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Unterwegs in den hohen Norden Grönlands: Von der Hauptstadt Nuuk fuhr die Fridtjof Nansen im Juli 2026 weit in den Norden Grönlands bis an die Eisgrenze in der Thule-Region. Cruisetricks.de war dabei und in dieser Podcast-Episode berichten wir von dieser faszinierenden Reise und sprechen über HX Expeditions und das Expeditionskreuzfahrtschiff Fridtjof Nansen. Es ist eine der abgelegensten Flecken der Erde, in die wir mit der Fridtjof Nansen fahren. Menschen leben hier in kleinen Dörfern abgeschieden von der Welt und weitgehend auf sich allein gestellt zu für uns kaum vorstellbaren Lebensbedingungen. Darüber sprechen wir im Podcast ebenso wie über die grandiose Natur Nordwest-Grönlands: Eisberge und Eisbären, Moschusochsen und Robben, zahllose Seevögel, spannenden Begegnungen mit Inuit und anderen Grönländern und vieles mehr. Im Haupt-Podcast geben wir auch einen Überblick zu HX Expeditions, der früheren Expeditionssparte von Hurtigruten, und das Schiff, die Fridtjof Nansen, die in vieler Hinsicht etwas besonderes ist im Vergleich zu anderen Expeditionskreuzfahrtschiffen. After-Show als Bonus und Extra-Podcast für unsere Steady-Abonnenten In der Aftershow, exklusiv für unsere Abonnenten, gehen wir dann noch ausführlicher auf die Fridtjof Nansen, ihre Besonderheiten, Essen, Service und andere Aspekte des Schiffs und von HX Expeditions ein. Die After-Show, ebenso wie die werbefreie Version des Podcasts, ist ein besonderes Goodie [exklusiv für unsere Unterstützer via Steady](https://steadyhq.com/de/cruisetricks-podcast/about), das wir in einem eigenen, kleinen Podcast bereitstellen. Bei Steady finden Sie als Abonnent eine [genaue Anleitung](https://get.steadyhq.help/hc/de/articles/360002251118), wie Sie diesen Podcast abonnieren können. Werbefrei hören den Podcast all diejenigen von Ihnen, die uns mit einem Steady-Abonnement monatlich unterstützen. Den Podcast und die After-Show gibt es deshalb für Steady-Abonnenten an einem Stück komplett und ohne Werbeunterbrechungen über den personalisierten RSS-Podcast-Feed bei Steady – siehe oben.
In dieser Folge von Next Level Leadershp spreche ich mit Heike Kuhlmann, Ex-Topmanagerin, Senior Coach, und Autorin, über ihren Weg vom Marketing in die Selbstständigkeit als Coach, Ausbilderin und Organisationsentwicklerin. Heike teilt ihre Erfahrungen aus 18 Jahren in der Konsumgüterbranche (u. a. bei Storck und Bahlsen) und erklärt, warum sie sich für die Selbstständigkeit mit Coaching entschied – trotz sicherer Festanstellung. Im Mittelpunkt des Gespräches steht der integrale Ansatz in Coaching und Beratung, der das systemisches Denken um eine ganzheitliche Perspektive erweitert. Mit praktischen Beispielen zeigt Heike, wie Führungskräfte Veränderungsprozesse menschlich gestalten, blinde Flecken erkennen und Teams auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen abholen können. Außerdem stellt sie ihre letzte Coaching-Ausbildung vor, die im Oktober 2026 startet. Wichtigste Themen: - Heike Kuhlmanns Berufsweg: Von der Marketingleiterin zur Coachin – Motivation und Herausforderungen. - Systemisches vs. integrales Coaching: Unterschiede, Vorteile und praktische Anwendung. - Integrale Führung: Wie Führungskräfte mit dem Quadrantenmodell und Ebenenmodell (Spiral Dynamics) Teams besser verstehen und führen. - Veränderungsmanagement: Warum Sicherheit und Innovation keine Gegensätze sein müssen. - Coaching-Ausbildung: Letzte Chance für die systemisch-integrale Coaching-Ausbildung bei Future Excellence (Start: Oktober 2026). - Buchvorstellung: "Integral führen" – Praktische Tools für Führungskräfte. Impulse für die Führungspraxis - Ganzheitliche Perspektive einnehmen: Nutze integrale Modelle (z. B. Quadrantenmodell), um innere und äußere Faktoren in Entscheidungen einzubeziehen. - Blinde Flecken erkennen: Oft liegen die größten Herausforderungen in unbewussten Denkmustern oder unbefriedigten Bedürfnissen (z. B. Sicherheitsbedürfnis bei Veränderung). - Individuelle Abholung: Jeder Mitarbeiter tickt anders – passe deinen Führungsstil an die Entwicklungsstufe deines Teams an. - Selbstführung vor Teamführung: Kläre für dich selbst: "Wer bin ich? Was ist mir wichtig? Wie trete ich mit anderen in Kontakt?" - Veränderung kommunikativ gestalten: Erkläre nicht nur das "Was", sondern auch das "Warum" – und gib Raum für Sicherheit und Orientierung. - Coaching-Kompetenzen für Führungskräfte: Auch ohne Coach zu werden, helfen Coaching-Tools, Konflikte zu lösen und Motivation zu steigern. Zitate aus dem Podcast: "Veränderung gelingt nur, wenn wir die Menschen dort abholen, wo sie stehen – und nicht dort, wo wir sie gerne hätten." – Heike Kuhlmann "Integrales Denken war für mich wie ein kognitiver Orgasmus." – Dennis Wittrock (aus dem Vorwort zu "Integral führen") "Selbstführung ist der erste Schritt. Wer bin ich? Was ist mir wichtig? Wie möchte ich mit anderen in Kontakt treten?" – Heike Kuhlmann Shownotes Heike Kuhlmann und ihr Angebot findest du über Ihre Webseite: https://www.future-excellence.de Die Infos zur Ausbildung zum Systemisch-integralen Coach | Future Excellence: https://share.google/N4qRrLpvDVHDBvX5Z Alle Informationen zu Ihrem Angebot für Führungskräfte findest du hier: https://www.future-excellence.de/fuehrungskraefte Oder schreib sie gerne direkt an info@future-excellence.de Ihr Buch „Integral führen“ findest du hier: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-26925-8 ---
Die Gegenwart zwischen Polen und der Ukraine wird von der Vergangenheit eingeholt. Ukrainische Nationalisten verübten im Zweiten Weltkrieg Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien und Galizien. Polnische Kämpfer übten ihrerseits Vergeltung an ukrainischen Zivilisten. Diese historischen Traumata wurden nie aufgearbeitet und brechen nun wieder auf. Denn der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Armeeeinheit geehrt, deren Name an eine Organisation erinnert, die für Verbrechen an der polnischen Bevölkerung steht: die Ukrainische Aufständische Armee (UPA). In der Ukraine werden deren Kämpfer als Freiheitshelden verehrt, in Polen gelten sie als Verbrecher. Längst hat der Streit die Politik beider Länder erfasst und greift auf die Gesellschaften über. Im Verhältnis Polens zur Ukraine droht etwas zu kippen. Rechte Politiker befeuern den Konflikt. In diesem »Ostcast« befassen sich Michael Thumann und Alice Bota damit, wie Erinnerungen politisch instrumentalisiert werden, warum historische Traumata bis in die Gegenwart wirken und die Macht haben, die Zukunft zu prägen. Sie beleuchten, warum die Nationalisten des Zweiten Weltkriegs heute ein so hohes Ansehen in der Ukraine genießen und wie die polnische Seite den Ukrainern zu Recht vorwirft, geschichtsvergessen zu sein, sich aber gleichzeitig nicht den eigenen historischen blinden Flecken stellt. Denn Täterschaft und Opferschaft existierten damals oft parallel. Wer Täter war, konnte zum Opfer werden und umgekehrt. Alle drei Wochen sprechen wir im »Ostcast« über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Literatur: - Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. C. H. Beck, 2024. - Martin Schulze Wessel: Die übersehene Nation. Deutschland und die Ukraine seit dem 19. Jahrhundert. C.H. Beck, 2025. Alle Folgen des Podcasts finden Sie hier. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Schnikttlauch, Dill und Peterli machen nach erster Ernte und Blüte gelegentlich einen armseligen Eindruck. Aber sie lassen sich leicht revitalisieren! Schnittlauch liegt abgeknickt am Boden, die Schlotenspitzen dürr – hier hilft nur ein radikaler Rückschnitt auf 5 cm! Dann Erde lockern und mit Flüssigdünger giessen, mit Rasenschnitt oder Hanfeinstreu mulchen. Schon bald können zarte, neue Schloten geerntet werden. Dill hat geblüht und Samen angesetzt? Super! Dillsamen sind würzige Beigaben zu eingelegten Gurken. Und sie werden am besten gleich wieder ausgesät, denn sie keimen rasch und liefern im September frisches Dillgrün. Der Peterli hat weisse Punkte oder braune Flecken? Alles wegschneiden bis zu den jüngsten Blättern, düngen und mulchen und schon bald gibt's eine schöne neue Ernte.
Die Podcastin mit Balls: Isabel Rohner und Regula Staempfli über Frauen im Sport, FAZ Schrumpelgurke, blinde Flecken bei "Ronzheimer-Pod" und weshalb Sklavenmutterschaft (Stichwort Jens Spahn) populaer vermarktet wird.
Was passiert, wenn ein Team seine größten Stärken zu stark einsetzt? In dieser Folge zeigt Jan eine einfache Retro-Methode, mit der Teams erst ihre Top-Stärken sichtbar machen und anschließend deren mögliche Schattenseiten erkunden. So entstehen überraschende Erkenntnisse über Zusammenarbeit, blinde Flecken und konkrete Entwicklungsfelder – ohne direkt über Schwächen sprechen zu müssen.
Send us Fan MailEs ist meine letzte Folge mit der Zahl 59, wenige Tage vor meinem 60. Geburtstag. Ich nehme dich mit in meine Gedanken über das kommende Jahrzehnt, über die Frage, warum ich keinen klassischen Ruhestand herbeisehne, und über eine Kraft, die für mich kein Alter kennt: die Selbstwirksamkeit.Wie möchte ich mein Leben ab 60 eigentlich gestalten? Das ist die Frage, die sich durch diese ganze Folge zieht. Wenn du sie vor dem 12. August hörst, ist es meine letzte Begegnung mit dir, bevor ich 60 werde. Und ich wollte, dass sie mehr wird als eine Wiederholung der letzten Folge.Ich habe mir in der Woche dazwischen eine Frage gestellt, die mich seither begleitet: Wie will ich die nächsten zehn Jahre eigentlich leben? Aus meinem ursprünglichen Wunsch, dieses eine Geburtstagsjahr zu zelebrieren, ist etwas Größeres geworden. Es geht mir um die Frage, wie ich mich in den kommenden Jahren ausdrücken und verwirklichen möchte, auch wenn ich älter bin.Ich teile mit dir, warum ich meinen Beruf nicht aufgeben möchte, und warum das für mich nichts mit Geld zu tun hat, sondern mit einer inneren Kraft, die ich Selbstwirksamkeit nenne. Ich erzähle von den vielen Wandlungen meines Lebens, von der Modebranche über den ersten Montessori-Kindergarten im deutschsprachigen Wien bis zum Yin-Prinzip, das mir zuerst persönlicher Rettungsring war, bevor es zu meiner Aufgabe wurde.Und ich spreche offen über etwas, das viele beschäftigt: den Blick auf den älter werdenden Körper. Über Falten, in denen ich mein gelebtes Leben sehe. Über Pigmentflecken, die von vielen Sonnenaufgängen erzählen. Und über den ehrlichen Moment, wenn beim herabschauenden Hund die Knie plötzlich anders aussehen.Das ist keine Folge, in der ich dir das Yin-Prinzip erkläre. Es ist eine Folge, in der ich dir zeige, wie ich Bewusstheit in mein eigenes Leben hole.Was dich in dieser Folge erwartet:Warum Selbstwirksamkeit für mich ein Wert ist und kein Bedürfnis, das man mit dem Alter ablegtWeshalb ich glaube, dass Entwicklung uns weiterbringt, und was passiert, wenn wir immer nur gleich weitermachenWie ich mit dem Vergleichen umgehe, nicht mit anderen, sondern mit früheren Versionen von mir selbstWarum ich ein bewusstes Rollenbild der Alten leben möchte, für meine Kinder und EnkelkinderWas mein Brief an mein 70-jähriges Ich in mir angestoßen hatWenn du spürst, dass in dir noch so viel leben und wirken will, ganz gleich, wie alt du bist, dann ist diese Folge für dich.Kapitelmarken00:00 Die letzte Folge vor dem 60er 02:29 So alt, wie man sich fühlt 04:49 Wie will ich mein Leben gestalten? 09:32 Meine Lebenswandlungen: Mode, Montessori, Yin-Prinzip 14:19 Warum ich mein Leben nicht leichter machen will 16:42 Die innere Mitte im Alltagssturm halten 19:06 Mitten im Leben gut leben: mein Vorbild für dich 21:02 Weniger Gestaltungswille im Alter? 23:25 Der Brief an mein 70-jähriges Ich 25:48 Erfolg, Fülle und der wahre Antreiber 28:13 Selbstwirksamkeit als Wert, nicht als Bedürfnis 35:10 Falten, Flecken und ein gesunder Blick aufs Älterwerden 37:34 Welches Rollenbild kleide ich aus? 39:41 Mein Wunsch: neugierig, offen und mutig bleiben Meine Links für dich: Free WebinarYin-Prinzip, Seminare, Retreats + CoachingsInstagramFacebookBuch Das Yin-PrinzipMöchtest Du mehr zu einem bestimmten Thema hören, soll ich einen bestimmten Gast einladen oder möchtest Du selbst zu Gast im Yin-Magazin sein – dann schick mir gerne eine Nachricht per E-Mail an info@danielahutter.com oder via WhatsApp: +436642250429.
Steve McCurrys Fotografien zählen zu den bekanntesten der Welt. Die Ausstellung „Icons“ im Neuen Kunstmuseum Tübingen zeigt seine Bilder – unter anderem das „Afghan Girl“. Doch es gibt blinde Flecken, die Ausstellung meidet die kritische Auseinandersetzung.
Egal ob Badespaß oder Weltreise – nur mit echten Freunden wird der Sommer perfekt! Katja, Martina und Silke haben den Bücherkoffer gepackt und stellen euch fünf tolle Geschichten für die Urlaubszeit vor. Viel Spaß beim Anhören! Vorgestellte Titel: ab 01:07: „Kiki und ich“ von Leo Timmers, aus dem Niederländischen übersetzt von Eva Schweikart, aracari Verlag, 68 Seiten, ab 3 Jahren ab 06:05: „Ab ins Wasser, Piraten! : Piratenstark schwimmen lernen“ von Didier Lévy, illustriert von Caroline Hüe, aus dem Französischen übersetzt von Maren Illinger, dtv, 32 Seiten, ab 3 Jahren ab 10:37: „Warze Giesbert geht baden : von Knubbeln, Flecken und anderen Hautverzierern“ von Johanna Klement und Meike Töpperwien, Beltz & Gelberg, 32 Seiten, ab 5 Jahren ab 16:05: „Shrimpie und ich“ von Moni Port, illustriert von Claudia Weikert, Kibitz Verlag, 124 Seiten, ab 6 Jahren ab 23:20: „Bunt ist die Welt : eine Reise durch 194 Länder“ von Jenny Boidol, Carlsen Verlag, 175 Seiten, ab 6 Jahren Alle Titel können bei uns entliehen werden: bit.ly/msb_Katalog
Anke ist Friedas beste Schülerin und liest endlich und äußerst ungeduldig wieder bergeweise grandiose Romane. Claudija mag mutige Elternwege und wir beide mögen unsere Babys. Der kinderlose Gedanke von Anke ist, die Freude über die Krippenfreiheit ihres Babys, weil ihre Erfahrungen überwiegend unerfreulich sind. Claudijas Expertisen sind zahlreich und sie hat große Freude daran, Eltern aufzuklären. Wir wissen: Gehirnentwicklung hat zu tun mit Stress und Würde. Wir wissen zudem: Bindungssysteme ohne Antworten, sind wie unfähige Klavierbauer. Nette Leute reichen ebenso wenig wie grandiose Rollenspiele. Ja, da Haare reißen und je nach Temperament auch ausgerissen werden, sind angepasste Kinder diejenigen, die sicher nicht früher abgeholt werden. Kinder schlagen Kinder und Eltern, auch Hannah und Paula tun das. Anständige Kinder sind oft Kinder mit Dissoziationen. Sie wimmern und weinen unerhört und ungehört. Die Frage ist so oft – was ist uns wirklich wichtig, Geld oder Kindeswohl? Wenn Lügen lila Flecken im Gesicht machen würde, wäre die Welt bunter, vor allem lila. Unsere Wut kommt aus unserem Bewusstsein für innere Systeme, weil wir sehen, wie Gewalt steigt, wie psychische Erkrankungen steigen und dass Gefühle als Kompass ungesehen bleiben. Wobei Anke sagt, sie stellt das in Frage. Sie hat aber gerade auch nur Paula im Kopf und ist stolz auf ihre Hunde, die über Sausewiesen rennen dürfen. Beide wissen wir, bei allen Lebewesen ist die Bedürfnisbefriedigung eine Zufriedenheitsgarantie. Shine on! Claudija Stolz https://www.claudijastolz.com https://fruehe-bindung.de https://www.youtube.com/@claudijastolz7433 Dr. Anke Elisabeth Ballmann https://www.ankeelisabethballmann.de https://www.youtube.com/@dr.ankeelisabethballmann https://stiftung-gewaltfreie-kindheit.de
Thailand, Griechenland oder Italien - viele von euch verbringen ihre Ferien im Ausland. Aber: Um schöne Ferien zu haben, kann man auch in der Schweiz Ferien machen. Lotta (12) geht in den Ferien fast immer wandern und erzählt uns von den schönsten Flecken der Schweiz.
Klug anlegen - Der Podcast zur Geldanlage mit Karl Matthäus Schmidt.
Bei der Geldanlage, speziell am Aktienmarkt, stehen sich Anlegerinnen und Anleger oft selbst im Weg – und zwar nicht nur private, sondern auch professionelle. Auslöser: Emotionen, blinde Flecken, verzerrte Wahrnehmung. Das kostet häufig bares Geld. Deshalb tauchen Philipp Dobbert, Chefvolkswirt und Leiter Vermögensverwaltung der Quirin Privatbank, und Arndt Kussmann, Leiter Investmentkommunikation, in der aktuellen Podcast-Folge in die Anlegerpsyche ein – und sprechen über die relevantesten Stolperfallen. Arndt und Philipp diskutieren Folgendes: Darum geht's diesmal (0:01) Wer ist besonders anfällig für psychologische Stolperfallen? (2:55) Welche Rahmenbedingungen stören die Ratio? (4:02) Der Einfluss von Angst und Gier (6:54) Die Wirkung der aktuellen Aktienmarkt-Höchststände (12:30) Anlageentscheidungen auf Basis von Weltpolitik & Co. (16:13) Die Nvidia-Aktie von morgen und andere Verführungen (21:00) Das Fatale an kognitiven Verzerrungen (24:43) Warum der Hindsight Bias so gefährlich ist (31:04) Resümee (34:55) Gut zu wissen: In psychologische Stolperfallen tappen nicht nur private Anleger, sondern oft auch Profis. Das führt dazu, dass (unbewusst) gegen die eigenen langfristigen Interessen gehandelt wird. Angst und Gier verleiten zu vorschnellem Handeln – meist zu Zeitpunkten, an denen Ruhe die bessere Entscheidung wäre. Zugespitzte Schlagzeilen verstärken den Handlungsdruck. Anlageentscheidungen sollten weder vom Börsenverlauf noch von Marktprognosen beeinflusst werden. Schlechte Nachrichten bedeuten nicht immer schlechte Kurse. Spektakuläre Erfolgsgeschichten einzelner Aktien fördern Gier und Selbstüberschätzung. Rationale Entscheidungen werden manchmal als „verrückt“ empfunden. Aktives Managen vermittelt zwar ein Gefühl von Kontrolle, ist aber oft ein Renditekiller. Verluste schmerzen psychologisch deutlich stärker, als gleich hohe Gewinne Freude bereiten. Der Hindsight Bias erzeugt im Nachhinein die Illusion, Entwicklungen seien vorhersehbar gewesen. Folgenempfehlung: Folge 243 - Saisonale Effekte an der Börse - Spielerei oder ein Erfolgsfaktor für Anleger? (00:00) Darum geht´s diesmal (02:55) Wer ist besonders anfällig für psychologische Stolperfallen? (04:02) Welche Rahmenbedingungen stören die Ratio? (06:54) Der Einfluss von Angst und Gier (12:30) Die Wirkung der aktuellen Aktienmarkt-Höchststände (16:13) Anlageentscheidungen auf Basis von Weltpolitik & Co. (21:00) Die Nvidia-Aktie von morgen und andere Verführungen (24:43) Das Fatale an kognitiven Verzerrungen (31:04) Warum der Hindsight Bias so gefährlich ist (34:55) Resümee
In der heutigen Folge von Der Immobilienpodcast habe ich einen ganz besonderen Gast: Bausachverständiger Tim Heuer. Wir sprechen über die kritischsten Themen beim Immobilienkauf – von versteckten Mängeln bis hin zur energetischen Sanierung.
1383 brannte Bad Wilsnack nieder. In den Trümmern der Kirche wurden drei Hostien mit roten Flecken gefunden, die als Blutwunder galten. Der Ort entwickelte sich zum Wallfahrtszentrum - und lockt bis heute mit spiritueller Ausstrahlung. Von Kirsten Dietrich.
Biohacking, der Versuch seine Gesundheit durch datengestützte Eingriffe und Lebensstil-Anpassungen selbst zu optimieren, und seine extreme Unterform das Bodyhacking, welches die gezielte Modifikation des Körpers - beispielsweise durch das Implantieren von Magneten oder Mikrochips - beinhaltet, sind für Daniel und Martin Terra Inkognita - weiße Flecken auf der medizinischen Landkarte. Bis jetzt.
Inklusive Kommunikation klingt für manche nach Stilfrage, für andere nach Sprachpolizei und für wieder andere einfach nach gesundem Menschenverstand. Aber was passiert eigentlich, wenn Sprache nicht nur beschreibt, sondern Bilder im Kopf erzeugt, Teams prägt und sogar beeinflusst, wer sich auf einen Job bewirbt oder in einer Tech Community willkommen fühlt? Genau darum geht es in dieser Episode.Zu Gast ist Lukas Kahwe Smith, Softwareentwickler, Open Source Veteran aus dem PHP-Community und ehemaliger CTO von Witty Works. Mit ihm sprechen wir über inklusive Sprache in der Softwareentwicklung, über Gendern, geschlechtsneutrale Begriffe, diskriminierende Sprachmuster, problematische Formulierungen in Stellenausschreibungen und die Frage, warum Begriffe wie Main Branch, Master Branch, Whitelist, Blacklist oder Leader Follower in der Tech-Welt mehr sind als nur Benennungssache. Außerdem schauen wir auf Open Source, Teamkommunikation, Leadership-Kommunikation, Diversity in Communities und darauf, wie Witty Works als Browser Extension und Lerntool für inklusivere Kommunikation funktioniert hat.Besonders spannend wird es beim Blick auf KI und LLMs. Helfen ChatGPT, Claude und Co. dabei, inklusiver zu schreiben, oder zementieren sie am Ende nur die Sprache der Vergangenheit? Wenn du wissen willst, warum Kontext wichtiger ist als starre Regeln, wie Sprache Kultur verändert und weshalb kleine Formulierungen große Wirkung haben können, dann ist diese Folge genau dein Ding. Bonus: Ein racist soap dispenser und ein Git Branch haben heute mehr gemeinsam, als dir vielleicht lieb ist.Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Wie kann künstliche Intelligenz dabei helfen, langfristige Ziele nicht aus den Augen zu verlieren? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Max Meister. Max arbeitet seit rund acht Jahren mit meinem „Navi fürs Leben“ und hat seine persönliche Lebensplanung inzwischen mit KI ergänzt. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie ein Weekly Review mit KI funktioniert, warum der Kalender oft mehr über unsere Prioritäten verrät als unsere guten Vorsätze und weshalb künstliche Intelligenz zwar blinde Flecken aufdecken, aber niemals die persönliche Reflexion ersetzen kann. Eine spannende Folge für alle, die ihre Ziele konsequenter verfolgen möchten, ohne die Verantwortung an die Technik abzugeben. LINK Workshop "Navi fürs Leben" https://larsbobach.de/navi/ Den Beitrag findest Du auch auf https://larsbobach.de/blog/, sowie als Video auf YouTube. Wenn Dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn Du diesen Podcast abonnierst. :-) Hilf mir den Podcast immer weiter zu verbessern und Dir die Inhalte zu liefern, die Du Dir wünschst. Wie? Hinterlasse eine Bewertung und eine Rezension! Zeitinvestition: Maximal ein bis zwei Minuten. Herzlichen Dank für Deine Mühe!
In dieser Folge erfährst du warum Human Design... ...eine liebevolle Bedienungsanleitung für Menschen mit Neurodivergenz (wie ADHS) ist, wenn 08/15-Strategien bei dir einfach versagen. ...endlich tiefe Harmonie & Verbundenheit in deine Familie bringt und dich Frieden mit alten Wunden (wie der Mutter- oder Vaterwunde) schließen lässt. ...der absolute Umsatz- und Magnetismus-Boost für dein Business ist, besonders wenn du als selbstständige Frau oder Scanner-Persönlichkeit deinen eigenen Flow suchst. ...dich radikal aus dem erschöpfenden "People Pleasing" befreit und dir zeigt, warum dein Typ eine völlig andere Art von Pause braucht als der Rest der Welt. ...die Rettung vor verfälschten Online-Persönlichkeitstests ist, die wegen deiner Konditionierung ohnehin nur deine eigenen blinden Flecken spiegeln. ...deine Pro-Kontra-Listen ab jetzt komplett überflüssig macht und wie du stattdessen die richtigen Entscheidungen über deine Autorität triffst.
Was wäre, wenn die wirkungsvollsten Unternehmen nicht diejenigen wären, die selbst möglichst laut auftreten, sondern diejenigen, die anderen Gehör verschaffen? Für Hilke Krause, Marketing Director bei Lemonaid & ChariTea und zum Zeitpunkt der Aufnahme noch bei bei Ben & Jerry's, beginnt gesellschaftliche Verantwortung genau an diesem Punkt. Marken sollten ihre Reichweite nicht nur nutzen, um Produkte zu verkaufen oder ihr eigenes Image zu pflegen, sondern um Initiativen sichtbar zu machen, die politische Veränderungen vorantreiben. Ob Sea-Watch, das Bündnis „Ehe für alle“ oder andere zivilgesellschaftliche Organisationen – Unternehmen können ihre Bekanntheit nutzen, damit diejenigen gehört werden, die den Wandel tatsächlich vorantreiben. Aktivismus endet für Hilke nicht am Supermarktregal. Er beginnt dort, wo Unternehmen bereit sind, Haltung zu zeigen – auch wenn das Gegenwind bedeutet.Diese Haltung zieht sich durch das gesamte Gespräch und endet überraschend bei einem zweiten Thema: Führung. Seit Jahren teilt sich Hilke ihre Position mit Anne Wortmann im Jobsharing – erst bei Ben & Jerry's, heute bei Lemonaid & ChariTea. Beide sind überzeugt, dass Führung nicht schwächer, sondern besser wird, wenn Verantwortung geteilt wird. Zwei Menschen bringen mehr Perspektiven ein, korrigieren blinde Flecken, coachen sich gegenseitig und treffen oft klügere Entscheidungen als eine einzelne Führungskraft. Voraussetzung dafür ist allerdings die Bereitschaft, das eigene Ego hintenanzustellen und Erfolge gemeinsam zu tragen.So verbindet diese Folge zwei Themen, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben. Doch am Ende steht dieselbe Erkenntnis: Die größten Veränderungen entstehen selten durch einzelne Heldinnen oder Helden. Sie entstehen dort, wo Menschen bereit sind, ihre Reichweite, ihre Verantwortung und ihren Erfolg miteinander zu teilen.Zu Gast:Hilke Krause, Marketing Director bei Lemonaid & ChariTea (im Jobsharing mit Anne Wortmann), ehemalige Country Lead DACH bei Ben & Jerry's und Purpose Coach.Create your podcast today! #madeonzencastr
Hier gehts zum Allergiecheck: www.allergiecheck.de/notfallhilfe Ein Löffel Rührei am Sonntagmorgen, und wenige Minuten später: rote Flecken, Quaddeln, plötzliches Erbrechen und der Notruf 112.
Du isst gesund, und trotzdem passiert nichts? In dieser Podcastfolge spricht Fabienne mit Laura (intumind-Coach und Ernährungsberaterin) über die blinden Flecken, die fast alle beim Abnehmen übersehen. Du lernst: Warum emotionales Essen mit Biologie zu tun hat (nicht mit Disziplin), welche Rolle Schlaf, Stress und Wasser spielen, wie eine lange Diätgeschichte den Stoffwechsel beeinflusst, und wie du deinen eigenen blinden Fleck aufdeckst. Nachhaltig abnehmen ohne Diät, ohne Verbote.
Recht ohne Wirkung? Die Ohnmacht des Völkerrechts angesichts globaler Gewalt - in der ev. Stadtakademie MünchenHördauer: ca. 58 MinutenMit den Kriegsverbrecherprozessen nach dem 2. Weltkrieg begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Völkerrechts, eine regelbasierte Weltordnung schien realistisch. Doch die Wirklichkeit im frühen 21. Jahrhundert ist eine andere, nicht erst seit Russlands Einmarsch in die Ukraine. Auch Israels Reaktion auf das Massaker vom 7. Oktober wirft Fragen auf. Christoph Safferling zeichnet den Weg von 1945 bis heute nach und benennt blinde Flecken. Seine Bilanz ist ernüchternd, sein Appell scharf: Gerade Deutschland muss die völkerrechtlichen Standards einfordern. Das Recht verträgt keine Kompromisse.Prof. Dr. Christoph Safferling ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger PrinzipieModeratorin: Dr. Barbara HeppWenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Wir danken der evangelischen Stadtakademie für die Zurverfügungstellung der Aufnahmen und natürlich auch dem/der Vortragenden.Realisation Uwe Kullnick
Viele Menschen nutzen die generative KI für Recherchen, Texte oder Präsentationen. Doch ihre eigentliche Stärke liegt woanders: Gen-KI kann unser Denken erweitern. Sie hilft uns, neue Perspektiven einzunehmen, ungewöhnliche Ideen zu entwickeln, Strategien kritisch zu hinterfragen und sogar völlig neue Geschäftsmodelle zu entdecken.In dieser Folge zeige ich, wie Gen-KI als Kreativitätspartner bei der Strategiefindung funktioniert: vom virtuellen Expertenrat (World Council ) über den 10x-Skalierungs-Hack bis hin zu Wargaming, Dark-Horse-Ideen und Premortem-Analysen. Dabei wird deutlich: Die innovativsten Unternehmen nutzen KI nicht nur als Antwortmaschine, sondern als Ideen-, Perspektiv-, Simulations- und Widerspruchsmaschine.Die vielleicht wichtigste Erkenntnis lautet: Der Wettbewerbsvorteil der Zukunft entsteht nicht durch mehr Wissen oder Ideen. Denn beides wird durch KI zunehmend für alle verfügbar. Der Unterschied entsteht durch die Fähigkeit, bessere Fragen zu stellen, Probleme neu zu definieren und neue Denkräume zu eröffnen.
MINDSET MOVERSWie erfolgreiche Führungskräfte Konflikte lösen, Menschen überzeugen und Ziele erreichen.---Du möchtest als Führungskraft wirksamer sein? Dann komm in unsere kostenfreie WhatsApp Community zum Thema "Wirksam führen". In der Community teilen Arne und Jörg Inhalte, Tools und Fallbeispiele, die Führungskräften wie dir helfen, erfolgreicher zu führen.Hier der Community beitreten:https://chat.whatsapp.com/FpC51flq6XP7x1RzVG0U41---REFLECT - Das tiefgreifende 12-Wochen Online-Programm für starke Performance UND gute Stimmung im Team ➔ Jetzt anmelden!---Alles über MINDSET MOVERS:https://linktr.ee/mindsetmovers---
Die aktuelle Episode widmet sich der komplexen Reise von Kulturgütern und den historischen Narrativen, die unsere Sicht auf die Welt bis heute prägen. Im ersten Teil der Folge diskutieren Stefan Wally, Carmen Bayer und Miriam Nichl die Thesen aus dem Buch „Who owns Beauty“. Anhand Beispielen, wie Raffaels „Sixtinischer Madonna“, die nach dem Zweiten Weltkrieg als Kriegstrophäe von Dresden nach Moskau gebracht wurde, oder den geraubten Bronzeköpfen aus dem Sommerpalast in Peking, wird verdeutlicht, dass der Standort von Kunstwerken oft das Resultat von Kriegen, Geldnot oder kolonialer Ausbeutung ist. Das Gespräch beleuchtet die tiefgreifenden Machtasymmetrien zwischen dem Globalen Norden und den Herkunftsländern und hinterfragt die Rolle westlicher Museen, deren Bestände teils auf Enteignung beruhen. Als mögliche Auswege werden unter anderem Restitutionen, gemeinsamer Besitz (Co-Ownership) sowie Verkaufsverbote für unrechtmäßig erworbene Objekte erörtert. Im anschließenden „Deep Dive“ führt Stefan Wally ein Interview mit der Germanistin Magdalena Mühlbeck über die historischen Entdeckungsreisen des 18. Jahrhunderts. Im Zentrum des Gesprächs steht die Problematik der sogenannten „weißen Flecken“ auf Landkarten – Regionen, die von europäischen Kartografen als „unentdeckt“ oder „leer“ deklariert wurden, obwohl dort bereits Menschen lebten und eigene Kulturen pflegten. Am Beispiel des Seefahrers James Cook wird dekonstruiert, wie vermeintlich friedfertige, im Zeichen der Aufklärung stehende Forschungsreisen in der Realität oft mit Gewalt gegen indigene Bevölkerungen einhergingen. Besonders bemerkenswert ist dabei der Blick auf die Gegenwart: Das Interview zeigt auf, dass die kolonialen Sprachmuster und Heldenerzählungen vergangener Jahrhunderte bis heute fortwirken und sich in der modernen Popkultur – etwa bei der Erforschung des Weltalls in Science-Fiction-Serien wie Star Trek – beinahe nahtlos wiederfinden lassen. Impuls: Magdalena Mühlböck, Universität Klagenfurt Shownotes: Buchtipp | Who Owns Beauty? | Bénédicte Savoy | Polity https://www.wiley.com/en-br/Who+Owns+Beauty%3F-p-9781509568628 Buchtipp | The Museum of Other People. From Colonial Acquisitions to Cosmopolitan Exhibitions. | Adam Kuper | Profile Books https://www.prozukunft.org/buecher/the-museum-of-other-people Buchtipp | Grüner Kolonialismus | Miriam Lang, Mary Ann Manahan, Breno Bringel (Hg.) | oekom Verlag https://www.prozukunft.org/buecher/gruener-kolonialismus Buchtipp | Spielfeld der Herrenmenschen. Kolonialismus und Rassismus im Fußball. | Ronny Blaschke | Die Werkstatt https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/550096/spielfeld-der-herrenmenschen/
Flecken, Dr. Eva www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Ein altes Segelschiff, eine Backstube und viele Erinnerungen: Jahrzehnte später kehren Menschen an Orte zurück, die sie geprägt haben. Was bleibt von früher? Und was entdecken wir neu, wenn wir dorthin zurückkehren? Durch Zufall taucht ein Segelschiff wieder auf, das «Input»-Host Beatrice Gmünders Vater vor 35 Jahren verkauft hat. Heute gehört es ihrem Bruder. Beim ersten Törn ist vieles noch vertraut: der Geruch, die alten Segel, sogar die blauen Flecken an den Zehen. Auch Marco zieht es zurück an einen Ort, der ihn geprägt hat: die Backstube seiner Lehrzeit. «Ich träume heute noch davon», sagt der gelernte Confiseur. «Input» fragt: Was finden wir wieder, wenn wir an prägende Orte zurückkehren? ____________________ In dieser Episode zu hören - Marco Büeler - Roger Gmünder ____________________ Mehr zum Thema: · Erinnerungen: Unser Gehirn trickst uns aus https://www.srf.ch/audio/input/erinnerungen-unser-gehirn-trickst-uns-aus?id=AUDI20250326_NR_0029 ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Beatrice Gmünder; @beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Die Themen von Caro und Lisa am 30.06.2026: (00:00:00) Tschüss Tankrabatt: Warum es heute an vielen Tankstellen voll werden könnte. (00:01:25) Raus im Elfmeterschießen: Wie Fans in Deutschland die WM-Niederlage gegen Paraguay erlebt haben. (00:08:28) Schüsse in Stade: Was man bisher über die Tat weiß, bei der ein Mann in einer Jugendhilfeeinrichtung in Niedersachsen sechs Menschen erschossen hat. (00:11:53) Eichenprozessionsspinner: Wieso die Raupen sich immer mehr in Deutschland ausbreiten und warum ihre Haare so gefährlich sind. (00:16:27) Kunst im Kanzleramt: Wie Ex-Kanzlerin Merkel wohl für ihr offizielles Porträt geposed hat? Spoiler: Die klassische Merkel-Raute macht sie nicht. Hier könnt ihr die Quarks-Folge zur WM und dem Wir-Gefühl hören: https://1.ard.de/quarks-daily-wm-wir-gefuehl Habt ihr Fragen oder Feedback? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns an 0630@wdr.de. Kommt auch gerne in unseren WhatsApp Channel https://1.ard.de/0630-Whatsapp-Kanal Hier könnt ihr per QR-Code rein: https://1.ard.de/0630-bei-Whatsapp Von 0630.
Mentaltraining. Der Begriff kursiert schon lange – in Kabinen, in Trainerrunden, in Sportpsychologie-Seminaren. Aber wie sehr ist das Thema wirklich schon im Sportsystem angekommen? Und was bräuchte es, damit es nicht bei Einzellösungen bleibt? In dieser Folge sitzen wir wieder mit Leo und Richy zusammen, beide Profis aus Beach und Hallenvolleyball, und denken laut nach. Kein fertiges Konzept, keine Patentantwort – sondern ein ehrliches Gespräch über den Status quo, blinde Flecken und das, was erste konkrete Schritte sein könnten. Was braucht ein System, das Leistung fordert – aber Emotionen und den Kopf dahinter lange ignoriert hat? Hör rein. Und denk mit.
"Der Confirmation Bias deutet auf unsere Tendenz hin, einmal faktisch Erkanntes in der Tendenz eher zu bestätigen als zu falsifizieren." Menschen machen Fehler! Damit muss man leben, denn es lässt sich schlicht nicht vermeiden. Was sich aber vermeiden lässt: Schlechte Fehlerkultur! In dieser Folge wird es also unbequem – und genau deshalb so spannend. Denn was, wenn die größte Fehlerquelle im Strafverfahren nicht ein Gesetz ist, nicht die Struktur, sondern wir selbst? Menschen, die entscheiden, bewerten, glauben. Menschen mit Erfahrung – aber eben auch mit blinden Flecken. Gemeinsam mit Staatsanwalt Dr. Simon Pschorr schauen wir dorthin, wo es richtig weh tun kann: an die Stellen, an denen Fehler entstehen – lange bevor ein Urteil gesprochen ist. Warum legen wir uns oft zu früh fest? Wie stark wirkt der Confirmation Bias wirklich? Und was passiert, sobald ein erster Eindruck erst einmal „auf Papier“ steht? Es geht um Polizeiarbeit, Staatsanwaltschaft, Gericht – und ja, auch um die Verteidigung. Um Ausbildung, Arbeitsdruck, fehlende Fehlerkultur und die Frage, ob unser System überhaupt gut darin ist, sich selbst zu korrigieren. Und vielleicht die wichtigste Frage von allen: Wo kann man ansetzen, um Fehlurteile zu verhindern? Außerdem: Wie befragt man Zeugen richtig? Wir sprechen über die Dokumentation im Ermittlungsverfahren, die Dokumentation der Hauptverhandlung und natürlich über die Expertenkommission zur Reform der StPO. Ein kurzer Blick auf die oft falsch verstandene Weisungsgebundenheit der Staatsanwaltschaft darf natürlich auch nicht fehlen. Eine Episode über Zweifel, Verantwortung und die unbequeme Erkenntnis, dass die "Wahrheit" kein Selbstläufer ist. Dass diese Perspektiven ausgerechnet von einem Staatsanwalt kommen, macht diese Folge besonders hörenswert. Simon denkt Strafverfahren neu – offen, kritisch und klar. Und er verrät uns die häufigsten Fehler von Polizeibeamten, Staatsanwälten, Richtern und Verteidigern. Spannend! Nicht zuletzt für Referendarinnen und Referendare! #Strafstation Simon ist übrigens kein Gegner der Konfliktverteidigung. Klingt komisch, ist aber so.
Du bist nicht das bestgehütetste Geheimnis deiner Branche. Du bist unsichtbar, und das frisst dir die besten Deals vor der Nase weg – egal wie stolz du drauf bist. Unsichtbarkeit ist keine Auszeichnung, sondern ein Systemfehler in deinem Unternehmen.Du kassierst nicht zu wenig Aufmerksamkeit, weil du schlecht bist oder weil dein Team versagt. Das System, mit dem du auf deinen Markt wirkst, existiert schlicht nicht – und deshalb wirkt dein Wettbewerber mit weniger Qualität trotzdem lauter und erfolgreicher. Genau das entzaubere ich in dieser Folge: Keine Ausrede hält einem ehrlichen Blick stand, sobald du begreifst, was fehlende Sichtbarkeit wirklich für dich kostet.Was du aus dieser Folge mitnimmstWer schweigt, existiert nicht. Selbst bessere Qualität verliert gegen laut präsentierte Mittelmäßigkeit.Gute Arbeit ist bloß die Eintrittskarte. Ohne wahrnehmbare Geschichte bleibt jede Spitzenleistung ein Betriebsgeheimnis.Lärm ist keine Lösung. Sichtbar wirst du mit Struktur und System – nicht mit noch mehr Kanälen, Posts oder Aktionismus.Die Denkfehler, die dich unsichtbar halten"Wir haben zu wenig Budget für Sichtbarkeit." – Nein, dein Geld läuft nur ins Leere, weil die Richtung fehlt."Unser Team ist nicht gemacht fürs Sichtbarmachen." – Deine Leute sollen nicht alles können, aber du darfst ihnen die blinden Flecken im System nicht anlasten."Der richtige Zeitpunkt kommt noch." – Es gibt ihn nie. Das Abwarten kostet dich Jahre.Die echten Konsequenzen, wenn du nicht reagierstDein idealer Kunde findet dich nicht und entscheidet, bevor du überhaupt in seinem Vergleich auftauchst.Bewerber mit Substanz bleiben aus, weil ihnen deine Geschichte komplett fehlt.Du bist auch in fünf Jahren noch das "best kept secret" und jeder halb-respektable Wettbewerber räumt deinen Markt leer.Was der Markt dir einredet – und warum das nicht trägt"Wer gut ist, wird irgendwann gefunden." – Hat noch nie gestimmt, egal in welcher Branche."Je mehr Kanäle, desto besser die Sichtbarkeit." – Ohne Richtung bringt Masse nur zusätzliche Arbeit und schärft kein Profil."Vertrauen entsteht durch Leistung, nicht durch Präsenz." – Der Beweis fehlt, wenn niemand weiß, was du wirklich leistest.Gute Arbeit allein reicht nicht. Nur wer hörbar echt bleibt und das Richtige zeigt, gewinnt neue Märkte. Wenn du Substanz statt Content-Lawine willst: https://theangryteddy.com_________________________________________________Dein nächster Schritt: Vom Zuhören zum Handeln.Du spürst, dass ein Podcast der richtige Hebel für dein Business ist. Aber noch fehlt das Fundament. Nicht das Mikrofon. Die Haltung.Als strategischer Podcast-Coach und diplomierter systemischer Coach verbinde ich 20 Jahre Marketing-Erfahrung mit der Tiefe, die den Unterschied macht. Zwischen einem Podcast, der Vertrauen aufbaut, und einem, der im Podfade-Friedhof landet.Wir finden deine Botschaft, bevor wir über Technik reden.Schritt 1: PodSignal — dein erster Schritt zur Strategie Nicht sicher, ob und wie ein Podcast für dein Business funktioniert? Hier bekommst du Klarheit, ohne Weichspüler. ➡️ podsignal.theangryteddy.comSchritt 2: Strategie-Gespräch 15 Minuten. Kein Pitch. Wir klären, ob eine Zusammenarbeit Sinn macht, für dich und für mich. ➡️ termin.theangryteddy.atBleib in Kontakt: LinkedIn: linkedin.com/in/frieseneckerKeine Podcast-Folge verpassen:
Hast du manchmal das Gefühl, dass du eigentlich gar nicht mehr in den Job passt, den du jeden Tag machst? Nach außen hin läuft alles super – du funktionierst, erledigst deine Aufgaben und bringst dein Gehalt nach Hause. Doch innerlich spürst du, dass etwas nicht mehr stimmt. Du bist ständig gestresst, kannst deine wahren Fähigkeiten kaum einbringen oder musst dich jeden Tag ein kleines Stück verbiegen. Viele Menschen bleiben jahrelang in Berufen, die sie energetisch komplett auslaugen, und fangen irgendwann an, den Fehler bei sich selbst zu suchen. Doch unzufrieden im Job zu sein, ist kein unumstößliches Gesetz, sondern ein klares Signal deines Körpers.In dieser Folge tauche ich gemeinsam mit der Karriere-Expertin und Autorin Jenna van Hauten unter die Oberfläche der modernen Arbeitswelt. Wir sprechen darüber, warum so viele Frauen weit unter ihrem eigentlichen Potenzial bleiben, wie sich Wertekonflikte und chronische Anspannung körperlich bemerkbar machen und wie ein echtes Umdenken in Sachen Leistung und Berufung aussieht. Pünktlich zum Erscheinen ihres neuen Buches (seit dem 22. Juni erhältlich) zeigt Jenna auf, wie wir die blinden Flecken für unsere eigenen Stärken auflösen und warum beruflicher Erfolg absolut keine harten Ellenbogen braucht.Das kannst du für dich aus der Folge mitnehmen:Warum du selten wirklich im Moment lebst: Wie das ständige Funktionieren und Aushalten im falschen Berufszusammenhang dazu führt, dass du dich im Alltag emotional taub fühlst und innerlich ausbrennst.Was Daueranspannung mit Präsenz und Zeitgefühl macht: Warum dein Nervensystem den ungesunden Stress im Job paradoxerweise als „sicheren Hafen“ abspeichert, während dein Körper parallel mit Migräne, Schlafstörungen oder Rückenschmerzen reagiert.Wie du wieder mehr Ruhe und Raum in dir wahrnehmen kannst: Warum der Schlüssel für berufliche Veränderung nicht die nächste fachliche Weiterbildung ist, sondern ein reguliertes Nervensystem, das neue Wege überhaupt erst sicher zulässt.Die Suppen-Analogy (Eine Übung, die es in sich hat): Wie du über Jennas Persönlichkeitsansatz herausfindest, welche energetischen „Zutaten“ in deinem Arbeits-Smoothie fehlen und wie schon minimale Stellschrauben deinen gesamten Alltag shiften. Eine inspirierende Folge für alle Frauen, die aufhören wollen, sich für die Karriere zu verbiegen, und bereit sind, den Platz einzunehmen, der ihrer wahren Essenz entspricht.Mehr zu Jenna: WebsiteInstagram Zum Buch "Endlich ein Job, der zu mir passt!"Zum Kurz-Persönlichkeitstest Mehr zu mir: Komm ins Gruppenprogramm Silent ResetNewsletterBuche dir hier dein Kennenlern-Gespräch mit mirWebseiteFacebookInstagramLinkedInMöchtest Du in Balance zum Erfolg
In dieser Folge nehmen wir dich mit in die Welt der KPIs und datengetriebenen Entscheidungen im PreSales. Wir sprechen offen darüber, wie Führungskräfte im Solution Engineering mit Zahlen jonglieren, an schlechten Win-Rates verzweifeln und warum ein einziges gut definiertes Ziel oft mehr bringt als sieben Dashboards voller Zahlen. Wir teilen unsere Erfahrungen aus der Praxis, zeigen typische Stolperfallen auf und diskutieren, wie echte Verhaltensänderung im Team funktioniert. Dabei erfährst du, warum es manchmal Mut braucht, die richtigen Fragen zu stellen – und wie kleine Erfolge auf dem langen Weg zur Exzellenz gefeiert werden sollten. Wenn du wissen willst, wie du KPIs sinnvoll einsetzt und dein Team wirklich voranbringst, bist du hier genau richtig. ----------
Ich warne vor einer tückischen Falle: Wer sich ständig vornimmt, niemals so zu führen wie der eigene Chef, übernimmt unbewusst genau dessen Verhaltensmuster. Unser Gehirn kann Negationen nicht visualisieren. Die Lösung liegt in positiven Vorbildern und einer klaren Vision guter Führung. Erfahren Sie, wie Sie diese blinden Flecken erkennen und vermeiden. ----------------------------------------------------------- Lesen Sie den kompletten Beitrag: 603 Warum Antivorbilder nicht funktionieren ----------------------------------------------------------- Hinweise zum Anmeldeverfahren, Versanddienstleister, statistischer Auswertung und Widerruf finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Auch der Malaienbär ist im Dschungel Borneos zu finden. Der kleine, etwa 1,40 m große Bär kann dank seines geringen Gewichts und der langen Krallen mühelos die höchsten Bäume des Dschungels erklettern. Die auffällige gelb-orange Brustmarkierung jedes Tieres ist einzigartig, ähnlich einem menschlichen Fingerabdruck. Wegen dieser besonderen Flecken wird er auch »Sonnenbär« genannt. Selten haben wir diesen scheuen Bären zu Gesicht bekommen, da er tagsüber oft hoch oben in den Baumwipfeln döst. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Früchten und leckerem Honig. Die Krallen des Malaienbären können bis zu sieben Zentimeter lang werden und sind besonders nützlich, um Baumrinden zu kratzen oder an Nahrung zu gelangen.Wir haben bereits viele Geschichten von Bärenbegegnungen gehört. Und obwohl die Dayaks, die Ureinwohner Borneos, sehr mutig sind, haben sie großen Respekt vor diesen Tieren. Auch in der Bibel finden wir Berichte von Bärenbegegnungen. David, der als Hirte Schafe hütete, hatte einige solcher unangenehmen Begegnungen. Wohl oder übel musste sich David zwischen das Raubtier und seine Beute stellen. In 1. Samuel 17,37 lesen wir: »Und David sprach: Der HERR, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären errettet hat …«David wusste, dass er selbst nicht stärker war als ein Bär, denn Schätzungen zufolge sind Bären im Durchschnitt fünf- bis zehnmal stärker als Menschen. Doch worauf stützte David sein Vertrauen? Er vertraute nicht auf sich selbst, sondern auf seinen allmächtigen Gott. Er vertraute nicht nur auf dessen Stärke, sondern auch darauf, dass Gott Menschen aus ihrer Notlage retten will. Gottes Wille, uns zu retten, zeigte er am deutlichsten, als er seinen Sohn sandte, der meine und Ihre Sündenschuld am Kreuz bezahlte.Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
„Coaching ist doch Hokuspokus.“ Diesen Satz hören vor allem Menschen, die noch nie erlebt haben, was eine einzige neue Perspektive verändern kann. In dieser Folge spricht Steffi Christian mit Emma darüber, warum Coaching manchmal tatsächlich wie Zauberei wirkt – obwohl dahinter keine Magie, sondern Bewusstheit steckt. Steffi erzählt, wie sie selbst nach ihrem Burnout erstmals mit Coaching in Berührung kam und dabei erkannte, wie stark unbewusste Glaubenssätze, Kindheitsprägungen und alte Familienmuster das heutige Leben beeinflussen. Du erfährst, warum du deine eigenen blinden Flecken nicht vollständig erkennen kannst, weshalb manche Menschen zunächst mit Widerstand auf Steffis Klarheit reagieren und wie aus einem vermeintlichen „Arschengel“ ein wertvoller Spiegel werden kann. Eine Folge über die Perlen, die tief im Unterbewusstsein verborgen liegen – und über den Moment, in dem du aufhörst, nur im Außen nach Antworten zu suchen.
Alle fünf Jahre besuchen hunderttausende Menschen die documenta. In einem Jahr werden sie wieder nach Kassel reisen.
Niemand kann alles wissen. Das ist eigentlich klar. Allerdings vergessen wir oft, dass auch die größten Bands in Rock und Metal nicht von jedem Metalhead verfolgt werden und auch bei Hörern, die seit Jahrzehnten in der Musikwelt unterwegs sind, blinde Flecken darstellen. Heute soll es darum gehen, welche Bands das für uns sind! *Kapitel* 0:00:00 Einleitung 0:01:06 Getränkepodcast 0:12:17 Andis Wochenende 0:15:44 Bandshirts der Woche 0:19:45 Kommentare kommentiert 0:33:33 Hauptthema 0:36:43 Meshuggah 0:41:00 Type O Negative 0:46:50 Mastodon 0:51:40 Cradle of Filth 1:01:58 Tool 1:10:30 Saxon 1:23:23 Rush 1:29:29 Megadeth 1:37:05 Rotting Christ 1:43:05 Schlußworte *Links* Adrian singt bei Blakylle: https://www.blakylle.de/ Andi erreicht ihr unter andi@totgehoert.com ------------------------------------------------------------------------------------------------------------ More Metal to find at http://totgehoert.com ...on Twitch: https://www.twitch.tv/totgehoert ...on Facebook: https://www.facebook.com/Totgehoert ...on X (Twitter): https://twitter.com/totgehoert?lang=de ...on Instagram: https://www.instagram.com/totgehoert/ Wenn ihr uns unterstützen wollt, schmeißt uns gern hier etwas in den virtuellen Hut: https://ko-fi.com/totgehoert
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Warum viele Menschen den Holocaust ignoriert haben, darüber wissen wir noch nicht genug, sagt der Historiker Jakob Eder. Auf einer Tagung debattieren Forscher über offene Fragen zur Shoah und aktuelle Diskurse wie Nahostkonflikt und Kolonialismus. Eder, Jacob www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
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Mit offenen Augen durch den Garten spazieren und mit einfachen Mitteln eingreifen, wenn Schädlinge auftauchen – das verhindert grosse Schäden! Denn die ersten Schadinsekten vermehren sich rasend schnell und rasch hat sich eine grosse Population entwickelt. Ihre Bekämpfung ist schwierig. Jetzt aktuell: Blattläuse, Marmorierte Baumwanze. Blattläuse Es gibt über 800 verschiedene Blattlausarten in der Schweiz, doch nur wenige Arten schädigen die Nutzpflanzen im Hausgarten: Sie saugen Pflanzensaft und übertragen Virenkrankheiten. Beispiele sind Johannisbeerblasenlaus, Grüne Salatblattlaus, Bohnenblattlaus, Mehlige Apfelblattlaus. Wie findet man die ersten Blattläuse? · Die obersten Blätter der Johannisbeeren kräuseln oder verfärben sich rötlich, auf der Blattunterseite hat es winzige Blattläuse: Triebspitzen wegschneiden, der Grünabfuhr mitgeben. · Auf Salatblättern: Blattläuse zerdrücken. · Befallene Randen- und Mangoldpflanzen mit 2% Schmierseifenlösung behandeln: 1 Liter warmes Wasser mit 20 ml flüssiger (oder 30 g fester Schmierseife) mischen und Blattlauskolonie besprühen. Zwei eingeschleppte Wanzenarten machen im Sommer grosse Schäden an Obst und Gemüse: Die Grüne Reiswanzen und die Marmorierte Baumwanze saugen an verschiedenen Früchten, so dass diese ungeniessbar werden. Sie beginnen im Juni mit der Fortpflanzung und legen Eier. Wie findet man ihre Eigelege? Beide Wanzenarten legen circa 20 - 30 Eier auf die Blattunterseite der obersten Blätter von z.B. Peperoni, Tomaten, Gurken: · Blätter im obersten Drittel wenden: weisse Eigelege stammen von der Marmorierten Baumwanze und gelbe Eigelege von der Grünen Reiswanze. · Mithilfe des Blattes die Eier zerdrücken. Achtung Sonnenbrand! Setzlinge aus Gewächs- und Treibhäusern sind noch nicht abgehärtet gegen die UV-Strahlung der Sonne. Stehen sie ungeschützt in der prallen Sonne, bekommen ihre Blätter einen Sonnenbrand: grosse, braune Flecken oder Streifen, sie werden dürr und fallen ab. Besonders Vorsicht im Juni: Wenn nach kühleren, bewölkten Tagen plötzlich sonnige, heisse Tage auftreten, kann es an exponierten, jungen Früchten zu Sonnenbrand kommen.
Sende uns Deine NachrichtZwei KI-Agenten sprechen in dieser Folge über einen der blinden Flecken vieler KI-Transformationen: den Widerstand erfahrener Mitarbeitender. Im Zentrum steht die These, dass Skepsis gegenüber KI im Unternehmen meist kein Altersproblem ist, sondern die Folge von Vertrauensbrüchen, fehlender Qualifizierung und unklaren Zukunftsversprechen. Die Episode zeigt, warum Domänenwissen älterer Fachkräfte für den Erfolg von KI-Projekten unverzichtbar ist und welche Führungsfehler Beteiligung im Keim ersticken. Außerdem wird konkret beschrieben, wie Unternehmen aus stiller Blockade produktive Mitgestaltung machen können.00:00 KI-Euphorie im Meeting und verschränkte Arme im Raum02:22 Warum Widerstand gegen KI oft falsch gelesen wird03:23 Das Management-Märchen von Bequemlichkeit und Alter04:44 Schlechte Change-Erfahrungen prägen heutige Skepsis05:45 Effizienzgewinne schaffen oft nur noch mehr Arbeitsdruck06:26 Fehlende Qualifizierung als Kernproblem der Transformation07:04 Warum ältere Mitarbeitende systematisch übersehen werden07:47 Erfahrung ist kein Bremsklotz, sondern der entscheidende Rohstoff09:24 Stille Enteignung von Lebensleistung durch KI-Systeme10:10 Die drei Führungshebel für echte Beteiligung12:20 Lernen ohne Gesichtsverlust statt öffentlicher Blamage14:02 Echte Mitgestaltung statt Change-Management-Sprech15:07 Fünf konkrete Schritte aus Widerstand echte Mitarbeit zu machen21:04 KI als kulturelle Zumutung und neues Loyalitätsversprechen23:22 Co-Pilot oder Passagier: die entscheidende FührungsfrageHier geht's zum Artikel:https://ventureaibriefing.substack.com/p/ki-transformation-fur-50Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
Es gibt Wunden, die sieht niemand. Keine blauen Flecken. Keine Narben. Und trotzdem prägen sie ein ganzes Leben. Der Schmerz psychischer und emotionaler Gewalt entsteht oft bereits in der Kindheit und die unsichtbaren Spuren, die das in uns hinterlässt, können später dafür sorgen, dass wir anfällig werden für ungesunde Beziehungsdynamiken, ein brüchiges Selbstwertgefühl und einen Mangel an Vertrauen in uns selbst, andere Menschen und das Leben insgesamt. Genau deshalb ist es so wichtig, uns mit uns selbst und der Geschichte unserer Prägung auseinanderzusetzen. Damit wir uns selbst besser verstehen lernen. Denn das Erstaunliche ist:Viele Menschen sagen über ihre Kindheit: „War eigentlich ganz normal.“Philipp Ruland, Psychotherapeut und Autor schreibt in seinem Buch „So verletzt“: „Psychische Gewalt hinterlässt keine sichtbaren Spuren. Aber sie prägt, wie wir uns selbst und die Welt erleben. Sie formt unsere Persönlichkeit.“ Und genau darüber sprechen wir in dieser und der kommenden Folge. Über emotionale Verletzungen, über psychische Gewalt und darüber, warum sie so oft unsichtbar bleiben. Warum wir sie selbst nicht erkennen. Warum andere sie nicht sehen.Es geht um Schweigen als Machtinstrument, um Beschämung und Kleinmachen und die Frage, warum das ausgerechnet an dem Ort passiert, wo wir uns am sichersten und geliebtesten hätten fühlen sollen – in unseren Familien. Wenn Du Erfahrungen mit diesem Thema hast, hör die Folgen vielleicht in kleinen Abschnitten, oder zusammen mit einer Person Deines Vertrauens.WERBUNG & PARTNERAlle Infos, Partner und Rabatte findest Du hier: https://linktr.ee/leben.lieben.lassen.podcastLINKS AUS DIESER FOLGETranskription des beiden Interview-Folgen mit Philipp RulandPhillip Ruland Buch: „So verletzt“Phillip Ruland auf InstagramFrühere Folge mit Phillip bei Leben Lieben LassenFolge zur emotionalen Gewalt in Beziehungengeführte Meditationen von Leben-Lieben-Lassen Playlist (Spotify)CLAUDIA I BERATUNG I SOCIAL & RESSOURCEN I KONTAKTalle Links und Socials Übersicht: https://linktr.ee/Leben_Lieben_LassenLeben Lieben Lassen WhatsApp-Kanal https://whatsapp.com/channel/0029Vb4cgUvLNSa297ConI3iWeitere Inspiration auf Instagram: https://www.instagram.com/leben_lieben_lassen_podcast/Webseite & Beratungsangebote: https://leben-lieben-lassen.de/Kontakt: WhatsApp 01525 856 72 11, oder hier: https://wa.me/4915258567211HÖRERFRAGEN IM PODCASTStelle mir ganz anonym Deine Frage in der "Leben-Lieben-Lassen"-Sprechstunde und werde Teil der Show. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge spricht Olivia (41, aus Brüssel) offen über ihren Weg aus einer innerlich verzwickten und emotional belastenden Situation hinein in ein völlig neues Lebensgefühl. Als Mitarbeiterin im Rat der Europäischen Union stand sie vor einem kompletten Neuanfang in einem neuen Land und merkte irgendwann: So wie bisher kann es nicht weitergehen. Du erfährst, wie Olivia es geschafft hat:
Eine Spaziergängerin findet bei einer Autobahnraststätte eine Leiche. Sie ist übersät mit blauen Flecken und Kratzern. Doch wer hat ihr das angetan? Moderatorin Lea Geishauser begibt sich zusammen mit Strafverteidigerin Jana Jürgen auf Spurensuche.
In dieser Folge spricht Host Katharina Pagitz mit Journalistin und Content Creatorin Susanne Siegert (@keine.erinnungskultur) über Erinnerungskultur und Gedenkarbeit im digitalen Zeitalter. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Gedenken ohne Zeitzeug:innen weitergehen kann. Susanne Siegert erläutert, warum sie lieber von Gedenkarbeit als von Erinnerungskultur spricht und wie Social Media – insbesondere TikTok und Instagram – neue Zugänge für junge Menschen eröffnet. Themen sind unter anderem blinde Flecken im Schulunterricht, Täter:innenschaft in Familiengeschichten, der Umgang mit KI-Material, Videospiele ("Serious Games") sowie zunehmender Antisemitismus in Kommentarspalten.Weiterführende LinksHier geht es zu einem wissenschaftlichen Text zur Erinnerungskultur in ÖsterreichHier mehr Infos zur Waldheim-AffäreHier geht es zum Buch „Gedenken neu denken“ von Susanne Siegert (@keine.erinnerungskultur)Hier Links zu den Serious Games: Tribunal45 und Gegen Mauern: Vier Leben, vier Kämpfe"Hier mehr zur „Mühlviertler Hasenjagd“ Hier geht es zum Jahresbericht und Antisemitismusstudie 2024 in ÖsterreichHier geht es zum Rechtsextremismus-Bericht des Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) 2025 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at