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Luerweg, Susanne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Krisen, Populismus, Autoritarismus und mehr – Demokratien weltweit sind derzeit herausgefordert, auch die deutsche. Was macht Demokratien widerstandsfähig? Der Politikwissenschaftler Aurel Croissant über die Resilienz demokratischer Systeme. Aurel Croissant ist Professor für Politikwissenschaft an der Uni Heidelberg. Zu seinen Forschungsinteressen zählen unter anderem vergleichende Demokratisierung und Autoritarismus. Aktuell forscht er schwerpunktmäßig unter anderem zur Theorie und Messung demokratischer Resilienz. Seinen Vortrag "Resilienz demokratischer Systeme – Deutschland im internationalen Vergleich" hat er am 15. Juni 2026 an der Uni Heidelberg im Rahmen der Ruperto Carola Ringvorlesung gehalten. "Wehrhafte Demokratie - Resilienz, Sicherheit, Verteidigung" war das Thema im Sommersemester 2026. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Wissen +++ Wissenschaft +++ Politikwissenschaft +++ Vortrag +++ Demokratie +++ Politik +++ Populismus +++ Autoritarismus +++ Demokratisierung +++ Demokratie-Index +++ Polarisierung +++ antidemokratisch +++ Resilienz +++ wehrhafte Demokratie +++ streitbare Demokratie +++ Militant Democracy +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Aurel Croissant, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Heidelberg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:25 - Beginn des Vortrags und Problemaufriss8:25 - Die vier Grundfragen des Vortrags9:01 - Demokratische Resilienz als Prozess22:49 - Demokratische Resilienz weltweit34:29 - Deutschland im internationalen Vergleich46:15 - Ausblick: Wie lässt sich demokratische Resilienz stärken?**********Quellen aus der Folge:Aurel Croissant, Lars Lott (2025): Democratic Resilience in the Twenty-First Century: Search for an Analytical Framework and Explorative Analysis. Political Studies, Volume 74, Issue 3.Aurel Croissant, Luca Tomini (eds.) (2024). The Routledge Handbook of Autocratization. New York and London: Routledge Nord, Marina, David Altman, Tiago Fernandes, Ana Good God, and Staffan I. Lindberg (2026): Democracy Report 2026 - Unraveling The Democratic Era? University of Gothenburg. V-Dem Institute.Bertelsmann Stiftung (2026). Transformationsindex der Bertelsmann Stiftung (BTI)Sika, N., & Szent-Iványi, B. (2026). There and back again: democratization, autocratization and democratic resilience. Democratization, 33(3), 451-471.Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Staatsstreiche: Wie Verfassungen ausgehebelt werdenKrise der Demokratie: Warum unsere Gesellschaft Vertrauen brauchtBig Tech: Wie Künstliche Intelligenz die Demokratie zerstört**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Im Buch „Unter Beobachtung“ stellt Philip Manow die Frage, ob es vor 1990 Feinde der liberalen Demokratie gab, und beantwortet sie mit Nein. Damals habe es die liberale Demokratie in der heute diskutierten Form nämlich noch gar nicht gegeben, und ihre Feinde schuf sie sich im Verlauf selbst. Wie es dazu kam, welche Rolle der Aufstieg der Verfassungsgerichte und die Einbettung ins europäische Recht dabei spielen und warum der Populismus gemäß dem Autor eine erklärbare Konsequenz dieser Entwicklung ist, besprechen wir in dieser Folge.
Nach der Flucht marokkanischer Jugendlicher nach Ceuta weist Erik Marquardt (Grüne) Kritik an Spanien zurück. Nicht die Migrationspolitik, sondern Desinformation sei dafür verantwortlich gewesen. Marquardt warnt zudem vor Hysterie und Populismus. Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
Benjamin Netanjahus Beziehung zu den Medien ist belastet, nur der Fernsehsender «Kanal 14» steht ganz in der Gunst des Premierministers. Kritikerinnen und Kritiker sehen in dem Sender ein reines Propagandainstrument. International im Sommer – die Kurzreportage. Israel rühmt sich für seine Pressefreiheit und die lebendige Medienlandschaft. Es gibt zahlreiche Zeitungen, Online-Magazine, Radiostationen und Fernsehsender, die alle politischen Lager bedienen. Von ganz links bis ganz rechts. Doch: Wie weit darf die Pressefreiheit gehen? Ein Fernsehsender, «Kanal 14», ist nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 mit einer menschenverachtenden Rhetorik aufgefallen. Talkshow-Teilnehmer riefen offen zur Auslöschung Gazas auf und forderten, Hunderttausende Palästinenserinnen und Palästinenser sollten getötet werden. Vor dem Obersten Gerichtshof wurden deshalb mehrere Petitionen gegen den Sender eingereicht, die noch hängig sind. «International» ist zu Besuch bei «Kanal 14» und spricht mit der Journalistin Irit Linur, die regelmässig in der Talkshow «Die Patrioten» auftrifft. Die Vorwürfe gegen den Sender findet sie lächerlich. Ganz anders beurteilt das der Schriftsteller Yishai Sarid, der in seinem Roman «Chamäleon» die Geschichte eines Journalisten erzählt, der politisch die Seiten wechselt.
Eine Ausweispflicht speziell für Migranten am Arbeitsplatz. Ein vorläufiger Aufnahmestopp von Zuwanderern. Eine sofortige Ausweisung ausländischer Straftäter. Das sind einige der Forderungen aus dem Volksbegehren »Österreich zuerst«, das der damalige FPÖ-Chef Jörg Haider im Jahr 1993 zur Unterzeichnung auslegen lässt. In einer Zeit, in der sowohl in Österreich als auch in Deutschland der Rassismus zunimmt, in der Bilder von brennenden Flüchtlingsheimen in Rostock-Lichtenhagen oder Hoyerswerda um die Welt gehen, nutzt Haider die fremdenfeindliche Stimmung, um Wähler zu mobilisieren. Und hat damit Erfolg. Im zweiten Teil unserer Serie über den Aufstieg von Jörg Haider geht es darum, wie der FPÖ-Chef das Thema Migration für seinen Populismus entdeckt. Und wie die FPÖ erneut zum Regierungspartner wird. Die Folge haben wir erstmals am 31.08.2024 ausgespielt. Wir sind aktuell in der Sommerpause, ab dem 15.8.2026 geht es weiter mit einer aktuellen Folge. Zu unserer Serie über den heutigen FPÖ-Chef Herbert Kickl geht es hier. In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Einen Überblick über Themen und Entwicklungen in Österreich finden Sie auf derstandard.at und auf spiegel.de. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Es freut mich sehr, dass ich für dieses Gespräch Oliver Gorus gewinnen konnte. Es fügt sich inhaltlich an das kürzliche Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann an, gibt aber einen anderen, sehr wesentlichen Blickwinkel wieder, den wir ebenfalls in der breiten Diskussion viel zu wenig hören. Oliver Gorus ist seit einem Vierteljahrhundert Unternehmer in mehreren Branchen. Er ist Gründer und Herausgeber des freiheitlichen Online-Magazins »Der Sandwirt«, Kolumnist und Kommentator bei den »Freiheitsfunken«, bei »eigentümlich frei«, beim Kontrafunk und auf X. Er ist glücklicher Familienvater, Schwabe und ungern auf Reisen. Er lebt in Südtirol und liebt die Freiheit. Es war geradezu erfrischend, mit jemandem zu sprechen, der Freiheit als Konzept und Lebenspraxis ernst und sehr persönlich nimmt. Die meisten Menschen, denen ich heute in Europa begegne, gerade auch formal Gebildete, scheinen mir eher einer Untertanen-Mentalität anzuhängen. Was kann der Staat für mich tun? Oder, noch schlimmer, was sagt mir der Staat oder ein beliebiger Vertreter einer Obrigkeit, was ich tun soll? Und wenn es kein Leitbild von oben oder einer beliebig banalen Bubble gibt, ist man verloren. Dieser Weg in die Sackgasse, in der wir uns in Europa befinden, beschleunigt sich täglich. Darum erscheint es mir so wichtig zu sein, Dinge und vor allem vermeintlich intellektuelle Ideen, die sich aber eher als Glaubenssätze herausstellen, fundamental zu hinterfragen. Wir beginnen mit der Grundfrage: Was ist Freiheit, besonders im Kontext der heutigen Zeit und der Veränderung über die Zeit? Verschiebt sich die Bedeutung »Freiheit von« (negativ) gegenüber »Freiheit zu« (positiv)? Hat sich auch die Bedeutung des Wortes Liberalismus vs. Libertarismus verschoben? Wie stehen Freiheit vs. Kollektivismus heute? Sind »links« und »rechts« noch zeitgemäße Einordnungen? Welche gesellschaftlichen Aspekte fallen überhaupt in diese Betrachtung? Ist Philip Pettits republikanische Definition von Freiheit relevant? Es ginge nicht um das Beherrschtwerden, sondern um das Potenzial, beherrscht zu werden. Was ist der Unterschied? Geht es dem Sklaven, der vom Herrn Champagnerfrühstück serviert bekommt, nicht gut? Was ist das Problem? Warum sind die Corona-Maßnahmen ein bedrohliches Beispiel für den Zustand der Freiheit in Europa und der westlichen Welt? Ein aktuelles Beispiel sind die immer totalitäreren Maßnahmen, die in der EU und Deutschland beschlossen werden, gerne während der Urlaubssaison oder während einer Fußball-WM, in der Hoffnung, dass die Menschen abgelenkt sind und Journalisten noch weniger kritisch arbeiten als sonst. »Ein Geheimdienst, der im Verborgenen arbeitet, bekommt operative Fähigkeiten, damit wird das alte Trennungsgebot — eine der Lehren aus dem Dritten Reich — missachtet. […] Das sind Strukturen, die hier gebaut werden, die an die dunkelsten Zeiten unserer Geschichte erinnern.« Dies ist aber nur eines von zahlreichen Beispielen. Wie sind wir in diese existenzielle Krise geraten, in der wir in Europa stecken, und besteht hier nicht ein Zusammenhang? Sind Menschen, die Freiheit wollen, nicht in der Minderheit? Sind wir Untertanennationen, lieben die meisten Menschen gar das betreute Denken? »Wir Freiheitlichen sind im deutschsprachigen Raum traditionell und schon immer in der Minderheit. […] Ich glaube, dass die Freiheit in Deutschland in den Köpfen der Menschen unterentwickelt ist und es nur eine Minderheit ist, die überhaupt bemerkt, dass hier solche Machtstrukturen aufgebaut werden.« Ist die Situation hoffnungslos, oder kann sich daran etwas ändern? Wird sich genug Druck im Lande für wesentliche Änderungen aufbauen oder werden die Fähigen und Klugen schlicht Deutschland, Österreich und Europa verlassen und damit die Situation wesentlich schlechter machen? Ist eine Zersplitterung der Gesellschaft zu vermeiden, oder erkennen wir gerade einen Trend ins Gegenteil? Ist der Begriff der »Krise« überhaupt anwendbar oder erleben wir eher Zusammenbruch als Krise? Entwickeln sich Gesellschaften in Zyklen? Wie wären diese zu denken? Was ist die Rolle von Kultur? Wer bestimmt, was zur Kultur wird? »Von dem Ich und dem Du geht es über in das Man. […] Da gibt es dann plötzlich dieses kollektive Wir.« Sind Individuen in der heutigen Phase, wenn eine Nation über den Zenit ist, noch eine Wirkmacht? Was oder wer dann? Wie endet der Zyklus aber dann und was geschieht danach? »We gave authority to the people who explained things. Not the people who built them.«, Marc Andreessen Und dazu passend: »The world you see everywhere around you, could never have been built by the people you see now living within it.«, Eric Weinstein Was ist davon zu halten? »Würde heute ein Ludwig Erhard leben, der Vater des Wirtschaftswunders, der würde verzweifeln, der wäre völlig machtlos.« Warum sind die USA trotz aller Probleme, die es dort gibt, deutlich erfolgreicher als Europa? Gibt es einen Technik-Zyklus, den die USA treiben und wir verpassen? Oder ist dies überhaupt ein Phänomen, das gar nicht mehr einzelnen Nationen leicht zuordenbar ist? Wie kann in einem Gemeinwesen überhaupt eine Entscheidungsfindung stattfinden, die zu konstruktiven Ergebnissen führt? Zentral oder dezentral? In welchem Verhältnis? Oder ist Anarchismus eine Variante? »Steckt in der Demokratie immer schon die Saat des Versagens?« Begegnen sich Extremisten im Kollektivismus? Kann man am Wesen des Menschen vorbei theoretisieren? Und was sind die Folgen davon? »In allen menschlichen Kulturen gibt es Strukturen.« Können und dürfen wir Menschen ändern? Auf welcher Ebene und in welcher Skalierung sollten und können Entscheidungen effektiv getroffen werden — was hat das für Konsequenzen? Braucht es die Kleinteiligkeit, den Flickenteppich? Leben wir aktuell gar in einer Fürstenherrschaft? »Diese ›unsere Demokratie‹ ist eine Aristokratie.« Was nun? Gibt es einen Ausweg? Im Grunde gibt es drei Möglichkeiten: Über das Danach nachdenken und entsprechende Konzepte vorbereiten auf emergente Phänomene hoffen Parallelstrukturen schaffen Warum ist der Volkswagen-Konzern ein gutes Spiegelbild für die deutsche Gesellschaft? »Die Leistungsfähigen werden bestraft und die Nicht-Leistungsfähigen oder Nicht-Leistungswilligen werden belohnt. Das führt dazu, dass immer mehr Leute die Seite wählen, wo sie alimentiert werden.« Wie kann es einen Neuanfang geben? Regional? Wenn wir in Europa über den Euro alle Fehler und alles Versagen über Nationen verteilen? Wie soll das funktionieren? Ist das nur eine Phase? Was wird zerbrechen? »Harte Zeiten produzieren gute Leute, gute Leute produzieren gute Zeiten, gute Zeiten produzieren schwache Leute, und schwache Leute führen alles wieder zum Zusammenbruch. […] Wir haben gerade sehr, sehr viele, sehr, sehr schwache Menschen.« Wie kann es aber gelingen, Schwache und Bedürftige weiter zu unterstützen ohne ein Sozialsystem, wie wir es heute haben, das völlig seinen Fokus verloren hat und in keiner Weise nachhaltig ist? Welche Rolle spielt Bildung? Warum ist unser aktuelles Bildungssystem trotz der enormen Kosten, die es verursacht, so dysfunktional? Führt staatliche Wohlfahrt und Bildungswesen zum Gegenteil des erwünschten Effektes? »Kinder lernen schon in den Familien, vom Staat abhängig zu sein. […] Echte professionelle Jugendarbeit und Sozialarbeit ist ein Kampf gegen Windmühlen.« Ein Bonmot, das ich kürzlich gelesen habe sagt: »Most jobs today are adult daycare.« Ist das zu polemisch? Wie ist das zu denken mit aktuellen Entwicklungen in künstlicher Intelligenz und Robotik — einige Jahre in die Zukunft gedacht? »Der Bildungssektor wird sich anpassen, sobald er nicht mehr staatlich ist. […] Es wird sich ein so bunter Strauß an Bildungsformen ausbilden, dass es auch für die unter Anführungszeichen Schwächsten hervorragende Bildungsmöglichkeiten geben wird.« Andere Episoden Episode 155: Freiheit oder Sicherheit? Ein Gespräch mit Prof. Konrad Paul Liessmann Episode 153: Potent Stuff, A Conversation with Prof. Jacob Howland Episode 152: Säkulare Glaubensbekenntnisse Episode 150: Wie kommt Neues in die Welt? Episode 144: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Dr. Daniel Stelter aus ökonomischer Perspektive Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 136: Future Brunels? Learning from the Generation that Transformed the World. A Conversation with Dr. Helen Doe Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 114: Liberty in Our Lifetime 2: Conversations with Lauren Razavi, Grant Romundt and Peter Young Episode 113: Liberty in Our Lifetime 1: Conversations with Massimo Mazzone, Vera Kichanova and Tatiana Butanka Episode 108: Freie Privatstädte Teil 2, ein Gespräch mit Titus Gebel Referenzen Oliver Gorus auf X Der Sandwirt Philip Pettit, Republicanism. A Theory of Freedom and Government, Oxford University Press / Clarendon Press, Reihe Oxford Political Theory (1997) Ben Shapiro, Lions and Scavengers. The True Story of America (and Her Critics), Threshold Editions (2025) Ulf Poschardt, Shitbürgertum, Westend Verlag (2025) Ulf Poschardt, Bückbürgertum. Eine Geschichte verlorener bürgerlicher Kulturkämpfe, Westend Verlag (2026) Marc Andreessen Tweet Karl R. Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (Original: The Open Society and Its Enemies), Routledge (1945) David Graeber, Bullshit Jobs. A Theory, Simon & Schuster (2018) Balaji Srinivasan, The Network State. How to Start a New Country (2022)
Populismus prägt politische Debatten weltweit – aber was steckt eigentlich dahinter? In dieser Rezension stellt CampusFM-Redakteur Max das Buch "Was Populisten wollen" von Marcel Lewandowsky vor. Er erklärt, warum das wissenschaftlich fundierte Sachbuch auch für Menschen ohne politisches Vorwissen verständlich ist, welche Gedanken besonders hängen bleiben und wo das Buch an seine Grenzen stößt.
Warum tun sich demokratische Parteien in Deutschland so schwer mit Emotionen? Muschda Sherzada spricht mit Kommunikationsberater und Autor Dr. Johannes Hillje darüber, weshalb Gefühle in der Politik hierzulande aus historischen Gründen lange als problematisch galten und warum diese Haltung heute an ihre Grenzen stößt. Er erklärt, welche Rolle Hoffnung, Wut und Angst für politische Debatten spielen, wo die Grenze zwischen emotionaler Ansprache und Manipulation verläuft und wie Demokratie Menschen erreichen kann, ohne populistische Kommunikationsmuster zu übernehmen. Eine Folge über Emotionen im politischen Diskurs und die Frage, wie Politik wieder Vertrauen und Hoffnung schaffen kann.
Warum tun sich demokratische Parteien in Deutschland so schwer mit Emotionen? Muschda Sherzada spricht mit Kommunikationsberater und Autor Dr. Johannes Hillje darüber, weshalb Gefühle in der Politik hierzulande aus historischen Gründen lange als problematisch galten und warum diese Haltung heute an ihre Grenzen stößt. Er erklärt, welche Rolle Hoffnung, Wut und Angst für politische Debatten spielen, wo die Grenze zwischen emotionaler Ansprache und Manipulation verläuft und wie Demokratie Menschen erreichen kann, ohne populistische Kommunikationsmuster zu übernehmen. Eine Folge über Emotionen im politischen Diskurs und die Frage, wie Politik wieder Vertrauen und Hoffnung schaffen kann.
In dieser Folge spricht Marco Herack mit Martin Adam, der als langjähriger Polen-Korrespondent und Autor das Land aus nächster Nähe erlebt hat. Wir tauchen tief ein in die Zeit der PiS-Regierung, beleuchten den radikalen Staatsumbau, die gesellschaftlichen Brüche und die Herausforderungen beim Versuch, demokratische Strukturen wiederherzustellen. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn Rechtspopulismus nicht nur Wahlen gewinnt, sondern auch die Spielregeln verändert? Wir diskutieren die Lehren für Europa und fragen, wie schwer der Weg zurück wirklich ist – für Politik, Medien, Kultur und den Alltag der Menschen. Wer Polen verstehen will, muss diese Episode hören – denn die Folgen des Experiments reichen weit über die Landesgrenzen hinaus. (Zusammenfassung von Podigee AI)
"Hoffnung: Fazit 6" Leo Hemetsberger spricht bei den Nächten der Philosophie 2022; Aufklärung galt als hoffnungsvoller Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, das klangt doch hoffnungsvoll, oder? Doch Wohin heute? Leben wir immer mehr in Dystopien? Kamera / Ton: Anselm Müller #Philosophie, #Hoffnung, #Politik, #Demokratie, #Populismus, #Ideologiekritik, #Angst, #LeoHemetsberger, #lecture, #Hangdrum, #Gubal, #Musik, #dasdorf, #kultur
„Sie fragen dich nach dem Bier und dem Testspiel. Sag: ‚In beiden liegt große Sünde und Nutzen für die Menschen; doch die Sünde in ihnen ist größer als der Nutzen.”Die weisen Worte des Propheten hallten noch in den Ohren, da begab es sich zu Leipzig-Leutzsch, dass die Spielzeit über ihr gewohntes Maß hinauswachsen sollte. Statt zwei Dreiviertelstunden sollten gleich vier halbe Stunden gespielt werden, was im gleißenden Licht Seiner Prophezeiung unter den Schriftgelehrten nur ein Urteil zuließ: Gottlos!Geschwächt von der Sonne, gebeutelt von der Hitze, genährt vom Freiberger begab es sich nun also, dass die Herren des Tempels begannen, Visionen zu bekommen. Wer würde der Meister werden, wer seinen Gott enttäuschen? Welcher Trainer als erstes aus dem Kreis des Himmels gestoßen? Tiefgreifende Überlegungen zur bevorstehenden Spielzeit, fußballtheologische Taschenspielertricks und billiger, billiger Populismus zur Befriedigung der Gläubigen — Saisonvorschau halt!Wie eine Fata Morgana: Christian, Jonas, Kilian, Max und Nils im Chemischen Element #235 — 4x30 ist haram!Shownotes:Kicktipp - SachsenpokalDas neue chemische Heimtrikot 2026/27Lasse Timpelan verlässt die BSGNOFV terminiert die Spieltage 1-3Matthias Rahn beerbt Roland Kroos in GreifswaldHFC-Trainer Robert Schröder: "Es ist ein Hauen und Stechen" | MDR InterviewMedientipps:Storytelling-Podcast über Luigi Mangione | This Is America: Free LuigiMoskintoHow Many Soccer Balls Does it Take to Stop a Bullet?SO machst du Originale Lahmacun Zuhause (türkische Pizza)BRUST RAUS | YouTubeZeiglers wunderbare Welt des Fußballs - Das große WM-SpecialDer Astronaut - Project Hail Mary | Prime Video
Drittstimme - der Podcast zum politischen System Deutschlands
"Die da oben machen doch sowieso was sie wollen!" - Populismus ist populär. Doch was genau ist Populismus eigentlich? Gibt es rechten und linken Populismus? Woran erkennt man populistische Parteien und wie verbreitet sind populistische Einstellungen in der Bevölkerung? Ist Populismus automatisch eine Gefahr für unsere Demokratie? Über all diese Fragen spricht Prof. Dr. Stefan Marschall, Politikprofessor an der Heinrich-Heine-Universität, gemeinsam mit Herrn Daniel Hagemann, wissenschaftlichem Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politik II, in dieser Folge. "Drittstimme - der Podcast zum politischen System Deutschlands" ist ideal für Politikinteressierte und Studierende der Politikwissenschaften in den ersten Semestern. Das Team von "Drittstimme" freut sich über Feedback, Themenwünsche und Bewertungen per Mail an politik2@hhu.de oder direkt auf der Podcast-Plattform eurer Wahl.
Celý díl najdete na: https://herohero.co/dobrovskysidloJak vypadá dnešní Británie? Bude Nigel Farage premiérem? A jaký je důvod zjevně stále rostoucí nespokojenosti Britů? Důvodů je víc, jeden je ale zjevně nejsilnější: „Je to Brexit,“ říká reportérka CNN Ivana Kottasová, která v Londýně žije od roku 2008
"Hoffnung wird knapp 5" Leo Hemetsberger spricht bei den Nächten der Philosophie 2022; Aufklärung galt als hoffnungsvoller Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, das klangt doch hoffnungsvoll, oder? Doch Wohin heute? Leben wir immer mehr in Dystopien? Kamera / Ton: Anselm Müller #Philosophie, #Hoffnung, #Politik, #Demokratie, #Populismus, #Ideologiekritik, #Angst, #LeoHemetsberger, #lecture, #Hangdrum, #Gubal, #Musik, #dasdorf, #kultur
"Hoffnungsbilder 4" Leo Hemetsberger spricht bei den Nächten der Philosophie 2022; Aufklärung galt als hoffnungsvoller Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, das klangt doch hoffnungsvoll, oder? Doch Wohin heute? Leben wir immer mehr in Dystopien? Kamera / Ton: Anselm Müller #Philosophie, #Hoffnung, #Politik, #Demokratie, #Populismus, #Ideologiekritik, #Angst, #LeoHemetsberger, #lecture, #Hangdrum, #Gubal, #Musik, #dasdorf, #kultur
"Hoffnung: Neue Stoa 3" Leo Hemetsberger spricht bei den Nächten der Philosophie 2022; Aufklärung galt als hoffnungsvoller Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, das klangt doch hoffnungsvoll, oder? Doch Wohin heute? Leben wir immer mehr in Dystopien? Kamera / Ton: Anselm Müller #Philosophie, #Hoffnung, #Politik, #Demokratie, #Populismus, #Ideologiekritik, #Angst, #LeoHemetsberger, #lecture, #Hangdrum, #Gubal, #Musik, #dasdorf, #kultur
Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten für den Brexit. Der Entscheidung gehen politische Machtkämpfe, populistische Versprechen, die Angst vor Migration und jahrelange Kulturkämpfe voraus. Von Wolfgang Meyer.
Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten für den Brexit. Der Entscheidung gehen politische Machtkämpfe, populistische Versprechen, die Angst vor Migration und jahrelange Kulturkämpfe voraus. Von Wolfgang Meyer.
In der Besprechung wird der Thriller „Die letzte Wahl“ von Eric Sandner vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Journalist Nicolas Moor, der mit seiner Tochter in einem abgelegenen Berghotel Urlaub macht und dort zufällig mit einer Drohne ein geheimes Treffen der rechtspopulistischen Volkspartei filmt. Die Aufnahmen enthalten laut Text brisante Hinweise auf Umsturzpläne nach einem erwarteten Wahlsieg. Als der Sicherheitsdienst der Partei die Drohne bemerkt, beginnt eine Verfolgung. Die Partei versucht anschließend, den Besitzer der Drohne zu identifizieren und die Spuren zu beseitigen. Der Text beschreibt die Volkspartei als Machtapparat mit charismatischem Parteiführer Markus Hartwig, einem harten Sicherheitsdienst und einer Liste politischer Gegner. Außerdem wird erwähnt, dass Hintermänner im Hintergrund die Fäden ziehen und dass Nicolas beruflich diskreditiert wird, nachdem die Partei seine Verbindung zu den Aufnahmen vermutet. In der persönlichen Einschätzung wird betont, dass das Buch Politik und Fiktion eng miteinander verbindet und dabei an aktuelle populistische Tendenzen erinnere. Der Sprecher hebt hervor, dass das Buch zum Nachdenken über Demokratie, Eigenverantwortung und den Schutz demokratischer Strukturen anregen solle. Am Ende wird dazu aufgerufen, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen, gemeinsam gegen Hass einzutreten und wählen zu gehen. Genannt werden außerdem der Titel, der Autor sowie der Verlag und der Hinweis, dass das Buch als E-Book erhältlich ist.
Nach der politischen Wende von 1989 etablierte sich recht schnell ein demokratisches Parteiensystem in Tschechien. Doch dieses hat sich in den folgenden mehr als dreieinhalb Jahrzehnten stark verändert.
Nach der politischen Wende von 1989 etablierte sich recht schnell ein demokratisches Parteiensystem in Tschechien. Doch dieses hat sich in den folgenden mehr als dreieinhalb Jahrzehnten stark verändert.
Der Krieg ist vorbei, seine Folgen für die Wirtschaft eher nicht. Öl und Gas werden noch über Monate, wenn nicht Jahre, knapp bleiben. Und dann wäre da noch Teherans neue Wunderwaffe.
Gut durch die Zeit. Der Podcast rund um Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung.
In dieser Folge spreche ich mit der Autorin Eva Ladipo über das Deutungsmuster „Mann“ als Problemfigur in Konflikten, in der Öffentlichkeit und im Arbeitsleben. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Männer zunehmend nicht mehr über Rolle, Charakter oder konkrete Situation beschrieben werden, sondern pauschal als Ursache von Schwierigkeiten. Dabei haben Männer dreifach verloren: wirtschaftlich, kulturell und politisch.
„Hoffnung: Antike-Heute 2“ Leo Hemetsberger spricht bei den Nächten der Philosophie 2022; Aufklärung galt als hoffnungsvoller Ausgang aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, das klangt doch hoffnungsvoll, oder? Doch Wohin heute? Leben wir immer mehr in Dystopien? Kamera / Ton: Anselm Müller #Philosophie, #Hoffnung, #Politik, #Demokratie, #Populismus, #Ideologiekritik, #Angst, #LeoHemetsberger, #lecture, #Hangdrum, #Gubal, #Musik, #dasdorf, #kultur
Simon, Judith www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ist Nachhaltigkeit gerade out?
Eine neue Generation christlicher Aktivistinnen und Aktivisten feiert Erfolge in den sozialen Medien. So genannte Christfluencer erreichen auf Instagram, YouTube und TikTok hunderttausende Follower – sie verbinden die Vermarktungslogik von Plattformen mit Glaubensfragen. Ultrakonservative Inhalte laufen besonders gut. Von Ralf Homann.
Gabor Steingart präsentiert das Morning Briefing.
Politische Extreme und Populismus scheinen gegen die Demokratie gerichtet zu sein. Es gilt sie als Teil der Demokratie zu verstehen, meint Kunsttheoretiker Bazon Brock. Einer Demokratie, die im Kern aus Streit und Auseinandersetzung der Bürger besteht. Von Bazon Brock www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt: Die Unzufriedenheit mit der Daseinsvorsorge in Deutschland folgt keiner geografischen Logik – sondern einer politischen. Bert Rürup und Michael Hüther ziehen daraus eine unbequeme Schlussfolgerung.
In dieser Ausgabe diskutieren Richard Volkmann und Hannes Stein mit der Menschenrechtsexpertin Belinda Cooper über die Demokraten, ihre radikalen Vertreter, das passende Messaging vor den Midterms und die Schwierigkeit der richtigen Strategie in Zeiten des Kulturkampfs. Bei der Bewertung antizionistischer Proteste und der Frage, ob Graham Platners linker Populismus zur Lösung oder zum Problem beiträgt, sind die drei nicht immer einer Meinung. Außerdem in Kürze: - Trumps nächster Power Grab: Lebenslange Steuer-Immunität für seine Familie und ein absurder 1,776-Milliarden-Dollar-Fonds zur Entschädigung u.a. der Angreifer vom 6. Januar 2021- Krise der Demokraten: Was der "Autopsy Report" der Partei über die Wahlniederlage von Kamala Harris 2024 verrätGast: Prof. Dr. Belinda Cooper, Sohn eines Holocaustüberlebenden aus Polen, lehrt u.a. zu internationalen Menschenrechten an der Columbia University und der New York University. Sie hat von 1987 bis 1994 in Berlin gelebt und bleibt dem deutschen und israelischen Diskurs, teils auch durch verwandtschaftliche Beziehungen, eng verbunden.Unterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Ostausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track: Elias Daisuke
Riehl, Nela www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Vláda plánuje přesunout agendy lidských práv, protidrogové politiky, zdravotně postižených či romských záležitostí z Úřadu vlády pod jednotlivá ministerstva. Současně ministr práce mluví o vzniku takzvané sociální kobry – speciální jednotky pro kontroly zneužívání dávek. Skutečně ale stát novými opatřeními ušetří? Na otázky odpovídala politoložka Vladimíra Dvořáková.Všechny díly podcastu Jak to vidí... můžete pohodlně poslouchat v mobilní aplikaci mujRozhlas pro Android a iOS nebo na webu mujRozhlas.cz.
Wird Demokratie aus Angst vor Autoritären selbst autoritär? Jörg Baberowski analysiert in seinem Essay klug die Versuchungen und Vorzüge des Populismus.
Wird Demokratie aus Angst vor Autoritären selbst autoritär? Jörg Baberowski analysiert in seinem Essay klug die Versuchungen und Vorzüge des Populismus.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Sozialabgabengedenktag – ein symbolischer Stichtag, der zeigt, bis zu welchem Tag eine durchschnittliche Person in Deutschland rechnerisch für alle Sozialausgaben gearbeitet hat – fiel 2026 auf den 11. April und lag damit zwei Tage später als noch 2025. Deutschland baut den Sozialstaat aus, statt ihn zu reformieren – über eine Billion Euro Sozialausgaben pro Jahr. Nach Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) scheint das auf Zustimmung zu stoßen. 77 Prozent der Befragten fordern demnach eine gemeinsame Rentenversicherung für alle, eine deutliche Mehrheit will einen „stärkeren und solidarischen“ Sozialstaat. So hat der Bundestag am 5. Dezember 2025 das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente beschlossen. Die Politik liefert also, offenbar in dem Glauben, mit immer mehr Sozialleistungen die eigene Wählerbasis überzeugen zu können. Doch was ist, wenn der Sozialstaat genau das Problem ist, was er zu lösen vorgibt? Die AfD wird nach aktuellen Umfragen immer stärker. Die Regierungsparteien fallen immer mehr zurück. Höhere staatliche Transfers schwächen die AfD nicht. Im Gegenteil – die Erwartungshaltung an den Sozialstaat befeuert den Populismus, weil sie immer enttäuscht werden muss. Das konstatierte der Demokratie-Experte Dr. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Gespräch mit Daniel Stelter bereits in Episode #245 vom Juni 2024. In Anbetracht von gegenwärtig 6,6 Prozent Zugewinn der AfD gegenüber der Wahl 2025 ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatzsammlung Wohlstand in Gefahr? – Ursachen und Folgen von Populismus zu den sozialpolitischen Einstellungen der AfD-Wähler veröffentlicht durch das ifo Institut in München: https://is.gd/BAqJty Essay Did Austerity Cause Brexit? von Thiemo Fetzer veröffentlicht im American Economic Review (2019) der American Economic Assoziation: https://is.gd/ffpbgE Umfrage sozialstaatsradar 2026 des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Arbeitskammer Saarland: https://is.gd/lUZMOC und https://is.gd/dR0Noj Papier Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://is.gd/fYIjph beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Drama um Ostsee-Wal Timmy | Mehrheit für AfD? (mit Oliver Kalkofe) | Trump blockiert die Welt | Dubai Influencer: Luxus für Zensur - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
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Misstrauen spielt eine große Rolle dabei, dass Rechtspopulismus und Verschwörungsdenken zunehmen und die Demokratie an Stärke verliert, warnt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Über mögliche Gründe und Lösungen spricht er im Hörsaal Live-Podcast.Aladin El-Mafaalani ist Soziologe und Inhaber des Lehrstuhls für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster sowie Abteilungsleiter Integration im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit und sein öffentliches Wirken erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz. Seinen Vortrag "Demokratie in der Krise – Warum unsere Gesellschaft Vertrauen braucht" hat er exklusiv für den Hörsaal am 14.03.2026 im Rahmen der Didacta Bildungsmesse 2026 auf der Bühne des Didacta Verband e.V. gehalten. Er basiert auf seinem jüngsten Buch "Misstrauensgemeinschaften - Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien", 2025 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Demokratie +++ Demokratiekrise +++ Gesellschaft +++ Politik +++ Verschwörungstheorien +++ Verschwörungsmythen +++ Verschwörungserzählungen +++ Populismus +++ AfD +++ Vertrauen +++ Misstrauen +++ Misstrauensgemeinschaften ++++ Aladin El-Mafaalani +++ Social Media +++ Algorithmen +++ Didacta +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Aladin El-Mafaalani, Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund**********Ihr hört in diesem Hörsaal:4:47 - Vortragsbeginn5:09 - Struktur des Vortrags5:27 - Wissenschaftliche Beobachtungen und Diskurs zum Thema Vertrauen und Misstrauen7:23 - Persönliche Beobachtungen und These: Misstrauensgemeinschaften9:42 - Warum die Gesellschaft Vertrauen braucht und warum Misstrauensgemeinschaften die Demokratie gefährden18:06 - Wie Misstrauensgemeinschaften entstehen26:01 - Welche Gegenstrategien nicht funktionieren26:39 - Strategie 1: Ignorieren27:13 - Strategie 2: Bekämpfen28:20 - Strategie 3: Adaptieren29:13 - Strategie 4: Regieren lassen31:57 - Was könnte helfen?**********Quellen aus der Folge:Aladin El-Mafaalani: Misstrauensgemeinschaften. Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien. Kiepenheuer & Witsch, 2025. Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus Peter Strohmeier: Kinder - Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft. Kiepenheuer & Witsch, 2025. Niklas Luhmann: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität. 5. unv. Auflage, 2014. Die Originalausgabe erschien 1968 im F. Enke Verlag. Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser: Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft. Suhrkamp Verlag, 2023. Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus. Suhrkamp, 2025. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Demokratie und Grundrechte: Die radikale Rechte und ihr Verhältnis zur FreiheitKindheit: Aufwachsen in einer unsicheren WeltPopulismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmacht**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Dr. Liya Yu ist neuropolitische Philosophin, Autorin und Dozentin, die an der Schnittstelle von Neurowissenschaften, Politikwissenschaft und Philosophie forscht. Sie analysiert, wie kognitive Mechanismen unser politisches Verhalten – insbesondere bei Angst, Populismus und gesellschaftlicher Spaltung – beeinflussen. Darum geht's in der Folge • Was spielt sich in unserem Gehirn ab, wenn wir mit politischen Gegnern nicht übereinstimmen oder kooperieren wollen? • Wie funktioniert unser Gehirn bei Wahlverhalten? • Werden Angst und Unsicherheit politisch gezielt verstärkt? • Wieso fühlt sich Politik gerade so schwierig an?
In dieser Folge geben Wolfgang Bosbach und Hans-Ulrich Jörges eine Antwort auf diese Frage:1.000-Euro-Krisen-Bonus: Populismus statt Hilfe?Aktionen und Rabatte unserer Werbepartner finden Sie hier:https://wonderl.ink/@diewochentesterHören Sie „Dreimal freie Meinung - Der Debatten Podcast“ und unsere Kolumne „Deutschland-Psychogramm“ werbefrei vorab in unserem Club. Infos dazu hier:https://steady.page/de/wochentester-club/aboutVermarktung: Wake Word Network und ARD MEDIAFragen, Anregungen, Kritik: kontakt@diewochentester.deHier den Vodafone Business-Tarif zum Spezial-Preis sichern, über den Bosbach, Jörges und Rach im Podcast sprechen: https://www.vodafone.de/business/shop/360grad-security/?t=179&o=10483&i=102Das Spezialangebot von VINOS über diesen Link sichern: https://www.vinos.de/bosbach-joerges-rach-weinangebote/?utm_source=kooperation&utm_medium=podcast&utm_campaign=2603&utm_term=BJR Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Donald Trump wirkt wie ein Bruch. Aber ist er das wirklich, oder zeigt sich unter ihm nur besonders scharf, was schon lange zu Amerika gehört? Darüber spricht t-online Chefredakteur Florian Harms mit dem Historiker Prof. Philipp Gassert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Amerikas alte Widersprüche bis in die Gegenwart ziehen: das Freiheitsversprechen auf der einen Seite, Machtpolitik und Ausgrenzung auf der anderen. Es geht um die langen Linien der amerikanischen Geschichte, um Trumps Rolle in dieser Entwicklung und um die Frage, warum Europa die USA womöglich zu lange so gelesen hat, wie es sie gebraucht hat. Das Gespräch bleibt aber nicht bei Amerika stehen. Es schaut auch darauf, was diese Verschiebungen für Europa bedeuten, bis hinein in die Debatten über Populismus und den Erfolg von Parteien wie der AfD. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de Transkript: Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer längeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Frenzel, Korbinian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
2016 entscheidet sich eine knappe Mehrheit in Großbritannien für den Brexit. Was hat der Austritt aus der EU gebracht? (00:00:00) Intro (00:03:02) Die Gründe für den Brexit (00:08:53) Warum wurde der Brexit trotz der Folgen umgesetzt? (00:10:47) Die Kosten des Brexit (00:15:44) Hat der Brexit Vorteile gebracht? (00:20:08) Ist eine Rückkehr in die EU realistisch? Hier entlang geht's zu den Links unserer Werbepartner: https://detektor.fm/werbepartner/brand-eins-podcast Und hier entlang geht's zum aktuellen brand eins Magazin: https://www.brandeins.de/t/kategore/einzelausgaben/brand-eins-magazin ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/wirtschaft/brand-eins-podcast-nicolai-von-ondarza
Rottscheidt, Ina www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Alev Doğan präsentiert die Morning Briefing Weekend Edition.
Fehlende Anerkennung, politische Entfremdung und ein entkernter Liberalismus bereiten den Boden für populistische Proteste. Was wäre, wenn der Boom des Populismus eine Antwort auf eine erschöpfte Demokratie ist? Von Jörg Baberowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs