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Wie können wir Demokratie nicht nur verteidigen, wie können wir sie auch gestalten? Diese Frage stellt sich Michel Friedman immer wieder. Mit seinem Buch "Mensch! Liebeserklärung eines verzweifelten Demokraten" schaltet er sich deutlich vernehmbar in die öffentliche Diskussion angesichts des deutlichen Zulaufes der extremen Rechten ein. Wir freuen uns, eine der wichtigsten Stimmen Deutschlands mit einem eindringlichen Plädoyer für die Demokratie auf dem Roten Sofa begrüßen zu dürfen.
Am Volk vorbei heißt Jörg Baberowskis neues Buch, ein wunderbarer Anlass für das zweite Gespräch mit dem deutschen Historiker. Es ist ein Missverständnis, die Demokratie vor sich selbst bewahren zu wollen, argumentiert er. Politische und akademische Eliten, die meinen die Demokratie zu definieren und zu kontrollieren, laufen selbst Gefahr, die Demokratie abzuschaffen. Der Populismus ist in dieses Spiel zwischen Macht und Repräsentation immer schon eingeschlossen, er behauptet, das einfache Volk gegen die Eliten zu verteidigen. Aber auch sie werden durch die Macht korrumpiert, von der Elite vereinnahmt — oder sie zerstören die Demokratie tatsächlich. Nur Offenheit kann das verhindern, meint Baberowski in unserem faszinierenden Gespräch.Support the show
In dieser Folge zu Gast: Prof. Dr. Jörg Baberowski – Historiker, Publizist und scharfer Kritiker des gegenwärtigen politischen Diskurses in Deutschland. Wir sprechen über sein Buch „Am Volk vorbei- Zur Krise der liberalen Demokratie“. Er spricht über die schleichende Krise der liberalen Demokratie, die wachsende Macht von Eliten und Institutionen – und darüber, was passiert, wenn Menschen das Gefühl verlieren, Teil des politischen Prozesses zu sein. Was passiert, wenn Streit nicht mehr als demokratische Stärke gilt, sondern als Gefahr? Wenn politische Korrektheit zu Denkverboten führt – und Bürger sich abwenden, weil sie sich nicht mehr vertreten fühlen? In diesem Gespräch geht es nicht um einfache Antworten, sondern um klare Analysen, unbequeme Wahrheiten – und die Frage: Was braucht eine Demokratie wirklich, um lebendig zu bleiben? In dieser Folge erfährst du: • Warum Baberowski sagt: „Demokratie lebt nicht vom Konsens, sondern vom Streit.“ • Welche Rolle die EU spielt – und warum sie für viele zur Projektionsfläche geworden ist • Wieso Populismus kein Problem, sondern ein Symptom ist • Welche Gefahren von der Entmachtung des Parlaments und der Machtverschiebung zu „Experten-Gremien“ ausgehen • Warum laut Baberowski nicht Gesetze, sondern gemeinsame Institutionen und kulturelle Bindung eine Gesellschaft zusammenhalten • Und was das alles mit der Zukunft unserer Kinder zu tun hat Schlüsselbegriffe: Demokratiekrise, Populismus, EU-Kritik, politische Eliten, Repräsentation, Streitkultur, offene Gesellschaft #Demokratie #Politikverdruss #Populismus #JörgBaberowski #OffeneGesellschaft #Debattenkultur #EU #GesellschaftimWandel Links: Buch von Jörg: Support auf Steady: https://steady.page/de/inspirierend-anders/about Zur Homepage: https://inspirierendanders.com Dein eigener Podcast: https://bakuba.eu
Demokratie könne nie vollständig erreicht werden, sagt der Historiker Jörg Baberowski. In seinem Buch „Am Volk vorbei“ analysiert er die aktuelle Krise der Demokratie und die Rolle des Populismus, der Teil der Demokratie sei.
Ist die Demokratie in der Krise oder steht sie vor einer Chance? Ein ausgeruhtes Streitgespräch mit dem Historiker Jörg Baberowski über die Frage, was gerade auf dem Spiel steht.
❤️ TikTok, ChatGPT und Fake News: Wenn dein Kind nicht lernt, Informationen kritisch zu hinterfragen, wird es in einer digitalen Welt gnadenlos manipuliert.
Beim politischen Aschermittwoch in Bayern kommt es traditionsgemäß zu einem polemischen Schlagabtausch. Entscheidend sei dabei, "messerscharfe Attacken zu setzen, die den Gegner aber nicht zum Feind machen", erklärt Politologin Ursula Münch. Von WDR 5.
Britta Walthelm, OB-Kandidatin der Grünen, spricht im The Nuremberg Times Podcast über Klimaanpassung, Verkehrswende, bezahlbaren Wohnraum, Sicherheit am Hauptbahnhof und die Frage, warum der Frankenschnellweg-Tunnel für sie das falsche Projekt ist.Noch mehr Podcastserien von The Nuremberg Times auf www.nbtimes.deUnser Nürnberger Wahlnavigator zur Kommunalwahl am 8. März in Nürnberg: https://wahlnavigator-nuernberg.de/
Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/demografie_macht_politik._repraesentation_populismus_perspektiven?nav_id=12944
In mehreren Bundesländern stehen in diesem Jahr die Landtagswahlen an. Und gerade im Wahlkampf wird oft besonders emotional und populistisch zugespitzt über gesellschaftliche Themen diskutiert – auch über Klimaschutz. Warum sich Klimapolitik sehr gut für Populismus nutzen lässt und welche Folgen das hat – das erklärt Lorenz Meister, Wissenschaftler am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Eine Sendung von Margareta Holzreiter, 12.02.2026.
Fehlende Anerkennung, politische Entfremdung und ein entkernter Liberalismus bereiten den Boden für populistische Proteste. Was wäre, wenn der Boom des Populismus eine Antwort auf eine erschöpfte Demokratie ist? Von Jörg Baberowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
In seinem neuen Buch beschreibt Michel Friedman sich als liebenden, aber verzweifelten Demokraten – auch angesichts der Bedrohung durch die AfD. Kunst kann helfen gegen die Irrationalität des Populismus, sagt er - und sieht raschen Handlungsbedarf. Balzer, Vladimir www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Das ist heute ein Quickie, aber das Thema scheint mir so relevant, dass ich es kurz teilen möchte. Außerdem möchte ich wieder mit ein paar Fragen zum Ende der Episode zum Nachdenken provozieren. Schicken Sie mir gerne Ihre Ideen dazu, auch gerne via X. Die Kernfrage, die ich mir in der letzten Zeit in Diskussionen mit guten Journalisten immer wieder stelle ist: sind wir heute besser informiert als früher, also nehmen wir etwa als Vergleichszeitraum die 1960er Jahre an. Oder man sollte vielleicht noch etwas genauer formulieren: wer ist heute besser informiert als früher und wer vielleicht schlechter? Auslöser war unter anderem ein Artikel von Ted Gioia, auf den ich kürzlich gestoßen bin, der sich im Kern auf einen Artikel einer Gruppe britischer Journalisten bezieht. Und was diese Journalisten herausgefunden haben, ist schon — selbst nach heutigen Maßstäben — abenteuerlich. Gioia schreibt “There's disturbing evidence that a growing number of experts cited in the media simply don't exist. And they are showcased in some of the most prestigious newspapers and online platforms.A group of journalists recently tried to verify the existence of 50 experts featured more than a thousand times in prominent articles. But these people can't be found in the real world. In many instances, the articles include a photo that appears to be AI-generated.” und weiter: It's a lot easier to create these fake experts than to prove their non-existence. Sind wir also besser oder schlechter informiert, und wer ist überhaupt »Wir«? Weitere Zitate der Episode: »Nullius in Verba!«, Motto der Royal Society zurückgehend auf Horaz: »Nullius addictus iurare in verba magistri.« Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise ist verfügbar! Zum Vertiefen in derartige Themen, sowie um dieses Projekt zu unterstützen! Andere Episoden Episode 143: Auf Sand gebaut? Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 134: Das Werdende, das ewig wirkt und lebt? Transzendent oder Transient Episode 133: Desinformiere Dich! Ein Gespräch mit Jakob Schirrmacher Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 116: Science and Politics, A Conversation with Prof. Jessica Weinkle Episode 112: Nullius in Verba — oder: Der Müll der Wissenschaft Episode 106: Wissenschaft als Ersatzreligion? Ein Gespräch mit Manfred Glauninger Episode 102: Live im MQ, Verantwortung. Ein Gespräch mit Daphne Hruby Episode 93: Covid. Die unerklärliche Stille nach dem Sturm. Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Episode 84: (Epistemische) Krisen? Ein Gespräch mit Jan David Zimmermann Referenzen Are These 50 Experts Real People? - by Ted Gioia Noam Chomsky and Edward S. Herman, Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media (1988) Manufacturing Consent S.J. Taylor, Stalin's Apologist: Walter Duranty, The New York Times's Man in Moscow, Oxford University Press (1990) Doomberg, Fit to Print. One news event, many spins: A global propaganda tour. (2026) Nullius in Verba — Royal Society
In dieser Folge starten Jan und Clemens mit einem ganz besonderen Muskelkater in das neue Jahr: nicht nur in den Beinen, sondern vor allem im Kopf. Ausgelöst durch Spannungen in sozialen Hilfesystemen und verhärtete Fronten in der Geschlechterdebatte, stoßen die „Glaubensdenker“ auf ein hochaktuelles Werk: „Moralspektakel“ von Philipp Hübel. Gemeinsam analysieren sie, warum Moral heute oft nur noch als Statussymbol zur Selbstdarstellung dient und wie soziale Medien uns dazu bringen, emotionale Trigger in ein rationales Gewand zu hüllen. Die Themen im Überblick: - Der Fallstrick der Identität:Warum wir uns in Schaukämpfen über Comedians und Straßennamen verlieren, während die „dicken Dinger“ wie Armut und Gewalt vernachlässigt werden. - Zeichensysteme & Trump: Wie emotionale Manipulation durch rationale Ästhetik (KI und Social Media) unsere Wahrnehmung verzerrt. - Ausblick 2026: Clemens ruft das „Jahr der Moral“ aus, während Jan als Theologe präzisiert: Es muss das Jahr der Ethik werden – das vernunftbegabte Nachdenken über unsere Prinzipien. Eine Folge für alle, die genug vom „Babygeheule“ des Online-Prangers haben und stattdessen nach einer stabilen Identität und echter Gerechtigkeit suchen. Buch "Moralspektakel": https://www.penguin.de/buecher/philipp-huebl-moralspektakel/buch/9783827501561
Barke, Jenny www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Kranktage, "Lifestyle-Teilzeit" und der Vorwurf mangelnder Arbeitsmoral: Die Arbeitsdebatte ist zurück – laut, moralisch aufgeladen und hochpolitisch. Kabarettist und Autor Florian Schroeder nennt die Vorwürfe von Bundeskanzler Friedrich Merz "Blödsinn" und erklärt, warum solche Debatten an der Lebensrealität vieler Menschen vorbeigehen. Gemeinsam mit t-online-Chefredakteur Florian Harms spricht er über Arbeit als Kulturkampf, politischen Populismus, Humor in aufgeheizten Zeiten – und darüber, warum Satire nicht neutral sein darf. Anmerkungen, Meinungen oder Fragen gern per Sprachnachricht an: podcasts@t-online.de oder per WhatsApp an: 0151 239 694 97 Produktion und Schnitt: Nicole Fuchs-Wiecha Transkript: Alle Folgen der Diskussion am Wochenende finden Sie in einer Playlist auf Spotify hier: https://open.spotify.com/playlist/1d0dXXtJNcYAF7jQ3oRPg9?si=0f24794f3fe14a27 Den „Tagesanbruch“-Podcast gibt es immer montags bis samstags gegen 6 Uhr zum Start in den Tag – am Wochenende in einer längeren Diskussion. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie uns bei Spotify (https://open.spotify.com/show/3v1HFmv3V3Zvp1R4BT3jlO?si=klrETGehSj2OZQ_dmB5Q9g), Apple Podcasts (https://itunes.apple.com/de/podcast/t-online-tagesanbruch/id1374882499?mt=2), Amazon Music (https://music.amazon.de/podcasts/961bad79-b3ba-4a93-9071-42e0d3cdd87f/tagesanbruch-von-t-online) oder überall sonst, wo es Podcasts gibt. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, lassen Sie gern eine Bewertung da.
Barke, Jenny www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Die Philosophie ignoriert Menschen mit "Behinderung" oder wertet sie ab, sagt Regina Schidel. Die Philosophin kritisiert in ihrem Vortrag diese Diskriminierung in unserer Denktradition und zeigt Wege zu einer nicht-ableistischen Gesellschaft auf.Dr. Regina Schidel ist Akademische Rätin a. Z. an der Professur für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ableistische Diskriminierung ist einer ihrer Forschungsschwerpunkte. Im Dezember 2025 ist ihr Buch "'Behinderung‘ und Gesellschaft. Ableismus in philosophischer und sozialtheoretischer Perspektive" erschienen. Ihren Vortrag "Ich kann, also bin ich? Eine Kritik ableistischer Diskriminierung in unserer Gesellschaft" hat sie am 3. November 2025 im Rahmen der Goethe Lectures Offenbach im Klingspor Museum gehalten. Veranstalter der Reihe sind das Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität, die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach und das Klingspor Museum Offenbach. Hinweis: Die Vortragende setzt das Wort "Behinderung" selbst in Klammern, deshalb haben wir ihre von dem Begriff distanzierende Schreibweise hier übernommen.Dieses Thema belastet dich? Hier findest du eine Übersicht über Hilfsangebote **********+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Philosophie +++ Epistemologie +++ Erkenntnistheorie +++ Politische Theorie +++ Ableismus +++ Behinderung +++ Gesundheit +++ Diskriminierung +++ Abwertung +++ Ausgrenzung +++ Marginalisierung +++ Ungleichheit +++ Gleichheit +++ Menschenrechte +++ Menschenwürde +++ Gesellschaft +++ Medizin +++ Körper +++ Norm +++ Diskriminierung +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragende: Dr. Regina Schidel, Akademische Rätin a. Z. an der Professur für Politische Theorie und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.**********Zusätzliche InformationenHörtipp: Deutschlandfunk-Podcast "Deep Science"**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:22 - Vortragsbeginn3:01 - Beispiele für Ableismus7:52 - Überblick über den Vortrag8:37 - Was ist Ableismus und warum brauchen wir diesen Begriff?14:35 - Die denkerischen Quellen für Ableismus31:16 - Ressourcen für ein nicht-ableistisches Denken41:55 - Ausblick: Wege zu einer nicht-ableistischen Gesellschaft46:52 - Hörtipp: Deep Science - Die Psychonauten**********Quellen aus der Folge:UN-BehindertenrechtskonventionRegina Schidel (2025): "Behinderung" und Gesellschaft. Ableismus in philosophischer und sozialtheoretischer Perspektive. Berlin, Suhrkamp. Michel Foucault (1973): Wahnsinn und Gesellschaft. Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft. Frankfurt/M., Suhrkamp. Dan Goodley (2014): Dis/ability Studies. Theorising disablism and ableism. London / New York, Routledge. Dagmar Herzog (2024): Eugenische Phantasmen. Eine Deutsche Geschichte. Berlin, Suhrkamp. Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Neurodiversität: Anders, aber völlig richtig im KopfInklusion: Menschen mit und ohne Behinderung: Warum haben wir so wenig Berührungspunkte?Neuropolitik: Ein Weg aus Populismus und Polarisierung?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Cathrin Kahlweit im Gespräch mit Philipp TherDER KLANG DER MONARCHIEWIE MUSIK ZU POLITIK GERINNTDas etwas andere NeujahrskonzertDer renommierte Historiker und mit dem Wittgenstein-Preis ausgezeichnete Autor Philipp Ther, der an der Universität Wien das Institut für Osteuropäische Geschichte leitet, hat ein neues, ungewöhnliches Buch vorgelegt: In der Monografie „Der Klang der Monarchie – eine musikalische Geschichte des Habsburgerreiches“ verbindet er auf so unterhaltsame wie kundige Weise die Musikgeschichte des Kaiserreichs und ihrer berühmtesten Protagonisten mit der politischen Entwicklung des Vielvölkerstaates. Er zeigt, wie sich Nationalismus, Krieg, Revolutionspathos und Populismus in der Musik ihrer Zeit wiederfinden oder die historische Entwicklung sogar mit antreiben. Er zeigt auch, wie die Zweite Republik den Nachklang des „Habsburg-Pop“ als Gründungsmythos einer neuen Zeit und Österreichs als Kulturnation stilisierte. Das Gespräch mitP hilipp Ther über Musik als identitätsstiftendes Moment weit über das Kaiserreich hinaus wird begleitet von den Musikern Alexander Cachée und Steffi Huber vom Duo HuberCachée. Philipp Ther, Historiker, Universitätsprofessor an der Universität Wien, Träger des Wittgenstein-Preises (2019) und Gründer des Research Center for the History of Transformations (RECET)Cathrin Kahlweit, langjährige SZ-Korrespondentin, Publizistin und Moderatorin
Alle meckern nur noch rum. Alles ist ungerecht und fremdgesteuert, jeder und vor allem "die da oben" sind korrupt. Und die Demokratie kannst du sowieso vergessen...
Die Normalisierung von Antisemitismus hat ein Ausmaß erreicht, das für jüdische Menschen in Deutschland eine ständige Bedrohung zur Folge hat, erklärt unsere Gästin. Unser Host findet, die Union sollte ihren Umgang mit der Linkspartei überdenken. Und: Populismus in Teilzeit. Von WDR 5.
(c) WDR 2026 Von WDR 5.
Rot und Schwarz unter Druck • SPÖ verliert absolute Mehrheit in St. Pölten • ÖVP im Diversionsrausch • Katerstimmung bei ÖVP und SPÖ • FPÖ: Was war die Leistung? USA vor Bürgerkrieg? • Nächster Toter bei ICE-Einsatz • Ist der Kipppunkt erreicht? • Was bezweckt Trump? • Schaut Europa weg? Streit um “Spitalstouristen” • FPÖ stellt Anfrage bei Sozialministerium • Zu große Belastung für das Gesundheitssystem? • Problem oder Populismus
Wölfe polarisieren – zwischen Faszination, Furcht und politischem Streit. Doch was leisten sie wirklich für unsere Ökosysteme? Und warum entfacht ihre Rückkehr solche Debatten? In dieser Folge spricht Sabine erneut mit Hanno Pilartz, Weidetierhalter aus Rheinland-Pfalz, der vielen Hörerinnen und Hörern aus Folge 72 und 80 bekannt sein dürfte. Gemeinsam werfen die beiden einen klaren, sachlichen Blick auf die aktuelle Situation: Wo steht der Gesetzgebungsprozess – und welche Folgen haben das neue Jagdgesetz und die Änderung des BNatSchG für Weidetierhaltende, Naturschutz und unsere Demokratie? Hanno hinterfragt kritisch Begriffe wie Regulierung, Naturschutz und den günstigen Erhaltungszustand. Dabei zeigt sich, wie eng ökologische Zusammenhänge, politische Interessen und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verwoben sind. Außerdem geht es um den oft unterschätzten Einfluss der Wölfe auf Wälder, Wildbestände und die Artenvielfalt – und darum, was dieser Konflikt über unseren Umgang mit Demokratie und Natur verrät. Am Ende steht die große Frage: Wie schaffen wir einen Umgang mit Landschaft und Wildtieren, der vernünftig, naturverträglich und zukunftsfähig ist – für uns und die Generationen nach uns? Eine Episode für alle, die sich fundiert, offen und ohne Ideologie dem Thema Wolf nähern wollen.
TikTok ist längst keine Nischenplattform mehr. Die AfD dominiert dort mit Fake News, Vereinfachungen und hoher Taktung und erreicht dreimal so viel Reichweite wie alle anderen demokratischen Parteien zusammen.Und was macht die politische Mitte? Sie zögert. Aus Angst vor unseriösem Auftreten, vor Trends, vor Ablehnung.
Aufmerksamkeits-Milliardäre zerstören unsere Öffentlichkeit, schaffen die Demokratie ab und arbeiten an der "Digitalokratie": In seinem Vortrag warnt Medienwissenschaftler Martin Andree vor den Folgen – und macht Vorschläge. Martin Andree ist Medienwissenschaftler an der Universität Köln mit dem Schwerpunkt "Digitale Medien". Seinen Vortrag mit dem Titel "Digitalisierte Demokratie – Geht das überhaupt?" hat er am 7. Dezember 2025 gehalten, im Rahmen von "Verstehen, was ist. Ein Tag für Hannah Arendt" im Berliner Maxim-Gorki-Theater. Die Veranstaltung wurde ausgerichtet durch das Bard College Berlin, die Internationale Hannah Arendt Gesellschaft und das Maxim Gorki Theater.**********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragender: Martin Andree, Medienwissenschaftler, Universität Köln**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Gaming: Rechte Propaganda in Online-SpielenHassen und teilen: Was Wut im Netz mit uns machtRechtsextremismus: Die Vordenker der Neuen Rechten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Sachsen-Anhalt vor der Schicksalswahl 2026: Sichert der vorzeitige Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten der CDU die nötige Stabilität oder beginnt jetzt der unvorhersehbare Schlagabtausch? In dieser Folge der Politischen Schattenrunde analysieren Vertreter von CDU, SPD, Grünen und Linken die strategischen Weichenstellungen zwischen Wahlkampf-Plakaten, Bildungspolitik und dem Umgang mit der AfD.Hosts sind Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg.Co-Hosts/Gäste:- Nico Elsner, Vorsitzender der Jungen Union Sachsen-Anhalt- Susan Sziborra-Seidlitz, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen- Matthias Schütz, Kreisvorsitzender Die Linke in Anhalt-Bitterfeld- Anne Makowsky, stellv. Vorsitzende des Kreistags Anhalt-Bitterfeld, SPDIn der dieser aktuellen Ausgabe der Politischen Schattenrunde des Sachsen‑Anhalt Podcast richtet sich der Blick auf den beginnenden Wahlkampf vor der Landtagswahl am 6. September 2026. Moderator Chris Luzio Schönburg und Gastgeber Stefan B. Westphal führen durch eine Runde, die politische Stimmungen, strategische Weichenstellungen und offene Fragen im Land analysiert.Zu den Gästen gehören unter anderem die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Susan Sziborra‑Seidlitz, sowie Matthias Schütz von Die Linke, ein erfahrener Wahlkämpfer seiner Partei. Beide ordnen ein, ob der Wahlkampf bereits an Dynamik gewinnt oder ob die entscheidende Phase erst bevorsteht. Auch die Frage, welche politischen Rollen und Verantwortlichkeiten sich in den kommenden Monaten herausbilden könnten, sorgt für klare Konturen in der Debatte.Ein zentraler Schwerpunkt der Runde ist der bevorstehende Wechsel an der Spitze der Landesregierung. Sven Schulze (CDU) soll — acht Monate vor der Landtagswahl — die Nachfolge von Dr. Reiner Haseloff im Amt des Ministerpräsidenten antreten. Die Gäste diskutieren, welche strategischen Überlegungen hinter diesem Schritt stehen könnten und ob er vorgezogene Wahlen begünstigt oder als Versuch der CDU gewertet werden muss, politische Stabilität zu sichern. Die unterschiedlichen Einschätzungen machen die Spannungen zwischen den politischen Lagern sichtbar.Darüber hinaus richtet die Runde den Blick auf die Rolle des politischen Personals. Deutlich wird, wie stark politische Wahrnehmung an Personen gebunden ist – oft stärker als an inhaltliche Positionen. Themen wie Bildung, Integration und soziale Gerechtigkeit rücken ebenfalls in den Fokus. Dabei wird klar, dass Fragen der sozialen Umverteilung und einer inklusiven Bildungspolitik auch auf Landesebene zunehmend an Bedeutung gewinnen.Ein weiterer zentraler Punkt ist die Verunsicherung vieler Menschen im Umgang mit der AfD und deren wachsendem Einfluss. Die Gesprächspartner betonen die Bedeutung demokratischer Werte und die Notwendigkeit, politische Auseinandersetzungen mit sachlich fundierten Argumenten zu führen.Zum Abschluss richtet sich der Blick auf die Erwartungen der Wählerinnen und Wähler: Welche Themen bewegen sie? Wie sollten Kampagnen gestaltet sein, um möglichst viele Menschen zu erreichen? Die Gäste formulieren zudem persönliche Wünsche für Ministerien in einer hypothetischen zukünftigen Landesregierung.#ltwlsa26 #sachsenanhalt Kapitel:0:00 Politische Lage und Wahlkampf1:49 Gäste im Podcast2:59 Wahlplakate und ihre Botschaften4:26 Erste Reaktionen auf Wahlplakate6:32 Wechsel von Haseloff zu Schulze9:25 Verantwortung im Wahlkampf12:34 Reformen und neue Ansätze14:37 Reaktionen auf den Wechsel17:07 Einfluss von Personen auf Wahlen21:22 Populismus und seine Folgen25:52 Bündnisse gegen die AfD28:34 Emotionen in der Politik31:08 Bekanntheit der Kandidaten33:16 Schatten von Rainer Haseloff36:44 Populismus und seine Kehrseiten42:11 Minderheitsregierung und ihre Herausforderungen46:33 Bündnisse und ihre Bedeutung52:21 Sichtbarkeit und Identität57:02 Bildung und Politik59:33 Wahlkampf und Wählerverhalten1:03:24 Ministerien und persönliche Stärken1:05:33 Abschluss und Ausblick
Heute: Jürgen P. Lang, Autor von "Sahra Wagenknecht - Von der SED zum BSW" Wir sprechen über Stalinismus, Populismus und Außenseitertum.
Verantwortung, Macht und das unbequeme Ungleichgewicht unserer ZeitViele sagen heute: Die Demokratie ist in Gefahr.Doch kaum jemand stellt die entscheidende Frage: Warum eigentlich?Liegt die Bedrohung in Populismus und Polarisierung?In supranationalen Institutionen und Machtverschiebungen?Oder vielleicht tiefer – im Inneren der Demokratie selbst?In dieser Folge des Stoischen Piraten geht es um eine unbequeme, selten offen diskutierte Frage:Kann eine Demokratie dauerhaft funktionieren, wenn immer weniger Menschen den Staat finanzieren, während immer mehr über seine Ausgaben entscheiden?Wir sprechen über die historische Entwicklung der Demokratie – von Wehrfähigkeit und Steuerleistung bis zum modernen Sozialstaat. Über Platon, Aristoteles, John Stuart Mill und Alexis de Tocqueville. Über das Prinzip no taxation without representation – und darüber, warum es sich heute vielerorts in representation without taxation zu verkehren droht.Ein zentraler Gedanke dabei: Demokratie war nie als reines Konsumrecht gedacht, sondern als Ordnung, in der politische Mitsprache an Verantwortung gebunden ist – an Risiko, Beitrag und Dienst am Gemeinwesen.Was passiert, wenn diese Verbindung verloren geht?Wenn politische Entscheidungen zunehmend von jenen getroffen werden, die ihre Konsequenzen nicht mehr tragen?Und wie könnte ein modernes Verständnis von Skin in the Game aussehen – jenseits von Geld, aber nicht ohne Verantwortung?Diese Folge ist kein Plädoyer gegen die Demokratie. Im Gegenteil. Sie ist ein Versuch, sie ernst zu nehmen.Webpage:https://www.muellermathias.ch/
Damit die Demokratie überlebt, müssen demokratische Parteien die "stille Mitte" der Gesellschaft zurückerobern. Dieser Überzeugung ist der ehemalige Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle. Andreas Voßkuhle lehrt Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Bis zum Sommer 2020 war er zudem Präsident des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Seinen Vortrag "Der Verlust der Mitte und die Krise der Demokratie" hat er am 10. November 2025 in der Aula der Uni Freiburg gehalten. +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Wissenschaft +++ Rechtswissenschaften +++ Rechtswissenschaft +++ Vortrag +++ Vorträge +++ Politik +++ Demokratie +++ Demokratiekrise +++ AfD +++ Rechtsextremismus +++ Rechtspopulismus +++ Autoritarismus +++ Populismus +++ Polarisierung +++ Rechtsruck ++++ Verfassung +++ Bundesverfassungsgericht +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragender: Andreas Voßkuhle, Rechtswissenschaftler, Universität Freiburg**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:21 - Vortragsbeginn15:06 - Gründe für eine Verteidigung der Demokratie18:58 - Wie Menschen für Demokratie zurückgewonnen werden können30:55 - Drei konkrete Vorschläge**********Quellen aus der Folge:Bertelsmann-Studie "Selbstbeschädigung der Mitte"Sinus-Milieus**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Parteiverbote: Vom Mumm, es zu tun, und der Weisheit, es zu lassenNeuropolitik: Ein Weg aus Populismus und Polarisierung?Rechtsextremismus: Die Vordenker der Neuen Rechten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Ist der Anstieg des Populismus und die vermeintliche „Spaltung der Gesellschaft” durch eine zunehmend populistische Diskussion in den sozialen Medien ein modernes Phänomen? Oder lassen sich die gleichen medialen Muster und Bewegungen bis in die Frühe Neuzeit zurückverfolgen? Wie beeinflussten Flugblätter die öffentliche politische Meinung, nachdem ihre Verbreitung durch die Erfindung des Buchdrucks deutlich vereinfacht wurde? Für einen Vortrag bei der VHS Hannover haben wir zu diesem Thema recherchiert und die Ergebnisse fanden wir so spannend, dass wir sie euch nicht vorenthalten wollen. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier Story der Woche: Schäferhund kauft Madonnas Anwesen Thema der Woche: Flugblatt in der dt. wikipedia Zum Flugblatt der Frühen Neuzeit: Eine fachwissenschaftliche Einführung "Erschreckliche warhafftige Newe Zeitung" - Flugschriften und ihre Bedeutung für die Hexenprozesse SPIEGEL: Die Macht der Nachricht BPB: Der Dreißigjährige Krieg: Ein Bürgerkrieg, der zugleich ein Hegemonialkrieg war BPB: Reformation: Luthers Thesen und die Folgen Kometenfurcht in der dt. wikipedia
Nová vláda na svém prvním zasedání odmítla systém emisních povolenek ETS2 a Pakt o migraci a azylu Evropské unie. Co přesně „odmítnutí“, o němž vláda mluví, znamená, je ovšem poněkud nejasné, protože v případě obou dohod vláda chce prý dál na evropské úrovni vyjednávat.
Nová vláda na svém prvním zasedání odmítla systém emisních povolenek ETS2 a Pakt o migraci a azylu Evropské unie. Co přesně „odmítnutí“, o němž vláda mluví, znamená, je ovšem poněkud nejasné, protože v případě obou dohod vláda chce prý dál na evropské úrovni vyjednávat.Všechny díly podcastu Názory a argumenty můžete pohodlně poslouchat v mobilní aplikaci mujRozhlas pro Android a iOS nebo na webu mujRozhlas.cz.
„Všichni populisté stavějí „lid“ proti zkorumpované elitě, která slouží vlastním zájmům. Ale ne každý, kdo kritizuje ty u moci, je populista. Populista se odlišuje tvrzením, že on a jedině on zastupuje skutečný lid. V důsledku toho je veškerá opozice negativní. A všechny brzdy a protiváhy, které jsou v demokratickém systému dělby moci naprosto normální, jsou pak jednoduše překážkami v uskutečnění vůle lidu.“
„Všichni populisté stavějí ‚lid‘ proti zkorumpované elitě, která slouží vlastním zájmům. Ale ne každý, kdo kritizuje ty u moci, je populista. Populista se odlišuje tvrzením, že on a jedině on zastupuje skutečný lid. V důsledku toho je veškerá opozice negativní. A všechny brzdy a protiváhy, které jsou v demokratickém systému dělby moci naprosto normální, jsou pak jednoduše překážkami v uskutečnění vůle lidu.“Všechny díly podcastu Názory a argumenty můžete pohodlně poslouchat v mobilní aplikaci mujRozhlas pro Android a iOS nebo na webu mujRozhlas.cz.
Frank Trentmann und Marco Herack besprechen Deutschland. Das Land blockiert sich selbst, gilt zunehmend als reformresistent und führungslos. Es wildert der Populismus und es dominiert die Verzweiflung. Doch warum?
Desaster Stuttgart 21 | Trump sagt Bye zur EU | Seltsame Bräuche zu Weihnachten und Silvester | Catcalling: Belästigung auf Zuruf - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Desaster Stuttgart 21 | Trump sagt Bye zur EU | Seltsame Bräuche zu Weihnachten und Silvester | Catcalling: Belästigung auf Zuruf - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Selbst, wenn der Staat sehr gut funktioniert, wird das alleine autoritären Populismus nicht eindämmen, meint unser Gast. Unser Satiriker kümmert sich um Olympia in Kölle. Und unser Host um die Schüler-Demos gegen die Wehrpflicht. Von WDR 5.
Trump will, dass Maduro freiwillig das Land verlässt. Droht ein bewaffneter Konflikt zwischen den USA und Venezuela? Und: Slowenien schreibt das Recht auf Bargeld in die Verfassung. Warum das nicht nur blanker Populismus ist. Grieß, Thielko
In dieser Episode diskutieren Marco Herack und Johannes Hillje die Rolle von Emotionen in der politischen Kommunikation, insbesondere in Deutschland. Hillje, ein Politik- und Kommunikationsberater, beleuchtet, wie Emotionen in der Politik oft vernachlässigt werden und wie dies zu einer emotionalen Leere führt, die von populistischen Kräften wie der AfD ausgenutzt wird. Er argumentiert, dass eine positive Emotionalisierung notwendig ist, um die Menschen zu erreichen und eine demokratische Emotionskultur zu fördern. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen, die mit der Emotionalisierung in der Politik verbunden sind, sowie die Notwendigkeit von Glaubwürdigkeit und einer klaren Vision für die Zukunft. (Riverside AI Zusammenfassung)
Vítejte u plné délky rozhovoru s německým psychoterapeutem Heinz Peter Röhrem! Taky vám připadá, že narcismus, citová závislost, manipulace jsou vysoce aktuální témata snad na celém světě? Byl jsem proto moc rád, když mi z nakladatelství Portál dali vědět, že do České republiky přijede jejich autor, významný německý psychotereapeut a spisovatel Heinz Peter Röhr. Všechna výše uvedená témata totiž desítky let studuje a napsal o nich řadu knih, které Portál vydal i v češtině. Sám říká, že knihy píše tak, aby už jejich četba fungovala léčivě.Pokud chcete celý rozhovor, pojďte na můj účet herohero - http://herohero.co/petrhorky. Tam si poslechnete rozhovor v plné délce a navíc získáte speciální slevu 25 % na všechny jeho knihy a audioknihy vydané u nakladatelství Portál!Odkazy:https://nakladatelstvi.portal.cz/nakladatelstvi/hledat/Heinz%20Peter%20R%C3%B6hr00:00 Biblioterapie, psychoedukace a přijetí pomoci.05:04 Sebereflexe vs. narcistní leadership, kořeny sebehodnoty.12:24 Populismus a závislé pouto na narcisech.16:45 Odvaha k vnitřní práci a vyjadřování emocí v komunikaci.24:54 Praktická ordinace, sebeláska v praxi.32:26 Komunikace bez násilí.Support the show
Aladin ist Soziologe, Autor und Professor. Das letzte Mal war er im November 2023 im Hotel Matze zu Gast. Diesmal - ziemlich genau zwei Jahre später - wollte ich von ihm wissen, warum der Populismus so stark ist, woher seiner Meinung nach der Vertrauensverlust innerhalb unserer Gesellschaft kommt und wie er auf das Thema Migration und den politischen Umgang damit schaut. Wir sprechen über Vertrauen und Misstrauen in Wissenschaft, Medien und Politik, über „Misstrauensgemeinschaften“, warum Bekämpfen oft das Falsche verstärkt und was die Finanzkrise 2008 mit unserer Gegenwart zu tun hat. Es geht um Erwartungen an Institutionen, Korrelation vs. Kausalität, Medienkritik, Wissenschaftsverdruss, Polarisierung, Migration – und darum, wie wir wieder krisenfester werden. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://www.mafaalani.de/ DINGE: Aladins aktuelles Buch “Misstrauensgemeinschaften – Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien”: https://bit.ly/3K39fiW Initiative für einen handlungsfähigen Staat – Abschlussbericht (als Buch/Report, frei downloadbar): https://bit.ly/4p50wvy FAKTEN: Geburtenrate und Sterbeüberschuss in Deutschland seit 1950: https://bit.ly/4paQUQ3 Schwarzer Oktober 2008: https://bit.ly/4i0bPmx Stimmungsschwankungen nach der Willkommenskultur 2015: https://bit.ly/47VmWbx Zu- und Fortzüge über die Außengrenzen Deutschlands 1950-2022: https://bit.ly/47ElawO 19 Prozent der deutschen Bevölkerung wurde woanders geboren: https://bit.ly/4nVIVFy Zwei Millionen ausländische Fachkräfte in Engpassberufen: https://bit.ly/47U0hwq Alex Stößlein - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution Hotel Matze live - https://eventim.de/artist/hotel-matze/ 17.11.2025 – Stuttgart – Liederhalle Mozartsaal 18.11.2025 – Köln – Volksbühne am Rudolfplatz 06.12.2025 – Berlin – Deutsches Theater Berlin MEIN ZEUG: Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Viktor Orbán schien unbesiegbar. Doch nun liegt Ungarns Ministerpräsident sechs Monate vor der Wahl in Umfragen hinten. Ein möglicher Grund: Sein Herausforderer ist kein Linker. 2026 könnte zu einem Schicksalsjahr für Ungarn werden – und damit auch für die Populisten in der Welt, für die Viktor Orbán ein Vorbild ist. Als Ministerpräsident zeigt Orbán seit 2010, wie man mit Polemik, Ausgrenzung, Dämonisierung, Günstlingswirtschaft und Medienkontrolle eine politisch national-revanchistische Bewegung erschafft, die ein ganzes Land unterwandert. Dabei steht Ungarn objektiv nicht gut da. Politisch ist es in Europa isoliert, die Wirtschaft stagniert, die Inflation viel zu hoch. Bei den Wahlen im April 2026 scheint sich nun ernst zu nehmender Widerstand zu formieren. Péter Magyar, ein ehemaliger Wegbegleiter, führt die Umfragen an. In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Juan Moreno mit Jan Puhl aus dem Auslandsressort des SPIEGEL. Puhl ist ein Kenner der ungarischen Politik, berichtet seit Jahren über Viktor Orbán. Er beschreibt Péter Magyar als einen ehemaligen Orbán-Fan, der inhaltlich kaum zu fassen ist und mit seiner recht neuen Partei Tisza deutlich vor Orbáns Fidesz liegt. Wie hat Magyar das hinbekommen? Mehr zum Thema: (S+) Verfassungsänderung in Ungarn: »Ein großer Schritt in Richtung Diktatur« – ein Interview von Jan Puhl: https://www.spiegel.de/ausland/ungarn-verfassungsaenderungen-ein-grosser-schritt-in-richtung-diktatur-a-ae8997e2-9dff-4860-816e-40324943fffb (S+) Pride in Budapest: »Das System Viktor Orbán könnte bald einstürzen« – ein Interview von Timo Lehmann: https://www.spiegel.de/ausland/pride-in-budapest-das-system-viktor-orban-koennte-bald-einstuerzen-a-28170136-9030-4ea5-b741-42228c01a73a Treffen im Weißen Haus: Orbán und Trump lästern über Siegchancen der Ukraine _ https://www.spiegel.de/ausland/viktor-orban-und-donald-trump-laestern-ueber-siegchancen-der-ukraine-a-9bac951f-b075-489c-906d-32e6d1c5bf3f Mit Slowakei und Tschechien: Ungarn kündigt »Ukraine-skeptischen« Ost-Bund an _ https://www.spiegel.de/ausland/eu-ungarn-plant-ukraine-skeptisches-buendnis-mit-slowakei-und-tschechien-a-0b2bb97d-8720-4dad-9ad8-429abd91cdd5 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
„Das Vertrauen wird kommen - hat jeder nur erst seine Sicherheit.“ Ein Satz von Friedrich Schiller, zutreffend und paradox zugleich. Denn wenn wir vertrauen, sind wir subjektiv unserer Sache sicher, wissen aber nicht, ob wir objektiv wirklich sicher sein können. Vertrauen ist ein Vorschussgeschäft, und es trägt immer auch die Möglichkeit in sich, enttäuscht zu werden. Sonst wäre es kein Vertrauen, sondern Wissen. Vertrauen ist ein Wagnis. Aber auch ein unschätzbarer Wert. Denn in einer Welt voller Ungewissheiten kommen wir ohne Vertrauen keinen Schritt weiter. Weil wir vor lauter Misstrauen Gefahr laufen, überhaupt keinen Schritt mehr zu gehen. Das Tückische am Misstrauen ist, dass „eine gesunde Portion“ davon gut für uns ist, dass aber permanentes Misstrauen uns und unser Miteinander vergiftet, nicht nur im Privaten, sondern auch in Staat und Gesellschaft. Was tun wir also, wenn unser Vertrauen schwindet? Weil die (technischen) Möglichkeiten, uns zu täuschen, immer größer werden? Weil Politisch-Verantwortliche die Erwartungen nicht erfüllen, die wir in sie setzen? Weil wir niemals das Gefühl loswerden, gerade jetzt über den Tisch gezogen zu werden? Unter welchen Voraussetzungen sind wir bereit, mehr Vertrauen zu wagen? Und unter welchen Voraussetzungen tun wir gut daran? Auf diese und andere Vertrauensfragen antworten u. a.: Aladin El-Mafaalani, Soziologe und Autor des Buches “Misstrauensgemeinschaften - Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologie“, Silke Müller, Publizistin und Bildungsexpertin, und Prof. Frank Brettschneider, Kommunikationswissenschaftler, Universität Hohenheim. Podcast-Tipp: Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast Die rücksichtslose Gesellschaft - Realität oder nur ein Gefühl? Egoismus, eigene Notlagen und gestiegene Belastung durch Krisen können zu aggressivem Verhalten führen. Die Frustrationstoleranz sinkt. Gleichzeitig nehmen wir Rücksichtslosigkeit schneller wahr und lassen uns nicht alles gefallen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f6b9be01b023fc00/
„Das Vertrauen wird kommen - hat jeder nur erst seine Sicherheit.“ Ein Satz von Friedrich Schiller, zutreffend und paradox zugleich. Denn wenn wir vertrauen, sind wir subjektiv unserer Sache sicher, wissen aber nicht, ob wir objektiv wirklich sicher sein können. Vertrauen ist ein Vorschussgeschäft, und es trägt immer auch die Möglichkeit in sich, enttäuscht zu werden. Sonst wäre es kein Vertrauen, sondern Wissen. Vertrauen ist ein Wagnis. Aber auch ein unschätzbarer Wert. Denn in einer Welt voller Ungewissheiten kommen wir ohne Vertrauen keinen Schritt weiter. Weil wir vor lauter Misstrauen Gefahr laufen, überhaupt keinen Schritt mehr zu gehen. Das Tückische am Misstrauen ist, dass „eine gesunde Portion“ davon gut für uns ist, dass aber permanentes Misstrauen uns und unser Miteinander vergiftet, nicht nur im Privaten, sondern auch in Staat und Gesellschaft. Was tun wir also, wenn unser Vertrauen schwindet? Weil die (technischen) Möglichkeiten, uns zu täuschen, immer größer werden? Weil Politisch-Verantwortliche die Erwartungen nicht erfüllen, die wir in sie setzen? Weil wir niemals das Gefühl loswerden, gerade jetzt über den Tisch gezogen zu werden? Unter welchen Voraussetzungen sind wir bereit, mehr Vertrauen zu wagen? Und unter welchen Voraussetzungen tun wir gut daran? Auf diese und andere Vertrauensfragen antworten u. a.: Aladin El-Mafaalani, Soziologe und Autor des Buches “Misstrauensgemeinschaften - Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologie“, Silke Müller, Publizistin und Bildungsexpertin, und Prof. Frank Brettschneider, Kommunikationswissenschaftler, Universität Hohenheim. Podcast-Tipp: Wie wir ticken - Euer Psychologie Podcast Die rücksichtslose Gesellschaft - Realität oder nur ein Gefühl? Egoismus, eigene Notlagen und gestiegene Belastung durch Krisen können zu aggressivem Verhalten führen. Die Frustrationstoleranz sinkt. Gleichzeitig nehmen wir Rücksichtslosigkeit schneller wahr und lassen uns nicht alles gefallen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:f6b9be01b023fc00/
Deutschland steckt mitten in einer Vertrauenskrise:Die AfD wächst, der Populismus prägt immer mehr Debatten und viele Menschen fragen sich, ob der Staat überhaupt noch funktioniert. Der bekannte Soziologe Aladin El-Mafaalani erklärt im Gespräch mit Paul, warum Misstrauen zunimmt, warum einfache Antworten so verführerisch sind – und was Politik, Medien und Gesellschaft tun müssten, um das Vertrauen zurückzugewinnen.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nur die Opposition in den USA kann den Siegeszug des globalen Populismus verhindern. Das ist die Lage am Sonntag. Hier der Link zum Artikel: Mehr zum Thema: Lesen Sie hier die SPIEGEL-Titelgeschichte +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Borussia Dortmunds spätes 1:0 gegen Köln sorgt für große Emotionen. BVB-Reporter Jürgen Koers hadert im Gespräch mit Moderator Hansi Küper dennoch mit der spielerischen Qualität: „Für die Offensive muss Niko Kovac mehr Konzepte ausarbeiten.“ Beim BVB-Trainer ist Karim Adeyemi nach dem verweigertem Handschlag in Ungnade gefallen. Der öffentliche Rüffel ist völlig berechtigt. Welche Auswirkungen das für das Image des Spielers und die angepeilte Vertragsverlängerung haben könnte, wird in der neuen Folge unseres Podcast ausführlich besprochen. Thema der Woche: Nach der Veröffentlichung der neuen ZIS-Zahlen (Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze) fordern Politiker ein härteres Durchgreifen bei auffälligen Fußballfans. Dabei strömen immer megr Fans in die Arenen, die sicherer sind denn je. Und die Statistiken belegen einen Rückgang der Gewalt. „Populismus aus der Politik“, sagt Koers.