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Sind am Freitag die Weichen für die Zukunft gestellt worden? Bei den 24 Stunden von Le Mans gab es am trainingsfreien Tag viel zu reden: über die Anpassung von LMDh und Hypercars für die neuen Regeln, den Kalender fürs kommende Jahr, Wasserstoff als Zukunftsmusik – und ein paar ganz besondere Projekte von Peugeot. In diesem Podcast Eurer Lieblingszeitschrift PITWALK hört Ihr alles Wissenswerte von einem langen Tag voller News und Hintergründe – inklusive eines ausführlichen Interviews mit André Lotterer und einer Schalte hinein in die Hospitality von Peugeot. Dort wartete ein besonders prominenter Gesprächspartner auf Podcaster Norbert Ockenga: Alain Favey, der CEO der Marke Peugeot innerhalb des Stellantis-Konzerns. Also quasi der oberste Chef über alles, was Peugeot macht – im Motorsport, aber auch in Sachen Serienautos. Und Favey hat einige interessante Dinge zu erzählen, die über den Tellerrand des reinen Motorsports hinausgehen. Etwa zum neuen Peugeot 208 GTI, den man seit heute bestellen kann, aber auch zu neuen Kooperationen und dazu, wie eine Marke wie Peugeot Le Mans neben dem reinen Rennfahren sonst noch nutzt. Mehr zu den 24 Stunden von Le Mans findet Ihr auch in der neuen Ausgabe der Zeitschrift PITWALK: https://shop.pitwalk.de/magazin/127/ausgabe-84?c=6
Redispatch - Aktuelles aus Energiewirtschaft und Klimapolitik
Themen der Folge: Blick auf die Marktpreise, Aktueller Stand beim AgNes-Prozess, Reform des Nationales Wasserstoffrats, EWE liefert Wasserstoff für Salcos, Breite Kritik an der Grüngasquote, IHK befürwortet Norddeutsch - Dänische Preiszone, Reiche möchte 2026 gleichzeitige Nutzung von Strompreiskompensation und Industriestrompreis ermöglichen, Personalie der Woche Quellen: BMWE (2026): Bundestag ebnet Weg für moderne Regelungen zu Ökodesign und Energieverbrauchskennzeichnung dnr (2026): Plädoyer gegen GGQ.pdf energate messenger⁺ (2026): Brüssel genehmigt spanischen Kapazitätsmarkt energate messenger⁺ (2026): IHK schlägt deutsch-dänische Strompreiszone vor energate messenger⁺ (2026): EWE und Salzgitter schließen H2-Großvertrag Energie-experten (2026): Bundesratsausschüsse zerpflücken GModG-Entwurf: „nicht praxistauglich“ EU-Kommission (2026): Frühjahrspaket des Europäischen Semesters 2026 EU-Kommission (2026): Kommission nimmt befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen zur Unterstützung von Wirtschaftszweigen an, die von der Krise im Nahen Osten stark betroffen sind FfE (2026): LinkedIn Post- AgNes-Zwischenstand Handelsblatt (2026): Reiche verkündet Freigabe für weitere Entlastung beim Strompreis Tagesspiegel Background (2026): Kritik der Länder an GModG und StromVKG Kontakt: LinkedIn (Redispatch)
Wie gelingt die Energiewende in Familienunternehmen – und woran scheitert sie aktuell? In dieser Folge sprechen Ove Petersen, CEO von GP JOULE, und Keywan Ghane, Partner, Performance & Strategy bei KPMG, über den tatsächlichen Stand von grünem Wasserstoff in Deutschland. Im Gespräch wird deutlich: Die Technologie ist da, doch Regulierung, Wirtschaftlichkeit und fehlende Anreize bremsen den Hochlauf. Gleichzeitig entstehen erste funktionierende Modelle – etwa in der dezentralen Energieversorgung oder bei flexiblen Speicherlösungen. Ove Petersen zeigt, wie GP JOULE Energieprojekte konkret umsetzt und warum regionale Wertschöpfung und Unabhängigkeit für Familienunternehmen an Bedeutung gewinnen. Weitere Themen: Einstieg in eigene Energieprojekte, Rolle von Infrastruktur und Genehmigungen sowie der Beitrag von Digitalisierung und KI. Moderation: Kerstin Heuer, KPMG. Hinweis: Die Audioqualität dieser Folge ist stellenweise eingeschränkt. Wir bitten um Entschuldigung.
Die Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee rüstet ihr Motorschiff Saphir auf Wasserstoffantrieb um. Den Treibstoff wird sie dereinst aus einem Werk in Bürglen beziehen. Beide Projekte sind allerdings etwas im Verzug. Weiter in der Sendung: · Die Stadt Luzern kauft Büroflächen für 31 Millionen Franken. · Die Nidwaldner Regierung muss beim Mittelschulgesetz über die Bücher.
In dieser Folge schauen wir auf den zukünftigen Import von Wasserstoff und Ammoniak nach Deutschland und Europa. Wir schauen uns an, welche Länder als Partner in Frage kommen und wie Faktoren wie Transportkosten, politische Stabilität und Erzeugungskosten die Auswahl beeinflussen. Dabei werfen wir auch einen Blick auf aktuelle beretis bestehdne politische Import-Partnerschaften und beleuchten, welche Regionen Europas Bedarf am effizientesten decken könnten.
Die Landi-Genossenschaften stellen den Betrieb der Tankstellen für Wasserstoff in Rothenburg und Schötz ein. Dennoch sind Energie-Experten der Meinung, dass sich Wasserstoff als Treibstoff behaupten wird – sofern die Politik mitzieht. Weiter in der Sendung: · Der Luzerner Mieterinnen- und Mieterverband hat seine Wohnschutzinitiative eingereicht – günstiger Wohnraum soll erhalten bleiben. · In einer Kiesgrube im ausserschwyzerischen Tuggen arbeitet ein autonomer Bagger ohne Mensch in der Fahrerkabine – hin und wieder braucht er dennoch Hilfe.
Die Wolfspopulation in der Schweiz wächst weiter. Auch in den Kantonen Obwalden und Schwyz wurden im 2025 zum ersten Mal Wolfsrudel nachgewiesen. Das zeigt der Jahresbericht der Stiftung Kora, die sich mit Wildtiermanagement beschäftigt. Weiter in der Sendung: · Handys in der Schule: Der Luzerner Regierungsrat will kein generelles Verbot. · Die Landi-Genossenschaften Sursee, Luzern West und Sempach-Emmen verkaufen an ihren Agrola-Tankstellen künftig keinen Wasserstoff mehr.
Steigende CO2-Preise bringen Ostdeutschlands Chemieindustrie unter Druck. Mehrere Unternehmen warnen vor Wettbewerbsnachteilen, andere setzen auf grüne Chancen. Wie viel Klimaschutz verträgt die Industrie?
In dieser Folge sprechen wir mal wieder über das Wasserstoff-Kernnetz und die überraschend hohe Nachfrage, die bereits vor Fertigstellung des Netzes sichtbar wird. Wir überlegen, welche Unternehmen sich jetzt schon anschließen wollen und ob die aktuellen Reservierungsanfragen ein positives Signal für die Branche sind. Wer sind die Akteure, was treibt sie an und wie realistisch sind die gemeldeten Bedarfe?
We kick off our Hydrogen Bar podcast summer special with a deep dive into France's hydrogen landscape, joined by experts Jan-Erik Starlander and Rémi Courbun from France Hydrogène. We explore how France is ramping up its hydrogen ambitions, from massive electrolysis targets to pioneering projects in e-fuels and natural hydrogen. We discuss the challenges of scaling, the role of government strategy, and why France's unique energy mix gives it a powerful advantage in the race for clean fuels. You'll hear about hurdles, opportunities, and a few surprising developments that put France in the center of the global hydrogen map.
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/methodischinkorrekt Diesmal mit den Farben des Wasserstoffs, einem drehenden Rohr und ganz viel Leben.
Diesmal: Ungarn-Update, King Charles, grüner Wasserstoff, Donald Trump plündert den Staat, Körpergröße in Indien, China-Schock 2.0, Sham Jaff zu Ebola in der DR Kongo, Jens Spahn und die Facharbeiter-Gehälter, Hamburgs Heizungsgesetz. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
In dieser Folge räumt unser Stammgast Marcel Corneille vom Ingenieurbüro EMCEL mit dem Mythos auf, dass Wasserstoff im Gasnetz nur verschwendet wäre. Im Gegenteil: Die Einspeisung von H2 ins Gasnetz ist bereits heute ein praktizierter Business Case für Stadtwerke und Energieversorger. Viele (zukünftige) Betreiber von mit Fördermitteln aufgebauten Elektrolyseuren stehen vor dem Problem, dass die Mobililtät als H2-Abnehmer quasi ausfällt. Wohin also mit dem erzeugten Wasserstoff? Marcel sagt: Ins Gasnetz - und das mit finanziellem Gewinn!
"Die geopolitische Lage ist katastrophal!" Heiko Thieme warnt vor einer historischen Zuspitzung zwischen USA, China, Iran und Israel. Trotzdem steigen die Börsen weiter. Warum Anleger weiter auf KI und Technologie setzen, weshalb Heiko trotzdem 20 % Liquidität fordert und warum er trotz möglicher 22.000 DAX-Punkte am Jahresziel von 27.500 festhält - dazu klare Aussagen zu Rheinmetall, Telekom, Wasserstoff und deutschen Aktien.
Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Doch taugt er auch für Gaskraftwerke? Die sollen H2-ready werden und bei Dunkelflaute anspringen. Oder braucht es eher Batteriespeicher, Power to Gas und Netzausbau? Ein Podcast mit Franzi Konitzer.
Es geht um Busse, die mit Wasserstoff statt mit Diesel fahren: Cottbus startete vor etwa fünf Jahren Probefahrten mit Brennstoffzellenbussen. Inzwischen sind sie testweise im regulären Linienverkehr im Einsatz. Von Rico Herkner
Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Entwurf für ein neues Gesetz zum Bau neuer Gaskraftwerke veröffentlicht, um Stromlücken zu schließen, wenn Sonne und Wind ausfallen. Diese Kraftwerke sollen nicht nur Erdgas, sondern aus Wasserstoff verbrennen können. Wissenschaftler kritisieren das. Jan Kerckhoff berichtet
JA ... Wasserstoff ist der heiße Scheiß .. auch bei Ebikes. Naja ... ok nicht umbedingt aber solange es Geld gibt ... Queen: https://www.youtube.com/watch?v=xt0V0_1MS0Q Links: https://gruene.social/@jon/114659720217968655 https://hydroride.eu/ https://www.ebike-on-tour.de/das-linde-h2-bike/ https://wasserstoffwirtschaft.sh/de/hy-kiel-wasserstofftankstelle-elektrolyse-eroeffnung-11-september-2025 https://shop.minimuseum.com/en-de/blogs/cool-things/the-broom-method?srsltid=AfmBOoqiXifYXmSelErjp00WUiIUAMvMrHJFZcJrals5YdGcScrCULve https://en.wikipedia.org/wiki/Hydrogen_safety Feedback: Mastodon: @ochmennoPODCAST@literatur.social Email:ochmennopodcast@gmail.com Bewerten: https://podcasts.apple.com/de/podcast/och-menno/id1470581030
Obst und Gemüse aus dem Ausland - Brauchen wir mehr heimischen Anbau?; Studie entschlüsselt Mechanismen problematischer Internetnutzung; Große Fragen: Was nützt Raumfahrt?; Sparen bei Lebensmitteln - ist das gesund?; Kraftwerksstrategie - ist "Wasserstoff-ready" der richtige Weg?; "Fibremaxxing" - Wie viel Ballaststoffe sind gesund?; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
Weg von Kohle und Erdgas, hin zum Wasserstoff? Daran wird am Zentrum für Brennstoffzellentechnik geforscht, wo Theresa Schredelseker im Wissenschaftsmanagement arbeitet.
✅ AWAKE
In dieser Folge begrüße ich (Martin) euch ganz herzlich in einer für uns neuen Form der Präsentation: einer Solo-Episode. Seit unserer Gründung im Juni 2020 gibt es nun die Premiere, in der ich als Alleinsprecher vor euch sitze. Wir schauen auf ein Thema, das uns bei der batch2 engineering GmbH oft über den Weg läuft: Die Hersteller- und Betreiberpflichten bei wasserstoffführenden Anlagen. Diese Verantwortungslinien werden auch deshalb immer relevanter, weil immer mehr Hersteller auch die Betreiber ihrer Systeme sind. Dies führt zu einem gewissen Trend hin zu Geschäftsmodellen wie „Hydrogen as a Service“, wo Wasserstoff nicht über den Verkauf der Hardware, sondern als Dienstleistung angeboten wird. Wir besprechen deshalb heute die verschiedenen Verantwortlichkeiten und rechtlichen Anforderungen für Hersteller und Betreiber. Die Episode ist gewiss nicht die leichteste Kost, aber sie soll dazu dienen, Orientierung im komplexen Regelwerk zu geben und grundlegendes Wissen (hoffentlich) relativ kompakt zu vermitteln.
In diesem Live-Ausschnitt nehmen wir euch mit auf einen geführten Rundgang durch Halle A7 der AERO Friedrichshafen 2026 – dorthin, wo Sustainable Aviation nicht nur diskutiert, sondern sichtbar wird. In der e-flight-expo dreht sich alles um elektrisches Fliegen, neue Antriebskonzepte, Hybridlösungen, Forschung, Zulassung, Messtechnik und die Frage, wie realistisch nachhaltige Luftfahrt in der General Aviation heute schon ist. Wir schauen auf spannende Aussteller und Projekte aus Halle A7: von AURA AERO mit elektrischen und hybriden Flugzeugkonzepten über 1comet und elektrische Leichtflugzeuge bis zur Joint Sustainable Aviation Alliance mit Partnern wie AeroDelft. Auch Themen wie Batterietechnik, Wasserstoff, elektrische Ausbildung, neue Materialien, Flugzeugzulassung und Forschung spielen eine Rolle. Dieser Rundgang ist ein ehrlicher Blick auf den aktuellen Stand: Was ist schon fliegbar? Was ist noch Zukunftsmusik? Und wo könnte elektrisches Fliegen in der Allgemeinen Luftfahrt zuerst wirklich sinnvoll werden? Ein kompakter Einblick für Piloten, Flugschüler, Luftfahrtfans und alle, die verstehen wollen, wohin sich die General Aviation in den nächsten Jahren bewegen könnte.
Jörg Müller baut 1992 im brandenburgischen Gerswalde seine erste Windkraftanlage. Wenige Jahre nach seinem Kerntechnik-Studium in Moskau ist für den Ingenieur klar: Das ist die Zukunft. Alternativen gibt es nicht. Gut 30 Jahre später betreibt Müller mit Enertrag in der Uckermark ein Verbundkraftwerk und beliefert seine Kunden 24 Stunden am Tag mit Strom aus Sonne, Wind, Speicher und grünem Wasserstoff: "Ich hätte nicht damit begonnen, wenn ich nicht gewusst hätte: Damit können wir so verlässlich Energie liefern wie jedes andere Kraftwerk auch", sagt Müller im Podcast. Sein Vorbild ist die Landwirtschaft. "Die Erntezeit dauert zwei Wochen. Wie haben wir daraus Essen für 54 Wochen gemacht? Mit Getreidespeichern." Deshalb ärgert sich der Enertrag-Chef auch, wenn von "Überschussstrom" gesprochen wird: "Es spricht auch niemand von Überschussweizen, wenn mehr geerntet wird, als man essen kann." Das Potenzial der Erneuerbaren ist ihm zufolge längst nicht ausgeschöpft, speziell die Solarenergie beeindruckt: "Sie hat das Potenzial, Windenergie überflüssig zu machen", sagt Müller. "Ich wüsste nicht, warum Solarzellen keinen Wirkungsgrad von 80 Prozent erreichen sollten." Das sind gute Nachrichten für Verbraucherinnen und Verbraucher. Müller ist überzeugt, dass das neue Energiesystem deutlich günstiger als das bisherige wird, "selbst wenn die Kilowattstunde doppelt so viel kostet". Ein besonderes Lob hat er im Podcast für Robert Habeck parat. Die Ausbauziele des früheren Wirtschaftsministers für Wind und Sonne sind nicht nur "industriepolitisch klug" geplant. Gast: Jörg Müller studiert in den 1980er-Jahren Kerntechnik in Moskau. Das dazugehörige Praktikum möchte er 1987 in Tschernobyl absolvieren. 1990 stellt er fest: Kernenergie hat keine Zukunft. Weil sein DDR-Betrieb nach der Wende abgewickelt wird, wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründet 1998 in der Uckermark die Enertrag SE. Der gebürtige Dessauer leitet das Unternehmen bis Juni 2022. Inzwischen ist er der Vorsitzende des Aufsichtsrats. Moderation: Clara Pfeffer und Christian Herrmann Wir freuen uns über Feedback und Zuschriften: klimalabor@ntv.de Ihr möchtet uns unterstützen? Dann bewertet das "Klima-Labor" bei Apple Podcasts oder Spotify Das Interview als Text? Einfach hier klicken. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Grüner Wasserstoff, hergestellt aus Ökostrom, ist ein Hoffnungsträger bei der Energiewende. Potenzielle Anwendungsbereiche gibt es viele – in der Chemiebranche, als Heizgas in Kraftwerken oder als Kraftstoff für Autos. Doch viele Wasserstoffprojekte liegen auf Eis. Der Vorwurf lautet oft: zu teuer, zu ineffizient! Im beschaulichen Bad Lauchstädt im Süden Sachsen-Anhalts versucht man es dennoch. Hier wird einer der bundesweit größten Elektrolyseure entwickelt, der in großen Mengen grünen Wasserstoff produzieren soll. Wie genau funktioniert das? Wie weit ist man mit dem Projekt und hat grüner Wasserstoff eine Zukunft? Oder scheitert die Nutzung an den Kosten, bürokratischen Hürden und politischen Entscheidungen? Darüber spricht Theresa Brenner in dieser Folge mit Ralf Geißler. Er ist Wirtschaftsreporter beim MDR und recherchiert seit fünf Jahren regelmäßig zu dem Projekt in Bad Lauchstädt für den Podcast „Tschüss Kohle, Hallo Zukunft“. Geißler erklärt, warum man grauen, grünen, goldenen, schwarzen und braunen Wasserstoff unterscheidet. Er sagt, der grüne Wasserstoff sei in der Theorie ein Gamechanger auf dem Weg zur Klimaneutralität. Dafür müssten aber einige Hürden genommen werden. Potenziale und Probleme beim grünen Wasserstoff besprechen wir auch mit der Energieökonomin Claudia Kemfert. Für sie ist der grüne Wasserstoff der „Champagner der Energiewende“. Kemfert sagt, in den nächsten Jahren sei noch nicht damit zu rechnen, dass er eine entscheidende Rolle bei der Energieversorgung spielen werde. Mittelfristig werde er jedoch wichtiger. Wo konkret er gebraucht wird und wie sich der Hochlauf umsetzen ließe, erklärt Kemfert im Detail. Links - Anmeldung zum Newsletter ARD Klima-Update: www.mdr.de/klima - Podcast-Tipp: Bosettis Woche - link https://1.ard.de/extra-3-bosettis-woche-cp - Podcast-Tipp: Tschüss Kohle, Hallo Zukunft - https://1.ard.de/tschuess-kohle
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die Energiewende funktioniert nur mit teuren fossilen Back-Up-Kraftwerken. Da dieser Umstand nicht zum Image der “Freiheitsenergien” passt und außerdem nicht zur erwünschten Klimaneutralität führt, sollen Speicher das Problem der unbeständigen Stromerzeugung durch erneuerbare Energien lösen. Batterien gelten dabei vielen Beobachtern als wichtiger Baustein, andere setzen auf Wasserstoff – der zuvor in Zeiten von Wind-und-Sonnen-Überschuss erzeugt wurde. Doch funktioniert ein solches System technisch? Ist es wirtschaftlich tragfähig und vor allem, führt es – wie versprochen – zu tieferen, wettbewerbsfähigen Stromkosten?Die Achillesferse der Energiewende hat Daniel Stelter bereits im Juni 2023 mit Dr. André D. Thess, Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart, diskutiert. Nach dem Experteninterview in Episode 195 sind Zweifel angebracht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiepolitik ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Sieben Energiewendemärchen? — Eine Vorlesungsreihe für Unzufriedene von Prof. Dr. André D. Thess: https://is.gd/LiFhOZ Gastbeitrag Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (7.4.2026): https://is.gd/rPpnY0Buch Kniefall vor der Unvernunft von Ulrich Gräber: https://is.gd/MAbGRY bto-Podcast-Episoden zum Thema: #144: Energiewende durch Laufzeitverlängerung (mit Dr. Staffan Qvist) — siehe auch Refresh #380-R#383: Die Wurzel der Deindustrialisierung Deutschlands (mit Ulrich Gräber, 26.4.2026)beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die sogenannten Cleanroom-Gespräche der NOW bieten regelmäßig den deutschen Autobauern Gelegenheit, in vertraulicher Atmosphäre realistische Einschätzungen zur Marktentwicklung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben abzugeben. Die meisten Prognosen aus den Gesprächen 2020 und 2023 wurden in der neuen Runde ganz schön zurechtgestutzt. Und speziell für Brennstoffzellen-Fahrzeuge gilt: Nichts ist härter als die Wahrheit. Selbst die bereits 2023 gehörig rasierten Erwartungen wurden in der Realität um Größenordnungen unterboten. Wie also geht's weiter mit Batterie- und Wasserstoff-Fahrzeugen in der deutschen Autoindustrie?
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In dieser Folge nehmen wir euch mit auf die AERO 2026 in Friedrichshafen — die wichtigste Messe für General Aviation, Business Aviation und Luftsport in Europa. Vom 22. bis 25. April 2026 traf sich am Bodensee wieder die internationale Luftfahrtbranche mit über 860 Ausstellern aus rund 50 Ländern. Wir sprechen über neue Flugzeuge, spannende Trends und echte Eindrücke direkt von der Messe: von Herstellern wie Cirrus, Diamond Aircraft, Piper, Tecnam, Daher, Cessna, Pilatus und Pipistrel bis hin zu modernen Avionik-Lösungen von Garmin, Dynon, Avidyne, Bose, Lightspeed und Sennheiser. Außerdem geht es um Cockpit-Technik, Headsets, Flugplanung, Elektromobilität, Wasserstoff, neue Trainingsflugzeuge, Reiseflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge und die Frage, wohin sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich entwickelt. Für alle Piloten, Flugschüler, Flugzeugbesitzer und alle, die wissen wollen, was auf der AERO Friedrichshafen 2026 wirklich wichtig war.
Die St. Galler Gemeinde Tübach sollte mit einer erneuerbaren Wasserstoff-Energieprojekt versorgt werden. Es wäre schweizweit das erste Projekt dieser Art gewesen. Doch nun wird das Millionen-Projekt aus Kostengründen abgebrochen. Weitere Themen: · Mutmassliches Tötungsdelikt in Wigoltingen TG · St. Gallen: So reagieren die Parteien auf die Kompetenzüberschreitung des Stadtrats · Entwarnung nach Erdbeben bei Flums SG · Projektil im Schulzimmer in Gams SG: Beschuldigter ermittelt · Frauenfeld und Arbon schliessen 2025 besser ab als budgetiert · Die St. Galler Regierungsrätin Susanne Hartmann nimmt Stellung zur HSG-Studie mit einem fiktiven Windpark
Jörg Müller baut mit Enertrag in Brandenburg Verbundkraftwerke aus Sonne, Wind, Speicher und grünem Wasserstoff. Vor 40 Jahren war Müller noch ein Anhänger der Atomkraft: Am Energetischen Institut in Moskau studierte er Kerntechnik. Zu dem Studium gehörte ein Praktikum. Das wollte Müller 1987 in Tschernobyl absolvieren: "Das war ja nicht irgendein Reaktor, sondern der modernste der Sowjetunion", sagt er im Podcast. "Viele wollten dort zum Praktikum hin, um ihn in Funktion zu sehen." Dazu kam es nicht. Am 26. April 1986 explodierte der Reaktor. Im Podcast erzählt Müller, wie er von der Reaktorkatastrophe erfahren hat und was seine Lehren daraus waren. Gast: Jörg Müller, Gründer, langjähriger Chef und heutiger Aufsichtsratschef von Enertrag SE. Moderation: Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Grotelüschen, Frank www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Unsere Podcast-Folge steht im Zeichen der Klimafreundlichkeit: Es geht um ein Spin-off, das Wasserstoff anders herstellen will und Startups, die neue Chemikalien entwickeln. _Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du [hier](https://linktr.ee/mittechnologyreviewpodcast)_.
Hier die vierte Episode der SID-Spezialreihe gemeinsam mit dem House of Energy und m3 Management Consulting. Europa verliert industrielle Substanz. Nicht durch einen großen Bruch, sondern schrittweise. Weniger Neuinvestitionen, mehr Verlagerung, ein wachsender Abstand im globalen Wettbewerb. Das ist keine These, sondern eine Entwicklung, die sich in vielen Branchen beobachten lässt. Diese Folge des SIDpodcasts entstand im Kontext der jüngsten Tagung des Europäischen Rates. Das Gespräch wurde parallel dazu geführt und greift genau die Themen auf, die dort verhandelt wurden. Im Zentrum steht eine Frage, die derzeit viele energiepolitische Debatten prägt: Kann Europa klimaneutral werden und gleichzeitig ein wettbewerbsfähiger Industriestandort bleiben?Prof. Dr. Angelika Niebler bringt die politische Perspektive ein. Sie beschreibt die Zielsetzung der Klimaneutralität und die Notwendigkeit, bestehende Regelwerke anzupassen. Ihre Position folgt dabei einer klaren Linie: Klimaschutz bleibt gesetzt, muss aber stärker mit Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlicher Realität verbunden werden.Prof. Dr.-Ing. Peter Birkner verschiebt den Blick auf die Umsetzung. Er beschreibt die strukturellen Probleme des Systems. Erneuerbare Erzeugung wurde schneller ausgebaut als Netze und Speicher. Die Folge sind steigende Systemkosten und wachsende Komplexität. Gleichzeitig ist ein regulatorisches Geflecht entstanden, das Investitionen verlangsamt und die Steuerbarkeit des Systems erschwert.Hinzu kommt der internationale Vergleich. Während Europa stark über CO2-Preise und Regulierung steuert, setzen andere Regionen stärker auf direkte Förderung und günstigere Energie. Für viele Unternehmen wird der Standortvergleich damit zur zentralen Entscheidungsgröße.Das Spannungsfeld dieser Diskussion ist kein ideologisches. Es ist ein Umsetzungsproblem. Planungssicherheit fehlt. Infrastruktur wächst nicht im gleichen Tempo wie die politischen Ziele. Instrumente wie Emissionshandel und CO2-Grenzausgleich stehen gleichzeitig unter Anpassungsdruck.Die Diskussion macht deutlich: Der eigentliche Konflikt verläuft nicht zwischen Klimaschutz und Industrie. Er liegt zwischen Anspruch, Tempo und Umsetzbarkeit. Du möchtest auch Teil des SIDpodcast oder eines anderen Formats des Super Impact Day sein? Dann nutze das Feedback-Formular oder schreibe uns an hi@sid.earth Vielen Dank, dass Du uns hörst
In dieser Folge nehmen wir die aktuelle Studie des europäischen Joint Research Centre (JRC) zur Wasserstoff-Elektrolyse in Europa unter die Lupe. Wir versuchen den Zahlen-Dschungel zu durchdringen und Elektrolyse-Leistung nicht mit Elektrolyseur-Produktionskapazität zu verwechseln. Wir diskutieren die Herausforderungen bei Lieferketten und Rohstoffen, die Rolle von Forschung und Patenten sowie die knallharte Realität der Kosten in €/kg Wasserstoff – und fragen uns dann wieder mal, wie Europa im Rennen mit China wohl abschneiden wird.
#ueberdentellerrand – der PodcastNews aus der Digital-, Kreativ-, Innovations- und Konsumwelt In diesem Podcast teilen wir unser Wissen, recherchieren und diskutieren und möchten zum Nach- oder Umdenken anregen. Teaser: „Wasserstoff ist in der Energiewende unverzichtbar“Dominik und Nina sprechen mit Prof. Dr. Hans Schäfers, Professor für intelligente Energiesysteme und Energieeffizienz und Leiter des Competence Center für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz (CC4E) an der HAW Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, über die Energiewende, den Hamburger Zukunftsentscheid und was er sich im Innovationspark Bergedorf vorstellen kann.In Hinblick auf Hamburgs ambitionierte Klimaschutzstrategie, bereits bis 2040 klimaneutral zu sein, ist Hans Schäfers positiv gestimmt: „Bei der Industrie läuft es am besten“, was man so vielleicht gar nicht vermuten mag. Warum Wasserstoff in der Energiewende nach wie vor unverzichtbar ist, Hans Schäfers bei den „Big Five“ nicht unbedingt an Tiere denkt und wie Additive Produktion und Erneuerbare Energien zusammen wirken, erfahrt Ihr in der neuen Ausgabe von #ueberdentellerrand.Links Prof. Dr. Hans Schäfers: https://www.haw-hamburg.de/person/hans-schaefers/ Das CC4E: https://www.haw-hamburg.de/cc4e/ Fraunhofer IAPT: https://www.iapt.fraunhofer.de/Innovationspark Bergedorf: https://hamburg-business.com/de/gewerbeimmobilien/innovationsparks/innovationspark-bergedorfDie Hamburg Marketing GmbH übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Das Gesprochene gibt die Meinung der einzelnen Personen wieder und repräsentiert nicht unbedingt die Meinung der Hamburg Marketing GmbH.
Reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff, setzt das jede Menge Energie frei. Weil dabei als "Abfall" nur Wasser entsteht, gilt Wasserstoff als wichtiger Baustein für die Energiewende. Doch das begehrte Gas muss zunächst erzeugt und dann zu den Nutzern gebracht werden. Sein Einsatz ist deshalb nicht überall sinnvoll. Welche Chancen bietet Wasserstoff? Ein Podcast von David Globig
Reagiert Wasserstoff mit Sauerstoff, setzt das jede Menge Energie frei. Weil dabei als "Abfall" nur Wasser entsteht, gilt Wasserstoff als wichtiger Baustein für die Energiewende. Doch das begehrte Gas muss zunächst erzeugt und dann zu den Nutzern gebracht werden. Sein Einsatz ist deshalb nicht überall sinnvoll. Welche Chancen bietet Wasserstoff? Ein Podcast von David Globig
Hasselmann, Silke www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Robert Habeck ist wieder da: Gut ausgeleuchtet. Gut inszeniert. Aber dahinter – nichts. Der Mann, der eine Spur der Verwüstung in Deutschlands Energielandschaft hinterlassen hat, ist wieder gekommen. Robert Habeck ist wieder da. Zumindest auf Wahlplakaten und Werbeveranstaltungen. Und sie erinnern an eine Zeit, in der Robert Habeck sich als der große Architekt einer neuen deutschen Energiepolitik inszenierte. Friedliche Windkraft sollte das Land versorgen. Freundlicher Solarstrom sollte im Überfluss fließen. Unschädlicher Wasserstoff sollte aus aller Welt importiert werden. Deutschland sollte gleichzeitig klimaneutral, energieautark und wirtschaftlich stark werden. Die Realität sieht heute deutlich anders aus als sie Robert Habecks Märchen erzählten. Alexander Wendt von TE hat sie sich genau angesehen. Der heutige Wecker wird unterstützt von durch den Zukunftswiesnsummit: Unternehmen kämpfen mit Unsicherheit. Start-ups und Innovatoren mit fehlender Sichtbarkeit. Talente mit Orientierungslosigkeit. Eine gesamte Nation wartet darauf, dass jemand den nächsten Schritt macht. Das Zukunftswiesen Summit bringt alle zusammen. Werden Sie Teil der Lösung. Der Zukunftswiesnsummit findet am 27. und 28. April in der Arena Hohenlohe Ilshofen statt. Tickets und mehr Informationen finden Sie hier: https://zukunfts-macher.de/ . Als Tichy Hörer erhalten Sie mit dem Code: “Tichy30" Rabatt auf alle Tickets. Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
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Haug, Clemens www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Krauter, Ralf www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer Präsident José Antonia Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist, verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger. Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt, die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
Kann Motorsport nachhaltig sein? Und welche Rolle spielen Wasserstoff-Verbrenner, Hochleistungsbatterien, Simulation und Künstliche Intelligenz dabei? Ellen Lohr, die ehemalige DTM-SIegerin und heutige Direktorin für Motorsport bei AVL Racetech beschreibt den Wandel im Motorsport, wie junge Talente verheizt werden und wie viel der Motorsport heute noch zur Serienentwicklung beisteuern kann.
Am Donnerstag ist der sogenannte New Start Vertrag ausgelaufen. Mit diesem begrenzten die USA und Russland die Zahl strategischer Atomwaffen, die über grosse Distanzen eingesetzt werden können. Was bedeutet das für die nukleare Sicherheit? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:20) Atomabkommen zwischen USA und Russland läuft aus (06:46) Nachrichtenübersicht (10:51) US-Zwischenwahlen: Werden sie fair ablaufen? (17:22) Ukraine-Gespräche: Was sind die Ergebnisse? (20:34) Belutschistan: Eine Region versinkt im Konflikt (25:27) Fernwärme: Das Heizen der Zukunft? (33:09) Roger Nordmanns Rücktritt vom Rücktritt (38:47) Windenergie und Wasserstoff in Patagonien
Die südlichste Region Chiles ist ein weitgehend unberührtes Naturparadies. Doch sei es bei der Energiegewinnung oder im Welthandel: Längst sind internationale Player auf die Region aufmerksam geworden. Dort löst dies gemischte Gefühle aus. Die EU will in naher Zukunft im grossen Stil grünen Wasserstoff aus Chile importieren. Dafür wurden verschiedene Projekte von europäischen Unternehmen angekündigt. In Patagonien sollen mehrere Windparks entstehen. Ein einziger dieser Windparks wäre fast zwei Mal so gross wie der Bodensee. Salvador Harambour sieht darin ein unglaubliches Potenzial für die Region, die unter starker Abwanderung leidet. Durch die Investitionen entstünden Jobs, die jungen Menschen eine Perspektive böten, so der Interessensvertreter der Energiewirtschaft. Anders sehen es Umweltschützer. Sie fürchten die Windturbinen würden zur Todesfalle für zahlreiche Vögel, und warnen vor einer Zerstörung des Ökosystems. Ein Ökosystem, das bislang noch weitgehend intakt ist und neben Zugvögeln auch Pinguinen oder Pumas einen Lebensraum bietet. Chiles neuer Präsident José Antonio Kast, der am rechten Rand anzusiedeln ist, verspricht eine wirtschaftsfreundliche Politik. Während Unternehmer nun auf mehr Tempo hoffen, fürchten Aktivisten und Aktivistinnen den Abbau von Umweltstandards. So, wie es in Argentinien bereits geschieht, wo mit Javier Milei ebenfalls ein rechter Präsident das Land regiert. Auch im Handel gewinnt Patagonien an Bedeutung: Die Magellanstrasse wird für die globale Schifffahrt immer wichtiger. Strategisch ist die Region als Tor zur Antarktis zudem günstig gelegen. Dies alles hat die Aufmerksamkeit der Grossmächte geweckt, die ihre Präsenz in der Region ausbauen.
EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné setzt sich für eine "Made in Europe"-Strategie zum Schutz der europäischen Industrien ein. WDR 2 Satiriker Martin Zingsheim über Bürokratie, Wasserstoff aus Saudi Arabien und überteuerte Rasierapparate. Von Martin Zingsheim.
Jochen Ott ist der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im kommenden Jahr. Die Ausgangslage ist schwierig: In Umfragen liegt die NRW-SPD bei 19 Prozent, die CDU bei 36 Prozent. Und Ministerpräsident Wüst gehört zu den beliebtesten deutschen Politikern. Jochen Ott erklärt im Interview mit Laura Block, wie er Wähler erreichen will: „Das Wesentliche ist, die Sorgen der berufstätigen Familie im Alltag anzupacken." Ott sieht die Performance der Bundes-SPD positiv. Die SPD habe mit der Erbschaftsteuer-Debatte endlich wieder von sich aus Punkte gesetzt. Und er freue sich sehr über die Vorschläge von Bärbel Bas zur Reform des Sozialstaates.Der CDU-Wirtschaftsrat hat ein Forderungspaket vorgelegt. Steuersenkungen für die Mittelschicht, Unternehmenssteuer auf 25 Prozent, Abschaffung des Soli für alle. Besonders umstritten: Zahnbehandlungen sollen künftig privat abgesichert werden.Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist mit einer Wirtschaftsdelegation nach Saudi-Arabien gereist. Es geht unter anderem um grünen Wasserstoff. Saudi-Arabien produziert Solarstrom für etwa einen Cent pro Kilowattstunde – deutlich günstiger als in Deutschland. Deutschland ist für die Saudis ein wichtiges Energiewendeland, berichtet Malte Kreutzfeldt, der die Ministerin begleitet hat.Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
E-Autos - Wie gut sind sie wirklich?; Wasserstoff auf hoher See; Nährstoffkonzentrate - sind die wirklich gut?; Holo Voices - Neue Technik für bessere Erinnerungskultur; Tageslicht verbessert Stoffwechsel; Artemis II - zurück zum Mond; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.