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Sinram, Jana www.deutschlandfunk.de, Europa heute
In dieser Episode des SAATKORN Podcasts spreche ich mit Fabian Scheib, Co-Founder & CEO von KINI. Gemeinsam mit seiner Mitgründerin Julia baut Fabian an der verbindenden Infrastruktur im modernen Recruiting: KINI verknüpft Bewerbermanagementsysteme (ATS), Jobbörsen, Agenturen, Screening-Lösungen, Social-Recruiting-Kanäle und neue AI-Tools miteinander. Was mit der Vereinfachung von ATS-Integrationen begonnen hat, ist inzwischen zu einer größeren Mission geworden: Recruiting-Systeme besser miteinander zu verbinden und damit mehr Transparenz und datengetriebenes Recruiting zu ermöglichen. Rund 65 Systeme sind bei KINI bereits „out of the box“ nutzbar — und das Unternehmen arbeitet mit seinem siebenköpfigen Team bereits profitabel.
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KI verändert die Customer Journey grundlegend: Aus Suchergebnissen werden Antworten, aus Antworten Empfehlungen und aus Empfehlungen zunehmend konkrete Aktionen. Damit reicht es für Unternehmen nicht mehr aus, bei Google gut zu ranken. Marken, Produkte und Leistungen müssen von KI-Systemen gefunden, verstanden und als relevant eingeordnet werden. Gleichzeitig gewinnen strukturierte, aktuelle Daten und technische Schnittstellen an Bedeutung, wenn KI-Agenten künftig nicht nur informieren, sondern Entscheidungen vorbereiten oder Handlungen ausführen. Das Webinar zeigt, wie SEO, GEO und Agentic Commerce zusammenspielen, welche Anforderungen daraus für Content, Produkt- und Unternehmensdaten entstehen und wie Unternehmen ihre bestehende digitale Infrastruktur darauf vorbereiten können. Praxisbeispiele zeigen, welche Rolle technische SEO-Grundlagen, Entitäten, strukturierte Daten, Feeds, APIs und KI-gestützte Automatisierung dabei spielen. Folgendes hast Du nach dem Webinar gelernt: - Wie sich die Customer Journey durch KI von der klassischen Suche über KI-Empfehlungen bis hin zu agentischen Handlungen verändert. - Warum SEO das Fundament bleibt, GEO aber zusätzliche Anforderungen an Inhalte, Entitäten, Vertrauen und Maschinenlesbarkeit stellt. - Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Marken, Produkte und Leistungen von KI-Systemen gefunden, verstanden und empfohlen werden können. - Warum Produkt-, Leistungs- und Unternehmensdaten im Agentic Commerce zum Wettbewerbsfaktor werden und welche Rolle strukturierte Daten, Feeds und APIs dabei spielen. - Wie Unternehmen ihren aktuellen Reifegrad einschätzen und konkrete Maßnahmen für mehr AI Readiness priorisieren können. Zielgruppe: - CMOs, Marketingleitungen und Digital-Verantwortliche, die SEO, Content und KI strategisch weiterentwickeln möchten. - E-Commerce-Leitungen und Digital-Commerce-Verantwortliche, für die Produktdaten, Feeds, PIM-/Shop-Systeme und zukünftige agentische Kaufprozesse relevant sind. - Digital-, Data- und Transformation-Verantwortliche, die Marketing-, Content- und Commerce-Prozesse stärker automatisieren und bestehende Systeme mit KI verbinden möchten. - Unternehmen mit umfangreichen Websites, Produktportfolios, Standorten oder Content-Beständen, bei denen Skalierung und Automatisierung über manuelle Einzelmaßnahmen hinausgehen müssen.
KI kann inzwischen nicht nur programmieren, sondern auch hacken, Systeme manipulieren und Sicherheitsmechanismen umgehen. Wir sprechen darüber, wie KI ein Unternehmen gehackt hat, warum ein Air Gap nicht unbedingt schützt und was Begriffe wie Slop Squatting und Slop Granaten bedeuten. Außerdem: Rüdigers ESP32- und Lötabenteuer Gesichtserkennung findet live einen gesuchten Straftäter KI hackt versehentlich das falsche Unternehmen Wenn KI selbstständig Schwachstellen ausnutzt Ransomware und 10-Euro-Erpressung bei Flink Game Dev Tycoon und die wohl schönste Retourkutsche an Software-Piraten AirPods 5 und warum Kauen die Geräuschunterdrückung ruiniert Und natürlich die große Frage: Wie sieht KI eigentlich 2028 aus? -- Links zur Folge immer auf https://podcast.ichglaubeeshackt.de/ Wenn Euch unser Podcast gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung! Feedback wie z.B. Themenwünsche könnt Ihr uns über sämtliche Kanäle zukommen lassen: Email: podcast@ichglaubeeshackt.de Web: podcast.ichglaubeeshackt.de Instagram: http://instagram.com/igehpodcast
Bremsen auf nassem oder rutschigem Grund ist häufiger Auslöser für Fahrradunfälle. Was kann ein ABS hier leisten? "Das ist schon eine sinnvolle Erfindung", sagt René Filippek, Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club. Bisher gebe es ABS jedoch nur für E-Bikes. Von WDR5.
OpenAI hat ein neues KI-Modell wegen Sicherheitsrisiken zurückgehalten: In Tests hatte es Nutzer getäuscht und seinen Aufgabenbereich verlassen. KI-Experte Rolf Schwartmann fordert staatliche KI-Reallabore, um autonome Systeme unabhängig zu prüfen. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
OpenAI hat ein neues KI-Modell wegen Sicherheitsrisiken zurückgehalten: In Tests hatte es Nutzer getäuscht und seinen Aufgabenbereich verlassen. KI-Experte Rolf Schwartmann fordert staatliche KI-Reallabore, um autonome Systeme unabhängig zu prüfen. Müller, Dirk www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
KI liefert Antworten, schreibt Code und übernimmt immer mehr Aufgaben. Je überzeugender die Ergebnisse werden, desto leichter gerät eine entscheidende Frage aus dem Blick: Verstehen wir noch, was die Systeme tun, und können wir erkennen, wenn sie falschliegen?In dieser Folge von „Cybersecurity ist Chefsache“ spricht Nico Freitag mit Marco Eggerling über den Schritt vom Chatbot zur agentischen KI, die Grenzen unseres Vertrauens und die Frage, wie Unternehmen aus technischen Möglichkeiten tatsächlich einen sinnvollen Nutzen ziehen können.Marco ist erneut im Podcast zu Gast. Er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in IT und Informationssicherheit mit und berichtet von seiner aktuellen Tätigkeit bei UiPath, wo er sich mit EMEA und Asien beschäftigt. Im Mittelpunkt steht diesmal, wie unterschiedliche Modelle, Agenten und bestehende Automatisierungen zusammenarbeiten und welche Rolle der Mensch dabei behält.Zum Einstieg geht es um die Geschwindigkeit der Entwicklung und den eigenen Umgang mit KI. Marco erzählt, wie er verschiedene Modelle für unterschiedliche Aufgaben kombiniert und wie selbstverständlich selbst Menschen ohne technischen Hintergrund inzwischen mit Chatbots sprechen. Genau darin liegt aber auch eine Herausforderung: Eine Antwort kann schlüssig und überzeugend klingen und trotzdem falsch sein. Seine klare Aussage: KI ist keine „Truth Engine“.Im weiteren Gespräch wird es konkret: Was unterscheidet einen Chatbot von einem Agenten, der tatsächlich Aufgaben ausführt? Marco beschreibt das Zusammenspiel spezialisierter Agenten mit dem Bild einer Fußballmannschaft. Nicht jeder muss alles können. Entscheidend ist, dass Fähigkeiten, Aufgaben und Steuerung zusammenpassen. An Beispielen aus der Prozessautomatisierung und einer automatisch bestellten Pizza wird greifbar, was daraus entstehen kann und welche Zugriffe dafür erforderlich sind.Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kosten und Abhängigkeiten. Nico hinterfragt, wie selbstverständlich wir KI inzwischen nutzen und was passieren würde, wenn ein genutztes Modell ausfällt, nicht mehr verfügbar ist oder deutlich teurer wird. Marco erläutert, wie die Orchestrierung verschiedener Modelle Abhängigkeiten reduzieren kann. Beide diskutieren, weshalb ein hoher Token-Verbrauch noch kein gutes Ergebnis bedeutet und warum Unternehmen vom gewünschten Resultat aus denken sollten.Auch beim Vibe Coding bleibt der Blick kritisch. Nur weil sich Software schnell erzeugen lässt, sind Wartung, Verständnis und Verantwortung nicht erledigt. Wer bestehende Unternehmenssoftware nachbauen möchte, muss mehr berücksichtigen als den ersten funktionierenden Prototyp. Ähnlich ist es beim Prompting: Viel Kontext und lange Eingaben führen nicht automatisch zu besseren Ergebnissen, können aber zusätzliche Kosten verursachen.Zum Abschluss geht es um spezialisierte Modelle, den Einstieg in KI, die Ausbildung von Nachwuchskräften und die Rolle der Unternehmenskultur. Marco spricht sich dafür aus, die Möglichkeiten aktiv zu erkunden und menschliches Urteilsvermögen weiterzuentwickeln. Nico betont, warum Unternehmen einen geregelten Umgang mit KI gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden gestalten sollten, bevor sich die Nutzung an ihnen vorbei etabliert.Im Gespräch geht es unter anderem um:Warum überzeugend formulierte KI-Antworten nicht automatisch richtig sindWie sich Chatbots und handelnde KI-Agenten unterscheidenWelche Rolle spezialisierte Agenten, Orchestrierung und menschliche Kontrolle spielenWarum bestehende Automatisierungen auch in agentischen Abläufen wertvoll bleibenWie ein Assistenzsystem eine Pizza passend zur Ankunft bestellen könnte und welche Daten es dafür benötigtWeshalb Unternehmen vom gewünschten Ergebnis aus planen solltenWarum möglichst viele verbrauchte Tokens kein sinnvolles Erfolgsmaß sindWie unklare Prompts und unnötiger Kontext Kosten verursachen könnenWeshalb KI-generierter Code weiterhin Verständnis, Prüfung und Wartung brauchtWelche Abhängigkeiten durch die Konzentration auf einzelne Modelle und Anbieter entstehenWie lokale Modelle, Alternativen und Failover-Mechanismen in die Überlegungen einfließenWarum KI zugleich eine Chance für das Geschäft und eine Aufgabe für das Risikomanagement istWie Nico und Marco die Grenzen von Guardrails und die Nutzung von KI auf Angriffs- und Verteidigungsseite diskutierenWeshalb synthetische Inhalte neue Fragen an die Verlässlichkeit von Wissen stellenWarum Nachwuchsausbildung und menschliche Expertise weiterhin gebraucht werdenWie Unternehmen Mitarbeitende beim Einstieg begleiten könnenWeshalb reine Verbote die Frage nach einem sinnvollen Umgang mit Schatten-KI nicht lösenWelche Entwicklung Marco bei spezialisierten Sprachmodellen und den Kosten von KI erwartetDer rote Faden der Folge: Der Wert von KI entsteht durch sinnvolle Ergebnisse, nachvollziehbare Abläufe und einen bewussten Umgang mit Risiken. Wer Agenten Aufgaben überträgt, muss weiterhin verstehen, was sie tun dürfen, wie Ergebnisse geprüft werden und welche Abhängigkeiten dabei entstehen. Menschliches Urteil bleibt ein entscheidender Teil der Arbeit.Eine Folge für Geschäftsführungen, CISOs, IT- und Security-Verantwortliche, Verantwortliche für KI und Automatisierung sowie alle, die KI-Agenten im Unternehmen einsetzen und dabei Nutzen, Kosten und Kontrolle zusammenbringen möchten.____________________________________________
KI-Agenten brechen aus Testumgebungen aus, hacken sich selbstständig in Systeme und schließen sich zu Schwärmen zusammen. Gleichzeitig warnen ehemalige Mitarbeiter und aktuelle Führungskräfte großer KI-Unternehmen davor, dass die Entwicklung einer Superintelligenz außer Kontrolle geraten könnte. In dieser Ausgabe von 9vor9 sprechen wir über die neue Debatte um die „KI-Apokalypse“. Wie ernst müssen wir die Warnungen aus der KI-Branche nehmen? Warum beschwören ausgerechnet Unternehmen wie OpenAI und Anthropic die Gefahren einer Technologie, die sie selbst immer schneller vorantreiben? Und ist das alles nur Marketing oder der Versuch, mit Regulierung kleinere Wettbewerber auf Abstand zu halten? Dabei geht es auch um die Frage, ob die spektakulären Untergangsszenarien nicht von Problemen ablenken, die längst Realität sind: enormer Energieverbrauch, Desinformation und Betrug, autonome Waffensysteme, mögliche Arbeitsplatzverluste und Urheberrechtsverletzungen. Und ist wirklich die außer Kontrolle geratene KI das größte Problem nicht vielleicht eher die Tatsache, dass wir Menschen immer mehr Entscheidungen und Verantwortung an sie abgeben?
Europa sucht nach neuen Partnern und will sich strategisch breiter aufstellen. Kanada könnte dabei künftig eine besondere Rolle spielen. Gleichzeitig vertieft Deutschland die Rüstungskooperation mit den USA und setzt weiter auf amerikanische Systeme wie den F-35. Wie passt das zusammen? Wie unabhängig kann Europa tatsächlich werden? Darüber spricht t-online-Chefredakteur Florian Harms mit Siemtje Möller, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Europapolitik. Außerdem geht es um die Lage der Bundesregierung nach den jüngsten Landtagswahlen, Friedrich Merz' Führungsstil und die wachsende Debatte innerhalb der SPD über Rüstung, Diplomatie und den Krieg in der Ukraine. Eine Diskussion über neue Bündnisse, alte Abhängigkeiten und die Frage, wie sich Deutschland und Europa in einer zunehmend unsicheren Welt aufstellen müssen. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de Transkript: Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer längeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Sprachmodelle erzeugen Texte und Bilder. Die nächste große KI-Wette zielt nun auf Systeme, die Raum, Zeit und die Folgen von Handlungen verstehen sollen. Warum Investoren Milliarden in sogenannte Weltmodelle stecken, welche Start-ups den Markt prägen und warum der Hype dem Geschäft noch weit voraus ist, darüber sprechen in dieser Folge Henning Hinze und Sarah Heuberger. Weiterführende Links: Nach LLMs: Warum KI-Investoren jetzt Milliarden in Weltmodelle stecken Podcast „manager magazin INSIDE“: Wie KI-Einkaufsagenten Zalando und Amazon unter Druck setzen Leadership Weekly: Was tun, wenn Ihr Team Ihnen KI-Slop schickt? (Oder Sie das vermuten) Zum manager magazin Abo Newsletter „Tech Update“ Der wöchentliche Newsletter mit exklusiven Recherchen und Inside-Reports aus der Tech- und Start-up-Welt. Hier geht es zur Anmeldung! Host: Henning Hinze (Redakteur manager magazin)Gast: Sarah Heuberger (Redakteurin manager magazin)Schnitt, Mixing/Mastering: Felix KleinProduktion: Katharina Kornberger, Sven Bergmann+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die manager-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle Podcasts der manager Gruppe finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei manager+. Jetzt drei Monate für nur € 10,- mtl. lesen und 50% sparen manager-magazin.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
10 % Chance auf Auslöschung – Anthropics Rücktritt, Börsengang und die Frage dahinter geplant Ein Anthropic-Forscher tritt öffentlich zurück und nennt 10 % Auslöschungswahrscheinlichkeit bis 2030 – der Post geht in einem Tag auf 100 Millionen Aufrufe. TJ analysiert, was hinter dem Rücktritt steckt: echte Angst, strategisches Kalkül oder PR-Feuerwerk kurz vor Anthropics Börsengang mit angestrebten 2 Billionen Dollar Bewertung. Wer die Verflechtungen zwischen Musk, Altman und Amodei kennt, sieht das Bild klarer. Ein Rücktritt, 100 Millionen Aufrufe – und kein Podcast, der schweigt Jacob Coxon hatte auf seinem X-Account noch nie gepostet. Dann trat er öffentlich bei Anthropic zurück – und sein Post erreichte innerhalb eines einzigen Tages über 100 Millionen Aufrufe. TJ beschreibt, dass es in diesem Moment kaum einen Podcast gab, der das Thema nicht aufgriff. Das ist ungewöhnlich. Rücktritte passieren ständig. Dieser hat das Machtgefüge der gesamten KI-Branche sichtbar erschüttert – und laut TJ stehen wir erst am Anfang dieser Debatte. Der Vorwurf von Coxon: Die führenden KI-Labore, darunter Anthropic und OpenAI, verzocken unser aller Leben, weil sie ungebremst auf selbstverbessernde Systeme zurasen. 10 % – und dann legt ein Anthropic-Insider nach Coxon nennt eine 10-prozentige Chance, dass es bis Ende dieser Dekade, also bis 2030, das war mit der Menschheit. Vier Jahre. Was diese Zahl noch schwerer macht: Evan Hubinger, bei Anthropic intern für die Ausrichtung der KI verantwortlich, springt kurz darauf ebenfalls an die Öffentlichkeit und sagt wörtlich, er persönlich sehe die Wahrscheinlichkeit, dass KI die Menschheit auslöscht, bei über 10 Prozent. TJ hebt hervor, wie ungewöhnlich das ist. Normalerweise sprechen in diesen Firmen nur die Chefs. Dass jemand aus der zweiten oder dritten Reihe eine solche Aussage öffentlich macht, ist ein Signal – nur unklar, welches genau. Dario Amodeis Essay: Bremsen, nicht stoppen Einen Tag nach Hubingers Aussage meldete sich CEO Dario Amodei mit einem Essay zu Wort: *We must pace the Frontier*. Sein Kernargument: nicht stoppen, aber das Tempo bewusst reduzieren, damit die Sicherheit mithalten kann. Er legte einen Drei-Stufen-Plan vor – unabhängige Prüfer mit Modellzugang, Koordination demokratischer Staaten und globale Absprachen bei gefährlichen Fähigkeiten. Kurz darauf sagte Sam Altman seinen IPO ab. Und dann sprang ausgerechnet Elon Musk öffentlich hinter Amodei. TJ ordnet ein, warum das alles andere als selbstlos ist – und warum die Reihenfolge dieser Ereignisse zu denken gibt. Musks 1,5 Milliarden monatlich – und die Abhängigkeit, die er nicht nennt Musk verdient laut TJ 1,5 Milliarden Euro monatlich daran, dass er Anthropic eines der größten Rechenzentren Amerikas vermietet – Kolossus 1. Gleichzeitig ist er auf Anthropics Modell angewiesen, weil OpenAI sein Modell von der Entwicklungsplattform Cursor zurückgezogen hat. Cursor, das Musk für rund 60 Milliarden gekauft hat, braucht ein starkes Coding-Modell – und das kommt aktuell von Anthropic. Wenn Musk also öffentlich hinter Amodei steht, obwohl beide eigentlich Wettbewerber sind, gibt es dafür handfeste wirtschaftliche Gründe. TJ hat Musk bereits vor Monaten in einem knapp zweistündigen Interview beim *Economist* gehört, in dem Musk andeutete, dass ein gewisses Risiko für die Menschheit bestehe. Fazit: Echte Sorge, Marketing oder Machtspiel – die Frage bleibt offen Was all das zusammenbringt, ist Anthropics Börsengang. Vor sechs bis acht Wochen lag die angestrebte Bewertung bei einer Billion Dollar. Inzwischen sind es zwei Billionen – eine Verdoppelung innerhalb von ein bis zwei Monaten. Laut Reuters soll die Vermarktung Mitte Oktober beginnen, noch vor den US-Zwischenwahlen im November. Laut Fortune hat das Unternehmen bei dieser Bewertung bisher keinen Gewinn erwirtschaftet. TJ stellt die entscheidenden Fragen offen: Ist die 10-Prozent-Warnung echte Sorge? Ist sie Marketing? Oder ist sie der Versuch, über ein Kontrollgremium noch mehr institutionellen Einfluss zu sichern? Wer die Zahlen kennt, sieht: Öffentliche Aufmerksamkeit ist hier kein Nebenprodukt – sie ist das Produkt. Das nimmst du mit: • Wenn ein KI-Forscher aus einer einflussreichen Firma öffentlich eine 10-%-Auslöschungs-Wahrscheinlichkeit nennt, lohnt es sich, den finanziellen Kontext zu prüfen – Anthropic strebt kurz darauf einen Börsengang mit 2-Billionen-Dollar-Bewertung an. • Wenn Elon Musk einen Konkurrenten wie Anthropic öffentlich unterstützt, hat das handfeste wirtschaftliche Gründe: Er verdient 1,5 Mrd. Euro monatlich durch Rechenzentrums-Vermietung an Anthropic. • Wenn Dario Amodei (Anthropic-CEO) 'das Tempo bremsen' fordert, meint er nicht Stopp – sondern einen Drei-Stufen-Plan mit unabhängigen Prüfern, Staaten-Koordination und globalen Absprachen. • Wenn eine Firmenbewertung innerhalb von zwei Monaten von 1 auf 2 Billionen Dollar springt und das Unternehmen noch keinen Gewinn macht, ist öffentliche Aufmerksamkeit kein Nebenprodukt – sie ist das Produkt. • Wenn alle großen Podcasts gleichzeitig dasselbe Thema aufgreifen, ist es kein Zufall: Dieser Rücktritt hat das Machtgefüge der KI-Branche sichtbar durchgeschüttelt – und die Debatte hat gerade erst begonnen. Kapitel: 00:00 Hook: Die 10-%-Aussage und ihre Wucht 00:33 Was passiert ist: Der Rücktritt von Jacob Coxon 01:31 Evan Hubinger legt nach – >10 % Auslöschungswahrscheinlichkeit 02:40 Dario Amodeis Essay: We must pace the Frontier 03:20 Sam Altman, Musk und die Interessenkonflikte 04:59 Anthropics Börsengang: Von 1 auf 2 Billionen in zwei Monaten 06:19 Die offene Frage: Echte Sorge, Marketing oder Machtspiel? Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 8:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 8:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. Dieses Buch zeigt dir, wie du relevante KI-Anwendungsfälle erkennst und die KI als echten Sparringspartner nutzt, um diese Realität werden zu lassen. Praxisnah, mit echten Beispielen und vollständig umsetzungsorientiert. Das Buch ist ein Geschenk, nur Versandkosten von 9,95 € fallen an. Perfekt für Anfänger und Fortgeschrittene, die mit KI ihr Potenzial ausschöpfen möchten. Das Buch in deinen Briefkasten ... https://koerting-institute.com/shop/buch-mit-jedem-prompt-ein-wow/ Die KI-Lounge ... unsere Community für den Einstieg in die KI (>2800 Mitglieder) Die KI-Lounge ist eine Community für alle, die mehr über generative KI erfahren und anwenden möchten. Mitglieder erhalten exklusive monatliche KI-Updates, Experten-Interviews, Vorträge des KI-Speaker-Slams, KI-Café-Aufzeichnungen und einen 3-stündigen ChatGPT-Kurs. Tausche dich mit über 4.000 KI-Enthusiasten aus, stelle Fragen und starte durch. Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... Wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann höre dir jetzt noch weitere informative und spannende Folgen an ... über 500 Folgen findest du hier ... www.koerting-institute.com/podcast/ Wir freuen uns darauf, dich auf deinem Weg zu begleiten!
Führende KI-Entwickler warnen vor einer zu schnellen Entwicklung künstlicher Intelligenz und fordern Regeln für ihre eigenen Systeme. KI-Ethikerin Annette Zimmermann erläutert, wie eine wirksame Kontrolle aussehen könnte. Von WDR 5.
Wie verändern Drohnen, Robotik und autonome Systeme das moderne Gefechtsfeld – und was bedeutet das für die Schweizer Armee?In dieser Folge des OG Panzer Podcasts sprechen wir mit Dr. Markus Höpflinger, Leiter des Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrums des VBS, über aktuelle Entwicklungen bei unbemannten Systemen und darüber, welche Herausforderungen damit für mechanisierte Verbände entstehen.Im Zentrum stehen unter anderem die Bedrohung durch FPV-Drohnen, mögliche Schutz- und Abwehrkonzepte sowie die Frage, weshalb ein einzelner Sensor kaum ausreicht und moderne Drohnenabwehr auf einen Verbund unterschiedlicher Systeme angewiesen ist. Wir sprechen ausserdem darüber, weshalb eine technologisch funktionierende Lösung noch lange nicht automatisch einsatzbereit ist. Zertifizierung, Cybersicherheit, Ausbildung, Einsatzkonzepte und die Überführung von Forschung in eine tatsächliche Beschaffung stellen nochmals ganz eigene Herausforderungen dar.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der bodengebundenen Robotik. Welche Rolle könnten Laufroboter künftig in der Logistik, bei der Versorgung oder in gefährlichen Einsatzräumen übernehmen? Und wie weit ist die Schweiz bei solchen Technologien bereits? Besonders grundsätzlich wird die Diskussion beim Thema Autonomie und künstliche Intelligenz: Wie viel Entscheidung darf eine Maschine übernehmen? Wo muss der Mensch zwingend im Entscheidungsprozess bleiben? Und wäre es theoretisch sogar möglich, dass Maschinen bestimmte Entscheidungen methodischer und weniger von menschlichen Vorurteilen beeinflusst treffen?Zum Abschluss verlassen wir den klassischen Podcast-Tisch und werfen einen direkten Blick auf verschiedene Forschungsprojekte und Versuchsträger – vom humanoiden Roboter über Schweizer Drohnentechnologie und autonome Überwachungssysteme bis hin zu einem Aufklärungsfahrzeug, mit dem neue Technologien schnell erprobt werden können.Jetzt reinhören, mitdenken und gerne eure Meinung in die Kommentare schreiben._____________________________________________Weitere Informationen und Links: armasuisse - Wissenschaft und TechnologieMehr zur armasuisse Wissenschaft und Technologie sowie dem Schweizer Drohnen- und Robotik-Zentrum (SDRZ) findest du hier: https://www.ar.admin.ch/de/armasuisse-wissenschaft-und-technologiehttps://www.linkedin.com/showcase/armasuisse-w-t/_____________________________________________Kontakt: info@ogpanzer.chHost: Stephen Weinman Production: Simon Pfiffner
Laut Herbstprognose stärkeres Wirtschaftswachstum als erwartet, Unternehmen Ziehl-Abegg profitiert von Künstlicher Intelligenz, Betont freundlicher Empfang von Chinas Staatschef Xi im Weißen Haus, KI-Unternehmen warnen vor Kontrollverlust über autonome Systeme, Rheinland-Pfalz behält Vorsitz der Ministerpräsidentenkonferenz, Bundestag diskutiert über Widerspruchslösung bei Organspende, Eröffnung der Kölner Bühnen nach 14-jähriger Sanierung, Das Wetter
Zwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge die These, dass künstliche Intelligenz den standardisierten Durchschnitt übernimmt und menschliche Urteilskraft, Empathie und Verantwortungsbereitschaft dadurch zum neuen Premiumgut werden. Im Zentrum steht die Frage, ob diese Entwicklung tatsächlich zu einer Aufwertung menschlicher Arbeit führt oder ob Menschen am Ende nur noch als haftende Verantwortungs- und Krisenpuffer für automatisierte Systeme eingesetzt werden. Das Gespräch verbindet empirische Beispiele aus Kundenservice, Wissensarbeit und Unternehmensführung mit einer grundsätzlichen Debatte über Expertise, Vertrauen und die Zukunft der Arbeit. Eine kontroverse Analyse des Essays „Der Mensch wird zum Premiumprodukt“.* 00:00 Das Fließband verändert sich* 01:35 Wird der Mensch zum Premiumprodukt?* 03:05 Was die MIT-NBER-Studie wirklich zeigt* 04:35 KI als Kompressor von Erfahrung* 06:00 Automatisierung, Stellenabbau und der Clana-Business-Case* 07:30 Von der Kreation zur Kuration* 09:00 Das Expertiseparadoxon und die Ausbildung von Nachwuchs* 10:35 Führung bedeutet, die Wirklichkeit auszuhalten* 12:05 Wenn Menschen nur noch die Notbremse sind* 13:35 Vertrauen, Originalität und die Persönlichkeit als Infrastruktur* 15:05 Premiumarbeit oder psychologische Schwerstarbeit?* 16:35 Die gesellschaftliche Spaltung der Arbeitswelt* 18:05 Wer trägt die Konsequenzen?Hier geht's zum Essay von Norman Müller:Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
DANIEL PERRAUDIN ist Gründer und Geschäftsführer der Typefoundry Gallery Type. Davor war er Mitgründer und Leiter des Berliner Büros von Capitale Design Studio, einem auf visuelle Systeme in Branding, Editorial und Signaletik spezialisierten Büro mit Sitz in Berlin und Wien. Außerdem war er tätig für KMS Team, büro uebele und Studio Gourdin. Gallery Type versteht sich als Typefoundry von Designern für Designer. Neben der Entwicklung von Retail und Custom Fonts liegt der Fokus daher auch auf einem radikal vereinfachten Lizenzmodell und einem intensiven Austausch und enger Zusammenarbeit mit Branding- und Designagenturen. Daniel hat einen Master (M.A.) in Type & Media von der Royal Academy of Art in Den Haag (Niederlande) sowie ein Diplom der FH Joanneum Graz (Österreich), wo er seit mehr als zehn Jahren Typografie und Schriftgestaltung lehrt. Seine Arbeiten wurden mehrfach international ausgezeichnet, u.a. von: Type Directors Club of New York (2026), European Design Award (2023), Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, iF Award, red dot Award, Schönste Bücher Österreichs, etc. (2010–2020) MICHAEL MENGE, Geschäftsführer und Kreativdirektor hat umfassende internationale Berufserfahrung in verschiedenen Bereichen der visuellen Kommunikation. Er arbeitete in renommierten Designbüros in Köln, Sydney (Australien) und Düsseldorf, bevor er 2022 seine Agentur oppa franz gründete, die 2024 in Studio Franz umfirmiert wurde. Michael Menge engagiert sich sozial und ist Vorstandsmitglied des Deutschen Design Club e. V. (DDC) und Mitglied des Art Directors Club Deutschland (ADC). Darüber hinaus war er Mitglied zahlreicher Designjurys im DDC und ADC, hält Vorträge und arbeitet als Gastdozent an verschiedenen Hochschulen, darunter der HS Niederrhein, der AMD Düsseldorf, der FH Augsburg und der Hochschule Rhein-Waal.
Apple Intelligence ohne Ausschalter, die fehlende Siri AI, klemmender Jugendschutz, Liquid Glass 2 – Apples neue Systeme sorgen für viel Diskussionsstoff.
In dieser Folge sprechen wir über den EU AI Act: was er unter einem KI-System versteht, welche Risikostufen er unterscheidet und welche Regeln bereits gelten. Wir gehen auf die kurzfristigen Änderungen durch den EU AI Omnibus ein, unter anderem die verschobenen Fristen für Hochrisiko-Systeme. Außerdem erklären wir, welche Pflichten für Anbieter von General-Purpose-AI-Modellen gelten und welche Rolle der Code of Practice dabei spielt. Im Deep Dive zur Transparenzpflicht geht es darum, wie sich KI-generierte Inhalte kennzeichnen lassen und wie Text-Watermarking mit SynthID technisch funktioniert. Zum Schluss ordnen wir ein, was die Regulierung für Data-Science-Projekte in der Praxis bedeutet. **Zusammenfassung** Stand der Umsetzung: Verbotene Praktiken und die Pflicht zur KI-Kompetenz gelten seit dem 2.2.2025, die Transparenzpflichten seit dem 2.8.2026. EU AI Omnibus: Die Fristen für Hochrisiko-Systeme wurden auf den 2.12.2026 (Stand-alone) bzw. 2.12.2027 (eingebettet) verschoben, zudem kam ein Verbot nicht einvernehmlicher sexualisierter Deepfakes hinzu. Definition von KI: Der AI Act beschreibt KI-Systeme als maschinengestützte Systeme mit unterschiedlichem Autonomiegrad, die aus Eingaben ableiten, wie sie Vorhersagen, Inhalte, Empfehlungen oder Entscheidungen erzeugen. Risikostufen: Unterschieden werden verbotene Praktiken (z. B. Manipulation, Social Scoring), Hochrisiko-Anwendungen (z. B. kritische Infrastruktur, Gesundheit, Bildung, Justiz) und die Restkategorie mit geringem Risiko. General-Purpose-AI: Große Foundation-Modelle unterliegen Dokumentations- und Informationspflichten, etwa zu Trainingsdaten und Urheberrecht; ab 10^25 FLOPs Trainingsaufwand wird ein systemisches Risiko vermutet. Code of Practice: Anbieter*innen können Compliance über den Code of Practice mit den Kapiteln Transparenz, Urheberrecht sowie Sicherheit und Gefahrenabwehr nachweisen. Kennzeichnung von KI-Inhalten: Bilder, Videos und Audio lassen sich per Wasserzeichen oder Metadaten (C2PA) markieren, Texte über eine subtile Beeinflussung der Token-Auswahl wie bei SynthID – beide Ansätze haben aber klare Grenzen bei Erkennung und Manipulationssicherheit. Bedeutung für die Praxis: Wichtig sind die Risikoeinordnung eines Projekts, eingebaute Transparenzmechanismen etwa bei Chatbots und dokumentierte Maßnahmen zur KI-Kompetenz – vieles davon entspricht ohnehin guter Praxis. **Links** Verordnung (EU) 2024/1689 (AI Act) auf EUR-Lex: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj Bundesnetzagentur – KI-Verordnung, Zeitplan und Überblick (deutsch): https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Digitales/KI/1_Ziel/start_ziel.html EU-Kommission – Safer and more transparent AI (2.8.2026): https://commission.europa.eu/news-and-media/news/safer-and-more-transparent-ai-2026-08-02_en Rat der EU – Final green light für den AI Omnibus: https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2026/06/29/artificial-intelligence-council-gives-final-green-light-to-simplify-and-streamline-rules/ technology.org – What actually applies on 2 August 2026: https://www.technology.org/2026/07/17/eu-ai-act-what-actually-applies-on-2-august-2026/ Nature-Paper zu SynthID-Text: https://www.nature.com/articles/s41586-024-08025-4 Google DeepMind – Watermarking mit SynthID: https://deepmind.google/blog/watermarking-ai-generated-text-and-video-with-synthid/ C2PA – Standard für Herkunftsnachweise von Inhalten: https://c2pa.org/ Lust auf einen Schnack bei der goto; Konferenz in Kopenhagen? Sebastian auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastianwarnholz goto; Konferenz in Kopenhagen: https://gotocph.com/2026
Was passiert, wenn KI nicht jedes Mal wieder bei null anfängt, sondern wirklich versteht, wie du arbeitest? In dieser Folge von „KI kann alles? Fast!“ sprechen Anja Sengenberger und Lucas Moskau darüber, wie aus einem einfachen KI-Chat ein persönliches Arbeitssystem werden kann. Anja gibt Einblicke in ihr eigenes Setup: persönliche Kontextinformationen, individuelle Skills und wiederkehrende Arbeitsmuster, die der KI helfen, nicht nur Aufgaben auszuführen, sondern auch kritisch zu hinterfragen, Prioritäten einzufordern und auf wiederkehrende Verhaltensmuster aufmerksam zu machen. Dabei geht es auch um eine typische Herausforderung im Umgang mit KI: Neue Ideen und Lösungen lassen sich heute extrem schnell entwickeln. Gleichzeitig steigt dadurch die Gefahr, ständig dem nächsten „Shiny Object“ hinterherzulaufen, statt bestehende Entscheidungen konsequent weiterzuverfolgen. Im zweiten Teil geht es um Forward Deployed Engineers und die Frage, wie sich solche individuellen KI-Setups in Unternehmen übertragen lassen. Lucas berichtet von einem konkreten Kundenprojekt, bei dem ein Geschäftsführer ein eigenes KI-Setup erhält, das auf Unternehmenswissen, Arbeitsweisen und vorhandene Systeme zugeschnitten ist. Anja und Lucas diskutieren außerdem, wo KI-Enablement an seine Grenzen kommt, warum geschäftskritische Prozesse weiterhin professionelle Softwareentwicklung benötigen und weshalb Unternehmen durch KI immer stärker beweisen müssen, welchen konkreten Mehrwert ihre Lösungen schaffen. Eine Folge über persönliche KI-Assistenten, Context Engineering, Forward Deployed Engineering und die Frage, wie aus KI ein Werkzeug wird, das wirklich zur eigenen Arbeit passt. www.tiki-institut.com
Brandschutz To Go - News, Tipps und Anekdoten aus der Sicherheitstechnik
Vuoi un agente AI che lavori al posto tuo? Prima rispondi a una domanda: hai già qualcosa che vale la pena moltiplicare?Qualche mese fa ho mandato un questionario alla mia mailing list per capire cosa vorreste imparare sull'intelligenza artificiale applicata al vostro business. Metà delle risposte parlava di automazioni e agenti, ma quando ho incrociato quei dati con il fatturato dichiarato, il quadro è cambiato completamente.In questa puntata ti spiego la differenza reale tra automazione, agente e strumento su misura, e soprattutto quando automatizzare ha senso e quando invece è solo un modo elegante per rimandare la vendita.In questo episodio parlo di:La differenza reale tra automazione classica, agente e strumento su misuraPerché la maggior parte di chi chiede un agente sta in realtà descrivendo un'altra cosaIl criterio semplice per capire se un'attività è pronta per essere automatizzataIl dato più duro emerso dal mio sondaggio sul vero ostacolo del businessPerché delegare a un'AI richiede le stesse capacità del delegare a una personaL'esempio pratico di Buongiorno Claude, lo strumento che uso ogni mattinaRisorse menzionate nel podcast:Zapier (versione gratuita, in generale a pagamento)Systeme.io (link affiliato)Flodesk (link affiliato)Notion (link affiliato)Rendez-vous con il tuo Business → Acquista qui il tuo audit personalizzatoVuoi supporto concreto per sbloccarti su comunicazione, vendita e mindset? Ecco dove trovarmi:Instagram → https://www.instagram.com/silvialanfranchi.coach/YouTube: silvialanfranchi → https://www.youtube.com/@silvialanfranchiNewsletter: Iscriviti qui per ricevere strategie concrete ogni settimana → https://silvialanfranchi.myflodesk.com/newsletterSito web → https://silvialanfranchi.it
Apple Intelligence ohne Ausschalter, die fehlende Siri AI, klemmender Jugendschutz, Liquid Glass 2 – Apples neue Systeme sorgen für viel Diskussionsstoff.
#DTalk #DNEWS24 #NicoLange Wie moderne Drohnenabwehr, autonome Systeme und innovative Rüstungs‑Start-ups den Krieg verändern. Im neuen DTalk analysiert Militärexperte Nico Lange, wie die Ukraine mit Abfangdrohnen gegen russische Geran‑Drohnen, autonomen Roboterfahrzeugen im Donbass und einer rasant wachsenden Verteidigungsindustrie militärische Überlegenheit neu definiert. Die Entwicklungen zeigen, warum die ukrainische Drohnenabwehr und die Technologien der ukrainischen Rüstungsindustrie inzwischen weltweit Beachtung finden — und was westliche Staaten daraus lernen können.Die Ukraine hat im Verlauf des Krieges eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen: Aus einem angegriffenen Staat ist ein Zentrum für moderne Drohnentechnologie und innovative Verteidigungssysteme geworden. Start-ups wie Grim Tech, Storkway, General Cherry und Firepoint entwickeln Abfangdrohnen gegen russische Geran‑Drohnen und ballistische Raketen, die klassische Systeme wie Patriot oder Arrow ergänzen.Parallel dazu setzen die ukrainischen Streitkräfte autonome Roboterfahrzeuge im Donbass ein, die laut dem Institute for the Study of War entscheidend zur Rückeroberung strategischer Gebiete beigetragen haben. Auch auf See zeigt sich der technologische Vorsprung: ukrainische Seedrohnen haben große Teile der russischen Schwarzmeerflotte lahmgelegt und greifen Ziele der russischen Ölindustrie bis nach St. Petersburg an.Im DTalk erklärt Militärexperte Nico Lange, warum diese ukrainische Drohnenabwehr und die neue Rüstungsindustrie der Ukraine als Blaupause für moderne Kriegsführung gelten — und weshalb westliche Staaten von der ukrainischen Innovationskraft lernen sollten.#Ukraine #Drohnenabwehr #Rüstungsindustrie #NicoLange #DTalk #ModerneKriegsführung #Drohnenkrieg #Ukrainekrieg #Innovation #Verteidigungstechnologie #Donbass #GeranDrohnen #Seedrohnen
La Norvège est souvent présentée comme le paradis de la voiture électrique. Et un chiffre revient partout : 98 % des voitures neuves sont aujourd'hui électriques.Mais lorsqu'on regarde l'ensemble des voitures réellement en circulation, la réalité est bien différente : l'électrique ne représente encore qu'environ un tiers du parc automobile norvégien.La vidéo complète
Fast jeder Business Coach und Online-Marketing-Guru da draußen verspricht dir das Gleiche: Die volle Kontrolle über dein Ergebnis zu haben. Doch genau dieser Versuch, alles zu steuern, ist der Grund, warum dein nächstes Wachstum aktuell stagniert. Viele Unternehmerinnen verwechseln Strategie mit Kontrolle. Sie glauben: „Wenn ich X mache, MUSS Y passieren.“Doch Kontrolle ist eine reine Illusion. Du kannst weder die Kaufentscheidung eines einzelnen Menschen noch dessen Timing kontrollieren. Wenn du versuchst, das Beeinflussbare krampfhaft zu steuern, erschaffst du kurzfristige Scheinsicherheit – und langfristig massive Unruhe in deinem Nervensystem. Erfahre in dieser Folge, wie dieselbe Strategie aus zwei völlig unterschiedlichen inneren Zuständen heraus wirkt: Während Angst und Kontrollzwang zu Hektik, Druck und Verzweiflung führen, erschafft echte Selbstführung unerschütterliche Klarheit. In der heutigen Folge lernst du: - Die Kontroll-Illusion: Warum der Versuch, deinen Erfolg zu kontrollieren, dein nächstes Wachstum verhindern kann. - Strategie vs. Kontrollzwang: Woran du erkennst, ob du aus klarer Strategie oder aus Angst und Kontrolle handelst. - Echte Selbstführung: Was Selbstführung wirklich bedeutet, wenn du viel willst, aber nicht alles steuern kannst. - Die Dreiteilung des Erfolgs: Was wirklich kontrollierbar ist (deine Entscheidungen & Handlungen), was du beeinflussen kannst (Leads & Conversions) und was komplett außerhalb deiner Kontrolle liegt (Kaufentscheidungen & Timing). Frameworks sind Führungs-Instrumente, keine Ergebnisgarantie. Strategie gibt dir die Richtung, Systeme bringen Wiederholbarkeit, Daten liefern Feedback und Embodiment schenkt dir innere Stabilität. Vielleicht ist die nächste Stufe deines Erfolgs nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Selbstführung.
Welche Innovationen und Automatisierungslösungen können Tierhalterinnen und Tierhalter im Arbeitsalltag unterstützen? Im DLG-Podcast Spezial zur EuroTier 2026 nehmen die DLG-Hosts Stefanie Pionke (Bereichsleiterin Content) und Sven Häuser (Bereichsleiter Tierhaltung im DLG-Fachzentrum Landwirtschaft und Lebensmittel) die aktuellen Entwicklungen in der Tierhaltung in den Blick – von den EuroTier Innovation Awards ausgehend zu den Trends bei Digitalisierung, Sensortechnik, Künstlicher Intelligenz und Automatisierung bis hin zur praktischen Umsetzung im Milchviehbetrieb. Unter dem Leitthema „Intelligence in Animal Farming“ geht es auf der EuroTier 2026 vom 10. bis 13. November 2026 in Hannover darum, wie selbständig automatisierte Systeme arbeiten, in welcher Weise sie Abläufe erleichtern und die Effizienz in der Tierhaltung verbessern können. Im zweiten Teil der Episode richtet sich der Blick auf die betriebliche Praxis. Milchviehhalterin Lea Müller berichtet über ihre Erfahrung mit der Umstellung auf ein automatisches Melksystem. Gemeinsam mit Marieke Werth (Projektleiterin Milchviehhaltung im DLG-Fachzentrum Landwirtschaft und Lebensmittel) und Kathrin Iske (DLG-Pressereferentin für landwirtschaftliche Fachthemen) geht es um die Investitionsentscheidung, die erforderlichen Veränderungen im Arbeitsablauf und die ersten Schritte bis zur Inbetriebnahme. Diese Fragen stehen auch im Mittelpunkt des Barn Robot Events zur EuroTier, bei dem automatische Melksysteme und ihre Anwendung im Betrieb praktisch demonstriert werden. Mehr Informationen zum Thema: EuroTier 2026 – Fachmesse und Fachprogramm: https://www.eurotier.com Innovation Award EuroTier 2026: https://www.eurotier.com/de/awards/innovation-award EuroTier Milky Way und Barn Robot Event: https://www.eurotier.com Mehr Themen aus Land- und Lebensmittelwirtschaft bei der DLG: https://www.dlg.org Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts, Videos und Publikationen: https://www.dlg.org/mediacenter *Das Sounddesign dieses Podcasts wurde mithilfe von KI erstellt.
Was wäre, wenn du für deinen nächsten Launch nicht wieder bei null anfangen müsstest?
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Die deutsche Sprache wird zur Programmiersprache: Mit KI-Tools wie Claude Code entwickelt Joël Kaczmarek als Laie in einer Woche eine komplette, mehrsprachige Website – und erlebt, wie Fachrollen im Softwarebereich neu gedacht werden. Hamid Hosseini, KI-Berater mit MIT-Hintergrund, zeigt, warum Plan-Mode und klare Kommunikation der Schlüssel sind, wie Multi-Agent-Setups funktionieren und wo die echten Grenzen liegen. Für alle, die den Umbruch spüren und echte Selbstwirksamkeit suchen. Du erfährst... ...wie Vibe-Coding die deutsche Sprache zur Programmiersprache transformiert. ...welche Tools Claude Code und Vercel für effizientes KI-gestütztes Programmieren bieten. ...wie Unternehmen mit KI-Entwicklung neue Applikationen effizient managen können. __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Ich beschäftige mich gerade intensiver mit einer Frage, die im Kern unserer Gesellschaft liegt: was sind Prinzipien des Engineerings von komplexen Systemen, also, was sind elementare und wiederkehrende Aspekte, Prozesse, Verhaltensweisen, denen man begegnet, wenn man versucht komplexe technische Systeme zu bauen, zu warten oder abzulösen und durch neue zu ersetzen. Die Frage nach dem Begriff der Ordnung ist darin eine fundamentale, wenn man komplexe Systeme in einem bestimmten definierten — also ordentlichen — Zustand halten möchte — etwa durch Wartungsmaßnahmen — oder verändern möchte, das heißt von einem Zustand der Ordnung in einen anderen Zustand der Ordnung bringen. Zu verstehen, was Ordnung ist, ist eine Grundlage jedes Engineering und jedes Managementprozesses. Auch jede politische Transformation ist davon abhängig diese Prinzipien im Blick zu haben. Und daher besprechen wir heute sozusagen die Grundlagen dieser Prozesse, die darauf aufbauen. Die Auseinandersetzung mit der Frage, was Ordnung ist, hat aber auch zwei weitere Aspekte Es handelt sich um einen der Begriffe, den wir sofort für offensichtlich halten — you know it, when you see it, aber sobald man beginnt zu versuchen, Ordnung zu definieren, merkt man, wie schwierig das ist. Experiment: drücken Sie den Pause-Knopf und überlegen Sie für sich selbst, wie Sie Ordnung definieren würden. Damit wird diese Auseinandersetzung mit der »Ordnung« einerseits ein Thema, das in sich selbst hochinteressant ist, weil wir ihm ständig ausgesetzt sind aber andererseits auch eine Fallstudie, wenn Sie so wollen, für ein größeres Thema, das ich in einer späteren Episode noch aufgreifen werde. Ich beginne mit der Frage nach den Regimen oder Arten der Ordnung. Dabei ist für unseren Zweck natürlich die selbsterhaltende, dynamische Ordnung komplexer Systeme am interessantesten: »Einfache Ordnung lässt sich definieren, komplexe Ordnung muss erzählt werden.« Aber auch ein vermeintlich banales Beispiel, nämlich, wie die Zahl Pi zu verorten ist, stellt sich als deutlich interessanter und herausfordernder dar, als man erwarten könnte. Auch sehe ich zahlreiche Parallelen zwischen biologischer, also evolutionär getriebener Ordnung und dem Engineering in modernen Techno-sozialen Systemen. »Evolution kann somit als Prozess gesehen werden, durch den ein äußeres Kriterium zu innerer Form wird.« Dann gehe ich kurz auf die Idee der Redundanz als Definition von Ordnung ein, wie von Rupert Riedl vorgeschlagen, sowie auf vergleichbare Ideen der algorithmischen Informationstheorie. Ordnung = Regel × Anwendung Was sind Vorteile und Grenzen dieser Art der Definition? Dann weise ich darauf hin, dass Information und Ordnung keinesfalls miteinander verwechselt werden dürfen, dass es aber wesentliche Abhängigkeiten voneinander gibt und zitiere dazu Michael Polanyi. »DNA configuration, [it] can function as a code only if its order is not due to the forces of potential energy. It must be as physically indeterminate as the sequence of words is on a printed page.«, Michael Polanyi (1968) Dann betrachte ich den Begriff der Ordnung aus einem anderen Blickwinkel und frage, welche Schichten der Ordnung man identifizieren kann und wie das mit dem bisher gesagten in Einklang zu bringen ist: Redundanz — Regel mal Anwendung Constraint — eliminierte Freiheitsgrade Interdependenz — nichts lässt sich verschieben, ohne dass das Ganze verliert. Passung — Passung ist der Anteil der Einschränkungen eines Systems, zu denen sich eine Unterscheidung in seiner Umwelt benennen lässt. Passung ist dabei ein ganz wesentliches Prinzip, wenn es um das Verständnis komplexer Systeme geht. Dann versuche ich die Folgen dieser Prinzipien am Beispiel komplexer technischer Systeme, wie Software, darzulegen. Welche wesentlichen Einschränkungen gibt es bei solchen Systemen: Problemgetragene Einschränkungen Geschichtsgetragene Einschränkungen Was bedeutet dies konkret und wie ist dies in der Praxis zu bewerten und damit umzugehen? Wenn es Ordnung gibt, dann muss es auch Unordnung, beziehungsweise Kräfte und Pfade der Unordnung geben. Welche sind die? »Conservatism starts from a sentiment that all mature people can readily share: the sentiment that good things are easily destroyed, but not easily created.«, Roger Scruton Dann »zeichne« ich ein Bild der Inseln der Ordnung im Meer des Chaos um greifbarer zu machen, was es bedeutet, wenn man Systeme nicht mehr evolutionär weiterentwickeln kann, sondern von eine komplexen und dynamisch stabilisierten Zustand der Ordnung in einen anderen wechseln möchte. Zuletzt mache ich noch auf ein Konzept von Stuart Kauffman aufmerksam: Die »Grenze des Chaos« (edge of chaos) beschreibt einen kritischen Bereich zwischen starrer Ordnung und völligem Chaos. Seine These lautet nicht, dass dynamisch stabilisierte Ordnung, wie Leben, im Chaos gedeiht, sondern dass anpassungsfähige und evolvierende Systeme nahe dieser Grenze besonders leistungsfähig sind. Was geschieht, wenn es zu viel Ordnung in Systemen gibt? Zu viel Chaos? Was bedeutet dies für Engineering, Innovation und Politik? Haben wir nun eine präzise Definition von Ordnung? Ehrlich gesagt, bezweifle ich das. Ich denke, ich konnte einige relevante Faktoren — Rahmenbedingungen vielleicht — darlegen und wir haben damit das Problem der Ordnung umkreist. Der Versuch zur Definition erweist sich als Weg, der in immer neue Verstrickungen führt. Ich glaube, wir haben ein besseres Verständnis des Problems, wenngleich, oder gerade auch weil wir es nicht präzise definieren konnten. Aber das ist exakt der Meta-Punkt auf den ich kommen wollte und den ich zu Beginn angesprochen habe. Ich lasse das als Cliffhanger stehen und werde in einer zukünftigen Episode darauf zurückkommen. Andere Episoden Episode 156: Neues liegt in der Luft? Episode 154: Software: Von der Maschine zum Ökosystem? Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 136: Future Brunels? Learning from the Generation that Transformed the World. A Conversation with Dr. Helen Doe Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 99: Entkopplung, Kopplung, Rückkopplung Episode 71: Stagnation oder Fortschritt — eine Reflexion an der Geschichte eines Lebens Episode 57: Konservativ UND Progressiv Episode 55: Strukturen der Welt Episode 37: Probleme und Lösungen Referenzen Rupert Riedl: Die Ordnung des Lebendigen. Systembedingungen der Evolution. Parey, Hamburg/Berlin 1975. Rupert Riedl: Biologie der Erkenntnis. Die stammesgeschichtlichen Grundlagen der Vernunft. Parey, Berlin 1979. Rupert Riedl, Strukturen der Komplexität Konrad Lorenz: Die Rückseite des Spiegels. Piper, München 1973. Erwin Schrödinger: What is Life? Cambridge University Press, 1944 — aperiodischer Kristall. Franz M. Wuketits: Evolutionstheorien. WBG, Darmstadt (mehrere Auflagen) — zur systemtheoretischen Schule. Michael Polanyi: "Life's Irreducible Structure." Science 160 (1968), S. 1308–1312. Ilya Prigogine, Isabelle Stengers: Dialog mit der Natur. Piper, München 1981 (engl. Order out of Chaos, 1984). Stuart Kauffman, At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity, Oxford University Press (1996) Stuart Kauffman, Reinventing the Sacred: A New View of Science, Reason, and Religion, Basic Books (2010) Humberto Maturana, Francisco Varela: Der Baum der Erkenntnis. Scherz, Bern 1987. Immanuel Kant: Kritik der Urteilskraft, 1790, §§ 64–65 (Naturzweck). Kevin Kelly, What Technology Wants, Penguin (2011) Kevin Kelly, The Inevitable, Penguin (2017) Melvin E. Conway, How do Committees Invent? Harvard Business Review (1976) Roger Scruton, How to be a Conservative, Bloomsbury (2014)
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Die Künstliche Intelligenz könnte schon in wenigen Jahren in der Lage sein, die Menschheit auszulöschen: Diese drastische Warnung kommt von mächtigen US-amerikanischen KI-Unternehmern. Tatsächlich erinnert mittlerweile vieles an die erfolgreiche Science-Fiction-Reihe „Terminator“ – etwa Roboter, die Menschen angreifen, oder Programme, die eigenmächtig in fremde Systeme eindringen. Liegt in der Künstlichen Intelligenz der Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit? Oder birgt sie ein noch größeres Risiko als die Atombombe? Welche Rolle spielen Computergehirne in der modernen Kriegsführung? Und sind wir im Begriff, die Kontrolle zu verlieren? Zu Gast bei Michael Fleischhacker: Silke Müller, Bestsellerautorin, warnt vor den Gefahren Künstlicher Intelligenz für Kinder Armin Ronacher, Software-Entwickler Gernot Blümel, Ex-Finanzminister und KI-Manager Elisabeth Hoffberger-Pippan, Expertin für KI in der Kriegsführung Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Es ist ein Fall, der die Welt alarmiert: Eine KI bricht aus, verselbständigt sich, hackt sich in fremde Systeme. Was im Internet bekannt ist als „The Hugging Face Incident“, könnte ein Wendepunkt sein in der Geschichte der Künstlichen Intelligenz. „Wir müssen das Tempo verlangsamen, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern,“ fordert der Chef des führenden KI-Herstellers Anthropic. Andernfalls, so prophezeien manche, könne KI die Menschheit bald auslöschen. Was ist dran an solchen Horrorszenarien? Wie begründet ist die Angst vor dem Kontrollverlust? Und wie lässt sich die mächtige Technologie noch zügeln? Michael Risel diskutiert mit Dr. Aljoscha Burchardt – Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz; Prof. Dr. Holger Hoos – Alexander von Humboldt-Professor für Informatik an der RWTH Aachen; Eva Wolfangel – freie Wissenschaftsjournalistin
Künstliche Intelligenz wird so gefährlich, dass die Entwickler selbst vor ihr warnen. Die Ethikerin Judith Simon wirft ihnen Fahrlässigkeit vor, die mächtigen Systeme ans Internet angeschlossen zu haben. Mit Regeln seien sie nicht zu kontrollieren. Zerback, Sarah www.deutschlandfunk.de, Interviews
Autos verstehen längst mehr als einfache Befehle. Dank künstlicher Intelligenz beantworten sie Fragen, planen Routen und reagieren immer natürlicher auf ihre Fahrer. Doch wie intelligent sind diese Systeme wirklich schon und wie nah sind wir damit der Vision eines Autos, das mehr ist als nur ein Fahrzeug? Einen Einblick in diese Entwicklung gibt in dieser Folge Sabine Wüst, Head of AI and Group Digital Assistant bei Cariad, dem Software-Unternehmen des Volkswagen-Konzerns, das Technologien für Marken wie VW, Audi und Porsche entwickelt. Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage, ob es stimmt, dass Frauenstimmen wirklich tiefer geworden sind. Hier könnt Ihr die Aha-Folge darüber hören, was unsere Stimme über uns verrät: https://open.spotify.com/episode/4s0ulz1qVSR2z49y7qhKYq Quelle Intromusik: Knight Rider Opening Theme - Original Show Intro https://www.youtube.com/watch?v=5BsFnk83NMI Hier findet Ihr die Studio zum Thema Frauenstimmen: HNO Leipzig https://d-nb.info/1195464207/34 https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5832520/ Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Antonia Beckermann "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Im Juli brachen bei OpenAI mehr als 1200 KI-Agenten aus ihrer Testumgebung aus und drangen in fremde Systeme ein – eine Woche lang, völlig unbemerkt und gegen die expliziten Vorgaben ihrer Entwickler. Seitdem eskaliert die amerikanische Debatte: Der Anthropic-Chef warnt vor einem Schwarm, der das Internet übernehmen könnte. Bernie Sanders fordert 20 Jahre Haft für den Bau von Superintelligenz. Über 1300 Entwickler bitten die eigene Regierung um ein Moratorium. US-Präsident Donald Trump will jedoch weiter auf Deregulierung setzen. In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit dem US-Wirtschaftskorrespondenten des SPIEGEL, Simon Book. Er hat das Wettrennen zwischen OpenAI und Anthropic über Monate begleitet. Ein Gespräch über eine Branche, deren Akteure ihre eigene Regierung bitten, sie zu stoppen. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Künstliche Intelligenz entwickelt sich immer schneller. Überlegungen zu ihrer Kontrolle halten da kaum Schritt, weswegen die Branche jetzt eindringlich warnt und vorschlägt, auf die Bremse zu treten. Was können wir als Userinnen und User machen? Droht uns die KI-Apokalypse? Führende Tech-Köpfe wie Anthropic-Chef Dario Amodei oder OpenAI-Gründer Sam Altman machen auf die Gefahr einer unkontrollierbaren Künstlichen Intelligenz (KI) aufmerksam. Doch wie realistisch ist das Szenario, dass sich Systeme durch Recursive Self-Improvement (RSI) unendlich selbst optimieren und verselbstständigen? SRF-Digitalredaktor Guido Berger stellt Fragezeichen hinter diese Warnung, sagt aber: Gefahr gehe eher von autonomen KI-Agenten aus - ihnen solle man niemals sensible Daten anvertrauen, wie zum Beispiel Kreditkartendetails. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Guido Berger, SRF-Digitalredaktion ___________________ Team: - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Katrin Hiss ____________________ Links: - Warum der Anthropic-Chef die KI-Entwicklung bremsen will https://www.srf.ch/news/wirtschaft/sicherheit-statt-tempo-warum-der-anthropic-chef-die-ki-entwicklung-bremsen-will - «Dass ein Modell ausbricht, ist keine autonome Handlung» https://www.srf.ch/news/gesellschaft/ki-ausser-kontrolle-dass-ein-modell-ausbricht-ist-keine-autonome-handlung ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
In dieser Folge richten wir den Blick auf einen der kraftvollsten Chronisten des amerikanischen Traums und seiner Kehrseite: John Steinbeck. Aufgewachsen im ländlichen Kalifornien, entwickelte der Literaturnobelpreisträger schon früh ein tiefes Gespür für das harte Schicksal der einfachen Leute und der entwurzelten Wanderarbeiter. Seine Meisterwerke entstanden in einer Epoche extremer Gegensätze: Während in den USA Wirtschaftskrisen und die verheerende Dürrekatastrophe des Dust Bowls Millionen Menschen in existentielle Not stürzten, formierten sich in Europa totalitäre Systeme und brutale Kontrollapparate wie die Schutzstaffel. Wir beleuchten dieses historische Spannungsfeld und zeigen auf, wie Steinbeck inmitten dieser dunklen Zeiten der um sich greifenden Entmenschlichung ein unerschütterliches Denkmal der Empathie entgegensetzte. Im Zentrum der Episode stehen seine zeitlosen Romane wie „Früchte des Zorns“ und „Von Mäusen und Menschen“. Wir besprechen, wie Figuren wie die Familie Joad oder George und Lennie zu universellen Symbolen für das unermüdliche Ringen um Würde, Solidarität und Hoffnung wurden. Dabei gehen wir der Frage nach, warum Steinbecks Texte weit mehr als reine Unterhaltung sind: Sie machen komplexe gesellschaftliche Missstände durch das Prisma des Einzelschicksals greifbar. Auch seine literarische Arbeit in der Nachkriegszeit zeigt, wie tief er die langfristigen Spuren von Krisen reflektierte. Eine berührende Folge über die Kraft der Literatur als moralischer Kompass, die uns gerade heute darin erinnert, dass Mitgefühl und kritisches Denken das Fundament einer gerechten Gesellschaft bilden.
Keine großen Mengen an Flüssigkeit, keine Powerbanks und Co. im Handgepäck – nach 9/11 veränderten sich die Kontrollen am Flughafen drastisch. Mittlerweile erleichtern neue Systeme die Checks am Flughafen.
Ein Podcast über Missernten, Not und Krieg: Gastrosoph Peter Peter über die Rolle des Hungers in der Geschichte. Ein Podcast von Der Pragmaticus.Das Thema:Essen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Wer genug zu essen hat, ist zufrieden. Hunger hingegen ist nicht nur auf einer ganz individuellen Ebene unerfreulich, sondern bringt, kollektiv betrachtet, gesellschaftliche Systeme ins Wanken.In dieser Ausgabe des Podcasts machtHunger geht es um die Allgewalt des Hungers. Und folglich erst einmal um die großen Hungersnöte der Menschheitsgeschichte – etwa die große Hungersnot in Irland im 19. Jahrhundert, die Hunderttausende Iren dazu trieb, das Land zu verlassen.Hunger, das wird im Laufe dieser Folge klar, ist nicht nur eine naturgegebene Katastrophe, sondern auch eine Waffe der Mächtigen gegen die Unmächtigen – ein uraltes Kriegsmittel, wie die Blockade von Leningrad oder der Holodomor in der Ukraine in den Anfängen der Sowjetunion zeigen. Hunger ist deshalb auch tief in der Kultur von Gesellschaften verankert – in Kinderliedern, Volkserzählungen und sogar in Tischsitten – etwa dann, wenn es ums Aufessen am Mittagstisch geht. Apropos: Auch die „Arme-Leute-Küche“ hat viele Facetten und kann – im Wandel der Zeit – sogar höchst populär werden. Playlist der Folge:Das Hungerlied. Dieter Süverkrüp. ConträrMusikDie Wasserrüben und der Kohl nach Johann Sebastian Bach (Quodlibet). Interpretiert von Dominique Visse. AlphaWovon lebt der Mensch aus der Dreigroschenoper von Bertold Brecht. Interpretiert von Chor und Orchester des Senders Freies Berlin. Wolfgang Neuss.Hungriger Wolf (Kinderlied). Interpretiert von Kathrin Wurzer und Thomas Havlik. Produktion: Erwin Kiennast. Nitron MediaWir haben Hunger, Hunger, Hunger. Mini Mike und die Singenden Kids. 1979501 Records DKÜber Peter PeterDer Kulturwissenschaftler Peter Peter ist in der bayerischen Hauptstadt München aufgewachsen, hat in Klassischer Philologie promoviert und ist Autor zahlreicher Bücher über das Reisen und die Kochkulturen dieser Welt (unter anderem verfasste er auch eine Kulturgeschichte des Schnitzels bzw. der österreichischen Küche). Er lehrte an der von Slow Food gegründeten Università delle scienze gastronomiche in Pollenzo und Colorno. Seit 2009 lehrt er für den Masterstudiengang des Zentrums für Gastrosophie der Universität Salzburg das Modul „Weltküchen und Kochsysteme“ und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Sein jüngstes Buch ist den Zitrusfrüchten und Italien gewidmet. Es heißt Blutorangen und ist im Verlag Klaus Wagenbach erschienen. Für den Pragmaticus hat er einen lesenswerten Einstieg in die Gastrodiplomacy verfasst. Über machtHungerIn unserer Podcastreihe machtHunger geht es um die Kulturgeschichte des Essens und alle wirtschaftlichen Verstrickungen und politischen Machtspiele, die mit dem Essen und mit kulinarischen Traditionen verbunden sind.macht Hunger ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).Staffel I machtHunger I: Nationalgerichte machtHunger II: FrankreichmachtHunger III: ItalienmachtHunger IV: Das SchnitzelmachtHunger V: Globale KüchemachtHunger VI: Zucker!machtHunger VII: Slawische KüchemachtHunger VIII: Jenseits des FleischesStaffel IImachtHunger I: Die Geschichte der MuskatnussmachtHunger II: Der lange Weg zum BesteckmachtHunger III: Weltenlenkerin KartoffelmachtHunger IV: Alkohol – Geschichte einer rosaroten BrillemachtHunger V: Salz, Ursprung von fast AllemmachtHunger VI: Ekel: Das Grauen bei TischmachtHunger VII: Wie der Tee drei Mal nach Europa kammachtHunger VIII: Es trieft! Eine Geschichte vom FettStaffel III machtHunger I: Bittersüß: Die Geschichte der ZitrusfrüchtemachtHunger II: Warum dieses Weihnachtsessen?machtHunger III: Klasse Wein machtHunger IV: Gurken für die EwigkeitmachtHunger V: Gemästete Mäuse: Das Essen der AntikemachtHunger VI: Die Freiheit der Donauküchen Staffel IV: machtHunger I: Reis, das harte BrotmachtHunger II: Alles Käse, was Alpenküche kannmachtHunger III: O'zapft is: Der Kult ums BiermachtHunger IV: Wer lesen kann, kann kochen machtHunger V: Gerichte mit Geschichten machtHunger VI: Von der Schnauze bis zum SchwanzStaffel V: machtHunger I: Unser Brot gib uns heutemachtHunger II: Gehen wir ein Eis essen?machtHunger III: Was ist das Nationalgericht der USA?
Menschen handeln zunehmend nach Vorgaben von Regeln, Algorithmen und Systemen, statt situationsbezogen selbst zu entscheiden. Dadurch schrumpfen Handlungsspielräume, Urteilskraft und Selbstwirksamkeit. Der Soziologe Hartmut Rosa fragt, wie wir in einer durchregulierten Welt handlungsfähig bleiben. Die künstliche Intelligenz formuliert die Texte, das Navigationsgerät weist den Weg, der Thermomix kocht, und der Video-Schiedsrichterassistent (VAR) entscheidet, ob ein Fussballtor zählt. Immer mehr Systeme versprechen Entlastung, Präzision und Sicherheit. Der Soziologe Hartmut Rosa sieht darin aber auch einen Verlust: Aus Menschen, die Situationen mit Erfahrung und Urteilskraft gestalten, werden Vollziehende, die vorgegebene Abläufe nur noch abarbeiten und keine Selbstwirksamkeit mehr erleben. Das Gefühl der Ohnmacht wächst. In diesem Ohnmachtsgefühl könnte auch ein Grund für den Erfolg von Figuren wie Donald Trump oder Elon Musk liegen: Sie versprechen, Regeln, Verfahren und Rücksichten beiseitezuwischen, um endlich wieder Kontrolle zu übernehmen. Doch Regeln sind nicht nur lästig, sie schützen auch: Sie begrenzen Willkür, schaffen Fairness und machen Macht kontrollierbar. Im Gespräch mit Olivia Röllin diskutiert Hartmut Rosa, wo Regeln notwendig sind – und wo sie Urteilskraft, Verantwortung und Lebensfreude ersticken.
Menschen handeln zunehmend nach Vorgaben von Regeln, Algorithmen und Systemen, statt situationsbezogen selbst zu entscheiden. Dadurch schrumpfen Handlungsspielräume, Urteilskraft und Selbstwirksamkeit. Der Soziologe Hartmut Rosa fragt, wie wir in einer durchregulierten Welt handlungsfähig bleiben. Die künstliche Intelligenz formuliert die Texte, das Navigationsgerät weist den Weg, der Thermomix kocht, und der Video-Schiedsrichterassistent (VAR) entscheidet, ob ein Fussballtor zählt. Immer mehr Systeme versprechen Entlastung, Präzision und Sicherheit. Der Soziologe Hartmut Rosa sieht darin aber auch einen Verlust: Aus Menschen, die Situationen mit Erfahrung und Urteilskraft gestalten, werden Vollziehende, die vorgegebene Abläufe nur noch abarbeiten und keine Selbstwirksamkeit mehr erleben. Das Gefühl der Ohnmacht wächst. In diesem Ohnmachtsgefühl könnte auch ein Grund für den Erfolg von Figuren wie Donald Trump oder Elon Musk liegen: Sie versprechen, Regeln, Verfahren und Rücksichten beiseitezuwischen, um endlich wieder Kontrolle zu übernehmen. Doch Regeln sind nicht nur lästig, sie schützen auch: Sie begrenzen Willkür, schaffen Fairness und machen Macht kontrollierbar. Im Gespräch mit Olivia Röllin diskutiert Hartmut Rosa, wo Regeln notwendig sind – und wo sie Urteilskraft, Verantwortung und Lebensfreude ersticken.
Vor jedem Schlag auf dem Platz ein Probeschwung – das lernt jeder Golfer von Anfang an. Aber bringt diese Gewohnheit wirklich etwas, oder tut sie sogar das Gegenteil von dem, was sie soll? Fabian stellt eine Routine infrage, die für die meisten Golfer völlig selbstverständlich ist. Das erwartet dich in dieser FolgeEine bewusst provokante These zum Probeschwung Warum zwei Systeme im Kopf gegeneinander arbeiten Der überraschende Unsicherheits-Effekt nach dem Probeschwung Was du stattdessen vor jedem Schlag tun solltest Warum es beim Putten noch wichtiger ist Du willst besser und konstanter Golf spielen? Dann buch dir einen Termin für ein unverbindliches Analysegespräch unter: https://fabianbuenker.de/termin Für noch mehr Trainingstipps sichere dir jetzt auf https://www.handicapverbesserer.de Fabians Buch „Der Handicapverbesserer“. Folge uns außerdem auf Social Media: Facebook: https://www.facebook.com/fabianbuenker Instagram: https://www.instagram.com/fabianbuenker YouTube: https://www.youtube.com/c/FabianBünkerGolfakademie
Künstliche Intelligenz wird im Gesundheitswesen an vielen Stellen als Antwort auf drängende zu wenig Personal, zu viel Bürokratie, unstrukturierte Daten und steigende Kosten präsentiert. Oft ist das Motto, schnell KI nutzen, um Versorgungsengpässe zu verhindern, dann wird sich schon zeigen, was wird. Aber gerade im Gesundheitswesen geht es nicht nur um effizientere Prozesse, sondern um sehr persönliche Informationen und um konkrete Entscheidungen über die Versorgung. Und es geht um die Frage, wer künftig über diese Daten und Systeme verfügt. Meine Kollegin Marie-Claire Koch ist bei heise online die Expertin zu Gesundheitsthemen. Sie sprach in ihrem Digital Health Podcast mit der Juristin Paulina Joe Pesch. Sie ist Junior-Professorin für Recht der Digitalisierung, Datenschutz und Künstliche Intelligenz an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dies ist ein Mitschnitt ihres Gesprächs. === Anzeige / Sponsorenhinweis === Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier. https://wonderl.ink/%40heise-podcasts === Anzeige / Sponsorenhinweis Ende === Heise+ Abonnent werden: https://www.heiseplus.de/audio Artikel zur Podcastfolge: https://heise.de/-11440033 Digital Health Podcast abonnieren: https://digital-health.podigee.io https://www.heise.de/thema/KI-Update https://www.heise.de/thema/Digital-Health https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.ct.de/ki
Heute macht Stefan etwas anders als sonst: persönlicher, direkter und mit einem Blick auf die Themen, die ihn als Führungskraft gerade besonders beschäftigen. In dieser Folge des LEITWOLF® Podcasts spricht Stefan darüber, warum Führung noch immer viel zu oft als Soft Skill behandelt wird – obwohl sie eine der wirksamsten Fähigkeiten ist, um Unternehmen erfolgreicher zu machen. Er teilt Beobachtungen aus aktuellen Gesprächen mit CEOs, Unternehmen und Führungsteams und zeigt, warum „keine Zeit“ oder „kein Budget“ für Führungskräfteentwicklung ein gefährliches Signal ist. Es geht um Führungskräfte, die aus Versehen in ihre Rolle rutschen, um Organisationen, die schlechte Führung nicht messen, und um Systeme, die Fluktuation verwalten, statt Ursachen zu lösen. Stefan macht deutlich: Ohne klare Definition, Messung und Entwicklung von Führung entsteht selten echte Wirkung. Eine persönliche Folge über Aufbruch, Fokus und die Frage, warum wir Führung endlich so ernst nehmen müssen, wie sie für den Erfolg von Unternehmen wirklich ist. ____ LEITWOLF Podcast, Leadership, Führung, Management, Stefan Homeister, Podcast, Business Leadership, Erfolgreich führen, Unternehmensführung, Führungskompetenz, Leadership Development, Teammanagement, Leadership Skills, Selbstführung, Leadership Coaching, Leadership Training, Karriereentwicklung, Führungspersönlichkeit, Erfolgsstrategien, Unternehmenskultur, Motivation und Leadership, Leadership-Tipps, Leadership Insights, Change Management, Visionäre Führung, Leadership Interviews, Erfolgreiche Manager, Unternehmer-Tipps, Leadership-Best Practices, Leadership-Perspektiven, Business-Coaching
Anna Bicker, Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Bärenstark oder fahrlässig: Reagiert Berlin richtig auf den Cyberangriff? Nach dem Ransomware-Angriff der Gruppe Rhysida auf zwei Berliner Senatsverwaltungen hat der Senat bestätigt, dass auch Passwörter im Klartext entwendet wurden. Nun werden rund um die Uhr 12.000 Systeme im Landesnetz gescannt, eine Lösegeldzahlung von umgerechnet rund zwei Millionen Euro schließt Berlin kategorisch aus. War die Reaktion der Verwaltung schnell und konsequent genug? Wie konnte die rund einwöchige Lücke bis zur Isolierung der Systeme entstehen? Und was bedeutet der Fall für den Umgang mit sensiblen Behördendaten allgemein? - Handyverbot für Fußgänger in Italien: Ein erster Schritt? Italien plant im Rahmen einer Reform der Straßenverkehrsordnung ein Bußgeld von 75 Euro für Fußgänger, die beim Überqueren einer Straße aufs Smartphone schauen – selbst auf dem Zebrastreifen. Auf dem Gehweg soll die Nutzung dagegen weiter erlaubt bleiben, Kopfhörer und Freisprecheinrichtungen sind ausgenommen. Ist ein solches Bußgeld sinnvoller Schutz vor Unfällen oder eher Symbolpolitik? Wie ließe sich die Regel im Alltag überhaupt kontrollieren? Und wäre ein solches Verbot auch für Deutschland denkbar? - GTA 6: Brillant oder einfach nur brutal? Rockstar hat gemeinsam mit Netflix erstmals ausführliches Gameplay zu „GTA 6“ gezeigt: 25 Minuten Spielszenen und Zwischensequenzen, zunächst exklusiv beim Streamingdienst, wenige Stunden später kostenlos auf YouTube. Das Video wurde mit über 31 Millionen Aufrufen zum meistgesehenen Netflix-Titel der Woche. Was sagt der ungewöhnliche Netflix-Deal über neue Vermarktungswege für große Spiele aus? Wie wirkt das gezeigte Gameplay – technisch beeindruckend oder overhyped? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.
Anna Bicker, Dr. Volker Zota und Malte Kirchner sprechen in dieser Ausgabe der #heiseshow unter anderem über folgende Themen: - Bärenstark oder fahrlässig: Reagiert Berlin richtig auf den Cyberangriff? Nach dem Ransomware-Angriff der Gruppe Rhysida auf zwei Berliner Senatsverwaltungen hat der Senat bestätigt, dass auch Passwörter im Klartext entwendet wurden. Nun werden rund um die Uhr 12.000 Systeme im Landesnetz gescannt, eine Lösegeldzahlung von umgerechnet rund zwei Millionen Euro schließt Berlin kategorisch aus. War die Reaktion der Verwaltung schnell und konsequent genug? Wie konnte die rund einwöchige Lücke bis zur Isolierung der Systeme entstehen? Und was bedeutet der Fall für den Umgang mit sensiblen Behördendaten allgemein? - Handyverbot für Fußgänger in Italien: Ein erster Schritt? Italien plant im Rahmen einer Reform der Straßenverkehrsordnung ein Bußgeld von 75 Euro für Fußgänger, die beim Überqueren einer Straße aufs Smartphone schauen – selbst auf dem Zebrastreifen. Auf dem Gehweg soll die Nutzung dagegen weiter erlaubt bleiben, Kopfhörer und Freisprecheinrichtungen sind ausgenommen. Ist ein solches Bußgeld sinnvoller Schutz vor Unfällen oder eher Symbolpolitik? Wie ließe sich die Regel im Alltag überhaupt kontrollieren? Und wäre ein solches Verbot auch für Deutschland denkbar? - GTA 6: Brillant oder einfach nur brutal? Rockstar hat gemeinsam mit Netflix erstmals ausführliches Gameplay zu „GTA 6“ gezeigt: 25 Minuten Spielszenen und Zwischensequenzen, zunächst exklusiv beim Streamingdienst, wenige Stunden später kostenlos auf YouTube. Das Video wurde mit über 31 Millionen Aufrufen zum meistgesehenen Netflix-Titel der Woche. Was sagt der ungewöhnliche Netflix-Deal über neue Vermarktungswege für große Spiele aus? Wie wirkt das gezeigte Gameplay – technisch beeindruckend oder overhyped? Außerdem wieder mit dabei: ein Nerd-Geburtstag, das WTF der Woche und knifflige Quizfragen.