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Die Bilder aus Mexiko erinnern an ein Kriegsgebiet: Straßensperrungen, brennende Fahrzeuge, zerstörte Infrastruktur. Das mächtigste Kartell des Landes, das sogenannte Jalisco-Kartell, reagiert mit Terror auf die Tötung seines Anführers. In einer spektakulären Operation hatten mexikanische Sicherheitskräfte Nemesio Oseguera Cervantes getötet, Kopf des Kartells Jalisco Nueva Generación, besser bekannt als »El Mencho«. In der aktuellen Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem Lateinamerika-Korrespondenten des SPIEGEL, Jens Glüsing. Wie ist es der Regierung rund um Präsidentin Claudia Sheinbaum gelungen, den Staatsfeind Nummer eins Mexikos zu eliminieren? Und hat sie das nur getan, weil sonst US-Präsident Donald Trump womöglich selbst gegen die mexikanischen Kartelle in Mexiko vorgegangen wäre? Und was bedeutet das alles für die Fußball-Weltmeisterschaft in Sommer – Mexiko wird 13 Spiele austragen, darunter in Guadalajara, einer Bastion des Kartells?Mehr zum Thema: (S+) Als die Ausschreitungen in Mexiko beginnen, feiert Lisa Rochin Garcia dort gerade einen Junggesellinnenabschied. Hier erzählt sie, wie sie und ihr mexikanischer Mann die vergangenen Tage erlebt haben. Ein Interview von Alessandra Röder: https://www.spiegel.de/panorama/mexiko-deutsche-berichtet-von-ausschreitungen-mein-mann-rief-an-fahrt-sofort-nach-hause-a-895b8297-2d71-445d-a47f-b2a884c34696(S+) Mexikos brutalster Drogenboss – das war »El Mencho«Rauchsäulen über Städten, Tote und Verletzte: In Mexiko eskaliert die Gewalt, verstörende Szenen gehen um die Welt. Seine Anhänger wollen »El Mencho« rächen. Wer war der Drogenboss, dessen Tod das Chaos im Land auslöste? Von Miriam Khan: https://www.spiegel.de/ausland/el-mencho-mexikos-brutalster-drogenboss-das-muss-man-ueber-ihn-wissen-a-6ccca07c-0305-4ff6-b870-27f478975d31In dieser Villa versteckte sich Mexikos Kartellchef »El Mencho« wollte es sich offenbar mit einer Geliebten in einem Wochenendhaus gemütlich machen. Dann kam das Militär. Das Video: https://www.spiegel.de/ausland/mexiko-video-zeigt-versteck-von-drogenboss-el-mencho-a-36f66caf-bb13-4388-ac25-a688674fbea4+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Nataliia Fiebrigs Organisation "Ukraine2Power" hilft, die Infrastruktur des Landes wiederaufzubauen. Aber auch im Kleinen leistet sie Großes und versorgt Menschen vor Ort mit Thermoskannen, Campingkochern, Powerbanks und Wärmepflastern. Timm, Ulrike www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
1,3 Millionen Menschen wohnen in Charkiw, das in Reichweite der russischen Artillerie liegt. Die Stadt überlebt vor allem durch das Engagement der Zivilgesellschaft und eine enge Verzahnung von Behörden und privaten NGOs. Der ukrainische Ansatz gilt als Modell weltweit. Als Russland vor vier Jahren versuchte, die Ukraine mit einem raschen Angriff zu überwältigen, drangen russische Truppen bis in die Stadt Charkiw vor und konnten erst nach heftigen Strassenkämpfen zurückgeschlagen werden. Von den rund 2 Millionen Einwohnern blieben zunächst nur 300 000 Zivilisten in der Stadt zurück. Inzwischen sind wieder 1,3 Millionen Menschen in Charkiw. Wie überlebt eine Millionenstadt in Frontnähe? Das ukrainische Rezept beruht auf einer engen Vernetzung von Behörden und Zivilgesellschaft. Zahlreiche NGOs übernehmen Aufgaben, die eigentlich staatlich sind. Das NGO «Relief Coordination Centre» beispielsweise organisiert die Evakuierung von Flüchtlingen und ihre Unterbringung in der Stadt. Es hat eine interaktive Karte der Region erstellt, die Auskunft über Bevölkerung, Infrastruktur, Nahrungsmittel gibt und eine zielgenaue Hilfe ermöglicht. In der Region Charkiw sind dreitausend private NGOs registriert, in der Ukraine sogar über zehntausend. Charkiw gilt als Vorbild für die Ukraine und die Ukraine als Modell weltweit. Experten sagen, der Ukrainekrieg habe nicht nur die Kriegsführung grundlegend verändert, sondern auch die Art der humanitären Hilfe.
In dieser Folge sprechen wir mit Tim Schäfer live aus New York darüber, welche Berufe besonders stark vom KI-Boom betroffen sein könnten – und welche Branchen davon sogar profitieren
1,3 Millionen Menschen wohnen in Charkiw, das in Reichweite der russischen Artillerie liegt. Die Stadt überlebt vor allem durch das Engagement der Zivilgesellschaft und eine enge Verzahnung von Behörden und privaten NGOs. Der ukrainische Ansatz gilt als Modell weltweit. Als Russland vor vier Jahren versuchte, die Ukraine mit einem raschen Angriff zu überwältigen, drangen russische Truppen bis in die Stadt Charkiw vor und konnten erst nach heftigen Strassenkämpfen zurückgeschlagen werden. Von den rund 2 Millionen Einwohnern blieben zunächst nur 300 000 Zivilisten in der Stadt zurück. Inzwischen sind wieder 1,3 Millionen Menschen in Charkiw. Wie überlebt eine Millionenstadt in Frontnähe? Das ukrainische Rezept beruht auf einer engen Vernetzung von Behörden und Zivilgesellschaft. Zahlreiche NGOs übernehmen Aufgaben, die eigentlich staatlich sind. Das NGO «Relief Coordination Centre» beispielsweise organisiert die Evakuierung von Flüchtlingen und ihre Unterbringung in der Stadt. Es hat eine interaktive Karte der Region erstellt, die Auskunft über Bevölkerung, Infrastruktur, Nahrungsmittel gibt und eine zielgenaue Hilfe ermöglicht. In der Region Charkiw sind dreitausend private NGOs registriert, in der Ukraine sogar über zehntausend. Charkiw gilt als Vorbild für die Ukraine und die Ukraine als Modell weltweit. Experten sagen, der Ukrainekrieg habe nicht nur die Kriegsführung grundlegend verändert, sondern auch die Art der humanitären Hilfe.
Bauprojekte im Land der Verspätungen – In Deutschland werden große Bauprojekte oft später fertig als geplant. Die Kosten steigen, das Vertrauen sinkt. Die Renovierung der Kölner Oper macht das sehr deutlich – und Notre-Dame in Paris zeigt, wie es besser geht.
Schweiz bekundet Solidarität mit der Ukraine zum Jahrestag der Invasion, nach Frauen-Euro wächst die Energie im Frauenfussball doch Infrastruktur fehlt, «Marty Supreme» – der neuste Kinoknüller trumpft mit Tischtennis
Am Sonntag, den 28.02. + 01.03. jeweils um 10 Uhr gebe ich die neuen Live-Workshops "Beziehungssicher werden!". Hier kostenfrei anmelden! 30 Sekunden Zusammenfassung: 1. Emotionale Stabilität ist die Infrastruktur – nicht das Ziel Die meisten Menschen behandeln emotionale Stabilität als Nice-to-have. Sie ist es nicht. Sie ist das Fundament für alles andere – deine Beziehungen, deine Entscheidungen, deine Lebensqualität. Wer das überspringt, baut auf Sand. 2. Instabilität erkennst du nicht am Drama – sondern an den Mustern Überreaktionen, schnelle Stimmungswechsel, Vermeidung, emotionale Taubheit – das sind keine Persönlichkeitsfehler. Das sind Signale eines Nervensystems unter Druck. Und Signale kann man lernen zu lesen. 3. Du bist nicht deine Gefühle – du bist der Mensch, der sie erlebt Der Unterschied zwischen „Ich bin ängstlich" und „Ein Teil von mir sendet Angstsignale" ist kein Wortspiel. Er ist der Unterschied zwischen Identität und Beobachtung. Und nur wer beobachtet, kann handeln. 4. Dein Körper ist kein Hindernis – er ist der Weg Emotionale Regulation passiert nicht nur im Kopf. Sie passiert im Körper, im Atem, im Nervensystem. Wer lernt, seinen Körper als Anker zu nutzen statt ihn zu ignorieren, hat das mächtigste Werkzeug direkt bei sich. 5. Konsistenz baut Stabilität – nicht Intensität Nicht das eine große Erlebnis verändert dich nachhaltig. Es sind die kleinen, täglichen Entscheidungen, die dein Nervensystem umprogrammieren. Wer täglich reguliert, baut Wurzeln. Und Wurzeln halten – auch im Sturm. Buche dir dein kostenfreies Erstgespräch: Fülle 7 Fragen aus und buche dir ein kostenfreies Erstgespräch zur HEARTset-Journey: Hier klicken! Kostenfreier Bindungstypentest: Bist du Eisbär, Schwan oder Pinguin? Hier klicken!
Vergangene Woche wurde das Buchungssystem der Deutschen Bahn gestört – durch einen Cyberangriff, wahrscheinlich aus Russland. Zig oder sogar hunderte Milliarden solcher Angriffe prasseln jedes Jahr auf unsere kritische Infrastruktur ein. Was können wir dagegen tun? Sollten wir vielleicht sogar zurückschlagen? Martin Gramlich im Gespräch mit Prof. Dennis-Kenji Kipker, Universität Bremen und Cyberintelligence Institute Frankfurt am Main.
„Die gängige These, dass die ‚böse Stadt das gute Land frisst‘, ist nicht mehr haltbar“, befindet der Stadtökologe Josef H. Reichholf 2023 in seinem Buch „Stadtnatur“, um dort weiter auszuführen: „In einem Umland der Monotonie, geschaffen durch die moderne Land- und Forstwirtschaft, sind Städte zu Inseln der Vielfalt geworden.“ Die heutige Expedition führt zu den „Wiener Wäldchen“ – einem Projekt, das die Artenvielfalt in Wien weiter fördern soll. Quer über die Stadt verteilt gibt es mittlerweile 15 dieser tiny forests. Sie sind nicht viel größer als ein oder zwei Tennisplätze und sehen aus guten Gründen ziemlich wild aus. Andreas Schindler und Karl Schmoll erkunden die „Wiener Wäldchen“ mit dem Stadtökologen Dr. Manfred Schönwälder von der MA22 Umweltschutz und Florian Schmid vom Kompetenzzentrum grüne und umweltbezogene Infrastruktur, Umwelt der Stadt Wien. Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Künstliche Intelligenz wird oft mit den großen US-Namen verbunden. Doch der eigentliche Boom entsteht dort, wo Datencenter gebaut, Strom verteilt, Wärme gemanagt, Netzwerke verkabelt und Hardware zuverlässig betrieben werden muss. Genau in dieser Infrastruktur entstehen in Europa spannende Profiteure, die in der öffentlichen Debatte erstaunlich selten genannt werden.Im Fokus stehen fünf europäische Unternehmen, die als "Schaufelhersteller" des KI-Trends profitieren: Schneider Electric und Legrand als zentrale Ausrüster rund um Energiemanagement, Verteilung und Verkabelung, STMicroelectronics als europäischer Halbleiterplayer mit Aufholpotenzial, sowie Nexans und NKT als Kabel-Spezialisten, die von steigender Nachfrage nach Strom- und Dateninfrastruktur profitieren können. Dazu gibt es eine Einordnung von Geschäftsmodell, Entwicklung von Umsatz und Gewinnen, sowie einen Blick auf die Chartstruktur und mögliche Trendphasen.
Schickt uns euer Feedback zur EpisodeWas passiert, wenn ein Netzwerk zur Lebensader wird? Das Internet war mal eine utopische Idee – ein Versprechen von grenzenlosem Wissen und demokratischer Teilhabe. Mittlerweile ist es selbstverständliche Infrastruktur. Und leider eben auch ein hart umkämpftes Schlachtfeld.In dieser Folge haben sich Mary-Jane und Patrick die Tech-Journalistin und Co-Host des ARD-Podcasts „Der KI Podcast", Marie Kilg, eingeladen – und zusammen schauen wir uns an, was da gerade schiefläuft, aber auch, wo echte Chancen liegen.Wir ziehen die Linie von Brockhaus zu Wikipedia und von dort zu algorithmischen Feeds, die Aufmerksamkeit belohnen und Wut verstärken, während Konsens leise verschwindet. Wir reden über Medien zwischen Rendite und Aufklärung, über Selbstzensur, Machtdrift und polarisierende Anreize, die Debatten verformen, bis niemand mehr fragt, was stimmt – sondern nur noch, was klickt.Dann drehen wir die Perspektive: Kann dieselbe KI, die das anheizt, uns auch helfen? Offene Modelle, Datensouveränität, transparente Trainingsdaten – das klingt nach Nerd-Hobby, ist aber die Voraussetzung dafür, dass Unternehmen, Verwaltungen und Zivilgesellschaft Kontrolle und Werte zurückgewinnen. Wir schauen auch dahin, wo KI ganz praktisch einen Unterschied machen kann – etwa in Verwaltungen, die mit wachsender Komplexität und knappen Ressourcen umgehen müssen. Gleichzeitig reden wir Klartext über Grenzen: Energie, Chips, reale Kosten und die Frage, ob agentische Systeme echte Wertschöpfung liefern – oder nur neue Abhängigkeiten.Die Zukunft ist nicht determiniert. Zwischen Plattformmacht und Gemeinwohl entscheidet sich gerade, was wir heute bauen, regulieren und fördern. Es liegt an uns.
Der Klimatologe Mohammed-Saïd Karrouk sagt, der Wechsel von langen Dürrephasen und Überflutungen sei normal für Marokko, doch der Klimawandel verschärfe die Folgen. Das Land müsse mehr in die Infrastruktur investieren und seine Staudämme besser managen. Stefan Ehlert berichtet
Herzlich Willkommen und schön, dass Sie mit dabei sind bei dieser Folge von Wirtschaft mit Weisbach. Wir sind zurück im normalen Modus und deswegen heute auch mit verschiedenen Themen aus der internationalen Tech- und Unternehmenswelt.Wie immer freue ich mich über Ihr Feedback – schreiben Sie gerne an kontakt@wirtschaftmitweisbach.de oder vernetzen Sie sich mit mir über LinkedIn.Use Case aus Deutschland: Circus RoboticsEin konkretes Beispiel für die Verbindung von KI und Robotik ist die Circus Group aus München. Das Unternehmen entwickelt kommerzielle Kochroboter – vereinfacht gesagt: ein hochskalierbarer, vollautomatisierter „Thermomix“, der ohne menschliche Arbeitskraft auskommt.Ich habe mit dem Gründer Nikolas Bullwinkel gesprochen.Besonders bemerkenswert: Circus ist offiziell zertifiziert durch die NATO Support and Procurement Agency (NSPA). Das Münchner Unternehmen ist damit berechtigt, an Verteidigungsbeschaffungen und Direktvergaben aller Mitgliedsstaaten teilzunehmen. Circus ist aktuell der einzige gelistete Anbieter vollautomatisierter KI-Robotiklösungen für die taktische Truppenversorgung.Hier zeigt sich sehr konkret, wie KI nicht nur Software bleibt, sondern physische Infrastruktur, Logistik und sogar militärische Versorgung verändern kann.Bayer und Monsanto – Befreiungsschlag oder neues Risiko?Es sollte ein Befreiungsschlag für die Aktie werden: Bayer gab vergangene Woche einen milliardenschweren Vergleich im Glyphosat-Rechtsstreit in den USA bekannt.Der DAX-Konzern ist bereit, bis zu 7,25 Milliarden Dollar über einen Zeitraum von 21 Jahren an bestehende und neue Kläger zu zahlen. CEO Bill Anderson sprach von einem wichtigen Meilenstein und einem „Weg zur finalen Klärung“.Zunächst reagierte die Börse euphorisch. Doch schon am nächsten Tag kamen Zweifel auf.Der Plan hat eine lange Liste möglicher Hürden:Ein Richter in Missouri muss zustimmen.Teilnehmer der Sammelklage können sich gegen den Vergleich entscheiden.Bayer kann den Deal platzen lassen, falls nicht genügend Kläger zustimmen.Für den Erfolg braucht es nahezu 100 Prozent Zustimmung.Hinzu kommt: Ein ähnlicher Vergleich aus dem Jahr 2020 war letztlich gescheitert.Politische Unterstützung erhält Bayer nun jedoch aus Washington.US-Präsident Donald Trump unterzeichnete eine Executive Order, um die Versorgung der US-Verteidigungsindustrie und der heimischen Landwirtschaft mit Phosphor und Glyphosat sicherzustellen. Rechtsgrundlage ist der Defense Production Act.In dem Dokument wird Bayer ausdrücklich als einziger verbliebener US-Produzent sowohl für Phosphor als auch für Glyphosat genannt – von Marktbeobachtern bereits als „Lex Bayer“ bezeichnet.Die Aktie liegt auf Jahressicht rund 60 Prozent im Plus – notiert jedoch weiterhin deutlich unter dem Niveau vor Beginn der Monsanto-Klagen. Vor zehn Jahren begann mit der Monsanto-Übernahme ein Kapitel, das den Konzern bis heute prägt.Nächste Woche spreche ich mit dem Gründer der Deutschen Familienversicherung. Es geht um private Krankenversicherungen – und um neue Gesetzesvorhaben der Bundesregierung.Ich freue mich, wenn Sie auch dann wieder mit dabei sind.Vielen Dank fürs Zuhören! Annette Weisbach ist seit über 15 Jahren als Wirtschaftsjournalistin für internationale Medien wie CNBC, Bloomberg und DW-TV tätig. Als CNBC-Korrespondentin führe ich regelmäßig Interviews mit Top-Entscheidungsträgern und...
Der Titel der heutigen Episode ist: Digitale Kolonie oder Souveränität? Europa steckt in einer Reihe von Herausforderungen, eine davon ist, wie wir die immer durchdringendere Digitalisierung zu unserem Vorteil nutzen und die damit verbundenen Risiken minimieren können. Ich freue mich besonders, für dieses sehr wichtige Thema zwei Gesprächspartner zu haben: Wilfried Jäger und Kevin Mallinger. Wilfried hat in Wien technische Physik studiert und anschließend eine Postdoc-Stelle im Bereich „Industrial Policy” am MIT in den USA angenommen. Danach war er als Berater mit Schwerpunkt IT-Einsatz tätig. Seine Konzernlaufbahn konzentrierte sich auf physische Infrastrukturen, zunächst im Bereich Eisenbahn und später im Rechenzentrumsbetrieb. Diese Tätigkeit hatte er auch in der Verwaltung inne, bis er vor ca. 8 Jahren den Schwerpunkt auf KI in der Verwaltung legte. Seine Interessensschwerpunkte sind digitale Infrastrukturen und Open-Source-Software. Neben der beruflichen Tätigkeit, und dies ist für diese Episode ebenfalls sehr wichtig, hat er vor mehr als 15 Jahren den Verein OSSBIG mitgegründet, der das Thema Unabhängigkeit und Souveränität auf unterschiedlichen Ebenen propagiert. Kevin ist Leiter der Forschungsgruppe Complexity and Resilience und verantwortlich für die anwendungsorientiere Forschung im Forschungszentrum SBA Research in Wien.Er ist im Bereich der Informatik und Komplexitätsforschung mit einem besonderen Schwerpunkt auf nachhaltige Technologien. Außerdem leitet er bei der Österreichischen Computer Gesellschaft die Arbeitsgruppe Informatik und Nachhaltigkeit. Digitale Souveränität ist aktuell in aller Munde, besonders in Europa, aber ist es schlicht ein Buzzword, alter Wein in neuen Schläuchen oder relevant und wichtig? Ich nehme in diesem Podcast von Buzzword-Themen Abstand. Daher ist es aus meiner Beobachtung eine wesentliche Diskussion, die wohl seit mindestens 25 Jahren schwelt, und gerade wieder gehyped wird, dennoch aber von fundamentaler Bedeutung ist. Aber zunächst gehen wir einen Schritt zurück: Viele Zuhörer sind keine Techniker — warum ist Software und digitale Souveränität überhaupt ein Thema? Vor einigen Jahrzehnten war es noch schwer, die gesellschaftliche Bedeutung in der Breite der Gesellschaft klar genug zu machen, auch wenn die technisch/ökonomische schon einigen klar war. So erklärt sich unter anderem auch die Gründung der OSSBIG, von der Wilfried erzählt. Digitalisierung hat nun die gesamte Gesellschaft sehr offensichtlich in jeder alltäglichen Dimension durchdrungen — damit werden auch Abhängigkeiten und Gefahren in der Breite deutlicher. Was ist somit unter der Plattformisierung digitaler Infrastrukturen zu verstehen? Was sind die Folgen? Die gesamte Prozesskette ist ungleich komplexer geworden und damit natürlich auch die Fortpflanzung von Fehlern und Abhängigkeiten ausgeprägter. Hinzu kommt der evolutionäre Aspekt von Technik, das heißt, Neues wird immer auch auf Altem aufgebaut, was neue Herausforderungen mit sich bringt. Diese Situation ist eben keine rein technische mehr, sondern ist zu einer komplexen Gemengelage aus technischen, geopolitischen, militärischen und wirtschaftlichen Themen geworden. Das macht die Sache natürlich nicht einfacher. Wie sehen wir digitale Souveränität und Autonomie? Wer ist souverän, in welcher Hinsicht? Welche Rolle spielen andere Schlagworte in diesem Umfeld, etwa Komplexität, Open Source und Open Protocol, Netzwerkeffekte? Ein Indikator für die Explosion an IT-Services und Diensten und daraus folgender Komplexität: »Wir haben IPV6 eingeführt, weil wir mussten — das hat mehr IP-Adressen als es Atome im Weltall gibt.« Welche Rolle spielen Marktmechanismen in diesem Kontext? Wie werden neue Technologien eingeführt? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? »Aus Spaß wird Ernst und aus Ernst wird Infrastruktur.« Technik ist meist ein zweischneidiges Schwert: »Auf der einen Seite gewinnen wir Freiheiten, auf der anderen Seite schaffen wir Abhängigkeiten auf einer anderen, meist systemischen Ebene.« Diese Abhängkeiten, diese Infrastruktur muss heute sogar global betrachtet werden. Single Points of Failure sind nicht mehr theoretisch, sondern immer wieder zu beobachten. »Durch die Komplexität verlieren wir den Überblick.« Abhängigkeiten gehen weit über die IT hinaus und sind teiweise zirkulär. Was bedeutet dies konkret? Software ist zwar ein virtuelles Gut, aber wird dadurch noch schneller weltumspannend wirksam. Wie wirkt Evolution in der Software? innerhalb einer Organisation marktwirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Unternehmen Open Source — wir funktioniert Evolution hier? Welche Auswirkungen hat das auf Eigentumsrechte, Verantwortlichkeit, Motivation, Zentralität vs. Dezentralität? Wer hat noch Kontrolle über die Systeme, die entwickelt werden und die sich evolutionär weiterentwickeln? Es kommen wieder die häufig genannten Fragen auf: Wo findet Steuerung und Kontrolle statt und wo soll sie vernünftigerweise stattfinden? Kann man Komplexität überhaupt sinnvoll zentralisieren? »Der Steuerungsmechanismus kann nicht weniger komplex sein als das System selber.« Kehren wir also wieder zu den frühen kybernetischen Erkenntnissen und Problemen zurück? Das wurde von W. Ross Ashby (und Stafford Beer) als Law of Requisite Variety bezeichnet. Was ist Edge Computing? Wie können verteilte Ansätze hier weiterhelfen? Aber wie schafft man die Abwägung zwischen größeren strategischen Überlegungen und operativen taktischen Entscheidungen? Wie lösen wir das Koordinationsproblem? Warum ist es weiter problematisch, Open Source und kommerzielle Software klar trennen zu wollen? Was ist nun die Überlappung zwischen Open Source/Protocol und Souveränität? »Souveränität bedeutet, dass ich genügend Handlungsoptionen in einem komplexen Umfeld habe. Jeder Mechanismus, der mir das ermöglicht, erhöht meine Souveränität.« Was sind Software-agnostische Daten? Was sind Protokolle und warum sind solche, die sich als Standard etabliert haben, kaum mehr wegzubekommen? Was bedeutet dies im Kontext der digitalen Souveränität? Software — alles schnell, Programme von gestern spielen keine Rolle mehr, jeden Tag eine neue App? Oder läuft wesentliche Software über Jahrzehnte, oder noch länger? Und die Daten, mit denen operiert wird, haben noch wesentlich längere Lebenszyklen. Wie gehen wir im Zeitalter der Digitalisierung damit um? Es gibt auch in der Privatindustrie Beispiele, wo Geschäftsfälle Daten und Code über ein Jahrhundert gewartet und betrieben werden müssen. Was bedeutet dies vor allem auch für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Infrastrukturen. Ich provoziere: Wenn wir aber der Realität der letzten Jahrzehnte ins Auge blicken so sind wir (in Europa) nicht längst eine digitale Kolonie und versuchen jetzt den Zwergenaufstand? Kein einziges der weltweit größten 25 Unternehmen (die ersten zehn fast ausschließlich IT-Unternehmen) ist europäisch und auch in einer Bewertung kritischer Technologien und deren Führerschaft spielt Europa keine Rolle. Haben wir also in Europa in allen wesentlichen Aspekten den Anschluss verloren? Was gibt es überhaupt noch zu tun? Wilfried bringt die »Gegenprovokation«: »Jedes System erlebt, bevor es zusammenkracht, seine große Blüte.« Wer wird gewinnen? Der Tyrannosaurus Rex oder die Säugetiere? Ist diese Metapher zutreffend? Welche unserer Provokationen gewinnt?
Wie lassen sich Gebäude ohne fossile Energie heizen und kühlen – und ihr Wert langfristig sichern?Host Bella Kitzwögerer spricht mit Herbert Hetzel, Geschäftsführer von Beyond Carbon Energy (BCE). Seit 2008 entwickelt das Unternehmen standortbasierte Wärme- und Kältesysteme mit saisonalen Energiespeichern und oberflächennaher Geothermie – weitestgehend emissionsfrei und zu Marktpreisen.Ein saisonaler Speicher funktioniert wie eine Batterie: Im Sommer wird Abwärme im Erdreich gespeichert, im Winter wieder entzogen. Ein geschlossener Kreislauf auf Niedertemperaturbasis, indexiert am Verbraucherpreisindex statt an volatilen Energiemärkten.Im Gespräch geht es um hohe Anfangsinvestitionen, fehlende Nachahmer, EU-Gebäuderichtlinien sowie um die Frage, warum die Art der Energieversorgung zunehmend den Immobilienwert bestimmt.Diese Episode entstand in Kooperation mit BCE.
Chinas Zugsystem ist absolut einzigartig. Das gilt allerdings nicht nur für die Länge, sondern auch für Technologie und Strategie. Warum wir aus dieser Entwicklung mehr lernen sollten und warum es die Zukunft Asiens enorm prägen wird, erfährst du in dieser Folge. Erwähnte Namen: - CR450 (Chinas Hochgeschwindigkeitszug der nächsten Generation) - Maglev (Magnetschwebebahn) - Guangzhou - Guilin - Kunming (Hauptstadt der südchinesischen Provinz Yunnan) ► Hier kannst du dich kostenlos für meine neue Plattform C2I-Express (App + Report) anmelden: https://china2invest.webflow.io/express ► Hier kannst Du meinen YouTube-Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/china2invest ► Folge mir gerne auch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ericnebe/ Über eine positive Bewertung und ein Abo auf deiner Podcast-App würde ich mich sehr freuen und natürlich ebenso, wenn du meinen Podcast weiterempfiehlst. Die verwendete Musik wurde unter AudioJungle - Royalty Free Music & Audio lizensiert. Urheber: Alexiaction. Hinweis: Aus rechtlichen Gründen darf ich keine individuelle Einzelberatung geben. Alle Beiträge auf diesem Kanal spiegeln lediglich meine eigene Meinung wider und stellen keinerlei Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, lagen bei dem Autor, Eric Nebe, keine Interessenskonflikte vor. Geplante Änderungen: Keine. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Transparenzhinweis zum Umgang mit Interessenskonflikten: https://www.china2invest.de/transparenz-und-rechtshinweise
Diese Woche mit Jonas Waack und Verena Kern Der wissenschaftliche Klimabeirat der EU warnt: Angesichts wachsender und zunehmend systemischer Klimarisiken sei ein Ausbau der Anpassungspolitik dringend erforderlich. In einem neuen Bericht fordern die Forscher:innen ein abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen, das sich an einer Erderhitzung von etwa drei Grad orientieren sollte. Mit dem geplanten Infrastruktur-Zukunftsgesetz der Bundesregierung sollen Straßen, Brücken, Schienen, Wasserstraßen und auch neue LKW-Parkplätze künftig schneller gebaut und saniert werden können. Für nächste Woche ist die erste Lesung im Bundestag angesetzt. Nun hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen scharfe Kritik an den Plänen geübt: Das Beschleunigungsgesetz gehe auf Kosten von Natur und Umwelt. Ob tatsächlich eine Beschleunigung erzielt werde, sei fraglich. Plug-In-Hybride schlucken sehr viel mehr Sprit, als die Autobauer behaupten. Das haben bereits zahlreiche Untersuchungen nachgewiesen. Eine neue Studie auf der Basis von Echtdaten von knapp einer Million Fahrzeugen verschiedener Hersteller zeigt nun: Der Spritverbrauch von Hybridautos ist noch höher als bislang gedacht – nämlich rund viermal höher als der offizielle Wert. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
In dieser Episode besprechen wir die neuesten Entwicklungen im Energiesektor, basierend auf der aktuellen Präsentation von Ned Bullard. Wir beginnen mit einer großen Perspektive, indem wir die globale Entwicklung der Stromerzeugung und -nachfrage in den Fokus rücken. Besonders hervorheben wollen wir die Trends, die Bullard in seinen umfangreichen 200 Folien skizziert hat, und die globalen Veränderungen, die die Energiepolitik beeinflussen. Einer der Schlüsselpunkte, die wir ansprechen, ist die langfristige Energy-Demand-Forschung von Roger Fouquet, die zeigt, dass der Energiebedarf nicht linear wächst, sondern einer U-Kurve folgt. Dies bedeutet, dass am Anfang der Industrialisierung der Energiebedarf schneller als das Einkommen steigt, während er später durch Effizienzsteigerungen und Marktsättigung abflacht. Wir diskutieren auch die Bedeutung der Nutzung von nutzbarer Energie anstelle von bloßen Kilowattstunden und betrachten die aktuellen Zahlen zu verschiedenen Energieträgern im weltweiten Energiesystem. Ein zentrales Thema, das wir vertiefen, ist die Dominanz Chinas in der globalen Stromerzeugung. Bullard zeigt, dass China mittlerweile 40 Prozent mehr Strom produziert als die USA und die EU zusammen, was eine signifikante Verschiebung in der globalen Energiepolitik darstellt. Wir analysieren, wie dieser Trend mit der ehrgeizigen elektrischen und industriellen Expansion Chinas verbunden ist und welche Folgen dies für die globale Wettbewerbsfähigkeit hat. Zusätzlich thematisieren wir die finanzielle Performance von erneuerbaren Energien im Vergleich zu traditionellen Tech-Werten. Die Outperformance von Clean Energy Stocks im vergangenen Jahr bietet interessante Perspektiven für Investoren, und wir diskutieren die Implikationen dieser Entwicklung mehrerer Unternehmen in der Infrastruktur und der Energiegewinnung. Außerdem werfen wir einen Blick auf die aktuelle politische Landschaft in Deutschland, insbesondere die Kritik an der Ministerin Katharina Reiche. Wir analysieren ihre Energiepolitik und den neuen Referentenentwurf, der die erneuerbaren Energien in eine Art Abhängigkeit zu fossilen Brennstoffen führt. Die potenziellen Gefahren eines Fossilien-Lock-ins stehen im Kontrast zu den Notwendigkeiten des Netzausbaus und der Integration von erneuerbaren Energien in das bestehende Webseite: http://www.energiezone.org Community: https://forum.energiezone.org Feedback: team@energiezone.org Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf Ilan Momber: https://www.linkedin.com/in/imomber/
Gestörter Bordfunk oder durchtrennte Kabel: Neben möglichen Angriffen auf das Schienennetz drohen der Deutschen Bahn Cyberangriffe auf die digitale Infrastruktur. Wie gut ist man darauf vorbereitet? Reischke, Martin www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Genf verhandelt - und in Kiew wächst der Zweifel, dass es überhaupt noch zu einem Deal kommt.Paul Ronzheimer spricht mit Bojan Panczevski (Wall Street Journal) über die Ukraine-Russland-Gespräche: Es geht um Territorium und Sicherheitsgarantien - Putin will Gebiete, Selenskyj verlangt verbindliche US-Zusagen. Doch Washington liefert vor allem Worte, Russland blockt Garantien grundsätzlich ab. Bojan berichtet zudem von einer internen Kehrtwende Selenskyjs und Machtkämpfen im ukrainischen Lager.„Was mich am stärksten skeptisch macht, ist ein Treffen am vorherigen Donnerstag von Selenskyjs Privatkabinett. Dort hat Selenskyj mitgeteilt, die Verhandlungen seien gescheitert und dass sie jetzt einen Plan für noch drei Jahre Krieg ausarbeiten müssen."Während Trump Druck macht und Sanktionen als Hebel nutzt, wird für die Ukraine vor allem der Luftkrieg zum Problem: zu viele Raketen und Drohnen, zu wenig Patriot-Abwehr - und die Frage, wie lange ein Land das aushält, wenn jede Nacht die Infrastruktur getroffen wird.Droht ein noch weitere Jahre anhaltender Abnutzungskrieg - und ist Europa bereit, die Lücke zu füllen, wenn die USA nicht mehr liefern?Bojans Buch "Die Nord Stream Sprengung" jetzt vorbestellen!Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Klimabeiräte mehrerer Bundesländer erhöhen den Druck auf Berlin: Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität soll konsequent fürs Klima genutzt werden. So heißt es in ihrem ersten gemeinsamen Appell. Sabine Stöhr:
Ob Stromnetze, Krankenhäuser, Logistikzentren oder Rechenzentren – nahezu alle kritischen Infrastrukturen sind heute digital vernetzt und damit unmittelbar vom Internet abhängig. Cyberangriffe, Ransomware, Desinformationskampagnen oder gezielte Angriffe auf Lieferketten zeigen, dass Verwundbarkeit längst nicht mehr nur physisch, sondern vor allem digital entsteht. Mit dem KRITIS-Dachgesetz und der Umsetzung der NIS2-Richtlinie reagiert Deutschland auf diese veränderte Bedrohungslage. Ziel ist es, kritische Einrichtungen systematisch gegen Cyberangriffe, hybride Bedrohungen und systemische IT-Ausfälle abzusichern. Doch stärkt der neue Rechtsrahmen tatsächlich die Resilienz im digitalen Raum oder erhöht er vor allem die regulatorische Komplexität für Unternehmen und Behörden? In dieser Folge von „Das Ohr am Netz“ diskutieren Sidonie Krug und Sven Oswald die sicherheitspolitischen, regulatorischen und operativen Dimensionen des neuen Gesetzes. Klaus Landefeld, Vorstand bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., ordnet das Gesetz ordnungspolitisch ein: Handelt es sich um einen Paradigmenwechsel oder primär um einen Ordnungsrahmen? Welche Risiken entstehen durch parallele Compliance-Strukturen mit NIS2? Und droht eine formale Pflichterfüllung statt echter Resilienz? Die operative Perspektive bringt Lisa Fröhlich, Corporate Communications bei Link11, ein. Sie analysiert die aktuelle DDoS-Bedrohungslage und erläutert, warum Webseiten längst geschäfts- und versorgungskritische Infrastruktur sind. Im Fokus stehen Prävention, Reaktionsfähigkeit und die organisatorische Verantwortung für IT-Resilienz. Die sicherheitspolitische Einordnung übernimmt Oberst Guido Schulte, Chief Information Security Officer bei der Bundeswehr. Er erklärt, welche Rolle KRITIS im Kontext gesamtstaatlicher Verteidigungsfähigkeit spielt, wie hybride Bedrohungen „unterhalb der Schwelle“ wirken und wie Bundeswehr, Wirtschaft und Behörden im Ernstfall zusammenarbeiten. Die Folge beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Regulierung und strategischer Resilienz – und fragt, wie belastbar Deutschlands Schutzschild tatsächlich ist. --- Redaktion: Erik Jödicke, Christin Müller, Irmeline Uhlmann, Anja Wittenburg Schnitt: David Grassinger Moderation: Sidonie Krug, Sven Oswald Produktion: eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Kennst Du dieses Gefühl, dass Dein Alltag sich anfühlt wie ein Loop? Aufstehen, funktionieren, To-do-Liste, noch mehr To-do-Liste, schlafen – repeat. Und dann kommt dieser Impuls: „Ich will hier raus!“ Raus aus Job, Beziehung, Stadt, Alltag … oder wenigstens raus aus dem eigenen Kopf für fünf Minuten. Und Du liegst da und fragst Dich: Ist das ein echter Ruf nach Veränderung – oder ein Signal, dass gerade etwas in Dir um Aufmerksamkeit bittet? Vermutlich beides. Und manchmal ist es nur Februar in Berlin. Wie schön wäre doch dagegen die einsame Insel, niemand, der Dich nervt, schöne Natur, keine Infrastruktur, giftige Tiere, tropische Hitze, schön allein mit Dir selbst und Deinem plappernden Geist. Himmlisch. In dieser Folge sprechen wir über das Aussteigen – und vor allem über seine tiefere Essenz. Wir schauen darauf, warum dieser Impuls eine wertvolle Information aus unserem Inneren sein kann und wie Du ihn für Deine Bewusstseinsarbeit nutzen kannst, statt ihn sofort in eine radikale Entscheidung zu pressen. Dabei geht es viel um Meditation: als eine Bewegung des Aussteigens im Geist und in der Seele – ein Innehalten, das Dir hilft, klarer zu sehen, Autopiloten und negative Gedankenschleifen zu unterbrechen und auch mögliche Projektionen besser zu erkennen. Und wir halten es praktisch: Du musst weder auf einen Berg ziehen noch drei Stunden täglich im Lotussitz verbringen. Wir erzählen von einfachen, manchmal überraschend unspektakulären Wegen, Präsenz in den Alltag zu holen – beim Zähneputzen, an der Ampel, mitten im Chaos. Zwischen Humor, ehrlichen Erfahrungen und alltagstauglichen Impulsen erkunden wir, wie Du das Hamsterrad nicht unbedingt verlassen musst – aber vielleicht lernst, darin zu tanzen, statt nur zu rennen. Also: kurz Pause drücken, einmal bewusst einatmen – und los geht's. Weiterführende Links News Stille, Freiheit & Ekstase – Das Meditationswochenende 27.2.-1.3.2026 – Es gibt noch reguläre und einen Helferinnen-Platz. Loving Body Tantramassage- & Liebestraining Podcastfolgen zum Thema Im Bezug auf die Hörer*innen-Frage: Folge 86 – Das Selbst, die Begegnung und das Feld – Liebesrituale im Tantra und im Alltag Folge 88 – Das Chakren-Modell (Modelle #4) – Eine klassische Landkarte für moderne Persönlichkeitsentwicklung Folge 68 – Verwandlung, Magie & Wahrgebung Folge 62 – Modelle, Realitäten und das große Geheimnis (Modelle #1) Folge 82 – Wege ins integrale Bewusstsein – Spiral Dynamics (Modelle #3) Folge 101 – Glaubenssatzarbeit “The Work” nach Byron Katie – im Gespräch mit Hardy Schulz (Modelle #6) Folge 5 – Das Rein-Raus-Spiel – Meditation & Verschmelzung Folge 12 – Sag mir, wer ist jetzt in Dir Folge 99 – Hedonistische Disziplin – ein Widerspruch? Folge 91 – Göttin – Gott – Mensch Wir wünschen ein bewusstseinserweiterndes Lauscherlebnis Chono & Tandana
Dort, wo sich die Donau ursprünglich in einem kilometerbreiten Becken ausdehnen konnte, stehen mittlerweile ganze Stadtbezirke mit milliardenschwerer Infrastruktur – die dynamische Auenlandschaft mit ihren vielen bewaldeten Donauinseln finden wir nur mehr auf historischen Karten. Heute gibt es dafür „die“ Donauinsel, ein Ingenieurswerk, das zu einem sekundären Naturraum geworden ist und das sich seit Jahrzehnten im Hochwasserschutz bewährt. Rund 450 historische Donau Hochwässern sind seit dem Jahr 1012 verzeichnet. Das verheerendste fand rund um Maria Himmelfahrt 1501 statt und wurde daher „Himmelfahrtsgieß“ getauft – dabei floss die Donau 11 m höher als gewöhnlich! In den 5 Jahrhunderten zwischen Himmelfahrtsgieß und dem Bau der Donauinsel wurde die Flusslandschaft der Donau bei Wien komplett verändert. Gast in der heutigen Folge bei Andreas Schindler und Karl Schmoll ist die Umwelthistorikerin und absolute Donau Expertin Prof. Dr. Verena Winiwarter – sie präsentiert die wesentlichen Stationen der Geschichte der zahlreichen Versuche, den Donaustrom bei Wien zu zähmen.Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Die Lage im Iran entfaltet eine politische Sprengkraft, die weit über die Region hinausgeht. Das Mullah-Regime instrumentalisiert das Atomprogramm als Verhandlungsmasse, um die eigene Macht durch wirtschaftliche Deals abzusichern und rüstet aus Angst vor einem Militärschlag der USA auf. Welche Folgen hat das für die Menschen in Iran? Und droht ihr Ruf nach Freiheit in der Deal-Politik von US-Präsident Donald Trump unterzugehen? Darüber sprechen Katrin Eigendorf, Ulf Röller und Elmar Theveßen mit ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa, die gerade in Teheran ist, in dieser Folge und richten den Blick auch auf die Ukraine, Russland und die USA. In Genf laufen neue Verhandlungsrunden, doch was ist davon realistisch zu erwarten? Zudem analysieren wir die Berichte über mögliche Rohstoff-Deals im Ölsektor und die Auswirkungen der zunehmenden Zermürbung der staatlichen Infrastruktur im Ukraine-Krieg. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Dienstag, 17.02.2026, um 16:00 Uhr. --- Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF-”auslandsjournal – der Podcast” - ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF-auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Julia Ilan, Jelena Berner, Rieke Lüschen Schnitt und Sound: Alexander von Bargen Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Semm Leiterin ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Der Blick auf die Drohnenwirtschaft war lange Zeit ein Blick auf Fluggeräte: Quadrocopter, Tragflächen, Rotoren. Doch in der Robotik vollzieht sich derzeit eine Verschiebung der Wertschöpfung, wie man sie zuvor bei Computern und Smartphones beobachtet hat. Die Hardware wird zunehmend zur austauschbaren Hülle, zur „Commodity“. Die Intelligenz und die strategische Kontrolle wandern in den Code. Lorenz Meier, Co-Gründer und CEO des deutsch-amerikanischen Softwareunternehmens Auterion, treibt diesen Wandel maßgeblich voran. Im Podcast erläutert Meier, warum der Westen einen gemeinsamen Software-Standard benötigt. Meier, der seine technologischen Wurzeln an der ETH Zürich hat, gilt als Architekt der modernen Drohnensteuerung. Mit „PX4“ entwickelte er den heute führenden Open-Source-Standard für Autopiloten. Darauf aufbauend bietet sein Unternehmen Auterion heute ein Betriebssystem – „Auterion OS“ – an, das als Bindeglied zwischen verschiedenen Hardware-Plattformen und den Anwendungen der Nutzer fungiert. Auterion positioniert sich als das „Android“ für die Robotik. Das Ziel ist Interoperabilität. Bislang kochte in der westlichen Welt fast jeder Drohnenhersteller sein eigenes Süppchen mit proprietärer Steuerungssoftware. Das Ergebnis war eine Fragmentierung, die es unmöglich machte, Skaleneffekte zu nutzen oder Geräte verschiedener Hersteller in einem einheitlichen Verbund zu steuern. Auterion durchbricht diese Logik. Durch das Betriebssystem können Drohnen unterschiedlicher Bauart und von verschiedenen Herstellern mit derselben Benutzeroberfläche gesteuert und vernetzt werden. Für den Nutzer bedeutet das eine massive Vereinfachung: Die Schulung auf diverse Systeme entfällt, und Daten können nahtlos zwischen den Geräten ausgetauscht werden. Die Bedeutung dieses Ansatzes geht jedoch weit über technische Effizienz hinaus; sie ist hochpolitisch. Der globale Drohnenmarkt wird von chinesischen Anbietern dominiert. Angesichts wachsender geopolitischer Spannungen suchen westliche Regierungen, Sicherheitsbehörden und das Verteidigungsbündnis NATO nach vertrauenswürdigen Alternativen, die keine sensiblen Daten nach Asien übermitteln. Meier argumentiert, dass der Westen diesen Rückstand nicht aufholen kann, indem jedes Unternehmen isoliert versucht, eine bessere Drohne als DJI zu bauen. Stattdessen liefert Auterion die gemeinsame digitale Infrastruktur, auf der Hardware-Hersteller aufsetzen können. Dies ermöglicht eine Art „Software-Defined Warfare“: Die physische Drohne kann im Einsatz verloren gehen oder ausgetauscht werden, entscheidend bleiben die KI-gestützte Aufklärung, die Vernetzung im Schwarm und die Fähigkeit, neue Applikationen – ähnlich wie Apps auf einem Smartphone – kurzfristig aufzuspielen. Mit diesem Ansatz hat sich Auterion inzwischen als Systemlieferant für Regierungen und Verteidigungskräfte etabliert.
Diese Folge ist unser sehr persönlicher Lagebericht aus dem Inneren des x3 Kollektivs: über Förderkrisen, überlastete Strukturen und die Frage, wie ein postmigrantisches Projekt zwischen Ehrenamt, Care-Arbeit und politischer Gegenwart überhaupt weiterexistieren kann.Migration, zivilgesellschaftliches Engagement und Podcast-Arbeit bedeuten derzeit permanente Unsicherheit, un(ter)bezahlte Expertisen und das ständige Aushandeln von Sichtbarkeit. Ausbleibende Förderzusagen, gekürzte Kulturmittel und institutionelle Hierarchien verschärfen den Druck – und machen zugleich deutlich, wie sehr selbstorganisierte Räume gebraucht werden.Mit dieser Folge brechen wir bewusst mit der Social-Media-Kultur, wo nur Erfolg performt. Stattdessen sprechen wir offen über unsere Herausforderungen, Hoffnungen und Entschlossenheit, sie gemeinsam zu meistern. Wir wissen auch, dass unsere Erfahrungen nicht einzigartig sind und exemplarisch dafür stehen, wovon viele Projekte betroffen sind. Deshalb appellieren wir an euch, auch Krisen solidarisch zu denken, um sie gemeinsam durchzustehen.Wie verändert Förderprekarität die Arbeit eines postmigrantischen Kollektivs – inhaltlich, strukturell und emotional?Welche Lücken lassen staatliche Institutionen bewusst offen, wenn sie Diskurse zu Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien weiter marginalisieren?Und wie kann Solidarität praktisch aussehen – jenseits von symbolischen Credits und reiner Sichtbarkeit?
Knapp sechs Jahre lang stand das Cube in Savognin leer, nun soll sich das ändern. Die Gemeinde will das Hotel für rund neun Millionen Franken übernehmen. Langfristig soll sich das für die Gemeinde Surses rechnen, sagt der Gemeindepräsident. Weitere Themen: · Bündner Meitli-Parlament für Preis nominiert: Das Projekt ist auf der Liste für die «Innovation in Politics Awards» - die Projektverantwortliche ist erstaunt und erfreut. · HCD-Profis in der Olympia-Pause: Während die Schweizer Nati-Spieler in Milano ins Turnier starten, haben ihre Kollegen in der Schweiz Ferien. Zeit für Fans, Familie und Playoff-Vorbereitung. · Gähnende Leere nach dem Grossanlass? Was mit der Infrastruktur nach den Olympischen Spielen geschieht, und was die Schweiz daraus lernen kann, erklärt der Experte im Gespräch.
Die autoritäre Wende in den USA führt zu Protesten auf den Straßen, aber auch zu neuen Aktionen, mit denen die Macht der Trump-Administration eingedämmt werden soll.Der Podcaster und Marketing-Professor Scott Galloway hat eine Kampagne unter dem Titel „Resist and Unsubscribe“ gestartet, mit der er gerade medial auf allen Kanälen vertreten ist. Die Konsumenten sollen ihre Abos bei den Tech-Konzernen kündigen, damit diese unter Druck gesetzt werden, gegen Donald Trump zu rebellieren, statt wie bisher alles mitzutragen oder gar noch die tödlichen Aktionen von ICE durch ihre Infrastruktur zu unterstützen.Galloway will den Shareholder-Value und damit den S&P500 angreifen, um Unternehmen zum Widerstand zu bringen. Auf einer Homepage listet Galloway alle Unternehmen auf, deren Abos man deabonnieren soll. Auch Rutger Bregman, der Autor des Bestsellers „Im Grunde gut“, ruft zum Boykott von OpenAI auf.Wie wirksam können solche Boykottaktionen sein? Wie ist es demokratietheoretisch einzuordnen, wenn am Markt selbst abgestimmt wird? Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!Literatur/Quellen:Rutger Bregmans Boykottaufruf: https://www.instagram.com/p/DUVlYXBjdmf/Scott Galloways Aufruf und Einordnung: https://www.profgalloway.com/resistance-infrastructure/Scott Galloway über den S&P500 und den Boykott: https://www.profgalloway.com/resist-and-unsubscribe/Die Homepage der Kampagne “Resist and Unsubscribe”: https://www.resistandunsubscribe.com/Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/aboutVeranstaltungen:Am 11. Februar ist Ole in Berlin:https://tickets.mehringhoftheater.de/produkte/87742-tickets-lensi-schmidt-ole-nymoen-mit-das-gute-leben-live-mehringhof-theater-berlin-am-11-02-2026Am 13. Februar sind Ole und Wolfgang in Hamburg:https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026Am 18. Februar ist Ole in Erfurt:https://www.instagram.com/p/DTdFRQqCk7T/Am 25. Februar ist Ole in Weimar:https://www.instagram.com/p/DUc9IM-DHft/
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 11.2.2026++Das EU-Parlament hat gestern mit zwei Beschlüssen den Weg für eine schnellere Zurückweisung von Asylwerbern geebnet, in sogenannte sichere Herkunftsländer und sichere Drittstaaten. Die österreichische Caritas warnt vor Lücken, die etwa vulnerable Asylsuchende betreffen könnten, und äußert zudem grundsätzliche Bedenken am neuen EU-Asyl-Pakt. Andreas Mittendorfer. ++ Die Zentralafrikanische Republik - das hat die Hilfsorganisation CARE ermittelt - ist jener Krisenherd, über den 2025 weltweit am wenigsten berichtet wurde. Anhaltende Kämpfe, schlechte Infrastruktur und Teile des Landes unter der Kontrolle von Rebellengruppen haben dort zu Hunger, Vertreibung und großer Abhängigkeit von internationaler Hilfe geführt.Maria Harmer
CEO Tim Höttges hat aus der Telekom ein internationales Schwergewicht gemacht, das an der Börse mehr wert ist als alle großen europäischen Konkurrenten zusammen. Das Problem aus europäischer Sicht: Der Börsenwert leitet sich fast ausschließlich vom US-Geschäft ab. Im OMR Podcast warnt Tim Höttges deswegen, dass die europäische Regulierung schnelle Fortschritte bei der digitalen Infrastruktur verhindert. Außerdem verrät er, wieso er schon ins Abi-Jahrbuch „Vorstandschef“ als Berufswunsch geschrieben hat, wieso T-Mobile US am Anfang keine iPhones anbieten durfte – und welches Investment an der Börse sein vielleicht bester privater Deal war.
Energie, Infrastruktur, Produktion – China hat Europa und die USA in vieler Hinsicht bereits überholt. Kaum ein anderes Produkt verkörpert diesen Fortschritt mehr als das E-Auto. Wie ist China das gelungen? Was bedeutet diese Marktverschiebung für uns in Europa? Und welche Rolle spielen Chinas E-Autos im Wettstreit der Supermächte? Darüber sprechen wir mit China-Experte und Bestsellerautor Frank Sieren, der diese Fragen in seinem Buch "Der Auto-Schock" aufgearbeitet hat.
Sogar Diesel friert ein: Ein Sanitäter berichtet von Evakuierungen, Drohnenangriffen und dem Winter an der Ukraine-Front.In dieser Folge schildert ein freiwilliger Helfer aus der Ostukraine, wie Putins Krieg im Winter noch tödlicher wird: Minustemperaturen, Stromausfälle, zerstörte Infrastruktur – und ein Drohnenkrieg, der selbst weit hinter der Front lebensgefährlich ist.Seit 2023 ist der Sanitäter Ruben Mawick immer wieder im Einsatz. Er evakuiert Zivilisten aus Frontstädten, begleitet verletzte Soldaten und erlebt, wie Drohnen den Krieg grundlegend verändert haben. Hilfsfahrten müssen neu geplant werden, sichere Räume gibt es kaum noch.Ruben spricht über gefährliche Evakuierungen, Misstrauen in Frontdörfern, russische Propaganda – und über einen Angriff, bei dem zwei seiner Freunde getötet wurden und er selbst schwer verletzt überlebte. Warum er trotzdem zurückkehrt und warum NGOs dringend gebraucht werden, erzählt er in diesem Gespräch.Spenden-Link & Hintergründe zu Rubens Arbeit:https://ruben-mawick.deWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing.
Es war eine begrenzte Feuerpause für wenige Tage. Die USA verkündeten, Russland werde die ukrainische Infrastruktur mit Luftangriffen verschonen. Die Pause gab es tatsächlich. Doch dann folgte ein russischer Großangriff.
Putin nutzt den vierten Kriegswinter gezielt als Waffe und greift weiter Kraftwerke, Städte und kritische Infrastruktur an. Für die Menschen in der Ukraine bedeutet das: Dunkelheit, kein Strom und klirrende Kälte. Gleichzeitig treffen sich aktuell Unterhändler in Abu Dhabi, um erneut Friedensgespräche zu führen. Doch wie ernsthaft sind diese Verhandlungen und wie lange kann sich die Ukraine noch gegen Russland wehren? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Nico Lange, Sicherheitsexperte und Senior Fellow der Münchner Sicherheitskonferenz. Außerdem erzählt Jumas Medoff von der Hilfsorganisation „Frankfurt For Ukraine“, wie es den Menschen in der Ukraine in der aktuellen Situation geht und was sie dringend brauchen. Prof. Gerhard Mangott, Politikwissenschaftler an der Universität Innsbruck, ordnet uns zudem die politischen Optionen für Europa und die USA ein. Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien Das Update zum Krieg in der Ukraine - auch mit dem Blick in den Nahen Osten. Der Podcast erscheint wöchentlich, dienstags und freitags, ab 16.30 Uhr. Die langjährigen ARD-Korrespondent:innen Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall sprechen mit sicherheitspolitischen Expert:innen. Was passiert zwischen den Fronten, wann kommt die Zeitenwende der Bundeswehr? Wen bedroht Russland als nächstes? https://www.ardaudiothek.de/sendung/streitkraefte-und-strategien/urn:ard:show:794d51bd58e1747c/
Zweistellige Minusgrade, Stromausfälle, zerstörte Heizkraftwerke: Rebecca Barth schildert dem Host Kai Küstner eindrücklich den Alltag aus Kyjiw. Es ist nur wenige Stunden her, dass US-Präsident Trump erklärte, Putin habe ihm zugesichert, eine Woche auf Schläge gegen die Infrastruktur zu verzichten. Doch dann erfolgte einer der schwersten Angriffe auf Kijiw und Charkiw überhaupt. In einer der kältesten Nächte dieses Winters. Reparaturteams arbeiten am Limit, Ersatzteile fehlen, alte sowjetische Anlagen stoßen an ihre Grenzen - und trotzdem zeige die Bevölkerung enorme Resilienz und Trotz, berichtet die die ARD-Korrespondentin. In dieser Folge geht es um den Widerspruch zwischen Diplomatie und anhaltendem Krieg. Während Gespräche über ein mögliches Kriegsende in Abu Dhabi angekündigt sind, setzt Russland seine massiven Luftangriffe auf zivile Ziele und die Energieinfrastruktur der Ukraine fort.Im Schwerpunkt der Sendung spricht Kai Küstner mit der ehemaligen deutschen Botschafterin in Washington, Emily Haber. Sie analysiert die zweite Amtszeit Donald Trumps, die sich aus ihrer Sicht deutlich von der ersten unterscheidet: Sie sei stärker auf den Präsidenten selbst zugeschnitten und mit weniger Einfluss klassischer Experten, Trump setze auf "Machtmaximierung", so Haber. Für Europa bedeute das: geschlossen auftreten, eigene Fähigkeiten stärken und neue Partnerschaften ausbauen. Die ehemalige Diplomatin sorgt sich darum, dass die Europäer bei den Ukraine-Verhandlungen einmal mehr außen vor bleiben und schätzt auch die Chancen für mögliche Gespräche zwischen den USA und dem Iran ein.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Emily Haber: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-405838.html Weniger Öl aus Russland? Das USA-Indien-Abkommen: https://www.tagesschau.de/ausland/asien/usa-indien-handelsabkommen-100.html Massive Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine bei minus 20 Grad: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-russland-selenskyj-rutte-nato-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Die Entscheidung - "Der Taliban-Deal"https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:e7bcaf8eea1771e3/
Busse und Bahnen stehen fast überall still. Legt der Streik bei Ihnen alles lahm? Wie blicken Sie auf die Infrastruktur im Land? Diskussion mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer und Ralph Erdenberger. Von WDR 5.
Gerade zwei Zugunglücke haben Spanien aufgerüttelt. Es zeigt sich, dass die Bahnbetreiber lieber auf prestigeträchtige Hochgeschwindigkeitsstrecken setzten. Beim Unterhalt wurde jedoch gespart. Jetzt steht die Politik in der Kritik und die Menschen im Land fragen sich: Sind spanische Züge noch sicher? Gast: Florian Haupt, Spanienkorrespondent Host: Antonia Moser Florians [Artikel ](https://www.nzz.ch/international/zugunfaelle-spanien-die-folgen-der-unglueckswoche-ld.1921800)über die spanischen Zugunglücke. Zum Probeabo geht's [hier entlang](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
In „Wohlstand für Alle“-Literatur sprachen wir bereits über zwei Romane von Émile Zola: „Germinal“ und „Das Paradies der Damen“. Ersterer handelt von Klassenkampf und Industrialisierung, Letzterer von Konsum, Marketing und dem Aufstieg einer Angestellten.In der neuen Folge sprechen wir über Zolas Börsenroman „Das Geld“ und begeben uns damit hinein in den finanzialisierten Kapitalismus des 19. Jahrhunderts. Der Protagonist Saccard hat eine kühne Idee: Er will eine Bank gründen, um damit angeblich den Orient mit Infrastruktur und Industrie auszustatten, ja, sogar der Papst könnte bald von Jerusalem aus regieren.Der kapitalistische Fortschritt wird ebenso propagiert wie die Wiedererstarkung des Katholizismus. Gegründet wird diese Bank vor allem auf tolle Erzählungen, auf Gaunereien und Fiktionen. Zunächst funktioniert alles ausgezeichnet: Nicht nur die reichen Kapitalisten investieren, sondern auch Kleinbürger und die arme Landbevölkerung lassen sich vom Börsenfieber anstecken. Das kann nicht lange gutgehen.„Das Geld“ ist einer der großen Finanzkrisenromane, der erstaunlich viele Parallelen zur Gegenwart zulässt.Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur! Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Es geht um das neue Gesetz zum Schutz kritischer Infrastruktur und um die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation. Zentrales Thema auf den Meinungsseiten ist aber die Regierungserklärung von Bundeskanzler Merz zur außenpolitischen Lage. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Regierungserklärung von Bundeskanzler Merz: Europa muss stärker werden, Ukraine-Krieg: Putin soll Angriffspause zugestimmt haben, Bundestag verabschiedet Gesetz zum besseren Schutz der kritischen Infrastruktur, BGH-Urteil: Gericht untersagt Diskriminierung, Landesbeschäftigte im Bildungswesen streiken, EU stuft Irans Revolutionsgarde als Terrororganisation ein, Trauermesse nach verheerendem Zugunglück in Spanien, Das Wetter Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Regierungserklärung von Bundeskanzler Merz: Europa muss stärker werden, Ukraine-Krieg: Putin soll Angriffspause zugestimmt haben, Bundestag verabschiedet Gesetz zum besseren Schutz der kritischen Infrastruktur, BGH-Urteil: Gericht untersagt Diskriminierung, Landesbeschäftigte im Bildungswesen streiken, EU stuft Irans Revolutionsgarde als Terrororganisation ein, Trauermesse nach verheerendem Zugunglück in Spanien, Das Wetter Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet.
Steiner, Falk www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Es ist bereits der vierte Winter, den die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs erlebt – doch keiner war so hart wie dieser. Und gerade jetzt attackiert Russland gezielt die Infrastruktur des Landes. Bei Minustemperaturen im zweistelligen Bereich fehlt es den Menschen an Strom, Heizung und teilweise auch Wasser. Wie hält die Ukraine das durch? In dieser 11KM-Folge erzählt Susanne Petersohn aus dem ARD-Studio Kiew, wie die Menschen in der Ukraine den eiskalten Kriegsalltag bewältigen und wie viel Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende sie noch haben. Aktuelle Infos zum Thema “Ukraine” findet ihr immer bei tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/thema/ukraine Wie Deutschland künftig härter gegen die russische Schattenflotte vorgehen möchte, hört ihr in dieser 11KM-Folge „Russische Schattenflotte: Wer stoppt die "Zombie-Schiffe"?: https://1.ard.de/11KM_ZombieSchiffe Hier geht's zu Freiheit Deluxe, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:b23766e5e874d70b/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD-Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Niklas Münch Mitarbeit: Hannah Heinzinger, Nicole Dienemann Host: Elena Kuch Produktion: Ruth-Maria Ostermann, Christiane Gerheuser-Kamp, Lisa Krumme Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Rixen, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Wenn in diesen Tagen über den Ukrainekrieg berichtet wird, geht es meistens um die russischen Angriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine. Offiziellen Angaben zufolge sind derzeit über eine Million ukrainischer Haushalte ohne Strom, in vielen Gebäuden sind dadurch die Heizungen außer Betrieb – und dies bei knackigen Minusgraden. Keine Frage – die russischeWeiterlesen
Langsam gesprochene Nachrichten | Deutsch lernen | Deutsche Welle
24.01.2026 – Langsam Gesprochene Nachrichten – Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der DW von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.