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Contempt of Court in Deutschland – Reformbedarf oder Überreaktion? Dysfunktionale Strafverteidigung steht auf der Agenda der StPO-Reformkommission des BMJV. Aber wie groß ist das Problem wirklich? Dr. Mathias Grzesiek spricht mit Prof. Matthias Jahn, der zuletzt auf dem 47. Strafverteidigertag in Köln zu diesem Thema referiert und in der Juniausgabe der StV publiziert hat, über die Unterschiede zwischen dysfunktionaler Verteidigung, Konfliktverteidigung und Prozesssabotage und warum diese Differenzierung für die Reformdebatte entscheidend ist. Prof. Jahn ordnet insbesondere einen der zentralen Vorschläge der Reformkommission ein: die geplante Contempt of Court-Regelung als neuer § 177a GVG mit Ordnungsgeldern bis 3.500 Euro. Dabei beleuchtet er die mit diesem Vorschlag verfolgten Ziele und setzt sich mit den wesentlichen Einwänden auseinander. Außerdem richtet sich der Blick auf die USA, wo eine solche Regelung zum Alltag gehört, und darauf, wo ein Vergleich mit dem deutschen Recht an seine Grenzen stößt. Prof. Jahn veranschaulicht den Status quo in Deutschland anhand des prominenten Beispiels der Rechtsanwältin S. im Zündel-Verfahren vor dem LG Mannheim. Schließlich bewertet er vor dem Hintergrund des erwarteten Abschlussberichts der Kommission im November 2026, welche der diskutierten Vorschläge realistisch in ein Reformgesetz einfließen könnten. Hier geht´s zur Folge „40 Jahre Strafverteidigung“: https://criminal-compliance.podigee.io/69-rosinusonair Hier geht´s zur Folge „Keine Demokratie ohne Strafverteidigung-Interview mit Prof.Matthias Jahn“: https://criminal-compliance.podigee.io/245-cr Dr. Grzesiek im Gespräch mit: Prof. Dr. Matthias Jahn war nach seiner Tätigkeit als Strafverteidiger (1998-2002), Staatsanwalt (2002-2005) und wiss. Mitarbeiter am BVerfG bis 2013 ordentlicher Professor und Ordinarius des Lehrstuhls für Strafrecht und Strafprozessrecht der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2013 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie an der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und Leiter der Forschungsstelle für Recht und Praxis der Strafverteidigung („RuPS“). Zudem ist Prof. Jahn seit 2005 im zweiten Hauptamt Richter am OLG, zunächst in Nürnberg und seit 2014 in Frankfurt a.M.. Kontakt: sekretariat-jahn@jura.uni-frankfurt.de https://www.rosinus-on-air.com https://rosinus-partner.com
Hedgework-Talk rund um alternative, digitale und nachhaltige Investments
Der digitale Euro soll das digitale Pendant zu Bargeld werden. Als gesetzliches Zahlungsmittel direkt bei der EZB, nutzbar über Smartphone, Karte oder Chip. Im 92. Hedgework-Talk erklärt Dr. Volker Brühl, Geschäftsführer des Center for Financial Studies im House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt, warum er für Privatkunden kaum einen echten Mehrwert gegenüber bestehenden Bezahllösungen sieht und den digitalen Euro vor allem als politisches Projekt einordnet. Brühl spricht über geopolitische Unabhängigkeitsargumente, mögliche Obergrenzen pro Person, Auswirkungen auf die Finanzstabilität, Datenschutz- und Hacker-Risiken sowie die zu erwartenden Milliardenkosten. Zum Schluss macht er klar, warum er den digitalen Euro persönlich nicht nutzen wird und was er sich von der EZB wünscht: keinen Nutzungszwang, offene Kommunikation über die wahren Ziele und mehr ehrliche Aufklärung statt reiner Image-Kampagnen.
Linda Rustemeier, eLearning-Expertin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, zeigt, wie Gamification und Serious Games vom Sprachlernen bis zur Radikalisierungsprävention längst Alltag und Bildung prägen: "[...] das Ziel ist einfach, die Motivation zu steigern, indem Alltagstrott spielerischer wird."
Guest: Frederic Auth, Doctoral Researcher at Goethe-Universität Frankfurt
Seit ihrer Gründung vor 250 Jahren spielen Gefühle in der US-Politik eine wichtige Rolle. Früher ging es um das Streben nach Glück und um Empathie, doch heute stehen Hass, Wut und Häme im Vordergrund. Heike Paul ist Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ihr Vortrag hat den Titel "Gefühlte Aufklärung? Politische Emotionen und die amerikanische Demokratie". Sie hat ihn am 18. März 2026 in Bad Homburg gehalten im Rahmen der Vortragsreihe "Umkämpftes Vermächtnis. Die 'Declaration of Independence' als lebendige Tradition, 1776 – 2026". Veranstaltet wird die Reihe vom John McCloy Transatlantic Forum des Forschungskollegs Humanwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. ********** +++ USA +++ Gründung +++ Unabhängigkeitserklärung +++ Emotionen +++ Gefühl +++ Demokratie +++ Demokratieverständnis +++ toxische Empathie +++ Declaration of Independence +++ Hass +++ Wut +++ Häme +++ Empathie +++ Mitgefühl +++ Politik +++ Nova +++ Hörsaal +++ Amerikanistik +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Sibylle Salewski Vortragende: Heike Paul, Professorin für Amerikanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:36 - Beginn Vortrag9:34 - Teil 1 "Entstehung des US-amerikanischen Staatsbürgersentimentalismus"27:48 - Fazit Teil 128:52 - Teil 2 "Neue Affektökonomie unter Donald Trump"56:07 - Schluss**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:US-Unabhängigkeitserklärung: Für wen gilt das Gleichheitsversprechen?Amerikanische Demokratie - Wie der Sturm auf das Kapitol die USA verändert hatEine Stunde History: Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Ohne Tierversuche geht es bislang nicht in der klinischen Forschung. Jetzt haben Wissenschaftler eine generative Künstliche Intelligenz entwickelt, die auf einem Netzwerk Tausender künstlicher Neuronen basiert. Die KI kann das Datenvolumen vergrößern und simulieren – dadurch kann die Zahl der Versuchstiere klein gehalten werden. Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Jörn Lötsch, Datenwissenschaftler und klinischer Pharmakologe an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Die EZB treibt den digitalen Euro mit Hochdruck voran — als strategisches Prestigeprojekt, begründet mit Souveränität, Effizienz und dem Erhalt von Zentralbankgeld im digitalen Zeitalter. Aber was soll dieses Ding eigentlich lösen? Wozu brauchen Bürgerinnen und Bürger einen „digitalen Euro“, wenn sie bereits bargeldlos mit Karte, SEPA Instant oder Wero zahlen können? Dr. Volker Wieland, Professor für Monetäre Ökonomie und Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability an der Goethe-Universität Frankfurt, einer der führenden deutschen Geldtheoretiker, bringt es in seiner Bundestags-Stellungnahme auf den Punkt: Das digitale Notenbankgeld sei „eine Lösung auf der Suche nach einem Problem“. Mit ihm diskutiert Daniel Stelter in dieser Episode, was genau geplant ist, wie die EZB es begründet, welche ernstzunehmenden Pro-Argumente es gibt und warum die Risiken für Bargeld, Datenschutz, Bankenstabilität und letztlich die Freiheit der Bürger gewichtiger sind als der mutmaßliche Nutzen.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag Der digitale Euro – Chancen und Risiken einer digitalen Notenbankwährung von Prof. Dr. Volker Wieland u. a. in Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik: https://is.gd/uQ0GR5 Schriftliche Stellungnahme von Prof. Dr. Volker Wieland zur öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des DeutschenBundestages zu dem Thema „Digitaler Euro“ am 19. Februar 2025https://is.gd/ZwFYGJ Bericht Preparation phase of a digital euro — Closing report der EZB (29.10.2025): https://is.gd/zsXuFC OECD-Papier Central Bank Digital Currencies (CBDCs) and Democratic Values: https://is.gd/ljFf2w Bericht Central bank digital currencies: financial stability implications der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich: https://is.gd/yTpJDtAusführung The role of the digital euro in digital payments and finance von Piero Cipollone, EZB-Direktor: https://is.gd/5ApvGK beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Menschen mit Lernschwierigkeiten, vor allem Menschen mit Down-Syndrom, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Demenz zu entwickeln. Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung tritt sie auch zu einem früheren Zeitpunkt auf. Das stellt Arbeitgeber, z. B. Werkstätten, Wohngruppen und Angehörige, vor große Herausforderungen. In dieser Sendung geht es u. a. darum, wie eine Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten diagnostiziert werden, wie das Wohn- und Arbeitsumfeld gestaltet werden und damit erhalten werden kann und wo Angehörige Unterstützung finden. Interviewpartnerinnen: - Christina Kuhn, Demenz Support Stuttgart gGmbH – Zentrum für Informationstransfer ww.demenz-support.de - Brigitte Mikesky, Lebensanker e.V. ww.lebensanker-esens.de - Dr. rer. med. Valentina Tesky, Goethe-Universität Frankfurt www.allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de/99595362/Tesky__Valentina - Adelina Berisha, Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein www.demenz-sh.de
Judith Schalansky einzuordnen ist gar nicht so leicht. Sie ist Schriftstellerin, Graphikerin, Buchgestalterin. Als Herausgeberin verantwortet sie die Reihe "Naturkunden", die sich dem sogenannten Nature-Writing widmet und wo Bücher über Schnecken, Esel, Käfer usw. erscheinen. Auch in ihrem literarischen Werk geht es - angefangen mit dem autobiographisch grundierten Roman "Der Hals der Giraffe" - um das Verhältnis von Natur, Kultur und Leben. So auch in ihrem neuen Buch mit drei Poetikvorlesungen, die sie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main gehalten hat. Titel: "Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist". Jörg Magenau hat es gelesen.
Jagd Podcast Jagdtalk - der Podcast für Jäger und andere Artenschützer
Jagd Podcast Jagdtalk #18: Waschbär-Spulwurm (Baylisascaris procyonis) – Gefahr für Mensch und Tier? Übertragung, Risiko & Vorsorge – im Gespräch mit Prof. Dr. Sven Klimpel (Goethe-Universität Frankfurt am Main / Senckenberg)Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Kooperation mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Host Markus Stifter ist dort auch als Pressesprecher tätig. Der Waschbär ist längst in vielen Regionen angekommen – und mit ihm ein Thema, das in der Debatte oft zu kurz kommt, obwohl es praktisch sehr relevant ist: der Waschbär-Spulwurm (Baylisascaris procyonis). In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Sven Klimpel. Er ist Infektionsbiologe und Parasitologe an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und leitet bei Senckenberg den Forschungsbereich „Medizinische Biodiversität und Parasitologie“. Klimpel ist Initiator des Forschungsprojekts ZOWIAC, das sich mit invasiven Raubsäugern wie Waschbär, Marderhund und Mink beschäftigt und mit deren Potenzial als Überträger von Krankheitserregern. Wir klären in dieser Episode sachlich und verständlich: Was der Waschbär-Spulwurm ist und warum er relevant sein kann warum die Prävalenzen regional stark schwanken können und was das (noch) über das tatsächliche Risiko aussagt wie Übertragung grundsätzlich stattfinden kann (Umwelt, Ausscheidungen, aufgewirbelter Staub) warum Waschbär-Latrinen im Haus (z. B. Dachboden) besonders problematisch sein können – und worauf man achten sollte welche Forschungsdaten fehlen und warum die Zusammenarbeit mit der Jägerschaft für belastbare Ergebnisse so wichtig ist welche einfachen Vorsorgemaßnahmen sinnvoll sind – ohne Alarmismus, aber auch ohne Verharmlosung Ziel ist Orientierung: Was ist wissenschaftlich belegt, was wird gerade erforscht – und welche Vorsorge ist im Alltag pragmatisch. Kapitel / Sprungmarken0:00 Intro: Waschbär-Spulwurm – warum das Thema wichtig ist 0:50 Transparenzhinweis & Hinweis zum Podcast-Abo 0:58 Vorstellung Gast: Prof. Dr. Sven Klimpel (Goethe-Uni/Senckenberg) 1:47 Was ist Baylisascaris procyonis – und warum ist er relevant? 2:19 Besonderheiten: Befallszahlen, Intensität & Eiausscheidung 3:05 Macht der Spulwurm Waschbären krank? (Forschungsstand) 4:01 Zwischenwirte: Welche Tiere können beteiligt sein? 5:05 Übertragung: Wie gelangen Eier in die Umwelt – und wie kann Kontakt entstehen? 6:09 Staub/Aerosole & Widerstandsfähigkeit der Eier (Umwelt) 7:06 Warum das Thema mit der Ausbreitung des Waschbären zunimmt 7:45 „Jägerkrankheit“? Risiko im Revier vs. Garten, Spielplatz, Stadt 9:56 Waschbär-Latrinen: Gefahr im Haus/Dachboden – was beachten? 10:36 Empfehlung: professionelle Reinigung, Schutzmaßnahmen, Grenzen von Chemie 13:04 Datenlage: Europa/Deutschland/Hessen – Prävalenzen & regionale Unterschiede 15:21 Prävalenz vs. Risiko: Was bedeutet das für Menschen wirklich? 17:08 Forschungslücken: Welche Daten fehlen – was sind die nächsten Schritte? 17:59 Rolle der Jägerschaft: Proben, Monitoring, Zusammenarbeit 21:58 Verhalten ohne Panik: sinnvolle Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen 24:26 Wunsch an Jägerschaft/Behörden: Unterstützung & Kooperation 25:13 Abmoderation Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Kooperation mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Host Markus Stifter ist dort auch als Pressesprecher tätig. Wenn Ihnen die Folge gefallen hat: Abonnieren Sie Jagdtalk in Ihrer Podcast-App und melden Sie sich für den Newsletter auf jagdtalk.de an.
Während diese Folge für euch aufgenommen wurde, waren die Weihnachtsvorbereitungen im vollen Gange. Da wir aber damals schon geahnt haben, dass ihr euch an diesem Inhalt erst an Ostern erfreuen könnt, erfahrt ihr von Toni und Annie alles über ihre Osterdienstag-Traditionen und wie schräg es ist, zu Weihnachten bereits vom Osterhasen zu sprechen. Unser heutiger Gast, Hannah Semrau, ist Promotionsstudentin an der Goethe-Universität Frankfurt und durch den regen Austausch zwischen Bochum und Frankfurt des Öfteren zu Gast in Bochum; so auch im Rahmen unserer Studierenden-Tagung Narrating Truth. Neben dem Schwelgen in Erinnerungen über vergangene Projekte wie dem Workshop „Kunstbäume“ in Berlin und Frankfurt, geht es aber vor allem um Hannahs Vortrags- und Promotionsthema: den Weisskunig. Maximilian I. steht im Mittelpunkt dieser Folge, ein Herrscher, der nichts dem Zufall überließ, schon gar nicht, was nachfolgende Generationen über ihn lesen konnten. Mit Hilfe von Schreibern, Holzschnittkünstlern und Gelehrten erschuf er im Weisskunig sein eigenes Denkmal – ein historiografisches Kollektivwerk, das seinen Ruhm verewigen sollte. Doch wie viel historische Wahrheit steckt hinter diesem und dem Konzept des gedechtnus, und warum ließ ein Kaiser sein eigenes Leben von anderen aufschreiben? Es erwartet euch ein Gespräch über Selbstdarstellung und Erinnerungskultur im Spätmittelalter, über die feine Grenze zwischen Fakt und Fiktion und was es bedeutet, wenn ein Herrscher sein eigenes Andenken gestalten will.
Venedig besteht aus 126 Inseln und 472 Brücken. Große Teile der Stadt stehen auf Stelzen. Ihre Geschichte beginnt mit mittelalterlichen Fluchtbewegungen. Später folgte ein wirtschaftlicher und militärischer Aufstieg.**********Ihr hört in dieser Folge "Eine Stunde History":6:08 - Veronika von Borries beschäftigt sich mit dem Gründungsmythos Venedigs.11:50 - Arne Karsten erläutert, warum die Stadt im Mittelalter und der frühen Neuzeit so bedeutend war.21:42 - Hans Aurenhammer erklärt die Venezianische Renaissance im Mittelalter.31:49 - Achim Landwehr beschäftigt sich mit dem die Jahrhunderte überdauernden Mythos der Stadt an der Lagune.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Lombardenbund: Autonomie gegen Reichsrecht 1226Das Ende der Antike: Langobarden erobern NorditalienEuropäische Nationalstaaten: Die Gründung des Königreichs Italien 1861**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Steffi Orbach Gesprächspartnerin: Veronika von Borries, Deutschlandfunk-Nova-Reporterin Gesprächspartner: Arne Karsten, Historiker an der Bergischen Universität Wuppertal Gesprächspartner: Hans Aurenhammer, Professor für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Renaissance an der Goethe-Universität in Frankfurt Gesprächspartner: Achim Landwehr, Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Konstanz Gesprächspartner: Dr. Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte
Jagd Podcast Jagdtalk - der Podcast für Jäger und andere Artenschützer
Jagd Podcast Jagdtalk #17: Waschbär-Sterilisation Kassel – wissenschaftliche Einordnung & Mythencheck – im Gespräch mit Dr. Norbert Peter (Goethe-Universität Frankfurt am Main)Das geplante Waschbär-Sterilisationsprojekt in Kassel sorgt für viel Aufmerksamkeit – und für ebenso viele Fragen: Kann Sterilisation bei freilebenden Waschbären überhaupt populationswirksam sein? Welche biologischen Voraussetzungen müssten erfüllt sein? Und welche Aussagen werden in der öffentlichen Debatte häufig verkürzt oder missverständlich dargestellt? In dieser Episode spreche ich mit Dr. Norbert Peter (Biologe, Förster, Jäger). Er koordiniert bundesweite Probennahmen im Rahmen des Projekts "ZOWIAC" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und arbeitet u. a. zur Nahrungsökologie von Waschbären und Marderhunden sowie zu deren Parasiten und Pathogenen. Gemeinsam ordnen wir das Projekt sachlich und wissenschaftlich ein: vom Raumverhalten der Waschbären (keine Revierverteidigung) über die Problematik „offene Population“ und Zuwanderung bis hin zu Fragen der Messbarkeit, Tierwohl- und Genehmigungsaspekten. Außerdem sprechen wir über typische Waschbär-Mythen und warum Studien in der Öffentlichkeit manchmal falsch zitiert oder fehlinterpretiert werden. Ausblick: In der nächsten Folge widmen wir uns separat dem Waschbär-Spulwurm – mit Einordnung ohne Alarmismus und praktischen Hinweisen. Transparenzhinweis: Diese Folge ist in Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband Hessen e. V. entstanden. Ich, Markus Stifter, bin dort auch als Pressesprecher tätig. Kapitelmarken / Sprungmarken0:00 Intro: Waschbär-Sterilisation Kassel – worum geht es? 0:27 Transparenzhinweis: Kooperation LJV Hessen 1:40 Vorstellung Gast: Dr. Norbert Peter 2:08 Ziel des Sterilisationsprojekts Kassel 2:31 Welche Grundannahmen braucht Sterilisation als Populationsmaßnahme? 2:48 Wirksamkeit: Welche Quote nennt die Studienlage? 3:21 Bestandsgröße Kassel: Warum man den Waschbärbestand kennen muss 3:45 Managementplan: Ist Sterilisation als Maßnahme vorgesehen? 4:32 Tierschutzgesetz §1: „Vernünftiger Grund“ und Wirksamkeit 4:45 Territorialverhalten: Warum das Revier-Argument entscheidend ist 5:06 Offene Population & Zuwanderung im urbanen Raum 7:47 Bestandsabschätzung: Methoden, Genehmigungen, Hürden 10:00 Tierwohl & Nachsorge nach OP: Risiken und Anforderungen 11:46 Tierversuchsrecht: Genehmigungspflicht und Versuchsaufbau 12:44 Was müsste im Antrag konkret geregelt sein (Narkose, Ablauf, Nachsorge)? 14:02 Invasive Arten: Freilassen/Wiederaussetzen – Rechtsrahmen 15:37 Warum Aussetzen invasiver Arten heikel ist (Ökosystem, Management) 17:12 Artenschutz vs. Tierschutz: Einordnung der Ziele 18:02 Waschbär-Mythen: Welche Fehlannahmen prägen die Debatte? 18:24 Mythos „humaner als Jagd“ – warum das trügen kann 18:50 Mythos „Jagd erhöht Reproduktion“ – Fehlzitate und Studienverständnis 22:09 Mythos „keine Auswirkungen auf Naturräume“ – Beispiel Amphibien 23:52 Einzelfälle vs. Datenlage: Warum Monitoring wichtig ist 25:20 Fazit: Warum Sterilisation in Kassel kaum greifen wird 27:22 Ausblick Folge 2: Warum der Waschbär-Spulwurm ein eigenes Thema ist 30:15 Abmoderation & nächste Folge Wenn Ihnen die Folge hilft: Abonnieren Sie Jagdtalk in Ihrer Podcast-App und melden Sie sich für den Newsletter auf jagdtalk.de an.
Vor 125.000 Jahren lebten in Europa riesige Waldelefanten, noch größer als heutige Elefanten. Ihre Zähne verraten jetzt, welches Geschlecht sie hatten und wohin sie gewandert sind. Stephan Troendle im Gespräch mit Professor Wolfgang Müller, Goethe-Universität Frankfurt
Robert Misik im Gespräch Markus Brunner und Hans-Jürgen WirthSOZIALPSYCHOLOGIE DES AUTORITÄRENWas macht rechte Narrative für viele Menschen attraktiv?In atemberaubender Rasanz kippen die USA über den Abgrund, und auch in Europa werden autoritäre und neu-faschistische Bewegungen tonangebend. Sehr viele Analysen beschäftigen sich mit politikwissenschaftlichen und insbesondere auch mit ökonomischen Ursachen für den Aufstieg dieser Neuen Rechten. Dabei gibt es eine Vielzahl wichtiger sozialpsychologischen Faktoren, die selbst seit Jahrzehnten schon erforscht sind: Warum Menschen für autoritäre Botschaften empfänglich sind; welche Dynamiken die Selbstradikalisierung entfacht, wenn rechte Agitation auf Gesellschaften einwirkt; wie sich Menschen selbst verändern, wenn autoritäre Anlagen wachgerufen werden.Markus Brunner, Sozialpsychologe und Soziologe, untersucht in seinem Buch „Sozialpsychologie des Autoritären“ insbesondere die Autoritarismusforschung des Frankfurter Instituts für Sozialforschung und neuere Studien darüber, wie ein „rebellisch-autoritärer Charaktertyp“ entsteht und in „autoritäre Aggression“ umschlägt, und was es mit Menschen macht, wenn ein „paranoides Denken immer mehr zunimmt“.Eine massenpsychologische Perspektive ist unumgänglich, wenn man die Pathologien unserer Zeit verstehen will. Der Psychoanalytiker Hans-Jürgen Wirth untersucht seit vielen Jahren die „emotionalen Leitmotive“, die rechtspopulistische Einstellungen begünstigen wie „Wut, Hass, Rachsucht, Empörung, Ekel, Neid, Ressentiments, Verbitterung, Sarkasmus, Zynismus, Destruktivität, Empathie-Verweigerung, Feindseligkeit“. Mangelnde Anerkennung mag dazu besonders beitragen, ebenso eine „misstrauische Grundhaltung zur Welt“, die oft schon im Kindesalter genährt wird.Markus Brunner,Sozialpsychologe und Soziologe; wissenschaftlicher Leiter des Master-Studienschwerpunktes “Sozialpsychologie/Klinische Psychologie” an der Sigmund Freud Privat Universität (SFU) WienHans Jürgen Wirth, Psychoanalytiker, psychologischer Psychotherapeut und Verleger des Psychosozial-Verlages; Professor für psychoanalytische Sozialpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am MainModeration:Robert Misik, Autor und Journalist
Vom Medikament, das Menschen helfen soll, zur Droge, die Menschen tötet. Dieser Weg verläuft oft gefährlich schnell über fließende Grenzen. Gerade bei Fentanyl. Ein starkes Schmerzmittel, das immer wieder als Droge missbraucht wird. In den USA sterben daran im Schnitt jede Woche mehr als 20 Teenager. Auch deshalb, weil Drogen gezielt mit Fentanyl versetzt werden, was ihre Gefährlichkeit um ein Vielfaches erhöht. Wie lässt sich verhindern, dass Fentanyl in tödlicher Zusammensetzung und Dosierung auch bei uns weiter um sich greift? Welche Rolle spielt es schon jetzt in der Drogenszene? Wo kommt es her? Wer ist davon bedroht? Und steht zu befürchten, dass Fentanyl auch in Partydrogen landet? Darüber spricht Oliver Glaap mit Christiane Holze, deren Sohn an einer Überdosis Fentanyl gestorben ist und die sich in der Tilman-Holze-Stiftung für Aufklärung und Prävention gegen Drogenmissbrauch einsetzt. Außerdem mit Bernd Werse, Leiter des Instituts für Suchtforschung an der UAS Frankfurt, mit Oliver Hasenpflug vom Konsumraum Niddastraße in Frankfurt und Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamts. Podcast-Tipp: hr1 Talk Prof. Dr. Bernd Werse leitet seit 2024 das Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Davor war er lange Jahre Leiter des Centre for Drug Research an der Goethe Universität, wo er zahlreiche Projekte im Feld der Suchtforschung betreute. Im hr1 Talk mit Klaus Reichert berichtet er über den aktuellen Stand der Sucht- und Drogenforschung in Deutschland, der speziellen Situation in Frankfurt und begründet, warum er eine kontrollierte Legalisierung von Drogen befürwortet. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:407db9fb60922f60/
Prof. Dr. Bernd Werse leitet seit 2024 das Institut für Suchtforschung (ISFF) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Davor war er lange Jahre Leiter des Centre for Drug Research an der Goethe Universität, wo er zahlreiche Projekte im Feld der Suchtforschung betreute. Im hr1 Talk mit Klaus Reichert berichtet er über den aktuellen Stand der Sucht- und Drogenforschung in Deutschland, der speziellen Situation in Frankfurt und begründet, warum er eine kontrollierte Legalisierung von Drogen befürwortet.
Auf dem Schweinefleischmarkt herrscht Chaos. Was chinesische E-Autos damit zu tun haben, warum ein totes Wildschwein für Weltmarktkapriolen sorgt und wie der Schweinepreis zu einem Lehrbuchbeispiel der Ökonomie wurde – darum geht es in dieser Folge.**********HörtippUnboxing News | Vollrausch aus der Vape – Wie gefährlich sind Ballerliquids?**********In dieser Folge:3:26 - Wie Landwirte wirtschaften - Besuch im Schweinestall9:49 - Wie die Preise für Schweinefleisch entstehen17:48 - Der "Schweinezyklus" in der Volkswirtschaftslehre22:12 - Fazit / Wahres für Bares24:35 - Podcast-Tipp: Unboxing News**********An dieser Folge waren beteiligt: Hosts und Autoren: Gregor Lischka und Bo Hyun Kim Gesprächspartner: Werner Lödige, Landwirt Gesprächspartner: Josef Efken, Marktanalyst für den Fleischmarkt am Thünen-Institut Gesprächspartner: Volker Caspari, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Redaktion: Michael Böddeker Produktion: Andi Fulford**********Die Quellen zur Folge:Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Bericht zur Markt- und Versorgungslage mit Fleisch 2025. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): Schlachtpreise von Schweinen, Rindern und Lämmern. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): Schweinezyklus. DLG-Mitteilungen: EU-Schweinemarkt. Es fehlt China als Exportventil Statista: Produktion von Schweinefleisch in der EU nach Ländern. Alle Quellen findet ihr hier.**********Weitere Beiträge zum Thema:Silberboom: Warum das Edelmetall gerade so abgehtSchweinepest - Marktexperte: Schweinefleisch wird nur im Centbereich teurerSchlaf und Wirtschaft: Wie Schlafen zum Milliardengeschäft wurde**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Daniel Martin Feige ist Professor für Philosophie und Ästhetik in den Fachgruppen Design und Kunstwissenschaften-Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zunächst studierte er Jazzpiano, dann Philosophie, Germanistik und Psychologie. Die Promotion erfolgte an der Goethe-Universität in Frankfurt (mit einem Buch zu Hegels Ästhetik), die Habilitation an der Freien Universität Berlin. Er forscht und veröffentlicht an der Schnittstelle von Fragen der philosophischer Ästhetik und der philosophischen Anthropologie in ihrer Verbindung zu klassischen Fragen der theoretischen und praktischen Philosophie. Zuletzt hat er das Buch „Kritik der Digitalisierung. Technik, Rationalität und Kunst“ im Meiner-Verlag (Hamburg) veröffentlicht sowie in Co-Hrsg. mit Michael Lüthy den Sammelband „Kunstautonomie. Positionen zu einer Kontroverse“ im Transcript-Verlag (Bielefeld).
Der Soziologe Hartmut Rosa aus Jena präsentiert seine neue Analyse unserer spätmodernen blockierten Gesellschaft, worin die toxischen Momente wachsen, die ökologische Katastrophe immer mehr sich Platz schafft und persönliche Ermessungsspielräume verschwinden. Zwei Soziolog:innen der Goethe-Universität hinferfragen diesen gesamtgesellschaftlichen Verlust der Handlungsenergien.
Die Philosophie ignoriert Menschen mit "Behinderung" oder wertet sie ab, sagt Regina Schidel. Die Philosophin kritisiert in ihrem Vortrag diese Diskriminierung in unserer Denktradition und zeigt Wege zu einer nicht-ableistischen Gesellschaft auf.Dr. Regina Schidel ist Akademische Rätin a. Z. an der Professur für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ableistische Diskriminierung ist einer ihrer Forschungsschwerpunkte. Im Dezember 2025 ist ihr Buch "'Behinderung‘ und Gesellschaft. Ableismus in philosophischer und sozialtheoretischer Perspektive" erschienen. Ihren Vortrag "Ich kann, also bin ich? Eine Kritik ableistischer Diskriminierung in unserer Gesellschaft" hat sie am 3. November 2025 im Rahmen der Goethe Lectures Offenbach im Klingspor Museum gehalten. Veranstalter der Reihe sind das Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität, die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach und das Klingspor Museum Offenbach. Hinweis: Die Vortragende setzt das Wort "Behinderung" selbst in Klammern, deshalb haben wir ihre von dem Begriff distanzierende Schreibweise hier übernommen.Dieses Thema belastet dich? Hier findest du eine Übersicht über Hilfsangebote **********+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Philosophie +++ Epistemologie +++ Erkenntnistheorie +++ Politische Theorie +++ Ableismus +++ Behinderung +++ Gesundheit +++ Diskriminierung +++ Abwertung +++ Ausgrenzung +++ Marginalisierung +++ Ungleichheit +++ Gleichheit +++ Menschenrechte +++ Menschenwürde +++ Gesellschaft +++ Medizin +++ Körper +++ Norm +++ Diskriminierung +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragende: Dr. Regina Schidel, Akademische Rätin a. Z. an der Professur für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.**********Zusätzliche InformationenHörtipp: Deutschlandfunk-Podcast "Deep Science"**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:22 - Vortragsbeginn3:01 - Beispiele für Ableismus7:52 - Überblick über den Vortrag8:37 - Was ist Ableismus und warum brauchen wir diesen Begriff?14:35 - Die denkerischen Quellen für Ableismus31:16 - Ressourcen für ein nicht-ableistisches Denken41:55 - Ausblick: Wege zu einer nicht-ableistischen Gesellschaft46:52 - Hörtipp: Deep Science - Die Psychonauten**********Quellen aus der Folge:UN-BehindertenrechtskonventionRegina Schidel (2025): "Behinderung" und Gesellschaft. Ableismus in philosophischer und sozialtheoretischer Perspektive. Berlin, Suhrkamp. Michel Foucault (1973): Wahnsinn und Gesellschaft. Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft. Frankfurt/M., Suhrkamp. Dan Goodley (2014): Dis/ability Studies. Theorising disablism and ableism. London / New York, Routledge. Dagmar Herzog (2024): Eugenische Phantasmen. Eine Deutsche Geschichte. Berlin, Suhrkamp. Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Neurodiversität: Anders, aber völlig richtig im KopfInklusion: Menschen mit und ohne Behinderung: Warum haben wir so wenig Berührungspunkte?Neuropolitik: Ein Weg aus Populismus und Polarisierung?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wir sprechen über... Die größten Veränderungen, die unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren prägen werden. Welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die demografischen Veränderungen aufzufangen? Ein Beispiel für eine Region, die das bereits gut gemacht hat. Wie die Bildungspolitik darauf reagieren muss. Interviewpartnerin: Dr. Christa Larsen, Leiterin des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur an der Goethe Universität, Frankfurt. Im Interview: Dr. Christa Larsen Arbeitsmarkt im Wandel: Demografie und KI als zentrale Treiber Im Gespräch mit Dr. Christa Larsen wird deutlich: Der Arbeitsmarkt steht vor tiefgreifenden strukturellen Veränderungen, die weit über kurzfristige Konjunkturzyklen hinausgehen. Als Leiterin des Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) an der Goethe-Universität Frankfurt berät sie seit Jahren Politik und Regionen zu Arbeitsmarkt- und Transformationsfragen – mit einem klaren Blick auf Praxisnähe und aktuelle Entwicklungen. Zentraler Taktgeber des Arbeitsmarktes ist laut Larsen längst nicht mehr die Konjunktur, sondern die Demografie. Seit 2017 prägt der altersbedingte Ausstieg der Babyboomer den Markt – und diese Entwicklung wird noch Jahrzehnte anhalten. Die Zahl der nachrückenden Erwerbspersonen reicht nicht aus, um die Lücken zu schließen. Zuwanderung, die Aktivierung vorhandener Potenziale sowie der Einsatz neuer Technologien sind daher unverzichtbar. Gleichzeitig zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie zwischen Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel. Ein weiterer Beschleuniger des Wandels ist Künstliche Intelligenz. Während klassische Digitalisierung vor allem die industrielle Produktion verändert hat, trifft KI insbesondere wissensintensive Tätigkeiten – und damit viele akademisch Qualifizierte. Routineaufgaben in Bereichen wie Beratung, HR oder Marketing lassen sich zunehmend automatisieren. Das erschwert vor allem Berufseinsteige den Zugang zum Arbeitsmarkt, während erfahrene Fachkräfte weniger betroffen sind. Dr. Larsen betont, dass Bildungspolitik und Weiterbildung neu gedacht werden müssen. Lebenslanges Lernen, Kompetenzentwicklung und die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen, werden entscheidend. Formale Abschlüsse allein reichen nicht mehr aus – gefragt sind flexible Lernangebote, die unterschiedliche Generationen und Lernstile berücksichtigen. Besonders wichtig ist aus ihrer Sicht der regionale Ansatz. Jede Region hat eigene Branchenstrukturen und demografische Herausforderungen. Ein Beispiel für erfolgreiche Praxis ist der Main-Kinzig-Kreis, wo in einem Reallabor Akteure aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam Zukunftsszenarien entwickeln und Maßnahmen erproben. Solche evidenzbasierten Ansätze stärken die Resilienz ganzer Regionen. Für Studierende und Berufseinsteiger hat Dr. Larsen einen klaren Rat: Ruhe bewahren, Praxiserfahrung sammeln, Netzwerke aufbauen und Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Trotz generellen Arbeitskräftemangels bedeutet der technologische Wandel nicht automatisch einen Arbeitnehmermarkt – gerade Einstiegsaufgaben verändern sich rasant. Das Interview zeigt eindrücklich: Die Arbeitswelt der Zukunft entsteht aus dem Zusammenspiel von Demografie, Technologie und Qualifikation – und erfordert vorausschauendes, regional differenziertes Handeln. Das Institut Das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) ist ein Forschungsinstitut an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Es beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen wirtschaftlichem Wandel, Arbeitsmarktentwicklung und gesellschaftlichen Veränderungen.Schwerpunkte der Forschung sind Digitalisierung und Automatisierung, regionale Arbeitsmärkte, Fachkräfteentwicklung sowie Qualifizierung und Bildung im Strukturwandel.Unter der Leitung von Dr. Christa Larsen liefert das IWAK wissenschaftlich fundierte Analysen und Handlungsempfehlungen für Politik,
Palmöl steckt in unzähligen Produkten – vom Diesel bis zur Schokocreme. Doch für den begehrten Rohstoff wird oft Regenwald vernichtet. Forschende der Goethe-Universität Frankfurt arbeiten nun an einer nachhaltigen Lösung: Palmöl aus dem Labor – gewonnen durch gentechnisch veränderte Hefepilze. Jochen Steiner im Gespräch mit Prof. Martin Grininger, Universität Frankfurt
Überblick:Drei Wissenschaftler:innen der Scientists for Future skizzieren für uns, wie die Klimakrise unser Leben in Deutschland und Europa in den nächsten 20 Jahren verändern wird. Sie beleuchten die Verknüpfung von Klima, Biodiversität und Landnutzung anhand der planetaren Grenzen, analysieren Alltagsfolgen in Mobilität, Ernährung und Städtebau und entlarven gängige Mythen zu CCS, Wasserstoff und Naturschutz. Abschließend teilen sie, was sie hoffnungsvoll stimmt und geben eine klare Botschaft an Politik und Gesellschaft.Gäste:Dr. Niklas GötzDr. Ralf BechererDr. Eva BackhausBesprochene Themen:Szenarien 2045: Dauerkrise vs. angepasste GesellschaftPlanetare Grenzen: Biodiversität, Landnutzung, Nährstoffkreisläufe, OzeanversauerungLandwirtschaft: CO₂-Emissionen, Moore als CO₂-Quelle, Planetary Health DietEnergie: Stromnetzausbau, Wasserstoff als IndustrielösungMobilität: Elektromobilität, FliegenBiodiversität: Mythos „Offsetting“, „Killer“-Windräder vs. AutosKommunikation: Warum wissen wir alles, aber ändern nichts? Strukturen statt SchuldHoffnung: Lokale Initiativen, Uruguay mit 100 % erneuerbar, Rechte der NaturPolitik: Handabdruck statt Fußabdruck, Abgeordnete anschreiben, Strukturen verändernBotschaft: „We are unstoppable. Another world is possible.“Nützliche Links:Planetary Health Diet: https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/nachhaltigkeit/planetary-health-diet/IPCC Bericht zu Landnutzung und Biodiversität: https://www.ipcc.ch/report/srccl/Scientists for Future: https://de.scientists4future.org/Rechte der Natur: https://www.earthlawcenter.orgMoore und CO₂: https://www.bfn.de/mooreKlimaschutzbericht 2025: https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/klimaschutzbericht-2025-fortschritte-bei-emissionsminderung-weitere-massnahmen-notwendig-um-klimaziele-zu-erreichenÜber unsere GästeDr. Niklas Götz„Niklas Götz hat Mathematische Physik und Hochenergiephysik studiert promoviert im Bereich der theoretischen Kernphysik. Als Wissenschaftler an der Goethe Universität forscht er zum Thema der Computersimulation von Schwerionenkollisionen.“Dr. Ralf Becherer„Ralf Becherer studierte in Karlsruhe Chemie und Physik und promovierte anschließend in »Theoretischer Chemie«. Nach seinen Studium arbeitete er in den Bereichen »Rechnergestützte Syntheseplanung chemischer Prozesse« und »Modellierung von elektrischen und fluiden Netzen«. Seit 2020 ist er selbstständig als Berater in den Bereichen Netzmodellierung und Wasserstoff.“Dr. Eva Backhaus„Eva Backhaus ist Philosophin und Wissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf Wahrnehmungstheorie, Handlungstheorie und den philosophischen Dimensionen des Anthropozäns. Seit Juni 2022 ist sie Post-Doc im SFB »Intervenierende Künste«. Ihre Forschungsinteressen: Mensch-Umwelt Entanglement, Begriff der Natur, Anthropozän, Aktivismus und Wissenschaft“Über VoltVolt ist die erste pan-europäische Partei, aktiv in über 30 Ländern. Volt setzt sich für mehr Teilhabe, Klimaschutz, digitale Innovation und soziale Gerechtigkeit...
In dieser Folge widmen sich Andreas und Werner einem Thema, das sie bereits in ihrer früheren Episode "Tabu Suizid" behandelt haben – doch diesmal mit einer ganz besonderen Perspektive: Sie sprechen mit Prof. Dr. Ute Lewitzka, seit November 2024 Inhaberin der deutschlandweit ersten Professur für Suizidologie und Suizidprävention an der Goethe-Universität Frankfurt. Die Zahlen sind alarmierend: Über 10.000 Menschen nahmen sich 2023 in Deutschland das Leben – mehr als dreimal so viele wie durch Verkehrsunfälle starben. Die Zahl der Suizidversuche liegt noch deutlich höher. Dennoch wird kaum öffentlich darüber gesprochen. Prof. Lewitzka hat sich dieser Aufgabe verschrieben und forscht seit über 25 Jahren zu den Ursachen suizidalen Verhaltens und zu wirksamen Präventionsstrategien. Im Gespräch erklärt sie, warum es diese wichtige Professur erst jetzt gibt und welche Bedeutung sie für die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen hat. Sie erläutert die drei Säulen wirksamer Suizidprävention: Methodenrestriktion (wie das Sichern von Hotspots und kleinere Medikamentenpackungen), die oft unterschätzte anti-suizidale Wirkung von Lithium und schulische Prävention durch das evaluierte HEYLiFE-Programm. Besonders eindrucksvoll ist Prof. Lewitzkas Arbeit mit "Heatmaps" – durch die systematische Erfassung von Suizidversuchen in ihrer Kliniksuiziddatenbank mit 135 beteiligten Kliniken können gefährliche Orte identifiziert und gesichert werden. Im Gespräch gibt es konkrete Handlungsempfehlungen für Angehörige, Fachkräfte und Betroffene. Sie beschreibt ihre Vision für das geplante Deutsche Zentrum für Suizidprävention und erklärt, warum Forschung und Datenerfassung so entscheidend sind, um bessere Präventionsmaßnahmen entwickeln zu können. Eine bewegende und gleichzeitig hoffnungsvolle Folge über ein schweres Thema – mit einer Expertin, die seit Jahrzehnten dafür kämpft, dass mehr Menschen die Hilfe bekommen, die sie brauchen, und die uns allen zeigt: Über Suizid zu sprechen, rettet Leben. Gast dieser Folge: Prof. Dr. Ute Lewitzka Professorin für Suizidologie und Suizidprävention Goethe-Universität Frankfurt Website Werner-Felber-Institut: https://www.felberinstitut.de/ Hilfsangebote - Wenn du Hilfe brauchst: Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222 (24/7, kostenlos, anonym) Online-Beratung: https://www.telefonseelsorge.de Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention: https://www.suizidprophylaxe.de Informationen, Adressen von Beratungsstellen und Krisendiensten U25 - Suizidprävention für junge Menschen: https://www.u25-deutschland.de Online-Beratung durch gleichaltrige Peers für suizidgefährdete Jugendliche unter 25 Jahren MANO - Suizidprävention für Erwachsene: https://mano-beratung.de/ Mail-basierte anonyme Online-Beratung für Menschen ab 26 Jahren mit Suizidgedanken Krisenchat - Für Menschen unter 25: https://krisenchat.de Chat-Beratung per WhatsApp und SMS, rund um die Uhr AGUS - Angehörige um Suizid e.V.: https://www.agus-selbsthilfe.de Bundesweite Selbsthilfeorganisation für Menschen, die einen nahen Menschen durch Suizid verloren haben DGS – Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention https://www.suizidprophylaxe.de Frühere Folge 22 zum Thema: "Tabu Suizid - Wie kann die Sprachlosigkeit überwunden werden?"
TEASER Kunst und Heilung - das Frankfurter ARTEMIS-Projekt ARTEMIS am Frankfurter Städel Museum startet eine neue Ära des Kunstentdeckens Im Städel Museum in Frankfurt erleben Menschen mit Demenz gemeinsam mit ihren Angehörigen Kunst auf eine neue, einfühlsame Weise - behutsam, ohne Leistungsdruck und im eigenen Tempo. Sie betrachten Meisterwerke, tauschen sich aus, begreifen und setzen Eindrücke kreativ um - von Malerei über Collage bis Tonarbeit. Unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Pantel und dem Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität Frankfurt belegt das Programm: Kunst fördert nicht nur das emotionale Wohlbefinden, sondern stärkt auch die Beziehung und Kommunikation zwischen Erkrankten und Begleitpersonen. Mit der neuen digitalen Erweiterung ARTEMIS Digital öffnen sich die Türen zur Kunst nun auch für jene, die nicht ins Museum kommen können. Vier „Kunstreisen“ führen durch Werke der Städel-Sammlung - ergänzt durch Workshops, die auch zu Hause kreativ umgesetzt werden können. Damit richtet sich ARTEMIS Digital gezielt an Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz und ihre Pflegenden oder Angehörigen, um gemeinsam neue Erlebnisse zu ermöglichen. Ziel des digitalen Angebots ist es, Selbstwirksamkeit zu fördern, emotionalen Austausch anzuregen und die Lebensqualität beider Seiten langfristig zu verbessern. ARTEMIS zeigt eindrucksvoll: Kunst kann mehr als Kunst sein - sie kann verbinden, erinnern lassen und das Miteinander stärken. Von Natascha Pflaumbaum
Zugespitzt lässt sich sagen: Es gibt in Baden-Württemberg einen Fall von Klimazerstörung, der bislang noch kaum öffentlich beachtet wurde. Ein Forscherteam der Goethe-Universität Frankfurt am Main hat über Jahre hinweg stark erhöhte Werte des stärksten bekannten Treibhausgases in der Luft gemessen. Und das heißt Schwefelhexafluorid, abgekürzt SF6. Ein Kilogramm, heißt es, trage zur Erderwärmung so stark bei wie 24 Tonnen CO2. Auffällig bei den Messungen: Die Werte von SF6 in der Luft waren immer besonders hoch, wenn der Wind aus Richtung Süden kam. Ein Schuldiger scheint gefunden: Das Chemiewerk von Solvay in Bad Wimpfen im Kreis Heilbronn soll verantwortlich sein, das sieht auch das Umweltministerium Baden-Württemberg so. Verwaltungstechnisch reichten die Messergebnisse allerdings nicht aus, Solvay zum jetzigen Zeitpunkt in Haftung zu nehmen, so das Ministerium. Andreas Engel ist Professor am Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe Universität Frankfurt. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Moritz Braun erklärt er, warum viele jetzt wohl zum ersten Mal von SF6 hören, warum wir nicht in Alarm-Stimmung verfallen müssen, aber warum er gleichwohl in Sorge ist angesichts dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Eric wagt ein Experiment: die Rejection Therapy. Er nimmt bewusst ein "Nein" in Kauf, wenn er Fremde um etwas bittet. 20 Tage zieht er die Challenge durch. Wieso das Mut kostet? Wir wollen dazugehören, sagt eine Psychologin. (Wiederholung vom 04.07.2025)**********Ihr hört: Gesprächspartner: Eric, hat sich auf Social Media 20 Tage lang jeden Tag einer neuen Rejection Challenge gestellt Gesprächspartnerin: Ulrike Bossmann, Psychologin, systemische Therapeutin und Autorin Gesprächspartnerin: Daniela Grunow, Soziologin, Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Anne Bohlmann, Friederike Seeger, Timur Gökce, Marcel Bohn Produktion: Norman Wollmacher**********Quellen:Weerdmeester, J. & Lange, W.-G. (2019). Social Anxiety and Pro-social Behavior Following Varying Degrees of Rejection: Piloting a New Experimental Paradigm. Frontiers in Psychology, 10.Baumeister, R. F., Twenge, J. M., & Nuss, C. K. (2002). Effects of social exclusion on cognitive processes: Anticipated aloneness reduces intelligent thought. Journal of Personality and Social Psychology, 83(4), 817–827.Brewer, M. B. (2007). The importance of being we: Human nature and intergroup relations. American Psychologist, Vol 62(8), S. 728-738.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Rejection Therapy: So lernen wir, mit einem Nein umzugehenZusammenhalt: Wie wir achtsam Gemeinschaft gestaltenDie Macht der Gruppe**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Der Waschbär hat eine große Fangemeinde im Internet, weil er so süß ist. Die Fans dürften sich über eine aktuellen Studie freuen: Demnach wird die invasive Art so langsam zum Haustier. Der Zoologe Dorian Dörge sieht aber methodische Fehlschlüsse in der Studie und betont: Das Tier ist in Europa ökologisch betrachtet ein großes Problem. Jochen Steiner im Gespräch mit dem Zoologen Dorian Dörge, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Opiumkriege, Sonderzölle und blockierte Handelswege: Konflikte und Kriege sind historisch betrachtet ein Bestandteil des weltweiten Handels und des Kapitalismus. Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe über die Geschichte von Wirtschaftskriegen und ihre Bedeutung bis in die Gegenwart. Werner Plumpe ist emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seinen Vortrag hat er in der Reihe vhs.wissen live gehalten, einem Gemeinschaftsprojekt von rund 300 Volkshochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Italien. ********** Hörtipp: Wenn ihr euch für Geschichte interessiert und dafür, wie unsere Vergangenheit mit unserer Gegenwart zusammenhängt, dann hört auch mal in unseren Podcast Eine Stunde History rein. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++Hörsaal +++ Vorträge +++ Wissenschaft +++ Geschichte +++ Wirtschaft +++ Ökonomie +++ Wirtschaftsgeschichte +++ Wirtschaftskriege +++ Handel +++ Handelskonflikte +++ Globalisierung +++ Kapitalismus +++ China +++ USA +++ Donald Trump +++ Zölle +++ Deal-Politik +++ Machtpolitik +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Werner Plumpe, Wirtschaftshistoriker, emeritierter Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe Universität Frankfurt am Main**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Klimawandel: Kapitalismus – Unser System kommt an seine GrenzenSicherheitspolitik: Deutschland und Europa im WeltordnungskonfliktZoll-Deal mit Trump: Wie Europa sich abziehen lässt**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Moderation: Sibylle Salewski Vortragender: Christian Lammert, Politikwissenschaftler, Freie Universität Berlin**********Alle Menschen wurden gleich erschaffen. So beginnt die amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Gilt das Gleichheitsversprechen der Gründerväter auch heute noch, in Zeiten der Politik von Donald Trump? Ein Vortrag des Politologen Christian Lammert.Christian Lammert ist Professor für Politikwissenschaften am John-F.-Kennedy-Institut für Nordamerikastudien der Freien Universität Berlin. Sein Vortrag hat den Titel "Die 'Declaration of Independence' und das Ringen um Gleichheit: Von 1776 bis zur Gegenwart". Er hat ihn am 21. Juli 2025 in Bad Homburg im Rahmen der Vortragsreihe "Die 'Declaration of Independence' als lebendige Tradition, 1776 – 2026" gehalten.Veranstaltet wird die Reihe vom John McCloy Transatlantic Forum des Forschungskollegs Humanwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte. ********** Falls ihr den Hörsaal live erleben wollt, dann kommt am 31. Oktober 2025 zum Silbersalz Science and Media Festival in Halle. Der Informatiker und Verhaltensforscher Tim Landgraf erklärt in seinem Hörsaal-Vortrag, was die Intelligenz eines Bienenschwarms mit künstlicher Intelligenz zu tun hat – und was wir daraus lernen können. Der Eintritt ist frei. ********** Schlagworte: +++ Gleichheit +++ Politik +++ USA +++ Unabhängigkeit +++ Dekolonialisierung +++ Wissenschaft +++ Forschung +++ Theorie +++ Freiheit +++ Rechte +++ Menschenrechte +++ Geschichte +++ Politikwissenschaft +++ Donald Trump +++ Unabhängigkeitserklärung +++ Gleichheitsversprechen +++ All men are created equal +++ Declaration of Independence +++ Gerechtigkeit +++ Hörsaal +++ Gründerväter +++ Demokratie +++ **********Ihr hört in diesem Hörsaal:02:24 - Beginn des Vortrags**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Rechtsextremismus: Die Vordenker der Neuen RechtenBürgerliches Recht: Der Code Civil von 1804Klasse und Schicht: Der Soziologe Andreas Reckwitz über Ober-, Mittel- und Unterschicht**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Ein Vortrag der Politikwissenschaftlerin Hanna PfeiferModeration: Sibylle Salewski ********** Wer kämpft im Nahen Osten gegen wen und warum? Wer kooperiert? Das können wir nur beantworten, wenn wir einzelne Gruppen und Akteure sorgfältig unterscheiden. Ein Feindbild reicht nicht aus. Ein Vortrag der Politikwissenschaftlerin Hanna Pfeifer. Hanna Pfeifer ist Leiterin des Forschungsbereichs "Gesellschaftlicher Frieden und Innere Sicherheit" am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg. Ihren Vortrag mit dem Titel "Islamistische und salafistisch-jihadistische Akteure in West-Asien und Nordafrika" hat sie am 24. Juni 2025 in Frankfurt am Main im Rahmen der Ringvorlesung "Der Nahe Osten im Wandel: Zeitgeschichtliche Perspektiven" gehalten. Veranstaltet wurde diese Ringvorlesung vom Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam der Goethe-Universität Frankfurt am Main. ********** Wenn ihr den Hörsaal live erleben wollt, kommt am 19.09.2025 ins Naturkundemuseum in Berlin zum Beats'n'Bones-Podcast-Festivals. Zwischen Saurierskeletten könnt ihr jede Menge Wissenschafts-Podcasts live erleben. Auf der Hörsaal-Bühne gibt es einen Vortrag über Bevölkerungspolitik und Nachhaltigkeit.Und am 31.10.2025 sind wir beim Silbersalz Science & Media Festival in Halle an der Saale. In dem Talk dort geht es darum, wie Künstliche Intelligenz unsere kollektive Intelligenz und unsere Kommunikation verändert und wie wir damit unser Zusammenleben von morgen gut gestalten können. ********** Schlagworte: +++ Islamismus +++ Salafismus +++ Jihad +++ Mujaheddin +++ Feindbild +++ Islam +++ Naher Osten +++ Westasien +++ Geschichte +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Podcast +++ Deutschlandfunk Nova +++ Politikwissenschaft +++ IS +++ Islamischer Staat +++ Staatlichkeit +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Westasien: Was ist eigentlich dieser Nahe Osten?Medien im Krieg: "Wissen wir wirklich, was in der Kriegswelt los ist?"Frau, Leben, Freiheit: Wie die Mullahs ihr Volk verloren haben**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Ein Vortrag des Politikwissenschaftlers Thomas DemmelhuberModeration: Sibylle Salewski********** Aus dem europäischen Blickwinkel liegt die Region um Syrien, Iran und Saudi-Arabien im "Nahen Osten". Diese Perspektive kann unsere Sicht auf die Geschichte und Politik der Region verzerren. Ein Vortrag des Politikwissenschaftlers Thomas Demmelhuber. Thomas Demmelhuber ist Professor für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Seinen Vortrag "Der Nahe Osten in der Weltgesellschaft: Brüche und Kontinuitäten" hat er am 1. Juli 2025 in Frankfurt am Main im Rahmen der Ringvorlesung "Der Nahe Osten im Wandel: Zeitgeschichtliche Perspektiven" gehalten. Veranstaltet wurde diese Vorlesungsreihe vom Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam der Goethe-Universität Frankfurt am Main.********** Hier geht es zum Podcast Unboxing News.**********Wenn ihr den Hörsaal mal live erleben wollt, kommt am 19.09.2025 ins Berliner Naturkundemuseum zum Beats'n'Bones-Podcast-Festivals. Zwischen Saurierskeletten könnt ihr jede Menge Wissenschafts-Podcasts live erleben. Auf der Hörsaal-Bühne gibt es einen Vortrag über Bevölkerungspolitik und Nachhaltigkeit.Und am 31.10.2025 sind wir beim Silbersalz Science & Media Festival in Halle an der Saale. In dem Talk dort geht es darum, wie Künstliche Intelligenz unsere kollektive Intelligenz und unsere Kommunikation verändert und wie wir damit unser Zusammenleben von morgen gut gestalten können. ********** Schlagworte: +++ Europa +++ europäische Perspektive +++ Eurozentrismus +++ Zeitgeschichte +++ Weltgeschehen +++ Kalter Krieg +++ Politikwissenschaft +++ Politik +++ Gesellschaft +++ Islam +++ Naher Osten +++ Westasien +++ Vorderasien +++ Arabische Halbinsel +++ Ägypten +++ Bahrain +++ Irak +++ Israel +++ Jemen +++ Jordanien +++ Katar +++ Kuwait +++ Libanon +++ Oman +++ Saudi-Arabien +++ Syrien +++ Vereinigte Arabische Emirate +++ Zypern +++ Türkei +++ Iran +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Podcast +++ Deutschlandfunk Nova +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Westasien: Welche Gruppen im Nahen Osten kämpfenFrau, Leben, Freiheit: Wie die Mullahs ihr Volk verloren haben**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Im Interview mit Tichys Einblick spricht die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Schröter über das Ende ihres Forschungszentrums „Globaler Islam“ an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie berichtet von den Anfeindungen, Blockaden und Angriffen, denen ihre Arbeit jahrelang ausgesetzt war – und analysiert die Rolle des Islamismus in westlichen Gesellschaften. Dabei geht es um die Strategien der Muslimbruderschaft, internationale Netzwerke, die Gefahr für liberale Demokratien sowie die problematische Allianz zwischen islamistischen Akteuren und Teilen der linken Zivilgesellschaft. Schröter warnt zudem vor den Folgen von „Wokeness“ und Cancel Culture im Wissenschaftsbetrieb. Wer als junger Akademiker kritische Themen wie Islamismus erforschen möchte, setzt damit seine Karriere aufs Spiel. Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Sie können auch in unserem Shop einkaufen, um TE zu unterstützen. Dort finden Sie auch die Bücher von Susanne Schröter. "Der neue Kulturkampf": https://live.tichyseinblick.shop/produkt/schroeter-der-neue-kulturkampf/ Und "Im Namen des Islam": https://live.tichyseinblick.shop/produkt/schroeter-im-namen-des-islam/
In Deutschland steigen die Suizidzahlen. Nina berät Menschen unter 25, die in einer Krise stecken und entwickelt gemeinsam mit ihnen erste Schritte, wie sie dort rauskommen. Sie fordert von der Politik mehr und besser finanzierte Präventionsangebote.**********Dieses Thema belastet dich?Hier findest du Hilfe**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartnerin: Ute Lewitzka, Professorin für Suizidprävention an der Goethe-Universität Frankfurt Gesprächspartnerin: Nina von Ohlen, Suizidpräventionsberatung U25**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an Info@deutschlandfunknova.de
Zur Frage, wie Frieden in der Ukraine erreicht werden kann, fanden im August gleich zwei wichtige Treffen statt: In Alaska trafen Donald Trump und Wladimir Putin aufeinander. Kurz darauf besprachen sich in Washington Trump und Selenskyj, der von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, Bundeskanzler Friedrich Merz und weiteren europäischen Spitzenpolitikern begleitet wurde. Doch was wurde bei diesen Terminen tatsächlich erreicht – und bringt das die Ukraine einem Frieden wirklich näher? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Nicole Deitelhoff. Sie ist Friedens- und Konfliktforscherin am PRIF - Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und Professorin an der Goethe-Universität Frankfurt. Deitelhoff sagt, es habe sich in den vergangenen Wochen tatsächlich etwas getan: Trump habe angefangen zu verstehen, dass Putin ihn nicht ernst nehme. Durch diesen “Lernerfolg” könnten die Europäerinnen und Europäer nun darauf hoffen, dass die USA ihnen zukünftig wieder stärker den Rücken decken. Gemeinsam blicken Anne Will und Nicole Deitelhoff auf Trumps überraschende Zusagen für Sicherheitsgarantien und die realistischen Szenarien für ein Ende des Krieges. Kann man Putin überhaupt zu einem Treffen mit Selenskyj bewegen – und perspektivisch zu einem Frieden? Braucht es erst einen Waffenstillstand, bevor ernsthaft verhandelt werden kann? Und welche Sicherheitsgarantien wären belastbar? Sie sprechen außerdem über die Rolle von China und Indien und über die Frage: Steht Putin unter Druck? Der Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, 3.9.2025 um 15:30 Uhr.
Grit Weber ist seit 2015 stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst, Medien am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Zuvor erlernte sie ein Handwerk, absolvierte auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur, studierte Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Kulturanthropologie an der Johann Wolfgang von Goethe-Universität und arbeitete lange Jahre als Kulturjournalistin. Von 2019 bis 2022 war sie Dozentin für Design- und Kulturgeschichte an der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden. Sie kuratierte zuletzt die Ausstellungen Moderne am Main 2019, ars viva 2021, Mythos Handwerk 2022, Kramer lieben 2023 und Was war das Neue Frankfurt sowie Yes, we care. Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl 2025. Sie hat außerdem zwei Augen auf Wachstum und Pflege der Designsammlung und veröffentlichte neben weiteren Texten das Buch In Material denken: Das Modell zwischen Designprozess und Museumssammlung. Ihr wissenschaftliches und kuratorisches Interesse gilt vor allem den Grenzbereichen und Verbindungslinien der Genres und Medien. Wo findet sich das Ungesehene und Nicht-kanonische Wissen in designhistorischen Zusammenhängen? Wie verändern sich die Gestaltungsbegriffe inmitten einer hochdynamischen Welt?
Thomas Biebricher ist Professor für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Sein Thema sind die Konservativen. In seinen Veröffentlichungen hat er sich vor allem mit der deutschen und der internationalen Krise des Konservatismus auseinandergesetzt. (Wdh. vom 18.03.2025)
Thomas Biebricher ist Professor für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Sein Thema sind die Konservativen. In seinen Veröffentlichungen hat er sich vor allem mit der deutschen und der internationalen Krise des Konservatismus auseinandergesetzt. (Wdh. vom 18.03.2025)
Waschbären gelten als niedliche und harmlose Wildtiere. Doch die invasiven Räuber bedrohen massiv heimische Arten. Wissenschaftler*innen fordern jetzt wirksame Schutzmaßnahmen. Christoph König im Gespräch mit Dr. Norbert Peter, Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Eric wagt ein Experiment: die Rejection Therapy. Bewusst nimmt er ein "Nein" in Kauf, wenn er Fremde um etwas bittet. 20 Tage zieht er die Challenge durch und macht gute Erfahrungen. Wieso das Mut kostet? Wir wollen dazugehören, sagt eine Psychologin.**********Ihr hört: Gesprächspartner: Eric, hat sich auf Social Media 20 Tage lang jeden Tag einer neuen Rejection Challenge gestellt Gesprächspartnerin: Ulrike Bossmann, Psychologin, systemische Therapeutin und Autorin Gesprächspartnerin: Daniela Grunow, Soziologin mit dem Schwerpunkt Quantitative Analysen gesellschaftlichen Wandels am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt Autor und Host: Przemek Żuk Redaktion: Anne Bohlmann, Friederike Seeger, Timur Gökce, Marcel Bohn Produktion: Norman Wollmacher**********Quellen:Weerdmeester, J. & Lange, W.-G. (2019). Social Anxiety and Pro-social Behavior Following Varying Degrees of Rejection: Piloting a New Experimental Paradigm. Frontiers in Psychology, 10.Baumeister, R. F., Twenge, J. M., & Nuss, C. K. (2002). Effects of social exclusion on cognitive processes: Anticipated aloneness reduces intelligent thought. Journal of Personality and Social Psychology, 83(4), 817–827.Brewer, M. B. (2007). The importance of being we: Human nature and intergroup relations. American Psychologist, Vol 62(8), S. 728-738.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Rejection Therapy: So lernen wir, mit einem Nein umzugehenZusammenhalt: Wie wir achtsam Gemeinschaft gestaltenDie Macht der Gruppe**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Meldet euch!Ihr könnt das Team von Facts & Feelings über Whatsapp erreichen.Uns interessiert: Was beschäftigt euch? Habt ihr ein Thema, über das wir unbedingt in der Sendung und im Podcast sprechen sollen?Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns per 0160-91360852 oder an factsundfeelings@deutschlandradio.de.Wichtig: Wenn ihr diese Nummer speichert und uns eine Nachricht schickt, akzeptiert ihr unsere Regeln zum Datenschutz und bei Whatsapp die Datenschutzrichtlinien von Whatsapp.
Hannes Kuch zu Marktsozialismus, demokratischem Ethos und warum Sozialismus und Liberalismus einander brauchen. Shownotes persönliche Website (enthält eine Liste aktueller Publikationen und Vorträge): https://www.hanneskuch.de/ Hannes Kuch an der Goethe Universität Frankfurt am Main: https://www.uni-frankfurt.de/49564280/Kuch__Hannes zum Institute for Economic Democracy: https://ied.si/en/ Kuch, H. (2023). Wirtschaft, Demokratie und liberaler Sozialismus. Campus Verlag. https://www.ifs.uni-frankfurt.de/publikationsdetails/ifs-hannes-kuch-wirtschaft-demokratie-und-liberaler-sozialismus.html Kuch, H. (2019). Liberaler Sozialismus. Information Philosophie, 3, 80–84. https://www.academia.edu/41070448/Liberaler_Sozialismus Buchsymposium zum Buch in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für praktische Philosophie: https://www.praktische-philosophie.org/zfpp/issue/view/25 zum Liberalismus und der Differenzierung zwischen philosophischem, politischem und wirtschaftlichem Liberalismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Liberalismus auch zum Verhältnis von Liberalismus und Sozialismus: McManus, M. (2024). The Political Theory of Liberal Socialism. Routledge. https://www.routledge.com/The-Political-Theory-of-Liberal-Socialism/McManus/p/book/9781032647234?srsltid=AfmBOor_mrQnvikAjMm4btCi2sxOn5AIo2Z0YbKAGxzkDliS23zPOfpj McManus, M. (Hrsg.). (2021). Liberalism and Socialism. Mortal Enemies or Embittered Kin? Palgrave Macmillan. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-79537-5 zu John Rawls: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Rawls O'Neill, M., & Williamson, T. (Hrsg.). (2012). Property-Owning Democracy. Rawls and Beyond. John Wiley & Sons. https://www.wiley-vch.de/de/fachgebiete/geistes-und-sozialwissenschaften/property-owning-democracy-978-1-4443-3410-4 Einführungsvideo zum Konzept der „Property-Owning Democracy“: https://youtu.be/NSNpnv2EI8I?si=jLgznaNvPcRQEcoa zu Jürgen Habermas: https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas zu Kapitalflucht: https://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalflucht zum „Faktum der Vernunft“ in Kants „Kritik der praktischen Vernunft“: https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_der_praktischen_Vernunft#Faktum_der_Vernunft zu John Stuart Mill: https://de.wikipedia.org/wiki/John_Stuart_Mill Jörke, D., & Salomon, D. (2025). Erziehung zum Bourgeois. Zur Funktion der Genossenschaftsidee bei John Stuart Mill. ZPTh – Zeitschrift Für Politische Theorie, 15(2–2024), 181–199. https://budrich-journals.de/index.php/zpth/article/view/45608 zu Genossenschaften: https://de.wikipedia.org/wiki/Genossenschaft Polanyi, K. (1973). The Great Transformation. Politische und ökonomische Ursprünge von Gesellschaften und Wirtschaftssystemen. Suhrkamp. https://www.suhrkamp.de/buch/karl-polanyi-the-great-transformation-t-9783518278604 zum Marktsozialismus in Jugoslawien: https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterselbstverwaltung Niji, Y. (2014). Hegels Lehre von der Korporation. Hegel-Jahrbuch, 2014(1), 288-295. https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/hgjb-2014-0147/pdf#APA für einen Überblick über verschiedene Planungsmodelle (inklusive der erwähnten): https://www.democratic-planning.com/info/models/ zu „participatory economy“ (dem Modell von Robin Hahnel und Michael Albert): https://participatoryeconomy.org/ zu den Institutionen dieses Modells (inklusive der Föderationen der Räte): https://participatoryeconomy.org/the-model/overview/#institutions Hahnel, R. (2021). Democratic Economic Planning. Routledge. https://www.routledge.com/Democratic-Economic-Planning/Hahnel/p/book/9781032003320 Cockshott, W. P., & Cottrell, A. (1993). Towards a New Socialism. Spokesman. https://users.wfu.edu/cottrell/socialism_book/new_socialism.pdf Devine, P. (2022). Democracy and Economic Planning. The Political Economy of a Self-Governing Society. Routledge. https://www.routledge.com/Democracy-And-Economic-Planning-The-Political-Economy-Of-A-Self-governing-Society/Devine/p/book/9780367153120?srsltid=AfmBOorSJ0icTHoQKME544efzuce-9m5Py1YvimTC1pYGormKwc5scbl Hayek, F. A. von. (1945). The Use of Knowledge in Society. The American Economic Review, 35(4), 519–530. https://www.cato.org/sites/cato.org/files/articles/hayek-use-knowledge-society.pdf Groos, J., & Morozov, E. (2025). Discovery Beyond Competition - Evgeny Morozov in conversation with Jan Groos. In J. Groos & C. Sorg (Hrsg.), Creative Construction. Democratic Planning in the 21st Century and Beyond. Bristol University Press. https://bristoluniversitypress.co.uk/creative-construction Grünberg, M. (2023). The Planning Daemon. Future Desire and Communal Production. Historical Materialism, 31(4), 115–159. https://brill.com/view/journals/hima/31/4/article-p115_4.xml Video zu “Employee-Ownership” mit Interviews von Mitarbeitenden des „Institute for Economic Democracy”: https://youtu.be/rSc6OqSPq2E?si=WbksAY12FOG9BU7g Thematisch angrenzende Folgen S03E37 | Frieder Vogelmann zu demokratischer Öffentlichkeit https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e37-frieder-vogelmann-zu-demokratischer-oeffentlichkeit/ S03E28 | Sylke van Dyk zu alternativer Gouvernementalität https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e28-silke-van-dyk-zu-alternativer-gouvernementalitaet/ S03E21 | Christoph Sorg zu Finanzwirtschaft als Planung https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e21-christoph-sorg-zu-finanzwirtschaft-als-planung/ S02E52 | Henrike Kohpeiss zu bürgerlicher Kälte https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e52-henrike-kohpeiss-zu-buergerlicher-kaelte/ S02E44 | Evgeny Morozov on Discovery beyond Competition https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e44-evgeny-morozov-on-discovery-beyond-competition/ S02E42 | Max Grünberg zum Planungsdämon https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e42-max-gruenberg-zum-planungsdaemon/ S02E33 | Pat Devine on Negotiated Coordination https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e33-pat-devine-on-negotiated-coordination/ S02E22 | Robin Hahnel on Parecon (Part 2) https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e22-robin-hahnel-on-parecon-part-2/ S02E21 | Robin Hahnel on Parecon (Part 1) https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e21-robin-hahnel-on-parecon-part1/ S01E11 | Frieder Vogelmann zu alternativen Regierungskünsten https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s01/e11-frieder-vogelmann-zu-alternativen-regierungskuensten/ --- Bei weiterem Interesse am Thema demokratische Wirtschaftsplanung können diese Ressourcen hilfreich sein: Demokratische Planung – eine Infoseite https://www.demokratische-planung.de/ Sorg, C. & Groos, J. (Hrsg.).(2025). Rethinking Economic Planning. Competition & Change Special Issue Volume 29 Issue 1. https://journals.sagepub.com/toc/ccha/29/1 Groos, J. & Sorg, C. (Hrsg.). (2025). Creative Construction - Democratic Planning in the 21st Century and Beyond. Bristol University Press. https://bristoluniversitypress.co.uk/creative-construction International Network for Democratic Economic Planning https://www.indep.network/ Democratic Planning Research Platform: https://www.planningresearch.net/ --- Future Histories Kontakt & Unterstützung Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories Schreibt mir unter: office@futurehistories.today Diskutiert mit mir auf Twitter (#FutureHistories): https://twitter.com/FutureHpodcast auf Bluesky: https://bsky.app/profile/futurehistories.bsky.social auf Instagram: https://www.instagram.com/futurehpodcast/ auf Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories Webseite mit allen Folgen: www.futurehistories.today English webpage: https://futurehistories-international.com Episode Keywords #HannesKuch, #JanGroos, #FutureHistories, #Podcast, #Interview, #Liberalismus, #Sozialismus, #Markt, #Marktsozialismus, #Kapitalismus, #Neoliberalismus, #Ökonomie, #PolitischeÖkonomie, #Demokratie, #DemokratischeWirtschaftsplanung, #DemokratischePlanwirtschaft, #Planwirtschaft, #Planungsdebatte, #PostkapitalistischeProduktionsweise, #AlternativeWirtschaft, #Utopie, #Transformation, #Postkapitalismus, #PostKapitalismus, #ÖkonomischePlanung
Ein Vortrag der Islamwissenschaftlerin Katajun AmirpurModeration: Nina Bust-Bartels **********Frau Leben Freiheit - unter diesem Motto gingen 2022 im Iran breite Teile der Bevölkerung auf die Straße. Ein Vortrag der Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur über den Freiheitskampf der Iranischen Gesellschaft.Katajun Amirpur ist Islamwissenschaftlerin an der Universität Köln. Ihren Vortrag "Frau, Leben, Freiheit – was war das, was ist es?" hat sie im Rahmen der Ringvorlesung: "Was die Entwicklungen im Nahen Osten mit uns zu tun haben" an der Goethe-Universität Frankfurt gehalten.**********+++ Iran +++ Mullah-Regime +++ Kopftuch +++ Islamwissenschaftlerin +++ Katajun Amirpur +++ Proteste +++ Islamische Republik +++ Goethe-Universität +++ Deutschlandfunk Nova +++ Jina Mahsa Amini +++ Gewalt +++**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Journalistin Shahrzad Osterer über die Proteste im Iran: "Sie wollen das Ende der islamischen Republik"Gilda Sahebi: Wut auf das iranische Regime wächstIran: So sichert sich das Regime (noch) die Macht**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Nach innen öffnen, nach außen schließen – das war der gedankliche Ansatz des Schengener Abkommens, das vor 30 Jahren in Kraft getreten ist. Der Wegfall der Grenzkontrollen innerhalb Europas galt damals als Fortschritt. Inzwischen begegnen viele europäische Staaten, darunter auch Deutschland, der steigenden Migration nach Europa wieder verstärkt mit Kontrollen. Was wird aus der Freizügigkeit in Europa? Ist die Idee von Schengen gescheitert? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Stefan Kadelbach – Verfassungs-Europa und Völkerrechtler an der Goethe Universität Frankfurt; Prof. Dr. Winfried Kluth – Vorsitzender des Sachverständigenrats Integration und Migration; Dr. Sandra Kostner – Historikerin und Migrationsforscherin, Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd
Diese Woche ist das Friedensgutachten 2025, das gemeinsame Gutachten der deutschen Friedensforschungsinstitute, veröffentlicht worden. Der Kern des Gutachtens: Es gibt international mehr Konflikte und in diesen Konflikten mehr Gewalt und Grausamkeit. Frieden und Sicherheit müssten außerdem anders organisiert werden, wenn sich Deutschland und Europa auf die USA als verlässlichen Partner nicht mehr verlassen können. Verhandlungen, Sanktionen, internationales Recht: Wie schafft man es, dass diese Mittel wirklich zum Frieden führen? Mit Blick auf den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und den Krieg in Gaza spricht Anne Will in dieser Folge mit der Friedens- und Konfliktforscherin Prof. Dr. Nicole Deitelhoff. Sie ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied des PRIF - Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Nicole Deitelhoff hat am gerade veröffentlichten Friedensgutachten mitgearbeitet und sagt: Wir haben eine Krise der Weltordnung. Aber wie ist die Weltordnung geregelt und was ist im Moment aus den Fugen? Und wie enden Kriege? Der Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, 3. Juni 2025, um 16 Uhr.
In dieser Folge spreche ich mit Frau Prof.Dr. Ute Lewitzka - der ersten Professorin für Suizidologie und Suizidprävention an der Goethe-Universität Frankfurt. HIER KÖNNT IHR DAS BUCH "SUIZID - DAS LEBEN DANACH" von Elisa Roth bestellen: www.waldschnecke-verlag.de/product-pag…eben-danach Hier findet ihr alles zu den Huggis: www.huggi.shop www.selbstwort.com (hier findet ihr den Spendenlink) www.selbstwort.com/mitglieder Robert-Enke-Stiftung: 05105-77-5555-33 www.agus-selbsthilfe.de/ (Für Suizid-Trauernde) www.frnd.de (Freunde fürs Leben) Podcast ‚Gehirnerschütterung‘: open.spotify.com/show/7D2qBQskeCp…gNSh21C7zT48IS_g
Ein Leben ohne Bank? Für uns unvorstellbar in anderen Gegenden der Welt schon vielleicht Realität? Könnte man zumindest an Orten wie Kenia schon meinen. Denn statt Bankkonto setzen dort viele auf einen Zahlungsverkehr aus SMS-Basis. Auch in den Philippinen, Indien, Tansania, Lesotho… die Liste ist lang. Ein Leben ohne Bankkonto – mit dem digitalen Euro könnte das auch für uns Realität werden.**********In dieser Folge:00:02:40 - Alternative Bezahlsysteme - WTF is M-Pesa?00:10:40 - M-Pesa vs. Bank - Von Unterschieden und (Un-)Sicherheiten00:17:18 - Entering Digitaler Euro - Was bedeutet das für uns in Europa?00:23:16 - Wahres für Bares / Fazit**********An dieser Folge waren beteiligt: Gesprächspartner: Volker Brühl, lehrt und forscht als Wirtschaftswissenschaftler und Bankenexperte am Center of Financial Studies, Goethe-Universität Frankfurt Gesprächspartner: Rebecca und Emanuel, M-Pesa-Nutzer aus Kenia Hosts: Anne-Catherine Beck und Bo Hyun Kim Recherche und Faktencheck: Lino Krukenberg und Laura Mattausch Produktion: Uwe Breunig Redaktion: Anne Göbel**********Die Quellen zur Folge:Aker, Jenny, et al. "Mobile Money." VoxDevLit, Vol. 2, No. 2 (2023): 1-33. Suri, Tavneet, und William Jack. "The long-run poverty and gender impacts of mobile money." Science, 10. Juni 2016, Vol. 354, No. 6317, S. 1288-1292. Safaricom Newsroom. How M-Pesa was created. Safaricom.Statista. M-Pesa customer numbers 2024. Statista, 2024.Safaricom. FY24 Results Booklet. Safaricom, 9. Mai 2024.Alle Quellen findet ihr hier.**********Weitere Beiträge zum Thema:Neue Bezahlmöglichkeit: Was uns der digitale Euro bringen könnteMedikamente Ozempic und Wegovy: Wie Spritzen den Finanzmarkt aufmischenCash in de Täsch: Wie shady Bargeld wirklich ist**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Es braucht Mut und Beharrlichkeit, um im Alltag das Richtige zu tun, sich gegen Normalisierungszwängen und Konformitätsdruck aufzulehnen. In seinem neuen Buch „Widerstehen“ porträtiert der Soziologe Ferdinand Sutterlüty Menschen, die verdeckten Widerstand in demokratischen Gesellschaften leisten – ob auf dem Mittelmeer, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Jens Bisky spricht mit ihm über persönliche Entscheidungen, biografische Konsequenzen und „Versuche eines richtigen Lebens im falschen“.Ferdinand Sutterlüty ist Professor für Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. „Widerstehen. Versuche eines richtigen Lebens im falschen“ ist in der Hamburger Edition erschienen (208 Seiten, 19 Euro). Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Vortrag der Literaturwissenschaftlerin Heike SchäferModeration: Sibylle Salewski **********Immer häufiger werden an US-amerikanischen Schulen Bücher mit diversen oder queeren Inhalten verboten. Der kreative Widerstand dagegen ist ein Beispiel für gelebte Demokratie.Heike Schäfer ist Professorin für Amerikanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihr Vortrag hat den Titel "Im Zeichen der Zensur: Über Bücherverbote und ästhetische Verfahren des Auslöschens in der amerikanischen Gegenwartsliteratur". Sie hat ihn am 27. Januar 2025 in Frankfurt gehalten im Rahmen der Vortragsreihe "Was heißt 'Demokratische Lebensform'?" des Projekts "Democratic Vistas. Reflections on the Atlantic World" am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main.**********+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Wissenschaft +++ Literaturwissenschaft +++ USA +++ Banned Books +++ Zensur +++ Literatur +++ US-amerikanische Schulen +++ Queerness +++ Diversität +++ Bildung +++ Erziehung +++**********Quellen aus der Folge:Nicole Sealey. The Ferguson Report: An Erasure.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Flucht: Queere Menschen bekommen leichter Asyl in DeutschlandHanna Hribar: Vielseitige queere LebenswirklichkeitenBlack Lives Matter: Colin Kaepernick und der erste Kniefall in der NFL**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok auf&ab , TikTok wie_geht und Instagram .
Die USA sind das Mutterland der Demokratie. Seit mehr als 200 Jahre können die Menschen dort frei wählen und darauf schauen viele US-Amerikanerinnen und Amerikaner mit besonderem Stolz. Das ist aber auch schon mehr oder weniger das Einzige, worauf sich viele überhaupt noch einigen können. Denn die Risse und Gräben verlaufen tief, manchmal auch durch Familien. Der Vereinigten Staaten sind inzwischen mehr und mehr uneinige Staaten, die Lager stehen sich immer unversöhnlicher gegenüber, was auch das Wahlergebnis zementieren dürfte. Wir schauen im „Tag“ auf den Stand der Auszählung, auf die Spaltung, die auch durch die Medien angeheizt wurde. Wir fragen, welchen Schaden die Demokratie dadurch nimmt, ob die Entwicklung Vorbildcharakter für andere Länder haben könnte und wie man die Polarisierung überwinden kann. Dabei sind Washington-Korrespondentin Julia Kastein, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christian Lammert, der Soziologe Dr. Jan G. Voelkel von der Stanford University, Florian Kriener vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht und Professor Johannes Völz, Amerikanist an der Goethe-Universität Frankfurt. Podcast-Tipp: Amerika, wir müssen reden Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin haben viele Freunde in den Staaten, die sich ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Auch ihre Familie ist vor der Präsidentschaftswahl 2024 gespalten - zwischen Republikanern und Demokraten. Ingo und Jiffer erläutern den spannenden Wettlauf um den Einzug ins Weiße Haus. Wer wird Nachfolger von Präsident Joe Biden? Schafft es Donald Trump nochmal oder wird erstmals mit Kamala Harris eine Frau Präsidentin? Das Ehepaar analysiert den Wahlkampf aus persönlicher Sicht, ordnet aktuelle Schlagzeilen ein und beantwortet die wichtigsten Fragen zum komplexen US-Wahlsystem alle 14 Tage neu. https://www.ardaudiothek.de/sendung/amerika-wir-muessen-reden/82222746/