POPULARITY
Categories
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Nina Kolleck und Mario Voigt "Die Plattformen müssen sich an Regeln halten." (Nina Kolleck) Deutschland diskutiert über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Im Verbotslager deutet sich ein parteiübergreifender Konsens an: Die Regierungskoalition aus CDU, SPD und auch die Grünen sind dafür. Wissenschaftler warnen seit Längerem vor den Gefahren der Sucht und Manipulation durch Soziale Medien. So hat etwa die Nationalakademie Leopoldina bereits im vergangenen Jahr Maßnahmen vorgelegt, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Der Ministerpräsident Thüringens, Mario Voigt (CDU) setzt sich für Verbotsmaßnahmen ein, die Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie Nina Kolleck spricht sich dagegen aus. Sie plädiert für eine stärkere Regulierung der Plattformen. Nina Kolleck ist Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam. Ihr Buch „Der Kampf in den Köpfen: Wie TikTok, Instagram und Co unsere Kinder manipulieren“ erscheint 2026 bei Rowohlt. Mario Voigt, geboren 1977 in Jena, ist seit Ende 2024 Ministerpräsident von Thüringen und seit 2022 Landesvorsitzender der CDU in Thüringen. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:35 Pro Verbot Mario Voigt 00:04:13 Contra Verbot Nina Kolleck 00:9:27 Kinder digital nicht alleine lassen 00:14:31 Social Media und Rollenbilder 00:23:57 Psychische Gesundheit als Netzphänomen 00:28:04 im Netz der Populisten 00:41:00 Es gibt auch gutes Seiten 00:47:38 Umsetzbarkeit eines Verbots 00:51:06 Tipps für Eltern 00:55:00 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Deregulierung oder Neukalibrierung? Die BaFin-Risikoanalyse 2026 im Praxistest Die BaFin hat ihre Risikoanalysen für 2026 veröffentlicht – und die Botschaft ist eindeutig: Die Risikolage bleibt angespannt. Wirtschaftliche Unsicherheiten, geopolitische Spannungen und technologische Disruptionen prägen das Bild. Gleichzeitig werden aus der Bankenbranche die Rufe nach Deregulierung lauter. Aber wie passt das zusammen? In dieser Episode von Sound of Finance gehen wir gemeinsam mit unseren Gästen Ulf Morgenstern und Christian Klaus – beide ausgewiesene Experten für Bankenregulierung und Prüfungsberatung im zeb – genau dieser Frage auf den Grund. Was Euch in dieser Episode erwartet: • Die sechs Hauptrisiken der BaFin – von Marktkorrekturen über Kreditrisiken im Gewerbeimmobilienmarkt bis hin zu Cyberrisiken und Geldwäsche: Was bedeuten sie konkret für Banken und deren Risikoberichte? • Aufsichtsschwerpunkte bis 2028 – Wie passt die BaFin ihre Prüfverfahren an und welche Schwerpunkte setzt sie bei Kredit-, Cyber- und Governance-Risiken? • Deregulierung oder Mehrbürokratie? – Das BRUBEG-Gesetz und andere Initiativen versprechen Erleichterungen, schaffen aber gleichzeitig neue Anforderungen. Wir ordnen ein, was sich für Banken wirklich ändert. • Das Kleinbankenregime im Fokus – Welche konkreten Erleichterungen bei Meldevorgaben ergeben sich für Institute unter 10 Milliarden Bilanzsumme – und welche Unsicherheiten bleiben? • Die Kernfrage: Ist das, was als Deregulierung angekündigt wird, am Ende eine Neukalibrierung des regulatorischen Rahmens – mit neuen Lasten an anderer Stelle? Fazit der Episode: Die aktuelle Entwicklung bietet Chancen – aber keine einfachen Antworten. Banken brauchen wachsames Risikomanagement und einen aktiven Dialog mit der Aufsicht, um die Balance zwischen regulatorischer Compliance und unternehmerischer Freiheit zu halten. Eines ist klar: Wer die neuen Rahmenbedingungen frühzeitig versteht, verschafft sich einen entscheidenden Vorteil.
Cloud, KI, Plattformen – Europas digitale Infrastruktur ist eng mit globalen Anbietern verflochten. Digitale Souveränität gilt als strategisches Ziel, doch bleibt umstritten, was sie konkret bedeutet: Autarkie, Resilienz oder selbstbestimmte Wettbewerbsfähigkeit? In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ sprechen Sidonie Krug und Sven Oswald über ordnungspolitische Leitbilder, industriepolitische Realitäten und die Frage, wie Europa technologische Handlungsfähigkeit sichern kann. Der Autor Dr. Anselm Küsters (Centrum für Europäische Politik ‒ Stiftung Ordnungspolitik) stellt mit „Small is Beautiful 2.0“ einen alternativen Ansatz vor: ein vernetztes, resilientes Ökosystem kleiner und mittlerer Akteure statt digitaler Champions. Alexander Rabe, eco Geschäftsführer, ordnet den Begriff aus Sicht der Internetwirtschaft ein und plädiert für Offenheit, Interoperabilität und praktikable Regulierung. Der Digitalpolitische Sprecher der SPD Johannes Schätzl skizziert die parlamentarische Perspektive zwischen Sicherheit, Marktintegration und europäischer Zusammenarbeit. Die Folge fragt: Wie souverän kann und sollte Europas Digitalpolitik tatsächlich sein? ______________________________________________________________________ Redaktion: Erik Jödicke, Christin Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Vor über 10 Jahren lancierte der Unternehmer Guido Fluri die Wiedergutmachungsinitiative. Nun folgt eine zweite: Mit der «Internetinitiative» fordert er eine strengere Regulierung von Tech-Plattformen, Suchmaschinen und KI-Portalen. Was treibt ihn an? Und wo will er konkret ansetzen? Was auf Tech-Plattformen gezeigt werde, gefährde die Grundrechte und die Demokratie in der Schweiz. Besonders betroffen seien Kinder und Jugendliche. Fluri will Big-Tech-Unternehmen im Bereich Gewalt, Cyberkriminalität und ausländische Desinformationskampagnen stärker zur Verantwortung ziehen. Nationalrätinnen und Nationalräte aller grosser Parteien sowie Organisationen aus der Zivilgesellschaft stützen die Vorlage. Wie soll diese Regulation konkret funktionieren? Wie schmal ist der Grat zur Zensur? Und warum sollen ausländische Konzerne vor einer Schweizer Initiative kuschen? Guido Fluri gründete 2010 die «Guido Fluri Stiftung», welche den Kinderschutz als Stiftungszweck aufweist.
Live im Podcast „3x3=10“ sprechen wir mit Leon Merx, Geschäftsführer von Otto Payments, über ein Thema, das selten Hype produziert, aber Milliarden bewegt: Payment.
Rebellisch gesund | by detoxRebels für deinen gesunden Lifestyle
Wir regeln alles. Von Spielplätzen bis Schulschließungen, von Arbeitsabläufen bis Alltagsentscheidungen. Doch was passiert mit uns, wenn wir immer weniger selbst entscheiden – und nur noch vollziehen? Soziologe Prof. Dr. Hartmut Rosa beschreibt eine Entwicklung, die viele im Alltag spüren: Aus Handelnden werden Vollziehende. Entscheidungen folgen Regeln, Konstellationen oder Algorithmen – nicht mehr unserer eigenen Urteilskraft. Was macht das mit uns? Warum kann der Verlust von Handlungsspielräumen zu Burnout, Einsamkeit oder politischer Wut beitragen? Und weshalb ist Handeln mehr als bloßes Tun – nämlich eine Weise, sich selbst und die Welt zu formen? Wir sprechen über Vertrauen und Misstrauen und über die Frage, wie viel Regulierung eine Gesellschaft und die Arbeitswelt brauchen – und wann aus Schutz Stillstand wird.
Thomas Richter spricht mit Hans Joachim „Aki“ Reinke (Vorstandsvorsitzender der Union Investment), der nach 35 Jahren in den Ruhestand gehen wird, in der neuen Podcast-Folge über die Entwicklung der Fondsbranche seit den frühen 90er, als Fondsgesellschaften alles andere als hip waren. Sie beleuchten die Veränderungen in Vertrieb, Produkten und Regulierung sowie die Reform der privaten Altersvorsorge und die Zukunft der Branche. Auch geht es um die persönliche Perspektive: Welche Momente waren für Aki Reinke besonders prägend?
In dieser Folge von Wandel mit Wirkung spreche ich mit Alejandro über Philanthropie und ihre Rolle im Zusammenspiel von Nachhaltigkeit, Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Wandel. Alejandro beschreibt Philanthropie als etwas zutiefst Menschliches, als die »Liebe zum Menschen«, die weit über Geld hinausgeht. Philanthropie ist kein neues Konzept und kein modernes Finanzinstrument, sondern ein Grundbedürfnis, das in allen Kulturen verankert ist. Gleichzeitig wird klar: Philanthropie ist wichtig, aber sie ist nicht die Lösung für alles. Sie ist ein Akteur im System, neben Staat, Wirtschaft, Kapitalmärkten, Regulierung und Zivilgesellschaft. Wir sprechen über kulturelle Unterschiede, persönliche Motive von Philanthrop:innen und darüber, warum Themen wie Bildung und Gesundheit weltweit weiterhin dominieren. Gleichzeitig zeigt sich ein klarer Trend hin zu Umwelt, Klimawandel, Demokratie und institutioneller Stabilität, insbesondere in Europa und den USA. Ein zentraler Teil des Gesprächs dreht sich um die aktuelle Polykrise: massive Kürzungen öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit, geopolitische Spannungen und zunehmender politischer Druck auf Nachhaltigkeitsthemen. Philanthropie gerät dadurch stärker unter Beobachtung, wird politischer und zugleich vorsichtiger. Begriffe wie Green Hushing beschreiben diese Entwicklung sehr treffend. Meine Takeaways Philanthropie ist kein Geldinstrument, sondern vor allem eine Haltungsfrage Philanthropie kann Systeme nicht ersetzen, aber Impulse setzen Aktuelle Krisen haben Philanthropie politischer, aber auch vorsichtiger gemacht Green Hushing ist ein reales Phänomen, weitermachen ohne darüber zu sprechen Frauen spielen eine wachsende, aber noch unterrepräsentierte Rolle Kapitel 01:55 – Was ist Philanthropie? 03:12 – Kulturelle Unterschiede, Großzügigkeit und Community-Denken 05:12 – Philanthropie & Nachhaltigkeit 08:36 – Persönliche Prägung, Bildung, Gesundheit, Umwelt, neue Schwerpunkte 11:50 – Warum Umwelt- und Klimathemen an Bedeutung gewinnen 12:56 – Demokratieschutz als neues zentrales Thema 15:38 – Machtverhältnisse, Wirkung von Investitionen in Frauen und Bildung 17:24 – Top-Themen weltweit: Bildung, Gesundheit, Economic Development 18:30 – Politischer Gegenwind & Kritik 22:20 – Green Hushing 26:07 – Kürzungen & Grenzen der Philanthropie 29:28 – Lernen aus Covid 31:02 – Tech-Milliardäre & Verantwortung 33:01 – Frauen als Gamechanger 35:58 – Wo man sich über Philanthropie informieren kann 39:12 – Blick in die Zukunft 42:01 – Kooperation statt Ego Empfehlungen https://www.rockpa.org/knowledgecenter/media/ https://www.rockpa.org/philanthropy-roadmap/ Kontakt Alejandro Álvarez von Gustedt https://www.linkedin.com/in/aalvarezvg/ Wandel mit Wirkung Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/news/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Feminin & Frei Dein dreistündiger Live-Online-Workshop, für Frauen zwischen 25 und 55 Jahren, die ihre Beziehung zu Geld stärken, finanzielle Transparenz schaffen und einen sicheren Einstieg in die Geldanlage finden möchten. Termine: 7. März, 18. April, 16. Mai und 13. Juni von 10-13 Uhr https://www.trimpact.net/coaching/workshop/ Oder starte mit deinem Geld mit einem gratis 30-Min-Online-Austausch und schreibe mich einfach an! sd@trimpact.net Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
254 | Ist die EU noch gut genug? Damian Boeselager ist Gründer der Pro-EU-Partei VOLT und sitzt seit 6 Jahren im EU-Parlament.Partner dieser Folge:ClockodoClockodo ist das Time Tracking Tool unserer Wahl. Auf https://www.clockodo.com/optimisten bekommst du mit Gutschein-Code optimisten25 25% RabattMach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Kapitel(00:00) Intro(04:13) Das kaputte EU-Betriebssystem: Vetos, Mittelalter, Blockaden(12:02) Demokratie ohne echte Wahl: Kommission, Spitzenkandidaten, Legitimation(15:26) Die Rolle von Volt(29:40) Politik wie ein Startup: Warum Wachstum, Geld & Kandidaten zählen(43:35) Regulierung, Wirtschaft & Europas Zukunft: 13.000 Regeln und der Ausweg(54:34) Damians beste GeschäftsideeLearnings**EU-Betriebssystem aktualisieren**Damian hält das EU-Betriebssystem für unzureichend und plädiert für eine normale parlamentarische Demokratie mit europäischer Regierung. Er fordert europäische Wahlen, bei denen Parteien regieren können und Bürgerinnen und Bürger die Regierung bei der nächsten Wahl abwählen können. Dadurch würde die EU handlungsfähiger und Entscheidungen würden klarer getroffen. Zukunftshypothese: Vertragsveränderungen könnten das System deutlich effizienter machen.**Direkteuropäische Legitimation stärken**Die Legitimation der EU erfolgt derzeit durch nationale Wahlen und das Europäische Parlament, bleibt aber für Bürgerinnen und Bürger schwer nachvollziehbar. Volt fordert europäische Wahlen, damit die Mehrheit der Abgeordneten im Europaparlament eine Regierung bilden kann, die bei der nächsten Wahl abwählbar ist. Dadurch würden Bürgerinnen und Bürger stärker Einfluss nehmen und die EU wäre demokratischer nachvollziehbar.**Volts Wachstum als Lernpfad**Volt wuchs organisch von einer kleinen Gruppe zu 45.000 Mitgliedern, sitzt in zwei nationalen Parlamenten, hat 300–400 lokale Abgeordnete und fünf MEPs. Das Ergebnis kam durch Freiwilligenarbeit, langsames, aber kontinuierliches Wachstum, sowie geplante Wahlkämpfe; es fehlten Ressourcen, gute Kandidaten und gezieltes Fundraising. Die zentrale Lektion für Gründer: Wachstum erfordert Geduld, eine klare Rollenverteilung, starke Öffentlichkeitsarbeit und konsequentes Personal- und Finanzmanagement.**Industriedatenmarktplatz als Geschäftsidee**Als beste Geschäftsidee nennt Damian den Industriedatenmarktplatz, basierend auf dem Data Act: Eigentümer eines Geräts darf die Industriedaten, die herausfließen, verkaufen. Es gibt Aggregatoren und Marktplätze; erste Ansätze existieren, aber viel Potenzial. Unternehmerische Implikation: Wer früh einen europäischen Marktplatz baut, könnte Marktführer werden und sich im Binnenmarkt neu positionieren.Keywordseuropäische verfassungeuropäische armeeGreen New Dealdemokratische Legitimation EUVolt Parteiwie funktioniert der co-decision-prozess EUindustriendatenmarktplatz Data Act europäisches gesetzbinnenmarkt harmonisierung europawie EU regulierung vereinfachenregulatorische harmonisierung europaeuropäische außenpolitik außenministerparlamentarische Demokratie Europa
In Folge 4 von AI in Finance geben Sascha und Maik mal wieder ein News-Update. Kein Gast, dafür ein dichter Überblick über Marktbewegungen, neue Interfaces, Sicherheitsfragen und Regulierung. Der rote Faden: KI verschiebt sich vom Experimentierfeld zum strategischen Fundament. Technologisch, wirtschaftlich und politisch.
„Unser Einfluss auf die Politik scheint extrem limitiert zu sein“: Mit dieser Diagnose beschreibt Sven Köllmann ziemlich nüchtern, wo die Immobilienbranche aktuell steht. Den Bauturbo bezeichnet er als „Rohrkrepierer“. Gute Idee, schlechte Umsetzung, zu viele Rechtsunsicherheiten in den Kommunen und am Ende wenig Wirkung in der Praxis. Wir sprechen über politische Fehlanreize im Immobilienmarkt, über Regulierung als Dauerlösung und über die wachsende Politikverdrossenheit in der Branche und der Gesellschaft und welche Konsequenzen das für Investitionen, Vertrauen und die wirtschaftliche Stabilität hat. Als CEO von FIBONA zog Sven Köllmann 2022 die Reißleine. Nach der Fertigstellung des LÉGÈRE-Hotels in Erfurt reagierte er auf die steigende Inflation und den absehbaren Druck auf die Zinsmärkte mit einer radikalen Entscheidung: Alle geplanten Bauvorhaben wurden gestoppt. Projekte aus der Pipeline auf Eis gelegt, der Fokus stattdessen auf Sanierungen und Umbauten verschoben. Viele hielten das für übertrieben, manche für unnötig. Heute sagt er: Genau dieser Schritt war richtig. Auch deshalb konnte Sven ein Neubau-Hotel-Projekt in Lindau am Bodensee starten. Ein Standort, der vor wenigen Jahren kaum verfügbar gewesen wäre, was er übersetzt mit: eine Chance in der Krise. Parallel dazu ordnet Sven Köllmann den Zusammenbruch von Revo ein, als Folge eines Marktes, in dem schnelles Wachstum lange wichtiger war als Substanz. Gemeinsam mit CFC in Hamburg ist FIBONA seit 2024 auch in Restrukturierung und Distressed Investments aktiv. Wir sprechen über ein Beispiel des erfolgreichen Joint Ventures, die Transformation eines ehemaligen Shoppingcenters in Berlin-Steglitz zu einem vermieteten Fachmarktzentrum. Weitere Ankäufe – nicht nur Immobilien – sollen folgen. Am Ende wird Sven noch einmal grundsätzlich. Der Rückzug aus dem Healthcare-Segment ist kein Stimmungswechsel von ihm, sondern auch wieder eine bewusste unternehmerische Entscheidung: „Diese Asseklasse ist extrem beeinflusst von politischen Vorgaben.“ Er fragt sich, ob eigentlich die Implikationen allen klar sind. Die Antwort liegt für ihn auf der Hand.
Der Titel der heutigen Episode ist: Digitale Kolonie oder Souveränität? Europa steckt in einer Reihe von Herausforderungen, eine davon ist, wie wir die immer durchdringendere Digitalisierung zu unserem Vorteil nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren können. Ich freue mich besonders, für dieses sehr wichtige Thema zwei Gesprächspartner zu haben: Wilfried Jäger und Kevin Mallinger. Wilfried hat in Wien technische Physik studiert und anschließend eine Postdoc-Stelle im Bereich „Industrial Policy” am MIT in den USA angenommen. Danach war er als Berater mit Schwerpunkt IT-Einsatz tätig. Seine Konzernlaufbahn konzentrierte sich auf physische Infrastrukturen, zunächst im Bereich Eisenbahn und später im Rechenzentrumsbetrieb. Diese Tätigkeit hatte er auch in der Verwaltung inne, bis er vor ca. 8 Jahren den Schwerpunkt auf KI in der Verwaltung legte. Seine Interessensschwerpunkte sind digitale Infrastrukturen und Open-Source-Software. Neben der beruflichen Tätigkeit, und dies ist für diese Episode ebenfalls sehr wichtig, hat er vor mehr als 15 Jahren den Verein OSSBIG mitgegründet, der das Thema Unabhängigkeit und Souveränität auf unterschiedlichen Ebenen propagiert. Kevin ist Leiter der Forschungsgruppe Complexity and Resilience und verantwortlich für die anwendungsorientiere Forschung im Forschungszentrum SBA Research in Wien.Er ist im Bereich der Informatik und Komplexitätsforschung mit einem besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Technologien. Außerdem leitet er bei der Österreichischen Computer Gesellschaft die Arbeitsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit. Digitale Souveränität ist aktuell in aller Munde, besonders in Europa, aber ist es schlicht ein Buzzword, alter Wein in neuen Schläuchen oder relevant und wichtig? Ich nehme in diesem Podcast von Buzzword-Themen Abstand. Daher ist es aus meiner Beobachtung eine wesentliche Diskussion, die wohl seit mindestens 25 Jahren schwelt, und gerade wieder gehyped wird, dennoch aber von fundamentaler Bedeutung ist. Aber zunächst gehen wir einen Schritt zurück: Viele Zuhörer sind keine Techniker — warum ist Software und digitale Souveränität überhaupt ein Thema? Vor einigen Jahrzehnten war es noch schwer, die gesellschaftliche Bedeutung in der Breite der Gesellschaft klar genug zu machen, auch wenn die technisch/ökonomische schon einigen klar war. So erklärt sich unter anderem auch die Gründung der OSSBIG, von der Wilfried erzählt. Digitalisierung hat nun die gesamte Gesellschaft sehr offensichtlich in jeder alltäglichen Dimension durchdrungen — damit werden auch Abhängigkeiten und Gefahren in der Breite deutlicher. Was ist somit unter der Plattformisierung digitaler Infrastrukturen zu verstehen? Was sind die Folgen? Die gesamte Prozesskette ist ungleich komplexer geworden und damit natürlich auch die Fortpflanzung von Fehlern und Abhängigkeiten ausgeprägter. Hinzu kommt der evolutionäre Aspekt von Technik, das heißt, Neues wird immer auch auf Altem aufgebaut, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Situation ist eben keine rein technische mehr, sondern ist zu einer komplexen Gemengelage aus technischen, geopolitischen, militärischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Wie sehen wir digitale Souveränität und Autonomie? Wer ist souverän, in welcher Hinsicht? Welche Rolle spielen andere Schlagworte in diesem Umfeld, etwa Komplexität, Open Source und Open Protocol, Netzwerkeffekte? Ein Indikator für die Explosion an IT-Services und Diensten und daraus folgender Komplexität: »Wir haben IPV6 eingeführt, weil wir mussten — das hat mehr IP-Adressen als es Atome im Weltall gibt.« Welche Rolle spielen Marktmechanismen in diesem Kontext? Wie werden neue Technologien eingeführt? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? »Aus Spaß wird Ernst und aus Ernst wird Infrastruktur.« Technik ist meist ein zweischneidiges Schwert: »Auf der einen Seite gewinnen wir Freiheiten, auf der anderen Seite schaffen wir Abhängigkeiten auf einer anderen, meist systemischen Ebene.« Diese Abhängkeiten, diese Infrastruktur muss heute sogar global betrachtet werden. Single Points of Failure sind nicht mehr theoretisch, sondern immer wieder zu beobachten. »Durch die Komplexität verlieren wir den Überblick.« Abhängigkeiten gehen weit über die IT hinaus und sind teiweise zirkulär. Was bedeutet dies konkret? Software ist zwar ein virtuelles Gut, aber wird dadurch noch schneller weltumspannend wirksam. Wie wirkt Evolution in der Software? innerhalb einer Organisation marktwirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Unternehmen Open Source — wir funktioniert Evolution hier? Welche Auswirkungen hat das auf Eigentumsrechte, Verantwortlichkeit, Motivation, Zentralität vs. Dezentralität? Wer hat noch Kontrolle über die Systeme, die entwickelt werden und die sich evolutionär weiterentwickeln? Es kommen wieder die häufig genannten Fragen auf: Wo findet Steuerung und Kontrolle statt und wo soll sie vernünftigerweise stattfinden? Kann man Komplexität überhaupt sinnvoll zentralisieren? »Der Steuerungsmechanismus kann nicht weniger komplex sein als das System selber.« Kehren wir also wieder zu den frühen kybernetischen Erkenntnissen und Problemen zurück? Das wurde von W. Ross Ashby (und Stafford Beer) als Law of Requisite Variety bezeichnet. Was ist Edge Computing? Wie können verteilte Ansätze hier weiterhelfen? Aber wie schafft man die Abwägung zwischen größeren strategischen Überlegungen und operativen taktischen Entscheidungen? Wie lösen wir das Koordinationsproblem? Warum ist es weiter problematisch, Open Source und kommerzielle Software klar trennen zu wollen? Was ist nun die Überlappung zwischen Open Source/Protocol und Souveränität? »Souveränität bedeutet, dass ich genügend Handlungsoptionen in einem komplexen Umfeld habe. Jeder Mechanismus, der mir das ermöglicht, erhöht meine Souveränität.« Was sind Software-agnostische Daten? Was sind Protokolle und warum sind solche, die sich als Standard etabliert haben, kaum mehr wegzubekommen? Was bedeutet dies im Kontext der digitalen Souveränität? Software — alles schnell, Programme von gestern spielen keine Rolle mehr, jeden Tag eine neue App? Oder läuft wesentliche Software über Jahrzehnte, oder noch länger? Und die Daten, mit denen operiert wird, haben noch wesentlich längere Lebenszyklen. Wie gehen wir im Zeitalter der Digitalisierung damit um? Es gibt auch in der Privatindustrie Beispiele, wo Geschäftsfälle Daten und Code über ein Jahrhundert gewartet und betrieben werden müssen. Was bedeutet dies vor allem auch für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Infrastrukturen. Ich provoziere: Wenn wir aber der Realität der letzten Jahrzehnte ins Auge blicken so sind wir (in Europa) nicht längst eine digitale Kolonie und versuchen jetzt den Zwergenaufstand? Kein einziges der weltweit größten 25 Unternehmen (die ersten zehn fast ausschließlich IT-Unternehmen) ist europäisch und auch in einer Bewertung kritischer Technologien und deren Führerschaft spielt Europa keine Rolle. Haben wir also in Europa in allen wesentlichen Aspekten den Anschluss verloren? Was gibt es überhaupt noch zu tun? Wilfried bringt die »Gegenprovokation«: »Jedes System erlebt, bevor es zusammenkracht, seine große Blüte.« Wer wird gewinnen? Der Tyrannosaurus Rex oder die Säugetiere? Ist diese Metapher zutreffend? Welche unserer Provokationen gewinnt?
In dieser Episode spreche ich mit Dr. Malte Puchert und Alexander Friedrich (Alexikon) über Biohacking, Peptide und den zunehmenden Trend zur pharmakologischen Selbstoptimierung.Biohacking und Peptide werden immer populärer und dominieren zunehmend die Social Media Feeds. Genau deshalb haben wir uns zusammengesetzt, um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. In dieser Folge erfährst du:
Generative KI verschiebt den Schwerpunkt digitaler Interaktion von Apps hin zu KI-Assistenten, die Aufgaben eigenständig ausführen. Die technische Entwicklung wirft Fragen nach Kontrolle, Haftung und Regulierung auf. Wird das Smartphone bald überflüssig?
Das ist das KI-Update vom 20.02.2026 unter anderem mit diesen Themen: KI-Abkommen und Rufe nach Regulierung bei KI-Gipfel in Indien Microsoft startet Vorschau auf Security Dashboard for AI Ring-Kameras sollten nie nur Hunde finden und KI-Notbremse für autonome Autos aus Magdeburg === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/%40heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr im Begleitartikel auf heise online: https://heise.de/-11183834 Weitere Links zu diesem Podast: https://www.heiseplus.de/audio https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.ct.de/ki Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
Güsten, Susanne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Ist Bio zu brav geworden? Zu vernünftig, zu moralisch, zu korrekt? Live von der Biofach in Nürnberg spricht Stefan Fak mit Zukunftsforscher und Foodaktivist Daniel Anthes über eine Branche im Spannungsfeld zwischen Aufbruch und Selbstbestätigung. Es geht um „Colorful by Nature“, um bunte Smarties ohne Farbstoffe, um Käse in Karottenorange und um die Frage, warum Start-ups oft mutiger kommunizieren als etablierte Marken. Gemeinsam analysieren sie, warum Bio im Discount zur Commodity wird, weshalb viele Innovationen scheitern, welche Rolle Unternehmenskultur, Ressourcen und Regulierung spielen – und warum Technologie wie Präzisionsfermentation oder KI nicht reflexhaft verteufelt werden sollte. Und dann wird es grundsätzlich: Braucht Bio mehr Lust, mehr Emotionalisierung, vielleicht sogar mehr Erotik? Weg von reiner Vernunftethik – hin zu Genuss, Storytelling und echter Begehrlichkeit. Eine Episode über Marktmechanik, Mut zur Reibung und die Frage, wie Bio im Hier und Jetzt relevant bleibt. *** Instagram *** Folgt Food Fak(t) auch auf Instagram @foodfakt_podcast und bleibt auf dem Laufenden! Hier posten wir zusätzliche Informationen zu den Themen, über die Stefan und seine Gäste im Podcast sprechen: https://www.instagram.com/foodfakt_podcast/
In Episode 153 der Auslegungssache sprechen Redakteur Holger Bleich und heise-Justiziar Joerg Heidrich mit Maria Christina Rost, seit 2024 Landesbeauftragte für den Datenschutz in Sachsen-Anhalt, über die wachsenden Risiken für Minderjährige im Netz. Rost hat das Thema Kinderdatenschutz zu einem ihrer inhaltichen Schwerpunkte gemacht. Im Zentrum der Diskussion in der Episode steht die rechtliche und praktische Schutzlücke bei Umgang mit Minderjährigen. Zwar sieht die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Deutschland vor, dass Kinder erst ab 16 Jahren wirksam selbst in die Verarbeitung ihrer Daten einwilligen können. Große Social-Media-Plattformen erlauben die Anmeldung jedoch oft schon ab 13 Jahren, basierend auf der Gesetzeslage in den USA. Diese Diskrepanz führt dazu, dass unzählige Kinder und Jugendliche die Dienste nutzen, ohne dass die in Deutschland geforderte Zustimmung der Eltern eingeholt wird – ein Zustand, den die Aufsichtsbehörden bisher kaum ahnden. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs sind die technischen Lösungen zur Altersverifikation. Die EU arbeitet an einer digitalen Brieftasche (Wallet), die eine datensparsame Altersbestätigung ermöglichen soll, allerdings nur für streng reglementierte Angebote wie Glücksspiel, harte Pornografie und Alkoholverkauf. Zur Altersaverfikation von Social-Media-Plattformen genügen nach Ansicht der EU-Kommission Methoden, die auf biometrischen KI-Analysen von Webcam-Gesichtsaufnahmen beruhen. Rost äußert sich dazu eher skeptisch, da diese neue Datenschutzrisiken schaffen. Bleich betont, dass technischer Jugendschutz allein ohnehin nicht reicht. Er verweist auf die EU-Kommission, die TikTok in einem vorläufigen Bericht suchtfördernde Mechanismen wie Endlos-Scrollen und Autoplay attestiert hat. Die Plattformen sammelten riesige Datenmengen von Minderjährigen, profilierten und verwerteten sie weitgehend unbehelligt. Hier müsse härter reguliert und vor allem schneller durchgesetzt werden, fordert er. Rost setzt eher auf Prävention und Medienkompetenz. In Sachsen-Anhalt hat sie gemeinsam mit dem Lehrerfortbildungsinstitut einen ersten Datenschutz-Tag für Lehrkräfte und Schulämter organisiert. Ihr Ziel: ein "Datenführerschein" für Grundschulkinder, vergleichbar mit dem Fahrradführerschein der Verkehrswacht. Ziel sei es, Datenschutz als selbstverständlichen Teil der digitalen Bildung zu etablieren. Am Ende formuliert Rost ihren Wunsch an die Datenschutzfee: eine gemeinsame Plattform von Datenschutzbehörden und Medienanstalten, die vorhandene Angebote bündelt und einen praxistauglichen Führerschein für den digitalen Alltag entwickelt. Gleichzeitig müsse die Aufsicht über die Plattformen spürbar verschärft werden. Das Fazit der Runde: Medienkompetenz, technischer Schutz und konsequente Regulierung müssen zusammenwirken – einzeln reicht keiner dieser Ansätze aus.
Güsten, Susanne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Güsten, Susanne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Prof. Dr. Gunter Dueck ist Mathematiker, ehemaliger CTO von IBM Deutschland und einer der schärfsten Beobachter der deutschen Innovationskultur. In dieser Episode sprechen wir über die eigentliche Schwäche des Standorts Deutschland im KI-Zeitalter: Es fehlt nicht an Talent oder Forschung, sondern an Geschwindigkeit, Plattformdenken und strategischer Einigkeit. Während China und die USA industrielle Logiken neu definieren, diskutieren wir hier noch über Displays, Regulierung und Perfektion. Die zentrale Frage: Werden wir Gestalter der KI-Ökonomie oder Konsumenten fremder Plattformen?00:00 Einführung und Zuspitzung03:10 Warum Deutschland Zeitgefühl verloren hat07:45 Software Driven Vehicles als Paradigmenwechsel13:20 China, Produktionslogik und Plattformarchitektur18:30 Robotik und das Neura Robotics Modell24:10 Kapital, Risiko und Aleph Alpha30:40 Warum Pilotprojekte nicht reichen36:00 Psychologie des Managements und Zwang zur Perfektion44:30 Plattformökonomie vs. Produktdenken52:00 Droht Deutschland die Rolle des Konsumenten?58:00 Hoffnung, Schmerz und historische Parallelen01:06:00 Was jetzt passieren müssteWenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Immer freitags analysieren wir in unserem „Wochen-Podcast“ aktuelle Entwicklungen in der deutschen Banken-, Fintech- und Payment-Branche. Diesmal haben sich unser Redakteur Christian Kirchner und „Payment & Banking“-Experte Jochen Siegert den folgenden Themen gewidmet: #1: Von Kreditprüfung bis Compliance – wo die künstliche Intelligenz wirklich schon Bankprozesse verändert (und wo sie noch limitiert ist) #2: Die KI killt Jobs zurzeit vor allem da, wo gecoded wird. Und das ist nicht die Sparkasse (sondern IT-Dienstleister und Offshore-Vehikel) #3: Das neue KI-Narrativ: Bis zu welchem Punkt nutzt künstliche Intelligenz den Banken – und ab wann beginnt sie ihnen zu schaden? #4: Dass die Neobroker auf Provisionen von ETF-Anbietern schielen, ist verständlich – aber wie viel ist im passiven Asset Management wirklich zu holen? #5: Die Comdirect (und die BB Bank!!!) wagen sich ins Billig-Brokerage vor. Was ist die strategische Ratio dahinter? Und wer kannibalisiert hier wen? #6: Warum hat die Bawag dermaßen wenig für die Hamburger Barclays bezahlt? Versuche einer Erklärung (von Regulierung bis BNPL) #7: Frankfurts neues Hype-Fintech (das angeblich mehr wert ist als Barclays ...): Was macht Tradias eigentlich genau? == Fragen und Feedback zum Podcast: redaktion@finanz-szene.de oder (auch anonym) über Threema: TKUYV5Z6 Redaktion und Host: Christian Kirchner/Finanz-Szene.de Coverdesign: Elida Atelier, Hamburg Postproduction: Podstars Hamburg Musik: Liturgy of the street / Shane Ivers - www.silvermansound.com
Die SPD fordert ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. "Die technologischen Möglichkeiten, uns immer wieder am Ball zu halten, sind sehr ausgereift", sagt Medienwissenschaftler Martin Andree. Das Problem sei fehlende Regulierung. Von WDR 5.
Annerton-Rechtsanwältin Josefine Spengler erklärt im „Alles Legal“-Podcast, wie Aufsichtsbehörden heute auf KI-Systeme im Finanzsektor schauen und warum Governance zur zentralen Managementfrage wird.
Kurz vor dem CDU-Bundesparteitag liegen gleich mehrere Steuervorschläge auf dem Tisch. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will den Spitzensteuersatz später greifen lassen, die SPD fordert eine höhere Reichensteuer. Und eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ist nicht auszuschließen. [01:25]Reiner Holznagel, Präsident des Steuerzahlerbundes, warnt: „Wir haben ein Steuersystem kreiert, das mehr Leistung bestraft." Er schlägt einen Kompromiss vor, der beide Seiten zusammenbringen könnte. [05:38]Die Chemieindustrie steckt in der Krise – ausgelöst durch Regulierung und zusätzliche Belastungen. Markus Steilemann, Präsident des Verbands der chemischen Industrie und Covestro-Chef, fordert von der Bundesregierung sofort wirksame Maßnahmen statt Diskussionen über langfristige Klimaziele. Steilemann berichtet, dass viele Unternehmen vor dem Aus stehen: „Der Mittelstand stirbt leise. Da sehen Sie diese Ankündigung nicht. Und das passiert Tag für Tag." [13:32]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ob Stromnetze, Krankenhäuser, Logistikzentren oder Rechenzentren – nahezu alle kritischen Infrastrukturen sind heute digital vernetzt und damit unmittelbar vom Internet abhängig. Cyberangriffe, Ransomware, Desinformationskampagnen oder gezielte Angriffe auf Lieferketten zeigen, dass Verwundbarkeit längst nicht mehr nur physisch, sondern vor allem digital entsteht. Mit dem KRITIS-Dachgesetz und der Umsetzung der NIS2-Richtlinie reagiert Deutschland auf diese veränderte Bedrohungslage. Ziel ist es, kritische Einrichtungen systematisch gegen Cyberangriffe, hybride Bedrohungen und systemische IT-Ausfälle abzusichern. Doch stärkt der neue Rechtsrahmen tatsächlich die Resilienz im digitalen Raum oder erhöht er vor allem die regulatorische Komplexität für Unternehmen und Behörden? In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ diskutieren Sidonie Krug und Sven Oswald die sicherheitspolitischen, regulatorischen und operativen Dimensionen des neuen Gesetzes. Klaus Landefeld, Vorstand bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., ordnet das Gesetz ordnungspolitisch ein: Handelt es sich um einen Paradigmenwechsel oder primär um einen Ordnungsrahmen? Welche Risiken entstehen durch parallele Compliance-Strukturen mit NIS2? Und droht eine formale Pflichterfüllung statt echter Resilienz? Die operative Perspektive bringt Lisa Fröhlich, Corporate Communications bei Link11, ein. Sie analysiert die aktuelle DDoS-Bedrohungslage und erläutert, warum Webseiten längst geschäfts- und versorgungskritische Infrastruktur sind. Im Fokus stehen Prävention, Reaktionsfähigkeit und die organisatorische Verantwortung für IT-Resilienz. Die sicherheitspolitische Einordnung übernimmt Oberst Guido Schulte, Chief Information Security Officer bei der Bundeswehr. Er erklärt, welche Rolle KRITIS im Kontext gesamtstaatlicher Verteidigungsfähigkeit spielt, wie hybride Bedrohungen „unterhalb der Schwelle“ wirken und wie Bundeswehr, Wirtschaft und Behörden im Ernstfall zusammenarbeiten. Die Folge beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Regulierung und strategischer Resilienz – und fragt, wie belastbar Deutschlands Schutzschild tatsächlich ist. --- Redaktion: Erik Jödicke, Christin Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Welche Rolle spielt der Mittelstand beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft? Warum ist grüner Wasserstoff nicht nur ein Thema für Großindustrie, sondern gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen entscheidend? In dieser Folge sprechen wir mit unseren Gästen Dr. Andreas Breuer (Westnetz GmbH) und Jens Krause (IHK Cottbus) darüber, wo H₂ im Mittelstand heute schon eingesetzt wird, welche Chancen und Risiken bestehen – und wie Unternehmen strategische Entscheidungen treffen können, obwohl Infrastruktur, Preise und Regulierung noch im Wandel sind. Außerdem werfen wir einen Blick darauf welche politischen Rahmenbedingungen noch nötig sind, damit der Wasserstoffhochlauf auch in der Breite gelingt.Weiterführende Linkshttps://www.dena.de/transferprojekt-reallabore-der-energiewende-schwerpunkt-wasserstoff/https://www.hydronet.energy/de.htmlhttps://durchatmen.org/Über „Wissen schafft Energie“ – Der Innovationspodcast aus den Reallaboren der Energiewende Zentrale Aufgabe der Transferforschung ist die Verarbeitung der Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Reallaboren der Energiewende in verallgemeinerbares Wissen und der Verbreitung dessen. Hierfür werden die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse breiteren Stakeholderkreisen und der interessierten Öffentlichkeit durch Vernetzungs- und Kommunikationsaktivitäten verfügbar gemacht. Unterstützt wird Trans4ReaL von der Deutschen Energie-Agentur (dena) in den Bereichen der externen Vernetzung sowie der Verbreitung der Ergebnisse. Die Abstimmung aller Akteure der Transferforschung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie dem Projektträger Jülich (PtJ) wird über einen Steuerungskreis unter Leitung des BMWE sichergestellt. Die Arbeiten werden vom BMWE finanziert und im Auftrag des BMWE durch PtJ betreut.
Im heutigen Interview in der Energiezone hat Ilan Jochen Schwill, den Gründer und CEO von SpotMyEnergy, eingeladen. Jochen hat eine bemerkenswerte Karriere in der deutschen Energiebranche und spielt eine zentrale Rolle in der Energiewende des Landes. Bevor er SpotMyEnergy gründete, war er Mitbegründer von Next Kraftwerke, wo er das Konzept des virtuellen Kraftwerks maßgeblich mitentwickelt hat. Dieses Unternehmen wurde erfolgreich verkauft, was Jochen die Möglichkeit gab, eine neue Herausforderung zu suchen. Mit SpotMyEnergy fokussiert er sich nun auf die digitale Infrastruktur für intelligente Stromzähler (Smart Meter), die eine Schlüsseltechnologie für die Energieversorgung der Zukunft darstellen. Das Gespräch beginnt mit einem Überblick über die Herausforderungen und Chancen des Smart Meter Rollouts in Deutschland. Jochen erklärt, dass der derzeitige Fortschritt hinter den Erwartungen zurückbleibt, da die Penetration von Smart Metern unter 4% liegt. Trotz der Bedeutung dieser Technologie für dynamische Tarife und netzdienliche Steuerung herrscht eine gewisse Frustration über das mangelnde Tempo, welches hier an den Tag gelegt wird. Zudem wurde diskutiert, wie ein profitables Geschäftsmodell in einem stark regulierten Markt aufgebaut werden kann und warum der Messstellenbetrieb lukrativer sein kann, als es auf den ersten Blick scheint. Weiterhin thematisierten Ilan und Jochen die technischen und regulatorischen Fragen bezüglich der Interoperabilität von Smart Metern und deren Integration in die bestehenden Energiesysteme. Jochen hob hervor, dass es in Deutschland an einem klaren Verständnis darüber fehlt, wie flexible Energieverbraucher wie Wärmepumpen und Elektroautos effizient integriert werden können. Hierbei sei die Interoperabilität der verschiedenen Systeme entscheidend, um den maximalen Nutzen aus der bestehenden Infrastruktur zu ziehen. Ein wesentlicher Teil des Gesprächs befasste sich mit der kürzlich abgeschlossenen Finanzierungsrunde von SpotMyEnergy, die mit 60 Millionen Euro bemessen wurde. Jochen erläuterte, dass diese Mittel hauptsächlich für den Smart Meter Rollout verwendet werden, um notwendige Hardware anzuschaffen und die umfangreiche Infrastruktur aufzubauen, die für die Integration von intelligenten Messsystemen erforderlich ist. Ein Kritikpunkt, den Jochen anbrachte, war, dass die deutsche Regulierung den Fortschritt hemmt, insbesondere im Hinblick auf innovationsfreundliche Ansätze, die andere Länder bereits erfolgreich implementiert haben. Der Austausch beleuchtete auch die Rolle von KI und Datenanalyse in der Energiewirtschaft. Jochen äußerte die Hoffnung, dass in den kommenden fünf bis zehn Jahren Millionen von Heimspeichern und Elektrofahrzeugen dazu beitragen werden, die Netzausgleichsproblematik zu lösen. Dies würde eine grundlegende Veränderung in der Art und Weise bedeuten, wie Energie in Deutschland produziert und konsumiert wird. Sein Ansatz, einen kundenorientierten Service zu entwickeln, der Verbrauchsmuster erkennt und Optimierungsstrategien anbietet, spielt hier eine zentrale Rolle. Zu den Herausforderungen des Unternehmens gehörte auch, ein Gleichgewicht zwischen der technologische Infrastruktur und den Bedürfnissen der Endkunden zu finden. Jochen betonte die Notwendigkeit, Kunden zu verstehen und ihnen die Vorteile von Smart Metern und flexibel gestalteten Stromtarifen klar zu kommunizieren, damit diese Technologie nicht als lästige Pflicht, sondern als wertvolles Instrument zur Optimierung des Energieverbrauchs wahrgenommen wird. Insgesamt war das Interview eine anregende Diskussion über den aktuellen Stand der deutschen Energieversorgung, die Zukunft von Smart Metern und die strategischen Überlegungen hinter SpotMyEnergy. Jochen Schwills Vision, die Energiewende durch innovative Lösungen im Smart Metering voranzutreiben, zeigt, dass es im Bereich der erneuerbaren Energien und der modernen Energieinfrastruktur noch viel Spielraum für Fortschritte und Entwicklung gibt.
Gefälschte Sport-Highlights, erfundene Marvel-Szenen, manipulierte Politik-Clips: KI-generierte Videos überschwemmen YouTube, TikTok und Instagram. In dieser Folge der Tech Lounge sprechen Sascha Pallenberg und Don Dahlmann darüber, warum sogenannter „AI-Slop“ mehr ist als nur nerviger Content. Es geht um Bot-Farmen, Monetarisierungsmodelle, politische Einflussnahme – und die Frage, warum wir Medikamente streng regulieren, aber KI-Modelle praktisch ungebremst auf Milliarden Menschen loslassen. Brauchen wir verpflichtende Wasserzeichen? Algorithmische Abwertung? Eine digitale „Pausetaste“?Eine Analyse über Plattformmacht, Regulierung – und die Zukunft von Wahrheit im Netz.
Wie baut man mit 23 Jahren und 50.000 DM Startkapital ein Unternehmen auf, das heute über 2.800 Standorte in 15 Ländern umfasst? In dieser Podcastfolge spricht Torsten Toeller offen über seinen Weg vom jungen Gründer zum internationalen Unternehmer. Torsten Toeller ist Gründer der Tierbedarfskette Fressnapf und hat das Unternehmen über mehr als drei Jahrzehnte geprägt – vom ersten Markt über das Franchisesystem bis hin zur internationalen Expansion und Omnichannel-Strategie. Er berichtet von schwierigen Anfangsjahren, strategischen Fehlentscheidungen und davon, warum schnelle Lernfähigkeit wichtiger ist als Perfektion. Im Gespräch geht es außerdem um zentrale Zukunftsfragen: Wie bleibt ein Unternehmen in Zeiten von Regulierung, Bürokratie und politischer Unsicherheit handlungsfähig? Welche Rolle spielen Innovationskraft, Eigenmarken und neue Geschäftsfelder wie Tiergesundheit? Und wie gelingt es, Verantwortung zu delegieren und Strukturen weiterzuentwickeln, wenn ein Unternehmen international wächst? Moderiert wird die Folge von Timothea Imionidou, Podcast-Producerin der PlattesGroup. Sie führt durch das Gespräch und greift Themen wie Familienunternehmen, Nachfolge und internationale Organisationsmodelle auf. Eine Folge über Unternehmergeist, Verantwortung, Fehlerkultur – und darüber, wie Fressnapf Schritt für Schritt zu einem europäischen Marktführer werden konnte.
Regulierung, Rezyklatquoten, Design for Recycling: Verpackungsexperte Philipp Keil ordnet im Gespräch mit Matthias Laux ein, warum 2026 für viele Unternehmen zum strategischen Wendepunkt wird – und weshalb die PPWR mehr Innovation auslösen könnte als erwartet.
Made in Science – The official podcast of the University of Stuttgart
Companies shape our world: economically, politically, and culturally. In this episode of Made in Science, Dr. Wolfgang Holtkamp talks to Prof. Boris Gehlen, Endowed Professor of Business History at the University of Stuttgart, about the role of corporations in modern societies. What can business history explain that other disciplines cannot? How do companies make decisions under uncertainty? What responsibilities have they carried – historically and today – in contexts such as democracy, globalization, and regulation? Prof. Gehlen also shares his personal journey as a first-generation student who entered academia without a clear career plan – and why curiosity and courage matter more than certainty. An episode about corporate power, social responsibility and the value of studying history.
In dieser Episode gibt es einen spannenden Perspektivwechsel im Wolfspodcast: Während bisher intensiv über die politischen Prozesse rund um das Jagd- und Bundesnaturschutzgesetz gesprochen wurde, liefert nun ein Politiker Insights aus der ersten Reihe: Sascha H. Wagner, Bundestagsabgeordneter für Die Linke, ist direkt in die Gesetzesnovelle involviert und gibt Einblicke, die die politische Landschaft und die Herausforderungen näher bringen. Dabei geht es um folgende Themen: • Die Position der Linken: Warum fordert die Partei als einzige den Wolf zu schützen, während die Bundesregierung Pläne zur Regulierung und Bejagung vorantreibt? • Gesetzgebungsprozess: Wie entstehen die Positionen im Parlament? Was geschieht hinter den Kulissen? • Herdenschutz und Artenschutz: Welche sachlichen Fakten wurden in der Debatte präsentiert, und wie stehen die anderen Parteien im deutschen Bundestag dazu? • Mythen im Parlament: Warum halten sich in den Reihen der Parlamentarier so viele Falschinformationen rund um den Wolf und Artenschutz? Ist es Desinteresse oder Kalkül? • Einfluss von Lobby-Gruppen: Wie stark sind die Jägerschaft und andere Lobbyisten im Bundestag vertreten? Wie beeinflussen sie die Gesetzgebung? • Auf Kollisionskurs mit dem Gesetz?: Welche rechtlichen Grenzen werden möglicherweise überschritten, und welche Konsequenzen könnte das haben? Fakt ist, die Bundesregierung will das Gesetz noch im März beschließen. Next Step: Die Abgeordneten wollen am Montag, 23. Februar 2026, ab 16:30 Uhr mit Sachverständigen über die Änderung des Bundesjagdgesetzes und über die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes beraten. Die geplante Gesetzesänderung sieht vor, dass der Wolf als grundsätzlich jagdbare Tierart ins Jagdgesetz aufgenommen wird. Können an dem Tag die Weichen nochmal neu gestellt werden? Ihr könnt auf jeden Fall aber Zeichen für den Wolf und den Artenschutz setzen bei der Mahnwache von Umweltaktivistin Annemarie Botzki. Sie findet am Montag um 16 Uhr auf der Wiese vor dem Bundestag statt. Sabine ist auch dabei.
Ende einer Münchner Sicherheitskonferenz im Zeichen der transatlantischen Krise, SPD fordert stärkere Regulierung von Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen, CDU-Generalsekretär Linnemann für Entlastungen bei der Einkommenssteuer, Gespräche über Kriege und Konflikte bei Treffen der Afrikanischen Union im äthiopischen Addis Abeba, Mitglieder des "Friedensrats" haben laut US-Präsident Trump vier Milliarden für Gazastreifen zugesagt, Karnvalsfeierlichkeiten in Braunschweig, Ergebnisse des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Neunter Tag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Fußball" und "Olympia" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Ende einer Münchner Sicherheitskonferenz im Zeichen der transatlantischen Krise, SPD fordert stärkere Regulierung von Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen, CDU-Generalsekretär Linnemann für Entlastungen bei der Einkommenssteuer, Gespräche über Kriege und Konflikte bei Treffen der Afrikanischen Union im äthiopischen Addis Abeba, Mitglieder des "Friedensrats" haben laut US-Präsident Trump vier Milliarden für Gazastreifen zugesagt, Karnevalsfeierlichkeiten in Braunschweig, Ergebnisse des 22. Spieltags der Fußball-Bundesliga, Neunter Tag bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina, Das Wetter Hinweis: Die Beiträge zum Thema "Fußball" und "Olympia" dürfen aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Hören Sie ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk aktuell“ und „18/20“ im Wochenrückblick. In dieser Woche sprachen wir mit dem Politikwissenschaftler Dr. Werner Patzelt über die Auswirkungen des Vetternwirtschaftsvorwurfes gegen die AfD, mit dem IT-Sicherheitsexperten Volker Birk über die Regulierung sozialer Medien und mit Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Chef des deutschen Verfassungsschutzes, über das Vorhaben des deutschen Innenministers Alexander Dobrindt, den Verfassungsschutz zu einem „echten Geheimdienst“ zu machen. Außerdem zu Gast waren der Klimaanalyst Frank Bosse, der Zürcher Lokalpolitiker Ronny Siev, der rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul, Thomas Knott von der Mittelstandsinitiative Brandenburg, Romanist Robert Kopp, der Journalist Ernst von Waldenfels und Kay-Achim Schönbach, ehemaliger Inspekteur der deutschen Marine.
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Kryptowährungen sind für viele längst mehr als nur ein technologisches Experiment. Manche sprechen sogar schon von einer von einer ernsthaften Anlageklasse, andere sehen darin nach wie vor eine reine Spekulationswelle. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Können digitale Währungen mittlerweile als seriöse Investments überzeugen? Antworten gibt es in diesem Podcast wie immer von Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank AG und Gründer der digitalen Geldanlage quirion. Karl beantwortet folgende Fragen: Warum sind Bitcoin & Co. trotz langjähriger Historie noch keine ernsthafte Anlageklasse? (1:18) Warum sind die fehlenden Cashflows ein Hindernis für eine faire Bewertung von Kryptos? (2:45) Sind Kryptos, wie manche glauben, das „digitale Gold“? (3:41) Warum ist die Eigentümerstruktur von Bitcoins kritisch zu sehen? (5:13) Können Regulierungen Kryptos irgendwann „investierbarer“ machen? (6:09) Wie kann man am besten in Bitcoins investieren? (6:50) Was unterscheidet Stablecoins von klassischen Kryptos wie Bitcoin? (7:47) Wozu dienen Stablecoins? (9:30) Warum sind Stablecoins in Deutschland kaum ein Thema? (11:00) Wie sind Stablecoins als Inflationsschutz in Ländern wie Argentinien oder der Türkei zu bewerten? (11:45) Wo liegen die größten Risiken von Stablecoins? (12:39) Was sagt der Bitcoin-Skeptiker Schmidt, wenn die Kurse in Zukunft wieder explodieren? (14:08) Gut zu wissen: Die Preisbildung von Bitcoin & Co. wird überwiegend durch Narrative und Spekulation bestimmt – nicht durch einen überzeugenden wirtschaftlichen Nutzen. Wegen der extremen Volatilität mit historischen Einbrüchen von 60 % und mehr sind Kryptos für langfristige Vermögensplanung und Altersvorsorge ungeeignet. Die Eigentümer-Struktur ist stark konzentriert: wenige große Akteure haben erheblichen Einfluss auf Kurse und Liquidität. Das Krypto-Ökosystem ist noch fragil und abhängig von funktionierenden Börsen und Verwahrern. Ausfälle einzelner Knotenpunkte können Kettenreaktionen auslösen. Regulierung kann technische und rechtliche Risiken reduzieren, löst aber nicht die Kernprobleme fehlender Cashflows und Bewertungsanker. Stablecoins sind kein Investment, sondern vor allem hilfreich bei Transaktionen mit klassischen Kryptos. Kryptowährungen, wie Bitcoin, bleiben vorerst reine Spekulation und sind – wenn überhaupt – nur als kleiner „Spielgeld“-Anteil außerhalb der langfristigen Vermögensstrategie vertretbar. Folgenempfehlung Website Folge 248: „Sichere Anlage oder gefährliche Blase – was jetzt bei Gold-Anlagen wichtig ist“. (00:00:00) Begrüßung (00:01:18) Warum sind Bitcoin & Co. trotz langjähriger Historie noch keine ernsthafte Anlageklasse? (00:02:45) Warum sind die fehlenden Cashflows ein Hindernis für eine faire Bewertung von Kryptos? (00:03:41) Sind Kryptos, wie manche glauben, das „digitale Gold“? (00:05:13) Warum ist die Eigentümerstruktur von Bitcoins kritisch zu sehen? (00:06:09) Können Regulierungen Kryptos irgendwann „investierbarer“ machen? (00:06:50) Wie kann man am besten in Bitcoins investieren? (00:07:47) Was unterscheidet Stablecoins von klassischen Kryptos wie Bitcoin? (00:09:30) Wozu dienen Stablecoins? (00:11:00) Warum sind Stablecoins in Deutschland kaum ein Thema? (00:11:45) Wie sind Stablecoins als Inflationsschutz in Ländern wie Argentinien oder der Türkei zu bewerten? (00:12:39) Wo liegen die größten Risiken von Stablecoins? (00:14:08) Was sagt der Bitcoin-Skeptiker Schmidt, wenn die Kurse in Zukunft wieder explodieren?
Regulierung als Chance? Hersteller vernetzter Geräte müssen durch den EU Data Act Dateninventare bereitstellen – ein Aufwand, der erstmal Frust erzeugt. Sven Johann und Stefan Negele sprechen im INNOQ Podcast darüber, warum Schwierigkeiten beim Erstellen solcher Inventare oft auf grundlegende Probleme im eigenen Datenhaushalt hinweisen. Es geht um moderne Datenarchitekturen, Data Contracts, Data Literacy und die Frage, wie Unternehmen die Regulierung als Anstoß nutzen können, ihre Datenorganisation grundsätzlich zu verbessern.
CEO Tim Höttges hat aus der Telekom ein internationales Schwergewicht gemacht, das an der Börse mehr wert ist als alle großen europäischen Konkurrenten zusammen. Das Problem aus europäischer Sicht: Der Börsenwert leitet sich fast ausschließlich vom US-Geschäft ab. Im OMR Podcast warnt Tim Höttges deswegen, dass die europäische Regulierung schnelle Fortschritte bei der digitalen Infrastruktur verhindert. Außerdem verrät er, wieso er schon ins Abi-Jahrbuch „Vorstandschef“ als Berufswunsch geschrieben hat, wieso T-Mobile US am Anfang keine iPhones anbieten durfte – und welches Investment an der Börse sein vielleicht bester privater Deal war.
Sollte Social Media für Jugendliche verboten werden? In "Tagesanbruch – die Diskussion" sprechen Chefredakteur Florian Harms und News-Influencer Fabian Grischkat darüber, ob soziale Netzwerke heute informieren oder manipulieren. Es geht um Algorithmen, Filterblasen, Fake Accounts und politischen Einfluss – und um die Frage, ob Verbote helfen oder Regulierung der bessere Weg wäre. Zum Abschluss wird es persönlicher: Im Fragenhagel spricht Fabian Grischkat über seine Arbeitszeiten, den Umgang mit Kommentaren und Shitstorms – und darüber, was er Markus Söder gerne einmal persönlich sagen würde. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de oder per WhatsApp an: 0151 239 694 97 Produktion und Schnitt: Nicole Fuchs-Wiecha Transkript: Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer längeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Die französische Justiz erhöht den Druck auf die Plattform X: Elon Musk und weitere Spitzenmanager sollen zu schweren Vorwürfen rund um strafbare Inhalte, KI-Missbrauch und mutmaßliche Algorithmusmanipulationen aussagen. Kritiker sehen darin einen weiteren Konflikt zwischen staatlicher Regulierung und Meinungsfreiheit im digitalen Raum.
SpaceX soll mit XAI verschmolzen werden. Anthropic überrascht und sammelt statt 10 Milliarden gleich 20 Milliarden ein, prognostiziert 55 Milliarden Umsatz für 2027. OpenAI plant sein IPO für Q4 2026 und arbeitet an einer 100-Milliarden-Runde mit Amazon, Nvidia und Softbank. Microsoft: 45% der zukünftigen Cloud-Umsätze kommen allein von OpenAI. Tesla meldet eines der schwächsten Quartale – in Europa brechen die Verkäufe um bis zu 70% ein wegen Elon Musks politischem Engagement. SAP stürzt 16% ab nach enttäuschenden Cloud-Zahlen. Der CISA-Chef hat vertrauliche Homeland-Security-Daten in ChatGPT hochgeladen. Meta testet Premium-Abos für Instagram, Facebook und WhatsApp. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Intro & Dry January (00:02:48) Christian Lindner blockt Pip (00:05:58) Elon Musk: SpaceX-XAI-Tesla Merger? (00:12:10) Apple kauft QAI für 2 Mrd. (00:15:02) Meta testet Premium-Abos (00:17:53) KI in der Produktentwicklung (00:21:04) OpenAI IPO-Pläne & 100 Mrd. Runde (00:23:58) Aleph Alpha (00:55:26) Neom/The Line (00:59:27) Microsoft Earnings (01:05:22) Meta Earnings (01:11:03) Tesla Earnings (01:18:10) SAP Earnings (01:19:29) Samsung Rekordquartal (01:21:30) Verbraucherschutz: Signal-Phishing bei Journalisten (01:24:29) Tokenisierte Wertpapiere und Regulierung (01:25:33) Grok/X: Visa & Mastercard ignorieren CSAM (01:28:23) Meta: Zuckerberg ignorierte KI-Chatbot-Warnung (01:30:44) Data Center Werbekampagnen (01:32:03) Shein EU-Untersuchung & Meta WhatsApp-Zugriff (01:34:28) Das Letzte: Melania-Film & CISA-Chef ChatGPT-Fail (01:40:45) Politische Spenden und deren Einfluss (01:45:31) RobCo 100 Mio. Series C (01:53:28) Apple Earnings (01:55:51) US Trade Deficit auf Höchststand Shownotes SpaceX erwägt Fusion mit Tesla oder xAI - bloomberg.com Apple Q.AI Übernahme - ft.com Meta to test premium subscriptions - techcrunch.com Anthropic Funding - ft.com Anthropic Hikes 2026 Revenue Forecast 20% - theinformation.com OpenAI und Anthropic im Rennen um IPO - wsj.com Nvidia, Microsoft, Amazon in Talks to Invest Up to $60 Billion in OpenAI - theinformation.com Amazon plant Investition in OpenAI - wsj.com OpenAI plant biometrisches soziales Netzwerk gegen X-Bot-Problem - forbes.com Bosch verkauft Aleph Alpha Anteile an Schwarz Gruppe - faz.net Neom Projekt - ft.com Microsoft Marktkapitalisierung und Gewinne - cnbc.com Microsoft Earnings - ft.com LinkedIn erreicht erstmals 5 Mrd. Quartalsumsatz - geekwire.com Produktionsende für Tesla Model S und X - cnbc.com SAP Earnings - ft.com Signal Scam - linkedin.com Signal Scam- linkedin.com SEC klärt Regeln für tokenisierte Aktien, verschärft Überwachung. - coindesk.com Zahlungsmethoden und CSAM-Erkennung - theverge.com Gericht blockiert Chatbot-Beschränkungen für Minderjährige - reuters.com Meta startet Werbekampagne für Rechenzentren - theverge.com EU-Untersuchung gegen Shein möglich - reuters.com US-Untersuchung zu WhatsApp-Datenschutz - bloomberg.com Melania Trump-Dokumentarfilm verspottet wegen leerer Kinovorführungen. - gbnews.com Amazons 35-Millionen-Dollar-„Melania“ - nytimes.com Wie viel kann ein Präsident verdienen? - nytimes.com Party donations 2025: AfD large donations skyrocket - lobbycontrol.de Diese Entwicklung sollte jeden Amerikaner beunruhigen. - x.com Trump Cybersicherheit Sensible Materialien ChatGPT - independent.co.uk Marktführer Robitik Robco- handelsblatt.com US-Handelsdefizit wächst am stärksten seit 34 Jahren - reuters.com im Loop Podcast - finanzfluss.de Tim Gabel Podcast mit Pip – Youtube
Fake News fluten das Netz und KI wird immer schwieriger zu durchschauen. Was ist echt und was ist falsch? In einem grossen Experiment testet «Einstein», wie sich jung und alt heute im Medien-Dschungel schlägt und dabei voneinander lernen könnte. Wie begegnet uns Fake-News-Content heute im Alltag und wie gehen wir damit um? Dabei geht es insbesondere um die Flut an solchem Content und die Geschwindigkeit, mit der wir uns damit auseinandersetzen müssen. Angesichts der technischen Entwicklungen ist es absolut wichtig, gute Strategien und eine Resilienz gegen Fake-News-Content auf- und auszubauen. Das Experiment Drei Familien mit je vier Probandinnen und Probanden, vom Boomer bis zur Generation Alpha, testen experimentell an verschiedenen Medienstationen ausgewählte Inhalte – einige sind Fake, andere nicht. Zugeschnitten auf den Medienkonsum auf Social Media, mobil und rasch abrufbar und genauso schnell wieder weg – so, wie uns das im Alltag meist begegnet. Wo vertrauen wir welchem Content, wie schnell entscheiden wir und was teilen wir mit unseren Peers? Wie geht man vor, um bestimmte Narrative zu hinterfragen? Und wie steht es generell um die Resilienz im Umgang mit Fake-News-Content? Was können die Generationen voneinander lernen? Das praxisnahe Experiment in der Ausstellungsfläche «Wirklich?!» des Verkehrshauses Luzern gibt einen Einblick in die Mechanismen und Wirkungsweisen im Umgang mit Fake-Inhalten heute. Erklärungen und Einschätzungen Nadine Klopfenstein vom Institut für angewandte Medienwissenschaften der ZHAW schätzt das Verhalten der Probandinnen und Probanden ein, gibt Tipps und erläutert den Stand der Medienforschung zum Thema Umgang mit Fakes. Abgerundet wird die Expertise rund um KI und deren Regulierung durch Reto Vogt, Leiter digitale Medien und KI am MAZ, und SRF-Digitalredaktor Jürg Tschirren. Beide Experten geben Einblick in die Wechselbeziehungen von KI, Bots und Fake-Content auf den Social-Media-Plattformen.
Die Sexarbeiterinnen Tessa und Ruby sind selbstbestimmt, erleben aber gesellschaftliche Stigmatisierung. Graziella wurde Opfer von Gewalt und Ausbeutung. Obwohl Prostitution in der Schweiz seit 1942 legal ist, flammt die Debatte, ob Frauen in der Sexarbeit gerettet werden sollen, immer wieder auf. Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf. Erstaustrahlung: 29.01.2026
Als die Digitalagentur TLGG im Jahr 2008 gegründet wurde, steckten die sozialen Medien noch in den Kinderschuhen. Facebook war gerade einmal vier Jahre alt, Instagram oder Tiktok gab es noch nicht. Die Berliner Agentur, heute Teil der Omnicom-Gruppe, spezialisierte sich darauf, Unternehmen den Umgang mit den neuen Kanälen näher zu bringen – mit Anlaufschwierigkeiten. „Ein Vorstand hat uns mal einen auf Papier ausgedruckten Post von Facebook gezeigt und gesagt: Das hat mir heute morgen meine Tochter gegeben. Was ist das eigentlich?“, sagt Annabelle Jenisch, Chefin von TLGG, im Capital Wirtschaftspodcast. Inzwischen ist vieles professioneller geworden, ein Problem aber bleibt aus Sicht Jenischs: „Wir Deutschen sind nicht so richtig witzig. Und wir haben gerne Kontrolle. Und beides ist hemmend, um auf Social Media erfolgreich zu sein.“ Die zunehmende gesellschaftliche Kritik an den Kanälen beobachtet Jenisch ähnlich wie die Debatte um deren Regulierung genau. „Es stimmt, dass in diesen Medien zum Teil Inhalte Platz finden und Menschen ihre Bubbles bilden, von denen man nicht möchte, dass sich deren Meinungen multiplizieren“, sagt sie. „Aber diese Medien sind so tief in unserem Alltag verankert, dass sie nicht mehr wegzudenken sind.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Die einen nutzen KI, um täuschend echte Falschinformationen zu erstellen. Die anderen setzen sie ein, um genau diese zu entlarven. Doch eine endgültige Lösung ist nicht in Sicht. Seit es Medien gibt, gibt es auch Falschmeldungen und manipulierte Bilder. Doch künstliche Intelligenz hat die Situation grundlegend verändert: Was früher spezielles Können und Zeit erforderte, gelingt heute auf Knopfdruck. KI kann nicht nur täuschend echte Texte, Bilder und Videos erstellen, sondern diese auch gleich für unterschiedliche Zielgruppen anpassen und über soziale Medien gezielt verbreiten. Die Geschwindigkeit und Leichtigkeit, mit der sich manipulierte Inhalte heute produzieren lassen, stellt eine neue Dimension dar. Gleichzeitig werden KI-Systeme entwickelt, die Inhalte auf ihre Echtheit prüfen – teilweise mit Trefferquoten über 90 Prozent. Doch die Hoffnung auf eine technische Wunderwaffe trügt. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel: Sobald eine neue Erkennungsmethode funktioniert, finden Fälscher bereits Wege, sie zu umgehen. Die Lösung liegt deshalb wohl weniger in der Technik als in der Regulierung von Social-Media-Plattformen und in der Stärkung der Medienkompetenz.
Eine den Menschen weit überlegene Superintelligenz könnte es in wenigen Jahren geben, glauben Entwickler - eine solche KI könnte die Menschheit retten oder sie zerstören. Kritiker halten dies für Marketing-Geschwätz und fordern klare Regulierung. Procyk, Milan www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Host Stefan Lassnig begrüßt Gabriela Bacher (zugeschaltet aus den USA) und Sebastian Loudon. Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Klausur „Acht Tische für die vierte Gewalt“, die im November 2025 auf Schloss Hernstein stattfand und Vertreter:innen aus Journalismus, Medienmanagement, Recht, Wissenschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Brancheninstitutionen an einen Tisch brachte. Bacher schildert, wie die digitale Umbruchszeit, autokratische Tendenzen und die Fragilität der Medienfreiheit zur Idee führten, Medienfinanzierung und Medienförderung gemeinsam neu zu denken. Loudon beschreibt das bewusst unösterreichische Setting: nicht ORF und Verleger im Hinterzimmer, sondern 64 Stakeholder, die in wechselnden Tischkonstellationen Probleme, Wunschzustände und konkrete Maßnahmen für ein zukunftsfähiges Fördersystem erarbeiten. Die Gäste erläutern zentrale Resultate: ein einheitliches, politikfernes Förderwesen mit sturmsicherer Institution, ein Kriterienkatalog samt Selbstregulierung, mehr Fokus auf resiliente Geschäftsmodelle, eine Deckelung von Regierungsinseraten sowie die Einbeziehung der Creator Economy und von Neugründungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Big-Tech-Plattformen, die Notwendigkeit wirksamer Regulierung auf EU-Ebene und der Aufbau eines „European Public Open Space“ als Alternative zu US-Plattformen. Intensiv diskutiert wird außerdem, warum Medienkompetenz nicht nur Schulthema ist, sondern gerade für ältere Generationen zentral wird – und wieso ein starker, öffentlich-rechtlich finanzierter ORF mit verfassungsrechtlicher Absicherung als Bollwerk gegen autoritäre Angriffe gilt. Zum Schluss sprechen die drei über Reaktionen auf Hernstein – von Begeisterung bis zur „Praxisferne“-Kritik des VÖZ – und darüber, wie die Ergebnisse in die laufende Reform der Medienförderung unter Medienminister Andreas Babler einspeisen könnten, ohne der Politik einen fertigen Forderungskatalog zu diktieren.Links zur Folge:Acht Tische für die vierte GewaltBericht im „Standard“ zu „Acht Tische für die vierte Gewalt“Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26)Presse-Aussendung des VÖZ"Kein Stein auf dem anderen in der Medienförderung (Babler)" - Standard-ArtikelPodcastempfehlung der Woche:Cat People Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Miriam Wohlfarth (Banxware) spricht über die härtesten Learnings beim Gründen im Fintech-Bereich — und warum Regulatorik zum entscheidenden Erfolgsfaktor wird. Du erfährst, warum Miriam ohne Anwalt kein Fintech mehr starten würde und wieso falsche Entscheidungen aus der ersten Gründung sie heute anders handeln lassen. Was du lernst: Warum ein guter juristischer Co-Founder oder Berater in Fintechs kein Nice-to-have, sondern Überlebensfaktor ist. Welche typischen Fehler First-Time-Founder machen — und wie du verhinderst, zu früh zu viele Anteile abzugeben. Was regulatorische Anforderungen wirklich bedeuten — inklusive BaFin-Post, Lizenzstress und Worst-Case-Szenarien. Warum Europa Fintech stärker bremsen kann als es muss — und wie Länder Regulierung unterschiedlich interpretieren. Weshalb Regulatorik Innovation nicht verhindern muss — solange sie klar, verlässlich und dialogorientiert ist. ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://stan.store/fabiantausch Mehr zu Miriam: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/miriam-wohlfarth/ Banxware: https://www.banxware.com/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/
«Midterm-Review» nennt das KOF Institut der ETH ihren Vorschlag, um die UBS zu regulieren, ohne dem Wirtschaftsstandort Schweiz zu schaden. Das Eigenkapital soll schrittweise erhöht werden, die Auswirkungen 2031 kritisch überprüft. Das schlägt Co-Direktor Hans Gersbach vor. Die UBS moniert, die vom Bundesrat vorgeschlagenen Eigenkapitalanforderungen seien volkswirtschaftlich zu wenig durchdacht. Die Folgen für die Schweizer Wirtschaft, auch für die Grossbank und den Werkplatz Schweiz seien zu gravierend. Die UBS erhält breiten Support von Wirtschaftsverbänden und den bürgerlichen Parteien. Das KOF Institut der ETH ist nach ihrer Einschätzung nicht überzeugt vom politischen "Kompromiss", welcher nun in die parlamentarische Diskussion einfliessen soll: Statt ausschliesslich hartem Eigenkapital sollen auch AT1-Kapitalinstrumente (sogenannte bedingte Wandelanleihen) zur Unterlegung ausländischer Tochtergesellschaften angerechnet werden, die bei einer Verschlechterung der Kapitalquote oder im Krisenfall verlusttragend sind und abgeschrieben werden können. Das KOF Institut nimmt aber die volkswirtschaftlichen Bedenken ernst und schlägt nun einen neuen Weg vor: den «Midterm-Review»: Bis 2031 soll schrittweise in Richtung der neuen Eigenkapitalvorschriften wie vom Bundesrat vorgeschlagen gegangen werden. Falls sich die Befürchtungen beginnen zu bewahrheiten, müssten neue Wege gesucht werden. Warum taugen AT1 Instrumente weniger gut als hartes Eigenkapital? Ist eine Abkehr von den Eigenmittelanforderungen nicht zu spät, wenn sich negative Auswirkungen zeigen sollten? Was wären die Alternativen in einem solchen Fall? Hans Gersbach, Co-Direktor der KOF, ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.