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Was kann ein Chor über das menschliche Zusammenleben erzählen? Ausgehend von den Erfahrungen des gemeinsamen Singens entfaltet Roland Streiner, Komponist, Dirigent und Rektor der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik diese Woche seine Gedanken für den Tag Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17.08.2026
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Was passiert mit unserer Fotografie, wenn wir unbedingt gewinnen wollen? Ausgehend von der ziemlich ungewöhnlichen Frage, warum Falk lieber Zweiter als Erster ist, sprechen wir darüber, wie schnell Anerkennung zum Maßstab für die eigene Fotografie werden kann – und wie schwer es selbst dann ist, sich davon freizumachen, wenn man glaubt, längst darüber hinweg zu sein. Vielleicht liegt die größere Freiheit genau dort, wo wir nicht mehr versuchen, ganz vorne zu stehen. Und vielleicht sind zehn Menschen, die wirklich etwas in unseren Bildern entdecken, am Ende mehr wert als 50.000, die nur kurz vorbeiscrollen. Eine Folge über Wettbewerb, Anerkennung und die ziemlich entscheidende Frage: Für wen fotografieren wir eigentlich?
Was bleibt von einer Religion, wenn ihre Kirchen leerer werden, ihre Institutionen an Bedeutung verlieren und immer weniger Menschen ihre Glaubenssätze teilen? Vielleicht überraschend viel. Vielleicht ist die Geschichte der Säkularisierung nämlich nicht nur eine Geschichte vom Verschwinden des Christentums – sondern auch eine seines Erfolgs. Ausgehend von Stephans Reise nach Luxor und der irritierenden Erfahrung, vor den gewaltigen Überresten einer Religion zu stehen, die ihre eigenen Tempel um Jahrtausende überlebt haben, fragen wir: Woran würden wir eigentlich erkennen, dass das Christentum verschwunden ist? An leeren Kirchen? Fehlenden Pfarrpersonen? Oder erst dann, wenn auch seine Vorstellungen aus unserer Kultur verschwunden sind? Mit Tom Hollands These vom christlichen Erbe der westlichen Welt diskutieren wir, wie viel Christentum noch in scheinbar säkularen Überzeugungen steckt: in Menschenwürde und Menschenrechten, im moralischen Vorrang der Opfer, in Solidarität, Sozialstaat und der Sorge für die Schwachen. Ist Säkularisierung vielleicht auch eine gewaltige Übersetzungsleistung – Diakonie wird Sozialstaat, Nächstenliebe Solidarität, Schöpfungsverantwortung ökologische Ethik? Doch dann wird es theologisch heikel: Wenn sich das Christentum vollständig in säkulare Begriffe übersetzen liesse – wozu bräuchte es dann noch das Christentum? Was geht verloren, wenn aus dem Glauben nur noch Ethik wird? Wir suchen nach dem unübersetzbaren Rest und landen bei Gnade, Gebet und der eigentümlichen Erfahrung, von Gott angenommen und geliebt zu sein. Passend dazu berichtet Stephan im Stossgebet von seinen erstaunlich zahlreichen und ausgesprochen ernst gemeinten Gebeten auf ägyptischen Landstrassen. Und Manu bringt ein Halleluja mit, das ordentlich Bass hat: ein Hip-Hop-Erlebnis, das offenbar auch religiöse Qualitäten entfalten konnte. Eine Folge über tote Götter und lebendige Werte, Säkularisierung als Verlust und Erfolg – und über die Frage, was vom Christentum bleiben muss, damit es noch Christentum ist.
Wir sind zwar noch mitten in der Sommerpause, aber der Schulstart rückt langsam näher. Zur Einstimmung hört ihr in dieser Folge noch einmal ein besonders spannendes Gespräch rund um das Thema Noten. Wie dürfen Lehrkräfte die Leistung von Schüler*innen beurteilen? Ausgehend von einer Frage zur Leistungsbeurteilungsverordnung (LBVO) sprechen wir mit Jana Groß Ophoff, Professorin für Bildungswissenschaften an der PH Vorarlberg, über Notengebung und alternative Ansätze zur Leistungsbeurteilung. Wie können Beurteilungen aussehen, die Schüler*innen motivieren und wirklich weiterbringen? Und: brauchen wir überhaupt noch Noten? ___ Vertiefend zu Schulnoten: Hübner, N. et al (2024). Alles eine Frage des Bundeslandes? Eine mehrebenenanalytische Betrachtung der eingeschränkten Vergleichbarkeit von Schulnoten. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 27(2), 517-549. Studie Mathematikbücher: Van Den Ham, A. K., & Heinze, A. (2018). Does the textbook matter? Longitudinal effects of textbook choice on primary school students' achievement in mathematics. Studies in Educational Evaluation, 59, 133-140.
Hoffnung kann uns durch schwere Zeiten tragen, uns Mut machen und den Blick nach vorne öffnen. Doch was geschieht, wenn wir auf etwas hoffen, das wir nicht selbst beeinflussen können? Wann wird aus Hoffnung ein verkrampftes Festhalten und aus Zuversicht die Angst vor Enttäuschung? Ausgehend von der bewegenden Zuschrift einer Hörerin sprechen Albert und Jan über die Frage, wie wir mit großen Wünschen umgehen können, deren Erfüllung nicht in unserer Hand liegt. Dabei treffen zwei philosophische Perspektiven aufeinander: Während Jan die Hoffnung gerade in schwierigen Lebenssituationen als wichtigen Hoffnungsschimmer verteidigt, warnt Albert mit den Stoikern davor, das eigene Lebensglück an die Hoffnung auf den Eintritt oder das Ausbleiben äußerer Ereignisse zu knüpfen, auf die wir keinen Einfluss haben. Gemeinsam fragen sie, wo gesunde Hoffnung endet und leidvolles Wollen beginnt, was Zuversicht von Erwartung unterscheidet und wie Gelassenheit helfen kann, Wünsche zu bewahren, ohne von ihrer Erfüllung abhängig zu werden.
Die Diagnosekriterien der Multiplen Sklerose (MS) wurden in den vergangenen Jahren - getrieben durch Erfolge in der Forschung - immer stärker modifiziert. Ausgehend von der erstmaligen Integration von Laborparametern und elektrophysiologischen Tests durch Charles Poser in die Kriterien 1983 wurde als nächster Meilenstein durch William Ian McDonald 2001 erstmalig die MRT als Äquivalent für klinische Schübe anerkannt. Vereinfachungen in der Handhabung 2005 und 2010 haben 2017 zu einer Aufwertung der Rolle des Liquors geführt.Mit den nun revidierten Kriterien 2024 nähern wir uns der Präzisions-Diagnostik, was vor dem Hintergrund einer Vielzahl therapeutischer Optionen bei MS hochgradige Relevanz bekommt: Der Sehnerv als 5. Lokalisation, spezifische MRT Marker wie das Zentralvenenzeichen oder paramagnetische Randläsionen sowie die Integration der Kappa freien Leichtketten erhöhen die diagnostische Sensitivität ohne Kompromittieren der Spezifität.Diese Aspekte beleuchten wir im Podcast "Multiple Sklerose – die neuen Diagnosekriterien" im Interview mit Dr.in Franziska Di Pauli, PhD, Oberärztin für Neurologie an der Universitätsklinik für Neurologie der Medizinischen Universität Innsbruck und Leiterin der MS-Sprechstunde mit Univ. Prof. Priv. Doz. Dr. Christian Enzinger, MBA, Vorstand und Leiter der MS-Ambulanz an der Universitätsklinik für Neurologie an der Medizinischen Universität Graz.Wie wissenschaftliche neue Erkenntnisse in die Praxis überführt werden, welche Herausforderungen es technisch und in der Kommunikation zu überwinden gilt und wie wir unsere Grundhaltung in Diagnose und Therapie bewahren, erfahren Sie im Podcast.Weiterführende Informationen finden Sie auch in der Neuauflage ÖMSB (Österreichische Multiple Sklerose Bibliothek) – frei erhältlich unter diesem Link (auf facultas 2026 klicken): https://www.msges.at/unser-angebot/information/bibliothek/
Gerechtigkeit – rechnet sie sich?Ausgehend von Kohelet 7 stellt Luzius Rohr eine der grossen Lebensfragen: Warum trifft Leid oft gerade die Gerechten, während Menschen, die Unrecht tun, scheinbar ungeschoren davonkommen? Anhand eindrücklicher Beispiele zeigt er, dass das Leben nicht immer gerecht verläuft und sich Gerechtigkeit nicht automatisch auszahlt. Dennoch hält Kohelet am Vertrauen auf Gott fest, auch wenn sich Gottes Gerechtigkeit nicht unmittelbar in unserem Leben zeigt. Die Einladung lautet, die Spannungen und Widersprüche des Lebens auszuhalten und trotz allem Hoffnung zu bewahren.Stichworte:Kohelet 7, Gerechtigkeit, Ungerechtigkeit, Leid, Vertrauen, Hoffnung, Gott, Lebensfragen, Vergänglichkeit, GlaubeHashtags:#WortZumTag #Kohelet #Gerechtigkeit #Ungerechtigkeit #Lebensfragen #Vertrauen #Hoffnung #Glaube #Denkanstoss #Impulse
In dieser Folge geht es um die Frage, warum Care-Arbeit zwar oft aus Liebe passiert, aber deshalb noch lange nicht unsichtbar oder wirtschaftlich folgenlos ist. Ausgehend von der aktuellen Debatte rund um Christian Stockers Aussage, Familie sei „kein Business Case“, spreche ich darüber, warum Kinderbetreuung, Mental Load und Teilzeit noch immer überwiegend Frauen betreffen und was das langfristig für Einkommen, finanzielle Unabhängigkeit und Pension bedeutet.Es geht dabei ausdrücklich nicht darum, Familie in Geld aufzurechnen oder Frauen vorzuschreiben, wie sie Mutterschaft leben sollen, sondern um echte Wahlfreiheit, faire Bedingungen und die Anerkennung, dass Liebe und Arbeit keine Gegensätze sind.Denn Familie ist kein Business Case -aber Gleichberechtigung hat sehr wohl eine Rechnung! Dir gefällt was du hörst? Ich freu mich über deine Bewertung, ein Kommentar oder eine Nachricht auf Instagram @tschessnitzka
Sie zählen zu den teuersten Musikinstrumenten überhaupt, auf Auktionen werden sie bisweilen zu Preisen von mehreren Millionen versteigert: 300 Jahre alte Geigen, Bratschen und Celli von Antonio Stradivari. Ausgehend von der Idee, vier Instrumente aus dessen Werkstatt für ein Konzert zusammenzubringen, entwickelt der französische Filmemacher Grégory Magne eine Geschichte um zwei Frauen und zwei Männer, die schnell aneinandergeraten, als sie von einer vermögenden Auftraggeberin für ein Konzert zusammengebracht werden. Heute läuft der Film „Der Klang der Stradivari“ in den Kinos an. Was so besonders an diesem Musikfilm ist, weiß Kirsten Liese.
Wie viel Risiko braucht echte Innovation – und wann wird deutsche Gründlichkeit zum Hindernis? In Teil zwei ihres Gesprächs sprechen Lucas Moskau und Tobias Amann über ein AI-first-Pilotprojekt im Silicon Valley, bei dem Software weitgehend mit KI entwickelt wird. Nicht als unverbindliches Experiment, sondern für eine produktive Anwendung, mit der operative Mitarbeitende täglich arbeiten und bei der Qualität und Verantwortung an erster Stelle stehen. Ausgehend von Tobis Erfahrungen mit autonomen Waymo-Taxis diskutieren die beiden, wie unterschiedlich Deutschland und die USA mit technologischen Risiken umgehen. Muss eine neue Technologie fehlerfrei sein – oder zunächst nur besser als der Mensch? Außerdem geht es um die deutsche 120-Prozent-Mentalität, den schmalen Grat zwischen KI-Hype und echter Transformation, die Ängste von Entwicklern, lokale KI-Modelle und die Frage, was der Mittelstand tatsächlich vom Silicon Valley übernehmen sollte. Zum Abschluss erklärt Tobi, wie er KI für Brainstormings und strategische Entscheidungen nutzt – und warum dadurch nicht weniger, sondern teilweise mehr menschliches Denken und Diskutieren entsteht. www.tiki-institut.com
BEZAU, BEAUTY & BEYOND mit Susanne KaufmannIn der neuen Folge von OUR HOUSE, dem SALON Podcast, spricht Antje Wewer mit der Hotelierin, Unternehmerin und eine der Pionierinnen moderner Naturkosmetik. Mit nur 23 Jahren übernahm Susanne Kaufmann das Hotel Post in Bezau, dass ihre Familie seit fünf Generationen führt und dass sie um einen innovativen Wellness-Bereich ergänzte. Ausgehend von den SPA-Behandlungen des Hotels, entwickelte sie ihre eigene Naturkosmetikmarke Susanne Kaufmann, die inzwischen weit über Bezau und Österreich bekannt ist. Die Verpackung ziert ein kleiner Vogel, der nicht nur drollig aussieht, sondern auch der Link zu Susannes Familie ist. Ihr Mann und Vater ihrer zwei Kinder, ist der Jazz-Schlagzeuger Alfred VOGEL, der im August das unkonventionelle Musikfestival Bezau Beatz (6-9.8) veranstaltet. Warum Schönheit für Susanne auch immer mit Haltung zu tun hat, wie sie mit Herausforderungen umgeht (Hochwasser!) und was die Gemeinde Bezau so besonders macht, erzählt sie in der neuen Folge von OUR HOUSE #61 Überall wo es Podcast gibt und präsentiert von den NEUEN WERKSTÄTTEN MÜNCHEN - Interior Concept & Stores - im Herzen von München.https://www.hotelpostbezau.com/dehttps://www.susannekaufmann.com/https://www.bezaubeatz.at/Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Welche Regeln gelten für Pedelecs und S-Pedelecs? Wie lädst, lagerst und transportierst du einen E-Bike-Akku möglichst sicher? Ausgehend von der Diamant E-Bike-Studie 2026 räumen Mailin und Thorsten mit verbreiteten Irrtümern auf und geben praktische Orientierung für mehr Sicherheit im Alltag.
Die Märkte für Getreide und Ölsaaten sind aktuell extrem volatil, von geopolitischen Krisen getrieben und schwer einschätzbar. Düngerpreise auf Rekordniveau, Getreidenotierungen ziehen nicht in gleichem Maße mit – landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer stehen unter hohem Druck. In der Tierhaltung ist das Marktumfeld ebenfalls herausfordernd; für schweinehaltende Betriebe geradezu existenziell. Ausgehend von dieser Situation beleuchtet diese Podcast-Episode folgende Fragestellungen: Welche Stellschrauben entscheiden über langfristigen Erfolg und Resilienz von Betrieben – und welche Kennzahlen gehören regelmäßig einer Belastungsprobe unterzogen? Mit den Keynote-Speakern der DLG-Unternehmertage 2026 (Leitthema:„Betriebsführung im Stresstest – Mengen. Preise. Strategien.", Termin: 1./2. September, Würzburg) ordnet DLG-Host Stefanie Pionke die Lage ein: Marktanalyst Steffen Bach (Kaack Terminhandel GmbH) skizziert Szenarien für Getreide, Ölsaaten und Düngemittel. Unternehmensberater Philipp Stubbe (GesamtBetriebsBeratung) prüft, wie stressresistent Ackerbaubetriebe heute sind. Dr. Veronika Drexl (SchweineSpezialBeratung Schleswig-Holstein) zeigt, welche Anpassungen bei Vermarktung, Betriebskonzept und Risikomanagement wirksam sind. Mehr Informationen zum Thema: DLG-Unternehmertage 2026 – Betriebsführung im Stresstest (01./02. September 2026, Würzburg): https://www.dlg.org/events/dlg-unternehmertage-2026 Jetzt Ticket für die DLG-Unternehmertage 2026 sichern: https://dlg-ev.ticket-web.site/DLG-UT26/ Mehr über Kaack Terminhandel GmbH: https://www.kaack-terminhandel.de Mehr über GesamtBetriebsBeratung (GBB): GBB – Gesamt Betriebs Beratung Mehr über SchweineSpezialBeratung: SSB – SchweineSpezialBeratung Schleswig-Holstein e.V. Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts, Videos und Publikationen: https://www.dlg.org/mediacenter *Das Sounddesign dieses Podcasts wurde mithilfe von KI erstellt.
In der 65. Folge der KUNSTPAUSE sprechen Felix von Boehm und Charlotte Paulus mit dem Kunsthändler Lukas Minssen über das Werk „Glanz und Elend der Reformen“ von Konrad Klapheck aus den Jahren 1971/1975.Das Gemälde wurde von den FREUNDEN der Nationalgalerie mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz von Christie, Manson & Woods Ltd., London 1993 erworben. Konrad Klapheck machte alltägliche Gebrauchsgegenstände zu den Hauptfiguren seiner Malerei. In „Glanz und Elend der Reformen“ beherrscht eine monumentale Planierraupe die Bildfläche und wird zum Sinnbild politischer Reformen. Vor dem Hintergrund der Brandt-Ära thematisiert das Gemälde die Ambivalenz des Fortschritts: Was Ordnung schafft, kann zugleich Unterschiede einebnen und die Komplexität gesellschaftlicher Realitäten überrollen. Konrad Klapheck GLANZ UND ELEND DER REFORMEN > > > Zum Werk Lukas Minssen ist Kunsthistoriker und Geschäftsführer der Galerie Utermann in Dortmund, einer der ältesten familiengeführten Kunstgalerien Deutschlands. Seit 2015 führt er die Galerie in fünfter Generation weiter und verantwortet ein Programm mit den Schwerpunkten Deutscher Expressionismus, Klassische Moderne, Nachkriegskunst und ausgewählte zeitgenössische Positionen. *** Folgt uns auf Instagram: @jungefreundedernationalgalerie @freundedernationalgalerie Alle Infos über eine Mitgliedschaft bei den Jungen FREUNDEN der Nationalgalerie und bei den FREUNDEN der Nationalgalerie finden sich hier: Mitglied werden Die Jungen FREUNDE der Nationalgalerie treffen sich regelmäßig und begeistern sich für Kunst und Kultur in Berlin. Bei uns kannst du neue Kontakte knüpfen und unsere Leidenschaft für die Kunst teilen. Ausgehend von den sechs Häusern der Nationalgalerie schauen wir zusammen mit Expert*innen vor und hinter die Kulissen. Für mehr hier klicken: Junge FREUNDE der Nationalgalerie
Wir alle kennen das Versprechen: Wir fahren in den Urlaub, um komplett entspannt und erholt nach Hause zu kommen. Die Realität sieht mit Kindern im Camper jedoch oft anders aus – Dauer-Stand-by-Modus, mentale Überlastung und die ständige Frage nach den Bedürfnissen aller anderen. Ist echter Urlaub mit Kindern etwa nur eine Illusion? Inke (@luftschloss_liebe) und Eva (@czamping) sagen ganz klar: Nein! Ausgehend von der Weisheit ihrer ehemaligen Tagesmutter („Gute Eltern denken auch an sich“) knöpfen sich die beiden das Thema Urlaubs-Entspannung für Eltern vor. Wir sprechen über das sogenannte „Tankstellen-Modell“, feste Aufgabenverteilungen beim Auf- und Abbau und verraten euch, warum sich Eva am liebsten mit Musik durchs Vorzelt tanzt, während Inke auf der Isomatte den Schnitzmesser-Pilz zückt. ✨ Das erwartet euch in dieser Blitzfolge⛽ Das Tankstellen-Modell: Wie ein leeres Eltern-Konto wieder aufgetankt werden kann und warum wir herausfinden müssen, was uns individuell WIRKLICH entspannt.
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Warum fällt uns ein Foto überhaupt auf? Weil es uns berührt? Weil es gut fotografiert ist? Oder weil ein Algorithmus entschieden hat, dass wir es sehen sollten? Ausgehend von der Entwicklung der neuen fotocommunity-App sprechen Lars und Falk über eine Frage, die heute jeden Fotografen betrifft: Wer gibt einem Bild eigentlich seine Bedeutung? Der Mensch, der es fotografiert hat? Der Betrachter? Oder inzwischen auch der Algorithmus, der entscheidet, welche Bilder überhaupt unsere Aufmerksamkeit bekommen? Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum manche Fotos für uns persönlich unbezahlbar sind, obwohl sie kaum jemand beachtet – und warum Bilder, die millionenfach gesehen werden, nicht automatisch eine größere fotografische Bedeutung haben. Dabei wird deutlich, dass Algorithmen zwar dabei helfen können, neue Fotos zu entdecken, unseren fotografischen Blick aber niemals ersetzen sollten. Eine Folge über Aufmerksamkeit, Bedeutung und die Freiheit, den eigenen Blick nicht von Algorithmen bestimmen zu lassen.
Kostenfreie Online-Events:https://kalifornische-terrassen.de/eventsPersonen:Johannes Paetzel – Lehrender beim Systemischen Zentrum, Schwerpunkt Coaching und OrganisationsentwicklungJanina Mallow – Lehrende beim Systemischen Zentrum, Schwerpunkt Coaching und OrganisationsentwicklungClaus Triebiger – Lehrender beim Systemischen Zentrum, zusätzlich in der systemischen Beratungsausbildung tätigBeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Johannes Paetzel, Janina Mallow und Claus Triebiger erstmals gemeinsam über ein Thema, das viele in Beratung und Organisationsentwicklung tätige Menschen kennen: die Rolle informeller Strukturen im Gelingen von Veränderungsprozessen. Ausgehend von der Dreiklang-Logik nach Stefan Kühl – formale Seite, informelle Seite und Schauseite – nähern sie sich der Frage, wie sich diese unsichtbaren Wege im Organisationsalltag erkennen und für Veränderung nutzbar machen lassen.Anhand konkreter Beispiele aus ihrer Beratungspraxis wird sichtbar, wie wirksam Informelles sein kann, auch wenn es in keinem Organigramm steht: Eine Vertriebsorganisation, die durch den Wechsel von Individual- zu Pool-Vergütung ihre informelle Konkurrenzkultur verändert, oder ein „Digitale Botschafter"-Netzwerk in einer Stadtbehörde, das nur deshalb wirken konnte, weil das Top-Management ihm formal Raum und Legitimation gab.Ein zentraler Bezugspunkt des Gesprächs ist zudem die Definition von Widerstand nach Matthias Varga von Kibéd, wonach Widerstand die Maßeinheit für die passende Geschwindigkeit von Veränderung ist. Darüber hinaus reflektieren die drei offen eigene Momente, in denen sie selbst an informelle Dynamiken stießen, die sie zunächst überforderten – etwa im Umgang mit einer informellen Führungsfigur, deren Perspektive sich erst in einem beiläufigen Gespräch abseits des offiziellen Rahmens erschloss.Dabei wird deutlich:Informelle Strukturen lassen sich nicht steuern – wohl aber einladen, wenn Formalität ihnen Raum, Zeit und Legitimation gibt.Informelle Strukturen, Organisationsentwicklung, Veränderungsprozesse, Widerstand, Vertrauen, Führung, Schauseite, systemische Beratung, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an:support@systemischer-club.de
Leise „Fick mich“ ins Ohr hauchen – und die andere Person versteht nur ein genuscheltes „Wie bitte?“. Dirty Talk klingt in der Theorie verdammt hot, löst bei Lenia und Luisa spontan aber erst mal eins aus: akuten Performance-Druck. Ausgehend von einem herrlich trockenen Wikipedia-Artikel über „Verbalerotik“ testen die beiden direkt im Selbstversuch, wie Sätze klingen, wenn man sie keucht, streng formuliert oder auf Bairisch versucht. Doch abseits der sprachlichen Experimente wird es schnell persönlich: Während Luisa beim Sex auf klare Objektivierung, Schimpfwörter und Machtdynamiken steht, löst das bei Lenia eher ein Abturn aus – sie findet ihre Erregung viel eher in der Rolle des süßen Mädchens und sanften Rollenspielen. Gemeinsam ergründen die beiden, warum Dirty Talk so ein emotionales Minenfeld ist. Warum wirkt ein spontanes „Ich liebe dich“ beim Sex für die eine wie ein erotischer Rausch und für die andere schlicht unglaubwürdig? Warum erzeugt der Satz „Komm für mich“ oft mehr Druck als Lust? Und wie reagiert man eigentlich am besten, wenn man den gehauchten Satz des Gegenübers akustisch überhaupt nicht verstanden hat – peinlich nachfragen oder einfach nickend zustimmen? Außerdem erzählt Luisa von einem extrem heißen Experiment mit einem Sport-BH, Lenia beichtet eine bizarre Escort-Anfrage rund um ein „Schrumpfelwürstchen“ – und es geht um die Frage, was Spargel in der Vagina verloren hat.
Umgang mit Digitalen Medien in Unternehmen, Familie und Schule
In dieser Folge geht es um eine provokante Buchidee über den schleichenden Verlust von Lesekompetenz, Konzentration und echter Bildung. Zwischen Hörsaal, TikTok-Feed und Sparzwängen stellt sich eine unbequeme Frage: Wird persönliche Bildung bald zum Luxus für wenige – während der Rest allein mit Algorithmen lernen muss? Ausgehend von persönlichen Erfahrungen aus Hochschule, Medien und digitalem Management zeichnet diese Folge ein kritisches Bild der aktuellen Bildungsrealität: Junge Menschen kommen zunehmend mit grundlegenden Lernlücken an die Hochschulen, anspruchsvolle Texte verlieren an Reichweite, individuelle Betreuung wird aus Kostengründen abgebaut – während digitale Selbstlernangebote, Kurzvideos und standardisierte Prüfungsformate weiter wachsen. Die zentrale These: Wir steuern auf eine Zweiklassengesellschaft der Bildung zu. Auf der einen Seite individuelle, intensive und persönliche Begleitung als Premium-Angebot. Auf der anderen Seite ein Massenmodell aus autodidaktischem Lernen über YouTube, TikTok, KI und Multiple Choice. Doch die Krise betrifft nicht nur Schulen und Hochschulen. Auch der Buchmarkt gerät unter Druck – insbesondere dort, wo längeres Lesen, Reflexion und vertieftes Denken gefragt sind. Diese Episode ist deshalb mehr als ein Rückblick auf frühere Warnungen zur digitalen Bildung. Sie ist ein Aufruf zur Debatte: Wie viel menschliche Begleitung braucht Bildung? Was verlieren wir, wenn wir Lesen und Denken durch Wischen und Scrollen ersetzen? Und lohnt es sich, darüber ein neues Buch zu schreiben?
LBBW Research2Go – Der Unternehmens-Podcast der Landesbank Baden-Württemberg
In der neuen Folge von „LBBW Research2Go“ nimmt Moderator Dr. Berndt Fernow gemeinsam mit Analyst Andreas da Graça, und Ralf Storz, Leiter Corporates International, den deutschen Mittelstand ins Visier: Wie gut ist er aufgestellt und welche Rolle spielt Internationalisierung als strategische Antwort auf ein anspruchsvolleres Umfeld? Die Grundlage bildet der kürzlich erschienene LBBW Mittelstandsradar 2026. Ausgehend von der aktuellen Studie sprechen die drei darüber, wie sich Stimmung, Standortbedingungen und globale Veränderungen im Alltag mittelständischer Unternehmen bemerkbar machen und wo sich neue Chancen auftun, vor allem jenseits der Landesgrenzen. Ralf Storz bringt dabei konkrete Erfahrungen aus der Praxis mit, vom Geschäft in internationalen Märkten bis hin zur Arbeit der LBBW-eigenen „German Centers“. Wer wissen möchte, wie Mittelständler heute über ihre Zukunft denken, welche Strategien sie auf dem Radar haben und wie eine Bank wie die LBBW sie dabei begleitet, bekommt in dieser Episode spannende Einblicke.Website LBBW Research: https://LBBW.de/researchBitte beachten Sie den über nachfolgenden Link aufrufbaren Disclaimer: https://www.lbbw.de/disclaimer
Digitalisierung und KI verändern nicht nur unsere Werkzeuge, sondern auch, wie Unternehmen entscheiden, kommunizieren und geführt werden. Soziologe Dirk Baecker erklärt, warum Vernunft allein in komplexen Systemen nicht ausreicht – und wie Organisationen trotzdem handlungsfähig bleiben. Ausgehend von seinem Buch „Digitalisierung“ geht es um digitale Medien, künstliche Intelligenz und die wachsende Menge an Kommunikation. Was geschieht, wenn KI Rollen und Kommunikationswege in Organisationen verändert? Und warum verlieren Ziele ihre Wirkung, wenn Führungskräfte sie nicht regelmäßig neu verhandeln?
Zora startet die Folge mit Puls: Nach einer gefühlten Ewigkeit im Autohaus-Wartebereich erweist sich der Defekt an der Autotür bei der Vorführung natürlich als spurlos verschwunden. Hanna kämpft derweil mit einer kulinarischen Enttäuschung am Morgen – warmes Rhabarber-Pochiergut auf kaltem Joghurt klang in der Theorie deutlich besser als in der Praxis. Ausserdem schwärmt sie von Mapo-Tofu bei Mraz & Sohn in Wien und Zora berichtet von eigenen Versuchen mit Seidentofu, Hack-Alternativen und Blumenkohl-Reis. Ausgehend von Intoleranzen und extremen Ernährungsfällen (Histamin, Fruktose & Co.) stellen die beiden klar: Köchinnen sind keine Ernährungsberaterinnen! Welcher Job wo aufhört und warum Nährwertangaben im Kochbuch kein Muss sind, besprechen sie gewohnt ehrlich. Im Dreierlei geht es heute um die absoluten Must-haves im Tiefkühlfach. Ihr erfahrt, warum Kaffernlimettenblätter, Zitronengras und Chilis unschlagbare Aromagaranten sind, wieso Tiefkühlerbsen in der Küche unterschätzt werden und weshalb gutes Brot portionsweise immer in den Froster gehört. Im Service dreht sich alles um die absolute Traumküche und den idealen Garten – unter der Prämisse: Geld spielt keine Rolle! Es geht um begehbare Kühlhäuser, smarte Licht- und Steckdosenplanung, verborgene Kaffeeecken, Küchenhexen und herausziehbare Gastro-Spülen. Zum Feierabendbier gibt Zora Einblicke in ihre nervenaufreibende Catering-Kalkulation und die Erstellung eines neuen Angebots-Booklets, während Hanna von der gefilzten Lauch-Kreation ihrer Mutter schwärmt.
kreativ-glücklich-leben - DEIN Podcast für gute Energie mit Anja Streese.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der „Glücksaufladestation". Manchmal beginnt ein Gespräch ohne festen Plan – und entwickelt genau dadurch seine ganz eigene Tiefe. So ist es auch in dieser Episode. Ausgehend von einem Coaching-Gespräch, das Bernhard mit einem Klienten in Ruanda geführt hat, sprechen wir über Begegnungen, Wahrnehmung und die kleinen Dinge, die unser Leben oft stärker beeinflussen, als wir glauben. Gemeinsam schauen wir darauf, wie leicht wir uns selbst täuschen können, wenn unser Blick auf eine Situation „verschleiert" ist. Oft erkennen wir erst im Rückblick, welche Hinweise längst da waren und welche Erkenntnisse wir vielleicht nicht wahrhaben wollten. Im Laufe des Gesprächs landen wir bei einem Thema, das uns beide besonders berührt: dem bewussten Umgang miteinander. Anja bringt dazu eine einfache, aber kraftvolle Reflexionsfrage mit: Was habe ich heute Gutes für jemanden getan? Eine Frage, die weit über den Moment hinaus wirkt. Denn wer sich diese Frage regelmäßig stellt, beginnt automatisch anders durch den Tag zu gehen. Plötzlich werden kleine Gesten sichtbar: eine offene Tür, ein ehrliches Interesse, ein freundliches Wort oder ein kurzer Moment der Aufmerksamkeit. Wir sprechen darüber, wie solche Handlungen nicht nur das Leben anderer bereichern, sondern auch das eigene Glücksempfinden stärken können. Denn oft sind es genau diese scheinbar kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen. Vielleicht magst Du die Frage heute Abend einmal für Dich beantworten: Was habe ich heute Gutes für jemanden getan? Und was hat das mit mir gemacht? Wir drücken Dich von Herzen. Alles Liebe. Anja und Bernhard Anja: Instagram https://www.instagram.com/anjastreese/?hl=de Facebook https://www.facebook.com/anjastreesekunst/ SWR – Handwerkskunst https://www.youtube.com/watch?v=0SDCskGj7u8 Website https://www.anja-streese.de Mail anja.streese@gmail.com Telefon 0049 157 34 37 1811 Bernhard: Webseite https://www.bernhard-renze.com Mail grenzenlos@bernhard-renze.de Telefon 0176 420 29 790
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der „Glücksaufladestation". Manchmal beginnt ein Gespräch ohne festen Plan – und entwickelt genau dadurch seine ganz eigene Tiefe. So ist es auch in dieser Episode. Ausgehend von einem Coaching-Gespräch, das Bernhard mit einem Klienten in Ruanda geführt hat, sprechen wir über Begegnungen, Wahrnehmung und die kleinen Dinge, die unser Leben oft stärker beeinflussen, als wir glauben. Gemeinsam schauen wir darauf, wie leicht wir uns selbst täuschen können, wenn unser Blick auf eine Situation „verschleiert" ist. Oft erkennen wir erst im Rückblick, welche Hinweise längst da waren und welche Erkenntnisse wir vielleicht nicht wahrhaben wollten. Im Laufe des Gesprächs landen wir bei einem Thema, das uns beide besonders berührt: dem bewussten Umgang miteinander. Anja bringt dazu eine einfache, aber kraftvolle Reflexionsfrage mit: Was habe ich heute Gutes für jemanden getan? Eine Frage, die weit über den Moment hinaus wirkt. Denn wer sich diese Frage regelmäßig stellt, beginnt automatisch anders durch den Tag zu gehen. Plötzlich werden kleine Gesten sichtbar: eine offene Tür, ein ehrliches Interesse, ein freundliches Wort oder ein kurzer Moment der Aufmerksamkeit. Wir sprechen darüber, wie solche Handlungen nicht nur das Leben anderer bereichern, sondern auch das eigene Glücksempfinden stärken können. Denn oft sind es genau diese scheinbar kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen. Vielleicht magst Du die Frage heute Abend einmal für Dich beantworten: Was habe ich heute Gutes für jemanden getan? Und was hat das mit mir gemacht? Wir drücken Dich von Herzen. Alles Liebe. Anja und Bernhard Anja: Instagram https://www.instagram.com/anjastreese/?hl=de Facebook https://www.facebook.com/anjastreesekunst/ SWR – Handwerkskunst https://www.youtube.com/watch?v=0SDCskGj7u8 Website https://www.anja-streese.de Mail anja.streese@gmail.com Telefon 0049 157 34 37 1811 Bernhard: Webseite https://www.bernhard-renze.com Mail grenzenlos@bernhard-renze.de Telefon 0176 420 29 790
Kostenfreie Online-Events:https://kalifornische-terrassen.de/eventsPersonen:Volkmar Suhr · https://volkmarsuhr.de/ · Systemischer Berater und Therapeut (DGSF), Traumapädagoge und Gast-Dozent am Systemischen ZentrumErika Sander · https://systemisches-zentrum.de/dozenten/details/?wb=dozent/270/Erika+Sander · Bereichsleiterin für Ausbildungsprogramme am Systemischen Zentrum (wispo AG)BeschreibungHerzlich willkommen bei „Kalifornische Terrassen".Hier geht es um psychologischen und systemischen Austausch – und darum, guten Ideen Gehör zu verschaffen.ZusammenfassungIn dieser Folge sprechen Volkmar Suhr und Erika Sander über die Systemrelevanz von Trauma – und darüber, warum Trauma niemals nur ein individuelles Geschehen ist.Ausgehend von der Frage, was Trauma eigentlich systemrelevant macht, beleuchten die beiden, wie sich traumatische Erfahrungen nicht auf den einzelnen Menschen beschränken, sondern immer auch Beziehungssysteme, Familien und Organisationen mitgestalten. Sie unterscheiden zwischen unterschiedlichen Formen von Traumatisierung – von der einmaligen Schock-Traumatisierung bis zu komplexen, über Jahre gewachsenen Belastungen – und zeigen, wie unterschiedlich sich diese im Erleben von Betroffenen zeigen können.Ein zentraler Strang des Gesprächs führt zur transgenerationalen Weitergabe von Trauma: wie Erfahrungen über explizite Erzählungen ebenso wie über Schweigen und unausgesprochene Muster an nachfolgende Generationen weitergegeben werden – bis hin zu Hinweisen auf epigenetische Veränderungen, die diese Weitergabe auch biologisch nachvollziehbar machen.Volkmar Suhr und Erika Sander werfen außerdem einen Blick auf traumatisierte Organisationen und darauf, wie ungelöste Traumadynamiken sich in Führung, Machtausübung und gesellschaftlichen Strukturen wiederfinden können. Zum Abschluss öffnen sie einen ermutigenden Raum: Trauma lässt sich erkennen, verstehen und bearbeiten – und macht Menschen dabei nicht schwächer, sondern zeigt oft, wie handlungsfähig sie sein können.Dabei wird deutlich:Trauma ist kein isoliertes Ereignis, sondern ein Beziehungsgeschehen – und genau darin liegt vielleicht auch die Möglichkeit, gemeinsam wieder handlungsfähig zu werden.Trauma, Systemische Beratung, Transgenerationale Traumatisierung, Komplexe Traumafolgestörung, Epigenetik, Organisationsentwicklung, Führung und Macht, Resilienz, Systemisches Zentrum, wispo, Systemischer Club, Kalifornische TerrassenHast du Fragen, Gedanken oder willst deiner Idee Gehör verschaffen?Schreib uns gerne an:support@systemischer-club.de
Folge 116: Instabilität verstehenClinical Reasoning statt SchnellschüsseWann wird aus einem vermeintlich harmlosen Schleudertrauma ein komplexer Fall?Und woran erkennen wir, dass hinter Nackenschmerzen möglicherweise mehr steckt als ein muskuloskelettales Problem?In dieser Folge unseres Formats „Speziell nachgefragt“, in Kooperation mit der MSK – Muskuloskelettale Physiotherapie aus dem Thieme Verlag, sprechen wir mit Pieter Westerhuis über das physiotherapeutische Management von Instabilitäten der Halswirbelsäule.Ausgehend von einem aktuellen Fallbericht diskutieren wir nicht nur über Diagnostik und Behandlung, sondern vor allem über das Clinical Reasoning, das hinter guten therapeutischen Entscheidungen steht.Wir sprechen unter anderem über:• Warum nicht jede Instabilität automatisch behandlungsbedürftig ist• Wann ein Schleudertrauma genauer betrachtet werden sollte• Welche Bedeutung Ligamentum alare und Ligamentum transversum in der klinischen Praxis haben• Warum manchmal bewusst auf weitere Tests verzichtet wird• Wie erfahrene Therapeut:innen zwischen notwendiger Diagnostik und Überdiagnostik abwägen• Gemeinsamkeiten zwischen zervikaler und Schulterinstabilität• Warum gutes Assessment häufig wichtiger ist als die Wahl der TechnikDiese Folge richtet sich an Physiotherapeut:innen, Manualtherapeut:innen und alle, die ihre klinische Entscheidungsfindung weiterentwickeln möchten.Zu GastPieter Westerhuis – Physiotherapeut, B.PT, PT OMTsvomp®, IMTA Principal TeacherDiese Episode vertieft die Inhalte des Fachartikels ‚Physiotherapeutisches Management bei einem Patienten mit Myelopathie Grad 1‘ von Maria Brugner-Seewald & Pieter Westerhuis, erschienen am 17.07.2026 in der MSK – Muskuloskelettale Physiotherapie bei Thieme.Hier gelangt ihr direkt zur aktuellen Ausgabe der Thieme-Zeitschrift MSK: [LINK]PartnerUni KonstanzDiese Folge wird gesponsert vom Bachelorstudiengang Motorische Neurorehabilitation an der Universität Konstanz. Das berufsbegleitende Studium richtet sich an Physio- und Ergotherapeut:innen, die sich praxisnah akademisch weiterqualifizieren möchten. Mehr Infos: neuroreha-studieren.de Bewerbung über ZEuS: https://zeus.uni-konstanz.de Kontakt: neuroreha-studieren@uni-konstanz.deKontakt & mehr Folgenwww.physiotherapie-podcast.deDeine HostsFerdinand Hardinghaus – Physiotherapist, M.Sc. (cand.), Neuroathletik Master PracticionerWer bin ich und was mache ich?Instagram: @the.brainhealth.physioDr. Fabian Moll – Physiotherapist, OMPT, Neuroathletik PracticionerInstagram: @physio.consultWebsite: www.fabianmoll.deFabians Bücher
Max Mannhart ist Chefredakteur von Apollo News. Im Gespräch analysiert er die Angriffe auf Reporter am Rande der Anti-AfD-Proteste in Erfurt und spricht über politische Gewalt, Pressefreiheit, den Zustand des Rechtsstaats sowie die zunehmende Polarisierung in Deutschland. Außerdem ordnet er die Reaktionen aus Politik und Medien ein und erklärt, warum er das staatliche Gewaltmonopol als entscheidende Grundlage jeder Demokratie betrachtet. Ausgehend von den Übergriffen auf Apollo-News-Journalisten entwickelt sich das Gespräch zu einer grundsätzlichen Debatte über demokratische Prinzipien, die Legitimation politischer Gewalt, die Verwendung des Begriffs „Nazi“, den Umgang mit Extremismus sowie die Verantwortung von Politik und Medien. Zum Schluss geht es um die Zukunft der AfD, mögliche gesellschaftliche Entwicklungen und die Frage, warum Bürgerlichkeit und ein selbstbewusstes Verhältnis zu den eigenen demokratischen Institutionen aus seiner Sicht verloren gegangen sind.
Nachhaltigkeit im Büro wird häufig mit Recyclingpapier, Mehrwegbechern oder energieeffizienten Geräten verbunden. Doch nachhaltiges Arbeiten geht weit darüber hinaus.In dieser Folge von Happy Business spreche ich darüber, warum nachhaltige Arbeitsweisen vor allem durch klare Strukturen, bewusste Kommunikation und Selbstführung entstehen. Ausgehend von einer persönlichen Beobachtung in meinem Lieblingscafé werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Veränderungen der Arbeitswelt seit der Corona-Pandemie und die Frage, was Unternehmen und Selbstständige heute wirklich brauchen, um langfristig erfolgreich und gesund zu arbeiten. Dabei geht es nicht nur um Prozesse im Unternehmen, sondern auch um die eigene Arbeitsweise. Denn jeder Mensch arbeitet anders – und genau darin liegt eine große Chance für mehr Produktivität, Zufriedenheit und Nachhaltigkeit.In dieser Folge erfährst du: Warum nachhaltiges Arbeiten weit mehr bedeutet als umweltfreundliche Materialien Weshalb klare Prozesse und Kommunikation im Homeoffice und hybriden Arbeiten entscheidend sind Wie Selbstführung deine Produktivität und Zufriedenheit beeinflusst Warum es keinen perfekten Arbeitsstil gibt, sondern nur den, der zu dir passt Mein Impuls für dichNachhaltigkeit beginnt nicht mit besseren Materialien.Sie beginnt mit besseren Fragen.Frage dich nicht, wie andere arbeiten, sondern was du brauchst, um langfristig konzentriert, motiviert und gesund arbeiten zu können. Denn nachhaltige Arbeitsweisen entstehen dort, wo Klarheit, Struktur und Selbstreflexion aufeinandertreffen. Reflexionsfrage der FolgeWas brauchst du persönlich, um nachhaltig gut zu arbeiten – und wann hast du dir diese Frage zuletzt ehrlich beantwortet?Mein Fazit:Nachhaltige Zusammenarbeit entsteht nicht zufällig.Sie wächst durch klare Erwartungen, verlässliche Prozesse und den Mut, Arbeitsweisen regelmäßig zu hinterfragen – sowohl im Unternehmen als auch im eigenen Alltag.Denn wer nachhaltig arbeiten möchte, sollte nicht nur seine Ressourcen schützen, sondern auch die eigene Energie.
Sende uns Deine NachrichtDiese Folge des Venture AI Podcast dreht sich um einen aktuellen Sanktionsantrag im Urheberrechtsstreit der New York Times gegen OpenAI vom Juli 2026, der laut dem neuen Essay von Norman Müller die Grundlage heutiger Enterprise KI Verträge infrage stellt. Ausgehend von der Aussage des OpenAI Mitarbeiters Winnie Monaco und dem internen Tool Project Giraffe diskutieren die beiden Podcast Hosts, ob Freistellungsklauseln in Softwareverträgen noch belastbar sind, wenn Anbieter ihre technischen Fähigkeiten vor Gericht verschweigen. Im Zentrum steht der Streit zwischen einer pragmatischen Marktposition, die eigene Sicherheitsnetze der Unternehmen fordert, und der Gegenposition, die strategische Intransparenz als inakzeptables systemisches Risiko einstuft. Die Folge ordnet den Fall auch im Licht der neuen europäischen Produkthaftungsrichtlinie ab Dezember 2026 ein.00:00 Einstieg: Der Sanktionsantrag gegen OpenAI01:23 Monacos Aussage bricht das alte Narrativ02:06 78 Millionen Chats und Project Giraffe03:30 Wie der Bloomfilter technisch funktioniert04:40 Die Freistellungsklausel in Enterprise Verträgen05:25 Ökonomisches Instrument oder bewusste Täuschung06:52 Spoliation und die Gültigkeit für den Mittelstand07:56 Die Forderung nach echten Auditrechten08:59 Blinder Fleck: Täuschung oder technische Unreife11:52 Die neue EU Produkthaftungsrichtlinie13:31 Der Vergleich mit dem Abgasskandal14:45 Eigene Guardrails statt Vertragsvertrauen17:40 Stresstest und Fazit: Vertrauen ist keine WetteDas Essay von Norman Müller findest du auf Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Everyone Counts by Dr. Jürgen Weimann - Der Podcast über Transformation mit Begeisterung
„Wenn es draußen wieder ruhiger wird, dann werde ich auch wieder gelassener." Ein Satz, den ich in Führungskräfte-Workshops und 1:1-Sparings immer wieder höre. Und ein Irrglaube. Denn dieser ruhigere Moment im Außen kommt nicht. In dieser Folge geht es um die Frage, wie du in einer Welt, die permanent schneller wird, für dich selbst zur Ruheinsel wirst – und was das für deinen Führungsalltag bedeutet. Worum es in dieser Folge? Ich nehme dich mit auf eine ehrliche Bestandsaufnahme: Wie geht es dir eigentlich gerade? Ausgehend von der BANI-Welt – brüchig, ängstlich, nichtlinear, unbegreiflich – zeige ich, warum klassische Planung und der Griff nach mehr Kontrolle uns zwar kurzfristig beruhigen, langfristig aber Energie kosten. Und warum der Versuch, Unbegreifliches begreifen zu wollen, in eine Spirale aus Unzufriedenheit führt. Die größten Energieräuber im Überblick: - Kontrolle statt Vertrauen: Der Versuch, alles im Griff zu haben, kostet mehr Kraft, als er Sicherheit bringt. - Dauernde Erreichbarkeit: E-Mail, Messenger, offene Tür – ohne bewusste Phasen der Nicht-Erreichbarkeit gibt es keine Erholung. - Offene Schleifen: Aufgeschobene Entscheidungen binden Energie, auch wenn sie gerade nicht sichtbar sind. - Der Kampf gegen das eigene Gefühl: Nicht das Gefühl selbst stresst am meisten, sondern der innere Richter, der sagt: „Ich sollte mich eigentlich nicht so fühlen." Was stattdessen? - Bewusstheit über den eigenen Fokus – Energie folgt der Aufmerksamkeit - Ruhe als trainierbare Fähigkeit, nicht als Zufall - Akzeptanz statt Perfektionsanspruch: nicht alles muss gelöst, verstanden oder kontrolliert werden - Rituale, die Kraft geben – vor Meetings, morgens, abends - Aktives Kalendermanagement: Phasen der Erreichbarkeit und Nicht-Erreichbarkeit bewusst planen Lass uns verbinden: [LinkedIN](https://www.linkedin.com/in/juergenweimann/) Wenn Dir diese Folge gefallen hat, dann freue ich mich über Deine Bewertung mit 5 Sternen bei Apple Podcasts und wenn Du meinen Podcast weiterempfiehlst. Mail mir gerne Deine Gedanken zur Folge unter jw@juergenweimann.com. Liebe Grüße, Jürgen [Abonnier hier meinen Newsletter.](https://juergenweimann.com/juergen-weimann-newsletter/)
Message: Matthias Runzheimer // Leben wir als Christen manchmal mit einer unsichtbaren Augenbinde? Wir glauben an Jesus und übersehen dennoch, welche Hoffnung, welchen Wert und welche Kraft Gott uns längst geschenkt hat. Ausgehend von Epheser 1,15-23 geht Matthias Runzheimer in dieser Predigt auf die Bitte von Paulus ein: Gott möge uns Weisheit, Offenbarung und "erleuchtete Augen des Herzens" schenken. Denn es geht nicht nur darum, Wissen über Gott zu sammeln, sondern ihn persönlich und tief kennenzulernen. Paulus beschreibt drei große Schätze, die wir neu entdecken dürfen: die unerschütterliche Hoffnung unserer Berufung, unseren unschätzbaren Wert in Gottes Augen und die gewaltige Auferstehungskraft, die bereits in uns wirkt. Die Predigt lädt dazu ein, geistliche Ohnmacht nicht als endgültige Realität hinzunehmen, sondern Gott darum zu bitten, uns die Augen zu öffnen. Denn wer zu Jesus gehört, ist mit einer Kraft verbunden, die selbst den Tod überwunden hat. Am Ende bleibt die persönliche Frage: Lebst du bereits aus dem, was Gott dir geschenkt hat oder brauchst du neu geöffnete Augen für Seine Wirklichkeit?// Du hast Fragen über Gott, Glaube oder die HOPE Kirche?: https://hope-kirche.de/start/// Support: Wenn du uns finanziell unterstützen möchtest, kannst du das gerne über PayPal tun: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=3X3QTSDWYMNMC
Ausgehend von Koan 6 des Hekiganroku entfaltet Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Teisho das Leben und Wirken des Zenmeisters Ummon, der für seine knappen Antworten bekannt war. Mit seinen wenigen Worten zielte er nicht darauf ab, etwas zu erklären. Vielmehr wollte er bei den Zuhörenden einen Durchbruch bewirken. So führt uns auch seine Koan-Aussage: »Jeder Tag ein guter Tag« mitten hinein in die Welt der Nicht-Dualität. Denn nur, wenn wir die gemeinsame Quelle aller Dinge erkennen und daraus Gelassenheit, Mitgefühl und innere Weite entstehen lassen, können wir dem Leben mit all seinen hellen und dunklen Seiten wirklich begegnen. Dabei hilft die Zazen-Übung. Sie befreit den Geist von unnützen Gedanken und schenkt dem Herzen Frieden. Ein ruhiger Geist beobachtet zunehmend das Treiben der Wesen und betrachtet ihre Rückkehr zur Quelle. Denn wer erkennt, woher er kommt, kann gelassen mit allem umgehen, was das Leben bringt – und verkörpert, wenn der Tod kommt, Ummons goldene Brise. Um für junge Erwachsene den Aufenthalt im ToGenJi zu ermöglichen, bitten wir um eine Spende: Sie finden die Kontodaten/Paypal auf unserer Website https://choka-sangha.de/spenden/ Herzlichen Dank
Alleine wachsen oder gemeinsam schneller vorankommen? In dieser Folge sprechen Nicolas und Torsten darüber, warum nachhaltiges Wachstum heute kaum noch im Alleingang gelingt. Ausgehend von Torstens neuem Unternehmensprojekt geht es um Kooperationen, strategische Partnerschaften und die Frage, warum der richtige Netzwerkpartner oft wertvoller ist als noch mehr Fachwissen. Außerdem erfährst du: - Warum der klassische Einzelkämpfer an Grenzen stößt - Weshalb Zielgruppenbesitzer ein echter Wachstumstreiber sein können - Wie Zufälle entstehen, und warum du ihnen bewusst eine Chance geben solltest - Warum Netzwerken mehr ist als Visitenkarten tauschen - Welche Rolle Strategie bei langfristigem Unternehmenserfolg spielt Eine Folge für alle, die ihr Unternehmen strategisch weiterentwickeln und die Chancen von Kooperationen besser nutzen möchten.
Nachhaltige Führung - Der Leadership Podcast mit Niels Brabandt / NB Networks
Motivation ist eines der meistgenutzten und zugleich meistmissverstandenen Themen in der Führung. In dieser Episode analysiert Niels Brabandt, warum Führung scheitert, wenn sie Mitarbeitende mit Mythen, Schuldzuweisungen und pseudowissenschaftlichen Parolen erreichen will. Ausgehend von der öffentlichen Debatte nach dem Ausscheiden Deutschlands gegen Paraguay zeigt Niels Brabandt, wie schnell Führung, Medien und Wirtschaft komplexe Entwicklungen auf angeblich fehlende Härte, fehlenden Hunger oder mangelnden Arbeitswillen reduzieren. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was passiert, wenn Motivation Mythen statt Wissenschaft folgt? Niels Brabandt untersucht die problematische Nutzung falscher Zitate, die Gefahr ungeprüfter Quellen und den Irrglauben, mehr Arbeitsstunden führten automatisch zu mehr Produktivität. Zudem verbindet die Episode die Debatte um telefonische Krankmeldungen, Absentismus, Gesundheitsmaßnahmen und evidenzbasierte Führung mit konkreten Konsequenzen für Organisationen. Diese Folge richtet sich an Entscheidungstragende im Business, Geschäftsführungen, HR-Verantwortliche und Führungskräfte, die Motivation nicht als Bühnenrhetorik verstehen, sondern als strategische Führungsaufgabe. Niels Brabandt zeigt, warum nachhaltige Motivation durch Vertrauen, Quellenkompetenz, psychologische Sicherheit, faire Nutzenverteilung und wissenschaftlich fundierte Maßnahmen entsteht. Host: Niels Brabandt / NB@NB-Networks.com Kontakt zu Niels Brabandt: https://www.linkedin.com/in/nielsbrabandt/ Niels Brabandts Leadership Letter: https://expert.nb-networks.com/ Niels Brabandts Webseite: https://www.nb-networks.biz/
Rätsel des Unbewußten. Ein Podcast zu Psychoanalyse und Psychotherapie
„Zwischen den Stunden“ ist unser neues kurzes Format zu aktuellen Themen aus Gesellschaft, Kultur, Therapie und alles Mögliche, was uns noch einfällt. Über den Sommer erscheint es zunächst alle zwei Wochen auf Patreon. Wenn euch das Format gefällt, findet ihr uns unter: www.patreon.com/raetseldesubw Zum Start veröffentlichen wir diese erste Folge auch im öffentlichen Podcastfeed, damit ihr das Format kennenlernen könnt. Auch künftig können dort gelegentlich einzelne Folgen aus dieser Reihe erscheinen. An unseren bisherigen Reihen ändert sich nichts. In der ersten Folge von „Zwischen den Stunden“ sprechen wir über eine irritierende Beobachtung: Bei Badeunfällen sind Männer und Jungen deutlich häufiger betroffen als Frauen und Mädchen. Ausgehend von Zahlen der DLRG fragen wir, welche Rolle Selbstüberschätzung, Alkohol, Gruppendynamik, Scham und bestimmte Männlichkeitsbilder dabei spielen können. Habt ihr Gedanken zu dieser Folge oder wünscht ihr euch ein Thema, das wir in der Reihe aufgreifen sollen? Dann schreibt uns gerne. Hilfsmöglichkeiten bei psychischen Krisen: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/psyche-wohlbefinden/hilfe-bei-psychischen-problemen-diese-stellen-koennen-sie-sich In psychischen Krisen können auch Hausarzt/ärztin, Psychiater/in und Psychotherapeut/innen Ansprechpartner sein. In Notfällen kann man sich zudem an eine psychiatrische Klinik wenden. Kontakt: lives@psy-cast.org Quellen: Deutsche Lebensrettungsgesesellschaft: https://www.dlrg.de/informieren/die-dlrg/presse/statistik-ertrinken/sommerbilanz-2025/ Mervin Glasser zum Core Complex: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1399282/ Eine kurze psychoanalytische Einordnung zu Badeunfällen, Ertrinken, Männlichkeit, Risikoverhalten, Angst und Scham — und dazu, warum Vorsicht manchmal lebensrettend sein kann.
Tim Mujiarto: Sorgen abgeben, Jesus begegnen, Frieden finden Das Thema «Damit kannst du alle deine Sorgen loswerden» von Tim Mujiarto ist Teil der Predigtserie «Psalms» In dieser Predigt von Tim Mujiarto geht es darum, wie Du all Deine Sorgen bei Jesus abgeben kannst. Tim zeigt dir, dass Sorgen menschlich sind, aber nicht dein Zuhause sein müssen. Ausgehend von Lukas 24 und Psalm 22 macht er deutlich: Die ganze Bibel verweist auf Jesus – nicht auf ein Regelbuch, sondern auf eine lebendige Beziehung. Was, wenn du die Schrift nicht nur liest, um etwas zu tun, sondern um ihm zu begegnen? Tim ermutigt dich, beim Bibellesen langsamer zu werden, laut zu lesen, Notizen zu machen und den Heiligen Geist zu bitten, dir Jesus zu zeigen. Am Ende lädt er dich ein, deine Sorgen ganz bewusst in Gottes Hand zu legen, statt sie weiter krampfhaft festzuhalten. Denn wer Jesus sucht, findet Freiheit, Trost und neuen Frieden.
Tim Mujiarto: Sorgen abgeben, Jesus begegnen, Frieden finden Das Thema «Damit kannst du alle deine Sorgen loswerden» von Tim Mujiarto ist Teil der Predigtserie «Psalms» In dieser Predigt von Tim Mujiarto geht es darum, wie Du all Deine Sorgen bei Jesus abgeben kannst. Tim zeigt dir, dass Sorgen menschlich sind, aber nicht dein Zuhause sein müssen. Ausgehend von Lukas 24 und Psalm 22 macht er deutlich: Die ganze Bibel verweist auf Jesus – nicht auf ein Regelbuch, sondern auf eine lebendige Beziehung. Was, wenn du die Schrift nicht nur liest, um etwas zu tun, sondern um ihm zu begegnen? Tim ermutigt dich, beim Bibellesen langsamer zu werden, laut zu lesen, Notizen zu machen und den Heiligen Geist zu bitten, dir Jesus zu zeigen. Am Ende lädt er dich ein, deine Sorgen ganz bewusst in Gottes Hand zu legen, statt sie weiter krampfhaft festzuhalten. Denn wer Jesus sucht, findet Freiheit, Trost und neuen Frieden.
Tim Mujiarto: Sorgen abgeben, Jesus begegnen, Frieden finden Das Thema «Damit kannst du alle deine Sorgen loswerden» von Tim Mujiarto ist Teil der Predigtserie «Psalms» In dieser Predigt von Tim Mujiarto geht es darum, wie Du all Deine Sorgen bei Jesus abgeben kannst. Tim zeigt dir, dass Sorgen menschlich sind, aber nicht dein Zuhause sein müssen. Ausgehend von Lukas 24 und Psalm 22 macht er deutlich: Die ganze Bibel verweist auf Jesus – nicht auf ein Regelbuch, sondern auf eine lebendige Beziehung. Was, wenn du die Schrift nicht nur liest, um etwas zu tun, sondern um ihm zu begegnen? Tim ermutigt dich, beim Bibellesen langsamer zu werden, laut zu lesen, Notizen zu machen und den Heiligen Geist zu bitten, dir Jesus zu zeigen. Am Ende lädt er dich ein, deine Sorgen ganz bewusst in Gottes Hand zu legen, statt sie weiter krampfhaft festzuhalten. Denn wer Jesus sucht, findet Freiheit, Trost und neuen Frieden.
In dieser Folge von *Ehrlich gesagt* trifft Nora auf den Pastor, Autor und Friedensstifter Julian Sengelmann – und es entsteht ein Gespräch über das, was uns als Menschen wirklich trägt. Gemeinsam sprechen die beiden über das Elternsein, den Übergang ihrer Töchter auf die weiterführende Schule und darüber, wie sich Verbindung verändert, wenn Kinder größer werden. Julian erzählt, warum er sich trotz seiner vielen Rollen vor allem als Vater und Sohn versteht und weshalb echte Resonanz für ihn das Wichtigste im Leben ist. Ausgehend von seinem neuen Buch *Ankerpunkte* geht es um die Frage, wie wir Halt finden, wenn das Leben stürmisch wird. Julian berichtet offen von den schweren Verlusten und Krisen, die ihn und seine Familie in den vergangenen Jahren begleitet haben – von Abschieden, Trauer und der Suche nach Hoffnung, ohne dabei die Realität schönzureden. Die beiden sprechen darüber, warum Trauer kein Gefühl ist, das "richtig" oder "falsch" sein kann, weshalb wir Gefühle viel zu oft bewerten und warum praktische Hilfe oft mehr bedeutet als gut gemeinte Ratschläge. Es geht um Einsamkeit im Elternsein, um die Sehnsucht nach echter Begegnung in einer immer digitaleren Welt und um die Frage, warum Social Media zwar Vernetzung verspricht, echte Nähe aber nicht ersetzen kann. Außerdem geht es darum, warum Kinder keine perfekten Eltern brauchen, weshalb Verletzlichkeit keine Schwäche ist und warum wir unseren Kindern nicht vermitteln müssen, immer stark zu sein. Stattdessen sprechen Nora und Julian darüber, wie wichtig Ehrlichkeit, Mitgefühl und das Zulassen aller Gefühle sind – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Eine Folge über Hoffnung, Menschlichkeit, Fehler, Frieden und die kleinen Ankerpunkte, die uns durch die großen und kleinen Stürme des Lebens tragen. Julian Sengelmann (Gast): ➡️ https://www.instagram.com/juliansengelmann/?hl=en Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/ Ihr habt Fragen zu unseren Werbepartner, Gewinnspiele oder Codes? Hier entlang: ➡️ https://www.echtemamas.de/podcast-shownotes/
In dieser Folge von Movecast Duo widmen sich Martin Benz und Martin Thoms einer weiteren zentralen „Zutat“ für eine zukunftsfähige Kirche: der Ehrlichkeit. Ausgehend von Martins neuem Buch „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ sprechen die beiden darüber, warum sich der christliche Glaube oft in zwei Welten abspielt – der makellosen Version am Sonntag und der unperfekten Realität im Alltag. Die Themen dieser Folge: Das Dilemma mit der Rolle: Warum gerade Leitungsfunktionen und pastoraler Druck oft dazu verleiten, eine fehlerfreie Fassade aufrechtzuerhalten, um Autorität nicht zu verlieren. Heiligung vs. Fassadenbau: Ein kritischer Blick darauf, ob das, was wir oft als geistliches Wachstum betiteln, in Wahrheit nur ein verbesserter Fassadenbau ist. Die Kultur der Scham: Warum Angst vor Beschämung uns in das Maskentragen treibt – und wie die Gemeinde zu einem Ort bedingungsloser Annahme werden kann. Kritik am Kriterienkatalog: Wie biblische Anforderungen an Leiter (wie in 1. Timotheus) missverstanden werden und wie ein alternatives Miteinander als „Lerngemeinschaft“ aussehen könnte. Weg von den Heldengeschichten: Ein Plädoyer für ehrliche Zeugnisse, die das gegenwärtige Scheitern und Klagen zulassen, anstatt Krisen immer erst dann zu teilen, wenn das Happy End bereits feststeht. Was wir von den Pharisäern lernen können: Jesus brandmarkt Heuchelei (griech. hypokrites = Schauspieler). Wir beleuchten, warum gerade die engagiertesten Gläubigen Gefahr laufen, eine Rolle zu spielen, und wie wir Masken nachhaltig ablegen. Buch-Ankündigungen: „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ von Martin Benz (erscheint Ende August 2026, jetzt vorbestellbar). „Zur Hölle mit der Hölle“ von Martin Thoms (erscheint ebenfalls Ende August 2026, jetzt vorbestellbar). Feedback, Fragen oder Unterstützung? Besuche uns auf movecast.de.
Was trägt wirklich im Leben? Darüber spricht Domvikar Jörg Stockem vom Kölner Dom mit DOMRADIO.DE-Redakteur Jan Hendrik Stens. Ausgehend von seinem Lieblingsvers aus dem Johannesevangelium – "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben" – erklärt Stockem, warum der Glaube für ihn mehr ist als eine Sammlung von Regeln. Wer mit Jesus in Beziehung lebt, habe "Kontakt zum Leben selbst" und finde Orientierung in einer Zeit, in der viele Menschen nach Halt und Maßstäben suchen.Im Evangelium vergleicht Jesus den Glauben mit einem Haus, das entweder auf Fels oder auf Sand gebaut ist. Jörg Stockem erläutert, warum Jesus das Gesetz keineswegs ablehnt, sondern dessen eigentlichen Sinn freilegt. Entscheidend sei nicht, Gott nur mit den Lippen zu bekennen, sondern sein Wort ins eigene Leben zu lassen. Die Bergpredigt biete dafür die Grundlage. Wer nach ihr lebt, findet ein Fundament, das auch Stürmen standhält.Ein Gespräch über Lebensfülle, Orientierung und die Frage, worauf wir unser Leben wirklich bauen. Jetzt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten gewirkt? Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Gesetzlosen!Jeder, der diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut. Und jeder, der diese meine Worte hört und nicht danach handelt, ist ein Tor, der sein Haus auf Sand baute. Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.Und es geschah, als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge voll Staunen über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten. (Mt 7,21-29)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt? In dieser Folge sprechen Stephan und Manuel über Jean Ziegler: den Globalisierungskritiker, UNO-Sonderberichterstatter, Marxisten – und gläubigen Christen. Ziegler sah in der Bergpredigt den revolutionärsten Text der Menschheitsgeschichte und sagte: «Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.» Was bedeutet ein solcher Satz theologisch? Wann wird Glaube zur politischen Kraft? Und wo kippt prophetischer Furor in Vereinfachung, Selbstgerechtigkeit oder problematische Nähe zu Macht? Ausgehend von Ziegler diskutieren wir auch das unterschiedliche Glaubensverständnis von Jean Ziegler und Christoph Blocher. Beide berufen sich auf christliche Überzeugungen, ziehen daraus aber sehr unterschiedliche politische Konsequenzen. Was sagt das über das Verhältnis von Evangelium und Politik aus? Gibt es eine spezifisch christliche Sicht auf Gerechtigkeit, Freiheit und Verantwortung – oder lässt sich der Glaube grundsätzlich in verschiedene politische Richtungen übersetzen? Eine Folge über Hunger, Gerechtigkeit, Jesus als Stachel im Fleisch der Welt – und die Frage, wie Christentum unpolitisch politisch sein kann.
Was Frauen über Geld wissen sollten, aber nie gelernt haben In dieser gemeinsamen Podcastfolge von Managemusik und neue musik leben sprechen Irene Kurka und Saskia Worf über Frauen und Geld – offen, reflektiert und voller wertvoller Impulse. Ausgehend vom Buch „Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny geht es um finanzielle Selbstbestimmung, Investieren als Frau, Geld-Mindset sowie strukturelle Ungleichheiten wie den Gender Pay Gap und weitere Gaps, die vielen nicht bewusst sind. Außerdem werfen sie einen Blick auf die Bedeutung finanzieller Bildung für Musikerinnen und Selbstständige. Buchempfehlungen: "Die Krise liebt Frauen wie dich“ von Madame Moneypenny „Ihr seid doch schon alle längst gleichberechtigt“ und „Was wollt ihr denn noch alles“ von Alexandra Zykonov Hier geht es zur Website von Irene Kurka https://irenekurka.de/ Hier geht es zur Website von Saskia Worf https://www.saskiaworf.de/ Podcast managemusik https://pod.link/1498375594
Eine «Telearena»-Sendung von 1978 ist Ausgangspunkt für die Gestaltung des Schweizer Pavillons an der Biennale 2026. In dieser Sendung wurde kontrovers über Homosexualität diskutiert. Lang ist es her – oder doch nicht? In der legendären SRF-Talkshow «Telearena» wurde 1978 kontrovers über Fragen der sexuellen Orientierung diskutiert. Manche Teilnehmenden trugen sogar Masken, aus Angst davor, erkannt zu werden. Ausgehend von dieser Sendung verhandelt eine Gruppe Schweizer Kunstschaffender die Geschichte der Homosexualität in der Schweiz gestern und heute. Das Projekt «The Unfinished Business of Living Together» wird ab dem 8. Mai im Schweizer Pavillon auf der Kunstbiennale zu sehen sein.
Nora und Milka sprechen über echte Freude in einer Welt, die Frauen oft eher zum Funktionieren als zum Fühlen erzieht. Ausgehend von Milkas Buch „Agent of Joy“ geht es um People-Pleasing, weibliche Wut, gesellschaftliche Erwartungen, Mutterschaft, Erschöpfung und die Frage, warum so viele Frauen den Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen verlieren. Die beiden reden ehrlich und persönlich über das Gefühl, ständig leisten zu müssen, über Grenzen setzen, über die Verbindung zwischen Körper und Emotionen und darüber, warum Freude nichts Oberflächliches ist, sondern ein echter Akt von Selbstfürsorge und Widerstand. Außerdem geht's um kleine Rituale im Alltag, Joggen, Joy Journaling, die 5-Why-Methode, buddhistische Gedanken, den Umgang mit Überforderung und darum, wie man wieder lernt, sich selbst zuzuhören — auch mitten im Chaos von Alltag, Kindern und Verantwortung. Milka Loff Fernandes || (Gast): ➡️https://www.instagram.com/milkalofffernandes Nora Becker (Host): ➡️ https://www.instagram.com/norabeckervocals/ Ihr habt Fragen zu unseren Werbepartner, Gewinnspiele oder Codes? Hier entlang: ➡️ https://www.echtemamas.de/podcast-shownotes/
Im Medienmagazin geht es um die schwierige Lage freier Journalistinnen und Journalisten. Ausgehend von einem Artikel von Mareice Kaiser sprechen wir über sinkende Honorare, unsichere Auftragslagen und die Frage, wie lange sich freier Journalismus noch tragen lässt. Außerdem ordnet Elisa Kautzky vom Berufsverband Freischreiber die strukturellen Probleme der Branche ein. Außerdem zu Gast: Sonja Gillert. Sie spricht über den neuen Podcast "104h Blackout", der den Berliner Stromausfall vom Januar 2026 rekonstruiert – und über die Audio-Strategie des Tagesspiegel. Zum Schluss schauen wir darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate setzen. Zum Schluss schauen wir mit Medienmagazin-Reporter Michael Meyer darauf, warum öffentlich-rechtliche Sender verstärkt auf Publikumsformate und Bürgersprechstunden setzen – und was sich Programmverantwortliche davon versprechen.
Ausgehend von der vielbeachteten Studie, die Medienforscher Andy Kaltenbrunner für das Medienministerium erstellt hat, beschreibt er bei Host Stefan Lassnig eine „Branche am Abgrund“: Werbegelder fließen mehrheitlich zu internationalen Plattformen, Social Media löst klassische Medien als Nachrichtenquelle ab und journalistische Arbeitsplätze sind seit 2006 um rund ein Drittel zurückgegangen. Anhand des Bildes vom „Wasserfall“ und internationalen Vergleichen (USA, andere europäische Länder) macht er deutlich, wie schnell sich die Erosion der Geschäftsmodelle und der publizistischen Infrastruktur nun auch in Österreich beschleunigt. Zugleich betont er, dass eine geschwächte Medienlandschaft demokratiepolitische Folgen hat – wo Journalismus in Schwierigkeiten ist, gerät auch die Demokratie in Gefahr, wie Beispiele aus Ungarn, den USA oder Brasilien zeigen. Ein wichtiger Strang des Gesprächs ist die bisherige, teils intransparente Rolle öffentlicher Inserate als faktische Medienförderung und deren jüngste drastische Kürzung, die den Reformdruck zusätzlich erhöht. Kaltenbrunner kritisiert, dass bestehende Förderinstrumente Oligopole eher stützen als Vielfalt und Markteintritt neuer Angebote. Die vorgeschlagene Neuausrichtung hin zu einer echten Journalismusförderung umfasst einen Kern von 110 Millionen Euro, der zu jeweils 30 Millionen in journalistische Arbeitsplätze und redaktionelle Infrastruktur fließen soll, ergänzt um Digital‑Abo‑Förderung, Innovations‑ und Start‑up‑Töpfe, thematische Calls sowie Mittel für Qualitätssicherung, Aus‑ und Weiterbildung und Medienkompetenz. Zugangsvoraussetzungen wären unter anderem öffentlicher Informationszweck, vollständige Eigentümer‑ und Erlöstransparenz, professionelle redaktionelle Strukturen, angemessene Bezahlung, Redaktionsstatuten sowie die Unterwerfung unter ethische Kodizes und eine gestärkte Selbstkontrolle (z.B. ausgebaute Presseräte). Besonders ausführlich diskutieren Lassnig und Kaltenbrunner den Vorschlag einer strikt politikfernen, unabhängigen Förderkommission unter höchstrichterlichem Vorsitz, in der neben einem KommAustria‑Mitglied auch internationale Expertinnen und Experten vertreten sein sollen, um das „Arm's‑length‑Principle“ gegenüber der Tagespolitik sicherzustellen. Kaltenbrunner unterstreicht die Dringlichkeit: Angesichts des Kipppunktes bei Werbegeldern, der wachsenden Plattformdominanz und EU‑beihilferechtlicher Vorlaufzeiten brauche es rasch klare politische Entscheidungen, die auf der nun vorliegenden, im Parlament beauftragten Studie und ihren umfangreichen Brancheninterviews aufbauen. Am Ende plädiert er dafür, die Medien‑ und Journalismusförderung als Infrastruktur für demokratische Öffentlichkeit zu begreifen – nicht als bloßes wirtschaftliches Rettungspaket – und hofft, dass der nun angestoßene Diskurs an vielen Stellen konstruktiv weitergeführt wird. Links zur Folge: Studie zum Download Die Dunkelkammer #91 Grell, rasant, gefährlich: Über Tiktok und den Fall Mois Österreichischer Presserat Podcastempfehlung der Woche: Lebende Legenden Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Meditation, Coaching & Life / Der Podcast mit Michael "Curse" Kurth
In dieser Episode spricht Curse mit Tim Schlenzig - aka MyMonk - über die Verbindung von Kreativität, mentaler Gesundheit und persönlicher Entwicklung. Ausgehend von eigenen Erfahrungen geht es um Schreiben als Ventil, den Umgang mit Sozialphobie, den Mut, mehrere berufliche Wege zu gehen, und die Erkenntnis, dass echte Veränderung nicht erzwungen werden kann, sondern durch Wiederholung, Interesse und Erfahrung entsteht. Du erfährst: - wie Schreiben und Kreativität helfen können, Emotionen zu verarbeiten - warum persönliche Entwicklung oft durch kleine, wiederholte Schritte entsteht - weshalb es wichtig ist, sich von starren Rollenbildern zu lösen Eine ehrliche Folge über Selbstfindung, kreative Prozesse und den Weg zurück in Kontakt mit sich selbst. Viel Freude damit. Zu Tim's Büchern/Webseite: https://www.tim-schlenzig.de/ Das neue Buch „Bad Meditators Club“ jetzt vorbestellen: https://wonderl.ink/@bmcbuch Schon gewusst? Meditation, Coaching & Life erscheint nun auch als Video: https://www.youtube.com/@Curseofficial www.curse.de Curse auf Instagram: www.instagram.com/cursezeit Curse auf Facebook: www.facebook.com/curseofficial Curse auf TikTok: https://www.tiktok.com/@curseofficial Curse auf YouTube: https://www.youtube.com/@Curseofficial
In dieser Folge von Betreutes Fühlen sprechen Leon und Atze über eine der am meisten missverstandenen psychischen Erkrankungen: Schizophrenie. Was ist Mythos, was Realität? Wie gefährlich ist Schizophrenie wirklich? Und was hat das alles mit uns selbst zu tun? Ausgehend von der bewegenden Geschichte von sechs Brüdern, die an Schizophrenie erkranken, tauchen sie ein in die Frage, wie sich eine Psychose wirklich anfühlt – und warum auch unsere Wahrnehmung uns manchmal täuscht. Es geht um Wahn, Stimmen, aber auch um Einsamkeit, Stigma und die oft unsichtbaren Kämpfe dahinter. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Vorverkauf 2026: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Quellen Anwar, A., Mustafa, A. M., Abdou, K., Rabie, M. A., El-Shiekh, R. A., & El-Dessouki, A. M. (2025). A comprehensive review on schizophrenia: Epidemiology, pathogenesis, diagnosis, conventional treatments, and proposed natural compounds used for management. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology, 1–25. https://doi.org/10.1007/s00210-025-04351-0 Badcock, J. C., Adery, L. H., & Park, S. (2020). Loneliness in psychosis: A practical review and critique for clinicians. Clinical Psychology: Science and Practice, 27(4), Article e12345. https://doi.org/10.1111/cpsp.12345 Gerlinger, G., Hauser, M., De Hert, M., Lacluyse, K., Wampers, M., & Correll, C. U. (2013). Personal stigma in schizophrenia spectrum disorders: A systematic review of prevalence rates, correlates, impact and interventions. World Psychiatry, 12(2), 155–164. https://doi.org/10.1002/wps.20040 Keller, G. B., & Sterzer, P. (2024). Predictive processing: A circuit approach to psychosis. Annual Review of Neuroscience, 47(1), 85–101. https://doi.org/10.1146/annurev-neuro-100223-121214 Kolker, R. (2020). Hidden Valley Road: Inside the mind of an American family. Doubleday. Lim, M. H., Gleeson, J. F., Alvarez-Jimenez, M., & Penn, D. L. (2018). Loneliness in psychosis: A systematic review. Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology, 53(3), 221–238. https://doi.org/10.1007/s00127-018-1482-5 Simeone, J. C., Ward, A. J., Rotella, P., Collins, J., & Windisch, R. (2015). An evaluation of variation in published estimates of schizophrenia prevalence from 1990–2013: A systematic literature review. BMC Psychiatry, 15, Article 193. https://doi.org/10.1186/s12888-015-0578-7 Valery, K. M., & Prouteau, A. (2020). Schizophrenia stigma in mental health professionals and associated factors: A systematic review. Psychiatry Research, 290, 113068. https://doi.org/10.1016/j.psychres.2020.113068 Wittchen, H.-U., & Hoyer, J. (2011). Klinische Psychologie & Psychotherapie (Lehrbuch mit Online-Materialien). Springer. World Health Organization (o. J.). Schizophrenia – Fact sheet. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/schizophrenia NPR (2020). In “Hidden Valley Road,” a family's journey helps shift the science of mental illness. https://www.npr.org/2020/04/05/826695581 Earley, P. (2020). Three mothers describe their experiences with adult children with serious mental illness. https://www.peteearley.com/2020/06/01/joined-by-bestselling-author-of-hidden-valley-road-3-mothers-describe-their-experiences-with-adult-children-with-smis/ Verywell Mind. The internal experience of schizophrenia. https://www.verywellmind.com/the-internal-experience-of-schizophrenia-2953095 Wikipedia. Hidden Valley Road. https://en.wikipedia.org/wiki/Hidden_Valley_Road The Washington Post (2020). The turbulent lives of six brothers with schizophrenia. https://www.washingtonpost.com/outlook/the-turbulent-lives-of-six-brothers-with-schizophrenia/2020/04/07/13ae195e-6223-11ea-acca-80c22bbee96f_story.html Galvin Family Trust. The brothers.
In dieser Folge sprechen Philip Siefer und ich über unsere Bedeutungslosigkeit und darüber, warum wir uns trotzdem so viel Mühe geben. Ausgehend von meinem Wochenende in Wien, zwischen Denkmälern, Straßennamen und alten Bauwerken, geht es um die Frage: Was bleibt eigentlich von einem Leben? Und warum sehnen wir uns trotzdem so sehr nach Bedeutung? Eine Folge über Präsenz, Vergänglichkeit und die vielleicht entlastende Erkenntnis, dass nicht alles bleiben muss, um Sinn zu haben. MEIN GAST: https://instagram.com/philipsiefer/ DINGE: Meditieren mit Philip - https://shorturl.at/wgNFx Harry Styles – Love on Tour (Netflix) Eine kurze Geschichte der Menschheit – Yuval Noah Harari The War of Art – Steven Pressfield Der Prophet – Khalil Gibran TEAM: Max Frisch - Produktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein Fragenset FAMILIE: https://beherzt.net/familie Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze