurück, sondern auch auf gravierende Fehler von Aufsichtsbehörden und Bundesregierung. Alle sechs Fraktionen sind der Meinung, dass der Ausschuss wichtige Zusammenhänge aufgedeckt habe. „In der Summe sieht man eines widerlegt: Dass das eine Naturkatastrophe war, dass hier kein Mensch Fehler gemacht hat“, sagte etwa der FDP-Finanzpolitiker Florian Toncar. Sein Kollege von den Grünen, Danyal Bayaz, geht von drei Faktoren aus, die für den mutmaßlichen Betrug entscheidend gewesen seien: „eine Bande mit hoher krimineller Fantasie und Energie“, ein „Kollektivversagen“ bei Behörden und Aufsichtsorganen sowie ein ganzes Heer an Lobbyisten, „die Klinken putzen waren, um das Bild dieses Technologiestars an den Mann, an die Frau, an die Politik zu bringen“. Das Unternehmen Wirecard war ein Dienstleister für bargeldlose Zahlungen an der Schnittstelle zwischen Händlern und Kreditkartenfirmen. Das Fintech spielte in der obersten Börsenliga und täuschte Wirtschaftsprüfer offenkundig jahrelang. Im Sommer räumte Wirecard ein Bilanzloch von 1,9 Milliarden Euro ein – Geld aus Auslandsgeschäften, das zwar in den Bilanzen auftauchte, in Wahrheit aber wohl nie existierte. Das Unternehmen meldete Insolvenz an, Tausende Anleger verloren Geld. Vorstandschef Markus Braun wurde festgenommen, Manager Jan Marsalek ist auf der Flucht. Allerdings hatte es schon Monate bevor der Skandal bekannt wurde, Hinweise und Berichte über Unregelmäßigkeiten bei Wirecard gegeben. Der Untersuchungsausschuss will nun herausfinden, warum der Fall über Jahre nicht aufflog und ob Wirecard als aufstrebendes Fintech von den Behörden mit Samthandschuhen angefasst wurde. Zusammen mit Florian Toncar sprechen Jochen und André über seine bisherige Aufgabe im Untersuchungsausschuss, wie er zusammenkam, was die wichtigsten Erkenntnisse sind, wie die bisherige Arbeit mit Zeug*innen und Sachverständig*innen ist, wie Regulierung in Zukunft stattfinden muss und was das alles für den Finanz/Fintech-Standort Deutschland bedeutet? Ein wirklich interessantes und aufschlussreiches Gespräch über die Hintergründe des größten Finanzskandals Deutschlands.

    Februar 21 News-Rückblick - FinTech Podcast #310

    Play Episode Listen Later Mar 9, 2021 38:36

    In der Fintech-Welt wird es nie langweilig. Es wird gegründet, investiert und neue Produkte werden auf den Markt gebracht. Da fällt es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Wir übernehmen das und fassen in unserer Newsschau die wichtigsten Meldungen des zurückliegenden Monats in einem kompakten Überblick zusammen. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Das Jahr ist noch zu jung, doch es lohnt sich auf den letzten Monat 2020 zurückzuschauen und hier das Wichtigste noch einmal zu kommentieren. Und das waren im zweiten Monat des Jahres 2021 die wichtigsten Meldungen.

    Ask me anything #26 - mit Christine Kiefer von Ride Capital

    Play Episode Listen Later Mar 8, 2021 53:52

    Christine Kiefer prägt seit Jahren sie die Finanz-Branche, denn sie war bereits in unterschiedlichen Funktionen am Aufbau mehrerer Fintechs beteiligt, darunter Pair Finance und BillPay. Sie war auch eine der ersten Frauen, die sich seinerzeit für die Sichtbarkeit von Frauen in der Branche eingesetzt hat. Bereits vor Jahren gründete sie die Fintech Ladies, ein Netzwerk für Frauen, die sich mit Digitalisierung und Innovation im Finanzbereich beschäftigen. Aus einem losen Netzwerk wurde über die Zeit eine feste Institution mit regelmäßigen Treffen in mittlerweile sechs Städten in der Region DACH. Langweilig ist ihr jedenfalls nie und auch die Ideen gehen der ehemaligen Goldman Sachs Mitarbeiterin nicht aus. Mit RIDE Capital dringt sie seit der Gründung in eine männerdominierte Branche vor und will mit ihrem Blockchain-Startup Immobilieninvestments für Privatanleger zugänglich machen. Im letzten Jahr bedeutete das für sie, nicht nur harte Bretter zu bohren, sondern sich auch von den Widrigkeiten der aktuellen Situation nicht unterkriegen zu lassen. Denn Corona hat auch ihre Pläne ganz schön durcheinandergewirbelt. Statt über Millionen in Berlin mit Investoren zu verhandeln, saß sie auf einem Segelboot fest und schipperte einmal quer über den Atlantik. Mittlerweile ist die Powerfrau zurück in Berlin in ihrem Büro. Hinter ihr im Regal stehen einige dicke Bänder der Donald Duck-Comics, denn „von Dagobert Duck kann man viel über die Finanzbranche lernen“, sagt sie. Welche Bücher sie neben Comics aus Entenhausen noch mag, warum sie eigentlich einen Hochsee-Segelschein besitzt und wie man aus der Not immer noch eine Tugend machen kann, darüber sprechen wir in der kommenden Stunde.

    kompany - Das Prinzip der Datenplattform für KYC/KYB Daten - FinTech Podcast #309

    Play Episode Listen Later Mar 5, 2021 42:07

    Schonmal was von kompany gehört? Das in Wien ansässige Unternehmen ist führende RegTech-Plattform für Global Business Verification und Business KYC (KYB), die in Echtzeit revisionssichere und rechtsverbindliche Unternehmensinformationen und -dokumente direkt aus den Registern selbst liefert. Zu ihren Kunden zählen internationale und regionale Bankengruppen, FinTechs, Big Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Anwaltskanzleien, BaaS- und Compliance-Plattformen sowie multinationale Konzerne. Der Glaube, dass die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften nicht schmerzhaft sein muss, sondern eine reibungslose, automatisierte Erfahrung ist, bei der die wichtigsten Quelldaten der Welt für diejenigen zugänglich sind, die sie schnell und kostengünstig benötigen, ist ein Leitkriterium bei kompany. Kunden auf drei Kontinenten und in mehr als 100 Ländern vertrauen bereits auf die Business-Verification-Lösungen von kompany, um ihre Compliance-Anforderungen zu erfüllen. Von Zahlungsanbietern, die Händler-Onboarding und -Verifizierung durchführen müssen, bis hin zu stark regulierten globalen Unternehmen verlassen sich derzeit unzählige Organisationen auf kompany, um ihre Business-KYC-Prozesse zu rationalisieren und gleichzeitig die Kosten zu senken und das Risiko von Compliance-Verstößen zu minimieren. Mit ihrem globalen Echtzeit-Registernetzwerk können sie Zugang zu Geschäftsdaten von mehr als 110 Millionen Unternehmen in 200 Rechtsordnungen weltweit bieten. Diese Daten haben laut kompany die höchstmögliche Verlässlichkeit, da sie direkt von der Primärquelle abgerufen werden. Im letzten Jahr war, trotz der Coronapandemie, viel los in der Zahlungsverkehrs- und Bankenwelt, aber einige Themen stechen am aufmerksamkeitsstärksten heraus. Insbesondere die Blockchain-Technologie ist auf dem Weg zur Mainstream-Annahme durch große Institutionen. Der Einsatz der Distributed-Ledger-Technologie ist auf dem besten Weg, in Zukunft ein Teil der eigenen Infrastruktur von Finanzinstituten zu werden. Auch kompany hat eine eigenen Blockchain-basierte Lösung, die KYC onchain entwickelt, um an der Spitze dieses Fortschritts zu stehen. Der Einsatz von Lösungen wie dieser soll eine Reduzierung von Betrug, ein sichereres und deutlich schnelleres Zahlungsabwicklungserlebnis gewährleisten. Bei kompany erwartet man weitere Expansion digitaler Zahlungsoptionen über verschiedene Plattformen hinweg und die daraus resultierenden Auswirkungen auf traditionelle Zahlungsanbieter, die gezwungen sein werden, sich zu modernisieren und an die sich entwickelnde Landschaft anzupassen. Für die etablierten Unternehmen wird es entscheidend sein, Technologien einzuführen, die sich leicht in ihre bereits bestehenden Systeme integrieren lassen und es ihnen gleichzeitig ermöglichen, mit den aufstrebenden Wettbewerbern Schritt zu halten und ihre regulatorischen Anforderungen zu erfüllen. Kilian spricht mit Russel E. Perry, dem CEO und Gründer von kompany über deren entwickelte datenbasierte Plattform und das KYC/KYB-Modell, sowie über die strategische Ausrichtung des Unternehmens und inwieweit das Prinzip der Datenplattform zukunftsfähig ist.

    CBD als neue Asset-Klasse? - FinTech Podcast #308

    Play Episode Listen Later Feb 26, 2021 51:17

    Bei CBD, also Cannabis, denken alle zunächst immer noch an Kiffen, den großen Rausch, den selbstgedrehten Joint auf Studentenpartys. Doch dieses Image stimmt nur zum Teil. Immer häufiger kommt CBD (übrigens nicht gleichzusetzen mit der high-machenden Substanz THC der Pflanze!) in der Medizin, in Nahrungsergänzungsmitteln oder sogar in der Kosmetik zum Einsatz. International versuchen Unternehmen, auf diesen Trend aufzuspringen und auch für Investoren wird der Markt auf der Suche nach neuen Asset-Klassen daher immer interessanter. Sie profitieren von der fortschreitenden Legalisierung von Cannabis in vielen Ländern. Manch ein Investor ist schon jetzt dick in das Geschäft eingestiegen, darunter beispielsweise Christian Angermeyer, der seit Jahren schon den Cannabis-Markt als einen großen Investitionsmarkt für sich entdeckt hat. Weitere folgen. Auch in das Unternehmen von Lars Müller ist er investiert, der in manchen Kreisen auch schon als „Mr. beyond Cannabis“ bezeichnet wird. Eine große Auszeichnung für einen gerade mal 30-jährigen Unternehmensgründer, der sich seit 2014 mit der Solidmind Group näher mit Nahrungsergänzungsmitteln beschäftigt hat. Für ihn war der Weg zu CBD nicht mehr sehr weit. 2018 stieß er auf die Marke Hempamed, die er seither konsequent in seinem Portfolio aufgebaut hat und heute zu den größten CBD-Brands zählt. Geebnet wurde so auch der zur Plattform, die er sich mit SynBiotic SE verwirklicht hat, das als eines der wenigen europäischen CBD-Unternehmen an der Börse gelistet ist. Größte Gesellschafter bei SynBiotic bisher ist laut einer bei der Börse hinterlegten Gesellschafterliste Borros Capital. Die Firma gehört nach Angaben von Müller zu Angermayer, der weitere Anteile über sein Family-Office Apeiron Investment Group hält. Zusätzlich hat SynBiotic SE als börsengelistetes Unternehmen unlängst damit begonnen, einen Teil seiner freien Liquidität in Bitcoin umzuschichten. Man sehe Bitcoin als genaues Gegenmodell zu herkömmlichen Währungen und da verschiedene SynBiotic-Unternehmen ohnehin Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, habe der Schritt nahegelegen. Wir sprechen mit Lars Müller über CBD als neue Asset-Klasse, über das vorherrschende Image der Cannabis-Pflanze und wie es geändert werden muss, über die internationale Konkurrenz und wohin sich der Handel mit Cannabis-Aktien entwickeln kann.

    Sinn und Unsinn von nationalen Payment-Schemes - FinTech Podcast #307

    Play Episode Listen Later Feb 19, 2021 33:32

    Diese Woche wurden die neuen Girocard Transaktionszahlen veröffentlicht. Auf den ersten Blick scheinen diese herausragend. Spielverderber die Party war die Frankfurter Unternehmensberatung Paysys, die jenseits von Twitter-Jubelgrafiken mal nachgerechnet hat und feststellte, dass die Girocard eigentlich im Gesamtmarkt sogar Marktanteile verliert. Huch, was ist denn jetzt aktueller Wasserstand: Es heißt, dass das girocard-Verfahren der Kreditwirtschaft zu einem großen Teil nur durch die Substitution von ELV so stark zulegen konnte – und dennoch verliert die Girocard (inkl. ELV) gegenüber Mastercard, Mastercard Debit, Maestro, Visa, Visa Debit und VPay seit Jahren kontinuierlich Marktanteile verliert. Laut PaySys ist der Marktanteil der Girocard (inkl. ELV) innerhalb der letzten zehn Jahre – gemessen am Umsatz – von 69,1 Prozent auf 65,4 Prozent aller Kartenzahlungen in Deutschland gefallen. Mastercard und VISA gewinnen also mehr und mehr Banken für ihre jeweiligen Debitprodukte. Direktbanken wie die Comdirect, angeblich auch die DKB, folgen offensichtlich den Neobanken und verzichten gänzlich auf die Herausgabe einer Girocard. Nun hat die Girocard die PSD1 überlebt und sich dem klaren politischen Wunsch „any card at any terminal“ in Europa widersetzt. Deutschland mit seinem nationalen Payment Scheme scheint eines der letzten gallischen Dörfer zu sein. Die britischen Banken haben sich vor Jahren erst von ihren nationalem Debitkarten-Scheme Switch/Solo verabschiedet und dann Vocalink, das nationale Realtime-Bankenscheme an Mastercard verkauft. Ähnliches passierte in Skandinavien dort wurde das nordische Pendant von Vocalink, einer Business-Unit von Nets, durch Mastercard übernommen. Nun sprechen die Unit-Economics im Payment-Business ganz klar gegen nationale Payment-Schemes. Payments ist ein klassisches Business mit sehr starken Skaleneffekten. Dies zeigt sich seit Jahren bei der starken Konsolidierung der Anbieter. Big is beautiful! Was ist dann aber der Sinn von nationalen Payment Schemes? Diese Frage des Sinns oder Unsinns von nationalen Payment-Schemes diskutiert Jochen mit Peter Robejsek. Peter Robejsek verantwortet als VP Product bei Mastercard das Produktmanagement für Deutschland und die Schweiz. Dies umfasst neben klassischen Mastercard Bezahllösungen auch innovative Lösungen rund um Instant Payments und Open Banking. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung im Financial Services Sektor zurück, insbesondere im Wealth Management und in die Strategieberatung. Dort hat er bei Strategy& sowie bei Mastercard Advisors Finanzdienstleister und deren IT Serviceprovider zu Themen rund um Strategie, Technologie und Payments beraten.

    Samsung Pay - Fazit & Insights nach dem Start auf dem deutschen Markt - FinTech Podcast #306

    Play Episode Listen Later Feb 12, 2021 36:16

    Samsung Pay ist seit Oktober 2020 auf dem deutschen Markt – zwei Jahre nach dem Start der Konkurrenten Apple Pay und Google Pay, jedoch Mitten in einer Zeit wo gerade durch die Corona-Krise Mobile Payment enorm an Bedeutung gewinnt. Fünf Jahre nach der Ankündigung des eigenen Bezahldienstes Samsung Pay hat der südkoreanische Branchenprimus den Deutschlandstart letztes Jahr verkündet. Samsung ging beim Start etwas anders vor, als die Konkurrenten, denn Apple und Co. nehmen von kooperierenden Banken Gebühren für das Einbinden ihrer Kredit- und Debitkarten in beispielsweise Apple Pay. Weil Sie die klassische Kreditwirtschaft umgehen, entfällt diese Einnahmequelle für Samsung Pay. Nachdem Google Pay schon seit Mitte 2018 auf nahezu jedem Smartphone genutzt werden kann, zieht Samsung mit seinem Pay-Service nach. Weil die Akzeptanz von bargeldlosem Bezahlen in Deutschland unter anderem durch die Coronakrise beschleunigt wurde, hat Samsung ein gutes Händchen für den Start bewiesen. Vor allem müssen Samsung-Pay-Nutzer im Unterschied zu Apple Pay oder Google Pay nicht darauf achten, ob ihre Bank unterstützt wird. Grund dafür ist, dass Samsung sich mit dem Berliner Banking-Dienstleister Solarisbank und der Branchengröße Visa zusammengetan hat, um lange Verhandlungen mit den vielen deutschen Bankinstituten zu umgehen. Solarisbank dient dabei als eine Art Vermittler zwischen der eigenen Bank, Samsung Pay und dem Zahlungsempfänger. Auf diesem Weg ermöglicht Samsung die Verknüpfung von nahezu jedem Bankkonto mit dem neuen Dienst. Wir sprechen mit Thomas Keller (Business Development Manager bei Samsung) und Krishna Chandran (Managing Director Partnerships bei der Solarisbank) über den offiziellen Launch, etwagige Hürden, das Businessmodell, die Kooperation mit der Solarisbank und ziehen ein Fazit vom Launch des Bezahldienstes bis heute.

    Wie steht es 2021 um das Thema Factoring? - FinTech Podcast #305

    Play Episode Listen Later Feb 5, 2021 51:22

    Wir hatten vor einigen Jahren einen regelrechten Factoring-Boom im deutschen FinTech-Segment. Dafür hatten wir bei Payment & Banking sogar eine eigene Infografik entwickelt. Auch 2017 hatten wir das Thema bereits in einem Podcast besprochen: In der Folge Nummer 90 hatten wir neben FinCompare auch Daniel Schlotter von Blackbill (heute Finiata) zu Gast. Backbill, die unter der Brand bezahlt.de im deutschen Markt an den Start gingen, war das neue hoffnungsvolle Venture des mittlerweile eher umstrittenen Gründers von Kreditech/Monedo, Sebastian Diemer, auch der Social Media Community bekannt als „DerDiemer". Im damaligen Podcast hat Daniel Schlotter sehr euphorisch von den großen Chancen für das KMU Segment im Factoring-Markt gesprochen. 2021, nicht mal vier Jahre später, ist die FinTech-Party im Factoring vorbei. Einige Fintechs haben ihr Geschäft komplett aufgegeben und sind mittlerweile aus dem Markt ausgeschieden. Billie als „Vorzeige“-Factoring-StartUp fällt noch auf, weil sie nur noch das Thema B2B Rechnungskauf per Ads vermarkten. Blackbill heißt mittlerweile Finiata und auch Sebastian Diemer ist nicht mehr CEO des Unternehmens, sondern Jan Enno Einfeld. Der ehemalige Comdirect-Manager verantwortet seit geraumer Zeit die Restrukturierung und hat Finiata neu aufgestellt. Bemerkenswert ist, dass sich Finiata genauso als Restrukturierungsfall herausstellte, wie einst schon Kreditech und Enno als externer CEO sollte es nun richten. Im Podcast sprachen wir mit Enno darüber, warum genau das erste Geschäftsmodell Factoring nicht so klappte wie erhofft und was da die Probleme im Markt sind/waren, die im Podcast #90 im Jahr 2017 vielleicht nicht gesehen wurden? Welche Thesen sind nicht eingetroffen? Was waren die genauen Probleme? Ist Factoring kein Thema für Fintechs und eigentlich nur etwas für die „großen Player“? Wie sieht es im Ausland aus und warum konnte Finiata hier besser Fuß fassen als in Deutschland? Ein wirklich spannendes und aufschlussreiches Gespräch für alle die sich das Thema Factoring nochmal ins Gedächtnis holen wollen.

    Warum brauchen wir den Digitalen Euro und wer stellt ihn am Ende bereit?

    Play Episode Listen Later Feb 5, 2021 53:11

    In der vierten und letzten Folge der vierteiligen Serie zur Digitalisierung des Euros widmen sich Alexander Bechtel und Manuel Klein der entscheidenden Frage, warum der Euro digitalisiert werden sollte und wer ihn am Ende zur Verfügung stellen wird? Nach der detaillierten Analyse des bestehenden Geldsystems, sowie der Beschreibung des Digitalen Euros von öffentlicher- und privater Seite, wagen die beiden einen Ausblick in die Zukunft und stellen konkrete Anwendungsfälle der unterschiedlichen Formen dar. Das Ziel der Folge ist zu verstehen, welche Vorteile ein Digitaler Euro mit sich bringt, welche Institutionen den Digitalen Euro für welche Zwecke bereitstellen werden und wann wir den digitalen Euro sehen werden. Zu Beginn der Folge werden die unterschiedlichen Motivationen dargestellt, einen digitalen Euro zu erzeugen. Hier unterscheiden Alexander und Manuel zwischen der technologischen Perspektive der Endnutzer - vor allem in der Finanzindustrie und der produzierenden Industrie - und der Perspektive der Zentralbanken. Ziel ist es zu verstehen, dass Zentralbanken andere Motive haben ein digitales Geld auszugeben als manch tech-affiner Bürger vermuten würde. Denn anders als man es häufig in den Medien liest, wenn über CBDC als Heilsbringer für die Blockchain-basierte Ökonomie berichtet wird, fokussieren sich die Zentralbanken viel weniger auf die technische Seite eines digitalen Euros. Vielmehr ist es weiterhin unklar, ob eine retail CBDC auf “state of the art” Technologie aufgebaut sein wird, die Maschine-zu-Maschine Zahlungen und programmierbaren Zahlungen ermöglicht. Zudem bleibt es unklar, ob es schon bald eine wholesale CBDC geben wird, die der Nachfrage nach den technologischen Vorteilen der Blockchain im Finanzsystem gerecht wird. Alexander und Manuel wagen daher einen Ausblick in die Zukunft des Geldes und beschreiben, welche Institutionen den tokenisierten Digitalen Euro für welche spezifischen Anwendungsfälle voraussichtlich bereitstellen werden und wann die jeweiligen Formen des Digitalen Euros zu erwarten sind. Abschließend fassen die beiden die vergangenen vier Episoden in drei “Key-Takeaways” zusammen. Diese Punkte sollen den Hörern helfen, sich an die Kernthesen der vielen Inhalte der vergangenen Episoden zu erinnern, um beim spannenden Thema “Digitales Geld” mitreden zu können.

    Stablecoins und Co. – Der digitale Euro aus der Privatwirtschaft - Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll

    Play Episode Listen Later Feb 4, 2021 50:32

    In der dritten Folge der vierteiligen Serie zur Digitalisierung des Euros stellen Alexander Bechtel und Manuel Klein die unterschiedlichen Formen eines Digitalen Euros des Privatsektors dar. Die zentrale Frage dieser Folge ist, ob auch in Zukunft der Privatsektor den Großteil des Geldes erzeugen und bereitstellen wird - so wie es heute bereits Geschäftsbanken tun. Spätestens seit der medialen Aufmerksamkeit um das Gemeinschaftsprojekt Diem (ehemals Libra), das von Facebook gestartet wurde, liest man immer wieder über sogenannte “Stablecoins”, die von privaten Unternehmen ausgegeben werden und den USD oder EUR repräsentieren. Doch was sind solche Stablecoins eigentlich? Welche Formen gibt es und welche von ihnen wären geeignet als echtes Euro-denominiertes Zahlungsmittel in der Ökonomie verwendet zu werden? Zu Beginn definieren Alexander und Manuel den Begriff Stablecoin und zeigen auf, welche unterschiedliche Arten von Stablecoins es bereits gibt und in Zukunft geben wird. Hier setzen sie den Fokus vor allem auf die unterschiedlichen Assets, welche die Deckung dieser Token darstellen und ihnen ihren stabilen Wert geben. Im Laufe der Folge werden so die unterschiedlichen Arten von Stablecoins, deren Emittenten, sowie deren Anwendungen analysiert. Alexander und Manuel zeigen weiterhin auf, warum viele der aktuellen Stablecoin-Projekte es nicht schaffen werden, einen fungiblen und somit vollwertigen Euro zu erzeugen und erklären, welche Regulierungen versuchen dieses Problem zu lösen. Im Fokus steht hier die Nähe des privaten digitalen Euros zum Zentralbankgeld, das für die Stabilität des Finanzsystems, sowie die Sicherung der geldpolitischen Spielräume der Zentralbank unabdingbar ist. Zu Guter Letzt widmen sich Alexander und Manuel der spannenden Frage, ob und wie in einem System mit digitalen Euros vom Privatsektor neues Geld entsteht. Gerade mit Hinblick auf das Stablecoin-Projekt Diem spielt diese Frage eine wichtige und entscheidende Rolle, da Zentralbanken weltweit fürchten durch die Konkurrenz von Stablecoins die Kontrolle über die Geldschöpfung und Geldpolitik zu verlieren.

    Die unterschiedlichen Formen des digitalen Euros - CBDC - digitales Zentralbankgeld

    Play Episode Listen Later Feb 3, 2021 52:52

    In der zweiten Folge der vierteiligen Serie zur Digitalisierung des Euros stellen Alexander Bechtel und Manuel Klein die unterschiedlichen Formen eines Digitalen Euros des öffentlichen Sektors dar - besser bekannt als digitales Zentralbankgeld oder Central Bank Digital Currency (CBDC). Viele Menschen denken beim Digitalen Euro wohl zuallererst an eine CBDC, was nicht zuletzt daran liegt, dass auch die EZB in ihrem Report über eine Euro CBDC dieses Vokabular nutzt. Grund genug, sich mit dieser Form des Digitalen Euros genauer auseinanderzusetzen. In dieser Folge beleuchten Alexander Bechtel und Manuel Klein welche Arten des Digitalen Euros von der EZB erzeugt werden können und welche Marktteilnehmer die jeweiligen Arten benutzen könnten. Es wird unterschieden zwischen einem digitalen Euro, der nur von Banken benutzt werden kann, und einem “Digitalem Bargeld”, das von allen Bürgern genutzt werden kann. Weiterhin zeigen Alexander und Manuel auf, dass sich die Motivation der Einführung der jeweiligen CBDC-Arten stark voneinander unterscheiden und erklären, warum die Einführung eines “Digitalen Bargeldes” alles andere als eine rein technische Debatte rund um Blockchain darstellt. Den Großteil der Folge widmen sie dem digitalen Bargeld, da dies auch von den Zentralbanken in Publikationen und Forschung am stärksten unter die Lupe genommen wird. Es werden die unterschiedlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten dargestellt und aufgezeigt, welche Rolle Geschäftsbanken in der Bereitstellung eines digitalen Bargeldes spielen könnten. Mit Hinblick auf die Rolle von Geschäftsbanken werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ausgestaltungen beleuchtet und die Auswirkungen auf den Geschäftsbankensektor untersucht. Zu guter Letzt werden Alexander und Manuel einen Ausblick geben, welche Form des digitalen Zentralbankgeldes am wahrscheinlichsten umgesetzt wird und zeigen die unterschiedlichen Motivationen der Zentralbanken auf, eine CBDC auszugeben. Abschließend diskutieren die beiden auch noch welche Vorteile eine CBDC für die Endnutzer haben könnte.

    Der digitale Euro - auf dem Weg zum tokenisierten Geld - Bitcoin, Fiat, Rock'n'Roll

    Play Episode Listen Later Feb 2, 2021 40:26

    In einer vierteiligen Podcast-Serie zeigen Alexander Bechtel und Manuel Klein wie der Euro “digitalisiert” werden kann, welche unterschiedlichen Formen des digitalen Euros es geben kann und welche Hürden genommen werden müssen, um den digitalen Euro Realität werden zu lassen. Begriffe wie Kryptowährungen, CBDC, Stablecoins sowie tokenisiertes Giralgeld werden definiert und von den bestehenden Geldarten abgegrenzt. Freut Euch auf vier spannende Episoden über das Geldsystem der Zukunft. Wir helfen Euch dabei, beim spannenden Thema digitales Geld mitreden zu können. In der ersten Folge “Digital vs digitized money: Was ist der Euro und in welcher Form existiert er?” geht es um die Funktionsweise des bestehenden Geldsystems. Diese erste Episode bildet die Grundlage für die Diskussionen in den kommenden drei Episoden und ist unabdingbar, um die Herausforderungen der Digitalisierung des Geldes zu verstehen. Alexander und Manuel beschreiben, wie der heutige Euro durch die Zusammenarbeit der Zentralbank und der Geschäftsbanken (Public Private Partnership) entsteht und klären über die Unterschiede zwischen Zentralbankgeld und Geschäftsbankgeld auf. Sie stellen dabei insbesondere die Bilanzierung der jeweiligen Geldarten dar und erklären, wie die jeweilige Gelderzeugung reguliert bzw. beschränkt ist. Ziel der Folge ist es zu verstehen, wie sich die heutigen digitalen Vorgänge in der Übertragung von Geld vom digitalen Geld der Zukunft unterscheiden. Alexander und Manuel erklären, warum hierbei v.a. die englische Sprache mit der Unterscheidung zwischen “digitalized” und “digitized” besser dafür geeignet ist, die Digitalisierung des Geldes zu beschreiben. Am Ende liefern die beiden ihre Definition des digitalen Euros.

    Bitcoin, Fiat & Rock 'n' Roll - Bitcoin, Fiat & Rock 'n' Roll meets Payment & Banking - der Auftakt

    Play Episode Listen Later Feb 1, 2021 31:04

    Bitcoin, Fiat und Rock 'n' Roll haben wir schon immer bei uns im Portal gehabt. Aber noch nie zusammen mit dem Alexander Bechtel des Original-Podcast "Bitcoin, Fiat & Rock 'n' Roll". Das wird sich künftig ändern, denn der Podcast von Alexander Bechtel "Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll" und wir von Payment and Banking arbeiten künftig gemeinsam daran die Krypto-Welt und klassische Finanzwelt näher zusammenzubringen. Im neuen Krypto-Bereich auf der Website von Payment & Banking erscheinen ab sofort regelmäßig geschriebene sowie gesprochene Inhalte rund um das Thema Blockchain und digitales Geld. Es geht uns darum sowohl die Repräsentanten des klassischen Finanzsystems als auch die Fans der Krypto-Szene ideologiefrei, objektiv und kompetent über Bitcoin, CBDC, Stablecoins, Distributed-Ledger-Technologie und vieles mehr zu informieren. Wir möchten Mythen und Behauptungen von beiden Seiten geraderücken, um ultimativ eine Brücke zu bauen zwischen den beiden Welten. Wir sind überzeugt, dass beide Communitys von dieser Zusammenarbeit profitieren. Die Hörer von Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll erhalten zu jeder Episode einen kurzen Artikel, der bei uns im Krypto-Bereich gepostet und über die Social-Media-Kanäle vermarktet wird. Der Podcast wird also noch professioneller und wir von Payment & Banking stehen als Partner an Alexander Bechtels Seite. Wir profitieren natürlich von der inhaltlichen Erweiterung und bieten unserer Community ab sofort kompetent aufgearbeitete Inhalte zur neuen Welt der digitalen Währungen und Blockchaintechnologie. Gemeinsam Eigenständig Die regelmäßigen Hörer von Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll müssen sich hierbei keine Sorgen machen: Inhaltlich, methodisch oder stilistisch wird sich am Podcast nichts ändern. Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll ist und bleibt komplett unabhängig. Ziel ist es weiterhin Neuigkeiten und Sachverhalte unideologisch und undogmatisch auf Basis von Fakten einzuordnen. Wie bisher erscheinen jeden Freitag die beliebten 5-min Friday Episoden, in denen ein Gedanke oder eine Neuigkeit in 5-10 Minuten eingeordnet und beleuchtet wird. Darüber hinaus gibt es zweimal im Monat eine längere Episode mit interessanten Gästen aus der Krypto-Szene sowie der klassischen Finanzwelt. Bereits zu Gast waren bspw. Prof. Dr. Philipp Sandner (Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers), Julian Liniger (CEO von Relai), Prof. Dr. Peter Bofinger (ehemaliger Wirtschaftswaiser und Professor an der Universität Würzburg), Julien Le Goc (Director of Policy bei Diem, ehemals Libra), Peter Dittus (ehemaliger Generalsekretär der BIZ). Falls Du uns als Sponsor in unserer Mission unterstützen möchtest, und dabei helfen willst dieses Projekt noch größer und professioneller zu machen oder Du denkst, dass könnte der ideale Werbeplatz für Dein Unternehmen sein, dann melde Dich gerne bei uns. Viel Spaß mit der ersten Folge über die Idee und Details der Zusammenarbeit.

    Januar 21 News-Rückblick - FinTech Podcast #304

    Play Episode Listen Later Jan 29, 2021 57:45

    Das Jahr 2021 startet entgegen der Hoffnung vieler, ähnlich wie das Letzte aufgehört hat. Was sollen wir zum Januar sagen? Ach ja, das amerikanische Capitol wurde von gewaltbereiten Trumpanhängern gestürmt, ein beispielloser Angriff auf die Demokratie, Trump ist jedoch weg, Biden als vereidigter Präsident ins Weiße Haus eingezogen, Armin Laschet ist neuer CDU-Vorsitzender und wir befinden uns weiterhin im Lockdown und die Geduld der Menschen wird ordentlich auf die Probe gestellt. Wir kommen einfach nicht aus der Pandemie-Spirale raus und die Nachrichtenlage ist derzeit recht einseitig. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Das Jahr ist noch zu jung, doch es lohnt sich auf den letzten Monat 2020 zurückzuschauen und hier das Wichtigste noch einmal zu kommentieren. Und das waren im ersten Monat des Jahres 2021 die wichtigsten Meldungen:

    Warum Volksbanken mit FinTechs kooperieren? - FinTech Podcast #303

    Play Episode Listen Later Jan 22, 2021 58:58

    Egal, was sie machen: den Volksbanken haftet immer ein bisschen der Mief vergangener Tage in den Kleidern. Dabei stimmt dieses Bild nur zum Teil. Denn auch den Volksbanken stehen die Zeichen auf Digitalisierung – bei den anderen mehr, als bei anderen. Obwohl die Sektkorken aufgrund der aktuellen Situation vermutlich nicht (sehr laut) knallen, feiert die Berliner Volksbank in diesem Jahr ihren 75. Geburtstag. „Ein gutes Alter“, sagt ihr Vorstandsvorsitzender Carsten Jung, der das Traditionshaus nun trotzdem einer Verjüngungs- und Digitalisierungskur unterziehen will. Im Sommer letzten Jahres wurde beispielsweise Vai Trade, ein Anbieter für Einkaufsfinanzierung für KMUs, in das Kernbankensystem integriert. Doch auch andere Volksbanken schlafen nicht. Ende 2020 machte die Nachricht die Runde, das der VVRB, ein Zusammenschluss der Raiffeisen-Volksbank Miltenberg und der Volksbank Odenwald (Hessen) künftig das noch junge Berliner Unternehmen Banxware von Payment & Banking Mit-Gründerin Miriam Wohlfarth künftig 100 Millionen Euro an Kreditvolumen für KMUs zur Verfügung stellt. Quo vadis, Volksbanken? Wir sprechen mit Carsten Jung von der Berliner Volksbank, David Block von Vai Trade und Miriam Wohlfarth und bitten sie um eine Einschätzung über die künftige Zusammenarbeit der Startups mit den Volksbanken, über mögliche Synergien und auch darüber, ob Inkubatoren für Banken überhaupt noch Sinn machen?

    Ein Rückblick auf 300 Folgen FinTech Podcast - FinTech Podcast #302

    Play Episode Listen Later Jan 15, 2021 44:25

    Kaum zu glauben, still und heimlich haben wir am 8. Januar, passend zum Jahreswechsel, unsere 300ste Podcast Folge veröffentlicht. Für uns natürlich ein Anlass, die Initiatoren dieses Podcasts einmal zurückschauen zu lassen, auf die Highlights zu blicken, einen Ausblick zu geben, Insights zu liefern und ein paar Anekdoten loszuwerden Unser Rückblick auf die letzte 6 Jahre, auf 300 Standard Folgen und insgesamt 335 Folgen in Summe (inkl. AMA und Konferenzfolgen), macht deutlich, wir machen weiter. Wir haben fast eine Million Plays und mittlerweile 90.000 Abonnent*innen, sowie 20.000+ Menschen, die uns im Monat hören. Außerdem sind wir inhaltlich sicher noch nicht am Ende. Natürlich haben wir selbst Ansprüche und Wünsche was im kommenden Jahr mit dem Fintech Podcast passieren soll und wie wir uns selbst weiterentwickeln wollen. Es sollen weitere Formate folgen, zudem ist uns sehr am Herzen gelegen uns diverser aufzustellen, denn aktuell haben die Männer hier noch klar die Überhand. Das macht unseren Podcast noch wertvoller und inhaltlich stärker. Zudem haben wir natürlich Wünsche was unsere diesjährigen Gäste angeht, hier stehen zwei ganz oben auf unsere Liste: Olaf Scholz und Jan Marsalek. ;) Zum Schluss ist eins natürlich klar: Wir wären nichts ohne unsere Gäst*innen & Hörer*innen! Vielen Dank den unzähligen Gästen, die ihre spannenden Geschichten nicht nur mit uns, sondern unseren Hörer*innen geteilt haben! Vielen Dank den vielen “Erklärbären”, die uns bis hierhin unterstützten und natürlich vielen Dank Euch, die vielen Hörer*innen die Ihr uns stetig weiterempfehlt, teilt, hört, fragt und abonniert! Vielen Dank für all euer konstruktives und hilfreiches Feedback! Wir freuen uns auf viele weitere Folgen. Bis dahin, bleibt uns treu und mit Spaß an der Sache! DANKE!

    Dezember 20 News-Rückblick - FinTech Podcast #301

    Play Episode Listen Later Jan 13, 2021 55:50

    Das Jahr 2021 startet entgegen der Hoffnung vieler, ähnlich wie das Letzte aufgehört hat. Wir befinden uns weiterhin im Lockdown und man hat das Gefühl, wenn man über den großen Teich schaut, das die Welt wirklich Kopf steht. Wir kommen einfach nicht aus der Pandemie-Spirale raus und die Nachrichtenlage ist derzeit recht einseitig. Zeit, dass sich unser Nachrichtenduo Bajorat und Siegert wieder zusammenfinden. Das Jahr ist noch zu jung, doch es lohnt sich auf den letzten Monat 2020 zurückzuschauen und hier das Wichtigste noch einmal zu kommentieren. Und das waren im Dezember 20 die wichtigsten Meldungen:

    KYC-Lösung der Solarisbank: Identity auf Steroide? - FinTech Podcast #300

    Play Episode Listen Later Jan 8, 2021 47:36

    KYC- Know your Costumer - Will man in der analogen Welt ein Bankkonto eröffnen, einen Vertrag abschließen oder einen Kredit beantragen muss man sich in der Regel persönlich ausweisen. Dank Personalausweis oder Reisepass ist das kein Problem. Nicht zuletzt getrieben durch die Covid19-Pandemie findet immer mehr digital und online statt und da ist die persönliche Identifizierung nicht ganz so einfach. In der Regel kommt dann ein Video-Identverfahren zum Einsatz, welches im Grunde ein analoger Prozess ist, mit dem Unterschied das sich der oder die Nutzer*in in einem Video-Call mit dem Personalausweis identifiziert und nicht mehr vor Ort erscheinen muss. Neben denen auf Video basierende Identverfahren, gibt es noch andere Verfahren, um Konsument*innen zu identifizieren. Im Podcast sprechen wir mit der Solarisbank über ihre eigene KYC-Plattform, die 2020 gelauncht wurde. Die Solarisbank ist ein Banking-as-a-Service Fintech und ermöglicht es Unternehmen eigene Finanzprodukte anbieten zu können. Delia D. König, Managing Director bei der Solarisbank, steht Maik vom Payment & Banking Team Rede und Antwort und spricht mit ihm über die Vor- und Nachteile (?) der von der Solarisbank Identity bzw. KYC-Plattform. Im Podcast sprechen wir auch darüber welche Rolle Samsung Pay bei der Entwicklung gespielt hat, wie die Plattform im Detail funktioniert und schauen auch auf den Markt und die Situation in Deutschland beim Thema Digital Identity. Delia gibt Einblicke in die Entwicklungsprozesse und erklärt, warum die Solarisbank auf ein eigenes Identity Verfahren setzt und nicht bereits verfügbare Lösungen. Auch gibt es kleine Einblicke in die Kooperation mit Samsung und den Samsung Pay Launch in Deutschland.

    25 Ausgaben „Ask me anything“ - Eine Jubiläumsfolge

    Play Episode Listen Later Jan 4, 2021 44:48

    Das Jahr 2020 war das Jahr der Podcasts. Auch Payment & Banking schwimmt auf dieser Welle mit und so feiern wir eine kleine Premiere: Zwei Jahre nach dem Start des Interviewformat „Ask me anything“ lassen wir die Sektkorken knallen und trinken mit euch auf die 25. Ausgabe des sogenannten AMAs. Bereits 25 Mal haben wir herausragende, interessante und inspirierende Menschen der Branche, Gründer und Geschäftsführer, Vordenker und Wegbegleiter interviewen dürfen – und alle, wirklich alle, waren tolle Gäste. So ein Format lebt von der Spontanität und der Aufgeschlossenheit der Interviewten. Und egal, ob die Skepsis anfänglich groß war oder die Zusagen spontan kamen – alle waren von Herzen dabei und haben sich den Fragen der Payment & Banking Community gestellt. An dieser Stelle danken wir allen, die bis Ausgabe 25 bereits mitgemacht haben und die wir an dieser Stelle noch einmal Revue passieren lassen. Als Ausklang aus dem AMA-Jahr 2020 haben wir die Highlights aus vier ausgewählten Interviews zusammengestellt. Wir freuen uns schon jetzt auf viele weitere unterhaltsame und kurzweilige Gespräch und bleiben neugierig, was ihr schon immer von unseren Gästen wissen wollt.

    Der Payment & Banking Jahresrückblick 2020 - FinTech Podcast #299

    Play Episode Listen Later Dec 21, 2020 67:18

    Normalerweise verabschieden wir uns traditionell mit einem gemeinsamen Weihnachtspodcast, indem das Team das Jahr Revue passieren lässt und bei Glühwein über die wichtigsten Themen des Jahres sinniert. In diesem Jahr haben wir getreu dem Motto, digital first, das Ganze in ein Video gepackt und das Pre-Event der TRX20 genutzt, in kleiner Runde zusammenzukommen und natürlich mit Abstand, gutem Wein und nicht zuletzt Dankbarkeit sich wenigstens nochmal kurz gesehen zu haben, über ein paar der Themen 2020 zu sprechen und einen kurzen Ausblick aufs kommende Jahr zu geben. Wir wünschen euch allen eine wunderbare, besinnliche Weihnachtszeit, ein innerliches Runterfahren und Genießen, Freue, Zufriedenheit und schöne Momente. Passt gegenseitig aufeinander auf, nehmt Rücksicht und bleibt gesund oder wie man heutzutage sagt: stay negative!

    Moss: Die smarte Kreditkarte für Startups - FinTech Podcast #298

    Play Episode Listen Later Dec 18, 2020 44:59

    Mit Ante Spittler - einem der Gründer und CEO von Moss - sprach André eine gute Stunde über sein neuestes Unternehmen getmoss.com. Gesprochen haben sie über den Namen, das Vorbild von Moss aus den USA, die prominenten Investoren in die Idee, die Zielgruppe, den Wettbewerb, die nötigen Partner, die USPS sowie die Aussicht auf die kommenden Jahre und wie Moss den Markt beackern will. Ante gab dabei Einblicke in die Strategie und warum Deutschland als erster Markt so wichtig ist und warum die Zielgruppe der SMBs einen langen Atem auf der Anbieterseite nötig macht und zudem worin sich Moss von den alten wie neuen Wettbewerbern unterscheidet und auch in der Zukunft unterscheiden will.

    Ask me anything #25 - mit Heinz-Roger Dohms

    Play Episode Listen Later Dec 15, 2020 54:34

    Nicht immer, aber immer öfter, schlagen uns die Hörer des Podcast-Formats „Ask me anything“ Menschen der Branche vor, mit denen wir einmal sprechen sollen, weil sie die Person xyz schon zig Mal auf Konferenzen gesehen haben, mit ihr im Zoom-Calls saßen, oder wie in diesem Fall … schlichtweg seinen Newsletter lesen. Als an mich die Bitte herangetragen wurde „frag doch mal Heinz-Roger Dohms, von dem weiß man eigentlich gar nichts“, war unsere erste Reaktion: „Der macht doch nie mit.“ Wie man sich täuschen kann! Nach einem freundlichen Intro und einer darauffolgenden Mail kam direkt Post aus Hamburg mit der Zusage für das nächste AMA. Wie kaum ein Journalist der Branche ist Heinz-Roger gleichermaßen geschätzt wie gefürchtet. Schon so manches Mal kannte er die News aus den Unternehmen eher als die betreuende PR-Agentur. Für die ist das manchmal zwar weniger gut, der Rest der Bubble freut sich jedoch allmorgendlich bei der ersten Tasse Kaffee auf die neuesten Entwicklungen der Branche, auf Investitionsmeldungen und auf das „wer mit wem und warum überhaupt.“ Was also fragen? Zum Glück können wir uns auf die Community verlassen und selten in der Geschichte der „Ask me anything“ sind derart viele Fragen an einen Interviewgast eingegangen. Und so sprechen wir mit dem Journalisten, der seinen Beruf noch von der Pike auf gelernt hat, als Sportreporter ebenso wie bei der Financial Times gearbeitet hat, einer der schreibenden Federn rund um den Wirecard-Skandal war, und der sich selbst mit finanz-szene noch einmal erfinden musste. Mit dem Interview von Heinz-Roger feiern wir übrigens ein kleines Jubiläum – bereits 25 Ausgaben sind im Kasten und abrufbar. Auftakt für eine wunderbare Reihe, die von der Offenheit der Gäste und den tollen Fragen der Payment & Banking-Fangemeinde lebt. Auf euch ist Verlass, und ich bin gerade warm geredet. Ich freue mich auf viele weitere tolle Interviewpartner.

    Bux & Yapily - gemeinsam in Sachen Finanzprodukte - FinTech Podcast #297

    Play Episode Listen Later Dec 11, 2020 59:24

    Neben vielen anderen ausländischen Startups haben sich in diesem Jahr auch der niederländische Neo-Broker Bux und der britische Anbieter für Open-Banking-Lösungen, Yapily, auf den hart umkämpften deutschen Markt gewagt. Bux ist für Yapily der erste Kunde auf dem deutschen Markt. So können die Kunden des Neo-Broker ihre Bankkonten beispielsweise mit der App verbinden. Doch nicht nur das Business eint die beiden Deutschlandchefs, sondern auch der gemeinsame Investor Holtzbrinck Ventures. In ihren derzeitigen Funktionen haben sie daher viel zu erzählen. Maximilian Klein und Christina Cassala sprechen mit den beiden über die Gemeinsamkeiten, aber auch über die Unterschiede beim Aufbau eines im Ausland bereits erfolgreichen Fintechs am hiesigen Markt.

    Baufi24 - Baufinanzierung in smart - FinTech Podcast #296

    Play Episode Listen Later Dec 10, 2020 54:08

    Mit Tomas Peeters von Baufi24 sprachen Kilian und André eine gute Stunde über dieses, für viele sehr relevante Thema, die Baufinanzierung. Bisher ein Thema was wir im Podcast nicht sehr beachtet und thematisch ausgeklammert haben, obwohl zwei der erfolgreichsten deutschen Fintechs - Interhyp und Hypoport - mit diesem Business groß und sehr erfolgreich geworden sind. Tomas gab uns Einblicke in das Modell, die Rollenverteilung zwischen Baufi24, ihren Partnern und den Banken und warum Technik auch in diesem Bereich essentiell geworden ist. Gestartet als online Lead-Maschine, hat sich Baufi24 über die Jahre zu einer Gruppe aus verschiedenen Unternehmen mit tatsächlichen Filialen aus Steinen gemausert. Laut Tomas ist die Geschichte dabei noch lange nicht zu Ende, sondern im Vergleich mit anderen Ländern, eher am Anfang. Eine wirklich interessante Stunde, nicht nur für Menschen die gerade eine Immobilie finanzieren wollen.

    Ask me anything #24 - mit Frank Kebsch

    Play Episode Listen Later Dec 8, 2020 56:11

    Folge 24. – Ask me anything – mit Frank Kebsch, CEO von finleap connect Vom Konzernriesen in Gütersloh zum Fintech Company-Builder in Berlin – mit diesem Schritt hätte Frank vor einiger Zeit sicher selbst am wenigsten gerechnet. Denn fast 20 Jahre war er CEO bei Arvato Financial Solution von Bertelsmann. In dieser Funktion brachte er den Anbieter für Risikomanagement, Payment-Lösungen, Datenmanagement und Forderungsmanagement in 20 Länder und baute mit seinem Team über 50 Standorte auf. Man könnte auch sagen: Ein alter Hase im Business, weswegen er auch schon als „Veteran der Branche“ bezeichnet wurde – einem Titel, mit dem er sehr gut leben könne, wie er im kommenden Interview verrät. Mit dieser Erfahrung im Hintergrund ist das überzeugte Kind des Ruhrgebietes seit Anfang des Jahres Teil des Managementteams von finleap connect und pendelt zwischen Dortmund, Berlin und Hamburg hin und her. Bei connect ist er für über 200 Mitarbeiter in Berlin, Hamburg, Mailand, Paris und Madrid verantwortlich. Dass er zuvor bei einem der größten Medienhäuser Deutschland gearbeitet hat, kommt ihm jetzt sehr gelegen. Viele Bücher stehen noch ungelesen im Schrank – auf den vielen Schienenkilometern kann er das jetzt ändern. Und so sprechen wir in der folgenden Stunde über das gedruckte Wort, die Bedeutung klassischer Medien für ihn, aber auch über die Dynamik in Startups und warum er das Ruhrgebiet niemals nicht verlassen würde.

    News-Rückblick November 20 - FinTech Podcast #295

    Play Episode Listen Later Dec 4, 2020 37:00

    In Deutschland gilt im November ein Teil-Lockdown, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Dennoch protestieren in Leipzig und Berlin Zehntausende "Querdenker" ohne Einhaltung von Hygiene-Regeln. In den USA wird Präsident Trump abgewählt, in Wien tötet ein Terrorist vier Menschen. November, du hattest es in dir. Puh, gut das in unserer FinTech-, Payment- & Banking-Bubble etwas verhaltener zugeht, aber dafür nicht minder interessant. Wie gehabt nehmen sich Jochen und André zu später Stunde für die wichtigsten News des Monats gerne die Zeit um diese mit ihrer Expertise zu kommentieren und einzuordnen.

    Twint - das mobile Bezahlen der Schweiz - FinTech Podcast #294

    Play Episode Listen Later Nov 27, 2020 47:09

    Twint - das mobile Bezahlen der Schweiz FinTech Podcast #294 Die Schweiz. Blauer Himmel, hohe Berge und ein Deutsch, das irgendwie kein Deutsch sein will. Sonderfall. Teuer. Eigenwillig. Klischees, die wir Deutschen unseren südlichen Alpen-Nachbarn gegenüber gerne pflegen. Aber wie so häufig ist das mit den Klischees so eine Sache. Sie rasseln schnell auf den granitharten Boden der Realität, wagt man einen genaueren Blick. Geht es um die Digitalisierung kann man sagen, dass die Schweiz uns Deutschen um einiges voraus ist. Auf jedem Berg, und sei es einer der vielen Postkarten Viertausender, wird man in der Lage sein, in feinster LTE Qualität seine Schwiegermutter mit einem Poskartenselfie zu versorgen. Das Gleiche wird einem Deutschen Nachbarn wenige Meter hinter der Berliner Grenze nicht möglich sein. Funkloch. Ärgerlich. Und wenn es erst an das deutsche unliebsame Kind, das mobile Bezahlen geht, wird es in Deutschland tricky. Verstehen wir mobiles Bezahlen rein als Akt der Debitcardzückung, meist sogar kontaktlos, reden wir über Apple oder Samsung Pay oder sogar einer ganz anderen Lösung? Die Schweiz kann mit einer einheitlichen Antwort aufwarten. TWINT – der Aufkleber prangert hier an jeder Ecke. Ob Supermarkt, Tankstelle oder einer der 600 Hofläden. Überall ist es möglich, mit TWINT zu bezahlen. Und die Schweizer nutzen es. Einheitlich. Und das über alle demografischen Grenzen hinweg. Die Schweiz und TWINT gehen gemeinsam einen Weg des bargeldlosen Bezahlens. So scheint es jedenfalls. Schaut man in die Aktionärsliste des Zürcher Fintechs findet man so ziemlich jede namhafte Schweizer Bank vertreten. Was ist passiert? Im Mutterland der Geldwirtschaft haben sich die großen Geldhäuser einen Luxus geleistet. Sie haben kooperiert und auf Silolösungen verzichtet. Typisch Schweiz! Will man sagen. Aber was kommt als Nächstes? 8 Millionen Einwohner, ein begrenzter Markt, wo will man hin? Auch hier Schweizer Gelassenheit. Längst sind noch nicht alle Use-Cases abgebildet und was interessiert die Schweizer, was jenseits ihrer vielen Grenzen abgeht – das Business läuft. Ob da einer aus den Nachbarländern hinschaut oder nicht. Eine kleine Neidträne rinnt dem Auto herunter – leider hat er keinen Zugang zu einer Schweizer Simcard und somit zu der hiesigen Mobil-Payment-Solution. Also doch 1,50 Gebühr pro Debitcard-Kontakloszahlung berappen oder noch schlimmer – Bargeld nutzen. Mist. Im heutigen Podcast spricht Maximilian Klein mit dem CEO, Markus Kilb und dem CTO Jens Plath über die flächendeckende Erfolgslösung unserer Nachbarn und gibt einige interessante Insights wie es ist, als Berliner aktuell in der Schweiz zu bezahlen.

    Der Raisin Weg - eine Erfolgsgeschichte - Fintech Podcast #293

    Play Episode Listen Later Nov 20, 2020 52:00

    Der Raisin Weg - eine Erfolgsgeschichte Fintech Podcast #293 2012 gegründet in einem Berliner Hinterhof ging es los mit „Weltsparen“, einer dieser jungen IT-Firmen, die sich Fintech nennen, weil sie die Banken angreifen, sich einzelne Teile, von deren Geschäft vorknöpfen, dafür ein digitales Modell entwickeln – um den Etablierten irgendwann den Garaus auszumachen. Dass zumindest war die ursprüngliche Idee, die schon lange vor der eigentlichen Gründung und mitten in der Finanzkrise entstand. Die Plattform von „Weltsparen“ zielt auf jene Sparer, die für ein paar Zehntel mehr Rendite weite Wege gehen. Das Team suchte zu Beginn für sie Banken innerhalb der Europäischen Union, die in Nullzins-Zeiten noch etwas bieten fürs Geld, so wenig es auch sein mag. Gewöhnlichen Privatkunden war der Zugang zu vielen ausländischen Banken lange Zeit zu kompliziert. Jetzt mussten sie sich nur registrieren, den Rest erledigt das Online-Portal mit verschiedenen Partnerbanken. Tamaz Georgadzes Firma selbst besaß keine Banklizenz, sie vermittelte nur, das aber flott, die Zahl der Kunden stieg in ersten Jahr auf 95.000, das betreute Vermögen auf 4,5 Milliarden Euro. „Bis zur ersten Milliarde haben wir noch über zwei Jahre gebraucht, bis zur zweiten Milliarde waren es nur noch zehn Monate, die dritte und vierte Milliarde haben wir in jeweils vier Monaten geknackt.“ Die Menschen gewöhnten sich damals offenbar zunehmend ans Online-Banking und fassten Vertrauen in Internetportale. Ein Start wie man sich ihn nur wünschen kann. Mittlerweile hat Tamaz Georgadze mit Weltsparen eines der erfolgreichsten deutschen Fintechs geschaffen. Weltsparen bietet seinen Kunden die Möglichkeit, Geld in anderen Ländern online anzulegen. Die Banken dort bieten zum Teil lukrativere Zinsen als etwa in Deutschland. Zunächst konzentrierte sich Weltsparen daher auf Kunden hierzulande und in Österreich, mittlerweile ist die Plattform jedoch für Sparer in der gesamten EU verfügbar. Die Einlagen der Kunden von Raisin sind gemäß EU-Richtlinie gesichert: Das gilt für das angelegte Geld bis zu 100.000 Euro. Alle Partnerbanken sind zugelassene Kreditinstitute aus der Europäischen Union. Für den Kunden sind alle Leistungen gebührenfrei, auch die Kontoführung oder der Zahlungsverkehr ins Ausland. Von den Partnerbanken erhält das Unternehmen eine Provision. Mittlerweile ist Weltsparen unter der Dachmarke Raisin GmbH bekannt und beschäftigt heute 350 Mitarbeiter und hat mehr als 25 Milliarden Euro an Anlegergeldern vermittelt. Im vergangenen Jahr kaufte Raisin sogar eine eigene Bank. Im heutigen Podcast einer der Macher hinter dieser echten deutschen Erfolgsgeschichte: Tamaz Georgadze CEO von Raisin. Mit Tamaz, der bereits auf vielen unserer Konferenzen zu Gast war und den André seit inzwischen acht Jahren kennt, hat er eine knappe Stunde über den bisherigen Weg von Raisin gesprochen. Angefangen bei der Gründung als Idee aus der Finanzkrise 2008 bis hin zur großen Vision für die Zukunft. Dabei haben sie viele Bereiche angerissen und über Marke, Profitabilität, Sales, Partner, Tech und vieles mehr gesprochen. Ein wirklich spannendes Gespräch.

    Bitwala - Krypto Invests in Zeiten von Corona - FinTech Podcast #292

    Play Episode Listen Later Nov 13, 2020 41:45

    Es gibt so Unternehmen, die wenig Tamtam machen und trotzdem beharrlich an ihrem Konzept arbeiten und … damit auch ohne viel Gewese Erfolg haben. Das Berliner Unternehmen Bitwala ist eines dieser! Seit 2018 bietet die Berliner Smartphone-Bank ein reguläres Giro-Konto mit Krypto-Tauschmöglichkeit an. Das geht schnell und erleichtert den Einstieg in die Welt von Bitcoin und Co.

    Ask me anything #23 - mit Miriam Wohlfarth

    Play Episode Listen Later Nov 10, 2020 55:49

    Was soll man eine Frau fragen, die so präsent ist wie kaum eine der deutschen Payment and Banking-Szene in Deutschland? In Zeitungsartikeln, Interviews, Podcasts und nicht zuletzt als Mitgründerin von Payment & Banking steht Miriam Wohlfarth in der Öffentlichkeit, steht auf Bühnen und engagiert sich in unterschiedlichen Gremien für mehr Diversität in der Finanzökonomie und setzt sich nicht nur auf ihren Social Media Kanälen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Wie immer vor den „Ask me anything“ hatten wir erneut die Community aufgerufen, uns ihre Fragen einzusenden. Eine der häufigsten war folgende: „Hat ihr Tag mehr als 24 Stunden?“, gefolgt von: „Wie setzt sie ihre Prioritäten - und sieht dabei auch immer noch so frisch aus?“ Gute Punkte, die wir uns als Redaktions-Team von Payment & Banking auch immer stellen. Immerhin ist Miriam Wohlfarth neben ihrer medialen Präsenz und auf Social Media in ihrem ersten Leben ja auch noch Gründerin. 2009 brachte sie Ratepay an den Start. In diesem Jahr kündigte sie ihren langsamen Rückzug aus dem Unternehmen an um dann in (fast) einem Atemzug mitzuteilen, sich nun auf Banxware zu konzentrieren, ein Startup, das Kredite an Plattformhändler vergibt. Und so sprechen wir im folgenden Interview in gebührender Corona-Distanz über (positiven) Stress, über „Fokus, Fokus, Fokus“, über ihre Quality-Time mit der Teenager-Tochter (und was lackierte Fingernägel damit zu tun haben) und ob sie für diese eine Vorbildfunktion ist, über die Frage, ob sie insbesondere als Frau mit Neid innerhalb der Branche zu kämpfen hat und was Social Media eigentlich mit Payment zu tun hat.

    Creandum - worauf achtet ein VC beim Invest? - FinTech Podcast #291

    Play Episode Listen Later Nov 6, 2020 42:55

    "Wir unterstützen die Unternehmen von morgen", so der propagierte Leitspruch des schwedischen Unternehmens Creandum auf seiner Homepage. Creandum ist eine der führenden europäischen Risikokapitalgesellschaften für Frühphasenfinanzierung und gehört zu den größeren europäischen Geldgebern. Ihren jüngsten Fonds schloss die Finanzfirma im vergangenen Sommer mit 265 Millionen Euro für Investments in gerade gegründete Unternehmen. Der vor 16 Jahren in Stockholm gegründete Fondsanbieter investierte zuletzt verstärkt auch in deutsche Start-ups. Der Geldgeber, der unter anderem in Spotify und iZettle investiert war, ist auf keine bestimmte Branche festgelegt aber ein Fokus liegt auch auf dem deutschen Markt. Gerade deswegen hat Creandum auch seit guten vier Jahren ein Büro in Berlin aufgebaut. 2003 gestartet, hat der schwedische Fonds bis heute in insgesamt 79 Start-ups investiert – vorrangig in der frühen Phase. Insgesamt 660 Millionen € Finanzierung steuerte der VC für Europas Jungunternehmen bei, erst im Juni 2019 schloss Creandum einen 300 Millionen US-$ schweren Fonds, der erneut Gelder für Early-Stage-Start-ups zur Verfügung stellt. Einen Namen hat sich Creandum mit einigen hoch erfolgreichen Wetten gemacht: Der Fonds investierte früh in den Streamingdienst Spotify oder den Mobile-Payments-Anbieter iZettle – half so mit, Stockholm zu einem der spannendsten europäischen Start-up-Hubs zu machen und verdiente gutes Geld, um seinen Wirkungsgrad sukzessive zu erweitern. Heute betreibt Creandum neben dem Büro in Stockholm auch eines in San Francisco sowie in Berlin, wo unser heutiger Gast Simon Schmincke tätig ist. Im aktuellen Podcast spricht Kilian über FinTechs, aber aus Sicht eines Investors. Mit dem Wagniskapitalgeber Creandum hat Simon Schmincke in deutsche Fintechs wie Trade Republic und Taxfix investiert, auch Deals wie Pleo, Tide, Billie reihen sich aktuell in die illustre FinTech-Namensliste ein. Wie tickt ein FinTech VC? Wie schaut er auf den Markt, wie auf die Targets, was sind "No Go's" und was nicht? Darüber spricht er mit Simon, der Investor beim schwedischen VC Creandum ist, das Berliner Büro leitet und dort verantwortlich für die DACH-Region ist. Er gibt uns interessante Einblicke in die Welt eines der führenden europäischen Investoren.

    News-Rückblick Oktober 20 - FinTech Podcast #290

    Play Episode Listen Later Nov 2, 2020 59:51

    Ich sag's euch, der Monat Oktober war wieder Mal voller überschlagender Ereignisse und an Meldungen ziemlich reich. Langweilig ist anders. Oktober, du hattest es in dir. Puh, gut das in unserer FinTech-, Payment- & Banking-Bubble etwas verhaltener zugeht, aber dafür nicht minder interessant. Wie gehabt nehmen sich Jochen und André zu später Stunde für die wichtigsten News des Monats gerne die Zeit um diese mit Expertise zu kommentieren und einzuordnen. Und darüber haben sie gesprochen: - Audi geht unter die Zahlungsanbieter - Chargebee sichert sich weiteres Geld - Vergleichsportal Check24 startet eigene Bank - Klarna kooperiert mit Macy‘s - Revolut mit neuen Features - Affirm plant Börsengang - Französisches Joko sichert sich 10 Mio. Euro - Trality aus Wien bekommt Geld - Trade Republic wächst enorm - Indisches FinTech Razorpay wird Unicorn - Weiteres Kapital für Spendesk - Finom startet in Deutschland - Stripe übernimmt Paystack - N26 führt Strafzinsen ein - Neue Vantikcard plant Cashback - Verwechslungsgefahr: Vanta muss sich neuen Namen geben - PayPal macht jetzt auch auf Krypto und plant weitere Übernahmen - PayPal ermöglicht Instant Transfer auf Mastercard - Insha arbeitet mit der Solarisbank zusammen und erhält Investment - Ant legt Preis für Börsengang fest, sagt aber nichts - Nets kauft CCV Schweiz - Bei Joonko gehen die Lichter aus

    Vantikcard - Cashback für die Altersvorsorge - FinTech Podcast #289

    Play Episode Listen Later Oct 30, 2020 54:56

    Kurz vor dem immer noch allseits beliebten Weltspartag kommt ein neues Sparprodukt auf den Markt, die Vantikcard, die auch schon jungen Menschen dabei helfen soll in ihre Altersvorsorge ganz einfach zu investieren. “Mit dem Wegfall der vollen Beitragsgarantie verliert die Lebensversicherung ihre Daseinsberechtigung als Altersvorsorge”, kommentiert Vantik-Gründer Til Klein. “Vantik ist die einzig verbliebene Alternative zur Lebensversicherung, die gleichzeitig eine marktgerechte Rendite und die Sicherheit der Einzahlungen bietet.” Mit der Vantikcard wendet sich das FinTech Unternehmen Vantik an die große Mehrheit von 85 Prozent der Deutschen, die nicht selbst aktiv investieren wollen, aber eine sichere Geldanlage suchen. Aus diesem Grund war die Kapitallebensversicherung bisher der Deutschen liebste Form der Altersvorsorge. Die Lebensversicherung ist aber in den letzten Jahren wegen hoher Kosten und niedriger Rendite zunehmend in Kritik geraten. Erst kürzlich hat die Allianz –immerhin Marktführer –auch noch die Abschaffung der vollen Beitragsgarantie angekündigt. So funktioniert die Vantikcard “Wir müssen Altersvorsorge ganz neu denken”, sagt Vantik-Gründer Til Klein. “Statt inzwischen wertlos gewordene Flugmeilen zu sammeln, kommt die Vantikcard mit einem wirklich sinnvollen Bonussystem.” Mit der Vantikcard wird der Einstieg in die Altersvorsorge ganz einfach und Sparen fürs Alter zur alltäglichen Gewohnheit Die Vantikcard ist eine kostenlose Debit-Kreditkarte, die 1% Cashback auf jeden Einkauf bietet. Die verdiente Summe wird wiederum monatlich automatisch auf ein Altersvorsorgekonto mit einem ETF-Sparplan von Vantik eingezahlt, das per Smartphone verwaltet wird. Auf Wunsch zahlen die Nutzer darauf weiteres Geld ein – entweder flexibel, einmalig oder regelmäßig. Bei Rentenantritt erhalten sie das angelegte Geld als Auszahlung. Ein neues Girokonto ist dafür nicht nötig, denn die Karte wird mit einem bereits bestehenden Konto verknüpft. Laut Gründer Til Klein haben viele junge Leute Angst etwas falsch zu machen beim Einstieg in die Altersvorsorge. Mit der Vantikcard soll dies umgangen werden und der Einstieg so einfach wie möglich gemacht werden. Mit der Nutzung der Kreditkarte wird man laut Klein im Alter nicht reich, aber es soll ein Ansatzpunkt sein, mehr Geld in die Vantik-Produkte zu investieren. Kilian und André haben sich den Vantik-Gründer Til Klein geschnappt und mit ihm über die Entstehungsgeschichte des Unternehmens, über ihr Geschäftsmodell und über das neue Produkt Vantikcard gesprochen. Außerdem besprechen sie die spannende Frage, wie es mit dem Thema Altersvorsorge generell aussieht auch im europäischen Kontext.

    Ask me anything #22 - mit Marianne Wildi, CEO der Hypothekarbank Lenzburg AG

    Play Episode Listen Later Oct 27, 2020 52:22

    Als ich den kommenden Gast im Interview ansprach, ob sie Zeit und vor allem Lust an einem „Ask me anything“ habe, lautet ihre Antwort: „Aber mich kennt doch keiner!“ Umso wichtiger, sie an dieser Stelle einmal vorzustellen. Denn unser Bestreben ist es ja, führende Köpfe der Finanzbranche vorzustellen und mit ihnen einmal nicht nur über Business, sondern auch über private Interessen, Motivationen und persönliche Ziele zu sprechen. Und während Marianne Wildi in Deutschland nahezu (noch) unbekannt ist, so ist sie doch in unserem Nachbarland, der Schweiz, eines der prominentesten Gesichter der Szene. Denn als Vorsitzende der Geschäftsleitung der Hypothekarbank ist sie eine der Vordenkerinnen des Open Banking bei den Eidgenossen und machte mit ihrer Digitalstrategie auf sich aufmerksam. Hüben wie drüben sind Frauen auch in der Schweiz nach wie vor in der Unterzahl, und so plädiert die gelernte IT-lerin seither für mehr Diversität in der Branche. Seit Juni 2017 ist sie zudem Präsidentin der Aargauischen Industrie- und Handelskammer. Mit Marianne Wildi spreche ich über ihr Gespür für digitale Trends, über das Filialgeschäft der Hypothekarbank Lenzburg und deren Zukunft in der Schweiz, aber auch über ihre starke Heimatverbundenheit, ihre Freude an der Blasmusik und warum sie keinen Posten in einer deutschen Bank annehmen wollen würde.

    Cloud Banking und ihre Anforderungen an die Regulatorik - FinTech Podcast #288

    Play Episode Listen Later Oct 23, 2020 56:58

    Die Digitalisierung von Dienstleistungen und die Globalisierung haben zu erheblichen Veränderungen der Methoden der Datenerhebung, des Zugangs und der Nutzung von Daten geführt. Insbesondere im Bankgewerbe. Dies hat in letzter Zeit zu einem verstärkten Interesse an Cloud Computing als Mittel zur Unterstützung der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen beigetragen. Dabei geht es nicht nur um die Speicherung von Daten in der Cloud, sondern auch um die Auslagerung Ihrer Rechenleistung entsprechend den Geschäftsanforderungen. Auf diese Weise können Cloud-basierte Infrastrukturen eine treibende Kraft für eine bessere Softwareleistung, Datenanalyse und neue Technologien wie distributed ledgers und künstliche Intelligenz sein. Cloud Computing treibt sowohl die digitale Transformation der Banken als auch den digitalen Binnenmarkt der EU voran. Rafael hat sich diesmal einen echten Experten auf dem Gebiet des Cloud Bankings in den Podcast eingeladen. Zusammen mit Julian Schmücker, dem Senior Policy Advisor der European Banking Federation (EBF), sprechen sie darüber wo wir beim Cloud Banking stehen, was echte Stolpersteine sind und natürlich die wichtigste Frage von allen - bekommen wir eine Harmonisierung der Regulatorik zum Thema Cloud Banking hin?

    Happy Birthday PSD2 - Ein Grund zu feiern? - FinTech Podcast #287

    Play Episode Listen Later Oct 16, 2020 66:22

    Happy Birthday, PSD2, nun feierst du schon deinen ersten Geburtstag und du bist Gesetz geworden. Über Jahre haben viele Beteiligten diskutiert und gestritten, was genau du werden sollst und du umgesetzt werden kannst. Für den deutschen Markt beinhaltet die PSD2 inhaltlich wenige Innovationen, da wir im Banking seit BTX eine lange gelebte Open Banking Tradition haben. Auf Payment & Banking haben wir bereits hier darüber berichtet. Was hat sich also seit September 2019 getan? Hat sich der Banking-Markt wirklich und nachhaltig verändert? Sind Zahlungen endlich so sicher wie Fort Knox? Haben Banken APIs für sich als wichtigen Bestandteil entdeckt? Ist Open Banking durch und mit PSD2 befeuert oder gebremst worden? Sind neue Produkte, Dienstleister und echte Innovationen entstanden? PSD2 wurde kontrovers diskutiert und bewertet – was ist geblieben? Die Erwartungen auf der einen und auch Bedenken auf der anderen Seite waren – je nach Akteuren – hoch. Die Spannbreite reichte dabei von Unkenrufen, dass Banken überflüssig würden, über Mutmaßung von zu hohen Kosten aufseiten der Banken bis hin Argumenten, dass PSD2 zum Conversion-Killer für den eCommerce mutieren könnte. Aktuell hört man sogar Gerüchte, dass in Brüssel bereits über eine PSD3 nachgedacht wird. Mit wem könnte man also besser den Geburtstag dieser Richtlinie besprechen als mit zwei Expertinnen. André hat sich deshalb Cornelia Schwertner (Managing Director & Chief Risk Officer at finleap connect GmbH) und Caroline Jenke (CLO at FinTecSystems GmbH) eingeladen. Die Drei sprechen über den gesetzlichen Rahmen für Open Banking und die Ausgestaltung der Richtlinie, ob sie wirklich Innovationen im Payment- und Banking-Bereich gefördert hat, wie der Vergleich im europäischen Kontext zu sehen ist und überhaupt welche Entwicklungen es im Open Banking-Sektor gegeben hat?

    Ask me anything #21 - mit Michael Spitz vom Main Incubator

    Play Episode Listen Later Oct 14, 2020 70:19

    Bevor die Aufzeichnung eines neuen „Ask me anything“ startet, entweder analog oder auch remote, trinke ich gerne noch ein Glas Wasser und halte auch die Interviewgäste dazu an. Nach einer Tasse Kaffee, so wurde mir mal von einer Schauspielerin gesagt, höre man bei der Aufzeichnung ein Schmatzen beim Sprechen, da Kaffee- ich gebe es zu: Lieblingsgetränk! – den Mund austrockne. Also verzichte ich. Das ist hart. Doch vergiss Kaffee! Im aktuellen „Ask me anything“ ist Champagner das Getränk der Stunde – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn in 60 Minuten des Interviews mit Michael Spitz, seines Zeichens weder Winzer, Weinbauer noch Champagnerproduzent, sondern Geschäftsführer des Main Incubators, sprechen wir viel über den perlenden Schaumwein, seine richtige Herstellung, Lagerung, Trauben, die besten Anbaugebiete und auch darüber, ob sich eine Flasche Champagner, vergleichbar mit Flaschen teuren Weines, als Anlagemöglichkeit anbietet. Die Antwort in vier Buchstaben: nein! Dennoch gewinnt Spitz dem edlen Getränk viel ab und hat sich über die letzten Jahre hinweg zu einem wahren Experten gemausert. Wer jetzt jedoch denkt, wir hätten uns die ganze Zeit ausschließlich über Alkohol unterhalten, dem sei versichert: Wir hatten auch viele andere Themen, denn Spitz ist ein langjähriger Wegbegleiter und Vordenker der Finanzbranche und Mitglied in verschiedenen Gremien, darunter dem Weltwirtschaftsforum. Zudem ist Mit-Autor im Buch „Köpfe der digitalen Finanzindustrie“. Darin schreibt er über „Technologieorientierte Strategien“. In den letzten Wochen hatten wir bereits die Gelegenheit, mit einigen Autoren im Rahmen unseres beliebten Interviewformates „Ask me anything“ zu sprechen, darunter mit Karl Matthäus Schmidt von der Quirin Bank, Stephan Heller von FinCompare sowie Frank Schwab, u.a. Board Member bei PayU und Gründer des FintechForum.

    Die EU-Payment-Strategie - FinTech Podcast #286

    Play Episode Listen Later Oct 9, 2020 56:15

    Vor wenigen Tagen hat die EU-Kommission die Retail-Payments-Strategie vorgestellt. Das Papier ist eine Vision auf Basis von 17 Key Actions für eine europäische Payment-Strategie. Die Kommission blickt darin mit Sorge auf die BigTechs und deren Ambitionen im Payment-Sektor Fuß zu fassen. Deshalb hat sich Brüssel viel vorgenommen und erwägt etwa eine gesetzliche Verpflichtung zur Akzeptanz von bargeldlosen Zahlungen, einen EU-Standard für QR-Codes, technische und regulatorische Unterstützungen für pan-europäische Zahlverfahren, ein „Lex Apple Pay Plus“ und vieles mehr. Die Strategie soll auf vier Säulen fußen: (1) Einer wachsenden Zahl von europaweiten Digital- und Instant Payment-Zahlungslösungen. (2) Einem „innovativen und wettbewerbsfähigen Paymentmarkt“. (3) Effiziente und interoperable Paymentsysteme und (4) effizienten internationalen Zahlungsmöglichkeiten, inklusive Überweisungen. Wie immer hat der Blogger-Kollegen Hanno Bender vom Bargeldlosblog, ein regelmäßiger Podcast-Gast bei uns, eine gute Quelle. Noch vor Erscheinen des Papiers hat Hanno eine sehr lesenswerte Analyse in seinem Blog geschrieben und die darin die wesentlichen Punkte zusammengefasst. Jochen und Kilian haben Hanno erneut als Gast in den aktuellen Podcast eingeladen um das Papier und die EU-Payment Strategie zu analysieren. Sie haben sich zu dritt die wichtigsten Punkte herausgepickt und diese dann sowohl kritisch als auch wohlwollend diskutiert und analysiert.

    News-Rückblick September 20 - FinTech Podcast #285

    Play Episode Listen Later Oct 7, 2020 51:22

    Entschuldigung, aber was war das bitte für ein Monat? Die Corona-Pandemie bleibt das alles bestimmende Thema. Nach vergleichsweise geringen Infektionszahlen im Sommer steigt die Zahl der Fälle weltweit und in Deutschland wieder schneller an. Die Angst vor einer zweiten Welle beziehungsweise einem weiteren Lockdown bleibt bestehen. Die Bundesregierung erklärt viele Regionen und Länder zu Risikogebieten. Auf der griechischen Insel Lesbos brennt das Flüchtlingslager Moria ab. Tausende Asylsuchende sind plötzlich obdachlos. Durch das Ereignis stehen die Asyl- und Migrationspolitik wieder auf der politischen Agenda. In Deutschland wird heftig diskutiert, ob und wie viele Menschen aus dem Lager aufgenommen werden sollen. Die EU legt Ende September ein neues Konzept zum Umgang mit Flüchtlingen in der Staatengemeinschaft vor. Die Debatte um Rechtsextremismus bei der Polizei und anderen deutschen Sicherheitsbehörden wird angeheizt durch die Entdeckung einer Chat-Gruppe von Polizisten in Nordrhein-Westfalen. Die Beamten sollen extremistische Dateien ausgetauscht und gegen Ausländer gehetzt haben. Der Gesundheitszustand des vergifteten Kremlkritikers Alexej Nawalny verbessert sich. Das Berliner Universitätsklinikum Charité holt ihn Anfang September aus dem künstlichen Koma. Gut zwei Wochen später wird er entlassen und in eine Reha-Einrichtung gebracht, rund um die Uhr bewacht von Personenschützern. In Belarus gehen die Proteste gegen die Regierung unvermindert weiter. Regelmäßig demonstrieren Zehntausende gegen das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahl, wonach Amtsinhaber Alexander Lukaschenko den Sieg für sich beansprucht. Die Regierung reagiert mit Festnahmen, auch von Oppositionsführern, und Gewalt. In den USA stirbt die berühmte Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg, eine Ikone des liberalen Amerika. Kurz vor den Präsidentschaftswahlen diskutiert das Land darüber, ob und wen Präsident Donald Trump für die Nachfolge bestimmen darf. Ende September nominiert er schließlich die erzkonservative Juristin Amy Coney Barrett für den Posten am Supreme Court, der sehr bedeutsame Entscheidungen zur politischen Grundausrichtung der USA trifft. Und last but not least, Donald Trump erkrankt selbst am Coronavirus und feiert sich selbst als Märtyrer. Und ein US-Wahlkampf der an Absurdität nicht zu überbieten ist. Puh, gut das in unser FinTech-, Payment- & Banking-Bubble es da etwas verhaltener zugeht, aber dafür nicht minder interessant. Wie gehabt nehmen sich Jochen und André zu später Stunde für die wichtigsten News des Monats gerne die Zeit um diese mit Expertise zu kommentieren und einzuordnen.

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