An jedem Werktag ein Gedanke für den Tag - und über ihn hinaus: anregend und informativ, tröstend und aktuell.

Heute feiern wir den Tag der Deutschen Einheit. Doch was bedeutet Einheit in unserer doch sehr gespaltenen Gesellschaft? Können wir guten Gewissens überhaupt noch von Einheit sprechen oder müssen wir da noch einmal ganz von vorne anfangen? Autor Jan Uhlenbrock aus Kassel über Menschenwürde, das Grundgesetz und die Frage, was uns als Gesellschaft wirklich verbindet.

Der Oktober ist in der katholischen Kirche der Rosenkranz-Monat. Doch was macht dieses Gebet mit seinen immer gleichen Worten und Perlen so besonders? Autorin Judith Vonderau erlebt den Rosenkranz als tragendes Netz, was uns helfen kann, loszulassen, zur Ruhe zu kommen und Halt im Glauben zu finden.

Was bedeutet es, heilig zu sein? Therese von Lisieux zeigt, dass dafür nicht unbedingt große Taten nötig sind. Ihr „kleiner Weg“ lädt dazu ein, die alltäglichen Dinge mit großer Liebe zu tun - auch dann, wenn das Leben anders läuft als geplant und Autorin Judith Vonderau versteht die Ordensfrau als echtes Vorbild.

Was ist ein Fragment? Ein Bruchstück, ein Teil eines Ganzen und trotzdem ein eigenständiges Objekt. So wie Tonscherben im Museum. Autorin Judith Vonderau über eine „fragmentarische Aussage“ und darüber, was es heißt, etwas unvollendet zu lassen.

„Da hattest du aber einen guten Schutzengel!" - Wir alle kennen diesen Satz. Wir sagen ihn, wenn etwas gerade noch gut ausgegangen ist. Doch wer sind diese Engel eigentlich? Und warum begleiten sie uns schon seit Tausenden von Jahren? Autorin Judith Vonderau über die Boten Gottes, die vielleicht näher sind, als wir denken.

Seit fast 1200 Jahren thront die Liobakirche auf dem Petersberg bei Fulda. Doch wer war die Frau, nach der sie benannt ist? Diese Woche beginnt die Liobawoche - eine Einladung, die Heilige Lioba neu zu entdecken. Autorin Judith Vonderau erzählt von einer äußerst gebildeten Führungskraft, die Klöster leitete, Mädchen unterrichtete und aus Liebe handelte.

Jeden Tag sterben in Deutschland zwei Menschen, die auf eine Organspende gewartet haben. Am Donnerstag hat der Bundestag darüber debattiert, wie das Organspendegesetz so verändert werden kann, dass mehr freiwillige Organspenden Leben retten. Gedanken dazu macht sich auch heute Pfarrer Peter Kristen aus Limeshain im hr1 Zuspruch.

Eine Religionslehrerin und ihre Schüler entdecken: Gerechtigkeit braucht mehr als Mathematik. Autor Peter Kristen sagt, worauf es noch ankommt.

Echte Freunde reden nicht zu viel - sie hören zu. Gerade dann, wenn Not an der Frau oder am Mann ist, meint Autor Peter Kristen.

Dieser Sommer war übergroß. Jetzt fallen die ersten Schatten des Herbstes. Autor Peter Kristen sagt, warum Dunkelheit nicht immer das Gegenteil von Hoffnung ist.

Eine Frau aus der Reformationszeit, acht Kinder, die Pest - Margaretha Pistorius hat ihr Leben in den Dienst anderer gestellt. Jetzt hat man ihr eine Rose gewidmet. Autor Peter Kristen meint: Sie ist mehr als ein Denkmal.

Sandwichkind, Trennungskind, Sorgenkind - viele Wortkombinationen mit „Kind" klingen nach Schublade. Autor Peter Kristen findet eine Ausnahme: ein Wort, das alle Menschen verbindet, statt sie festzulegen.

Sie sind ein Armutszeugnis, die Ergebnisse der aktuellen Pisa-Studie zu den Bildungsleistungen junger Leute. In Hessen gibt es dennoch auch einen Lichtblick: Beim Thema Integration. Da liegt Hessen vorn - und Osman ist ein Beispiel dafür!

Ein Rezept gegen Einsamkeit? Schön wär's, könnte man denken. In England und den Niederlanden gibt es das: ein soziales Rezept. Zeit, dass wir das hier auch einführen, meint Autorin Verena Maria Kitz!

Auch wenn sie vor 900 Jahren gelebt hat: Hildegard von Bingen bleibt aktuell und ist eine gute Botschafterin für Menschenwürde und Vielfalt - ihre Worte und Klänge sind ein Gegengift gegen Hass und Hetze.

Bald öffnet die erste Begräbniskirche für Urnen in Hessen - im Frankfurter Nordend. Und öffnet damit einen Raum für die Trauer, mitten im Leben!

Individuell sein ist vielen wichtig - aber wer anders aussieht als der Mainstream, hat es schwer. Da tut es gut, wenn Menschen, die aus der Norm fallen, Mut dazu machen, „ein bisschen schräg“ zu sein.

Ein Schwätzchen an der Kasse: Das wird immer seltener, weil es immer mehr Selbstbedienungskassen gibt. Schade! sagt Autorin Verena Maria Kitz.

Heute ist Wasserhäuschen (oder Wasserhäusje-)Tag in Frankfurt. Viele der Häuschen feiern, was sie schon immer waren. Treffpunkte in der Nachbarschaft. Trinkhallen, Büdchen, Kioske: anderswo heißen sie anders, die Sache ist dieselbe. Pfarrerin Pia Baumann aus Frankfurt erzählt, was ihr Wasserhäuschen um die Ecke mit ihr macht.

Autorin Jelena Wegner bekam eine Brotschneidemaschine geschenkt - und war erst enttäuscht. Ihr Zuspruch erzählt, wie ein zweiter Blick sich lohnt. Auch beim Glauben.

Autorin Jelena Wegner erzählt von einem Fest mitten im Alltag. Ein Zuspruch über die Kraft, trotz allem zu feiern - und Gemeinschaft zu finden.

Autorin Jelena Wegner macht eine ungewöhnliche Reise: Mit 12 Fremden sucht sie nach mehr Tiefe und Echtheit.

Ein frustrierter Moment am PC wird für Autorin Jelena Wegner zur Einladung, über Vergessen und Erinnern nachzudenken.

Ein Moment am Meer wird für Autorin Jelena Wegner zur Auszeit vom Leben um sie herum. Sie lädt ein, das eigene Abtauchen als heilsam zu entdecken.

In Sachsen-Anhalt wird gewählt, Autor Lukas Sims macht sich Gedanken über den Osten und darüber, was in der schwierigen Situation Hoffnung gibt. Dabei wird er vom Buch „Oststolz“ von Autor Alexander Prinz inspiriert.

„Sie müssen sich mehr bewegen.“ Autorin Ute Klewitz versucht die eigenen Holzwege neu zu entdecken.

Für Autorin Ute Klewitz sind Wolkenkratzer Symbole für eine kosmopolitische Welt. Neben ihnen gibt es noch andere Leuchttürme in unserer unübersichtlichen Welt.

Die Autorin Ute Klewitz genießt Wein und gute Gespräche auf dem Rheingauer Weinmarkt in Frankfurt. Dabei denkt sie über die Bedeutung von Weinstock und Reben nach.

Den heutigen Antikriegstag erlebt die Autorin Ute Klewitz ambivalent - zwischen dem christlichen Gebot seine Feinde zu lieben und der Komplexität von Kriegen.

Autorin Ute Klewitz fragt sich, ob unbeschwerte Picknicks in Gärten oder am Flussufer angesichts der Klimafragen weiterhin zum Alltag gehören.

Heute geht es wieder los mit der Bundesliga und der Eintracht. Die Frankfurter spielen auswärts ab 15.30 Uhr gegen Union Berlin. Mit dabei werden auch Mitglieder der Juddebuben sein, des nicht nur jüdischen Fanclubs. Andrea Seeger von der evangelischen Kirche findet das beispielhaft.

Heute geht es wieder los mit der Bundesliga und der Eintracht. Die Frankfurter spielen auswärts ab 15.30 Uhr gegen Union Berlin. Mit dabei werden auch Mitglieder der Juddebuben sein, des nicht nur jüdischen Fanclubs. Andrea Seeger von der evangelischen Kirche findet das beispielhaft.

Ein festlicher Empfang, umgeben von Menschen - und trotzdem allein. Autorin Andrea Seeger erzählt, wie ihr genau das passiert ist. Und warum Einsamkeit oft nichts mit fehlender Gesellschaft zu tun hat, sondern mit fehlender Verbindung.

"Wenn du es eilig hast, geh langsam. Wenn du es noch eiliger hast, mach einen Umweg." Dieser Postkarten-Spruch klingt erstmal wie ein Widerspruch. Doch Autorin Andrea Seeger gibt er sehr zu denken.

Hola! Wer als Kind Fangen gespielt hat, kennt dieses Wort vielleicht - den Ort, an dem niemand einen fangen darf. Auch als Erwachsene brauchen wir solche Schutzräume. Nur sehen sie anders aus.

Alles Mist? Der Pfarrer und Autor Werner Tiki Küstenmacher warnt vor zu viel Schwarzmalen. Er selbst nennt sich Possibilist - jemand, der auch in schweren Zeiten das Mögliche sieht. Autorin Andrea Seeger findet das inspirierend.

Der Schatten hat oft einen schlechten Ruf. Ihm haftet etwas Dunkles an. Doch im Hitzesommer hat Autorin Andrea Seeger den Schatten neu schätzen gelernt - auch durch einen Satz aus der Bibel.

Drängeln, Hupen, Handy am Steuer: Der Verkehr wird rauer. Autor Christoph Hartmann aus Fulda lädt ein, in Gottes Tempo zu fahren - mit dem Schutzengel an unserer Seite und praktischen Tipps gegen Hektik am Steuer.

Autorin Johanna Fröhlich weiß, wie kostbar Schlaf ist. Erst wenn er ausbleibt, zeigt sich, was er alles bewirkt.

Autorin Johanna Fröhlich liebt Schauergeschichte. Sie sind nicht nur zum Gruseln da. Sie erzählen auch davon, was in uns selbst verborgen liegt.

Autorin Johanna Fröhlich beobachtet im Park einen stillen Moment zwischen Mutter und Kind. Daraus entsteht für sie ein überraschender Gedanke über Gott.

Autorin Johanna Fröhlich erlebt, wie ein roter Wollfaden Menschen ins Gespräch bringt. Sie merkt: Wenn man aufeinander zugeht, kann etwas Gutes wachsen.

Autorin Johanna Fröhlich sucht in diesem Sommer die goldene Stunde. Und entdeckt darin mehr als nur schönes Licht.

Oft ist es schwer, die entspannten Erfahrungen von Ferien und Urlaub in den Schul- und Arbeitsalltag zu retten. Vielleicht kann uns da der Sonntag helfen. Dieser Tag wurde schon in der biblischen Schöpfungsgeschichte als Tag der Entspannung und des Nichtstuns hervorgehoben.

Auch das Genie Einstein brauchte etwas Anlauf für seine fantastische Karriere. Das kann heute noch Schüler und Schülerinnen trösten, wenn sie nicht so gut in der Schule sind oder auch mal eine Mathearbeit versemmeln.

Familie kann sehr schön und hilfreich sein, aber auch nerven und anstrengen. Allerdings Familie auch manche Unterstützung und Beistand in schwierigen Lebenslagen. Und ganz allein auf der Welt sein zu wollen, ist auch nicht wirklich hilfreich.

Geld bestimmt sehr viel in unserem Leben. Das ist auch verständlich, denn ohne Geld lebt es sich schwierig. Trotzdem sollten wir nicht - wie beim Tanz ums goldene Kalb - das Geld und den Reichtum zum Gott erheben.

Es wird viel über das Wetter geredet, gerade in den heißen Sommerwochen. Nicht zuletzt, weil dieses Wetter den Klimawandel verdeutlicht. Und da kann ich auch was tun, auch wenn mein Beitrag nur ein kleiner Schritt auf einem schwierigen Weg ist.

Urlaubsfahrten sind oft mühsam und nervig, vor allem mit Kindern. Man will schnell ans Ziel oder nach Hause kommen, muss aber immer wieder Pausen einlegen. Doch vielleicht hilft ein langsamerer Weg ja auch, abzuschalten und den Alltag hinter sich zu lassen.

Eine Woche ist der schreckliche Anschlag auf den CSD in Berlin jetzt her. Heute gehen wieder Menschen auf die Straße und demonstrieren für die Rechte queerer Menschen. Ein wichtiges Zeichen - gerade jetzt. Das findet auch Pfarrerin Lisa Maria Tumma aus Limburg im hr1 Zuspruch.

Wenn nach einem Gewitter endlich die Luft wieder klar ist, lässt sich aufatmen. Pfarrerin Tanja Griesel erzählt, warum sie dabei manchmal auch an Konflikte zwischen Menschen denken muss.