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Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Ausgehend von Lars' Rückblick auf das Fotofestival in Zingst entwickelt sich eine sehr persönliche Gedankenreise über Veränderung. Über Veränderungen in der Fotografie, in der Gesellschaft, in der Art, wie wir unsere Hobbys leben – und darüber, wie wir mit all dem umgehen können. Falk spricht über verschwindende Fotomagazine, das Ende großer Fotomessen, Social Media, KI und die Frage, warum so viele Fotografen das Gefühl haben, ständig auf etwas reagieren zu müssen. Gleichzeitig geht es um Küsten, die sich verändern, um den Strukturwandel im Ruhrgebiet und um die Erkenntnis, dass Wandel nicht zwangsläufig Verlust bedeuten muss. Eine Folge über Orientierung in bewegten Zeiten, über die Rückkehr zu den eigenen fotografischen Wünschen und darüber, warum die wichtigste Frage vielleicht nicht lautet, was die Fotografie gerade wird – sondern was sie für uns persönlich sein soll.
Mitarbeiterorientierung ist eines der meistgenutzten Schlagworte moderner Unternehmensführung. Doch was bedeutet sie eigentlich im Alltag eines Logistikunternehmens? Ausgehend von einem früheren Gespräch mit Axel Frey von Seifert Logistics diskutieren wir, ob wirklich der Kunde oder doch der Mitarbeiter im Mittelpunkt erfolgreicher Unternehmen stehen sollte. Dabei wird schnell klar: Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit sind keine Gegensätze, sondern eng miteinander verbunden. Die Folge beleuchtet, warum motivierte Mitarbeiter oft der entscheidende Wettbewerbsvorteil sind – gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten. Kunde oder Mitarbeiter – wer steht wirklich im Mittelpunkt erfolgreicher Unternehmen? Warum Mitarbeiterzufriedenheit weit mehr ist als Obstkorb und Kickertisch Sinnvermittlung als unterschätzter Hebel für Motivation und Leistung Wie Führungskräfte Mitarbeiter befähigen und produktiver machen können Weshalb Verantwortung übertragen oft der Schlüssel zu Wachstum und Engagement ist Die Diskussion zeigt, dass Mitarbeiterorientierung nicht auf Hochglanzbroschüren oder Karriereseiten entsteht, sondern im täglichen Umgang miteinander. Wer seinen Mitarbeitern Sinn vermittelt, Hindernisse beseitigt und ihnen Verantwortung zutraut, schafft die Grundlage für bessere Leistungen und höhere Zufriedenheit. Gleichzeitig profitieren Kunden von motivierten Teams, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren. Eine Folge über moderne Führung, Unternehmenskultur und die Frage, warum langfristiger Unternehmenserfolg fast immer bei den Mitarbeitern beginnt.
Ausgehend von einer irritierenden Gucci Show im Frühjahr 2026 beleuchtet diese Folge, wie Ozempic, extreme Runway-Körperbilder und der Druck nach dem perfekten Körper unser Verständnis von Schönheit, Gesundheit und Selbstbild verändern. Eine Gucci Show im Frühjahr 2026 war für uns der Auslöser, einmal sehr genau auf die aktuellen Körperbilder in der Mode, in der Popkultur und in unserer Gesellschaft zu schauen. Denn das, was wir dort gesehen haben, hat uns ehrlich gesagt skeptisch gemacht. Extrem schlanke, wenn nicht sogar auffällig dürre weibliche Models liefen über den Laufsteg. Auch die Männer hinterließen Eindruck, allerdings keinen wirklich guten. Viele von ihnen wirkten auf uns, als würden sie direkt von einem Fitness- oder Bodybuilding-Wettbewerb kommen. Natürlich könnte man sagen, dass extreme Körper schon immer Teil der Laufstegwelt waren und Models nie dem normalen Straßenbild entsprochen haben. Aber genau da beginnt für uns der entscheidende Punkt. Ja, Models waren schon immer eine Ausnahme. Doch bei dieser Gucci Show fiel besonders auf, dass beinahe alle Körper in eine deutliche Richtung kippten. Es gab kaum Zwischentöne, kaum Vielfalt, kaum einen Körper, der nicht auf irgendeine Weise extrem wirkte. Und genau das hat uns beschäftigt. Nicht nur modisch, sondern gesellschaftlich. Denn wenn sich Körperbilder auf den Laufstegen wieder so stark zuspitzen, ist das selten nur Zufall. Es erzählt immer auch etwas darüber, was gerade als schön, erstrebenswert und begehrenswert gilt. Genau deshalb geht es in dieser Podcast-Episode um eine Bestandsaufnahme. **** Alle Looks auf Social Media @lostonplanetfashion : Instagram: www.instagram.com/lostonplanetfashion/ TikTok: www.tiktok.com/@lostonplanetfashion und unserer Website: www.lostonplabetfashion.de
„Ich habe Angst vor Männern.“ Als Nicole List diesen Satz bewusst aussprach, war sie selbst überrascht, wie drastisch diese Aussage klingt. Sie beginnt dieser Angst nachzuspüren, sie zu hinterfragen und das Ergebnis ist ein beeindruckender Essay. Ausgehend von persönlichen Erlebnissen, führt sie uns vor Augen, was es heißt, in einer Welt aufzuwachsen und zu leben, die von und für Männer gemacht ist. Im Podcast phantasieren wir über ein angstfreies Leben für alle und überlegen, was es dafür brauchen würde.Zu den Büchern dieser Folge:„Angst vor Männern“ von Nicole List„Co“ von Rina Schmeller„Yesteryear“ von Caro Claire Burke Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Owen Hatherley ist ein britischer Publizist mit Fokus auf Architektur (Brutalismus & Modernismus), Politik & Kultur. Er schreibt hauptsächlich für Architectural Review, Jacobin, die London Review of Books, Sidecar & Tribune und hat viele tolle Bücher zu Ästhetik & Politik veröffentlicht. owenhatherley.co.uk Sendung auf Deutsch und Englisch overdubbed, Skript weiter unten Part I is online at https://www.mixcloud.com/ittym/the-alienation-effect-w-owen-hatherley-ptii/ Ausgehend von drei Persönlichkeiten, die sehr unterschiedliche Wege eingeschlagen haben, jedoch alle im Konstruktivismus verwurzelt waren, haben wir im April das geistige und intellektuelle Klima in GB in der Zwischenkriegszeit im Gegensatz zu Zentraleuropa beleuchtet: Die Architekten Erno Goldfinger und Berthold Lubetkin sowie der Kunsthistoriker Nikolaus Pevsner standen im Fokus. Ein unrühmliches Kapitel, nämlich die antisemitisch und fremdenfeindlich motivierte Internierung der meisten Exilanten habe ich am Beispiel Kurt Schwitters umrissen. In seinem Buch gelingt es Owen, die Trope des 'guten Einwanders' zu vermeiden, deren Kehrseite die der 'unerwünschten, schlechten' Immigration ist - die Heterogenität der Exilant:innen spricht für sich. Sie einte Fluchterfahrung und Othering. Viele von ihnen waren überzeugte Antifaschist:innen und ihr Leben und Werk bezeugt das. Owens Begeisterung für einige der Protagonist:innen, seiner 'Held:innen', denn die gibt es durchaus, ist mitreißend. In diesem Teil der Sendung sollen einige von ihnen und ihr Einsatz für öffentlichen Luxus im Mittelpunkt stehen. Und das ist auch die Brücke zur Gegenwart und zu den letzten Sendungen - die Frage nach antifaschistischer Theorie und Praxis. Quellen: Tschichold https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Tschichold Stefan Lorant / Lilliput / Picture Post https://tribunemag.co.uk/2022/10/picture-post-stefan-lorant-edward-hulton-central-europe https://www.fulltable.com/VTS/m/mag/lill/zzzzz/hfield/a.htm https://iconicphotos.wordpress.com/2017/02/20/back-to-the-middle-ages-picture-post/ https://youtu.be/cmCkvxGnCr0?si=T1ayc6XwCXRAnEGs The Themersons https://www.luxonline.org.uk/artists/stefan_and_franciszka_themerson/calling_mr_smith.html https://monoskop.org/images/b/b4/Kubasiewicz_Jan_1993_The_Themersons_and_the_Gaberbocchus_Press_An_Experiment_in_Publishing_1948-1979.pdf https-//vimeo.com/177270179 Ruth Glass https://uclurbanlab.medium.com/urban-lab-walk-ruth-glass-1964-london-route-in-2024-d56cce80baf2 https://optimism-modernity.org.uk/documents/contact1946.html https://archive.ph/V2KUu Naum Gabo https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Realistische_Manifest https://berlinischegalerie.de/sammlung/kuenstlerinnen-archive/das-realistische-manifest-von-naum-gabo/ https://www.nationalgalleries.org/art-and-artists/377 https://artuk.org/discover/stories/eva-frankfurther-the-forgotten-german-artist-who-captured-a-changing-london https://optimism-modernity.org.uk/documents/contact1946.html Hans Feibusch https://de.wikipedia.org/wiki/Entartete_Kunst_(Ausstellung) https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Entartete_Kunst_(Ausstellung)#Inszenierung https://lostgen.art/thema/ausstellung.pdf https://stjohnswaterloo.org/hans-feibusch-a-focus/
In dieser Episode ist Peter Simon, Jugend- und Stützpunkttrainer, zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über einen neuen Blick auf Spielprinzipien und die Frage, wie wir diese für Kinder und Jugendliche verständlicher und praxisnäher vermitteln können. Ausgehend von klassischen Spielprinzipien diskutieren wir, warum viele Modelle für junge Spieler oft zu abstrakt sind. Peter stellt einen Ansatz vor, der den Spieler statt den Trainer in den Mittelpunkt rückt. Dabei werden die Prinzipien aus der Perspektive des Spielers gedacht und in konkrete Handlungsanweisungen übersetzt. Außerdem sprechen wir über Methoden, Key-Events und Codewörter, die Orientierung geben und die Entwicklung der Spieler messbarer machen können. Wie können wir Leistungen unabhängig vom Ergebnis bewerten? Und wie schaffen wir eine Sprache, die Kinder wirklich verstehen? Eine Folge für alle Trainer:innen, die Spielprinzipien einfacher, verständlicher und spielernäher vermitteln möchten.
In dieser Folge zur Predigt „Lasst uns entrümpeln“ beleuchtet Jochen, wie wir Raum im Herzen und in der Gemeinde schaffen können, indem wir unnötigen Ballast und „christlichen Kram“ beiseitelegen. Ausgehend von der Tempelreinigung durch Jesus wird die Bedeutung einer lebendigen Beziehung zu Gott betont, die uns innerlich verändert und den Blick für Menschen öffnet, die Gott noch nicht kennen. Die Botschaft inspiriert dazu, Gottes Herzensanliegen – die Rettung der Menschen – ins Zentrum zu rücken und den „Vorhof“ für jeden zugänglich zu machen. Ergänzend zu dieser Folge findest du hier eine detaillierte Zusammenfassung sowie drei Reflexionsfragen, die dir helfen, die Impulse praktisch in deinen Alltag zu integrieren.
In dieser Episode spreche ich mit Nils Behrens über das Thema Longevity und die spannende Frage, wie wir nicht nur länger, sondern vor allem gesünder leben können. Ausgehend von seinem Buch „Spaziergang zur Unsterblichkeit“ sprechen wir über die Gewohnheiten, Erkenntnisse und wissenschaftlichen Entwicklungen, die unser Altern beeinflussen können. Nils teilt praktische Impulse für den Alltag und erklärt, warum Longevity weit mehr ist als Supplements und Biohacking. Eine inspirierende Folge für alle, die sich für Gesundheit, Prävention und ein langes, erfülltes Leben interessieren – mit spannenden Denkanstößen und einem ganzheitlichen Blick auf die Zukunft des Alterns. Nils auf Instagram: https://www.instagram.com/nils_behrens/?hl=de Nils Podcast HEALTHWISE: https://open.spotify.com/show/0qui7hxIqse7NAF6OOSIvW?si=04d35decff75404f Nils Buch "Der Spaziergang zur Unsterblichkeit": https://shop.autorenwelt.de/products/spaziergang-zur-unsterblichkeit-von-nils-behrens ************* Zu meinem Coaching: Mail an aw@annelinawaller.com Blog: http://annelinawaller.com Podcast: https://open.spotify.com/show/58BYIK2fH9d9ho2Oqx3wLI?si=jDBCCLiwTTyEupCln0oL6 Instagram: https://www.instagram.com/annelinawaller/ Pinterest: https://de.pinterest.com/annelinawaller/ Buch: https://www.ventil-verlag.de/titel/1935/ein-bauch-voll-gluc
Message: Micha Schulze // Was bedeutet echte Freiheit? In dieser Predigt gehen Micha und David vom VIA College einer zentralen Frage nach: Warum fühlen wir uns trotz aller Möglichkeiten oft noch immer unfrei? Und wie können wir wirklich frei werden? Ausgehend von Johannes 8 zeigen sie, dass Freiheit weit mehr ist als Selbstbestimmung, Grenzenlosigkeit oder Unabhängigkeit. Viele Menschen werden von ihrer Vergangenheit, Angst, Scham, Sünde, Leistungsdruck oder falscher Identität gefangen gehalten. Doch Jesus verspricht eine Freiheit, die tiefer geht – echte Freiheit. Anhand des Gleichnisses vom verlorenen Sohn wird deutlich, dass sowohl Gesetzlosigkeit als auch Gesetzlichkeit unfrei machen können. Wahre Freiheit entsteht dort, wo wir unsere Identität als geliebte Kinder Gottes annehmen und in Beziehung zum Vater leben. Eine ehrliche und herausfordernde Botschaft über Umkehr, Vergebung, Identität, Nachfolge und die befreiende Kraft des Evangeliums.// Du hast Fragen über Gott, Glaube oder die HOPE Kirche?: https://hope-kirche.de/start/// Support: Wenn du uns finanziell unterstützen möchtest, kannst du das gerne über PayPal tun: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=3X3QTSDWYMNMC
In dieser Folge starten Sarah und Carina eigentlich bei harmlosen Dingen: nervige Geräusche, aggressive Möwen und komplett absurde Alltagserlebnisse. Irgendwann landen sie dann aber bei einem Thema, mit dem wahrscheinlich viel mehr Menschen relaten können, als ihnen lieb ist: unangenehme Arbeitskulturen.Es geht um Machtspiele im Büro, schwierige Teamdynamiken, schlechte Führung und dieses Gefühl, dass manche Arbeitsumfelder einen emotional komplett auslaugen können. Ausgehend von Berichten über das Arbeitsumfeld rund um Kylie Jenner sprechen wir darüber, warum Empathie in vielen Jobs fehlt, weshalb manche Menschen Führungspositionen bekommen, obwohl sie keine Menschen führen können, und warum besonders Frauen oft in widersprüchliche Erwartungen gedrückt werden.Außerdem geht's um Konsumverhalten, soziale Verantwortung, zwischenmenschliche Konflikte und die Frage, wie man eigentlich gesund mit Menschen zusammenarbeitet, ohne komplett den Glauben an andere zu verlieren.
Das Toleranzparadoxon - oder die wehrhafte Demokratie?(Hördauer 10 Minuten)Was passiert, wenn Künstliche Intelligenz nicht den Lautesten überlassen wird, sondern in den Dienst der Demokratie gestellt wird? In seinem neuen Beitrag für Literatur Radio Hörbahn erzählt Doc U., Gründer von Literatur Radio Hörbahn und Radio Liberton, warum er genau das versucht: KI‑Musik und Texte zu nutzen, um Menschen für Grundgesetz, Menschenwürde und eine wehrhafte Demokratie zu gewinnen.Ausgehend vom Toleranzparadox Karl Poppers und dem weltweiten „Democratic Backsliding“ fragt er, warum die Vernünftigen so oft schweigen, während die Feinde der Freiheit längst laut und organisiert sind – und was ein kleines, aber entschlossenes Demokratie‑Radio wie Radio Liberton dem entgegensetzen kann.Ein persönlicher, klarer und streitbarer Essay über Mut, Sprache, politische Lieder – und die Frage, warum wir KI nicht den Falschen überlassen dürfen. Wenn Ihnen dieser Podcast gefallen hat, hören Sie auch einmal hier hinein
Ist E-Commerce auf dem Weg zur Entertainment-Branche? In dieser Folge diskutieren Kristina und Jochen, wie Künstliche Intelligenz die Art verändert, wie Produkte präsentiert, Marken aufgebaut und Kaufentscheidungen beeinflusst werden. Ausgehend von aktuellen Entwicklungen bei AI-generiertem Content, Social Commerce und den Eindrücken ihrer gemeinsamen China-Reise gehen sie der Frage nach, ob Marken künftig nicht nur verkaufen, sondern vor allem unterhalten müssen. Eine Folge über Vorstellungskraft, Markenführung, AI, Social Commerce – und die Frage, ob die Zukunft des Handels nicht längst begonnen hat.Themen der Folge:AI-generierter Content zwischen Entertainment und VertrauenWarum Marken künftig stärker unterhalten müssenCreator Economy vs. KI-generierte MarkenweltenPersonalisierte Produkterlebnisse durch AgentsWas China beim Thema AI und Commerce bereits vormachtDie Zukunft von Social Media, Entertainment und HandelWarum Vorstellungskraft zum wichtigsten Wettbewerbsvorteil wirdÜber Jochen Krisch> Exciting Commerce> Exchanges Podcast> Jochen auf LinkedInwieCommerce? Social Links> LinkedIn> Weitere PlattformenCreditsLogo Design: Naim SolisIntro & Jingles: Kurt WoischytzkyFotos: Stefan GrauIntro-Video: Tim Solle
Wir starten wie immer mit zwei Bieren: dem Landgang Pils der Langang-Brauerei und dem Bio-Zwickl von Stiegel. Ansonsten sprechen wir in dieser Episode über Schulsport als Brennglas für unsere Gesellschaft: zwischen gesundem Bewegungsangebot, fragwürdiger Leistungslogik und offener Demütigung im Namen der Noten. Ausgehend von unseren persönlichen Erfahrungen und Kindern von heute im Sportunterricht fragen wir, warum sich das Grundkonzept des Schulsports seit Jahrzehnten kaum verändert hat. Statt Lust auf Bewegung zu wecken, produziert der Pflichtunterricht für viele Kinder Frust, Angst und lebenslange Abneigung gegen Sport. Sport vs. Bewegung: Warum Wettbewerb nicht alles ist Wir unterscheiden klar zwischen Sport als Wettkampf und Bewegung als lebenslangem Gesundheitsfaktor. Radfahren, Schwimmen oder Yoga stehen für eine Form von Bewegung, die nicht zwingend auf Höchstleistung und Vergleich angelegt ist, sondern auf Wohlbefinden, Selbstfürsorge und Gemeinsamkeit. Dem gegenüber steht der klassische Schulsport, der weiterhin auf „höher, weiter, schneller“ setzt und vor allem misst, wer welche Normwerte erreicht – statt zu vermitteln, wie sich Bewegung gut anfühlt. Demütigung, Frust und Ausschluss im Sportunterricht Die Episode beleuchtet, wie schnell Schulsport zur Bühne für Demütigung und Ausschluss werden kann. Wer beim Turnen, in der Leichtathletik oder beim Schwimmen nicht mithalten kann, erlebt sich vor der Klasse sichtbar scheiternd – oft trotz bemühter Lehrkräfte. Das „Hassfach“ Sport fördert so depressive Grundstimmungen, Rückzug oder Clownereien als Schutzmechanismus. Besonders problematisch: Die Situation selbst produziert Scham, ganz unabhängig davon, ob Mitschüler:innen aktiv mobben. Schulbehörde, Kultusministerien und das alte Leistungsdenken Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf den Vorgaben von Schulbehörden und Kultusministerien, die weiterhin starre Leistungskriterien und Messwerte im Sport einfordern. Wir kritisieren dieses System als unmenschlich, weil es Solidarität, Teamgeist und individuelle Entwicklung kaum abbildet, sondern Kinder in „können“ und „können nicht“ sortiert. Statt Bewegung zu lieben und als Ressource fürs Leben zu entdecken, lernen viele nur, dass sie „nicht gut genug“ sind – mit Folgen, die weit über die Schulzeit hinausreichen. Wie ein anderer Schulsport aussehen könnte Trotz aller Kritik bleibt die Episode konstruktiv: Schulsport wird als grundsätzlich sinnvoll beschrieben – allerdings nur, wenn er sich radikal an positiven Aspekten von Sport orientiert. Dazu gehören Teamplay, gegenseitige Unterstützung, sichere Grenzerfahrungen und ein Verständnis von Leistung, das sich an persönlichem Fortschritt statt an starren Normtabellen orientiert. Wir skizzieren die Vision eines Sportunterrichts, der Kinder stärkt, statt sie zu brechen, und der Bewegung als Lebenskompetenz vermittelt – nicht als selektiven Wettkampf unter Aufsicht der Schulbehörde. In dieser Folge erfährst du: warum viele Menschen Schulsport als demütigend, frustrierend und ausschließend in Erinnerung haben. wie Schulbehörden und Kultusministerien mit ihren Vorgaben das Leistungsdenken im Sportunterricht prägen. was der Unterschied zwischen Sport als Wettkampf und Bewegung als lebenslangem Gesundheitsanker ist. welche Rolle Teamgeist, Solidarität und sichere Grenzerfahrungen im idealen Sportunterricht spielen könnten. Abonnier unseren Podcast hier oder auch auf Spotify, Apple oder YouTube, teile diese Folge mit Freund:innen und erzähle uns in den Kommentaren auf YouTube oder auf Bluesky von deinen Erfahrungen mit Schulsport, Wettkampf und Bewegung. Denn gute Geschichten beginnen beim Zuhören.
Der Facharzt für Psychiatrie Joachim Küchenhoff unterscheidet in seinem Buch „Verzeihen“ leichtes und schweres Verzeihen. Ausgehend von Küchenhoffs Erläuterungen geht Autor Jens Haupt der Frage nach, was nötig ist, um einen schweren „Vertrauensmißbrauch“ zu verzeihen.
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Manchmal fahren wir an einen Ort, um etwas zu sehen – und merken erst später, dass es eigentlich darum ging, etwas zu fühlen. In dieser Folge sprechen Lars und Falk über das Fotografieren von Orten, Museen, Städten und Reisen. Über die Frage, warum wir oft glauben, alles festhalten zu müssen, und weshalb dabei manchmal genau das verloren geht, was einen Ort wirklich besonders macht. Ausgehend von einem Besuch auf dem Segelschiff Passat in Travemünde entsteht ein Gespräch über Erinnerungen, Dokumentation und die Freiheit, die Kamera auch einmal nicht nach dem Offensichtlichen suchen zu lassen. Es geht um Fotos, die nicht zeigen, wo wir waren, sondern was ein Ort mit uns gemacht hat. Eine Folge über das Loslassen von Vollständigkeit – und darüber, wie aus Motiven wieder persönliche Geschichten werden.
In dieser Folge von Gedankenrevolution spricht Gudrun Schönhöfer über Orientierung, Verbindung und die Sehnsucht nach mehr Tiefe in einer Welt, die immer lauter wird. Ausgehend von ihrer Entscheidung, sich für eine Zeit zurückzuziehen, richtet sich der Blick auf eine Gesellschaft voller Sichtbarkeit, Reichweite und Dauerperformance und gleichzeitig auf den zunehmenden Verlust von Substanz, Verbindung und Orientierung. Dabei wird deutlich, dass immer mehr Menschen zwar funktionieren und leisten, innerlich jedoch das Gefühl haben, sich von ihren eigenen Wurzeln entfernt zu haben. Sichtbarkeit erzeugt keine Resonanz, Lautstärke keine Tiefe und Reichweite keine Wahrheit. Die Folge stellt deshalb die Frage, was Menschen heute wirklich brauchen, um Orientierung zu finden. Im Mittelpunkt steht der Gedanke „Back to the roots“. Die Rückkehr zu mehr Verbindung, mehr Substanz und mehr Bewusstsein für die Dinge, die langfristig tragen. Gleichzeitig geht es darum, tiefer zu schauen, Muster zu erkennen und die Systeme hinter den Systemen zu verstehen. Denn Orientierung entsteht nicht an der Oberfläche, sondern dort, wo Zusammenhänge sichtbar werden. Auch das Ego wird aus einer anderen Perspektive betrachtet. Nicht als Problem, sondern als Teil der eigenen Identität. Herausfordernd wird es erst dann, wenn Menschen beginnen, einem Bild von sich selbst zu folgen, das längst nicht mehr ihrer eigenen Wahrheit entspricht. Themen dieser Episode: Back to the roots: Warum sich immer mehr Menschen nach Substanz und Verbindung sehnen Orientierung statt Dauerperformance: Was unserer Zeit wirklich fehlt Sichtbarkeit, Reichweite und die Grenzen permanenter Präsenz Warum Lautstärke keine Tiefe schafft und Motivation allein nicht ausreicht Dive deeper: Die Bedeutung von Rückzug, Beobachtung und Reflexion Systeme hinter den Systemen: Muster und Dynamiken erkennen Das Ego als Identität, Abgrenzung und mögliche Falle Echte Verbindung: Zu sich selbst, zur Natur und zu den Menschen, die uns wichtig sind Diese Episode ist eine persönliche und zugleich gesellschaftliche Reflexion über Orientierung, Wahrheit und die Frage, wie wir in einer lauten Welt wieder mehr Tiefe, Verbindung und innere Klarheit finden können.
kreativ-glücklich-leben - DEIN Podcast für gute Energie mit Anja Streese.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der „Glücksaufladestation". In dieser Episode knüpfen wir an unser letztes Thema rund um Geld, Wert und Selbstwahrnehmung an – und gehen noch einen Schritt tiefer: Warum fällt es so vielen Menschen schwer, ihren eigenen Wert wirklich zu erkennen und zu leben? Ausgehend von einer Frage aus dem Coaching-Alltag spricht Bernhard darüber, wie häufig Menschen den Wunsch haben, sich beruflich weiterzuentwickeln, mehr Verantwortung zu übernehmen oder ein höheres Gehalt zu verdienen – und gleichzeitig innerlich zögern, diesen Schritt wirklich zu gehen. Wir sprechen darüber, warum viele Menschen glauben, sie müssten erst noch mehr können, bevor sie losgehen dürfen, weshalb zusätzliche Zertifikate oft Sicherheit geben sollen – aber selten den Mut ersetzen, und wie wichtig es ist, endlich vom „Parkplatz" runterzufahren und ins echte Leben zu starten. Anja bringt es auf den Punkt: Es ist so schade, wenn Menschen ihre Möglichkeiten nicht leben. Wenn all die Fähigkeiten, Talente und Ideen unausgeschöpft bleiben. Ein Satz, der hängen bleibt: „Die meisten Schätze liegen auf dem Friedhof." Diese Folge ist eine Einladung, innezuhalten und ehrlich hinzuschauen: Wo hältst du dich vielleicht noch zurück? Wo wartest du darauf, „bereit genug" zu sein? Und was wäre möglich, wenn du dich heute ein Stück weiter nach vorne traust? Denn eines wird klar: Es kostet Mut, die eigenen Schätze zu heben – doch es lohnt sich. Immer. Wir drücken Dich von Herzen. Alles Liebe. Anja und Bernhard Anja: Instagram https://www.instagram.com/anjastreese/?hl=de Facebook https://www.facebook.com/anjastreesekunst/ SWR – Handwerkskunst https://www.youtube.com/watch?v=0SDCskGj7u8 Website https://www.anja-streese.de Mail anja.streese@gmail.com Telefon 0049 157 34 37 1811 Bernhard: Webseite https://www.bernhard-renze.com Mail grenzenlos@bernhard-renze.de Telefon 0176 420 29 790
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der „Glücksaufladestation". In dieser Episode knüpfen wir an unser letztes Thema rund um Geld, Wert und Selbstwahrnehmung an – und gehen noch einen Schritt tiefer: Warum fällt es so vielen Menschen schwer, ihren eigenen Wert wirklich zu erkennen und zu leben? Ausgehend von einer Frage aus dem Coaching-Alltag spricht Bernhard darüber, wie häufig Menschen den Wunsch haben, sich beruflich weiterzuentwickeln, mehr Verantwortung zu übernehmen oder ein höheres Gehalt zu verdienen – und gleichzeitig innerlich zögern, diesen Schritt wirklich zu gehen. Wir sprechen darüber, warum viele Menschen glauben, sie müssten erst noch mehr können, bevor sie losgehen dürfen, weshalb zusätzliche Zertifikate oft Sicherheit geben sollen – aber selten den Mut ersetzen, und wie wichtig es ist, endlich vom „Parkplatz" runterzufahren und ins echte Leben zu starten. Anja bringt es auf den Punkt: Es ist so schade, wenn Menschen ihre Möglichkeiten nicht leben. Wenn all die Fähigkeiten, Talente und Ideen unausgeschöpft bleiben. Ein Satz, der hängen bleibt: „Die meisten Schätze liegen auf dem Friedhof." Diese Folge ist eine Einladung, innezuhalten und ehrlich hinzuschauen: Wo hältst du dich vielleicht noch zurück? Wo wartest du darauf, „bereit genug" zu sein? Und was wäre möglich, wenn du dich heute ein Stück weiter nach vorne traust? Denn eines wird klar: Es kostet Mut, die eigenen Schätze zu heben – doch es lohnt sich. Immer. Wir drücken Dich von Herzen. Alles Liebe. Anja und Bernhard Anja: Instagram https://www.instagram.com/anjastreese/?hl=de Facebook https://www.facebook.com/anjastreesekunst/ SWR – Handwerkskunst https://www.youtube.com/watch?v=0SDCskGj7u8 Website https://www.anja-streese.de Mail anja.streese@gmail.com Telefon 0049 157 34 37 1811 Bernhard: Webseite https://www.bernhard-renze.com Mail grenzenlos@bernhard-renze.de Telefon 0176 420 29 790
In dieser Folge vom Wolfspodcast trifft Sabine Sebald den Biologen und Artenschützer Dr. Martin Steverding aus Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam werfen sie einen kritischen Blick auf die Jagd – und darauf, was die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht künftig bedeuten könnte. Ausgehend von der Situation in Niederwildregionen beschreibt Steverding die Jagd als „Todeszone“: Füchse leben dort unter permanentem Druck, bis zu 80 Prozent einer Population werden jährlich getötet. Übrig bleiben vor allem extrem scheue, nachtaktive Tiere. Für ihn ist das kein funktionierendes Management, sondern ein Kreislauf aus Leid, Störung und ineffektiver Kontrolle. Sabine geht mit ihm der Frage nach, warum sich die Gesellschaft überhaupt mit Jagd auseinandersetzen muss – gerade jetzt, wo Wölfe in Deutschland künftig im Namen des Naturschutzes bejagt werden sollen. Wie wird diese Jagd konkret aussehen? Und was bedeutet das für eine streng geschützte Art, die erst vor wenigen Jahrzehnten zurückgekehrt ist? Martin Steverding bezieht klar Position: Jagd sei keine Lösung. Er stellt gängige Argumente infrage und plädiert stattdessen für strengere tierschutzrechtliche Prüfungen sowie eine Reduktion menschlicher Eingriffe in Ökosysteme. Die Einstufung des Wolfs als jagdbare Art bewertet er als gefährlichen Paradigmenwechsel – mit möglichen Folgen bis hin zu einem drastischen Rückgang der Population. Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Fuchsjagd: Sabine lässt sich die verschiedenen Praktiken detailliert erklären – von Ansitz- und Fallenjagd über Baujagd bis hin zu sogenannten Schliefenanlagen, in denen Füchse als Trainingsobjekte für Hunde dienen. Martin Steverding kritisiert diese Methoden scharf und spricht von chronischem Stress und erheblichen gesundheitlichen Schäden bei den Tieren. Auch Fragen wie die Jagd auf Welpen, groß angelegte Gesellschaftsjagden und die Wirksamkeit intensiver Bejagung werden beleuchtet. Beispiele wie die Waschbärbejagung zeigen, dass hohe Abschusszahlen nicht zwangsläufig zu einer nachhaltigen Bestandsregulation führen und schon gar keine Probleme lösen. Zum Schluss geht es um konkrete Entwicklungen: Welche Jagdformen könnten beim Wolf zum Einsatz kommen? Was ist rechtlich möglich, was wird befürchtet? Und welche zivilgesellschaftlichen Initiativen beobachten und dokumentieren Jagdpraktiken bereits heute? Sabine ist sich sicher: Je mehr die Menschen über diese Hintergründe wissen, desto eher geraten die Jagdverbände unter Rechtfertigungsdruck. Deshalb: teilt diese Episode und abonniert am besten gleich den Wolfspodcast.
Was geschieht, wenn Menschen der realen Gegenwart Gottes begegnen? Ist Gottes Herrlichkeit nur Symbolik — oder eine erfahrbare geistliche Realität? In diesem intensiven Interview spricht Autor Frank Krause gemeinsam mit Markus Herbert über die Herrlichkeit Gottes, geistliche Erfahrungen, Visionen, die Gegenwart Gottes und die tiefe Sehnsucht des Menschen nach echter geistlicher Realität. Ausgehend von biblischen Ereignissen wie: ✦ Mose am Sinai ✦ der Berg der Verklärung ✦ die Herrlichkeit im Tempel ✦ und die Offenbarung Gottes in Jesus Christus geht es um die zentrale Frage: Kann Gottes Herrlichkeit heute noch erlebt werden? Themen dieses Interviews: ✦ Unterschied zwischen Gottes Gegenwart und Herrlichkeit ✦ Warum viele Christen wenig von Gottes Realität erleben ✦ Geistliche Erfahrungen biblisch prüfen ✦ Die Sehnsucht moderner Menschen nach Spiritualität ✦ Visionen, Träume und geistliche Wahrnehmung ✦ Die Rolle von Jesus Christus als Zugang zur Herrlichkeit Gottes ✦ Transformation durch Gottes Gegenwart ✦ Hindernisse für geistliches Wachstum und Gottesnähe Dieses Gespräch richtet sich an reife Christen und geistlich Suchende, die tiefer verstehen möchten, warum Menschen weltweit nach Spiritualität suchen — und warum die Bibel von einer realen Begegnung mit Gottes Herrlichkeit spricht. Das komplette Seminar über Gottes Herrlichkeit findest du hier: https://www.torezumhimmel.de/herrlichkeit.html .
LBBW Research2Go – Der Unternehmens-Podcast der Landesbank Baden-Württemberg
Die neue Episode unseres Podcasts „LBBW Research2Go“ rückt das Thema Planung in unsicheren Zeiten in den Mittelpunkt. Moderator Dr. Berndt Fernow spricht darüber mit Moritz Kraemer, Chefvolkswirt der LBBW, und Jan Swiatkowski, Head of Financial Advisory im LBBW Corporate Finance.Ausgehend von der Frage, ob die Welt tatsächlich unsicherer geworden ist, beleuchtet das Gespräch, wie Unternehmen, Banken und Investoren mit dieser Unsicherheit umgehen und sie systematisch in ihre Entscheidungen einbeziehen. Es geht um den Szenarioansatz im LBBW-Research mit Haupt- und Risikoszenarien, deren regelmäßige Überprüfung und die Übertragung auf konkrete Kennzahlen wie Verschuldungsgrad, Entschuldungsfähigkeit und Kapitalstruktur.Dabei verbinden die drei die volkswirtschaftliche Perspektive mit der Praxis in der Unternehmensfinanzierung und zeigen, wie Firmen ihre Handlungsfähigkeit unter Stress sichern, ihren Kapitaleinsatz optimieren und strategische Spielräume nutzen können. Zugleich wird deutlich, welche Bedeutung eine effiziente Kapitalallokation für Innovation, Wachstum und die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland hat – gerade im Spannungsfeld von Strukturwandel und drohender Deindustrialisierung. Website LBBW Research Bitte beachten Sie den über nachfolgenden Link aufrufbaren Disclaimer.
In dieser gemeinsamen Podcastfolge von Managemusik und neue musik leben sprechen Irene Kurka und Saskia Worf über Frauen und Geld – offen, reflektiert und voller wertvoller Impulse. Ausgehend vom Buch „Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny geht es um finanzielle Selbstbestimmung, Investieren als Frau, Geld-Mindset sowie strukturelle Ungleichheiten wie den Gender Pay Gap und weitere Gaps, die vielen nicht bewusst sind. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Bedeutung finanzieller Bildung für Musikerinnen und Selbstständige. Buchempfehlungen: "Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny „Ihr seid doch schon alle längst gleichberechtigt“ und „Was wollt ihr denn noch alles“ von Alexandra Zykonov Hier geht es zur Website von Irene Kurka: https://irenekurka.de/ Hier geht es zur Website von Saskia Worf: https://www.saskiaworf.de/ Podcast neue Musik leben: https://pod.link/1368348228 Podcast managemusik: https://pod.link/1498375594
Was Frauen über Geld wissen sollten, aber nie gelernt haben In dieser gemeinsamen Podcastfolge von Managemusik und neue musik leben sprechen Irene Kurka und Saskia Worf über Frauen und Geld – offen, reflektiert und voller wertvoller Impulse. Ausgehend vom Buch „Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny geht es um finanzielle Selbstbestimmung, Investieren als Frau, Geld-Mindset sowie strukturelle Ungleichheiten wie den Gender Pay Gap und weitere Gaps, die vielen nicht bewusst sind. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Bedeutung finanzieller Bildung für Musikerinnen und Selbstständige. Buchempfehlungen: "Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny „Ihr seid doch schon alle längst gleichberechtigt“ und „Was wollt ihr denn noch alles“ von Alexandra Zykonov Hier geht es zur Website von Irene Kurka https://irenekurka.de/ Hier geht es zur Website von Saskia Worf https://www.saskiaworf.de/ Podcast managemusik https://pod.link/1498375594
Ausgehend von YesterYear, dem Buch, das gerade gefühlt jede:r liest, spricht Jule über Tradwives, romantisierte Weiblichkeit auf Social Media und die Frage, warum der Traum von der „heilen Welt“ gerade so viele Menschen anspricht. Eine Folge über Mutterschaft, Abhängigkeit, Selbstwert — und darüber, warum das Gegenteil von Abhängigkeit vielleicht nicht Unabhängigkeit, sondern Interdependenz ist.
Anton Weyrothers LiteraturpodcastEpisode 83In seinem neuen Buch "Der Fürst und seine Erben" nähert sich der Philosoph Peter Sloterdijk dem verstörenden Phänomen Donald Trump über Machiavelli. Ausgehend von dessen Forderungen zu einem amoralischen Denken auf politischer Ebene unternimmt Sloterdijk einen Rundgang quer durch die politische Geschichte Europas und lässt mich dabei stellenweise den Überblick verlieren, worauf er mit diesem Text hinaus will.ni - mit natürlicher Intelligenz hergestellt: https://weyrother.net/ni/Meine Website "Anton Weyrothers Literaturbetrieb":https://weyrother.netAktuelle Podcast-Folgen:https://anchor.fm/anton-weyrotherMein Instagram: https://www.instagram.com/antonweyrother/?hl=de#sloterdijk #trump #machiavelli #philosophie
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
US-Investoren entdecken den deutschen Einfamilienhausmarkt. Ausgehend von einem Handelsblatt-Artikel sprechen Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach darüber, warum Konzerne wie Goldman Sachs und PGIM plötzlich Reihenhäuser in den Speckgürteln deutscher Metropolen spannend finden und was das für Hausmiete in Deutschland bedeutet. Im Fokus: das Build-to-Rent-Modell, bei dem Reihenhäuser seriell für rund 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter gebaut und anschließend für 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter vermietet werden sollen.Die beiden analysieren, wie realistisch diese Kalkulation angesichts hoher Grundstückspreise, Bau- und Modernisierungskosten ist, welche Zielgruppen sich ein Reihenhaus zur Miete für 1.700 bis 1.800 Euro Kaltmiete überhaupt leisten können und warum das Einfamilienhaus als Mietobjekt hierzulande bisher ein Nischenmarkt ist. Ein Blick in die USA zeigt, wie große institutionelle Investoren nach der Finanzkrise ganze Siedlungen aufkauften, in Mietimmobilien verwandelten und damit den Traum vom Eigenheim vieler Familien unter Druck setzten.Hinweis:In der Folge sprechen wir im Zusammenhang mit dem Aufkauf von Einfamilienhäusern in den USA an einer Stelle irrtümlich von BlackRock. Gemeint ist Blackstone, das über Plattformen wie Invitation Homes früh in großem Stil Single-Family-Häuser aufgekauft und vermietet hat. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge spreche ich über die metabolischen Kosten des Denkens — darüber, wie intensiv Erinnern, Ordnen, künstlerisches Arbeiten und autobiografisches Nachdenken den Körper erschöpfen können. Ausgehend von einem Tag großer Müdigkeit bewege ich mich durch Gedanken zu Fotografie, Wahrnehmung, Neurodivergenz, innerer Verdichtung und den unsichtbaren Energien kreativer Arbeit. Keine lineare Abhandlung, sondern ein freies, persönliches Nachdenken über Fotografie, Erinnerung, Zeit und die leisen Nachwirkungen intensiver innerer Prozesse. Folge direkt herunterladen
Manchmal entsteht aus Leere ein besonders tiefes Gespräch. Jan erzählt von einem Bildungstag in einer kirchlichen Familienbildungsstätte, bei dem es um die Frage ging: Was bedeutet es eigentlich, ein christliches oder katholisches Haus zu sein? Ausgehend vom Bild, „den Brunnen tiefer zu graben“, sprechen Jan und Clemens über christliche Identität, Haltung und die Bedeutung von Gemeinschaft. Dabei wird deutlich: Bildungsangebote sind oft mehr als Kurse. Sie können Orte gegen Einsamkeit sein, Räume für Begegnung, Vertrauen und neue Tiefe. Außerdem geht es um Führungskultur, Verletzlichkeit, Verantwortung und die Frage, warum Menschen nicht nur funktionieren, sondern Räume brauchen, in denen Alltag unterbrochen wird. Eine Folge über Tiefe, Haltung, Glauben, Führung und den Wert von Orten, an denen Menschen wirklich miteinander ins Gespräch kommen.
In dieser Folge des Denke anders Podcasts spricht Kevin Meyer über ein Thema, das sich viele Menschen wünschen, aber nur wenige wirklich verstehen: finanzielle Freiheit.Dabei geht es nicht nur um Immobilien, Geld oder Investments. Kevin zeigt, warum finanzielle Freiheit in erster Linie eine emotionale und mentale Entscheidung ist.Viele Menschen träumen davon, finanziell unabhängig zu sein. Gleichzeitig bleiben sie in Strukturen, die genau das verhindern. In dieser Episode spricht Kevin offen darüber, warum finanzielle Freiheit weniger mit Glück und mehr mit Klarheit, Verantwortung und langfristigem Denken zu tun hat.Ausgehend von seiner eigenen Entwicklung zeigt er, wie Immobilien ein stabiler Baustein für finanzielle Unabhängigkeit sein können und warum finanzielle Freiheit nicht über Nacht entsteht, sondern durch bewusste Entscheidungen, Geduld und ein klares Zielbild.Außerdem geht es um eine Frage, die viele Menschen sich nie stellen: Welche Emotionen würden in dir entstehen, wenn du wirklich finanziell frei wärst?Denn erst wenn diese Frage ehrlich beantwortet wird, beginnt der Weg in eine andere Realität.
Nora und Milka sprechen über echte Freude in einer Welt, die Frauen oft eher zum Funktionieren als zum Fühlen erzieht. Ausgehend von Milkas Buch „Agent of Joy“ geht es um People-Pleasing, weibliche Wut, gesellschaftliche Erwartungen, Mutterschaft, Erschöpfung und die Frage, warum so viele Frauen den Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen verlieren. Die beiden reden ehrlich und persönlich über das Gefühl, ständig leisten zu müssen, über Grenzen setzen, über die Verbindung zwischen Körper und Emotionen und darüber, warum Freude nichts Oberflächliches ist, sondern ein echter Akt von Selbstfürsorge und Widerstand. Außerdem geht's um kleine Rituale im Alltag, Joggen, Joy Journaling, die 5-Why-Methode, buddhistische Gedanken, den Umgang mit Überforderung und darum, wie man wieder lernt, sich selbst zuzuhören — auch mitten im Chaos von Alltag, Kindern und Verantwortung. Milka Loff Fernandes || (Gast): ➡️https://www.instagram.com/milkalofffernandes Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/ Ihr habt Fragen zu unseren Werbepartner, Gewinnspiele oder Codes? Hier entlang: ➡️ https://www.echtemamas.de/podcast-shownotes/
Eine «Telearena»-Sendung von 1978 ist Ausgangspunkt für die Gestaltung des Schweizer Pavillons an der Biennale 2026. In dieser Sendung wurde kontrovers über Homosexualität diskutiert. Lang ist es her – oder doch nicht? In der legendären SRF-Talkshow «Telearena» wurde 1978 kontrovers über Fragen der sexuellen Orientierung diskutiert. Manche Teilnehmenden trugen sogar Masken, aus Angst davor, erkannt zu werden. Ausgehend von dieser Sendung verhandelt eine Gruppe Schweizer Kunstschaffender die Geschichte der Homosexualität in der Schweiz gestern und heute. Das Projekt «The Unfinished Business of Living Together» wird ab dem 8. Mai im Schweizer Pavillon auf der Kunstbiennale zu sehen sein.
LBBW Research2Go – Der Unternehmens-Podcast der Landesbank Baden-Württemberg
Die neue Episode unseres Podcasts „LBBW Research2Go“ rückt das Thema Sicherheit in der Telekommunikationsbranche in den Mittelpunkt. Moderator Dr. Berndt Fernow spricht darüber mit Bettina Deuscher, langjährige Analystin für Telekommunikationsunternehmen im LBBW Research, und Heiko Voss, der bei der LBBW große Firmenkunden mit Fokus Telekommunikation betreut. Ausgehend von der „Zeitenwende“ und den neuen Vorgaben für kritische Infrastrukturen beleuchtet das Gespräch, wie stark Sicherheitsanforderungen inzwischen den Alltag von Netzbetreibern und Unternehmen prägen. Es geht um die Folgen der aktuellen Regulierung, um technische und organisatorische Maßnahmen, um Geschäftschancen im Bereich IT-Sicherheit und europäischer Cloudlösungen, aber auch um Schwachstellen in Netzen, Hardware und Unterseekabeln. Dabei verbinden die drei die Sicht der Analysten mit der Praxis und machen deutlich, vor welchen Investitionen die Branche steht und wie Unternehmen ihre Kommunikationsstrukturen künftig robuster und widerstandsfähiger aufstellen können.
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
China, Texas, Deutschland: In dieser Folge analysieren Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach, was passiert, wenn aus Wohnraummangel plötzlich ein Überangebot wird und welche Folgen das für Immobilienpreise, Mietpreise und den Wohnungsmarkt hat. Ausgehend von der Immobilienkrise in China rund um Konzerne wie Evergrande, über fallende Mieten in Dallas und Austin in Texas bis hin zu sehr selektiven Neubau-Impulsen in deutschen Speckgürteln zeichnen sie nach, wie ein überhitzter Immobilienmarkt abkühlt.Sie sprechen über massiv vorverkaufte Projekte, Schneeball-Mechanismen, ein Überangebot an Wohnungen in chinesischen Millionenstädten, die Rolle von Zinswende und Demografie in den USA und die überraschenden deutschen Gegenbeispiele: steigende Baugenehmigungen in einzelnen Regionen, aktive Neubau-Projekte von privaten Haushalten, Wuppertal als bezahlbare Alternative zu Köln und Düsseldorf sowie den Trend zu Eigentumswohnungen statt Häusern.Dabei geht es auch um zu hohe Herstellungskosten, unsichere Sanierungsbudgets, den Gebäudetyp E, die Angst vor Termin- und Kostenrisiken beim Bauen und den kommenden Babyboomer-Knick. Am Ende steht die zentrale Frage: Reicht mehr Angebot wirklich aus, um den Wohnungsmarkt Deutschland zu entspannen, oder droht uns unsere ganz eigene Variante der „stillen Immobilienblase“? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
DAS ABC DES HONG SANGSOO Mi 1.4. 20:30 Gespräch mit Sulgi Lie, 30' Anschl. TALE OF CINEMA Hong Sangsoo drehte in den vergangenen drei Jahrzehnten über 30 Filme, die mal verspielt, mal ernsthaft, jedoch stets mit grosser Freude an formalen Experimenten im aktuellen Kino eine einzigartige Stellung einnehmen. Doch was macht seine Arbeit so aussergewöhnlich? Wie schafft er es, bis zu drei Filme pro Jahr zu drehen? Und warum trinken seine Figuren immer Unmengen an Alkohol? Ausgehend von Tale of Cinema (2005), einem seiner Schlüsselwerke, wird in einem Gespräch mit Sulgi Lie, Filmwissenschaftler und Autor der ersten deutschsprachigen Monografie über Hong, über das fulminante Universum dieses Filmemachers diskutiert. Zum Film: «Auch wenn es sich angesichts der modularen Offenheit von Hongs Filmen eigentlich verbietet, von einem Schlüsselwerk zu sprechen, gebührt doch Tale of Cinema ein besonderer Status, nicht zuletzt, weil erstmalig die Strategie der Doppelung als Film-im-Film gerahmt wird: Ein junger Mann trifft zufällig seine Ex-Freundin wieder und versucht verzweifelt, ihr Verhältnis wieder aufleben zu lassen. Ein Regisseur entwickelt nach dem Besuch eines Kurzfilms eine Obsession mit der Hauptdarstellerin, als er sie zufällig nach der Vorstellung trifft. Die Spiralbewegung des Films führt vom Kino ins Leben und wieder zurück ins Kino: Tale of Cinema ist Hongs Version von Hitchcocks Vertigo. Mit unmotivierten Zooms und einem tagebuchartigen Voiceover ziehen zwei neuartige Elemente in Hongs Metakino ein. Und es fällt ein wichtiger Satz: ‹Ich glaube, Sie haben den Film nicht richtig verstanden›, wird Youngshil, die Frau, zu Dongsoo sagen, der sich hoffnungslos im Imaginären des Kinos verstrickt hat.» (Sulgi Lie, Österreichisches Filmmuseum)
Im Medienmagazin geht es um die schwierige Lage freier Journalistinnen und Journalisten. Ausgehend von einem Artikel von Mareice Kaiser sprechen wir über sinkende Honorare, unsichere Auftragslagen und die Frage, wie lange sich freier Journalismus noch tragen lässt. Außerdem ordnet Elisa Kautzky vom Berufsverband Freischreiber die strukturellen Probleme der Branche ein. Außerdem zu Gast: Sonja Gillert. Sie spricht über den neuen Podcast "104h Blackout", der den Berliner Stromausfall vom Januar 2026 rekonstruiert – und über die Audio-Strategie des Tagesspiegel. Zum Schluss schauen wir darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate setzen. Zum Schluss schauen wir mit Medienmagazin-Reporter Michael Meyer darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate und Bürgersprechstunden setzen – und was sich Programmverantwortliche davon versprechen.
Im Medienmagazin geht es um die schwierige Lage freier Journalistinnen und Journalisten. Ausgehend von einem Artikel von Mareice Kaiser sprechen wir über sinkende Honorare, unsichere Auftragslagen und die Frage, wie lange sich freier Journalismus noch tragen lässt. Außerdem ordnet Elisa Kautzky vom Berufsverband Freischreiber die strukturellen Probleme der Branche ein. Außerdem zu Gast: Sonja Gillert. Sie spricht über den neuen Podcast "104h Blackout", der den Berliner Stromausfall vom Januar 2026 rekonstruiert – und über die Audio-Strategie des Tagesspiegel. Zum Schluss schauen wir darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate setzen. Zum Schluss schauen wir mit Medienmagazin-Reporter Michael Meyer darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate und Bürgersprechstunden setzen – und was sich Programmverantwortliche davon versprechen.
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Der Podcast beleuchtet das außergewöhnliche Leben und Wirken von Alexander Kluge, der als radikaler Universalgelehrter die Kulturlandschaft der Bundesrepublik maßgeblich prägte. Ausgehend von seinen traumatischen Kriegserfahrungen entwickelte er ein tiefes Misstrauen gegenüber festen Ordnungen, was ihn zu einer vielschichtigen Karriere als Jurist, Filmemacher, Autor und Medienstratege führte. Besonders hervorgehoben wird sein strategisches Geschick, anspruchsvolle intellektuelle Inhalte durch juristische Kniffe als „Kulturfenster“ im kommerziellen Privatfernsehen zu platzieren. Die Quellen beschreiben ihn als einen Meister der Montage, der es verstand, gegensätzliche Disziplinen wie Rechtswissenschaft und Kunst produktiv zu vereinen. Letztlich wird Kluge als Vorbild für geistige Unabhängigkeit und unermüdliche Neugier gewürdigt, der sich konsequent jeder fachlichen Einengung widersetzte. Sein Vermächtnis liegt in der Überzeugung, dass komplexes Denken und Massenmedien kein Widerspruch sein müssen.Der Zusammenhang zwischen Alexander Kluges Studium der Rechtswissenschaften, der Kirchenmusik und seiner kritischen Gesellschaftsanalyse liegt in der Verbindung von analytischer Präzision, struktureller Vielstimmigkeit und dem strategischen Einsatz dieser Werkzeuge zur Aufdeckung von Machtverhältnissen. Kluge nutzte die Instrumente dieser scheinbar gegensätzlichen Disziplinen, um ein integrales System der „Zusammenhangsarbeit“ zu schaffen, das den menschlichen Eigensinn gegen gesellschaftliche Zwänge verteidigt.Analytisches Skalpell: Die Rechtswissenschaft lieferte ihm das Werkzeug, um die Gesellschaft wie einen Vertrag zu lesen und aufzudecken, wo ihre Strukturen fehlerhaft, absurd oder ungerecht sind. Er analysierte gesellschaftliche Institutionen mit der „eiskalten“ Präzision eines Anwalts.Strategisches Instrument: Seine juristische Expertise nutzte er zeitlebens praktisch, etwa bei der Mitgestaltung von Filmförderungsgesetzen oder beim Erkämpfen von „Kulturfenstern“ im Privatfernsehen durch geschickte Nutzung des Rundfunkrechts.Realitätsprinzip: Jura repräsentierte für ihn die „realistische Seite“, die Fähigkeit zu entscheiden und sich auf dem Boden der Tatsachen zu bewegen, was er als notwendiges Gegengewicht zum bloßen Erzählen sah.Das Studium der Kirchenmusik vermittelte Kluge ein tiefes Verständnis für Strukturen und Mehrstimmigkeit (Polyphonie), die er auf die Gesellschaft übertrug.Mehrstimmigkeit statt Einseitigkeit: In der Kirchenmusik laufen verschiedene, oft gegensätzliche Stimmen gleichzeitig ab, die dennoch ein komplexes Ganzes bilden. Kluge begriff die Gesellschaft analog dazu als ein vielstimmiges Konstrukt, das nicht durch eine einzige, lineare Erzählung erklärt werden kann.Ästhetik der Montage: Dieses musikalische Prinzip der Polyphonie wurde zum Kern seiner Montagetechnik in Film und Literatur. Er komponierte seine Werke aus disparaten Elementen – Bildern, Texten, Musik –, um durch deren Reibung neue Erkenntnisse im Kopf des Zuschauers zu erzeugen.Aufdeckung von Blockierungszusammenhängen: Er untersuchte, wie die „Kulturindustrie“ und bürokratische Apparate die menschliche Erfahrung enteignen. In seinem Werk Schlachtbeschreibung etwa analysierte er den Krieg nicht heroisch, sondern als ein mörderisches „Organisationsversagen“ einer starr gewordenen Bürokratie.Gegenöffentlichkeit und Eigensinn: Sein Ziel war die Schaffung einer „proletarischen Gegenöffentlichkeit“, in der die unterdrückten Erfahrungen und Wünsche der Menschen Raum finden. Der Begriff des Eigensinns bildet hierbei die „dunkle Energie“ der menschlichen Arbeitskraft, die sich der totalen funktionalen Einbindung widersetzt.Sinnliche Vermittlung von Theorie: Durch die Montage von „harten“ Fakten (Jura/Geschichte) und emotionalen, polyphonen Elementen (Musik/Erzählung) versuchte Kluge, abstraktes gesellschaftliches Denken sinnlich erfahrbar zu machen.
Tristan und Isolde ist weit mehr als eine tragische Liebesgeschichte: Hier geraten Minne, Ehe, Herrschaft, Verwandtschaft und Loyalität gefährlich durcheinander. Ausgehend von frühen keltisch-britischen Spuren führt der Weg zu den großen mittelalterlichen Fassungen, besonders zu Gottfried von Straßburg: zu Minnetrank und Minnegrotte, zu Listen, Verrat und einer Liebe, die sich jeder höfischen Ordnung entzieht. Zugleich rückt der Artus-Bezug in den Blick: Tristan steht nicht isoliert neben der Artussage, sondern wird schon früh mit ihr verflochten und später sogar als Ritter der Tafelrunde erzählt. Warum faszinierte ausgerechnet ein Stoff über Ehebruch das höfische Mittelalter so sehr? Ein Blick auf eine Erzähltradition, die moralisch unbequem bleibt – und bis heute weiterwirkt.Unterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalRabattcode und Tickets für das Podcast-Festival "Leipzig lauscht" unter:https://t.rausgegangen.de/tickets/leipzig-lauscht-2026?dc=EPOCHENTROTTER20 (Rabattcode: EPOCHENTROTTER20)Infos und Tickets zur KaptorgaCon in Brandenburg unter: https://kaptorga-history.de/kaptorgacon/Literatur zum Weiterlesen:HUBER, Christoph: Gottfried von Straßburg – Tristan. Berlin 2000.Epochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter Twitch#mittelalter #literatur #england #frankreich #deutschland #europa #westeuropaBild: WikiCommons Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bobby Schuller predigt über das Thema „Was dein Leben prägt: Freude!“. In dieser Predigt geht es um eine Frage, die viele Menschen bewegt: Wie kann man in einer Zeit voller Druck, Sorgen und innerer Unruhe echte Freude finden? Bobby Schuller zeigt anhand der Bibel, dass Freude nicht oberflächlich ist, sondern tief aus dem Vertrauen auf Gott wächst. Er macht deutlich, dass die Freude am Herrn Kraft gibt und dass Glaube dort entsteht, wo wir uns auf Gottes Wort verlassen, statt uns von Angst oder negativen Gedanken bestimmen zu lassen. Diese christliche Predigt lädt dich ein, Sorgen loslassen zu lernen und neu auf Jesus zu schauen. Ausgehend von Nehemia 8, dem Philipperbrief und weiteren biblischen Gedanken wird verständlich, warum Freude ein Zeichen dafür ist, dass der Heilige Geist in unserem Leben wirkt. Es geht um Frieden im Herzen, um Gebet statt Grübeln und darum, Gott auch dann zu vertrauen, wenn nicht alles sofort verständlich ist. Diese Predigt kann dir helfen, Angst zu überwinden, deine Gedanken neu auszurichten und in der Nachfolge Jesu einen alltagstauglichen Glauben zu leben. Erlebe Hour of Power mit Bobby Schuller – der Gottesdienst, der ermutigt, verbindet und berührt! Hier kannst du das Thema vertiefen und die Predigt von Bobby Schuller mit einem kostenlosen Arbeitsblatt weiter durchdenken. Mit Fragen, Bibelstellen und Impulsen für deinen Alltag im Glauben: https://hourofpower.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-04-26-Freude.pdf
In dieser Buchclub-Folge sprechen Thilo, Coco und Luca gemeinsam mit Cutter Phúc über „Menschen wie wir“ von Thị Thanh Thảo Trần – ein autofiktionales Memoir über Migration, Familie und die Frage, wo man eigentlich hingehört. Ausgehend von der Geschichte einer jungen Frau, die aus Vietnam nach Deutschland kommt, diskutieren die vier über Themen wie Heimat, Heimweh, kulturelle Identität, Rassismus und das Aufwachsen zwischen zwei Welten. Dabei geht es nicht nur um die vietnamesische Diaspora, sondern um universelle Fragen: Was bedeutet Familie? Wo ist mein Platz? Und wie sehr prägt Herkunft, wer wir sind? Phúc bringt auch seine eigene Perspektive ein und zieht Parallelen zwischen Buch und eigener Lebensrealität – etwa das Gefühl, zwischen zwei Kulturen zu stehen, früh Verantwortung zu übernehmen oder sich erst spät mit der eigenen Herkunft zu versöhnen. Die Runde diskutiert außerdem, ob das Buch eher für Einsteiger oder erfahrene Leser:innen geeignet ist, wie zugänglich die Sprache ist und warum es manchmal schwerfällt, persönliche Geschichten überhaupt zu „bewerten“. Diese Folge ist für dich, wenn du dich für Migration, Identität und gesellschaftliche Realitäten interessierst – oder wenn du einfach ein Buch suchst, das dich dazu bringt, über dein eigenes Leben, deine Familie und dein Verständnis von „Zuhause“ nachzudenken. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Ausgehend von der vielbeachteten Studie, die Medienforscher Andy Kaltenbrunner für das Medienministerium erstellt hat, beschreibt er bei Host Stefan Lassnig eine „Branche am Abgrund“: Werbegelder fließen mehrheitlich zu internationalen Plattformen, Social Media löst klassische Medien als Nachrichtenquelle ab und journalistische Arbeitsplätze sind seit 2006 um rund ein Drittel zurückgegangen. Anhand des Bildes vom „Wasserfall“ und internationalen Vergleichen (USA, andere europäische Länder) macht er deutlich, wie schnell sich die Erosion der Geschäftsmodelle und der publizistischen Infrastruktur nun auch in Österreich beschleunigt. Zugleich betont er, dass eine geschwächte Medienlandschaft demokratiepolitische Folgen hat – wo Journalismus in Schwierigkeiten ist, gerät auch die Demokratie in Gefahr, wie Beispiele aus Ungarn, den USA oder Brasilien zeigen. Ein wichtiger Strang des Gesprächs ist die bisherige, teils intransparente Rolle öffentlicher Inserate als faktische Medienförderung und deren jüngste drastische Kürzung, die den Reformdruck zusätzlich erhöht. Kaltenbrunner kritisiert, dass bestehende Förderinstrumente Oligopole eher stützen als Vielfalt und Markteintritt neuer Angebote. Die vorgeschlagene Neuausrichtung hin zu einer echten Journalismusförderung umfasst einen Kern von 110 Millionen Euro, der zu jeweils 30 Millionen in journalistische Arbeitsplätze und redaktionelle Infrastruktur fließen soll, ergänzt um Digital‑Abo‑Förderung, Innovations‑ und Start‑up‑Töpfe, thematische Calls sowie Mittel für Qualitätssicherung, Aus‑ und Weiterbildung und Medienkompetenz. Zugangsvoraussetzungen wären unter anderem öffentlicher Informationszweck, vollständige Eigentümer‑ und Erlöstransparenz, professionelle redaktionelle Strukturen, angemessene Bezahlung, Redaktionsstatuten sowie die Unterwerfung unter ethische Kodizes und eine gestärkte Selbstkontrolle (z.B. ausgebaute Presseräte). Besonders ausführlich diskutieren Lassnig und Kaltenbrunner den Vorschlag einer strikt politikfernen, unabhängigen Förderkommission unter höchstrichterlichem Vorsitz, in der neben einem KommAustria‑Mitglied auch internationale Expertinnen und Experten vertreten sein sollen, um das „Arm's‑length‑Principle“ gegenüber der Tagespolitik sicherzustellen. Kaltenbrunner unterstreicht die Dringlichkeit: Angesichts des Kipppunktes bei Werbegeldern, der wachsenden Plattformdominanz und EU‑beihilferechtlicher Vorlaufzeiten brauche es rasch klare politische Entscheidungen, die auf der nun vorliegenden, im Parlament beauftragten Studie und ihren umfangreichen Brancheninterviews aufbauen. Am Ende plädiert er dafür, die Medien‑ und Journalismusförderung als Infrastruktur für demokratische Öffentlichkeit zu begreifen – nicht als bloßes wirtschaftliches Rettungspaket – und hofft, dass der nun angestoßene Diskurs an vielen Stellen konstruktiv weitergeführt wird. Links zur Folge: Studie zum Download Die Dunkelkammer #91 Grell, rasant, gefährlich: Über Tiktok und den Fall Mois Österreichischer Presserat Podcastempfehlung der Woche: Lebende Legenden Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Bobby Schuller predigt über das Thema „Was dein Leben prägt: Freude!“. In dieser Predigt geht es um eine Frage, die viele Menschen bewegt: Wie kann man in einer Zeit voller Druck, Sorgen und innerer Unruhe echte Freude finden? Bobby Schuller zeigt anhand der Bibel, dass Freude nicht oberflächlich ist, sondern tief aus dem Vertrauen auf Gott wächst. Er macht deutlich, dass die Freude am Herrn Kraft gibt und dass Glaube dort entsteht, wo wir uns auf Gottes Wort verlassen, statt uns von Angst oder negativen Gedanken bestimmen zu lassen. Diese christliche Predigt lädt dich ein, Sorgen loslassen zu lernen und neu auf Jesus zu schauen. Ausgehend von Nehemia 8, dem Philipperbrief und weiteren biblischen Gedanken wird verständlich, warum Freude ein Zeichen dafür ist, dass der Heilige Geist in unserem Leben wirkt. Es geht um Frieden im Herzen, um Gebet statt Grübeln und darum, Gott auch dann zu vertrauen, wenn nicht alles sofort verständlich ist. Diese Predigt kann dir helfen, Angst zu überwinden, deine Gedanken neu auszurichten und in der Nachfolge Jesu einen alltagstauglichen Glauben zu leben. Erlebe Hour of Power mit Bobby Schuller – der Gottesdienst, der ermutigt, verbindet und berührt! Hier kannst du das Thema vertiefen und die Predigt von Bobby Schuller mit einem kostenlosen Arbeitsblatt weiter durchdenken. Mit Fragen, Bibelstellen und Impulsen für deinen Alltag im Glauben: https://hourofpower.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-04-26-Freude.pdf
Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael "Curse" Kurth
In dieser Episode spricht Curse mit Tim Schlenzig - aka MyMonk - über die Verbindung von Kreativität, mentaler Gesundheit und persönlicher Entwicklung. Ausgehend von eigenen Erfahrungen geht es um Schreiben als Ventil, den Umgang mit Sozialphobie, den Mut, mehrere berufliche Wege zu gehen, und die Erkenntnis, dass echte Veränderung nicht erzwungen werden kann, sondern durch Wiederholung, Interesse und Erfahrung entsteht. Du erfährst: - wie Schreiben und Kreativität helfen können, Emotionen zu verarbeiten - warum persönliche Entwicklung oft durch kleine, wiederholte Schritte entsteht - weshalb es wichtig ist, sich von starren Rollenbildern zu lösen Eine ehrliche Folge über Selbstfindung, kreative Prozesse und den Weg zurück in Kontakt mit sich selbst. Viel Freude damit. Zu Tim's Büchern/Webseite: https://www.tim-schlenzig.de/ Das neue Buch „Bad Meditators Club“ jetzt vorbestellen: https://wonderl.ink/@bmcbuch Schon gewusst? Meditation, Coaching & Life erscheint nun auch als Video: https://www.youtube.com/@Curseofficial www.curse.de Curse auf Instagram: www.instagram.com/cursezeit Curse auf Facebook: www.facebook.com/curseofficial Curse auf TikTok: https://www.tiktok.com/@curseofficial Curse auf YouTube: https://www.youtube.com/@Curseofficial
Ralf Schumacher spricht gemeinsam mit Peter Hardenacke über die aktuelle Situation bei Red Bull – und darüber, warum das Auto momentan selbst für Max Verstappen schwer zu fahren ist. Es geht nicht nur um reine Performance, sondern auch um größere strukturelle und personelle Themen im Team. Ein zentraler Punkt ist dabei Gianpiero Lambiase. Sein Wechsel zu McLaren wirft Fragen auf – sportlich, aber auch menschlich. Ralf erklärt, warum diese Personalie so wichtig ist, und denkt ein mögliches Szenario weiter: Oscar Piastri könnte bei Red Bull landen, während ein Wechsel von Max Verstappen zu McLaren zumindest nicht ausgeschlossen ist. Ausgehend vom Reifentest am Nürburgring kommen Peter und Ralf außerdem auf das Thema Deutschland zu sprechen. Warum gibt es hierzulande trotz großer Motorsport‑Tradition keinen Formel‑1‑Grand‑Prix mehr – und braucht es den überhaupt? Ralf erklärt, weshalb Strecken wie der Nürburgring wirtschaftlich auch ohne die Formel 1 gut ausgelastet sind und warum ein Comeback der Königsklasse vor allem eine Kostenfrage ist.
Ostern ist mehr als Trost, Tradition oder Frühlingssymbol. In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, warum die Auferstehung nicht nur das Innere des Menschen betrifft, sondern die Welt selbst herausfordert – als Widerspruch gegen Gewalt, Angst und die vermeintliche Alternativlosigkeit des Bestehenden. Ausgehend von persönlichen Beobachtungen und Erlebnissen fragen sie, was verloren geht, wenn Ostern auf individuelle Gefühle, innere Erbauung oder ein vages Bild von Neubeginn reduziert wird. Denn die österliche Botschaft, so ihre These, zielt nicht zuerst auf das Schicksal des einzelnen Menschen, sondern auf die Wirklichkeit als Ganze: auf die Welt, wie sie ist, und auf die Welt, wie sie sein könnte. Dabei geht es um die Spannung zwischen zwei Logiken. Auf der einen Seite steht die Welt des Karfreitags: eine Ordnung, die von Gewalt, Angst, Macht und Opfermechanismen geprägt ist, in der sich oft die Stärkeren durchsetzen und die Schwächeren verlieren. Auf der anderen Seite steht Ostern als Widerspruch gegen genau diese Alternativlosigkeit. Manu und Stephan diskutieren das Reich Gottes als einen durch Ostern eröffneten Möglichkeitsraum, der nicht mit christlichem Machtanspruch oder Rückzug in Parallelwelten verwechselt werden darf, sondern als reale Unterbrechung der herrschenden Verhältnisse zu denken ist. Selbst das Unser Vater erscheint so als Einübung in Widerstand: Dein Reich komme ist keine fromme Floskel, sondern eine Hoffnung gegen den Augenschein. Besonders eindringlich wird die Folge dort, wo sich der Blick von der biblischen Ostererzählung auf die Gegenwart richtet. Die Reaktionen der Jünger nach der Kreuzigung – Angst, Opportunismus, Resignation – wirken erstaunlich vertraut. Gerade deshalb interessiert Manu und Stephan, was durch Ostern neu in die Welt kommt: die Kraft, sich nicht von den bestehenden Logiken einsperren zu lassen, sondern anders zu handeln. An aktuellen Beispielen zeigen sie, wie Vergebung, Liebe und kreative Unterbrechung dort aufscheinen, wo eigentlich Hass, Vergeltung oder Zynismus zu erwarten wären. Ostern erscheint so nicht als sentimentale Privatangelegenheit, sondern als politischer und spiritueller Stachel, der die Fantasie wachhält und Menschen dazu befähigt, dem Bestehenden nicht einfach das letzte Wort zu überlassen. Eine Folge über die Macht der Auferstehung, über Widerstand gegen Gewaltlogiken, über das Reich Gottes als Möglichkeitsraum und über die Frage, warum Ostern die Welt angeht.
In dieser Folge von Betreutes Fühlen sprechen Leon und Atze über eine der am meisten missverstandenen psychischen Erkrankungen: Schizophrenie. Was ist Mythos, was Realität? Wie gefährlich ist Schizophrenie wirklich? Und was hat das alles mit uns selbst zu tun? Ausgehend von der bewegenden Geschichte von sechs Brüdern, die an Schizophrenie erkranken, tauchen sie ein in die Frage, wie sich eine Psychose wirklich anfühlt – und warum auch unsere Wahrnehmung uns manchmal täuscht. Es geht um Wahn, Stimmen, aber auch um Einsamkeit, Stigma und die oft unsichtbaren Kämpfe dahinter. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Vorverkauf 2026: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Quellen Anwar, A., Mustafa, A. M., Abdou, K., Rabie, M. A., El-Shiekh, R. A., & El-Dessouki, A. M. (2025). A comprehensive review on schizophrenia: Epidemiology, pathogenesis, diagnosis, conventional treatments, and proposed natural compounds used for management. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology, 1–25. https://doi.org/10.1007/s00210-025-04351-0 Badcock, J. C., Adery, L. H., & Park, S. (2020). Loneliness in psychosis: A practical review and critique for clinicians. Clinical Psychology: Science and Practice, 27(4), Article e12345. https://doi.org/10.1111/cpsp.12345 Gerlinger, G., Hauser, M., De Hert, M., Lacluyse, K., Wampers, M., & Correll, C. U. (2013). Personal stigma in schizophrenia spectrum disorders: A systematic review of prevalence rates, correlates, impact and interventions. World Psychiatry, 12(2), 155–164. https://doi.org/10.1002/wps.20040 Keller, G. B., & Sterzer, P. (2024). Predictive processing: A circuit approach to psychosis. Annual Review of Neuroscience, 47(1), 85–101. https://doi.org/10.1146/annurev-neuro-100223-121214 Kolker, R. (2020). Hidden Valley Road: Inside the mind of an American family. Doubleday. Lim, M. H., Gleeson, J. F., Alvarez-Jimenez, M., & Penn, D. L. (2018). Loneliness in psychosis: A systematic review. Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology, 53(3), 221–238. https://doi.org/10.1007/s00127-018-1482-5 Simeone, J. C., Ward, A. J., Rotella, P., Collins, J., & Windisch, R. (2015). An evaluation of variation in published estimates of schizophrenia prevalence from 1990–2013: A systematic literature review. BMC Psychiatry, 15, Article 193. https://doi.org/10.1186/s12888-015-0578-7 Valery, K. M., & Prouteau, A. (2020). Schizophrenia stigma in mental health professionals and associated factors: A systematic review. Psychiatry Research, 290, 113068. https://doi.org/10.1016/j.psychres.2020.113068 Wittchen, H.-U., & Hoyer, J. (2011). Klinische Psychologie & Psychotherapie (Lehrbuch mit Online-Materialien). Springer. World Health Organization (o. J.). Schizophrenia – Fact sheet. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/schizophrenia NPR (2020). In “Hidden Valley Road,” a family's journey helps shift the science of mental illness. https://www.npr.org/2020/04/05/826695581 Earley, P. (2020). Three mothers describe their experiences with adult children with serious mental illness. https://www.peteearley.com/2020/06/01/joined-by-bestselling-author-of-hidden-valley-road-3-mothers-describe-their-experiences-with-adult-children-with-smis/ Verywell Mind. The internal experience of schizophrenia. https://www.verywellmind.com/the-internal-experience-of-schizophrenia-2953095 Wikipedia. Hidden Valley Road. https://en.wikipedia.org/wiki/Hidden_Valley_Road The Washington Post (2020). The turbulent lives of six brothers with schizophrenia. https://www.washingtonpost.com/outlook/the-turbulent-lives-of-six-brothers-with-schizophrenia/2020/04/07/13ae195e-6223-11ea-acca-80c22bbee96f_story.html Galvin Family Trust. The brothers.
In dieser Folge von Ausgeglaubt sprechen Stephan und Manuel über Künstliche Intelligenz, LLMs und die Frage, warum Gespräche mit KI für viele Menschen plötzlich so selbstverständlich geworden sind. Was macht es mit unserem Denken, Arbeiten und Glauben, wenn wir beginnen, mit Maschinen zu sprechen, statt nur Informationen zu suchen? Ausgehend von persönlichen Erlebnissen geht es um die Chancen und Risiken von KI im Alltag: als Werkzeug für Recherche, Textarbeit und Reflexion, aber auch als Technologie, die uns bestätigen, verführen und intellektuell bequemer machen kann. Stephan und Manu diskutieren, warum Sprachmodelle klassische Suchmaschinen zunehmend verdrängen, was dabei gewonnen wird und welche Kompetenzen dabei womöglich verloren gehen. Besonders spannend wird es dort, wo das Gespräch philosophisch und spirituell wird: Ist KI nur ein nützliches Werkzeug, oder entsteht hier eine neue Form von Resonanzraum? Was hat ein Prompt mit einem Gebet gemeinsam? Kann ein Sprachmodell zu Selbstreflexion anregen, ohne selbst etwas zu glauben? Und was heisst eigentlich Inspiration in einer Zeit, in der auch Predigten, Gedanken und Sinnfragen mit KI bearbeitet werden können? Eine Folge über Technik und Transzendenz, über Wissensdemokratisierung und Selbsttäuschung, über Echokammern, Offenheit und die alte Frage, wer am Ende wirklich antwortet.
In dieser Folge sprechen Philip Siefer und ich über unsere Bedeutungslosigkeit und darüber, warum wir uns trotzdem so viel Mühe geben. Ausgehend von meinem Wochenende in Wien, zwischen Denkmälern, Straßennamen und alten Bauwerken, geht es um die Frage: Was bleibt eigentlich von einem Leben? Und warum sehnen wir uns trotzdem so sehr nach Bedeutung? Eine Folge über Präsenz, Vergänglichkeit und die vielleicht entlastende Erkenntnis, dass nicht alles bleiben muss, um Sinn zu haben. MEIN GAST: https://instagram.com/philipsiefer/ DINGE: Meditieren mit Philip - https://shorturl.at/wgNFx Harry Styles – Love on Tour (Netflix) Eine kurze Geschichte der Menschheit – Yuval Noah Harari The War of Art – Steven Pressfield Der Prophet – Khalil Gibran TEAM: Max Frisch - Produktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein Fragenset FAMILIE: https://beherzt.net/familie Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze
Ruben Sommer führt in Genesis 1,3 ein und betont die zentrale Bedeutung der Licht-Symbolik als erstes Schöpfungswerk Gottes. Ausgehend vom chaotischen und finsteren Urzustand der Erde wird das Licht als erste göttliche Wandlung vom „Negative State“ zum „Positive State“ beschrieben, hervorgebracht allein durch Gottes wirksames Wort. Dieses Wort wird als schöpferisch und prophetisch verstanden: Gott […]