An jedem Werktag ein Gedanke für den Tag - und über ihn hinaus: anregend und informativ, tröstend und aktuell.

Wer Tagebuch schreibt, hängt das meist nicht an die große Glocke. Daher verblüfft es sicher, dass fast jeder Zwölfte oft zu Stift und Schreibkladde greift. Autor Christoph Schäfer gehört auch dazu. Und verrät am „Tag des Tagebuchs“, warum…

Eine neue Sportart - oder eine Sprache? Manchen fliegt das einfach zu. Autor Christoph Schäfer sieht sich definitiv eher als Normal-Lerner. Genies haben ihn - bei aller Bewunderung - oft eingeschüchtert. Davon will er sich noch mehr frei machen. Und ohne Hektik und Perfektionismus Neues probieren.

Vor fast 1000 Jahren zeigte ein Mainzer Bischof besonders eindrucksvoll: Es lohnt sich, auch nach einem totalen Desaster nicht aufzugeben. Christoph Schäfer erinnert sich daher an dessen Gedenktag gerne an den heiligen Bardo.

Heute hat Donald Duck Geburtstag. Und weltweit feiern Fans die Comicfigur mit dem schrägen Charme. Autor Christoph Schäfer feiert mit und meint: Donalds chaotische Abenteuer enthalten mehr als ein Körnchen alltagstaugliche Weisheit…

Von Darmstadt bis Kassel: Gerade ist Hochsaison beim mündlichen Abitur. Autor Christoph Schäfer, selbst Lehrer, drückt die Daumen. Für die Prüfungen - und für die Zeit danach. Denn er hat oft erlebt: Sie ist eigentlich sogar noch aufregender.

Der Kölner Dom ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Etwa 6 Millionen Menschen kommen jedes Jahr. Sein Unterhalt kostet: mehr als 40.000 Euro - täglich. Ab Juli sollen Besucherinnen und Besucher deshalb zahlen. Pfarrerin Lisa Maria Tumma aus Limburg fragt sich: Darf eine Kirche Eintritt nehmen?

Heute liebt Autor Jan-Michel Zschörnig Zugfahrten. Im Zug hat er Zeit für Dinge, die im Alltag oft zu kurz kommen. Warum Unterwegs sein so wertvoll ist, erzählt er hier.

Für Autor Jan-Michel Zschörnig gehörten Orangen immer einfach zu Weihnachten - und blieben oft unbeachtet. Aber ein Frühling auf Mallorca verändert seinen Blick völlig. Wie aus einer alltäglichen Frucht ein Zeichen von Lebensfreude und Gottes Freundlichkeit wird.

13 Jugendliche sitzen vor Autor Jan-Michel Zschörnig und er fragt sich: Wie soll ich mit ihnen über Gott reden? Zwischen Keksen, kritischen Fragen und ehrlichen Gesprächen entdeckt er etwas, womit er nicht gerechnet hätte.

Ein stiller Morgen, ein erster Kaffee - und ein kurzer Moment, in dem alles offen scheint. Wenn die Stadt langsam erwacht, liegt für Autor Jan-Michel Zschörnig ein Gefühl von Neubeginn in der Luft. Worin der liegt, erzählt er hier.

Zwischen verschwitzten Fußballtrikots und alltäglichen Handgriffen wird sichtbar, wie viel Ehrenamt und gegenseitige Unterstützung unsere Gesellschaft tragen. Und manchmal zeigt sich genau dort etwas von Gottes Nähe: mitten im ganz normalen Alltag.

Was bedeutet eigentlich „guter Hoffnung sein“? Der alte Ausdruck rund um Schwangerschaft erzählt bis heute von Zuversicht, Vertrauen und der Kraft der Hoffnung. Judith Vonderau über Hoffnung im Alltag, über Zweifel und darüber, warum selbst kleine Hoffnungsschimmer tragen können.

Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam - im Mai und Juni reiht sich ein Feiertag an den nächsten. Viele genießen einfach die freie Zeit. Doch kirchliche Feiertage können mehr sein als nur eine Pause vom Alltag, sagt Judith Vonderau.

In Bad Orb beginnt mit den ersten warmen Tagen die Kneipp-Saison. Menschen waten durch kaltes Wasser, Kinder entdecken begeistert das „Knallbecken“ - und die alte Lehre von Sebastian Kneipp wird wieder lebendig. Judith Vonderau über die Heilkraft des Wassers und die überraschende Stärke einfacher Dinge im Leben.

Der Mai steht für Neubeginn, Lebensfreude und Hoffnung. Alte Volkslieder wie „Alles neu macht der Mai“ oder „Der Mai ist gekommen“ erzählen vom Frühling, von Wärme und vom Blick auf das Schöne im Leben. Warum uns diese Lieder bis heute Kraft geben, darüber spricht Judith Vonderau.

26 Fußball-Nationalspieler hatten am Donnerstag Grund zum Jubeln. Für sie erfüllt sich ein Traum: Sie sind für Deutschland dabei bei der Fußball-WM. Für viele andere Spieler hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann aber schlechte Nachrichten: Sie haben es dieses Mal nicht in den Kader geschafft. Solche schlechten Nachrichten überbringen, wann macht man das am besten und wie? Gedanken dazu von Pfarrer Peter Kristen aus Limeshain.

KI übersetzt Texte, Roboter servieren im Café, Algorithmen entscheiden. Aber es gibt etwas, das keine Maschine ersetzen kann. Autorin Almut Siodlaczek erzählt, warum sie weiter auf echte Menschen setzt.

„Ham' Se mal nen Euro?" - Almut Siodlaczek kennt das. Und sie ist jedes Mal genervt von bettelnden Menschen am Bahnhof. Trotzdem lässt sie die Frage nicht los: Wie geht man damit um? Und was will sie eigentlich geben?

Zusammenhalt in der Gesellschaft - das klingt groß. Autorin Almut Siodlaczek hat ihn an einem ganz normalen Morgen im Zug erlebt. Ganz konkret - bei ihren Mitreisenden.

Im Wartezimmer sitzen nervt - auch Autorin Almut Siodlaczek. Umso mehr bewundert sie die Geduld der medizinischen Fachangestellten. Und fragt sich: Was könnte ich umgekehrt als Patientin für sie tun?

Der Vater von Autorin Almut Siodlaczek war Eiermann - und nebenbei ein Lehrer im Umgang mit Menschen. Sie erzählt, was sie von ihm gelernt hat: dass Freundlichkeit kein Urteil braucht.

Sich gegenseitig etwas Gutes sagen - das braucht manchmal mehr Mut als zu meckern. Aber die Wirkung ist so viel besser!

Alle zwei Jahre findet der Katholikentag in Deutschland statt, ein Treffen von Menschen in und rund um die katholische Kirche. Diesmal steht es unter dem Motto: Hab Mut, steh auf! In der Bibel zeigt die Geschichte vom blinden Bartimäus, wie dieses Motto alle Menschen ansprechen will.

Mit vereinten Kräften zwischen Frauen und Männern - was wäre das für eine Kirche der Geschwisterlichkeit, hofft Autorin Christine Findeis-Dorn immer noch und immer wieder

Innehalten dehnt die Zeit, stärkt und erfrischt, stellt Autorin Christine Findeis-Dorn immer wieder fest - auch als Gegenmittel gegen die Schnelllebigkeit.

Diese Karwoche vor Ostern spielt für viele Menschen kaum mehr eine Rolle. Wie diese „Stille Woche“ für unsere heutige Welt wichtig sein könnte, überlegt Autorin Christine Findeis-Dorn aus Wiesbaden.

Gewalt gegen Frauen war eines der bestimmenden Themen dieser Woche. Der Fall Ulmen-Fernandez hat viele bewegt. Auch der Bundestag hat sich damit befasst. In Frankfurt und anderen hessischen Städten gehen Menschen dagegen auf die Straße unter dem Motto: Es reicht! Aber was folgt daraus - und was kann jede und jeder von uns tun? Darüber denkt Pfarrerin Lisa Maria Tumma aus Limburg nach im hr1 Zuspruch.

Autor Peter Kristen zeigt, dass Nächstenliebe nicht groß oder schwer sein muss, sondern beginnt, wenn einer nicht wegschaut.

Autor Peter Kristen erzählt vom Umzug aus dem vertrauten Haus und der Sehnsucht nach einem Ort, der bleibt.

Autor Peter Kristen feiert den 30. Geburtstag des Chattens. Er fragt auch, wann ein echtes Gespräch von Angesicht zu Angesicht nötig ist.

Autor Peter Kristen erzählt vom Schriftsteller Ocean Vuong und von einer Güte, die nichts erwartet und doch alles verändert. Ein inspirierender Gedanke über Menschlichkeit in einer oft kalten Welt.

Das hat Kaiser Wilhelm gesagt, als das erste Automobil rollte. Autor Peter Kristen erzählt von Berta Benz - und was ihr Mut damals für die Verkehrswende heute bedeutet

Wenn die ersten Blumen blühen, wird selbst der Balkon zum Ort der Hoffnung. Warum Hyazinthen, ein jüdisches Gedicht und der Frühlingsanfang Autorin Verena Maria Kitz an die Kraft der Liebe erinnern.

Heute ist Weltglückstag. Doch was Menschen unter Glück verstehen, ist ja sehr unterschiedlich. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass das Wichtigste zum Glücklich-Sein gelungene Beziehungen sind.

Wenn ich immer für andere da sein will, laufe ich Gefahr, mich selbst zu verlieren. Wichtig sind Zeiten der Entspannung und Zeiten für mich. Gönne dich dir selbst!

In diesem Jahr fallen Ramadan und Fastenzeit zusammen. Im Islam ist das Fasten ziemlich klar geregelt, im Christentum entscheide ich mich, auf was ich verzichte. Der Verzicht macht auch deutlich, ob ich schoin abhängig bin oder es noch schaffe, ohne Alkohol, Süßigkeiten oder Handyspiele auszukommen.

Heute feieren die Iren auf der ganzen Welt St. Patrick's Day. St. Patrick ist der Nationheilige der Insel. Die Farbe Grün und das grüne Kleeblatt spielen dabei eine zentrale Rolle.

Die Zeiten, in denen wir leben, sind schwierig. Kriege und Gewalt prägen das Leben vieler Menschen. Und auch in unserem Land ist vieles im Umbruch. Da kann man hoffnungslos werden. Was kann da helfen? Vielleicht auch ein Blick in alte biblische Texte.

Morgen sind die Wahllokale geöffnet. Fast fünf Millionen Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben für die Besetzung des Ortsbeirates, der Gemeindevertretung, der Stadtverordnetenversammlung, der Kreistage. Außerdem geht es in vielen Städten auch um das Bürgermeisteramt, in Hanau um die Nachfolge des Oberbürgermeisters. Ganz schön viel organisatorischer Aufwand. Andrea Seeger von der evangelischen Kirche spricht mit einer Wahlhelferin und fragt, warum sie das macht.

Die Hühnersuppe der Oma und Omas Zuwendung sind Balsam für Linas Seele. Für Autorin Kathrin Wittich Jung ist Hühnersuppe auch ein Symbol für die Zusage: Ich bin für dich da. Warum, erzählt sie hier.

Eine Raupe, ein Kind und ein Moment voller Wunder. Ein Text von Autorin Kathrin Wittich-Jung darüber, wie wir das Staunen wiederfinden können.

Wenn die Welt kalt wirkt, können kleine und große Momente Wärme schenken: Ein Sonnenstrahl, ein Bibelvers, ein Gespräch, gute politische Entscheidungen. Ein Text von Autorin Kathrin Wittich-Jung über Hoffnung, die das Herz wärmt.

Tiere nehmen die kleinsten Gesten von Menschen wahr und spüren, Freude, Angst oder Stress. Sie sind für Autorin Kathrin Wittich-Jung richtige Menschenleser. Was wir von Tieren lernen können für unseren Umgang miteinander, erzählt sie in diesem Beitrag.

Wenn Autorin Kathrin Wittich-Jung eine Notfallseelsorge-Woche hat, muss sie ständig einsatzbereit sein. Obwohl diese Zeit anstrengend ist, findet sie diese Aufgabe als Notfallseelsorgerin wertvoll. Hören Sie hier, warum.

Die Nachrichten über Krieg und Gewalt erschüttern die Welt - und lassen viele Menschen nach Hoffnung suchen. Doch Frieden beginnt nicht nur bei politischen Verhandlungen, sondern auch im Kleinen: in Gesprächen, in Menschlichkeit und in der Entscheidung, dem Hass nicht das letzte Wort zu lassen, sagt Autorin Stephanie Mosler.

Selbst nach Verrat und Ungerechtigkeit kann Neues entstehen - das zeigt die Josefs-Geschichte in der Bibel. Wie Josef trotz tiefer Verletzungen treu, offen und versöhnlich bleibt, bespricht Pfarrer Andre Lemmer und zeigt, dass aus dem Schmerz Gutes wachsen kann.

Beziehungen im Alltag sind selten perfekt - oft zählen kleine Gesten, Geduld und gegenseitige Nähe mehr als große Worte. Sogar Schweigen kann verbinden und zur Versöhnung beitragen. Pfarrer Andre Lemmer weiß: Bewusst füreinander da zu sein, macht den Unterschied.

Ein stressiger Tag, eine lange Kassenschlange - und dann fällt eine Geldbörse zu Boden. Eine kleine Geste der Hilfe verändert plötzlich die Stimmung. Warum Mitmenschlichkeit im Alltag oft in unscheinbaren Momenten beginnt und wie kurze Begegnungen schwere Tage leichter machen können.

Guter Rat ist teuer - nicht nur, weil er wertvoll ist, sondern weil er echtes Zuhören erfordert. Warum schnelle Lösungen oft am Wesentlichen vorbeigehen und weshalb beim Ratgeben nicht die eigene Meinung, sondern der andere Mensch im Mittelpunkt stehen sollte, erklärt Pfarrer Andre Lemmer aus Kassel.

Fastenzeit heißt nicht nur Verzicht, sondern kann ein Gewinn an Zeit, Begegnung und Glauben sein. Pfarrer André Lemmer aus Kassel hat diese Erfahrung während einer Indien-Reise gemacht, obwohl er dort schon zwei Tage früher mit dem Fasten beginnen musste.

Morgen am 1. März beginnt für die Meteorologen der Frühling, gefühlt aber ist er schon seit ein paar Tagen da. Die Temperaturen erreichen bis zu 20°. Der Winter war lang und schneereich, aber jetzt gehören Frieren, Frost und Flocken der Vergangenheit an. Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz aus Frankfurt begrüßt mit uns die neue Jahreszeit: