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Seit die baltische Flotte Russlands in der Ostsee mehr Präsenz zeigt, wurde es dort etwas ruhiger, was Störaktionen gegen russischen Seehandel betrifft. Nun will die EU laut Kaja Kallas auch das Mittelmeer in dieses Drama einbeziehen. Mit hohem Risiko. Von Dagmar Henn
Anfang dieses Jahres sind so viele Menschen auf der Fluchtroute übers zentrale Mittelmeer gestorben wie nie seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen in diesem Zeitraum.
Kein Jahr hat für Migranten im Mittelmeer tödlicher begonnen als 2026. Weil sich EU-Länder bei der Rettung von Menschen in Seenot zurückhalten, springen zivile Organisationen mit ihren Schiffen ein. Doch ihre Arbeit wird immer schwieriger. Lisa Weiß, Laura Höring, Isabella Kolar www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
In diesem Podcast erklären wir, warum es demnächst mehr Kontrollen in den gelb-roten Überlandbussen geben wird. Im Mittelmeer vor Mallorca gibt es ab heute eine Militärübung. Elf Schiffe und rund 500 Soldaten aus verschiedenen NATO-Staaten sind beteiligt. Wegen verschiedener Sportevents werden morgen wieder Strassen auf der Insel gesperrt. www.5minutenmallorca.com
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am Ostermontag, 6. April 2026! Der Wal liegt im Sterben und ganz Deutschland fiebert mit. In Wismar ist sogar eine Demo gewesen: „Laut und entschlossen für den Wal“ wollte man da auf die Straße gehen. Mit dem Blick auf den - ständig in allen Medien sichtbaren - Wal wollen die Menschen - ja, was eigentlich genau - ihre übrig gebliebene Portion Humanismus beweisen? Dem für die Rettung verantwortlichen Minister wird mit dem Tod gedroht. Wegen unterlassener Hilfeleistung wird er angezeigt. Das ist alles so absurd. Diese Menschen verdrängen dabei gekonnt die totale Abschottung an der gesamten Peripherie der EU, in Marokko, Algerien, Libyen, der Türkei, die von unseren Steuergeldern bezahlt wird. Im Mittelmeer sterben im Jahr etwa 5 bis 6 Menschen pro Tag. Es ist die tödlichste Fluchtroute der Welt. Erst letzte Woche brachte eine Randnotiz der Tagesschau zutage, dass 19 Geflüchtete an einem Tag starben. Im Vollbetrieb bzw. laut Unternehmensangaben werden bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück etwa 20.000–25.000 Schweine täglich geschlachtet. Das sind 800 bis 1000 Schweine pro Stunde oder anders gesagt, alle 3 bis 4 Sekunden wird dort ein Tier getötet. Tönnies ist wohl der tödlichste Schweineschlachtbetrieb Deutschlands. Insgesamt sterben in Deutschland pro Jahr 150.000 Schweine qualvoll. Sie werden vergast oder per Bolzenschuss getötet. Wale, Schweine, Menschen - am meisten Empathie bekommt der einzelne, sichtbare, emotional inszenierte Wal. Die Schweine und toten Geflüchteten liegen gleichauf. Sie sind Randnotizen. Denkt mal drüber nach. Das sind unsere Themen im Fleckenhörer heute: +++ BUND klagt gegen die A20 im Steinburger Abschnitt 7 +++ Mobilität für alle sichern: Deutsche Umwelthilfe fordert vergünstigtes 29-Euro-Ticket und lehnt jegliche Spritsubvention ab +++ Schreibwerkstatt für Frauen Musik: The NØ (Hamburg) Skinhead (New York/USA) Gentilesky (Italien) DEATHxSQUAD (Frankreich) Normahl (Winnenden)
Tognino, Till www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen
Der russische LNG-Tanker »Arctic Metagaz« treibt offenbar führerlos durchs Mittelmeer. Eine proiranische Hackergruppe will US-Konzerne attackiert haben. Und Viktor Orbán behauptet im Wahlkampf, er und seine Familie würden bedroht. Das ist die Lage am Donnerstagabend. Hier die Artikel zum Nachlesen: Russischer Flüssiggastanker im Mittelmeer: »Arctic Metagaz« ist offenbar als Geisterschiff unterwegs Cyberkrieg: Proiranische Hackergruppe bekennt sich zu Angriffen auf zwei US-Konzerne Spannungen zwischen Kyjiw und Budapest: Orbán meldet ukrainische Gewaltandrohungen+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Es ist die Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa: Zehntausende Menschen wagen jedes Jahr die riskante Flucht über das Mittelmeer. Doch fast täglich sterben Flüchtende bei der gefährlichen Überfahrt, oft in hochseeuntauglichen kleinen Booten. Seit zehn Jahren retten vor allem zivile Organisationen Migranten aus dem Mittelmeer, nachdem sich staatliche Einheiten zurückgezogen haben. Christine Auerbach vom BR erzählt in dieser 11KM-Folge die dramatische Geschichte von einem Flüchtlingsboot in Seenot – ein Fall, der beispielhaft zeigt, mit welchen Schwierigkeiten zivile Seenotretter zu tun haben, während sich die EU nach und nach aus der Seenotrettung zurückgezogen hat. Hier geht's zum BR-Funkstreifzug “Sterben auf dem Mittelmeer: behindern europäische Staaten die Seenotrettung?”, von Christine Auerbach und Lisa Weiß aus dem ARD-Studio Rom: https://www.br.de/mediathek/podcast/der-funkstreifzug/sterben-auf-dem-mittelmeer-behindern-europaeische-staaten-die-seenotrettung-1/2111604 Wie Frontex Menschen davon abhält, nach Europa zu kommen, darum gehts in dieser früheren 11KM-Folge “Grenzfälle: Toleriert Frontex illegale Pushbacks?”: https://1.ard.de/11KM_Frontex Hier geht's zu “15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/15Minuten Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Sarah Fischbacher Mitarbeit: Claudia Schaffer und Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Christiane Gerheuser-Kamp, Ruth-Maria Ostermann, Jacqueline Brzeczek, Lisa Krumme und Marie-Noelle Svihla Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Weiß, Lisa www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Vor gut einem Jahrzehnt machen sich tausende Menschen aus Afrika auf den Weg in Richtung Europa - Menschen, die vor Kriegen und Armut aus ihrer Heimat fliehen. Über das Mittelmeer wollen sie in die sicheren Häfen im Norden. Schlepper nehmen ihnen das letzte Geld ab und setzen sie in oft nicht seetaugliche Boote. Viele hundert Flüchtlinge ertrinken, weil die Boote das rettende Ufer nicht erreichen. Andere werden von den privaten Seenotrettern aufgefischt. Und auch die Besatzungen der Handelsschiffe nehmen immer wieder Flüchtlinge in Seenot an Bord. Das Hamburger Hafenkonzert blickt zurück auf die Flüchtlingskrise 2015. Wie war die Lage damals vor Ort? Und wie sieht es heute aus? Das erzählen Seenotretter, Ärzte, Psychologen und Diakone. Es geht um Rettungseinsätze, politische Auseinandersetzungen, Traumata und Hoffnungen – und die Frage: Welche Verantwortung trägt Europa an dieser Situation? Zu hören sind u. a.: • Ingo Werth – Kapitän, Seenotretter der ersten Stunde und Gründungsmitglied von "Sea-Watch" und "RESQSHIP e.V." • Carola Rackete – Kapitänin der "Sea-Watch 3" • Mattea Weihe – Übersetzerin und Sea-Watch-Einsatzleiterin • Prof. Alexander Proelß – Seerechtsexperte, Universität Hamburg • Prof. Ingo Schäfer – Leiter von Centra, dem Zentrum für traumatisierte Geflüchtete des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) • Fiete Sturm – Seemannsdiakon, Seemannsmission Altona • Kirsten Fehrs – Bischöfin in Hamburg und Lübeck, stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) • Walid – junger Geflüchteter aus Gaza, heute in Ausbildung in Hamburg • Christoph Ploß – Maritimer Koordinator der Bundesregierung Mehr Informationen zum Hamburger Hafenkonzert unter ndr.de/hafenkonzert
Forscher warnen: Meeresbewohner, die sich nicht in kühlere Gewässer zurückziehen können, sind in Gefahr sind. Die hohen Temperaturen erhöhen auch die Gefahr von Starkwettereignissen. Friederike Hofmann berichtet
Das Zentrale Mittelmeer ist seit Jahren ein tödlicher Hotspot der internationalen Migration. Im Jahr 2024 starben jeden Tag etwa vier Menschen beim Versuch, von Libyen und Tunesien nach Italien zu gelangen. Wer es bis auf die europäischen Seenotrettungsboote schafft, berichtet von haarsträubenden Zuständen in Libyen: Gewalt, Folter und willkürliche Tötungen an Migrantinnen und Migranten sind in Libyen an der Tagesordnung. Neun von zehn Mädchen und Frauen sind laut Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen Opfer von sexueller Gewalt. Und laut einem Bericht von 2023 haben staatliche Sicherheitskräfte und bewaffnete Milizen eine breite Palette von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Die Küstenwachen von Tunesien und Libyen gehen mit europäischer Unterstützung kompromisslos gegen Flüchtende vor. Das wirkt sich aus auf die Fluchtrouten: Aus Tunesien gelangen kaum noch Menschen nach Europa. Und auch die Ankünfte aus Libyen haben sich in den letzten zwei Jahren halbiert. Seenotrettungsorganisationen wie SOS Méditerranée sagen: Das Risiko für jene, die es dennoch versuchen, sei derweil gestiegen. Die Route sei noch tödlicher geworden. Während Europa nach Antworten auf die Herausforderungen der Migrationspolitik sucht, bezahlen die Menschen in den seeuntauglichen Flüchtlingsbooten einen hohen Preis. Die Reportage vom Seenotrettungsschiff Ocean Viking.
Das Zentrale Mittelmeer ist seit Jahren ein tödlicher Hotspot der internationalen Migration. Im Jahr 2024 starben jeden Tag etwa vier Menschen beim Versuch, von Libyen und Tunesien nach Italien zu gelangen. Wer es bis auf die europäischen Seenotrettungsboote schafft, berichtet von haarsträubenden Zuständen in Libyen: Gewalt, Folter und willkürliche Tötungen an Migrantinnen und Migranten sind in Libyen an der Tagesordnung. Neun von zehn Mädchen und Frauen sind laut Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen Opfer von sexueller Gewalt. Und laut einem Bericht von 2023 haben staatliche Sicherheitskräfte und bewaffnete Milizen eine breite Palette von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Die Küstenwachen von Tunesien und Libyen gehen mit europäischer Unterstützung kompromisslos gegen Flüchtende vor. Das wirkt sich aus auf die Fluchtrouten: Aus Tunesien gelangen kaum noch Menschen nach Europa. Und auch die Ankünfte aus Libyen haben sich in den letzten zwei Jahren halbiert. Seenotrettungsorganisationen wie SOS Méditerranée sagen: Das Risiko für jene, die es dennoch versuchen, sei derweil gestiegen. Die Route sei noch tödlicher geworden. Während Europa nach Antworten auf die Herausforderungen der Migrationspolitik sucht, bezahlen die Menschen in den seeuntauglichen Flüchtlingsbooten einen hohen Preis. Die Reportage vom Seenotrettungsschiff Ocean Viking.
Seit zehn Jahren gibt es Hilfen privater Seenotretter. Denn Menschen versuchen immer wieder ins vermeintlich „gelobte“ Europa zu kommen - und riskieren dafür ihr Leben.
Seibert, Thomas www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Seibert, Thomas www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Seibert, Thomas www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Pompl, Moritz www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Weitblick 2025 | Flucht und Ankommen | Friedhold Ulonska (RESQSHIP): Rettungseinsätze im Mittelmeer by Kesselkirche Stuttgart
Die militärische Präsenz in Syrien ermöglicht es Russland, im Mittelmeer, im Nahen Osten und in Afrika präsent zu sein. Doch um die Marine- und die Luftwaffenbasis zu retten, muss sich Moskau nun mit den neuen Herrschern in Syrien arrangieren - genau jenen, die es eben noch bekämpft hat. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:17) Russland kämpft um seine Militärbasen in Syrien (05:22) Nachrichtenübersicht (11:21) Was bringen die Verhandlungen mit der EU der Schweiz? (17:16) Taliban schliessen Schulen für Krankenschwestern und Hebammen (22:06) Wenn der Wahlkampf auf Hochtouren läuft
Schälter, Verena www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Die Küsten des Mittelmeers könnten sich in den nächsten 100 Jahren stark verändern, warnt eine neue Studie. Ein Forschungsteam aus Italien und den Niederlanden hat herausgefunden: Das Meer steigt schneller an, als wir bisher dachten.
Im Mittelmeer vor Frankreich und Italien leben mehr als 2000 Wale. Doch sie sind durch Schiffe, Plastikmüll und Fischerei gefährdet, viele Wale sind verletzt. Aber auch Bakterien und Viren, die vom Land ins Meer gespült werde, bedrohen die Tiere.
Die Digital Charging Solutions (DCS) bietet Zugang zu 555.000 Ladesäulen in Europa. Der DCS-Chef über die wirklichen Probleme der Ladeinfrastruktur. Kleiner Spoiler: Die Anzahl der Ladepunkte gehört nicht dazu.
Vor drei Monaten sank vor der Küste der Peloponnes ein Schiff mit rund 700 Flüchtlingen an Bord. Nur 104 überlebten. Es ist die größte Schiffskatastrophe seit Langem. Und sie geschah, obwohl zahlreiche Schiffe und auch die griechische Küstenwache in unmittelbarer Nähe waren. Überlebende berichteten, dass die Küstenwache den Schiffbruch sogar verursacht hat. Drei Monate später fragt das Dossier Politik nach den Verantwortlichen und ob die viel gepriesene EU-Asylreform künftig das Sterben im Mittelmeer beenden wird.
Wie hat es sich angefühlt, auf einem römischen Handelsschiff über das Mittelmeer zu segeln? Das will ein Forschungsteam aus Trier testen. Und damit mehr über den Seehandel in der Antike erfahren.
Sind Rettungsaktionen auf dem Mittelmeer ein Grund, dass mehr Menschen nach Europa fliehen? Eine neue Studie eines Forschungsteams unter Leitung der Uni Potsdam mit innovativer Methodik widerspricht dieser Behauptung jetzt erneut.Kühn, Katrinwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Mrasek, Volkerwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Jedes Jahr werden Dutzende bis Hunderte Wale im Mittelmeer von Schiffen gerammt. Der grössere Teil stirbt, ein kleinerer Teil überlebt - mit sichtbaren Verletzungen. Forschende und Meeresschutzorganisationen fordern deshalb Geschwindigkeitsbegrenzungen für Schiffe. Etwa 1800 Finnwale und etwa 1400 Pottwale leben im Mittelmeer. Die meisten konzentrieren sich vor der Küste Italiens, Frankreichs und Spaniens im nordwestlichen Mittelmeer. Jetzt hat die internationale Seeschifffahrts-Organisation dieses Gebiet zu einer besonders sensiblen Zone erklärt und zum ersten Mal haben einige Reedereien angekündigt, ihre Schiffe zum Schutz der Wale langsamer fahren zu lassen. «Das erste Mal»: Sommerserie der SRF-Wissenschaftsredaktion, Folge 2/7.
Pompl, Moritzwww.deutschlandfunk.de, Europa heuteDirekter Link zur Audiodatei
Das Schiff habe Hilfe abgelehnt, sagen die griechischen Behörden. Die griechische Grenzwache hätte es zum Kentern gebracht, erzählen Überlebende. Nach dem Bootsunglück auf dem Mittelmeer stehen sich gegenläufige Aussagen gegenüber.Wo liegt die Wahrheit? Was die griechischen Behörden und die europäische Grenzschutzbehörde Frontex zu den Vorwürfen, dass sie dieses Unglück in Kauf nahmen? Ausserdem geht es in der aktuellen «Apropos»-Folge auch der Frage nach, warum sich die Menschen trotz der grossen Gefahren weiterhin auf die Reise über das Mittelmeer begeben – und was die Schleppernetzwerke damit zu tun haben. Zu Gast sind heute die «Süddeutsche Zeitung» und «Tages-Anzeiger»-Korrespondenten Raphael Geiger in Athen sowie Mirco Keilberth in Tunesien. Moderiert wird die Sendung von Mirja Gabathuler.
Götzke, Manfredwww.deutschlandfunk.de, StreitkulturDirekter Link zur Audiodatei
Vor der Küste Griechenlands ist Mittwochmorgen ein voll besetztes Flüchtlingsboot untergegangen. Mindestens 78 Menschen sind beim Unglück verstorben, Hunderte Menschen werden noch vermisst. Christian Parth, Redakteur bei ZEIT ONLINE, ordnet ein, welche Schuld die EU am Unglück trägt. Der Bundestag gedenkt heute der Opfer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953. In seiner Rede hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Beitrag der Menschen in der DDR zur späteren deutschen Einheit gewürdigt. Außerdem im Update: Warum der rbb-Rundfunkrat heute möglicherweise keine neue Intendantin wählt. Was noch? Bahn und Bier machen in Tschechien mehr Spaß. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Laurena Erdmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: - Griechenland: Nach Bootsunglück noch Hunderte Menschen vermisst (https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/griechenland-mittelmeer-bootsunglueck-tote-migration) - EU-Asylreform: Eine Lösung ist das nicht (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-06/eu-asylreform-gipfel-migration-aussengrenzen) - DDR: Bundestag gedenkt der Opfer des Volksaufstands vom 17. Juni 1953 (https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-06/volksaufstand-ddr-gedenken-bundestag-baerbel-bas) - RBB: Wo sind all die Kandidaten hin? (https://www.zeit.de/kultur/film/2023-06/rbb-intendantin-wahl-sender-fuehrung) - Bahnhöfe in Tschechien: Zug um Zug (https://www.zeit.de/2023/26/bahnhoefe-tschechien-kneipen-reisen/komplettansicht)
Die Themen von Matthis und Flo am 16.06.2023 (00:00:00) Intro: Fake-Beerdigung von Influencer. (00:01:49) Bootsunglück in Griechenland: Was bisher bekannt ist. (00:06:41) Der Beyoncé-Effekt: Warum Sängerin Beyoncé eine Mit-Schuld an der schwedischen Inflation haben könnte. (00:10:05) Kein Bock auf News? Warum immer mehr Leute nachrichtenmüde sind. (00:19:23) Outro: Podcast-Empfehlung und Danke! Hier könnt ihr eure persönliche Inflationsrate besprechen: https://service.destatis.de/inflationsrechner/ Hier könnt ihr den Podcast STUDIO KOMPLEX hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/studio-komplex/10388263/ Habt ihr Fragen, Anmerkungen oder Themenvorschläge? Dann schickt uns eine Sprachnachricht an 0630@wdr.de oder an 0151 15071635. Mehr News aus unserem Team gibt's auf www.instagram.com/tickr.news Von 0630.
Warum auf die Waldbrände in Mecklenburg-Vorpommern noch viele weitere folgen dürften. Wieso sich die Bootsunglücke im Mittelmeer häufen. Und wer Silvio Berlusconi die letzte Ehre erweist. Das ist die Lage am Mittwochabend. Die Artikel zum Nachlesen: Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern: Explosionen und aufkommender Wind fachen Feuer bei Lübtheen wieder an Schiffbruch vor dem Peloponnes: Mindestens 78 Tote – griechische Küstenwache sucht nach havarierten Migranten Tod von Italiens Skandalpolitiker: Warum ich wegen Silvio Berlusconi meine Heimat verließ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/spiegellage +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– im ersten Monat testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung
Good-News für alle Harry Potter Fans! Es soll eine neue Serie mit sieben Staffeln geben - eine für jedes Buch. Flo feiert das nicht so und findet, dass die Macher vor allem Geld machen wollen. Minh Thu wünscht sich ein anderes Hexen-Reboot: Zehn neue Staffeln Bibi Blocksberg. Außerdem geht es heute um diese Themen: Wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach die Legalisierung von Cannabis plant und was ihr dazu denkt (01:45). Warum Aussagen des französischen Präsidenten Macron zu Taiwan eine Reise der deutschen Außenministerin nach China beeinflussen (09:47). Und was steigende Flüchtlingszahlen in Italien mit mehr Toten auf dem Mittelmeer zu tun haben (14:44). Habt ihr Fragen, Anmerkungen oder Themenvorschläge? Dann schickt uns eine Sprachnachricht an 0630@wdr.de oder an 0151 15071635. Mehr News aus unserem Team gibt's auf www.instagram.com/tickr.news Von 0630.
Vor gut einem Jahr machte das Food-Tech-Unternehmen Bluu Seefood Schlagzeilen. Das Unternehmen ließ mitteilen, dass es das erste Unternehmen in Europa sei, das kultivierten Fisch herstelle. Man wolle nicht zuletzt ein globales Problem lösen: die Überfischung der Meere. Etwa ein Drittel der kommerziell genutzten Fischbestände sind laut der Umweltschutzorganisation WWF betroffen. Im Mittelmeer und im Schwarzen Meer ist die Lage dramatischer, da gelten gut Zweidrittel der Bestände als überfischt. Gleichzeitig steigt Jahr für Jahr die Nachfrage. Rund 20 Kilogramm Fisch werden weltweit pro Kopf konsumiert. Sebastian Rakers beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Zellkultur. 2008 beginnt er, im Fraunhofer-Institut für Marine Biotechnologie und Zelltechnik in Lübeck Fischzellen zu isolieren. Früh ist ihm klar, dass eine nachhaltige Fischproduktion kaum mit Aquakulturen möglich sein wird. So werden für die Produktion von Zuchtfischen wie Lachs kiloweise wild gefangene Kleinfische verfüttert. Hinzu kommen massive Probleme durch die enge Haltung vieler Tiere in schwimmenden Käfigen. Juan Moreno spricht im neuen SPIEGEL-Podcast »Moreno+1« mit Sebastian Rakers und lässt sich erklären, wie es sein konnte, dass eine Technik, die vor kurzem noch nach Science-Fiction-Roman klang, heute schon marktreif ist. »Ich bin selbst überrascht, wie schnell wir vorzeigbare Ergebnisse vorzuweisen haben. Jetzt geht es um die Zulassung, die noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. In der Zwischenzeit geht es für uns in erster Linie um Skalierung«, so Gründer und Geschäftsführer Rakers. Rakers träumt von einer Zukunft, die in seinen Augen bereits in den nächsten Jahren Realität werden dürfte, in der der Druck auf die Weltmeere durch »zellbasierte Fischproduktion« massiv abnimmt. »Wir brauchen in Deutschland eine Proteinrevolution, eine große Debatte, wie wir in Zukunft nachhaltig unsere tierischen Produkte herbekommen. Es ist eine Diskussion, die wir jetzt führen müssen. Das erwarte ich von der Politik«, erklärt Rakers. +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/morenoplus1 +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Die Sanktionen und das Ölembargo lassen Russland kreativ werden. Moskaus Tankerflotte nutzt die Ruhe im Mittelmeer, um Öl von kleinen auf große Tanker umzuladen und somit die Transportkosten zu senken. Besonders im Mittelpunkt stehen eine spanische Exklave und eine griechische Bucht.Mit? Andreas Goldthau, Direktor der Willy Brandt School of Public Policy an der Universität ErfurtSie wollen keine Folge mehr verpassen? Dann abonnieren Sie "Wieder was gelernt" ab sofort als Push-Nachricht in der ntv App.Sie haben eine Frage an uns? Dann schreiben Sie gerne eine E-Mail an podcasts@n-tv.de oder wenden Sie sich direkt an Kevin Schulte. Sie wollen den Podcast abonnieren? RTL+ Musik, Amazon Music, Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify oder über den RSS-FeedSie möchten eine Bewertung schreiben? Apple Podcasts, SpotifyUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html
Die Sanktionen und das Ölembargo lassen Russland kreativ werden. Moskaus Tankerflotte nutzt die Ruhe im Mittelmeer, um Öl von kleinen auf große Tanker umzuladen und somit die Transportkosten zu senken. Besonders im Mittelpunkt stehen eine spanische Exklave und eine griechische Bucht.Mit? Andreas Goldthau, Direktor der Willy Brandt School of Public Policy an der Universität ErfurtSie wollen keine Folge mehr verpassen? Dann abonnieren Sie "Wieder was gelernt" ab sofort als Push-Nachricht in der ntv App.Sie haben eine Frage an uns? Dann schreiben Sie gerne eine E-Mail an podcasts@n-tv.de oder wenden Sie sich direkt an Kevin Schulte. Sie wollen den Podcast abonnieren? RTL+ Musik, Amazon Music, Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify oder über den RSS-FeedSie möchten eine Bewertung schreiben? Apple Podcasts, Spotify+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Als Kind wurde sie 1492 aus Spanien vertrieben, Jahrzehnte später führte Sayyida al-Hurra vom heutigen Marokko aus eine Flotte von Korsaren gegen die Schiffe der Europäer. Sayyida al-Hurra führte ihre Stadt Tétouan zu wirtschaftlichem Reichtum - der auch auf Kidnapping und Versklavung beruhte.
Serious Sellers Podcast auf Deutsch: Lerne erfolgreich Verkaufen auf Amazon
Er hat sich mit Amazon FBA selbständig gemacht und bereist auf dem Segelboot das Mittelmeer. Wie man vom Boot aus Amazon Produktsuche betreibt und den Produkt Launch auf Amazon durchführt.
Die Organisation Sea Punks will aktiv bei der Seenotrettung im Mittelmeer helfen. Ihr Schiff soll im Frühjahr fertig sein. Punk ist ein Symbol des Selbermachens, sagt Mitbegründer Benjamin Reschke. Warten, dass es besser wird, funktioniere nicht.Siniawski, Adalbert; Reschke, Benjaminwww.deutschlandfunk.de, CorsoDirekter Link zur Audiodatei
Lischka, Gregorwww.deutschlandfunk.de, Umwelt und VerbraucherDirekter Link zur Audiodatei
In der frühen Neuzeit gab es rund ums Mittelmeer viel Sklaverei. Christen und Moslems gleichermaßen kaperten Handels- und Pilgerschiffe und verkauften Menschen auf riesigen Sklavenmärkten in Europa und Nordafrika. Deren Berichte wurden ein beliebtes literarisches Genre.
Eine neue Studie zeigt: Marine Hitzewellen führen inzwischen regelmäßig zu Massensterben im Mittelmeer. Millionen von Korallen, Moos- und Nesseltieren verenden jedes Jahr. In diesem Sommer steht die Unterwasserwelt schon seit drei Monaten unter Thermostress.Von Volker Mrasekwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuellDirekter Link zur Audiodatei
Im Mittelmeer hat ein türkisches Gas-Bohrschiff abgelegt. Griechenland versetzt deswegen das Militär in Alarmbereitschaft. Der Kern des Konflikts: Die beiden Länder sich sich uneinig, wer in welchen Gebieten nach Erdgas suchen darf. * Der ehemalige deutsche Kanzler Gerhard Schröder darf in der SPD bleiben. Die Partei hat entschieden: Schröders Nähe zu Russland ist kein Ausschlussgrund. Wir besprechen, wie sich das Verhältnis der SPD selbst zu Russland entwickelt. * Die rechts-populistische FPÖ sorgt für Schlagzeilen in Österreich. Nach einem mutmasslichen Suiziversuch des ehemaligen Parlamentariers Hans-Jörg Jenewein ist in der Partei ein Machtkampf entbrannt. * Italien ist ein Land mit riesigen illegalen Abfallkippen, und Roms Abfälle werden zur Entsorgung ins Ausland verschifft. Die Umweltpolitik: ein politisches Randthema. Nun werden Proteste laut – auch in Museen.