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In dieser Folge heißen wir mit Thomas Steuer, Mitgründer von Hydrosonic, einen weiteren echten H2-Veteranen, -Enthusiasten und Branchenkenner Willkommen. Thomas und Martin tauchen in die Welt der Wasserstoff-Messtechnik ein: Welche technischen und regulatorischen Herausforderungen entstehen beim Messen und Verrechnen von Wasserstoff? Und wie entsteht daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell für ein Start-Up? Ein sehr hörenswertes Gespräch - Teil 2 folgt nächste Woche. Teil 1/2.
Im Innovationspark Hamburg Bergedorf arbeiten Stadt, Forschung und Wirtschaft an einem klimaneutralen Energiesystem. Wie entstehen daraus industrielle Anwendungen, Investitionen und Arbeitsplätze? Im E&M Energiefunk sprechen Katharina Fegebank, Professor Hans Schäfers und Hamburg-Invest-Geschäftsführer Rolf Strittmatter über das Zusammenspiel von erneuerbaren Energien, Wasserstoff und Produktion.
Die Schweizerische Nationalbank lässt den Leitzins unverändert bei Null Prozent. Damit fährt die Schweiz einen anderen Zinskurs als Europa und die USA. Warum sie das tut und was der Entscheid für die Sparerinnen und Sparer bedeutet. Weitere Themen: Die OSZE darf keine unabhängigen Wahlbeobachterinnen zu den Zwischenwahlen in die USA schicken. Begründet hat Washington den Ausschluss bislang nicht. Es ist das erste Mal, dass die USA keine Beobachter zulässt. Die Befürchtungen, die Zwischenwahlen könnten manipuliert werden, wachsen. Wasserstoff und Kraftstoffe, die mit Wasserstoff produziert werden, gelten seit Jahren als grosse Hoffnungsträger für die Energiewende. Trotzdem kommt der Ausbau in der Schweiz nicht voran. Die Branche warnt, dass die Schweiz den Anschluss verlieren könnte.
Nach vier Jahren Laufzeit und einigen Monaten Reporting ist das Großprojekt H2Infra mit der Veröffentlichung des gewaltigen Abschlussberichts zu Ende gegangen. Wir haben uns drauf gestürzt und stellen in dieser Folge einige spannende Ergebnisse vor. Wir sagen explizit "einige" Ergebnisse, denn nachdem im Projekt nahezu ALLE Aspekte der Wasserstoff-Wirtschaft beleuchtet wurden, können wir leider nur ein paar Schlaglichter werfen.
In dieser Folge von DeepDive CleanTech spricht Saskia Burzynski, Team Lead PR bei DWR eco, mit Maike Lambarth, Mitgründerin und CEO von Cyclize, über die Frage, wie sich die Chemieindustrie defossilisieren lässt. Cyclize, ein Spin-off der Universität Stuttgart, wandelt gemischte Abfälle und CO2 über ein nicht-thermisches Plasma-Reforming in Synthesegas um, eine Mischung aus Kohlenmonoxid und Wasserstoff, aus der sich Kunststoffe, Kraftstoffe oder Düngemittel herstellen lassen. Das Verfahren liefert einen Grundbaustein, den die Chemie bislang aus Erdgas gewinnt, und schließt den Kohlenstoffkreislauf, ohne die etablierte Wertschöpfung dahinter anzutasten. Im Gespräch geht es um Maikes Weg von der Forscherin zur Unternehmerin und darum, warum das Team seinen Prozess nicht publiziert, sondern selbst zur industriellen Reife gebracht hat. Lambarth erklärt, warum Cyclize ohne Vorsortierung des Abfalls auskommt und was das Plasmaverfahren von mechanischem Recycling, Depolymerisierung und Pyrolyse unterscheidet. Sie ordnet ein, wo das Unternehmen heute steht, von der Pilotanlage in Stuttgart über die industrielle Anlage, die in den Chemiepark PCK Schwedt überführt wird, bis zur laufenden Series-A-Runde und der ersten großindustriellen Anlage. Außerdem spricht sie über die ungeklärte Massenbilanzierung beim chemischen Recycling auf EU-Ebene, über Genehmigungsverfahren, in die eine neue Technologie nur schwer passt, und über ihre Erfahrungen als Gründerin in einem männerdominierten Deep-Tech-Umfeld, in dem nur rund zwei Prozent des Wagniskapitals an weiblich geführte Unternehmen gehen.
Die Macht des Lachens; Der KI-Wettlauf - Wo steht Europa?; Planetary Health Check 2026 - Patientin Erde ist krank; Filme von Drehbuchautorinnen sind erfolgreicher; Eltern am Spielfeldrand - Zwischen Stolz und Stress; Wasserstoff - der lange Weg zur Energie auf Abruf; Vatergeruch wirkt auf Baby-Gehirn - und andersherum; Moderation: Louisa Schmidt. Von WDR 5.
Aerospace Engine Zerspanung bei Walter AG Christian Hemmle und Stefan Benkotsi von Walter AG sprechen über die besonderen Anforderungen der Aerospace Engine Fertigung. Im Mittelpunkt stehen hochpräzise Zerspanung, schwer bearbeitbare Werkstoffe wie Titan und Superlegierungen sowie die Frage, wie Sicherheit, Qualität und Zertifizierung in einer globalen Lieferkette abgesichert werden. Außerdem geht es um neue Triebwerksgenerationen, Nachhaltigkeit, Wasserstoff und den wachsenden Wettbewerb aus China. Key topics We discuss why Triebwerke so sicherheitskritisch sind und warum in der Luftfahrt Präzision wichtiger ist als Masse. Christian Hemmle erklärt seine Rolle in der Werkzeugentwicklung für Aerospace und die Zusammenarbeit mit Maschinenherstellern, Endkunden und Programmiersystemanbietern. Stefan Benkotsi beschreibt, warum Flugzeugtriebwerke unter extremen Belastungen arbeiten und warum Sicherheit in 10.000 Metern Höhe keine Redundanz wie im Auto erlaubt. Es wird deutlich, wie streng die Qualifizierung für Aerospace-Zulieferer ist - inklusive globaler Lieferfähigkeit, Zertifizierung und 100 Prozent-Prüfung sicherheitskritischer Bauteile. Die Gäste erläutern, warum Prozesse in der Luftfahrt oft über Jahre eingefroren werden und warum selbst alte, vor 30 Jahren freigegebene Technologien weiterhin zuverlässig bedient werden müssen. In der Zerspanung dominieren Titan und Superlegierungen wie Inconel 718, Waspaloy und Hastelloy - Werkstoffe mit hoher Temperaturfestigkeit, aber schwieriger Bearbeitbarkeit. Stefan erklärt die zentralen Bearbeitungsprobleme: geringe Wärmeleitfähigkeit, Kaltverfestigung, Aufbauschneiden, hohe Schnittkräfte, extreme Verschleißmechanismen und kritische Oberflächenveränderungen. Christian schildert, wie Walter für Triebwerkskomponenten meist kundenspezifische Sonderwerkzeuge entwickelt und dabei Substrat, Beschichtung, Maschine und Prozessschritte streng dokumentiert und absichert. Die Zusammenarbeit mit Kunden läuft oft über Technologiezentren, in denen Prozesse mit Original- oder möglichst nahen Bedingungen vorab getestet und validiert werden. Bei Markt- und Technologietrends geht es um höhere Drücke, höhere Temperaturen, mehr Superlegierungen im Kompressor, Effizienzsteigerung, SAF, Wasserstoff und mögliche Open-Fan-Architekturen. Der Wettbewerb aus Fernost wird ernst genommen: Comac und der staatlich geprägte chinesische Luftfahrtsektor wachsen, auch wenn westliche Triebwerke und Zertifizierungen derzeit noch dominieren. Zum Schluss betont Stefan, dass Offenheit für neue Werkstoffe, additive Fertigung, digitale Zwillinge und Predictive Maintenance entscheidend sein wird, ohne die bewährte Zertifizierungskultur aufzugeben. Timestamps 00:00 - Einordnung der Folge: Aerospace Engine, Zerspanung und Sicherheit 03:29 - Christian Hemmle stellt seinen Aerospace-Fokus vor 04:35 - Stefan Benkotsi über seine Rolle im Triebwerksgeschäft 06:22 - Warum Triebwerke keinen Fehler verzeihen 07:39 - Redundanz und Sicherheitsfaktoren in der Luftfahrt 08:56 - 100 Prozent-Prüfung und Rückverfolgbarkeit sicherheitskritischer Teile 11:11 - Globale Lieferketten und Zulassungsanforderungen für Tooling 12:31 - Wie Prozesse zertifiziert, ausgewählt und technologisch eingefroren werden 14:19 - Warum Walter auch 30 Jahre alte Triebwerksprozesse bedienen muss 16:17 - Titan, Inconel und andere ISO-S-Materialien im Triebwerk 19:11 - White Layer, Mikrorisse und Oberflächenintegrität als Sicherheitsfaktor 24:04 - Sonderwerkzeuge statt Standardwerkzeuge für Triebwerksbauteile 25:26 - Was passiert, wenn sich Materialvorgaben ändern 29:03 - Wie Kundenprojekte im Walter-Technologiezentrum vorbereitet werden 33:53 - Projektlaufzeiten von wenigen Monaten bis zu sieben Jahren 38:36 - Prozessänderungen, Zertifizierung und wirtschaftlicher Druck 42:26 - Warum sich Triebwerksdesigns eher verschieben als einfach größer werden 47:20 - SAF, Wasserstoff und das RISE-Programm 53:03 - Comac, westliche Triebwerke und der wachsende chinesische Markt 57:19 - Warum chinesische Luftfahrtzertifizierung noch Zeit braucht 61:14 - Werkstofftrends: mehr Superalloys, weniger Titan 64:12 - Additive Fertigung, digitale Zwillinge und Predictive Maintenance 66:25 - Bauteile künftig näher an der Einsatzstelle fertigen und tauschen Notable quotes "Präzision statt Masse." "Die Sicherheit steht an erster Stelle." "Offen für Neues zu sein ist sehr wichtig."
Am Wochenende wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt, und im Wahlkampf dreht sich viel um ein Thema: die Wirtschaft. AfD-Kandidat Holm wirft Ministerpräsidentin Schwesig vor, das Land heruntergewirtschaftet zu haben, sie warnt umgekehrt vor einer wirtschaftsfeindlichen AfD-Politik. Wir schauen uns deshalb die Grundlagen an. Die Arbeitslosenquote liegt mit 7,8 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, die Löhne unter dem Schnitt, die Wirtschaftsleistung von knapp 64 Milliarden Euro ist die kleinste im Osten. Gleichzeitig hatte das Land 2024 zusammen mit Bremen das höchste Wachstum aller Bundesländer. Markus Plettendorff erklärt, warum die Werften vom Sorgenkind zum zentralen Wirtschaftszweig geworden sind, was Rüstungsaufträge in Wismar, Konverterplattformen für Offshore-Windenergie bei der Neptun Werft in Rostock und das geplante Milliarden-Rechenzentrum der Schwarz-Gruppe bringen, welche Rolle die Häfen Rostock, Mukran und Lubmin als Handelstore für LNG, Wasserstoff und grünes Ammoniak spielen. Und warum trotzdem eine große Herausforderung bleibt: der Fachkräftemangel. Podcast-Tipp: "7 Tage wach - die Woche mit Schrag und Schröder": https://1.ard.de/7TageWach?cp
Wir begrüßen Euch herzlich zur 300. Folge des Hydrogen Bar Podcasts! Seit fast 6,5 Jahren berichten Johannes und Martin nun schon aus der schönen Welt des Wasserstoffs - mit allen Höhen und Tiefen. Grund genug also anlässlich dieses Jubiläums zu fragen: Wie geht's weiter mit dem Wasserstoff in Deutschland? Zur Beantwortung dieser Frage haben wir uns die aktuelle Studie der Industrie- und Handelskammern vorgenommen. Die "DIHK-Wasserstoffstudie" zeigt die aktuellen Probleme auf (Spoiler: Es sind viele), beschreibt aber auch gut priorisierte Lösungsvorschläge.
Die IAA Transportation 2026 in Hannover ist gestartet und zeigt die neuesten Technologie-Trends der Nutzfahrzeugbranche. Im Fokus steht dabei vor allem die Antriebswende auf dem Weg zur Klimaneutralität in Transport- und Logistikbranche. Die große Frage dabei lautet: Wie sieht der Impact von batterieelektrischer Mobilität und Wasserstoff-Technologie schon heute aus und welche Roadblocks gilt es noch aus dem Weg zu räumen? Daneben sprechen Pascal und Yannick in der aktuellen Folge „WAS MICH BEWEGT – Der Automotive Podcast“ über die Rolle von Software und Vernetzung sowie autonomen Technologien in der Nutzfahrzeugindustrie – einer Branche, in der es vor allem um wirtschaftliche Nutz- und Machbarkeit geht.
Die IAA Transportation 2026 wirft ihre Schatten voraus, daher beschäftigen haben wir uns in dieser Episode mit einigen interessanten Meldungen, die im Vorfeld der Messe veröffentlicht wurden. Es geht um einen großen neuen Wasserstoff-Mobilitätshub in Rom, eine neue Partnerchaft zwischen Toyota und Scania, sowie um ein neues Bündnis von Daimler Truck, Volvo, Toyota, Bosch, Air Liquide, Total Energies, Teal Mobility und MB Energy zur Förderung des Heavy Duty Straßenverkehrs als komplettes Ökosystem. Bewegt sich also endlich wieder was beim H2-Straßenverkehr?
Microsoft Xbox bewarb den Game Pass gerne mit der Möglichkeit, über Cloud Streaming alle möglichen auch älteren Spiele überall spielen zu können. Es gab damals sogar recht schnell eine Anleitung für das Steam Deck. Selbstverständlich auch auf Android-Geräte oder Smart TVs. Aber jetzt werden monatliche Zeitbegrenzungen eingeführt, denn Cloud Computing ist teuer. Das wäre an sich auch vertretbar, wenn die Limits nicht sehr eng gesetzt wären: Bei Game Pass Ultimate (20,99€/Monat) gibt es 15 Stunden monatlich, Game Pass Premium (12,99€) hat 10 Stunden und Game Pass Essential (8,99€) nur 5 Stunden. Zusätzliche Stundenpakete solle man jedoch erwerben können, Preise werde man zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Diese Änderungen sollen zumindest in Deutschland vorerst nur für Neukunden gelten. Von Xiaomi, bekannt als chinesischer Smartphone-Hersteller, gibt es auch etwas Neues von der IFA in Berlin: Das SU7 soll in Europa auf den Markt kommen. Das Gerät selbst ist in China schon seit 2024 auf dem Markt und man habe dort schon über 700.000 Stück abgesetzt. Gerät? Moment. Es ist kein Smartphone, sondern eine E-Limousine der Oberklasse und gerade in der Version als SU7 Ultra mit beeindruckenden Specs. Beeindruckend ist auch, wie hartnäckig manche an Wasserstoff als Antrieb für LKW festhalten. Eine Allianz aus Daimler Truck, Volvo, Toyota Motor, Bosch, Air Liquide, TotalEnergies, Teal Mobility und MB Energy möchte ein Tankstellennetz in Europa aufbauen und damit Wasserstoff auch preislich in Konkurrenz zu E-LKWs setzen. Viel Spaß mit Folge 323! Sprecher:innen: Meep, Michael Kister, Mohammed Ali DadAudioproduktion: Michael KisterVideoproduktion: Mohammed Ali Dad, Michael KisterText: Michael KisterTitelbild: MeepBildquellen: Xbox/PixabayAufnahmedatum: 04.09.2026 LinksDiscord https://discord.gg/SneNarVCBMBluesky https://bsky.app/profile/technikquatsch.deYoutube https://www.youtube.com/@technikquatsch https://www.youtube.com/@technikquatschgamingTikTok https://www.tiktok.com/@technikquatschInstagram https://www.instagram.com/technikquatschRSS https://technikquatsch.de/feed/podcast/ 00:00:00 Herzlich willkommen zu Technikquatsch Folge 323! 00:01:14 Xiaomi möchte mit der Limousine SU7 in den europäischen Markt.https://www.heise.de/news/Xiaomi-bringt-Elektroautos-ab-2027-nach-Deutschland-11440984.htmlhttps://www.arenaev.com/xiaomi_su7_ultra_ultra_2025-specs-744.php 00:14:12 Sparpläne bei VWhttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/vw-sparplan-102.html 00:19:24 PV-Tangente 00:23:31 zurück zu VWhttps://www.auto-motor-und-sport.de/neuheiten/vw-id-era-5s-phev-limousine-fuer-11-400-euro/https://www.volkswagen-newsroom.com/de/id-unyx-18535https://www.focus.de/auto/autostandort-deutschland/74-gegen-12-euro-vw-produziert-zu-teuer-deutsche-standorte-sind-chancenlos-gegen-china_49c6211d-e90f-4018-a1c9-c72940d074db.html 00:31:12 Allianz für Wasserstoff-LKWshttps://www.heise.de/news/Grosse-Konzerne-planen-Wasserstoff-Tankstellen-in-Europa-11440600.html 00:44:01 Midea stellt neues Modell der PortaSplit mit Propan auf der IFA vor.https://www.heise.de/news/Midea-stellt-neue-PortaSplit-mit-Propan-vor-11441369.html 00:52:18 Unser Discord hat Zuwachs bekommen. 00:55:57 Xbox führt monatliche Zeitlimits für Cloud Gaming ein.https://www.ign.com/articles/microsoft-announces-big-changes-to-xbox-cloud-gaming-switches-to-monthly-hour-limits 01:02:27 Steam Frame steht (mal wieder) kurz vor der Veröffentlichung. GTA 6 sorgt jetzt schon für mehr Konsolenverkäufe.https://www.computerbase.de/news/gaming/steam-frame-vor-release-valve-koennte-half-life-alyx-gratis-beilegen.99187/https://www.thegamebusiness.com/p/gta-6-reveal-causes-xbox-and-playstationhttps://www.stayforever.de/podcast/ein-spiel-und-seine-geschichte-guardians-of-infinity (Unterstützer-Inhalt) 01:08:26 Mo war im Urlaub in Italien. 01:21:54 Kuscheln mit den Viecherlas 01:25:46 Mo will Mike an RTL verkaufen und/oder zu Reaction-Videos zwingen.
In dieser Ausgabe des Umweltmagazins geht es um Geometrie in der Stadtplanung und um Verkehrszirkulationspläne. Was dahinter steckt erklärt Katja Schulz vom VCD, Ortsgruppe Neumünster. Und wir setzen die Radtour „Klimaanpassung erfahren“ fort, die am 15. Juni 2026 von der Stabsstelle Klima und Umweltqualität der Stadt Neumünster organisiert wurde. Diesmal sind wir an der Stör – und zwar an einer Stelle, an der der Fluss renaturiert wurde. Jörg Rowehl von der unteren Wasserbehörde der Stadt Neumünster erklärt, was dort warum gemacht wurde. Aus der Veranstaltungsreihe Fokus: Wärme werden gibt zwei Vorträge zum Thema „Ausgebrannt: Ende der Gasheizung?“. Welche Zukunft hat das Gasnetz? Welche Rolle werden Wasserstoff und Grüne Gase künftig spielen? Und welche Auswirkungen haben die geplanten Änderungen im Gebäudemodernisierungsgesetz sowie die Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes auf Eigentümerinnen und Eigentümer? Der erste Fachvortrag mit dem Thema: „Einordnung des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes und der EnWG-Novelle“ wird gehalten wird er von Dr. Sylvie Drahorad von der GEF Ingenieur AG. Der anschließende Vortrag stand unter dem Titel „Zukunft Gasnetz aus Sicht des Netzbetreibers“, gehalten von Jörg Braun von der SH Netz AG.
Speditionen müssen ihre Emissionen reduzieren und gleichzeitig wirtschaftlich bleiben. Das macht die Frage nach dem richtigen Antrieb zu einer der zentralen Herausforderungen der Branche. Während batterieelektrische Lkw zunehmend an Bedeutung gewinnen, gilt Wasserstoff insbesondere im Schwerlastverkehr als vielversprechende Ergänzung. Doch wie ist die Stimmung in der Praxis? Für welche Unternehmen kann sich die Technologie bereits heute lohnen? Und wie weit ist der Ausbau der Infrastruktur tatsächlich? Darüber spricht Paul Bruns, Director Sales & Business Development bei H2 Mobility, im aktuellen VR-Funk-Podcast.
Der Fondsmanager des GG Wasserstoff und des GG Quantum, Gerd Junker, nimmt uns mit auf eine Reise in die Welt von Brennstoffzellen und Quantencomputing. Zwei Themen, die vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft in modernen Rechenzentren mehr Schnittmengen haben als wir uns heute vorstellen können. Wer mit seinen Investitionen auch ein Stück Zukunft kaufen möchte, sollte sich mit beiden Themen zumindest auseinandersetzen. Dabei hilft neben eigenem Wissen das Gespräch mit einem guten Berater. Sparpläne sind hier Investitionsmöglichkeiten, die wie immer grundsätzlich interessant sind. Mit Sicherheit sind beide Fonds nicht für jeden Anleger und auch nicht als Basisinvestment geeignet. Deshalb geben wir, wie immer in meinen Podcasts, auch dieses Mal keine Anlageempfehlung.
Wasserstoff gilt manchen als Energieträger der Zukunft. Doch die Produktion ist energieintensiv und damit teuer. Ein neuartiges Verfahren soll nun die Kosten senken - mit Wasserdampf. Eine Test-Anlage entsteht gerade bei BASF in Schwarzheide. Von Justus Wilke
Kritik an geplanten Gaskraftwerk in Mainz, Kinder- und Jugendtelefon sucht Unterstützer und illegales Rennen in Wiesbaden. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/kinder-und-jugendtelefon-wiesbaden-sucht-zuhoerer-5863243 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/sunset-sound-house-festival-feiert-premiere-im-wiesbadener-kurpark-5767383 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/wiesbadener-polizei-sucht-zeugen-von-mutmasslichem-autorennen-6060822 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/wiesbadener-petition-gegen-gaskraftwerk-extrem-schaedlich-6001238 https://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/stadt-wiesbaden/wiesbadener-stirbt-bei-unfall-auf-l3038-richtung-georgenborn-6057495 Ein Angebot der VRM.
Der KENFO zahlt jährlich Hunderte Millionen Euro für die Lagerung des deutschen Atommülls aus und will bis 2028 trotzdem fast jeden dritten Euro in nicht börsennotierte Anlagen investieren. Robin, CEO von NAO, und Hendrik ordnen ein, wie ein Investor mit Planungshorizont bis zum Ende des Jahrhunderts Liquidität und Rendite zusammenbringt. Außerdem: die Milliardenwette auf grünen Stahl, die mögliche Übernahme von Leonard Green durch Ares und ein Update zur Kooperation von NAO mit Miles & More. Grüner Stahl: Fünf Milliarden Euro und ein möglicher Fehlschlag Mehr als fünf Milliarden Euro Förderung fließen in den Umbau der Stahlstandorte von Thyssenkrupp Steel, Salzgitter und der Stahl-Holding-Saar. Eine neue PwC-Untersuchung, zitiert im Handelsblatt, zeigt: Ein erheblicher Teil der heutigen Produktion wird in allen Szenarien unwirtschaftlich. Entscheidend bleiben Strom, Wasserstoff und langfristige Abnehmer. NAO und Miles & More: 1.000 Meilen zur Kooperation Werbung in eigener Sache: Wer im Rahmen der aktuellen Aktion 5.000 Euro investiert, erhält 1.000 Meilen zusätzlich. Teilnahmebedingungen und Aktionszeitraum stehen in der NAO-App. Die Prüfung des Investments steht immer vor der Meilengutschrift. Ares und Leonard Green: Warum Manager andere Manager kaufen Ares führte laut Financial Times Gespräche über einen möglichen Kauf von Leonard Green & Partners, ein Zusammenschluss von 644 auf potenziell das Vierfache im Private-Equity-Segment. Bestätigt ist der Deal nicht. Robin erklärt, was nach einer Übernahme beim Fondsmanager zählt. Der KENFO: Vom Startkapital zur 29-Prozent-Frage Aus 24,1 Milliarden Euro Startkapital wurden bis Ende 2025 rund 5,3 Milliarden Euro ausgezahlt, das Vermögen liegt trotzdem bei 25,6 Milliarden Euro. Der Anteil nicht börsennotierter Anlagen soll von 14,3 % auf 29 % bis 2028 wachsen. Robin erklärt, wie Kapitalzusagen und Ausschüttungen über Jahrzehnte zusammenpassen müssen, damit der Fonds liquide bleibt. Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informationszwecken und ist nicht als Anlageberatung zu verstehen. Kapital ist über die Laufzeit gebunden. Rückgaben können eingeschränkt oder zeitweise begrenzt sein. Verluste bis zum Totalverlust sind möglich.
Ein Hörer schrieb uns: Kann man Wasser VERBRAUCHEN? Laut Schulwissen geht das nicht. Stichwort Wasserkreislauf. Und weil es gerade wieder mal so richtig heiß und trocken ist, wollten wir das Thema machen. Also los zum Hydrologen Prof. Ralf Merz vom Umweltforschungszentrum in Halle. Und Merz war eine Goldgrube. Das fing schon damit an, dass er erklärt hat, dass man selbstverständlich Wasser verbrauchen kann. Nämlich wenn es in der Elektrolyse industriell in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt wird oder auch in Pflanzen bei der Photosynthese. Aber ganz grundsätzlich: Wenn man das Wasser auf der Erde vor einer Milliarde Jahren gewogen hätte und das Wasser heute, dann würde die Waage das Gleiche anzeigen. Aber wo ist das Wasser hin, wenn wir es im Sommer brauchen? Merz erzählt: Unsere Vorfahren und wir haben bis jetzt alles dafür getan, dass es schnell ab-, schnell wegfließt. Es hat ja schließlich immer genug geregnet. Jetzt verdunstet mehr Wasser, weil's auf der Welt wärmer wird. Die Antwort auf die Frage, wo es ist, ist: Es ist unterwegs. Ins Ahrtal, nach Spanien oder Bangladesch. Und auf die Frage: Und nun? Sagt Merz: Klimaschutz, Rückbau und weniger Netflix gucken. Na, neugierig geworden?Protagonisten:Prof. Dr. Ralf Merz, Hydrologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Umweltbundesamt: "Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten"Goethe-Universität Frankfurt: "Der Klimawandel und das Grundwasser"Studie von NABU und BCG: "Wege zur Wassersicherheit"Redaktion, Produktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias VorndranFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Hosts dieser Folge: und Philipp Hench und Nora Amer Mahgoub Themen: Blick auf die Marktpreise, Hitzewelle: Zahlreiche Kernkraftwerke in Europa abgeschaltet, Hitzewelle: Rekordzahl hitzebedingter Todesfälle, Bundeskabinett beschließt Netzpaket & EEG-Novelle, Gebäudemodernisierungsgesetz (GmodG) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht, Kapazitäten im H2-Kernnetz von Raffinerie Bayernoil reserviert, Forschungs-Hubs zur kommerziellen Nutzung der Kernfusion vorgestellt Quellen: bayernets (2026): BAYERNOIL reserviert Transportkapazitäten im H2-Cluster Ingolstadt – Meilenstein für den Wasserstoffhochlauf in Bayern BMUKN (2026): Klimafreundlicher tanken: Neue THG-Quote stärkt Nachfrage für grünen Wasserstoff und Ladestrom Bundesregierung (2026): Kabinett beschließt EEG-Novelle und Netzpaket Bundesregierung (2026): Gebäudemodernisierungsgesetz DIE ZEIT (2026): Hitzewelle: Ungarn schaltet AKW wegen niedrigen Donaupegels früher als geplant ab energate messenger⁺ (2026): Trotz Widerstand - Gebäudemodernisierungsgesetz gilt energate messenger⁺ (2026): Hitze und Niedrigwasser: Gefahr für deutsche Kraftwerke? Energie-Fachberater (2026): Umfangreiche Änderungen bei Heizungs- und Sanierungsförderung Energy-Charts (2026): Kreisdiagramme zur Stromerzeugung Forschung und Lehre (2026): Fusionsforschung: BMFTR gibt die geförderten Hubs bekannt Handelsblatt (2026): Waldbrände: Mehr als 10.000 Hektar Wald in Griechenland zerstört RKI (2026): Wochenbericht zur hitzebedingten Mortalität Statistisches Bundesamt (2026): Stark erhöhte Sterbefallzahlen während der Hitzewelle Endedes 2. Quartals 2026 Tagesspiegel Background (2026): Energieversorgung in Europa: Wieso AKW öfter bei Hitze abgeschaltet werden als Gaskraftwerke Tagesschau (2026): Niedrige Flusspegel: Mehrere Länder drosseln Produktion von Atomstrom Tagesschau (2026): Stromkrise durch Niedrigwasser der Donau - Rumänien sprengt Felsen WELT (2026): Aufruf zum Stromsparen: Zu wenig Wasser in der Donau – Ungarn will sein einziges Atomkraftwerk abschalten Lesetipps: DataFleX (2026): Marktdesign für Redispatch 3.0: LeistungspreisPlus-Modell Agora (2026): Zukunftsperspektive für den Industriestandort Deutschland VDE (2026): V 2.4. Zellulare Energiesysteme DLR (2026): ZKI Waldbrand Monitoring System
„Gesunde Lebensmittel machen keine Beschwerden. Aber sie zeigen, wenn Verdauung am falschen Ort beginnt.“ Äpfel, Haferflocken, Hülsenfrüchte oder Brokkoli gelten zu Recht als gesund. Trotzdem reagieren manche Menschen darauf mit Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen oder Durchfall. Häufig liegt das Problem nicht im Lebensmittel, sondern in seiner Verarbeitung in unserem Körper: Fermentierbare Kohlenhydrate werden bereits im Dünndarm von Mikroorganismen vergoren, obwohl dort vor allem Verdauung und Nährstoffaufnahme stattfinden sollten. Dabei entstehen Gase wie Wasserstoff oder Methan. Der Dünndarm dehnt sich, Flüssigkeit verschiebt sich und Beschwerden können bereits kurz nach dem Essen einsetzen. Der medizinische Fachbegriff dafür lautet SIBO, Small Intestinal Bacterial Overgrowth. In dieser Folge der artgerecht HEALTH NERDS erklären Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum, warum Dünndarm und Dickdarm völlig unterschiedliche Aufgaben haben und weshalb rund 99 Prozent unserer Darmbakterien im Dickdarm leben. Sie zeigen, wie eine gestörte Darmbeweglichkeit, zu wenig Magensäure, fehlende Verdauungsenzyme, bestimmte Medikamente oder anatomische Veränderungen das Milieu im Dünndarm verändern und eine bakterielle Überwucherung begünstigen können. Im Fokus stehen außerdem FODMAPs, fermentierbare Kohlenhydrate aus Obst, Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch, Hülsenfrüchten oder Milchprodukten. Bei SIBO sind sie nicht grundsätzlich schädlich, sie werden nur zu früh vergoren. Eine zeitlich begrenzte FODMAP-arme Ernährung kann Beschwerden lindern, löst aber nicht automatisch die Ursache. Entscheidend ist, die Darmbeweglichkeit zu unterstützen, Auslöser zu erkennen und Rückfälle zu vermeiden. Dabei spielen Essenspausen eine wichtige Rolle, damit der Dünndarm seine Selbstreinigungsfunktion aktivieren kann: Der Migrating Motor Complex (MMC) wird zwischen den Mahlzeiten aktiv und bewegt Nahrungsreste und Mikroorganismen durch den Dünndarm weiter. Außerdem geht es um Atemtests mit Glukose oder Laktulose, wasserstoff- und methanbildende Formen von SIBO, moderne Therapiestrategien und die Frage, warum Antibiotika allein oft nicht ausreichen. Der praktische Kern der Folge: Der Apfel ist nicht das Problem. Aber er kann zeigen, dass Bakterien am falschen Ort arbeiten. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Technik aufs Ohr - Der Podcast für Ingenieurinnen und Ingenieure
Vom Elektrolyseur über die Speicherung bis zur Rückverstromung bildet ein Projekt der Hochschule Reutlingen die komplette Wertschöpfungskette des Wasserstoffs ab. Die Leistung erreicht mit 50 kW eine Größenordnung, die die gewonnenen Daten und Erkenntnisse für den industriellen Mittelstand hochinteressant werden lassen.
EWE-Chef Stefan Dohler ist zu Gast bei „Ein Glas mit Lars“ und spricht mit Chefredakteur Lars Reckermann über eines der großen Zukunftsthemen der Region: Wasserstoff. Im Podcast erklärt er, warum Wasserstoff aus seiner Sicht ein wichtiger Baustein der Energiewende ist, warum er fürs Heizen in Privathaushalten wohl eher keine breite Lösung wird und welche Rolle Emden, Industrie, Speicher und Pipelines dabei spielen. Ein Gespräch über große Investitionen, politische Risiken und die Frage, was Verbraucher von Wasserstoff tatsächlich haben.
Prozesswärme ist für viele industrielle Produktionsprozesse unverzichtbar und wird heute noch überwiegend mit fossilen Energieträgern erzeugt. Ihre Dekarbonisierung ist deshalb ein zentraler Baustein der Industrietransformation. Doch die Anforderungen unterscheiden sich erheblich: Je nach Branche, Prozess und benötigtem Temperaturniveau kommen andere Lösungen infrage. Und häufig reicht es nicht, lediglich den Energieträger auszutauschen.Darüber sprechen Markus und Heike in dieser Folge mit Clemens Buhr von der DENEFF und Dr. Robert Maertens von IREES. Gemeinsam schauen sie darauf, wie Prozesswärme heute bereitgestellt wird, warum ihre Dekarbonisierung so herausfordernd ist und weshalb es dafür einen systemischen Blick auf Prozesse, Effizienz und Energieversorgung braucht.In der Folge geht es unter anderem um:Die Bedeutung von Prozesswärme und die Unterschiede zwischen verschiedenen TemperaturbereichenTechnische, wirtschaftliche und praktische Hürden bei der UmstellungProzessoptimierung, Abwärmenutzung und WärmespeicherDie Rolle von industriellen Wärmepumpen, Elektrifizierung, Wasserstoff und klimaneutralen GasenWirtschaftliche Chancen und neue Märkte rund um klimaneutrale ProzesswärmePolitische Rahmenbedingungen, Strompreise und PlanungssicherheitDen Blick nach vorn: Welche Lösungen sich bis 2045 durchsetzen könntenWeiterführende Studien:Prozesswärme in der Industrie – Investitionsentscheidungen verstehenMarktanalyse: Net-Zero Technologien für energieeffiziente ProzesswärmeEnergieeffiziente und CO2-freie ProzesswärmeDer enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Heike Brugger. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.
Die Veröffentlichung des Global Hydrogen Review ist mittlerweile schöne Sommer-Tradition bei der Internationalen Energie-Agentur, und genauso ist es schöne Sommer-Tradition, dass wir im Hydrogen Bar Podcast darüber sprechen. Zeigt die 2026er-Ausgabe getrübte Aussichten für Wasserstoff? Ja, aber auch einige interessante Perspektiven und Ansätze. Elektrolyse in China, Düngemittel in Afrika und H2-Importe in Japan alles in dieser Folge. Wir verabschieden uns damit in die Sommerpause und hören uns am 26.08. mit der nächsten Folge wieder.
Vor fünf Jahren starteten die Wasserstoff-Reallabore der Energiewende mit dem Ziel, neue Technologien und Konzepte unter realen Bedingungen zu erproben. Seitdem wurden mehrere Projekte entlang der Wasserstoffwertschöpfungskette von Elektrolyse und Speicherung bis hin zu Industrieanwendungen und Infrastruktur umgesetzt, andere abgesagt und wieder andere in angepasster Form fortgesetzt. Welche Erkenntnisse haben die Reallabore geliefert? Welche Annahmen haben sich bestätigt, welche Herausforderungen wurden unterschätzt und welche Lehren lassen sich für den weiteren Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland ziehen? Gemeinsam mit Vertretenden von FfE und des BMWE ziehen wir Bilanz und diskutieren, was aus fünf Jahren Reallaboren für die nächsten Schritte des Wasserstoffhochlaufs gelernt werden kann.Weiterführende LinksZum Trans4ReaL Bericht: https://www.ffe.de/projekte/trans4real-transferforschung-fuer-die-reallabore-der-energiewende-zu-sektorkopplung-und-wasserstoff/Rückblick zur Abschlussveranstaltung: https://www.dena.de/transferprojekt-reallabore-der-energiewende-schwerpunkt-wasserstoff/veranstaltungen/abschlusskongress-der-wasserstoff-reallabore/Projektwebseite: https://www.dena.de/transferprojekt-reallabore-der-energiewende-schwerpunkt-wasserstoff/ueber-das-projekt/Über „Wissen schafft Energie“ – Der Innovationspodcast aus den Reallaboren der Energiewende Zentrale Aufgabe der Transferforschung ist die Verarbeitung der Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Reallaboren der Energiewende in verallgemeinerbares Wissen und der Verbreitung dessen. Hierfür werden die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse breiteren Stakeholderkreisen und der interessierten Öffentlichkeit durch Vernetzungs- und Kommunikationsaktivitäten verfügbar gemacht.Unterstützt wird Trans4ReaL von der Deutschen Energie-Agentur (dena) in den Bereichen der externen Vernetzung sowie der Verbreitung der Ergebnisse. Die Abstimmung aller Akteure der Transferforschung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie dem Projektträger Jülich (PtJ) wird über einen Steuerungskreis unter Leitung des BMWE sichergestellt. Die Arbeiten werden vom BMWE finanziert und im Auftrag des BMWE durch PtJ betreut.
Erredue Aktie: Die günstigste Wasserstoff Aktie der Welt mit Düngemittel Upside
Ab Dezember 2026 sollen drei Siemens-Wasserstoffzüge im Linienbetrieb zwischen Mühldorf am Inn und Burghausen verkehren, und eine passende Tankstelle wird am Bahnhof Mühldorf errichtet. Wir schauen uns das Projekt genauer an und werfen auch einen Blick auf die, ja, glamuröse Vergangenheit dieser bayerischen Nebenbahn.
Stadler Rail liefert den ersten Schmalspur-Wasserstoffzug nach Sardinien. Laut dem stellvertretenden CEO Ansgar Brockmeyer ist das Marktpotenzial enorm. Weltweit sind noch tausende Dieselzüge unterwegs. Wasserstoff mache den Bahnverkehr zudem unabhängiger von Krisen und steigenden Dieselpreisen. SMI +0.1%
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/methodischinkorrekt Diesmal mit den Farben des Wasserstoffs, einem drehenden Rohr und ganz viel Leben.
Diesmal: Ungarn-Update, King Charles, grüner Wasserstoff, Donald Trump plündert den Staat, Körpergröße in Indien, China-Schock 2.0, Sham Jaff zu Ebola in der DR Kongo, Jens Spahn und die Facharbeiter-Gehälter, Hamburgs Heizungsgesetz. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Doch taugt er auch für Gaskraftwerke? Die sollen H2-ready werden und bei Dunkelflaute anspringen. Oder braucht es eher Batteriespeicher, Power to Gas und Netzausbau? Ein Podcast mit Franzi Konitzer.
Es geht um Busse, die mit Wasserstoff statt mit Diesel fahren: Cottbus startete vor etwa fünf Jahren Probefahrten mit Brennstoffzellenbussen. Inzwischen sind sie testweise im regulären Linienverkehr im Einsatz. Von Rico Herkner
JA ... Wasserstoff ist der heiße Scheiß .. auch bei Ebikes. Naja ... ok nicht umbedingt aber solange es Geld gibt ... Queen: https://www.youtube.com/watch?v=xt0V0_1MS0Q Links: https://gruene.social/@jon/114659720217968655 https://hydroride.eu/ https://www.ebike-on-tour.de/das-linde-h2-bike/ https://wasserstoffwirtschaft.sh/de/hy-kiel-wasserstofftankstelle-elektrolyse-eroeffnung-11-september-2025 https://shop.minimuseum.com/en-de/blogs/cool-things/the-broom-method?srsltid=AfmBOoqiXifYXmSelErjp00WUiIUAMvMrHJFZcJrals5YdGcScrCULve https://en.wikipedia.org/wiki/Hydrogen_safety Feedback: Mastodon: @ochmennoPODCAST@literatur.social Email:ochmennopodcast@gmail.com Bewerten: https://podcasts.apple.com/de/podcast/och-menno/id1470581030
Obst und Gemüse aus dem Ausland - Brauchen wir mehr heimischen Anbau?; Studie entschlüsselt Mechanismen problematischer Internetnutzung; Große Fragen: Was nützt Raumfahrt?; Sparen bei Lebensmitteln - ist das gesund?; Kraftwerksstrategie - ist "Wasserstoff-ready" der richtige Weg?; "Fibremaxxing" - Wie viel Ballaststoffe sind gesund?; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
✅ AWAKE
Weg von Kohle und Erdgas, hin zum Wasserstoff? Daran wird am Zentrum für Brennstoffzellentechnik geforscht, wo Theresa Schredelseker im Wissenschaftsmanagement arbeitet.
Grüner Wasserstoff, hergestellt aus Ökostrom, ist ein Hoffnungsträger bei der Energiewende. Potenzielle Anwendungsbereiche gibt es viele – in der Chemiebranche, als Heizgas in Kraftwerken oder als Kraftstoff für Autos. Doch viele Wasserstoffprojekte liegen auf Eis. Der Vorwurf lautet oft: zu teuer, zu ineffizient! Im beschaulichen Bad Lauchstädt im Süden Sachsen-Anhalts versucht man es dennoch. Hier wird einer der bundesweit größten Elektrolyseure entwickelt, der in großen Mengen grünen Wasserstoff produzieren soll. Wie genau funktioniert das? Wie weit ist man mit dem Projekt und hat grüner Wasserstoff eine Zukunft? Oder scheitert die Nutzung an den Kosten, bürokratischen Hürden und politischen Entscheidungen? Darüber spricht Theresa Brenner in dieser Folge mit Ralf Geißler. Er ist Wirtschaftsreporter beim MDR und recherchiert seit fünf Jahren regelmäßig zu dem Projekt in Bad Lauchstädt für den Podcast „Tschüss Kohle, Hallo Zukunft“. Geißler erklärt, warum man grauen, grünen, goldenen, schwarzen und braunen Wasserstoff unterscheidet. Er sagt, der grüne Wasserstoff sei in der Theorie ein Gamechanger auf dem Weg zur Klimaneutralität. Dafür müssten aber einige Hürden genommen werden. Potenziale und Probleme beim grünen Wasserstoff besprechen wir auch mit der Energieökonomin Claudia Kemfert. Für sie ist der grüne Wasserstoff der „Champagner der Energiewende“. Kemfert sagt, in den nächsten Jahren sei noch nicht damit zu rechnen, dass er eine entscheidende Rolle bei der Energieversorgung spielen werde. Mittelfristig werde er jedoch wichtiger. Wo konkret er gebraucht wird und wie sich der Hochlauf umsetzen ließe, erklärt Kemfert im Detail. Links - Anmeldung zum Newsletter ARD Klima-Update: www.mdr.de/klima - Podcast-Tipp: Bosettis Woche - link https://1.ard.de/extra-3-bosettis-woche-cp - Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle
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Jörg Müller baut mit Enertrag in Brandenburg Verbundkraftwerke aus Sonne, Wind, Speicher und grünem Wasserstoff. Vor 40 Jahren war Müller noch ein Anhänger der Atomkraft: Am Energetischen Institut in Moskau studierte er Kerntechnik. Zu dem Studium gehörte ein Praktikum. Das wollte Müller 1987 in Tschernobyl absolvieren: "Das war ja nicht irgendein Reaktor, sondern der modernste der Sowjetunion", sagt er im Podcast. "Viele wollten dort zum Praktikum hin, um ihn in Funktion zu sehen." Dazu kam es nicht. Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor. Im Podcast erzählt Müller, wie er von der Reaktorkatastrophe erfahren hat und was seine Lehren daraus waren. Gast: Jörg Müller, Gründer, langjähriger Chef und heutiger Aufsichtsratschef von Enertrag SE. Moderation: Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Grotelüschen, Frank www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Unsere Podcast-Folge steht im Zeichen der Klimafreundlichkeit: Es geht um ein Spin-off, das Wasserstoff anders herstellen will und Startups, die neue Chemikalien entwickeln. _Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du [hier](https://linktr.ee/mittechnologyreviewpodcast)_.
Reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff, setzt das jede Menge Energie frei. Weil dabei als "Abfall" nur Wasser entsteht, gilt Wasserstoff als wichtiger Baustein für die Energiewende. Doch das begehrte Gas muss zunächst erzeugt und dann zu den Nutzern gebracht werden. Sein Einsatz ist deshalb nicht überall sinnvoll. Welche Chancen bietet Wasserstoff? Ein Podcast von David Globig
Reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff, setzt das jede Menge Energie frei. Weil dabei als "Abfall" nur Wasser entsteht, gilt Wasserstoff als wichtiger Baustein für die Energiewende. Doch das begehrte Gas muss zunächst erzeugt und dann zu den Nutzern gebracht werden. Sein Einsatz ist deshalb nicht überall sinnvoll. Welche Chancen bietet Wasserstoff? Ein Podcast von David Globig
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Haug, Clemens www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Krauter, Ralf www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer Präsident José Antonia Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist, verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger. Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt, die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
Am Donnerstag ist der sogenannte New Start Vertrag ausgelaufen. Mit diesem begrenzten die USA und Russland die Zahl strategischer Atomwaffen, die über grosse Distanzen eingesetzt werden können. Was bedeutet das für die nukleare Sicherheit? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Atomabkommen zwischen USA und Russland läuft aus (06:46) Nachrichtenübersicht (10:51) US-Zwischenwahlen: Werden sie fair ablaufen? (17:22) Ukraine-Gespräche: Was sind die Ergebnisse? (20:34) Belutschistan: Eine Region versinkt im Konflikt (25:27) Fernwärme: Das Heizen der Zukunft? (33:09) Roger Nordmanns Rücktritt vom Rücktritt (38:47) Windenergie und Wasserstoff in Patagonien
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer Präsident José Antonio Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist, verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger. Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt, die ihre Präsenz in der Region ausbauen.