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Der Obwaldner Regierungsrat will die Produktion der einheimischen und erneuerbaren Energien fördern und so die Versorgungssicherheit stärken. Dafür gibt er den kantonalen Richtplan zur öffentlichen Mitwirkung frei, wie er am Montag mitteilte. Weiter in der Sendung: · Die Nidwaldner Regierung plant eine Erweiterung der Deponie in Ennetmoos. · Der Landratsaal in Stans, in dem das Nidwaldner Kantonsparlament tagt, soll umgebaut werden. Jetzt hat die Regierung ein Siegerprojekt ausgewählt.
Ein Mix aus Erneuerbaren Energien, Speicherkapazitäten und schnell zu- oder abschaltbaren Notfallkraftwerken soll unsere Stromversorgung sicher machen. Batteriegroßspeicher sind ein wichtiges Puzzleteil in diesem Mix, doch die Branche sieht sich von der Politik ausgebremst. Nadine Gode mit den Hintergründen
In dieser Folge spreche ich mit Brigitte Zelger, Mitinhaberin des Green Luxury Hotel Pfösl im Südtiroler Eggental. Das Pfösl gehört zu den wenigen Hotels in der Region, die nach dem GSTC-Standard zertifiziert sind – einer der anspruchsvollsten Nachhaltigkeitsauditierungen in der gesamten Hospitality-Branche. Ich hatte die Möglichkeit, das Gespräch direkt vor Ort zu führen, was nochmal einen ganz anderen Einblick gibt als jedes Remote-Interview. Wir sprechen darüber, wie das Pfösl seinen CO2-Fußabdruck pro Gast von rund 29 auf etwa 15 Kilogramm gesenkt hat – nicht durch einen einzigen großen Umbau, sondern durch viele kleine Entscheidungen über Jahre. Ein Beispiel, das hängen bleibt: Als das Hotel sein Salatbuffet durch eine frisch servierte Salatbowl ersetzte, sank die Menge an Biomüll innerhalb von drei Wochen auf 30 Prozent des vorherigen Wertes. Kein Invest, keine große Kampagne – nur eine andere Entscheidung in der Küche. Ein weiterer Schwerpunkt im Gespräch ist das Netzwerk aus regionalen Produzent:innen, das das Pfösl in den vergangenen Jahren aufgebaut hat. Gemüse, Fleisch, Wein, Obst – das Hotel weiß bei jedem Produkt, woher es kommt und wie es angebaut wird. Diese Nähe zu den Lieferant:innen ist keine Kommunikationsstrategie, sondern Teil des täglichen Betriebs. Zuletzt waren verschiedene Erzeuger:innen direkt im Hotel zu Gast und haben den Gästen ihre Produkte vorgestellt. Wir reden auch über die Arbeitsbedingungen im Betrieb. Das Pfösl hat die Fünf-Tage-Woche eingeführt, arbeitet mit einem jährlichen "Audit Familie und Beruf" und hat eine Führungsebene unterhalb der Inhaberfamilie aufgebaut. In einer Branche mit traditionell hoher Fluktuation ist das kein Selbstläufer. Und wir sprechen ganz offen über die Kosten: Nachhaltigkeit ist nicht günstig. Brigitte schildert aber auch, wie schnell sich konkrete Einsparungen gezeigt haben – angefangen bei der Mülltrennung bis hin zum Wassermanagement, das monatlich gemessen wird. Was man nicht misst, kann man nicht verändern – das zieht sich als Grundprinzip durch das gesamte Gespräch. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie Nachhaltigkeit im Alltag eines Familienbetriebs wirklich aussieht – jenseits von Labels und Hochglanzbroschüren.
Adam, Martin www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Weltweit sind enorme Investitionen in Infrastruktur nötig – von Energie- und Verkehrsnetzen bis hin zu digitaler Infrastruktur und Erneuerbaren Energien. Weil Staaten diese Aufgaben nicht allein stemmen können, wird privates Kapital immer wichtiger – und damit auch die Frage, wie Privatanleger daran teilhaben können. Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer besprechen, was sich hinter klassischen und neuen Infrastruktur-Investments verbirgt und warum Infrastruktur mehr sein könnte als nur eine Beimischung. Ein Transkript dieser Episode finden Sie hier: https://perspektiventogo.podigee.io/380-infrastruktur-investments-basisanlage-oder-beimischung/transcript Quelle für Wert- und Preisentwicklungen sowie Zinsprognosen: Bloomberg. Quelle für Erwartungen der Unternehmensgewinne: LSEG Datastream. WICHTIGE HINWEISE: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Diese Texte genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen oder Finanzanalysen. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor beziehungsweise nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die in diesem Text gemachten Angaben stellen keine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Handlungsempfehlung dar, sondern dienen ausschließlich der werblichen Information. Die Angaben ersetzen nicht eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestimmte Beratung. Die Information ist mit größter Sorgfalt erstellt worden. Bei Prognosen über Finanzmärkte oder ähnlichen Aussagen handelt es sich um unverbindliche Informationen. Soweit hier konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine Garantie und Marktschwankungen können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Über die speziellen Risiken eines Wertpapierprodukts informieren die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Sofern es in diesem Dokument nicht anders gekennzeichnet ist, geben alle Meinungsaussagen die aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank wieder, die sich jederzeit ändern kann. ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT: Derzeit fehlt es an einheitlichen Kriterien und einem einheitlichen Marktstandard zur Bewertung und Einordnung von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten als nachhaltig. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Anbieter die Nachhaltigkeit von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben zur Offenlegung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien und zum Umgang mit dem Thema ESG (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung) und Sustainable Finance (nachhaltige Finanzwirtschaft) einem stetigen Wandel unterworfen. Die Auslegung der relevanten gesetzlichen Regelungen ist zudem nicht eindeutig und abschließend. All dies kann dazu führen, dass gegenwärtig als nachhaltig bezeichnete oder beworbene Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation als nachhaltig oder als Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigend nicht erfüllen. Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.
Braucht Politik bei Milliardenprojekten noch belastbare Zahlen — oder reicht Überzeugung? Nach einer Aussage von Finanzminister Lars Klingbeil zur Energiewende diskutieren wir heute über eine viel größere Frage: Wie werden politische Entscheidungen in Deutschland eigentlich getroffen? Es geht um Milliardeninvestitionen, steigende Strompreise, die Zukunft der Industrie und den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen das Gefühl, dass kritische Fragen immer weniger erwünscht sind. Diese Folge beleuchtet die Energiewende ohne ideologische Scheuklappen: Was wurde versprochen? Was wurde erreicht? Und warum sorgt die Debatte um Zahlen, Kosten und Ergebnisse mittlerweile für so viel Misstrauen? Eine Folge über Politik, Realität, Wirtschaft — und die Frage, ob Überzeugung allein ausreicht. Trading lernen - Unsere Strategie einfach erklärt Persönliche Trading Ausbildung ⮕ https://4rex-impulse.com Broker mit niedrigen Spreads ⮕ https://broker.4rex-impulse.com Telegram Kanal ⮕ https://t.me/FourRex
Schleswig-Holstein ist Deutschlands Vorreiter der Energiewende – besonders in der Windkraft, aber auch in anderen Erneuerbaren Energien. Als Geburtsort der modernen Windenergie zeigt das Land, wie Bürgerenergie nicht nur die Energieversorgung revolutioniert, sondern auch Kommunen, Landwirte und Unternehmen wirtschaftlich stärkt. Unser Gast Stephan Frense, Geschäftsführer der ARGE NETZ, erklärt, wie sein Unternehmen über 5.300 MW Bürgerenergie in ganz Schleswig-Holstein vernetzt – und warum lokale Investoren der Schlüssel zum Erfolg sind. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist für ihn Akzeptanz durch Teilhabe. Im Podcast spricht er über: – Die Macht der Bürgerenergie: Wie Anwohner, Kommunen und Landwirte gemeinsam die Energiewende vorantreiben. – Herausforderungen & Chancen: Wo es noch hakt – und wo das größte Potenzial für die Zukunft liegt. – Praxistipps: Wie andere Regionen von Schleswig-Holsteins Modell lernen können.
Katherina Reiche will die deutsche Energiepolitik reformieren – aus Sicht der Wirtschaftsministerin soll der Ausbau der Erneuerbaren Energien so wirtschaftlicher und günstiger werden. Unter anderem will die CDU-Politikerin die Förderung von privaten Solaranlagen streichen. Für ihre Ideen bekommt Reiche viel Kritik. Der Vorwurf: Diese gefährdeten die Energiewende. Andere dagegen, die Netzbetreiber, aber auch Ökonomen und Unternehmerinnen begrüßen die Pläne. Welche Folgen haben Reiches Gesetzentwürfe für die Versorgungssicherheit, die Klimaziele und die Preise? Geli Hensolt diskutiert mit Leonhard Gandhi – Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems ISE; Annika Joerges – Redakteurin bei Correctiv und Autorin für DIE ZEIT; Dr. Ursula Weidenfeld – Autorin und Journalistin
Statt Kohle, Öl oder Gas sollen unseren Strombedarf in Zukunft vor allem Windräder, Solar-Anlagen und Wasserkraftwerke abdecken – die sogenannten “Erneuerbaren Energien”. Sie sollen uns dabei helfen, unseren Planeten nicht weiter aufzuheizen, weil sie deutlich weniger klimaschädliche Treibhausgasemissionen verursachen. Wasserkraftwerke spielen schon jetzt eine wichtige Rolle in Österreich: Rund 60 Prozent unserer Stromproduktion stammt aus Wasserkraft. Sie gilt als grüne und erneuerbare Energieform – zu Recht? Wie umweltfreundlich sind Wasserkraftwerke? Und: Welche Risiken könnte die starke Abhängigkeit von Wasserkraft für Länder wie Österreich in Zeiten der Klimakrise bedeuten? Diese Fragen beleuchtet Wissenschaftsradio-Redakteurin Bella Lutz in ihrem Feature. Der Podcast ist ein Ausschnitt aus der Radio Radieschen-Sendung vom 12. Mai 2026. Gestaltung: Bella Lutz.
In Zukunft sollen vor allem Windräder, Solarpaneele oder Wasserkraftwerke unseren Energiebedarf abdecken – die sogenannten "Erneuerbaren Energien". In den kommenden Jahren müssen allein in Österreich rund 150 Windräder pro Jahr, und Photovoltaik-Flächen, die so groß sind wie mehrere dutzend Fußballfelder, jeden Monat ans Netz gehen, um die selbst gesteckten Ausbauziele zu erreichen. Nur: Wohin mit diesen ganzen Wasserkraftwerken, Windrädern und PV-Anlagen? Wasserkraftwerke schneiden lebenswichtige Wanderrouten für Fische ab, Windräder können Vögel töten, und Solarpaneele könnten auf wichtige Rückzugsorte vieler Insekten gebaut werden. Christa Hainz-Renetzeder von der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU) ist in dieser Folge des Wissenschaftsradios zu Gast. Wir besprechen, wie umweltfreundlich Solaranlagen und Windräder sind – und wie wir verhindern können, dass der starke Ausbau der Erneuerbaren das Artensterben in der Tier- und Pflanzenwelt in den kommenden Jahren weiter verschärft. Dieser Podcast ist ein Ausschnitt aus der Wissenschaftsradio-Sendung auf Radio Radieschen vom 12. Mai 2026. Gestaltung: Vincent Leb. Weitere Informationen zum Thema vom Biodiversitäts-Hub Österreich: https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/04/BD-Hub_Oe_Factsheet_03_Biodivfreundlicher_PV-Ausbau.pdf https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/06/BD-Hub_Oe_Factsheet_05_Windkraft_und_Biodiversitaet.pdf https://www.biodiversityaustria.at/wp-content/uploads/2025/04/BD-Hub_Oe_Factsheet_02_Klimaneutralitaet-und-BD.pdf
Wir begrüßen Silvan offiziell in unserer Runde, der schon seit einiger Zeit aus Brandenburg berichtet. Zum Einstieg hat er das Bürokratieabbaugesetz mitgebracht, in dem es sehr viel ums Angeln geht. Michael berichtet von der Beteiligung an Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern und Lisa verzweifelt über eine Debatte zu Extremismus in Bayern. Lukas hat uns außerdem einen Antrag zum Schutz von ÖPNV-Personal in Hamburg mitgebracht.
Nasert, Solvejg www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist der Treibhauseffekt von CO2 bekannt, seit Jahrzehnten messen Klimaforscher kontinuierlich steigende Temperaturen auf der Erde. Trotz des Pariser Klimaschutzabkommens schreitet die Klimakrise weiter voran und nur wenigen Staaten ist es bislang gelungen, ihre CO2-Emissionen substanziell zu senken - obwohl es vor allem in der Energieversorgung mittlerweile mit den Erneuerbaren Energien günstigere Alternativen gibt. Unser Gast Karsten Brandt macht nicht nur mit seinem Unternehmen donnerwetter.de Wettervorhersagen, sondern beobachtet auch, wie die Natur sich in Mitteleuropa parallel zum Klima entwickelt und verändert. Welche Veränderungen kann man in Deutschland beim Klima, aber auch bei Flora und Fauna feststellen? Wie wirkt sich das heute schon auf die Menschen auch, etwa durch Auswirkungen auf die Landwirtschaft? Und welche Änderungen sind zu erwarten, wenn der Klimawandel weiter fortschreitet?
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Deutschland ignoriert die wahren Kosten der Energiewende. Die Systemkosten liegen bei über 36 Milliarden Euro jährlich und können auf 90 Milliarden steigen. Damit gibt es keine Aussicht auf günstigen Strom – im Gegenteil. Ohne politischen Kurswechsel müssen wir uns auf noch höhere Strompreise einstellen. Für den Standort Deutschland ist das ein existenzgefährdendes Szenario.Doch warum sind die Erneuerbaren Energien mit derart deutlich steigenden Systemkosten verbunden? Ein Grund sind die sogenannten „Dunkelflauten“-Zeiten ohne ausreichend Wind und Sonne zur Stromerzeugung. Einst als von Energiewendegegnern erzählter Mythos abgetan, sind diese Phasen ein immer größeres Problem. Doch noch heute gibt es die Neigung, die Dauer möglicher Dunkelflauten zu unterschätzen. Wie groß die Herausforderung tatsächlich ist, zeigte eine Studie bereits im Jahr 2022, in der Wetterdaten von 35 Jahren untersucht wurden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass es sich bei Dunkelflauten um ein 12-Wochen-Problem handelt und das gigantische Speicherkapazitäten erfordert. In Episode #144 hat Daniel Stelter mit Dr. Staffan Qvist, einem der Autoren der Studie, gesprochen. Angesichts der aktuellen energiepolitischen Diskussion ist es Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceStudie Storage requirements in a 100% renewable electricity system: extreme events and inter-annual variability von Prof. Dr. Oliver Ruhnau und Dr. Staffan Qvist: https://is.gd/ifcOSj Gastbeitrag Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (7.4.2026): https://is.gd/rPpnY0beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Seit über drei Jahrzehnten wird Erdgas als „saubere Brückentechnologie“ vermarktet – obwohl längst klar ist: Fossile Energieträger haben in einer nachhaltigen Zukunft keinen Platz. Doch statt den Umstieg auf Erneuerbare Energien konsequent voranzutreiben, hat Deutschland seine Abhängigkeit von Erdgas über Jahre hinweg massiv ausgebaut. Erst der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und jetzt die jüngsten kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten haben die Risiken dieser Strategie schonungslos offengelegt: Erdgas ist weder klimafreundlich noch zukunftssicher. Durch den rasanten Fortschritt der Erneuerbaren Energien gibt es zudem heute bessere Alternativen. Unser Gast Claudia Kemfert, einer der renommiertesten Energiewirtschaftlerinnen Deutschlands, prägt als Professorin für Energiewirtschaft und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am DIW Berlin seit Jahren die Debatte um die Energiewende. Im Podcast analysieren wir, wie es zur historischen Gasabhängigkeit Deutschlands kam – und wer davon bis heute profitierte, welche politischen und strukturellen Blockaden den Umstieg auf Erneuerbare Energien bremsen und was jetzt passieren muss, um die längst verfügbaren Alternativen endlich flächendeckend einzusetzen.
Klimakrise, Kriege, unterbrochene Lieferketten: wir stehen kurz vor der nächsten fossilen Energiekrise. Trotzdem setzt die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gerade einen Gaseinstieg durch - mit hohen Kosten für Mieterinnen und Mieter. Die Klimabewegung will sich dem fossilen roll-back entgegen stellen und zeigen, dass die Erneuerbaren Energien die bezahlbare Alternative zu fossilen Risikotechnologien sind. Über Auswege aus dem Gaseinstieg diskutieren Inken und Valentin in der neuen Folge "Was tun?" mit Annka Esser. Annka ist seit über zehn Jahren in der Klimabewegung aktiv. Sie erzählt, wie Ende Gelände die nächste Massenaktion zivilen Ungehorsams Ende Mai im Ruhrgebiet plant, welche neuen Narrative im Kampf fürs Klima gewinnen können und spricht über die Herausforderungen des Bewegungsaufbaus und Bündnisse zwischen Klimaaktivist:innen und den Beschäftigten in der Industrie.
Klimakrise, Kriege, unterbrochene Lieferketten: wir stehen kurz vor der nächsten fossilen Energiekrise. Trotzdem setzt die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gerade einen Gaseinstieg durch - mit hohen Kosten für Mieterinnen und Mieter. Die Klimabewegung will sich dem fossilen roll-back entgegen stellen und zeigen, dass die Erneuerbaren Energien die bezahlbare Alternative zu fossilen Risikotechnologien sind. Über Auswege aus dem Gaseinstieg diskutieren Inken und Valentin in der neuen Folge "Was tun?" mit Annka Esser. Annka ist seit über zehn Jahren in der Klimabewegung aktiv. Annka erzählt, wie Ende Gelände die nächste Massenaktion zivilen Ungehorsams Ende Mai im Ruhrgebiet plant, welche neuen Narrative im Kampf fürs Klima gewinnen können und spricht über die Herausforderungen des Bewegungsaufbaus und Bündnisse zwischen Klimaaktivist:innen und den Beschäftigten in der Industrie.
Klimawandel und Energiewende sind die größten Herausforderungen unserer Zeit – doch wie können junge Menschen zu Gestalter*innen dieser Transformation werden? Zwar sind im Bereich der Erneuerbaren Energien bereits Millionen neuer Arbeitsplätze entstanden und neue Ausbildungswege geschaffen worden, doch die eigentliche Herausforderung reicht weit darüber hinaus, denn sie betrifft nahezu alle Bereiche des Alltags. Unser Gast Margret Rasfeld, Gründerin von „Schule im Aufbruch“ und Pionierin der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), weist darauf hin: Schulen müssen mehr sein als Wissensvermittler. Schülerinnen brauchen Räume, in denen sie eigene Lösungen entwickeln und Verantwortung übernehmen können. Welche Rolle können Lehrerinnen, Eltern und auch Politik spielen, um Handlungskompetenz statt Ohnmacht zu vermitteln? Wie können die Chancen der Energiewende an Schulen erfahrbar werden und Kinder ermächtigen?
Nach dem Bundesrat will auch der Ständerat das Verbot für den Bau von neuen Atomkraftwerken abschaffen. Eine vernünftige Kehrtwende oder irrsinnig? Das Stimmvolk hatte mit der Energiestrategie 2050 den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Die bestehenden Kraftwerke sollten am Netz bleiben, solange sie sicher sind. Neue AKWs hingegen sollten keine mehr gebaut werden. Nun zeichnet sich eine Kehrtwende ab. Der Bundesrat wie auch der Ständerat wollen den Bau neuer AKWs wieder ermöglichen. Der Zubau der Erneuerbaren Energien komme zu langsam voran und halte nur knapp mit der Entwicklung des Strombedarfs mit. Nun ist der Nationalrat am Zug. Bei einem JA droht ein Referendum und damit eine neue Volksabstimmung. In der «Politik Debatte» diskutieren: - Christian Imark, Nationalrat SVP - Marionna Schlatter, Nationalrätin Grüne
Aufzeichnung der 255. Ausgabe von Europe Calling. Am 06.03.2026 in Kooperation mit Sven Giegold und Michael Bloss.
Seit dem Stromeinspeisungsgesetz von 1991 und insbesondere seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 ist der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland von nahezu null auf heute fast 60 % gestiegen. Nach einem – vor allem zu Beginn des Jahrhunderts – nahezu exponentiellen Wachstum haben sich die Zuwachsraten infolge politischer Entscheidungen zwar abgeschwächt. Dennoch zeichnet sich ab, dass Deutschland früher oder später seinen Strom vollständig aus erneuerbaren Quellen beziehen wird. Gleichzeitig schreitet die Elektrifizierung in den Bereichen Mobilität und Wärme voran. Damit geht es längst nicht mehr nur um die Stromversorgung, sondern um die Frage, wann Deutschland insgesamt 100 % erneuerbare Energien erreichen kann. Mit den Energy Charts stellt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) eines der umfassendsten und transparentesten Datenportale zur Stromerzeugung in Europa bereit – nahezu in Echtzeit. Die Zahlen zeigen nicht nur den Anteil Erneuerbarer Energien, sondern auch Stromhandel, Preisentwicklungen und langfristige Trends. Unser Gast Leonhard Gandhi betreut als Wissenschaftler dieses Portal. Wir sprechen mit ihm über die Bedeutung belastbarer statistischer Daten, über langfristige Trends – und darüber, wann Deutschland voraussichtlich die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien erreichen kann. Welche Faktoren sind für den weiteren Erfolg ausschlaggebend?
Die Grünen reagieren mit scharfen Worten auf die Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Reform der Energiepolitik. Der noch unveröffentlichte Gesetzentwurf namens „Netzpaket” sieht vor, den Ausbau erneuerbarer Energien stärker an den Zustand der Stromnetze zu koppeln. Kritiker sehen darin jedoch eine Gefahr für Investitionen und den weiteren Ausbau von Wind- und Solarenergie.
Bundeswirtschaftsministerin Reiche will neue Regeln für den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Grünen-Politiker sehen darin einen Angriff auf die Energiewende. Im BR24 Thema des Tages erklären wir, was in Reiches Gesetzentwurf steht und wie die Reaktionen in Bayern dazu ausfallen. Moderation: Claudia Aichberger
Von November bis Januar wurden jeden Monat neue Rekordwerte bei der Verstromung mit Erdgas erzielt. Dies ist auf eine teils überraschende Bilanz bei der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zurückzuführen.
In dieser Episode des Energiezone-Podcasts führen Ilan und Alex eine tiefgehende Analyse zu den jüngsten Ereignissen im Energiesektor durch, insbesondere den Stromausfällen in Berlin. Wir befassen uns mit den dramatischen Auswirkungen dieses Vorfalls, bei dem am 3. Januar ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke die gesamte Stromversorgung in einem großen Teil Berlins für mehrere Tage lahmlegte. Dabei erörtern wir auch die Infrastrukturprobleme, die zu einem so massiven Ausfall führten, und die Lehren, die daraus zu ziehen sind. Das Gespräch schwenkt dann auf die aktuelle Stromjahresbilanz und bietet einen Ausblick auf die Zukunft der Erneuerbaren Energien in Europa herunter - wir untersuchen, wie viel Investitionen benötigt werden, um die fossilen Brennstoffe zu ersetzen. Hierbei wird eine neue Studie von Aurora vorgestellt, die aufzeigt, dass unabdingbare Investitionen bis 2050 in die Hunderte von Milliarden gehen müssen, um die Energiewende und die erforderlichen Infrastrukturveränderungen zu finanzieren. Wir beleuchten auch den Trend hin zu Wärmenetzen, die künftig eine zentrale Rolle bei der Heizungsversorgung spielen könnten, und diskutieren die Herausforderungen, die sich bei der Umsetzung kommunaler Wärmepläne ergeben. Auch die Ergebnisse der Bundesnetzagentur kommen zur Sprache, die wichtige Fortschritte bei der Nutzung von Erneuerbaren zeigt, gleichzeitig aber auch die Dringlichkeit eines schnelleren Ausbaus der Erzeugungskapazitäten betont. Ein weiterer diskussionsreicher Punkt ist die Abhängigkeit Europas von Erdgas und die Notwendigkeit, alternative Energien weiter auszubauen, um unabhängig von Importen zu werden. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Entwicklungen und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wird untersucht, welche Rolle die neuen Wasserstoffnetze spielen können und wie rasch diese realisiert werden sollten. Über die negativen Folgen für die Strompreise und die potenziellen Veränderungen in der Marktregulierung halten wir fest, dass etwaige negative Preisentwicklungen als Anzeichen für eine Marktveränderung nicht ignoriert werden dürfen. Abschließend bieten wir auch einen Ausblick auf bevorstehende Ereignisse und Konferenzen, bei denen die Energiezone präsent ist, um sich weiter mit den Herausforderungen der Energiewende auseinanderzusetzen. Super Impact Days Lübeck: https://sid.earth/ Webseite: [https://www.energiezone.org](http://www.energiezone.org) Community: [https://forum.energiezone.org](https://forum.energiezone.org/) Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: [https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/](http://www.linkedin.com/in/alexandergraf/) Ilan Momber: [https://www.linkedin.com/in/imomber/](http:///www.linkedin.com/in/imomber/)
In unseren Jahresrückblicken erinnern wir noch einmal an das, was gut war in 2025. Und es gab einige spannende Entwicklungen, zum Beispiel bei den Erneuerbaren Energien weiß Nele Posthausen aus dem Good News-Team. Von Daily Good News.
Die Erneuerbaren Energien boomen weltweit und haben Investitionen in fossile Energieträger längst überholt. Technische Innovationen und massive Kostensenkungen haben ihre Wettbewerbsfähigkeit eindeutig unter Beweis gestellt. Eigentlich scheint ihr weiterer Siegeszug kaum noch aufzuhalten. Und doch mehren sich zuletzt alarmierende Signale – insbesondere aus den USA. Äußerungen und politische Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump stellen den Ausbau der Erneuerbaren Energien zunehmend infrage, bis hin zu Forderungen nach drastischen Einschränkungen oder sogar Verboten. In diesem Podcast sprechen wir mit Hans-Josef Fell, ehemaligem Mitglied des Deutschen Bundestages und Präsident der Energy Watch Group, über den aktuellen Stand der globalen Energiewende. Wer treibt sie international voran, wer bremst? Welche Länder haben am meisten zu verlieren – und welche am meisten zu gewinnen? Welche Rolle spielt Deutschland heute, und wie positioniert sich Europa im internationalen Wettbewerb der Erneuerbaren Energien? Wer sind die entscheidenden Akteure auf globaler Ebene – oder liegt der Schlüssel zum Erfolg letztlich auf der lokalen Ebene?
Rekord bei Erneuerbaren Energien, Tauziehen um Warner Bros., Insolvenzen nehmen zu
In dieser Podcastfolge spreche ich mit Dr. Michael Knopp über seine Idee, über Mitarbeiterbeteiligungen den Ausbau der Erneuerbaren Energien, gerade für KMUs, zu fördern. Ein Konzept, das er mit seinem Unternehmen EN2RE entwickelt und mit dem Kooperationspartner Genussrechte.org weiter verfeinert hat. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Unternehmen bekommen den Ausbau in Erneuerbare Energien finanziert, werden dadurch unabhängiger von Öl & Gas und treiben den nachhaltigen Umbau ihres Unternehmens voran. Die Mitarbeitenden beteiligen sich an diesem Umbau, bekommen eine Rendite und sparen auch noch Steuern. Ein hochaktuelles Thema und ein tolle Idee, wie ich finde. Oder wie siehst Du das? ;-)
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien steht an einem Wendepunkt: steigende Kosten, komplexe Genehmigungsverfahren und volle Netze bremsen das Wachstum. Eine mögliche Lösung heißt Hybridparks – Anlagen, in denen Windkraft, Photovoltaik und Energiespeicher gemeinsam Strom erzeugen, speichern und ins Netz einspeisen.Wie funktioniert das Zusammenspiel dieser Technologien? Welche Chancen bieten Hybridparks für Netzstabilität, Wirtschaftlichkeit und Flächeneffizienz – und wo liegen die Herausforderungen bei Planung, Genehmigung und Betrieb?Darüber spricht Markus heute mit Nina Riechelmann, Projektleiterin Innovation bei der Erneuerbare Energien Fabrik (EEF) in Berlin. Sie arbeitet daran, neue Konzepte zu entwickeln, mit denen Hybridanlagen langfristig zur tragenden Säule der Energiewende werden können.Eine Folge über die Zukunft der Energieerzeugung, den Mut zum Umdenken – und darüber, warum Wind, Sonne und Speicher gemeinsam mehr erreichen können als allein.Der enPower Podcast ist ein Projekt von Markus Fritz und Julius Wesche. Für Folgen-Ideen oder Kollaborationsanfragen gerne via E-Mail an hallo(at)enpower-podcast(.)de.Time Stamps(00:06:29) Was sind die aktuellen Herausforderungen beim Ausbau erneuerbarer Energien?(00:13:38) Was ist ein Hybridpark?(00:16:59) Welche Standorte eignen sich für Hybridparks?(00:25:07) Wie ist die Wirtschaftlichkeit von Hybridparks?(00:35:39) Ausfallsicherheit und die Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern(00:46:35) Wie sieht die Zukunft der Hybridparks aus?
Die Welt steht energiepolitisch am Scheideweg. Während einerseits die Erneuerbaren Energien heute technologisch ausgereift, überall verfügbar und ökonomisch unschlagbar sind, wird vor allem von den USA ausgehend der Druck auf die Energiewende immer stärker. Gleichzeitig hat in vielen Bereichen China nicht nur beim Ausbau der Erneuerbaren Energien die Führung übernommen, sondern das Land ist in vielen Bereichen auch technologisch führend. Krisztina und Stefan sprechen darüber, wo sich Europa angesichts dieser Polarisierung positionieren sollte. Auf dem Kontinent sind viele maßgebliche Entwicklungen angestoßen worden, allerdings gab es in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch immer wieder Rückschritte, oft von der fossilen Energiewirtschaft erzwungen. Die europäischen Gründungsprinzipien Demokratie, Dezentralität und Partizipation bieten die Grundlage für ein eigenständiges europäisches Modell für die Energiewende. Wie kann Europa auf dieser Basis wieder auf die Erfolgsspur kommen und vielleicht sogar international zum Vorbild werden?
Die Bundesregierung wollte sich auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien konzentrieren und sich von fossilen Brennstoffen verabschieden. Aber jetzt will die Bundesregierung Gas fördern lassen und es sollen mehr Gaskraftwerke gebaut werden. Wie ist es dazu gekommen ist, weiß Ulrike Brandt
In der letzten Episode zieht Claudia Kemfert Bilanz und verrät erste Details zu einem neuen Podcast. Außerdem: Die Kehrtwende der Regierung bei den Erneuerbaren Energien. Was bleibt von der Klima-Politik der Ampel übrig?
Die Bundesnetzagentur wurde eingerichtet, um unter anderem auf dem Strommarkt faire Marktbedingungen, offenen Wettbewerb und ein hohes Maß an Verbraucherschutz zu gewährleisten. Die Agentur berät auch die Bundesregierung und erstellt Studien und Pläne zur Weiterentwicklung des Stromsektors, zuletzt der Bericht zur Versorgungssicherheit in der Stromversogung. Immer wieder gibt es in diesem Zusammenhang allerdings Kritik an der Einrichtung, dass sich bestimmte Perspektiven stärker in solchen Papieren wiederfinden - vor allem die großer, fossiler Konzerne. Unser Gast Carsten Pfeiffer leitet die Abteilung für Strategie und Politik beim Bundesverband Neue Energiewirtschaft bne. Er hat vor allem den jüngsten Plan zur Versorgungssicherheit kritisch analysiert und ist dabei auf schwerwiegende Lücken und Defizite gestoßen - so wurden nicht einmal derzeit bestehende Batterie-Großspeicher in den Szenarien berücksichtigt. Wir sprechen mit ihn über die Schwächen, politische Hintergründe und die Frage, ob die Bundesnetzagentur ihre Aufgaben neutral und im Sinne eines schnellstmöglichen und möglichst kostengünstigen Wechsels zu den Erneuerbaren Energien wahrnimmt.
Erneuerbare Energie ist nicht zu stoppen, sagt der Klimaökonom Gernot Wagner – Solarstrom boomt und Öl ist einfach kein Business mehr. Ein Podcast vom Pragmaticus.Das Thema:Auch wenn US-Präsident Donald Trump die Klimaziele der USA wieder zurückschraubt, ist der Trend in Richtung Wind- und Solarenergie nicht mehr aufzuhalten. US-Unternehmen wie der Ölkonzern Exxon halten auch nach dem Ende des Inflation Reduction Acts an Nachhaltigkeitsinitiativen fest. Der weltweit größte Vermögensverwalter Blackrock verknüpft Investments mit Umweltindikatoren. „Die Richtung stimmt, trotz Donald Trumps Kurs“, ist Klimaökonom Gernot Wagner deshalb auch überzeugt. Und das war eine gute Nachricht. Belege dafür sieht er im konservativen US-Bundesstaat Texas, weil dort Solarenergie boomt.Wagner findet aber auch in Europa vorbildhafte Beispiele, etwa Moldawien, das sich gerade unabhängig von fossilen Energieträgern gemacht hat. Unangefochtener Führer im Feld der Erneuerbaren Energien ist jedoch China mit seinen Sonnenkraftwerken und Photovoltaik-Parks. Dort wird das Business-Modell mit der Sonne konsequent vorangetrieben.Unser Gast in dieser Folge: Gernot Wagner ist Klimaökonom an der Columbia Business School und leitet dort die „Climate Knowledge Initiative“. Seine Fachgebiete sind Technologien zur Eindämmung des Klimawandels und politische Fragen. Wagner, gebürtiger Amstettner, hat in Harvard politische Ökonomie und in Stanford Wirtschaftswissenschaften studiert. Er ist Autor von insgesamt sechs Büchern zum Thema, unter anderem Climate Shock und Geoengineering: the Gamble. Wagner lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in einem Haus in New York, das er selbst saniert hat. Seit acht Jahren kommt Wagner zum Europäischen Forum Alpbach, wo auch dieser Podcast stattgefunden hat.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Umweltschutzorganisationen und verschiedene Kantonsregierungen befürchten, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien ins Stocken gerät. Die Prioritäten würden falsch gesetzt, wenn der Bundesrat den Neubau von Atomkraftwerken wieder ermöglichen wolle. (01:06) Intro und Schlagzeilen (06:27) Bremst sie Politik den Ausbau der erneuerbaren Energien aus? (11:51) Zölle: EU und USA mit Fortschritten – die Folgen für die Schweiz (15:34) Warum die Neuziehung von Wahlkreisen Donald Trump so wichtig ist (22:17) USA wollen Anteile an Intel übernehmen (26:06) Italien: Regierung Meloni schliesst umstrittenes Kulturzentrum (30:24) Indiens geplante Anti-Korruptions-Gesetze sorgen für Kritik (34:04) Basel: Kantonalbank BLKB wegen digitaler Tochterbank unter Druck
Indien geht beim Ausbau der Erneuerbaren besonders schnell voran. Einerseits im Kampf gegen den Klimawandel, andererseits aber auch, um den Energiebedarf der wachsenden Volkswirtschaft zu decken. Konstanze Nastarowitz berichtet
Brookfield Corporation zählt zu den größten alternativen Vermögensverwaltern der Welt mit einem verwalteten Vermögen von über einer Billion US-Dollar und Beteiligungen an Infrastruktur, Immobilien, Private Equity und Erneuerbaren Energien. Geführt wird das Unternehmen seit über zwei Jahrzehnten von CEO Bruce Flatt, der in der Finanzwelt als der „kanadische Warren Buffett“ gilt. Diese Analyse zeigt, wie sich Brookfield über Jahrzehnte hinweg zu einer globalen Finanzmacht entwickelt hat – und warum das Geschäftsmodell oft nur schwer zu durchschauen ist. Im Zentrum steht eine komplexe Holdingstruktur mit börsennotierten Tochtergesellschaften, langfristigen Investmentzyklen und einem klaren Fokus auf Kapitalreinvestition statt hoher Dividenden. Im Vergleich mit Konkurrenten wie Blackstone, KKR oder Apollo Global Management wirkt Brookfield zurückhaltender – und doch ist das Unternehmen operativ höchst aktiv, mit Investitionen in Milliardenhöhe auf allen Kontinenten. Die Frage ist: Wie nachhaltig ist dieses Wachstum? Und bietet die Aktie nach dem jüngsten Anstieg auf Allzeithochs noch Chancen? Diese Analyse beleuchtet:– den Aufbau und die Geschichte des Konzerns– die Rolle von CEO Bruce Flatt und der Partnerstruktur– die wichtigsten Renditetreiber und Investitionsbereiche– die Bewertung im Vergleich zu anderen Asset-Managern– Chancen und Risiken aus fundamentaler und charttechnischer Sicht Inhaltsverzeichnis00:00 Intro01:03 Langfristiger Chart von Brookfield02:04 Brookfield vs. S&P 500 vs. Finanz-ETF (XLF)02:34 Brookfield vs. Ares Management vs. Apollo Global Management vs. KKR & Co. vs. Blackstone vs. The Carlyle Group03:05 Historie von Brookfield03:48 Konzern Übersicht & Geschäftsbereiche05:30 Philosophie von Brookfield06:36 Kunden von Brookfield07:45 Kapital09:07 Burggraben von Brookfield11:02 Brookfield: Inhaberschaft & CEO12:10 Umsatz- & Margen-Entwicklung13:07 Umsatz nach Segment & Region14:09 Gewinn, Cashflow & Dividenden-Entwicklung15:49 Bilanz-Überblick16:45 Investitionen von Brookfield17:50 Kennzahlen-Überblick (KGV)18:48 Dividenden-Rendite & -Entwicklung19:43 Unternehmensbewertung: Brookfield20:12 Chartanalyse: Brookfield21:26 Ist die Brookfield Aktie ein Kauf?22:30 Börsen-Kompass Einblick23:25 Disclaimer & Danke fürs Einschalten!
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Fokus Wärme: Heizen mit erneuerbaren Energien“ fand am 21. Mai 2025 um 18 Uhr eine Veranstaltung statt. Es ging um “Heizen mit erneuerbaren Energien“ Die Stadt Neumünster hat alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. In der letzten Ausgabe des Umweltmagazins haben wir bereits eine Aufzeichnung des Vortrags von Dipl.-Ing. Jörg Faltin von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein mit dem Thema „Mit der Sonne wohnen – Nutzung von Solarenergie“ gesendet. Jetzt haben wir Hochsommer, aber das Thema Heizen mit erneuerbaren Energien ist immer aktuell, zumal so eine Heizung nicht von heute auf morgen ausgetauscht ist und so eine Entscheidung wohl überlegt sein sollte. Wir hören jetzt zwei weitere Vorträge dieser Veranstaltung. Zunächst spricht Dr. Sylvie Drahorad von der GEF Ingenieur AG aus Leimen über die technischen Möglichkeiten des Heizens mit erneuerbaren Energien und ihre Vor- und Nachteile. Anschließend ergänzt der Energieberater Dipl.-Phys. Georg Töbing von der Mentor Projekte GmbH den vorherigen Vortrag mit einer Übersicht über die am Markt verfügbaren Heizsysteme. Und wir besuchen noch einmal den Tierpark Neumünster und erfahren etwas über die Situation der Eisbären in der Arktis. Von den zahlreichen Radtouren, die der ADFC Neumünster in diesem Sommer anbietet, haben wir wieder eine besondere für Euch ausgesucht.
Der US-Kongress hat diese Woche das so genannte "Big Beautiful Bill" verabschiedet. Das Steuererleichterungsgesetz für Wohlhabende und Reiche sieht auch vor, Windenergie und Solaranlagen künftig genauso wenig zu fördern wie Elektroautos. Die USA gehören damit zu den Ländern, die die Klimapolitik ins Schwitzen bringen. Sind damit aber nicht allein. Auch einige EU-Länder versuchen, die Klimaziele nach unten zu korrigieren. Und Deutschland? Ist schon unter der Ampel beim Klimaindex von Germanwatch auf Platz 16 abgerutscht. Und die neue schwarz-rote Bundesregierung will zwar am Ausbau der Erneuerbaren Energien festhalten, aber weniger verbindlich als bisher und den Kohleausstieg anders als die Vorgängerregierung nicht vorziehen. Außerdem geht es in dieser Ausgabe von Politik und Hintergrund um die Ukraine und die Unterstützung des von Russland überfallenen Landes. Zunehmend überziehen Putins Soldaten die Ukraine mit Luftangriffen. Mittels ballistischer Raketen, aber auch mit zahlreichen Drohnen, die auch gezielt auf Wohngebiete und Krankenhäuser gerichtet werden. Im letzten halben Jahr ist die Zahl der zivilen ukrainischen Opfer um fast 40 Prozent gestiegen. In diese Lage kam jetzt die Meldung, dass das US-Verteidigungsministerium einige wichtige Waffenlieferungen an die Ukraine stoppt. Welche Auswirkungen dies haben könnte, welche Strategie Trump hier verfolgt und warum der US-Präsident Sanktionen gegenüber Russland nicht verschärft, analysiert Clemens Verenkotte. Und: Die von Innenminister Dobrindt angeordneten verschärften Grenzkontrollen haben einen Domino-Effekt in Europa ausgelöst. Zwischenzeitlich hatte Tschechien als Reaktion seine Grenzen zur Slowakei kontrolliert, jetzt will Polen seine Grenzen zu Deutschland genauso kontrollieren wie die nach Litauen. Und Litauen in der Folge die Grenze zu Lettland.....30 Jahre nach ihrer Inkraftsetzung gerät Schengen und die Reisefreiheit in Europa massiv unter Druck. Vor allem, weil rechtsnationale Gruppierungen auf eine schärfere Migrationspolitik drängen. Wir sprechen mit unserer Korrespondentin in Warschau. Die Zurückweisungspolitik der schwarz-roten Bundesregierung ist diese Woche aber auch von anderer Seite kritisiert worden: Angela Merkel hat sich zu Wort gemeldet und in einem Gespräch mit Geflüchteten die Zurückweisungen Asylsuchender klar kritisiert. Dazu ein Kommentar. Und ein Hörtipp: Merkels Satz "Wir schaffen das" wird zehn Jahre alt. Was ist daraus geworden? Wie stellt sich die Gesellschaft heute dar? Welche Folgen hatte Merkels Entscheidung, die Grenzen 2015 nicht zu schließen? Die neue Staffel des BR- Politik-Podcasts "Die Entscheidung" beschäftigt sich in drei Folgen damit: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:db5cdae8df85fd8e/
Der Wechsel hin zu den Erneuerbaren Energien findet vor allem auf lokaler, dezentraler Ebene statt und wird in Deutschland von Millionen von Menschen aktiv getragen und vorangetrieben - sei es als Betreiber von kleinen Solaranlagen, als Mitglied in einer Energiegenossenschaft, als Landwirte, klein- und mittelständisches Unternehmen etc. Wie auch in anderen Politikfeldern werden solche breiten Interessen in der Politik oft nicht ausreichend wahrgenommen und ihre Anliegen werden bei politischen Entscheidungen oft nur marginal berücksichtig. Große Konzerne verfügen dagegen über finanziell gut ausgestattete Verbände und sind in der Regel auch bis hinein in die Parlamente und in die Ministerien gut vernetzt. Unser Gast Lorenz Gösta Beutin ist Abgeordneter des Deutschen Bundestages für die Partei Die Linke, leitet seit dem Beginn der Legislaturperiode den Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und Reaktorsicherheit und beschäftigt sich seit vielen Jahren politisch mit der Energiewende. Wir sprechen mit ihm darüber, ob die Breite der gesellschaftlichen Energiewendebewegung im Bundestag überhaupt quer durch die Parteien wahrgenommen wird. Gibt es im deutschen Parlament ein Bewusstsein dafür, dass Klimapolitik so gestaltet sein kann und letztlich sein muss, damit sie der Mehrheit der Bevölkerung zugute kommt?.
Die komplette Ausgabe ist Teil der Pioneer-Membership. Ein spezielles Testangebot, mit Zugang zum gesamten journalistischen Portfolio, gibt es hier!Mit einem Ausblick aufs neue Jahr verabschiedet sich Pioneer-Börsenreporterin Anne Schwedt in die Feiertage. Sie wirft aus Sicht der Wall Street in New York zusammen mit ihrem Kollegen in Deutschland, Investment-Experte Philipp Heinrich, einen Blick auf die Trends, die 2025 das größte Potenzial für Anleger haben könnten.Zu ihren Favoriten zählen der Krypto-Sektor, börsennotierte Immobiliengesellschaften sowie Small- und Mid-Cap-Unternehmen in den USA, außerdem KI-Akteure neben den Magnificent Seven sowie die Branche der Erneuerbaren Energien. Zu hören ist, welche Entwicklungen wahrscheinlich sind, bei welchen Unternehmen ein genauerer Blick lohnt und welche Anlageoptionen möglich sind. ID:{xwQxr9pWFYGY0uUM8MsdS}
Während die Solarenergie in Deutschland und Europa von Rekord zu Rekord eilt, dümpelte der Ausbau der Windkraftanlagen im Inland lange vor sich hin. Streit in den Gemeinden und lange Genehmigungsverfahren führten dazu, dass das Land weit hinter den Ausbauplänen zurückblieb. Auch im kommenden Jahr dürfte der Zubau die Zielvorgabe deutlich unterschreiten. Katja Wünschel allerdings, die beim Energieversorger RWE für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa zuständig ist, glaubt, dass das Tempo bald deutlich zunehmen wird. „Wir sehen, dass die Genehmigungen im Windbereich in den letzten zwei bis drei Jahren deutlich zugenommen haben“, sagt Wünschel im Podcast „Die Stunde Null“. „Man sieht die ersten Ergebnisse des geplanten Ausbaus beim Wind.“ Deutschland habe bei der Beschleunigung der Genehmigungen inzwischen sogar eine „Vorreiterrolle“ in Europa. Der RWE-Konzern selbst will in den kommenden Jahren weiter massiv in die Erneuerbaren Energien investieren – 11 Mrd. Euro in Deutschland und 55 Mrd. weltweit. Unklar ist allerdings noch, wie rasch das geschehen soll, auch weil nicht alle Investoren diesen Kurs unterstützen. „Was den Zeithorizont angeht, so schauen wir gerade, wie die Hochlaufkurve passt“, sagt Wünschel. „Wichtig ist die grundlegende Bereitschaft, dass diese Investitionen in unser grünes Portfolio gehen.“ // Weitere Themen: Warum deutsche Unternehmen die amerikanischen Zölle fürchten müssen Eine Produktion der Audio Alliance.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Der Bundesrat will das Neubauverbot für Kernkraftwerke aufheben – als Gegenvorschlag zur Initiative «Blackout stoppen». Das ist brisant: Gemäss Recherchen der Tamedia-Zeitungen wurden tausendfach Unterschriften für Volksinitiativen gefälscht. Unter Verdacht steht auch die Pro-AKW-Initiative. Der Bundesrat vollzieht in Sachen Energiepolitik einen Richtungswechsel: Er will das Bauverbot für neue Kernkraftwerke aufheben. Ermöglicht werden soll die Kehrtwende in Form eines indirekten Gegenvorschlags zur Volksinitiative «Blackout stoppen». Diese verlangt eine sichere Stromversorgung und möchte in der Verfassung verankern, dass auch mittels neuer Kernkraftwerke Strom gewonnen werden kann. Hinter der «Blackout stoppen»-Initiative steht die Vereinigung Energie Club Schweiz. Technologie-Offenheit oder wirtschaftlicher Unsinn? «Für eine langfristig sichere Versorgung braucht es alle Energiequellen», begründete Energieminister Albert Rösti den Bundesratsentscheid. Weil die Schweiz bis 2050 netto null Emissionen anstrebe, werde der Strombedarf deutlich ansteigen, weshalb man alle Möglichkeiten der Stromproduktion offenlassen müsse, so Rösti. Die SVP und die FDP stehen grundsätzlich hinter diesem Vorhaben. Die im Bundesrat unterlegene SP, Grüne und GLP kritisierten den Entscheid des Bundesrats scharf. Der Bau neuer Atomkraftwerke sei «wirtschaftlicher Unsinn» und stelle ein grosses Sicherheitsrisiko dar. Ausserdem befürchten die Gegnerinnen und Gegner der Atomenergie, dass die Debatte rund um neue AKW den Ausbau der Erneuerbaren Energien blockieren könnte. Reicht der Strom aus den Erneuerbaren Energien oder braucht die Schweiz neue Kernkraftwerke? Gerät die Demokratie unter Druck? Eine Recherche der Tamedia-Zeitungen verleiht der Debatte jetzt zusätzlich Brisanz: Offenbar sollen kommerzielle Sammelunternehmen tausendfach Unterschriften für Initiativen gefälscht haben. Unter Verdacht steht auch die Initiative «Blackout stoppen». Was bedeuten die gefälschten Unterschriften für die Glaubwürdigkeit der direkten Demokratie? Muss der Bundesrat den Gegenvorschlag sistieren, bis alles geklärt ist, oder sollte er vorwärtsmachen? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 13. September 2024 in der «Arena»: – Michael Graber, Parteileitung SVP; – Jon Pult, Vizepräsident SP; – Susanne Vincenz-Stauffacher, Nationalrätin FDP/SG; und – Priska Wismer-Felder, Nationalrätin Die Mitte/LU. Ausserdem im Studio: – Vanessa Meury, Präsidentin Energie Club Schweiz; und – Gioia Florence Benninger, Vorstandsmitglied Allianz Atomausstieg.
Strom aus Photovoltaikanlagen wird in Deutschland immer wichtiger, die installierte Leistung hat sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre annähernd verdoppelt. Allerdings finden sich die meisten Anlagen bisher auf Eigenheimen im ländlichen Raum oder auf gewerblichen Dächern. Einer der Pioniere der Erneuerbaren Energien, die Naturstrom AG, will dafür sorgen, dass auch auf großen innerstädtischen Mietshäusern Solarenergie verbaut wird. „Die Innenstädte spielen eine große Rolle, weil dort ein wichtiger Teil des Energieverbrauchs stattfindet“, sagt Sarah Debor, die das Konzept bei Naturstrom vorantreibt, im Podcast „Die Stunde Null“. „Zugleich gibt es sehr spannende Energiequellen in unseren Städten.“ Bisher allerdings ist es für Eigentümer von Wohnanlagen noch schwierig, selbst produzierten Strom den eigenen Mietern zu verkaufen. Die Zählertechnik steht im Weg, und die Regularien stehen oft noch im Weg. „Das effizienteste ist es, diesen Strom nach Möglichkeit direkt vor Ort zu nutzen“, sagt Debor. „Die Technik dafür ist ausgereift, aber die energiewirtschaftlichen Regelungen in Deutschland sind teilweise sehr komplex.“ Wie Stromproduktion in der Stadt gelingen kann und was die größten Hürden sind, erklärt Debor im Podcast. // Weitere Themen: Ein wichtiger Durchbruch in der Batterietechnik. +++Eine Produktion der Audio Alliance.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Das geplante „Strom-Gesetz“ sieht einen rasanten Ausbau der erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Windkraft und Geothermie in der Schweiz vor. Gleichzeitig soll an ausgewählten Standorten die Wasserkraft deutlich ausgebaut werden. Das alles geht nicht ohne Eingriffe in die Natur.
China gilt als Pionier bei den Erneuerbaren Energien. In der Inneren Mongolei entsteht derzeit ein gigantischer Solarpark. Das Ziel: bis 2060 klimaneutral sein. Doch zugleich investiert China in den Kohleabbau, um Energievorräte zu sichern. Mallinckrodt, Marie; Lamby-Schmitt, Eva;Lamby-Schmitt, Evawww.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein. Strom aus Erneuerbaren Energien spielt dabei eine zentrale Rolle. Doch der Strom muss nicht nur hergestellt, sondern auch verteilt werden. Beim Aus- und Umbau der Stromnetze aber hakt es.Röhlich, Dagmarwww.deutschlandfunk.de, HintergrundDirekter Link zur Audiodatei
Deutschland galt Ende der 1990er Jahre wirtschaftlich als „kranker Mann Europas“. Das schlug aber dann wieder Anfang der 2000er-Jahre ins Gegenteil um. War es durch die „Agenda 2010“ oder doch eher die Einführung des Euro? Heute wird das Schreckgespenst „Deindustrialisierung“ vor allem von CDU und CSU beschworen. Die Ampel-Parteien - auch die FDP - weisen das zurück. Sie sehen in der derzeitigen Schrumpfung nur vorübergehende Schwierigkeiten auf dem Weg zurück zur bisherigen Stärke. Sie setzen darauf, dass die deutsche Wirtschaft zukunftssicher gemacht werden muss, indem sie zu einer CO2-neutralen Produktionsweise umgebaut wird, die auf Erneuerbaren Energien basiert. Ist also die Angst vor der „Deindustrialisierung“ nur ein Kampfbegriff oder droht eine wirtschaftliche Katastrophe mit einem Ende der deutsche Vorzeigeindustrien Automobil-, Stahl-, Chemie- oder Pharma? Darüber wollen wir sprechen: mit der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier, den Historikern Franz Josef Brüggemeier und Bernd Greiner und mit der Junior-Professorin Juliane Czierpka von der Ruhr-Universität Bochum.