Unter dem Titel "Denken mit Kinnert und Welzer" diskutieren die Jung-Unternehmerin und Jung-Politikerin Diana Kinnert und der Soziologe Harald Welzer regelmäßig zu einem Stichwort aus der aktuellen politischen Debatte. Utopist trifft auf Realistin. Sie jung, weiblich mit Migrationshintergrund, deutsch und netzaffin. Er: älter, männlich, autochthon deutsch und klassisch-linear wollen streiten – mündlich, angelehnt an den klassischen Disput, der als Podcast daher kommt.

Kinnert und Welzer sprechen über die möglichen Gründe dafür, dass Deutschland bei der Bewerbung um einen Platz im UNO-Sicherheitsrat gegenüber Österreich und Portugal unterlegen war. Dabei konstatieren sie einen zunehmenden Bedeutungsverlust Deutschlands auf der internationalen Bühne in den vergangenen Jahren, gerade wenn es um wichtige Verhandlungen zur Beendigung von Kriegen und Konflikten geht. Player, denen man noch vor wenigen Jahren keine wichtige Rolle zugewiesen hätte, sind, wie Katar, Pakistan oder die Türkei zu wichtigen Vermittlern auf der globalen Bühne geworden, Deutschland scheint diese Rolle verloren oder, schlimmer noch, in den vergangenen Jahren gar nicht mehr aktiv angestrebt zu haben. Das ist besonders dann ungut, wenn man unter den Supermächten wenigstens eine Rolle als Mittelmacht spielen möchte.

Die bei Wahlen erfolglose FDP ist gegenwärtig Thema in allen Medien, wobei sich die Frage stellt, wieso der politische Journalismus einer numerisch unbedeutend gewordenen Partei so viel Aufmerksamkeit schenkt. Kinnert und Welzer diskutieren kontrovers darüber, ob und wie der politische Liberalismus in Deutschland eine Partei braucht und wie diese aussehen müsste.

Die bei Wahlen erfolglose FDP ist gegenwärtig Thema in allen Medien, wobei sich die Frage stellt, wieso der politische Journalismus einer numerisch unbedeutend gewordenen Partei so viel Aufmerksamkeit schenkt.

In den USA haben 36 psychiatrische Expertinnen und Experten ein Ferngutachten über die geistige Verfassung des Präsidenten veröffentlicht, das nicht gut ausfällt. Kinnert und Welzer sprechen darüber, ob es nicht, vergleichbar ärztlichen und psychologischen Überprüfungen in anderen High-Risk-Berufen, sinnvoll wäre, auch Staatenlenkerinnen und -lenker verpflichtend solchen Untersuchungen zu unterziehen. Was rechtliche, ethische und auch technische Fragen wie die aufwirft, wann denn solche Anamnesen vorgenommen werden sollen. Bei Amtsantritt ist es ja womöglich schon zu spät…

DKW Folge 185 - Was tun mit Mad Presidents?

Wie eine vergleichende Studie von Unicef zum Kindeswohl in den Industrieländern zeigt, gibt es in Deutschland längst keine Bildungsmisere mehr: stattdessen ein totales Desaster! Das Land rangiert auf Platz 25 von 37 Ländern, hinsichtlich der Kompetenzen in Lesen und Mathematik sogar auf Platz 34. Wie, so fragen sich Kinnert und Welzer, ist so etwas möglich in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt? Handelt es sich hier um einfache Dummheit in einer politischen Klasse, die so etwas zulässt, oder gar um eine libertäre Strategie, in der Bildung nicht der Status eines Menschenrechts zukommt, sondern ein Privileg der Reichen sein soll?

DKW - Bildung in Deutschland ist längst keine Misere mehr

DKW - Bildung in Deutschland ist längst keine Misere mehr

DKW - Bildung in Deutschland ist längst keine Misere mehr

DKW - Bildung in Deutschland ist längst keine Misere mehr

Hybride Kriegsführung richtet sich nicht nur auf materielle Infrastrukturen wie Datenübermittlung, sondern auch auf mentale: nämlich auf Werte. Kinnert und Welzer diskutieren das am Beispiel unterschiedlicher Reaktionen europäischer Gesellschaften.

Hybride Kriegsführung richtet sich nicht nur auf materielle Infrastrukturen wie Datenübermittlung, sondern auch auf mentale: nämlich auf Werte. Kinnert und Welzer diskutieren das am Beispiel unterschiedlicher Reaktionen europäischer Gesellschaften.

Auch der Kulturbetrieb hat seine eingeübten Routinen, und allzuoft ist es so, dass Produktionen weit hinter der Aktualität liegen. Zugleich pflegt man im Kulturbetrieb das Selbstbild, erstens auf der Höhe der Zeit und zweitens kritisch zu sein.

Auch der Kulturbetrieb hat seine eingeübten Routinen, und allzuoft ist es so, dass Produktionen weit hinter der Aktualität liegen. Zugleich pflegt man im Kulturbetrieb das Selbstbild, erstens auf der Höhe der Zeit und zweitens kritisch zu sein.

Es ist erstaunlich, wie wenig Widerspruch die libertären und antidemokratischen Philosophien der Tech-Vordenker aus den USA in der hiesigen geisteswissenschaftlichen Landschaft hervorrufen.

Es ist erstaunlich, wie wenig Widerspruch die libertären und antidemokratischen Philosophien der Tech-Vordenker aus den USA in der hiesigen geisteswissenschaftlichen Landschaft hervorrufen.

Es gibt Persönlichkeiten im Land, die breiteste Bevölkerungsschichten, sowohl aus unterschiedlichen Generationen wie aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Schichten hinter sich vereinen.

Es gibt Persönlichkeiten im Land, die breiteste Bevölkerungsschichten, sowohl aus unterschiedlichen Generationen wie aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Schichten hinter sich vereinen.

Kinnert und Welzer haben völlig divergierende Auffassungen zur gerade absolvierten Artemis-Mission.

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Zwei führende Wirtschaftsinstitute stellen fest, dass die Mittel des Sondervermögens für Investitionen und Infrastruktur bislang wesentlich dafür ausgegeben wurden, um Haushaltslöcher zu stopfen.

Zwei führende Wirtschaftsinstitute stellen fest, dass die Mittel des Sondervermögens für Investitionen und Infrastruktur bislang wesentlich dafür ausgegeben wurden, um Haushaltslöcher zu stopfen.

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist im Ergebnis ein breites Votum für die politische Mitte und ein Beleg dafür, dass Vertrauen die stärkste Ressource demokratischer Parteien ist, wenn es denn gelingt, es in Personen zu verkörpern.

Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist im Ergebnis ein breites Votum für die politische Mitte und ein Beleg dafür, dass Vertrauen die stärkste Ressource demokratischer Parteien ist, wenn es denn gelingt, es in Personen zu verkörpern.

DKW Folge 176: Was machen eigentlich die Kirchen?

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Der Jurypräsident der diesjährigen Berlinale teilte auf einer Pressekonferenz mit, der Film sei geradezu das Gegenteil der Politik.

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Anhand des Auftritts von Bad Bunny beim Super Bowl 2026 sprechen Kinnert und Welzer darüber, dass Protest sich sinnvollerweise nicht der Mittel derjenigen bedient, gegen die man protestiert, sondern eigene Formen finden sollte.

Ausgehend vom aktuellen Verdi-Streik sprechen Kinnert und Welzer darüber, dass Organisationen, Verbände und eben auch Gewerkschaften zunehmender Härte nur noch eigene Interessen verfolgen.

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DKW: Über die ältesten Hüte der Politik

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Kinnert und Welzer diskutieren über die strukturelle Machtunterlegenheit der Länder gegenüber den Weltmächten und konstatieren, dass deren internationale Einflussmöglichkeiten systematisch immer schwächer werden.

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Das neue Jahr beginnt schon mal highperforming. Auf Venezuela wird Grönland folgen, und die bange Frage für Europa wird lauten: Wie sollen wir uns dazu verhalten?

Das neue Jahr beginnt schon mal highperforming. Auf Venezuela wird Grönland folgen, und die bange Frage für Europa wird lauten: Wie sollen wir uns dazu verhalten?

Die Auseinandersetzung zwischen der Jungen Gruppe in der CDU und der Parteispitze droht, ohne Not ein Showdown zu werden, der sogar den Fortbestand der Regierungskoalition gefährden kann.

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Denken mit Kinnert und Welzer - Deutscher im Ausland

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Die sogenannte Stadtbild-Debatte, die der Bundeskanzler vom Zaun gebrochen hat, geht weiter. Kinnert und Welzer fragen sich, warum mehr über den Konflikt innerhalb der Koalition diskutiert wird als über die Verwahrlosung bestimmer Bezirke vieler Städte.