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Im Sommer nimmt Gartenexpertin Andrea Heistinger uns Monat für Monat mit in ihre grüne Oase. Dort zeigt sie, was gerade wächst, blüht und gedeiht, gibt praktische Anleitungen für die Arbeit im Beet und erklärt die Zusammenhänge der Natur auf verständliche Weise. In der ersten Folge dreht sich alles um den Garten im Juni. Andrea Heistinger spricht über natürliche Maßnahmen gegen Schnecken, setzt Basilikum, sät Gurken aus und erklärt, warum Marienkäfer, Schlupfwespen und andere Nützlinge zu den wichtigsten Verbündeten im Garten zählen. Außerdem widmet sie sich ausführlich dem Thema Bewässerung und beantwortet eine Frage aus der Servus-Gemeinde: Muss man seine Pflanzen wirklich jeden Tag gießen? Eine Folge voller praktischer Gartentipps, saisonalem Wissen und besonderer Beobachtungen aus einem lebendigen Garten. Andrea Heistinger zählt zu den bekanntesten Gartenexpertinnen Österreichs. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit Gemüsebau, Saatgut und der Frage, wie Gärten im Einklang mit der Natur gedeihen können. Ihr Wissen gibt sie als Autorin, Beraterin und Vortragende weiter – immer mit Blick auf das Praktische und das, was im Garten wirklich funktioniert. Im Servus-Gartenpodcast nimmt sie die Hörerinnen und Hörer Monat für Monat mit in ihren Garten und teilt saisonale Tipps, gärtnerische Erfahrungen und die kleinen Entdeckungen, die das Gartenjahr so besonders machen. Erfahrt mehr dazu in der Juni-Ausgabe des Servus-Magazins. Wir freuen uns, wenn ihr das Magazin hier bequem portofrei nach Hause bestellt oder euch für ein Abo mit Prämie entscheidet. Die Episode hat euch gefallen? Dann schreibt einen Kommentar und schenkt uns eine 5-Sterne-Bewertung. Wir freuen uns immer über Post, Anregungen und Ideen oder die nächste Gartenfrage – schreibt uns einfach: team@servus.com Die aktuelle Ausgabe von Servus in Stadt & Land findet ihr überall, wo es Zeitschriften gibt. Oder lasst es euch als Einzelheft bequem nach Hause senden: https://www.magazinabo.com/at_servusstadtland/sonderhefte/ Alle Abo-Angebote mit tollen Prämien gibt's hier: https://www.magazinabo.com/at/servusstadtland 3.500 Rezepte aus dem Alpenraum: servus.com/rezepte Fotos: Julia Rotter Illu: Roland Vorlaufer Produktion & Schnitt: Beatrix Hammerschmied, Sabrina Luger Stimme: Beatrix Hammerschmied Tonmischung: Studio Soundfeiler
Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass eine Vielzahl der Dinge, die wir täglich benutzen, den Stempel „Made in China“ trägt. Früher waren diese Haushaltsgegenstände günstig und meist von minderer Qualität. Das hat sich geändert: Inzwischen kommen hochwertige Elektroartikel bis hin zu E-Autos aus China und drängen auf den europäischen Markt, sodass die einheimische Industrie unter Druck gerät. Denn was dem chinesischen Binnenmarkt an Kaufkraft fehlt, versucht er durch Exporte auszugleichen - und die Abschottung der USA tut ihr Übriges. Worauf müssen wir uns in Deutschland einstellen, wenn zunehmend günstige Waren aus China zu uns kommen, aber dringend benötigte Rohstoffe wie Seltene Erden ausbleiben? Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit Jürgen Matthes vom Institut der deutschen Wirtschaft, mit Prof. Aoife Hanley von der Kiel Institute China Initiative, mit unserem Brüssel-Korrespondenten Andreas Meyer-Feist und der Korrespondentin in Shanghai Eva Lamby-Schmitt. Podcast-Tipp: Welt.Macht.China Was macht China zur Weltmacht und was macht China mit der Welt? Wie funktionieren Politik, Wirtschaft, Kultur und Technik in der Volksrepublik? Und wie sieht der Alltag dort aus? Joyce Lee und Axel Dorloff sprechen darüber im ARD-Podcast „Welt.Macht.China“ mit aktuellen sowie ehemaligen China-Korrespondenten und -Expertinnen. Sie liefern tiefere Einblicke in das Land, Hintergründe, Analysen und Beobachtungen - und räumen nebenbei mit so manchem Vorurteil und Klischee auf. https://www.ardsounds.de/sendung/welt-macht-china/urn:ard:show:b5d8f07b1baa22d0/
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Ich freue mich erneut auf einen gern gesehenen Gast: Andreas Müller, Fachjournalist für Anomalistik und Betreiber von GreWi.de. Anlässlich seines neuen Buches „UFO – Ein Sachbuch“ sprechen wir über Daten, Fakten und Hintergründe zur Historie, Phänomenologie und wissenschaftlichen Erforschung unidentifizierter Flugobjekte sowie anderer anomaler Phänomene im Luftraum. Passend zum Kinostart von Steven Spielbergs neuem Sci-Fi-Film „Disclosure Day“ werfen wir außerdem einen Blick auf die große Frage: Wie realistisch ist eine echte Begegnung der dritten Art? Zwischen Wissenschaft, Spekulation und faszinierenden Beobachtungen gehen wir der Frage nach, was wir über das UFO-Phänomen tatsächlich wissen – und was vielleicht noch immer im Dunkeln liegt.
Warum bleiben manche Vorträge trotz guter Inhalte wirkungslos? Du hörst jemandem zu und merkst nach wenigen Minuten: Eigentlich wäre das Thema spannend. Trotzdem schweifen Deine Gedanken ab. Nicht wegen des Inhalts – sondern wegen der Art, wie gesprochen wird. In dieser Episode gehen wir der Frage nach, warum manche Menschen professionell wirken wollen und genau dadurch ihre Wirkung verlieren. Und was stattdessen geschieht, wenn Form, Stimme und Persönlichkeit stimmig zusammenfinden. Woran erkennst Du, ob Deine Zuhörer wirklich bei Dir sind? In dieser Episode erfährst Du: warum auswendig gelernte Vorträge oft künstlich wirken wie imitierte Moderatoren- oder Sprecherstimmen Vertrauen kosten können woran Du erkennst, dass Form und Inhalt nicht mehr zusammenpassen weshalb Fülllaute meist nur ein Symptom und nicht die eigentliche Ursache sind welche Rolle Dialog und Zuhörerbeteiligung für lebendige Kommunikation spielen warum manche Menschen trotz hoher Kompetenz ihr Publikum verlieren wie echte Präsenz entsteht, die Zuhörer emotional mitnimmt und bindet Was bedeutet das für Deinen beruflichen Alltag? Ob Meeting, Präsentation, Vortrag, Workshop, Kameraauftritt oder Kundengespräch: Menschen folgen nicht allein Deinen Informationen. Sie folgen Deiner Art, mit ihnen in Beziehung zu treten. Gerade Führungskräfte, Expert:innen und Selbständige geraten leicht in die Falle, Inhalte möglichst perfekt vermitteln zu wollen. Doch Wirkung entsteht nicht durch das fehlerfreie Wiedergeben von Wissen, sondern durch eine Kommunikation, die Zuhörer mitnimmt, beteiligt und zum Mitdenken einlädt. Welche Frage kannst Du heute für Dich mitnehmen? Achte bei Deinem nächsten Auftritt einmal bewusst darauf: Sprichst Du zu Deinem Publikum oder sprichst Du mit ihm? Schon diese kleine Perspektivverschiebung kann den Unterschied machen zwischen einem korrekt vorgetragenen Inhalt und einer Botschaft, die Menschen wirklich erreicht. Timestamps: 00:02 - Beim Vortrag scheitert oft die Aufmerksamkeit durch monotonen Ton 00:32 - Erlebt eine schreckliche, heruntergespielte Präsentation in einem Museum 01:08 - Warum schlechtes audiovisuelles Umfeld das Zuhören erschwert 01:42 - Wie unangenehm schwacher Vortrag auf Bühnen wirkt und was wir daraus lernen können 02:06 - Der Effekt des Auswendiglernens und der Scheinprofessionalität 03:14 - Die Gefahr des imitierenden Tonfalls und des Sing-Sang-Stils 03:45 - Inklusives Training für Sprecher: Der Kurs "sprechbasis.com" 04:42 - Warum Authentizität und Content-Form im Einklang stehen müssen 05:10 - Beobachtungen auf internationalen Kongressen über unaufmerksame Redner 05:45 - Was unsere Wahrnehmung von Souveränität und Gelassenheit beeinflusst 07:28 - Die Freude, komplett im Moment des Erzählens aufzugehen 08:28 - Vera Birkenbiels neurobiologische Strategien für gehirngerechtes Sprechen 09:41 - Die Fähigkeit, Storytelling und emotionale Geschichten zu meistern 10:33 - Wie persönliche Erlebnisse auf der Bühne magisch wirken 11:27 - Die Kunst, authentisch und lebendig zu sprechen, im Gegensatz zu bloßer Inhaltsvermittlung 12:02 - Die Gefahren zu schneller Gedankenflüsse bei Rednern und deren Wahrnehmung 13:00 - Die Bedeutung von Präsenz, Selbstsicherheit und Beziehungsebene beim Sprechen 14:54 - Wo Beobachtung und Selbstreflexion die eigene Sprechqualität verbessern 15:44 - Was fehlt in vielen Vorträgen: Die systematische Anwendung gehirngerechter Kommunikation 16:14 - Lösungen für häufige Fehler: Von Fülllauten bis zu unzureichender Verbindung zum Publikum 17:35 - Die Bedeutung der non-verbalen Kommunikation und der Dialog zwischen Sprecher und Zuhörer 18:18 - Zukunft der Bildung und das immense Veränderungspotenzial durch Technologie 19:01 - Warum wir nie wieder in einer so langsamen Veränderungszeit leben werden - Stimme als Schlüssel 20:22 - Persönliche Reflexion: Was sind deine ersten Schritte in der eigenen Bühnenpraxis? Resources & Links: sprechbasis.com – Kurs für Sprecher & Medienprofis Vera Birkenbiel – Methoden für gehirngerechtes Lernen Dein persönlicher SELBSTCHECK FÜHRUNG hier kostenlos **********Dein Voicecoach Arno Fischbacher begleitet Dich auf Deinem persönlichen Weg von Stimm-Besitzer zum Stimm-Benutzer!Die beiden Hosts dieses Podcasts: Arno Fischbacher und Andreas K. Giermaier (Lernen der Zukunft)✅ Hast Du Fragen? Schreib an podcast@arno-fischbacher.com✅ Du willst mit Arno persönlich sprechen? Gern: https://arno-fischbacher.com/espresso
Zwischen Londoner Horrorhotel, British Breakfast und einem überraschenden Flirtversuch gerät Bastis Reise komplett außer Kontrolle. Auf Malle beobachtet anredo derweil das Chaos seiner Urlaubstruppe und kämpft erneut mit den Folgen einer Fußmaske. Außerdem packt einer von beiden über seine Erfahrungen im Mile High Club aus. BastiMasti meldet sich heute direkt aus London. Genauer gesagt aus einer Besenkammer, die laut Hotel angeblich „Royal“ sein soll. Zwischen Horror-Zwillingen auf dem Hotelflur und ausgerufenem Zickenalarm kämpft er sich durch die britische Hauptstadt. Dazu gibt es Ärger mit dem Hotel und einen überraschenden Flirtversuch wegen seiner auffällig gepflegten Hände. Außerdem verrät Basti seinen ultimativen Flug-Hack, nachdem er aus Versehen seinen Laptop ins Aufgabegepäck geschmuggelt hat… Malle-Fan anredo genießt währenddessen das komplette Kontrastprogramm auf der balearischen Trauminsel. Sonne, Pool, Finca und acht Leute unter einem Dach. Klingt entspannt, wäre da nicht wieder eine eskalierende Fußmaske, die pünktlich zum Urlaub für Panik sorgt. Dazu kommt ein gemeinsamer Malle-Großeinkauf für horrendes Geld, der trotzdem nicht lange reicht. Und natürlich die große Frage, warum Essen, Aioli und einfach das ganze Leben auf Malle irgendwie besser schmecken. Außerdem geht es um neue Beobachtungen im sogenannten Flieger: Furzen über den Wolken und die wichtigste Enthüllung der Woche: Wer von den beiden ist eigentlich Mitglied im „Mile High Club“ und hatte schon Sex im Flugzeug? Finca-Fanboy anredo stellt außerdem die komplette Finca-Reisetruppe vor und erklärt, warum jede Freundesgruppe denselben Grillmeister, denselben Sparfuchs und dieselbe Urlaubs-Mutti hat. Eine Jubiläumsfolge zwischen London-Leid und Malle-Magie. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Du Liebe, vielleicht fragst du dich manchmal, ob du das alles richtig machst. Ob du genug tust. Ob du stark genug bist, weiterzumachen. Ich habe über 700 Frauen auf ihrem Kinderwunschweg begleitet. Und ich habe Muster gesehen. Keine Garantien, keine Checklisten – aber echte Beobachtungen. Dinge, die einen Unterschied gemacht haben. Innerlich. Emotional. Manchmal auch körperlich. In dieser Folge teile ich sie mit dir – aus meiner Arbeit, aber auch aus meinem eigenen Weg. In dieser Folge erfährst du: ✨ warum Urvertrauen – das Vertrauen, dass das Leben es gut mit dir meint – mehr bewirkt als jede Kontrolle ✨ wie du dein Leben wieder gestaltest, statt es auf Pause zu stellen ✨ was es bedeutet, aus dem Opfermodus in echte Selbstverantwortung zu kommen ✨ warum Durchhalten nicht „stark bleiben“ bedeutet – sondern erlaubte Trauer ✨ wie du deinen Körper wieder als Verbündeten findest, nicht als Feind ✨ weshalb Offenheit für ganzheitliche Ansätze so vielen Frauen neue Handlungsspielräume gegeben hat ✨ und was es heißt, Frieden zu schließen – egal wie der Weg endet Diese Folge ist kein Fahrplan. Sie ist eine Einladung, dich in dem, was du bereits trägst, zu sehen.
Dominique und Oliver sprechen in dieser Folge darüber, warum die Wahl des richtigen Zielmarkts weit mehr ist als eine Marketingentscheidung. Wer Verantwortung für ein Produkt trägt, trifft jeden Tag Entscheidungen, die den weiteren Handlungsspielraum einschränken oder erweitern. Genau deshalb beeinflusst der Zielmarkt die Produktentwicklung von Anfang an. Er bestimmt, welche Probleme relevant sind, welche Bedürfnisse zählen und welche Rahmenbedingungen bei der Gestaltung eines Produkts berücksichtigt werden müssen. Für Product Owner:innen und Produktmanager:innen entsteht daraus eine wichtige Frage: Für wen entwickeln wir eigentlich und in welchem Markt soll unser Produkt erfolgreich sein? Ein Zielmarkt besteht aus deutlich mehr als einer Nutzergruppe. Geografische Unterschiede spielen ebenso eine Rolle wie rechtliche Vorgaben, kulturelle Erwartungen oder technologische Rahmenbedingungen. Ein Produkt kann in einem Markt hervorragend funktionieren und in einem anderen kaum Resonanz erzeugen. Manche Funktionen werden in einem Land erwartet, während sie anderswo keine Bedeutung haben. Wer diese Unterschiede ignoriert, riskiert hohe Investitionen in Lösungen, die am tatsächlichen Bedarf vorbeigehen. Der Zielmarkt setzt deshalb wichtige Leitplanken für Produktstrategie, Produktgestaltung und die Auswahl möglicher Lösungsansätze. Häufig entsteht der Wunsch, möglichst viele Kundengruppen gleichzeitig anzusprechen. In der Praxis führt das oft zu Produkten, die für niemanden wirklich überzeugend sind. Ein klar definierter Zielmarkt hilft dabei, Ressourcen gezielt einzusetzen und Prioritäten bewusster zu setzen. Statt jede denkbare Anforderung zu berücksichtigen, entsteht ein besseres Verständnis dafür, welche Probleme besonders relevant sind und wo der größte Nutzen geschaffen werden kann. Diese Fokussierung erleichtert viele Entscheidungen im Produktalltag und schafft Orientierung für Teams und Stakeholder. Die Suche nach dem passenden Zielmarkt beginnt selten mit vollständiger Sicherheit. Meist stehen zunächst Annahmen im Raum. Genau deshalb ist frühes Lernen so wichtig. Kundeninterviews, Beobachtungen im Nutzungskontext und direkte Gespräche mit potenziellen Kundinnen und Kunden helfen dabei, Marktsegmente besser zu verstehen. Dabei geht es nicht darum, Zustimmung für eine Idee einzusammeln. Entscheidend ist, die eigenen Hypothesen kritisch zu prüfen und herauszufinden, ob ein relevantes Problem tatsächlich existiert und ob die gewählte Zielgruppe bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen. Auch der Product Market Fit entsteht nicht am Reißbrett. Ob ein Zielmarkt wirklich zum Produkt passt, zeigt sich oft erst nach den ersten Schritten im Markt. Die gewonnenen Erkenntnisse können Anpassungen am Produkt erforderlich machen. Manchmal zeigt sich sogar, dass ein anderer Zielmarkt deutlich besser geeignet ist. Erfolgreiche Produktentwicklung bedeutet deshalb, Markt und Produkt gemeinsam weiterzuentwickeln. Wer den Zielmarkt als lernbare Annahme versteht und regelmäßig hinterfragt, schafft bessere Voraussetzungen für nachhaltigen Produkterfolg. Im Kontext dieser Folge empfehlen wir euch insbesondere folgenden Folgen: - User Feedback mit Kundeninterviews einholen (https://produktwerker.de/user-feedback-mit-kundeninterviews/) - Warum Personas für Product Owner wertvoll sind (https://produktwerker.de/warum-personas-fuer-product-owner-wertvoll-sind/) - Das Problem mit dem Minimal Viable Product (https://produktwerker.de/das-problem-mit-dem-minimal-viable-product/) - The Decision Stack (https://produktwerker.de/the-decision-stack/)
Retterview - Gedanken, Wissen und Spaß aus dem Pflasterlaster
Willkommen zum Funkspruch am Sonntag – einem neuen Format von Retterview. Kurze Gedanken. Ehrlich und ungefiltert. Jeden Sonntag um 18 Uhr ein neues Wort zum Sonntag, ca. fünf Minuten – etwas zum Überdenken für die neue Woche. Keine Sorge: Die normalen Folgen mit Gästen und längeren Gesprächen laufen ganz normal weiter. Funkspruch ist nur ein neues Puzzleteil von vielen. In der allerersten Folge geht es um einen Satz, den Hannah Arendt einmal geschrieben hat: „Der Sinn von Politik ist Freiheit." Klingt groß, klingt akademisch – ist aber unfassbar nah an dem, was wir täglich im Rettungsdienst, in der Feuerwehr, beim THW, im Katastrophenschutz und in der Wasserrettung erleben. Denn Politik passiert nicht nur im Bundestag. Politik passiert auf jeder Wache, in jeder Wehr, in jedem Betrieb – jedes Mal, wenn Menschen darüber sprechen, wie sie miteinander umgehen wollen. Samy spricht in dieser Folge darüber, warum Meinungsäußerung und Kritik im Rettungsdienst und in allen Rettungsorganisationen erlaubt sein müssen – als Notfallsanitäter*in, als Feuerwehrmann oder -frau, als Praxisanleiter*in, als Auszubildende*r, als Creator. Über Angstkulturen, über Leitungsfunktionen, die Kritik abblocken, über falsch zitiertes Recht – und vor allem darüber, warum es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt. Weil es nämlich jede Menge Wachen, Wehren, Praxisanleitende und Führungskräfte gibt, die es längst besser machen. Themen dieser Folge: – Was bedeutet Hannah Arendts Satz „Der Sinn von Politik ist Freiheit" für unseren Alltag? – Warum Politik nicht nur im Bundestag stattfindet, sondern auf jeder Rettungswache – Was Freiheit nach Arendt wirklich heißt – und was sie nicht heißt – Warum Kritik im Rettungsdienst kein Angriff, sondern ein Werkzeug ist – Wie eine Angstkultur entsteht – und warum sie gefährlicher ist als jede ehrliche Kritik – Positive Beispiele: Praxisanleitende, führende NotSan, Notärzt*innen auf Augenhöhe, Gruppen- und Zugführer*innen, die zuhören – Warum Samy als Creator jeden Tag merkt: Es gibt verdammt viele gute Menschen in unseren Organisationen – Das Wort zum Sonntag: Sei einer von denen, die es besser machen Erwähntes Zitat: „Frei sein können Menschen nur im Bezug aufeinander – also im Bereich des Politischen und des Handelns." (Hannah Arendt) ⚠️ Hinweis Dieser Funkspruch ist ein persönlicher Kommentar von Samy Splint und gibt seine eigene Meinung wieder. Die Inhalte sind keine offizielle Stellungnahme einer Hilfsorganisation, eines Arbeitgebers oder einer Berufsvertretung. Kritik wird sachlich vorgetragen, nicht gegen einzelne Personen gerichtet. Zitate von Hannah Arendt werden sinngemäß übersetzt oder als wörtliches Zitat kenntlich gemacht.
In dieser Folge spricht Sebastian Hänel über den Zander-Saisonstart im Juni und seine ersten Erfahrungen am See und am Fluss.Er berichtet, wie er die Tage am Wasser erlebt hat, was funktioniert hat, was nicht geliefert hat und welche aktuellen Beobachtungen er gemacht hat. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Zander in klarem Wasser normalerweise oft vorsichtig reagieren, im Juni aber trotzdem auch tagsüber fangbar sein können.Außerdem gibt Sebastian einen kleinen Einblick ins Wettkampfangeln und erklärt, worauf es bei der Vorbereitung auf ein Turnier ankommt. Ergänzend erzählt er aus dem Coaching-Alltag und zeigt, wie wichtig es ist, Beobachtungen am Wasser richtig einzuordnen und daraus konkrete Entscheidungen abzuleiten.Eine Folge über klare Gewässer, aktive Sommerzander, See- und Flussangeln sowie strukturierte Wettkampfvorbereitung.Lass uns deine Skills auf's Optimum bringen: https://www.zandercoaching.de___Shownotes: Fange regelmäßig und sicher Zander. Bewirb dich hier für eine Zusammenarbeit mit Sebastian Hänel: https://www.zandercoaching.deWenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine 5-Sterne-Bewertung, einen Kommentar bei iTunes und natürlich über ein Abo! Damit hilfst du uns den Podcast noch besser und bekannter zu machen.___Erfahre mehr über Sebastian Hänel:Instagram: https://www.instagram.com/sebastian_haenel/Zander Coaching Erfahrungen: https://www.instagram.com/zandercoaching/YouTube: https://www.youtube.com/channel/UC7QT9orSW9sum9sjkwhS-CQ#SebastianHänel #Zander #Angeln
Scouting gehört zu den Begriffen, die im Basketball ständig verwendet werden - aber was bedeutet es eigentlich genau?Wie viel Vorbereitung steckt hinter einem guten Scoutingreport, worauf achten Trainer*innen und Spieler*innen und ab wann wird aus Informationssammlung tatsächlich ein Wettbewerbsvorteil?In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir selbst an das Scouting von Gegner*innen herangehen, welche Informationen wirklich relevant sind und wo die Gefahr besteht, sich in Details zu verlieren. Außerdem diskutieren wir, welche Rolle Videoanalyse, Statistiken und persönliche Beobachtungen spielen.Natürlich teilen wir auch einige Erfahrungen aus unserer eigenen Basketballlaufbahn - von besonders hilfreichen Scoutingreports bis hin zu Situationen, in denen die Vorbereitung vielleicht etwas zu gut gemeint war.Und weil es mittlerweile Tradition ist, dürfen auch die What-if-Fragen zum Abschluss nicht fehlen.
Alexander Zverev hat sich souverän ins Halbfinale der French Open 2026 vorgespielt. Nach dem Aus von Sinner, Djokovic und Co. ist das seine große Chance auf den lang ersehnten ersten Grand-Slam-Titel. Journalist Jannik Schneider berichtet direkt aus Paris und war beim Training von Alexander Zverev vor Ort. Außerdem hat er mit Bruder Mischa Zverev gesprochen und liefert exklusive Einblicke von der Anlage in Roland Garros. Aus den USA zugeschaltet ist wie immer Tennisprofi Daniel „Wally“ Masur, der aktuell noch beim Challenger in Texas weilt. Gemeinsam analysiert das Duo Zverevs Situation vor dem Halbfinale, die neue Favoritenrolle und den enormen Druck, der nun auf Deutschlands Nummer eins lastet. Dazu gibt es wie immer viele Insider-Geschichten, Beobachtungen aus Paris und Einschätzungen aus der Profiszene. Aufgrund der späten Aufnahmezeit gibt es keinen Extrateil. Unter www.patreon.com/Advantagepodcast könnt ihr aber noch viele Insights von letzter Woche nachhören und Wally und Jannik unterstützen.
Mit dieser Folge beginnt eine neue Zusammenarbeit zwischen dem Podcast „Begründet Glauben“ des Instituts für Glaube und Wissenschaft (IGUW) und dem Podcast „Glaube ist frag-würdig“. Zum Auftakt sprechen wir über unsere persönlichen Lieblingsargumente für den christlichen Glauben: Welche Gedanken, Beobachtungen oder Überlegungen haben uns besonders geprägt? Welche Argumente finden wir überzeugend – und warum? **Glaube ist frag-würdig:**
Wir freuen uns über deine Fragen und danke dir für deinen Kommentar!
Wie vom Supercomputer prophezeit, lautete das Finale zwar nicht 42, aber immerhin FC Arsenal gegen Paris SG – und das galt es natürlich zu gucken. Auch wenn die verfrühte Anstoßzeit uns, wie einigen anderen auch, fast einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Und was haben wir da nun gesehen? Einige würden vermutlich von einem langweiligen Spiel sprechen, andere wiederum von einer der besten Verteidigungsleistungen, die der Profifußball seit Langem gesehen hat. Wie wir das einordnen und was Arsenal dabei so gut gemacht hat, wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Wenn wir schon dabei sind, können wir auch gleich Hörer Michas Frage zur Kaderzusammensetzung von PSG und dazu, was es eigentlich bedeutet, eine gut eingespielte Mannschaft zusammenzuhalten, abarbeiten. Und weil es gerade so gut läuft, telefonieren wir außerdem noch mit Hörer Niklas, der bei der Anreise der Nationalmannschaft ein paar Beobachtungen gemacht hat und diese gerne mit uns teilen möchte. Abschließend gibt's noch eine große Ankündigung für die Luppengemeinde zur Weltmeisterschaft, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Also dann: los geht's. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/EinfachmalLuppen) Für Werbe- und Partnerschaftsanfragen im Podcast EINFACH MAL LUPPEN meldet euch hier: podcastbrandcooperations@seven.one
Sommerhitze, Poldi-Doku und die nackte Wahrheit über KI!Die neue Folge der Dachboden Revue ist da! Diesmal quatschen Mitch und Maurice Gajda über alles, was das Land gerade bewegt: Es geht um die unerträgliche Hitze in Deutschland, das große Finale von Germany's Next Topmodel und die neue Doku über Lukas Podolski. Außerdem haben die beiden ein paar skurrile Geschichten im Gepäck – inklusive dem mysteriösen Wal-Tod –, gepaart mit den üblichen persönlichen Anekdoten und Beobachtungen aus dem Alltag.Aber keine Sorge, es wird nicht nur oberflächlich geplaudert. Die beiden nehmen sich auch die Medienbranche und den aktuellen KI-Hype ordentlich zur Brust. Wer profitiert wirklich von Künstlicher Intelligenz, was macht das Ganze mit unserer Umwelt und wie sehr manipulieren uns Werbung und Influencer eigentlich im Alltag? Maurice und Mitch werfen einen kritischen Blick hinter die Kulissen der Medienwelt, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Hört direkt rein!
Send us Fan MailIn dieser Episode mache ich eine kleine Beichte: Ich habe mein Becken erneut umgestellt – diesmal zurück zur ZeoVit-Methode, die mich seit meinem katastrophal gescheiterten Versuch in den 2000ern nie ganz losgelassen hat. Damals lag das Scheitern allerdings nicht am System, sondern an meiner mangelnden Disziplin und daran, dass ich munter mehrere Methoden durcheinandergeworfen habe.Nach dem Crash mit den hohen Nährstoffen und dem geringen Korallenbestand schien mir jetzt der richtige Moment. Also habe ich den alten Reaktor aus dem Keller geholt, die kleinen blauen Flaschen nachbestellt und parallel Sangokai ausschleichen lassen. Ich berichte von meinen ersten Beobachtungen nach gut zwei Wochen: glasklares, fast „funkelndes" Wasser, deutlich gesunkene Phosphat- und Nitratwerte, erste Farbveränderungen bei meiner Acropora secale und der Anacropora – und überraschend zufriedene LPS, seit ich UV und Ozon abgeschaltet habe.Spannend fand ich auch, wie sehr die tägliche Routine des Dosierens und Beobachtens mich wieder näher ans Becken gebracht hat. Ich vergleiche die Systeme bewusst nicht – dafür fehlt mir das Wissen –, sondern nehme euch einfach mit auf den Anfang dieser Reise. Ob ich zu den pastelligen Korallen komme, von denen ich seit den 2000ern träume? Wir werden sehen.
In der neuen Folge des Wandelwerker Podcasts spricht Anna mit Ina Neitzner vom Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) über die Trendbeobachtung im Arbeitsschutz. Ina erklärt, warum der Blick in die Zukunft für eine wirksame Prävention immer wichtiger wird und weshalb es dabei nicht nur um neue Risiken, sondern auch um Chancen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Die Beiden sprechen über zentrale Entwicklungen wie KI, Klimawandel, demografischen Wandel, Fachkräftemangel und psychische Gesundheit. Außerdem geht es darum, wie Erkenntnisse aus der Trendbeobachtung in Forschung, Beratung und Ausbildung einfließen und wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit eigene Beobachtungen aus der Praxis an die DGUV weitergeben können.
INHALT: Die Liste der ungelösten Rätsel in der Astronomie ist lang, hier gibt es noch vieles im Universum zu erkunden. Die meisten Neuentdeckungen gehen heute auf das Konto von radioastronomischen Beobachtungen, also solchen im Funkbereich. Wir stellen Ihnen heute Untersuchungsmethoden für außerirdische Welten vor und berichten von der Entdeckung von Exoplaneten. VERSCHLAGWORTUNG: Exoplaneten Frequenzfenster GEMA INFO / FOLGENDE MUSIKTITEL WERDEN IN DIESER SENDUNG GESPIELT Stars on 45 - Abby Medley Chris de Burgh - Ship to Shore ENYA - Paint the sky with stars Tom Jones - She´s a Lady Golden Earring - Radar Love Gruß und vy 73, Rainer Englert (DF2NU)
Kopfsalat - Der "Freunde fürs Leben" Podcast über Depressionen
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. geht es um Einsamkeit, Migration und die Frage, wie Zugehörigkeit entsteht. Zu Gast ist die Journalistin, Autorin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi. Zwischen persönlichen Momenten, politischer Analyse und klaren Beobachtungen entsteht ein Gespräch über Migration, Einsamkeit und Verbindung. Eine Folge darüber, wie wichtig emotionale Bildung, Differenzierung und echte Begegnung sind und warum Zugehörigkeit auch bedeutet, sich selbst nicht länger auszuschließen. Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Die Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen. Dir hat die Folge gefallen? Unsere Arbeit wird komplett von Spenden finanziert. Unterstützen kannst du uns hier: https://www.frnd.de/spende Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Alle sind herzlich eingeladen, sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen! Ziel ist es, zum Thema Einsamkeit zu sensibilisieren und anderen Angebote zum gemeinsamen Austausch und zur Begegnung zu zeigen. Weitere Informationen findet ihr auf: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/aktionswoche Um nichts zu verpassen, könnt ihr euch zudem den Newsletter des Netzwerks abonnieren: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/das-kne/newsletter Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana Doko, Vera Colditz und Jasmin Hollatz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
ESC-Frust, Spar-Schock & die Legacy des SommerhausesMaurice ist zurück aus den USA – im Gepäck hat er nicht nur einen fetten Jetlag, sondern auch spannende Beobachtungen vom ESC-Public-Viewing in Washington. Warum verlassen Amerikaner vor dem Voting die Location und wieso spürt man beim Eurovision Song Contest mittlerweile den harten Sparkurs der EBU? Julia teilt passend dazu ihre skurrile Konzert-Erfahrung mit Olivia Dean und bricht eine Lanze für das Ende von künstlichen Zugaben.Außerdem blickt die Medienrunde auf die heißesten Personalien und Strategie-Wechsel der Branche:Großer Meilenstein für Talk?Now!: Der erste deutsche Talk-TV-Sender landet im Entertainment-Programm der Deutschen Bahn. Wie kam der Deal zustande und was bedeutet das für die Zukunft von Videopodcasts?ProSiebenSat.1 im Strategie-Check: Der neue CEO Marco Giordani bricht im Handelsblatt-Interview sein Schweigen. Warum Joyn plötzlich nicht mehr die oberste Priorität ist und wie der Konzern 130 Millionen Euro einsparen will.MDR-Sparkurs trifft die Region: Düstere Tage in Leipzig – warum beim Mittagsmagazin und sogar bei ostdeutschen Krimis wie Tatort und Polizeiruf der Rotstift radikal angesetzt wird.Personal-Karussell & Reality-Frust: Alles zum Moderations-Wechsel bei Ninja Warrior Germany mit Wolf Fuss und Anna Fleischhauer, Tom Kaulitz als WM-Experte bei Magenta TV und warum der neue Cast vom Sommerhaus der Stars 2026 für Enttäuschung sorgt.Am Ende wird es emotional: Die beiden reagieren auf die Verleihung des Deutschen Podcast Preises. Warum große Medienhäuser die Independent-Szene verdrängen und wieso die Community von „In kleiner Runde“ der einzig wahre Award ist, erfahrt ihr in dieser Episode!Jetzt reinhören, abonnieren und euren Kommentar bei Spotify dalassen!
Automotive Insights in einer kurzen Guerillafolge. Eigentlich waren wir mit dem Thema Reifentest im ersten Halbjahr 2026 durch. Der Auto Bild-Ganzjahresreifentest, der seinen Fokus auf Gummis für Elektroautos legt, ist aber aus vielerlei Perspektive ein guter Aufhänger, dem für das Kfz-Geschäft bedeutsamen Themenfeld der Reifentests noch ein paar Beobachtungen hinzuzufügen. Was sind am PoS wirklich die zentralen Verkaufsargumente?
Katrin Zipse: Moosland. 1949Vier Jahre nach Kriegsende veröffentlichte der Isländische Bauernverband eine Anzeige in den Lübecker Nachrichten. Gesucht wurden junge deutsche Frauen, die auf isländischen Bauernhöfen mitarbeiten würden. Viele Isländerinnen waren damals in die Städte abgewandert oder mit den abziehenden amerikanischen GIs in die USA gegangen. Einige Bauern suchten also nicht nur Arbeitskräfte, sondern auch Heiratskandidatinnen. Etwa 300 junge deutsche Frauen folgten dem Aufruf. Für Katrin Zipse Stoff für ihren Roman Moosland. Claudia Ingenhoven hat das Buch gelesen. Steffen Kopetzky: Die HarzreiseVor 200 Jahren durchwanderte Heinrich Heine den Harz und schuf mit seiner Harzreise ein bis heute berühmtes literarisches Reisebild. 200 Jahre später folgt der Autor Steffen Kopetzky dieser Spur und findet eine von sozialen und ökologischen Veränderungen geprägte Landschaft. Und wie Heine auch hat Kopetzky seine Beobachtungen und Erfahrungen von unterwegs in einem literarischen Text festgehalten, nun erschienen beim Rowohlt Verlag. "Die Harzreise - eine Deutschlanderkundung" ist durchaus ein Buch übers Wandern und ist doch zugleich voller kluger Gedanken zur politischen Gegenwart. Jörg Schieke hat sich mit Steffen Kopetky über diese Harzreise unterhalten.Christine Thürmer: Hiking Asia. Zu gern schauen wir Anderen bei ihren Abenteuern zu. In Videos, Lichtbildvorträgen, Büchern und natürlich im Internet verfolgen wir, wie sie sich die Welt etwa erwandern. Eine von ihnen ist Christine Thürmer. Sie bezeichnet sich selbst als die "meistgewanderte Frau der Welt" und verweist auf ihrer Webseite auf unfassbare 70.000 Kilometer zu Fuß, 37.000 Kilometer mit dem Fahrrad und 7.000 Kilometer mit dem Boot. Christine Thürmer hat mehrere Bücher geschrieben. Das Neueste erzählt von ihren Touren durch Japan, Südkorea und Taiwan. Sabine Frank stellt es vor.Felicitas Hoppe: ReisenSeit die Autorin 2012 mit dem Georg-Büchner-Preis prämiert wurde, ist sie in aller Munde, denn diese Auszeichnung gilt als wichtigste Literaturtrophäe im deutschsprachigen Raum. Insgesamt veröffentlichte die 1965 in Hameln geborene Schriftstellerin bisher mehr als zwei Dutzend Werke, darunter die von der Kritik euphorisch gefeierten Reiseromane "Pigafetta" und "Paradiese, Übersee". Jetzt hat die Künstlerin dem Thema Reisen einen Essayband gewidmet. Ulf Heise stellt ihn vor. Ali Smith: GliffDie Schottin Ali Smith gehört in Großbritannien zu den ganz großen zeitgenössischen Schriftstellerinnen. Schon mit ihrer Jahreszeiten-Tetralogie war sie sowas wie eine literarische Ersthelferin für alle, die von den damals aktuellen politischen Entwicklungen überrannt wurden: Egal, ob es der Brexit war, der Rechtsruck oder die Corona-Pandemie. Auch in ihrem neuen Roman gibt sich Ali Smith politisch. Das Buch hört auf den rätselhaften "Gliff" und Kais Harrabi stellt es vor.Und der Tipp zum Schluss: Moni Ports wunderbares kleine Buch "Women's Words. Fünfzig Frauen, fünfzig Sätze". Mit besten Empfehlungen!
Immer mehr Menschen gehen gezielt in die Natur, um dort Vögel zu beobachten. Der Ornithologe Christopher König freut sich über den Trend des "Birding": Wer seine Beobachtungen teilt, könne damit sogar die Wissenschaft unterstützen.
Begriffe wie „Trigger“, „toxisch“, „Narzissmus“ oder „Trauma“ tauchen überall auf – auf Social Media, in Beziehungen, im Freundeskreis. Aber was passiert eigentlich, wenn wir anfangen, jedes Gefühl zu psychologisieren? Und hilft Therapie uns wirklich dabei, freier zu werden – oder manchmal auch nur dabei, in einer kranken Gesellschaft besser zu funktionieren? In dieser „laut gedacht“-Folge spreche ich mit meiner Freundin Olivia Acar, die als Psychotherapeutin arbeitet, über genau diese Fragen. Ausgangspunkt sind persönliche Erfahrungen und Beobachtungen aus ihrem Arbeitsalltag: Menschen mit Burnout, Depressionen oder Angststörungen, die das Gefühl haben, mit ihnen stimme etwas nicht – obwohl ihr Leiden oft eng mit gesellschaftlichen Bedingungen zusammenhängt. Wir sprechen darüber, weshalb viele Menschen Scham empfinden, wenn sie nicht mehr „funktionieren“, und was Erich Fromm mit der „Pathologie der Normalität“ meinte. Außerdem geht es um “Therapy Talk” und die Frage, ob therapeutische Sprache uns manchmal eher dabei hilft, Gefühle zu verwalten statt sie wirklich zu erleben.
Die US-Regierung hat erstmals eine größere Sammlung geheimer Dokumente zu UFOs und UAPs veröffentlicht. Zwar liefern die Unterlagen keine konkreten Beweise für außerirdisches Leben, zahlreiche ungeklärte Beobachtungen werfen jedoch neue Fragen auf.
Wenn wir selektiven Mutismus betrachten und dabei Kontakt in den Mittelpunkt stellen (statt wie üblich das Sprechen und Nicht-Sprechen) ergeben sich spannende Beobachtungen. Zum Beispiel, dass spontane und authentische Kommunikation davon abhängt, ob der Kontakt miteinander sicher und stabil ist.
Kopfsalat - Der "Freunde fürs Leben" Podcast über Depressionen
In dieser Folge des Podcasts „Kopfsalat“ von Freunde fürs Leben e.V. geht es um Einsamkeit, Migration und die Frage, was Zugehörigkeit eigentlich bedeutet. Zu Gast ist der Regisseur und Creative Director Andrej Filatow – bekannt unter anderem durch seine Serie „Fleischwolf“. Er spricht über das Aufwachsen als Kind einer Einwandererfamilie, über Erwartungen an Deutschland und wie sich Realität und Vorstellung oft schmerzhaft unterscheiden. Es geht zudem um unsichtbare Hürden im Alltag – von Behördengängen bis hin zu subtilen Formen von Ausgrenzung – und darum, wie stark äußere Zuschreibungen das eigene Verhalten beeinflussen können. Gleichzeitig zeigt Andrej Filatow eine optimistische Perspektive: Er redet von Anpassung, Selbstermächtigung und darüber, wie man lernt, sich zwischen verschiedenen Welten zu bewegen, ohne sich selbst zu verlieren. Zwischen persönlichen Anekdoten, Humor und klaren Beobachtungen entsteht ein Gespräch, das deutlich macht: Einsamkeit im Kontext von Migration hat viele Facetten. Sie beginnt oft dort, wo Verständigung fehlt und Zugehörigkeit fragil wird, lässt sich aber gesamtgesellschaftlich auch genau an diesen Stellen gemeinsam verändern. Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Die Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen. Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“ statt. Alle sind herzlich eingeladen sich mit eigenen Aktionen zu beteiligen! Ziel ist es, zum Thema Einsamkeit zu sensibilisieren und anderen Angebote zum gemeinsamen Austausch und zur Begegnung zu zeigen. Weitere Informationen findet ihr auf: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/aktionswoche Um nichts zu verpassen, könnt ihr euch zudem den Newsletter des Netzwerks abonnieren: https://kompetenznetz-einsamkeit.de/das-kne/newsletter Dir hat die Folge gefallen? Unsere Arbeit wird komplett von Spenden finanziert. Unterstützen kannst du uns hier: https://www.frnd.de/spende Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana Doko, Vera Colditz und Jasmin Hollatz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/
Die Beijing Auto Show ist inzwischen die größte ihrer Art: über 1.800 ausgestellte Fahrzeuge, mehr als 200 Pressekonferenzen, und ein Tsunami neuer Modelle auf dem Markt. Und das, obwohl der neuestes Fünf-Jahres-Plan der chinesischen Regierung gar keinen Fokus mehr auf Elektromobilität legt. Was ist da los? Die chinesische Automobilindustrie ist in vielen Gesichtspunkten auf Augenhöhe aufgerückt. Die Kunden werden mit Features überschüttet, China ist Marktführer für Traktionsbatterien. Nun rückt das nächste strategische Bauteil in den Mittelpunkt: die Chips für die hochintegratierten Controller, die zukünftige Heimat von Infotainment, automatisiertem Fahren und KI im Fahrzeug. Wer die Chips kontrolliert, macht sich unabhängig von geopolitischen Spannungen und kann Kosten sparen. Zeit also, dass wir uns das aus der Nähe anschauen. Unser Studiogast Augustin Friedel ist wie ich (Christof) beim "SW defined Vehicle" aktiv und begleitet Automobilfirmen in der Umsetzung ihrer Software-Plattformen. Und auch er war in Beijing auf der Auto Show und bringt viele Eindrücke und Beobachtungen mit. Wir wollen von ihm wissen: Was bedeutet der sprichwörtliche "China Speed" für die europäischen Automobilhersteller, und welche Chancen haben sie aufzuholen? Was müssen die Hersteller können, und welche Rolle spielen Partnerschaften in dieser neuen Spielzeit? Und geht es wirklich um Technologie? Hört rein in eine tolle Folge mit Augustin!
Bislang wissen wir nur von einem Planeten in unserer Galaxie sicher, dass es dort Leben gibt: unsere eigene Erde, die seit Milliarden von Jahren von den unterschiedlichsten Lebewesen bewohnt wird. Von Einzellern, die Kohlenstoff statt Sauerstoff atmen, über Pflanzen die sich nicht vom Fleck rühren können bis hin zu neugierigen Menschen ist so Einiges dabei. Auf unserem Leben wimmelt es geradezu vor Leben. Ob das auf anderen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems auch so ist, wissen wir nicht. Was wir auch nicht wissen: Wie könnte Leben dort überhaupt aussehen? Ähnlich wie auf der Erde, mit Einzellern, Pflanzen und Zweibeinern? Dann ist die grundlegende Frage, wie irdische Forscherinnen und Forscher nach etwas suchen können, von dem sie noch nicht einmal wissen, wie es aussieht und welche Spuren es hinterlässt. Was wäre, wenn sich genau diese Frage in diesem Moment ein solches außerirdisches Lebewesen auch stellen sollte? Mal angenommen, es gäbe sie, die Aliens – nicht unendlich weit weg, sondern irgendwo ums kosmische Eck in unserer Milchstraße. Vielleicht sind sie genauso neugierig wie wir. Vielleicht blicken auch sie in ihren Nachthimmel, stellen astronomische Beobachtungen an und finden tatsächlich einen Gesteinsplaneten, der als dritter Planet einen nicht besonders großen Stern umkreist – unsere Erde. In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts dreht Franzi den Spieß bei der Suche nach außerirdischem Leben um: Wie könnten außerirdische Lebensformen herausfinden, dass die Erde ein bewohnter Planet ist? Zunächst müssten sie den Planeten überhaupt finden. Das irdische Leben hat seine Spuren hinterlassen, es gibt Biosignaturen und sogar Technosignaturen, die auf intelligentes Leben und einen gewissen technologischen Entwicklungsstand schließen lassen. Was also könnten Aliens überhaupt beobachten, um die folgende Frage zu beantworten: Gibt es Leben auf der Erde?
Wie rentabel darf eine Arztpraxis sein – und wo beginnt ein ethisches Problem? In dieser Folge von O-Ton Allgemeinmedizin spricht Redakteurin Anouschka Wasner mit Professor Arne Manzeschke, Ethiker an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, über drängende Fragen im Gesundheitswesen zur Ökonomisierung der Medizin. Was passiert, wenn medizinische Entscheidungen auch davon abhängen, ob sich eine Behandlung rechnet? Warum wird manchmal länger beatmet als medizinisch notwendig – und wer trägt dafür die moralische Verantwortung? Vom DRG-System über Bonuszahlungen und IGeL-Leistungen bis hin zur wachsenden Rolle von Private-Equity-Gesellschaften in der ambulanten Versorgung: Professor Manzeschke ordnet ein, differenziert und benennt, wo für ihn die ethischen Grenzen liegen. Außerdem: Welche Rolle wird Künstliche Intelligenz im ärztlichen Alltag spielen – und welche Verantwortung bleibt zwingend beim Menschen? Eine nachdenklich machende Folge für alle, die das Gesundheitswesen nicht nur aus der Perspektive der Effizienz denken wollen. Im Podcast erwähnt: Bourdieus Stufen der Ökonomisierung z.B. in: Uwe Schimank und Ute Volkmann, Ökonomisierung der Gesellschaft. In: Andrea Maurer (Hrsg.), Handbuch der Wirtschaftssoziologie, Wiesbaden (VS) Sennett, Richard: Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus. Berlin (Berlin-Verlag) 1998 Literatur zum Thema von Prof. Dr. theol. habil. Arne Manzeschke: Arne Manzeschke: »Global Health – Wirtschaftsethische Anmerkungen zur Ökonomisierung des deutschen Gesundheitswesens« https://doi.org/10.1515/9783110182521.129 Alexander Michael Dietz, Ralph Charbonnier und Arne Manzeschke (Hrsg.), »Aktiengesellschaft Krankenhaus. Bestimmen ökonomische Ziele medizinisches Handeln?«, Bayreuth (P.C.O.-Verlag) 2007 Friedrich Heubel, Matthias Kettner und Arne Manzeschke (Hrsg.): Die Privatisierung von Krankenhäusern. Ethische Perspektiven. Wiesbaden (VS-Verlag) 2010 Arne Manzeschke: »Privatisierung von Krankenhäusern. Ethische Erwägungen zum moralischen Status eines öffentlichen Gutes«. In: Pflege & Gesellschaft, Heft 1, 14 (2009) https://doi.org/10.1007/978-3-531-92479-3 Arne Manzeschke: »Die effiziente Organisation. Beobachtungen zur Sinn- und Seinskrise der Krankenhäuser«. In: Ethik in der Medizin, Band 23, Heft 4 (2011) Arne Manzeschke: »Ressourcenzuteilung im Gesundheitswesen. Zur Logik der Leistungssteigerung und Effizienzmaximierung und ihren ethischen Grenzen«. In: Kathrin Dengler, Heiner Fangerau (Hrsg.): Zuteilungskriterien im Gesundheitswesen: Grenzen und Alternativen. Bielefeld (Transcript) 2013 researchgate.net/publication/271677946_Die_effiziente_Organisation Arne Manzeschke: »Der Umgang mit finanziellen Anreizen als ethische Herausforderung«. In: Georg Marckmann (Hrsg.): Praxisbuch Ethik in der Medizin, Berlin (Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft) 2. Aufl., 2022 https://bit.ly/4hoYfbK
Sie werden auf den Polizeiposten gebeten – als Auskunftsperson oder Beschuldigter? Kennen Sie Ihre Rechte! Was müssen die Polizisten beachten? Und was gilt bezüglich Rechtsanwältin? Wenn Sie auf dem Polizeiposten befragt werden, ist es entscheidend, Ihre Rechte zu kennen. Dies sind die wichtigsten Punkte, um die ungewohnte Situation auch unter Stress zu bestehen. Auskunftsperson oder beschuldigte Person? Die Rolle ist entscheidend. · Klare Rollendefinition: Die Polizei muss Ihnen klar mitteilen, in welcher Rolle Sie befragt werden. · Auskunftsperson: Sie werden befragt, weil Sie möglicherweise relevante Beobachtungen gemacht haben. · Beschuldigte Person: Sie stehen unter Verdacht, eine Straftat begangen zu haben. · Recht zu schweigen: Sowohl als Auskunftsperson als auch als beschuldigte Person haben Sie das Recht, nichts zu sagen – ohne Angabe von Gründen. · Konkrete Vorwürfe: Die Polizei muss konkret sagen, was Ihnen vorgeworfen wird (mit Zeit, Ort und Tat). · Vage Vorwürfe oder allgemeine Fragen ohne vorherige Erklärung sind nicht zulässig. Recht auf Anwalt – Ihr unverzichtbares Recht. · Anwalt ab der ersten Stunde: Jede beschuldigte Person hat das Recht, bereits in der ersten Einvernahme einen Anwalt beizuziehen. Dazu gehört auch Zeit für eine Vorbesprechung. · Obligatorisch bei schweren Delikten: Bei Tötungsdelikten, schweren Körperverletzungen und schweren Sexualdelikten ist ein Anwalt obligatorisch. · Das Verfahren darf ohne Anwalt nicht fortgesetzt werden, selbst wenn Sie sich unschuldig fühlen. · Anwalt wird gestellt: Wer keinen eigenen Anwalt kennt, bekommt einen gestellt. · Auch bei Bagatellen: Selbst bei leichteren Delikten haben Sie ein Anrecht auf einen Anwalt. Halten Sie dem Druck stand, auch wenn Polizisten auf Zeitmangel verweisen. Der erste Kontakt zwischen Anwalt und Klient ist äusserst wichtig. Die häufigsten Fehler, die Sie vermeiden sollten. · Schuldsbeweis ist Sache des Staates: Sie müssen nicht Ihre Unschuld beweisen – der Staat muss Ihre Schuld beweisen. · Nicht zu viel erklären: Viele Beschuldigte versuchen, sich zu verteidigen, und machen dabei Aussagen, die später gegen sie verwendet werden können - auch wenn sie unschuldig sind. · Schweigen ist Gold: Wenn Sie sich unsicher fühlen, ist es besser, nichts zu sagen. · Wahrheit bei Aussagen: Wenn Sie sich entscheiden zu reden, bleiben Sie bei der Wahrheit. Widersprüchliche Aussagen führen meist zu Komplikationen. · Informieren Sie sich umfassend, um Ihre Rechte auf dem Polizeiposten optimal zu nutzen!
ACHTUNG: Auf Grund einer technischen Panne erfolgte die Veröffentlichung leider verspätet – wir bitte dies zu entschuldigen!Willkommen zur sechszehnten Folge von VÖGEL NEWS, unserer Episode 04/2026. Hier erzählen sich Chefredakteurin Dr. Nina Krüger und Redaktionsmitarbeiter Fabian Kaschinski die spannendsten Nachrichten, die wichtigsten Neuigkeiten und alles Wissenswerte aus der Welt der Vögel, wie sie in der Ausgabe 04/2026 des Magazins VÖGEL. In dieser Folge erfahren Sie, wieso Vögel trotz zuckerreicher Ernährung nie an Diabetes erkranken, wie der größte Vogel der Welt sein Futter fing und wie erfolgreich Kakapos in diesem Jahr brüten. Verpassen Sie auch die vielen anderen spannenden Neuigkeiten in dieser Episode und dem aktuellen Heft nicht, dass Anfang Juni erscheint. Der Podcast VOGELSTIMMEN erscheint monatlich und ist frei verfügbar. Neben interessanten Gesprächen mit Autorinnen und Autoren des Magazins, gibt es zwischen den heftbegleitenden Episoden unsere VÖGEL NEWS. Unterhaltsam, informativ und kurzweilig.Viele weitere aktuelle Nachrichten und Beobachtungen finden Sie in jeder Ausgabe. Die aktuelle Ausgabe 03/2026 sowie die bald verfügbare Ausgabe 04/2026 und tolle Abo-Angebote erhalten Sie ganz bequem in unserem Online-Shop. Die digitale Ausgabe finden Sie hier.Viel Spaß beim Reinhören – wir freuen uns über jedes Feedback unter info@voegel-magazin.de , positive Bewertungen und Kommentare. Aktuelle Bilder finden Sie auf unserem Instagram-Profil (www.instagram.com/voegel_magazin_/) und in der Ausgabe 03/2026.
Wie kommen wir zu Fachkräften und wie können wir sie im Betrieb instruieren und motivieren? Mit Ausbildung, Empowerment, Training-on-the-Job, Flexibilisierung, Partizipation, Lohn…? Wo besteht im Bereich der Service & Sales Excellence in der Gastronomie am meisten Handlungsbedarf? Aufgrund unserer Schulungserfahrungen und Beobachtungen in der Gastronomie wie auch am Hotelempfang und im Detailhandel wird zu wenig proaktiv, freundlich-professionell und effizient kommuniziert und verkauft. Das liegt nicht nur am Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden, sondern vor allem am suboptimalen Management in Bezug auf Inhouse-Schulung und externer Weiterbildung, Prioritätensetzung und Zeitmanagement sowie Qualifikation und Entlöhnung. Diesen Aspekten ging der Schulungsexperte für Service und Verkauf, Manfred Ritschard auf der Cheminée-Chats-Bühne zusammen mit Branchenpersönlichkeiten nach. Gianfranco Salis kümmerte sich um die An- und Abmoderation und um den Dialog mit dem Publikum. Das Podiumsgespräch wurde am 17. November 2025 auf der Igeho 2025 aufgezeichnet. Teilnehmende: - Daniel Müller, Bindella, Verwaltungsrat, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsleitung Gastronomie, Präsident SGG und Initiator des CAS FH in Excellence in Gastronomy - Sabrina Camenzind, Direktorin, Hotel & Gastro formation Schweiz - Lukas Meier, General Manager, 25hours Hotels Zürich Moderation: - Manfred Ritschard, Sales & Communication, Speaker & Trainer - Gianfranco Salis, Sales & Communication, Podcaster & Moderator
MINDSET MOVERSWie erfolgreiche Führungskräfte Konflikte lösen, Menschen überzeugen und Ziele erreichen.---Du möchtest als Führungskraft wirksamer sein? Dann komm in unsere kostenfreie WhatsApp Community zum Thema "Wirksam führen". In der Community teilen Arne und Jörg Inhalte, Tools und Fallbeispiele, die Führungskräften wie dir helfen, erfolgreicher zu führen.Hier der Community beitreten:https://chat.whatsapp.com/FpC51flq6XP7x1RzVG0U41---REFLECT - Das tiefgreifende 12-Wochen Online-Programm für starke Performance UND gute Stimmung im Team ➔ Jetzt anmelden!---Alles über MINDSET MOVERS:https://linktr.ee/mindsetmovers---
In dieser Podcastfolge spricht Gabriele Trachsel über eine zentrale Frage rund um Assessment Center: Wie gerecht sind diese Verfahren wirklich? Gemeinsam mit einem Zuhörer, der selbst gerade ein Assessment Center erfolgreich durchlaufen hat, ordnet sie ein, worauf es bei Fairness, Vielfalt und Validität in der Personalauswahl ankommt.Dabei macht sie deutlich: Ein Assessment Center ist nicht automatisch fair, nur weil alle dieselben Übungen absolvieren. Fairness entsteht erst dann, wenn Anforderungen klar definiert sind, Beobachtungen strukturiert erfolgen und Bewertungen nachvollziehbar begründet werden. Entscheidend ist also nicht nur das Format, sondern vor allem die Qualität der Umsetzung.Außerdem geht es in der Folge darum,wie Fairness im Assessment Center konkret entstehtwarum gleiche Aufgaben allein noch kein gerechtes Verfahren garantierenweshalb auch ruhigere oder unkonventionelle Persönlichkeiten sichtbar werden müssenwarum Assessment Center bei guter Umsetzung valider sind als unstrukturierte Gesprächeund weshalb Teilnehmende nicht perfekt sein müssen, sondern vor allem klar denken, nachvollziehbar handeln und Haltung zeigen solltenEine differenzierte Folge über die Frage, wann Assessment Center tatsächlich gerechte Entscheidungen ermöglichen und warum dabei Struktur, Transparenz und menschliches Urteilsvermögen entscheidend bleiben.
203: Was passiert, wenn man eine erfolgreiche Konzernkarriere hinter sich lässt – und komplett neu anfängt? In dieser Folge spricht Annika Tringali über ihren Weg in die Selbstständigkeit als virtuelle Executive Assistant und die Entscheidungen, die sie dorthin geführt haben. Du erfährst, wie sich Arbeiten im internationalen Umfeld wirklich anfühlt, welche Herausforderungen hinter einem scheinbar klaren Karriereweg stecken und warum ein Neustart oft weniger geplant ist, als man denkt. Es geht um echte Einblicke in den Arbeitsalltag auf Top-Management-Level, um persönliche Wendepunkte und um die Frage, wie man den eigenen Weg findet, auch wenn er nicht geradlinig verläuft. Für alle, die sich für Karriere im Ausland, Selbstständigkeit, virtuelle Assistenz und persönliche Entwicklung interessieren. --- Annika Tringali arbeitet seit über zwanzig Jahren als Executive Assistant in internationalen Unternehmen. Sie ist in Hannover aufgewachsen und hat ihre berufliche Laufbahn in München verbracht, größtenteils bei Amazon. Dort unterstützte sie Führungskräfte auf Director- und Vice-President-Ebene in Deutschland, Großbritannien und den USA. Ihr Schwerpunkt lag auf funktionierender Zusammenarbeit in komplexen Organisationen, klaren Abläufen und verlässlicher Kommunikation im Arbeitsalltag. In diesem Rahmen war sie mehrere Jahre als zertifizierte Amazon Bar Raiserin in Interviewprozesse über unterschiedliche Funktionen hinweg eingebunden. Seit 2021 beschäftigt sie sich intensiver mit Fragen von Kommunikation und Beziehung. Auslöser war der Einzug ihrer Shiba-Inu-Hündin Makenzie. Die daraus entstandenen Beobachtungen fließen heute sowohl in ihre berufliche Tätigkeit als auch in einen eigenen Podcast ein, den sie aktuell launcht. Heute lebt Annika zwischen Taormina auf Sizilien und München, und ist mit Bureau Tringali als virtuelle Executive Assistant für Führungskräfte in Europa tätig. LINKS:
Mehrere grausame Taten versetzen eine ganze Region in Angst. Die Hinweise sind da, Zeugen melden Beobachtungen - und doch ergibt nichts ein klares Bild. Ist es Zufall, dass sich bestimmte Details immer wiederholen? Oder steckt mehr dahinter? Eine Spurensuche durch widersprüchliche Aussagen, offene Fragen und ein Gefühl, dass die Wahrheit zum Greifen nah ist. Links zur Folge: *** Bilder von Wayne: https://ogy.de/uwfz *** Bilder aus dem Fotoautomaten: https://ogy.de/gefd *** Familie von Teresa und Michael: https://ogy.de/ag42 *** Kris und Doug: https://ogy.de/xd4h [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.] --- Credits --- Hosts: Anne Luckmann & Patrick Strobusch Redaktion: Johanna Müssiger Schnitt: Anne Luckmann Intro und Trenner gesprochen von: Pia-Rhona Saxe Produktion: Nadine Lentfer-Unterweger und Teresa Emmert Eine Produktion der Julep Studios Du möchtest Werbung in der Schwarzen Akte schalten? Unsere Kolleg:innen von Julep helfen dir gerne weiter: www.julep.de/advertiser Impressum: www.julep.de/legal/imprint --- Social Media & Kontakt --- Instagram: @schwarzeakte YouTube: @SchwarzeAkte TikTok: @schwarzeakte Mail: schwarzeakte@julep.de Website: www.schwarzeakte.de Pätrick auf Twitch: www.twitch.tv/thepaetrick Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/schwarzeakte Spoiler: Dieser Fall ist gelöst. --- Content Hinweis --- In dieser Folge sprechen wir über mehrere Morde und Vergewaltigung. Wenn du dich mit diesen Themen nicht wohlfühlst, hör dir die Folge bitte nicht alleine an.
Shownotes Redebedarf. Das Podcastformat ohne Format. Manchmal gibt es einfach Anlässe, Erfahrungen und Beobachtungen zur Spielszene die nur in einem kurzen Podcast untergebracht werden können. Das tun Georgios Panagiotidis und Peer Sylvester mit Redebedarf.
Misstrauen spielt eine große Rolle dabei, dass Rechtspopulismus und Verschwörungsdenken zunehmen und die Demokratie an Stärke verliert, warnt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Über mögliche Gründe und Lösungen spricht er im Hörsaal Live-Podcast.Aladin El-Mafaalani ist Soziologe und Inhaber des Lehrstuhls für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster sowie Abteilungsleiter Integration im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit und sein öffentliches Wirken erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz. Seinen Vortrag "Demokratie in der Krise – Warum unsere Gesellschaft Vertrauen braucht" hat er exklusiv für den Hörsaal am 14.03.2026 im Rahmen der Didacta Bildungsmesse 2026 auf der Bühne des Didacta Verband e.V. gehalten. Er basiert auf seinem jüngsten Buch "Misstrauensgemeinschaften - Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien", 2025 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Demokratie +++ Demokratiekrise +++ Gesellschaft +++ Politik +++ Verschwörungstheorien +++ Verschwörungsmythen +++ Verschwörungserzählungen +++ Populismus +++ AfD +++ Vertrauen +++ Misstrauen +++ Misstrauensgemeinschaften ++++ Aladin El-Mafaalani +++ Social Media +++ Algorithmen +++ Didacta +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Aladin El-Mafaalani, Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund**********Ihr hört in diesem Hörsaal:4:47 - Vortragsbeginn5:09 - Struktur des Vortrags5:27 - Wissenschaftliche Beobachtungen und Diskurs zum Thema Vertrauen und Misstrauen7:23 - Persönliche Beobachtungen und These: Misstrauensgemeinschaften9:42 - Warum die Gesellschaft Vertrauen braucht und warum Misstrauensgemeinschaften die Demokratie gefährden18:06 - Wie Misstrauensgemeinschaften entstehen26:01 - Welche Gegenstrategien nicht funktionieren26:39 - Strategie 1: Ignorieren27:13 - Strategie 2: Bekämpfen28:20 - Strategie 3: Adaptieren29:13 - Strategie 4: Regieren lassen31:57 - Was könnte helfen?**********Quellen aus der Folge:Aladin El-Mafaalani: Misstrauensgemeinschaften. Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien. Kiepenheuer & Witsch, 2025. Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus Peter Strohmeier: Kinder - Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft. Kiepenheuer & Witsch, 2025. Niklas Luhmann: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität. 5. unv. Auflage, 2014. Die Originalausgabe erschien 1968 im F. Enke Verlag. Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser: Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft. Suhrkamp Verlag, 2023. Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus. Suhrkamp, 2025. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Demokratie und Grundrechte: Die radikale Rechte und ihr Verhältnis zur FreiheitKindheit: Aufwachsen in einer unsicheren WeltPopulismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmacht**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Der KitKatClub in Berlin macht seit über 30 Jahren Partys, auf denen Menschen versuchen Individualität und freie Sexualität gemeinschaftlich zu leben und zu feiern. Andrea Bahr ist seit 27 Jahren Teil des Clubs, der nicht nur ihr Arbeitsplatz, sondern auch Ort für ihre Beobachtungen über unsere Gesellschaft ist. Mit Intimbereich-Host Catrin Altzschner macht sie eine Abrechnung mit unserer Zeit, in der viele sich zwar weltoffen und sexpositiv geben und gleichzeitig immer mehr in Schubladen denken Von 1LIVE.
Ostern ist mehr als Trost, Tradition oder Frühlingssymbol. In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, warum die Auferstehung nicht nur das Innere des Menschen betrifft, sondern die Welt selbst herausfordert – als Widerspruch gegen Gewalt, Angst und die vermeintliche Alternativlosigkeit des Bestehenden. Ausgehend von persönlichen Beobachtungen und Erlebnissen fragen sie, was verloren geht, wenn Ostern auf individuelle Gefühle, innere Erbauung oder ein vages Bild von Neubeginn reduziert wird. Denn die österliche Botschaft, so ihre These, zielt nicht zuerst auf das Schicksal des einzelnen Menschen, sondern auf die Wirklichkeit als Ganze: auf die Welt, wie sie ist, und auf die Welt, wie sie sein könnte. Dabei geht es um die Spannung zwischen zwei Logiken. Auf der einen Seite steht die Welt des Karfreitags: eine Ordnung, die von Gewalt, Angst, Macht und Opfermechanismen geprägt ist, in der sich oft die Stärkeren durchsetzen und die Schwächeren verlieren. Auf der anderen Seite steht Ostern als Widerspruch gegen genau diese Alternativlosigkeit. Manu und Stephan diskutieren das Reich Gottes als einen durch Ostern eröffneten Möglichkeitsraum, der nicht mit christlichem Machtanspruch oder Rückzug in Parallelwelten verwechselt werden darf, sondern als reale Unterbrechung der herrschenden Verhältnisse zu denken ist. Selbst das Unser Vater erscheint so als Einübung in Widerstand: Dein Reich komme ist keine fromme Floskel, sondern eine Hoffnung gegen den Augenschein. Besonders eindringlich wird die Folge dort, wo sich der Blick von der biblischen Ostererzählung auf die Gegenwart richtet. Die Reaktionen der Jünger nach der Kreuzigung – Angst, Opportunismus, Resignation – wirken erstaunlich vertraut. Gerade deshalb interessiert Manu und Stephan, was durch Ostern neu in die Welt kommt: die Kraft, sich nicht von den bestehenden Logiken einsperren zu lassen, sondern anders zu handeln. An aktuellen Beispielen zeigen sie, wie Vergebung, Liebe und kreative Unterbrechung dort aufscheinen, wo eigentlich Hass, Vergeltung oder Zynismus zu erwarten wären. Ostern erscheint so nicht als sentimentale Privatangelegenheit, sondern als politischer und spiritueller Stachel, der die Fantasie wachhält und Menschen dazu befähigt, dem Bestehenden nicht einfach das letzte Wort zu überlassen. Eine Folge über die Macht der Auferstehung, über Widerstand gegen Gewaltlogiken, über das Reich Gottes als Möglichkeitsraum und über die Frage, warum Ostern die Welt angeht.
Frankreich steht ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen politisch unter Spannung. Die Kommunalwahlen zeigen eine zunehmende Polarisierung: Während die gemäßigte Linke große Städte wie Paris und Marseille behauptet, gewinnt das rechtspopulistische Rassemblement National (RN) vor allem auf dem Land an Zustimmung. Gleichzeitig verliert das politische Zentrum rund um Präsident Emmanuel Macron deutlich an Einfluss. In dieser Episode erzählt unser Frankreich-Korrespondent Daniel Steinvorth von seinen Beobachtungen in Marseille und Paris. Sie gibt Einblicke in gesellschaftliche Spannungen und politische Dynamiken, die für die kommenden Wahlen entscheidend sein könnten. Heutiger Gast: Daniel Steinvorth, Frankreich-Korrespondent Host: Simon Schaffer Texte von Daniel Steinvorth lesen? [Hier bei der NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-steinvorth-ld.665519). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Wo liegen die Grenzen des Sagbaren?; Was blüht wann? Phänologische Beobachtungen für Gärtner, Allergiker und Klimaforschung; Zuckersteuer - was ist davon zu halten?; Das Ei. Ein Erfolgsmodell der Natur.; Tierkreiszeichen wissenschaftlich betrachtet; Moderation: Julia Schöning. Von WDR 5.
Endurance Nerd Talk – Über Ausdauersport und Triathlon: Training, Equipment, Ernährung, Szene
In dieser Episode tauchen Nils und Nick tief in die Psychologie und Physiologie des Ausdauersports ein. Nick berichtet gewohnt ehrlich von seinem ersten 20-Kilometer-Lauf, der ihn mit „Schleppschritt“ und zu wenig Verpflegung direkt in die Realität des Langdistanz Trainings zurückholte. Gemeinsam analysieren sie, warum ambitionierte Athleten oft die Fähigkeit verlieren, auf ihr Körpergefühl zu hören, und stattdessen sklavisch an Wattwerten und Laktat-Plateaus hängen. Nils liefert dazu einen spannenden Exkurs in die Weltspitze: Er erklärt, wie Elite-Läufer wie Eliud Kipchoge Intensitäten rein nach Gefühl steuern und warum die „LT1“ der Profis für Amateure oft schon das Ende der Fahnenstange bedeutet.Neben dem Technik-Talk – von Nicks pannenreicher 180-Kilometer-Fahrt mit Seb Breuer bis hin zum Für und Wider von Tubeless-Systemen – wird es auch menschlich. Nils erzählt von seinen Beobachtungen auf Lanzarote, wo Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard ganz bescheiden als Familienvater auf dem Spielplatz anzutreffen war, während nebenan die ITU-Elite um Sekunden kämpfte.Zum Abschluss diskutieren die beiden eine provokante These: Müssen Profis heute so hohe Risiken in Sachen Trainingsumfang eingehen, dass ihre Karriere-Zeitfenster auf nur wenige Jahre schrumpfen? Mit einem Ausblick auf die Ironman Pro Series in Geelong und das anstehende Duell der Giganten zwischen Hayden Wilde und Christian Blummenfelt runden sie die Folge ab.Werbung: Reboots Rabattcode von 15 % auf das gesamte reboots Sortiment: PUSHINGLIMITS15Gültigkeit: 20.03.- 31.05. maiLink: RebootsKompressionsmassage nutzt Luftkammern, die sich aufpumpen und so in festgelegter Abfolge Druck auf deine Beine ausüben – von den Füßen nach oben, in pumpender Bewegung. Diese sequenzielle Kompression ahmt eine manuelle Lymphdrainage nach und unterstützt den Rückfluss von Blut und Lymphflüssigkeit. Abfallstoffe wie Laktat werden schneller abtransportiert, frisches Blut strömt nach.Werbung: MNSTRY„Kurzes Update von unserem Partner MNSTRY: Es gibt Zuwachs im Sortiment! Neu dabei ist das Caffeine Gel 40 Orange. Mit 75 mg Koffein liefert es genau den richtigen Push für den Fokus, ohne dass ihr direkt überdreht. 40 g Carbs sind Standard, schmeckt dank echtem Fruchtsaft aber null bitter.Mit dem Code PUSHINGLIMITS15 (ACHTUNG: anders als im Podcast) spart ihr bis zum 31. März satte 15 % auf das neue Koffein-Gel. Checkt das aus auf mnstry.com!Werbung Affiliate: Zwift Ride Smart Frame - aktuell €200 Rabatt, bis ende März 2026!https://zwiftinc.sjv.io/0G9ZZN
Shownotes Redebedarf. Das Podcastformat ohne Format. Manchmal gibt es einfach Anlässe, Erfahrungen und Beobachtungen zur Spielszene die nur in einem kurzen Podcast untergebracht werden können. Das tun Georgios Panagiotidis und Peer Sylvester mit Redebedarf.
Schanghai ist eine Stadt auf sehr hohem technologischen Niveau. Aber es gibt auch viel Soziales in der Megastadt zu entdecken. Soziales im zweifachen Sinne: gemeint als analoge zwischenmenschliche Beziehungen und im Verständnis von sozialstaatlicher Absicherung. Beobachtungen und Erkenntnisse über das soziale Leben in der chinesischen Metropole: Aus Schanghai berichtet Christian Reimann.Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
Endurance Nerd Talk – Über Ausdauersport und Triathlon: Training, Equipment, Ernährung, Szene
Willkommen zu einer neuen Episode, in der die Wetter-Gerechtigkeit auf dem Kopf steht: Während Nick bei strahlendem Sonnenschein und 17 Grad im Rheinland kurz-kurz auf dem Rad sitzt , friert Nils im Trainingslager auf Lanzarote und berichtet von den armen Teufeln auf Mallorca, die im Dauerregen versinken.Trotz Erkältungsausfall an den ersten Camp-Tagen hat Nils aber spannende Beobachtungen von der Insel mitgebracht. So dreht dort aktuell niemand Geringeres als Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard seine Runden. Außerdem klären wir eine lebenswichtige Beauty-Frage für Triathletinnen: Warum sollte man sich vor einem Rennen besser keinen Schellack auf die Fußnägel machen lassen? Dann werfen wir den Blick voraus auf den Ironman Neuseeland! Fred Funk steht an der Startlinie und wir orakeln, ob er sich das Ticket für Kona sichern kann. Reicht seine Fitness, um beim Radfahren mitzuhalten , und wer läuft am Ende den schnelleren Marathon: Fred Funk oder Cat Matthews? Wir geben unsere Podium-Tipps für das Männer- und Frauenrennen ab und analysieren die Chancen von Christian Blummenfelt , Kyle Smith und Pierre Le Corre.Auch Nicks "Project Slow Time" für die Challenge Roth bekommt wieder ein Update. Nachdem Nils ihm gnadenlos vorrechnet, dass mit einer soliden Radform und einem soliden Marathon sogar ein Sub-9-Finish drin wäre , stellt sich die Frage: Wie viel Laufkilometer müssen im Training wirklich sein? Und warum ist Laufen manchmal einfach eklig zäh , während Radfahren immer Spaß macht? Abschließend gibt es noch einen Ausflug in die Trainingswissenschaft: Wir erklären das "Priming" bei kurzen Intervallen und schwärmen vom Opening Weekend der Radsport-Klassiker, bei dem Mathieu van der Poel und Visma-Lease a Bike wieder eine absolute Show abgeliefert haben.Werbung: IncylenceRabattcode: pushinglimitsRabatt: 15% auf alles außer bereits reduzierte ArtikelGültig bis einschließlich 15.03.https://incylence.com/collections/laufsocken
In dieser Folge von Peter und der Wald beantworte ich wiedermal eure Fragen rund um Wald, Bäume, Tiere und Naturschutz.