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Als Hörer:in dieses Podcasts bist du vielleicht auch schon dafür sensibilisiert, dass in diesem Modesystem nicht alles gut läuft. Es ist ungerecht, es beutet Menschen aus und es ist schlecht für die Umwelt. Darin waren sich viele Akteure einig. Nur wie kann ein anderes System aussehen? Dafür gab es bisher keine klare Vision, die von vielen Menschen und Organisationen getragen wurde. Mit dem JUST Fashion Manifest hat sich das geändert. Das Manifest formuliert Prinzipien für ein gerechtes Modesystem, das die Rechte der Arbeiter:innen mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit verbindet. Federführend war das Netzwerk der Clean Clothes Campaign. In Deutschland hat Dr. Jiska Gojowczyk vom SÜDWIND Institut die Entstehung des Manifests von Anfang an begleitet. Sie ist in dieser Folge mein Gast bei Fairquatscht und erklärt, was das Manifest will und wie es Realität werden könnte. Zum Manifest: https://saubere-kleidung.de/manifest/ Die Energiewende-News werden von Polarstern Energie präsentiert. Polarstern ist ein echter Ökoenergieanbieter, der sich als Sozialunternehmen glaubhaft für eine bessere Wirtschaft einsetzt. Mit meinem Code "marisa20" spart ihr 20 Euro auf eure erste Jahresrechnung, wenn ihr zu Polarstern wechselt. Mehr Infos gibt es hier: https://www.polarstern-energie.de/?utm_source=mysustainableme-podcast&utm_medium=audio&utm_campaign=podcast-mysustainableme-Juni
In dieser Folge von UN-Hörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Jan Kowalzig von Oxfam über das SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13). Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die Klimakrise nicht nur eine ökologische, sondern vor allem eine globale Gerechtigkeitskrise ist. Im Gespräch geht es um Verantwortung, Klimafinanzierung und die Machtverhältnisse in internationalen Klimaverhandlungen. Außerdem sprechen wir darüber, warum Klimaschutz oft als Belastung dargestellt wird, welche Interessen den Ausstieg aus fossilen Energien bremsen und weshalb reiche Länder stärker in die Pflicht genommen werden müssen.InhaltWarum Klima eine Gerechtigkeitsfrage ist (02:30)Was Oxfam zu Klimapolitik und globaler Ungleichheit macht (07:00)Wer die Klimakrise verursacht – und wer besonders betroffen ist (09:50)Warum Klimaschutz politisch unter Druck geraten ist (17:50)Mythen und Missverständnisse über Klimaschutz (23:00)UN-Klimaverhandlungen und ihre Grenzen (29:20)Was sich sofort ändern müsste (41:20)Weiterführende LinksOxfam, Klima und Klimagerechtigkeit: https://www.oxfam.de/themen/klimakrise-klimagerechtigkeit UNFCCC, Das Pariser Klimaabkommen: https://unfccc.int/process-and-meetings/the-paris-agreement Oxfam, Pressemitteilung zu UNFCCC-Vorverhandlungen: https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2026-06-03-90-prozent-finanzierungsluecke-thema-bonner-klima-gespraeche Moderation: Sophie FasshauerRedaktion: Leonardo Pereira und der DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit World Food Programme-Deutschlanddirektor Martin Frick über das zweite Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Kein Hunger (SDG 2). Im Gespräch geht es um die politischen Ursachen von Hunger, die Rolle globaler Ungleichheit und warum weltweit zwar genug Nahrung produziert wird, aber dennoch Millionen Menschen keinen sicheren Zugang zu ihr haben. Außerdem sprechen wir über die Auswirkungen von Kriegen, Klimakrise und globalen Handelsstrukturen sowie darüber, wo humanitäre Hilfe an ihre Grenzen stößt – und warum langfristige Ernährungssicherheit mehr braucht als kurzfristige Nothilfe.InhaltWas macht das World Food Programme? (01:20)Zum Fortschritt und Rückschlag von Hungerbekämpfung (05:10)Die Straße von Hormus und Ernährungssicherheit (09:30)Landwirtschaft, Klima und Resilienz (11:50) Hunger als Ausdruck globaler Ungleichheit (13:00)Hidden Hunger und Fehlernährung (19:05)Humanitäre Hilfe vs. langfristige Entwicklung (21:40)Politische Debatten über Entwicklungszusammenarbeit (28:20) Weiterführende InformationenWorld Food Programme: https://de.wfp.org World Food Programme, Interaktive Hungermap: https://hungermap.wfp.org World Food Programme, Folge der Eskalation im Nahen Osten: WFP warnt vor Rekordzahlen bei akutem Hunger: https://de.wfp.org/pressemitteilungen/folge-der-eskalation-im-nahen-osten-wfp-warnt-vor-rekordzahlen-bei-akutem-hunger Moderation: Natalia RudenkoRedaktion: Leonardo Pereira & DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Jan Braukmann von UNICEF Deutschland über das erste Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Keine Armut (SDG 1). Im Fokus steht Kinderarmut in Deutschland – und die Frage, warum Armut auch in einem reichen Land den Alltag von Millionen Kindern prägt.Im Gespräch geht es um strukturelle Ursachen von Kinderarmut, ungleiche Bildungschancen und die Rolle von Politik und Kommunen. Außerdem sprechen wir darüber, warum Deutschland im internationalen Vergleich oft schlechter abschneidet als erwartet, welche Bedeutung digitale Teilhabe heute hat und wie kinderfreundliche Kommunen dabei helfen können, soziale Ungleichheit abzufedern.InhaltUNICEF Deutschland und Kinderrechte (01:50)Warum Kinderarmut wieder zunimmt (04:45)Die Lage von Kindern in Deutschland 2025 (05:30)Warum Deutschland schlechter abschneidet als erwartet (10:20)Kinderfreundliche Kommunen erklärt (16:40)Soziale Medien zwischen Teilhabe und Risiko (19:00)Wie eine Gesellschaft ohne Kinderarmut aussehen könnte (23:10)Weiterführende InformationenUNICEF Deutschland: https://www.unicef.de UNICEF, Eine Perspektive für jedes Kind: UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland: https://headless-live.unicef.de/caas/v1/media/385624/data/d621666e6a2f3c427c427ccf96df887e Verein Klimafreundliche Kommunen: https://www.kinderfreundliche-kommunen.de/home/ UNICEF Deutschland, Soziale Medien: Jugendliche wollen Schutz statt Verbote: https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/-/soziale-medien-schutz-statt-verbote-/397042 UNICEF Deutschland Spendenseite: https://www.unicef.de/spenden Moderation: Natalia RudenkoRedaktion: Leonardo Pereira & DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Kathrin Schroeder von Misereor über das erste Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Keine Armut (SDG 1). Sie gibt Einblicke in die strukturellen Ursachen von Armut, die Rolle globaler Ungleichheit und warum Armutsbekämpfung mehr ist als reine Entwicklungshilfe. Außerdem geht es um aktuelle Herausforderungen durch Klimakrise und Konflikte sowie die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten Individuen tatsächlich haben. Inhalt Was macht Misereor? (01:45)Extreme Ungleichheit am Beispiel Südafrika (03:45)Wie realistisch ist SDG 1 bis 2030? (05:30)Armut hat strukturelle Ursachen (10:00)Politische Narrative über Armut (17:50)Was Individuen konkret tun können (26:00)Weiterführende InformationenMisereor, Agenda 2030: https://www.misereor.de/agenda2030-sdgs-nachhaltigkeitsziele Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights, Roadmap for Eradicating Poverty Beyond Growth: https://www.ohchr.org/en/special-procedures/sr-poverty/roadmap-eradicating-poverty-beyond-growthMisereor, Spendenseite: https://www.misereor.de/spenden Moderation: Natalia RudenkoRedaktion: Leonardo Pereira & DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Wir sprechen mit Sandra Maß über ihre Meinungen und Ansichten Geschichtswissenschaft im Anthropozän, basierend auf ihrem Buch Zukünftige Vergangenheiten. Geschichte schreiben im Anthropozän.Wir klären was das Anthropozän überhaupt ist, wie sinnvoll die Debatte über Startpunkte ist, wie die Kategorien “race”, Klasse und gender und auch Klimagerechtigkeit (climate justice) damit zusammenhängen und was sich für die Geschichtswissenschaftler:innen, die Geschichtswissenschaft aber auch für andere Disziplinen in der Wissenschaft ändert.Ausserdem besprechen wir was der Begriff “more-than-human” überhaupt bedeutet, was wir durch diese Anwendung in der Geschichtswissenschaft für Einblick bekommen und was haben Ziegenställe mit Lungenentzündungen zu tun?Literatur:Brown, Kate: (2019). Learning to Read the Great Chernobyl Acceleration: Literacy in the More-than-Human Landscapes. Current Anthropology, 60(S20), S198–S208. https://doi.org/10.1086/702901Tsing, A. L. (2017). Mushroom at the end of the world : on the possibility of life in capitalist ruins. Princeton University Press.Mary Douglas (1966): Purity and danger: An analysis of the concepts of pollution and taboo (1st ed.). Routledge & Kegan Paul.HECHT, G. (2018), INTERSCALAR VEHICLES FOR AN AFRICAN ANTHROPOCENE: On Waste, Temporality, and Violence. Cultural Anthropology, 33: 109-141. https://doi-org.ezproxy.its.uu.se/10.14506/ca33.1.05Crawen, M.W.: Der Botaniker. Droemer, 2023.Maß, Sandra, and German Historical Institute London. Kinderstube des Kapitalismus? : Monetäre Erziehung im 18. und 19. Jahrhundert. Ed. by German Historical Institute London. München ; De Gruyter Oldenbourg, 2018.Robin Wall Kimmerer: Braiding Sweetgrass: Indigenous Wisdom, Scientific Knowledge and the Teachings of Plants. Penguin, 2020.Sandra Maß: Zukünftige Vergangenheiten. Geschichte schreiben im Anthropozän, Göttingen 2024.Sandra Maß: Rhetoriken der Gewalt. Rassismus und Geschlecht in der „Schwarze Schmach“-Kampagne, 1920–1923, in: Martin Sabrow (Hg.): Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik 1918-1923, Leipzig 2023, S. 301–314.Jens Elberfeld, Kristoffer Klammer, Sandra Maß, Benno Nietzel (Hgg.): Erträumte Geschichte(n): Zur Historizität von Träumen, Visionen und Utopien, Frankfurt a. M. 2022.Demuth, Bathseba: Floating Coast. En Environmental History of the Bering Street, New York 2019.Blair, Ann, Paul Duguid, Anja-Silvia Goeing, and Anthony Grafton, eds. Information: A Historical Companion. Princeton University Press, 2021.
Es vergeht fast kein Tag, an dem in den Nachrichten nicht über Kriege, unterdrückte Proteste, bombardierte Städte, Diskriminierung oder die Vertreibung von Millionen Schutzsuchenden berichtet wird. Internationale Menschenrechte sollen diese Vergehen eigentlich verhindern. Doch wer hält sich heute noch daran? Der neue Bericht von Amnesty International zeichnet ein düsteres Bild: Immer mehr Staaten setzen auf Macht statt auf Recht, auf Kontrolle statt auf Freiheit. Sie brechen internationale Regeln und schieben Verantwortung von sich. Die Menschenrechte sind in der Krise. Über die Ergebnisse des Reports, den Zustand der Weltgemeinschaft und die Geschichte des UN-Menschenrechtsrats spricht Moderatorin Jessy Trommer mit Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, mit Michael Windfuhr vom Institut für Menschenrechte, der Autorin Nathalie Klüver und der Professorin für Menschenrechtspolitik Katrin Kinzelbach. Podcast-Tipp: SWR Kultur Das Wissen Ob wir über die Überwachungssoftware Palantir reden oder über eine Klarnamenpflicht - bei diesen Themen sind Menschenrechte berührt, an die früher niemand dachte. Gerichte haben auch schon den Klimaschutz als Menschenrecht anerkannt. Sind Menschenrechte gar nicht so universell und ewig wie sie oft scheinen? Gábor Paál spricht mit der Rechtswissenschaftlerin Paulina Jo Pesch https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:606c63d6c4e8426e/
Wenn eine Stadt wie Basel bis 2037 klimaneutral werden will, braucht es hunderte Massnahmen. Unter anderem muss auch der öffentliche Raum neu gestaltet werden - mehr grün, weniger Autos, mehr Begegnungsmöglichkeiten, mehr Nachbarschaft. Doch im öffentlichen Raum prallen oft ganz unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, und auch unterschiedliche Bedürfnisse. Aufwertung und Begrünung, da sind sich die Expertinnen in dieser Episode einig, darf nicht zu höheren Mieten und Kosten führen, und die Begrünung sollte vor allem den Quartieren zugute kommen, die unter der Klimaerhitzung am meisten leiden. Aber wie lassen sich die unterschiedlichen Interessen zusammenbringen - das ist die entscheidende Frage.
Die Sustainable Development Goals, kurz SDGs, sind 17 Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung weltweit. Sie sollen bis 2030 erreicht werden, um Armut und Hunger zu bekämpfen, Ungleichheiten zu verringern und unseren Planeten zu schützen.In dieser Folge schauen wir uns an, was hinter den SDGs steckt, wie sie entstanden sind und welche Rolle sie heute für eine nachhaltige Zukunft spielen.Weiterführende InformationenDeutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Ziele für nachhaltige Entwicklung: https://dgvn.de/ziele-fuer-nachhaltige-entwicklungDeutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Agenda 2030: Ziele für nachhaltige Entwicklung: https://nachhaltig-entwickeln.dgvn.de/agenda-2030/ziele-fuer-nachhaltige-entwicklungVereinte Nationen, Ziele für nachhaltige Entwicklung. Bericht 2025: https://www.un.org/german/sites/default/files/2025-12/SDG-Bericht-2025.pdfDeutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Die SDGs: Kein gutes Leben für alle?: https://dgvn.de/meldung/die-sdgs-kein-gutes-leben-fuer-alleDeutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, UN Basis-Information 52: Ziele für Entwicklung: https://dgvn.de/publications/PDFs/Basis_Informationen/Basisinfo_52_SDGs.pdfModeration: Mariam SousehRedaktion: Mariam Souseh, Sophie Fasshauer, Laura StettnerPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Rund ein Fünftel mehr E-Autos sind im Januar und Februar verkauft worden als Anfang letzten Jahres. Elektroautos sind verglichen mit Verbrennern deutlich besser für die Umwelt. Autorin: Nele Posthausen Von Daily Good News.
Das Carlo-Schmid-Programm (CSP) ermöglicht Studierenden und Absolventinnen und Absolventen Praktika bei internationalen Organisationen wie den UN oder Institutionen der EU. In dieser Folge sprechen wir mit Tim Pöppel, der als Carlo-Schmid-Fellow an der World Maritime University in Malmö arbeitet – einer von den UN gegründeten Hochschule für maritime Politik, Schifffahrt und Meeresumweltschutz. Im Gespräch berichtet er über seinen Weg in internationale Organisationen, über Erwartungen und Realität und darüber, was junge Menschen motiviert, sich global zu engagieren, über seine Arbeit in einem internationalen Team und darüber, welche persönlichen und fachlichen Erfahrungen ein solcher Aufenthalt mit sich bringt.Inhalt Erster Eindruck bei den UN (01:05)Das Carlo-Schmid-Programm erklärt (07:40)Arbeiten an der World Maritime University (12:00)Internationale Zusammenarbeit im Alltag (20:40)Bewerbung und Tipps für internationale Organisationen (33:25)Persönliche Erfahrungen und Herausforderungen (37:00)Weiterführende InformationenDeutscher Akademischer Austauschdienst, Carlo-Schmidt-Programm: https://www2.daad.de/ausland/studieren/stipendium/de/70-stipendien-finden-und-bewerben/?detail=50015209 World Maritime University: https://www.wmu.se Moderation & Redaktion: Sophie FasshauerProduktion: Erwin Eisenhardt, Mitglied im DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Escape Hunger ist ein interaktives Escape Game zur globalen Hungerkrise. Es zeigt spielerisch, wie Boden, Wasser, Saatgut und Klimagerechtigkeit zusammenhängen.
Katja Diehl ist Mobilitätsexpertin und setzt sich wie kaum eine andere für eine inklusive, klimagerechte und autoarme Mobilität ein. Im Gespräch mit Anja Backhaus zeigt sie, warum für sie die Verkehrswende weit über den Wechsel zum E-Auto hinausgeht: Es geht um echte Freiheit in der Fortbewegung, um Wahlmöglichkeiten, Gerechtigkeit und Lebensqualität – besonders für Menschen ohne Führerschein, für Kinder, Senior:innen und finanziell Benachteiligte. Gemeinsam beleuchten Katja Diehl und Anja Backhaus, wie stark Autos noch unseren Alltag und die Infrastruktur prägen. Sie sprechen über Prestige, Statussymbole und über die Folgen, die eine von PKW dominierte Mobilität für Klima und gesellschaftlichen Zusammenhalt hat. Es geht um den notwendigen Wertewandel – und darum, wie mutige politische Maßnahmen und globale Perspektiven echte Alternativen schaffen können, gerade auch im ländlichen Raum. Diese Episode zeigt auf, wie Mobilität echte Freiheit und Teilhabe für alle ermöglichen kann – und warum Veränderung oft beim Denken und beim Hinterfragen von Werten beginnt.
Draußen ist es eisig - drinnen will man es sich gemütlich machen. Doch Millionen Mieter:innen in Deutschland geht es anders. Sie leben in zugigen, schlecht gedämmten Wohnungen. Die Mieten steigen trotzdem jedes Jahr. Und dort, wo Vermieter:innen sanieren, legen sie die Kosten auf ihre Mieter:innen um. Damit bezahlen die Mieter:innen die Wertsteigerung der Immobilien, die ihnen gar nicht gehören. Sozial- und Klimapolitik können dadurch gegeneinander ausgespielt werden. Dabei müssten sich die Interessen von Mieter:innen und Klimaschützer:innen gar nicht widersprechen. Wie es anders geht, zeigt das Bündnis "Soziale Wärmewende". Sie fordern eine energetische Modernisierungspflicht für Vermieter:innen und wollen gleichzeitig die Umlage der Modernisierungskosten auf die Mieter:innen verbieten. Lisa Vollmer - Aktivistin der ersten Stunde bei der Sozialen Wärmewende erklärt im Gespräch bei "Was tun?", wie der Brückenschlag zwischen Klima- und Mieter:innenbewegung gelingt und welche Rolle Organizing dabei spielt. Jetzt reinhören.
Der neue EU-Klimazoll CBAM leistet das Gegenteil von Klimagerechtigkeit: Er vertieft die Logik des gescheiterten Emissionshandels, um europäischen Unternehmen Profite zu sichern – zum Nachteil insbesondere afrikanischer Länder. Artikel vom 13. Januar 2026: https://jacobin.de/artikel/eu-klimazoll-cbam-emissionshandel-afrika Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Arne Dunker hat vor über 15 Jahren die Deutsche KlimaStiftung mitbegründet, um Klimabildung und den gesellschaftlichen Dialog zum Thema voranzutreiben. Im Gespräch mit Anja Backhaus schildert er, wie die Stiftung Klima- und Fluchtgeschichten sichtbar macht, Bildung als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung begreift und Unternehmen für Klimaschutz gewinnt – gerade mit Fokus auf junge Fachkräfte und Führungskräfte. Dunker zeigt, wie persönliche Betroffenheit, globale Verantwortung und strukturelle Veränderungen zusammengehören. Er spricht über Klimagerechtigkeit, über die Rolle von Bildung in Schulen und im Berufsleben, und darüber, warum Vernetzung und Kooperation für die Transformation so wichtig sind. Eine Episode über die Macht von Dialog und Bildung, die praktische Klimaschutz-Initiativen und die Herausforderungen aktueller Krisen – und darüber, wie Zuversicht und Engagement Wege in eine lebenswerte Zukunft aufzeigen.
Einige Emissionen lassen sich relativ einfach reduzieren, Heizungen können mit Fernwärme und Wärmepumpen ersetzt werden, Elektroautos sind effizienter und viel klimafreundlicher als Verbrenner. Aber was ist mit Nahrungsmitteln, mit Kleidern, die wir brauchen, mit Elektronik und so weiter. Am Beispiel Bauen und Essen zeigen wir auf, welche Handlungsmöglichkeiten der Kanton Basel, der sich das Ziel netto null bis 2037 in die Verfassung geschrieben hat, tatsächlich besitzt, und wo es noch viel Potential gibt. Ein Besuch bei Barbara Buser, der Architektin, die nicht neu bauen will, und ein Streifzug durch die Pflanzgärten der Stadt.
Vom 8. bis 10. Dezember war Dom Vicente Ferreira, Bischof von Livramento de Nossa Senhora im brasilianischen Bundesstaat Bahia, zu Gast im Bistum Eichstätt. Sein Besuch stand ganz im Zeichen der Adveniat-Weihnachtsaktion, die in diesem Jahr auf die dramatischen sozialen und ökologischen Entwicklungen im Amazonasgebiet aufmerksam macht. Dom Vicente hatte kurz zuvor an der Weltklimakonferenz COP30 in Belém teilgenommen und berichtet seit Jahren unermüdlich über die Folgen des Bergbaus, die Zerstörung indigener Territorien und die Bedrohung der Quilombo-Gemeinschaften in seiner Heimat. Bekannt wurde er durch sein Engagement nach dem verheerenden Dammbruch von Brumadinho 2019. Bernhard Löhlein hat mit ihm gesprochen
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 24.11.2025++Die Allianz für Klimagerechtigkeit zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen der UN-Klimakonferenz in Belém. Das sei ein fatales Zeichen für jene Menschen, die von der Klimakrise am stärksten betroffen seien.++Die katholische Kirche Deutschlands erhält ein neues Gremium, das Bischöfe und Laien eine gemeinsame Entscheidungskompetenz verleiht. (Andreas Pfeifer)++Papst Leo XIV. hat in einem Apostolischen Schreiben die Einheit der christlichen Kirchen beschworen und Wege zur Wiederherstellung dieser Einheit angedeutet.
Beim Weltklimagipfel COP30 in der Amazonasstadt Belém in Brasilien steht heuer der Schutz der Tropenwälder besonders im Fokus. Wie groß die Verzweiflung der indigenen Bevölkerung ist, zeigen die Proteste, die eskaliert sind, als Aktivist:innen das COP-Gelände stürmten. Wir sprechen daher über den Amazonasregenwald. Er speichert Milliarden Tonnen Kohlendioxid, reguliert Wasserkreisläufe und beeinflusst globale Temperaturen. Durch oft illegale Abholzung für Weideflächen und Zerstörung durch Goldminen und Agrarindustrie ist er massiv bedroht. Melissa Erhardt war im Vorfeld der Klimakonferenz selbst in Brasilien und spricht mit Filmemacher Richard Ladkani. Seine Doku „Yanuni“ (2025) zeigt wie die indigene Anführerin Juma Xipaya trotz Morddrohungen für ihr Land und Klimagerechtigkeit kämpft. Sendungshinweis: 12. November, 19 Uhr @radiofm4
Die COP30 findet in Belém, Brasilien, statt. Welche Ergebnisse sind realistisch und welchen Einfluss kann die Nähe zum Regenwald haben? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de Zur“Mission Energiewende“-Folge über die COP29 geht es hier. Und hier findet Ihr unsere Episode zur Klimagerechtigkeit. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-cop30
Die COP30 findet in Belém, Brasilien, statt. Welche Ergebnisse sind realistisch und welchen Einfluss kann die Nähe zum Regenwald haben? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de Zur“Mission Energiewende“-Folge über die COP29 geht es hier. Und hier findet Ihr unsere Episode zur Klimagerechtigkeit. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-cop30
Die COP30 findet in Belém, Brasilien, statt. Welche Ergebnisse sind realistisch und welchen Einfluss kann die Nähe zum Regenwald haben? Näheres zum Kooperationspartner LichtBlick: https://www.lichtblick.de Zur“Mission Energiewende“-Folge über die COP29 geht es hier. Und hier findet Ihr unsere Episode zur Klimagerechtigkeit. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/mission-energiewende-cop30
Die Stadt Freiburg sichert den Weihnachtsmarkt mit neuen klappbaren Barrikaden. In Breisach schließt die Helios-Rosmann-Klinik zum 1. Januar 2026. Die Frauen des SC stoppen ihre Negativserie und gewinnen im Dreisamstadion 2:1 gegen Bayer Leverkusen.
Die Allianz für Klimagerechtigkeit - ein Zusammenschluss von 28 NGOs - hat heute vor der Weltklimakonferenz klare Klimaziele, eine gerechte Finanzierung und fixe Ausstiegstermine gefordert ++ Trump und seine Regierung versuchen seit dem ersten Tag einen tiefgreifenden Umbau der Innen- und Außenpolitik, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Eine ganz zentrale Rolle dabei spielt die politische Ideologie des sogenannten "christlichen Nationalismus" ++ Die katholische Aktion Österreich spricht sich klar gegen die Neuinterpretation der Europäischen Menschenrechtskonvention EMRK ausModeration: Susanne Krischkegesendet in Ö1 am 04.11.2025
Darum geht es in der ersten Folge der zweiten Staffel Future FINANCE.Die Klimakrise ist längst kein reines Umweltthema mehr – sie verändert grundlegend, wie wir arbeiten, welche Unternehmen erfolgreich sind und wofür Professionals ihre Talente einsetzen wollen. In dieser Auftaktfolge der zweiten Staffel spricht Juristin Baro Vicenta Ra Gabbert über die Schnittstelle zwischen Klimaschutz und Karriere. Ihre klare Botschaft: Junge Menschen wachsen heute mit einem anderen Bewusstsein für ökologische Krisen auf. Hitzesommer, Überflutungen und globale Waldbrände prägen ihr Sicherheitsgefühl – und ihre Erwartungen an Arbeitgeber. Das Gespräch zeigt: Klimagerechtigkeit ist keine Nische mehr, sondern ein entscheidender Faktor für Arbeitgeberattraktivität, Innovationskraft und langfristigen Unternehmenserfolg.Zu Baro Vicenta Ra GabbertBaro Vicenta Ra Gabbert ist Juristin, Autorin, Dozentin und Klimaschutzaktivistin. Seit 2024 ist sie Sprecherin für sozial-ökologische Gerechtigkeit bei Greenpeace Deutschland. Sie studierte Jura an der Bucerius Law School in Hamburg und an der FGV Direito in Rio de Janeiro. 2020 gründete sie an der Bucerius Law School die Climate Clinic, die Klimaaktivistinnen und -aktivisten sowie NGOs seit 2020 ehrenamtlich in Fragen rund um Klima und Recht berät.Sie haben noch Rückfragen an Baro Gabbert? Hier können Sie sie erreichen: Baro Vicenta Ra Gabbert | GreenpeaceGabberts Buch: Keine Zukunft ist auch keine Lösung von Baro Vicenta Ra Gabbert und Fabian Grischkat | PIPERMehr Informationen zum Hamburger Zukunftsentscheid: Hamburger Zukunftsentscheid
In Frankreich schlägt das Konzept der "Zone à défendre" – der "zu verteidigenden Zone" – Wellen: Bei den sogenannten "ZAD" handelt es sich um dauerhafte Besetzungen, die im Widerstand gegen ökozidale Großprojekte entstehen, in denen darüber hinaus aber auch mit post-kapitalistischen Beziehungsweisen experimentiert wird. Kilian Jörg und Michael Hirsch untersuchen in ihrem Buch "Durchlöchert den Status quo" das Potential der "Zone à défendre" - mit Blick auf einen zeitgemäßen Ökologie-Kampf sowie mit Blick auf eine Ausweitung von Demokratie gegen den Staat und im Staat. Im Dissens Podcast sprechen Kilian Jörg und Michael Hirsch über das politische Projekt des "Zadismus", Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland sowie Commonisierung als Antwort auf die Faschismusgefahr.
Die Klimakrise duldet keinen Aufschub – doch sind die Lösungen der sog. „Energiewende“ wirklich nachhaltig? Während Europa, Nordamerika und Asien auf erneuerbare Energien, Elektroautos und Wasserstoff setzen, bleibt eine unbequeme Wahrheit verborgen: Diese Wende basiert auf dem massiven Abbau strategischer Rohstoffe im Globalen Süden. Unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit entstehen neue Ungerechtigkeiten – für Mensch und Umwelt. In dem Vortrag werden die Schattenseiten dieser Entwicklung aufgezeigt. Mit Stimmen aus dem Globalen Süden beleuchtet die Referentin, wie grüner Kolonialismus Ressourcen ausbeutet, bestehende Abhängigkeiten vertieft und wirklich nachhaltige Alternativen verdrängt. Sie analysiert die geopolitischen Verflechtungen der Energiewende und zeigt, dass eine klimagerechte Zukunft nur mit globaler Gerechtigkeit möglich ist.
Zeigt sich die Gerechtigkeit Gottes nicht auch bis hinein in den Bereich Klimagerechtigkeit? Was bedeutet es, eine gerechte Welt als Ziel zu haben?
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
In dieser Podcast-Episode stehen die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Klimapolitik in Deutschland und weltweit im Mittelpunkt. Die Diskussion beleuchtet die Dringlichkeit einer globalen Perspektive auf den Klimawandel, die zentrale Rolle der Just Transition für einen sozial gerechten Strukturwandel sowie praxisnahe Einblicke aus Ländern wie Spanien und Kolumbien. Besonderes Augenmerk liegt auf den politischen Rahmenbedingungen in Deutschland und deren Einfluss auf die Umsetzung klimafreundlicher Maßnahmen. Zudem wird die Bedeutung von Gewerkschaften und sozialen Akteuren als treibende Kräfte für eine nachhaltige und gerechte Klimapolitik hervorgehoben.
Aysel Osmanoglu ist Vorständin der GLS Bank, der ersten sozial-ökologischen Bank Deutschlands. Im Gespräch mit Anja Backhaus erklärt sie, wie nachhaltiges Banking funktioniert und welchen Einfluss unsere Finanzentscheidungen auf Klima und Entwicklung haben können. Ihr Credo: Geld ist ein entscheidender Hebel für den Wandel – und es kommt darauf an, wohin wir es lenken. Die GLS Bank investiert gezielt in erneuerbare Energien, Bio-Lebensmittel, nachhaltiges Bauen und soziale Projekte. Dabei stehen strenge Positiv- und Negativkriterien ebenso im Fokus wie die wirtschaftliche Resilienz der geförderten Unternehmen. Osmanoglu berichtet, warum ihr Haus keine Kompromisse bei Ethik und Nachhaltigkeit macht, wie sich Wirkung messen lässt und warum Teilhabe und Transparenz so wichtig sind. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie viel Einfluss hat jede:r Einzelne über das eigene Geld – sei es durch die Wahl der Bank, Investitionen oder Engagement in Bürgerenergieprojekten?
Rechtsruck, Anti-Migrationspolitik, Rückbau beim Klimaschutz: Mit Sorge betrachtet Ricarda Lang (31), MdB und ehemalige Parteivorsitzende der Grünen, die aktuelle Regierungspolitik. Der amtierenden Bundestagspräsidentin Julia Klöckner wirft sie vor, mit Symboldebatten gesellschaftliche Polarisierung voranzutreiben. Sie zeichnet ein Bild von dem, was Deutschland ihrer Meinung nach braucht: Mehr Bewusstsein für Klimagerechtigkeit und Soziales, aber auch mutmachende Geschichten des Gelingens. Ricarda Lang verteidigt ihren neuen Ruf als Klartextrednerin bei allen Themen, und bringt sich für ein politisches Comeback in Stellung. Link: Ricarda Langs Präsenz im Netz: https://ricarda-lang.de/+++ 5-Minuten-Talk – wir haben ja nicht ewig Zeit - Podcast | RTL+ +++"Die Boss" ist ein Podcast von RTL+.Gastgeberin: Simone Menne.Redaktion: Verena Carl, Kirsten Frintrop, Isa von Heyl, Sarah Klößer und Sarah Stendel.Mitarbeit: Schirin Wolski.Projektmanagement RTL+ & Schnitt: Kirsten Frintrop.Postproduktion & Sounddesign: Aleksandra Zebisch.+++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++ https://www.rtl.de/cms/service/footer-navigation/impressum.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Der September-Partner von She Drives Mobility sind die Energiewerke Schönau (EWS). Wenn auch du ein Unternehmen hast, das zu meinen Themen passt, melde dich gern - ob als Gast oder Werbepartnerin. Schön, dass du reinschaltest! Meine Arbeit generiert dir Mehrwerte? Dann freue ich mich über deinen Support! Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Es gibt es mein erstes Kinderbuch! Und ab sofort vorbestellbar: „Picknick auf der Autobahn.“ In unserem hoffnungsfrohen Buch bieten wir konkrete und detaillierte Antworten und somit Doping für unsere Vorstellungskraft. Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Anfragen an hallo@mmw-voices.de. Diese Episode ist ein Weckruf für alle, die Mobilität, Klimapolitik und technologische Transformation ernsthaft global und gerecht denken wollen. Themen dieser Episode: Fallstudien und toxische Strukturen Wie „grüne“ Projekte im Globalen Süden – etwa der Lithiumabbau in Südamerika, Windparks in Namibia oder Solarprojekte im Maghreb – lokale Gemeinschaften massiv beeinträchtigen und durch Enteignung, Wassermangel und Missachtung indigener Rechte Ausbeutung fortsetzen. Welche Rolle der sogenannte „ökologische Imperialismus“ spielt: Das Rechtfertigungsnarrativ, das „grüner Energie“ alles erlaubt – ohne zu hinterfragen, wie sie gewonnen wird und ihren Verbrauch einzuhegen. Machtverhältnisse und koloniale Kontinuitäten Inwiefern die heutige Klimapolitik und Technologieförderung koloniale Strukturen reproduzieren. Wie multilaterale Handelsabkommen, Rohstoff-Abhängigkeiten und makroökonomische Regeln aus der Sicht des Globalen Südens gestaltet sind – und wie Alternativen aussehen könnten. Warum sich Konzerne und politische Institutionen mit dem Begriff „grün“ moralisch aufwerten, während die Auslagerung ökologischer Kosten unserer Lebensweise in andere Weltregionen weiterläuft. Gerechtigkeit und Widerstand Welche globalen, dezentralen und demokratischen Ansätze das Buch als Alternativen vorstellt: Bioregionale Kreisläufe, Energiekooperativen, Commons-basierte Ansätze, Klimareparationen. Warum indigene und ländliche Gemeinschaften nicht als „rückständig“, sondern als zentrale Akteure einer gerechten Zukunft verstanden werden. Warum der Begriff „Klimaneutralität“ oft eine rhetorische Fassade bleibt – und was echter Wandel bedeuten würde. Ob es bereits Positivbeispiele für gerechtere Klimapolitik gibt – und wo die größten Hebel liegen. Handlungsspielräume und Visionen Welche politischen Hebel demokratische Gesellschaften – und speziell die EU – jetzt in Bewegung setzen müssten, um grünen Kolonialismus zu stoppen. Was wir als Bürger*innen tun können: von Konsumkritik über kommunale Partnerschaften und Bürger*inneninitiativen für Klimagerechtigkeit von unten bis hin zu solidarischer Wissensarbeit. Warum Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eine neue Rolle einnehmen müssen – jenseits von Tech-Euphorie oder Schuldzuweisungen. Und schließlich: Was Miriam selbst Hoffnung gibt – und welche überraschenden Reaktionen sie auf das Buch bisher erlebt hat.
Das reichste 1 Prozent der Schweiz besitzt fast die Hälfte des Gesamtvermögens. Das könnte sich bald ändern: Denn die Schweizer Jungsozialisten wollen per Volksabstimmung eine 50-Prozent-Steuer auf Vermögen ab 50 Millionen Schweizerfranken einführen. Interview geführt von Merle Groneweg (26. August 2025): https://jacobin.de/artikel/juso-schweiz-zukunftsteuer-vermoegensteuer-erbschaftssteuer Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Europa und die USA haben sich mit dem Klimakollaps abgefunden oder driften in Richtung fossilen Autoritarismus. Es ist höchste Zeit, dass Klimabewegte und Linke eine gemeinsame Erzählung in Zeiten des Klimazusammenbruchs entwickeln, ist Matthias Schmelzer überzeugt. Eine Agenda, die sowohl auf solidarische Kollapsvorsorge setzt – als auch auf Klimaschutz als Angriff auf fossile Interessen und Verschmutzereliten. Der Degrowth-Forscher und Klimaaktivist spricht in Folge drei der Serie "Was ist der Plan?" über die Verbindung klassischer und neuer Klimakämpfe, popularen Klimaschutz als Transformationsperspektive und die Vision einer ökologisch-demokratischen Planwirtschaft.
Ende August treffen sich etwa 600 Menschen im ländlichen Brandenburg zum ersten Kollapscamp: Dort geht es nicht um klassischen Klimaaktivismus, sondern um praktische Krisenvorbereitung und Resilienz - unter anderem in Workshops zu emotionaler Arbeit, erste Hilfe und dem Konservieren von Lebensmitteln für Krisenzeiten. Tadzio Müller, Mitorganisator und Vordenker des "solidarischen Preppens", ist überzeugt, die Klimagerechtigkeitsbewegung braucht neue Strategien für den aufziehenden Klimakollaps. Im Gespräch mit Inken und Valentin vom "Was Tun?"-Podcast erklärt Tadzio, warum so viele Menschen die Klimakrise psychologisch verdrängen und welche gesellschaftlichen Konsequenzen das hat. Er erzählt vom Weg aus seiner Klima-Depression und erklärt warum ihm nun die Kollapsbewegung neue Hoffnung gibt.
Rixen, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Diesmal mit Jonas Waack und Verena Kern Die neue Bundesregierung hat die Zuständigkeiten bei der Klimapolitik neu sortiert. Die Verantwortung liegt jetzt wieder gebündelt beim Umweltministerium, das von dem SPD-Mann Carsten Schneider geleitet wird. Wer ist der Neue und was ist von ihm zu erwarten? Auch das EU-Parlament hat der Aufweichung der Klima-Pflichten für Autokonzerne zugestimmt. Neuwagen dürfen noch ein paar Jahre länger klimaschädlich sein als ursprünglich geplant. Das könnte zusätzlich 50 Millionen Tonnen CO2 verursachen. Umweltverbände fürchten zudem, dass Autobauer jetzt Investitionen in E-Autos verlangsamen und wieder länger auf Verbrennergewinne setzen könnten. Dabei boomt der Verkauf von Elektroautos gerade. Wohlhabende Menschen tragen mit ihren Treibhausgasemissionen überproportional zu extremen Klimaereignissen bei, zeigt eine neue Studie. Von den 0,61 Grad Celsius an globaler Erwärmung, die in den 30 Jahren zwischen 1990 und 2020 zu verzeichnen war, gehen demnach zwei Drittel auf das Konto der reichsten zehn Prozent der Menschheit. Zu dem Anstieg von Hitzeextremen haben sie sieben Mal mehr beigetragen als der Durchschnitt, das reichste eine Prozent sogar 26 Mal. Progressive Vermögenssteuern könnten Abhilfe schaffen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Könnte es wirklich so einfach sein? Klimaschädliches CO₂ mithilfe großer Anlagen einfach aus der Luft ziehen — das verspricht Direct Air Capture. Doch die Technologie ist umstritten. (00:00:43) Begrüßung (00:01:48) Das neugierige Mädchen (00:02:52) Was ist Direct Air Capture? (00:04:45) Potenzial der Technologie (00:07:47) Direct Air Capture in der Praxis (00:09:19) Beteiligung von Erdöl- und Erdgasfirmen an der DAC-Technologie (00:12:32) Kritik an Direct Air Capture (00:14:03) Werkzeug für mehr Klimagerechtigkeit (00:16:08) Zukunftsperspektiven (00:17:28) Outro Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-co2-klima-direct-air-capture
Könnte es wirklich so einfach sein? Klimaschädliches CO₂ mithilfe großer Anlagen einfach aus der Luft ziehen — das verspricht Direct Air Capture. Doch die Technologie ist umstritten. (00:00:43) Begrüßung (00:01:48) Das neugierige Mädchen (00:02:52) Was ist Direct Air Capture? (00:04:45) Potenzial der Technologie (00:07:47) Direct Air Capture in der Praxis (00:09:19) Beteiligung von Erdöl- und Erdgasfirmen an der DAC-Technologie (00:12:32) Kritik an Direct Air Capture (00:14:03) Werkzeug für mehr Klimagerechtigkeit (00:16:08) Zukunftsperspektiven (00:17:28) Outro Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/spektrum-der-wissenschaft >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wissen/spektrum-podcast-co2-klima-direct-air-capture
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Mehr arbeiten und Wachstum um jeden Preis: Mit der Angst vor Wohlstandsverlusten machen Rechte und Neoliberale erfolgreich Politik, auch im Bundestagswahlkampf zeigt sich das. Wie kann da eine progressive Gegenerzählung aussehen? In der Idee von Zeitwohlstand und den Kämpfen für eine Vier-Tage-Woche sehen Margareta Steinrücke und Beate Zimpelmann, Herausgeber*innen von "Weniger Arbeiten, mehr Leben", eine Vision, die verschiedene gesellschaftliche Spektren zu einer schlagkräftigen Allianz verbinden könnte. Im Dissens Podcast sprechen sie darüber, warum das Thema solidarische Arbeitszeitverkürzung ins Zentrum unserer Kämpfe für eine sozial-ökologische Transformation gehört.
Der Deutsche Ethikrat sollte ein unabhängiger Sachverständigenrat sein, der Bundesregierung und Bundestag in ethischen, gesellschaftlichen und rechtlichen Fragen berät, insbesondere in ethisch kniffligen Fragen wie Präimplantationsdiagnostik, Sterbehilfe, Trans- und Intersexualität, Inzestverbot, Organspende, Künstliche Intelligenz und Klimagerechtigkeit. Langjährige MGEN-Hörer:innen werden kaum überrascht sein: Die großen Parteien haben den Ethikrat vollgestopft mit Theologen und Kirchenleuten, es gibt nur einen (1) einzigen Ethiker unter den 26 Mitgliedern. Oliver erklärt uns, was der Ethikrat ist und was seine Aufgaben sind. Dann schauen wir uns die einzelnen Mitglieder etwas genauer an. Martina und Till fassen sich an den Kopf und fragen sich: Was wollen derart religiös-dogmatisch verkorkste Menschen vernünftig zu ethisch wirklich schwierigen Themen beitragen? Und da der Ethikrat nun offensichtlich nicht ernstzunehmen ist, wer berät dann die Politik? Kommentare bitte unter https://manglaubtesnicht.wordpress.com/?p=4885
Klima geht uns alle an. Es gibt keine Grenzen und die Auswirkungen der globalen Erwärmung trifft die südlichen Länder am stärksten. Die Ursachen des Klimawandels sind aber maßgeblich bei den Industrienationen der nördlichen Halbkugel zu suchen. Sie blasen seit über 100 Jahren Unmengen von klimaschädlichen CO2 in die Atmosphäre, es gibt also ein eklatantes Missverhältnis zwischen Verursachern und Leidtragenden. Die reichen Länder haben die Umwelt beschädigt und zuerst die Armen müssen nun damit zurechtkommen. Da ist es nur recht und billig, wenn die Verursacher mit einer Entschädigung aufwarten, die dazu genutzt werden kann, die Schäden auszugleichen. Wenn das überhaupt noch geht. Auf der Klimakonferenz in Baku werden solche Fragen diskutiert. Mindestens 1.000 Milliarden US-Dollar pro Jahr erwarten allein die 45 ärmsten Entwicklungsländer, und damit wäre noch lange nicht alles abgegolten. Ist das, bei aller Fairness überhaupt leistbar? Darüber wollen wir heute reden. Mit Jan Kowalzig, Referent für Klimawandel und Klimapolitik bei Oxfam, Prof Jan Steckel, Experte für Klimafinanzierung am Berliner Klimaforschungsinstitut MCC sowie Kollegen und Beobachtern der Weltklimakonferenz in Baku. Podcast-Tipp: Mission Klima Die Klimakrise ist da und zwar mit voller Wucht - aber es gibt auch viele Ideen für ihre Lösung! Bei Mission Klima zeigt der NDR nur die Lösungen, die wirklich einen Unterschied machen. Der Podcast nimmt uns mit zu Menschen, die sie bereits ausprobieren oder sie sogar längst erfolgreich umsetzen. https://www.ardaudiothek.de/sendung/mission-klima-loesungen-fuer-die-krise/73406960/
Umwelt und Verbraucher (komplette Sendung) - Deutschlandfunk
Reimer, Jule www.deutschlandfunk.de, Umwelt und Verbraucher
Was kann die Klimabewegung noch tun, wenn sich die Gesellschaft gegen Klimaschutz entschlossen hat und eine Phase des Klimachaos begonnen hat? In seinem Buch "Zwischen friedlicher Sabotage und Kollaps" entwirft Klimaaktivist Tadzio Müller Ideen, wie sich innerhalb des Klimazusammenbruchs für Gerechtigkeit kämpfen lässt. Ein Gespräch über das Scheitern der Klimabewegung, Politik im Kollaps als Aktionsfeld von morgen und Emanzipation in einer düsteren Zukunft.
Atomausstieg in Deutschland. 2023 ist das letzte AKW abgeschaltet worden, aber noch immer fehlt ein Endlager. Und während andere Länder an der Atomenergie festhalten und den Neubau sogar vorantreiben, stellt sich allen die Frage: Wohin mit dem radioaktiven Müll? In Deutschland gestaltet sich die Suche länger als geplant. Bis 2074 kann es dauern, bis ein Endlager gefunden ist, heißt es vom Freiburger Öko-Institut. Aber warum? Gründe dafür gibt es viele: Vor allem müssen die möglichen Gebiete untersucht und bewertet werden. Und anders als beim Zwischenlager Gorleben soll diesmal auch die Bevölkerung mitreden dürfen. Die Suche nach dem Endlager gilt als eines der größten Umweltprojekte in der Geschichte der Bundesrepublik. Wie ist der Stand und was machen andere Länder? Welche Bedeutung hat Atomkraft noch? Was macht das mit der Anti-AKW Bewegung und wird sich ihr jahrzehntelanger Protest mit dem für mehr Klimagerechtigkeit verbinden? Wir sprechen mit dem Professor für Endlagersysteme Klaus-Jürgen Röhlig, Pionier der Anti-Atomkraftbewegung Wolfgang Ehmke, Energie- und Atompolitikberater Mycle Schneider und dem Professor für Kernfusionsforschung Markus Roth. Podcast-Tipp: Der Rest ist Geschichte Deutschland schaltet ab - Über die Anfänge der Atomkraft Die Entdeckung der Kernspaltung verhieß eine Quelle unendlicher und sauberer Energie. An strahlenden Atommüll und Reaktorkatastrophen dachte anfangs niemand. Die Ernüchterung kam später - und mit ihr ein Demokratietest für Deutschland. Im Podcast „Der Rest ist Geschichte“ geht es um Themen, die lange her, aber noch nicht vorbei sind: Jede Woche stellt der Podcast Fragen der Gegenwart und sucht Antworten in der Geschichte. Dabei lernen wir Menschen kennen, deren Leben so heldenhaft, verwerflich oder traurig war, dass wir sie nicht vergessen dürfen. https://www.ardaudiothek.de/episode/der-rest-ist-geschichte/deutschland-schaltet-ab-ueber-die-anfaenge-der-atomkraft/deutschlandfunk/12586387/
Fairer Wettbewerb durch Klimaabgabe für Importe ; Mondgestein - Prestigeobjekt und wissenschaftliche Fundgrube ; Wie Glaubenssätze Deinen Alltag beeinflussen können ; Klimaneutral - Kann ich mich darauf verlassen? ; Stiko empfiehlt RSV-Immunisierung für Neugeborene ; Warum gibt es so wenige Linkshänder? ; 20 Jahre Nationalpark Eifel - Wie weit ist die Artenvielfalt? ; Erholung - So viel Urlaub brauchst Du ; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
Waldbrände in Portugal, mehr als hundert Menschen sterben, mehrere tausend Hektar Land werden zerstört. Es ist die Hitzewelle von 2017, die sechs junge Menschen aus Portugal einen außergewöhnlichen Schritt gehen lässt. Sie wollen die Folgen des Klimawandels nicht länger hinnehmen und reichen beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg Klage ein. Ebenso wie die Schweizer „KlimaSeniorinnen“, die sich als besonders betroffen von den Folgen der Erderwärmung sehen und ein ehemaliger französischer Bürgermeister. Jetzt entscheidet der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte über diese drei Klagen. Erstmals wird auf dieser Ebene darüber geurteilt, zu wie viel Klimaschutz Staaten verpflichtet werden können. Sorgen diese Klagen nur für viel öffentliche Aufmerksamkeit oder helfen sie mehr als alle Klimagipfel? Darüber sprechen wir mit der Schweizer „KlimaSeniorin“ Pia Hollenstein, der Klimaanwältin Dr. Roda Verheyen, dem Umweltexperten Werner Eckert und dem Klimaforscher Mojib Latif. Podcast-Tipp: Funkkolleg.Klima Auch im Podcast „Funkkolleg.Klima“ geht es um Klagen für den Klimaschutz: Wenn Politik und Unternehmen zu wenig fürs Klima tun, dann klagen wir unser Recht auf Klimaschutz eben ein! Aktuell laufen weltweit über 2.700 Klimaklagen, und junge Menschen fordern mehr Engagement von den älteren Generationen. Aber wie kriegt man Klima-Gerechtigkeit juristisch zu fassen? Und hat das auch etwas mit Generationen-Gerechtigkeit zu tun? Das Funkkolleg: Welchen Wert hat unser persönlicher CO2-Fußabdruck? Sind Bio-Tomaten auch gut fürs Klima? Können wir mit neuen Energieträgern wie grünem Wasserstoff den Klimawandel schnell ausbremsen? Das funkolleg. Klima mit Jennifer Sieglar hat die Antworten. https://www.ardaudiothek.de/sendung/funkkolleg-klima/13264863/
In dieser Folge diskutieren wir über die neuen Daten zur Erreichung der Klimaziele, die Asyl-Ansage von Sahra Wagenknecht, die Debatte um das Streikrecht, die Verhandlung zwischen Bahn und GDL, die neue Grundsicherung der CDU, die Stellungnahme des Ethikrates zur Klimagerechtigkeit, die Baukrise, die Aktienrente, den Care Pay Gap und die Konjunkturpläne der SPD. Tickets für die Palastrevolution: https://palastrevolution.com GUTSCHEINCODE: ICHKOMMWEGENHANS Bitte unterstützt das WIRTSCHAFTSBRIEFING finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank PayPal ► http://www.paypal.me/JungNaiv Zu Gast: Nachhaltigkeitsexperte Jens Brodersen Relevante Links: https://campsite.bio/jenz Jens' Podcast "2045": http://designordisaster.de Youtube-Kanal von Maurice ► @Maurice_Hoefgen Maurice' Newsletter ► https://www.geldfuerdiewelt.de/ 00:00:00 Intro, Hinweise, Palastrevolution 00:03:22 Jens Brodersen 00:05:08 Engelhorn verschenkt Erbe 00:08:47 Dax-Rekord, Abgesang auf deutsche Wirtschaft? 00:13:27 Lieferkettengesetz 00:21:12 Bürokratieabbau 00:26:22 GDL-Bahn-Streik, Streikrecht, Ulrike Herrmann 00:57:41 Personalmangel im ÖPNV, Care-Pay-Gap 01:05:07 Absturz Co2-Preis 01:12:34 Klimaziele auf Kurs? Habeck und UBA-Chef Messner 01:53:32 Solarindustrie vor dem Aus 02:01:02 Asyl-Ansage von Wagenknecht 02:12:35 CDU stellt Ersatz für Bürgergeld vor: "Neue Grundsicherung" 02:25:52 Zehn-Punkte-Plan der SPD, Bauflop 02:33:52 Dispozinsen gestiegen 02:35:12 Ethikrat zu Klimagerechtigkeit 02:59:02 Naive Fragen Quellen: https://docs.google.com/document/d/1N... #streik #wagenknecht #klima