Umweltthemen aus Politik und Wissenschaft

Mercedes und BMW dürfen auch über das Jahr 2030 hinaus Autos mit Verbrennungsmotor verkaufen, der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Klage der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe abgewiesen. Ein Kommentar dazu von Janina Schreiber

Heute hat die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ihren Jahresbericht zum Zustand des Weltklimas veröffentlicht. Das Jahr 2025 war eines der wärmsten seit Beginn der Messungen. Kathrin Hondl berichtet

Wasserknappheit ist ein Thema, das auch Deutschland zunehmend betrifft. Der Druck auf die Ressourcen wächst - und Versorger müssen sich darauf einstellen. Doch wie gut sind sie vorbereitet? Und was bedeutet das für die Wassernutzung der Zukunft? Stephan Hübner berichtet.

Das Thema Klima gerät ja gerade so ein bisschen in Vergessenheit. Aber wie geht's denen, die täglich daran forschen? Denn die können das Thema ja nicht so leicht wegschieben. In Frankfurt am Main haben sich jetzt Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus ganz Deutschland getroffenen, um darüber zu reden. Judith Kösters war dabei:

Wälder sind die grünen Lungen der Erde, sie speichern CO₂ und sind damit essenziell im Kampf gegen den Klimawandel. Doch sie können noch mehr: Wälder wirken auch wie natürliche Klimaanlagen, indem sie ihre Umgebung kühlen. Eine neue Studie der ETH Zürich zeigt jedoch, dass es nicht nur darum geht, möglichst viele Bäume zu pflanzen, sondern vor allem darum, diese an den richtigen Orten zu pflanzen. Welche das sind, weiß Margareta Holzreiter:

Im Park, an Hauswänden, in Restaurants - Spatzen, hat man den Eindruck, sind überall! Dabei sind die Bestände in den vergangenen Jahren weniger geworden. Darauf soll am heutigen Welttag der Spatzen aufmerksam gemacht werden. Wir räumen aus diesem Anlass mal mit einem Vorurteil auf: Warum der Spatz gar kein Dreckspatz ist, berichtet Janina Schreiber. TAKE ATMO Spatzen-Tschilpen Ganz schön chaotisch – so wirkt der Spatz ja gerne mal, wenn er in größeren Grüppchen im Park oder Café um uns herumflattert. Und dabei frech die Krümel wegpickt, die wir auf den Boden fallen lassen. Naheliegend, dass diese Chaostruppe in ihrem braunen Gefieder gerne auch mal DRECKspatzen genannt wird... Doch tatsächlich ist der sogenannte Dreckspatz ein kleines Hygiene-Wunder! Denn: Spatzen baden sehr gern: Und zwar nicht nur im ATMO BÄCHLE/PFÜTZE Wasser, sondern auch im Staub! Was für uns klingt wie das Gegenteil von „sauber“ ist für den Spatz sowas wie Trockenshampoo deluxe ATMO bling Der Staub zieht Fett und Parasiten aus dem Gefieder und hält es schön glänzend ATMO Harfe Wer dem Spatz also ein kleines Badezimmer einrichten will, der stellt eine flache Schale mit Wasser oder Sand auf die Terrasse oder gräbt eine kleine Mulde im Garten, und füllt sie mit Sand – am liebsten an einem sonnigen Plätzchen. CUT OPTION Denn die Gefiederpflege ist für den Spatz mindestens ein Teilzeitjob: Da wird gezupft, geordnet, geölt, mit dem Flügel und dem Schnabel. Denn Spatzen haben wie viele Vögel eine natürliche eingebaute Imprägnierung: ATMO Sprühen Ganz unten am Schwanzansatz sondert die die Bürzeldrüse ein öliges Sekret ab. Mit dem Schnabel verteilt, wird damit das Federkleid wasserabweisend. Regen? Perlt so einfach ab. AMTO TSCHILP TSCHILP Und frischgeschniegelt geht's dann wieder rund mit der Chaostruppe: Und zwar nicht als Dreck- sondern als richtiger Sauber-Spatz! JS, SWR Redaktion Umwelt und Klima

In keinem anderen Bundesland stehen so viele Weinreben wie in Rheinland-Pfalz. Weite Teile des Landes sind geprägt vom Weinanbau und der Weinkultur. Das hat natürlich auch Einfluss auf die Landespolitik und sorgt dafür, dass Wein im Mainzer Politikgeschäft und im jetzt zu Ende gehenden Wahlkampf eine wichtige Rolle spielt, berichtet Dominik Bartoschek.

In den nächsten Jahrzehnten soll die Nordsee zum „grünen Kraftwerk für Europa“ werden, viele neue Offshore-Windparks werden deshalb entstehen. Doch solche Anlagen erzeugen nicht nur Energie, sondern verändern auch die Luft- und Meeresströmungen. Dazu gibt es jetzt eine neue Studie, über die Thomas Samboll berichtet.

Bei den Landtagswahlen vor 5 Jahren war eines der bestimmenden Themen der Klimaschutz. Im Wahlkampf 2026 ist er kein Leitmotiv mehr ist. Nadine Gode ist der Frage nachgegangen, warum das so ist

1,3 Millionen Tonnen Müll entstehen in Deutschland jährlich durch vorverpackte Lebensmittel. Eine Mehrweg-Quote könnte diese Menge reduzieren und würde zusätzlich CO2 einsparen, sagt unter anderem die Deutsche Umwelthilfe. Margareta Holzreiter berichtet.

Rund 235 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr entstehen durch die Art der Ernährung in Deutschland. Das zeigt eine neue Studie des Thinktanks Agora Agrar: zur Klimawirksamkeit der Ernährung. Aber es gibt auch Lösungen Sabine Schütze, ARD Klimaredaktion

Bei der bevorstehenden Wahl spielen vor allem Themen wie Wirtschaft, Arbeitsplätze und Migration eine Rolle. Und was ist mit dem Umwelt- und Klimaschutz? Janina Schreiber hat sich die Wahlprogramme der Parteien darauf hin angeschaut

Der quantitative Check des SWR-Data-Labs zeigt: In Sachen Klima und Umwelt hat die Ampel nicht schlecht geliefert. Janina Schreiber mit den Hintergründen

Weil immer mehr Menschen weniger oder gleich gar keinen Alkohol trinken möchten, bieten viele Winzerinnen und Winzer schon seit Jahren entalkoholisierte Weine an. Doch jetzt geht die Weinbranche einen Schritt weiter: Der neueste Trend heißt: Proxy-Weine. Was sich dahinter verbirgt, weiß Dominik Bartoschek

Zwei neue Studien zeigen, dass Parkanlagen und Stadtbäume das Potential haben, große Mengen CO2 aufzunehmen und zu speichern. An manchen Tagen nehmen sie sogar mehr auf, als Autos in die Luft pusten. Jan Kerckhoff berichtet

Der Klimawandel verlängert die Tage auf der Erde. Das besagt eine neue Studie aus Wien und Zürich. Clemens Haug hat sich die Ergebnisse genauer angesehen

Früher Frühling, steigende Temperaturen, Veränderungen in der Umwelt: Wie wirkt sich das auf unsere Schmetterlinge aus? Stephan Hübner über Probleme, und Chancen, die sich daraus für unsere Tag- und Nachtfalter ergeben

Die Bundesregierung will die Förderung der Energiewende umbauen und hat dabei auch die privaten Solaranlagen in den Blick genommen. Künftig sollen vor allem große PV-Anlagen auf Freiflächen gefördert werden. Sind also kleine Dachsolaranlagen für die Energiewende nicht relevant? Kai Rüsberg hat nachgefragt

Die Angst vor der nächsten Energiekrise ist zurück. Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und E-Autos sind gefragter denn je. Ist das jetzt nur Panik wegen der hohen Preise – oder der Turbo für einen dauerhaften Umstieg auf Erneuerbare Energien? Kristin Kielon berichtet

Bei dem schönen Wetter ziehts viele raus zum Gärtnern. Und dabei nebenbei das Klima retten, ist ganz einfach, wenn man auf Torf verzichtet. Katha Jansen über die bundesweite Aktionswoche ‚torffrei gärtnern‘

Besonders betroffen seien Menschen, die zur Miete wohnen. Denn Vermieter könnten die steigenden Kosten über die Nebenkosten an ihre Mieter weitergeben. Damit verfehle das Gesetz seine eigentliche Steuerungswirkung. Sabine Stöhr berichtet

Neue Zahlen der Umweltorganisation Transport & Environment zeigen: Mehr kleine Modelle auf dem Markt senken die Preise. Die Organisation sieht darin eine direkte Folge der strengeren CO2-Vorgaben der EU (Autorin: Sabine Stöhr)

Steigende Öl- und Gaspreise wegen der Iran-Krise, teure Tank- und Heizkosten – für viele erstmal schlechte Nachrichten. Doch Energiekrisen können auch Innovation beschleunigen, wie Forschende erklären. Janina Schreiber hat nachgefragt

Seit einem halben Jahrhundert bekämpft der Verein Stechmücken am Oberrhein, von Sasbach am Kaiserstuhl rheinabwärts bis Bingen am Rhein. Stefanie Peyk

Am 11. März 2011 kam es nach dem Erdbeben in gleich drei Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi zur Kernschmelze. Nicht nur in Japan kam es zu verheerenden Folgen, auch bei uns im Südwesten hatte die Katastrophe Auswirkungen. Ulrike Brandt berichtet

Mit kleinen Änderungen bei der Ernährung können wir viel erreichen. Warum Veganismus nicht der einzige Hebel ist, erklärt Inka Zimmermann

Für das Klima spielt das Meereis eine wichtige Rolle. Schnee und Eis reflektieren Sonnenlicht, die dunkle Meeresoberfläche absorbiert es dagegen und heizt sich auf – was die Erderwärmung zusätzlich verstärkt (Autorin: Nadine Gode)

Baden-Württemberg wird auch in den nächsten fünf Jahren vermutlich von einer grün-schwarzen Koalition geführt, allerdings mit einer deutlich stärkeren Union. Was könnte das für den Klimaschutz im Land bedeuten? Eine Analyse von Susanne Henn

Die afrikanischen Brillen-Pinguine stehen auf der roten Liste der bedrohten Arten. Wissenschaftler warnen: Wenn nichts passiert, werden sie bald ausgestorben sein. Stephan Ueberbach hat südafrikanische Tierschutzorganisationen besucht, die das verhindern wollen

In Südafrika war die Trophäenjagd seit mehreren Jahren ausgesetzt. Aber jetzt plant die Regierung, wieder Jagdlizenzen in begrenztem Umfang zu vergeben. Der Staat hofft auf Einnahmen, die auch in den Artenschutz fließen (Stephan Ueberbach)

Nachdem die EU länger an Verbrennern festhalten will als gedacht, rücken klimafreundliche E-Fuels wieder in den Fokus. Inka Zimmermann hat Wissenschaftler im sächsischen Freiberg besucht, die neue Technologien entwickeln

Laut einer neuen Modellrechnung werden sich Waldbrände und Schädlingsbefall in Europas Wäldern bis zum Jahr 2100 verdoppeln. In Kombination mit stärkeren Winden gibt das einen gefährlichen Cocktail, der die Wälder Europas grundlegend verändern wird. Andreas Kegel mit den Hintergründen

Laut der Studie steckt im gesamten Abwasser der Welt die Energie von 100 Atomkraftwerken. Der Bericht berechnet das Potential von Abwässern zur Stromgewinnung mit Hilfe von Biorektoren. Frank Bäumer berichtet

Die globale Erwärmung hat sich seit 2015 deutlich beschleunigt. Das zeigt eine aktuelle Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Ulrike Brandt mit den Hintergründen

Vor allem die Photovoltaik legte zu, Strom aus Windkraft gab es etwas weniger. Gleichzeitig ist aber die Verstromung von Gas wieder gestiegen. Einzelheiten von Sabine Stöhr

Der Bundestag will über neue Regeln für den leichteren Abschuss von Wölfen abstimmen – doch die Pläne sind umstritten. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer (CSU) hält ein Einschreiten für richtig – Umweltschützer dagegen warnen (Nicole Markwald)

Hattenhofen wurde 2024 mit dem European Energy Award in Gold ausgezeichnet. Martin Thiel war vor Ort und hat sich umgeschaut, wie die Gemeinde es trotz oder wegen seiner kleinen Verwaltung geschafft niederschwellige Angebote zu machen, um auch die Bürger mitzunehmen

Die Wärmewende in Deutschland ist eines der zentralen Themen auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die Studie beleuchtet, wie unterschiedlich die Ansätze in den Städten und Gemeinden ausfallen und auch wo es ggf. Fallstricke gibt. Martin Thiel mit den Einzelheiten

Kennt ihr das? Ihr unterhaltet euch und hört Thesen, von denen ihr irgendwie wisst: Das stimmt so wahrscheinlich nicht – aber das passende Gegenargument habt ihr nicht direkt parat. Damit ihr gerade jetzt in der Wahlkampf-Zeit gut vorbereitet seid, hat Margareta Holzreiter ein paar Mythen aus dem Bereich Klimapolitik widerlegt

Atomenergie spielt in Europa noch eine große Rolle. Der Uran-Atlas 2026 dokumentiert die globalen Lieferketten der Uran-Industrie und die damit verbundenen ökologischen und geopolitischen Auswirkungen. Katharina Wilhem mit den Hintergründen

Auf den Wahlplakaten oder im öffentlichen Diskurs wirkt es oft, als würde der Klimaschutz nur noch in der zweiten Reihe stehen. Nadine Gode ist der Frage nachgegangen, warum Klima im Wahlkampf 2026 kein Leitmotiv mehr ist, obwohl es viele Menschen weiterhin wichtig finden

Die Kläger aus der Deutschen Umwelthilfe wollen erreichen, dass die Automobil-Konzerne bereits ab November 2030 keine herkömmlichen Verbrenner mehr verkaufen dürfen. Das Urteil soll in drei Wochen fallen. Michael-Matthias Nordhardt berichtet

Wirtschaft, Migration, Wohnen und Sicherheit – das sind die beherrschenden Themen im Wahlkampf in Baden-Württemberg. Aber welche Rolle spielen Umwelt- und Klimaschutz in den Wahlprogrammen? Susanne Henn sie daraufhin durchgelesen

Bis zum Sommer sollen alle alten Anlagen ausgetauscht sein, der Energieverbrauch soll um 30 % sinken. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Wasser der benachbarten Moldau. Marianne Allweiss war beim unterirdischen Kontroll-Rundgang dabei