Umweltthemen aus Politik und Wissenschaft

Der Krieg im Iran hat uns eine Ölkrise eingebracht. Mit grünen Technologien ließen sich fossile Abhängigkeiten reduzieren. Aber auch bei grünen Technologien lauern Risiken. Arne Schulz ist der Frage nachgegangen, wie Europa auch bei den Batterien unabhängiger werden könnte

Ein Forscherteam hat untersucht, wie sich der Klimawandel auf Insekten auswirken könnte. Dazu haben sie Insekten des Amazonasgebiets untersucht. Jan Kerckhoff über das alarmierende Ergebnis

Im Mai öffnet in London wieder die Chelsea Flower Show, das jährliche Festival des Sprießens und Blühens, bei dem auch die Königsfamilie gerne vorbeischaut. Doch nicht nur dort leben die Briten ihre Liebe zur Natur und zur Blume aus - hat Gabi Biesinger beobachtet

Im südlichen Hessen sollen dieses Jahr eine halbe Milliarde Maikäfer brummen. Ulrike Brandt hat mal nachgefragt, ob was ähnliches auch in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zu erwarten

Klimademonstrationen haben zuletzt nur noch wenige interessiert. In den kommenden Tagen wird erneut zu Demos für die Energiewende aufgerufen. Könnten die hohen Sprit-Preise eine Chance für die Bewegung sein, wieder mehr Menschen zu mobilisieren? Margareta Holzreiter hat nachgefragt

Klimademonstrationen haben zuletzt nur noch wenige interessiert. In den kommenden Tagen wird erneut zu Demos für die Energiewende aufgerufen. Könnten die hohen Sprit-Preise eine Chance für die Bewegung sein, wieder mehr Menschen zu mobilisieren? Margareta Holzreiter hat nachgefragt

Die amerikanische Waldschnepfe "American Woodcock" macht jedes Jahr um diese Zeit auf ihrem Flug aus dem Winterquartier in den Südstaaten ins Sommerquartier nach Kanada Rast mitten in New York. Sehr zur Freude der Großstadt-Menschen. Martin Ganslmeier berichtet

Flüsse erwärmen sich, verlieren Sauerstoff und geben verstärkt Treibhausgase an die Luft ab. Befeuert wird diese Entwicklung, wenn Stoffe aus Landwirtschaft und Abwässer in die Flüsse gelangen. Ulrike Brandt über die Ergebnisse einer Studie des Karlsruher Instituts für Technologie KIT

Ein Forschungsprojekt in Ecuador zeigt, dass sich Regenwald sehr schnell erholen und schon nach 30 Jahren fast dieselbe Artenvielfalt wie Regenwaldreste in der Umgebung haben kann, wenn die Voraussetzungen stimmen. Renate Ell berichtet

Bei einer Umfrage hat sich eine knappe Mehrheit der Deutschen für ein befristetes Tempolimit ausgesprochen. Bisher gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Bundesregierung so was plant. Ulrike Brandt findet, es gibt viele gute Gründe für ein Tempolimit – auch wenn ihr Schnellfahren Spaß macht

500 Millionen Euro stellt das Verkehrsministerium zur Verfügung, um Wallboxen, Netzanschlüsse und weitere technische Ausrüstung zu installieren. Die Zuschüsse betragen bis zu 2.000 Euro pro Ladepunkt. Kann das die E-Mobilität in Deutschland spürbar voranbringen? Jim-Bob Nickschas berichtet

Mit dem Tankrabatt sollen die hohen Spritpreise wieder sinken. Das wird einigen helfen, besser durch die Energiekrise zu kommen – doch die Bundesregierung verpasst gleichzeitig eine Riesen-Chance, meint Ulrike Brandt in ihrem Kommentar

Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane. Dieser Müll kann nicht nur chemisch gefährlich sein, er bildet auch selbst ein neues Ökosystem für Mikroorganismen. Clemens Haug hat nachgefragt, warum das für die Meere keine gute Nachricht ist

Immer mehr Menschen wollen weniger oder gleich gar keinen Alkohol mehr trinken. Seit ein paar Jahren produzieren Winzer deshalb immer mehr alkoholfreie Weine und Sekte. Und jetzt bringen viele Betriebe ganz neue Produkte auf den Markt: Proxy-Weine. Dominik Bartoschek aus unserer Umweltredaktion erklärt, was hinter diesem Trend steckt

Kennen Sie Melonen aus der Pfalz oder Lanvendel an der Mosel? Der Klimawandel verändert nicht nur das Wetter, sondern auch die Landwirtschaft. Wie Landwirte im Südwesten umdenken und experimentieren, berichten Christoph Mautes und Florian Doetsch

Für manche Menschen ist der Garten von Anja Münch ein bisschen zu verwildert, ein bisschen zu unaufgeräumt. Doch spätestens, wenn nächste Hitzewelle anrollt, hat die Naturgärtnerin gut lachen. Janina Schreiber hat sie besucht

Das Gesetz soll die Förderung von Rohstoffen wie Kupfer und Gold in Argentiniens Gletschergebieten einfacher machen. Umweltschützer fürchten um die Wasserversorung für die Landwirtschaft und die im Tal lebende Bevölkerung

Steigende Preise für Energie, gestiegener Mindestlohn und immer mehr Haushalte, die weniger Geld haben. Dominik Bartoschek hat nachgefragt, wie die Stimmung in den Betrieben zum Beginn der Spargelsaison ist

Und was noch besorgniserregender ist: Noch nie gab es in der Arktis so wenig Meereis. Außerdem war die Oberfläche der Meere so warm wie fast nie zuvor im März. Sabine Stöhr berichtet

Die Weltnaturschutzunion IUCN hat den Kaiserpinguin in der Antarktis neu als „stark gefährdet“ eingestuft. Das bedeutet ein sehr hohes Risiko, dass die Art in naher Zukunft ausstirbt. Genauso ist es beim antaktischen Seebären. Ursache sei der menschengemachte Klimawandel

Aber auch wenn die Früchte beliebt sind, die Anzahl der Erdbeerbauern nimmt immer weiter ab. Warum das so ist und ab wann wir mit den ersten deutschen Freiland-Erdbeeren rechnen können, weiß Margareta Holzreiter

Wissenschaftler wollen die gefüllte Magmakammer unter dem isländischen Vulkan Krafla anbohren und dort Messinstrumente platzieren und Experimente durchführen. Sie erhoffen sich Erkenntnisse über die Nutzung solcher Magmakammern für die Energiegewinnung (Frank Bäumer

Viele Landwirtinnen und Landwirte spüren es längst: Der Klimawandel in Form von Hitze, Dürre und Starkregen setzt die Ackerböden unter Druck. Was können Landwirte auf ihren Feldern unternehmen, um die Böden langfristig zu schützen und so stabile Erträge zu erhalten? Ein Forschungsprojekt vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung will bei der Suche nach Antworten helfen. Die Forschenden haben ein digitales Werkzeug entwickelt: Damit können Bauern simulieren, wie sich ihr Boden in Zukunft entwickelt. Max Fallert stellt das Projekt vor:

Der Naturschutzverband NABU hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass der Biber die Natur schützen und Geld sparen kann – wenn man ihn lässt. Der NABU Baden-Württemberg hat ihn jetzt zum ‚Mitarbeiter des Jahrhunderts‘ ernannt. Jakob Sax berichtet

Die Finanzierung von Bus und Bahn ist kompliziert und die klimafreundliche Verkehrswende wird immer unrealistischer. Vielleicht, weil nicht alle zur Kasse gebeten werden, die vom öffentlichen Nahverkehr profitieren. Florian Zinner berichtet

In den vergangenen zwei Jahren haben Forschende des Kasseler Fraunhofer -Instituts für Energiewirtschaft untersucht, ob grüner Wasserstoff aus Chile konkurrenzfähig sein können, im Kampf gegen den Klimawandel. Jens Wellhöner mit den Hintergründen

Seit gut einem halben Jahr ist die Vogelgrippe wieder ein Them in Deutschland. Heute vor 20 Jahren ist das Virus H5N1 zum ersten Mal in einem deutschen Putenstall aufgetaucht. Katha Jansen fasst zusammen, wie sich die Epidemie seitdem entwickelt hat

Die Klima-Erwärmung heute geht sehr viel schneller als am Ende der letzten Eiszeit – und schon damals haben das nicht alle Pflanzen überstanden. Eine aktuelle Studie zeigt, wo Pflanzengesellschaften sich jetzt schon verändern, und wie schwierig die Anpassung sein kann. Renate Ell berichtet

Bunte Ostereier gibt es im Supermarkt bereits gekocht und gefärbt. Oder wir färben frische Eier zuhause. Wie lange sind die bunten Eier essbar? Und ist der Eier-Overkill zu Ostern ungesund? Sabine Schütze hat die Antworten

Im Pazifik steigen die Chancen auf ein neues El-Niño-Ereignis. Fachleute warnen: Ein starker El Niño könnte weltweit Wetterextreme verstärken und die ohnehin hohe globale Temperatur weiter nach oben treiben. Die Folgen wären auch in Europa zu spüren. Anna Küch berichtet

Spitzbergen beherbergt den weltweit größten Saatguttresor. Wird der Ort, der die genetische Vielfalt vor Katastrophen und dem Klimawandel schützen soll, der angespannten geopolitischen Lage zum Opfer fallen? Katja Evers berichtet

Der Klimawandel bringt bei Amphibien einiges durcheinander. Frösche und Kröten erwachen früher aus der Winterstarre – und ihre Laichgewässer drohen zu vertrocknen. Dabei sind viele Arten sowieso schon bedroht. Stefanie Peyk hat nachgefragt, was den Tieren helfen könnte

Der Buckelwal Timmy liegt noch immer auf der Sandbank vor Poel. Buckelwale werden häufiger dort gesichtet. Was wie eine spektakuläre Naturbeobachtung wirkt, könnte ein Hinweis auf tiefgreifende Veränderungen im Ökosystem sein. Andrea Brack Peña hat dazu mit Meeresforschern gesprochen

Lichtverschmutzung beeinträchtigt Mensch und Tier. Der Mensch kann sich selbst schützen – Rollladen runter, störende Lichtquellen ausschalten. Das können Tiere nicht. Über die Folgen berichtet Martin Thiel

Der Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung in Deutschland liegt mittlerweile bei über 15 %. Begünstigt wurde das auch dadurch, dass Solarmodule immer billiger wurden. Doch das könnte sich mit dem 1. April ändern, denn China schafft Steuervergünstigungen ab. Dominik Bartoschek berichtet

In Hamburg wurde gestern eine Frau von einem Wolf ins Gesicht gebissen. Die genauen Umstände sind noch unklar, die Reaktionen sind emotional. Die Wahrscheinlichkeit, jemals von einem Wolf gebissen zu werden, geht gegen Null. Margareta Holzreiter ordnet das Risiko ein

Wird aus einem Ei eine Henne oder ein Hahn? Eine entscheidende Frage, denn schlüpfen sollen nur Legehennen – Hähne werden nicht gebraucht. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, das Geschlecht im Ei zu ermitteln (Janina Schreiber)

Wärmepumpen sind inzwischen die meistverkaufte Heizungsart, obwohl der Absatz in den ersten Monaten des neuen Jahres stagniert hat. Das geht aus der Branchenstudie 2026 des Bundesverbanddes Wärmepumpe hervor. Katha Jansen berichtet

Die Vertragsstaaten haben einen strengeren Schutz für mehr als 40 wandernde Tierarten wie Geparden und Hammerhaie beschlossen und setzen damit ein starkes Signal gegen das Artensterben. Anne Herrberg berichtet

Wie in jedem Krieg fallen auch diesem nicht nur Menschen zum Opfer, sondern auch die Natur. Umweltinstitute und -organisationen schlagen Alarm. Jürgen Stryjak mit den Hintergründen

Amsterdam wird als erste Stadt in den Niederlanden keine Pflanzen mit Pestiziden mehr bestellen. Die Stadt hofft, so den Markt zu verändern - und geht damit einen Weg gegen den aktuellen EU-Trend, Vorschriften für Pestizide zu lockern (Autorin: Eva Münch)

Immer mehr Strände sind von stinkenden, braunen Algenmassen bedeckt - sogenannte Sargassum-Algen. Warum die nicht nur Fluch, sondern auch Segen sind, zeigt eine Ausstellung im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt. Stephan Hübner über eine Alge, die das Meer verändert

Seit Jahren machen im Frühling in vielen Ländern Millionen Menschen bei einer der größten Klimaschutz-Aktionen der Welt mit. Aber was bringt so eine Art des Protests überhaupt? Margareta Holzreiter hat nachgefragt

Die Asiatische Nadelameise könnte heimische Arten verdrängen. Ihr Stich kann schmerzen und in seltenen Fällen allergische Reaktionen auslösen. Julia Nestlen mit den Hintergründen