Podcasts about Branche

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    Tasty MTG
    TSTY081: Artist-Interview mit Pauline Voß

    Tasty MTG

    Play Episode Listen Later Jun 14, 2026 72:27 Transcription Available


    Endlich! Lang ist's her, dass wir hier eine*n Künstler*in zu Gast hatten, um über Magic-Art zu sprechen. Doch jetzt ist es soweit: Wir begrüßen Pauline Voß, die uns berichtet, wie sie zum Illustrieren gekommen ist und wie ihr Weg zu Magic war. Wir sprechen über künstlerische Berufswege in Deutschland, Empowerment in der Branche und was KI für die Zukunft dieses Berufs bedeutet. Und natürlich auch ganz viel über Magic-Karten. Hört rein und freut Euch auf eine spannende Folge!

    eMobility Insights - der Podcast von electrive
    Welche Ladeinfrastruktur braucht eine Flotte wirklich?

    eMobility Insights - der Podcast von electrive

    Play Episode Listen Later Jun 14, 2026


    Warum ist die stärkste Ladelösung oft nicht die beste? Derzeit reden alle über das Megawatt Charging. In dieser Episode spricht Stefan Richter, CEO von KEBA Energy Automation, im Vorfeld der Power2Drive Europe über die Realität elektrischer Flotten, die Herausforderungen bei der Planung zukunftssicherer Ladeinfrastruktur und die Veränderungen im Markt. Im Zentrum steht die Frage: Was brauchen Betreiber von Flotten wirklich? Während auf Messen und in Fachmedien (auch bei electrive) häufig immer neue Leistungsrekorde im Mittelpunkt stehen, sieht der Alltag vieler Unternehmen deutlich differenzierter aus. Entscheidend sind nicht nur Leistungsspitzen, sondern die Frage, wie Ladeinfrastruktur zum tatsächlichen Einsatzprofil einer Flotte passt. Das gilt für elektrische Autos, Transporter, Busse und Lkw gleichermaßen. Stefan Richter bringt es auf den Punkt: „Es ist nicht immer die volle Ladeleistung, es ist das Thema Verfügbarkeit und eigentlich wirklich zu analysieren, was brauche ich für meine Flotte.“ Im Gespräch geht es um die Herausforderungen von Pkw-, Transporter- und Lkw-Flotten. Aber auch um Skalierbarkeit, Standortplanung und die Frage, warum Unternehmen bereits bei der Planung weiterdenken müssen als bis zur ersten Ausbaustufe. Richter erläutert im Gespräch mit electrive-Chefredakteur Peter Schwierz, weshalb KEBA heute auf ein vollständiges AC- und DC-Portfolio setzt und warum Service, Interoperabilität und offene Systeme zunehmend zu entscheidenden Faktoren werden. Besonders spannend: Der Markt für Ladeinfrastruktur befindet sich aktuell mitten in einer Konsolidierungsphase. Betreiber verschwinden, Geschäftsmodelle verändern sich und viele Unternehmen fragen sich, wie sie Investitionen langfristig absichern können. Dazu sagt Richter: „Wir verfolgen hier ganz klar den Ansatz Interoperabilität. Die Hardware muss möglichst mit allen Backends, mit allen CPOs und mit allen MSP-Lösungen funktionieren.“ Darüber hinaus wirft die Folge einen Blick auf die Power2Drive Europe in München. KEBA stellt dort seine neue DC-Generation vor, zeigt aber auch neue Satelliten- und Compact-Charger-Konzepte und präsentiert KI-gestützte Funktionen zur Prävention von Kabeldiebstahl. Außerdem blickt Stefan Richter in die Glaskugel: Wird die Branche in fünf Jahren noch über Ladeabbrüche, Kartenprobleme oder fehlende Kompatibilität sprechen? Der KEBA-Chef ist optimistisch: „Ich glaube, wir werden über das Thema Zuverlässigkeit nicht mehr reden.“ Eine Episode über die Zukunft der Ladeinfrastruktur, die zunehmende Professionalisierung elektrischer Flotten und die Frage, warum die beste Lösung oft nicht die mit der höchsten Ladeleistung ist.

    OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News
    Salzgitter-CEO über Rüstung, grünen Stahl & seine Aktie. OAWS-Deep-Dive.

    OHNE AKTIEN WIRD SCHWER - Tägliche Börsen-News

    Play Episode Listen Later Jun 13, 2026 61:40


    Aktien hören ist gut. Aktien kaufen ist besser. Bei unserem Partner Scalable Capital geht's unbegrenzt per Trading-Flatrate und auf der hauseigenen European Investor Exchange, die genau auf Privatanleger zugeschnitten ist. Alle weiteren Infos gibt's hier: scalable.capital/oaws. Stahl. Früher einer der relevantesten Wirtschaftssektoren überhaupt. Heute fliegt der Bereich meistens unterm Radar. Aber es passiert viel: Autonachfrage sinkt. Rüstungsnachfrage steigt. Billiger Stahl kommt aus China. Grüner Stahl kommt aus Europa. Wie steht die Branche da? Wie sehen die Margen von einem Stahlproduzenten aus? Was genau verkauft ein Stahlkonzern? Genau solche Fragen haben wir mit Gunnar Groebler diskutiert - dem CEO von Salzgitter (WKN: 620200). Freuen uns über Feedback! Diesen Podcast vom 13.06.2026, 3:00 Uhr stellt dir die Podstars GmbH (Noah Leidinger) zur Verfügung. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

    Moove
    5 CEOs bei Best Cars: So stehen die Autobosse zur Antriebswende

    Moove

    Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 41:51 Transcription Available


    Zur Preisverleihung für die Sieger von Best Cars, der großen Leserwahl von auto motor und sport, kamen die Chefs der deutschen Hersteller. Birgit Priemer befragte Sie alle gemeinsam live on stage zu den Herausforderungen der Branche, dem Standort Deutschland und ob sie wirklich fest zur Elektromobilität als Zukunftsantrieb stehen – kurz: Zur Lage der Autonation. Patrick Lang und Gerd Stegmaier lassen ihre Aussagen Revue passieren und kommentieren sie.

    SWR2 Kultur Info
    Lauter Hass - Antisemitismus als popkulturelles Ereignis

    SWR2 Kultur Info

    Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 6:39


    Antisemitische Parolen in der Popmusik – leider kein Einzelfall. Ein Beispiel ist Xavier Naidoo, der mehrfach antijüdische Verschwörungstheorien verbreitet hat, oder auch Roger Waters, Mitbegründer der Gruppe Pink Floyd, der auf Konzerten offen israelfeindliche Parolen verkündet hat. Und es gibt noch mehr Beispiele. Das Festival About Pop, an dem auch SWR Kultur beteiligt ist, beginnt heute in Stuttgart und untersucht dieses Phänomen. Mit Konzerten, aber auch mit Diskussionen und Vorträgen. Die Politikwissenschaftlerin Maria Kanitz hat zusammen mit dem Sozialwissenschaftler Lukas Geck bereits zwei Bücher zu dem Thema geschrieben. Antisemitismus in der Popkultur ist kein Randphänomen Kanitz sagt. „Spätestens seit dem 7. Oktober hat sich eine Radikalisierung bei bestimmten Künstlerinnen und Künstlern gezeigt. Die Boykotte sind stärker und massiver geworden.“ Auch Drohungen seien stärker geworden und einige jüdische Künstlerinnen und Künstler hätten die Branche sogar verlassen. Sensibilisierung durch Workshops Kanitz fordert, die Aufmerksamkeit stärker auf die verschiedenen Formen von Antisemitismus zu richten, zum Beispiel durch Schulungen und Workshops für Festival und Konzertveranstalter. „Viele sind im Moment einfach hilflos und in einer Art Schockstarre, weil sie diese Narrative nicht verbreiten wollen, aber wie geht man damit um?“, sagt Kanitz. Man dürfe nicht alles unter Kunstfreiheit subsumieren, sondern es müssten klare Grenzen definiert werden.

    t3n Podcast – Das wöchentliche Update für digitale Pioniere
    Was hilft gegen den AI-Slop bei Linkedin?

    t3n Podcast – Das wöchentliche Update für digitale Pioniere

    Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 33:05 Transcription Available


    Oberflächliches Geschwafel statt Expertenwissen: Die Inhalte auf der Plattform stören Nutzer:innen mitunter. Der AI-Slop macht außerdem vor dem Business-Netzwerk keinen Halt. Das merkt auch Britta Behrens. Für die Linkedin-Beraterin ist die Plattform noch immer wichtig, um sich in seiner Branche zu positionieren und neue Karrierechancen zu entdecken. Im Gespräch mit Host Stella-Sophie Wojtczak gibt sie Tipps wie der Aufbau des eigenen, sinnvollen Netzwerks gelingt, was gegen AI-Content zu tun ist und teilt, wann sie selbst Linkedin verlassen würde. _Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du [hier](https://linktr.ee/t3npodcast)_.

    auto motor und sport Podcasts
    5 CEOs bei Best Cars: So stehen die Autobosse zur Antriebswende

    auto motor und sport Podcasts

    Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 41:51 Transcription Available


    Zur Preisverleihung für die Sieger von Best Cars, der großen Leserwahl von auto motor und sport, kamen die Chefs der deutschen Hersteller. Birgit Priemer befragte Sie alle gemeinsam live on stage zu den Herausforderungen der Branche, dem Standort Deutschland und ob sie wirklich fest zur Elektromobilität als Zukunftsantrieb stehen – kurz: Zur Lage der Autonation. Patrick Lang und Gerd Stegmaier lassen ihre Aussagen Revue passieren und kommentieren sie.

    Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie
    Der RETTER #3: Zwischen Genuss und Absturz

    Rolling Pin Talks - Der Podcast über Helden aus Gastronomie und Hotellerie

    Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 17:07 Transcription Available


    Alkohol ist in der Gastro allgegenwärtig. Genau das macht das Thema so heikel. In Folge 3 von Der Retter spricht Gerhard Retter über eine Seite der Branche, über die viel getuschelt und viel zu selten offen gesprochen wird: über Alkohol, Abhängigkeit, Verharmlosung und den schmalen Grat zwischen Genuss und Kontrollverlust. Retter erzählt von Erfahrungen aus dem Gastro-Alltag, von Ritualen, die sich einschleichen, von Grenzüberschreitungen, die lange harmlos wirken, und von einem Umfeld, in dem Alkohol fast immer verfügbar ist. Es geht um Verantwortung sich selbst gegenüber, um Rücksicht auf Kollegen, Freunde und Familie – und um die unbequeme Frage, wann aus Leidenschaft ein Problem wird. Eine Folge, die nicht moralisieren will und gerade deshalb trifft. Direkt, persönlich und mit ordentlich Reibung – so wie Der Retter sein soll.

    Makler und Vermittler Podcast
    #340 Warum Vermittler das Narrativ nicht den Kritikern überlassen sollten

    Makler und Vermittler Podcast

    Play Episode Listen Later Jun 12, 2026 33:02 Transcription Available


    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Makler und Vermittler Podcasts! In dieser Episode treffen sich Bastian Kunkel und Torsten zum wiederholten Male, um einen offenen Branchen-Talk zu starten. Ausgelöst durch einen aktuellen LinkedIn-Post von Bastian Kunkel, diskutieren die beiden kontrovers über das dominante Narrativ rund um Kosten bei der Altersvorsorge, den Einfluss von Medien und Branchengegnern sowie die fehlende Gegenpräsenz der Versicherungsbranche in öffentlichen Debatten. Gemeinsam analysieren sie, warum Vermittler und Versicherer oft unterrepräsentiert sind und wie ein konstruktives Gegengewicht in der öffentlichen Wahrnehmung geschaffen werden könnte, unter anderem mit mehr Transparenz, Fakten und echten Fallbeispielen. Persönliche Erfahrungen, Anekdoten und kritische Selbstreflexion sorgen für einen authentischen Einblick in den Alltag von Vermittlern und verdeutlichen die gesellschaftliche Verantwortung der Branche. Freut euch auf einen ehrlichen, spannenden und durchaus therapeutischen Austausch, der nicht nur Insider, sondern auch junge Kolleginnen und Kollegen sowie Branchenneulinge abholt.

    DIE COACHING-REVOLUTION mit Andreas Baulig & Markus Baulig: Online-Marketing | Business | Coaching | Consulting | Motivation

    Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch: www.andreasbaulig.de/termin In dieser Folge von Die Coaching-Revolution spricht Andreas Baulig über eine Eigenschaft, die viele Coaches, Berater, Agenturen und Experten zunächst für eine Stärke halten – die sie langfristig aber ausbremst. Warum geraten manche Unternehmer ständig in Situationen, in denen sie zu viel geben, zu wenig verlangen und sich dabei selbst im Weg stehen? Und weshalb führt genau dieses Verhalten oft dazu, dass Wachstum, Gewinn und unternehmerische Freiheit ausbleiben? Du erfährst, warum viele Selbstständige unbewusst ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen, welche Denkfehler dahinterstecken und weshalb echter Erfolg oft mit einer unbequemen Entscheidung beginnt. Eine Folge über Selbstwert, Grenzen, Unternehmertum – und die Erkenntnis, warum du erst dir selbst helfen musst, bevor du anderen wirklich helfen kannst. Andreas Baulig & Markus Baulig zeigen dir, wie du dich als einer DER Nr.1 Experten in deiner Branche positionieren kannst und hohe Preise ab 2.000 Euro (und mehr) für deine Angebote & Dienstleistungen abrufen kannst. Als Coaches, Berater und Experten automatisiert Kunden im Internet gewinnen. Wie du Online Marketing nutzen kannst, um deine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen.

    Die Wirtschaftsdoku | Inforadio
    Weltkongress zur Gebäudebegrünung in Berlin

    Die Wirtschaftsdoku | Inforadio

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 2:43


    Wenn neue Gebäude geplant und gebaut werden, werden immer öfter auch Pflanzen direkt mit ins Konzept integriert. Die Gebäude-Begrünungs-Branche trifft sich derzeit in Berlin zum Weltkongress. Von Kendrick Heinz

    Gestatten Sie?!
    Warum gute Werbung dumm aber intelligent sein muss mit Michael Maier (#147)

    Gestatten Sie?!

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 63:15


    Diese Woche spreche ich mit Kreativdirektor Michael Maier darüber, warum Mut in der Werbung gerade jetzt das Entscheidende ist. Michael erzählt, was echten Mut in der Kreativarbeit ausmacht, warum er in der Branche immer seltener wird und was eine Idee braucht, um wirklich zu überraschen.Wir sprechen über die Formel hinter guter Werbung, was Michael damit meint, wenn er sagt, eine Idee muss dumm aber intelligent sein und wie KI den kreativen Prozess verändert ohne ihn zu ersetzen. Außerdem geht es um die Herausforderungen der Teamführung als Kreativdirektor, die Balance zwischen kreativer Freiheit und Kundenanforderungen und darum, warum langfristige Beziehungen oft mehr zählen als die beste Kampagne.Infos zu Michael findet ihr auf Instagram unter ⁠⁠@maiemi_ und die Agentur, in der Michael arbeitet @wiennord.serviceplanFür Feedback, Wünsche oder Anderes findet ihr mich auf Instagram unter: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠@ulrichaydt⁠ oder ⁠⁠⁠⁠⁠@gestatten.sie⁠⁠⁠⁠⁠ oder auf meiner Website: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠www.ulrichaydt.com⁠⁠⁠⁠⁠⁠Danke an Mala für das Podcast-Cover (⁠⁠⁠@mala.kolumna⁠⁠⁠) und Belinda für das Produzieren des Jingles (⁠⁠⁠⁠⁠@Belinda Thaler⁠⁠⁠⁠⁠)Diese Folge wird unterstützt durch die Landesinnung Wien der Berufsfotografie.

    Diggytalk
    Charles Rettinghaus: Stimme von Jean Claude Van Damme, Jamie Foxx. | Diggytalk #127

    Diggytalk

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 44:06


    Für die aktuelle Diggytalk Folge haben wir einen absoluten Hochkaräter der deutschen Medienlandschaft vor dem Mikrofon. Er ist die deutsche Stimme von Weltstars wie Robert Downey Jr., Jamie Foxx, Jean-Claude Van Damme und Matt Dillon. Jeder von euch hat seine markante, charakterstarke Stimme garantiert schon hunderte Male im Kino oder auf der heimischen Couch gehört, doch morgen blicken wir gemeinsam mit ihm hinter das Mikrofon. In einem fesselnden Interview nimmt uns Charles Rettinghaus mit in die faszinierende, oft unsichtbare Welt der Synchronbranche und beweist dabei nicht nur absolute Professionalität, sondern auch eine wunderbare, sympathische Nahbarkeit.Gemeinsam tauchen wir ein in ein Business, das so viel mehr abverlangt als das bloße Ablesen von Texten in einer Studio-Kabine. Charles erzählt mit viel Humor und ehrlicher Offenheit, wie es sich anfühlt, Schauspiellegenden über Jahrzehnte hinweg filmisch zu begleiten und die tiefen Emotionen eines Hollywood-Blockbusters perfekt einzufangen. Dabei sprechen wir jedoch nicht nur über die glanzvollen Momente der Vergangenheit, sondern richten den Blick auch auf die Zukunft der Branche. Ein großes Thema des Talks ist der unaufhaltsame Einzug der Künstlichen Intelligenz in die Film- und Hörspielwelt. Charles teilt dazu seine ungeschönte Meinung, beleuchtet die aktuellen Herausforderungen sowie Gefahren für seinen Berufsstand und erklärt, warum die menschliche Seele in einer Stimme niemals ganz ersetzt werden kann.Darüber hinaus beleuchten wir seine Vielseitigkeit, denn er ist längst nicht nur Synchronsprecher, sondern auch ein begnadeter Schauspieler und leidenschaftlicher Hörspielautor. Dieses Gespräch steckt voller packender Insider-Storys, tiefgründiger Gedanken und echter Gänsehaut-Momente, die man als Film- und Medienfan einfach gehört haben muss. Schnappt euch direkt eure Kopfhörer, wenn die neue Folge von Diggytalk auf Spotify, Apple Podcasts und allen bekannten Plattformen online geht, und lasst euch von dieser legendären Stimme begeistern. Wir sind wahnsinnig gespannt auf euer Feedback – schreibt uns nach dem Hören unbedingt in die Kommentare, welche Rolle von Charles euch über die Jahre am meisten geprägt hat!Viel Freude beim Zuhören – und folgt uns auf Instagram (@diggytalk) für exklusive Einblicke aus den Bereichen Hörspiel, Synchron und Film.Impressum: www.diggytalk.de/impressum.htmlBild © Carsten Sander© 2026 Diggytalk – eingetragene Marke von Dominik Grote Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Fondsgedanken
    Hinter den Kulissen der Altersvorsorgereform

    Fondsgedanken

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2026 58:03


    Lassen Sie sich von Björn Deyer, Leiter der Abteilung Altersvorsorge der DWS, und Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des deutschen Fondsverbands BVI, erklären, warum sie die Altersvorsorgereform begrüßen und weshalb es auf den letzten Metern des Gesetzgebungsverfahrens noch zu Änderungen kam. Wir sprechen über die Gewinner und Verlierer der Reform, die Reaktionen aus der Branche, mögliche Wettbewerbsverzerrungen durch das Angebot eines „öffentlichen Trägers“ und wagen einen Blick in die Zukunft. Was ist zu erwarten? Und was darf jetzt auf keinen Fall passieren?

    Mad House
    Chloe La Branche | Episode 117

    Mad House

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 58:44


    Chloe La Branche can cry on command, and that's not all she can do - she also likes to jump off stuff, preferably into bodies of water! Chloe returns to the Mad House this week as we continue our summer theme, but she and Maddy also discuss getting bullied, germaphobes, restraining orders from Paris Hilton's nightclub, and more!!! Follow Maddy:https://www.youtube.com/@maddysmithcomedyhttps://www.instagram.com/somaddysmith/?hl=enhttps://www.tiktok.com/@somaddysmithhttps://maddysmithcomedy.com/Follow Chloe:https://www.instagram.com/chloelabranche/?hl=enhttps://www.youtube.com/@chloelabrancheSubscribe/follow the Mad House Podcast:https://www.youtube.com/@madhouse_podcasthttps://www.instagram.com/mad_house_podcast/All tour dates: https://punchup.live/maddysmith/ticketsWant more ad-free and uncensored Mad House?!Go to https://gasdigital.com/ to subscribe!Use promo code MAD to save big on your membership :)Get early access to our weekly episodes on Tuesdays, along with EXCLUSIVE episodes on Thursdays.UPCOMING STAND UP DATES:6/11 NEW YORK, NY7/15-7/19 MONTREAL, QUEBEC7/30 NEW YORK, NYSee Privacy Policy at https://art19.com/privacy and California Privacy Notice at https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info.

    GameStar Podcast
    Dafür hat sich das Summer Game Fest gelohnt | mit Gronkh, PhunkRoyal und Maurice

    GameStar Podcast

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 82:51 Transcription Available


    Lea, Gronkh, Maurice und Phunk sprechen über die fantastischen Trailer-Highlights des Wochenendes und blicken mit einer Mischung aus Vorfreude und leichter Panik auf einen unfassbar starken Gaming-Herbst. Ob und wie wir diese geballte Flut an Meisterwerken auf einmal bewältigen können, welche Spieleankündigungen uns wirklich überzeugt haben und warum die ganze Branche plötzlich vor GTA flüchtet, klären wir in diesem Talk! Alle Links zum GameStar Podcast und unseren Werbepartnern: https://linktr.ee/gamestarpodcast

    SRF Börse
    Börse vom 10.06.2026

    SRF Börse

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 2:49


    Die Schweizer Asset-Manager verwalten so viel Geld wie noch nie: Das Vermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent. Laut Branchenvertreter Adrian Sc hatzmann trugen vor allem die positiven Finanzmärkte dazu bei. Weiteres Wachstumspotenzial sieht die Branche etwa bei Privatmarkt-Anlagen. SMI +0.8 %

    Brettspiel-Podcast.de
    Folge 142 - Co-Host Interview Teil 1 - Björn interviewed Steffi

    Brettspiel-Podcast.de

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 24:59


    Björn hat einen Fragenkatalog vorbereitet und löchert Steffi mit Fragen, damit Ihr wisst mit wem Ihr es denn hier überhaupt zu tun habt. | 0:08 | Einführung in den Brettspiel-Podcast | | 1:39 | Steffis Brettspiel-Hintergrund und erste Erinnerungen | | 4:11 | Der Einstieg ins Hobby | | 5:14 | Schnellfragerunde | | 5:48 | Die Entwicklung der Leidenschaft für Brettspiele | | 7:08 | Die Sammlung | | 8:51 | Regal-Organisation | | 10:08 | Spieleorganisation und persönliche Favoriten | | 11:44 | Spielegeschmack | | 14:06 | Warnsignale | | 15:17 | Spielmechaniken und persönliche Vorlieben | | 17:19 | Idealer Spieleabend | | 19:02 | Der Podcast und Steffis Motivation | | 21:43 | Abschlussfragen und Ausblick | Powered by Spieletastisch.de präsentieren wir Euch nun wieder regelmäßig spannendes aus der Welt der Brettspiele. Egal ob interessante Partien, Interviews und Einblicke in die Branche oder auch mal Spaßiges wie Quizfolgen und Specials. Hier seid Ihr immer ganz nah dabei. Unter https://linktr.ee/brettspielpodcast findet Ihr alle wichtigen Links egal ob Audio Podcast, Website/Blog, Discord und Social Media Kanäle. Folge direkt herunterladen

    Turn Tourismus Around
    #44: Motivation, Karriere, Unternehmen – so tickt die Gen–Z

    Turn Tourismus Around

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 50:54


    Der Fachkräftemangel ist real, doch die Diskussionen darüber greifen oft zu kurz. Die Gen Z bringt nicht einfach nur neue Forderungen, sondern ein völlig neues Verständnis von Karriere und Zusammenarbeit in den Tourismus. Doch wie wollen junge Menschen heute wirklich arbeiten, führen und wachsen?In dieser Folge von Turn Tourismus Around sprechen unsere Hosts Maren und Marvin mit Johanna Bartz und Ann-Kathrin Koop über ihre persönlichen Wege. Wir blicken auf das Spannungsfeld zwischen vielen Generationen im selben Betrieb und fragen kritisch: Wie werden junge Frauen* wirklich ernst genommen? Ein Deep Dive in die Motivation einer Generation, die den Tourismus nicht nur besetzt, sondern verändern will.(00:15) Begrüßung durch Maren & Marvin (01:30) Vorstellung der Gäst*innen: Johanna Bartz und Ann-Kathrin Koop (03:50) Klischees über die Generation Z (05:13) Warum haben sich Johanna und Ann-Kathrin für diese Branche entschieden? (08:50) Was mögt ihr an der Touristik und was nervt euch manchmal? (11:27) Was muss ein Job mitbringen, damit das Modell für die Gen Z passt? (13:45) Wie gut leben die Unternehmen die Werte dieser Generation? (14:45) Arbeitet die Gen Z wirklich so wenig? Woher kommt die Annahme und was steckt dahinter? (23:30) Zahlen vs. Wahrnehmung? (28:00) Feedbackkultur (31:30) Praxisbeispiele aus der Branche: Wo läuft es richtig gut? (34:52) Mehrere Generationen im Unternehmen: Wie kann man besser aufeinander zugehen?(41:40) Was sollten Unternehmen konkret tun, um attraktiv für die Gen Z zu werden? (45:30) In einem Satz: Was kann die Branche von der Gen Z lernen? (47:25) Was begeistert Marvin und Maren im Gespräch mit der Gen Z?Gäst*innen: Johanna Bartz und Ann-Kathrin KoopHier findest du mehr über uns:

    Was mit Reisen
    Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen

    Was mit Reisen

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 17:25


    Es gibt Momente im Berufsleben eines Reisejournalisten, da schaut man auf den Stapel neuer Bücher, Pressemappen und wohlmeinender Branchenliteratur und spürt, wie die innere Gangway langsam hochgezogen wird… Besonders zuverlässig passiert das bei Kreuzfahrtbüchern. Denn seien wir ehrlich: Die Welt ist nicht arm an Berichten über schwimmende Ferienanlagen, an hymnischen Beschreibungen von Sonnenuntergängen über dem Lido-Deck oder an literarisch ambitionierten Schilderungen jener existenziellen Grenzerfahrung, die darin besteht, am Seetag zwischen drei Buffets und zwei Shows wählen zu müssen. Meine Begeisterung war also überschaubar, als das nächste Manuskript über die große weite Welt auf See auf meinem Schreibtisch landete. Brauchen wir wirklich noch einen Reisebericht über „Abenteuer“ auf einem 6.000-Betten-Pott? Noch eine salzige Liebeserklärung an Balkonkabinen, Captains Dinner und das große Glück, morgens in einer anderen Destination aufzuwachen, während im Hintergrund die Klimaanlage summt und die Landstrom-Frage diskret über die Reling geworfen wird? Denn leider viel, was über Kreuzfahrten publiziert wird, ist ungefähr so gehaltvoll wie Instant-Milchreis in der Crew-Messe: süßlich, klebrig und ohne nennenswerten Nährwert für den kritischen Geist… Dann allerdings sah ich den Namen auf dem Cover: Christofer Knaak. Damit war das Interesse bei mir doch geweckt. Christofer ist, wie auch Franz Neumeier von Cruisetricks, keiner jener Autoren, die Kreuzfahrt vor allem als Kulisse für Selbstbegeisterung missverstehen. Er kennt die Branche. Er konsumiert sie nicht nur aus der Perspektive des Champagnerglases, sondern betrachtet sie mit journalistischem Handwerkszeug, historischem Bewusstsein und einem Blick für jene Details, die in PR-Texten gern hinter Adjektiven wie „einzigartig“, „exklusiv“ oder „unvergesslich“ versenkt werden. Sein neues Buch „Vorm Bug die Welt“ ist deshalb keine Broschüre im Hardcoverformat, sondern eine angenehm wache, kenntnisreiche und mitunter wunderbar entromantisierende Vermessung der Seereise. Seereise statt Bettenburg mit Schornstein Knaak interessiert sich nicht für die üblichen Rennstrecken des Massenmarkts, auf denen die Branche ihre Kapazitäten durchoptimiert wie ein Logistikunternehmen mit Showbühne. Sein Blick gilt der eigentlichen Seereise: kleineren Einheiten, besonderen Routen, Schiffen mit Charakter und Situationen, in denen das Meer nicht nur Hintergrundbild für Selfies ist, sondern tatsächlich eine Rolle spielt. Drei Stationen seines Buches zeigen sehr schön, worum es ihm geht. Da ist zunächst die Antarktis, bereist auf der *Sea Explorer*. Schon die Drake-Passage, jene berüchtigte Wasserstraße zwischen Südamerika und der Antarktischen Halbinsel, liefert die dramaturgische Fallhöhe gleich mit. Bei der Anreise zeigt sie sich als beinahe zahmer „Drake Lake“, auf der Rückfahrt dann als veritabler „Drake Shake“ mit acht Meter hohen Wellen und der freundlichen Einladung an die Passagiermägen, ihre bisherige Ordnung zu überdenken. Wer danach noch Energie, Mut oder eine leicht problematische Neigung zur Selbstprüfung besitzt, springt wie Knaak bei rund einem Grad Wassertemperatur ins Südpolarmeer. Sein Fazit ist ebenso schlicht wie richtig: Dort unten steht der Pinguin über dem Homo sapiens. Eine Erkenntnis, die man einigen Produktentwicklern der Branche gelegentlich auf die Tischvorlage drucken möchte. Ganz anders, aber nicht weniger aufschlussreich, ist die Passage über den schwedischen Göta Kanal an Bord der *MS Juno*, Baujahr 1874. Hier wird Luxus radikal neu definiert. Die Kabinen messen ungefähr 1,5 mal 2 Meter – ein Format, das heutigen Suite-Kunden vermutlich als begehbarer Kleiderschrank mit historischem Charme verkauft würde. Doch genau in dieser Reduktion liegt der Reiz. Kein schwimmendes Einkaufszentrum, keine Wasserpark-Architektur, keine LED-getränkte Erlebnisüberforderung. Stattdessen: Entschleunigung, Handwerk, Nähe zum Wasser. Um den historischen Rumpf in den engen Schleusen zu schützen, nutzt die Crew keine Plastikfender, sondern Birkenstämme. Manchmal ist Nachhaltigkeit eben keine Powerpoint-Folie, sondern ein Stück Holz. Und dann ist da noch die *Sea Cloud Spirit* vor den Kanaren: 138 Meter Schiff, 28 Segel, von Hand gesetzt. Während die Passagiere mit jener Mischung aus Andacht und leichter Ungläubigkeit nach oben blicken, arbeitet die Crew in schwindelerregender Höhe. Hier wird sichtbar, was in der Kreuzfahrtindustrie zunehmend selten geworden ist: maritimes Können, das nicht vollständig durch Hotelmanagement, Yield-Optimierung und Entertainmentdramaturgie ersetzt wurde. Mit Salzgehalt gegen Seemannskitsch Schon im Vorwort, das Knaak passend „Einschiffung“ nennt, macht er klar, dass er der Romantik nicht unbewaffnet begegnet. Er nimmt sich ein beliebtes Bild vor: die angebliche Nähe des Menschen zum Meer, weil Tränen und Ozean denselben Salzgehalt hätten. Ein hübscher Satz, bestens geeignet für Kalenderblätter, Taufreden und die sentimentalen Absätze in Kreuzfahrt-Katalogen. Nur leider falsch. Meerwasser enthält im Durchschnitt etwa 3,5 Prozent Salz. Eine menschliche Träne kommt auf rund 0,9 Prozent. Die Verbindung zwischen Mensch und Meer liegt also nicht in dieser poetischen Gleichung, sondern tiefer: in den Bausteinen unseres Körpers, in Natrium, Chlorid, Kalium und Calcium. Es ist typisch für dieses Buch, dass Knaak den Zauber nicht zerstört, sondern präzisiert. Er nimmt dem Meer nicht seine Faszination. Er befreit es nur vom schlechten Marketing. Für Touristiker ist genau das interessant. Denn die Branche steht seit Jahren vor der Frage, wie viel Mythos sie braucht – und wie viel Wirklichkeit sie erträgt. Kreuzfahrt lebt von Sehnsuchtsbildern, keine Frage. Aber eine Industrie, die weiter wachsen will, kann sich nicht dauerhaft in Sonnenuntergangslyrik einrichten, während Häfen über Overtourism klagen, Umweltverbände Messwerte vorlegen und die Crew unter Bedingungen arbeitet, die im Gästebereich kaum jemand sehen möchte. Versenker: Umwelt, Overtourism, Flaggenstaaten Der eigentliche Wert von „Vorm Bug die Welt“ liegt darin, dass Knaak genau diese Schattenseiten nicht ausblendet. In Kapiteln wie „Auf grünem Kurs“ und „Crew only“ verlässt er konsequent das Sonnendeck der Behauptungen und steigt hinab in die Maschinenräume der Realität. Cruise-Fachjournalist Christofer Knaak Er schreibt über Umweltaspekte, über die komplizierte Transformation einer Branche, die gern von Zukunft spricht, aber in der Gegenwart noch reichlich schwere Altlasten mitführt. Er thematisiert Overtourism, etwa in Venedig, wo die Kreuzfahrt jahrelang als besonders sichtbares Symbol für die Überforderung fragiler Stadträume stand. Und er blickt auf die ökonomischen und juristischen Konstruktionen hinter den Kulissen: Flaggenstaaten wie Bahamas oder Malta, steuerliche Optimierungen, Arbeitsregime, Verantwortlichkeiten, die sich je nach Bedarf erstaunlich elastisch anfühlen. Dabei verfällt Knaak nicht in pauschale Verdammung. Das ist wichtig. Denn die Kreuzfahrt ist nicht nur ein Problem, sie ist auch ein Produkt mit enormer Nachfrage, hoher Wertschöpfung, großer emotionaler Bindung und beträchtlichem Innovationsdruck. Wer sie verstehen will, muss mehr können als empört winken. Knaak kann das. Er ordnet ein, statt nur zu urteilen. Auch historisch liefert er Substanz. Die Branche beginnt bei ihm nicht mit Wasserrutschen und Spezialitätenrestaurants, sondern unter anderem mit Albert Ballin und der Hapag. Die erste „Lustreise“ der *Augusta Victoria* im Jahr 1891 erscheint dabei nicht als romantischer Geistesblitz, sondern als das, was sie auch war: ein klug kalkuliertes Geschäftsmodell, um Schiffe im Winter nicht ungenutzt herumliegen zu lassen. Kreuzfahrt war von Anfang an Sehnsucht und Auslastungsmanagement. Wer heute Revenue Management betreibt, darf sich also durchaus in einer langen Tradition sehen – wenn auch nicht zwingend in einer edlen. „Passenger Area – Start Smiling!“ Besonders lesenswert ist das Kapitel „Crew only“. Es sollte Pflichtlektüre für alle sein, die glauben, das Lächeln des Stewards sei im Preis der Balkonkabine selbstverständlich enthalten. Knaak beschreibt die Grenze zwischen Gästewelt und Arbeitswelt nicht abstrakt, sondern anhand eines Schildes: „Passenger Area – Start Smiling!“ Mehr muss man über emotionale Dienstleistungsarbeit eigentlich kaum wissen. Hinter dieser Tür beginnt die Performance. Müdigkeit, Heimweh, Rückenschmerzen, schlechte Laune – alles bleibt draußen. Drinnen wartet der Gast, und der hat schließlich Urlaub. Auf der *MS Europa*, so erzählt Knaak, zählen Crewmitglieder die Zeit bis zum Abmustern nicht in Wochen, sondern in Schnitzeltagen. Jeden Sonntag gibt es Schnitzel. Ein Kalender aus Panade. Man kann darüber lächeln, sollte aber nicht übersehen, was dahintersteckt: lange Verträge, wenig Privatsphäre, harte Routinen. Ein Arbeitstag kann bis zu 14 Stunden dauern. Das See-Arbeitsübereinkommen erlaubt monatliche Arbeitszeiten, die an Land vermutlich jeden Betriebsrat in Schnappatmung versetzen würden. Während der Gast über Servicequalität urteilt, stemmt die Crew ein System, das auf perfekter Freundlichkeit bei maximaler Effizienz beruht. Dass Reedereien Teile der Vergütung über Service-Entgelte faktisch an den Kunden delegieren, ist aus Unternehmenssicht elegant. Aus moralischer Perspektive wirkt es eher wie ein Taschenspielertrick mit Bordkarte. Buch als Branchenlektüre „Vorm Bug die Welt“ ist kein Anti-Kreuzfahrt-Buch. Zum Glück. Davon gibt es ebenfalls genug, und viele sind ungefähr so differenziert wie ein Shitstorm mit Seekrankheit. Knaak schreibt aus Sympathie zur Seereise, aber nicht aus Blindheit gegenüber der Industrie. Das macht sein Buch wertvoll – gerade für Profis im Tourismus. Er zeigt, dass eine Reise auf kleineren, charaktervollen Schiffen wie der *Artania*, der *MS Europa* oder historischen und spezialisierten Einheiten etwas anderes sein kann als das standardisierte Dahingleiten auf anonymen Megalinern. Er zeigt aber auch, dass diese Differenz nicht von selbst entsteht. Sie braucht Haltung, Produktintelligenz, gute Routenplanung, faire Arbeitsbedingungen, glaubwürdige Nachhaltigkeit und Gäste, die mehr erwarten dürfen als Quadratmeter, Buffetmeter und Showminuten. Für jemanden wie mich, der die angekündigten Neubauten der kommenden Jahre eher mit hochgezogener Augenbraue als mit Champagnerlaune betrachtet, ist dieses Buch eine wohltuende Erinnerung daran, was Seefahrt sein könnte: Begegnung mit Natur, Technik, Menschen und Geschichte. Nicht bloß ein schwimmendes Konsumversprechen mit Hafenblick. Die Empfehlung lautet daher: kaufen, lesen, Verstand einschalten. Und den PR-Kitsch bitte an der Gangway abgeben. Wer mehr über die Macher, Mechanismen und Zumutungen dieser Branche hören möchte: Im Reiseradio-Podcast, den Sie mit einem kleinen Klick auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild abrufen können, haben wir auch Christofer Knaaks Buch analysiert (mit Hilfe der Redaktions-KI-Tools) und daraus ein munteres Gespräch produziert  – für die, die lieber nebenbei hören als nicht nebenbei zu lesen Bis dahin: immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und gelegentlich auch eine Handbreit Skepsis im Kopf. Das Buch bei Amazon – hier klicken Um den Podcast anzuhören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken Der Beitrag Kreuzfahrt-Buch mit Biss Christofer Knaak blickt hinter die Bordkulissen erschien zuerst auf Was mit Reisen.

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    HIP HOP LEBT - Der 360° Kultur Podcast
    Alex Ziem – Musikverlag erklärt: So viel Geld lässt du dir durch die Lappen gehen (GEMA, Vorschuss, Urheberrecht)

    HIP HOP LEBT - Der 360° Kultur Podcast

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 68:28


    Wenn's ums Geld geht, hört man vor allem in der Musikindustrie viele Halbwahrheiten. Begriffe wie „Verlag“, „GEMA“ und „Vorschuss“ hat man schon hundertmal gehört. Aber Hand aufs Herz: Verstehst du wirklich, was dahintersteckt? Falls du jemals einen Song geschrieben, produziert, veröffentlicht oder dich gefragt hast, wie du damit Geld verdienst: dann ist diese Folge Pflichtprogramm. Zu Gast ist Verlagschefin Alex Ziem (Head of Believe Music Publishing Germany). Sie gehört zu DEN Expertinnen im deutschsprachigen Raum und hat in ihrer Karriere bereits mit Künstler*innen wie Dardan, Leony, Samra, Jazeek, Loredana und Kerstin Ott gearbeitet. Alex macht eines der komplexesten Themen der Musikbranche überraschend verständlich: Urheberrecht, Musikverlage und GEMA, ohne trockene Theorie und mit einer guten Portion Humor. Und das muss man erstmal schaffen.  Alex und Julia sprechen darüber: Wie Vorschüsse berechnet werden und wie gute Verhandlungen funktionieren Was ein Musikverlag eigentlich macht und ab wann du einen “brauchst” Wie viel Geld vielen Künstler*innen entgeht, ohne dass sie es merken Welche Rechte ein Verlag verwaltet Warum es so viele verschiedene Player in der Musikindustrie gibt Warum Frauen in Führungspositionen der Branche oft zusätzliche Hürden überwinden müssen Alex bringt über ein Jahrzehnt Erfahrung aus Unternehmen wie Sony Music und Universal Music mit und erklärt alles so verständlich, dass auch Menschen außerhalb der Branche sofort mitkommen. Eine Folge für Songwriter*innen, Produzent*innen, Künstler*innen und alle, die endlich nachvollziehbar verstehen wollen, wie das Geschäft hinter der Musik funktioniert. Und eins können wir dir versprechen: Alles, was du über Musikverlage wissen musst, hörst du in dieser Folge. Wenn dir das Gespräch gefällt, abonniere „Hip Hop Lebt“ und hinterlasse uns eine Bewertung in deiner Podcast-App. Das hilft enorm, damit noch mehr Menschen diese Gespräche entdecken. – Wir gehen auf Hip Hop Lebt-Live Tour 2026! Tickets unter ⁠https://florida-touring.de/artist/hip-hop-lebt⁠ 28.09.2026 Nürnberg - mit Alice Dee29.09.2026 München13.10.2026 Braunschweig14.10.2026 Osnabrück18.10.2026 Köln16.11.2026 Leipzig - mit HeXer 17.11.2026 Berlin Gast: https://www.linkedin.com/in/alexandra-ziem-a028aa100/ @hiphoplebt_podcast⁠@julia.backslash⁠ Eine Produktion von BosePark Productions GmbH www.bosepark.com Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices

    local  branding heroes
    #123 Anke Gaab, Head of Marketing, VEDES Gruppe

    local branding heroes

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 26:06 Transcription Available


    In dieser Folge spricht Thomas Ötinger mit Anke Gaab, Head of Marketing bei VEDES. Gemeinsam tauchen sie ein in eine Branche, die für viele Menschen mit Kindheit, Wunschzetteln und großen Augen verbunden ist: die Spielwarenwelt.

    Major League Elevator - Führungskräfte sprechen über die Zukunft
    # 66 Lisa Böttcher vom Lift Report: Zwischen Druckerei, Aufzug und Dortmunder Eventkultur

    Major League Elevator - Führungskräfte sprechen über die Zukunft

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 61:31


    In dieser Folge von Major League Elevator ist Lisa Böttcher zu Gast. Lisa arbeitet im Verlagsmanagement beim Kiosk Verlag und ist vielen aus der Branche durch den Lift Report bekannt.Ihr Weg in die Aufzugsbranche war alles andere als geradlinig: Lisa startete mit einer klassischen Ausbildung zur Fotografin, arbeitete später als Mediengestalterin, sammelte viele Jahre Erfahrung in Druckereien und wechselte schließlich in den Verlag. Heute verbindet sie genau diese Stationen: Gestaltung, Organisation, Kundenkontakt, Fachmedien und Eventmanagement.Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich Print- und Online-Medien ergänzen, warum der Lift Report weiterhin auf ein hochwertiges Printmagazin setzt und welche Rolle digitale Angebote wie Newsletter, Online-Ausgaben und KI-Assistenten spielen. Außerdem gibt Lisa einen Einblick in die Planung des Lift Dialogs 2027 in Dortmund – mit mehr Austausch, mehr Diskussion und einem Vorabendprogramm rund um das BVB-Stadion.Besonders spannend: Lisa erzählt, warum persönliche Begegnungen für sie nicht ersetzbar sind, was gute Events ausmacht und weshalb sie bei Veranstaltungen immer zuerst darauf schaut, ob es den Menschen gut geht.Du hast Feedback, Themen- oder Gästevorschläge? Du erreichst uns über: podcast@uns.gmbhMartin & Alexandra Reichl:https://www.linkedin.com/in/martin-reichl/https://www.linkedin.com/in/alexandra-reichl/UNS GmbH:https://www.uns-gmbh.dehttps://www.facebook.com/unsgmbh.aufzughttps://www.instagram.com/uns_gmbh/https://www.linkedin.com/company/uns-gmbh/

    Besser verhandeln - der PRM-Podcast mit Andreas Schrader
    Blick über die Tischkante #62 mit Andreas Hecker

    Besser verhandeln - der PRM-Podcast mit Andreas Schrader

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 53:06


    Ich bin Andi Schrader und wie gewohnt wage ich hier für dich den Blick über die Tischkante der Verhandlungswelt. Diesmal spreche ich mit Andreas Hecker. Andreas ist Anwalt und er berät im Gesellschaftsrecht, Kapitalmarktrecht und Sportrecht. Dies umfasst u.a. die Beratung börsennotierter und nicht-börsennotierter Unternehmen und Vereine zu den Rechten, Pflichten und zur Haftung der Organe sowie zur Corporate Governance. Die Beratung schließt dabei die Prozessführung ein. Zudem unterstützt er bei Fragen zur Compliance und zu ESG/Nachhaltigkeitsthemen. Außerdem ist er als Dozent im Handels- und Gesellschaftsrecht, Kapitalmarktrecht sowie zur Governance von Unternehmen und Sportorganisationen, u.a. an der IST Hochschule Düsseldorf, der OTH Weiden und der IHK tätig. Darüber hinaus engagiert er sich in der Kommission des Sport Governance Kodex. Wir kennen uns schon eine Weile und treffen auch immer wieder auf Events wie dem SPOBIS oder verschiedenen ESB- Veranstaltungen aufeinander. Ich schätze seine Sichtweise und Professionalität sehr · und da er spannende Einblicke ins oftmals eher unbekannte einer bekannten Branche liefern kann, habe ich ihn auf neues Terrain, nämlich erstmalig vor ein Podcast Micro geholt. Ich wünsche dir viel Spass beim blick über die Tischkante mit Andreas Hecker.

    Versicherungsfunk
    Wie KI den Maschinenraum der Gewerbe- und Industrieversicherung verändert

    Versicherungsfunk

    Play Episode Listen Later Jun 10, 2026 42:48 Transcription Available


    Wie verändert Künstliche Intelligenz die Branche allgemein und die Arbeit von Gewerbe- und Industriemaklern im besonderen? Im Podcast „Die Versicherungsbranche in 2030 Tagen“ spricht MarKo Petersohn mit Daniel Dierkes, Gründer und Geschäftsführer von SureIn, über Künstliche Intelligenz, automatisierte Prozesse und die neue Rolle von Maklern. Dierkes ist überzeugt: Der größte Wandel passiert nicht an der digitalen Oberfläche, sondern im operativen Maschinenraum der Branche. Seine These: „Die Frage ist nicht, wie digital ist ein Unternehmen, sondern wie viel Arbeit ist bereits automatisiert.“ Warum KI Makler nicht ersetzt, sondern sie produktiver macht, weshalb Gewerbe- und Industriekunden weiterhin Vertrauen und Beratung brauchen und wie sich Schadenprozesse, Vertrieb und Skalierbarkeit verändern könnten — darum geht es in dieser Folge.

    DIE COACHING-REVOLUTION mit Andreas Baulig & Markus Baulig: Online-Marketing | Business | Coaching | Consulting | Motivation
    #788 Wie du als Dienstleister in der KI-Suche zur Nr. 1 wirst (Ruben Schäfer - Office-Tag Vortrag)

    DIE COACHING-REVOLUTION mit Andreas Baulig & Markus Baulig: Online-Marketing | Business | Coaching | Consulting | Motivation

    Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 21:13


    Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch: www.andreasbaulig.de/termin In dieser Folge von Die Coaching-Revolution spricht Ruben Schäfer vom DCF Verlag über einen Wandel, den viele Unternehmer noch völlig unterschätzen: Kunden suchen nicht mehr bei Google – sie fragen die KI. Doch was bedeutet das für Coaches, Berater, Agenturen und Dienstleister? Wer wird künftig empfohlen? Und warum tauchen manche Anbieter überall auf, während andere trotz guter Leistungen unsichtbar bleiben? Du erfährst, warum klassische SEO-Regeln zunehmend an Bedeutung verlieren, welche Rolle KI-Systeme bei Kaufentscheidungen spielen und weshalb sich gerade jetzt eine riesige Chance für Unternehmer eröffnet. Eine Folge über Sichtbarkeit, Marktführerschaft und die Frage, wie du dafür sorgst, dass potenzielle Kunden künftig nicht bei deinen Wettbewerbern landen – sondern bei dir. Andreas Baulig & Markus Baulig zeigen dir, wie du dich als einer DER Nr.1 Experten in deiner Branche positionieren kannst und hohe Preise ab 2.000 Euro (und mehr) für deine Angebote & Dienstleistungen abrufen kannst. Als Coaches, Berater und Experten automatisiert Kunden im Internet gewinnen. Wie du Online Marketing nutzen kannst, um deine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen.

    SWR Aktuell Kontext
    Höher, schneller, reicher? - Der Börsengang von SpaceX

    SWR Aktuell Kontext

    Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 11:13


    Am kommenden Freitag bringt der Techmilliardär Elon Musk sein Raumfahrtunternehmen SpaceX an die Börse. Und obwohl zwei von drei Geschäftsbereichen als nicht profitabel gelten, überschlagen sich die Erwartungen: Vom größten Börsengang der Geschichte ist die Rede, der einen neuen Weltraum-Boom auslösen könnte. In unserer SWR Aktuell Serie schauen wir auf den schillernden Mann hinter SpaceX, die Erwartungen der Branche auch hier in Deutschland und darauf, wie der Hype ums All unser Leben verändern könnte.

    Smart Hotel Key, dein Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement
    SHK 290: Tourismusbarometer 2026: Volle Betten reichen nicht mehr

    Smart Hotel Key, dein Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement

    Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 16:38 Transcription Available


    Die Wintersaison 2025/26 war aus Sicht der Nächtigungsstatistik ein Erfolg. Rekordwerte, hohe Auslastung und eine weiterhin starke internationale Nachfrage bestätigen die Attraktivität des Tourismusstandorts Österreich. Trotzdem ist die Stimmung in der Branche schlechter als im Vorjahr. Der aktuelle Tourismusbarometer 2026 von Deloitte und ÖHV zeigt eine Entwicklung, die viele Touristiker aus dem betrieblichen Alltag kennen und die wir auch selbst Jahr für Jahr feststellen und im Hotel-Fitness-Check veröffentlichen: Die Häuser sind gut gebucht, die wirtschaftliche Ertragskraft gerät aber zunehmend unter Druck. Der Tourismusindex verschlechtert sich im Tourismusbarometer gar auf 3,2 und erreicht damit den schlechtesten Wert seit 2021. Shownotes/Links: - Link zum Blogbeitrag https://smarthotelkey.at/tourismusbarometer-2026 - Instagram https://www.instagram.com/smart.hotel.key/ - Prodinger Tourismusberatung https://tourismusberatung.prodinger.at/

    Conversion Copywriting Podcast
    [3/3] Verlieren VAs und Dienstleister Kunden an KI?

    Conversion Copywriting Podcast

    Play Episode Listen Later Jun 9, 2026 33:36 Transcription Available


    #663 – In dieser Episode sprechen Tim und Fidan Güntürkün darüber, wie KI den Alltag von virtuellen Assistenten und Dienstleistern verändert. Du erfährst, wie offen die Branche für KI ist, welche Chancen sich bieten, wo Unsicherheiten bestehen und wie sich Auftragslage, Kundenerwartungen und Preisgestaltung durch KI verändern. Mehr zu Fidan Güntürkün:  https://vapreneur.de/ Highlights: "Ich glaube, das allgemeine Stimmungsbild ist Motivation, aber die Sorge ist nicht, dass KI mir den Job wegnimmt, sondern eher: Ich komme nicht mit dem Tempo mit." "Diejenigen, die zu den Gewinnern zählen, sind auf jeden Fall die, die KI in ihre Leistung integrieren – weil allein das Wort KI beim Kunden mehr Produktivität, Effizienz und bessere Ergebnisse assoziiert." "Ich finde, ergebnisorientiertes Arbeiten ist jetzt wichtiger denn je: Für den Kunden zählt das Resultat – nicht, wie viele Stunden du dafür brauchst." Timestamps: 00:00 – KI im VA- und Dienstleister-Alltag 02:19 – Ergebnisse der VA-Umfrage zu KI 06:09 – Auftragslage: Auswirkungen von KI 10:07 – Kundenerwartungen und gefragte KI-Kompetenzen 13:26 – Größte Sorge: Mit KI-Tempo Schritt halten 19:11 – Gewinner vs. Verlierer: Wer profitiert wirklich? 22:13 – Preisgestaltung: Von Stunden- zu Paketpreisen 26:06 – Lernen & Zukunft: KI als Chance für VAs Connect: → Tritt meinem Newsletter bei und erhalte 3 E-Mails pro Woche, die deine Conversions erhöhen: https://www.timgelhausen.de/newsletter/ → Folge mir auf Instagram für Einblicke in mein Business: https://www.instagram.com/timgelhausende/

    Marketing Transformation Podcast
    #230 mit Mattes Schrader // OH-SO

    Marketing Transformation Podcast

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 71:05 Transcription Available


    In dieser Episode spricht Erik Siekmann mit einem der einflussreichsten Pioniere der deutschen Digitalszene: Matthias “Mattes” Schrader. Seit über 20 Jahren prägt Mattes als Gründer von SinnerSchrader, ehemaliger Managing Director von Accenture Song und nun mit seinem neuen Abenteuer OH-SO die Branche. Mattes erklärt, warum wir uns aktuell im „Day One“ des KI-Zeitalters befinden und warum der „Code Crash“ – das Verschwinden des Flaschenhalses in der Softwareentwicklung – die Spielregeln für Agenturen und Konzerne radikal verändert. Wir tauchen tief ein in das Thema Generative Engine Optimization (GEO) und erfahren, wie synthetische Marktforschung via „Radar“ unentdeckte Wachstumspotenziale in globalen Märkten sichtbar macht. Außerdem berichtet Mattes von seinen faszinierenden Eindrücken einer China-Reise, wo „Open-Claw-Installationspartys“ vor den Toren von Tencent die enorme Geschwindigkeit der dortigen Innovation symbolisieren. Über Mattes Schrader: Mattes Schrader ist Gründer und CEO bei OH-SO und gilt als einer der profiliertesten Strategen für digitale Transformation in Europa. In den 90ern gründete er die Digitalagentur SinnerSchrader, führte sie an den Neuen Markt und baute sie zu einem der Marktführer aus, bevor er sie 2017 an Accenture verkaufte. Dort leitete er sechs Jahre lang das Digitalgeschäft in der DACH-Region. Heute widmet er sich mit OH-SO der Renaissance der Digitalagentur im KI-Zeitalter und experimentiert mit seinem Projekt „Synthszr“ an der Spitze der multimodalen Content-Erstellung. Er ist Autor des Buches „The Interplay“ und ein gefragter Vordenker für die Verzahnung von Technologie, Innovation und Marketing. Hier geht es zum Synthszr Podcast & Newsletter von Mattes Schrader: https://www.synthszr.com/de Hier geht es zum Connected Commerce Guide von Front Row: https://www.connected-commerce.com Der Marketing Transformation Podcast wird produziert von TLDR Studios: https://www.tldrstudios.com

    IT und TECH Podcast
    Betriebsversicherung um bis 40 Prozent reduzieren | Assekuranz Schubert bei #KIundTECH

    IT und TECH Podcast

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 23:18


    Einsparpotenziale von 30 bis 40 Prozent bei Gewerbeversicherung, Geschäftsversicherung und Firmenversicherung: Die meisten Unternehmen haben ihre Betriebsversicherungen irgendwann abgeschlossen – und seitdem nie wieder wirklich hinterfragt. Dabei zahlen viele zu viel, sichern veraltete Risiken ab oder haben schlicht keine aktuelle Marktvergleichsbasis. In dieser Sondersendung des #KIundTECH-Podcasts zeigt Alexander Schubert, Inhaber der Assekuranz Schubert, wie der kostenlose Versicherungs-Benchmark seiner Assekuranz funktioniert – und warum Einsparpotenziale von 30 bis 40 Prozent keine Seltenheit sind. Ein praxisnaher Beitrag in ein Thema, das direkt auf Ihr Betriebsergebnis einzahlt.Warum sollten Sie dieses Interview nicht verpassen?Sie erfahren, warum auch aktuelle Versicherungsverträge häufig veraltet sind – und wie ein Benchmark schnell Klarheit schafft.Alexander Schubert zeigt an konkreten Beispielen, bei welchen Versicherungsarten das größte Sparpotenzial liegt.Sie lernen, warum Cyberdeckung heute für nahezu jeden Gewerbetreibenden relevant ist – unabhängig von Größe und Branche.Sie verstehen, wie Fuhrparkversicherungen durch alternative Deckungskonzepte deutlich günstiger werden können.Sie erfahren, wie Assekuranz Schubert – als einer der wenigen Anbieter mit Zulassung in Deutschland und der Schweiz – auch grenzüberschreitend tätige Unternehmen optimal betreut.Weiterführende Links:Kostenloser Versicherungs-Benchmark: https://www.linkedin.com/in/assekuranz-schubert/ Über #KIundTECH – der KIundTECH Podcast:Hier erfährst Du mehr: https://kiundtech.com/ Vernetze dich mit Holger Winkler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/holger-winkler/

    Mein Pflege-Café - Eine Reise durch den Pflege-Dschungel
    Pflegereform 2027

    Mein Pflege-Café - Eine Reise durch den Pflege-Dschungel

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 35:11 Transcription Available


    In dieser Episode unseres Pflegecafés nehmen wir uns den brandaktuellen Referentenentwurf zur Pflegereform vor, der für massive Unruhe in der Branche sorgt. Wir erklären euch, warum diese sogenannte Reform in Wahrheit ein Kürzungsprogramm auf Kosten pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen ist. Von neuen Budgetstrukturen über gestrichene Verhinderungspflege bis hin zu höheren Hürden beim Pflegegrad – wir gehen die geplanten Änderungen im Detail durch und zeigen auf, was ab Januar 2027 auf euch zukommen könnte. Die neuen Budgets: Was sich konkret ändert Das bisherige System wird in vier neue Budgets überführt: das Entlastungsbudget, das Sachleistungsbudget, das Überbrückungsbudget und das Sozialraumbudget. Klingt modern, ist aber in der Praxis eine Katastrophe. Entlastungsbudget: Pflegegeld mit bitterem Beigeschmack Das Entlastungsbudget ersetzt das heutige Pflegegeld. Auf den ersten Blick sieht es nach einer leichten Erhöhung aus – rund 39 Euro mehr pro Monat bei Pflegegrad 2 und 3, 89 Euro mehr bei Pflegegrad 4 und 5. Doch der Haken ist gewaltig: In dieses Budget werden auch die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel (bisher 42 Euro monatlich) und die Verhinderungspflege durch pflegende Angehörige hineingepackt. Die bisherige Verhinderungspflege von 3.539 Euro jährlich, soll mit diesen 39 Euro Mehrleistung abgegolten sein. Überbrückungsbudget: Verhinderungspflege nur noch professionell Das Überbrückungsbudget ersetzt die Verhinderungspflege – allerdings nur noch für professionelle Pflegedienste oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen. Eine private Ersatzpflege durch Familienmitglieder oder Vertrauenspersonen ist hier nicht mehr vorgesehen. Bei Pflegegrad 2 und 3 sollen lediglich 1.855 Euro pro Halbjahr zur Verfügung stehen. Zum Vergleich: Schon die bisherigen 3.539 Euro reichen kaum für acht Wochen Kurzzeitpflege aus. Besonders dramatisch ist das für Familien mit pflegebedürftigen Kindern im Autismus-Spektrum oder mit demenziell erkrankten Angehörigen. Diese Menschen brauchen vertraute Bezugspersonen – keine wildfremden Pflegekräfte oder Kurzzeitpflegeeinrichtungen, die es für Kinder ohnehin kaum gibt. Sozialraumbudget: Entlastungsbetrag mit Verfallsdatum Der bisherige Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich wird ins Sozialraumbudget überführt. Unter 25-Jährige sollen 300 Euro erhalten, ab 25 Jahren nur noch 175 Euro – nutzbar ausschließlich für anerkannte Alltagsunterstützung und Nachbarschaftshilfe. Der große Knaller: Bei Pflegegrad 1 fällt der Entlastungsbetrag komplett weg. Und anders als bisher gibt es keinen Übertrag auf den Folgemonat mehr. Was nicht verbraucht wird, ist verloren. Rentenkürzungen für pflegende Angehörige Als wäre das nicht genug, werden auch die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige gekürzt. Der Bemessungsbetrag sinkt von 100 auf 70 Prozent – das bedeutet 30 Prozent weniger Rentenpunkte. Auch das Modell der 99,9-Prozent-Rente, bei dem Pflegende trotz Renteneintritt weiter Rentenpunkte sammeln konnten, wird gestrichen. Eine klare Botschaft: Wer pflegt, wird im Alter dafür bestraft. Beratung wird umgebaut – und ausgehöhlt Der bisherige Beratungseinsatz durch Pflegedienste soll zum 31. Dezember 2027 eingestellt werden. Stattdessen kommt eine sogenannte Pflegebegleitung, die bei den Pflegekassen ang

    Behind the C
    Episode 305 mit Urs Krämer (CSO & Board Member, Capgemini)

    Behind the C

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 27:55 Transcription Available


    „Routine ist gefährlich – man muss sich täglich hinterfragen.“ In dieser Folge von Behind the C begrüßt Franz Kubbillum Urs Krämer, der als Chief Sales Officer bei Capgemini Deutschland die Vertriebs- und Marketinggeschicke für den gesamten deutschen Markt steuert. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der IT- und Beratungswelt kennt Urs die Branche wie kaum ein Zweiter. Er erklärt, warum er sich in Zeiten von massivem Kostendruck und dem allgegenwärtigen KI-Hype weniger als klassischer Verkäufer und vielmehr als strategischer Problemlöser für seine Kund:innen versteht. Dabei setzt er konsequent auf das japanische Kaizen-Prinzip: Die Kunst der stetigen, kleinen Schritte, um Organisationen und Menschen auf eine Welt vorzubereiten, in der die Veränderungsgeschwindigkeit nur noch eine Richtung kennt: steil nach oben. Urs blickt im Gespräch auf einen „wilden“ Werdegang zurück – vom Berater an der Front über die CFO-Rolle im Private-Equity-Umfeld bis hin zur CEO-Position bei Sopra Steria und seiner heutigen Rolle im Board. Er erzählt offen, wie er sich vom reinen „Zahlenmenschen“ zum Leader entwickelt hat, der heute vor allem durch eines führt: Kommunikation. Dabei nimmt er bewusst kein Blatt vor den Mund, denn für ihn bedeutet echte Führung auch Mut zur Polarisierung und klare Kante statt weichgespülter Floskeln. Ganz privat erfahren wir, warum der bekennende Morgenmuffel beim Restaurieren von Oldtimern am besten abschaltet und weshalb er im Flugzeug oder Auto lieber schweigend reflektiert, statt sich permanent mit dem nächsten Podcast oder Musik beschallen zu lassen. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden: - Wie führt man Organisationen durch echte Begeisterung statt durch bloße Anweisungen und welche Rolle spielt dabei die radikale Vereinfachung komplexer Botschaften? - Wie navigiert man als Unternehmen erfolgreich zwischen dem harten Zwang zur Kosteneffizienz und dem gleichzeitigen Investitionsdruck durch Technologien wie AI? - Warum ist die Fähigkeit zur „input-freien Reflexion“ heute eine der wichtigsten Superkräfte für Führungskräfte geworden, um im Informations-Overload nicht den Fokus zu verlieren? Themen: - C-level - IT-Consulting - Digitale Transformation ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Urs Krämer: https://www.linkedin.com/in/ursmkraemer/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/

    Was mich bewegt – Der Automotive-Podcast
    Robotaxis oder klassisches Carsharing – was ist los mit der Shared Mobility?

    Was mich bewegt – Der Automotive-Podcast

    Play Episode Listen Later Jun 8, 2026 41:28 Transcription Available


    Was ist eigentlich aus der Shared Mobility geworden? Während die Branche auf die große Robotaxi-Revolution blickt, zeigt sich: Die Realität ist deutlich vielschichtiger. In dieser Folge sprechen Pascal und Yannick über den aktuellen Stand der geteilten Mobilität – zwischen visionärem Potenzial und alltäglichem Mehrwert. In keinem Technologiefeld beziehungsweise Markt steckt derzeit so viel Dynamik wie bei Robotaxis. Unternehmen wie Waymo und Uber treiben die Entwicklung mit unterschiedlichen Strategien voran – vom integrierten Betreiber bis zur offenen Plattform. Klar ist: Das Potenzial ist enorm, und autonomes Fahren könnte die Ökonomie von Mobilität grundlegend verändern. Doch was ist eigentlich mit der Mobilität von heute? Hier lohnt der Blick auf den Status quo des Carsharings in Deutschland und Europa. Für die Hosts etwas überraschend: Das klassische Autoteilen bleibt ein stabiles, tragfähiges Geschäftsmodell mit stabilem Wachstum – insbesondere bei stationsbasierten Diensten. Das einst gehypte Free-floating-Carsharing dagegen steht zunehmend unter Druck – und könnte wohl als erstes von autonomen Mobilitätsdiensten abgelöst werden. Uber testet Robotaxis in München: https://www.automotiveit.eu/autonomes-fahren/uber-und-autobrains-wollen-robotaxis-in-muenchen-testen/2672879 Der große Überblick zu den wichtigsten Robotaxi-Playern: https://www.automotiveit.eu/autonomes-fahren/wer-dominiert-das-robotaxirennen/916795 Aktuelle Zahlen zum Carsharing-Markt in Deutschland: https://www.carsharing.de/presse/wachstum-konsolidierung-im-deutschen-carsharing-markt Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers

    Architektur Basel Podcast
    Schulanlage Hofmatt Gelterkinden / Bessere Arbeitsbedingungen! / Basel als ReUse-Architekturstadt?

    Architektur Basel Podcast

    Play Episode Listen Later Jun 7, 2026 55:30


    Der Projektierungskredit für die Erweiterung der Schulanlage Hofmatt in Gelterkinden wurde vom vom Stimmvolk abgelehnt. Wie weiter? Ebenfalls nicht auf Gegenliebe gestossen ist unser Antrag an der SIA-GV für eine offene Arbeitsgruppe über die Arbeitsbedingungen in unserer Branche. Zudem im ArchiBasel-Pocast: Ist Basel die ReUse-Architekturstadt der Schweiz? WEBSITE www.architekturbasel.ch INSTAGRAM www.instagram.com/architekturbasel FACEBOOK www.facebook.com/archibasel YOUTUBE www.youtube.com/channel/UC6hTXmiATFx-Pp6NodIBLvQ

    klima update° - der Nachrichten-Podcast von klimareporter°
    Umweltkosten von KI, klimabedingte Flucht, wenig Klima unter Merz

    klima update° - der Nachrichten-Podcast von klimareporter°

    Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 18:51 Transcription Available


    Diese Woche mit Verena Kern und Katharina Schipkowski Die KI-Branche wächst schneller als jede andere Branche. Das hinterlässt Spuren und sorgt für einen massiv steigenden Verbrauch an Energie, Wasser, Land. Wie groß der Ressourcenverbrauch von Rechenzentren heute ist, wie er sich bis 2030 voraussichtlich entwickeln wird und welcher Anteil daran auf die Künstliche Intelligenz entfällt, das zeigt nun ein umfangreicher Bericht der Universität der Vereinten Nationen. Klimabedingte Flucht ist kein Zukunftsthema mehr, sondern schon heute – durch eine zunehmende Zahl von Extremwetterereignissen – auf einem sehr hohen Stand. Das ist die Kernbotschaft des "Reports Globale Flucht 2026", dessen Schwerpunkt das Wechselverhältnis von Klimawandel und Flucht ist. Das Thema ist brisant: Denn die UN erkennen zwar heute die Klimakrise als Fluchtgrund an. Einen Rechtsanspruch auf Aufnahme gibt es aber nicht. Ist der Eindruck eigentlich richtig, dass die aktuelle Bundesregierung dem Klimathema kaum noch Aufmerksamkeit schenkt? Das lässt sich nun mit einem Analysetool überprüfen, das von dem Rechercheportal "Frag den Staat" entwickelt wurde. Es enthält sämtliche Transkripte der Regierungspressekonferenzen der letzten zwölf Jahre, die nach Schlagworten durchsucht werden können. Dabei zeigt sich: Klima ist vor allem ein Thema, wenn Bürger:innen in großer Zahl auf die Straße gehen (wie 2019 Friday for Future) oder wenn die Koalition darüber streitet (wie 2023 bei Habecks Heizungsgesetz). -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).

    Benzingespräche
    Benzingespräche #189 - Julian Wolter (Faaren Group) und Maik Kynast (Santander Deutschland)

    Benzingespräche

    Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 24:14 Transcription Available


    In dieser Episode spreche ich mit Julian Wolter von der Faaren Group und Maik Kynast von Santander Deutschland über eine richtungsweisende Kooperation: Wie entsteht aus klassischem Leasing und digitalem Auto-Abo ein völlig neues Angebot für Händler und Endkunden? Wir nehmen euch mit hinter die Kulissen unseres gemeinsamen Projekts, das Flexibilität, Digitalisierung und Convenience auf ein neues Level hebt. Gemeinsam diskutieren wir, wie Händler und Hersteller von dieser Innovation profitieren und warum die Verschmelzung von Abo und Leasing den Markt nachhaltig verändern könnte. Wir teilen unsere Erfahrungen aus der Branche, erzählen von den ersten Herausforderungen und Erfolgen und wagen einen Ausblick auf die mobile Zukunft. Hört rein, wenn ihr wissen wollt, warum Abo Plus mehr als nur ein Buzzword ist!

    VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb
    #1033 - Vom Würfeln zur Wissenschaft: Weniger als 10% Fehleinstellungen mit dem richtigen Recruiting-Prozess

    VertriebsFunk – Karriere, Recruiting und Vertrieb

    Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 48:00


    Geschätzte Lesedauer: 11 Minuten Hand aufs Herz: Wenn du in deiner letzten Stellenanzeige „mindestens zehn Jahre Branchenerfahrung" gefordert hast, dann hast du auf eines der schlechtesten Kriterien gesetzt, die die Forschung kennt. Klingt hart? Ist aber so. Wenn du im Vertrieb Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, die wirklich performen, musst du dich von ein paar lieb gewonnenen Annahmen verabschieden. Denn die Kriterien, auf die wir im Recruiting am häufigsten filtern, sind nach vier Jahrzehnten Forschung genau die mit der schwächsten Treffsicherheit. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du einen Recruiting-Prozess auf Basis echter Daten aufbaust – kein Bauchgefühl, keine Bro-Science, sondern das, was die Wissenschaft wirklich misst. Du erfährst, welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren, warum der laute Verkäufer ein Mythos ist und wie du deine Fehlerquote von rund 40 % auf unter 10 % drückst. Warum die meisten beim Vertriebsmitarbeiter einstellen die falschen Kriterien nutzen Das teure Missverständnis Ich werde immer öfter gefragt: „Chris, schau dir mal unseren Recruiting-Prozess an, wir stellen ständig die Falschen ein." Und fast immer sehe ich dasselbe Muster – es werden die falschen Methoden genutzt. Berufserfahrung, Studienabschluss, ein nettes Gespräch nach Sympathie. Das fühlt sich sicher an, hat aber mit der Vorhersage von Vertriebserfolg wenig zu tun. Warum sich der Irrtum so hartnäckig hält Diese Kriterien wirken plausibel. Niemand wird gefeuert, weil er einen Kandidaten mit zehn Jahren Branchenerfahrung eingestellt hat. Genau deshalb hält sich der Irrtum so hartnäckig. Wer aber wirklich gute Vertriebsmitarbeiter einstellen will, muss aufhören, auf das zu filtern, was sich gut anfühlt – und anfangen, auf das zu setzen, was nachweislich funktioniert. Gutes Vertriebsrecruiting ist keine exakte Wissenschaft, aber es gibt sehr viel belegtes Wissen, das die meisten schlicht übergehen. Vertriebsmitarbeiter einstellen: Was eine Korrelation wirklich aussagt Zwei Beispiele zum Einordnen Damit du die folgenden Zahlen einordnen kannst, ein kurzer Methoden-Check. Wir sprechen von Korrelationen. Eine Korrelation liegt zwischen 0 und 1: Null heißt kein Zusammenhang, eins heißt perfekte Vorhersage. In der Personalauswahl kommst du praktisch nie über 0,60 – und das nur, wenn du die richtigen Methoden klug kombinierst. Die Korrelation zwischen regelmäßiger Aspirin-Einnahme und einem geringeren Herzinfarktrisiko liegt bei rund 0,03 – und rettet trotzdem Millionen Leben. Rauchen und Lungenkrebs hängen mit etwa 0,40 zusammen. Das ist die größte einzelne Risikoursache, die wir kennen. Eine 0,40 klingt also mickrig, ist in Wahrheit aber ein sehr starker Effekt. Die Faustregel-Skala für die Treffsicherheit Praktisch heißt das: Bei einem Wert von 0,40 hast du in einem Team von 20 Leuten statt drei oder vier Fehlbesetzungen nur noch ein oder zwei. Über drei Jahre gerechnet sind das Hunderttausende Euro Unterschied. Als grobe Orientierung gilt: unter 0,10 ist statistisch wertlos, 0,10 bis 0,20 ist schwach, 0,20 bis 0,35 ist praktisch relevant, 0,35 bis 0,50 ist sehr gut für ein einzelnes Werkzeug – und alles über 0,50 erreichst du nur durch Kombination. Vertriebsrecruiting: Welche Auswahl-Werkzeuge funktionieren Seit über 40 Jahren untersucht die Forschung, wie gut einzelne Auswahl-Werkzeuge Berufserfolg vorhersagen. Wenn du dir die Werte ansiehst, ergibt sich eine klare Rangfolge – und sie widerspricht ziemlich genau dem, was im Mittelstand üblich ist. Wer datenbasiert Vertriebsmitarbeiter einstellen will, sollte diese Reihenfolge kennen. Strukturierte Interviews schlagen das Bauchgefühl Strukturierte Interviews – also Gespräche, bei denen du vorher genau festlegst, welche Fragen du stellst und welche Antworten gut oder schlecht sind – kommen auf einen Wert von 0,42. Unstrukturierte Interviews, das, was du typischerweise siehst, liegen nur bei 0,19. Allein die Struktur verdoppelt also die Treffsicherheit deines Interviews. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – und kaum jemand macht es. Arbeitsproben liegen bei 0,33, kognitive Leistung bei rund 0,31, Wissens-Tests bei 0,40. Berufsjahre und Abschlüsse sind fast wertlos Und jetzt der unbequeme Teil: Berufsjahre haben einen Wert von 0,09, Ausbildungsjahre von 0,10 – also quasi nutzlos für die Vorhersage von Vertriebserfolg. Handschrift-Gutachten kommen auf 0,02, das ist reines Voodoo. Wenn deine Ausschreibung Berufsjahre fordert und dein Interview unstrukturiert verläuft, setzt du auf zwei Kriterien zwischen 0,09 und 0,19. Das ist statistisch fast Würfeln. Werkzeuge kombinieren: Von 40 % auf unter 10 % Fehleinstellungen Jetzt kommt der spannendste Hebel. Wenn du die richtigen Werkzeuge kombinierst, kannst du die Treffsicherheit nochmal verdoppeln. Wichtig: Du zählst die Werte nicht einfach zusammen. Ein strukturiertes Interview (0,42) plus eine Arbeitsprobe (0,33) ergibt nicht 0,75. Denn jedes Werkzeug erfasst einen anderen Teil der Leistung. Warum sich gute Kombinationen ergänzen Zwei Verfahren, die Verschiedenes messen, ergänzen sich – zwei, die das Gleiche messen, bringen nichts. Ein kognitiver Test plus ein strukturiertes Interview treibt die Treffsicherheit auf etwa 0,63. Für den Vertrieb ist die stärkste Kombination: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Damit landest du bei 0,60 bis 0,65. Nimmst du für die Finalisten noch einen Persönlichkeitstest dazu, kommst du fast auf 0,68. Über 0,70 schaffst du selbst mit sechs Werkzeugen kaum – das ist die theoretische Decke. Was das für deine Fehlerquote bedeutet Übersetzt in die Praxis heißt das: Im klassischen Verfahren liegt deine „Luftpumpen-Quote", also das Risiko einer Fehleinstellung, bei rund 42 %. Fast jeder Zweite daneben. Mit der Maximalkombination sinkt sie auf 8 bis 10 %. Du kommst also von einer Fehlerquote von 40 % auf unter 10 %. Darüber muss man eigentlich nicht mehr reden. Kein Prozess liefert 100 % Sicherheit – aber wer die richtigen Werkzeuge kombiniert, ärgert sich nicht über die übrigen 10 %, sondern vermeidet die teuren 30 % dazwischen. Die Überraschung: Der laute Verkäufer ist ein Mythos Ambivertierte gewinnen Speziell für den Vertrieb gibt es einen Befund, der viele überrascht. Es hält sich die Annahme: je extrovertierter, desto besser der Verkäufer. Falsch. Studien zeigen, dass die besonders Extrovertierten nicht besonders gut verkaufen – aber die ganz Introvertierten eben auch nicht. Am erfolgreichsten sind die in der Mitte: die Ambivertierten, die je nach Situation zwischen offensiv und ruhig wählen können. Was wirklich zählt: Achievement Drive Der klassische Dampfplauderer ist also nicht dein Top-Performer. Im Interview gewinnt er trotzdem oft, weil er redegewandt ist – und genau hier liegen viele falsch. Der stärkste Faktor ist nicht Lautstärke, sondern Achievement Drive: das Leistungsstreben, der Wille zu gewinnen. Und das ist oft leise. Past Sales Performance allein hat übrigens einen Wert von rund 0,50 – der stärkste einzelne Faktor überhaupt. Wer das ernst nimmt, wird beim Vertriebsmitarbeiter einstellen nie wieder auf den lautesten Bewerber hereinfallen. Die Asymmetrie der Trainierbarkeit: selektiere DNA, trainiere Skill Was schnell lernbar ist – und was nicht Hier kommt der vielleicht wichtigste Denkfehler, den du vermeiden musst. Ja, im Prinzip kann man alles lernen. Aber der Trainingsertrag ist sehr verschieden. Skills und Wissen – eine SPIN-Selling-Methode, MEDDIC, ein CRM, dein Produktwissen – hat ein cleverer Verkäufer in Wochen bis Monaten drauf. Das ist mir bei der Auswahl deshalb ziemlich egal. Die rationale Strategie beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Persönlichkeit dagegen verschiebt sich nur über Jahre. Achievement Drive, Frustrationstoleranz, intellektuelle Neugier – das bringst du jemandem im Onboarding nicht bei. Daraus folgt die einzig rationale Strategie, wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst: Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare. Wer das Leistungsstreben nicht mitbringt, lernt es bei dir nicht mehr. Wer das Branchenvokabular nicht kennt, lernt es in drei Monaten. Die zwei häufigsten Fehler beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Fehler 1: Der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader Beide klassischen Fehler haben dieselbe Wurzel: Risiko meiden statt sauber prüfen. Der erste Fehler ist der Fachexperte ohne Vertriebs-Ader – der Servicetechniker oder Anwendungsingenieur, der zum Verkäufer gemacht wird. Fachlich top zu sein erhöht die Chance, vertrieblich zu performen, schlicht nicht. Nach 20 Jahren in der fachlichen Beratung ist der Komfort in dieser Rolle kein Trainingsthema mehr. Fehler 2: Der Abschluss-Crack ohne Produkt-Interesse Der zweite Fehler ist das Spiegelbild: der abschlussstarke Sales-Crack ohne echtes Interesse am Produkt. Im Gespräch fragt er nur nach Provision, Gebiet und Tools – nie nach der Lösung. Im komplexen, beratungsintensiven Vertrieb wird der nie glaubwürdig als Experte auftreten. Der Branchenkenner fühlt sich sicher, weil seine Etikette stimmt. Der laute Verkäufer fühlt sich sicher, weil er Gespräche gewinnt. Beide sagen wenig über echte Leistung aus. Der Adjacent Industry Hire: die Lösung für den Bewerbermangel Adjazenz schlägt Branchenetikett Was tust du stattdessen? Du holst dir jemanden, der die Grundeigenschaften eines guten Verkäufers schon mitbringt – aus einer verwandten Branche. Das nennt sich Adjacent Industry Hire und ist sogar wissenschaftlich untersucht. Beispiele: ein SaaS-Vertriebler ins ERP-Geschäft, ein Industrieautomatisierer in die Robotik, jemand aus der Spezialchemie in den Bereich Coatings. Worauf es wirklich ankommt Entscheidend ist nicht die Branche selbst, sondern die Nähe von vier Dingen: Buyer-Persona, Sales-Cycle-Länge, Komplexität des Verkaufs und Entscheidungsstruktur. Wer mit ähnlichen Ansprechpartnern, in einem ähnlichen Zyklus und einer vergleichbaren Komplexität gearbeitet hat, bringt 100 % des Skills mit und braucht nur drei Monate für die Domain Fluency. „Zehn Jahre Branchenerfahrung" ist eben kein Eignungskriterium – es ist die Risiko-Versicherung des Recruiters, auf Kosten der Vertriebsleistung. Wann Fachwissen doch vor Sales-DNA geht Der Lackmustest für deine Rolle Damit ich ehrlich bleibe: Es gibt Fälle, in denen das Fachwissen wirklich vorgeht. Das gilt in hochregulierten, hochtechnischen Feldern – Pharma, Medical Devices, Halbleiter, Spezialchemie, Aerospace oder hochregulierte Cybersecurity. Der Lackmustest ist einfach: Hältst du das Erstgespräch ohne tiefes Fachwissen fünf Minuten durch, oder bist du sofort raus? Drei Lösungen für hochtechnische Rollen Nimm die OP-Technik: Wer nicht mitreden kann, wenn der Chirurg zur Sache kommt, bekommt keinen zweiten Termin. In solchen Fällen hast du drei Optionen: den seltenen Hybrid (teuer und schwer zu finden), den klassischen technischen Verkäufer mit Sales-Basis oder ein Tandem aus Verkäufer und Sales Engineer. Die Frage ist nie pauschal Fach oder Skill, sondern: Wie hoch ist die fachliche Hürde ins Erstgespräch dieser konkreten Rolle? So bildest du das richtige Anforderungsprofil Bevor du den ersten Lebenslauf liest, musst du wissen, wonach du suchst. Und zwar nicht aus dem Profil des – vielleicht mittelmäßigen – Vorgängers und nicht aus einer kopierten Stellenanzeige. Die saubere Methode heißt Anforderungsanalyse: Du leitest die Kriterien aus der Leistung deiner echten Top-Performer ab. In fünf Schritten zum richtigen Anforderungsprofil In fünf Schritten zu einem Anforderungsprofil, das wirklich auf Vertriebserfolg setzt – statt den nächsten Klon des Vorgängers zu suchen. Top-Performer analysieren Geh nicht von der Rolle aus, sondern von den Menschen, die heute oben performen. Was haben sie in Werdegang, Arbeitsstil und Persönlichkeit gemeinsam? Interviewe sie zu ihren besten Deals. Die Rolle entlang vier Achsen abklopfen Sales-Cycle-Länge, Komplexität (Einzelentscheider vs. Buying Center), Akquise- vs. Bestandsanteil und Beratungstiefe. Daraus ergibt sich deine Buyer-Persona. Strategisch vorausschauen Wo geht die Rolle in zwei bis drei Jahren hin? Welche Skills werden vom Nice-to-Have zur Pflicht? Definiere nicht die Rolle von gestern. Must-Have von Nice-to-Have trennen Maximal drei bis fünf Must-Haves – und zwar alles, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier, Past Performance. Produktwissen und CRM sind Nice-to-Have. In messbare CV-Signale übersetzen Aus „Achievement Drive" wird „belegte Quoten-Übererfüllung in zwei der letzten drei Jahre". Lege pro Signal einen klaren Schwellenwert fest. Anforderungsprofil ist nicht gleich Stellenbeschreibung Mehr als fünf Anforderungen brauchst du nicht – Studien zeigen, dass Bewerber ohnehin nur rund fünf Kriterien wirklich wahrnehmen. Das Anforderungsprofil ist nicht die Stellenbeschreibung. Die Stellenbeschreibung ist Werbung. Das Anforderungsprofil sagt, was jemand können muss, um in der Rolle erfolgreich zu sein. Zwei verschiedene Dokumente. Was im Lebenslauf wirklich zählt Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ist der Lebenslauf kein Vorhersage-Werkzeug. Er ist ein Filter, der die Falschen aussortiert. Lies ihn rückwärts – fang bei der letzten Leistungs-Zahl an. Im CV zählen Zahlen, nicht Adjektive. Harte Signale: worauf du achtest Harte Signale sind: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent („120 % der Quote in 2023"), ein Ranking im Team („Top 3 von 40"), bezifferte Deal-Größen und Cycle-Komplexität sowie Beförderungen innerhalb des Unternehmens. Red Flags: was dich stoppen sollte Red Flags sind: „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen wie „strategischer Vertriebsansatz" ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten pro Station ohne erkennbaren Grund. Die unbequeme Wahrheit: In den meisten deutschen Lebensläufen stehen die entscheidenden Zahlen gar nicht. Deshalb filterst du beim CV nur grob vor – und holst die fehlenden Fakten im Telefon-Pre-Screening. Verkäufer ohne Zahlen im CV haben entweder keine, schlechte – oder sie wissen nicht, dass Zahlen das Einzige sind, was im Vertriebs-CV zählt. Vertriebsrecruiting-Prozess: vom CV bis zum Onboarding Kriterien allein nützen nichts ohne Prozess. Wer 80 Lebensläufe planlos liest, sortiert am Ende den Falschen mit dem schönsten Foto rein. Du brauchst einen Trichter: erst Hard-Filter gegen die harten Signale (maximal 90 Sekunden pro CV), dann eine strukturierte Bewertung mit mindestens drei Signalen für die Einladung. Das Telefon-Pre-Screening: der unterschätzte ROI-Hebel Das Telefon-Pre-Screening ist der am stärksten unterschätzte Schritt im ganzen Prozess. In 15 bis 20 Minuten holst du die Zahlen, die im Lebenslauf fehlen: Quoten-Historie prüfen, Wechselgrund, Gehaltsrahmen, eine Frage zum echten Verhalten. Zwanzig Minuten am Telefon ersparen dir zwei Stunden falsch geführte Vor-Ort-Interviews. Und vergiss das Active Sourcing nicht – die richtig guten Verkäufer bewerben sich selten, sie werden gefunden. Ein gesundes Verhältnis sind 50 % Bewerbungseingang und 50 % Active Sourcing. Drei diagnostische Interviewfragen Im eigentlichen Interview haben sich drei Fragen bewährt. Erstens: „Wie würdest du dich in 30 Tagen in unsere Produktwelt einarbeiten?" – das misst Selbststeuerung und Lernstrategie. Zweitens: „Erzähl mir vom letzten Deal, den du selbst akquiriert hast – nicht ausgebaut, nicht betreut." – das trennt den echten Hunter vom Beziehungspfleger. Drittens: „Wie würdest du unser Produkt nach einer Stunde Vorbereitung verkaufen?" – das misst, wie schnell jemand von Produktmerkmal zu Kundennutzen übersetzt, die zentrale Vertriebsfähigkeit. Wichtig: Diese Fragen sind nur valide mit einer vorab festgelegten Bewertungsrubrik. Und geh nie allein ins Interview – idealerweise stellt HR die Fragen, die Führungskraft beobachtet. Die Rolle von HR: vom Briefträger zum methodischen Treiber Was HR wirklich leisten muss Hier sterben die meisten guten Prozesse. HR leitet CVs weiter, dann Funkstille – und der Vertriebsleiter entscheidet wieder aus dem Bauch. Eine starke Personalabteilung ist nicht der Verwalter im Hintergrund, sondern der methodische Treiber des Prozesses. Von HR kommen die Interview-Leitfäden, die Bewertungs-Skalen, die Arbeitsproben und die Test-Werkzeuge – das ganze Handwerk. Geschwindigkeit ist Qualität HR sorgt dafür, dass der Prozess eingehalten wird, dass die Kriterien gemeinsam festgelegt werden und dass die Führungskraft sauber durch den Prozess geführt wird. Dazu gehört auch Geschwindigkeit: Die besten Kandidaten sind laut LinkedIn nur rund zehn Tage aktiv verfügbar, nach 30 Tagen haben sich über 50 % anders entschieden. Geschwindigkeit ist im Recruiting nicht das Gegenteil von Sorgfalt – sie ist deren Ergebnis. Recruiting endet nicht mit dem Vertrag: Onboarding als zweiter Filter Die diagnostische Verlängerung Auch wer sauber Vertriebsmitarbeiter einstellen will, produziert mit dem besten Prozess noch rund 10 % Fehleinstellungen – das lässt sich rechnerisch nicht vermeiden. Genau diese 10 % fängst du im Onboarding ab. Denn 70 bis 80 % der späteren Fehlbesetzungen zeigen ihre Muster schon in den ersten drei Monaten. Klare Entscheidungspunkte nach 30, 60, 90 Tagen Verstehe das Onboarding deshalb nicht in erster Linie als Wissens-Vermittlung, sondern als Verlängerung des Recruitings mit anderen Mitteln: feste Check-ins, klare Frühwarn-Zeichen, klare Entscheidungspunkte nach 30, 60 und 90 Tagen. Wer nach 60 Tagen vor sich hin meckert und nicht vorankommt, wird nach 120 Tagen meistens nicht besser – sondern schlechter. Nutze die Probezeit konsequent als das, was sie ist: deine zweite Chance. Quick Takeaways Branchenjahre und Abschlüsse sind fast wertlos (Wert 0,09–0,10) – sie sind die teuersten falschen Kriterien. Strukturierte Interviews verdoppeln die Treffsicherheit gegenüber unstrukturierten Gesprächen (0,42 vs. 0,19). Die Kombination der richtigen Werkzeuge senkt die Fehlerquote von ~40 % auf unter 10 %. Achievement Drive schlägt Extraversion – der laute Dampfplauderer ist ein Mythos, die Ambivertierten gewinnen. Selektiere auf das Stabile, trainiere das Veränderbare: Persönlichkeit bleibt über Jahre, Skills holst du in Monaten auf. Der Adjacent Industry Hire löst den Bewerbermangel – Nähe von Buyer-Persona, Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur zählt, nicht das Branchenetikett. Telefon-Pre-Screening und HR als Treiber sind die unterschätztesten Hebel im ganzen Prozess. Fazit: Schluss mit dem Würfeln beim Vertriebsmitarbeiter einstellen Die drei Kernsätze Fassen wir zusammen. Strukturierte Interviews, Arbeitsproben und kognitive Tests sagen Vertriebserfolg drei- bis fünfmal besser voraus als Berufsjahre und unstrukturierte Bewertungen. Achievement Striving und Gewissenhaftigkeit sind die stabilsten Persönlichkeitsmerkmale – allgemeine Extraversion ist es nicht. Und weil Persönlichkeit über Jahre stabil bleibt, Skills aber in Monaten aufholbar sind, setzt du auf das Erste und trainierst das Zweite. Dein nächster Schritt Wer im Vertriebsrecruiting weiter auf Branchenjahre filtert, setzt auf das schlechteste verfügbare Kriterium. Wer auf Sales-Disposition baut und Wissen aufbaut, formt ein Team, das mit dem Markt mitwächst. Das ist eigentlich gar nicht schwer – du musst es nur konsequent machen. Wenn du Vertriebsmitarbeiter einstellen willst, ohne dich auf dein Bauchgefühl zu verlassen, fang heute mit einem Punkt an: Führe das strukturierte Telefon-Pre-Screening ein. Damit halbierst du deine Time-to-Hire und verdoppelst die Qualität deiner Pipeline. Du willst tiefer einsteigen? Schreib mir einfach eine E-Mail an recruiting@vertriebsfunk.de – dann bekommst du von mir die komplette Zusammenfassung dieser Folge und den Bewertungsbogen, den ich in meinen Vertriebsprojekten als Blaupause nutze. Beides schicke ich dir kostenlos zu. Gib alles, dein Christopher Funk. Welche Kriterien sollte ich beim Vertriebsmitarbeiter einstellen wirklich beachten? Setze auf das, was kaum trainierbar ist: Achievement Drive, Frustrationstoleranz, Neugier und geprüfte Past Sales Performance. Branchenjahre und Studienabschluss haben dagegen eine sehr geringe Vorhersagekraft auf Vertriebserfolg. Wie senke ich meine Fehlerquote im Vertriebsrecruiting? Indem du mehrere valide Werkzeuge kombinierst: strukturiertes Interview plus Arbeitsprobe plus geprüfte Past Performance. Das hebt die Treffsicherheit auf 0,60 bis 0,65 und drückt die Quote der Fehleinstellungen von rund 40 % auf unter 10 %. Ist Branchenerfahrung beim Verkäufer einstellen wichtig? Meistens nicht. Branchenerfahrung ist oft nur die Risiko-Versicherung des Recruiters. Wichtiger ist die Nähe von Buyer-Persona, Sales-Cycle, Komplexität und Entscheidungsstruktur. Ausnahmen sind hochregulierte Märkte wie Pharma, Medical Devices oder Aerospace. Worauf achte ich im Lebenslauf eines Vertrieblers? Auf Zahlen statt Adjektive: konkrete Quoten-Erreichung in Prozent, Ranking im Team, bezifferte Deal-Größen und Beförderungen. Red Flags sind „verantwortlich für" statt „erreicht", Worthülsen ohne Zahlen und Job-Hopping unter 18 Monaten. Welche Rolle spielt HR beim Aufbau eines guten Recruiting-Prozesses? HR ist der methodische Treiber, nicht der Briefträger. Die Personalabteilung baut den Prozess, liefert Interview-Leitfäden und Bewertungs-Skalen, sorgt für Geschwindigkeit und führt die Führungskraft sauber durch das Verfahren. Wie sieht es bei dir aus: Filterst du noch nach Branchenjahren – oder setzt du schon auf Sales-DNA? Schreib mir deine Erfahrungen in die Kommentare und teile den Beitrag mit dem Vertriebsleiter, der das gerade dringend lesen sollte.

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    DIE COACHING-REVOLUTION mit Andreas Baulig & Markus Baulig: Online-Marketing | Business | Coaching | Consulting | Motivation
    #787 250.000 Euro Monatsumsatz als KI-Agentur! (Kundeninterview mit Jousef Murad)

    DIE COACHING-REVOLUTION mit Andreas Baulig & Markus Baulig: Online-Marketing | Business | Coaching | Consulting | Motivation

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 23:23


    Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch: www.andreasbaulig.de/termin In dieser Folge von Die Coaching-Revolution spricht Markus Baulig mit KI-Unternehmer Jousef Murad, dem Gründer von Apex Consulting, über seinen Weg von der KI-Begeisterung zum Unternehmer mit 250.000 € Monatsumsatz. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen der aktuellen KI-Welle und sprechen darüber, warum die meisten Unternehmen die Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz noch völlig unterschätzen und es weit mehr als ChatGPT ist. Dabei geht es nicht nur um Tools und Automatisierung, sondern vor allem um die Frage, welche Entwicklungen die nächsten Jahre wirklich verändern werden und welche Trends vermutlich schneller verschwinden, als sie gekommen sind. Außerdem sprechen die beiden darüber, warum viele KI-Projekte in Unternehmen scheitern, welche Denkfehler Unternehmer aktuell machen und welche Anwendungen heute bereits einen echten Wettbewerbsvorteil schaffen können. Eine spannende Folge für alle Selbstständigen, Agenturinhaber, Berater und Unternehmer, die verstehen wollen, was hinter dem KI-Hype steckt – und wie sie die Chancen der nächsten Jahre für sich nutzen können. Andreas Baulig & Markus Baulig zeigen dir, wie du dich als einer DER Nr.1 Experten in deiner Branche positionieren kannst und hohe Preise ab 2.000 Euro (und mehr) für deine Angebote & Dienstleistungen abrufen kannst. Als Coaches, Berater und Experten automatisiert Kunden im Internet gewinnen. Wie du Online Marketing nutzen kannst, um deine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen.

    Mission Energiewende – detektor.fm
    Energiepolitik: Branche warnt vor Ausbremsen der Energiewende

    Mission Energiewende – detektor.fm

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 25:46 Transcription Available


    Lange hat Deutschland bei den Themen Energiewende und Klimaschutz als Musterschüler gegolten. Aber wenn es um die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geht, schätzen Fachleute ein, dass die Bundesrepublik die gesetzten Klimaziele in Zukunft verfehlen wird. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-energiepolitik-2

    Wissen
    Energiepolitik: Branche warnt vor Ausbremsen der Energiewende

    Wissen

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 25:46 Transcription Available


    Lange hat Deutschland bei den Themen Energiewende und Klimaschutz als Musterschüler gegolten. Aber wenn es um die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geht, schätzen Fachleute ein, dass die Bundesrepublik die gesetzten Klimaziele in Zukunft verfehlen wird. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-energiepolitik-2

    SWR2 Kultur Info
    Kinofilm „Ich verstehe Ihren Unmut“ – Authentisches Sozialdrama über die Gebäudereinigungsbranche

    SWR2 Kultur Info

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 3:41


    Die Gebäudereinigung ist ein Knochenjob. Der Film stellt die Menschen dieser Branche in den Mittelpunkt und zeigt ein kaputtes System, das auch das letzte bisschen Menschlichkeit wegrationalisiert.

    Podcasts – detektor.fm
    Mission Energiewende: Der Klima-Podcast | Energiepolitik: Branche warnt vor Ausbremsen der Energiewende

    Podcasts – detektor.fm

    Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 25:46 Transcription Available


    Lange hat Deutschland bei den Themen Energiewende und Klimaschutz als Musterschüler gegolten. Aber wenn es um die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geht, schätzen Fachleute ein, dass die Bundesrepublik die gesetzten Klimaziele in Zukunft verfehlen wird. Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-energiepolitik-2

    Ah ouais ?
    Pourquoi une fois le soleil couché, les arbres baissent leur branche de 10 cm ?

    Ah ouais ?

    Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 1:55


    Comme la plupart des organismes vivant sur cette planète, le sommeil et le réveil sont régis par le rythme circadien, un rythme biologique qui dure environ 24 heures. Humains comme animaux succombent dans les bras de Morphée. Mais qui a dit que Dame Nature n'avait pas aussi droit à une pause de temps en temps ? Dans "Ah Ouais ?", Florian Gazan répond en une minute chrono à toutes les questions essentielles, existentielles, parfois complètement absurdes, qui vous traversent la tête. Un podcast RTL Originals.Hébergé par Audiomeans. Visitez audiomeans.fr/politique-de-confidentialite pour plus d'informations.

    0630 by WDR aktuell
    Hamburg sagt NOlympia | Doch keine Bafög-Erhöhung? | FDP wählt Kubicki | Synchro-Branche vs. Netflix

    0630 by WDR aktuell

    Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 20:19


    Die Themen von Lisa und Robert am 01.06.26: (00:00:00) Namensvetter: Mit welchen Nachnamen Menschen in Irland einen neuen Weltrekord aufgestellt haben. (00:01:52) Olympia-Bewerbung: Wie die Abstimmung in Hamburg gelaufen ist und welche deutschen Städte noch zur Auswahl stehen. (00:03:47) Bafög: Warum sich die Regierung darüber streitet, ob es bald mehr Geld für Studierende gibt und was eigentlich geplant war. (00:09:19) FDP: Warum sich die Partei für Wolfgang Kubicki als neuen Chef entschieden hat und wo die FDP dieses Jahr noch einen Unterschied machen könnte. (00:14:13) Synchro-Branche vs Netflix: Was deutschen Synchronsprecher:innen Angst macht und was das mit Netflix zu tun hat. Hier könnt ihr den gesamten Bericht unserer 1LIVE-Kollegin hören: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/1live/audio-wenn-hermine-und-elfie-schweigen-synchronstimmen-im-kampf-gegen-100.html Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de – kommt auch gern in unseren WhatsApp-Channel: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.

    Insurance Monday Podcast
    KI ersetzt keine Makler - aber ihre Arbeitsweise!

    Insurance Monday Podcast

    Play Episode Listen Later May 31, 2026 36:33 Transcription Available


    Was passiert, wenn ein Startup-Investor die Versicherungsbranche auseinander nimmt – und daraus eine KI-Plattform für Makler baut?In dieser Folge spricht Simon Moser mit Daniel Dierkes, Gründer von SureIn, über die vielleicht größte Transformation der Versicherungsbranche seit der Digitalisierung. Warum verbringen Makler heute noch bis zu 50% ihrer Zeit mit Verwaltung? Weshalb reichen klassische MVPs und CRM-Systeme künftig nicht mehr aus? Und warum könnte KI darüber entscheiden, wer in den nächsten Jahren gewinnt – oder verschwindet?Daniel gibt exklusive Einblicke in:die Entstehung von SureIn & der neuen KI-Plattform Moduswarum Maklerbetriebe heute massiv ineffizient arbeitenwie KI komplette Workflows automatisieren kannweshalb Spezialisierung trotz KI wichtiger wird als je zuvordie Zukunft von Beratung, Service & Skalierung im Maklermarktwarum KI nicht wie ein „Praktikant“, sondern wie ein digitaler COO gedacht werden sollteEine Folge über operative Überforderung, digitale Geschäftsmodelle, KI-Agenten, Wachstumsschmerzen – und die unbequeme Wahrheit darüber, wie sich Maklerarbeit in den nächsten Jahren radikal verändern wird.Für alle Vermittler:innen, Makler:innen, InsurTechs und Entscheider:innen, die verstehen wollen, wohin sich die Branche wirklich bewegt.Schreibt uns gerne eine Nachricht!Folge uns auf unserer LinkedIn Unternehmensseite für weitere spannende Updates.Unsere Website: https://www.insurancemondaypodcast.de/Du möchtest Gast beim Insurance Monday Podcast sein? Schreibe uns unter info@insurancemondaypodcast.de und wir melden uns umgehend bei Dir.Dieser Podcast wird von dean productions produziert.Vielen Dank, dass Du unseren Podcast hörst!

    Tagesgespräch
    Martin Hirzel: Schweizer Industrie zwischen KI-Boom und Zöllen

    Tagesgespräch

    Play Episode Listen Later May 29, 2026 25:57


    Die Schweizer Tech-Industrie blickt mit Sorge auf die internationalen Handelskonflikte. Swissmem-Präsident Martin Hirzel über unsichere US-Zölle, die existenzielle Bedrohung durch die EU und die Folgen des Nahost-Kriegs für die Lieferketten. Swissmem-Präsident Martin Hirzel zieht für die Schweizer Tech-Industrie (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie) eine vorsichtig positive Bilanz zum Start ins Jahr 2026: Aufträge, Umsatz und Exporte legen leicht zu - vor allem dank des Booms bei KI-Datencentern, von dem Elektro- und Energieinfrastrukturfirmen profitieren. Schwieriger bleibt die Lage dagegen für viele KMU im klassischen Maschinenbau, die unter geopolitischen Unsicherheiten und der Investitionszurückhaltung leiden. Sorgen bereiten der Branche zudem die US-Zölle sowie neue EU-Zölle auf Stahl, die Schweizer Produzenten stark treffen könnten. Hoffnung setzt die Industrie deshalb auch auf neue Freihandelsabkommen etwa mit den Mercosur-Staaten, das nun im Parlament diskutiert wird.

    DIE COACHING-REVOLUTION mit Andreas Baulig & Markus Baulig: Online-Marketing | Business | Coaching | Consulting | Motivation

    Vereinbare jetzt dein kostenloses Erstgespräch: www.andreasbaulig.de/termin In dieser Folge von Die Coaching-Revolution sprechen Stephan Baulig und die Gründer von Brainhance darüber, wie sie innerhalb kürzester Zeit mit KI-Beratung und KI-Agenten die ersten 100.000 € Monatsumsatz erreicht haben, obwohl sie noch vor wenigen Monaten Angestellte waren. Dabei geht es nicht nur um den Hype rund um künstliche Intelligenz, sondern vor allem darum, warum gerade jetzt völlig neue Chancen entstehen für Menschen, die schnell handeln und bereit sind, neue Märkte zu besetzen. Außerdem erfährst du, warum klassische Branchen wie Steuerberater, Kanzleien oder Dienstleister gerade massiv unter Druck geraten, welche Rolle KI-Agenten in den nächsten Jahren spielen werden und weshalb die meisten noch gar nicht verstanden haben, wie groß dieser Wandel wirklich wird. Eine Folge über Wachstum, Positionierung, Vertrieb und die Frage, warum manche Unternehmen gerade explodieren – während andere den Anschluss verlieren. Andreas Baulig & Markus Baulig zeigen dir, wie du dich als einer DER Nr.1 Experten in deiner Branche positionieren kannst und hohe Preise ab 2.000 Euro (und mehr) für deine Angebote & Dienstleistungen abrufen kannst. Als Coaches, Berater und Experten automatisiert Kunden im Internet gewinnen. Wie du Online Marketing nutzen kannst, um deine Produkte und Dienstleistungen erfolgreich zu verkaufen.

    Tagesgespräch
    Samstagsrundschau: Elisabeth Baume-Schneider verteidigt AHV2030

    Tagesgespräch

    Play Episode Listen Later May 23, 2026 28:50


    Länger arbeiten sollen möglichst viele. Das Rentenalter erhöhen, will die zuständige Bundesrätin mit AHV2030 aber nicht. Was bringen ihre Vorschläge tatsächlich? Warum die Zweite Säule auch anfassen? Und, was ist mit der 13. AHV-Rente? Fragen an Innenministerin, Elisabeth Baume-Schneider. Das Ziel ist klar: die AHV soll für die Zeit bis 2040 stabilisiert werden. Um Ausgaben und Einnahmen bei einer alternden Bevölkerung im Gleichgewicht zu halten, will der Bundesrat die Anreize so setzen, dass möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger im Arbeitsmarkt bleiben. Frühpensionierungen würden deutlich weniger attraktiv. Gleichzeitig sollen mehr Anreize geschaffen werden für Menschen, die nach Erreichen des Referenzalters 65 weiterarbeiten. Auch in der Zweiten Säule will der Bundesrat dazu das Mindestalter für Bezüge von heute 58 auf 63 erhöhen. Finanzierungs- und Einnahmelücken sollen geschlossen werden. Insgesamt erhofft sich die Regierung dadurch Mehreinnahmen von rund 600 Millionen Franken pro Jahr. Das heisse Eisen Rentenaltererhöhung fasst die zuständige SP-Bundesrätin jedoch nicht an. Das wäre nicht mehrheitsfähig, ist sie überzeugt. Aber der neuen Vorlage ist eine Mehrheit auch nicht gewiss. Der Eingriff in die berufliche Vorsorge beispielsweise stösst links und rechts auf Ablehnung. Kommt dazu: noch ist offen, wie die vom Volk beschlossene 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Wenn sich das Parlament in der kommenden Sommersession nicht einig wird, woher das Geld für die zusätzliche AHV-Rente kommen soll, droht dem Sozialwerk schon in wenigen Jahren ein Milliardenloch. Bundesrätin Baume-Schneider will es mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer stopfen. Ob eine solche mehrheitsfähig wäre, ist fraglich. Was bringt die neue Reform tatsächlich? Ist es richtig, die Frage der Erhöhung des Rentenalters zu verschieben? Was, wenn ältere Arbeitswillige gar keinen Job finden? Neben der Altersvorsorge ist auch der Streit um Medikamentenpreise Thema im Gespräch mit der Gesundheitsministerin. Sie hat konkrete Massnahmen zur Kostendämpfung vorgeschlagen. Dagegen läuft die Pharma-Industrie Sturm und verweist auf den Druck aus den USA. Wie geht sie mit dem Lobbying der Branche um? Und, was kann die Arbeitsgruppe «Lifesciences-Standort», die Elisabeth Baume-Schneider zusammen mit Wirtschaftsminister Guy Parmelin ins Leben gerufen hat, überhaupt erreichen? Bundesrätin und Innen- sowie Gesundheitsministerin, Elisabeth Baume-Schneider, nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.