Umweltthemen aus Politik und Wissenschaft

Aus Sicht vieler Landwirte könnte der steigende Mindestlohn die heimische Ware so teuer machen, dass sich ihr Anbau früher oder später nicht mehr lohnt. Dominik Bartoschek hat nachgefragt, was an diesen Befürchtungen dran ist

In Sierra Leone gibt es noch freilebende Schimpansen, doch ihr natürlicher Lebensraum ist durch Entwaldung und Wilderer bedroht. Caroline Imlau hat Bala Amarasekaran besucht, der den Tieren im Tacugama Chimpanzee Sanctuary ein sicheres Zuhause bietet

Mit dem neuen Jahr führt Freiburg in Deutschland eine Verpackungssteuer für Einweg-Essgeschirr und Coffee-to-go-Becher ein. Eine Umfrage der Deutschen Umwelthilfe zeigt: Viele weitere Städte interessieren sich für das Konzept. Katha Jansen berichtet

2025 war neben 2023 das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und zog hunderte Extremwetter nach sich, die auf den Klimawandel zurückzuführen sind – auch in Europa. Florian Zinner mit den Einzelheiten

Der Naturschutzbund NABU verleiht seinen Umwelt-Negativpreis – den sogenannten „Dinosaurier des Jahres“ – an die Landesagrarminister und -ministerinnen von CDU und CSU. Sie hatten gefordert, ein Gesetz zur Wiederherstellung der Natur aufzuheben. Janina Schreiber berichtet

Gute Nachrichten beim Thema Energie: Weltweit kommt jetzt mehr Strom aus Wind und Sonne als aus Kohle. Möglich macht das der schnelle Ausbau – aber auch Politik und der wachsende Druck auf Kohle, Öl und Gas, berichtet Sabine Stöhr.

Die Silvesterböllerei – sieht super aus, macht vor allem Kindern Spaß. Aber was bedeutet sie für Wildtiere? Infos von Janina Schreiber.

Der WWF zieht für 2025 eine gemischte Bilanz zum Zustand der Artenvielfalt und kürt die Gewinner und Verlierer im Tierreich. Nadine Gode berichtet

Das Jahr 2025 ist weiterhin auf Kurs, eines der drei heißesten bisher registrierten Jahre zu werden. Aktuell liege es hinter 2024 und mit 2023 auf dem zweiten Platz, teilte der EU-Klimawandeldienst Copernicus in seinem Monatsbericht mit. Katharina Wilhelm blickt zurück: Wie war 2025 aus Klimasicht? Welche Extremwetter haben wir erlebt? Welche (politischen) Erfolge und Rückschritte gab es?

Kein Krach, kein Qualm – immer mehr Städte setzen auf Alternativen wie etwa Drohnenshows und verzichten aufs Feuerwerk. Sabine Stöhr berichtet

In Deutschland ziehen kirchliche Einrichtungen Investitionen aus fossilen Geschäftsmodellen ab. Bekanntgegeben wurde das von Christians for Future – rund um die Weltklimakonferenz COP30 in Belém (Autorin: Sabine Stöhr)

In Australien haben viele Menschen eine Photovoltaik-Anlage installiert. Und die produzieren so viel Strom, dass das Netz dadurch oft unter Druck gerät. Deshalb sollen ab Sommer 2026 in einigen Regionen Haushalte um die Mittagszeit kostenlosen Strom bekommen (Autorin: Sabine Stöhr)

Ab Januar erhebt die Europäische Union einen neuen Klimazoll auf verschiedene Industrieprodukte. Der sogenannte CO2-Grenzausgleich soll dafür sorgen, dass heimische Fabriken - trotz strenger Klimaschutzregeln - nicht ins Ausland abwandern. Experten halten die Maßnahme für sehr wichtig, doch an der Umsetzung gibt es teils scharfe Kritik. Arne Schulz aus der ARD Klimaredaktion erklärt, was dahinter steckt.

Gerade Windenergie ist nötig, um die Stromlücke im Winter zu schließen. Wer in dieser Zeit mit wenig verfügbarem Photovoltaik-Strom Energie zukauft, könnte längerfristig dafür doppelt so hohe Preise zahlen. Inka Zimmermann mit den Hintergründen

In Berlin hat sich eine Bürgerinitiative für mehr Straßenbäume und damit für besseren Hitzeschutz eingesetzt. Die nächsten Schritte, ein Volksbegehren oder ein Volksentscheid, waren nicht mehr nötig, denn das Abgeordnetenhaus griff den Kern der Forderungen auf und beschloss ein eigenes, weitreichendes Gesetz für Baum und Mensch (Autorin: Sabine Stöhr)

Zum Weihnachtsfest gehört hierzulande für Millionen Menschen der festlich geschmückte Weihnachtsbaum dazu. In diesem Jahr haben die Presie aber angezogen, Lohn- und Energiekosten sind zwei der Gründe dafür. Gut möglich, dass nicht alle Bäume verkauft werden. Sabine Stöhr weiß, was mit den unverkauften Exemplaren passiert

Das Deutschlandticket wäre im Idealfall einfach, günstig, klimafreundlich – und gerecht. Ab dem 1. Januar kostet es 63 Euro. Wird es dann noch funktionieren? Und was bedeutet das für seine Klimawirkung? Judith Kösters hat nachgefragt

Vier Bewohner der kleinen indonesischen Insel Pari machen das Baustoff-Unternehmen Holcim mitverantwortlich für den Klimawandel. Sie verlangen unter anderem Schadensersatz und die Reduzierung der CO2-Emissionen. Steffen Wurzel berichtet

Anlass ist eine neue Stellungnahme der Bundesregierung. Darin verteidigt sie das vor einem Jahr abgeschwächte Klimaschutzgesetz (Autorin: Sabine Stöhr)

In Ghanas Hauptstadt Accra schmückt Umweltaktivist Makafui Awuku alte Wasserflaschen mit bunten Lichterketten und baut aus tausenden von ihnen hohe Weihnachtsbäume. Linda Staude hat sich das angeschaut

Kein romantischer Nebel, sondern toxischer Smog liegt über der Stadt. Nun haben die Behörden sogar die berühmten Tandoor-Öfen verboten, wenn sie mit Kohle und Feuerholz betrieben werden. Stefanie Markert berichtet

Spanische Großstädte glitzern und strahlen um die Wette, aber der kleine Ort Castell des Ferro lässt sich nicht lumpen: Frauen haben das ganze Jahr über Plastikmüll gesammelt und daraus Weihnachtslichter gebastelt. Franka Welz hat sie besucht

Mandeln und Nüsse gehören zur Advent- und Weihnachtszeit einfach dazu, doch sie werden fast ausschließlich importiert. Das könnte sich demnächst ändern, denn die Schalenfrüchte sind echte Klimawandel-Gewinner, weiß Sabine Schütze

Seit drei Jahren schrumpfen Athens Stauseen gewaltig. Damit in Athen nicht das Wasser ausgeht, soll ein Notfall-Plan helfen. Wasser aus Gebirgsflüssen soll in Richtung der Stadt geleitet werden. Moritz Pompl berichtet

Laut Statistischem Bundesamt wurden bundesweit etwa 1,2 Millionen Tonnen Äpfel geerntet. Im Vergleich zu 2024 ist die Menge um etwa ein Drittel angestiegen (Autorin: Sabine Stöhr)

Plastikverfechter argumentieren, dass so natürliche Bäume weiterleben dürfen. Auf der anderen Seite passt Plastik überhaupt nicht zum Thema Umwelt- und Klimaschutz. Florian Zinner hat nachgefragt, was besser ist

Über 200 Wolfsrudel leben in Deutschland, Landwirte fürchten um ihre Tiere und fordern seit langem, Wölfer leichter abschießen zu können. Die Bundesregierung ist auf diese Forderung eingegangen und nimmt den Wolf ins Bundesjagdgesetz auf. Eva Huber berichtet

Die wichtigste Botschaft beim Jahresrückblick des BDEW: Der Ausbau der erneuerbaren Energien hat bei Deutschlands Energieversorgern weiter Priorität, zentrale Gesetze müssen aber überarbeitet werden. Clemens Haug mit den Einzelheiten

Die EU will die ab 2035 erlaubten Rest-CO2-Emissionen neuer Autos rechnerisch an anderer Stelle ausgleichen – etwa mit grünem Stahl oder klimafreundlichen Treibstoffen. Doch beides steht bislang nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung. Ein Kommentar von Susanne Henn

Aktuelle Forschungen zeigen: Die europäischen Emissionen durch Moore wurden offenbar viel zu niedrig angesetzt. Florian Zinner mit den Hintergründen

In diesem Jahr gab es in Baden-Württemberg zu keinem anderen Thema so viele Bürgerentscheide wie zur Windkraft. Die Bilanz: Die Mehrheit der Entscheide geht für die Windkraft aus (Katha Jansen)

Zu diesem Ergebnis kommt der diesjährige Waldzustandsbericht, den die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Katrin Eder heute in Mainz vorgestellt hat. Dominik Bartoschek mit den Hintergründen

Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr konnten die Landwirte in Baden-Württemberg ihre Einkommen zwar auf dem annährend gleichen Niveau halten wie im Vorjahr, aber bei gestiegenen Kosten. Das gab der Landesbauernverband bei seiner Jahrespressekonferenz bekannt. Susanne Henn berichtet

In Spanien forschen Wissenschaftler an Obst- und Gemüsesorten, die ans Klimaszenario der Zukunft angepasst sind. In Katalonien hat das Forschungsinstitut IRTA Apfelsorten entwickelt, die extrem hitzeresistent sind. Julia Macher mit den Hintergründen

Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume stehen jedes Jahr in deutschen Wohnzimmern. Dominik Bartoschek hat einen Förster im Hunsrück getroffen und gefragt, ob der Weihnachtsbaum aus heimischen Anbau eine Zukunft hat

Katharina Wilhelm ist dieser Frage nachgegangen, auch weil sich viele jetzt schon fragen: wird es was mit weißen Weihnachten dieses Jahr?

Auf EU-Ebene hatte man sich darauf geeinigt, dass ab Mitte der 2030er Jahre keine neuen Autos mehr fahren dürfen, die CO2 ausstoßen. Jetzt wird von Ausnahmen gesprochen für Hybridfahrzeuge. Ein fataler Rückschritt, meint Katha Jansen in ihrem Kommentar

Was bedeutet es für die Erderwärmung, wenn nach 2035 neu zugelassene PKW nicht zu 100, sondern nur zu 90 % ihre CO2- Emissionen reduzieren müssen? Susanne Henn berichtet

Pünktlich zum runden Geburtstag des Abkommens werden Forderungen nach Reformen laut, denn die Zusagen der Staaten zu mehr Klimaschutz sind „nur“ freiwillig und brauchen einstimmig getroffene Beschlüsse. Braucht der Klimaprozess der UN ein Update? Janina Schreiber berichtet

Die hessische Landesverwaltung soll dem gesamten Bundesland den Weg weisen zur Klimaneutralität 2045. Doch dieses Ziel scheint unrealistisch. Judith Kösters hat nachgefragt, was geschehen muss, um die gesetzlich verankerte Klimaneutralität bis 2045 in ganz Deutschland zu erreichen

Die Menschen in Deutschland sind gespalten, wie viel Geld der Staat in Klimaneutralität investieren soll. Das zeigt eine neue Umfrage der Stadtwerke Lübeck Gruppe und dem Meinungsforschungsinstitut Civey. Sabine Stöhr berichtet

Bis 2050 will die EU klimaneutral sein. Auch für 2030 gab es schon ein fixes Klimaziel. Was fehlte war ein konkretes Zwischenziel für 2040. Jetzt haben sich EU-Mitgliedsstaaten und -Parlament geeinigt. Katha Jansen hat sich den Kompromiss genauer angeschaut

Über die Möglichkeiten des einheimischen Mandel- und Nuss-Anbaus hat das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Oppenheim beim ersten rheinland-pfälzischen Mandelgipfel informiert (Autorin: Sabine Schütze)

Nach dem GEO7-Report des UN-Umweltprogramms UNEA werden die Ziele, die in internationalen Abkommen vereinbart wurden, nicht erreicht – weder beim Klima- und Artenschutz noch bei der Umweltverschmutzung (Autorin: Linda Staude)