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Wie entsteht eigentlich die Musik hinter großen TV-Produktionen wie The Masked Singer oder X Factor? Welche Anforderungen gelten, wenn Songs unter enormem Zeitdruck produziert, arrangiert und an unterschiedlichste Stimmen angepasst werden müssen? Und wie schafft man es, dass Musik im Fernsehen trotzdem emotional, hochwertig und relevant klingt?In dieser Folge des Studiosofa Podcasts sprechen wir mit Philipp Rauenbusch über seinen außergewöhnlichen Weg vom Musiker und Gründungsmitglied von Reamonn hin zum Musikproduzenten und Musikredakteur für große TV-Formate.Philipp erzählt von seinen Anfängen als Bassist in Schulbands, seinem Musikstudium, den Jahren mit Reamonn und seiner Arbeit im Tonstudio, bevor er schließlich nach Köln zog und über erste Vertretungsjobs in die Welt der TV-Shows einstieg.Im Mittelpunkt stehen dabei Produktionen für Formate wie X Factor, All Together Now und vor allem The Masked Singer, wo Philipp seit der ersten Staffel die komplette musikalische Gestaltung verantwortet – von Songauswahl und Arrangements bis hin zu Playbacks, Produktionen und der musikalischen CI der Show.Außerdem geht es um den Spagat zwischen Kreativität und Massenproduktion, um musikalische Entscheidungen unter Sender-Vorgaben und um die Frage, wie moderne TV-Musikproduktionen heute technisch und organisatorisch funktionieren.Eine spannende Folge für alle, die sich für Musikproduktion, Arrangement, TV-Audio, Live-Entertainment und professionelle Produktions-Workflows interessieren.Sound&Recording-Magazin | Studiosofa PodcastWebsite: soundandrecording-magazin.deWebinare: soundandrecording-magazin.de/webinareCoachings: soundandrecording-magazin.de/coachingsWhatsApp-Gruppe: soundandrecording-magazin.de/whatsappInstagram: @soundandrecording.magazinYouTube: @StudiosofaPodcastTikTok: @soundandrecording.mag
Lektion 163 Es gibt keinen Tod. GOTTES SOHN ist frei. - EKIW 163 Jenseits des Endes. Heute fällt die schwerste Geschichte in sich zusammen: dass Leben endet. Der Kurs spricht nicht von Trost, sondern von Wahrheit. „Tod“ ist eine Idee der Trennung — ein letzter Beweis, dass wir Körper seien, ausgeliefert, begrenzt. Doch das, was wirklich ist, kann nicht sterben. Freiheit ist nicht etwas, das kommt. Sie ist das, was bleibt, wenn die Lüge aufhört. Diese Lektion ist nicht gegen Trauer, nicht gegen Erfahrung, nicht gegen Mitgefühl. Sie ist gegen den Anspruch der Angst, das Letzte zu sagen. Denn Angst nährt sich aus Endlichkeit. Sie drängt, sie hetzt, sie macht jedes Jetzt knapp. Wenn ich jedoch erkenne, dass es kein Ende gibt, verliert Angst ihren Zeitdruck. Der Geist wird stiller. Der Griff lockert sich. Frieden wird möglich. Heute übe ich, mich nicht über Vergänglichkeit zu definieren. Ich trete zurück von der Idee, dass ich verloren gehen kann. Ich lasse mich führen zu dem, was unverändert bleibt: das eine Selbst, das nicht geboren wurde und nicht sterben kann. Und in dieser Erinnerung wird Freiheit nicht Theorie, sondern Boden. Jenseits des Endes heißt: Das Wirkliche in mir ist unantastbar. Und dort beginnt Frieden. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #EKIW #Lektion163 #WorkbookLesson163 #Geistesschulung #Wahrheit #Frieden #Vergebung #Fuehrung #Wahrnehmung #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Wie wird aus einem Hackathon mehr als ein gutes Event? Oliver Gresch, Principal Management Consultant der Viessmann IT Tochter vexxus GmbH und Wolfgang Schade, Teamleitung Wareneingang bei Viessmann Kühlsysteme GmbH berichten vom SAP „Business meets AI Hackathon“ in Garching. Dort haben Sie mit ihrem Team den WOW-Preis gewonnen. Sie beschreiben ihren konkreten Use Case, bei dem es um die Verbesserung des Wareneingangsprozesses durch Nutzung von SAP AI und einer mobilen SAP App ging. Der erarbeitete Prozess ist damit in einer Hand und notwendige Informationen werden mobil bereitgestellt. Sie berichten vom entstandenen Prototypen und dem Ablauf der fünf intensiven Tage zwischen Daten, Zeitdruck und Teamarbeit. Auch schauen wir auf weitere KI Use Cases in der Praxis, Tipps zur Vorbereitung auf Hackathons und nachhaltigen Einsatz von KI. Und wir hören, weshalb „KI ist kein Hexenwerk“ eine der Lernerfahrungen war.Mehr wie immer im Podcast und in den Shownotes. LinksOliver Gresch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/oliver-gresch-07820410/Wolfgang Schade auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/wolfgang-schade-953639153/ SAP News-Bericht zu den Hackathons: https://events.sap.com/ch-hackathon-sept-en-26/en_us/home.htmlPost zum Hackathon-Sieg mit WOW Factor Award: https://www.linkedin.com/posts/christian-sislak-a6b5315a_viessmann-saphackathon-businessmeetsai-ugcPost-7443617342900576256-u7tbSAP Agent Hackathon: https://events.sap.com/eur-sap-agent-hackathon/en_us/home.htmlSAP Zürich-Hackathon: https://events.sap.com/ch-hackathon-sept-en-26/en_us/home.html Viessmann Generation Group: https://www.viessmann.group/
Du machst mehr Sport, probierst Entspannung, Atemübungen oder neue Routinen aus – und trotzdem bleiben Stress, innere Unruhe, Zeitdruck oder Erschöpfung? In dieser Folge zeige ich Dir, warum Stressabbau oft nicht funktioniert, wenn Du nur „abschöpfst“, aber nicht an den eigentlichen Ursachen ansetzt. Du lernst das Badewannenprinzip kennen und erfährst am Beispiel Zeitstress, wie Du Deinen persönlichen Stresshahn erkennst und mit kleinen, machbaren Schritten beginnst, ihn Stück für Stück zuzudrehen. In meinem Buch „Hey Stress, mach mal Pause“ findest Du 52 Tools, um Deine Stressbelastung zu reduzieren und alltagstaugliche Strategien gegen Zeitstress, innere Unruhe, Überforderung und Dauerstress zu entwickeln. Hier geht's zum Buch: www.melanieseidljester.com/Stressratgeber
Der Abschied im Kindergarten ist für dich morgens purer Stress? Dein Kind klammert, trödelt oder weint – und du wirst ungeduldig, vielleicht sogar ruppig, weil du Zeitdruck hast und zur Arbeit musst?In dieser Folge sprechen wir darüber:Warum dein Kind auf deinen inneren Druck reagiert (und was das für euren Morgen bedeutet).Wie du die morgige Ungeduld und Zeitdruck stoppst.Warum „einfach früher aufstehen“ das Problem nicht löst.Du möchtest als berufstätige Mutter/Vater endlich wieder entspannt und mit Leichtigkeit durch deine Woche gehen?Buche dir dein unverbindliches Erstgespräch unter www.mymindstudio.de Folge mir gerne auch auf Instagram für tägliche Inspiration:@sinaknoell
Kaum an Bord, schon ist der neue CFO schon wieder Geschichte. Prominente Vorstands-Abgänge wie zuletzt bei der ehemaligen Deutsche-Bahn-CFO Karin Dohm zeigen: Selbst aufwendige und teure Recruiting-Prozesse schützen nicht vor Fehlbesetzungen im Top-Management. Doch woran liegt es, wenn die Beziehung zwischen CFO und Unternehmen bereits nach kurzer Zeit zerbricht?Sven Herget, Gründer und Managing Partner von Blackbull International, hat sich mit seinem Team auf die Besetzung von Top-Level-Managern spezialisiert. Bei FINANCE TV spricht er offen über die Schwachstellen im System und darüber, wer die Verantwortung trägt. Oftmals herrscht Zeitdruck bei der Besetzung – mit negativen Folgen. „Wenn ein Prozess für eine Besetzung im Topmanagement sechs Wochen dauert, dann ist es aus meiner Sicht zu kurz“, so Herget.Das erwartet Sie in diesem Talk:Ist der Headhunter verantwortlich, wenn eine Besetzung scheitert oder beginnt das Problem schon früher?So finden Unternehmen heraus, ob Topmanager wirklich zur Unternehmenskultur passen oder sich lediglich gut verkaufen.Warum Zeitdruck einer der gefährlichsten Feinde im Recruiting-Prozess ist.Wie fit sind deutsche Aufsichtsräte wirklich, wenn es um Recruiting-Entscheidungen geht?Briefing-Qualität, Stakeholder-Alignment und die Wahl des Headhunters: Was Unternehmen besser machen können.Die Gesprächsteilnehmer:Host: Thomas Holzamer (FINANCE Magazin)Gast: Sven Herget (Managing Partner, Blackbull International)________________________________________________________________Bei FINANCE TV ist die Finanzwelt im Gespräch! Jede Woche erwarten Sie hier exklusive Interviews mit CFOs, führenden Bankern und Experten aus Corporate Finance. Wir unterhalten uns über alles, was Finanzentscheider wissen müssen: von M&A und Finanzierung bis hin zu Private Equity, Wirtschaftsprüfung, Karriere, Gehalt und aktuellen Finanzskandalen.Kompakt, direkt und auf den Punkt!Mehr Infos gibt es hier: https://www.finance-magazin.de/tv/
Niedrige Löhne, Zeitdruck, prekäre Anstellungsverhältnisse - darüber klagen Beschäftigte bei Essenslieferungsdiensten schon seit Jahren. Sie nennen sich Rider. Gut 200 von ihnen haben in Mitte für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Von Paul Welch Guerra
In dieser Folge von Motorikonen geht es um den sensationellen Boschert B300 – ein Auto, das Ende der 80er einfach jeder haben wollte. Ausgangspunkt war ein Mercedes C124 Coupé, das Designer Hartmut Boschert in eine unglaublich elegante Ikone verwandelte: mit neuen Proportionen, einem völlig anderen Auftritt und spektakulären Flügeltüren. Dazu kam die Front des damals brandneuen SL R129 – und fertig war ein Coupé, das überall für Aufsehen sorgte. Ich freue mich sehr, mit Hartmut Boschert persönlich über den B300 sprechen zu können. Er erzählt, wie aus einer Idee unter enormem Zeitdruck ein fertiges Auto wurde, das 1989 seine Premiere auf der IAA feierte. Es geht um die extremen Herausforderungen beim Bau, den Weg in eine kleine Serienproduktion und die riesige Aufmerksamkeit, die der B300 damals bekam – inklusive Titelseite bei auto motor und sport. Eine Folge über Mut, Leidenschaft und einen Designer, der einfach nicht aufgab, bis er seine Idee umgesetzt hatte.
Mit der Entdeckung eines Allheilmittels durch Dr. Judith Mercer, nimmt ein dramatischer Ausbruch einer Zombie-Epidemie in einem geheimen Forschungslabor auf den nordpazifischen Aleuten seinen Lauf. Eine kleine Gruppe Überlebender versucht unter extremem Zeitdruck aus der geheimen unterirdischen Anlage zu entkommen, denn den Flüchtenden sitzen nicht nur Zombies im Nacken. Eine packende Mixtur aus Horror, Thriller, Verrat, Intrigen und Mord. Kopfhörer für immersiven Soundgenuss empfohlen.
Beschleunigung, Zeitdruck, Stress. Der moderne Mensch rennt gegen die Zeit und verpasst dabei allzu oft den Moment, das Jetzt. Doch was ist dieses Jetzt? Wem gehört meine Zeit? Und wie wollen wir am Ende des Lebens gelebt haben? Darüber spricht Yves Bossart mit dem Philosophen Udo Marquardt. Teilzeitarbeit liegt im Trend. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz arbeiten Teilzeit. Mehr Zeit für die wichtigen und schönen Dinge im Leben. Das wäre das Ziel, findet auch der Philosoph Udo Marquardt. Doch der moderne Mensch sei gefangen im Strudel der Beschleunigung. Wie also kommen wir da wieder raus? Und wie hat das Ganze angefangen? Udo Marquardt erzählt in seinem Buch «Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte» die Geschichte des Zeitverlusts und meint: Die Moderne hat die Zeit zum Fetisch gemacht, zu einem Götzen, der unser Leben diktiert. Höchste Zeit, das zu ändern. Zeit sei nicht abstrakt, sondern immer «meine eigene Zeit», Lebenszeit, meint Marquardt. Zusammen mit Yves Bossart spricht Udo Marquardt über das Rätsel der Zeit, über die Anfänge der Beschleunigung und über das gute Leben angesichts der Endlichkeit.
Beschleunigung, Zeitdruck, Stress. Der moderne Mensch rennt gegen die Zeit und verpasst dabei allzu oft den Moment, das Jetzt. Doch was ist dieses Jetzt? Wem gehört meine Zeit? Und wie wollen wir am Ende des Lebens gelebt haben? Darüber spricht Yves Bossart mit dem Philosophen Udo Marquardt. Teilzeitarbeit liegt im Trend. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz arbeiten Teilzeit. Mehr Zeit für die wichtigen und schönen Dinge im Leben. Das wäre das Ziel, findet auch der Philosoph Udo Marquardt. Doch der moderne Mensch sei gefangen im Strudel der Beschleunigung. Wie also kommen wir da wieder raus? Und wie hat das Ganze angefangen? Udo Marquardt erzählt in seinem Buch «Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte» die Geschichte des Zeitverlusts und meint: Die Moderne hat die Zeit zum Fetisch gemacht, zu einem Götzen, der unser Leben diktiert. Höchste Zeit, das zu ändern. Zeit sei nicht abstrakt, sondern immer «meine eigene Zeit», Lebenszeit, meint Marquardt. Zusammen mit Yves Bossart spricht Udo Marquardt über das Rätsel der Zeit, über die Anfänge der Beschleunigung und über das gute Leben angesichts der Endlichkeit.
Frank kommt zu spät – und bringt genau daraus die Frage dieser Folge mit: Wenn nur wenig Zeit bleibt, wie kommt man schnell in ein echtes Gespräch? Welche Fragen öffnen eine Begegnung? Und wie schafft man Vertrauen, ohne sich zu verstellen? Duri Bonin führt diese Frage direkt in eine Extremsituation der Strafverteidigung: die erste Begegnung mit einer beschuldigten Person in Haft. Eine enge Zelle, Zeitdruck, Polizei oder Staatsanwaltschaft vor der Tür, ein Mensch im Haftschock – und ein Strafverteidiger, der in wenigen Minuten erklären, beruhigen, zuhören und eine erste Verteidigungsstrategie finden muss. In dieser Folge von «Mit 40i cha mers mit de Tiger» sprechen Frank Renold und Duri Bonin über Haftsituationen, erste Einvernahmen, Aussageverweigerung, Dolmetscher, Blickkontakt, Kleidung, Sprache, Rollen und die Kunst, unter Druck das Eis zu brechen. Später führt das Gespräch vom Strafverfahren zum Smalltalk: Welche Fragen bringen Menschen wirklich miteinander in Kontakt? Wann wird Nähe zu viel? Und wie bleibt man echt, wenn man beruflich trotzdem eine Rolle einnimmt? Darum geht es in dieser Folge: - Warum die erste Begegnung in Haft für die Strafverteidigung entscheidend sein kann - Weshalb Zeit in einer Haftsituation nicht einfach vorhanden ist, sondern oft erobert werden muss - Was ein Haftschock mit der Aussagefähigkeit einer beschuldigten Person macht - Warum Schweigen in der ersten Einvernahme häufig der sicherere Weg ist - Wann frühe Aussagen trotzdem wichtig sein können - Wie ein Strafverteidiger Vertrauen schafft, bevor über Strategie gesprochen werden kann - Welche Rolle Blickkontakt, Sprache, Kleidung und Sitzordnung spielen - Weshalb Dolmetscher in Strafverfahren eine heikle und oft unterschätzte Macht haben - Warum Übersetzungen, Protokolle und Einvernahmen besondere Vorsicht verlangen - Wie Vernehmer Menschen dazu bringen können, doch zu antworten - Was Smalltalk, Improvisation und Strafverteidigung gemeinsam haben - Warum echtes Auftreten nicht bedeutet, immer gleich zu sein - Weshalb man vor Gericht anständig erscheinen sollte, aber nicht verkleidet Ein zentrales Thema ist die Aussageverweigerung. Duri erklärt, weshalb es in vielen Fällen gefährlich sein kann, in einer ersten Einvernahme unter Druck sofort Aussagen zu machen. Gleichzeitig ist Schweigen keine starre Schablone. Es kann Situationen geben, in denen eine frühe Aussage wichtig ist. Gute Strafverteidigung bedeutet deshalb nicht, automatisch immer dasselbe zu raten. Sie bedeutet, in kürzester Zeit herauszufinden: Gibt es heute einen zwingenden Grund zu sprechen? Oder ist es besser, zuerst zuzuhören, Akten und Vorwürfe zu verstehen und die Nerven zu behalten? Besonders spannend wird das Gespräch dort, wo Duri konkret beschreibt, wie Vertrauen entsteht. Es geht darum, der beschuldigten Person spürbar zu machen: Ich bin jetzt auf deiner Seite. Ich will verstehen, was los ist. Und ich helfe dir, nicht aus Angst, Schock oder Überforderung etwas zu sagen, das dir später schadet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Dolmetscherinnen und Dolmetschern. In Strafverfahren hängt viel davon ab, wie Fragen, Antworten, Nuancen und Emotionen übersetzt werden. Am Ende zählt, was protokolliert wird – und oft ist genau das nur eine übersetzte, verdichtete Version dessen, was tatsächlich gesagt wurde. Duri erklärt, weshalb diese Situation für Beschuldigte besonders heikel ist und warum sprachliche Unsicherheit ein weiterer Grund sein kann, in der ersten Einvernahme vorsichtig zu bleiben. Die Podcasts «Auf dem Weg als Anwält:in» sind auf duribonin.ch/podcast und auf allen üblichen Plattformen zu hören. Dort einfach nach «Duri Bonin» suchen und abonnieren. Hinweis: Diese Folge und diese Shownotes dienen der allgemeinen Information und Reflexion über Strafverteidigung, Kommunikation und Strafverfahren. Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.
„Unter Druck bin ich am besten.“ Ist eine Lüge. Ralf sitzt bei uns in der Beratung. Unternehmer, klar im Kopf, liefert normalerweise. Und er sagt: „Das ist schon seit der Schulzeit so. Ich kann nur unter Zeitdruck arbeiten.“ Sechs Wochen liegt das Projekt da. Er denkt jeden Tag dran. Schiebt es. Dreht es. Fängt nicht an. Und dann – Nacht davor: Fokus. Klarheit. Umsetzung. Fertig. Ich frag ihn: „Wo ist das Problem? Hat doch funktioniert.“ Und er sagt: „Früher ja. Heute ist nur noch Druck da. Und ich krieg's trotzdem nicht mehr richtig hin.“ Und genau da kippt es. Das ist kein Einzelfall. Das ist ein Muster. Die Leute, die zu uns kommen, sind nicht die, die nichts können. Das sind Unternehmer. Die tragen Verantwortung. Die liefern. Und genau an der Stelle hängen sie fest. Und dann kommt immer das Gleiche: „Ich bin undiszipliniert.“ „Ich krieg mein Leben nicht sortiert.“ „Ich bin halt so.“ Nein. Das ist kein Charakterproblem. Das ist kein Disziplinsthema. Das ist ein Startproblem. Dieses System springt nicht an, solange es sich nicht nach „jetzt“ anfühlt. Früher hat Druck das gelöst. Deadline → Druck → Fokus → fertig. Und daraus ist die Story entstanden: „Ich bin gut unter Druck.“ In Wahrheit: Du bist nur unter Druck überhaupt erst gestartet. Und heute? Deadline → Druck → noch mehr Druck → … nichts. Der Fokus bleibt aus. Der Druck bleibt. Und das, was dich wirklich fertig macht: Du liegst diese sechs Wochen nicht entspannt rum. Du bist die ganze Zeit innerlich dran. Die Aufgabe läuft im Hintergrund. Du bist nie wirklich frei. Und genau darüber habe ich heute eine Folge aufgenommen. Warum dein Gehirn dich vom Anfangen abhält. Warum das nichts mit Disziplin zu tun hat. Und warum du nicht „so bist“, wie du denkst. Und vor allem: wie du da rauskommst, sodass du nicht mehr in diese letzte Nacht rutschst – sondern im besten Fall eine Woche vorher fertig bist und diese Woche einfach für dich hast. Podcast-Folge: „Warum du nicht anfängst – und dein Gehirn dich ausbremst“ Und jetzt ehrlich: Arbeitest du wirklich gut unter Druck? Oder ist das einfach das Einzige, wie dein System bisher angesprungen ist? Ich wünsche dir ein Charisma-Aha, trau dich DU zu sein, deine Silke und ein Lächeln. In Podcastfolge #365 „Warum du immer wieder aufschiebst – und was dir ENDLICH hilft“, erfährst du unter anderem: ✨ Wieso du abends sicher bist, morgen loszulegen – und morgens wieder blockierst. ✨ Weshalb dein größtes Problem nicht Disziplin ist – sondern der Startknopf. ✨ Warum „unter Druck arbeite ich am besten“ dich lebenslänglich täuschen kann. ✨
Du weißt eigentlich, was du posten könntest.Und trotzdem machst du es nicht.In dieser Folge hört ihr eine Aufzeichnung von unserem Offline Tag der Politik Akademie.Zweimal im Jahr treffen wir uns dort mit TeilnehmerInnen vor Ort und arbeiten an genau den Themen, die im Alltag oft untergehen. Diesmal im Fokus: Mindset.Denn viele denken bei Social Media zuerst an Inhalte oder Formate. In der Praxis sehen wir aber immer wieder etwas anderes: Es sind nicht fehlende Ideen, die bremsen, sondern Perfektionismus, Zeitdruck oder die Sorge vor Kritik.Giulia nimmt euch mit in genau diese Themen und zeigt, warum Social Media nicht beim Posten beginnt, sondern bei der eigenen Haltung. Es geht darum, warum auch kleine Reichweiten wichtig sind, weshalb gerade demokratische AkteurInnen sichtbar sein müssen und wie du es schaffst, trotz Zweifel dranzubleiben.Wenn du beim Zuhören merkst, dass du dich an der ein oder anderen Stelle wiedererkennst, dann ist genau das der richtige Ansatzpunkt._____________________________Kostenloser Profil-Check für PolitikerInnen – wir analysieren deinen Social Media Auftritt und zeigen dir, wo noch Potenzial liegt:https://politik.mecoa.de/bewerbung-profil-check-politik-v1/Social Media Wahlkampf Guide – deine Erfolgsformel für mehr Reichweite im Wahlkampf:https://elopage.com/s/mecoa/socialmedia-wahlkampf-guide/paymentMehr Tipps rund um Social Media, politische Kommunikation und Wahlkampf findest du hier:https://www.instagram.com/mecoa_mediencoaching/
In dieser Folge von Motorikonen geht es um den sensationellen Boschert B300 – ein Auto, das Ende der 80er einfach jeder haben wollte. Ausgangspunkt war ein Mercedes C124 Coupé, das Designer Hartmut Boschert in eine unglaublich elegante Ikone verwandelte: mit neuen Proportionen, einem völlig anderen Auftritt und spektakulären Flügeltüren. Dazu kam die Front des damals brandneuen SL R129 – und fertig war ein Coupé, das überall für Aufsehen sorgte. Ich freue mich sehr, mit Hartmut Boschert persönlich über den B300 sprechen zu können. Er erzählt, wie aus einer Idee unter enormem Zeitdruck ein fertiges Auto wurde, das 1989 seine Premiere auf der IAA feierte. Es geht um die extremen Herausforderungen beim Bau, den Weg in eine kleine Serienproduktion und die riesige Aufmerksamkeit, die der B300 damals bekam – inklusive Titelseite bei auto motor und sport. Eine Folge über Mut, Leidenschaft und einen Designer, der einfach nicht aufgab, bis er seine Idee umgesetzt hatte.
In dieser Folge sprechen wir mit Lisa Holtmeier über eines der zentralsten Elemente therapeutischer Arbeit: das Erstgespräch. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum gerade die ersten Minuten oft entscheidend für den gesamten Therapieverlauf sind – und wie es gelingt, von Anfang an eine tragfähige therapeutische Beziehung aufzubauen. Lisa gibt spannende Einblicke aus ihrer Praxis und Beratungstätigkeit und zeigt, was ein gelungenes Erstgespräch ausmacht. Wir sprechen darüber, wie Struktur und Vertrauen miteinander verbunden werden können, wie ein Erstgespräch konkret abläuft – vom Ankommen bis zum Abschluss – und wie Therapeut*innen gleichzeitig fundierte Anamnese erheben und den Menschen ganzheitlich im Blick behalten. Ein weiterer Fokus liegt auf verständlicher Aufklärung: Wie gelingt es, Patient*innen realistisch zu vermitteln, was Therapie leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen? Außerdem geht es darum, gemeinsam alltagsrelevante und motivierende Ziele zu formulieren. Natürlich thematisieren wir auch typische Herausforderungen im Erstgespräch – wie Zeitdruck, unterschiedliche Erwartungen oder Unsicherheiten auf Seiten der Patient*innen – und wie man souverän damit umgeht. Zum Abschluss teilt Lisa wertvolle Impulse für Ergotherapeut*innen, die ihre Erstgespräche bewusster, strukturierter und wirksamer gestalten möchten – sowie ihre persönlichen Wünsche für die Zukunft der therapeutischen Kommunikation. Eine Folge für alle, die ihre Gesprächsführung auf das nächste Level bringen wollen. Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch Sabrina & Robert Schreibt uns gerne eure Anregungen: info@performance-skills.de
Ina Stern ist Senior SAP Modulbetreuerin bei den Basler Verkehrs-Betrieben im Bereich Instandhaltung und berichtet in dieser Episode, wie ihr Team beim „Business meets AI“-Hackathon einen konkreten Anwendungsfall entwickelt hat – von der Idee zum Prototyp in fünf Tagen. Ina und Ihr Team war damit Gewinner des Hackathons in der Kategorie Technologie. Wir sprechen über ihre Vorbereitung, Teamarbeit unter Zeitdruck und was danach geschieht, um den Use-Case produktiv zu nutzen. Ina berichtet von ihren Lernerfahrungen beim Hackathon und wirft einen Blick auf KI-Anwendungen im Betrieb. Eine spannende Perspektive auf KI in der Praxis und welche Rolle Hackathons dabei spielen können. LinksLinkedIn Profil Link von Ina Stern: https://www.linkedin.com/in/ina-stern-0a8819151/BVB Karriere Seite: https://karriere.bvb.ch/BVB auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/basler-verkehrsbetriebeKI Seite von SAP: https://www.sap.com/products/artificial-intelligence.htmlPodcast zu Hackathons bei SAP: https://open.spotify.com/episode/2NdobK45h4umOuAPSYCrkd?si=1_YnBp70Q6-afGt9i5wR8A
In dieser dieser Folge von "ISM Perspectives on…" sprechen wir mit der Forscherin Mari Trompke vom Center for Leadership & People Management (LMU) und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ISM über Vertrauen als zentrales Element der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI im medizinischen Feld. Neben ihrem eigenen Forschungsprojekt werden dabei konkrete Anwendungsfelder im Alltag von Ärzt*innen sowie kritische Phänomene wie Automation Bias und Algorithm Aversion diskutiert. Was geschieht, wenn Ärzt*innen unter Zeitdruck zwischen eigener Intuition und KI-Empfehlung abwägen müssen? Und warum bleibt die Verantwortung im Falle von Fehlentscheidungen meist beim Menschen hängen? Um all diese Fragen und die Suche nach der richtigen Balance bei der Human-AI Collaboration im Gesundheitswesen soll es dieser Episode gehen.
Wer schon einmal eine Übertragung der Berliner Philharmoniker im Stream geguckt hat, hat wahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass da jemand in einer Regie sitzt und im Sekundentakt entscheidet, was zu sehen ist. Erste Geige? Pauke? Dirigent? Halbtotale? Der Mann hinter diesen Entscheidungen liest dabei nicht den Spielplan, sondern die Partitur. Heute geht es im Credit to the Edit Podcast um eine Variante des Schneidens, die in Echtzeit passiert: Live-Bildregie bei klassischen Konzerten. Zu Gast ist Sascha Etezazi, der für den WDR und andere Sender Konzerte als Streams und Filme begleitet. Sascha erzählt, wie er Wochen vor einem Konzert mit der Partitur "ins Bett" geht, wie er aus jedem Takt eine Bildidee macht und warum sein Job am Ende vor allem eines verlangt: Vertrauen. Vertrauen vom Bildmischer, der seine Anweisungen sekundengenau umsetzen kann. Vertrauen vom Orchester, das sich nicht ungerecht ins Bild gesetzt sehen will. Und Vertrauen ins eigene Bauchgefühl, wenn der Dirigent plötzlich vom Plan abweicht. Sascha Etezazi ist Tonmeister, Klangregisseur und Komponist. Er studierte Tonmeister am Erich-Thienhaus-Institut der Hochschule für Musik Detmold bei Bernhard Güttler und Komposition an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Oliver Schneller. Seine Arbeit bewegt sich zwischen CD- und Radioproduktion, Bildregie, Klangregie und eigener Komposition für Konzert und Klanginstallation. Als Video Recording Producer gestaltet er seit Jahren die Bildregie der Klangkörper des WDR und ihrer internationalen Gäste; als Klangregisseur ist er regelmäßig bei den Darmstädter Ferienkursen, den Donaueschinger Musiktagen und Podium Esslingen aktiv. Aktuell beschäftigt er sich verstärkt mit der musikalischen Erkundung virtueller Umgebungen und mit den künstlerischen Mechanismen der Digitalität. Eine Folge über das Schneiden ohne Schnitt-Taste, über die Dramaturgie eines Konzertabends als Filmgrammatik und über den einen Konzertschnitt, der gegen die Maus verloren hat. Timeline-Shortcuts 00:06 Anmoderation 01:55 Gesprächsstart / Was machst du als Video Recording Producer? 06:18 Vorbereitung & Partitur: Wochen vor dem Konzert 14:20 Dramaturgie der Bilder: Mikro, Makro, Dirigent als Anker 24:30 Zeitdruck, Vertrauen & Konflikte am Bildmischer 36:00 Schnittschau & Tipps: Karajan, Sokolov, Messiaen 46:25 Kategorien: Anekdote & Liebling der Woche 52:58 Abmoderation Weiterführende Links Konzert, das wir besprochen haben: Resonanzen – Hadelich & Schostakowitsch (WDR Sinfonieorchester, Dima Slobodeniouk, 17./18.04.2026 Kölner Philharmonie, Live-Mitschnitt) Resonanzen – Hadelich & Schostakowitsch | Programm Kölner Philharmonie Mehr über Sascha Etezazi: Klassiktonmeister – Sascha Etezazi Sascha Etezazi auf LinkedIn Sascha Etezazi auf IMDb Westfalen-Blatt-Porträt: »Mein Beruf? Ich bin Streamer!« Filme & Aufnahmen, die in der Folge besprochen wurden: Vom Ende der Welt in Görlitz – Olivier Messiaen und sein Quatuor pour la fin du temps (ARTE / Accentus Music, 2021, Regie: Ute Feudel) Grigory Sokolov spielt Bach: Partita Nr. 1 BWV 825, La Roque d'Anthéron 2015 (Regie: Bruno Monsaingeon)
Du wunderst dich, warum du im Examen nicht fertig wirst? Weil du seit Monaten so tust, als würde Gliedern reichen. Das Problem ist nicht, dass du zu wenig lernst. Das Problem ist, dass du den einzigen Teil auslässt, der im Examen zählt: runterschreiben unter Zeitdruck. Heute gibt's keine Ausrede: → 90 Minuten → diese Klausur bearbeiten→ korrigieren lassen Wenn du merkst, dass du genau an diesem Punkt immer wieder hängen bleibst:
Ein Jahr Regierung Merz. Statt Feierstimmung herrscht massiver Zeitdruck. Bis zur Sommerpause müssen Mammutprojekte wie die Steuerreform, das Rentenpaket und der Haushalt 2027 erledigt werden. Gordon Repinski analysiert mit Rasmus Buchsteiner, ob die schwarz-rote Koalition die Kraft für einen „großen Wurf“ hat oder ob die fundamentalen Unterschiede zwischen Unions-Erwirtschaftung und SPD-Umverteilung im Stillstand enden. Im 200-Sekunden-Interview zieht der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger, ein Resümee der ersten zwölf Monate. Er spricht über die schwierige Partnerschaft mit der SPD, erreichte Erfolge wie die Migrationswende und erklärt, warum der Reformhunger der Union aus seiner Sicht nicht gestillt ist. Während in Berlin gestritten wird, schaffen Cem Özdemir und Manuel Hagel in Stuttgart Fakten. Heute stellen sie ihren Koalitionsvertrag vor. Maximilian Stascheit ordnet ein, warum sich die Grünen für die Wirtschaftsmacht Baden-Württemberg weit verbiegen und was der neue Ministerpräsident Özdemir für die Bundespartei bedeutet. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Technische Dokumentation - Der Podcast zu allen Themen der technischen Dokumentation
Immer mehr Unternehmen setzen bei Übersetzungen in der technischen Dokumentation auf KI oder Tools wie DeepL. Der Grund ist meist klar: Zeitdruck, Kostendruck und der Wunsch nach schnellen Ergebnissen in vielen Sprachen. Das Problem ist jedoch oft nicht das Tool selbst, sondern die ungeprüfte Übernahme der Ergebnisse in Betriebsanleitungen, Warnhinweise, Sicherheitshinweise oder Marketingunterlagen. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum KI-Übersetzungen in der technischen Dokumentation nur dann sinnvoll eingesetzt werden können, wenn Ausgangstexte, Terminologie, Prüfprozesse und Freigaben stimmen. Wir zeigen, welche Risiken ungeprüfte Übersetzungen mit sich bringen, wer am Ende haftet und warum gerade fehlende interne Regeln in Unternehmen zum eigentlichen Problem werden. Außerdem geht es um einen Punkt, der häufig übersehen wird: Die Qualität der KI-Übersetzung hängt stark von der Qualität der Ausgangssprache ab. Schlechte Quelltexte und fehlende Terminologiearbeit führen fast zwangsläufig zu schwachen Ergebnissen in der Zielsprache.
In dieser Folge von Motorikonen geht es um den sensationellen Boschert B300 – ein Auto, das Ende der 80er einfach jeder haben wollte. Ausgangspunkt war ein Mercedes C124 Coupé, das Designer Hartmut Boschert in eine unglaublich elegante Ikone verwandelte: mit neuen Proportionen, einem völlig anderen Auftritt und spektakulären Flügeltüren. Dazu kam die Front des damals brandneuen SL R129 – und fertig war ein Coupé, das überall für Aufsehen sorgte. Ich freue mich sehr, mit Hartmut Boschert persönlich über den B300 sprechen zu können. Er erzählt, wie aus einer Idee unter enormem Zeitdruck ein fertiges Auto wurde, das 1989 seine Premiere auf der IAA feierte. Es geht um die extremen Herausforderungen beim Bau, den Weg in eine kleine Serienproduktion und die riesige Aufmerksamkeit, die der B300 damals bekam – inklusive Titelseite bei auto motor und sport. Eine Folge über Mut, Leidenschaft und einen Designer, der einfach nicht aufgab, bis er seine Idee umgesetzt hatte.
„Wir müssen uns tatsächlich darauf vorbereiten, dass wir unsere Streitkräfte so ausbilden müssen, dass sie einen Einsatz und das heißt eben auch in einem Krieg gegen einen militärisch gleichstarken Gegner auch bestehen können“, sagt Nicole Schilling. Die Lage sei hochkomplex mit einer Gleichzeitigkeit militärischer Konflikte und einer Dynamik, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gab. Die Reaktion der Bundeswehr: Sie hat sich erstmals in ihrer Geschichte eine Militärstrategie gegeben. Die deutsche Armee soll in den nächsten Jahren zur „konventionell stärksten Streitkraft Europas“ werden. Was bedeutet das konkret für die Bundeswehr organisatorisch, für die Menschen, die dienen sollen – aktiv oder in der Reserve – und die Gesellschaft? Darüber spricht Host Dario Weilandt in dieser Folge des Atlantic Talk Podcasts mit der Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr im Bundesverteidigungsministerium, Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling. Statt in Kontingenten müsse man die Bundeswehr jetzt wieder als Ganzes denken; im Prinzip ähnlich wie im Kalten Krieg. Man kann also innerhalb der Bundeswehr einerseits auf bestehende Konzepte zurückgreifen, aber einiges werde auch neu organisiert und das unter Zeitdruck. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen es in der Bundeswehr durchaus Probleme bei der Beschaffung gab, laufe es „auf allen Ebenen gut an“, so Schilling, beispielsweise in der Logistik, beim Luftverteidigungssystem Aero 3 und: 2025 war das einstellungsstärkste Jahr seit dem Aussetzen der Wehrpflicht 2011. Projekte würden heute ganz anders aufgesetzt: Entwicklung, Erprobung, Nutzung und Schulung würden viel mehr parallel stattfinden, in engem Dialog auch zwischen Truppe und Industrie. Das Innovationszentrum Erding werde entsprechend aufgestellt. In dieser Podcast-Episode geht es auch um die Änderungen in der Planung von Operationen in Bezug auf KI, um die Panzerbrigade 45 an der NATO-Ostflanke in Litauen, das Zusammentragen von Aufklärungsergebnissen mit den NATO-Partnern, Drohnenabwehrfähigkeiten und den Host-Nation-Support, den Deutschland gewährleisten muss. Denn im Falle eines Falles würde Deutschland zur Drehscheibe, Material und Truppen der NATO würden sich durch Deutschland bewegen. Dabei werde die „neue Reserve“ eine besondere Rolle spielen. Nicole Schilling erläutert, wie diese künftig Aufgaben bekommt, die die aktive Truppe nicht (mehr) übernimmt. Anders gesagt: Die aktive Truppe ist dann auf die Reserve auch angewiesen. „Ein ganz neues Denken, was wir so, glaube ich, tatsächlich noch nie hatten“, so Schilling. Sie erläutert, wie dazu die Aus- und Weiterbildung der Reservisten neugestaltet wird. Sind die Menschen in Deutschland – und damit eine Gesellschaft, die seit Jahrzehnten im Frieden lebt – bereit für eine glaubwürdige Verteidigung? Nicole Schilling sagt, sie sei fest davon überzeugt, ebenso wie davon, dass die Bundeswehr auf demokratisch festen Füßen stehe, die robust genug sind gegenüber undemokratischen Tendenzen. Für Truppe und Bevölkerung findet sie eins besonders wichtig: Handlungssicherheit.
Georg Renner trifft Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP) im Finanzministerium – am Morgen nach der Einigung über die Grundzüge des Doppelbudgets für 2027 und 2028. Auf dem Tisch: ein Gesamtpaket von rund 5 Milliarden Euro, das sich je zur Hälfte auf Budgetkonsolidierung und Offensivmaßnahmen aufteilt. Im Zentrum steht die seit Jahren geforderte Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt – allein das kostet 2 Milliarden Euro. Eibinger-Miedl erklärt, wie ein Drei-Parteien-Budget verhandelt wird, warum die Regierung den Zeitdruck vor dem Sommer bewusst gewählt hat, was sich beim Familienbonus tatsächlich ändert und ob Österreich es bis 2028 schafft, aus dem EU-Defizitverfahren herauszukommen. Außerdem: Warum eine Vermögens- und Erbschaftssteuer trotz SPÖ-Forderungen nicht auf der Agenda steht – und was Landtagswahlen mit dem Timing eines Doppelbudgets zu tun haben könnten. Mehr zum Thema: Unser Gespräch mit Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) vom Oktober:https://ganzoffengesagt.simplecast.com/episodes/57-2025-wie-stehts-mit-der-konsolidierung-mit-markus-marterbauer Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Jan Vedder über die Frage, wie Schule wirklich zukunftsfähig werden kann – jenseits von schönen Konzepten und trotz knapper Ressourcen. Wir tauchen ein in die Perspektive der Lernenden und sprechen über die Spannungsfelder zwischen Lehrplan, Zeitdruck und dem Wunsch nach echter Veränderung :)Dabei geht es nicht um perfekte Visionen, sondern um konkrete erste Schritte!
2026 Live Tour: 17.10.26 Mainz, 23.10. und 24.10.26 Berlin - Tickets unter www.wahreverbrechen-podcast.deIm Januar 2025 startet das Paar zu einer anspruchsvollen Wintertour auf den Großglockner in Österreich. Doch der Aufstieg endet in einer Tragödie, die später nicht nur Fragen zu Wetter, Ausrüstung und Tourenplanung aufwirft, sondern auch zu Verantwortung am Berg, Fehleinschätzung in Extremsituationen und dem richtigen Umgang mit alpinen Notlagen.Was geschah in jener Nacht am höchsten Berg Österreichs? Warum wurde aus einer geplanten Bergtour ein tödlicher Notfall? Und welche Rolle spielten Erfahrung, Vertrauen, Zeitdruck und Kommunikation bei diesem Fall?In dieser Folge von Wahre Verbrechen geht es um den Fall Kerstin und Thomas am Großglockner, um ein tödliches Alpinunglück, um die späteren juristischen Folgen und um die Frage, wann aus einer riskanten Entscheidung eine fatale Fehlentscheidung wird.Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um den Tod eines Menschen, um Unterkühlung, extreme Erschöpfung und belastende Schilderungen einer lebensbedrohlichen Situation.*Enthält Werbung*Enthält Affiliate-Links*++++Unser Buch: DIE ZEUGEN - Fiktive Ich-Erzähler berichten über ihre Begegnungen mit der dunklen Seite der Täter.
Geschätzte Lesedauer: 12 Minuten Du willst komplexe B2B Deals gewinnen und fragst dich, warum so viele Angebote im Nirvana verschwinden? Was glaubst du, ist eigentlich der häufigste Grund, warum du Aufträge verlierst? Der Wettbewerb? Der Preis? Dein Produkt? Falsch. Denn der häufigste Grund ist, dass dein Kunde sich gar nicht entscheidet. Er sagt also nicht „Nein, wir nehmen den anderen". Stattdessen sagt er: „Wir warten erst mal ab." Genau hier liegt das Problem, das deine Pipeline aufbläht und außerdem deine Marge frisst. 40 bis 60 Prozent aller qualifizierten B2B-Pipelines enden in „No Decision". Das ist also zwei- bis dreimal so viel, wie du an den Wettbewerb verlierst. Folglich zeige ich dir in dieser Folge, warum das so ist und wie du als Verkäufer im Mittelstand vom ahnungslosen Hoffnungsverkäufer zum gefragten Entscheidungsarchitekten wirst. Wir reden über Buying Center, über die drei Phasen jeder Kaufentscheidung und außerdem über die eine Frage, die du stellen musst, bevor du jemals wieder ein Angebot rausschickst. Warum 60 % deiner Pipeline im komplexen B2B Vertrieb in „No Decision" enden Lass uns ehrlich sein. Du steckst Tage, manchmal sogar Wochen in ein Angebot. Dein Team ist beschäftigt. Die Kalkulation steht. Außerdem hat dein Vertrieb das Ding gefühlt schon im Sack. Und dann? Funkstille. Kein Auftrag, keine Absage, einfach nichts. Das ist kein Einzelfall, sondern die Regel. Studien zeigen seit Jahren das gleiche Bild: Der größte Wettbewerber im B2B ist nicht der Anbieter um die Ecke. Vielmehr ist es die Nicht-Entscheidung. Der Kunde verschiebt, vertagt oder vergisst. Manchmal hat er auch intern einfach keinen Konsens erreicht, was er überhaupt will. Gartner hat 2025 untersucht, wie B2B-Buying-Committees ticken. Das Ergebnis: 74 Prozent dieser Buying-Teams zeigen einen ungesunden Konflikt während des Entscheidungsprozesses. Das ist also keine produktive Meinungsverschiedenheit, sondern lähmender Stillstand. Forrester legt sogar noch nach: 86 Prozent aller B2B-Käufe kommen in den frühen Phasen ins Stocken, bevor überhaupt ein Lieferant ausgewählt wird. Wenn du also brav wartest, bis der Kunde mit einer Anfrage auf dich zukommt, bist du nicht im Spiel. Im Gegenteil: Du bist Teil des Problems. Tote Pferde reiten – das große Pipeline-Märchen Viele Verkäufer im Mittelstand reiten tote Pferde. Sie haben Pipelines, die voll aussehen, aber zu 80 Prozent aus Angeboten bestehen, die niemals einen Auftrag werden. Das frisst Zeit, Geld und außerdem deine Brainpower. Folglich lenkt es dich von den wenigen, wirklich relevanten Deals ab. Eine Not-to-do-Liste ist hier oft wirksamer als jede Akquise-Kampagne. Welche Angebote schreibst du nicht? Wo investierst du keine Stunde mehr? Im transaktionalen Geschäft („Schick mir mal eine Kiste Schrauben") magst du mit Masse arbeiten. Aber im komplexen B2B Vertrieb, in dem dein Kunde mit der Entscheidung ein echtes Risiko eingeht, gilt das Gegenteil. Die drei Phasen jeder B2B-Kaufentscheidung Damit du komplexe B2B Deals gewinnen kannst, musst du zuerst verstehen, wie eine Kaufentscheidung beim Kunden überhaupt entsteht. Es sind drei Phasen, und in keiner davon stehst du als Verkäufer automatisch im Mittelpunkt. Phase 1: Das Problem erkennen und priorisieren Bevor irgendetwas passiert, muss intern jemand sagen: „So kann es nicht weitergehen." Ein Beispiel: Der Vertriebsleiter merkt, dass die Daten über seinen Vertriebsprozess nicht reichen. Folglich kann er sein Team nicht steuern. Erst wenn dieses Problem benannt und priorisiert ist, entsteht überhaupt Handlungsdruck. Ohne diesen Druck passiert gar nichts. Null. Nada. Phase 2: Den Lösungsweg wählen Jetzt wird es spannend. Der Kunde überlegt nämlich, wie er das Problem lösen kann. Stellt er jemanden ein? Nimmt er ein neues CRM-System? Oder beauftragt er eine Beratung? Hier sitzt plötzlich nicht mehr nur der Vertriebsleiter am Tisch. Stattdessen kommen IT, Controlling, Marketing und Geschäftsführung dazu. Genau hier entsteht das Buying Center B2B – das Einkaufsgremium, das gemeinsam entscheidet. Und genau hier scheitern die meisten Projekte. Nicht etwa, weil die Leute böse sind, sondern weil sie sich intern nicht einig werden, was die beste Lösung ist. Phase 3: Den Lieferanten auswählen Das ist die einfachste Phase – aber nur für den Kunden. Er hat sich entschieden, was er will. Jetzt googelt er, vergleicht und holt drei Angebote ein. Genau hier kommen die meisten Verkäufer ins Spiel. Allerdings zu spät. Wenn du erst in Phase 3 auftauchst, sind die Kriterien schon definiert. Folglich bist du austauschbar. Es geht nur noch um Preis und Spezifikation. Damit bist du einer von vielen, der eine Ausschreibung beantwortet. Willkommen also in der Margenhölle. Buying Center B2B: Mit wem du wirklich sprechen musst Verkaufst du komplexe Lösungen, verkaufst du nie an „den Entscheider". Vielmehr verkaufst du an ein Gremium. Forrester hat in einer Studie aus 2025 nachgewiesen: An einer typischen B2B-Kaufentscheidung sind 13 interne Stakeholder und 9 externe Beteiligte involviert. Das ist also kein Meeting mehr, sondern eine Konferenz. Jeder dieser Stakeholder hat andere Prioritäten: Der Einkauf denkt an Kosten und Compliance. Der Fachbereich will Funktionalität und außerdem einen einfachen Alltag. Die IT denkt an Integration, Sicherheit und ihren ohnehin schon vollen Schreibtisch. Die Geschäftsführung will den strategischen Wert sehen. Legal will Verträge prüfen, die nicht zur Falle werden. Diese Leute reden oft gar nicht miteinander. Außerdem haben sie unterschiedliche Risikoprofile, Budgetverantwortungen und manchmal sogar unterschiedliche Zeitzonen. Das Ergebnis ist meistens nicht „Wir machen es nicht", sondern „Wir warten ab". Und genau das ist No Decision. Die gute Nachricht im Chaos des Buying Center B2B Wenn ein Buying Center es schafft, einen Konsens zu erreichen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Deal auch wirklich durchgezogen wird, 2,5 Mal so hoch. Das heißt: Wenn du es schaffst, dem Gremium beim Konsens zu helfen, hast du einen riesigen Hebel. Genau das ist heute deine Aufgabe als Verkäufer im Mittelstand. Nicht charmant lächeln. Sondern moderieren, strukturieren und vor allem führen. Komplexe B2B Deals gewinnen: Vom Hoffnungsverkäufer zum Entscheidungsarchitekten Hier kommt der entscheidende Mindset-Shift, den du im Kopf machen musst. Ein Angebot ist nämlich kein Akquise-Tool. Vielmehr ist ein Angebot die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Es gehört auf Stufe 3. Wenn Stufe 1 und 2 nicht abgeschlossen sind, macht ein Angebot überhaupt keinen Sinn. Der Hoffnungsverkäufer schreibt 50 Angebote pro Quartal und betet, dass eines davon zurückkommt. Der Entscheidungsarchitekt dagegen schreibt 10 Angebote, von denen 7 gewonnen werden – weil er vorher gemeinsam mit dem Kunden den Boden bereitet hat. Welcher von beiden willst du sein? Früh rein, statt spät reagieren: Der Challenger-Ansatz für komplexen B2B Vertrieb Die wirklich starken Verkäufer im Mittelstand sind nicht die, die schnell Angebote rausballern. Im Gegenteil: Es sind die, die früh beim Kunden auf der Matte stehen. Idealerweise, bevor der Kunde das Problem überhaupt erkannt hat. Stell dir vor, du gehst zu einem potenziellen Kunden und sagst: „Bei euch läuft im Vertrieb scheinbar alles super. Aber wusstet ihr, dass euer Wettbewerb längst Datenmodelle nutzt, mit denen er eure besten Kunden gezielt abfischen kann? Wenn ihr da nicht in den nächsten zwölf Monaten nachzieht, habt ihr ein massives Problem." Das ist die Idee hinter dem Challenger Sale. Du provozierst, du bringst neue Perspektiven und außerdem schaffst du den Handlungsdruck, der intern noch fehlt. Und – by the way – du bist der Anbieter, der das Problem lösen kann. So bist du nicht mehr Teilnehmer einer Ausschreibung, sondern Architekt der Entscheidung. Bevor du das nächste Angebot schreibst: Diese Fragen MUSST du stellen Wenn ein Kunde sagt „Schicken Sie uns mal ein Angebot", ist das der Moment, in dem 80 Prozent der Verkäufer den größten Fehler ihrer Woche machen. Sie sagen nämlich begeistert „Ja, mache ich!" und verschwinden zwei Wochen in der Angebotsstube. Mach das bitte nicht. Stell stattdessen Fragen. Diese hier: Gibt es ein definiertes Budget oder zumindest einen Investitionsrahmen? Gibt es einen konkreten Zeitdruck oder ein Critical Event (z. B. auslaufende Lizenzen, neue Mitarbeiter, regulatorische Frist)? Wer ist am Entscheidungsprozess beteiligt? Wie läuft so eine Entscheidung typischerweise bei euch ab? Wer wird das am Ende unterschreiben – und was ist für diese Person besonders wichtig? Was passiert, wenn ihr nichts tut? Welche Konsequenz hat die Nicht-Entscheidung? Wenn dein Ansprechpartner diese Fragen nicht beantworten kann oder will, ist das ein Signal. Entweder bist du beim falschen Menschen. Oder du bist zum falschen Zeitpunkt da. Beides ist also wichtig zu wissen, bevor du Tage in ein Angebot investierst, das nie kommen wird. Übrigens: Manchmal steckt hinter „Schick uns ein Angebot" schlicht die Botschaft: „Geh mir nicht auf den Sack und verpiss dich." Auch das musst du herausfinden. Mit Fragen. Die Stakeholder-Map: Dein wichtigstes Werkzeug im B2B Entscheidungsgremium Um das B2B Entscheidungsgremium wirklich zu verstehen, brauchst du eine Stakeholder-Map. Das ist eine Karte, auf der du gemeinsam mit deinem Ansprechpartner aufzeichnest, wer in welcher Rolle an der Entscheidung beteiligt ist. Wer ist Promoter, wer ist Blocker, wer ist Mobilizer und wer ist Gatekeeper? Amerikanische Studien zeigen: Unternehmen, die systematisch eine Stakeholder-Influencer-Map aufstellen, haben fast 40 Prozent höhere Gewinnchancen in ihrer Pipeline. Logisch. Wenn nämlich irgendwo im Unternehmen jemand sitzt, der dich blockiert, wird dein Angebot nicht gewinnen, egal wie schön es ist. Die richtigen Fragen für deine Stakeholder-Map Stell deinem Ansprechpartner diese Fragen, um die Map gemeinsam zu bauen: Mit diesen Fragen baust du eine belastbare Stakeholder-Map und kannst komplexe B2B Deals gewinnen. Wer muss bei einer Investition in dieser Größenordnung mit am Tisch sitzen? Damit findest du Einkauf, IT, Legal, Fachbereich und außerdem die Geschäftsführung. Gab es in der Vergangenheit ähnliche Projekte, die intern gescheitert sind? Woran lag das? Damit erkennst du Haken und Ösen, bevor du reintappst. Wer könnte interne Bedenken haben – und welche? Damit identifizierst du Blocker, bevor sie aktiv werden. Wer hat zuletzt eine ähnliche Entscheidung erfolgreich intern durchgebracht? Wie hat er das gemacht? Damit findest du den Mobilizer – die Person, die intern verkaufen kann. Was passiert, wenn ihr nichts tut? Damit machst du den Schmerz der Nicht-Entscheidung greifbar. Wenn du diese Map gemeinsam mit deinem Ansprechpartner erstellst, passiert etwas Magisches. Erstens: Du siehst sofort, wie tief er selbst im Thema drin ist. Zweitens: Er commitet sich automatisch stärker, weil er aktiv mitgearbeitet hat. Und drittens: Du kannst plötzlich viel besser einschätzen, ob und wann das Angebot kommt – und außerdem, woran es vielleicht hängt. Mobilizer finden – die Geheimwaffe, um komplexe B2B Deals zu gewinnen Im Buch The Challenger Customer beschreiben Brent Adamson und Matthew Dixon eine Rolle, die im Buying Center alles entscheidet: den Mobilizer. Das ist nämlich die Person, die intern andere überzeugen kann. Die Veränderung treiben will. Die nicht nur nett zuhört, sondern das Projekt aktiv durchdrückt. Talker und Blocker gibt es genug. Mobilizer dagegen sind selten. Aber wenn du einen findest und ihn richtig ausstattest – mit Argumenten, mit Daten und außerdem mit einer klaren Story – wird er für dich intern arbeiten. Das ist also der einzige Hebel, der „Unhealthy Conflict" in einem Buying Committee aufbrechen kann. Quick Takeaways: Was du sofort umsetzen kannst 40 bis 60 Prozent aller B2B-Angebote enden in No Decision – das ist also dein größter Wettbewerber, nicht der Mitbewerber. Eine Kaufentscheidung läuft in drei Phasen ab: Problem erkennen, Lösungsweg wählen und außerdem Lieferant auswählen. Sei früh dabei, nicht erst in Phase 3. 13 interne und 9 externe Stakeholder sind im Schnitt an einer komplexen B2B-Entscheidung beteiligt – verkaufe also nie an „den einen Entscheider". 74 % der Buying-Teams erleben ungesunden Konflikt – folglich ist es deine Aufgabe, Konsens zu moderieren. Ein Angebot ist kein Akquise-Tool, sondern die Bestätigung eines gemeinsam erarbeiteten Lösungswegs. Stelle die fünf Killer-Fragen (Budget, Critical Event, Buying Center, Unterzeichner, Konsequenz der Nicht-Entscheidung), bevor du auch nur eine Excel-Zeile für ein Angebot tippst. Bau eine Stakeholder-Map mit deinem Ansprechpartner – das erhöht deine Win-Rate um bis zu 40 %. Pragmatismus zum Schluss Musst du das bei jedem Angebot durchziehen? Nein. Wenn du einen Bestandskunden hast, der seit Jahren zuverlässig kauft und dir Aufträge zuschiebt – dann mach es einfach. Aber selbst dann lohnt es sich, regelmäßig zu hinterfragen: Habe ich wirklich alles erfasst? Verkaufe ich nur an meinen einen Ansprechpartner – oder gibt es da intern noch jemanden, an den ich verkaufen könnte? Sehr viele Verkäufer lassen genau hier viel Geld liegen. Die Regel: Bei jedem komplexen Deal, bei dem es um Risiko, Investition und Veränderung geht, stell die Fragen. Bau die Map. Werde zum Architekten. Sonst bleibst du Hoffnungsverkäufer. Fazit: Komplexe B2B Deals gewinnen ist eine Frage der Methode Wenn du im Mittelstand komplexe B2B Deals gewinnen willst, hilft dir kein neues CRM-System und auch keine geschliffene Verkaufsphrase. Was dir wirklich hilft, ist ein anderes Selbstverständnis. Du bist nicht mehr der Anbieter, der ein Angebot abgibt. Vielmehr bist du der Architekt, der einem Buying Center hilft, eine Entscheidung zu treffen, die alle tragen. Das ist Arbeit. Außerdem ist es mehr Zeit pro Deal. Aber es ist die einzige Methode, mit der du raus aus dem No-Decision-Sumpf kommst und endlich wieder planbar gewinnst. Folglich steigt deine Win-Rate, deine Marge auch – und nebenbei hörst du auf, tote Pferde zu reiten. Frag dich heute Abend: An welchen drei Deals in meiner Pipeline arbeite ich gerade, ohne wirklich zu wissen, wie der Kunde entscheidet? Dann ruf morgen früh dort an. Stell die Fragen. Bau die Map. Und falls du dabei Unterstützung brauchst – mein Team und ich helfen Vertriebsleitern und Unternehmern im Mittelstand genau dabei. Buch dir hier dein kostenloses Strategiegespräch und wir schauen uns deine Pipeline gemeinsam an: Termin mit Chris vereinbaren. FAQ – Komplexe B2B Deals gewinnen Was bedeutet „No Decision" im komplexen B2B Vertrieb? „No Decision" heißt, dass ein Kunde sich am Ende eines Verkaufsprozesses gar nicht entscheidet – weder für dich noch gegen dich. Statt eines Auftrags oder einer Absage passiert: nichts. Studien zeigen, dass 40 bis 60 % aller qualifizierten B2B-Pipelines so enden. Folglich ist das im komplexen B2B Vertrieb der größte Verlustgrund – größer als jeder Wettbewerber. Was ist ein Buying Center B2B? Ein Buying Center B2B (auch Einkaufsgremium oder B2B Entscheidungsgremium) ist die Gruppe von Personen, die im Unternehmen eines Kunden gemeinsam über einen Kauf entscheidet. Im Schnitt sind das 13 interne und außerdem 9 externe Stakeholder. Dazu gehören Fachbereich, Einkauf, IT, Legal und Geschäftsführung – jede Rolle mit eigenen Prioritäten. Wie viele Personen sind an einer B2B-Kaufentscheidung beteiligt? Forrester hat 2025 ermittelt, dass an einer typischen komplexen B2B-Kaufentscheidung im Schnitt 13 interne und 9 externe Stakeholder beteiligt sind. Frühere Studien sprachen dagegen von 5,4 Personen – die Zahl ist in den letzten Jahren also massiv gestiegen, weil Risiken, Compliance und Digitalisierung mehr Abteilungen einbinden. Welche Fragen muss ich stellen, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können? Mindestens fünf: Gibt es ein konkretes Budget? Gibt es einen Critical Event mit Zeitdruck? Wer ist im Buying Center? Wer unterschreibt am Ende und was ist diesem Menschen wichtig? Und außerdem: Was passiert, wenn der Kunde nichts tut? Wer diese Fragen nicht beantwortet bekommt, schreibt das Angebot oft umsonst. Was ist ein Mobilizer im komplexen B2B Vertrieb? Ein Mobilizer ist eine Person im Buying Center, die intern Veränderung treiben kann und auch will. Er überzeugt Kollegen, räumt Widerstände aus und treibt das Projekt zum Abschluss. Im Buch „The Challenger Customer" wird er als entscheidender Hebel beschrieben, um komplexe B2B Deals gewinnen zu können – weil ohne ihn der interne Konsens kaum entsteht. Was nimmst du mit? Welche Frage aus dieser Folge wirst du beim nächsten komplexen Angebot zuerst stellen? Schreib es gerne in die Kommentare auf YouTube oder schick mir eine Nachricht auf LinkedIn. Und wenn dir die Folge geholfen hat: Teile sie mit einem Vertriebskollegen, der gerade mal wieder ein Angebot in den Wind schreibt. Das ist nämlich die beste Hilfe, die du ihm heute geben kannst.
Recruiting fühlt sich für viele Unternehmer irgendwann gleich an: zu viele Gespräche, zu wenig Klarheit – und am Ende bleibt die Unsicherheit, ob die Entscheidung wirklich die richtige war. Vielleicht kennst du das: Du hast einen fachlich starken Kandidaten vor dir – aber irgendetwas passt nicht ganz. Oder du stehst unter Druck, weil die Position schon viel zu lange unbesetzt ist. Und gleichzeitig weißt du: Eine Fehlentscheidung kostet dich Zeit, Geld und oft auch Vertrauen im Team. Genau an diesem Punkt entstehen die Fragen, die wirklich zählen. In dieser Podcast-Folge teile ich die 11 wichtigsten Fragen, die mir Unternehmer und Führungskräfte im Laufe meiner Arbeit stellen. Ich antworte offen, ehrlich und ohne Schönreden. -
„Spielsport fordert nicht nur Deinen Körper. Er fordert vor allem Dein Gehirn.“ Nach Kraft, Ausdauer, HIIT, Mind Body, funktionellem Training, HYROX und Hybrid-Training sprechen wir in dieser Episode unserer HEALTH NERDS Spezialserie über Spielsportarten wie Tennis, Padel, Fußball oder Handball. Denn hier geht es um mehr als klassische Fitness. Jede Bewegung entsteht aus einer Entscheidung. Wahrnehmung, Antizipation und Reaktion greifen ineinander. Der Körper muss nicht nur Kraft erzeugen oder Ausdauer leisten, sondern Bewegungen unter Zeitdruck präzise steuern. Genau diese Kombination macht Spielsport so besonders. Physiologisch bedeutet das: Herz Kreislauf System, Muskulatur und Energiestoffwechsel arbeiten parallel. Gleichzeitig wird das Gehirn permanent gefordert. Reaktion, Antizipation und Koordination stehen im Mittelpunkt. Beim Tennis liegen Reaktionszeiten oft unter 500 Millisekunden, Ballgeschwindigkeiten erreichen über 200 km/h. Typisch ist die Intervallstruktur. Kurze, intensive Belastungen wechseln sich mit aktiven Pausen ab. Richtungswechsel, Sprints und Stop-and-Go-Bewegungen stellen hohe Anforderungen an Stabilität und neuromuskuläre Kontrolle. Ein Tennisspieler legt pro Match mehrere Kilometer zurück und absolviert dabei hunderte Richtungswechsel. Gerade diese Kombination macht Spielsport so effektiv. Studien zeigen, dass insbesondere Tennis mit einer deutlich erhöhten Lebenserwartung assoziiert ist, im Schnitt um mehrere Jahre. Ein möglicher Grund: die Verbindung aus Bewegung, kognitiver Leistung und sozialer Interaktion. Und auch die Relevanz ist enorm: Rund 90 Millionen Menschen spielen weltweit Tennis, Padel wächst rasant mit über 25 Millionen Spielern und Fußball ist mit mehr als 250 Millionen Aktiven die größte Sportart der Welt. Denn Spielsport ist selten isoliert. Er findet im Wettkampf, im Team oder im direkten Vergleich statt. Genau das erhöht Motivation und sorgt dafür, dass Menschen langfristig dranbleiben. Diese Episode zeigt, warum Spielsport mehr ist als Bewegung. Er verbindet körperliche Fitness mit mentaler Leistungsfähigkeit und macht Training dadurch besonders nachhaltig. Darüber sprechen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum in dieser siebten Episode unserer HEALTH NERDS Spezialserie: Sport & Training. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Kraft und Ausdauer gleichzeitig abrufen zu können, ist keine Spezialfähigkeit. Es ist eine der grundlegendsten Anforderungen an unseren Körper.“ Nach Krafttraining, Ausdauer, HIIT, Mind Body Training und funktionellem Training kommt in dieser Episode unserer HEALTH NERDS Spezialserie alles zusammen: HYROX und Hybrid-Training. Eine Trainingsform, die aktuell weltweit wächst und einen klaren Ansatz verfolgt: Den Körper nicht isoliert zu trainieren, sondern als Gesamtsystem unter Belastung zu fordern. Genau darin liegt der Unterschied. Hier geht es nicht um Kraft oder Ausdauer allein, sondern um die Fähigkeit, beides gleichzeitig auf hohem Niveau abzurufen. Unter Ermüdung, unter Zeitdruck und oft unter Wettkampfbedingungen. HYROX selbst ist ein standardisiertes Wettkampfformat. Entwickelt 2017 in Deutschland, mit einem klar definierten Ablauf. Achtmal ein Kilometer Laufen, unterbrochen von acht funktionellen Workout-Stationen. Schlitten schieben und ziehen, Burpees, Rudern, Farmers Carry. Immer im Wechsel, immer unter Belastung. Ein global vergleichbares System, das Fitness messbar macht. Physiologisch bedeutet das eine enorme Herausforderung. Herz-Kreislauf-System, Muskulatur, Energiestoffwechsel und Nervensystem arbeiten parallel und müssen sich ständig anpassen. Der Körper wechselt permanent zwischen unterschiedlichen Energiesystemen, zwischen aerober Ausdauer, anaerober Belastung und Kraftanforderung. Genau diese Kombination macht Hybrid-Training so effektiv, aber auch so komplex. Denn aus trainingswissenschaftlicher Sicht stehen sich diese Systeme teilweise gegenüber. Muskelaufbau folgt anderen Anpassungsmechanismen als Ausdauertraining. Wer beides gleichzeitig trainiert, bewegt sich immer in einem Spannungsfeld. Nicht maximale Spezialisierung ist das Ziel, sondern eine hohe Gesamtleistungsfähigkeit. Und genau hier liegt auch die evolutionäre Logik. Der menschliche Körper ist nicht dafür gemacht, nur zu laufen oder nur Gewichte zu bewegen. Er ist dafür gemacht, unterschiedliche Anforderungen zu kombinieren. Sprinten, tragen, ziehen, klettern. Genau diese Mischung bildet Hybrid-Training ab. Gleichzeitig gilt: Diese Trainingsform ist kein Einstieg. Sie erfordert eine solide Basis. Wer unvorbereitet startet oder Intensität und Regeneration falsch steuert, riskiert Überlastung. Von Leistungseinbrüchen über hormonelle Dysbalancen bis hin zu Verletzungen. Richtig eingesetzt kann Hybrid-Training jedoch genau das leisten, was viele suchen. Eine effiziente, ganzheitliche Form von Fitness, die Kraft, Ausdauer und Belastbarkeit auf ein neues Level bringt. Darüber sprechen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum in dieser sechsten Episode unserer HEALTH NERDS Spezialserie: Sport & Training. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Fehlender Respekt, fachliches Kauderwelsch oder mangelnde Empathie sind nicht nur ärgerlich, sie sind auch eine vergebene Chance für eine erfolgreichere Behandlung. «Puls» zeigt, wo es bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient hakt und was beide Seiten besser machen können. Wie Kommunikation die Heilung fördert – oder auch nicht Sabina Hunziker ist Pionierin und Professorin für Kommunikation in der Medizin. Ihre Mission ist es, angehenden Ärztinnen und Ärzten beizubringen, wie mit Patienten richtig kommuniziert wird. «Puls»-Host Daniela Lager spricht mit ihr über Zeitdruck, wachsende Bürokratie und die Schwierigkeiten verständlicher, einfühlsamer Erklärungen. Im Spital wird sie von «Puls» beim Coaching einer Assistenzärztin am Patientenbett begleitet. Dort zeigt sich eindrücklich, welchen Einfluss die Kommunikation auf den Krankheitsverlauf hat. Medizinstudium in Basel – Rollenspiele inklusive Im Medizinstudium an der Universität Basel wird viel Gewicht auf die Kommunikation in der Medizin gelegt. Schwierige Gesprächssituationen wie das Überbringen schlechter Nachrichten oder ein motivierendes Gespräch für eine notwendige Therapie werden so realistisch wie möglich geübt, teils auch mit Schauspielpatienten. «Puls» durfte ein solches Rollenspiel filmen. «Café Med» – Fachpersonen beraten medizinische Laien Seit zehn Jahren bieten die «Café Med» der Akademie für Menschenmedizin medizinischen Laien einen unschätzbaren Service: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen beantworten unentgeltlich Fragen, besprechen Behandlungsoptionen und bieten individuelle Orientierungshilfe bei medizinischen Entscheidungen. Zwei wichtige Trümpfe dabei: Die Fachpersonen haben Zeit und sind absolut unabhängig. «Das bilden Sie sich nur ein!» – Aus dem Alltag zweier Patientinnen Die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) ist Anlaufstelle für Kommunikationsprobleme aller Art im Gesundheitssystem. Herablassende Mediziner, unsensibles Pflegepersonal oder der leichtfertige Befund «psychosomatisch» sind nur eine kleine Auswahl der gemeldeten Konflikte. Zwei Betroffene mit seltenen Krankheiten erzählen aus ihrem Alltag als Patientinnen. «Puls»-Chat zum Thema «Arzt-Patienten-Gespräch» Wie stelle ich im entscheidenden Moment die richtigen Fragen? Weshalb ist mein letzter Termin beim Hausarzt so unbefriedigend verlaufen – und wie wird der nächste besser? Wie gehe ich mit Patienten um, die ihre Krankheit zum Beruf gemacht haben und mir ständig die letzten Studien unter die Nase reiben? Wie bleibe ich auch nach einem anstrengenden Tag ruhig und finde bei schwierigen Themen den richtigen Ton? Die Fachrunde weiss Rat und hilft am Montag von 21.00 bis 23.00 – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Wie verhalten sich Teams unter Zeitdruck – und welche Rolle spielt Führung dabei? Gemeinsam mit Nadja sprechen Florian und Jan über die Methode „Domino in Teams“, ein Spiel, das Teamdynamiken, Erwartungen an Führung und implizite Rollen innerhalb weniger Minuten sichtbar macht. Eine einfache Übung mit überraschend tiefen Erkenntnissen für Teams, Führungskräfte und Facilitator.
Ein gutes Verhältnis zwischen Ärztin oder Arzt und Patientin oder Patient ist entscheidend für den Behandlungserfolg – und doch kommt es oft zu Missverständnissen. Fachsprache, Zeitdruck und Unsicherheit erschweren das Gespräch auf beiden Seiten. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Die Kommunikation zwischen Arzt oder Ärztin und Patient oder Patientin beeinflusst den Therapieverlauf und das Wohlbefinden. Aber oft stehts nicht zum besten um den Austausch zwischen den beiden Seiten. Grund können Zeitdruck, sprachliche Verständigungsprobleme oder ungleiche Machtverhältnisse sein. Wie kann Kommunikation in der Medizin besser gelingen? Was erwarten Patientinnen und Patienten von ihren Ärztinnen und Ärzten ?Wie gut darf oder soll eine persönliche Beziehung sein? Und was können Betroffene selbst tun, um im Gespräch verstanden zu werden und informierte Entscheidungen zu treffen? «Treffpunkt»-Gast ist Psychologin Annina HessCabalzar, die sich seit vielen Jahren mit dem ArztPatientenVerhältnis beschäftigt. Gemeinsam sprechen wir über Nähe und Distanz, Eigenverantwortung, Zweitmeinungen – und darüber, wie Vertrauen im medizinischen Alltag entsteht.
WegeBedarf - Der BestBuddyPodcast für Deine persönliche unternehmerische Freiheit
In dieser Folge UNTERNEHMERRESET spreche ich mit Achim Maisenbacher, Gründer von www.memomeister.com, darüber, was Unternehmer von Handwerkern lernen können. Handwerker müssen täglich Höchstleistungen bringen: komplexe Projekte managen, Kunden zufriedenstellen, Mitarbeiter führen, Material und Bürokratie im Griff haben – und das alles oft unter enormem Zeitdruck. Genau diese Erfahrungen sind ein Schatz, von dem alle Unternehmer profitieren können. Unter anderem reden wir darüber welche Organisationsprinzipien aus dem Handwerk sich 1:1 auf andere Branchen übertragen lassen, warum Digitalisierung auch in „traditionellen" Branchen plötzlich einfach sein kann und wo Handwerker Unternehmern voraus sind – und wo sie Nachholbedarf haben.
Von Wahlabenden bis zum Blick hinter Gefängnismauern, von spontanen Terminen bis zum eigenen großen Digitalprojekt: Das Volontariat im Journalismus bietet vielfältige Möglichkeiten – und stellt einen immer wieder vor neue Herausforderungen. In dieser Folge spricht Volontärin Laura Loch mit Rebecca Herber und Josephine Walther über prägende Erlebnisse im Volontariat, den Umgang mit Zeitdruck und darüber, wie man eigene Themen findet und umsetzt. Es geht um persönliche Einblicke, konkrete Erfahrungen aus dem Redaktionsalltag – und darum, welche Fähigkeiten es braucht, um im Journalismus anzukommen. R(h)einhören lohnt sich! Artikel und Podcasts zur Folge: https://www.allgemeine-zeitung.de/panorama/leben-und-wissen/volontariat-journalist-werden-in-24-monaten-5349544 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/hessen/ein-gesicht-aus-silikon-fuer-ein-normales-leben-5382019 https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/hessen/von-vertreibung-und-ankommen-eine-sudetendeutsche-erzaehlt-5383743 https://wir-heimatvertriebenen.podigee.io/ Ein Angebot der VRM.
Im Podcast sprechen wir über Teil 1 des Münchener Tatorts „Unvergänglich“, in dem Batic und Leitmayr kurz vor ihrer Pension einen brutalen Mordfall an einer Frau aus Slowenien aufklären sollen. Ein ehemaliger Polizist erklärt, was an der Handlung realistisch ist und wo die Serie mit Dramaturgie und Zeitdruck übertrieben hat – und ordnet den Abschluss dieser ersten Doppelfolge ein.
Okay Leute, uns bleibt nicht viel Zeit, darum volle Konzentration! Wir sprechen heute über Zeitdruck in Spielen. Über Zeitlimits, über Checkpoints mit Timer über Selbstzerstörungs-Countdowns, über Zeitschleifen und über den Mond in The Legend of Zelda: Majora's Mask. Und wir sprechen darüber, was solche Zeitlimits mit und, dem Spieler, machen. Und Sebastian arbeitet hier auch gleich sein persönliches Trauma mit diesem Spielelement auf, empathisch und informiert begleitet durch Géraldine, die dem Zeitdruck aus der Gamedesign-Perspektive einiges abgewinnen kann. Und jetzt schnell, drückt die Play-Taste! Uns bleiben nur 100 Minuten! Viel Spaß bei dieser Sendung! Jetzt Abonnent werden: https://www.gamespodcast.de Timecodes: 00:00:00 - Einleitung 00:01:48 - Exkurs zum Thema Stress 00:14:05 - Zwischen Shenmue und Fallout 4: Wie konkret darf Zeit sein? 00:43:46 - Dead Rising, Dragon's Dogma 2, Death Stranding 2 00:51:32 - Pentiment, The Forgotten City, Majora's Mask, Deathloop und Blue Prince 01:39:22 - Fazit In dieser Folge zu hören: Sebastian Stange & Géraldine Hohmann
Paris allein, ein bisschen Tagträumen (Modelkarriere noch möglich), viel Spazieren ohne Kopfhörer und die Erkenntnis: Ich bin ein Hotelboy.Davor: 24 Stunden München im Influencer-Stress, Content unter Zeitdruck und ein kleiner Reality-Check zu Werbung und neuen Follower:innen.Außerdem: ein leicht unheimliches Liza-Minnelli-KI-Hörbuch, mein persönlicher Social-Media-Overload und zum Schluss ein ernster Teil über den Vorfall mit meiner Nichte in Wien und die Reaktionen darauf.Eine Folge zwischen Overdrive und Entschleunigung.
In der 356. Episode von Irgendwas mit Recht spricht Marc mit Mirjam Meyer. Sie ist Rechtsanwältin im Bereich Private Equity bei Kirkland und Ellis in Frankfurt. Mirjam berichtet von ihrem frühen Entschluss Jura zu studieren und ihrem Weg über Freiburg nach Frankfurt. Die beiden reden über die Besonderheiten von Private Equity im Vergleich zu klassischem M&A oder Restrukturierungen. Sie gibt spannende Einblicke in einen intensiven Deal und die Bedeutung von Teamarbeit unter Zeitdruck. Warum ist Neugierde für den Berufseinstieg in einer Großkanzlei so entscheidend? Wie funktioniert die standortübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Kanzlei konkret? Welche Anforderungen stellt die Beratung von Finanzinvestoren an junge Talente? Wie lässt sich eine moderne Arbeitsatmosphäre mit den hohen Ansprüchen einer Transaktionskanzlei vereinbaren? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhaltet Ihr in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Der zweite Teil unseres Einbürgerungstest-Experiments: Manuel beantwortet die restlichen 21 von 33 Fragen – diesmal unter Zeitdruck. Es geht um Bürgermeister und Briefwahl, Judikative und Grundgesetz, Nationalsozialismus und die Wende, aber auch um Nachtruhe und Diskriminierung. Zum Schluss fragen wir uns: Wie sinnvoll ist dieser Test wirklich? Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsor Lingoda: Learn at your own pace with small classes, live teachers, and a flexible schedule. Sign up before April 15, 2026 and use our code EASY2026 to save up to 40% on Lingoda Flex: https://try.lingoda.com/Easy_Lingoda Intro Alles, was du über Geburtstage in Deutschland wissen musst (Super Easy German 222) Thema der Woche: Manuel macht den Einbürgerungstest (Teil 2) Einbürgerungstest - Fragenkatalog zur Testvorbereitung (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) Manuel bei "Wer wird Millionär?" (Easy German Podcast 34) Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Die Ermittler stehen unter Zeitdruck, denn die Verdächtigen scheinen Fremde auf der Durchreise zu sein…
Spielmacher - Der EM-Talk mit Sebastian Hellmann und 360Media
Normalerweise dreht sich bei Spielmacher alles um Fußball – um Leidenschaft, Teamgeist und die Geschichten hinter dem Spiel. Doch manchmal lohnt sich der Blick über die Seitenlinie hinaus. In unseren Special-Folgen sprechen wir mit Menschen, die gestalten, Verantwortung übernehmen und neugierig bleiben. In dieser Folge ist Paul Ronzheimer zu Gast – Journalist, Kriegs- und Krisenreporter, stellvertretender Chefredakteur bei Bild. Einer, der von den Brennpunkten der Welt berichtet – und dessen Weg an einem Fußballplatz in Ostfriesland begann. Heute interviewt Paul die mächtigsten Menschen der Welt. Seine Karriere begann jedoch als junger Reporter bei Kickers Emden am Spielfeldrand. Er vergab Noten, obwohl er gar nicht so viel Ahnung hatte, und füllte täglich eine Seite über die dritte Liga. „Gar nicht so leicht, über Fußball zu berichten“, sagt er rückblickend. In einem interessanten Gespräch mit Sebastian Hellmann geht es um diese Anfänge, um Vereinsleben und um die Kunst des Fragens – aber auch um die berühmten „Maulwürfe“ im Fußball und darum, wie Reporter seit jeher um Informationen ringen. Außerdem verrät er, warum der Zauber eines gelungenen Podcast immer beim Zuhörer beginnt. Hellmann und Ronzheimer reden über Live-Journalismus unter Zeitdruck, Kritik und Shitstorms – aber auch über seine Zeit im männerdominierten Fußballumfeld, darüber, warum Themen wie Homosexualität im Profifußball bis heute selten offen diskutiert werden und warum Ronzheimer sein Jubel bei der Bambi-Verleihung nachträglich ein bisschen unangenehm ist. „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten“ ist eine Gemeinschafts-Produktion von 360Media und der Podcastbande. Neue Folgen alle 14 Tage donnerstags, überall, wo es Podcasts gibt. Wer es auch sehen will: Als Video-Podcast erscheint „SPIELMACHER - Fußball von allen Seiten" in gekürzter Form bei Sky Sport News und auf YouTube.
Eine Naturkatastrophe, hunderte Vermisste, viele Tote. Nach der Flut im Ahrtal im Juli 2021 wird Kriminalhauptkommissar Uwe vom Landeskriminalamt Mainz in die Leichensammelstelle entsandt. Normalerweise erstellt er Phantombilder von Tatverdächtigen. Im Ahrtal rekonstruiert er die Gesichter von Verstorbenen, damit Angehörige sie identifizieren können, ohne mit den harten Bildern des Todes konfrontiert zu werden. Fünf Tage lang arbeitet er im Hangar auf dem Flugplatz Bad Neuenahr-Ahrweiler, unter Zeitdruck und inmitten einer improvisierten Einsatzstruktur. Er entwickelt einen klaren Ablauf, um professionell und würdevoll zu arbeiten. Doch Wochen später zeigen sich die Folgen: Flashbacks, Panikattacken, Schlaflosigkeit, schließlich die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung. Der Psychotherapeut und Trauma-Experte Knut Latscha ordnet ein,welche Warnsignale es dafür gibt und warum und wie extreme Einsätze nachwirken. Eine Folge über eine wenig sichtbare Seite der Polizeiarbeit und über die Frage, was Extremsituationen mit denen machen, die helfen. Unser Podcast-Tipp: „Versuchslabor Kinderheim“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/dlf-doku-serien/urn:ard:show:007b772dd3c1292e/
„Digitale Verteidigung“ ist nicht nur eine Frage technischer Leistungsfähigkeit: Können politische Entscheidungsstrukturen mit der Geschwindigkeit der Systeme mithalten? Die eigentliche Herausforderung lautet: Digitale Verteidigungsfähigkeit darf nicht zur unbeabsichtigten Eskalationsmaschine werden. Und: Wer zieht im Ernstfall die Bremse? Von Günther Burbach. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Es ist 03:17 Uhr. InWeiterlesen
Nach dem US-Zollurteil steht das Handelsabkommen der EU mit Washington auf der Kippe. Die Europäer ringen um eine gemeinsame Haltung – vor allem Friedrich Merz steht dabei unter Zeitdruck.
In dieser Folge spricht Safety-Talk-Host Martin Schenkemeyer mit Fabian über einen Moment, den kein Pilot erleben möchte: eine Landung, bei der die Piste am Ende einfach nicht mehr ausreicht. Fabian schildert offen, wie er als frischgebackener PPL-Pilot in eine ungewohnte Stresssituation geriet, welche Fehlerketten dazu führten – und welche Lehren er daraus für die Zukunft gezogen hat. Gemeinsam analysieren wir, wie Zeitdruck, Selbstvertrauen und äußere Einflüsse das Handeln im Cockpit beeinflussen. Wir beleuchten die Bedeutung einer offenen Fehlerkultur im Verein und sprechen über die psychologischen und praktischen Folgen solcher Zwischenfälle. Hör rein, wenn du wissen willst, wie informierte Entscheidungen und das richtige Mindset zur Flugsicherheit beitragen können. Happy Landings – und vielleicht ein paar Minuten später, aber dafür sicher am Ziel! Diese Ausgabe des Safety Talk wird präsentiert von FLARM - dem praktischen Kollisionswarnsystem. Mehr unter www.flarm.com.
Kennst du das Gefühl, dass dich der Druck von allen Seiten zusammendrückt – Meetings, To-dos, Menschen, Erwartungen? In dieser Episode erzählt Christoph dir von einer extrem stressigen Phase (2016), in der ihm eine überraschende Metapher geholfen hat: James Cameron im Marianengraben.Dort unten überlebt man nur mit einer Kapsel, die den tödlichen Wasserdruck draußen hält. Und genau das ist auch die Lösung für Unternehmer:innen, Führungskräfte und alle, die mentalen Druck erleben: Baue dir deine mentale “Kapsel”– einen klaren, geschützten Raum für Fokus, Strategie und echtes Denken.
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