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Ich sitze gerade auf Ibiza. Und gestern Abend ist eine Frage gefallen, die für mich ziemlich deutlich zeigt, ob du als Unternehmer wirklich frei bist: „Sollen wir einfach noch ein paar Tage länger bleiben?“ Keine große Sache, oder? Doch dann habe ich darüber nachgedacht, wie viele Unternehmer diese Frage überhaupt ehrlich mit „Ja“ beantworten könnten. Nicht, weil ihnen das Geld für drei weitere Tage fehlt. Sondern weil ihr Business sie nicht gehen lässt. Kunden warten auf Antworten. Das Team braucht Entscheidungen. Der Kalender ist voll. Der Vertrieb hängt an ihnen. Und plötzlich wird aus einem erfolgreichen Unternehmen ein ziemlich komfortables Gefängnis. Das Verrückte daran: Je erfolgreicher das Business wird, desto schlimmer kann es werden. Denn die meisten Unternehmer optimieren ihr Unternehmen darauf, dass es immer besser läuft. Mehr Umsatz. Mehr Kunden. Mehr Mitarbeiter. Mehr Wachstum. Aber sie optimieren es nicht darauf, dass es **ohne sie** läuft. Und genau das ist der Unterschied zwischen **erfolgreich** und **erfolgreich UND unabhängig**. In dieser Folge möchte ich dir deshalb eine einfache Frage stellen, die möglicherweise mehr über dein Unternehmen aussagt als dein Umsatz:
Wie wird aus einem selbstgemachten Beef Jerky auf einer Bundeswehr-Stube ein Millionen-Unternehmen?Eugen Jungblut ist Gründer von Berserker Jerky. Seine Geschichte beginnt mit einem kleinen Dörrautomaten von eBay.Während seiner Zeit bei der Bundeswehr suchte Eugen nach einem proteinreichen Snack ohne unnötigen Zuckerzusatz und Konservierungsstoffe. Also kaufte er Fleisch, experimentierte mit Marinaden und begann, sein eigenes Beef Jerky auf seiner Stube herzustellen.Die ersten Chargen waren „nicht so geil“.Doch seine Kameraden wollten mehr.Aus einem Hobby wurden erste Verkäufe. Aus ersten Instagram-Posts wurden über 100 Anfragen. Und irgendwann stand Eugen vor einer Entscheidung: weitere vier Jahre Bundeswehr oder alles auf seine Geschäftsidee setzen.Er entschied sich für Berserker Jerky.Was du in dieser Folge erfährst:– Wie die Idee zu Berserker Jerky bei der Bundeswehr entstand– Warum Eugen sein Beef Jerky zunächst nur für sich selbst produzierte– Wie seine Kameraden zu seinen ersten Kunden wurden– Warum ein Instagram-Post plötzlich über 100 Anfragen brachte– Weshalb Eugen eine sichere Karriere bei der Bundeswehr aufgab– Wie er rund 40.000 € Erspartes in seine Selbstständigkeit investierte– Warum sein Konto während der Gründung fast auf null fiel– Wie schwierig der Aufbau einer eigenen Lebensmittelproduktion war– Wie Berserker Jerky heute arbeitet– Warum das Unternehmen rund 30 verschiedene Geschmacksrichtungen anbietet– Wie Social Media Berserker Jerky groß gemacht hat– Warum bezahlte Werbeanzeigen für Eugen zum größten Wachstumstreiber wurden– Welche Fehler Eugen beim Thema Mitarbeiterführung gemacht hatGespräche mit Menschen, die nicht den einfachsten Weg gegangen sind. #besterpodcast
Was passiert, wenn aus einem klassischen Softwareprojekt von drei bis sechs Monaten plötzlich sechs Wochen werden? Lucas Moskau und Anja Sengenberger sprechen über die ersten Erfahrungen aus einem laufenden AI-first-Projekt für Zollner Electronics in den USA. Die Ausgangslage ist konkret: operative Prozesse, ein Backlog von rund 1.400 unbearbeiteten E-Mails und ein Softwareprojekt, dessen Nutzen sich unmittelbar wirtschaftlich messen lässt. Dabei geht es nicht nur darum, schneller Code zu erzeugen. Das Team versucht gleichzeitig, eine wiederholbare Methodik für AI-first-Softwareentwicklung zu entwickeln: mit klaren Regeln, automatisierten Qualitätschecks, agentischer Codegenerierung und festen Punkten, an denen Menschen bewusst die Kontrolle übernehmen. Außerdem diskutieren Lucas und Anja, wie sich dadurch die Rollen von Entwicklerinnen und Entwicklern sowie Product Ownern verändern, warum „Don't outsource the thinking“ wichtiger wird und wo pragmatische KI-Lösungen enden und echte Enterprise-Software beginnt. Eine Folge über Geschwindigkeit, Qualität und die Frage, wie Softwareentwicklung aussieht, wenn KI nicht nur unterstützt, sondern Teil der eigentlichen Methodik wird. www.tiki-institut.com
In der ersten Vorstellungsrunde stellt Sven seine TOP-Lieblingsspiele vor. Dani, Jesper und Nils kommentieren seine Liste mit klugen Kommentaren :).Im Anschluss besprechen die drei noch ihre kürzlich gespielten Spiele "Das Unbewusste", "Haushoch" und "Pandemic Legacy Season 0"
Kühlschränke und Klimaanlagen haben das moderne Leben geformt: Wie wir wohnen, wie wir arbeiten, was wir essen und welche Krankheiten wir heilen können. Heute hängt die Moderne am Tropf der künstlichen Kälte und das hochaktuelle Sachbuch »Kühle neue Welt« von Jan Eike Dunkhase geht der Frage nach, wie es dazu kam und was das für die Zukunft bedeutet. Befinden wir uns in einem Teufelskreis der Frische? fragen sich Maja Beckers und Alexander Cammann in dieser Folge. Außerdem sprechen sie über Sarah Diehls zauberhafte Beschreibungen der Unterwasserwelt in ihrem Buch »Ins tiefe Blau«. Was lernt man beim Tauchen über das Leben? Wie zieht man sein Bein aus dem Maul eines Hais? Und warum sind die Vorfahren der Wale eigentlich vom Land zurück ins Wasser gegangen? Diehl verwebt so geschickt Naturwissenschaft und Kulturgeschichte mit ihren Erlebnisberichten, dass man gar nicht merkt, wie viel man lernt und sofort lostauchen möchte. Oder braucht man eigentlich etwas ganz anderes zum Denken, nämlich die Großstadt? So in der Art behauptet es der Klassiker, den die beiden in dieser Folge besprechen: »Die Großstädte und das Geistesleben«. Der Berliner Philosoph Georg Simmel schrieb den legendären Aufsatz im Jahr 1903 und legte damit den Grundstein für die moderne Stadtsoziologie. Was macht den Großstädter aus? Warum ist er eigentlich so blasiert? Nervt er oder nervt die Stadt ihn? Maja Beckers und Alexander Cammann sprechen darüber, wie aktuell die Thesen heute sind und warum es einer von ihnen in Berlin so gut und der andere so gar nicht aushält. Zum Schluss geben die beiden noch ihren persönlichen Geheimtipp. Alexander Cammann empfiehlt das Büchlein »Der Bleistift« von Hanns Zischler und Maja Beckers empfiehlt »Köln«, ein Stadtporträt aus vielen Texten des Kölner Schriftstellers Navid Kermani. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: Jan Eike Dunkhase: Kühle neue Welt. Wie Kühlschrank, Klimaanlage und künstliche Kälte unser Leben und das Klima verändern, Reclam, 288 Seiten, 26 Euro Sarah Diehl: Ins tiefe Blau. Was ich unter Wasser lernte. Gutkind, 288 Seiten, 25 Euro Georg Simmel: Die Großstädte und das Geistesleben, Suhrkamp, 37 Seiten, 11 Euro Navid Kermani: Köln. E Jeföhl, C.H. Beck, 175 Seiten, 23 Euro Hanns Zischler: Der Bleistift, Residenz, 64 Seiten, 15 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Über 1.200 Kilometer, 7 Tage im Sattel und die emotionale Ankunft in Paris: Das Team Rynkeby hat die Benefiz-Radtour erfolgreich gemeistert! Mit an Bord: Maurice Gotta, der Neffe unseres Vorstands Thomas Gotta, der bereits zum zweiten Mal an den Start ging, und Marcel Gotta, der dieses Jahr seine Premiere auf der Strecke feierte. Nach der erfolgreichen Tour blicken wir gemeinsam auf die Herausforderungen, die Highlights und die magischen Momente zurück. In dieser Episode haben wir mit Maurice und Marcel über Folgendes gesprochen: • Der Rückblick: Wie geht es dem Körper nach 1.200 Kilometern Extrembelastung? • Die Learnings: Was war für Maurice bei der zweiten Teilnahme anders als beim Debüt und wie war die erste Tour für Marcel? • Die Hürden & der Spirit: Welche Herausforderungen gab es auf dem Weg und wie hat das Team in harten Phasen geholfen? Ein Gespräch über echte Willenskraft, starken Zusammenhalt und das unerschütterliche Engagement für den Kampf gegen Krebs.
Das Vogelgrippevirus H5N1 hat erstmals Australien und Neuseeland erreicht. Für viele Vögel ist das gefährlich, für einen ganz besonderen könnte es katastrophal werden: den Kakapo. Der flugunfähige, bis zu vier Kilo schwere Papagei war schon fast ausgestorben. Jahrzehntelang haben Naturschützer um jedes einzelne Tier gekämpft. Inzwischen gibt es wieder mehr als 200. Das Team spricht mit dem Kakapo-Experten Andrew Digby über einen der faszinierendsten Vögel der Welt – und darüber, wie man versucht, ihn vor einem Virus zu bewahren, das inzwischen selbst die entlegensten Winkel der Erde erreicht hat.
Das Vogelgrippevirus H5N1 hat erstmals Australien und Neuseeland erreicht. Für viele Vögel ist das gefährlich, für einen ganz besonderen könnte es katastrophal werden: den Kakapo. Der flugunfähige, bis zu vier Kilo schwere Papagei war schon fast ausgestorben. Jahrzehntelang haben Naturschützer um jedes einzelne Tier gekämpft. Inzwischen gibt es wieder mehr als 200. Das Team spricht mit dem Kakapo-Experten Andrew Digby über einen der faszinierendsten Vögel der Welt – und darüber, wie man versucht, ihn vor einem Virus zu bewahren, das inzwischen selbst die entlegensten Winkel der Erde erreicht hat.
Die Vereinsbetreuung im deutschen Eishockey wurde grundlegend neu aufgestellt. Erstmals arbeiten alle sechs Vereinsbetreuer unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und verfolgen gemeinsam das Ziel, Vereine noch intensiver, nachhaltiger und flächendeckender zu begleiten. In dieser Episode geben Ulrich Liebsch und Florian Ondruschka Einblicke in die Hintergründe der Umstrukturierung, die neuen Arbeitsweisen und die Chancen, die sich daraus für Vereine, Trainer & Trainerinnen sowie die Entwicklung junger Spielerinnen und Spieler ergeben. Eine neue Struktur für mehr Nähe zu den Vereinen Die Vereinsbetreuung wurde von einer ligabezogenen auf eine regionale Betreuung umgestellt. Dadurch sollen Reisezeiten effizienter genutzt, die Besuchsfrequenz erhöht und künftig auch kleinere Vereine noch stärker unterstützt werden. Ziel ist es, die Vereinsentwicklung deutschlandweit enger zu begleiten und den direkten Austausch vor Ort auszubauen. Das Team der Vereinsbetreuung Die Episode stellt die sechs Vereinsbetreuer des DEB vor: • Ulrich Liebsch • Florian Ondruschka • Anja Strohmenger • Markus Gleich • Julia Zorn • Danny Pyka Gemeinsam bilden sie das größte Netzwerk an Vereinsbetreuern, das es im deutschen Eishockey bisher gegeben hat. Warum die regionale Betreuung einen Unterschied macht Die beiden Gäste erläutern, welche Vorteile die neue regionale Zuordnung bietet und wie Vereine künftig von einer kontinuierlicheren Betreuung profitieren können. Gleichzeitig wird erklärt, weshalb bewusst auf eine Mischung der bisherigen Zuständigkeiten gesetzt wurde und die Betreuung nicht mehr ausschließlich nach Ligen erfolgt. Nachwuchsleiter Head of Coaches – eine neue Qualifizierung Ein weiterer Schwerpunkt ist die neue Ausbildung zum Nachwuchsleiter Head of Coaches. Die erste Kohorte startete im Juni 2026. Ulrich Liebsch und Florian Ondruschka sprechen darüber, welche Bedeutung diese Qualifizierung für die Entwicklung von Vereinen hat und welche Erwartungen sie an die Absolventinnen und Absolventen knüpfen. Wo die Vereine heute Unterstützung brauchen Ein zentrales Thema der Episode sind die aktuellen Herausforderungen, mit denen Vereine täglich konfrontiert sind. Die beiden Gäste sprechen offen über die größten Schmerzpunkte in der Entwicklung von Spielerinnen und Spielern – von der Qualität der Trainerausbildung über strukturelle Herausforderungen bis hin zur nachhaltigen Förderung im Nachwuchsbereich. Gleichzeitig zeigen sie auf, wie die neue Vereinsbetreuung diese Themen gezielt aufgreifen und Vereine bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen möchte. Zehn Jahre Vereinsentwicklung Im Rückblick ziehen die Gäste Bilanz: Welche Veränderungen haben das deutsche Eishockey in den vergangenen zehn Jahren geprägt? Welche Fortschritte wurden erzielt und welche Herausforderungen bleiben bestehen? Weiterentwicklung des 5-Sterne-Katalogs Abschließend geht es um die Aktualisierung des 5-Sterne-Katalogs. Die Gäste erklären, wie neue Inhalte entstehen, welche Rolle Rückmeldungen aus den Vereinen spielen und warum der kontinuierliche Evaluations- und Weiterentwicklungsprozess ein zentraler Bestandteil der Qualitätsentwicklung im deutschen Eishockey ist. Zentrale Botschaft Die neue Vereinsbetreuung steht für mehr Präsenz, mehr Austausch und mehr Unterstützung direkt in den Vereinen. Durch die Bündelung der Kompetenzen beim DEB, regionale Zuständigkeiten und neue Qualifizierungsmaßnahmen sollen Vereine künftig noch gezielter begleitet werden. Gleichzeitig macht die Episode deutlich, dass eine nachhaltige Entwicklung des deutschen Eishockeys nur gelingt, wenn die Herausforderungen an der Basis erkannt, gemeinsam diskutiert und konsequent angegangen werden.
Was macht Katja eigentlich, wenn sie nicht mit Marcus vor dem Mikrofon sitzt? Seit der letzten Folge zu Switch im März 2023 ist einiges passiert. Das Team um Katja hat ein Kompetenzzentrum für Human-Centred Security aufgebaut und unterstützt vor allem die Schweizer Hochschul- und Internet-Community mit Wissen und Austausch, aber auch praktischen Angeboten, wie dem Security Engagement Kit. Cornelia Puhze und Fabio Gawron, Expertin und Spezialist für Human Centred Security, geben im Gespräch mit Marcus und Katja einen Überblick über die vielseitigen Tätigkeiten des Teams, ihre Leidenschaften und ihre Umwege zum Thema, die eigentlich keine sind. Links: Switch Human Centred Security: https://www.switch.ch/de/switch-human-centred-security Cornelia auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/corneliapuhze/ Fabio auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/fabio-greiner-3805521a8/ Switch Security Arcade: https://www.switch.ch/en/security-arcade-puzzle-stations Human Centred Security Day: https://humancentredsecurityday2026.events.switch.ch/ Frühere Switchie-Folge mit Rolf Brugger über Passkeys: https://www.securityawarenessinsider.ch/e/passkeys/ Frühere Switchie-Folge mit Céline Neubig über Game Design: https://www.securityawarenessinsider.ch/e/gamedesign/ SRF Podcast "Wie das Internet in die Schweiz kam": https://www.srf.ch/audio/geschichte/wie-das-internet-in-die-schweiz-kam?id=AUDI20260616_NR_0003
Send us Fan MailManche Kollegen haben für jedes Problem eine Erklärung und fast immer liegt sie bei den anderen. Die Führungskraft hat nicht klar genug kommuniziert. Das Team zieht nicht mit. Die Verwaltung blockiert. Die Kollegin hat Informationen zurückgehalten. Die Rahmenbedingungen sind schlecht. Und überhaupt könne man selbst ja nichts tun. Natürlich gibt es Situationen, in denen andere tatsächlich Fehler machen. Auch schlechte Strukturen, unklare Entscheidungen und schwierige Führung lassen sich nicht einfach wegdenken. Problematisch wird es jedoch dann, wenn der eigene Anteil grundsätzlich nicht mehr vorkommt.Denn wer die Verantwortung immer nach außen verlagert, schützt sich vielleicht kurzfristig vor unangenehmen Fragen. Langfristig entstehen jedoch Stillstand, Ärger und immer wieder dieselben Konflikte. In dieser Folge geht es darum, wie du mit Kollegen oder Mitarbeitenden umgehen kannst, bei denen grundsätzlich die anderen schuld sind. Wie kannst du reagieren, ohne in endlose Klagen und Rechtfertigungsschleifen hineingezogen zu werden? Welche Fragen bringen ein Gespräch wieder in Richtung Handlung? Und wo solltest du als Führungskraft klarer werden? Hör doch mal rein. Mehr über meine Arbeit als Klinik-, Führungs- und Konfliktcoach findest du unter www.cobaugh.de. Du möchtest herausfinden, ob eine Zusammenarbeit zu deinem Anliegen passt? Dann vereinbare gerne ein kostenloses Sondierungsgespräch mit mir. Buchempfehlungen: Eigenverantwortung: Das Beste was dir passieren kannvon Susan Omondi und Alexandra Langhttps://shorturl.at/arKB9 Schlechte Chefs und faule Mitarbeitervon Thomas Eriksonhttps://shorturl.at/pf63c Schwierige Menschen am Arbeitsplatzvon Heidrun Schüler-Lubienetzkihttps://shorturl.at/IxKYH Webseite:https://www.cobaugh.de Email:https://www.cobaugh.de/kontakt/ YouTube: Heike Beck-Cobaugh - YouTube
FC St. Pauli mit dem VdS/NdS - Team Der FC St. Pauli wird zum Bergfest der Saisonvorschau besprochen. Das Team des VdS/NdS blickt gemeinsam auf die kommende Spielzeit. (Titelgrafik: Arnulf Urban) Unsere diesjährige Saisonvorschau steht ganz im Zeichen der Musik. In der "Diskographie" schauen wir auf die Zeit seit dem letzten Aufeinandertreffen des FCSP mit dem jeweiligen Verein. Beim "Management" schauen wir auf die wichtigen Personen wie Trainer und sportliche Leitung abseits des Platzes. In der Rubrik "Besetzung und Stagehands" geht es dann um den Kader und weitere Verantwortliche. Im "Backstagebereich" beschäftigen wir un mit ... Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
Der FC St. Pauli wird zum Bergfest der Saisonvorschau besprochen. Das Team des VdS/NdS blickt gemeinsam auf die kommende Spielzeit.
Eine Beziehung am Ende ihrer Laufzeit und eine gemeinsame Reise nach Heidelberg. Auf den ersten Blick: keine gute Kombination. Der Schriftsteller, Musiker, Moderator und Songwriter Heinz Strunk porträtiert in seinem neuen Roman Memories of Heidelberg ein Paar mittleren Alters mit großem Sinn für die Komik und Tragik des Lebens. Wieso gehen Bertram und Isolde jeden Abend in dasselbe Restaurantschiff auf dem Neckar? Warum werden sie dort so mies behandelt? Schweißt sie der Schrecken, den sie dort erleben, wieder zusammen? In jedem Fall: ein herrlicher, burlesker Sommerroman. Michael Köhlmeier erzählt zum ersten Mal ausführlich über seine Kindheit und Jugend. Sein großer Roman Mein privates Glück, der im August erscheinen wird, handelt vom Aufwachsen in Coburg. Der kleine Junge lebt hier mit seiner Schwester bei der Großmutter, da seine Mutter schwer erkrankt war. Köhlmeier gelingt es meisterhaft, seine individuelle Geschichte mit der trauma- und schuldbehafteten Nachkriegszeit zu verbinden. In unserem Klassiker beschäftigen wir uns mit der kleinen, aber sehr spannungsreichen Erzählung Das dicke Kind von Marie Luise Kaschnitz. Auch hier wird persönliche Erfahrung in Literatur verwandelt. Bei Was liest du gerade? diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski zwei neue Romane, die nicht in den großen Metropolen Deutschlands spielen – sondern in Heidelberg und Coburg. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Heinz Strunk: Memories of Heidelberg. Roman. Rowohlt Verlag, Hamburg 2026. 176 Seiten, 23,00 EUR - Michael Köhlmeier: Mein privates Glück. Roman. Hanser Verlag, München 2026. 320 Seiten, 26,80 EUR. Erscheint am 18.08.2026 - Marie Luise Kaschnitz: Das dicke Kind und andere Erzählungen. Suhrkamp Verlag, Berlin 2002. 250 Seiten, 11,40 EUR. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Zum zweiten Mal ist Spanien Fußball-Weltmeister. Das Team hatte sich gegen den Titelverteidiger Argentinien mit 1:0 durchgesetzt. Den Siegtreffer erzielte Ferran Torres erst in der Verlängerung. Die XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko ist nun Geschichte. Von Thilo Jahn.
Seit gut einem Jahr hat Mareike G. ihre eigene Wohnung im kleinen bayrischen Waldmünchen. Sie hat einen Job und viele Freunde. Die 20-Jährige gilt als zuverlässig. Das Verhältnis zu ihrer Mutter ist weiterhin eng, sie sehen sich beinahe täglich. Umso beunruhigender ist es, als Mareike nicht zur Arbeit und auch nicht zu einem vereinbarten Treffen erscheint. Ihre Familie spürt: Da stimmt etwas nicht - und geht zur Polizei.Als Nachbarinnen sich melden und von Klopfgeräuschen und Hilferufen in der Nacht erzählen, übernimmt die Kriminalpolizei Regensburg, darunter Ermittler Stefan Halder. Die Beamten sind tagelang in Mareikes Wohnung damit beschäftigt, Spuren zu sammeln. Es werden so viele wie noch nie: 2.600 insgesamt. Doch die entscheidende heiße Spur fehlt – und Mareike bleibt verschwunden. Nach Monaten ohne wirkliche Fortschritte entschließen sich die Regensburger, die Operative Fallanalyse hinzuzuziehen. Das Team um Leiter Alexander Horn betrachtet den Fall noch einmal komplett neu, erstellt ein sehr konkretes Täterprofil – und kommt der Aufklärung immer näher. Über den Fall Mareike G. spricht Host Anne Eichhorn mit Journalist Sandro Gerber im ARD Crime Time Podcast.LINKSHör-Empfehlung: „Eltern ohne Filter“Email: crimetime@mdr.de
http://www.edithkarl.com Führungskräfte lösen schwierige Situationen oft schneller als andere. Kurzfristig schafft das Entlastung, langfristig kann daraus jedoch ein Muster entstehen: Das Team lernt, dass anspruchsvolle Verantwortung am Ende wieder bei der Führungskraft landet. Diese Folge zeigt, warum gerade erfahrene und verantwortungsbewusste Führungskräfte leicht zum Engpass werden. Sie erfahren, wie Sie Unterstützen und Übernehmen unterscheiden und welche drei Fragen Ihnen vor dem Eingreifen helfen. Im Mittelpunkt steht ein Satz, den Sie direkt in Ihrem Führungsalltag verwenden können: „Ich helfe Ihnen beim Klären. Die Verantwortung bleibt trotzdem bei Ihnen."
Argentinien schafft an der Fussball-Weltmeisterschaft den Finaleinzug. Das Team dreht in der Schlussphase einen Rückstand gegen England und gewinnt schliesslich mit 2:1. Im Final am Sonntag wartet Gegner Spanien. Weitere Themen: · In Frankreich soll Sterbehilfe künftig erlaubt sein - die Nationalversammlung hat am Abend ein entsprechendes Gesetz nach langen Debatten gutgeheissen. Damit erhalten schwer kranke Erwachsene unter strengen Auflagen Zugang zu tödlichen Medikamenten, um ihr Leben zu beenden. · Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski baut seine Regierung um. Regierungschef soll Serhij Korezkyj werden, der bisherige Leiter des staatlichen Energiekonzerns. Selenski hatte am Sonntag angekündigt, dass er seine bisherige Regierungschefin nach einem Jahr im Amt entlässt. Damit müssen auch automatisch alle Ministerposten neu besetzt werden. · In der Schweiz gibt es Zehntausende Menschen, die aufgrund ihrer finanziellen Situation eigentlich Anspruch hätten auf Ergänzungsleistungen, dieses Geld aber nicht beantragen. Eine neue private App will Abhilfe schaffen: Sie soll eine Übersicht verschaffen über alle Sozialleistungen, die einer Person potentiell zustehen. Und die Anmeldeformulare für die Kassen automatisch ausfüllen.
Drittstimme - der Podcast zum politischen System Deutschlands
"Die da oben machen doch sowieso was sie wollen!" - Populismus ist populär. Doch was genau ist Populismus eigentlich? Gibt es rechten und linken Populismus? Woran erkennt man populistische Parteien und wie verbreitet sind populistische Einstellungen in der Bevölkerung? Ist Populismus automatisch eine Gefahr für unsere Demokratie? Über all diese Fragen spricht Prof. Dr. Stefan Marschall, Politikprofessor an der Heinrich-Heine-Universität, gemeinsam mit Herrn Daniel Hagemann, wissenschaftlichem Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politik II, in dieser Folge. "Drittstimme - der Podcast zum politischen System Deutschlands" ist ideal für Politikinteressierte und Studierende der Politikwissenschaften in den ersten Semestern. Das Team von "Drittstimme" freut sich über Feedback, Themenwünsche und Bewertungen per Mail an politik2@hhu.de oder direkt auf der Podcast-Plattform eurer Wahl.
Die 1500. Folge der Freeses fiel mitten in die Corona-Zeit, deshalb konnte sie nicht groß gefeiert werden. Nur ein kleines Team-Frühstück mit den Freeses, Heiko und den Leuten vom NDR. Gut, das ist dann ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Aber hört selbst.
Die Schweiz sorgt für den nächsten Coup an der WM 2026: Das Team von Trainer Murat Yakin bezwingt Kolumbien im Elfmeterschiessen und steht erstmals im WM-Viertelfinal. Dort wartet nun Titelverteidiger Argentinien – mit Superstar Lionel Messi. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als ideal. Drei Schweizer Spieler verletzten sich im Abschlusstraining, darunter auch Johan Manzambi. Ohne den formstärksten Spieler musste Murat Yakin kurzfristig umstellen – und wurde für seinen Mut belohnt. Die Schweiz blieb ohne Gegentor, bewies grosse Moral und setzte sich im Penaltyschiessen durch. In dieser Episode analysieren wir den historischen Erfolg der Schweizer Nationalmannschaft: den starken Auftritt von Torhüter Gregor Kobel, die überzeugende Leistung der Innenverteidigung, die wichtige Rolle der Joker um Cedric Itten und Zeki Amdouni sowie die taktischen Anpassungen von Murat Yakin. Ausserdem blicken wir auf den Viertelfinal gegen Argentinien und diskutieren, weshalb die Schweiz auch gegen Lionel Messi an ihre Chance glauben darf. Das alles und mehr in der 356. Ausgabe der «Dritten Halbzeit».Die Themen: 00:00 Intro 02:12 Schweizer Penalty-Helden 13:14 Manzambi fehlt verletzt 23:03 Der Gregor-Kobel-Moment 29:15 Das Nico-Elvedi-Spiel 42:30 Jetzt wartet Lionel Messi 54:10 Abschied aus Vancouver In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Stell dir vor, du übernimmst also eine Business Unit. Die Pipeline ist ein Friedhof. Deals stehen seit Monaten still. Die Vertriebler verkaufen nämlich lieber das, was sie kennen – Hardware, Stahl, etwas zum Anfassen. Aber dein Wachstum soll aus Software kommen. Und du hast kein Team, das direkt an dich berichtet. Sondern Vertriebssatelliten in 170 Ländern, dotted lines, regionale Strukturen. Willkommen im echten B2B Lösungsverkauf. Genau das hat Dietmar Schneider vor zweieinhalb Jahren erlebt. Er kam als Sales Director zu ADB Safegate, einem Weltmarktführer für Flughafen-Sicherheitssysteme. Sein Auftrag nämlich: eine Business Line aus der Krise holen. Das Produkt war nämlich noch in der Entwicklung. Die Pipeline? Voller Luftnummern. Das Team? Über fünf Kontinente verstreut – und natürlich ohne direkte Berichtslinie. Was Dietmar daraus gemacht hat, ist ein Lehrstück in Vertriebssteuerung. Seine Unit wurde übrigens zur am schnellsten wachsenden Business Line des gesamten Konzerns. Und das zudem in einem Markt, der nur 3–5 % pro Jahr wächst. Wie er das geschafft hat? Hier sind seine Methoden. Warum Vertriebssteuerung der entscheidende Hebel ist „Vertrieb ist der Umsatzmotor", sagt Dietmar. „Und ein Motor, der nicht regelmäßig effizient abliefert, bringt das ganze Unternehmen ins Stocken." Genau darum geht es bei Sales Leadership. Nämlich: Nicht nur verkaufen können. Sondern ein System bauen, das zuverlässig Resultate produziert. In komplexen Branchen – Flughafentechnik, Anlagenbau, IT-Lösungen – dauert ein Sales Cycle ein bis zwei Jahre. Ausschreibungen haben 800 Anforderungen. Und natürlich hast du ein Buying Center mit fünf, sechs Entscheidern. Ohne klare Steuerung verlierst du dich im Nebel. Dietmars erster Move: radikale Transparenz. Nach zwei Wochen hat er die komplette Pipeline „watt gemacht". Sprich: Jede Opportunity, die länger als sechs Monate stillstand, wurde hinterfragt. Sein Grundsatz: Die Pipeline ist die Bibel des Vertriebsleiters. Die Pipeline als Steuerungszentrale Was viele Vertriebsleiter unterschätzen: Eine Pipeline lebt nicht von schierer Masse. „Mehr ist nicht immer mehr", warnt Dietmar. Schließlich kennt er den Reflex: „Schlagzahl, Schlagzahl, Schlagzahl!" Aber im komplexen B2B-Geschäft entscheidet Schlagkraft – die Qualität jedes einzelnen Deals. Seine Methode der Vertriebssteuerung setzt an drei Punkten an: Kenntnis der Top-10-Deals. Du musst wissen, wo die größten Opportunities hängen und wo es klemmt. Slippage erkennen. In welcher Phase bleiben Deals stecken? Wer braucht Unterstützung? Lebenszyklus-Denken. Pipeline nicht nur auf den ersten Abschluss ausrichten, sondern auf drei Stufen: Projektumsatz → Service Level Agreement → Change Requests. Dieser Dreiklang hat Dietmars Pipeline von heute bis ins Jahr 2032 ausgedehnt. Plötzlich sieht nämlich jeder Vertriebler nicht nur den einen Deal. Sondern das gesamte Potenzial eines Kunden. Vertriebsmitarbeiter führen heißt: ihnen beibringen, in Lebenszyklen zu denken, nicht in Abschlüssen. Führung ohne Weisungsbefugnis – so geht's Das ist die härteste Disziplin im Sales Leadership. Du bist verantwortlich für Umsatz. Aber die Vertriebler in den Regionen berichten nicht an dich. Sie haben eigene Chefs, eigene Ziele, eigene Gewohnheiten. Wie steuerst du trotzdem? Dietmars Ansatz ist Führung ohne Weisungsbefugnis durch drei Hebel: Wert liefern. Wenn du dem Regionalvertriebler das Leben leichter machst, öffnet er dir die Tür. Von allein. Sei es durch besseres Pre-Sales, bessere Tools oder eine überzeugende Vertriebsgeschichte. Präsenz zeigen. Dietmar besuchte jede regionale Sales-Konferenz persönlich. Er arbeitete mit den Teams vor Ort, verstand ihre Märkte. Und baute dadurch Vertrauen auf. Diplomatie statt Befehl. „Ich kann niemandem sagen: Du machst das jetzt." Stattdessen: gemeinsame Sales-Konferenzen, gemeinsame Pipeline-Reviews. Und natürlich gemeinsame Erfolge feiern. Gerade im Dotted Line Management ist die Kunst: Du musst so viel Mehrwert schaffen. So viel, dass die Leute wollen, dass du dabei bist. Nicht, weil sie müssen. Vom Hardware-Verkäufer zum Lösungsanbieter Eine der größten Hürden im B2B Lösungsverkauf: Du hast eine Install-Base für Hardware. Lampen, Docking-Systeme, Befeuerung. Und jetzt willst du denselben Kunden Software verkaufen. Aber die Vertriebler? Die kommen aus der Welt von „Stahl und Eisen". Etwas zum Anfassen. Dietmars Lösung: keine Zwangsbeglückung, sondern Win-Win-Storytelling. Wenn ein Hardware-Vertriebler versteht: „Mit der Software-Geschichte sichere ich mein Lampengeschäft ab", dann verkauft er sie freiwillig mit. Ganz einfach. Denn er bindet seinen Kunden enger an sich. Sein Team entwickelte dazu ein One-Stop-Shop-Narrativ: „Wir vernetzen euch den kompletten Flughafen." Licht, Docking, Tower-Software, digitale Wartung. Alles aus einer Hand. Das eliminiert Einzelwettbewerber. Und macht den Kundenkleber stärker. Wann du Nein sagen musst Ein oft übersehener Teil der Vertriebssteuerung: die Fähigkeit, Nein zu sagen. Übrigens: Zu Kunden, die nur „mal ein Angebot" wollen. Zu Ausschreibungen, bei denen der Wettbewerber schon gesetzt ist. Zu Opportunities ohne echten Pain. Dietmar ist da glasklar: „Ein Angebot für ein großes Verfahren kostet uns 50.000 bis 100.000 Euro." Wer jeden Request bedient, verbrennt Ressourcen. Deshalb nutzt er MEDPIC – ein Qualifizierungs-Framework, das jeden Deal auf Herz und Nieren prüft. Erst dann fließen Ressourcen. Sein Tipp für die Pipeline-Qualifizierung: „Wenn der Kunde nur zurückschreibt ‚schick mir mal das Angebot', ohne Rückfragen, ohne Interesse – dann will er in 90 % der Fälle einfach seine drei Vergleichsangebote." Lauf. So einfach ist das. Vertriebsmitarbeiter führen heißt in diesem Fall: ihnen den Rücken stärken. Auch mal einen Deal sterben zu lassen. Denn jede Stunde im falschen Deal fehlt im richtigen. Der Turnaround-Bauplan Was Dietmar Schneider in zweieinhalb Jahren geschafft hat, lässt sich auf fast jeden B2B Lösungsverkauf übertragen. Sein Bauplan – konkret in fünf Schritten: Pipeline radikal bereinigen. Alles raus, was älter als sechs Monate ist und sich nicht bewegt. Ehrlichkeit vor Hoffnung. Lebenszyklus-Pipeline aufbauen. Jeder Kunde bekommt drei Blöcke: Projekt → SLA → Change Request. Das macht die Planung auf Jahre belastbar. Seller Education. Trainiere deine Vertriebler im Cross-Selling. Nicht per Memo, sondern in Workshops, Sales-Konferenzen, direkt beim Kunden. Executive Summary auf jedes Angebot. Keine „Zahlenwurst", sondern eine emotionale Zusammenfassung: Warum das Ganze, was der Kunde davon hat. Playbook bauen. Was passiert beim Kundenbesuch? Wie qualifizieren wir? Wie läuft ein Bid-No-Bid? Runtergeschrieben, nachlesbar, trainierbar. Das Ergebnis? Schnellstes Wachstum im gesamten Konzern. Ein Award auf der globalen Sales-Konferenz. Und vor allem: eine Pipeline, die bis 2032 reicht.
Im November 2022 erschien die erste Folge von »Auch das noch?«, dies ist unsere hundertste! Wir erzählen, welche Ideen, Innovationen und Science-Fiction uns gegen Weltuntergangsstimmung helfen. Wir haben eine Aufnahme von unserem Auftritt auf der diesjährigen re:publica im Gepäck. Dort haben wir unsere besten Beams vorgestellt, die Verlängerung von guten Ideen der Gegenwart in die Zukunft. Und natürlich fragen wir uns, ob und – wenn ja – wie es mit dem Krisenpodcast weitergehen soll. Was denken Sie? Was denkt ihr? Schreiben Sie uns an krisen@zeit.de. Diesmal weichen wir also ab von unserer gewohnten Form, die normalerweise so aussieht: In jeder Folge von »Auch das noch? Der freundliche Krisenpodcast« sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Alle hundert Episoden sind im ZEIT-Podcastarchiv zu finden. Und viele sind nach wie vor aktuell. Shownotes: Die Zitate von früheren Gästinnen und Gästen stammen aus diesen Krisenpodcast-Episoden: - Episode 1, »Wie kommen wir da wieder raus?«, vom 10. November 2022 mit Achim Steiner und Hedwig Richter - Episode 4 über den Biodiversitätsverlust mit Matthias Glaubrecht vom 30. November 2022 - Episode 5, »Warum immer mehr Menschen flüchten müssen«, mit der Klimafluchtforscherin Kira Vinke vom 14. Dezember 2022 - Episode 68 über die Fluchtfantasien der Techmilliardäre mit Douglas Rushkoff in der KI-übersetzten deutschsprachigen Fassung vom 30. April 2025 Das ist das Buch zum freundlichen Krisenpodcast, das im Mai 2025 im Herder-Verlag erschienen ist: »Auch das noch!«. Die ZEIT-Kolumne, die dem Krisenpodcast entsprungen ist, heißt »Was, wenn's gelingt?« und erscheint alle zwei Wochen im Ressort Wissen. Alle bisher erschienenen Folgen können Sie auf unserer Serienseite nachlesen. Zu unserem »Gelingt's?« über die Luchse im Thüringer Wald erreichte uns nach dem re:publica-Auftritt der Hinweis auf dieses wunderbare Video: Ein wild lebender Luchs, aufgenommen von einer Wildkamera am Rennsteig nahe Steinbach-Hallenberg (vielen Dank für den Link, lieber Jörn!). Über diesen Artikel zur Revision der Klimaszenarien und der Desinformation in diesem Kontext haben wir uns im Intro unterhalten: »Schlimm genug wird es auch ohne Worst Case« (ZEIT, 20. Mai 2026). Und das war unser Auftritt bei der re:publica 2026: »Auch das noch?« Das Team von »Auch das noch?« erreichen Sie unter krisen@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Doku-Podcasts, Bonusfolgen und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Medien spielen eine entscheidende Rolle in der Art und Weise, wie Klima- und Energiepolitik in der Bevölkerung wahrgenommen werden. Zusammen mit Kolleg*innen der TU Dortmund und des Öko-Instituts hat Jan Rosenow von der University of Oxford untersucht, wie die BILD die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) von 2023 in eine der polarisierendsten politischen Kontroversen der jüngeren deutschen Geschichte verwandelte. Das Team analysierte 333 BILD-Artikel und wie sich der Begriff "Heizungshammer" in der breiteren Presse von dort aus verbreitete. Diese Berichterstattung führte zur Verwässerung und der schlussendlichen Abschaffung des GEG im Jahr 2026. Der Fall zeigt wie Boulevard-Framing messbar in Gesetzgebungsverfahren einfließen.
Besondere Anlässe erfordern auch besondere Gäste, deshalb ist zur 100. Folge der großartige Michael Ostrowski zu Besuch! Sein Jubiläumsgeschenk? Eine große Handvoll Schmerzmittel. Gemeinsam sitzen sie in der tollen Rundbar und plaudern über Michis spannenden Werdegang, den Eurovision Song Contest und sein Ziel, Formel 1 Weltmeister zu werden. Das Team gratuliert auch allen Höris zur 100. Folge, sagt danke für die schöne Reise und freut sich auf alles was noch kommt!
Bei Was liest du gerade? diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski zwei ganz neue Romane, die beide viel über die Liebe in unserer Gegenwart erzählen – Alles Liebe von Ronja von Rönne und Trost von Angelika Klüssendorf. Ronja von Rönne erzählt von Menschen, die über ihren ganz persönlichen Abgrund balancieren, schwere Krebserkrankungen ihrer nächsten Freunde und Verwandten aushalten müssen und darüber aus der Bahn kippen. Oder plötzlich feststellen, dass sie einander nicht mehr lieben, als gerade ein Kind unterwegs ist. Obwohl es sich auf den ersten Blick um Erzählungen handelt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, ergibt sich am Schluss ein interessanter Zusammenhang. Die Erzählerin aus der ersten Geschichte taucht in der letzten Geschichte als Lokalreporterin wieder auf und verbindet alles. Wir fragen uns, geht diese ungewöhnliche Konstruktion auf? Und passt der schwarze Humor der Autorin zu dem schicksalsschweren Thema? Angelika Klüssendorfs Roman Trost spielt 2022, dem ersten Jahr des russischen Angriffskriegs, in Berlin und im Berliner Umland. Es sind düstere und schicksalsschwere Tage, die man an der Seite einer weitverzweigten Patchworkfamilie durchlebt. Leider verschwindet die Hauptheldin schon nach wenigen Seiten nach einem Wespenstich auf einer Intensivstation und der Rest ihrer bunt zusammengewürfelten Familie kreist um diese schmerzende Leerstelle wie um eine untergegangene Sonne. Wir diskutieren: Ist dies ein eindrückliches, großes Gesellschaftspanorama aus dem ersten Berliner Kriegsjahr? Oder eher ein heiter-makabres Nebenwerk einer bedeutenden Autorin? Unser Klassiker ist einer der berühmtesten Kurzromane der Weltliteratur: Ernest Hemingways Der alte Mann und das Meer. Die tragischen Tage alleine auf hoher See, die hier erzählt werden, erinnern an das besondere Verhältnis des Menschen zu allen Meeresbewohnern. Ein alter Fischer, der ewig nichts gefangen hat, will es noch einmal wissen und fährt weit hinaus. Der große Fisch, den er dann an der Angel hat, liefert sich mit dem Alten einen erbitterten Zweikampf – aus dem fast eine ergreifende Liebesgeschichte wird. Eine eiskalte Empfehlung für den Strandkorb! Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de Literaturhinweise: Ronja von Rönne: Alles Liebe, dtv, 240 Seiten, 23 Euro (erscheint am 2. Juli) Angelika Klüssendorf: Trost, 208 Seiten, 24 Euro (erscheint am 3. Juli) Ernest Hemingway: Der alte Mann und das Meer, diverse Taschenbuchausgaben [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Themen von Caro am 22.06.2026: (00:00:00) FIFA WM der Männer: Das Team aus Kap Verde spielt sich in unsere Herzen ♥️. (00:02:10) Rentenreform: Was die Kommission vorschlägt, damit auch junge Menschen eine gute Rente bekommen. (00:08:53) Krach bei DIE LINKE: Warum es Kritik am neuen Parteichef gibt und warum der Linksjugend Antisemitismus vorgeworfen wird. (00:16:50) Armut in Deutschland: Vom Tellerwäscher zum Millionär - ist das realistisch? (00:22:03) Hitze-Tipp von Caro: "lasst euch nicht das Gehirn frittieren". Hier findet ihr den Monitor-Beitrag zu den Aufstiegschancen: https://1.ard.de/arm-sollst-du-bleiben?0630=podcast Von 0630.
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Genesis präsentiert Magma GT3 Concept in Le Mans Genesis hat die prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans genutzt, um ein entscheidendes neues Kapitel in seiner globalen Motorsportgeschichte aufzuschlagen und das Magma GT3 Concept vorzustellen, skizzierte auch eine mögliche Zukunftsvision für Genesis und Genesis Magma Racing und gab die Pläne für die europäische Expansion bekannt. Mit dem Einsatz des Genesis GMR-001 Hypercar beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans setzte Genesis Magma Racing einen neuen Meilenstein in der Geschichte des koreanischen Motorsports. Gleichzeitig wird die Wettbewerbsfähigkeit der Marke auf dem globalen Markt unter Beweis gestellt. Das Team belegte am Ende den 13. Platz im Gesamtklassement und in der Hypercar-Klasse. Weiterentwickeltes Magma GT Concept Das Team hat bereits in seiner Debütsaison in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt. Das Team sicherte sich beim 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps erste wertvolle Wertungspunkte und bewies damit trotz seiner ersten Saison eine stabile Fahrleistung. Magma GT & Magma GT3 Konzeptfahrzeuge als nächste Evolutionsstufe In Le Mans stellte Genesis das Magma GT Concept und das GT3 Concept vor und skizzierte damit eine klare Vision für die Zukunft der Marke in den Bereichen Luxury Performance und Motorsport. Das weiterentwickelte Magma GT Concept Modell in Le Mans verfügt über ein komplett neues Interieur, das die Weiterentwicklung des Magma-Programms widerspiegelt. Als zweisitziger Luxus-Grand-Tourer konzipiert, verbindet das Magma GT Concept Sportlichkeit und Eleganz auf eine für die Marke unverwechselbare Weise. In Le Mans hat Genesis Motor Europe auch seine Pläne zur Markterweiterung in die vier europäischen Länder Österreich, Dänemark, Polen und Portugal bekannt gegeben. Damit setzt die Marke einen weiteren wichtigen Meilenstein ihrer langfristigen Wachstumsstrategie in Europa.Nach dem Markteintritt in Deutschland, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in 2021 folgten in diesem Jahr die Länder Frankreich, Italien und die Niederlande. Die Markteinführung in Spanien ist für das vierte Quartal dieses Jahres geplant. Bis 2027 ist der Eintritt in vier weitere Schlüsselmärkte vorgesehen, um die Präsenz in Nord- und Osteuropa zu stärken und die Position in Westeuropa sowie auf der Iberischen Halbinsel weiter auszubauen. Alle Fotos: Genesis Motor Deutschland Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Das Team der Artemis-2-Mission hat im April beim Flug um den Mond eine Sonnenfinsternis erlebt. Fast eine Stunde lang zog die Kapsel durch den Schatten des Mondes – auf der Erde dauert so ein Schauspiel maximal sieben Minuten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Ende Mai strahlte das ZDF die zweite Folge von «ZDF Magazin vor Ort» mit Chris Sommer aus. Dieses Mal wollte die Redaktion damit punkten, dass der Kölner Fernmeldeturm Colonius den Erdboden gleich gemacht werden soll. Das Team baute eine typische Live-Sendung im deutschen Fernsehen nach. Sogar einen prominenten Gast hatte man engagiert: Everlyn Burdecki sollte den Buzzer drücken, um die Zündung auszulösen. Für Mario Thunert und Fabian Riedner sind diese Ableger nicht das Gelbe vom Ei, die normalen Ausgaben von «ZDF Magazin Royale» sind mit ihren Frontalunterricht wesentlich besser. Anders sind es hingegen bei der «heute show» aus, deren Specials mit Fabian Köster und Lutz van der Horst einfach XL-Ausgaben von Rubriken sind. Beim Privatfernsehen versuchte ProSieben mit «TV total» diesen Spagat, doch weder «TV total – Aber mit Gast» und «TV total Stand-Up Club» blieben in Erinnerung. Im zweiten Teil der Sendung werden Thunert und Riedner ein Blick auf die Frauen im Showbusiness. Zunächst erklärte Nazan Eckes im „Welt“-Gespräch, dass mit einer Schwangerschaft auch bei RTL zu einer Konkurrenzsituation kam. Zudem werfen Thunert und Riedner einen Blick auf die einstige «Extra»-Moderatorin Birgit Schrowange, die sich sogar Jahrelang die Haare färben ließ. Nachdem diese Enthüllung kam, verschwand sie von der RTL-Bildfläche. Später kehrte sie ohne Erfolg bei Sat.1 zurück, seither wurde es um Schrowange sehr ruhig.
Der Podcast Chemisches Element hat für die Regionalliga Nordost, die Relegation zur 3. Liga sowie die beiden NOFV-Oberligen alle erforderlichen Saisonrückblicke fristgerecht und vollständig beim World Wide Web bzw. Podcatcher eingereicht und an den jeweiligen Analyse- und Bewertungsverfahren der Saison 2025/26 teilgenommen. Das Ergebnis der jeweiligen Verfahren wird dem Podcast nach Prüfung der eingereichten Takes durch die zuständigen Hörerinnen und Hörer mitgeteilt.Der Podcast Chemisches Element ist der chemischste Podcast im deutschen Fußball und zugleich ein Beispiel dafür, dass mediale Träume auch mit begrenzten finanziellen Mitteln, überwiegend ehrenamtlichen Strukturen und harter Arbeit verwirklicht werden können. Darauf sind wir stolz.Ebenso stolz sind wir auf die Entwicklung unseres Podcasts in der abgelaufenen Saison. Das Team hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und bis zum letzten Spieltag um jedes Argument und die bestmöglichen Gäste gekämpft.Vor diesem Hintergrund wissen wir, dass die späten und langen Aufnahmen für viele Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Fans anderer Vereine mit großer Enttäuschung verbunden sind. Das Zustandekommen solcher Episoden entspricht nicht dem Ideal des Podcasts, den wir alle lieben.Diesen Menschen gilt unser Respekt für das, was sie sich auf sonstigem Weg erarbeitet haben.Eure Geschäftsführer und Vorstände Sport beim TSV Havelse: Jonas, Kilian, Nils und Gregor Ryl im Chemischen Element #231 — Ryckblick! Shownotes:Neues Funktionsgebäude feierlich eröffnet!Rodriguez Fantozzi wechselt zu Wacker BurghausenMarcel Bergmann bleibt ChemikerMarc Sodji ist der erste chemische Neuzugang!Leutzsch' erster Belgier: Bradley Lokilo wird ChemikerLuca Bürger wechselt zur BSG ChemieStanley Ratifo verlässt ChemieBustickets für InnsbruckDFB-Frist verstrichen: 1860 München muss in die Regionalliga zwangsabsteigen | kicker1860 München lässt DFB-Frist verstreichen, Havelse wartet auf Lizenzbescheid, Aue steht bereit | MDRSo läuft das Zulassungsverfahren zur 3. Liga1860 München erhält keine Lizenz - Erklärung Gernot MangAbstieg des ZFC Meuselwitz: Das Ende einer Ära | MDRGregors Socials:InstagramIm Osten geht die Sonne aufCOPA TSMedientipps:I am Hibs - Hibernian EdinburghWM 1994 – Elf Helden, ein Albtraum - ARD Mediathek01 - Satt, sauber und allein - abgegeben in der WochenkrippeTiwàyyen - Spotify„Should I Marry a Murderer?“ | Netflix
Tilders, Julian www.deutschlandfunk.de, Sport
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Gesprächsstoff. Der Forschungspodcast der Hochschule Fulda. Für alle, die mitreden wollen.
Wir gehen wählen, die Verfassungen geben uns den Rahmen unseres Zusammenlebens vor und der demokratische Diskurs ist lebendig. Dennoch ist in ganz Europa die Demokratie unter Druck geraten. Vertrauen schwindet, soziale Ungleichheit wächst und politische Konflikte scheinen kaum mehr lösbar. Ein Lichtblick: der Regierungswechsel in Ungarn nach den Wahlen im April. Klar ist: Die ungeschriebenen Regeln, auf denen die EU-Länder basieren, verändern sich. Ist die Demokratie im Niedergang begriffen? Sind die Veränderungen vielleicht nur Ausdruck eines Wandels? Und was tun, um die Demokratie, vor allem in der liberalen Ausprägung, zu stärken? Im Horizon-Europe-Projekt "Continuous Construction of Resilient Social Contracts through Societal Transformations", kurz CO3, untersucht ein Forschungsteam um die Fuldaer Demokratie- und Europaforscherin Professorin Dr. Claudia Wiesner die Grundlagen und Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Das Team ist Teil eines europäischen Forschungskonsortiums aus neun EU- und drei Nicht-EU-Ländern. Gemeinsam erarbeiten die Forschenden Zukunftsszenarien, wie sich die aktuellen Gesellschaftsverträge angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit politisch und sozial widerstandsfähiger entwickeln lassen. Darüber spricht Moderatorin Mariana Friedrich in dieser Folge mit Professorin Claudia Wiesner.Weitere Informationen zur Folge:Webseite Claudia WiesnerHorizon Project CO3Wir freuen uns über Feedback an: gespraechsstoff(at)hs-fulda.de.
In der berühmten Erzählung »Michael Kohlhaas« von Heinrich von Kleist wird der brave Pferdehändler aus Brandenburg zu einem gefürchteten Terroristen, der verzweifelt um sein Recht kämpft. Aber wer ist Michaela Kohlhaas? Sie ist die Heldin im aktuellen Roman der Leipziger Schriftstellerin Heike Geißler. Michaela Kohlhaas verlässt ihre bürgerliche Existenz, zieht mit einem Planwagen durch Deutschland und kämpft für mehr Gerechtigkeit auf der Welt. Wir diskutieren in unserem ZEIT-Bücherpodcast: Ist das eine gelungene Aktualisierung von Kleist? Oder etwas völlig anderes? Und was hat es mit dieser modernen Systemsprengerin auf sich? Am 25. Juni wäre Ingeborg Bachmann hundert Jahre alt geworden. Wir fragen uns: Warum lieben wir sie noch immer so sehr? Was hat sie uns zu sagen? Und wir sprechen über eine ihrer autobiografischen Erzählungen: »Drei Wege zum See«. Die Erzählung erschien ein Jahr vor ihrem Tod und enthält all ihre großen Lebensthemen. Wie lebt eine Frau in der Männergesellschaft? Wie schwer lastet die Vergangenheit auf uns? Warum fühlte Bachmann sich überall wie eine Fremde? Die italienische Schriftstellerin Fleur Jaeggy, heute 85 Jahre alt, war eine enge Freundin von Ingeborg Bachmann. In einem ergreifenden kleinen Erinnerungsbuch erzählt sie von den letzten Tagen ihrer Freundin. Und sie erhebt schwere Vorwürfe gegen Bachmanns österreichische Familie und die deutschen Freundinnen. Wir diskutieren über Jaeggys These: Hätte Ingeborg Bachmann nach dem schweren Brandunfall 1973 in ihrer Wohnung in Rom noch gerettet werden können? Die Wucht dieses kleinen Buches zeigt – Bachmann lässt noch immer niemanden kalt. Das Team von »Was liest du gerade?« erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturhinweise: - Heike Geißler. »Michaela Kohlhaas«. Suhrkamp Verlag. 253 Seiten, 24,– Euro - Fleur Jaeggy. »Die letzten Tage von Ingeborg Bachmann«. Suhrkamp Verlag. 44 Seiten. 16,– Euro - Ingeborg Bachmann. »Drei Wege zum See«. In: »Simultan«. Piper Verlag. 224 Seiten. 11,– Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Die Tierarztkosten sind seit 2022 stark gestiegen. Die Behandlung ist für viele Halter deshalb kaum noch zu stemmen. Eine Berliner Praxis öffnet einmal im Monat für Bedürftige. Das Team will möglichst vielen helfen, kommt dabei aber an seine Grenzen. Ernst- Ludwig von Aster www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Es ist ein Ereignis: Der Schauspieler Matthias Brandt setzt sich in seinem Bestseller erstmals intensiv und öffentlich mit seinen berühmten Eltern Rut und Willy Brandt auseinander. Was hat ihr widerständiges Leben uns gerade heute wieder zu sagen? Darüber diskutieren Maja Beckers und Alexander Cammann in der aktuellen Sachbuchfolge von »Was liest Du gerade?«. Die Brandts kämpften als Antifaschisten gegen den Nationalsozialismus – und wurden später von den Deutschen geliebt, verehrt und gehasst. Lange wollte ihr prominentes Kind aber seinen eigenen Weg gehen, nicht als ewiger Sohn des Kanzlers. Angesichts der Bedrohung für unsere Demokratie durch die AfD entdeckt Matthias Brandt in diesem schmalen Band jedoch die Aktualität seiner Eltern, die unter Lebensgefahr im Exil Mut bewiesen. Narzisstisch sind meistens ja immer nur die anderen. Seit ein paar Jahren ist die Diagnose populär, oft soll sie auch die Krise unserer Gesellschaft erklären – und vor Narzissmus-Warnungen kann man sich kaum retten. Aber Thomas Arnold und Thomas Fuchs sortieren jetzt in ihrem Buch »Das unersättliche Selbst« die verschiedenen Phänomene, analysieren Selfie-Kult und Social-Media-Sucht und zeigen, was Narzissmus mit mangelndem Selbstwertgefühl und Fluchtimpulsen zu tun hat. Entgeht man so dieser speziellen Ego-Falle? Viel zu wenig bekannt ist die 2003 verstorbene französische Autorin Monique Wittig, eine feministische Klassikerin, die seit 1976 in den USA lebte. Warum sie heute wieder lesenswert ist, erkennt man an ihrem originellen Essayband »Das straighte Denken«, der ihre wichtigsten Texte vorstellt: Sie will die Geschlechterkategorien Frau und Mann gleich ganz abschaffen und plädiert für ein lesbisches Leben, weil schon in der Heterosexualität die Unterdrückung lauert. Am Schluss wie immer die Geheimtipps unserer Hosts: Kia Vahlands Buch »Tizian und Venedig«, ein schönes Porträt des berühmten Renaissancemalers in seiner Lagunenstadt, und den von Julien Gupta herausgegebenen Band »Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen« mit klugen Essays prominenter Autoren zu einem Gefühl, das wir heute dringend brauchen. Das Team von Was liest Du gerade erreichen Sie unter buecher@zeit.de Literaturhinweise: - Thomas Arnold/Thomas Fuchs: Das unersättliche Selbst. Phänomenologie des Narzissmus, Suhrkamp, 200 Seiten, 28 Euro - Matthias Brandt: Nein sagen. Über den 20. Juli 1944, meine Eltern und persönliche Verantwortung heute, Kiepenheuer & Witsch, 16 Euro, 128 Seiten - Monique Wittig: Das straighte Denken, Merve, 144 Seiten, 15 Euro - Kia Vahland: Tizian und Venedig, Insel, 117 Seiten, 16 Euro - Julien Gupta (Hrsg.): Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen, Oekom, 208 Seiten, 19 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Clemens Feigl ist CEO und Co-Founder von Everwave, ein deutsches Impact Unternehmen aus Aachen. Das Team entwickelt Technologien, um Müll direkt aus Flüssen zu holen, bevor er ins Meer gelangt. Dafür nutzen sie Sammelboote, Plattformen und künstliche Intelligenz. Der Müll wird gesammelt, sortiert und wenn möglich recycelt. Gleichzeitig baut Everwave lokale Strukturen auf und arbeitet mit Menschen vor Ort zusammen. Everwave setzt genau dort an, wo ein großer Teil des Problems entsteht. In Flüssen. Hier entscheidet sich, ob Plastik im Wasser bleibt oder im Ozean landet. Diese Folge ist ein echter Deep Dive. Wir schauen genau hin. Wo kommt das Plastik her. Warum ist das Problem so schwer zu lösen. Und was kann konkret helfen. Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG Gastgeber: Julius Bertram Mitarbeit: Tilman Perez Produktion: MAKIKO*
Werder Bremen atmet nach dem Sieg im Nord-Derby auf. War das der Durchbruch im Kampf um den Klassenerhalt? Das besprechen wir im aktuellen Sportschau-Fußball-Podcast. Werder tritt damit dem “31er-Club” bei, in dem auch der Hamburger SV, der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach Mitglied sind – also die Teams mit 31 Punkten in der Tabelle. Köln beim FC St. Pauli einen Punkt “gewonnen”, während sich das 1:1 zwischen Gladbach und dem 1. FSV Mainz zumindest für das Heimteam eher wie eine Niederlage anfühlen dürfte. Eine Niederlage musste auch Marie-Louise Eta einstecken bei ihrem Debüt als Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin, denn der VfL Wolfsburg hat sich ausgerechnet dieses Spiel ausgesucht, um zumindest phasenweise echten Kampfgeist auszustrahlen und das Jubiläum von Maximilian Arnold mit einem Sieg zu veredeln. Für den 1. FC Heidenheim könnte schon kommenden Samstag die letzte Chance auf den Klassenerhalt Geschichte sein, wenn es zum direkten Duell mit St. Pauli kommt. Der Aufschwung der vergangenen Wochen endete nämlich beim SC Freiburg, der sich an Eintracht Frankfurt vorbei auf Platz 7 schiebt. Das Team von Albert Riera musste nicht nur die erste Heimniederlage unter dem nicht mehr ganz so neuen Trainer hinnehmen, sondern auch die erste gegen RB Leipzig und blickt möglicherweise einer Saison ohne internationalen Fußball entgegen. Die Leipziger sind dagegen sicher in einem europäischen Wettbewerb dabei. Bayer Leverkusen konnte den Schwung aus dem Sieg gegen den BVB vergangene Woche nicht ins Heimspiel gegen den FC Augsburg mitnehmen und scheiterte am Ende vor allem an einem starken Finn Dahmen, der sich in WM-Form präsentierte. Borussia Dortmund hat seinerseits die zweite Niederlage in Folge kassiert und musste zwei Handelfmeter bei der TSG Hoffenheim schlucken. Um 19.23 Uhr war es dann so weit: Die Partie zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart wurde beim Stand von 4:2 abgepfiffen und dem Rekordmeister ist die Tabellenspitze nicht mehr zu nehmen. Die Schale gibt es aber erst am 16. Mai beim Heimspiel gegen Köln. Groß war der Jubel auch beim FC Schalke 04, der sich weiter von den Nicht-Aufstiegsplätzen absetzt, allerdings noch mindestens zwei Wochen warten muss, bis die Rückkehr ins Oberhaus feststeht. Alle Bundesligaspiele bekommt ihr hier in voller Länge: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/alle-audiostreams-der-fussball-bundesliga,audiostreams-bundesliga-uebersicht-100.htmlDie 2. Bundesliga gibt's hier: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga2/alle-audiostreams-der-2-fussball-bundesliga,audiostreams-zweite-bundesliga-uebersicht-100.htmlHier bekommt ihr die DFB-Pokal-Halbfinals: https://www.sportschau.de/fussball/dfbpokal/dfb-pokal-alle-audiostreams,audiostreams-dfb-pokal-uebersicht-100.htmlUnd hier geht's zur Doku “Inside Fußball – Wer kauft das Spiel?” https://www.ardmediathek.de/serie/inside-fussball-wer-kauft-das-spiel/staffel-1/Y3JpZDovL3Nwb3J0c2NoYXUuZGUvaW5zaWRlLWZ1c3NiYWxs/1 (00:00:00) Intro: Bayern ist Meister(00:01:56) Werder feiert Derby-Sieg(00:11:00) Wolfsburg siegt bei Union Berlin(00:18:05) St. Pauli und Köln trennen sich Remis(00:23:55) Mainz rettet späten Punkt in Gladbach(00:27:15) Freiburg siegt gegen Heidenheim (00:32:30) RB Leipzig siegt in Frankfurt(00:37:56) Augsburg siegt in Leverkusen(00:41:09) Hoffenheim schlägt Dortmund (00:46:00) Bayern wird gegen Stuttgart Meister(00:50:05) Die zweite Liga(00:51:06) Doku-Tipp: Fußball Inside in der Mediathek
Momentan ist es der Nummer-1-Sachbuch-Bestseller: Alt genug von Ildikó von Kürthy, heftig kritisiert von Fernsehkritiker Denis Scheck – ebenso wie Sophie Passmanns Bestseller Wie kann sie nur? Grund genug für Maja Beckers und Alexander Cammann, in dieser Sachbuchfolge von Was liest du gerade? über beide Bücher zu sprechen, über die gerade alle diskutieren: Wie gut oder schlecht sind sie denn nun wirklich? Es geht um Selbstbespiegelung und Selbstzweifel, um Social-Media-Scrollen im Bett, um Geständnisbücher, Menopause vs. Midlife-Crisis, Erfolgsstrategien für Bestseller und die Frage, ob Männer sich endlich stärker selbst reflektieren sollten. Der Klassiker ist dieses Mal eines der erfolgreichsten Sachbücher in Deutschland aller Zeiten: Hape Kerkelings Ich bin dann mal weg wird nach 20 Jahren neu aufgelegt, mit einem aktuellen Vorwort des Autors. Alexander Cammann und Maja Beckers sprechen darüber, wie dieses Buch das Land verändert hat. Am Schluss eine neue Rubrik bei Was liest Du gerade?: Unser Geheimtipp – Maja Beckers und Alexander Cammann bringen künftig jeweils einen besonderen Lesetipp mit, kurz und knackig präsentiert. Den Anfang machen Messalina. Intrigen, Macht und Origien im antiken Rom von Honor Cargill-Martin und Die Buchhandlung der Exilanten von Uwe Neumahr. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturhinweise: Ildikó von Kürthy: »Alt genug«, Ullstein, 272 Seiten, 22,99 Euro Sophie Passmann: »Wie kann sie nur?«, Kiepenheuer & Witsch, 240 Seiten, 23 Euro Hape Kerkeling: »Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg«, Piper, 368 Seiten, 14 Euro Honor Cargill-Martin: »Messalina. Intrigen, Macht und Orgien im alten Rom. Die wahre Geschichte der Skandalkaiserin«, übersetzt von Michael Bischoff und Ulrike Bischoff, C.H. Beck, 459 Seiten, 34 Euro Uwe Neumahr: »Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940, Zuflucht und Widerstand«, 320 Seiten, 26 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Wisst ihr, warum man an Ostern Eier sucht? Eine spannende Frage, auf die unsere Freundin Bahar gerne eine Antwort haben möchte. Doch zunächst haben Anna und ich sie gebeten, uns beim großen Ostereier-Such-Wettbewerb zu helfen. Das Team, das die meisten Eier findet, gewinnt viele Osterleckerein. Dass das keine ganz so leichte Aufgabe werden könnte, hatten wir drei aber wohl unterschätzt. Ob wir trotzdem gewinnen können? Hört rein und findet es heraus! Euer Ben Das gedruckte YUMMI Magazin mit vielen weiteren Infos rund um eine gesunde Ernährung bekommt ihr gratis in teilnehmenden EDEKA-Märkten. Besucht und folgt uns auf unseren Seiten: Website: www.edeka.de/yummi Instagram: www.instagram.com/yummi_podcast Facebook: www.facebook.com/yummi.podcast
Zum Internationalen Tag des Faktenchecks am 2. April rückt die Bedeutung von Wachsamkeit im Internet und der Kampf gegen Fehlinformationen sowie extremistische Einflussnahme in den Fokus. Ziel des Aktionstags ist es, auf die wachsenden Gefahren durch Desinformation aufmerksam zu machen. Pascal Siggelkow, Leiter des ARD-Faktenfinders, beschreibt die Arbeit seines Teams im Interview bei SWR Kultur am Morgen als ein „Katz-und-Maus-Spiel“. Besonders in aktuellen Krisen- und Breaking-News-Lagen – etwa derzeit im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran – sei die Herausforderung groß. Häufig könnten nur wenige Journalistinnen und Journalisten direkt vor Ort berichten. Stattdessen verbreiten sich Bilder und Videos rasch über soziale Netzwerke. Siggelkow erklärt: „Viele Inhalte, die dort kursieren, stammen in Wirklichkeit aus anderen Kontexten, etwa aus Syrien oder dem Gaza-Krieg.“ Die Aufgabe der Faktenchecker bestehe darin, verlässliche von irreführenden Informationen zu trennen und einen Überblick über die tatsächliche Lage zu schaffen. KI als besondere Herausforderung Eine zunehmende Schwierigkeit stellt der starke Anstieg KI-generierter Inhalte dar. „Wir sehen, dass viele Inhalte in sozialen Netzwerken in Wahrheit künstlich erzeugt sind, ohne dass dies klar gekennzeichnet ist“, so Siggelkow. Zwar teste das Team bereits Programme zur schnelleren Erkennung solcher Inhalte, doch diese Technologien befänden sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Sensibilität für Desinformation stärken Angesichts der enormen Datenmenge im Netz ist eine vollständige Überprüfung aller Inhalte nicht möglich. Das Team könne daher nur einen Teil der kursierenden Falschinformationen aufdecken. Umso wichtiger sei es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und aufzuklären. Siggelkow betont: „Es ist entscheidend, dass Nutzerinnen und Nutzer selbst aktiv werden, sich informieren und sich der Existenz von Desinformation bewusst sind. Gerade in sozialen Netzwerken sollte man Inhalte stets kritisch hinterfragen.“
Wie viel Literatur steckt in Taylors Lyrics? Die Harvard-Professorin Stephanie Burt hat sie untersucht und ein wunderbares Buch über Kunst und Leben bei Taylor Swift geschrieben: "Taylor‘s Version". Warum macht sie genau das Gegenteil von dem, was man Songschreibern rät, was hat sie mit Dichtern wie Horaz zu tun und wie hat sie quasi im Alleingang die Popkultur umgekrempelt? Maja Beckers und Alexander Cammann sprechen in dieser Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" darüber. Einer von beiden outet sich dabei als Swiftie-Swiftie, als Fan der Swifties. Außerdem streiten sie über das neue Buch des Philosophen Peter Sloterdijk. Der schaut sich Trump, Putin, Modi und die anderen 'starken Männer' unserer Gegenwart an und fragt sich in "Der Fürst und seine Erben": Wen nehmen sie sich zum Vorbild? Cäsar oder Napoleon? Und was wird hier gespielt? Sloterdijk sieht vor allem einen modernen Machiavelli am Werk, aus seiner Feder könnten die wilden Strategien stammen, mit denen diese Männer mächtig wurden. Eine fulminante Analyse, ein zukünftiger Klassiker oder zynisch-selbstverliebtes Geschwurbel? Ein originelles Schlaglicht auf unsere Gegenwart wirft der Philosoph C. Thi Nguyen mit seinem neuen Buch "Der Score". Ob Schrittzähler, Klickzahlen oder Politikerrankings: Unsere Gesellschaft ist besessen von Scores. Nguyen kann erklären, was Punktesysteme so attraktiv macht, wann sie helfen und wann und wie wir uns davon lösen sollten. Für das Gespräch über den Klassiker gibt es diesmal einen traurigen Anlass: Am vergangenen Samstag ist der Philosoph Jürgen Habermas im Alter von 96 Jahren verstorben. Maja Beckers und Alexander Cammann erzählen sich gegenseitig ihre liebsten Habermas-Thesen, die originellsten oder jene, die sie aufgeregt haben. Ein persönlicher Blick auf den großen Denker. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Die Literaturangaben zur Folge finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Der FC Bayern zieht wie erwartet ins Champions-League-Viertelfinale ein und trifft dort auf Real Madrid. Die Königlichen schalten Manchester City aus. Das Team von Guardiola ist damit eins von vier Teams aus England, dass vorzeitig die Segel streichen muss.
Die Schriftstellerin Judith Hermann begibt sich auf die Spurensuche nach ihrem Großvater, der schon lange vor ihrer Geburt gestorben ist. Sie fährt nach Radom in Polen, wo ihr Großvater als SS-Mann im Zweiten Weltkrieg stationiert war. Trotz ihrer Recherchen in örtlichen Archiven und Museen findet sie nicht heraus, auf welche Weise ihr Großvater an den deutschen Verbrechen gegen die Juden von Radom beteiligt war. Der Großvater bleibt eine wirkmächtige Leerstelle in ihrer Familiengeschichte. Statt Antworten zu finden, stellt Judith Hermann viele Fragen. Warum wurde in ihrer Familie so viel geschrien und geschwiegen? Warum fehlen die Worte, um sich der Vergangenheit zu nähern? Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester versucht die Autorin, Licht in ein über Generationen reichendes Familien-Trauma zu bringen. Wir fragen im Podcast: Ist das zu wenig? Weicht sie dem Thema der deutschen Schuld damit aus? Der Autor Lukas Rietzschel ist schon seit einigen Jahren ein gefeierter Chronist der ostdeutschen Provinz. In seinem neuen Roman Sanditz folgt er den Mitgliedern der Familie Wenzel durch fünf Jahrzehnte in kurzen erzählerischen Szenen, angefangen bei Großmutter Erika, die friedlich auf der Gartenbank vor ihrem Haus stirbt bis zu ihrem Enkel Tom, der in ukrainischen Schützengräben gegen die Russen kämpft. Dazwischen liegen die großen historischen Ereignisse, der Widerstand der DDR-Kirchen gegen das System, die Wende, der Kampf um die Hinterlassenschaft der Stasi, der Einfall der Westdeutschen in die ostdeutsche Kleinstadt und der Lockdown. Wir diskutieren darüber: Gelingt es dem Autor, ostdeutsche Geschichte in den kurzen Familienepisoden überzeugend zu erzählen? Unser Klassiker ist in dieser Podcast-Folge ein neu aufgetauchtes Notizheft des 1995 verstorbenen Dramatikers Heiner Müller aus dem Januar 1945. Der damals 15-Jährige notiert darin in erstaunlicher Frühreife seine Überflieger-Gedanken über die Aufgabe europäischer Dichter und Denker. Unser Zitat des Monats stammt aus dem autobiografischen Buch Einsamsein des Journalisten Daniel Haas. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Judith Hermann. Ich möchte zurückgehen in der Zeit. S. Fischer Verlag. 160 Seiten. 23,- Euro. - Lukas Rietzschel. Sanditz. dtv Verlag. 480 Seiten. 26,- Euro - Heiner Müller. Zeitschrift Sinn und Form (1/2026) - Daniel Haas. Einsamsein. Eine Befreiungsgeschichte. Goldmann Verlag, 221 S., 22,- Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Bahnwelt TV - Videopodcast für Eisenbahn- und Modellbahnfreunde
Das Team der Modellbahn Umschau hat auch in diesem Jahr wieder ganze Arbeit geleistet. Mit großem Ehrgeiz wurden von fast allen Herstellern der Branche Bilder und Videos über die Modellbahn-Neuheiten eingesammelt, selektiert und redaktionell aufbereitet.
In 22 Sprachen erscheinen jetzt die Memoiren von Gisèle Pelicot, in langen Interviews ist die 73-jährige Französin überall präsent. In der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?" sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann über ihr Buch "Eine Hymne an das Leben" und das Schicksal dieser Frau. Seit dem Prozess in Avignon im Jahr 2024, in dem ihr Ex-Mann und fast 50 weitere Täter wegen Vergewaltigung verurteilt wurden, ist sie weltbekannt. Wie geht sie selbst mit ihrer Geschichte um? Und was ist ihre eigene Botschaft für die geschockte Welt? Alle reden über die neue, gefährliche Macht der Ultrareichen, nicht nur in Trumps Amerika. Der junge französische Star-Ökonom Gabriel Zucman hat in seinem Essay "Reichensteuer. Aber richtig!" eine Idee, wie man riesige Vermögen belasten sollte, damit die Kluft zwischen Arm und Reich in den westlichen Gesellschaften nicht noch stärker zur Bedrohung für die Demokratie wird. Kann sie funktionieren? Das Zitat des Monats liefert diesmal die Philosophin Miriam Metze mit ihrem Buch "Unerwidert lieben". Erstaunlich, wie viele Denker sich seit der Antike über diese traurigen Gefühle Gedanken gemacht haben – und wie wenig Sachbücher es über unglückliche Liebe gibt. In der Klassikerrubrik stellen wir Reportagen und Erzählungen des Schriftstellers Jack London vor, die jetzt in dem Band "Das Erdbeben von San Francisco" präsentiert werden: Er war 1906 als Augenzeuge dabei, als dieses Ereignis San Francisco komplett zerstörte – eine mythische Katastrophe des modernen Amerika, bis heute ein Menetekel für das moderne Kalifornien. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Miriam Metze: "Unerwidert lieben". Eine philosophische Tröstung. Mairisch, 256 Seiten, 24 Euro - Gabriel Zucman: "Reichensteuer. Aber richtig!". Aus dem Französischen von Ulrike Bischoff. Suhrkamp, 63 Seiten, 12 Euro - Gisèle Pelicot: "Eine Hymne an das Leben. Die Scham muss die Seite wechseln". Aus dem Französischen von Patricia Klobusiczky. Piper, 256 Seiten, 25 Euro - Jack London: "Das Erdbeben von San Francisco. Geschichten aus der Bay Area". Übersetzt von Alexander Kluy. Limbus, 96 Seiten, 15 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Viele Führungskräfte erleben genau das: Das Team arbeitet hart, alle sind beschäftigt, die Tage sind voll – und trotzdem bleiben die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurück. In dieser Folge des LEITWOLF® Podcasts spricht Stefan darüber, warum das kein Leistungsproblem ist, sondern fast immer ein Führungsproblem. Er zeigt, wie leicht Aktivität mit Wirkung verwechselt wird, warum zu viele Prioritäten Fokus und Energie zerstören und weshalb vage Führung zwar gut gemeint, aber hochgradig ineffektiv ist. Busy zu sein fühlt sich produktiv an – Ergebnisse zu liefern ist deutlich unbequemer. Stefan teilt drei konkrete Hebel, mit denen Führungskräfte sofort Wirkung erzeugen können: Ergebnisse statt Aufgaben klar definieren, radikal auf wenige Prioritäten fokussieren und regelmäßig ehrliche Ergebnis-Checks durchführen. Es geht um Klarheit im „Was“, Freiheit im „Wie“ und den Mut, konsequent zu entscheiden, was nicht gemacht wird. ––– Nimm gerne an dieser anonymen Umfrage teil, damit wir diesen Podcast für Dich optimieren können: https://forms.gle/WTqCeutVXV2PsjBH9 Gefällt Dir dieser LEITWOLF® Leadership Podcast? Dann abonniere den Podcast und beurteile ihn bitte mit einer Sternebewertung und Rezension bei iTunes und/oder Spotify. Das hilft uns, diesen LEITWOLF® Podcast weiter zu verbessern und sichtbarer zu machen. ––– Buche Dir JETZT Deinen Zugang zur LEITWOLF® Academy: https://stefan-homeister-leadership.com/link/leitwolf-academy Möchtest Du konkrete Tipps oder Unterstützung, wie gutes Führen in Deinem Unternehmen definiert und umgesetzt werden kann, dann schreibe Stefan eine Mail an: homeister@stefan-homeister-leadership.com ODER Vereinbare hier direkt ein kostenloses Beratungsgespräch mit Stefan: https://stefan-homeister-leadership.com/link/calendly // LINKEDIN: https://stefan-homeister-leadership.com/link/linkedin // WEBSITE: https://stefan-homeister-leadership.com ® 2017 STEFAN HOMEISTER LEITWOLF® ALL RIGHTS RESERVED ____ LEITWOLF Podcast, Leadership, Führung, Management, Stefan Homeister, Podcast, Business Leadership, Erfolgreich führen, Unternehmensführung, Führungskompetenz, Leadership Development, Teammanagement, Leadership Skills, Selbstführung, Leadership Coaching, Leadership Training, Karriereentwicklung, Führungspersönlichkeit, Erfolgsstrategien, Unternehmenskultur, Motivation und Leadership, Leadership-Tipps, Leadership Insights, Change Management, Visionäre Führung, Leadership Interviews, Erfolgreiche Manager, Unternehmer-Tipps, Leadership-Best Practices, Leadership-Perspektiven, Business-Coaching
Das Team vom Weltspiegel Podcast geht in eine kleine Winterpause. Neue Folgen mit einem spannenden Auslandsthema, aus verschiedenen Perspektiven erzählt, hört ihr wieder ab 09. Januar 2026. Janina Werner, Joana Jäschke, Natalie Amiri, Philipp Abresch und die Weltspiegel Redaktion wünschen euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch in das Neue Jahr. ---- Alle Folgen von Weltspiegel Podcast findet ihr in der ARD Audiothek (https://www.ardaudiothek.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/) und überall da, wo ihr gerne Podcasts hört. Abonniert uns am besten jetzt und verpasst keine neue Folge mehr!
In der 322. Ausgabe der «Dritten Halbzeit» huldigen wir dem Wintermeister, dem FC Thun. Das Team von Mauro Lustrinelli verblüfft am letzten Spieltag des Jahres erneut, macht aus einem 0:2 ein 4:2 – und verabschiedet sich mit acht Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Basel in die Winterpause. Kein Wunder also, dass Lustrinelli schon lange keine Angst vor dem M-Wort hat.Beim FC Zürich geht es mal wieder drunter und drüber, als sich der Club von Sportchef Milos Malenovic trennt. Der FC Basel bringt seine Offensivstärke weiterhin nicht auf den Rasen. Der FC St. Gallen setzt sich an der Spitze fest. Und Renato Steffen gibt nach dem 3:0-Sieg des FC Lugano gegen die Young Boys ein bemerkenswertes Interview.Die Themen:00:00 Intro04:03 Der FC Thun ist Wintermeister18:41 Milos Malenovic ist Geschichte27:47 YB braucht Verstärkungen39:38 Das Comeback von Renato Steffen48:32 Der FC Basel braucht Tore59:23 St. Gallen bleibt oben dran01:08:57 Was passiert mit Mario Frick? In der Dritten Halbzeit wird über den Schweizer Fussball diskutiert. Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.