Umweltthemen aus Politik und Wissenschaft

Heute startet die Online-Wahl zum Vogel des Jahres 2027. Jeder kann mitmachen. Zur Wahl stehen Wasseramsel, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper, Kolkrabe und Kranich. Abgestimmt werden kann bis zum 15. Oktober unter www.vogeldesjahres.de. Sefanie Peyk stellt die Kandidaten vor

Die Wassertemperaturen in der Nord- und Ostsee lagen im Sommer 2026 deutlich über dem langjährigen Mittel. Das zeigen Messungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie. Dadurch könnten sich Lebensräume verändern - kälteliebende Arten wandern ab, nicht-einheimische Arten breiten sich aus (Dominik Bartoschek)

Mit Blick auf den Hitzesommer 2026 stellt sich die Frage: Wer muss denn eigentlich mal langsam ins Tun kommen? Ist es die Bundesregierung? Oder doch jeder einzelne? Florian Zinner über einen Fußballverein in Mecklenburg-Vorpommern, der nicht nur Gutes für Klima und Umwelt tut – sondern auch für sich selbst

In Schweden kann selbst ein einfacher Milchkarton zur Herausforderung bei der Mülltrennung werden. ARD-Korrespondentin Jana Sinram lebt seit einem Jahr in Stockholm und hat gelernt: Schwedische Mülltrennung im allgemeinen und Tetrapaks im Besonderen sind eine Wissenschaft für sich

Inmitten der Krise im Gazastreifen versuchen Landwirte, sich ein Stück Unabhängigkeit zurückzuholen – mit den eigenen Wurzeln, im wahrsten Sinne des Wortes. Julio Segador hat in Farmer in Deir al-Balah besucht, die eine zerstörte Samenbank wieder aufbauen, um einheimische, resistente Nutzpflanzen zu retten

Meteorologen sagen einen Super-El-Nino voraus, der Südamerika in den nächsten Monaten treffen könnte. Schon in der ersten Jahreshälfte wurde der Süden Brasilien von Stürmen und heftigen Niederschlägen getroffen. Viele Menschen wurden obdachlos, und die Investitionen der Regierung kommen längst nicht überall an. Anne Herrberg berichtet

Nepal macht die Klimakrise für die Katastrophe verantwortlich. Weil der Staat selbst nur wenige Treibhausgase ausstößt, will das Land, dass die Hauptverursacher der Klimakrise für die Schäden aufkommen. Anja Lordieck hat nachgefragt, ob Nepal sich eine Entschädigung einklagen könnte

Fast alle haben es schon mal gesehen: Das deutsche staatliche Bio-Siegel für Lebensmittel. Das soll zeigen: Hier ist Bio drin – garantiert. Am 05.09.2026 wird das Label 25 Jahre alt. Stefanie Peyk blickt zurück auf eine Erfolgsgeschichte

Die von der Regierung geplanten Gaskraftwerke könnten Millionen von Treibhausgasen ausstoßen und damit Klimaschäden von bis zu 127 Milliarden Euro verursachen. Janina Schreiber zu den Ergebnissen einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH)

Windparks auf dem offnenen Meer sind ein zentraler Baustein unserer Energiewende - schon jetzt drehen sich vor den deutschen Küsten mehr als 1.700 Windräder, weitere werden folgen. Da gehört es dazu, dass neben den ersichtlichen Vorteilen von Windrädern für unsere Energiegewinnung auch deren mögliche Nachteile debattiert werden. Allerdings wird die Windkraft wie kaum ein anderes Thema zum Ziel für Desinformationskampagnen mit falschen Fakten. Jetzt liefert eine neue Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon neuen Stoff für die Debatte um eine Frage, die seit Jahren immer wieder auftaucht: Beeinflussen Windparks, wie viel Regen fällt? Margareta Holzreiter aus der ARD-Klimaredaktion berichtet.

Der Streit um besseren Klimaschutz wird auch vor Gericht ausgetragen. Und wenn beispielsweise Umweltverbände klagen wollen, dann ist es nicht ausgeschlossen, dass sie Roda Verheyen kontaktieren, Rechtsanwältin und Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts – und Expertin in Sachen Gerichtsverfahren zum Klimawandel. Jetzt erhält Verheyen den Deutschen Umweltpreis, neben einem weiteren Preisträger. Das hat jetzt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt bekanntgegeben. Claudia Plaß hat Roda Verheyen in Hamburg getroffen. Abmod: Die Preisverleihung für den Deutschen Umweltpreis findet am 25. Oktober in AAchen statt.

Was viele Meteorologen befürchtet haben, gilt nun als sicher: In diesem Herbst und Winter wird es laut einem Update der World Meteorological Organisation, das heute in Genf bekannt gegeben wurde, ein extrem starkes El Niño-Phänomen geben. Vermutlich wird es sogar der stärkste jemals gemessene El Niño. Über mögliche Folgen berichtet Frank Bäumer.

Wenn an sonnigen Tagen viele Strom aus Solaranlagen erzeugt wird, können die regionalen Verteilnetze an ihre Grenzen kommen. Aber warum eigentlich? Und was muss passieren, damit unser Netz fit wird für eine Zukunft mit vielen dezentralen Energie-Erzeugern? Kristin Kielon aus der ARD-Klimaredaktion mit Antworten

Vor dem Gericht der Europäischen Union sind zwei Umweltorganisationen mit einer Klimaklage gegen die EU-Kommission gescheitert. Die Organisationen wollten erreichen, dass die Kommission ihre Vorgaben zum Treibhausgasausstoß überprüft, die erlaubten Emissionsmengen senkt und den Mitgliedstaaten strengere Klimaziele vorgibt. Sabine Stöhr berichtet.

Ein sogenanntes White Paper der Technischen Universität München sorgt derzeit für eine heftige Debatte über Elektroautos und das Verbrenner-Aus. Dabei zeigt die Untersuchung selbst vor allem eines: E-Autos sind nicht klimaneutral, haben aber trotzdem die deutlich bessere Klimabilanz als Verbrenner. Gerald Perschke aus der ARD Klimaredaktion berichtet

Vier von fünf Deutschen haben in diesem Sommer die Folgen der Hitze selbst zu spüren bekommen. Eine Mehrheit erwartet mehr Einsatz von der Bundesregierung. Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag der Stiftung "Gesunde Erde – Gesunde Menschen". Aus der ARD Klimaredaktion berichtet Stefanie Peyk.

Dieser Sommer war extrem - Temperaturen von über 40 Grad, Dürre, ausgetrocknete Flüsse und Waldbrände. Heute nun hat der Deutsche Wetterbilanz seine Sommerbilanz gezogen, und die Statistik bestätigt, was Viele von uns so erlebt haben: Es war ein Rekordsommer. Katharina Wilhelm aus der ARD-Klimaredaktion berichtet.

In Kairo gibt es ganze Stadtviertel, deren Bewohner davon leben, Müll zu sammeln und zu verkaufen. Der Iran-Krieg hat jetzt dafür gesorgt, dass manche dieser Müll-Geschäfte besser laufen als zuvor, berichtet Paul Jens.

Der Titicaca-See droht zur Kloake zu werden. Die Flüsse, die in den See münden, sind mit Schwermetallen belastet. Anne Herrberg hat Frauen besucht, die für den Schutz des Sees eintreten. Dank ihres Engagements wurde der Titicaca-See als Rechtssubjekt anerkannt

Die Straße von Hormus ist gesperrt, deshalb ist Dünger schwer zu bekommen. Indien braucht Alternativen. Lena Bodewein über ein Pilotprojekt zur Sammlung von Kuh-Urin bei Landwirten. Eine Win-Win-Situation, denn der gesammelte Kuh-Urin soll als Rohstoff in der Landwirtschaft dienen

Kühe reagieren sehr sensibel auf Hitze, ihre Wohlfühltemperatur liegt bei rund 15 Grad Außentemperatur. Max Fallert über die Suche nach Klimaanlagen für Kuhställe

Ob 2026 ein Jahrhundertsommer ist, ist noch nicht ganz klar. Fest steht aber, dass das, was wir als Jahrhundertsommer kennen, künftig zur Normalität gehören wird. Wie dann aber ein seltener Jahrhundertsommer aussehen wird, haben jetzt Klimaforschende aus Deutschland analysiert. Florian Zinner berichtet

Weltweit versuchen Forschende, den Hergang und die Ursache der Sturzflut in Nepal zu rekonstruieren. Dabei geht es auch um die Frage, welche Zusammenhänge es mit dem Klimawandel gibt. Margareta Holzreiter aus der ARD Klimaredaktion berichtet

Die Batnight findet immer am letzten Wochenende im August statt. Deutschlandweit gibt es Exkursionen, Vorträge und Ausstellungen rund um Fledermäuse – natürlich auch bei uns im Südwesten. Stefanie Peyk berichtet

Warum wird es für die Schiffe auf dem Rhein an manchen Stellen so schnell so kritisch? Und warum kann es ein paar Kilometer weiter flussaufwärts oder flussabwärts ganz anders aussehen? Margareta Holzreiter hat nachgefragt

Die Menschen in Deutschland sind wieder stärker bereit, sich persönlich mit Investitionen für den Klimaschutz einzusetzen. Das ist das Ergebnis des Energiewendebarometers der staatlichen Kreditanstalt KfW (Autorin: Margareta Holzreiter)

Experten sind sich einig: Viel zu lange waren Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu zögerlich beim Klimaschutz. Wird schon nicht so schlimm werden. Aber Abwarten beim Klimaschutz kann tödlich sein - für Mensch, Umwelt und Wirtschaft (Autorin: Juliane Orth)

Vor der Küste Namibias könnte der weltweit erste große Abbau von Phosphat am Meeresboden beginnen, die notwendigen Genehmigungen sind erteilt. Karin Wehrheim über das umstrittene Projekt 'Sandpiper', das zu Protesten von Küstenbewohnern, Fischereiverbänden und Umweltschutzorganisationen führt

Trocken gefallene Bäche, Niedrigwasser in Rhein und Donau – der Sommer 2026 hat gravierende Auswirkungen auf die Wasserstände unserer Fließgewässer. Umweltschützer sagen: Nur, wenn die Flüsse wieder mehr Raum bekommen, sind sie künftig besser gegen Niedrigwasser gewappnet. Dominik Bartoschek mit den Hintergründen

El Nino – so heißt ein natürliches Klimaphänomen, das weltweite Auswirkungen hat und in diesem Jahr besonders stark ausfallen soll. Wie sind die Aussichten für Herbst und Winter in Deutschland? Janina Schreiber hat bei Forschenden nachgefragt

Katharina Wilhelm hat die Aussagen des AfD-Vorsitzdenden Tino Chrupalla im ARD-Sommerinterview zum Thema Klimawandel unter die Lupe genommen und ordnet sie ein

Das Niedrigwasser bremst die deutsche Wirtschaft aus. Wenn mit dem Klimawandel mehr davon auf uns zukommt, müssen Ökosystem und Handel sich darauf einstellen. Aber die Lösungsvorstellungen gehen auseinander. Wie die aussehen und welche Rolle unsere Flüsse künftig spielen sollen, ist umstritten, berichtet Inka Zimmermann

Umwelt- und Klimaschutz haben in der Bundesregierung keine hohe Priorität. Mit Blick auf die neuen Energiegesetze von Bundeswirtschaftsministerin Reiche fragen sich Kritiker, ob Schwarz-Rot Energiewende und Klimaschutz ausbremsen will. Jakob Mayr berichtet

Ventilatoren kühlen nicht ab, erzeugen aber einen angenehmen Luftstrom und sind kostengünstig. Doch wie können wir langfristig für angenehme Innentemperaturen in unseren Wohnungen sorgen? Katharina Wilhelm fasst verschiedene Möglichkeiten zusammen

Wegen des Niedrigwassers fallen viele Wasserwege für den Transport von Gütern aus. Man versucht, mehr Güterverkehr über Bahn und Straße abzuwickeln. Doch der Einsatz zusätzlicher LKW schadet dem Klima. Die Bundesregierung setzt für die Zukunft auf E-Mobilität - auch im Transportgewerbe. Welche Pläne hat sie? Und wo hakt es noch? Jan Zimmermann hat nachgefragt

Österreichs Gletscher schmelzen. Besonders deutlich wird das am Beispiel der Pasterze am Großglockner: Nur noch ein schmales Eisband verbindet die Gletscherzunge mit ihrem Nährgebiet. Experten gehen davon aus, dass diese letzte Verbindung schon in den kommenden Monaten abreißen könnte. Silke Hahn über die sichtbaren Zeichen des Klimawandels in den Alpen

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in Deutschland bis Anfang August auf 12.500. Der Präsident der Bundesärztekammer dringt auf einen besseren Hitzeschutz, insbesondere in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Wie ist Deutschland vorbereitet? Isabell Karras mit den Hintergründen

Der heimische Obstanbau hat es aktuell nicht leicht: Er konkurriert mit günstigen Importen aus dem Ausland, dazu kommt ein heißer Sommer mit zu wenig Regen. Lohnt sich der Apfelanbau in Zeiten von Hitze, Trockenheit, Spätfrost und Hagel hier noch? Diese Frage stellt sich auch Obstbauer Albrecht Rembold. Margareta Holzreiter hat mit ihm gesprochen

Klimaschutz ist teuer – doch die Kosten treffen nicht alle gleich. Vor allem Menschen mit geringen Einkommen leiden darunter, weil die Kosten für sie im Verhältnis zu ihrem Gehalt am höchsten sind. Aber die Bundesregierung spart an Maßnahmen zum sozialen Ausgleich. Was wäre möglich – und woran hakt es? Katrin Aue hat nachgefragt

Die Waldbrandgefahr in Europa steigt mit dem Klimawandel deutlich - bis zum Ende des Jahrhunderts könnte sich die von Bränden betroffene Fläche schlimmstenfalls fast verdreifachen. Stefanie Peyk hat sich die neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung genauer angeschaut

Der Klimawandel macht auch den Schweizern zu schaffen: Meteorologen haben wieder ungewöhnlich hohe Temperaturen festgestellt - und ungewöhnlich wenig Regen. Das hat auch direkte Auswirkungen auf die Berge in den Alpen: Die Zahl der Felsrutsche und Steinlawinen nimmt zu. Jan Seidel hat mit Forschern gesprochen, die versuchen, die Gefahren abzuschätzen

Die Pegelstände an Rhein und Elbe sind auf Rekordtief, in diesen Tagen wird deshalb viel über die Vertiefung der Fahrrinnen diskutiert, um Flüsse auch in Trockenzeiten schiffbar zu halten. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es allerdings viel hilfreichere Lösungen, weiß Florian Zinner

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, hat die Erntebilanz 2026 vorgelegt. Hitze und Trockenheit haben die Landwirte in diesem Jahr bei der Getreideernte, aber auch bei Obst und Gemüse vor enorme Herausforderungen gestellt. Efthymios Angeloudis mit den Hintergründen

Warum sind Zweifel oft mächtiger als Fakten? Katja Evers über den neuen ARD-Podcast, der die Spur eines PR-Strategen verfolgt: Über Jahrzehnte prägte er Kampagnen für die Tabak-, Alkohol- und fossile Industrie. Der Podcast zeigt, wie gezielte Desinformation den Klimaschutz bis heute beeinflusst. „REICH – Das Geschäft mit dem Zweifel“ – alle fünf Episoden sind in ARD SOUNDS zu hören.