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Der Krieg in der Ukraine ist zum Dauerzustand geworden. Wie steht es um die Kräfteverhältnisse, die Unterstützung des Westens und die Chancen auf ein Ende der Kämpfe? Capellan, Frank; Sawicki, Peter; Dornblüth, Gesine
Der Krieg in der Ukraine ist zum Dauerzustand geworden. Wie steht es um die Kräfteverhältnisse, die Unterstützung des Westens und die Chancen auf ein Ende der Kämpfe? Capellan, Frank; Sawicki, Peter; Dornblüth, Gesine
US-Außenminister Rubio betonte bei der Münchner Sicherheitskonferenz in einer Grundsatzrede die Einheit des Westens, forderte Europa aber zugleich auf, dem „verwalteten Niedergang“ entgegenzutreten. Europäische Spitzenpolitiker lobten die versöhnlichen Töne aus Washington öffentlich, hinter den Kulissen bleibt jedoch die Unzufriedenheit über die Kritik der USA bestehen.
Der US-Außenminister begreift das Jahr 1945 als Niederlage des Westens und will die Nachkriegsordnung samt antikolonialer Befreiung revidieren. Dafür gibt es auf der „Sicherheitskonferenz“ Standing Ovations, allen voran: deutsche Minister. Von Sevim Dagdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Der britische Premierminister Winston Churchill hat noch im Mai 1945 die AusarbeitungWeiterlesen
Die politische Woche in den USAIn den USA sind die Epstein-Akten immer noch das Top-Thema der Medien, wenn man dem Bericht des USA-Korrespondenten glaubt. In jedem Fall aber wird über den Fall Epstein in Russland ganz anders berichtet, als in Deutschland.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Darüber, wie deutsche Medien wie der Spiegel vom Fall Epstein ablenken, indem sie ihn mit Artikel-Überschriften wie „Männlicher Blick auf Frauen – Dieser verdammte Epstein in uns allen“ banalisieren und mit leider täglich vorkommenden Fällen von Missbrauch vergleichen, will ich demnächst noch einen gesonderten Artikel schreiben.Hier soll es darum gehen, wie anders als in Deutschland die russischen Medien darüber berichten, denn der Fall Epstein war auch an diesem Sonntagabend wieder das beherrschende Thema des Beitrages des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat und den ich übersetzt habe.Beginn der Übersetzung:Die Epstein-Akten: Der Westen hat die geheimen Orgien seiner Eliten jahrzehntelang beobachtetKommen wir zurück zu einem Thema, das die internationale Presse seit Wochen beschäftigt. Das sind dieselben Epstein-Akten, über die wir letzten Sonntag gesprochen haben.Zur Erinnerung: Jeffrey Epstein war ein US-amerikanischer Finanzier, der 2008 wegen Kindesmissbrauchs zu 18 Monaten Haft verurteilt wurde. Anschließend wurde er lebenslang als Sexualstraftäter registriert. Insgesamt fielen, wie inzwischen bekannt ist, mehr als tausend Mädchen und Frauen diesem Serientäter zum Opfer. Er wurde im Juli 2019 erneut verhaftet. Im August desselben Jahres hat er sich angeblich in einer New Yorker Gefängniszelle erhängt.Die Polizei hat Millionen von Computerdateien mit Aufnahmen von Gewalt, Pädophilie und geradezu satanischen Orgien auf Epsteins Privatinsel in der Karibik. Zu den Teilnehmern gehörte die globale Elite: vom US-Präsidenten Bill Clinton über Regierungsmitglieder, Milliardäre und Popstars bis hin zu Mitgliedern europäischer Monarchien.Der russische Außenminister Sergej Lawrow bezeichnete die Enthüllung als „reinen Satanismus“:„Es geht hier um die Enthüllung des Gesichts des sogenannten ‚kollektiven Westens‘ und des sogenannten Tiefen, nicht einmal mehr ein Staates, sondern eines tiefes Bündnisses, das den gesamten Westen regiert und versucht, die ganze Welt zu beherrschen. Dass das jenseits menschlichen Begreifens liegt, dass das reiner Satanismus ist, muss man einem normalen Menschen wohl nicht erklären.“Offiziell beging Jeffrey Epstein Selbstmord, doch die britische Daily Mail weist auf eine Diskrepanz in den Datumsangaben hin:„Ein Dokument der US-Staatsanwaltschaft des südlichen Bezirks von New York vom Freitag, dem 9. August 2019, besagt, dass Epstein bereits bewusstlos aufgefunden und für tot erklärt worden sei. Die Gefängnisakten und offiziellen Berichte zeigen jedoch, dass Epstein erst am Morgen des 10. August 2019 bewusstlos aufgefunden wurde.“...https://apolut.net/epstein-enthullungen-und-kein-ende-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Vor dem Start der Münchner Sicherheitskonferenz diskutieren Rürup und Hüther, ob die US-Politik das Ende des Westens einläutet – und welche ökonomischen Folgen Deutschland drohen.
Vor der Münchner Sicherheitskonferenz ist das Verhältnis zwischen Europa und den USA weiter extrem angespannt. Während Washington mehr Eigenverantwortung fordert, warnen Experten vor einer Zeitenwende im Bündnis. Zugleich will Donald Trump weiter nicht von seinem Wunsch abrücken, Grönland den USA einzuverleiben - und so wächst der Druck auf Europa, militärisch und wirtschaftlich umzusteuern. Außerdem erklärt Lateinamerika-Korrespondent Tobias Käufer in dieser Folge, warum die Lage für das kubanische Regime derzeit so ernst ist wie wohl noch nie seit der Revolution - und wie Donald Trump diese historische Chance nutzen möchte. Den in dieser Folge erwähnten Podcast "Ernstfall – Was, wenn Russland uns angreift?" findet ihr unter welt.de/ernstfall Produktion: Serdar Deniz Redaktion: Wim Orth „Amerika-Effekt – Donald Trump und die neue Weltordnung“ nimmt jede Woche unter die Lupe, wie die USA – und vor allem Donald Trump – die globale Politik neu vermessen. WELT-USA-Korrespondentin Stefanie Bolzen spricht mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth sowie internationalen Korrespondenten über Machtverschiebungen, Allianzen und Konflikte. Ob harte Handelspolitik und neue Zölle, der veränderte Umgang mit NATO-Partnern oder der Druck auf internationale Institutionen – der Podcast zeigt, wie Trumps Kurs bereits konkrete Folgen für Europa, China und den Nahen Osten hat. Analytisch, nah dran und verständlich erklärt, ordnet „Der Amerika-Effekt“ das tägliche Washington-Rauschen ein und macht klar, warum Entscheidungen im Weißen Haus die Welt weit über die USA hinaus verändern. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Der Westen befindet sich in einer spirituellen Krise, die nicht aus Mangel entstanden ist, sondern aus Entbindung. Der Mensch verfügt über Freiheit, wie keine Generation vor ihm – und entzieht sich zugleich jeder Verpflichtung. Er kann wählen, jederzeit und überall. Aber er weigert sich, die Konsequenzen seines Wollens zu tragen.Diese Krise ist nicht äußerlich. Sie ist nicht primär politisch, ökonomisch oder technologisch. Sie ist innerlich. Sie betrifft das Selbstverständnis des Menschen. Freiheit wird als Zustand verstanden, nicht als Aufgabe. Als Anspruch, nicht als Verantwortung. Als Recht, nicht als Zumutung.Der moderne Mensch begreift sich als autonomes Ich, das sich selbst genügt. Doch dieses Ich ist leer geworden. Es will, ohne Maß. Es entscheidet, ohne Bindung. Es fordert Anerkennung, ohne Verpflichtung. Übrig bleibt ein Subjekt, das alles darf, aber nichts mehr schuldet – weder sich selbst noch anderen.Hier liegt der Kern der Krise: Freiheit wurde von Pflicht getrennt. Selbstbestimmung von Gewissen. Individualität von sittlicher Form. Was einst Haltung war, ist zur Option geworden. Was bindend war, ist verhandelbar. Was verpflichtete, wird als Zumutung empfunden.Doch Freiheit ohne Selbstbindung ist keine Freiheit. Sie ist Willkür. Und Willkür zerstört nicht nur Ordnung, sondern auch Würde. Denn Würde entsteht nicht durch Möglichkeiten, sondern durch Maß. Nicht durch Entgrenzung, sondern durch Form.Der Mensch braucht keine äußere Autorität, um verpflichtet zu sein. Die Instanz liegt in ihm selbst. In seiner Fähigkeit, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. In seinem Vermögen, sich selbst Grenzen zu setzen. Nicht aus Angst, nicht aus Zwang, sondern aus Einsicht.Spirituelle Krise heißt daher: Der Mensch verweigert die Arbeit an sich selbst. Er sucht Erlösung im Außen – in Systemen, Ideologien, Konsum, Identitäten – und flieht vor der Zumutung, sich selbst Maß zu sein. Er will Freiheit ohne Disziplin. Sinn ohne Opfer. Würde ohne Arbeit.Der Westen leidet nicht daran, dass ihm Werte fehlen. Er leidet daran, dass er sie nicht mehr als bindend anerkennt. Alles ist verfügbar, nichts verpflichtend. Alles diskutierbar, nichts verbindlich. Daraus entsteht kein Fortschritt, sondern Orientierungslosigkeit.Der Mensch muss sich wieder als verantwortliches Ich begreifen. Nicht als Konsument von Möglichkeiten, sondern als Träger von Pflicht. Nicht als Opfer der Umstände, sondern als Urheber seiner Haltung.Die spirituelle Krise des Westens ist keine Schicksalsfrage. Sie ist eine Charakterfrage. Und sie entscheidet sich nicht im Außen, nicht in Programmen oder Strukturen, sondern im Inneren des Menschen – dort, wo Freiheit entweder zur Willkür verkommt oder zur sittlichen Aufgabe wird.
Westliche „Eliten“ sollen etwas mit dem Missbrauch minderjähriger Mädchen zu tun haben? Kann nicht sein. Jahrelang haben die selbsternannten Qualitätsmedien des Westens die „Epstein-Affäre“ wahlweise totgeschwiegen oder als Verschwörungstheorie irgendwelcher Spinner im Netz abgetan. Nun haben sie, wie Annalena Baerbock es formulieren würde, eine 360-Grad-Wende vollzogen und beweisen der Welt, dass niemand so gute VerschwörungstheorienWeiterlesen
n dieser Ausgabe des LoKr Room Talks begrüßen Mario Lochner und Sinan Krieger den Entwicklungsökonomen Patrick Kaczmarczyk. Anlässlich seines neuen Buches „Zerfall der Weltordnung“ diskutieren wir über die Ignoranz des Westens, das Scheitern von Freihandelsabkommen wie Mercosur und die Frage, warum Deutschland sein Exportmodell dringend überdenken muss. Kaczmarczyk plädiert für eine massive Investitionsoffensive in die heimische Infrastruktur und erklärt, warum faire Handelsbeziehungen zum globalen Süden kein Akt der Nächstenliebe sind, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit für ein zukunftsfähiges Europa. Wir sprechen über die Rolle Chinas, den „Brain Drain“ durch qualifizierte Zuwanderung und warum der deutsche „Kontinuitätsfetisch“ uns bei der Lösung von Problemen in Bildung und Energie im Weg steht. Ein tiefgründiger Talk über heterodoxe Ökonomie, staatliche Planungssicherheit und die Suche nach einem neuen wirtschaftlichen Kompass in einer instabilen Welt.
Die Grossbank hat ihre Jahreszahlen veröffentlicht. Sie konnte ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent steigern. Zur Integration der Credit Suisse schreibt die UBS, die komme «ausgezeichnet» voran. Weitere Themen: · Auch Novartis kann seinen Gewinn steigern. Der Pharmakonzern hat im letzten Jahr einen Gewinn von 17,4 Milliarden US-Dollar erzielt. · Die Ukraine und Russland treffen sich zu neuen Gesprächen in Abu Dhabi: Die Erwartungen des Westens sind allerdings tief. · Das US-Militär hat eine iranische Drohne abgeschossen. Es schreibt, die Drohne habe sich einem Flugzeugträger der USA im arabischen Meer genähert. · Massiver Marktverlust an der Wall Street: Die US-Börse verliert fast 300 Milliarden Dollar an Marktwert, wegen einer neuen KI-Anwendung. · Shutdown in den USA nach vier Tagen beendet: Das Repräsentantenhaus hat ein Finanzierungspaket gebilligt. · Fussball: Im Schweizer Cup der Männer stehen GC und Yverdon im Halbfinal.
Kein Brandmauer in München: Nach zwei Jahren sind drei AfD-Politiker wieder auf die Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen. MSC-Chef Wolfgang Ischinger setzt auf Dialog statt Ausgrenzung, auch wenn die Entscheidung für Kritik bei den Grünen und Sicherheitsbedenken in der Union sorgt. Pauline von Pezold und Gordon Repinski analysieren die Hintergründe der Einladung und das juristische Tauziehen hinter den Kulissen. Wahlkampf-Check Mecklenburg-Vorpommern: In Schwerin zeichnet sich ein Zweikampf zwischen SPD und AfD ab, während die CDU in Umfragen bei 13 Prozent stagniert. Im 200-Sekunden-Interview bezieht CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters Stellung: Wie viel „Politikwechsel“ ist mit ihm machbar und wo zieht er die Linie gegenüber der AfD? Eskalation im Iran: Während das Regime in Teheran mit äußerster Brutalität gegen die eigene Bevölkerung vorgeht und die Armeen der EU-Staaten als Terrororganisationen einstuft, stellt sich die Frage nach der Rolle des Westens. Nahost-Experte Daniel-Dylan Böhmer, Korrespondent für Außen- und Sicherheitspolitik von WELT, ordnet ein, warum ein US-Militärschlag unter Donald Trump aktuell unwahrscheinlich bleibt und welche Vermittler jetzt gefragt sind. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski.POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Mit Studien zur Weimarer Republik und zur „Geschichte des Westens“ schuf Heinrich August Winkler Standardwerke. Nun blickt der Nestor der Geschichtswissenschaft auf sein Leben zurück.
Mit Studien zur Weimarer Republik und zur „Geschichte des Westens“ schuf Heinrich August Winkler Standardwerke. Nun blickt der Nestor der Geschichtswissenschaft auf sein Leben zurück.
Klare Ansage aus MoskauEin Kommentar von Rainer Rupp.Putins Botschaft an einen zerfallenden Westen: Russland ist zurück auf der Weltbühne und bereit. Kurz und kämpferisch markieren Putin und Lawrow Russlands rote Linien. Verhandlungen mit dem Westen - ja - aber nur als gleichwertiger Partner. Russland markiert seinen Platz in der multipolaren Welt. Um den Jahreswechsel hatten interessierte Kreise in Politik und Medien Gerüchte geschürt, Präsident Putin sei vollständig „von der politischen Bildfläche verschwunden“ und behauptet, das habe mit zunehmender Unzufriedenheit in Russland und möglichem Machtverlust zu tun. Tatsächlich gab es eine Phase mit deutlich reduzierten oder gar keinen öffentlichen Auftritten, was jedoch in Russland um die Neujahrsfeiertage und die orthodoxen Weihnachten herum nicht ungewöhnlich ist. Traditionell hat Präsident Putin auch in früheren Jahren vom 29. Dezember bis etwa 8. Januar eine private Auszeit genommen und war nicht öffentlich aktiv. Diesmal sprachen Berichte von einer Abwesenheit von etwa acht bis vierzehn Tagen. Analysten deuten die diesmal etwas längere Pause als „strategische Auszeit“ zwecks interner Abstimmung von Reaktionen auf internationale Ereignisse (z. B. Spannungen mit den USA, Venezuela, Iran, US-Piraterie russischer Schiffe, Entwicklungen im Ukraine-Konflikt, Zerfallserscheinungen in der NATO etc.).Mitte Januar meldete sich dann der russische Präsident anlässlich der Akkreditierung neuer Botschafter in Moskau mit klaren und nüchternen Botschaften zurück, darunter zur Ukraine, zu Europa und zu Verhandlungen. Russland, so die zentrale Aussage, sei zurück auf der weltpolitischen Bühne und lasse sich nicht länger an den Rand drängen. Der Westen müsse akzeptieren, dass die Phase der einseitiger Dominanz vorbei ist!Putin stellt Russland als rationalen Akteur dar, der auch auf Russlands Sicherheitsinteressen pocht. Wiederholt betonte er, dass Russland lange vor der militärischen Sonderoperation in der Ukraine klare und deutliche rote Linien bezüglich seiner eigenen Sicherheitsinteressen gezogen hat, die von den westlichen Staaten – einer nach dem anderen – als nichtig ignoriert wurden. Die aktuellen Konflikte seien die Folge dieser Missachtung.Sicherheit, NATO und rote LinienEin Schwerpunkt liegt auf der NATO-Osterweiterung. Aus russischer Sicht wurde über Jahre hinweg Vertrauen verspielt. Zusagen aus den 1990er-Jahren, die NATO nicht weiter nach Osten auszudehnen, seien gebrochen worden. Ob diese Zusagen juristisch bindend waren, ist aus westlicher Perspektive umstritten, politisch jedoch prägend für das russische Denken.Putin argumentiert, Russland habe lange defensiv reagiert, statt zu agieren. Erst als die militärische Infrastruktur des Westens immer näher an die eigenen Grenzen gerückt sei, habe Moskau begonnen, härter aufzutreten. Der Westen habe Warnungen ignoriert und Russland in eine Lage gedrängt, in der es handeln musste, so Putin.Ukraine als zentraler KonfliktpunktDie Ukraine nimmt eine Schlüsselrolle ein. Sie wird von den Russen nicht nur als Nachbarstaat gesehen, sondern als Teil einer gemeinsamen historischen, kulturellen und sicherheitspolitischen Sphäre. Aus russischer Perspektive ist eine militärisch eng an den Westen angebundene Ukraine nicht akzeptabel.Der Westen hingegen betrachtet die Ukraine als souveränen Staat mit freier Bündniswahl. Dieser grundlegende Widerspruch zieht sich durch den gesamten Konflikt. Putin machte deutlich, dass Russland diesen Dissens nicht als Missverständnis, sondern als bewusste Provokation interpretiert....https://apolut.net/das-ende-der-westlichen-dominanz-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kolonialismus und die christliche Missionierung werden rückblickend negativ bewertet: Die Behauptung der kulturellen Überlegenheit des Westens ist ihnen gemein. Der Historiker Johannes Großmann sieht hier dennoch mehr Ambivalenzen als Eindeutigkeiten.
Im November 2025 besuchte Hartmut von der Schwulen Welle das Theater des Westens, in dem zu der Zeit u.a. die Musicals „Romeo und Julia – Liebe ist alles“ und „Die Amme“ von Peter Plate und Ulf Leo Sommer gespielt wurden. Dabei führte er Gespräche mit STEFFI IRMEN („Romeo und Julia“ und „Die Amme“), NATHAN JOHNS („Romeo und Julia“), CELINA DOS SANTOS und JOEL ZUPAN („Romeo und Julia“) führte. Ein wenig blickten sie auch auf das neue Musical voraus: „Wir sind am leben“, in dem einige von ihnen auch mit von der Partie sind.Die Interviews könnt Ihr nun als Podcasts nachhören.
Brendan Fraser ist zurück – nicht als Mumien-Jäger, sondern als Miet-Familienmitglied in Tokio. In dieser Folge widmen wir uns der Tragikomödie, in der ein gescheiterter US-Schauspieler plötzlich als gemieteter Vater, Ehemann oder Journalist einspringen muss, um den gesellschaftlichen Schein zu wahren. Dabei stellt sich die Frage: Wie viel Wahrheit steckt in diesen käuflichen Beziehungen und kann man emotionale Leere einfach mit Geld füllen?Wir besprechen den Grat zwischen rührendem "Wohlfühl-Kitsch" und der realen Faszination des Westens für vermeintlich skurrile japanische Dienstleistungen. Denn die Geschichte hinter den "Miet-Familien" ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint – und hat Verbindungen zu einer kontroversen Story, die sogar Werner Herzog beschäftigte.
Teheran droht mit präemptiven SchlägenEin Kommentar von Rainer Rupp.Die jüngsten Unruhen im Iran begannen am 28. Dezember 2025 in Teheran. Auslöser war ein massiver Einbruch der iranischen Währung, des Rial (auf ein Rekordtief), was zu starken Preissteigerungen bei importierten Waren, vor allem Lebensmitteln führte. Das wiederum hatte Streiks und Schließungen von Geschäften im Großen Basar der Hauptstadt zur Folge. Die Proteste richteten sich zunächst gegen die anhaltende Wirtschaftskrise durch den kollektiven Westens seit Jahren mit Handelssperren sanktionierten und boykottierten Landes. Die wirtschaftlich motivierten Protestdemonstrationen weiteten sich in den nachfolgenden Tagen auf weitere große Städte im Iran aus. Dann erschienen plötzlich politische Parolen auf den mitgebrachten Plakaten, mit Slogans zum Sturz der Regierung, der Entmachtung des Obersten religiösen Staatsführers Ali Khamenei und mit Forderungen nach einem Regimewechsel. Letztere steigerten sich in den letzten Tagen sogar Forderungen – wenn auch vereinzelt – nach der Rückkehr des im US-Exil lebenden Sohns der von der islamischen Revolution davon gejagten US-Marionette Schah Reza Pahlavi. Derweil war vor wenigen Tagen Seine Königliche Majestät Reza Pahlavi Junior in einer aufwendig inszenierten Massenveranstaltung in den USA als „rechtmäßiger Thronfolger“ und „der Opposition“ in Iran gefeiert worden.Bis Anfang Januar 2026 hatten sich die Demonstrationen laut westlicher Medien auf zahlreiche Städte und knapp 20 von 31 Provinzen des Landes ausgeweitet. Sicherheitskräfte gingen laut der Westmedien hart vor, mit Berichten über Tote unter den Demonstranten (Schätzungen zwischen 19–36) und Hunderte Verletzte und über 2.000 Festnahmen. Diese Welle wird von den gleichgeschalteten Westmedien als eine der größten Herausforderungen für das Regime seit den Protesten von 2022/2023 dargestellt, weil die wirtschaftliche Not noch durch regionale Konflikte und internationale Spannungen (u. a. Drohungen aus den USA) verstärkt würde.Im Vergleich zur alarmistischen Darstellung der Lage im Westen, war die öffentliche Erklärung des obersten nationalen Sicherheitsbeamten des Irans, Ali Larijani, unaufgeregt und nüchtern. Larijani betonte, dass die iranischen Behörden zwischen legitimen wirtschaftlichen Beschwerden und Sabotageakten sehr wohl unterscheiden. Die Proteste wegen des scharfen Verfalls des Rial würden von den Behörden als berechtigtes Anliegen anerkannt. Zugleich warf Larijani Washington und Israel jedoch vor, die Proteste für politische Sabotage und terroristische Aktivitäten mit speziell für solche Situationen ausgebildeten Agenten zur Destabilisierung des Irans auszunutzen. Deshalb warnte Larijani Donald Trump, dass jede amerikanische Einmischung in die inneren Angelegenheiten Irans die Region destabilisieren und dadurch auch US-Interessen dort zerstören würde. Er warnte die amerikanische Öffentlichkeit vor den Risiken für ihre Soldaten in der Region.Der iranische Generalstaatsanwalt Mohammad Movahedi-Azad kritisierte die einseitigen und extraterritorialen Sanktionen der USA und der EU und merkte an, dass solche Maßnahmen, wenn sie den Zugang zu wesentlichen Gütern, Medikamenten, Finanzdienstleistungen und lebenswichtigen Ressourcen einschränken, „nur schwer von dem Konzept der Kollektivstrafe zu trennen sind“, die laut Völkerrecht ein Verbrechen ist. Auch der Generalstaatsanwalt Movahedi-Azad betonte die Notwendigkeit, rechtmäßigen Protest klar von kriminellem Verhalten abzugrenzen: ...https://apolut.net/usa-eskaliert-gegen-khamenei-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Thu, 08 Jan 2026 17:14:00 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17249510/da94c66e-9b4c-419b-8a64-4a5c4af2ec5a b9a554de333a9c3ffbb6ee6605b70a9e Stefan und Wolfgang treffen sich vorm Salon Alles hören Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der [Gästeliste] Diskutiert mit uns hier 00:00:00 – Vor dem Salon Der Salon beginnt mit einem Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage, angefangen bei den Haftungsfragen des Gelsenkirchener Tresorraum-Einbruchs bis hin zur politischen Aufarbeitung des Berliner Stromausfalls und der Kritik an Kai Wegners Freizeitgestaltung während der Krise. Die Gastgeber analysieren zudem die neue geopolitische Ehrlichkeit der USA unter Trump, die unverhohlen ökonomische Interessen in Venezuela artikuliert, und demaskieren den Schaukampf zwischen Jake Paul und Mike Tyson als Symptom einer durchinszenierten Leistungsgesellschaft. Schließlich wird der Bogen zu den transhumanistischen Fantasien der Tech-Elite gespannt, exemplifiziert an Alexander Wangs Wunsch nach Hirn-Computer-Schnittstellen zur Sicherung kognitiver Dominanz. 00:52:39 – Salon für Dezember 2025 Wolfgang und Stefan leiten zum Hauptteil des Salons über und geben einen kurzen Ausblick auf die Themenvielfalt der Episode. Zudem stellen sie die neue Diskurs-Plattform des Podcasts vor, die eine unabhängigere Hörerkommunikation ermöglichen soll. 00:54:57 – Salon-Hinweis für März Wolfgang kündigt einen gemeinsamen Konzertbesuch mit der Community für März 2026 in der Alten Oper Frankfurt an. Geplant ist der Besuch eines Auftritts des Isidore String Quartets, das Werke von Haydn und Dvořák spielen wird. 00:55:56 – Daniel Markovits, The Meritocracy Trap, 2019 Im Zentrum der Diskussion steht Daniel Markovits' These, dass die Meritokratie zu einem Mechanismus mutiert ist, der Reichtum und Chancen innerhalb einer neuen, super-ordinären Arbeiterklasse konzentriert und eine Kastenbildung durch exzessive Bildungsinvestitionen vorantreibt. Die Gastgeber analysieren, wie diese neue Elite, anders als frühere Aristokratien, ihre Privilegien durch extreme Selbstausbeutung legitimiert, was zu einer toxischen Dynamik aus Burnout bei den Gewinnern und systematischem Ausschluss der Mittelschicht führt. Dieser strukturelle Verschluss wird als wesentlicher Treiber für den modernen Populismus identifiziert, da die Aufstiegsversprechen der Leistungsgesellschaft für die breite Masse zur Illusion verkommen sind. Erwähnungen: Branko Milanović, Michael Sandel, Francis Fukuyama, Alexander Wang, Peter Thiel, Mark Zuckerberg, Karl Marx, Friedrich Engels, Thorstein Veblen, Pierre Bourdieu, Barack Obama, Donald Trump, Hillary Clinton, George W. Bush, Bill Clinton, Chelsea Clinton, Julia Friedrichs, Christoph Butterwegge, Oliver Stone, Michael Douglas, Gordon Gekko. 02:57:21 – Die meritokratische Falle in 1 Minute Wolfgang fasst die Kernbotschaft des Buches prägnant zusammen: Die Meritokratie ist eine Falle, die echte Gleichheit durch einen gnadenlosen Wettbewerb ersetzt, der letztlich sowohl die erschöpften Gewinner als auch die abgehängten Verlierer beschädigt. 02:59:24 – Ben Shattuck, Die Geschichte des Klangs, 2024 Wolfgang rezensiert Ben Shattucks Erzählung, die zwei Liebesgeschichten über Jahrzehnte hinweg verwebt, verbunden durch das Motiv des Sammelns von Volksliedern und die Frage, ob Liebe besser als flüchtige, intensive Erinnerung oder als gelebte Realität bewahrt wird. Die Novelle kontrastiert die melancholische Schönheit festgehaltener Momente auf Wachswalzen mit der Tristesse eines angepassten Lebens und wirft die Frage auf, was von einem Leben bleibt, wenn man sich gegen die Leidenschaft entscheidet. Erwähnungen: Paul Mescal, Josh O'Connor, Thomas Edison, Jane Austen, Édouard Manet. 03:10:49 – C.J. Chivers, In Ukraine, a New Arsenal of Killer A.I. Drones Is Being Born, 2025 Stefan stellt eine investigative Reportage über die rasante Evolution der semi-autonomen Drohnenkriegsführung in der Ukraine vor, in der westliche Tech-Größen wie Eric Schmidt das Konfliktgebiet als Labor für KI-gesteuerte Waffensysteme nutzen. Diskutiert wird der technologische Sprung zu visuellen Positionierungssystemen, die herkömmliche Störsender nutzlos machen und konventionelle Militärinfrastruktur obsolet werden lassen könnten. Die Gastgeber debattieren das "Gatling-Paradoxon" – die trügerische Hoffnung, dass tödlichere Technologie zu mehr Abschreckung führt – und die Verwischung der Grenzen zwischen Silicon Valley, Hollywood-Ästhetik und automatisiertem Töten. Erwähnungen: Eric Schmidt, Nazar Bigun, Brian Streem, Daniel Suarez, Paul Virilio, Steven Spielberg, Richard Gatling. 03:24:36 – Uwe Volkmann, Die unpolitische Gewalt, 2025 Wolfgang diskutiert Uwe Volkmanns Kritik am Bundesverfassungsgericht, dem vorgeworfen wird, sich durch juristischen Formalismus – etwa bei der Triage-Gesetzgebung oder der Schuldenbremse – der politischen Verantwortung zu entziehen. Es wird debattiert, ob der strikte Rechtspositivismus eine notwendige Demokratiesicherung darstellt oder ob er zu einer Dysfunktionalität führt, bei der existenzielle Fragen in Zuständigkeitsdebatten zerrieben werden, anstatt materielle Gerechtigkeit zu schaffen. Erwähnungen: Paul Laband, Gustav Radbruch, Christian Lindner. 03:50:45 – ungleichheit.info Stefan empfiehlt eine Webseite zur Datenvisualisierung, die die extreme Diskrepanz der Vermögensverteilung eindrücklich darstellt und aufzeigt, wie systematisch Großparteien das Thema Ungleichheit in ihren Wahlprogrammen ignorieren. Dies dient als Aufhänger für ein Plädoyer zur Renaissance der unabhängigen Blogosphäre und persönlicher Webseiten, um der Dominanz zentralisierter Plattformen etwas entgegenzusetzen. Erwähnungen: Martina Liel, Reese Witherspoon, Dua Lipa. 03:57:20 – Hito Steyerl, Medium Hot. Bilder in Zeiten der Hitze, 2024 Wolfgang bespricht Hito Steyerls Essaysammlung zur Ästhetik und Politik von KI-Bildern, insbesondere das Phänomen des "Haxenpornos" – verzerrte, nicht-explizite Nacktheit als Resultat prüder Content-Filter. Die Diskussion beleuchtet, wie KI-Modelle "gemeine Bilder" (mean images) erzeugen, die einen statistischen Durchschnitt abbilden und dabei gesellschaftliche Normen und koloniale Strukturen reproduzieren. Erwähnungen: James Bridle, Édouard Manet, Yann LeCun. 04:05:47 – Benjamin Riley, Large Language Mistake, 2024 Stefan führt eine Kritik an Large Language Models ein, die die Gleichsetzung von sprachlicher Kompetenz mit echter Intelligenz infrage stellt und argumentiert, dass Sprache primär ein Kommunikationswerkzeug und nicht der Gedanke selbst ist. Der Text postuliert, dass LLMs als "Maschinen toter Metaphern" lediglich vorhandene kulturelle Skripte recyceln, ohne die für echte Innovation notwendige kognitive Tiefe zu besitzen. Erwähnungen: Dario Amodei, Mark Zuckerberg. 04:11:21 – Vauhini Vara, What If Readers Like A.I.-Generated Fiction?, 2024 Das Segment beleuchtet ein Experiment, bei dem eine KI beauftragt wurde, einen Text von Han Kang stilistisch zu imitieren, wobei Testleser die geglättete KI-Version oft dem emotional roheren Original vorzogen. Die Gastgeber diskutieren die Implikationen für die Literatur und hinterfragen, ob die "Authentizität" eines Autors für den Lesegenuss notwendig ist oder ob KI-Assistenz die literarische Varianz legitim erweitern könnte. Erwähnungen: Han Kang, Stephen King, J.K. Rowling, Ernest Hemingway, Gwyneth Paltrow. 04:26:58 – Nils Schniederjann, Nicht besser als die EKD: Die Kriegsrhetorik der deutschen Katholiken, 2024 Wolfgang analysiert einen Artikel, der die Deutsche Bischofskonferenz für ihre kriegsbefürwortende Haltung kritisiert, die eher Regierungslinien folgt als der diplomatischen Friedanstradition des Vatikans. Diskutiert wird der Riss zwischen den deutschen Bischöfen und dem universalistischen, pazifistischeren Ansatz von Papst Franziskus sowie die Frage nach der Relevanz der Kirche, wenn sie lediglich säkulare Sicherheitsstrategien theologisch verbrämt. Erwähnungen: Papst Leo XIII., Papst Johannes XXIII., Papst Franziskus, Wladimir Putin. 04:34:22 – Musik: Quatuor Arod spielt Haydn Wolfgang empfiehlt die Einspielung von Joseph Haydns Streichquartetten Op. 76 durch das Quatuor Arod und lobt deren dynamischen, transparenten Klang, der durch die Verwendung historischer Bögen erzielt wird. Die Rezension hebt hervor, wie das Ensemble den Gesprächscharakter der Gattung und die Balance zwischen kontemplativer Tiefe und tänzerischer Derbheit meistert. Erwähnungen: Joseph Haydn, André Rieu. 04:38:09 – Ankündigung: Patrick Kaczmarczyk Stefan und Wolfgang kündigen die Lektüre für den nächsten Salon an: Patrick Kaczmarczyks Analyse zum Zerfall der westlichen Weltordnung und dem Aufstieg des globalen Südens. Literaturliste Daniel Markovits: The Meritocracy Trap penguin.co.uk Ben Shattuck: Die Geschichte des Klangs hanser-literaturverlage.de C.J. Chivers: In Ukraine, a New Arsenal of Killer A.I. Drones Is Being Born nytimes.com Uwe Volkmann: Die unpolitische Gewalt faz.net Ungleichheit.info ungleichheit.info Hito Steyerl: Medium Hot. Bilder in Zeiten der Hitze diaphanes.net Benjamin Riley: Large Language Mistake theverge.com Vauhini Vara: What If Readers Like A.I.-Generated Fiction? newyorker.com Nils Schniederjann: Nicht besser als die EKD: Die Kriegsrhetorik der deutschen Katholiken freitag.de Musik: Quatuor Arod spielt Haydn warnerclassics.com Ankündigung: Patrick Kaczmarczyk – Zerfall der Weltordnung: Die Ignoranz des Westens und der Aufstand des globalen Südens westendverlag.de full Stefan und Wolfgang treffen sich vorm Salon no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 3298
Gabor Steingart präsentiert das Pioneer Briefing.
Europa ist sichtlich verkrampft; eine aggressive Kriegsrhetorik beherrscht die Debatte. Doch in Wahrheit glaubt nur ein kleiner Teil der europäischen Elite ernsthaft, dass ein Zusammenstoß mit Russland in den nächsten fünf bis sechs Jahren unvermeidlich ist. Auf staatlicher Ebene sind es vor allem die Balten und Polen, die eine russische Attacke wirklich fürchten. Dass der Ton dennoch so aufgeheizt ist und die Russenfeindlichkeit so lautstark zunimmt, hat andere Gründe: Die Eliten prallen hart auf die Realität, versuchen verzweifelt ihr Gesicht zu wahren und reagieren frustriert, weil ihr liberal-progressiver Weltentwurf als allmächtiges Dogma kollabiert.Ein Standpunkt von Gábor Stier – aus dem Ungarischen übersetzt von Éva Péli.Europa versinkt immer tiefer in der Krise. Erst bremsten die Covid-Maßnahmen und eine kopflose „grüne Revolution“ die Wettbewerbsfähigkeit aus, dann folgte der nächste Schlag durch den Krieg an der Peripherie des Kontinents. Genauer gesagt: durch die fatale Reaktion darauf. Anstatt auf Realpolitik zu setzen, erzwang man endlose Sanktionen und flüchtete sich in eine moralisierende Attitüde. Als sich die Lage der Ukraine immer weiter zuspitzte, schlug diese Haltung in verzweifelten Aktionismus um.Geopolitische Ohnmacht und die Flucht in die Feindbild-KonstruktionHeute ist die Realität unübersehbar: Russland lässt sich nicht in die Knie zwingen. Es geht längst nicht mehr um den Sieg, sondern nur noch darum, wie schwer die ukrainische Niederlage ausfällt. Die herrschende europäische Elite steht vor den Trümmern ihrer globalistischen Ideologie, kämpft mit dem transatlantischen Zerwürfnis und sieht, wie die Bruchlinien innerhalb Europas tiefer werden. In dieser Sackgasse nutzt Brüssel die kriegerische Rhetorik als Nebelkerze. Man will den systemischen Verfall kaschieren, retten, was zu retten ist, und den massiven Gesichtsverlust verschleiern.Hinter dieser Eskalation steht die bittere Einsicht in die eigene Schwäche. Drei Jahrzehnte lang hat Europa seine Verteidigung kaputtgespart. Zwar bleibt die NATO als Ganzes in einem konventionellen Landkrieg überlegen – was Moskau im Ernstfall nur die nukleare Option ließe –, doch ohne den US-Schutzschirm ist die EU sicherheitspolitisch schutzlos ausgeliefert. Washington hat Europa auf seiner Prioritätenliste längst nach hinten gestuft. Da die USA ihre Außenpolitik mittlerweile wie ein knallhartes Geschäft führen, gibt es Sicherheit nicht mehr zum Nulltarif. Für den Schutz des Kontinents wird Europa künftig real und teuer bezahlen müssen.Der Überlebenskampf des Mainstreams gegen die neue RealitätSicherheit wird zum Luxusgut. Die Kosten steigen astronomisch, weil Tributzahlungen an die USA fällig werden und Europa gleichzeitig seine eigenen Kapazitäten mühsam wiederaufbauen muss. Da dieses Geld an anderer Stelle fehlt, erodiert die soziale Sicherheit.Diese Belastung trifft Europa ausgerechnet mitten in einer ökonomischen Talfahrt. Während die Eliten nervös um ihre Popularität und ihren Machtanspruch bangen, reagiert die Bevölkerung zunehmend gereizt auf die Opfer, die man von ihr fordert. Den Bürgern fällt es sichtlich schwer, tatenlos zuzusehen, wie ihr mühsam erarbeiteter Wohlstand förmlich wegschmilzt.Mangels echter Lösungen bläst man die „russische Gefahr“ künstlich auf. Mit dieser Hysterie im Informationsraum lassen sich wirtschaftliche Verwerfungen und soziale Einschnitte rechtfertigen. Die äußere Bedrohung dient als politischer Kitt, um die unzufriedene Gesellschaft vorübergehend hinter der Macht zu sammeln. Mehr noch: Die Inszenierung eines Quasi-Kriegszustandes erlaubt es, jede politische Alternative als „russische Propagandisten“ zu diffamieren. Wer den Kurs hinterfragt oder Europa anders ausrichten will, wird mundtot gemacht. Das trifft vor allem jene Kräfte, die sich im ideologischen Clinch des Westens hinter Donald Trump stellen. Die aggressive Russenfeindlichkeit erweist sich so primär als Instrument der innenpolitischen Machterhaltung. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gold & Silber | Podcast für Investoren, Krisenvorsorger und Sammler | Kettner-Edelmetalle
Deutschland steht vor der wirtschaftlichen Selbstzerstörung, getrieben von blutrünstigen politischen Hasardeuren und einer transatlantisch korrumpierten Elite. Ein Experte rechnet knallhart mit den Kriegstreiber-Medien ab und enthüllt die wahren Ursachen des Ukraine-Konflikts, die bis ins Jahr 2014 zurückreichen. Erfahren Sie, warum der unaufhaltsame Aufstieg Asiens den Niedergang des Westens besiegelt und welche einzige, radikale Chance Deutschland jetzt noch bleibt.
War die europäische Strategie der Ukraine-Unterstützung wirklich richtig? Wurde die Ukraine zu stark militärisch unterstützt? Oder hätte es noch mehr militärische Hilfe geben müssen? Muss man Russland besiegen - oder kann man mit Putin Frieden schließen? Über diese und weitere Fragen spricht Paul Ronzheimer in dieser Folge mit zwei Persönlichkeiten, die komplett unterschiedliche Meinungen haben. Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Professor Johannes Varwick. Ein Streit über die Ukraine-Politik des Westens und den Umgang mit Putins Russland.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Millionen Menschen besuchen jedes Jahr Wyoming, denn hier kann man noch den Herzschlag des amerikanischen Westens spüren. Doch die endlose Prärie und die Berge am Yellowstone-Nationalpark wirken nicht mehr so zeitlos wie einst.
Deutschland und andere europäische Staaten bieten der Ukraine eine multinationale Sicherheitstruppe an. Die Truppe soll von Europa geführt und von den USA unterstützt werden. Das ist das Ergebnis der Gespräche in Berlin.Zu den Unterzeichnern der Erklärung von Berlin gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und einige weitere Länder. Präsident Trump hat in einer ersten Reaktion die europäischen Vorschläge gelobt. Trump sagte, man sei einer Lösung näher als je zuvor.Wolfgang Ischinger analysiert die Erfolgsaussichten dieser diplomatischen Offensive Europas. Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz begrüßt die späte Einigkeit des Westens als notwendigen Schritt. Er bezweifelt jedoch, dass Wladimir Putin westliche Truppen auf ukrainischem Boden akzeptieren wird. Hol Dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück! Gib einfach den Code TABLETODAY über den Link unten ein und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo:https://incogni.com/tabletodayHier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
WERBUNG | Das leistungsstärkste Notebook der Welt - für alle, die keine Sekunde zu verlieren haben! Mit dem https://rog.asus.com/de/laptops/rog-strix/rog-strix-scar-18-2025/ vereinst Du Skill & Swag. Der neuste Intel® Core™ Ultra 9 Prozessor und NVIDIA GeForce RTX 5090 sorgen für extreme Gaming Leistung und dank Overstroke Technologie, einer Reaktionszeit von 3ms und 1200 Nits bist Du Deinen Gegnern immer einen Schritt voraus. Speedrun approved! Gewinne mit Stil – die AniMe Vision verleiht Deinem Laptop-Deckel individuellen Flair. Spiele Deine Lieblings-GIFs oder eigene Animationen ab und werde zum Star der Show! /WERBUNG *Wüste, Tumbleweed, Stille* Ein neues Pen and Paper ist in der Stadt! PEW,PEW! Spielleiter Florentin Will hat sich die beste Bande des wilden Westens an den Tisch geordert. Etienne Gardé, Nils Bomhoff, Ester Kerkhoff und Max "Rockstah" Nachtsheim! Zusammen haben sie ein Ziel: Derrick Longfinger muss sterben! Aber wie? und warum? Unsere Bande wider Willen ist weiter auf der Suche nach dem gefährlichsten Banditen, den der wilde Westen jemals gesehen haben wird: Derrick Longfinger. Doch bevor Sheriff Rafftenburgh, Kopfgeldjäger John G. G. Tucker, Reporter Franz Linger und der dreckige Dan McGuffin überhaupt zu dessen Versteck aufbrechen können, tritt ein alter Bekannter und zugleich recht neu gewonnener Feind auf den Plan. Ihr solltet euch selbst ein Bild davon machen, wie sich Etienne Gardé, Nils Bomhoff, Esther Kerkhoff und Max “Rockstah” Nachtsheim unter der Leitung von Florentin Will durch die brenzligsten Situationen, in denen es um Leben und Tod geht, schlagen, schießen und ja, auch urinieren.. Werden sie Derrick Longfinger finden und den Weg zu ihm überstehen? Die Regel der Mission bleibt knallhart: DERRICK LONGFINGER MUSS STERBEN. Ein brandneues Western-PEN(G) & PAPER – voller Action, Humor, Drama und Chaos! Sattelt die Pferde und macht euch bereit für eine wüste Jagd. Du willst mehr PEN & PAPER / PEN AND PAPER? Dann lass einen Daumen da, abonniere den Kanal und reite mit uns in den Sonnenuntergang! Jiiiihaaaaw! Rocket Beans wird unterstützt von ASUS.
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Die Eroberung des amerikanischen Westens schreibt man weißen Männern zu. Maßgeblich waren jedoch auch Frauen, die an der Frontier zwischen europäisch geprägter Zivilisation und unberührter, wilder, oft lebensgefährlicher Natur, neue Aufgaben übernahmen.
Der Advent ist da, Weihnachten steht bald wieder vor der Tür und damit wie jedes Jahr die große Frage: Was soll man bloß schenken? Bücher sind schon mal eine großartige Wahl und wer Last-Minute-Fehlkäufe vermeiden will, für den haben Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest Du gerade?" vier Tipps für ganz unterschiedliche Lesetypen parat. - Rauschen in der Nacht. "Die Wildgans – eine Geschichte des 20. Jahrhunderts". Rowohlt Berlin, 272 Seiten, 26 Euro - Stefan Weidner: "Yoga oder Die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten". Hanser, 46 Seiten, 30 Euro - Konstantin Richter: "300 Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG". Suhrkamp, 543 Seiten, 30 Euro - Sarah Iles Johnston: "Von Göttern und Menschen. Die griechischen Mythen neu erzählt." C. H. Beck, 558 Seiten, 36 Euro Das Team von "Was liest Du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 28.11.2025++Führende Vertreter zahlreicher christlicher Kirchen und Dachorganisationen des Ostens und des Westens beteten gemeinsam an jenem Ort, wo vor 1700 Jahren im damaligen Nizäa das bis heute gültige Glaubensbekenntnis der Christenheit formuliert wurde.(Martin Gross) ++Irme Stetter-Karp bleibt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katkoliken. In ihrer Grundsatzrede hat Stetter-Karp klargestellt, dass sie die Verfechterin eines politisch engagierten und reformfreudigen Katholizismus bleiben will. (Andreas Pfeifer)++Die drei betagten Nonnen von Goldenstein lehnen das Angebot des für sie verantwortlichen Probstes, unter bestimmten Bedingungen im Kloster bleiben zu können, ab. Der Obere hatte den Ordensschwestern vor Tagen angeboten, im Kloster bleiben zu können, wenn sie sich etwa an ein Social-Media-Verbot halten.
Während China und USA den Welthandel unter sich klären, kann die EU nur zuschauen. Ist der Westen noch zu retten?
Wieso hat Deutschland sich so lange von Putin um den Finger wickeln lassen? Verrät der Westen in Nahost all seine Werte? Außerdem in den Buchempfehlungen: Frauenbiografien aus der DDR - und welche Gabe Otrovertierte haben. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wieso hat Deutschland sich so lange von Putin um den Finger wickeln lassen? Verrät der Westen in Nahost all seine Werte? Außerdem in den Buchempfehlungen: Frauenbiografien aus der DDR - und welche Gabe Otrovertierte haben. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Die Dominanz des Westens ist vorbei - die neue Weltordnung wird multipler und chaotischer. Deutschland muss sich umgewöhnen, sagt unser Gast. Ein Kollege hat überprüft, wie spionagesicher der Bundestag ist. Und unser Host schaut auf die Olympiabewerbung. Von WDR 5.
In der letzten Woche erschien auf den NachDenkSeiten bereits eine Rezension des neuesten fulminanten Buches von Rainer Mausfeld, „Hegemonie oder Untergang – Die letzte Krise des Westens?“. Hier drucken wir mit freundlicher Genehmigung des Westend Verlags und des Autors einen längeren Auszug aus diesem Buch aus dem Kapitel „Die Krise des Westens undWeiterlesen
Neben der Ukraine-Politik des Westens geht es um die Präsidentschaftswahl in der Republik Nordzypern, die nur von der Türkei anerkannt wird. Doch zunächst blicken wir nach Japan. Dort steht mit der konservativen Politikerin Sanae Takaichi erstmals eine Frau an der Spitze der Regierung. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Vor unseren Augen zerbricht jenes Zukunfts- und Fortschrittsversprechen, das die westliche Welt über Jahrhunderte zusammenhielt. Da soll aus Kriegsproduktion noch Gewinn erwirtschaftet und die Bevölkerung zur Kriegstüchtigkeit erzogen werden. Statt sich auf die Veränderungen in einer Welt einzustellen, die zunehmend nicht mehr durch die Hegemonie des Westens bestimmt ist, wird ein Kurs der Eskalation gewählt.Weiterlesen
Trump und der Triumph der Unmoral. Merz und der eiernde Kompass. Sind Rechtsextreme konservativ? Die Schriftstellerin Anne Rabe erklärt im DeepTalk mit Hajo Schumacher, warum es höchste Zeit war für ihren Essayband "Das M-Wort". Unsere Themen: Warum ausgerechnet Johann Wadephul? Baumeln am moralischen Geländer. Senftenberg, Weißwasser, Bautzen - im Osten der Republik kämpfen Alltagshelden an der demokratischen Front. Die Tücken des Moralbegriffs. Die Attraktivität des Vulgären. Der strategische Vorteil des freien Westens. Wo ist er Aufbruch geblieben? Schreiben gegen die Unsicherheit. Plus: einfach immer weitermachen. Folge 987.Liebe Leute, eine Bitte: Ende November werden wir unsere, tatatataa, 1000. Folge produzieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr uns ein paar Worte zum Jubiläum schickt, als Audiofile über Instagram oder hello@suseschumacher.de - 1000 Dank schon mal.Dem MutMachPodcast auf Instagram folgenAnne Rabe: das M-WortAnne Rabe livePodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoSuse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024 Laufende Ermittlungen, der Berlin- und Läuferkrimi von Achilles (Michael Meisheit/ Hajo Schumacher)Lügen haben schnelle Beine, Band 2, Droemer 2025.Nur der Tod ist schneller, Band 1, Droemer 2024.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.de Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Gazakrieg polarisiert auch die Gesellschaften des Westens. Wie manövrieren wir zwischen Solidarität mit Notleidenden und aufkochendem Antisemitismus? Eine Diskussion mit der ehemaligen Präsidentin der Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen, Sashi Turkof, der Nationalratsabgeordneten Muna Duzdar (SPÖ) und Tim Cupal (ORF), moderiert von Eva Konzett.Hinweis: Das Gespräch wurde am 8. Oktober 2025, im Rahmen der FALTER Arena im Wiener Stadtsaal aufgezeichnet. In der darauffolgenden Nacht auf den 9. Oktober stimmten Israel und die Hamas der ersten Phase des Trump'schen Friedensplans zu. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
China führt beim Ausbau erneuerbarer Energien, besonders bei Solarkraft, und auch bei deren Export. China ist auch ein Gegenmodell zu den krisengeschüttelten Demokratien des Westens. Und in der Polykrise blicken viele auf die riesige Wirtschaftsmacht: Was will China? Wohin entwickelt es sich und mit ihm die Welt? Darüber sprechen wir mit Jens Mühling, dem China-Korrespondenten der ZEIT. Jens Mühling berichtet von Shanghai aus über chinesische Wirtschaft und Politik, aber er beschreibt auch den Alltag der Chinesen zwischen digitaler Repression und technischem Fortschritt. Für die ZEIT hat er die Widersprüche des Alltags in einem persönlichen Essay festgehalten: "Ich lebe gerne in China. Ich möchte hier eigentlich nicht leben". Auch darüber sprechen wir mit ihm. In jeder Folge des Krisenpodcasts besprechen und hinterfragen Petra Pinzler und Stefan Schmitt eine Facette der krisenhaften Gegenwart mit einem Gast. Diesmal kommen gleich mehrere vor: die Klimakrise und der Verlust an Natur, die Erschütterung der Weltordnung, nicht zuletzt durch Donald Trumps Rückkehr, technologischer Fortschritt und bürgerliche Freiheit – die, wie man am Beispiel China sieht, nicht zwangsläufig miteinander einhergehen. Weitere Links zur Folge finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Sophia Maier ist Journalistin und Dokumentarfilmerin. Sie berichtet aus den Kriegs- und Krisengebieten der Welt, spricht mit den Tätern, aber vor allem dokumentiert sie das Leid der Opfer. Gerade ist ihr Buch “Herz aus Stacheldraht. Eine Kriegsreporterin über verlorene Menschlichkeit und die Doppelmoral des Westens” erschienen und genau darüber spricht sie mit Wolfgang. Die beiden schauen auf das, was oft jenseits der Wahrnehmung Europas auch heute noch in griechischen Flüchtlingslagern, in Afghanistan, dem Libanon und Palästina passiert. Und sie sprechen über Sophia Maiers bewusste Wahl, mittlerweile als freie Journalistin zu arbeiten – und wie ein gewisser Norbert Blüm sie in ihrem Schaffen bestärkt hat. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Russland provoziert den Westen mit Drohnen über Polen, aber die deutliche Reaktion fällt aus.Die NATO verurteilt Wladimir Putin in deutlichen Worten, konkrete Antworten auf das Eindringen russischer Drohnen tief in den polnischen Luftraum gibt es jedoch nicht. In der Ukraine wundert man sich darüber, weshalb Europa noch immer so zögerlich und ängstlich ist. Paul Ronzheimer analysiert die schwache Reaktion des Westens auf Putin und spricht mit Filipp Piatov darüber, wie auch die Ukraine einmal Russland unterschätzt hat. Mit fatalen Folgen. Und: Was bedeutet der Mord an Charlie Kirk für die USA? Es gibt heftige Diskussionen im rechten wie linken Lager.Diese Live-Folge wurde vor Publikum auf dem Kommunikationskongress in Berlin aufgenommen.Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Daniel van MollExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Am Tag 1294 im Krieg gegen die Ukraine beschäftigen sich Astrid Corall und Stefan Niemann in einer Sonderausgabe mit dem mutmaßlichen russischen Drohnenangriff auf Polen. War das ein Versehen oder Absicht mit dem Ziel, die NATO zu provozieren? Die Bundesregierung ist besorgt über die Verletzung des Luftraums und nimmt den Vorfall sehr ernst. Verteidigungsminister Pistorius geht von einem gezielten Flug der Drohnen aus. Es gehe um 19 Drohnen vom Typ Shahed oder baugleiche, die teilweise von Belarus aus gestartet worden seien. Das polnische Militär hatte einige der Drohnen abgeschossen. Neben polnischen F-16-Kampfjets waren auch niederländische F-35, italienische AWACS-Flugzeuge sowie deutsche Patriot-Flugabwehrsysteme an dem Einsatz beteiligt. „Ich spreche den Piloten und allen, die zu dieser schnellen und professionellen Reaktion beigetragen haben, meine Anerkennung aus“, sagte NATO-Generalsekretär Rutte. Der Einsatz habe gezeigt, dass man in der Lage sei, jeden Zentimeter des NATO-Gebiets zu verteidigen, einschließlich des Luftraums. In Richtung Kreml sagte Rutte: „Hören Sie auf, den Luftraum der Alliierten zu verletzen!“ Im Podcast geht es auch um weitere Reaktionen: aus Kiew, Moskau und Brüssel. Die Antworten von EU und NATO werden aber vermutlich eher in weiteren Sanktionsmaßnahmen gegen Russland und verstärkter Militärhilfe für die Ukraine liegen, vermutet Stefan Niemann bezüglich der zu erwartenden Reaktionen des Westens. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Was bedeutet der Drohnen-Angriff für die NATO? https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-drohnen-abschuss-russland-100.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Empfehlung: Synapsen - “Gesund trauern” https://1.ard.de/Synapsen_Gesund_trauern
Lau, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
When a bomb went off in a department store, the police knew the man that demanded the money was serious... but maybe not quite as serious as you might expect.This episode was written by Christy Arnhart, edited by John Lordan and is produced by LordanArts.Sources:https://en.wikipedia.org/wiki/Arno_Funke https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufhaus_des_Westens https://www.newyorker.com/news/dispatch/the-strange-story-of-dagobert-the-ducktales-bandit https://www.washingtonpost.com/archive/politics/1994/04/23/berlin-police-say-theyve-caught-bomber-who-became-folk-hero/b9b8b3bd-caac-475f-80d9-266f4bcddff9/ https://de.nachrichten.yahoo.com/ber%C3%BCchtigter-erpresser-37-jahren-versucht-073900969.htmlhttps://www.ndr.de/geschichte/chronologie/1994-Kaufhaus-Erpresser-Dagobert-wird-geschnappt,dagobert100.html https://www.wiwo.de/unternehmen/wiwo-history-was-wurde-eigentlich-aus-deutschland-auf-entenjagd-die-geschichte-von-kaufhaus-erpresser-dagobert/29970122.html https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/arno-funke-dagobert-30-jahre-kaufhauserpressung-100.html https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Chronologie-Der-Fall-Dagobert-und-die-Kaufhaus-Erpressungen,dagobert118.htmlDo you have any comments, or a case you'd like to suggest? You'll find a comment form and case submission link at LordanArts.com.This is not intended to act as a means of proving or disproving anything related to the investigation. It is a conversation about the current known facts and theories being discussed. Everyone directly or indirectly referred to is innocent until proven guilty in a court of law.LordanArts 2025
Wie Alexander Karp mit seiner umstrittenen Datenanalyse-Software Palantir die Feinde des Westens besiegen will. Gast: Andreas Scheiner, USA-Korrespondent Host: Nadine Landert Andreas' Bericht zu Palantir findest du in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/palantir-chef-alexander-karp-der-oppenheimer-des-digitalen-zeitalters-ld.1896883). Nur noch für kurze Zeit: Das Sommerabo der NZZ. [100 Tage lesen für 10 CHF](https://abo.nzz.ch/25076874_033226/?utm_source=google_ads&utm_medium=pmax&utm_campaign=sommer25-100fuer10&utm_term=display_banner&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gbraid=0AAAAAD5QrmlkB_XJDyzCNKqkBX6TVv9ra&gclid=Cj0KCQjw-4XFBhCBARIsAAdNOkteeIzhim1CMCPdU0rVA_6TbqJulVtda8cUfWbKvuCjd1G-pY8sP98aAgxHEALw_wcB).
Einen wunderschönen guten Morgen! 30 Unterstützerstaaten der Ukraine berieten gestern per Videokonferenz über mögliche Sicherheitsgarantien seitens des Westens. Wie soll es weitergehen? Als Nächstes geht es um die erste Sitzung des Corona-Untersuchungsausschusses im Sächsischen Landtag. Epoch Times ist für Sie LIVE vor Ort. Auch das Wolhynien-Massaker von 1943 steht heute im Fokus – Polens neuer Präsident Karol Nawrocki griff es in seiner Antrittsrede auf.
Es dauert Anfang Jahr nur Tage bis klar ist: Die Trump-Regierung 2.0 macht Ernst und streicht massiv Gelder für Forschung und Wissenschaft. Wie tief greift diese Krise? Und was führt wieder raus? Die Trump-Regierung 2.0 macht Ernst mit ihrer Ankündigung, massiv Gelder für Forschung zu streichen und Organisationen und Institutionen radikal umzubauen, zu verkleinern oder ganz zu streichen. Betroffen sind unter anderem die amerikanische Seuchenbehörde CDC, das Nationale Institut für Gesundheitsforschung NIH, die Zulassungsbehörde FDA, die Wetterbehörde NOAA, die Raumfahrtorganisation NASA – überall drohen harte Kürzungen und strukturelle Eingriffe. Auch renommierte Universitäten wie Harvard und Columbia geraten öffentlichkeitswirksam ins Visier – ebenso, wenn auch weniger beachtet, viele kleinere Hochschulen, die mit neuen Vorschriften und gekürzten Mitteln zu kämpfen haben. Wie tief greift diese Krise, die gerade erst ein paar Monate dauert? Wir fragen nach – bei einem mRNA-Forscher, der nun Ziel für Attacken ist, bei lokalen Gesundheitsbehörden in Texas, die einen Masernausbruch durchleben, und bei einem Historiker, der sagt: «Das hatten wir doch alles schonmal.» Folge 4/7 der letzten Sommerserie des SRF Wissenschaftsmagazins. Zu Wort kommen: Jeff Coller, mRNA-Forscher an der Johns Hopkins Universität in Baltimore Holden Thorp, Chefredakteur von "Science" Mike Osterholm, Epidemiologe an der Universität von Minnesota Zach Holbrooks, Chef der lokalen Gesundheitsbehörde, Gaines County, Texas Clay Risen, New York Times Journalist und Historiker Links Jeff Coller collerlab.org Allianz für mRNA-Medizin mrnamedicines.org Holden Thorp science.org/content/author/h-holden-thorp Mike Osterholm cidrap.umn.edu/michael-t-osterholm-phd-mph Zach Holbrooks levellandtexas.org/DocumentCenter/View/2502/1-HEALTH-Levelland-Profile Buch The Red Scare von Clay Risen simonandschuster.com/books/Red-Scare/Clay-Risen/9781982141806
Mit dem Angriff Israels und kurz darauf der USA auf den Iran entdeckten ein paar Schlaumeier, dieser militärische Angriff stelle einen Bruch oder könnte einen Bruch des Völkerrechts darstellen. Für manche schien es wohl der erste Völkerrechtsbruch des Westens überhaupt zu sein. Damit lagen sie zumindest noch vor den Ignoranten, die selbst diesen Angriff aufWeiterlesen