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Streit Herrenknecht und Blumenkübel Schwanau. Hitzewelle steigert Ozon in BaWü. Landwirte beraten zu Reformplänen aus Brüssel.
Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden sind zu Ende gegangen. Noch offen ist, wie lange die Gespräche um die Details und damit die Sicherheitsmassnahmen dauern. Die Nidwaldner Sicherheitsdirektorin sagt, die Einsatzkräfte seien auf alles vorbereitet. Weiter in der Sendung: · Forschungsprojekt im Kanton Luzern will Nährstoffflüsse in der Landwirtschaft untersuchen. · Blick in die Woche
Ohne Millionen Zwangsarbeiter wäre die deutsche Landwirtschaft im Zweiten Weltkrieg kollabiert. Svenja Leibers „Nelka“ erzählt von einer verschleppten Frau und ihrem Peiniger.
Wenn es um Energiewende, Mobilitätswende, Erneuerung der Landwirtschaft und damit um die Klimatransformation allgemein geht, fällt oft der Begriff "Verzicht". Eine Mehrheit der Menschen ist zwar für mehr Klimaschutz, jedoch ist nur eine Minderheit bereit, etwas am eigenen Lebensstil zu ändern. Die Klimatransformation wird automatisch mit Verzicht und Wohlstandsverlust gleichgesetzt. Doch tatsächlich ist es andersrum: Zu wenig Klimaschutz und die Ignoranz der Klimatransformation führt zu Wohlstandsverlust. Denn kaum jemand stellt die Frage: Auf was müssen wir heute verzichten? Quellen: 400.000 Tote jährlich durch dreckige Luft https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eureport-umweltverschmutzung-101.html Plastik in Lebensmitteln: Was du darüber wissen solltest https://www.foodwatch.org/at/informieren/schadstoffe-in-lebensmitteln/plastik-in-lebensmitteln-was-du-darueber-wissen-solltest Vergleich unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen nach Verkehrsarten (pro Person) https://www.zukunft-mobilitaet.net/78246/analyse/flaechenbedarf-pkw-fahrrad-bus-strassenbahn-stadtbahn-fussgaenger-metro-bremsverzoegerung-vergleich/ Fehlender Wirtschaftsaufschwung: Was CDU/CSU dringend tun müssen - #RestartThinking Folge 312 https://youtu.be/aV_wPf84At4 Die "Mainzer Erklärung" der CDU: Die Zerstörung des Wirtschaftsstandorts https://youtu.be/YLQbW1jIKII Wie neoliberale Lobbyvereine durch Lügen und Verzerrungen Wirtschaft und Gesellschaft zerstören https://youtu.be/_JZr7l7RGCE Ein Format von und mit Mario Buchinger. Transformationsexperte, Physiker, Autor
Mit einer Versuchsstation hat der Kanton Luzern zusammen mit Forschenden von Agroscope die Nährstoffflüsse in der Landwirtschaft untersucht. Die Auswertungen zeigen, wo Stickstoff und Phosphor anfallen und verloren gehen. Weiter in der Sendung: · Die Gespräche zwischen USA und Iran auf dem Bürgenstock machen ein grosses Sicherheitsaufgebot nötig. · Der EV Zug trennt sich von Sportchef Reto Kläy.
Der Nationalrat hat das Freihandelsabkommen der Schweiz mit den Mercosur-Staaten abgelehnt. Eine wesentliche Rolle gespielt hat dabei der Schweizer Bauernverband. Präsident Markus Ritter stellt sich der Kritik, die Landwirtschaft verbaue damit neue Exportmöglichkeiten für Schweizer Unternehmen. Eine ungewohnte Allianz der Linksparteien mit Interessenvertreterinnen und -vertretern der Landwirtschaft hat am Donnerstag im Nationalrat dafür gesorgt, dass das Freihandelsabkommen mit den vier Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay Schiffbruch erlitten hat. Dies, weil sich der Bauernverband mit seiner Forderung nach 880 Millionen Franken Ausgleich für die Landwirtschaft nicht hat durchsetzen können. Der St. Galler Mitte-Nationalrat Markus Ritter nimmt in der «Samstagsrundschau» Stellung zum Vorwurf, die Landwirtschaft agiere gegen die Interessen der Schweizer Wirtschaft. Auch beim Vertragspaket der Schweiz mit der EU, das der Bundesrat als «Bilaterale III» bezeichnet, zeigt sich der Bauerverband äusserst skeptisch. Präsident Ritter beantwortet die Frage, ob die Landwirtschaft bei der absehbaren Volksabstimmung im Nein-Lager sein wird. Und schliesslich ist auch die Kontroverse um das Comeback der Kernenergie Thema in der Sendung. Markus Ritter hat der Vorlage des Bundesrates, mit der das bestehende Bauverbot für neue Kernkraftwerke aufgehoben werden soll, zum Durchbruch verholfen, indem er zusammen mit sechs weiteren Mitte-Nationalräten gegen die eigene Partei gestimmt hat. Markus Ritter stellt sich in der «Samstagsrundschau» den Fragen von Philipp Burkhardt. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Der Nationalrat hat das Freihandelsabkommen der Schweiz mit den Mercosur-Staaten abgelehnt. Eine wesentliche Rolle gespielt hat dabei der Schweizer Bauernverband. Präsident Markus Ritter stellt sich der Kritik, die Landwirtschaft verbaue damit neue Exportmöglichkeiten für Schweizer Unternehmen. Eine ungewohnte Allianz der Linksparteien mit Interessenvertreterinnen und -vertretern der Landwirtschaft hat am Donnerstag im Nationalrat dafür gesorgt, dass das Freihandelsabkommen mit den vier Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay Schiffbruch erlitten hat. Dies, weil sich der Bauernverband mit seiner Forderung nach 880 Millionen Franken Ausgleich für die Landwirtschaft nicht hat durchsetzen können. Der St. Galler Mitte-Nationalrat Markus Ritter nimmt in der «Samstagsrundschau» Stellung zum Vorwurf, die Landwirtschaft agiere gegen die Interessen der Schweizer Wirtschaft. Auch beim Vertragspaket der Schweiz mit der EU, das der Bundesrat als «Bilaterale III» bezeichnet, zeigt sich der Bauerverband äusserst skeptisch. Präsident Ritter beantwortet die Frage, ob die Landwirtschaft bei der absehbaren Volksabstimmung im Nein-Lager sein wird. Und schliesslich ist auch die Kontroverse um das Comeback der Kernenergie Thema in der Sendung. Markus Ritter hat der Vorlage des Bundesrates, mit der das bestehende Bauverbot für neue Kernkraftwerke aufgehoben werden soll, zum Durchbruch verholfen, indem er zusammen mit sechs weiteren Mitte-Nationalräten gegen die eigene Partei gestimmt hat. Markus Ritter stellt sich in der «Samstagsrundschau» den Fragen von Philipp Burkhardt.
In der Nordwestschweiz sind in diesen Wochen rund 3500 Schweizer Armeeangehörige unterwegs. Sie üben die Abwehr hybrider Bedrohungen, darunter auch den Umgang mit Drohnenangriffen. Diese spielen in der aktuellen geopolitischen Lage eine immer grössere Rolle. Die Reportage aus dem Tunnel. Weitere Themen: Die Diskussionen rund um die «Keine 10 Millionen Schweiz»- Initiative haben gezeigt: Viele Menschen in der Schweiz sind wachstumsmüde. Stichwort Dichtestress oder Wohnungsknappheit. Die Initiative wurde zwar abgelehnt - die Frage bleibt: wie viel Wachstum ist nötig, damit der Wohlstand bleibt? PFAS sind Ewigkeitsmechikalien, die in Böden, im Wasser und teilweise auch in Lebensmitteln vorkommen. Für die Landwirtschaft sind PFAS entsprechend problematisch, auch wenn es um Bauprojekte geht. Wo PFAS im Boden sind, gibt es in einigen Kantonen kaum Geld.
Die aktuelle Hitzewelle in der Schweiz spitzt sich zu – Temperaturen bis knapp 37 Grad sind in Sichtweite. Während die Hitze Gewinner hat wie Badis, Glaceverkäufer und Bergregionen, leiden andere: Schülerinnen und Schüler müssen bei Hitze Prüfungen schreiben, ohne automatischen Hitzefrei, und die Landwirtschaft kämpft mit ausgetrockneten Böden. Die höchste Trockenheitsstufe gilt bereits im Berner Mittelland, Goms und Wallis. Auch Fische sind betroffen: Flusstemperaturen über 19–20 Grad beeinträchtigen ihre Schwimmfähigkeit und führen zu Fischsterben. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Gaudenz Flury, SRF Meteo - Silvia Gallo-Stern, Gesellschaft für Arbeit und Wohnen - Yves Brechbühler, Bildungsdirektion des Kantons Bern - Katrin Zöfel, SRF Wissenschaftsredaktorin - David Brugger, Schweizer Bauernverband - Michael Kirschner, Fachkommission für Altersfragen in Bern - Luzi Bürkli, Graubünden Ferien - Daniel Borchers, Digitec-Galaxus ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Martina Koch ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Schickt uns eine Nachricht Die aktuellen geopolitischen Spannungen, wie der Krieg in der Ukraine oder Konflikte im Nahen Osten stören globale Lieferketten und treiben die Preise für Rohstoffe wie Dünger in die Höhe. Die steigenden Lebensmittel- und Düngerpreise sind ein deutliches Signal, dass unser Ernährungssystem unter Druck steht. Doch warum gerät die konventionelle Landwirtschaft so schnell in Abhängigkeit von globalen Krisen, während der biologische Landbau oft stabiler dasteht? In dieser FiBL Focus Short Folge beleuchten wir die akute Düngemittelkrise und ihre weitreichenden Folgen. Wir blicken zurück auf die Geschichte der Landwirtschaft, erläutern wie sich das FiBL aus kontroversen Dünger-Diskussionen heraus gründete, und zeigen auf, warum der Biolandbau mit seinen Kreislaufprinzipien einen vielversprechenden Weg zu mehr Unabhängigkeit und Resilienz bietet. Es geht dabei nicht nur um einzelne landwirtschaftliche Praktiken, sondern um eine umfassende Transformation unseres gesamten Agrar- und Ernährungssystems. Hört rein, warum die Landwirtschaft von gestern (angereichert mit dem Wissen von heute) unser Weg in eine unabhängige und nachhaltigere Zukunft sein kann.Verfasst und gesprochen von: Dr. Anke Beermann, FiBL Herzlichen Dank an: PD Dr. sc. nat. Else K. Bünemann-König und Dr. Sylvain Quiédeville (beide FiBL)Bild: Canva / Andreas Basler (FiBL)E-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.
In Folge 196 sprechen wir darüber, dass in Brasilien eine landwirtschaftliche Insolvenzwelle rollt, dass der Iran-Deal jetzt tatsächlich vereinbart worden ist und im Deepdive haben wir Martin Moshake, Vorsitzender der Jungen DLG, bei uns zu Gast und sprechen mit ihm über die DLG Feldtage 2026.(Anzeige)
Die Unterschriften sind da. In der Nacht haben die USA und der Iran das Rahmenabkommen für ein Kriegsende unterzeichnet. Nicht persönlich – digital. Wir schauen uns den Inhalt an und sprechen über erste Reaktionen. Und: Die Hitzewelle rollt an – das trifft auch die Landwirtschaft. Schon nächste Woche dürfte die höchste Trockenheitsstufe erreicht sein, sagt der Bund.
Es war ein emotionaler Tag am Landgericht Rostock: Unter Tränen hat eine ehemalige Freundin von Gina H. ausgesagt. Sie war mit der Angeklagten am Tatort, kurz bevor diese die Polizei rief.Host: Annette Ewen Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost Redaktion: Melanie Jaster, NDR Ostseestudio Rostock Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de Liebe MV im Fokus-Fans, die Links werden bei manchen Plattformen leider nicht klickbar ausgespielt. Abonniert uns am besten in der App von ARD Sounds - da funktionieren die Links auf jeden Fall und ihr verpasst keine Folge. Alle Infos zum 13. Prozesstag gibt es auch hier zum Nachlesen: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/mordprozess-fabian-die-angeklagte-will-vor-gericht-aussagen,fabian-194.html Unser Podcast-Tipp bei ARD Sounds: 63 Hektar - der Landwirtschaftspodcast von NDR Niedersachsen mit einer Spezialfolge: "Farmcrimes" eine Folge, in der es um Kriminalfälle in der Landwirtschaft geht. https://1.ard.de/63hektar3
Region: Die Hitzewelle schadet auch der regionalen Landwirtschaft; Orpund: Das Tierheim Rosel hat einen Tag der offenen Tür für Kinder durchgeführt
Bundeswehr investiert rund 16 Milliarden Euro in neue Drohnen / EU-Parlament stimmt über Lockerung der Gentechnik-Regeln in der Landwirtschaft ab / In Victoria könnten künftig lebenslange Haftstrafen für das Anwerben von Kindern zu Straftaten drohen / Australien plant 15 Prozent Gehaltserhöhung für frühpädagogische Fachkräfte / Australien lockert Reisehinweise für mehrere Länder im Nahen Osten / Neue „Buy now, pay later“-Regeln zeigen mehr früh erkannte finanzielle Härtefälle in Australien / Israels Botschafter weist Gaza-Flotille Misshandlungsvorwürfe zurück / US-Behörden vereiteln mutmaßlichen Terroranschlag / Iraks Trainer Graham Arnold bleibt trotz Auftaktniederlage optimistisch bei der Fußball-WM
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/wiederwasgelernt +++ Die Ukraine hat einen Plan: Seit einigen Monaten nimmt sie mit ihren Drohnen russische Raffinerien, Öldepots und Treibstofflager ins Visier. Offenbar erfolgreich. Immer häufiger sitzen Autofahrer in Russland an Tankstellen auf dem Trockenen. Große Ketten rationieren Benzin und Diesel. Ein Ökonom spricht von der größten Kraftstoffkrise seit 21 Jahren. Die Agrarindustrie warnt: "Wir können die Landwirtschaft bald dichtmachen." Moderation: Christian Herrmann Sie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de Sie möchten "Wieder was gelernt" unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify. Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
63 Hektar - der Landwirtschafts-Podcast von NDR Niedersachsen
Auf landwirtschaftlichen Betrieben kommt so einiges weg: Von Kartoffeln über Düngemittel bis hin zu großen Landmaschinen wie beispielsweise Mulcher. Doch erforscht ist das Thema kaum: Die Lücke wollten Kirstin Drenkhahn, Professorin für Strafrecht und Kriminologie an der Freien Universität Berlin, und ihr Team schließen. Für eine Studie haben sie Landwirte befragt, ob sie schon einmal Opfer von Kriminalität geworden sind. 480 Landwirtinnen und Landwirte haben sich an der "Farm-Crime"-Untersuchung der Freien Universität Berlin beteiligt. Das Ergebnis: Mehr als jeder zweite befragte Landwirt ist bereits bestohlen worden.Außerdem sprechen Landwirtin Maja und Verbraucher Kuhlage mit Landwirtin Clara aus Scharnebeck im Landkreis Lüneburg. Ihr sind vier Angus Rinder von der Weide gestohlen worden – und das vermutlich mitten am Tag.Majas Landwort: "GPS - Ganzpflanzensilage" bei 2:30 Min.Mehr zum Thema:Infos zur Studie der FU Berlinhttps://www.jura.fu-berlin.de/fachbereich/einrichtungen/strafrecht/lehrende/drenkhahnk/lauf_forsch/Rural-Criminology/index.htmlNDR Story: Farm Crime - Diebstahl auf dem Land https://www.ardmediathek.de/video/ndr-story/farm-crime-diebstahl-auf-dem-land/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM2MzU0OV9nYW56ZVNlbmR1bmcHabt Ihr Themenvorschläge? Dann schreibt uns an 63hektar@ndr.de.Die Folgen im Überblick: https://1.ard.de/63hektar21Im Podcast "63 Hektar" sprechen Verbraucher Kuhlage und Landwirtin Maja Mogwitz miteinander statt übereinander und bequatschen verschiedenste Themen rund um die Landwirtschaft. Denn es gibt häufig Missverständnisse, Vorurteile und auch verhärtete Fronten zwischen Verbrauchern und Landwirten. Außerdem schauen sie hinter die Kulissen.Unsere Podcast-Tipps: - "MV im Fokus - Fall Fabian" https://1.ard.de/mvimfokus?63- "Gerichtssaal 237"https://1.ard.de/237?cp=63H
Landwirt Amos Venema hat in der letzten Folge von “Ein Glas mit Lars” vorgelegt und mit Chefredakteur Lars Reckermann über Milch, Markt und Moral gesprochen. Jetzt legt Landwirt Peter Habbena in dieser Folge nach. Denn: Habbena hat einen anderen Blick auf die Themen. Im Gespräch geht es um Milchpreise zwischen 38 Cent und Bio-Spitzenwerten, um Schulden, Lieferstrukturen und die Frage, warum „wachsen, wachsen, wachsen“ nicht ewig funktionieren kann. Peter “Pedda” Habbena spricht mit Lars Reckermann offen über Liquidität, mentale Gesundheit in der Landwirtschaft, Protestaktionen und darüber, was ihm trotz allem die Freude am Hof erhält.
Was hat der Brexit mit Karotten zu tun? In dieser Folge berichtet Sophia, wie sie querfeldein durch England reiste und der Frage nachging, wie sich die Landwirtschaft in Großbritannien seit dem Brexit verändert hat. Nach einem Stopp im Brüsseler EU-Viertel suchte sie auf der anderen Seite des Ärmelkanals nach Antworten und traf dabei auf Menschen vom Feld, aus dem Labor und aus der Politik. Sie erzählt, warum Landwirtschaft selten einfache Antworten kennt und weshalb sie trotz Herausforderungen dankbar und mit neuen Erkenntnissen nach Hause kehrte.
PFAS spielen im Kanton Thurgau neuerdings eine Rolle, wenn es um mögliche Investitionskredite für landwirtschaftliche Bauprojekte geht. Die Kreditgeber verlangen unter Umständen einen Nachweis, dass ein Bauernbetrieb nicht mit PFAS belastet ist. Die Bauernzeitung hat als erstes darüber berichtet. Weitere Themen in dieser Sendung: · Ein ehemaliger Bündner Kantonsangestellter soll Geld veruntreut haben, nun wurde er in Italien verhaftet. · In der Stadt St. Gallen gibt es die Metallsammlung ab dem Herbst nur noch auf Anmeldung.
In Folge 195 diskutieren wir, dass der Raiffeisenverband das erste Mal eine Dinkelernteschätzung herausbringt, dass Chinas Wirtschaft wieder im Aufwind ist und im Bulle vs. Bär batteln wir uns, wo der Markt jetzt hingeht.(Anzeige)
Vertreter aus Regierung, Parteien, Landwirtschaft und Naturschutz unterzeichneten Ende 2024 eine Vereinbarung, die grundlegende Veränderungen in der dänischen Landwirtschaft vorsieht. Bauern sollen für den Ausstoß ihrer Tiere zahlen. 20 Prozent der Natur soll unter Schutz gestellt werden.
Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist bereits unterzeichnet. Doch die innenpolitische Ausmarchung nimmt erst jetzt so richtig Fahrt auf. Kritik kommt einerseits vom Bauernverband und andererseits von Umweltorganisationen, Grünen und der SP. Während acht Jahren hat die Schweiz gemeinsam mit den weiteren Efta-Staaten ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ausgehandelt. Im September letzten Jahres unterzeichnete der zuständige Bundesrat Guy Parmelin das Verhandlungsergebnis in Rio de Janeiro. Zum Mercosur gehören die südamerikanischen Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay – ein Markt mit über 270 Millionen Menschen. Durch das Abkommen werden rund 96 Prozent der Schweizer Exporte in die Mercosur-Zone zollbefreit. Wie wichtig ist das Abkommen für die Schweizer Wirtschaft? Bauernverband droht mit Referendum Das Freihandelsabkommen ermöglicht umgekehrt auch den Mercosur-Staaten einfachere Exportbedingungen. So können sie grössere Mengen an Fleisch, Getreide oder Wein zu tieferen Zollsätzen in die Schweiz verkaufen. Dagegen regt sich Widerstand aus der Landwirtschaft. Die Bauern befürchten hohe Einbussen und fordern eine höhere Entschädigung. «Der Beschluss des Bundesrates ist derart provokativ, dass wir uns ganz klar Gedanken machen das Referendum betreffend», liess sich Bauernpräsident Markus Ritter zitieren. Muss die Schweizer Landwirtschaft höher entschädigt werden? Oder sind die Forderungen in der Höhe von über 800 Millionen Franken völlig überrissen? Kritik von Umweltorganisationen, Grünen und SP Auch aus linken Kreisen kommt Gegenwind. Sie fordern weitergehende Massnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Menschenrechte. So soll die Schweiz etwa die Entwaldungsverordnung der EU übernehmen. Sind die im Abkommen bereits enthaltenen Nachhaltigkeitskapitel griffig? Oder droht eine unheilige Allianz aus Grünen und Bauern, das Freihandelsabkommen zum Absturz zu bringen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 12. Juni 2026 in der «Arena»: – Markus Ritter, Nationalrat Die Mitte/SG und Präsident Schweizer Bauernverband; – Meret Schneider, Nationalrätin Grüne/ZH; – Tiana Moser, Ständerätin GLP/ZH; und – Stefan Brupbacher, Direktor Swissmem.
Die BDM-Mitgliederinfo im Podcast - Neues vom Milchmarkt, aus dem politischen Berlin und der ganzen Welt.Rückblick: Diese Woche hat eine bildstarke Aktion des BDM vor dem Bundeskanzleramt Aufsehen erregt. Mit einem großen Scherbenhaufen haben wir symbolisch den Schaden dargestellt, den die Politik in den letzten Jahren auf den Agrarmärkten angerichtet hat und sind mit dem Bundesagrarminister sowie weiteren Mitgliedern des Bundestags ins Gespräch gekommen.Zur Pressemitteilung: https://www.bdm-verband.de/pressemitteilungen/scherbenhaufen-vor-dem-bundeskanzleramt/Ausblick: Am 16.6.26 ruft die AbL mit 60 weiteren Organisationen zur Demonstration in Straßburg auf und setzt sich gegen den Gesetzentwurf zur Neuen Gentechnik ein, über den das EU-Parlament am 17.6.26 abstimmen wird.Über folgenden Link geht es zum Positionspapier des bayerischen Bündnis für eine gentechnikfreie Natur und Landwirtschaft: https://t1p.de/qmc2q
Mehr als 200 gestohlene Rinder in Brandenburg alarmieren auch Bauern in Mitteldeutschland. Polizei und Bauernverband warnen vor möglicher organisierter Kriminalität und raten zur Wachsamkeit.
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit World Food Programme-Deutschlanddirektor Martin Frick über das zweite Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Kein Hunger (SDG 2). Im Gespräch geht es um die politischen Ursachen von Hunger, die Rolle globaler Ungleichheit und warum weltweit zwar genug Nahrung produziert wird, aber dennoch Millionen Menschen keinen sicheren Zugang zu ihr haben. Außerdem sprechen wir über die Auswirkungen von Kriegen, Klimakrise und globalen Handelsstrukturen sowie darüber, wo humanitäre Hilfe an ihre Grenzen stößt – und warum langfristige Ernährungssicherheit mehr braucht als kurzfristige Nothilfe.InhaltWas macht das World Food Programme? (01:20)Zum Fortschritt und Rückschlag von Hungerbekämpfung (05:10)Die Straße von Hormus und Ernährungssicherheit (09:30)Landwirtschaft, Klima und Resilienz (11:50) Hunger als Ausdruck globaler Ungleichheit (13:00)Hidden Hunger und Fehlernährung (19:05)Humanitäre Hilfe vs. langfristige Entwicklung (21:40)Politische Debatten über Entwicklungszusammenarbeit (28:20) Weiterführende InformationenWorld Food Programme: https://de.wfp.org World Food Programme, Interaktive Hungermap: https://hungermap.wfp.org World Food Programme, Folge der Eskalation im Nahen Osten: WFP warnt vor Rekordzahlen bei akutem Hunger: https://de.wfp.org/pressemitteilungen/folge-der-eskalation-im-nahen-osten-wfp-warnt-vor-rekordzahlen-bei-akutem-hunger Moderation: Natalia RudenkoRedaktion: Leonardo Pereira & DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und KlimagerechtigkeitPostproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
Was passiert mit einem Bauernhof, wenn dort keine Landwirtschaft mehr betrieben wird. Corina Wegler über Möglichkeiten, alte Gemäuer im Münsterland neu zu nutzen. Von Corina Wegler.
Zwischen Stallarbeit, Satellitendaten und gesellschaftlichen Erwartungen entsteht eine neue Landwirtschaft. Wird es gelingen, genügend Unterstützung für diesen Weg zu gewinnen. Unser Thema im Podcast.
Ein kurzer Rückblick nach Wien, ein gelungener Auftritt und dann gleich der Wechsel aufs Land: Dort bestimmt vorerst das Wetter das Tempo. Nach der Trockenheit zeigt sich langsam wieder Leben auf den Wiesen, das Gras schiebt an, und auch auf der Alm kommt Bewegung rein – mit etwas Verspätung, aber dafür umso dankbarer, sobald Regen fällt. Zwischen Maschinenreparatur und Vorfreude aufs Mähen taucht der Blick in die großen Themen der Woche ein. Die EU will Einweg-Portionspackungen verbieten – eine Entscheidung, die im Alltag längst überfällig wirkt. Gleichzeitig zeigt sich ein anderes Bild: Fast Food wächst rasant, während das klassische Wirtshaus immer mehr unter Druck gerät. Essen gehen wird teuer, besonders für Familien, und viele weichen aus Bequemlichkeit oder Budget auf Ketten aus. Auch beim Fleisch klafft eine Lücke zwischen Anspruch und Realität. Regionalität und Tierwohl werden oft gefordert, im Einkaufswagen landet dann doch häufig das Billigprodukt. Die Diskussion darüber bleibt präsent – genauso wie die Unsicherheit in der Landwirtschaft insgesamt. Zum Schluss geht's noch quer durch Politik und Gesellschaft: Sparpakete, Familienleistungen, schrumpfende Bevölkerung und große Fragen zur Zukunft. Dazwischen steht immer wieder dieselbe Erkenntnis – vieles wird diskutiert, aber im Alltag spürt man die Auswirkungen längst ganz konkret.
Nachdem eine Pro-Palästina-Demonstration letzten Herbst aus dem Ruder gelaufen ist, fordert ein Vorstoss aus den Reihen der Bürgerlichen im Kantonsparlament strengere Regeln bei nicht bewilligten Demos. Die Regierung hält diese jedoch nicht für umsetzbar. Weiter in der Sendung: · Der neue Veloweg zwischen Oberburg und Hasle im Emmental kann gebaut werden. Das Berner Kantonsparlament hat einem Kredit von 10.5 Millionen Franken zugestimmt. · Die Natur zwischen Bieler-, Neuenburger- und Murtensee sei durch die Landwirtschaft stark belastet, betonen Umweltverbänden. Mit der Organisation «Vision 3-Seen-Land 2050» wollen sie Lösungen finden, damit Natur und Landwirtschaft gemeinsam existieren.
Guten Morgen, Merz, Macron und Starmer sind gestern Abend in London mit Selenskyj zusammengekommen, um über ein weiteres Vorgehen im Ukraine-Krieg zu beraten. Es soll bei diesem Treffen klar um die Unterstützung der Ukraine gehen und darum, wie der Druck auf Russland verstärkt werden kann. Aus Sicht der Bundesregierung soll die US-Regierung auf jeden Fall im Boot bleiben, auch wenn die bisherigen Friedensbemühungen zu keinem Erfolg führten. Zeitgleich wurde etwas südlicher in der Normandie an den sogenannten D-Day vor 82 Jahren erinnert, bei dem 3.000 Männer am Tag der Landung der Alliierten starben. US-Kriegsminister Pete Hegseth nahm die Gelegenheit wahr und forderte die europäischen NATO-Partner zur Loyalität mit den USA.
US-Präsident Trump senkt Zölle auf Agrar- und Industrieausrüstung auf 15 Prozent und passt Metallzölle an. Ziel ist es, Investitionen in US-Industrie und Landwirtschaft zu fördern. Die Regelung gilt bis Ende 2027 und enthält Ausnahmen für bestimmte Materialien.
Das Braunkehlchen ist klein und fein und hat es leider extrem schwer - kaum ein anderer Wiesenvogel ist in den vergangenen Jahren so abgeschmiert wie das Braunkehlchen. Warum geht es diesem kleinen Singvogel, der lange Zeit eine typische und häufige Art in der offenen Kulturlandschaft war, bei uns so schlecht? Was sind die Gründe für sein Verschwinden, warum ging das so schnell? Und: was können wir tun, um diesem hübschen kleinen Kerl zu helfen? Eine etwas traurige Folge über das Verschwinden einer Art, die es verdient hat, dass wir besser auf sie aufpassen.
Gewisse Lockpflanzen im Gemüsegarten ziehen Schädlinge an. Sie werden anstelle der Gemüsepflanzen befallen, das Gemüse bleibt dank ihnen verschont. Jetzt aktuell: Blattläuse, Fadenwürmer, Schnecken, Spargelhähnchen, Rapsglanzkäfer. Blattläuse saugen Pflanzensaft und schwächen die Pflanzen: · Niedrige Kapuzinerkresse einzeln zu den Bohnen, zum Salat oder ins Rüebli- und Kohlbeet säen. Sie zieht Blattläuse magisch an. · Nach dem massenweisen Befall wegnehmen und der Grünabfuhr mitgeben. Rapsglanzkäfer sind winzige, kleine, schwarze Käfer, die zuerst in der Landwirtschaft die Knospen des Raps schädigen. Danach tauchen sie massenweise in den Gärten auf und befallen die Brokkoliknospen. Diese sind nicht mehr essbar. · Brokkoli in der Mitte des Beetes setzen, rechts und links davon Asiasalat säen. · Zu Beginn wie Schnittsalat ernten, er wird in der Wärme schnell aufstängeln und blühen und dadurch die Rapsglanzkäfer an sich binden. Im Boden leben verschiedene Fadenwürmer. Einige Arten befallen die Wurzeln von Rüebli, Sellerie, Bohnen, Salat, Zwiebeln, Erbsen und Lauch und schwächen sie. · Studentenblumen (Tagetes patula) überall dazwischen setzen. Die Nematoden saugen an den Wurzeln, die giftigen Saft enthalten und sterben ab. Spargelhähnchen schädigen die Spargeln durch Frass und legen ihre Eier an den Stängeln ab. Die Larven fressen an den Blättern und schwächen die Pflanzen. · Dünne Stangen als Ablenkfutter stehen lassen. Sie sind für den Käfer attraktiver, da sich die Knospen schnell öffnen. · Nachdem ab Mitte Juni die Eier abgelegt wurden, abschneiden und dem Grünkompost mitgeben. · Im Herbst sämtliches Spargelkraut abschneiden und dem Grünkompost mitgeben, da die ausgewachsenen Spargelkäfer zum Teil in den Stängeln überwintern. Schnecken fressen mit Vorliebe zarten Salat oder junge Kohlpflanzen. · Einen Streifen Studentenblumen (Tagetes) oder grünen Schnittsalat am Beetrand von Kohl, Salat einsäen. Es zieht die Schnecken an und hält sie vom Gemüse im Innern des Beetes ab.
Der Frühling brachte nicht einmal halb so viel Niederschlag wie sonst. Im Engadin kommt es zu Ernteausfällen beim Heu. Mit Bewässerung allein kann das Problem nicht gelöst werden. Weitere Themen: · Wetterprognosen lassen Bauern hoffen: Für die nächste Woche sind einige Niederschläge angekündigt. · Waldbrand in Chur: Im Raum Lürlibad brennt es auf einer Fläche von 3500 Quadratmetern. 30 Einsatzkräfte bringen den Brand unter Kontrolle.
Mai und Juni sind in der Landwirtschaft wichtige Monate: Das Wetter darf nicht zu trocken oder zu nass sein, damit das Getreide gut wächst. Außerdem feiern wir bald Fronleichnam. Darüber spricht die BR Heimat-Brauchtumsexpertin Dorothea Steinbacher mit Hermine Kaiser.
Können kleine Bioreaktoren zur Produktion von "richtigem" Fleisch eine Zukunftsperspektive sein? Neuere Forschung hält das für nachhaltig.Nur jeder achte Mensch in Deutschland verzichtet ganz oder weitgehend auf Fleisch. Und gerade das Methan, das Rinder ausstoßen, gilt als Treiber des Klimawandels - vom Tierleid ganz abgesehen. Doch Kochen mit Fleisch ist auch ein kultureller Faktor. Wissenschaftsjournalistin Sigrid März stellt einen ungewöhnlichen Lösungsansatz jenseits pflanzlicher Alternativen vor: Auf einem Bauernhof in den Niederlanden steht ein kleiner Bioreaktor, mit dem "echtes" Fleisch aus tierischen Zellen kultiviert werden soll. Kann das tatsächlich eine Zukunftsperspektive sein? Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt Sigrid, wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile es hat, wenn Zellkulturfleisch vom Hof und nicht aus dem Labor kommt. Sie hat mit Expertinnen aus der Soziologie und der Agrarwissenschaft gesprochen, berichtet über Akzeptanzstudien, Nachhaltigkeitsmodellierungen und komplizierte Zulassungsverfahren. Und: Am Ende gibt es womöglich sogar eine Perspektive für Käseliebhaber: "echte" Kuhmilch aus der Zellkultur. HINTERGRUNDINFORMATIONENAnalyse aus Kalifornien zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acsfoodscitech.4c00281Niederländische Studie zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://link.springer.com/article/10.1007/s11367-022-02128-8Studie zur Akzeptanz von Zellkulturfleisch: https://www.mdpi.com/2071-1050/17/4/1633Studie zu Nährstoffgehalt und Potenzialen von kultiviertem Fleisch: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0924224424005144Multidimensionales Review zu kultiviertem Fleisch: https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1750-3841.70915Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Können kleine Bioreaktoren zur Produktion von "richtigem" Fleisch eine Zukunftsperspektive sein? Neuere Forschung hält das für nachhaltig.Nur jeder achte Mensch in Deutschland verzichtet ganz oder weitgehend auf Fleisch. Und gerade das Methan, das Rinder ausstoßen, gilt als Treiber des Klimawandels - vom Tierleid ganz abgesehen. Doch Kochen mit Fleisch ist auch ein kultureller Faktor. Wissenschaftsjournalistin Sigrid März stellt einen ungewöhnlichen Lösungsansatz jenseits pflanzlicher Alternativen vor: Auf einem Bauernhof in den Niederlanden steht ein kleiner Bioreaktor, mit dem "echtes" Fleisch aus tierischen Zellen kultiviert werden soll. Kann das tatsächlich eine Zukunftsperspektive sein? Im Gespräch mit Host Korinna Hennig erklärt Sigrid, wie das Verfahren funktioniert und welche Vorteile es hat, wenn Zellkulturfleisch vom Hof und nicht aus dem Labor kommt. Sie hat mit Expertinnen aus der Soziologie und der Agrarwissenschaft gesprochen, berichtet über Akzeptanzstudien, Nachhaltigkeitsmodellierungen und komplizierte Zulassungsverfahren. Und: Am Ende gibt es womöglich sogar eine Perspektive für Käseliebhaber: "echte" Kuhmilch aus der Zellkultur. HINTERGRUNDINFORMATIONENAnalyse aus Kalifornien zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acsfoodscitech.4c00281Niederländische Studie zur Nachhaltigkeit von Fleisch aus Zellkulturen: https://link.springer.com/article/10.1007/s11367-022-02128-8Studie zur Akzeptanz von Zellkulturfleisch: https://www.mdpi.com/2071-1050/17/4/1633Studie zu Nährstoffgehalt und Potenzialen von kultiviertem Fleisch: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0924224424005144Multidimensionales Review zu kultiviertem Fleisch: https://ift.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/1750-3841.70915Alle weiteren Quellen findet ihr im Artikel zur Folge auf der Synapsenseite:https://www.ndr.de/nachrichten/podcastsynapsen100.htmlHabt ihr Feedback oder einen Lifehack aus der Welt der Wissenschaft? Schreibt uns an synapsen@ndr.deHier geht's zu ARD Gesund:https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit
Die US-Justiz klagt den ehemaligen kubanischen Präsidenten Raúl Castro wegen Mordes an. Er soll mitverantwortlich sein für den Tod von drei US-Bürgern vor rund 30 Jahren. Mit dieser Anklage erhöht die US-Regierung den Druck auf das Regime in Kuba. Weitere Themen: · Seit Monaten kursieren in Frankreich Berichte über sexuellen Missbrauch in dutzenden Kitas, Kindergärten und Schulen im Grossraum Paris. Nun hat die Polizei 16 Personen festgenommen. Ihnen werden Vergewaltigungen von Minderjährigen und andere sexuelle Übergriffe vorgeworfen. · Der Bundesrat will die Landwirtschaft wegen neuer Freihandelsabkommen gezielt unterstützen. Er will die Subventionen um 158 Millionen Franken erhöhen. Hintergrund ist das geplante Abkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten. Der Bauernverband kritisiert die Massnahme des Bundesrats jedoch und fordert deutlich mehr Unterstützung.
Wie wichtig Bienen für unsere Ökosysteme sind, ist vielen Menschen bewusst. Doch warum geraten Wildbienen und andere Bestäuber trotzdem immer stärker unter Druck? Der Biologe und Bienenforscher Torben Schiffer erklärt, welche Folgen moderne Landwirtschaft und intensive Imkerei für Wildbienen haben und warum mehr Honigbienen nicht automatisch mehr Naturschutz bedeuten. Außerdem geht es um die Frage, warum unsere Nase läuft, wenn wir weinen. Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Fiona Wink "Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen" ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de. Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
In Wien wird das Klima wie in Skopje (Mazedonien). Was machen wir? Das habe ich die Ökonomin Sigrid Stagl gefragt. Was der Klimawandel mit der österreichischen Wirtschaft macht – und wir uns an ihn anpassen und dadurch wohlhabender und unabhängiger werden.
Besser pendeln - Wie kommen wir entspannt zur Arbeit?; Rettender Pieks - Neugeborenen-Screening wird erweitert; Gemüse aus der Stadt - Wie urbane Landwirtschaft helfen kann unseren Bedarf zu decken; Wann wird ein Song zum Hit?; PFAS in vielen Medikamenten ersetzbar; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
Die atlantische Umwälzströmung AMOC transportiert enorme Wärmemengen nach Europa und prägt Wetter, Ökosysteme und Landwirtschaft. Doch diese Wärmepumpe könnte instabiler sein als lange angenommen. Was würde ein Kollaps für uns und die Welt bedeuten? Philipp Lemmerich www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Die Initiative will, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz nicht über 10 Millionen steigt. Damit werde die Zuwanderung laut dem Initiativkomitee auf ein vernünftiges Mass beschränkt. Die Gegenseite warnt: Die Initiative gefährde den Wohlstand der Schweiz. Am 14. Juni kommt die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zur Abstimmung. Sie verlangt, dass die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz bis 2050 nicht über 10 Millionen steigt. Überschreitet die ständige Wohnbevölkerung vor 2050 9,5 Millionen Menschen, müssten Bundesrat und Parlament im Asylbereich und insbesondere beim Familiennachzug im Rahmen der Personenfreizügigkeit Massnahmen ergreifen. Ausserdem müsste die Schweiz bei internationalen Abkommen, die zum Bevölkerungswachstum beitragen, Ausnahmebestimmungen und Schutzklauseln anrufen oder neu verhandeln. Wird die 10-Millionen-Grenze überschritten, müsste der Bundesrat entsprechende internationale Übereinkommen auf den nächstmöglichen Termin kündigen – nach zwei Jahren auch das Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit. «Keine 10-Millionen-Schweiz»: Entlastung oder Bedrohung? Die Befürworter der Initiative – darunter hauptsächlich die SVP sowie die EDU – halten die Zuwanderung heute für massiv zu hoch. Die Vorlage beschränke die Zuwanderung und wirke so unter anderem der Wohnungsnot, Stau und überfüllten Zügen, steigender Kriminalität und dem stark beanspruchten Gesundheitssystem entgegen. Ausserdem beuge sie der Zubetonierung der Schweiz sowie einem Kultur- und Identitätsverlust vor. Die Gegenseite – darunter FDP, Mitte, GLP, SP, Grüne sowie zahlreiche Verbände – warnt vor einem Chaos: Die Initiative verschärfe den Arbeitskräftemangel etwa in der Pflege, der Gastronomie und der Landwirtschaft, bremse das Wirtschaftswachstum, gefährde die Renten und die innere Sicherheit. Zudem sieht das Nein-Lager den bilateralen Weg mit der EU in Gefahr, wie auch die humanitäre Tradition der Schweiz. Welche Folgen hätte die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» für die Bevölkerung der Schweiz? Sichert sie den Wohlstand der Schweiz – oder gefährdet sie ihn gar? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 13. Mai 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Marcel Dettling, Präsident SVP; – Esther Friedli, Ständerätin SVP/SG; und – Pascal Schmid, Nationalrat SVP/TG. Gegen die Vorlage treten an: – Beat Jans, Bundesrat und Vorsteher EJPD; – Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP/BE; und – Yvonne Bürgin, Fraktionspräsidentin Die Mitte.
In der Schweiz gibt es knapp 50'000 Bauernhöfe – halb so viele wie vor 40 Jahren. Kleinhöfe geraten ohnehin immer stärker unter Druck – jetzt will der Bundesrat Landwirtschaftsbetriebe erneut «effizienter und nachhaltiger» machen. Deshalb sollen neu nur noch grössere Höfe Direktzahlungen erhalten, so der Vorschlag von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Zehn Prozent aller Betriebe könnten dann ihre Subventionen verlieren – und vor einem ernsthaften Problem stehen. Von verschiedenen Seiten regt sich bereits Kritik – sie zeigt: Die Finanzierung der Landwirtschaft ist aus der Balance geraten. Worum geht es in diesem Streit genau? Um wie viel Geld geht es dabei eigentlich? Und stünden kleine Höfe ohne Direktzahlungen wirklich vor dem Aus? Das weiss Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach. Er hat zu den Plänen des Bundesamts für Landwirtschaft recherchiert und den Grünen-Nationalrat und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung Kilian Baumann – ein prominenter Kritiker dieser Pläne – auf dessen Hof besucht. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Philipp Loser Produzentin: Valeria Mazzeo Mehr zur Reform um die Direktzahlungen Der Text von Quentin Schlapbach über Kilian Baumann und den Vorschlag von Parmelin Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Obst und Gemüse aus dem Ausland - Brauchen wir mehr heimischen Anbau?; Studie entschlüsselt Mechanismen problematischer Internetnutzung; Große Fragen: Was nützt Raumfahrt?; Sparen bei Lebensmitteln - ist das gesund?; Kraftwerksstrategie - ist "Wasserstoff-ready" der richtige Weg?; "Fibremaxxing" - Wie viel Ballaststoffe sind gesund?; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
Viel Sonne und viel Land: Dank idealer Voraussetzungen für Solaranlagen könnte die westspanische Region Extremadura die Vorzeigeregion für die Energiewende sein. Doch die riesigen Anlagen wecken Widerstand. Und ausgerechnet im Solarparadies kämpfen Dörfer wieder für Atomkraft. In der Extremadura lohnt es sich mehr als anderswo, Solarenergie zu nutzen: die Sonne scheint an gegen 300 Tagen im Jahr. Tatsächlich steht in der Region bereits der grösste Solarpark Spaniens, der bald Strom für rund eine halbe Million Haushalte produzieren wird. Doch viele Einheimische stören sich an den gigantischen Anlagen, sie verschandelten die Natur und nähmen der Landwirtschaft den Raum weg. «Sollen wir künftig Solarpanels essen?», fragt eine Frau aus Almaraz. Sie möchte stattdessen, dass das über 40 Jahre alte Kernkraftwerk in ihrem Dorf noch weiter betrieben werden darf – obschon dessen Schliessung beschlossen ist. Viele Spanierinnen und Spanier würden ihr zustimmen. Die Kernkraft hat wieder stark an Popularität gewonnen. Der Ausbau der Solarenergie geht derweil unvermindert weiter. Ihr Anteil an der spanischen Stromproduktion hat in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. International – aus der Extremadura, im Spannungsfeld der spanischen Energiewende.
Viel Sonne und viel Land: Dank idealer Voraussetzungen für Solaranlagen könnte die westspanische Region Extremadura die Vorzeigeregion für die Energiewende sein. Doch die riesigen Anlagen wecken Widerstand. Und ausgerechnet im Solarparadies kämpfen Dörfer wieder für Atomkraft. In der Extremadura lohnt es sich mehr als anderswo, Solarenergie zu nutzen: die Sonne scheint an gegen 300 Tagen im Jahr. Tatsächlich steht in der Region bereits der grösste Solarpark Spaniens, der bald Strom für rund eine halbe Million Haushalte produzieren wird. Doch viele Einheimische stören sich an den gigantischen Anlagen, sie verschandelten die Natur und nähmen der Landwirtschaft den Raum weg. «Sollen wir künftig Solarpanels essen?», fragt eine Frau aus Almaraz. Sie möchte stattdessen, dass das über 40 Jahre alte Kernkraftwerk in ihrem Dorf noch weiter betrieben werden darf – obschon dessen Schliessung beschlossen ist. Viele Spanierinnen und Spanier würden ihr zustimmen. Die Kernkraft hat wieder stark an Popularität gewonnen. Der Ausbau der Solarenergie geht derweil unvermindert weiter. Ihr Anteil an der spanischen Stromproduktion hat in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. International – aus der Extremadura, im Spannungsfeld der spanischen Energiewende.
Der Bundesrat schlägt vor, mehrere hundert sogenannte Kontrollpunkte für Bauernbetriebe zu streichen. So soll die Landwirtschaft entlastet werden. Doch es gibt Kritik von Umweltverbänden. Sie warnen, dass der Schutz von Böden und Gewässern geschwächt werde. Weitere Themen: Weil die wichtige Handelsstrasse von Hormus weiterhin fast komplett blockiert ist, steigen die Ölpreise weltweit an. Während wohlhabende Länder die Folgen zumindest teilweise abfedern können, kommen Länder im globalen Süden an ihre Grenzen, sagt Robert Martini, ehemaliger Direktor des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. In der georgischen Hauptstadt Tiflis ist es zu einem Protest der besonderen Art gekommen: Für den Schutz der allgegenwärtigen Strassenhunde der Stadt. Diese verschwinden immer mehr aus den Quartieren.
Die Produktion tierischer Lebensmittel ist stark verankert in der Schweizer Landwirtschaft. Kritikerinnen und Kritiker sagen, Umwelt und Tierwohl leiden darunter. Von der Landwirtschaft heisst es, man sei hierzulande prädestiniert für die Haltung von Nutztieren. Weitere Themen: Gewaltdelikte gegen Frauen nehmen zu. Die Kriminalstatistik 2025 lieferte kürzlich die neusten Zahlen dazu. Wie gehen junge Frauen mit solchen Fakten um und wie denken sie über Gewalt in Beziehungen? Das Gespräch mit Gymnasiastinnen. Sextourismus ist in Thailand weit verbreitet. Nicht nur in Bangkok wird offen für Massagesalons und einschlägige Bars geworben, sondern im ganzen Land. Dabei ist Prostitution in Thailand eigentlich verboten. Eine Gruppe von Sexarbeiterinnen und Aktivistinnen will das Gewerbe nun legalisieren.