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Dook en Timo weten het zeker: Wadie wordt as we speak gegroomd door Timothy voor zijn ‘mannenbedrijf’. Toch gaat dat niet lang duren, want huilbaby Wadie wordt straks gewoon weer ingewisseld voor Michael, die terugkomt uit Curaçao. Bij Iris is het binnenkort Sjaak Afhaak, want het dichten begint #MeToo-praktijken aan te nemen. Iris kruipt bij Stephanie langzaam in haar irritatiezone. Waarom maakt die vrouw geen volledige zinnen? En Marlies heeft het kwebbelvirus te pakken, met Herm in de hoofdrol. Stephanie heeft absoluut geen interesse in haar vakantieverhalen, behalve als ze beroofd is Probeer zelf ook eens Rivella! Te vinden bij jouw supermarkt: www.ah.nl/zoeken?query=rivella Luister op Podimo vooruit! Nu 30 dagen Podimo helemaal gratis via podimo.nl/realitycheck Adverteren in onze podcast? Kijk op adverteren.podimo.nl voor alle mogelijkheden.See omnystudio.com/listener for privacy information.
Gelesen von Thomas Gsella.
Gelesen von Lutz Seiler.
Carola Jaeckel versendet vier Mal im Jahr an Abonnent*innen Briefe mit Gedichten und Infos dazu - Überraschungspost im Briefkasten. In einer Zeit, in der wir fast nur noch per Smartphone kommunizieren. Die Gedichte stammen von Carola Jaeckel selbst oder von anderen, zum Teil sind sie neu und bisher unveröffentlicht. Die Lyrikbriefe können eine Möglichkeit sein, sich einmal in Ruhe auf ein Gedicht einzulassen und zu entschleunigen.
»Meine Welt ist ein Gedicht« – Jan-Eike Hornauer spricht mit der Autorin Heike Nieder – Lyrik on Stage(Hördauer ca. 75 Min.)Die Freude an der Sprache, fantasievolle Verse, Abenteuer und Gewitztheit in einer lebensfrohen Tier- und Menschenwelt –darum geht's vor allem in den Versen vonHeike Nieder, die für Kinder und ihre Erwachsenen gedachtsind. Und vornehmlich die schreibt die Dichterin, die 1978in Wuppertal geboren wurde und schon anderthalb Jahrzehntein München wohnt. In ihnen paart sie Sprach- und Fabulierlust mit Ernstnehmen des Publikums, Un- mit Tiefsinn und Poetisches mit guten Gags. Ihr Ansatz, die Welt in Verse zu fassen, hat dabei gewiss auch damit zutun, dass sie im Alter von zwölf Jahren einen Heinz-Erhardt-Sammelband und mit ihm das Gedichte-Schreiben für sich entdeckt sowie ihr Germanistik-Studium an der Universität Marburg mit einer Magisterarbeit über Erich Kästner abgeschlossen hat. Komplettiert wird dieses Bild dadurch, dass Nieder auch im Metabereich der Kinderkultur tätig ist, so war sie Chefredakteurin vom »Eselsohr« (einer Zeitschrift, die über Medien für Kinder berichtet) und ist als freie Rezensentin für die Süddeutsche Zeitung seit 2011 in diesem Bereich tätig, dazu hat sie als freie Journalistin und Redakteurin. für verschiedene weitere Medien neben ihren Heimat- und weitere Themenfelder ausführlich erkundet. Ihre Kinderlyriklässt sich in zahlreichen Anthologien und Zeitschriftensowie Schulbüchern finden. Dazu ist sie Mutter von drei Kindern.All diese Aspekte - die Schreiblust, die Kinderzugewandtheit, der theoretisch-journalistische Ansatz – fließen in ihrem ersten Solotitel zusammen, und über den wird sie mit dem Gastgeber und Dichterkollegen Jan-Eike Hornauer bei »Lyrik on Stage« vorrangig sprechen, und aus ihm wird sie natürlich auch lesen: »Meine Welt ist ein Gedicht«, erschienen soeben bei Kunstanstifter, illustriert von Martina Walther. Für das Buch hat Heike Nieder Kindern aus verschiedenen Ländern Fragen gestellt und von ihren Antworten inspiriert Gedichte geschrieben. Es geht unter anderem um Abenteuer, Ängste, Träume, Wünsche oder einfach den ganz persönlichen Lieblingsduft.Heike Nieder schreibt Gedichte, seit sie als Zwölfjährige in einem Sammelband die Verse von Heinz Erhardt entdeckt hat. Heute veröffentlicht sie ihre Kinderlyrik unter anderem in Anthologien, Zeitschriften und Schulbüchern. Wenn sie gerade nicht dichtet, arbeitet sie als Chefredakteurin der Kinder- und Jugendliteratur-Fachzeitschrift »Eselsohr«. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in München.Jan-Eike Hornauer (Moderator), geboren 1979 in Lübeck, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Autor, Herausgeber, Lektor und Texter), wohnt in München. Aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Er schreibt v. a. gereimte Lyrik, Schwerpunkte: Liebe, Tiere, Politik. Zuletzt erschienen sind sein zweiter Solo-Lyrikband »Das Objekt ist beschädigt – zumeist komische Gedichte aus einer brüchigen Welt« (muc Verlag; »fast schon Pflichtlektüre« – Main-Echo) und die von ihm herausgegebene Anthologie neuer komischer Liebesgedichte »Wenn Liebe schwant« (muc Verlag; »hochkarätige Sammlung neuer komischer Liebesgedichte … unterhaltsam, vielschichtig und schlicht gelungen« – Kultura-Extra). Zudem Veröffentlichungen in Anthologien (erschienen u. a. bei Reclam und dtv), Literaturzeitschriften (wie Das Gedicht, etcetera, Poesiealbum neu, Poesie Agenda) und Publikumsmedien (etwa 2 Jan-Eike Hornauer, Fürstenbergstr. 24, 80809 München – hornauer@textzuechterei.de – 089 / 30 00 46 37 taz und Main-Echo sowie WDR 3 und 5). Er ist freier Redakteur bei »Das Gedicht blog« und der GZL (Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik) sowie zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins Realtraum.Moderation Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
Im 18. Jahrhundert verfasste der schottische Lyriker Robert Burns sein vielleicht berühmtestes Gedicht, "An Eine Maus". Und nun, über 240 Jahre später, wandeln auch wir in unserem kleinen Indie Games Podcast auf den Pfaden von Robert Burns und sprechen über Mäuse und Schotten. Denn es gibt zwei neue Spiele, die besprochen werden wollen. Für die Mäuse sorgt Moss: The Forgotten Relic. Auf VR-Brillen war das Spiel um eine kleine, süße Abenteurermaus ein Kult-Hit. Jetzt erscheint es endlich auch für für Nicht-VR-Plattformen. Und was hören wir da? Ist es das Kampfgebrüll von William Wallace? Ja! Denn der prügelt sich durch dämonenhafte Engländer im neuen Roguelike Tears of Metal, das nicht weniger vorhat als das asiatische Musou-Genre in den Westen zu verfrachten.
Gelesen von Thomas Gsella.
Wenn ein Jubiläum ansteht, ist auch 0:26 Uhr als Aufnahmestart zweitrangig! Auch wenn Elmar und Flo nach dem letzten Erstrundenabend beim World Matchplay gemischte Gefühle haben, dafür mit mehr Emotion als Phil Taylor bei seinem letzten Titel in Blackpool. Auch das Gedicht von Uwe gefällt uns sehr, gerne spätestens beim nächsten Jubiläum davon mehr! Beide versuchen sich an ihren Top3-Momenten und es kommen teils geheime Geschichten von Boxeinlagen während der Q-School, Kommentatoren in der Dusche und blutigen Anfängerfehlern ans Tageslicht. "Game on! Der Darts Podcast" ist eine Produktion der Podcastbande. Neue Folgen gibt's immer dienstags - überall, wo es Podcasts gibt.
Gelesen von Thomas Gsella.
Für den Basler Schriftsteller Dieter Fringeli lag in der Kürze die Würze. Seine Gedichte sind oft so kurz wie ein Aphorismus, manchmal bestehen sie aus nur einem Satz oder aufs Äußerste zugespitzten Worten. So heißt etwa im Gedicht „kalendarisches memento“: wer ahnt / was uns heute / verblüht. Der Wallstein Verlag präsentiert nun in dem Band „das leben gefällt mir auch ohne mich“ eine Auswahl aus den zwölf Lyrikbänden des 1999 verstorbenen Autors.
Malheur im Spellcheck; Der Popo des Brotes; Die erfundene Zitrone und warum nichts so ursprünglich ist, wie es tut. Alex startet mit einer Beschwerde: Das iPhone kennt das Wort „Malheur" nicht, zumindest nicht im Deutschen. Von dort geht's tief in die frankophile Vergangenheit Kölns, zu Lehnwörtern, napoleonischer Besatzung und der Frage, warum „Franco" so miese Vibes hat. Vom Wort zum Brot: Chris' Tochter hat den „Popo" des Brotes etabliert, was sofort die Frage aufwirft, was eigentlich ein Brot definiert. Ein Schlenker über fragwürdige KI-Fitness-Videos hin zu einer alten japanischen Lauftechnik, dem „Edo-Laufen", das als Bewegungskulturgut bewahrt werden soll. Was man nicht alles nicht kennt. Womit wir bei kulturellen Codes wären. Alex erzählt von einer Autorin, die den Rhythmus von Hopsscotch (Himmel und Hölle) in ein Gedicht webt. Erkennbar nur für die, die die Referenz kennen. Kunst steht nie außerhalb ihrer Zeit (man denke an all die Alf-Sprüche, die heute keiner mehr versteht). Es geht um Form und Funktion, um ein Versmaß, das natürlich aus der Sprache fließt statt hineingequetscht zu werden, und darum, dass Intention Teil des Kunstwerks ist. Und weil Klassifizierungen fast immer nachträglich entstehen, fragen wir uns: Wird etwas populär, weil es einen Namen bekommt oder bekommt es einen Namen, weil es populär wurde? Survivor-Bias inklusive. Selbst das vermeintlich Monolithische zerbröselt: Rot ist nicht „die" Farbe Chinas durch alle Dynastien hindurch und das weiße Hochzeitskleid ist erstaunlich jung. Chili kam aus Südamerika, Kimchi war lange hell wie Sauerkraut, Gochujang ist „nur" rund 300 Jahre alt. Wie lange muss etwas her sein, damit es als ursprünglich gilt? Die Kartoffel brauchte eine Marketingkampagne, der Kohl stammt von einem windschiefen Küstengewächs ab, und die Zitrone gab es in dieser Form nie – „we made lemons". Bleibt die große Frage: Ist diese Kurzsichtigkeit, das Gefühl, der Status quo sei „normal", gelernt oder zutiefst menschlich? Mode beweist es laufend: Der Ivy-League-Look war in Japan Rebellion und in den USA Establishment, Jeans wanderten vom Zeltstoff zur Goldgräberhose zum Underdog-Symbol zum Allerweltskleidungsstück. Everything is old and new again. Neu ist offenbar nur die Kombination. Folgt uns gerne zwischen Sprache und Salat, zwischen Brot-Popo und Barockkleid. Den Rest knüpfen wir beim nächsten Mal an, ihr erinnert euch dran, wir vielleicht nicht. In der Folge erwähnt: Maya Angelou im Interview (1973): https://www.instagram.com/reel/DXMYVzrEhWT/ Maya Angelou: https://de.wikipedia.org/wiki/Maya_Angelou Hopsscotch (Himmel und Hölle): https://en.wikipedia.org/wiki/Hopscotch „Edo-style“ running style - CNN: https://www.youtube.com/shorts/LWWkKldmUog Über die Kartoffel: https://www.deutschlandfunk.de/lob-der-tartuffoli-100.html Herkunft der Kartoffel: https://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffel#Ursprüngliche_Herkunft Die Jeans: https://de.wikipedia.org/wiki/Jeans Brautkleider: https://en.wikipedia.org/wiki/Wedding_dress Gochujang: https://en.wikipedia.org/wiki/Gochujang --------Noch ein Podcast:Perspektiven auf Software & Design von Chris & Alex.www.bessermit.design --------
Gelesen von Thomas Gsella.
Die Schweizer Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross hätte diese Woche 100. Geburtstag gehabt. "Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen. Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin…“. So beginnt ein Gedicht, das – fälschlicher Weise oft dem argentinischen Schriftsteller Jorge Luis Borges zugeschrieben wird. Was ist Ihnen wichtig, fragt auch die Trauerbegleiterin Judith Gahleitner. Sie macht sich diese Woche „Gedanken für den Tag“: Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 10.07.2026
Gelesen von Ulrike Almut Sandig.
Es gibt Tage, an denen nichts leichtfällt. Momente, in denen das Licht am Ende des Tunnels kaum zu sehen ist. Wir sprechen in dieser Folge darüber, was uns persönlich hilft, wenn das Leben schwer wird – und welche Schätze unsere Religionen für Krisenzeiten bereithalten. Was braucht ihr, wenn es euch nicht gut geht? Die Antworten sind so unterschiedlich wie wir: Rückzug und Schlaf, das Gespräch mit einer guten Freundin, gemeinsames Singen, Gebete oder vertraute Worte, die Halt geben. Maike erzählt, warum gerade alte Kirchenlieder für sie tröstlich sind und weshalb sie ein Buch mit dem schlichten und gleichzeitig so klaren Titel „Nö“ geschrieben hat. Rebecca berichtet von jüdischen Gebeten, die sie auf Reisen begleiten, von Dankbarkeit und davon, warum manche berühmten Verse sie weniger berühren als andere. Kübra wiederum findet immer wieder Hoffnung im Koran, etwa in den Geschichten von Jona oder Josef. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum Wut ihren Platz haben darf, weshalb auswendig gelernte Texte in Krisen tragen können, was beim Singen, Beten oder Rezitieren im Menschen geschieht, und warum Hoffnung immer auch mit Vertrauen, Sinn und Gemeinschaft zu tun hat. Außerdem geht es um einen Gedanken von Viktor Frankl, das bekannte Bibelwort aus Jesaja über die Flügel der Adler – oder vielleicht doch Geier? – und um die Frage, wie religiöse Traditionen Menschen über Generationen hinweg Kraft geschenkt haben. Zum Abschluss liest Maike ein Gedicht von Dorothee Sölle, das noch einmal daran erinnert: Manche Dinge brauchen Geduld. Und manches wächst langsam – auch Hoffnung. Wir freuen uns auf eure Gedanken: Was richtet euch auf, wenn es euch nicht gut geht? Welche Worte, Lieder, Gebete oder Rituale geben euch Kraft? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
Gelesen von Ulrike Almut Sandig.
Um die Sinnfrage geht es im aktuellen Lyrik-Podcast Seelenfutter, kleiner geht's nicht. Was sehen wir, wennwir sehen, und welcher Sinnzusammenhang steht hinter den Dingen, die wir beschreiben. Der portugiesische Dichter Alberto Caeiro grenzt sich scharf von transzendenterVerschleierung ab, oder von dem, was er vermutet. Sein Gedicht „Du, Mystiker“ verneint Bedeutungen hinter den Dingen. Dazu stellen die Podcast-Gastgeber Susanne Garsoffky und Friedemann Magaard ein Gedicht der russischen Lyrikerin Sinaida Gippius, das mit einer Art heiliger Scheu Abstand hält zu dem, was hinter den Dingen aufscheint. Dazu gibt es Worte von Paulus und aus dem Buch der Sprüche.
Gelesen von Ulrike Almut Sandig.
Zweifellos zählt Ingeborg Bachmann zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen. In ihrem literarischen Werk, ob Prosa, Lyrik, Essay, Hörspiel, Libretti sezierte sie den Gegenstand. Wahrhaftigkeit forderte sie ein, mit jedem Satz, den sie schrieb: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, so Bachmann. Mit ihren Texten fiel sie auf, auch bei der Gruppe 47, lebte zwischen Klagenfurt, Wien, Zürich, München, Rom, hatte in ihrem Schreiben eine davon geprägte Internationalität und wurde für ihr Werk mit vielen, renommierten Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden oder dem Georg-Büchner-Preis. Doch: Wer war Ingeborg Bachmann, die am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren wurde und tragisch 1973 im Alter von 47 Jahren in Rom verstarb? Wie lebte sie? Was verbirgt sich hinter ihrem schriftstellerischen Werk? Jemand, der sich mit Ingeborg Bachmann und ihren Texten gründlich auseinandergesetzt hat, ist die Literaturkritikerin Insa Wilke. Viele Jahre gehörte sie zum Jurorenteam des Ingeborg-Bachmann-Preises, zuletzt, bis 2023, war sie Juryvorsitzende. Bei NDR Kultur à la carte spricht Insa Wilke mit Katja Weise zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.
Bei Jules ist Wochenende und die ganze Familie fährt zusammen ans Meer. Bevor es losgeht, muss Jules für die Schule noch ein ganzes Gedicht auswendig lernen. Puh. Am Meer passiert dann noch etwas ganz anderes. (Eine Geschichte von Silke Wolfrum, erzählt von Johannes Hitzelberger.)
Gelesen von Ulrike Almut Sandig.
Angeblich ist ja Kochen wie Malen, Singen oder ein Gedicht schreiben. Eigentlich kann es jeder Mensch, oder kann es lernen. Doch ist das wirklich so? Von Regina Voss
Gelesen von Ulrike Almut Sandig.
Hinweis: In dieser Folge starten wir mit unserem neuen Konzept. Wir arbeiten noch an der genauen Umsetzung, es kann sich in Zukunft also durchaus noch etwas ändern.# Der Beachcast:In dieser Episode testen wir unser brandneues Konzept! Statt uns wie gewohnt Schritt für Schritt durch das Hörspiel zu hangeln, brechen wir die klassische Struktur auf: Wir präsentieren die Story als thematisch aufbereitete, dynamische Inhaltsangabe im Wechselspiel – direkt verknüpft mit einer analytischen Sofort-Besprechung.Neben einem intensiven Detail-Vergleich zwischen Buch und Hörspiel (inklusive all der genialen Elemente, die der Schere zum Opfer gefallen sind) sezieren wir die Story auf Meta-Ebene. Wir blicken methodisch auf Felix Kopperschmidts Rätsel als Erziehungsinstrument, die Symbolik der Automaten und die dramaturgische Logik des Falls. Grotesker Aufwand oder berührendes Meisterwerk? Wir hinterfragen das Skript auf Herz und Nieren!# Die Folge:Mysteriöse Vorfälle auf dem Schrottplatz! Erst sucht eine resolute Anwältin nach antikem Blechspielzeug der Firma Kopperschmidt, kurz darauf taucht ein junger Mann namens Jeremy mit einer bizarren, unvollständigen Roboterfigur – einem sogenannten „Schlupfkrabbler“ – bei den drei Detektiven auf. Als er überstürzt flieht, verliert er ein rätselhaftes Gedicht. Justus, Peter und Bob wittern sofort einen neuen Fall. Was steckt hinter den handgefertigten Sammlerstücken? Die Ermittlungen führen das Trio zu den drei völlig zerstrittenen Kopperschmidt-Geschwistern und dem spurlosen Verschwinden ihres alten Vaters, einem genialen Uhrmachermeister. Ein bizarres Familienspiel beginnt, bei dem die Geschwister nur ans Ziel gelangen können, wenn sie die Einzelteile des Roboters zusammenfügen. Die Suche nach der Wahrheit führt die drei ??? zu einem stillgelegten, erdbebengeprüften Fabrikschlot – dem „roten Turm“. Doch die Mission ist brandgefährlich: Als Peter den Turm erklimmt, um eine versteckte Kiste zu bergen, fallen plötzlich echte Schüsse! Wer will den Erfolg der Detektive um jeden Preis verhindern, und welches Geheimnis verbirgt sich hinter dem mysteriösen Weichen-Code „Sechs Acht Fünf“ im Inneren des Kopperschmidt-Anwesens? Ein packendes Rätsel um Neid, verstaubte Geheimnisse und ein unbezahlbares Meisterwerk, das die drei Detektive an ihre Grenzen bringt.
Gelesen von Ulrike Almut Sandig.
Die Deutsche Monika Rinck zählt mit ihren vielschichtigen und sinnlichen Gedichten zu den prägendsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartslyrik. Die virtuose Schweizer Klangkünstlerin Anna Trauffer entwickelt im gemeinsamen Auftritt mit der Autorin zu deren Texten musikalische Klangwelten. Gedicht und Musik begegnen sich in dieser an den Solothurner Literaturtagen aufgezeichneten «Passage» im offenen Experiment: Sprache wird Klang, Klang wird Kommentar – spontan und im Dialog. Die Lyrik der 57-jährigen Monika Rinck gleicht überraschenden Denkbewegungen – musikalisch, ironisch gebrochen, wild assoziierend. Die Musikerin Anna Trauffer reagiert mit Kontrabass, Stimme und ausgefallenen klanglichen Texturen auf Rincks Texte. Dadurch entsteht ein einzigartiges Zusammenspiel von Vers und Klang, das Bedeutungen öffnet, ohne diese klar festzulegen: eine Einladung ans Publikum zu einer Reise in ungewohnte Hörräume. Buchhinweis: Monika Rinck: Höllenfahrt & Entenstaat. Kookbooks 2024.
Gelesen von Wolf Wondratschek.
Mit seinen Liedtexten hat Paul Gerhardt vielen Menschen Trost gespendet und tut es bis heute – 350 Jahre nach seinem Tod. Als Hauslehrer und Geistlicher tätig, war sein Leben geprägt von privaten und gesellschaftlichen Schicksalsschlägen. Trotz allem dichtete er, der in Berlin, Mittenwalde und Lübben lebte, Texte voller Zuversicht und Hoffnung, die bis heute weltweit gesungen werden.
Heute mit einer Märchenfigur im Pech, Herrn Jemineh im Glück und natürlich mit der Maus. Ihr hört eine Wiederholung. Von WDR.
Mit ihrem Poetry-Slam-Text "Ungepflegt" wird sie über Nacht zum Social Media-Star und berichtet danach erstmals bei 3nach9 von ihrem plötzlichen Erfolg: Leah Weigand. Die einstige Gesundheits- und Krankenpflegerin prangert in dem Text die schlechten Bedingungen an, unter denen Pflegende aktuell arbeiten, spricht dem Beruf aber gleichzeitig eine Liebeserklärung aus. Mit ihrem Gedicht berührt die 29-Jährige Tausende, spricht vielen Pflegekräften aus der Seele. Mittlerweile studiert Leah Weigand Medizin und möchte später als Ärztin dazu beitragen, dass sich die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern auch und vor allem im Bereich der Pflege verbessern. Das Schreiben hat Leah Weigand neben ihrem Studium beibehalten – und nun ein Buch mit Gedichten über Wut und Liebe, Losgehen und Ankommen verfasst. Bei 3nach9 berichtet sie über ihr Leben als Autorin und Studierende und erzählt von ihren Erfahrungen als Pflegekraft.
Die Folge beginnt heute nicht mit einem Gedicht, sondern mit einem Attest. Felix entschuldigt sich, Toni versteht nicht warum. Also alles wie immer. Zwei Stunden Schlaf, Europapokal in Freiburg, Flug um 6 Uhr – und trotzdem sitzen wir hier. Und schon geht's ran an die Analyse-Buletten: Real gegen Bayern, ein Hinspiel, das sich nicht wie ein Hinspiel angefühlt hat: offenes Visier, Chancen auf beiden Seiten, hohes Niveau. Dann macht Bayern das 2:0, hat eigentlich alles im Griff und trotzdem wird's genau das Spiel, das Real eigentlich mag: offen, hin und her, Chaos. Und wenn so ein Spiel einmal kippt, merkst du sofort, was im Bernabéu möglich ist. Es kippt aber nicht. Und das liegt auch an Manu Neuer, der nicht einfach nur „gut gehalten“ hat, sondern sein einzigartiges Torwartspiel zeigte: die Ruhe, die flüssigen Bewegungen, sein unglaubliches Timing. Man könnte noch viel länger zusehen. Nebenbei klären wir noch auf, warum man im Bernabéu entweder früher geht oder sehr lange bleibt, warum man als Ex-Spieler rund ums Spiel niemanden nervt und dass Jamon Iberico vor dem Spiel schmeckt, während der Pause und auch nach dem Spiel. Das wussten wir allerdings schon. Am Ende gewinnt Bayern, lässt Real aber am Leben. Und das ist selten eine gute Idee.
Die amerikanische Lyrikerin und Sprachkünstlerin Sasha Stiles schreibt ihre Texte gemeinsam mit Künstlicher Intelligenz und erforscht, wie sich Sprache dadurch verändert. In ihrer Kunstinstallation „A Living Poem“ wird ein Gedicht von der KI ständig weitergeschrieben und verändert. Zu erleben ist das sowohl visuell auf einer riesigen LED-Wand als auch akustisch durch ihre KI-trainierte Stimme. Bis vor kurzem war die Kunstinstallation noch im New Yorker MoMA (Museum of Modern Art) zu sehen, jetzt kann man sie im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe erleben.
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Corso
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Corso
Die Frage, ob man Gedichte unter Artenschutz stellen müsse, beschäftigt Michael Krüger schon lange. Er stellt sie auch in seiner aktuellen poetisch literarischen Zeitreise „Unter Dichtern“. Seine Empfehlung, man möge jeden Tag mit seinem Gedicht beginnen, lässt er darin ebenfalls gerne anklingen und beschreibt, welche Wirkung damit verbinden sei. Tina Fibiger traf Michael Krüger für unsere Reihe „Im Gespräch“ anlässlich seiner Lesung im Literarischen Zentrum – um mit dem ...
Freiheit Deluxe ist zurück mit einer neuen Folge - der ersten Folge nach dem Gespräch mit Angela Merkel. Jagoda Marinić hat nicht lange überlegen müssen, mit wem sie direkt nach der Bundeskanzlerin a.D. sprechen möchte. Aus den Themen, die mit Angela Merkel im Mittelpunkt standen, ergab sich der Wunsch, eine Folge zu machen über die gesellschaftlichen Folgen völkischer Ideologie und zerstörerischem Hass. Aber auch über den Kampf dagegen und den Weg in eine bessere Zukunft. Serpil Temiz Unvar kämpft für so eine Zukunft, seit sie ihren Sohn vor sechs Jahren bei dem rassistischen Anschlag in Hanau verloren hat. Als Kurdin und junge Mutter in Deutschland war es häufig schwer, sagt sie - für sie, für ihre Kinder. Doch seit den Morden in Hanau hat sich alles verändert - jetzt geht es für Serpil um die Zukunft von anderen Kindern und damit letztlich der Gesellschaft. Sie hat eine Bildungsinitiative gegründet und nach ihrem Sohn, Ferhat Unvar, benannt. Mit ihrer Arbeit an Schulen gibt sie Kindern und Jugendlichen Kraft und Selbstbewusstsein. ‚Ich will nicht, dass die Namen anderer Kinder morgen auf einem Denkmal stehen‘, sagt sie im Podcast. Für ihre Arbeit ist Serpil Temiz Unvar vielfach ausgezeichnet worden, zum Beispiel von der Bundeszentrale für politische Bildung als Botschafterin für Demokratie und Toleranz. Mit Jagoda Marinić spricht Serpil Temiz Unvar darüber, warum sie Mut statt Trauer weitergeben möchte. In einem berührenden Gespräch gehen die Beiden zurück in die Tatnacht und geben gemeinsam sowohl der Trauer als auch der Kraft von Serpils Arbeit - auch ihrer poetischen Seite - einen Raum, bevor es um Serpils Kampf für die Zukunft der nächsten Generationen geht. So lebt ihr Sohn Ferhat für sie weiter, denn Ferhat heißt Kämpfer. Hier hört ihr: wie Serpil Temiz Unvar von ihrer Grundschulzeit erzählt (06:11) was der Name „Ferhat“ bedeutet (15:26) wie sie ein Gedicht an ihre Mutter vorliest (34:00) dass in Schmerzen auch Kraft steckt (41:42) warum die Arbeit an Schulen wichtig ist (43:42) was in dem Brief stand, den sie Angela Merkel überreicht hat (49:55) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Juliane Orth und Marit Tesar Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Unser Podcast - Tipp diesmal: Alles Geschichte - Der History-Podcast · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
Eine Kirche zum Träumen wünscht sich Bente Küster und erzählt von der Absalom Kirche in Kopenhagen.
Weiterführen, was Jesus angefangen hat. Das muss nicht immer schwer sein. Das kann auch tanzend und laut, sein, findet Bente Küster.
Die Themen: 74-Jähriger überholt Polizeiauto und schläft ein; Merz besucht Trump im Oval Office; Flughafen Frankfurt: Erster Urlaubsflieger aus Dubai; Umfrage sieht CSU in Bayern bei 33 Prozent; Tricia Tuttle lehnt Rücktritt als Berlinale Chefin ab und ein Gedicht über die Sonne Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In dieser Samstagsfolge von “Alles auf Aktien” reden wir über den Weltraum. Diesmal ist nicht Alexander Gerst zu Gast, sondern jemand, der den Weltraum mit ganz speziellen Augen sieht – nämlich als perfekten Ort für die volle Entfaltung des Kapitalismus. Heute dreht sich alles um die Kommerzialisierung des Alls. Es geht um die wahre Macht der Monopole, das Jack-Ma-Problem der Chinesen, die wertvollste Ressource im All und das dümmste Gedicht der Welt. Ein Gespräch mit Rainer Zitelmann. Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter. Hier bei WELT: https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html. Der Börsen-Podcast Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! https://linktr.ee/alles_auf_aktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/
Ist das Moor besser als sein fürchterlicher Ruf? Irrt das berühmte Gedicht, das da ruft: „O schaurig ist's übers Moor zu gehn“? Ist womöglich im Schauergedicht eine tiefere Wahrheit verborgen? „Unter jedem Tritte ein Quellchen springt, wenn aus der Spalte es zischt und singt!“ Denn ein Moor kann Wasser speichern. Es kann Heimat für seltene Tier- und Pflanzenarten sein. Und es kann klimaschädliches CO2 binden. Ökologisch, als Feuchtgebiet, ist das Moor nicht nur besser als sein Ruf, sondern geradezu eine Wohltat für Tiere und Pflanzen. Schaurig dagegen ist es wohl eher, Moore trockenzulegen. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Aber Moore nicht trockenzulegen, ist wiederum eine gruselige Vorstellung für die Landwirtschaft. Denn sie tut sich schwer in der Nähe von Mooren. Wie also nutzen wir Moore so, dass sie für alle einen Mehrwert haben? Was geben und was nehmen uns Moore? In welchem Umfang können und müssen wir sie erhalten? Und: Haben Moore und Menschen womöglich etwas gemeinsam? Darüber spricht Oliver Glaap mit Franziska Tanneberger, Moorforscherin und Leiterin des Greifswald Moor Centrums, mit Thao Tran, Mitarbeiterin beim Projekt „MooReturn“ beim Deutschen Biomasseforschungszentrum, mit Swantje Furtak, Co-Autorin des Buchs: „Moore sind wie Menschen, nur nasser“ und mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner. Podcast-Tipp: ARD Klima Update Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Den bisher fehlten die Absatzmärkte. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3ffde478b5b03770/
"Ich will mit roten Schlammrosenblättern ein Herz vor ihre Höhle legen und da stelle ich mich dann rein und trage meine Zeilen vor" - so oder so ähnlich ging es zu, als vor mehr als 40.000 Valentinstagen das erste romantische Gedicht ersonnen wurde, weiß Friedemann Weise. Von Friedemann Weise.
Gebt's zu: Ihr freut euch doch auch jede Woche auf das neue Gedicht des Köpenicker Reimemonsters. Hat es jemals einen solch holden Wortschmied gegeben, der die Taten und Ereignisse der vergangenen Lebenszeit so kunstvoll zu güldenen Sätzen zu verweben vermochte? Uns dünkt: Nein! Wovon erzählt uns der Troubadour also diesmal? Zum einen schuldete uns Toni noch einen Bericht seines ersten öffentlichen Friseurbesuchs seit 15 Jahren, zum anderen gab's natürlich wieder englischen Premium-Fußball zu sezieren. Anfield brummt: Liverpool gegen Manchester City stand auf dem Programm! War's ein Torwartfehler, eine fragwürdige Entscheidung von Gianluigi D. – oder am Ende doch ein klassischer Szoboszlai-Freistoß erster Güte? Wortklauberei! Ein großartiges Spiel haben wir allemal gesehen. Ob wir danach wirklich schlauer über die Verfassung Liverpools sind – und was das fürs Meisterschaftsrennen oder die Champions League bedeutet – bleibt allerdings offen. Hörer Timo fragt abschließend noch, ob es die beiden Brüder irgendwann noch einmal woandershin verschlagen könnte. Und wenn wir schon bei Fragen sind: Wie kann man eigentlich beim Biathlon Zweiter werden, wenn man ein Gewehr auf dem Rücken trägt? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**](https://linktr.ee/EinfachmalLuppen) Für Werbe- und Partnerschaftsanfragen im Podcast EINFACH MAL LUPPEN meldet euch hier: podcastbrandcooperations@seven.one
"Murder Ballads" ist eine Mischung aus eigenen Songs, Traditionals und Coverversionen und vollgepackt mit illustren Mordgeschichten – düster, verstörend, aber in Teilen auch wunderschön. Und diese düsteren Mordsongs waren auch abseits von "Murder Ballads" immer Themen, die Nick Cave interessiert haben. Deshalb finden sich auch auf anderen Alben von ihm Songs zu diesem Thema. Wohlwollend aufgenommen wurde das Album auch von der australischen Version des Rolling Stone-Magazins. Es hat die Platte auf Platz 13 der besten australischen Alben aller Zeiten platziert. Im Fall von "Murder Ballads" handelt es sich nicht um eine klassische Pop-Ballade, oder eine epische Power-Ballade, wie wir es vielleicht vermuten würden, erklärt Musikredakteurin Katharina Heinius: "Es geht hier viel mehr um ein kurzes, erzählendes Gedicht, das auch zum Singen geeignet ist." Damit bewegt sich Nick Cave nah an der ursprünglichen Begrifflichkeit der "Ballade" und nicht an dem, wie wir im 21. Jahrhundert den Begriff alltagstypisch nutzen würden. "Die Tradition der Ballade stammt schon aus dem Mittelalter", erläutert Heinius im Podcast. Und auch wenn Nick Cave sich hier ganz dem Thema Tod und Mord widmet, so beweist er auch immer wieder viel Humor in seinen Texten und auch auf der Bühne, erklärt Podcast-Gast Stefan Pitterling. Was das Erzählen dieser "Murder Ballads" noch eindrucksvoller macht, ist, dass neben der Musik, in der Komposition Sounddesignelemente genutzt werden, um die Morde noch dramatischer zu gestalten und den Hörer noch tiefer reinzuziehen. In diesem Fall ist Nick Cave nicht mehr nur Musiker, sondern ein musikalischer Regisseur, der den Film im Kopf des Hörers entstehen lässt, erklärt Katharina Heinius. Als Nick Cave And The Bad Seeds "Murder Ballads" veröffentlicht haben, waren gerade Genres wie der späte Grunge oder Eurodance angesagt. Und für Podcast-Gast Stefan Pitterling macht diese Platte aus, dass sie eben keinem Trend folgt, was das Album total zeitlos macht, sagt er: "Es ist ein wunderbares Konzeptalbum zu einem Thema, das viele Leute fasziniert [...] und es zeigt vor allem, dass ein Künstler, der sich wirklich traut, etwas zu machen, was andere nicht machen, damit auch super erfolgreich sein kann." __________ Über diese Songs vom Album "Murder Ballads" sprechen wir im Podcast • (17:38) – "Song Of Joy" • (33:58) – "Where The Wild Roses Grow" • (48:08) – "Stagger Lee" • (57:53) – "Henry Lee" • (01:09:05) – "Death Is Not The End" __________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "Murder Ballads" findet ihr hier: https://1.ard.de/nick-cave-murder-ballads __________ Ihr wollt mehr Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik, Anregungen? Meldet euch gerne per WhatsApp-Sprachnachricht an die (06131) 92 93 94 95 oder schreibt uns an meilensteine@swr.de
Die Themen: Streit um Schneemann eskaliert; „Sondervermögen“ ist Unwort des Jahres 2025; Wo ist die Solidarität mit Iran?; Treffen zwischen USA und Dänemark; Merz sieht große Dynamik für deutsche Firmen in Indien; Söder will weniger Bundesländer; Auswärtiges Amt löscht Gedicht mit Habeck- und Baerbock-Satire und zwei Nachbarn unterhalten sich als Eulen miteinander Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Hase Henry aus dem Ölbild hat ein Gedicht verfasst und will es seinen Freunden aus den anderen Wohnzimmerbildern vortragen. Doch im entscheidenden Moment versagt ihm die Stimme. (Geschrieben und erzählt von Mia Pittroff in oberfränkischer Mundart.)
Poesie kann KI unsicher machen – Eine Studie aus Italien zeigt: KI-Systeme wie ChatGPT oder Gemini können gefährliche Anfragen übersehen, wenn sie in Gedichtform geschrieben sind. Das führt dazu, dass Sicherheitsmechanismen nicht mehr funktionieren.
STERNENGESCHICHTEN LIVE TOUR 2025! Nächste Shows in LEVERKUSEN (28.9). Tickets unter https://sternengeschichten.live Margaret Cavendish hat mit "Die gleißende Welt" eines der frühesten Sci-Fi-Werke geschrieben. Welche Welten die Autorin und Wissenschaftlerin aus dem 17. Jahrhundert erschaffen hat, erfahrt ihr in der neuen Folge der Sternengeschichten. Wer den Podcast finanziell unterstützen möchte, kann das hier tun: Mit PayPal (https://www.paypal.me/florianfreistetter), Patreon (https://www.patreon.com/sternengeschichten) oder Steady (https://steadyhq.com/sternengeschichten) Sternengeschichten-Hörbuch: https://www.penguin.de/buecher/florian-freistetter-sternengeschichten/hoerbuch-mp3-cd/9783844553062