Umweltthemen aus Politik und Wissenschaft

Seit Wochen toben immer wieder Brände, am zurückliegenden Wochenende besonders groß der Waldbrand in Belgien, nahe der deutschen Grenze. Seit Freitag wurden dort rund 3.000 Hektar Wald vernichtet. Gibt es eigentlich Pflanzen und Böden, auf denen sich Brände besonders schnell ausbreiten? Jakob Sax hat nachgefragt

Delegierte aus 197 Ländern treffen sich in der Mongolei, um darüber zu beraten, wie die voranschreitende Wüstenbildung aufgehalten werden und bereits trockene Gebiete zurückgewonnen werden können. Denn die weltweite Wüstenbildung nimmt zu. Susanne Henn berichtet aus der ARD-Klimaredaktion

Elefanten sind in Südafrika streng geschützt und eine Touristenattraktion, können aber zu einer echten Gefahr werden. Vor allem im Umfeld des Krüger-Nationalparks kommt es oft zu Konflikten. Mit verschiedenen Strategien wird hier versucht, Elefanten von Dörfern und Äckern fernzuhalten. Stephan Ueberbach berichtet

Im höchstgelegenen Moorheilbad Deutschlands, in Bad Kohlgrub in Oberbayern, gibt es einen Verein, der sich Obst- und Gartenbau auf die Fahnen geschrieben hat. Sibylle Kölmel hat den Verein besucht

Über Jahrzehnte hinweg wurde der Jangtse überfischt und durch Abwasser und Industrieabfälle stark verschmutzt. Mehrere Studien zeigen nun, dass sich die Fischpopulation und Artenvielfalt durch ein Fischereiverbot und Umweltmaßnahmen erholt haben. Auch die Wasserqualität ist demnach besser geworden. Eva Lamby-Schmitt hat nachgefragt, warum das so ist

Die Folgen der Trockenheit sind derzeit überall in der Natur sichtbar. Und selbst wenn es bald regnen sollte - die langfristigen Folgen werden auch in weiter Zukunft noch zu spüren sein, berichtet Stefanie Peyk.

Die anhaltende Trockenheit setzt nicht nur den bestehenden Wäldern zu, sondern gefährdet auch den Wald der Zukunft. Besonders Kahlflächen und junge Bäume nehmen davon Schaden. Die Hintergründe dazu hat Stefanie Peyk

Nachdem sich viele Menschen zur gestrigen Sonnenfinsternis eine Spezialbrille zugelegt haben, stellt sich jetzt die Frage: Was mache ich damit? Wie sollte ich die Brille entsorgen oder kann ich sie wiederverwenden? Jakob Sax hat die Hintergründe

Die Folgen des Klimawandels sind immer deutlicher zu spüren - doch was unternimmt eigentlich der Bund um gegen Hitze, Trockenheit und Niedrigwasser anzukämpfen? Zwei Minister haben die Initiative ergriffen: Umweltminister Schneider und Verkehrsminister Bilger. Katrin Aue berichtet

Menschen unterstützen bevorzugt Klimaschutz-Maßnahmen, die sie als naturnah empfinden, wie etwa Aufforstung oder die Wiedervernässung von Mooren. Technologischere Maßnahmen empfinden viele skeptisch, auch wenn diese teilweise effektiver sind. Inka Zimmermann berichtet

Ab heute gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR – eine umfassende Verordnung, die einen einheitlichen Rechtsrahmen für Verpackungen und Verpackungsmüll in der gesamten Europäischen Union schaffen soll. Margareta Holzreiter hat nachgefragt, was sich dadurch für das Altpapierrecycling ändern könnte

Hitze und Trockenheit bleiben uns erhalten und einzelne Regenschauer entspannen die Lage kaum. Während das Trinkwasser weiter zuverlässig aus dem Hahn kommt, häufen sich erste Meldungen über Wasserprobleme. Wie sicher die Versorgung im Südwesten ist und wo es schon kritisch wird berichtet Sabine Schütze

Hitzewellen, Dürren, Überflutungen: Der Klimawandel zwingt schon heute Millionen Menschen zur Flucht im eigenen Land. Gleichzeitig können viele, die fliehen müssten, sich eine Flucht gar nicht leisten. Gefordert sind Emissionsminderung, Anpassung und legale Wege. Stefanie Peyk hat nachgefragt, wie stark diese Form der Migration zunehmen könnte

Viele Laubwälder wirken jetzt schon wie im Herbst: Blätter werden braun, fallen früh und der Boden ist trocken. Hitze und anhaltende Trockenheit setzen vielen Bäumen zu und das hat Folgen für ganze Waldökosysteme. Was das für die Wälder langfristig bedeutet und was helfen kann, berichtet Margareta Holzreiter aus der ARD-Klimaredaktion

In den Niederlanden leiden Fische unter extremem Niedrigwasser und Sauerstoffmangel in Flüssen und Seen. Freiwillige rücken deshalb mit einer „Fisch-Ambulanz“ aus, um Tiere zu retten und notfalls umzusiedeln. Sarah López berichtet von einem Einsatz

In Prag gehören Nutrias für viele Touristinnen und Touristen inzwischen zum Stadtbild – sie schwimmen in der Moldau und lassen sich am Ufer füttern. Doch die Nagetiere sind eine invasive Art, vermehren sich stark und schaden der Natur. Die Stadt versucht deshalb, die Ausbreitung zu stoppen. Ob das gelingt, hat sich Mathias von Lieben angeschaut

Der Amazonas-Regenwald ist zentral fürs Weltklima, die Artenvielfalt und den globalen Wasserkreislauf. Trotzdem sind im vergangenen Jahr fast eine Million Hektar Wald zerstört worden. Eine wichtige Rolle beim Schutz spielen inzwischen indigene Umweltwächter, die den Wald täglich beobachten und Eingriffe melden. Jenny von Sperber berichtet

Straßen, Plätze und Höfe wurden lange immer weiter zugepflastert, jetzt geht es darum, Flächen wieder zu öffnen und zu begrünen um das Klima zu schützen. Das erfordert Mut und Umdenken im Alltag. Was Menschen stark macht für diese Veränderung und wie Entsiegelung konkret funktioniert, zeigt ein Beispiel aus Mainz und das Gespräch mit Transformationsforscherin Maja Göpel. Sabine Stöhr hat nachgefragt

Vor allem auf dem Rhein, der wichtigsten Wasserstraße Deutschlands, ist der Pegel vielerorts auf Rekord-Tiefstände gefallen, mit starken Folgen für die Frachtschiffe. In Bonn hat Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilger mit Fachleuten und Wirtschaft über Lösungen beraten – auch mit Blick auf künftige Trockenphasen durch den Klimawandel. Die Hintergründe von Dominik Bartoschek

Es ist heiß - Deutschland spürt gerade die dramatischen Folgen des Klimawandels. Er kostet Menschenleben und verursacht Milliardenschäden. Die Bundesregierung sollte endlich ihre Klimapolitik von morgen formulieren, meint Jakob Mayr in seinem Kommentar

Wärmere Temperaturen und mehr Reiseverkehr sorgen dafür, dass Mücken und Zecken in Rheinland-Pfalz zunehmend zum Gesundheitsrisiko werden. Die aktuelle „Bilanz zur Infektionsprävention 2025“ des Landesuntersuchungsamts zeigt, dass sich Krankheitserreger und ihre Überträger weiter ausbreiten. Sabine Stöhr berichtet

Kreuzfahrten sind für viele ein Traumurlaub, für die Umwelt aber ein großes Problem. Die Schiffe gehören zu den klimaschädlichsten Reiseformen, auch wenn die Branche seit Jahren Verbesserungen ankündigt. Das neue Kreuzfahrt-Ranking des NABU zeigt jedoch: Beim Klimaschutz ist auf den Traumschiffen noch viel Luft nach oben. Dominik Bartoschek berichtet

Im Alltag, in der Landwirtschaft und der Industrie spüren wir: Das Wasser wird knapper. Dabei könnte viel mehr Wasser gespart und wiederverwertet werden. Mit ihrer Wasserresilienz-Strategie will die EU den Verbrauch bis 2030 um 10 Prozent senken. Über die Einzelheiten berichtet Sabrina Fritz

Weil Flüsse deutlich weniger Wasser führen, erzeugen einige Wasserkraftwerke in Baden-Württemberg weniger Strom. Besonders kleinere Anlagen sind betroffen, erste mussten ihren Betrieb bereits einschränken. Margareta Holzreiter mit den Hintergründen

Immer mehr Menschen greifen zu Milchalternativen – auch verbunden mit der Annahme, dass diese schonender für Klima und Umwelt sind. Um da mithalten zu können, setzten sich manche Molkereien ambitionierte Klimaziele. Inka Zimmermann berichtet

Weniger Restmüll, mehr Bioenergie und neue Ziele fürs Recycling: Die aktuelle Abfallbilanz zeigt, was sich verbessert hat – und wo das Land noch nachlegen will. Susanne Henn fasst die Ergebnisse zusammen

Um bei der aktuellen Hitze und Trockenheit unsere Wasserressourcen zu schonen, ist auch zu Hause Wassersparen angesagt. Welche technischen Lösungen es gibt und wie das Wassersparen ohne großen Verzicht funktionieren kann, weiß Margareta Holzreiter

Das Virus wird laut zuständigem Bundesinstitut durch Mücken übertragen und gehört zu einer Gruppe von Viren, die aus Afrika, Asien und Australien kommen (Autorin: Janina Schreiber)

Die Tschechische Hauptstadt sucht nach Wegen, die Hitze erträglicher zu machen. Während Bewohner und Touristen längst mit den Folgen leben müssen, tut sich die Regierung mit der Anerkennung der neuen Klimarealität noch schwer, berichtet Mathias von Lieben

Niedrigwasser gehört zum natürlichen Rhythmus der Auen. Werden die Trockenphasen jedoch häufiger und länger, gerät ihr ökologisches Gleichgewicht aus dem Takt. Warum Fluss-Auen und Auwälder für uns wichtig sind und wie wir sie schützen können, weiß Sabine Stöhr

Ein ungewöhnlich starker El Nino entwickelt sich derzeit im Pazifik. Schon im Mai warnten Forschende: Das könnte die Waldbrandsaison weltweit verschärfen. Doch hat sich diese Prognose bestätigt? Janina Schreiber hat nachgefragt

Der Strom in Ungarn wird knapp. Hitze und Dürre haben der Donau stark zugesetzt. Der Fluss kann nicht mehr genügend Kühlwasser liefern, deshalb musste das Kernkraftwerk Paks jetzt komplett abgeschaltet werden. Drohen solche Szenarien auch in unseren Nachbarländern Frankreich oder der Schweiz? Katha Jansen berichtet

Eigentlich soll das Gesetz wichtige Naturflächen schützen und Eingriffe in die Natur besser ausgleichen. Doch das Vorhaben ist umstritten. Kritiker warnen vor neuen Hürden für Wirtschaft und Landwirtschaft. Dietrich-Karl Mäurer berichtet

Elektrogeräte, die ab heute erworben werden, müssen einfacher reparierbar sein. Länger nutzen und reparieren statt neu kaufen, davon profitieren das Klima und der Geldbeutel. Doch die Umsetzung könnte schwieriger werden als gedacht, berichtet Jakob Sax

Der Klimawandel erhöht das Risiko für Waldbrände deutlich. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der World Weather Attribution (WWA). Wetterbedingungen, unter denen sich Brände entwickeln können, sind heute deutlich wahrscheinlicher als noch vor Beginn der Erderwärmung. Stephan Hüber kennt die Hintergründe

Diese Innovation verbindet Klimaanpassung, Starkregenvorsorge und Hitzeschutz und könnte künftig in der Baupraxis zur Kühlung von Städten eingesetzt werden. Alicia Lindhoff hat mit der Architektin Christina Eisenbarth gesprochen, die das System entwickelt hat

Heute ist der Earth Overshoot Day, also der Tag im Jahr, ab dem die Menschheit sozusagen „ökologisch auf Pump“ lebt. Das genaue Datum wird jedes Jahr neu berechnet, doch die Methode dahinter wird immer wieder kritisiert. Was kann das Bild vom Erdüberlastungstag leisten, was nicht? Stefanie Peyk hat recherchiert

Die nächste Hitzewelle steht ins Haus, in Südwesteuropa wieder mit Temperaturen an die vierzig Grad. Immer wieder heißt es: Waldbrände und Klimawandel, das hängt stark miteinander zusammen. Ja, aber warum eigentlich? Florian Zinner hat die Hintergründe

Der Aralsee in Zentralasien war einmal der viertgrößte See der Welt. Heute ist er weitgehend ausgetrocknet und setzt riesige Mengen des Treibhausgases CO2 frei. Wissenschaftler fordern deshalb, den See wieder zu fluten (Philip Artelt)

Fünf der größten Ölkonzerne weltweit könnten jede vierte Hitzewelle zwischen 2000 und 2023 mitverursacht haben. Die Nichtregierungsorganisation Oxfam fordert deshalb eine Übergewinnsteuer dieser Konzerne. Die Einnahmen könnten dann auch für die Energiewende eingesetzt werden (Janina Schreiber)

Manganknollen, Kobalt, Nickel: Auf Meeresböden lagern begehrte Rohstoffe. Seit Jahren wird um Regelungen für den Tiefsee-Bergbau gerungen. Auch aktuell bei der Versammlung der Internationalen Meeresbodenbehörde ISA auf Jamaika. Susi Weichselbaumer hat nachgefragt, welche Chancen der Schutz des Meeresboden hat

In Spanien, Frankreich und Portugal wüten Brände. Die nächste Hitzewelle könnte das Brandrisiko verstärken und die Löscharbeiten beeinträchtigen. Welche Strategien gibt es, sich den veränderten Gegebenheiten anzupassen – und welche Rolle spiel dabei der Klimawandel? Katharina Wilhelm hat nachgefragt

Mit Kindern steigt der Ressourcenverbrauch im Alltag spürbar. Gleichzeitig wächst bei vielen Eltern der Wunsch, klimafreundliche Entscheidungen zu treffen. Doch im Alltag klaffen Nachhaltigkeitsanspruch und Wirklichkeit oft auseinander. Katja Evers hat nachgefragt, wo die größten Hebel für Familien liegen

Die Waldbrände nehmen in Europa zu. Der Klimawandel verschärft das Problem. Soll der Mensch eingreifen oder entstehen neue Waldsysteme auch ohne uns? Das hat das Forschungsprojekt „Pyrophob“ untersucht. Gerald Perschke mit den spannenden Ergebnissen