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Schickt uns eine Nachricht In der aktuellen Podcastfolge spricht Vanessa Gabel mit dem Biodiversitätsexperten Lukas Pfiffner und dem Ernährungs- und Landnutzungsmodellierer Adrian Müller vom FiBL über die kontrovers diskutierten Konzepte von Landsharing und Landsparing, um der Frage nachzugehen, was am besten für den Schutz der Biodiversität ist. Landwirtschaft ist ein Haupttreiber des weltweiten Biodiversitätsverlusts. Immer wieder wird diskutiert, was für die Biodiversität besser ist: eine nachhaltige, agrarökologisch ausgerichtete Landwirtschaft, die zwar mehr Fläche braucht, auf der aber auch Artenvielfalt möglich ist - oder eine intensive, konventionell-industrielle Landwirtschaft, die weniger Fläche benötigt und dadurch mehr ungenutzten Raum schafft, der gezielt für den Schutz der Biodiversität eingesetzt werden kann. Auch der Biolandbau muss sich wegen der niedrigeren Erträge oft den Vorwurf des höheren Flächenverbrauchs machen lassen. Oder ist es vielleicht eher so, dass «Die Erträge im Biolandbau gar nicht zu tief sind, um Ernährungssicherheit zu gewährleisten, sondern die Erträge in der konventionellen Landwirtschaft vielmehr zu hoch sind, um die notwendige Nachhaltigkeit zu ermöglichen?» Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.Folge 112/Deutsch/Länge in 54Min. und 06Sek. Gäste/FiBL-Forschungsteam: Adrian Müller und Lukas Pfiffner, FiBLModeration Gespräch/Gelesen von: Vanessa Gabel, FiBLAn- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBLWeiterführende Informationen:https://www.fibl.org/de/infothek/meldung/biodiversitaet-nachhaltige-landwirtschaft-geeignete-habitateE-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
In Folge 178 sprechen wir darüber, dass der Raps neue Hochs erklimmt, ob Merz die Klimawende eingeläutet hat und im Deepdive sprechen wir mit Mario Adamo und Max von Schlacky über Düngermärkte und einem Update zum CO2-Importzoll und CBAM.
Auf dem Schweinefleischmarkt herrscht Chaos. Was chinesische E-Autos damit zu tun haben, warum ein totes Wildschwein für Weltmarktkapriolen sorgt und wie der Schweinepreis zu einem Lehrbuchbeispiel der Ökonomie wurde – darum geht es in dieser Folge.**********HörtippUnboxing News | Vollrausch aus der Vape – Wie gefährlich sind Ballerliquids?**********In dieser Folge:3:26 - Wie Landwirte wirtschaften - Besuch im Schweinestall9:49 - Wie die Preise für Schweinefleisch entstehen17:48 - Der "Schweinezyklus" in der Volkswirtschaftslehre22:12 - Fazit / Wahres für Bares24:35 - Podcast-Tipp: Unboxing News**********An dieser Folge waren beteiligt: Hosts und Autoren: Gregor Lischka und Bo Hyun Kim Gesprächspartner: Werner Lödige, Landwirt Gesprächspartner: Josef Efken, Marktanalyst für den Fleischmarkt am Thünen-Institut Gesprächspartner: Volker Caspari, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Goethe-Universität Frankfurt am Main Redaktion: Michael Böddeker Produktion: Andi Fulford**********Die Quellen zur Folge:Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung: Bericht zur Markt- und Versorgungslage mit Fleisch 2025. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL): Schlachtpreise von Schweinen, Rindern und Lämmern. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): Schweinezyklus. DLG-Mitteilungen: EU-Schweinemarkt. Es fehlt China als Exportventil Statista: Produktion von Schweinefleisch in der EU nach Ländern. Alle Quellen findet ihr hier.**********Weitere Beiträge zum Thema:Silberboom: Warum das Edelmetall gerade so abgehtSchweinepest - Marktexperte: Schweinefleisch wird nur im Centbereich teurerSchlaf und Wirtschaft: Wie Schlafen zum Milliardengeschäft wurde**********Habt ihr auch manchmal einen WTF-Moment, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge und Feedback an whatthewirtschaft@deutschlandfunknova.de.**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Wein und Schokolade stehen für Genuss, doch die Pflanzen dahinter geraten zunehmend unter Druck. Krankheiten, Klimaveränderungen und steigende Anforderungen im Pflanzenschutz stellen Züchtung und Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Diese Folge blickt zunächst in den Weinberg: Pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PiWi) zeigen, was klassische Züchtung leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen. Anschließend führt der Blick nach Westafrika zum Kakao, wo Viruskrankheiten und fragile Produktionsstrukturen Tempo in der Züchtung zu einer existenziellen Frage machen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Gabriele Krczal und Dr. Sophia Müllner geht es um die Unterschiede zwischen klassischer Züchtung und Genome Editing, um Akzeptanz im Markt und um die politische Dimension neuer genomischer Techniken in der EU. Was leisten traditionelle Verfahren? Wo eröffnen präzisere Werkzeuge neue Optionen? Und wie verändern neue Züchtungsmethoden Landwirtschaft, Markt und Regulierung? Eine Folge über Druck, Spielräume und darüber, warum am Ende nicht nur die Methode zählt, sondern der gesellschaftliche Rahmen.
Kalium ist ein sehr weiches Metall, ein Alkalimetall. 2,4 % der Erdkruste besteht aus Kalium, gebunden in Mineralien. Es ist leichter als Wasser, silbrig-weiß, und stark reaktiv. Die Bedeutung für unseren Stoffwechsel ist groß und auch in unserem Alltag, in unseren Gebrauchsgegenständen kommt es häufig vor. Ich freue mich, mich heute wieder mit Dr. Stefan Hügel über seine Einschätzung bezüglich der sinnvollen oder unsinnigen Verwendung von Kalium in der Landwirtschaft, für die Gesundheit von Pflanze, Mensch und Tier zu unterhalten. Mehr zu Dr. Hügels Arbeit unter: almaterra.at
Im Februar 2022 machte die Invasion der Ukraine durch Russland plötzlich die Abhängigkeit der europäischen Landwirtschaft von russischen Stickstoffdüngern deutlich, die aus fossilem Methan hergestellt werden. Um diese Abhängigkeit zu verringern, findet eine vorteilhafte Lösung in der Landwirtschaft zunehmend Beachtung: die Methanisierung. Bei diesem Verfahren werden organische Abfälle aus der Landwirtschaft recycelt, indem sie vergoren werden, um Gase – Biomethan und CO2 – sowie einen natürlichen und erneuerbaren Dünger namens Gärrest zu gewinnen. Die 66.Folge des Podcasts „Nahrung für Europa“ stellt Ihnen Thomas Karle vor, einen deutschen Getreidebauern, der sich seit 25 Jahren für die Methanisierung begeistert. Sophie Bourgeteau-Sadet, Lehrerin und Forscherin in Frankreich, spricht über die Auswirkungen von Gärresten auf die Bodenbiologie. Lucile Sever, politische Beraterin der Europäischen Biogasvereinigung, spricht über die Hindernisse für die Entwicklung der Methanisierung und über Lösungen, die eine Wende herbeiführen könnten. Schließlich gibt Herwig Ranner, Leiter des Teams „Klimawandel” in der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission, einen Überblick über die Produktion von Biogas und Gärresten und erläutert die Ziele der Europäischen Union in diesem Bereich.
63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen
Lotta Kaper ist 23 Jahre alt, studiert Agrarwissenschaften in Göttingen und hilft in jeder freien Minute auf dem elterlichen Milchviehbetrieb in Varel im Landkreis Friesland mit. 500 Kühe wollen dort jeden Tag ordentlich versorgt werden, damit die Milch auch fließt. Und da steckt viel Arbeit drin, die sich - zumindest finanziell - gerade nicht immer lohnt. Die Milchpreise sind nämlich im Keller. Natürlich treiben die gefallenen Preise den Milchbauern Sorgenfalten auf die Stirn, denn im schlimmsten Fall machen sie jeden Tag Verluste. Dazu kommt, dass in der Milchviehhaltung sehr viel Arbeit und ein großer Investitionsaufwand stecken.Und was ist mit vielen Verbrauchern? Die freut es: Im Supermarkt ist Butter für gerade mal einen Euro zu haben.Wir sondieren mit Lotta die Lage: Was bedeuten die Preise für den Milchviehbetrieb der Eltern, wie viel Arbeit und Geld steckt wirklich in der Haltung und wie geht es den Tieren dabei?Weitere Infos zum Themahttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/milchbauern-milchpreis-butter-betriebsaufgaben-einzelhandel-100.htmlhttps://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-butter-im-discounter-fuer-99-cent-woher-kommt-der-niedrige-preis-100.html https://www.ble.de/DE/BZL/Daten-Berichte/Milch-Milcherzeugnisse/_functions/TabelleMilchpreiseMonat2025.html https://www.bmel-statistik.de/preise/milchpreis-milchmenge https://www.nutztierhaltung.de/rind/milch/ Kritik Hochleistungskuh: https://www.quarks.de/umwelt/landwirtschaft/darum-leiden-viele-kuehe-fuer-unsere-milch/Im Podcast "63 Hektar" sprechen Stadtkind Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten.Habt Ihr Themenvorschläge? Dann schreibt uns an 63hektar@ndr.de.Die Folgen im Überblick: https://www.ardaudiothek.de/sendung/63-hektar-der-landwirtschafts-podcast-von-ndr-niedersachsen/94507048/Hört Euch die Folge von 63 Hektar an: "Blauzungenkrankheit: Ein Virus ruiniert die Lebensgrundlage"https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:630ae577b08b5791/Schaut auch den Film zum Thema von den WDR Kollegen der Lokalzeit Land.Schaffthttps://www.youtube.com/watch?v=ZPShE-bmgbc Unser Podcast-Tipp: "10 Minuten Wirtschaft"https://1.ard.de/10_Minuten_Wirtschaft?=cp
Das Jagen von Wildschweinen hat bisher nur wenig gebracht. Nun will Kanton Zürich mit mehr und neuen Präventionsmassnahmen die Schäden in der Landwirtschaft eindämmen. Unter anderem soll Hundegebell aus Lautsprechern die Wildschweine vertreiben. Weitere Themen: · Zürcher Polizei verhaftet zwei Autodiebe nach Verfolgsungsjagd und Schussabgabe · Zürcher Güggeli-Express ist offenbar konkurs · Klotener Perückenhersteller Rolph nach Brandkatastrophe von Crans Montana mit Haarspenden überhäuft
Die Themen in den Wissensnachrichten: +++ Menschen, die Opfer von Gewalt werden, gehen nur selten zur Polizei +++ Europäisches Startup testet Hyperschallrakete +++ So erfolgreich ist Online-Dating +++ **********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:Hilfe bei psychischen Problemen, Deutschlandfunk NovaDunkelfeldstudie "Lebenssituation Sicherheit und Belastung im Alltag (LeSuBiA)", Bundeskriminalamt, Februar 2026Pressemitteilung zum Hyperschallraketen-Test, Hypersonica 2026Umfrage zum Online-Dating, Bitkom e.V., Februar 2026Internationaler Tag der Hülsenfrüchte, Bundesanstalt für Landwirtschaft und ErnährungAlle Quellen findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Heute geht es um einen selten betrachteten Teilaspekt der Bodenerosion, die SLCH: Soil Loss due to Crop Harvesting. Will heißen: Wieviel Boden geht auf einem Acker durch die Bearbeitung und die Ernte verloren? Grundsätzliche Faktoren der SLCH lassen sich plausibel ableiten, konkrete Daten gibt es aber wenige.
Was vorerst eigentlich als simples Vereinsshirt gedacht war, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer eigenständigen Marke mit Wiedererkennungswert. In dieser Folge erzählen Jost und Ansgar, wie aus einer studentischen Idee mehr wurde. Nämlich eine Marke mit starkem Gemeinschaftsgefühl. Aus einem Begriff, der früher oft eher als abwertendes „Du Bauernkind“ genutzt wurde, ist eine selbstbewusste Haltung entstanden!
In dieser Folge spricht Anna mit Patrick Aligbe, Referent für Recht bei der BG prevent GmbH und Lehrbeauftragter für Medizinrecht an der DHBW Ravensburg, über Höchstarbeitszeiten: Woher kommen die Grenzen, und wie passen sie zur heutigen Arbeitswelt? Die beiden beleuchten den 8‑Stunden‑Grundsatz und die Verlängerung auf bis zu 10 Stunden mit Ausgleich, die europäische Wochenhöchstarbeitszeit von 48 Stunden sowie die tägliche Mindestruhezeit von 11 Stunden. Patrick ordnet ein, warum der Sonntag in Deutschland einen besonderen Schutz hat, welche weitreichenden Ausnahmen (z. B. im Krankenhaus über Tarifverträge) bestehen und weshalb Flexibilisierung immer dem Ziel des Gesundheits- und Arbeitsschutzes dienen muss. Anhand von Praxisbeispielen, von mobiler Arbeit bis Landwirtschaft, diskutieren die beiden, wie moderne Arbeitsmodelle mit klaren Grenzen vereinbar bleiben.
Stefan Ouma, Wirtschaftsgeograph an der Universität Bayreuth, hat Felix und Martin erläutert, warum es seit 2008 zu einem starken Anstieg der Finanzialisierung der Landwirtschaft gekommen ist und welche Akteure und Instrumente dazu beigetragen haben. Außerdem haben wir über die Folgen der Finanzialisierung der Landwirtschaft gesprochen. Anhand eines konkreten Beispiels erfahrt ihr, was vor Ort passiert, wenn die Versprechen der Finanzialisierung nicht eintreten und Projekte scheitern.
In dieser Folge von Green Voices spricht Nike mit David Baumann, Ökokisten-Inhaber und Sprecher des bundesweiten Verbands Ökokiste e.V., über ökologische Landwirtschaft, regionale Wertschöpfung und darüber, was gute Lebensmittel wirklich ausmacht.David bringt die Perspektive eines bundesweiten Netzwerks aus Bio-Lieferbetrieben ein, die gemeinsam für kurze Wege, transparente Strukturen und eine nachhaltige Lebensmittelversorgung stehen. Er spricht über persönliche Verantwortung, die Bedeutung verlässlicher Partnerschaften mit Erzeuger:innen und darüber, wie Wertschätzung für Lebensmittel entsteht, wenn Herkunft, Anbau und Verarbeitung nachvollziehbar bleiben. Gemeinsam geht es um Saisonalität, regionale Kreisläufe, Bio im Supermarkt versus Bio in unabhängigen Strukturen, den Einsatz von Pestiziden, Transparenz in der Lebensmittelindustrie und die Marktmacht großer Handelskonzerne.Die Folge macht deutlich: Ernährung ist keine private Nebensache, sondern eine gesellschaftliche Frage. Wer bewusst einkauft, stärkt Strukturen, die ökologische Landwirtschaft, faire Preise und resiliente Versorgung ermöglichen. Praktische Einordnungen zur Lebensmittelqualität, ein winterliches Rezept mit Kohl und Rüben sowie ein Achtsamkeitsimpuls zum bewussten Essen runden die Episode ab. Eine inspirierende Folge über Verantwortung, Haltung und darüber, wie Ernährungssouveränität im Alltag Gestalt annimmt. Alle News & Infos zum Podcast: Website: www.oekokiste.deInstagram: @oekokiste.deFacebook: Ökokiste e.V.Website Studio36: https://studio36.berlin/podcasts/green-voices/Instagram Studio36: https://www.instagram.com/studio36.berlin/LinkedIN Studio36: https://de.linkedin.com/company/studio36berlinInstagram Nike Wessel: https://www.instagram.com/nike_wessel/ Danke, dass du bei dieser Folge zugehört hast!Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast teilt und uns eine Bewertung gebt. Um keine der neuen Folgen zu verpassen, aktiviert die Glocke und folgt uns auf Instagram. Schickt uns Liebesbriefe, Feedback und Anfragen an: info@studio36.berlin Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt so grundlegend wie einst die Dampfmaschine. Sie schafft neue Berufsbilder, verschiebt Aufgabenprofile und stellt viele Tätigkeiten auf den Prüfstand. Doch worin liegt künftig die besondere Stärke des Menschen – und wie können wir KI nutzen, statt uns von ihr überwältigen zu lassen? Darüber spricht das Host-Duo Nathalie Joest, Bereichsleiterin Communities und verantwortlich für das DLG-Netzwerk Female Agri Fellows, und Stefanie Pionke, Bereichsleiterin Content der DLG, im neuen DLG-Podcast Spezial. Zu Gast ist Livia Martins, Gründerin des Beratungsunternehmens Cebra Talent. Gemeinsam diskutieren sie, welche Zukunftskompetenzen im KI-Zeitalter wirklich zählen, warum Fähigkeiten wie Empathie, Führung oder Begeisterungsfähigkeit unverzichtbar bleiben und wie sich diese Kompetenzen gezielt trainieren lassen. Auch der Frage, ob es typisch „männliche“ oder „weibliche“ Zukunftskompetenzen gibt, gehen sie auf den Grund. Die Episode bietet einen Vorgeschmack auf das Impulsforum der Female Agri Fellows „Zukunftskompetenzen verstehen und nutzen: Ihr Schlüssel zum Erfolg in Zeiten von KI“ auf der DLG-Wintertagung am Mittwoch, 25. Februar, in Hannover. Mehr Informationen: DLG-Wintertagung 2026: KI – Produktivitätsturbo für Betriebe Female Agri Fellows - das Netzwerk von Frauen in der Landwirtschaft CEBRA Talent Livia Martins im Interview: Female Agri Fellows Summit 2025 CEBRA Talent Zukunftskompetenzen Weitere Podcast-Episoden der Female Agri Fellows: Women in Ag Award-Preisträgerin Annika Behler über Mut und Frauen in AgTech Stories that empower Money matters - Frauen, Finanzen, Freiheit Endlosbaustelle Gleichberechtigung schließen Führung ergreifen und gestalten Mehr Beiträge zur DLG-Wintertagung 2026: Interview mit Prof. Dr. Anthony Stein: Prof. Dr. Anthony Stein über den Einsatz von KI zur Nachhaltigen Produktivitätssteigerung Interview mit Dr. Henning Müller: KI in der Landwirtschaft: Wie digitale Werkzeuge Betriebe effizienter und zukunftsfähiger machen Zum Allianzpapier von Verbänden und Initiativen zum „International Year of the Woman Farmer“: Allianz_UN_Jahr_Frauen_in_der_Landwirtschaft_2026.pdf
Vom gesamten Süßwasserverbrauch weltweit landen mehr als 70 % in der Lebensmittelproduktion, und der Bedarf könnte noch steigen. Susanne Henn berichtet vom Global Forum for food and agriculture, wo es darum ging, wie mögliche Konflikte ums Wasser entschärft werden könnten
Martin Frank ist eine feste Größe in der bayerischen Kabarettszene. Aufgewachsen ist er auf dem Bauernhof seiner Familie in Niederbayern. Doch nun gibt der Vater den Hof auf. Anlass für Martin Frank, über das Ende einer Landwirtschaft zu schreiben. Er ist bei Hermine Kaiser zu Gast.
Entscheidet die KI bald darüber, was auf dem Acker gepflanzt wird, welche Düngermengen es braucht und wann Tiere gefüttert werden? Und welche Rolle spielt dann noch der Landwirt?
In Folge 177 besprechen wir, warum die US-Soja-Rallye auch Raps auf ein neues Jahreshoch befördert, dass Trump einen neuen FED-Chef nominiert und mit Frank Laufer von der BB-Göttingen besprechen wir alles, was jetzt für Biogasanlagen wichtig ist.(00:00) Intro: Philipp war weg(07:20) Marktupdate: Agrar(13:36) Marktupdate: Makro(19:41) Biogasanlagen Deepdive mit Frank Laufer
Unser Abwasser ist dauerhaft mit Glyphosat belastet. Es kommt nicht nur aus der Landwirtschaft, sondern wohl auch aus unseren Waschmaschinen. Diese Podcast-Folge fragt, wie es entsteht und was man dagegen tun kann.
Drohnen statt Traktoren in der Landwirtschaft - eines der Themen auf der Fruit Logistica in Berlin. Die weltweit größte Messe für den Fruchthandel zieht Kunden aus 145 Ländern an und geht noch bis Freitag. Von Jörn Kersten
Für die Landwirtschaft wurden viele Moore trockengelegt. Und das ist ein riesiges Problem. Denn eine neue Studie zeigt: Entwässerte Moore stoßen in der EU viel mehr CO2 aus als bisher angenommen. Dabei können Bauern auch mit nassen Böden arbeiten. Darüber sprechen wir mit der Reporterin Claudia Plaß, die schon lange zum Thema klimaschonende Landwirtschaft recherchiert. Sie hat einen Landwirt besucht, der Landwirtschaft und Klimaschutz vereinen will. Er hat mit anderen Bauern Konzepte entwickelt, wie Landwirte auch auf nassem Boden anbauen können. Über diese neuen Wege in der Landwirtschaft sprechen wir auch mit der Klima-Ökonomin Claudia Kemfert. Sie ist bekennender Moor-Fan. Damit eine moorschonende Landwirtschaft in Deutschland möglich sei, braucht es laut Kemfert staatliche Förderung. Denn bisher fehlten die Absatzmärkte. Links: Studie zu Moor-Emissionen in der EU: https://www.uni-greifswald.de/forschung/nachrichten-aus-der-forschung/detail/n/europaweite-moor-emission-doppelt-so-hoch-wie-geschaetzt-hotspot-karte-zeigt-wo-schutz-und-wiedervernaessung-besonders-wirksam-sind-260325/ Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz: https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/schneider-waelder-moore-und-boeden-sollen-wieder-zu-verbuendeten-beim-klimaschutz-werden Podcast-Tipp „WDR5 Das philosophische Radio“: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7e286370196c5343/Anmeldung zum Newsletter ARD Klima Update: https://www.mdr.de/klima
Technik aufs Ohr - Der Podcast für Ingenieurinnen und Ingenieure
Stell dir vor, es gäbe ein Mittel, das Gärten und Äcker fruchtbarer macht und gleichzeitig CO₂ auf Jahrhunderte bindet. Klingt verrückt? Ausgerechnet Kohle, genauer: Pflanzenkohle, könnte genau das leisten.
Déi ökologesch Zukunft vun der Landwirtschaft, Esch als Stat vun deene Jonken an e Militärlager dat Joerzéngte laang net secher war. dat sinn d'Themen an der Presserevue.
Ideencouch – Der Podcast, der selbstständig macht mit Jan Evers
Diese Folge beginnt mit Frust – und endet mit einer großen Vision. Ben erzählt, warum ihn seine eigenen Massage-Erlebnisse jahrelang genervt haben: schlechte Buchung, liebloses Ambiente, kein Gefühl von Qualität. Irgendwann war klar: Das geht besser. Heute ist Soulhouse auf dem Weg, aus einem 5.000 Jahre alten Handwerk eine europäische Marke zu bauen. Du hörst, wie aus einer sehr persönlichen Beobachtung ein skalierbares Geschäftsmodell entsteht, gedacht vom Kunden her, sauber positioniert zwischen Thai-Studio und Luxushotel. Ben erklärt, warum gerade sogenannte Four-Wall-Businesses enormes Potenzial haben und wie Digitalisierung dabei hilft, Buchung, Zahlung, Planung und Wachstum effizient zu steuern. Besonders wertvoll: der klare Blick auf Finanzierung. Ben ordnet unterschiedliche Wege ein, erklärt die Logik hinter Family Offices, VC und Fremdkapital – und zeigt typische Fehler auf, die Gründer*innen bei VC-Deals teuer zu stehen kommen können. Diese Episode hilft dir zu verstehen, wie ein gutes Geschäftsmodell ganz praktisch wirkt: für mehr Freude, Wirksamkeit und zahlende Kunden. Wir wünschen dir viel Spaß beim Hören! Smart Business Control: Schaut jetzt bei Smart Business Control vorbei und meldet euch für die kostenlose Testphase an.Über die Personen: [Gast] Benjamin Schroeter ist Unternehmer aus Überzeugung. Nach seiner Zeit als Berater bei BCG gründete er das SaaS-Unternehmen Facelift, baute es auf über 250 Mitarbeitende und mehr als 2.000 B2B-Kunden auf und verkaufte das Unternehmen nach sieben Jahren an DuMont. Heute gründet er erneut – mit Soulhouse. Gemeinsam mit Rosa Tapper arbeitet er daran, Massagen und Self Care als europäische Marke neu zu denken. Sein Fokus: skalierbare Geschäftsmodelle, starke Marken und die Frage, wie sich klassische Dienstleistungen mit moderner Organisation und Technologie besser machen lassen.[Gastgeber] Dr. Jan Evers ist erfahrener Gründungsberater und selbst Unternehmer. Jan berät seit fast 20 Jahren Banken und Ministerien sowie wachstumsstarke Gründer*innen und Mittelständler – als Aufsichtsrat, Business Angel und Miteigentümer. Mehr Infos zu Jan https://everest-x.de/profil/ [Redaktion] Gesa Holz, Sarah Bechtloff [Technische Bearbeitung] Anne de ChénerillesWeitere Themen: LaborX Hamburg – Ideencouch #66 Geschäftsmodellarbeit - Ideencouch #93 – Mit ökonomischem Denken in der Geldanlage die Welt retten - Ideencouch #107 – Spin-off für den CCPI, Germanwatch Ideencouch #92 – Süßkartoffeln und WhatsApp: Die neue Ära der Landwirtschaft in AfrikaÜber die Ideencouch: Die Ideencouch ist ein Podcast von EVEREST. Wenn du Gründer*in bist, dich Startups faszinieren oder du als Unternehmer*in an deinem eigenen Unternehmen arbeitest, ist dieser Podcast genau der richtige für dich. Aus den Gesprächen zwischen Jan und seinen Gästen wirst du praktisches Wissen, anwendbare Erkenntnisse und kreative Anregungen für deinen Unternehmer*innen-Alltag mitnehmen. -- Du möchtest uns Feedback geben oder selbst Gast im Podcast sein? Schreib uns eine E-Mail an info@laborx-hamburg.de Wir freuen uns auf deine Nachricht! -- Partner -- LaborX -- Gründerplattform -- Firmenhilfe --SmartBusinessPlan – Smart Business Control
Der Freiburger Gemeinderat hat zwei neue Bürgermeister gewählt. Nach einer Äußerung zu höheren Benzinpreisen verzeichnet der ADAC auch in Südbaden Austritte. Im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet wächst der Unmut badischer Bauern über Schweizer Bauern.
Moore sind wichtig für den Klimaschutz, denn sie speichern Kohlenstoff. Allerdings sind viele trockengelegt worden, zum Beispiel, um auf den Böden Landwirtschaft zu betreiben. Claudia Plaß hat einen Landwirt in Niedersachsen besucht, der sich für den Moorschutz engangiert
China modernisiert seine Landwirtschaft mit drastischen Mitteln. In Zentralchina steht die größte Schweinezucht der Welt – verteilt auf 26 Stockwerke eines Hochhauses. Dort leben rund 600.000 Tiere, überwacht von Kameras, gefüttert über Fließbänder und komplett abgeschirmt von der Außenwelt. Unser China-Korrespondent war vor Ort und hat sich angesehen, wie diese industrielle Schweinehaltung funktioniert. Gast: Matthias Kamp, China-Korrespondent Host: Alice Grosjean Matthias Kamp hat seinen Rundgang um die [Schweinefabrik in einer Reportage](https://www.nzz.ch/international/schweine-leben-in-china-im-hochhaus-eine-halbe-million-auf-26-etagen-nzz-ld.1917642) festgehalten. Zum Probeabo geht's [hier entlang](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
www.kuhverstand.de In dieser Episode spreche ich mit Juliane Haßbargen über Selbstwertgefühl, Verantwortung und den Mut, sichtbar zu werden, besonders für Frauen in der Landwirtschaft. Juliane ist nicht nur aktive Milchviehhalterin, Preisrichterin und tief in der Rinderzucht verwurzelt, sondern auch erstes weibliches Vorstandsmitglied im Verein Ostfriesischer Stammzüchter (VOST). Wir sprechen darüber, warum Frauen ihre eigene Kompetenz oft unterschätzen, wie wichtig Unterstützung im Betrieb und in der Familie ist – und warum es sich lohnt, Ehrenämter und Verantwortung nicht nur „den anderen“ zu überlassen. Es geht um Rollenbilder, Generationen auf dem Hof, Entscheidungsfindung, Alltag zwischen Stall, Familie und Organisation und um eine simple, aber kraftvolle Frage: Was spricht eigentlich objektiv dagegen, es zu tun? Zum Mitnehmen aus der Folge: Wenn du selbst vor einer Entscheidung stehst - sei es ein Ehrenamt, eine neue Aufgabe oder mehr Verantwortung im Betrieb - nimm dir einen Moment und stell dir diese Frage: Was spricht objektiv wirklich dagegen? Nicht das Bauchgefühl, nicht alte Rollenbilder, sondern ganz nüchtern betrachtet. Und wenn dir nichts Stichhaltiges einfällt, dann könnte genau darin die Antwort liegen. Weiterführende Links & Empfehlungen aus der Folge: Studie „Frauen leben Landwirtschaft“ (2020/21) – Einblicke in Lebensrealitäten von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben Deutschlandfunk Kultur: Agrarfrauen – Die leise Revolution Verein Ostfriesischer Stammzüchter (VOST) Hörbuch: Die sechs Säulen des Selbstwertgefühls (Nathaniel Branden) Kontakt zu Juliane Haßbargen Deine nächsten Schritte Zum Kuhverstand WhatsApp-Kanal Zum Club der alten Kühe Zur Hörer-Umfrage
Was heißt es eigentlich, auf den Hof des Partners zu kommen und dort seinen eigenen Platz zu finden? In dieser neuen Folge spreche ich mit Kate vom Biohof Jacobi über Rollenbilder, Selbstzweifel, Erwartungen von außen und den langen Weg zur eigenen Position im Familienbetrieb. Kate erzählt offen, wie es sich angefühlt hat, die Rolle zu finden, warum sie lange gesucht hat, im Job außerhalb, im Büro, in der Küche, im Marketing und welche Entscheidungen ihr geholfen haben, sich wirklich als Teil des Betriebes zu fühlen. Wir sprechen über unsichtbare Arbeit, fehlende Anerkennung, innere und äußere Ansprüche und darüber, warum Instagram für ihren Hof inzwischen mehr ist als nur ein Hobby. Eine ehrliche Folge für alle Frauen, die ihren Platz nicht einfach finden, sondern aktiv gestalten wollen.
Björn und Hubert haben im November 2025 ein gemeinsames Kinderbuch für Erwachsene herausgebracht. Es zeichnet mit frechen Ilustrationen und Texten nicht nur die Familiengeschichte der Bäckerei Wiese nach, sondern die gesamte Wertschöpfungskette von "Opa Herbert", dem Brot, das nach dem Gründer der Bäckerei und Björns Großvater benannt ist. Im Gespräch gehen wir u.a. der Frage nach, wie der Klimawandel und Wetterextreme die künftige Landwirtschaft und die Bäckerei verändern werden, welche Transformation in der Vergangenheit geglückt oder in die falsche Richtung gelaufen ist oder wie komplexe Themen für Erwachsene wie Kinder in spannende Geschichten heruntergebrochen werden können. Björn Wiese ist in dritter Generation Bäcker in Eberswalde. Prof. Hubert Wiggering ist Umweltwissenschaftler, ursprünglich Geologe, war Postdoc in Los Angeles, 8 Jahre Generalsekretär des Sachverständigenrates für Umweltfragen, 13 Jahre lang Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) und 21 Jahre lang Professor für Geoökologie an der Uni Potsdam.
Frauen müssen sich trauen und politisch Verantwortung übernehmen“, betont Lioba Degenfelder. Ihr Gespräch über Care-Arbeit, Intuition und Sichtbarkeit in der Landwirtschaft.
Außerdem: Kiwis und Oliven aus Deutschland - Klimawandel als Chance? (13:40) // Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Yvi Strüwing.
Acht grüne Europaabgeordnete haben gemeinsam mit Links- und Rechtsextremen für eine Verzögerung des Mercosur-Freihandelsabkommens gestimmt. Die Grünen-Bundesvorsitzende Franziska Brantner bezeichnet dieses Abstimmungsverhalten als klaren Fehler. Brantner schlägt vor, bei zukünftigen Handelsabkommen die Landwirtschaft auszuklammern.[01:53 ]Bundeskanzler Friedrich Merz hat in Davos die europäische Stärke betont und an Zusammenarbeit appelliert. Merz hat direkte Kritik an den USA oder Donald Trump vermieden. Merz hat anschließend beim EU-Sondergipfel mit den anderen Staats- und Regierungschefs beraten – konkrete Beschlüsse sind dort nicht gefasst worden.[12:12]Das neue Bundesdigitalministerium orientiert sich bei seinem Aufbau eng am hessischen Vorbild von 2019. Die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus erläutert im Gespräch die notwendige Verzahnung von Innovation und Staatsmodernisierung.[18:01]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kaltwasser - Tauchgänge in einen unterschätzten Lebensraum; Was bringt ein Tierführerschein?; Pflanzenbestimmungs-Apps zeigen Zustand unserer Städte; Wie gehen wir am besten mit Rachefantasien um?; KI-Fake-Bilder aus Konzentrationslagern; Was bringen Paartherapien?; Pompejis frühe Thermen: Schmuddelwasser mit Blei; So sieht nachhaltige Landwirtschaft aus; Was ein Monat Alkoholverzicht bringt; Moderation: Johannes Döbbelt. Von WDR 5.
Die EU will ihre Agrarförderung kürzen – und stellt damit die europäische Landwirtschaft vor Herausforderungen. Landwirte bangen um ihre Existenz, Forschende warnen vor Rückschritten beim Klima- und Umweltschutz. Wohin steuert die gemeinsame Europäische Agrarpolitik? Jochen Steiner im Gespräch mit Jens Deppermann, Professor für Agrarpolitik und Ressourcenökonomie an der Technischen Hochschule in Bingen
Zunehmende Sturmflutgefahr - was kommt auf unsere Küsten zu?; Dividieren lernen - Widerstand gegen die Lernforschung; Wie schlimm ist der globale Wassermangel und was hilft?; Wie KI helfen kann, Cold Cases zu lösen; Was bringt ein Werbeverbot bei Ernährung, Rauchen und Alkohol?; Phosphor - nötig für's Leben und brandgefährlich; Arzneipflanzen retten mit Biotechnologie?; Moderation: Marija Bakker. Von WDR 5.
Steigende Lebensmittelpreise, sterbende Bauernhöfe – Lebensmittel werden immer teurer, gleichzeitig müssen landwirtschaftliche Betriebe schließen, weil sie nicht genug verdienen. Wie kann das sein? Ein Grund dafür ist der Einfluss großer Einzelhandelsunternehmen.
Frauen in der Landwirtschaft stehen oft unter Druck. Arbeit und Familie lassen sich kaum trennen. Ein neuer Gesprächskreis für Bäuerinnen in Chur soll entlasten. Eine Teilnehmerin sagt: «In der Landwirtschaft gibt es nicht so viele Orte, sich mit anderen Frauen auszutauschen.» Weitere Themen: · Seit fast einem halben Jahr ist die Leitung der Hochbaudienste in Chur unbesetzt. Die Stadt will die Stelle erst neu besetzen, wenn Organisation und Prozesse überprüft sind. · Viele Bundespolitikerinnen und Bundespolitiker machen nur begrenzte Angaben zu ihren Nebeneinkünften. Das zeigt eine Untersuchung der Organisation Lobbywatch. Auch in Graubünden sind entsprechende Informationen teilweise nicht öffentlich.
Bio, regional, preiswert, gesund? Der Einkauf zwingt uns, täglich zu entscheiden, was wir einkaufen. Was ist Ihnen wichtig? Gespräch mit Martin Schulz (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) und Moderator Ralph Erdenberger. Von WDR 5.
Bei der 90. Ausgabe der Grünen Woche präsentieren sich rund 1.600 Aussteller aus 50 Ländern in Berlin. Neben Kulinarik wird es auch um agrarpolitische Themen gehen.
100 Jahre Grüne Woche: Respekt für die Landwirtschaft Seit Freitag ist in Berlin die Grüne Woche geöffnet. Das ist die weltgrößte Agrar- und Lebensmittelschau, in der rund 1.600 Aussteller aus mehr als 50 Ländern in den Messehallen am Berliner Funkturm Produkte, Trends und Ideen vorstellen. Um die 300 000 Besucher werden wieder bis zum 25. Januar erwartet. Eine faszinierende Demonstration rund um Essen und Trinken, die zeigt, wie vielfältig sich Menschen in unterschiedlichen Gegenden ernähren, was sie aus der Natur zubereiten und vor allem: wie aufgrund landwirtschaftlicher Fortschritte und Technik und Düngung immer weniger Menschen an Hunger leiden müssen. Ein TE-Wecker rund um Nahrungsmittelproduktion und Landwirtschaft. Die Grüne Woche war einmal ein Ort des Respekts für Landwirtschaft. Heute ist sie Bühne für NGO-Narrative. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Am Freitag haben sich die die Tore zur 100. Grünen Woche für Besucher geöffnet. Wie immer gibt es nicht nur Produkte rund um Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau, sondern auch Leckereien aus vielen Ländern. Von Tabea Schoser
Michael Beer ist Vizedirektor des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und zuständig für Pflanzenschutzmittel. Seit gut einem Monat gilt das «vereinfachte» Zulassungsverfahren. Hilft es, die Gesuche schneller zu bearbeiten? Welche Risiken bleiben bei der Zulassung? Seit 2021 ist das BLV zuständig für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, nicht mehr das Bundesamt für Landwirtschaft. Die Zulassungen stehen von verschiedenen Seiten unter Druck: Landwirtschaftskreise möchten neue Pflanzenschutzmittel, um Lebensmittel zu produzieren, auch, da verschiedene aus dem Verkauf zurückgezogen wurden. Umweltverbände sorgen sich um die Verunreinigungen von Wasser oder Böden. Auch Gesundheitsrisiken für den Menschen müssen berücksichtigt werden. Über 500 Gesuche warten auf eine Prüfung, seit letztem Dezember gilt ein sogenanntes vereinfachtes Zulassungsverfahren. Was hat sich damit verändert? Werden nun Gesuche schneller bewilligt? Wie nimmt das BLV die Kritik am Zulassungsverfahren auf? Was würden die neuen Verträge mit der EU verändern? Der Lebensmittelingenieur und Vizedirektor des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen ist zuständig für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln. Für ihn gibt es keine risikofreie Anwendung von Pflanzenschutzmittel. Man könne nicht ausschliessen, dass auch bei heute zugelassenen Pflanzenschutzmitteln künftig Risiken für Natur und Mensch auftreten könnten. Michael Beer ist zu Gast im Tagesgespräch von Karoline Arn.
Nach 25 Jahren Vorbereitung steht das EU-Mercosur-Handelsabkommen kurz vor der Unterzeichnung durch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Ziel ist es, Handel und Investitionen zu fördern, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Autos und Rohstoffe. Während Vertreter aus Brasilien das Abkommen als „Win-Win-Situation“ loben, stößt es in Europa auf heftigen Widerstand, vor allem von Landwirten und Politikern, die vor negativen Folgen für die Lebensmittelsicherheit und die heimische Landwirtschaft warnen.
Bauern kippen Kartoffeln auf den Grand Place in Brüssel, Traktoren blockieren Autobahnen in Spanien und Frankreichs Landwirte gehen auf die Barrikaden. Der Grund: das Mercosur-Abkommen. Mercosur steht für "Mercado Común del Sur", ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Staaten. Nach 25 Jahren Verhandlungen steht der Vertrag kurz vor der Unterzeichnung – und sorgt für heftige Kontroversen. In dieser Episode erklärt NZZ-Brüssel-Korrespondent Daniel Imwinkelried, warum viele europäische Bauern massive Konkurrenz fürchten und weshalb besonders Frankreich so vehement Widerstand leistet. Gleichzeitig zeigt er auf, warum das Abkommen für die EU von grosser strategischer Bedeutung ist. Bei nächsten Abkommen sind deshalb weitere Konflikte vorprogrammiert. Gast: Daniel Imwinkelried, Brüssel-Korrespondent Host: Antonia Moser Daniels Analyse kannst du auch nachlesen, in der [NZZ](https://www.nzz.ch/wirtschaft/eu-einigung-weg-fuer-mercosur-handelsabkommen-ist-frei-ld.1919533). Und ein Probeabo dazu findest du [hier](https://abo.nzz.ch/25085842-2/).
Eine Studie des Thinktanks Agora Agrar zeigt, wie sich die Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft in den nächsten 20 Jahren um 60 Prozent senken lassen, ohne unsere Ernährungssicherheit zu gefährden. Wie diese nachhaltige Umstrukturierung unserer Landwirtschaft aussehen kann, das erläutert die Direktorin von Agora Agrar, Christine Chemnitz. Außerdem geht es noch an die Nordsee, wo gerade der erste europäische CO2-Speicher entsteht, und nach Spanien, wo bereits hitzeresistente Äpfel wachsen. Eine Sendung von Sabine Schütze, 15.01.2026
Die Grüne Woche ist mit zehn Ausstellungstagen rund um Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau eine der längsten Messen. In diesem Jahr feiert sie ein besonderes Jubiläum und blickt auf 100 Jahre Geschichte zurück. Von Tabea Schoser
Das gefährliche Spiel der EU mit der Landwirtschaft Mercosur steht nach 25 Jahren kurz vor dem Durchbruch – doch Europas Bauern reagieren mit Entsetzen. Warum es nicht um Freihandel geht, sondern um einen unfairen Wettbewerb, zerstörte Versorgungssicherheit und ein EU-System, das Landwirtschaft unmöglich macht. Mercosur ist nicht das Problem. Das Problem ist eine EU, die ihre Bauern mit Auflagen, Abgaben und Bürokratie erdrückt – und dann Milliarden als Trostpflaster verteilt. Ein Gespräch mit Landwirt Anthony Lee: Wer Bauern vertreibt, macht Länder abhängig.