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260918PC Jetzt wird es eng. Wassermangel weltweit Mensch Mahler am 18.09.2026Eine Studie von Nature Water mit Daten von rund 480.000 Grundwasserbrunnen weltweit zeigt: In vielen Küstenregionen - etwa in den USA, Zentralamerika, im Mittelmeerraum, in Indien, Südafrika und Australien - sinkt der Grundwasserspiegel oft dauerhaft. In einigen Brunnen jährlich um bis zu 50 Zentimeter. Es wird oft zu viel Grundwasser entnommen, entweder für den Trinkwasserverbrauch oder für Industrie und Landwirtschaft.Das ist ein Problem: Denn gleichzeitig steigt durch den Klimawandel der Meeresspiegel - und fällt der Grundwasserpegel darunter, kann Salzwasser eindringen und das Grundwasser versalzen. Dann taugt es weder als Trinkwasser noch für die Landwirtschaft.Was mich dabei fassungslos macht: Die Tesla-Giga Factory in Grünheide bei Berlin sorgt eklatant dafür, dass im ohnehin zu trockenen Brandenburg der Grundwasserspiegel sinkt. Wasserverbrauch für die Industrie und auch für IT-Anwendungen wie KI, um nur ein kleines Beispiel zu nennen, nimmt rasant zu.Wenn das einzige Wahlkampfthema jetzt die Spritpreise sind und radikalen Parteien wie die AfD damit erfolgreich auf Stimmenfang gehen, ist das Gipfel der Unverschämtheit gegenüber der Klimapolitik. Der Umstieg auf erneuerbare Energien sollte schon viel weiter sein, wenn er nicht immer wieder durch Lobbyisten aus der Erdöl- Gas- und Kohleenergie ausgebremst werden würde. Aber: Offensichtlich ist uns trotz Hitzetoten, unbewohnbaren Regionen auf der ganzen Welt und auch die Bedrohung durch sinkende Grundwasserspiegel noch immer nicht bewusst, dass wir geradeswegs in den Untergang steuern. Die Erde verbrennt und verdurstet. Wichtiger ist, dass der Spritpreis nicht über 2 Euro klettert. Das ist billigste Rattenfängerei der offensichtlich ungebildeten Bürger zu Wahlkampfzwecken. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie gelingt gutes Schulessen? ; Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz ; Wasser - Haben wir davon bald wirklich zu wenig? ; Weniger Regen durch Offshore-Windräder? ; Isar Aerospace - Europas Antwort auf SpaceX? ; Moderation: Sebastian Sonntag. Von WDR 5.
Durch den Hitzesommer sind die Weintrauben auf den deutschen Feldern so früh reif wie noch nie. Immer neue Wetterextreme seien eine Herausforderung, sagt Winzerin Theresa Breuer. Das größte Problem sei der Wassermangel, vor allem an steilen Weinbergen. Von WDR 5.
Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
Es sind Orte, die seit Generationen für Schutz, Orientierung und Gemeinschaft stehen: die Berghütten des Schweizer Alpenclubs SAC. Doch die Klimaerwärmung verändert die Alpen rasch, Risiken und Gefahren tauchen auf und bedrohen die Hütten. Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
+++ Ig-Nobelpreise in der Schweiz verliehen +++ Mensch lebte neun Monate lang mit Schweineniere +++ Forschende warnen vor Wasserdefizit in Deutschland und Europa +++ Mysteriöse schwimmende Insel auf kanadischem Stausee aufgetaucht +++ **********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Ig-Nobelpreise 2026Forscherin aus Jena im Interview mit Deutschlandfunk Nova: Eltern können ihre Teenie-Kids nicht so gut riechenPatient lebt neun Monate mit SchweineniereHelmholtz-Zentrum für Geoforschung zu WasserdefizitBBC zu schwimmender Insel auf Williston-Stausee**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die umstrittene Grossüberbauung im Zentrum von Surcuolm hat eine erste Hürde genommen. Die Gemeindeversammlung von Obersaxen Mundaun genehmigte die nötige Teilrevision der Ortsplanung mit 133 zu 120 Stimmen. Geplant sind drei Gebäude mit 60 Wohnungen. Die Gegnerschaft kündigt rechtliche Schritte an. Weitere Themen: · Die Schaukäserei Morteratsch leidet trotz der Nähe zum Gletscher unter Wassermangel. Die Gemeinde Pontresina plant deshalb eine provisorische Grundwasserfassung, die später zu einer definitiven Lösung ausgebaut werden kann.
Ihre Zahl wächst rasant und sie bringen – neben Wirtschaftswachstum – auch Konflikte. Die Schweiz ist eines der Länder mit der höchsten Dichte an Rechenzentren. Die Recherche. Und: Der Klimawandel stellt die Zukunft von Berghütten infrage. Die Reportage. Stromfresser Serverfarm: Widerstand gegen Datenzentren Sie sind die Speicherorte unserer digitalen Welt. In der Schweiz gibt es heute rund 120 Rechenzentren. Um zu funktionieren, brauchen sie riesige Mengen an Strom und Wasser. Lokale Behörden realisieren erst spät, was das bedeutet. Die Recherche aus Beringen SH, ein Hotspot für Datenzentren in der Schweiz. Haben die Behörden die Entwicklung verschlafen? Das will Gion-Duri Vincenz im Interview vom Schaffhauser Baudirektor Martin Kessler wissen. Berghütten im Klima-Stress: Kampf gegen Wassermangel und Steinschlag Der Klimawandel setzt Berghütten in der Schweiz zu. Im Hitzesommer 2026 kämpfen viele mit grossem Wassermangel und bröckelnden Felsen. Wir begleiten zwei Hüttenwarte über den Hitzesommer: Martin Lehner auf der Hörnlihütte am Matterhorn und Christian Wittwer auf der Lischanahütte im Engadin. Wie blicken sie in die Zukunft?
Der Klimawandel setzt Berghütten in der Schweiz zu. In Hitzesommer 2026 kämpfen viele mit grossem Wassermangel und bröckelnden Felsen. Wie blicken sie in die Zukunft?
Der Klimawandel setzt Berghütten in der Schweiz zu. In Hitzesommer 2026 kämpfen viele mit grossem Wassermangel und bröckelnden Felsen. Wie blicken sie in die Zukunft?
Ihre Zahl wächst rasant und sie bringen – neben Wirtschaftswachstum – auch Konflikte. Die Schweiz ist eines der Länder mit der höchsten Dichte an Rechenzentren. Die Recherche. Und: Der Klimawandel stellt die Zukunft von Berghütten infrage. Die Reportage. Stromfresser Serverfarm: Widerstand gegen Datenzentren Sie sind die Speicherorte unserer digitalen Welt. In der Schweiz gibt es heute rund 120 Rechenzentren. Um zu funktionieren, brauchen sie riesige Mengen an Strom und Wasser. Lokale Behörden realisieren erst spät, was das bedeutet. Die Recherche aus Beringen SH, ein Hotspot für Datenzentren in der Schweiz. Haben die Behörden die Entwicklung verschlafen? Das will Gion-Duri Vincenz im Interview vom Schaffhauser Baudirektor Martin Kessler wissen. Berghütten im Klima-Stress: Kampf gegen Wassermangel und Steinschlag Der Klimawandel setzt Berghütten in der Schweiz zu. Im Hitzesommer 2026 kämpfen viele mit grossem Wassermangel und bröckelnden Felsen. Wir begleiten zwei Hüttenwarte über den Hitzesommer: Martin Lehner auf der Hörnlihütte am Matterhorn und Christian Wittwer auf der Lischanahütte im Engadin. Wie blicken sie in die Zukunft?
Am Flughafen Zürich sind die Flüge diesen Sommer pünktlicher gestartet. Im Juli hob 56 Prozent der Maschinen mit weniger als 15 Minuten Verspätung ab. Das Ziel von 65 Prozent wurde jedoch verfehlt. Bei Swiss verhinderten vor allem starke Gewitter eine Verbesserung. Weitere Themen: · Trockenheit in Zürich und Schaffhausen: Die Futtermittelbörse der Bauernverbände hilft einzelnen Betrieben, den Futtermangel zu überbrücken. Eine umfassende Lösung für die Folgen der trockenen Weiden ist sie nach einem Monat aber nicht. · Brand bei Trybol in Neuhausen am Rheinfall: Ein Feuer in einem Gebäude und an einem Firmenauto hat am Dienstagvormittag starke Rauchentwicklung verursacht. Verletzt wurde niemand, Brandursache und Schadenshöhe sind noch unklar. · Freibad Oberdorf in Dübendorf: Das Freibad bleibt wegen des Neubaus des Hallenbads auch im Sommer 2027 geschlossen. Der Stadtrat verzichtet auf eine provisorische Öffnung, weil ein Parallelbetrieb mit der Baustelle nicht möglich ist. · Zürcher Luxushotels Baur au Lac und Storchen: Ein 34-Jähriger hat bei Verwüstungen in zwei Hotelzimmern einen Schaden von rund 170'000 Franken verursacht. Das Bezirksgericht verurteilte den vermindert schuldfähigen Mann zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse. · Innovationspark Dübendorf: Auf dem Areal des Flugplatzes entstehen neue Forschungsprojekte und künftig Tausende zusätzliche Arbeitsplätze. Der Kanton Zürich investiert mehr als 100 Millionen Franken in die weitere Entwicklung des Innovationsparks. · Trockenheit schädigt Wald in Uster: Wegen Hitze, Wassermangel und Borkenkäfern mussten Förster bereits mehr als 500 Fichten fällen. Die Schäden zeigen, dass der Wald künftig stärker an Trockenheit und höhere Temperaturen angepasst werden muss.
Eigentlich ist Deutschland ein wasserreiches Land. Derzeit allerdings seien die Böden "furchtbar trocken", sagt Geograf Robert Reinecke. Die Gründe: zu wenig Niederschlag und die weitgehend ausgebliebene Schneeschmelze in den Alpen. Von WDR 5.
Die Ozeane bedecken rund 70 Prozent der Erdoberfläche - doch an vielen Stellen verdichten sich die Schifffahrtsrouten in Meerengen, künstlichen Kanälen und schmalen Passagen. Sind diese Flaschenhälse blockiert, wackeln die globalen Lieferketten und die Preise an der Zapfsäule steigen. Aktuell ist die Straße von Hormuz seit Monaten wegen des Konflikts zwischen USA, Israel und Iran nur eingeschränkt befahrbar. Grund genug für den Hafenkonzert-Podcast, einmal einen Blick auf die wichtigsten Nadelöhre der Weltschifffahrt zu werfen: von der Straße von Malakka über Suezkanal, Kap der Guten Hoffnung und Panama-Kanal bis zu Nordwest- und Nordostpassage, Fehmarnbelt und Nord-Ostsee-Kanal - und der Neuen Seidenstraße als Alternative auf dem Landweg.Moderation: Dietrich Lehmann.Alle Ausgaben des Hamburger Hafenkonzerts gibt es unter ndr.de/hafenkonzert, in der NDR Hamburg-App und bei ARD Sounds.Themen dieser Ausgabe (in Sendereihenfolge):
Die Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) ist nun auch im Kanton Luzern vertreten: Am Mittwoch fand im Restaurant Rössli in Ruswil die Gründungsversammlung statt. Die Partei setzt sich zum Ziel, die christlichen Werte in der Politik wieder sichtbar zu machen. Erster Präsident ist Jürg Roth. Weiter in der Sendung: · Nidwalden: Das Elektrizitätswerk Nidwalden EWN beteiligt sich an einer alpinen Solaranlage in Samedan GR. · Schwyz: Der Kanton unterstützt Alpbetriebe bei Wassermangel finanziell und stellt Leitungen oder Tanks bereit.
Pflanzen können bei Hitze und Wassermangel nicht fliehen. In 450 Millionen Jahren Evolution haben sie andere Überlebensstrategien entwickelt. Welche helfen, um sie in Zeiten des Klimawandels zu schützen? Ein Podcast von Franzi Konitzer.
Im ersten Halbjahr 2026 fiel in Österreich deutlich weniger Regen, in Teilen Vorarlbergs sogar bis zu 40 Prozent weniger. Wie kritisch ist die Situation für die Trinkwasserversorgung? Und was passiert, wenn die Trockenheit weiter anhält?
Wasser ist ein grosses Thema in der kleinen Gemeinde Grimisuat im Schweizer Kanton Wallis. Das merkt "NZZ am Sonntag"-Reporterin Gina Bachmann bei ihrem Besuch schnell. Vor allem fehlendes Wasser ist ein Thema. Denn die Gemeinde hat keine eigene Wasserquelle und keine Grundwasserversorgung. Egal ob Trinkwasser, Wasser für die Pools, die Rebberge oder die Felder - alles muss herbeigeschafft und in einem Reservoir gespeichert werden. Der Gemeindepräsident Raphaël Vuigner hat mit seinem Team berechnet, für wie viele Menschen das Reservoir reicht. Nur so viele sollen langfristig in Grimisuat leben dürfen. Ob das rechtlich möglich ist, was die Menschen in Grimisuat dazu sagen und ob dieser Vorstoss etwas mit der Schweizer 10-Millionen-Initiative zu tun hat, erfährst du in dieser Folge von «NZZ Akzent». Gast: Gina Bachmann, NZZaS-Reporterin Host: Sarah Ziegler Produktion: Benjamin Gysler Redaktion: Dominik Schottner [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen. ](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Fotos von Ginas Ortsbesuch und ihre ganze [Reportage](https://www.nzz.ch/schweiz/das-walliser-dorf-grimisuat-deckelt-sein-bevoelkerungswachstum-weil-das-wasser-knapp-ist-kommt-die-10-millionen-schweiz-nun-von-unten-ld.10016534) findest du in der NZZ.
Fabienne Holland, die neue Kommandantin der Kantonspolizei Solothurn, schlägt Alarm. Wenn sie nicht neue Stellen erhalte, könne die Polizei in Zukunft nur noch schwerere Delikte bearbeiten. Die Regierung will nun mehr Personal einstellen. Weiter in der Sendung: - Der Kanton Aargau und der Fischereiverband rufen dazu auf, Bäche zu meiden. Fische und andere Wasserlebewesen leiden unter der aktuellen Trockenheit und dem Wassermangel vor allem in Bächen. Das Betreten von Bächen führe zu zusätzlichem Stress für die Fische.
Ein Hörer schrieb uns: Kann man Wasser VERBRAUCHEN? Laut Schulwissen geht das nicht. Stichwort Wasserkreislauf. Und weil es gerade wieder mal so richtig heiß und trocken ist, wollten wir das Thema machen. Also los zum Hydrologen Prof. Ralf Merz vom Umweltforschungszentrum in Halle. Und Merz war eine Goldgrube. Das fing schon damit an, dass er erklärt hat, dass man selbstverständlich Wasser verbrauchen kann. Nämlich wenn es in der Elektrolyse industriell in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt wird oder auch in Pflanzen bei der Photosynthese. Aber ganz grundsätzlich: Wenn man das Wasser auf der Erde vor einer Milliarde Jahren gewogen hätte und das Wasser heute, dann würde die Waage das Gleiche anzeigen. Aber wo ist das Wasser hin, wenn wir es im Sommer brauchen? Merz erzählt: Unsere Vorfahren und wir haben bis jetzt alles dafür getan, dass es schnell ab-, schnell wegfließt. Es hat ja schließlich immer genug geregnet. Jetzt verdunstet mehr Wasser, weil's auf der Welt wärmer wird. Die Antwort auf die Frage, wo es ist, ist: Es ist unterwegs. Ins Ahrtal, nach Spanien oder Bangladesch. Und auf die Frage: Und nun? Sagt Merz: Klimaschutz, Rückbau und weniger Netflix gucken. Na, neugierig geworden?Protagonisten:Prof. Dr. Ralf Merz, Hydrologe am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Umweltbundesamt: "Trockenheit in Deutschland – Fragen und Antworten"Goethe-Universität Frankfurt: "Der Klimawandel und das Grundwasser"Studie von NABU und BCG: "Wege zur Wassersicherheit"Redaktion, Produktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias VorndranFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!
Es war ein euphorischer Aufbruch, als Fidel Castro 1959 im Zuge der kubanischen Revolution an die Macht kam. Gesundheit und Bildung für alle, ohne Ausbeutung und Rassismus – im „Sozialismus unter Palmen“ schien der Traum von einer besseren Gesellschaft Wirklichkeit zu werden. Heute, kurz vor dem 100. Geburtstag des einstigen maxímo líder, ist vom linken Mythos nicht mehr viel übrig: Wassermangel, Stromausfälle und Inflation prägen den Alltag der Kubaner, dazu die Ölblockade durch den Erzfeind USA. Droht Kuba der Kollaps? Und was meint Donald Trump, wenn er sagt, er wolle den Inselstaat „befreien“? Michael Risel diskutiert mit Prof. Dr. Bert Hoffmann – GIGA-Institut; Bernd Pickert – taz; Hildegard Stausberg – Publizistin
Am Donnerstag startet das Lucerne Festival seine Sommerausgabe mit gewohnt grossen Namen im Programm. Der neue Intendant Sebastian Nordmann erläutert im Gespräch, wie er klassische und moderne Musik einem breiten Publikum vermitteln will – und wie politisch das Festival-Motto «American Dreams» ist. Weiter in der Sendung: · Nächste Woche startet in den Zentralschweizer Kantonen das neue Schuljahr – der Luzerner Bildungsdirektor erläutert auch den Umgang mit der Hitze. · Auch im Kanton Zug gilt ab sofort ein absolutes Feuerverbot – zudem soll die Bevölkerung sparsam mit dem Trinkwasser umgehen. · Die Salbithütte im Urner Göscheneralptal muss vorübergehend schliessen – Grund dafür ist der Wassermangel.
Waschräume werden geschlossen, Trinkwasser ist rationiert: Berghütten greifen wegen der Dürre in den Alpen zu drastischen Maßnahmen. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erklärt Jörg Neitzel, Vorstandsmitglied der Sektion Ravensburg des Deutschen Alpenvereins (DAV), wie Berghütten sich auf den Wassermangel vorbereiten können.
Eine denkwürdige Ernte 2026 ist bei extrem hohen Temperaturen und Trockenheit im Schnelldurchgang Anfang August zu Ende gegangen. Und damit zwei Wochen früher als in Normaljahren. Gleichzeitig haben geopolitische Krisen und Kriege am Schwarzen Meer und im Nahen Osten an den Agrarbörsen und Kassamärkten eine Rally der Kurse ausgelöst. Von Erntedruck keine Spur. Doch angesichts des regional weit verbreiteten Dürresommers stellen sich Landwirte, Agrarhandel und Verarbeiter bange Fragen. Wie viel Ertrag und Qualität hat die Hitzewelle beim Weizen und Raps gekostet? Wie sehr leiden die Herbstkulturen wie Mais und Kartoffeln unter dem Wassermangel? Können attraktive Erzeugerpreise die Einbußen durch die steigenden Betriebsmittelpreise wie Dünger und Diesel unter denen Landwirte ächzen, kompensieren? Darüber berichtet live vom Karlsruher Hafenterminal Dr. Richard Volz, Geschäftsbereichsleiter Agrar, bei der ZG Raiffeisen im DLG-Podcast special mit DLG-Host Daphne Huber, Mit glied im DLG-Newsroom, und Chefredakteurin des Nachrichtendienstes agrarticker.de. Im zweiten Teil richten wir den Blick auf die Lage am Schwarzen Meer. Wie sehr sind die Exporte von Getreide und Ölsaaten durch die zerstörten Hafenanlagen wegen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine beeinträchtigt? Wie arrangieren sich Landwirte und Handel vor Ort seit fünf Jahren im Kriegszustand? Wer könnte es besser wissen, als Björn Stendel, CEO der Getreide AG Ukraine und dort seit 30 Jahren in der Ukraine lebt und mit der Landwirtschaft zusammen arbeitet. Mehr Informationen zum Thema: DLG-Unternehmertage 2026 – Betriebsführung im Stresstest (01./02. September 2026, Würzburg): https://www.dlg.org/events/dlg-unternehmertage-2026 Jetzt Ticket für die DLG-Unternehmertage 2026 sichern: https://dlg-ev.ticket-web.site/DLG-UT26/ Märkte Preise Hintergründe https://www.agrarticker.de/ Mehr über die ZG Raiffeisen https://www.zg-raiffeisen.de/ Mehr über die Getreide AG https://www.getreide-ag.de/ Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts, Videos und Publikationen: https://www.dlg.org/mediacenter *Das Sounddesign dieses Podcasts wurde mithilfe von KI erstellt.
Rekord-Niedrigwasser am Rhein, ein fast abgeschaltetes Atomkraftwerk in Ungarn und Kartoffeln unter Stress: Der Hitzesommer zeigt seine Spuren – und die sind längst nicht nur symbolisch. In dieser Folge spricht Host Astrid Kühn mit Markus Plettendorff aus der NDR Info Wirtschaftsredaktion über die konkreten wirtschaftlichen Folgen von Hitze und Wassermangel. Wie viel kostet die Hitze der Volkswirtschaft? Wie lange dauert das noch an - und wie viel Regen bräuchte es jetzt? All das bekommt ihr von uns, kompakt und knackig in nur 10 Minuten. Fragen, Anregungen, Lob, Kritik? Schreibt uns gern, an: wirtschaft@ndr.de Links: Dürre-Monitor des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung https://www.ufz.de/index.php?de=52837 Mammutknochen in der Donau: https://www.spiegel.de/wissenschaft/duerre-in-deutschland-was-niedrige-pegel-in-fluessen-und-seen-freilegen-a-b10eef2a-5119-4657-8f19-5aecf7ea6214
Temperatur-Rekorde, Waldbrände, Wassermangel und Hitzetote – der Sommer 2026 wirkt oft apokalyptisch. Wir sprechen darüber mit dem obersten Klimawissenschaftler der weltgrößten Rückversicherung.
Die Alpen kämpfen mit den Folgen des Klimawandels. Aus der Krise in Ceuta lassen sich Lehren für Europas Migrationspolitik ziehen. Und Fifa-Präsident Infantino gerät weiter unter Druck. Das ist die Lage am Mittwochabend. Hier geht´s zu den Artikeln. Erdrutsche, Steinschlag, Wassermangel: Der Sommer wird in den Alpen zum Risiko – was die Orte dagegen tun Krise in Ceuta: Europa hat sich in der Migrationspolitik erpressbar gemacht. Das müsste nicht so sein Noch ist es für Infantino nicht gelaufen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Sprengsatz an Drohne in ukrainischem Flugzeug auf Frachtflughafen Leipzig entschärft, Bundesinnenminister Dobrindt zu Drohnen und Sicherheit, Suche nach Gründen für Massenflucht nach Ceuta, Mögliche Einigung auf sichere Schifffahrtsroute durch Straße von Hormus, Erste Anzeichen für Wirtschaftswachstum in Deutschland durch Auslandsaufträge, Weitere Meldungen im Überblick, #mittendrin: Alpenverein kämpft gegen Wassermangel und Bettwanzen, Am Hiroshima-Jahrestag mahnt eine Tänzerin gegen atomare Aufrüstung in Japan, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Schwimm-EM" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Der Wasserstand in den Siegerländer Stauseen ist für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrig. Von einem Wassernotstand könne aber keine Rede sein, sagt Dirk Müller vom Wasserverband Siegen-Wittgenstein. Gleichzeitig ruft er zum Wassersparen auf. Von WDR 5.
Was tun gegen Wassermangel?; Medikamente und Hitze; Lernen in der KI-Welt; krisenfestes Gesundheitssystem; Clevere Gebäudekühlung; Industrieabfälle im Nationalpark Calanques; Sommerloch bei Blutspenden. Moderation: Martin Winkelheide Von WDR 5.
Auf die Trockenheit folgt entlang der Donau der Strommangel. Kraftwerke müssen ihre Leistungen drosseln. Auch in Deutschland sind die Pegelstände historisch niedrig - wie gut sind Industrie und Landwirtschaft vorbereitet?
Auch wenn sich die Lage nach dem Ansturm auf Ceuta wieder normalisiert, läuft die Aufarbeitung der Ereignisse weiterhin. Ein weiteres Thema des Tages ist die Explosion in einem Moskauer Restaurant
Wassermangel kennen wir vor allem aus Südeuropa oder Afrika. Aber auch bei uns werden Hitzerekorde und Aufrufe zum Wassersparen häufiger. Und wenn es durch den Klimawandel immer öfter wochenlang heiß und trocken ist? Reicht dann das Wasser noch für alle? Oder müssen wir nur anders verteilen? /// Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Schaum/Schmude.
Temperaturen um die 40 Grad. Gärten, Parks und Stadtgrün werden maßvoll bewässert. Auf Feldern ist das schwer möglich. Sachsen-Anhalts Bauernpräsident, Olaf Feuerborn, schildert die Auswirkungen und Möglichkeiten.
Auch auf den Alpen herrscht vielerorts Wassermangel. In der Bündner Gemeinde Obersaxen versucht man etwas Neues. Wasser aus dem Speichersee für künstliche Beschneiung wird zu den Kühen umgeleitet. Zur grossen Erleichterung der Alphirtinnen und Alphirte. Weitere Themen: · Zwei junge Erwachsene sterben bei Autounfall auf Sarganser Alp · Römersiedlung in Eschenz zum Vorschein gekommen · Sommerserie Timeouts: Im Sport kann ein Timeout spielentscheidend sein. Was braucht es, damit dies gelingt?
Auch auf den Alpen herrscht vielerorts Wassermangel. In der Bündner Gemeinde Obersaxen versucht man etwas Neues. Wasser aus dem Speichersee für künstliche Beschneiung wird zu den Kühen umgeleitet. Zur grossen Erleichterung der Alphirtinnen und Alphirte. Weitere Themen: · Zwei junge Erwachsene sterben bei Autounfall auf Sarganser Alp · Römersiedlung in Eschenz zum Vorschein gekommen · Sommerserie Timeouts: Im Sport kann ein Timeout spielentscheidend sein. Was braucht es, damit dies gelingt?
US-Präsident Trump empfängt heute den ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Anschließend spricht er mit dem israelischen Regierungschef Netanjahu.│ Hilfsorganisationen kritisieren, dass Israel die Einfuhr von wichtigen humanitären Gütern in den Gazastreifen erschwert. Korrespondent Jan-Christoph Kitzler hat mit seinem Team in Gaza eine Wasseraufbereitungsanlage besucht und mit einem Vertreter des Internationalen Roten Kreuzes und einem Völkerrechtler gesprochen. │ Zum Abschluss seines Besuchs im Libanon hat UN-Menschenrechts-Kommissar Türk Israel aufgefordert, das Militär aus dem Süden des Nachbarlandes abzuziehen und keine weiteren Zerstörungen anzurichten.
Ausgewählte Beiträge aus „Kontrafunk Aktuell“ und dem Abendmagazin „18/20“. In dieser Woche sprachen wir mit dem Wirtschaftsprofessor Stefan Homburg über den angeblichen Wassermangel in Deutschland, mit der Juristin Seyran Ates über Islamismus in Berlin und mit dem Datenanalysten Tom Lausen über die Bedeutung der Hitzetotenzahl. Außerdem zu Gast waren der Politikchef der Plattform „Nius“, Ralf Schuler, der Journalist Norbert Häring, Günther Greindl, General a. D. des österreichischen Bundesheers, der Journalist Benedikt Rueß, der Chefredakteur des christlichen Onlinemagazins „Corrigenda“, Lukas Steinwandter, der BSW-Landtagsabgeordnete Jens Hentschel-Thöricht sowie der Jurist und Historiker Bence Bauer.
Die Stadt Bern hat derzeit kein Wassermangel. Die beiden Fassungen im Aaretal und im Emmental liefern immer noch genug Wasser. Deshalb läuft auch das Wasserspiel auf dem Bundesplatz weiter – es bringt primär Kühlung und Erfrischung. Weiter in der Sendung: · Der Kanton Wallis bestärkt das verhängte Feuerverbot – es gilt auch für Feuerwerk.
Belke, Tim; Flörchinger, Anna www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Schifffahrt, Pools, Gärten, Landwirtschaft und Springbrunnen: Die anhaltende Dürre führt zu zahlreichen Einschränkungen. Wie stellen Sie sich darauf ein? Was muss sich ändern? Diskussion mit Dietrich Borchardt von der TU Dresden und Anja Backhaus Von WDR 5.
In München sind Autowaschen oder Gartengießen aktuell verboten. In anderen Gegenden Deutschlands ist das längst üblich - löst aber nicht das eigentliche Problem.
Die Themen: Historischer Zoff zwischen Roy Keane und dem Vater von Erling Haaland; Trump will nun doch keine Maut für die Straße von Hormus; München erlässt Verbote wegen Wassermangel; Große Militärparade in Paris am französischen Nationalfeiertag; Zahl der Wehrdienstverweigerer steigt an; Die Politik und die Psychologie und Spanien ist im Finale der Fußball-WM der Männer Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Muss das Oktoberfest vorgezogen werden?
Muss das Oktoberfest vorgezogen werden?
Über 41 Grad, Tropennächte, überfüllte Notaufnahmen: Hitzewellen kosten Menschenleben, bringen die Infrastruktur an ihr Limit und verursachen enormen wirtschaftlichen Schaden. Claudia Reiser aus der ARD Klimaredaktion erzählt in dieser 11KM-Folge, warum extreme Hitze in Deutschland noch immer unterschätzt wird und was Bund und Länder tun sollten, um einen besseren Schutz gegen extreme Temperaturen zu erreichen, etwa durch weniger Versiegelung und mehr Begrünung. Hier geht's zu “Synapsen – ein Wissenschaftspodcast”, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4d8e797a9d68d174/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor Sebastian Schwarzenböck Mitarbeit: Claudia Schaffer und Nicole Dienemann Host: Kevin Ebert Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Christine Frey, Marie-Noelle Svihla, Alexander Gerhardt Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Wenn die ganz große Hitze vorbei ist, wird es schwül und auf eine andere Art schwer erträglich. Hitze, Wassermangel und dann Unwetter und Starkregen - der Sommer hat kaum begonnen und schon zeigt er sich von seiner extremen Seite. Was wird da noch auf uns zukommen? Müssen wir den Sommer fürchten? Darüber spricht Doris Renck mit dem ARD-Meteorologen Martin Gudd. Welchen Einfluss höhere Temperaturen auf unsere Gesundheit haben, zeigt Alexandra Schneider, die dazu am Helmholtz Zentrum in München forscht. Aber lassen wir uns Angst machen? Wie wir mit dem mulmigen Sommer-Gefühl umgehen können, ohne einfach alles zu verdrängen, verrät uns die Psychologin Lea Dohm. Und am Ende ist der Sommer auch Ferienzeit und wir wollen von der Tourismusforscherin Sabrina Seeler wissen, ob die Hitze auch die Reisegewohnheiten der Deutschen verändert, ob „Coolcation“ wirklich ein Trend wird. Xxx Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Nova - Unboxing News Hitzewelle - Wie unsere Städte kühler werden Stefan arbeitet mit 230 Grad heißem Asphalt - mitten in der Hitzewelle. Während Deutschland schwitzt, trifft Hitze manche Menschen besonders hart. Unsere Städte werden immer heißer - aber sind sie darauf vorbereitet? https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:cd20bf7c272f09fa/
In Folge 407 von Rolling Sushi geht es um 30 Jahre Japans Wahlreform, Haushaltsfolie, Verfassungsänderungen, Mitarbeiter des Nachrichtendienstes, das Problem mit privaten Unterkünften, wie Wassermangel den Tourismus trifft, Beifuß statt Matcha, verspätete Flüge, den Kampf für zugängliche Notfallverhütung, ein Kinderbuch über Straftaten und die Zusammenarbeit mit der EU für sicherere soziale Medien.
Wut auf das Mullah-Regime. Verzweiflung über die eigene Lage. Der sehnliche Wunsch, die Zustände im Land zu verbessern. All das treibt die Menschen im Iran seit Jahren und Jahrzehnten immer wieder auf die Straßen. Aber bislang haben immer die Herrschenden triumphiert. Sie haben Massenproteste um Massenproteste niedergeschlagen und die eigene Bevölkerung danach weiter und umso grausamer unterdrückt. Jedes Mal ist die Verzweiflung der Menschen größer geworden. Aber zugleich ist der Mut der Verzweiflung gewachsen. Diesmal auch wegen einer desolaten wirtschaftlichen Lage im Iran, bis hin zu einem bedrohlichen Wassermangel. Wieder haben Massenproteste begonnen, wieder setzen Menschen ihr Leben aufs Spiel, und das Regime fährt dagegen auch jetzt seine schwersten Geschütze auf: Sicherheitskräfte und Justiz gehen brutaler denn je mit Festnahmen und Hinrichtungen gegen Demonstrierende vor und verbreiten in der Bevölkerung Angst und Schrecken. Was wird aus dem Iran? Welche Seite kann auf welche Unterstützung zählen? Und wer wird am Ende den längeren Atem haben? Darüber spricht Oliver Glaap mit der deutsch-iranischen Journalistin und Aktivistin Daniela Sepehri, mit Valerio Krüger, Sprecher des Vorstands der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, mit Prof. Andreas Dittmann, Humangeograph an der Uni Gießen und mit dem ARD-Iran-Korrespondenten Benjamin Weber. Podcast-Tipp: Breitengrad Die iranisch-amerikanische Feindschaft Washington und Teheran - die USA und die Islamische Republik Iran verbindet eine bald 45jährige Geschichte voller Konflikte. Ulrich Pick, ehemaliger ARD-Korrespondent für den Iran, begleitet uns auf dem Weg in die "amerikanisch-iranische Feindschaft." https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d1a5aeda00fb34ed/
Im Gespräch mit Host Stefan Kaltenbrunner schildert Martin Weiss zunächst die außenpolitischen Tabubrüche der USA – etwa das Vorgehen in Venezuela, die Drohung einer Annexion Grönlands und das Aufbringen eines russischen Tankers – und ordnet sie als neue Qualität US-amerikanischer Machtpolitik ein. Er erklärt, warum diese Schritte zwar an historische Konstanten wie die Monroe-Doktrin anschließen, aber in Tempo, Brutalität und Völkerrechtsbruch eine neue Dimension darstellen. Aus europäischer Perspektive beschreibt Weiss, wie sehr die Sicherheitsarchitektur unter Druck steht, weil Trump die Beistandspflicht der NATO de facto infrage stellt und Europa militärisch wie politisch lange im Windschatten der USA gelebt hat. Gleichzeitig sieht er in dieser Krise die Chance, dass die EU endlich entscheidungsfähig wird, in der Verteidigungspolitik aufholt und gegenüber Washington aus einer stärkeren Position auftritt. Im Gespräch zur Ukraine betont Weiss, dass Russland militärisch weit weniger Geländegewinne erzielt hat, als oft angenommen, aber der Westen dennoch seine Glaubwürdigkeit verspielt, sollte die Ukraine politisch oder militärisch vollständig unterliegen. Er hält ein mögliches Waffenstillstands- oder Arrangementszenario rund um 2026 für denkbar, weil sowohl Russland als auch die Ukraine und ihre Unterstützer unter der immensen Last des Krieges ächzen. Mit Blick auf China warnt Weiss vor einer Fehleinschätzung der USA: Wenn Peking aus Ukraine, Venezuela und anderen Konflikten lernt, dass Fakten schaffen belohnt wird, könnte ein Angriff auf Taiwan eine globale Eskalation auslösen. Parallel dazu skizziert er, wie innenpolitisch viele Amerikaner Außenpolitik nur am Rand interessiert, während steigende Lebenshaltungskosten Trumps Popularität massiv unter Druck setzen. Weiss beschreibt Bruchlinien innerhalb der Republikaner, die Loyalität zu Trump gegen ihren eigenen Ruf abwägen müssen, und schildert, wie der Präsident trotz seiner harten Linie zunehmend zur „lame duck“ werden könnte – vor allem bei krachend verlorenen Midterms. Auf demokratischer Seite nennt er unter anderem Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom als Beispiel dafür, wie sich mögliche Gegenkandidaten zu Trump inhaltlich und strategisch positionieren. Im Nahen Osten sieht Weiss den Iran in einer existenziellen Krise: Verbündete wie Hisbollah und Hamas seien geschwächt, wirtschaftliche Probleme und Wassermangel verschärften den innenpolitischen Druck, wodurch auch dort bis 2026 dramatische Umbrüche möglich erscheinen. Insgesamt zeichnet er das Bild einer multipolaren Welt ohne stabile Ordnung, in der Fehler der Großmächte – von Washington über Moskau bis Peking – jederzeit in einen Flächenbrand münden könnten, während Europa versucht, zwischen Eigenständigkeit und Abhängigkeit seinen Platz neu zu definieren.Links zur Folge:Salzburg Global Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at