POPULARITY
Categories
Medienminister Albert Rösti hat sich zum klaren Nein zur SRG-Initiative geäussert: Es sei ein Zeichen, dass die Bevölkerung hinter seinem Plan stehe, die SRG-Gebühren auf 300 Franken zu senken. Um dieses Sparziel zu erreichen, verlangt Rösti Kürzungen bei Sport und Unterhaltung. Und: · Iran hat einen neuen obersten Führer. Die Behörden in Teheran haben bekanntgegeben, dass Modschtaba Chamenei, der Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei, neu die Führung im Land übernimmt. · Wegen des Kriegs zwischen Iran, den USA und Israel steigt der Ölpreis weiter stark an. · In der Nacht hat der Iran weitere Raketen abgefeuert – die Golf-Staaten Kuwait und Katar melden schwere Explosionen durch iranische Raketen- und Drohnenangriffe. In Bahrain wurden mehrere Zivilpersonen verletzt. · Das erste Resultat aus dem deutschen Super-Wahljahr ist da: Das Bundesland Baden-Württemberg hat gewählt und die Grünen sind erneut stärkste Kraft. Sie holen nach vorläufigen Ergebnissen 30,2 Prozent der Stimmen und liegen damit knapp vor der CDU. Die AfD wird drittstärkste Kraft · Die Stadt Zürich rückt noch stärker nach links. In der Regierung kommen SP und Grüne zusammen auf sieben Sitze, so viele wie noch nie. Raphael Golta von der SP dürfte Stadtpräsident werden - der zweite Wahlgang gilt als Formsache. Im Parlament können SP, Grüne und AL ihre Mehrheit knapp halten.
Im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat die Walliser Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen auf weitere Personen ausgeweitet. Auch auf den Gemeindepräsidenten von Crans-Montana, auf Nicolas Féraud. Die Behörden ermitteln unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. Ausserdem: Die Abstimmung über die Individualbesteuerung war auch ein Stimmungstest für die FDP und die Mitte. Die FDP hatte sich für ein Ja eingesetzt, die Mitte für ein Nein. Kräftemässig liegen beide Parteien etwa gleichauf. Für die nächsten Wahlen stellt sich die Frage, wer die Nase vorne haben wird. Obwohl US-Präsident Donald Trump immer wieder betont, der Krieg gegen den Iran sei nötig, ist die Bevölkerung in den USA skeptisch. Laut Umfragen lehnt eine Mehrheit den Angriff ab. Am Wochenende gingen im ganzen Land Hunderte auf die Strasse, um gegen den Krieg zu demonstrieren.
Der Kampf um die Individualbesteuerung war knapp. Bis zuletzt bestand die Chance, dass die Vorlage noch ins Nein kippt. Auch die SRG-Halbierungsinitiative war lange hart umkämpft. Am Sonntag dann fielen beide Ergebnisse überraschend deutlich aus: 54 Prozent sagten Ja zur Individualbesteuerung und 62 Prozent Nein zur Halbierungsinitiative. Auch die weiteren Abstimmungen wurden am Ende klar entschieden: 71 Prozent lehnten die Klimafondsinitiative ab, 73 Prozent stimmten dem Gegenvorschlag zur Bargeldinitiative zu. Der tägliche Podcast «Apropos» macht nach dem Super-Abstimmungssonntag den grossen Aufwisch: Warum war die Zustimmung zur Individualbesteuerung am Ende so hoch? Und was bedeutet das für die Gleichstellung der Geschlechter? Warum war das Nein zur Halbierungsinitiative so deutlich? Und wie geht die politische Diskussion um die SRG jetzt weiter? Und was bedeutet das klare Nein zum Klimafonds für die künftige Klimapolitik der Schweiz? Inlandchef Mario Stäuble kennt alle Vorlagen im Detail und hat den Abstimmungssonntag in unserem Newsroom hautnah mitverfolgt. Im Gespräch mit Philipp Loser ordnet er die Ergebnisse bei «Apropos» ein. Produzent: Noah Fend Mehr zum Abstimmungssonntag: Zur Bargeldinitiative: Münzen und Noten werden immer dazugehören, auch wenn wir sie kaum noch nutzen Zur Halbierungsinitiative: «Lasst die SRG endlich in Ruhe!» Zur Individualbesteuerung: «Für die Mehrheit ist es selbstverständlich, dass die Frauen ihre Steuererklärung selbst ausfüllen» Zum Klimafonds: Klimaschutz geht auch ohne Klimafonds – wenn wir es wollen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Eine Umfrage zeigt, eine knappe Mehrheit der Befragten könnte gut auf den Fünfräppler verzichten. +++ Weiteres Thema: Wann muss ich von der Arztpraxis eine Rechnungskopie erhalten? Bei Rechnungen für die Grundversicherung immer.
Seit gestern Abend ist klar: In Zürich bleibt die Linke dominant. SP und Grüne sichern sich die Mehrheit im Gemeinderat und stellen neu sieben der neun Stadtratssitze. Die Bürgerlichen warnen vor weiteren Jahren klar linker Politik. Weitere Themen: - Wahlen Stadt Zürich: Prominente Abgewählte. - Zoo Zürich euthanasiert zehn Dscheladas. - Kantonsrat Zürich: weiterhin keine Ausbildungspflicht für Klassenassistenzen nötig.
Rot-Grün gewinnt in der Zürcher Stadtregierung sieben von neun Sitzen. Dies auf Kosten der FDP. Auch im Parlament verteidigen die Linken ihre absolute Mehrheit. In Winterthur gewinnt die FDP dafür einen zweiten Sitz in der Stadtregierung. Das Rennen ums Stadtpräsidium bleibt hier offen.
260309PC Ein Sieg des Anstands Mensch Mahler am 9.3.2026Im Grünen-Büro in Reutlingen herrschte gute Stimmung. Es gab Applaus, es wurde gefeiert. Es ist nicht lange her, da lag der Grüne Cem Özdemir 14% Punkte hinter Manuel Hagel von der CDU. Es begann eine grandiose Aufholjagd – bis zum letzten Tag. Ich war dabei. Warum hat es wohl für Özdemir gereicht? Ich breche nicht in Triumphgeschrei aus und ich disse auch nicht den politischen Gegner. Die CDU hat mangels Alternativen einen unerfahrenen jungen Mann aufgestellt. Wobei ich mich schon gefragt habe, warum der Chef des Kanzleramts, Thorsten Frei, Baden-Württemberger durch und durch den Job nicht gemacht hat. Vermutlich weil sein Chef Friedrich Merz ihn dringender braucht als Schwarz – Grün statt Grün – Schwarz in Baden-Württemberg. Die Christdemokraten dürfen mitregieren – wie seit 15 Jahren unter Kretschmann auch, dem man ohnehin nachsagt, er sei im Herzen mehr Christdemokrat als Grüner. A Wie dem auch sei: gesiegt hat der Respekt und die politische Kultur. Und die Wirtschafts-Grünen im Wirtschafts-Musterländle Baden-Württemberg. Die Bundesgrünen, die zuletzt das Wirtschaftsabkommen Mercosur in der EU mit versemmelt hatten, tauchten auf den Wahlplakaten erst gar nicht auf. Man wollte deutlich machen, dass Kretschmann und Özdemir anders ticken. Weniger ideologisch und mehr pragmatisch. Und dafür stehe, dass Ökologie und Wirtschaft eben doch keine Gegensätze sind. Das Zünglein an der Waage aber war politische Kultur. Cem Özdemir, Bad Uracher wie ich auch, Migrantenkind aus einer türkischen Änderungsschneiderei im Ort hat bewiesen, dass es jede und jeder zu etwas bringen kann. Und: er sagte, dass es nicht wichtig sein, wer einen Vorschlag macht sondern ob er gut sei. Dem politischen Mitkonkurrenten sagte er, dass er sich freue, konstruktiv mit einer satten Mehrheit nicht der Partei zu dienen, sondern dem Land. Gemeinsam wie in den zurückliegenden 15 Jahren. Diese Wahl hat vor allem eines geliefert: Die Hoffnung, dass Ehrlichkeit und Bodenständigkeit doch noch eine Chance haben vor Hetze und Spaltung. Dafür danke ich meiner Partei und ihrem Spitzenkandidaten herzlich. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der Regierung der Stadt Freiburg steht ein grosser Wechsel an: Von den fünf gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sind drei neu im Amt. Und: Zum ersten Mal überhaupt wird die Stadt Freiburg von einer Mehrheit von Frauen regiert. Weiter in der Sendung: · Auch die 80 Sitze im Stadtparlement sind vergeben. Die SP bleibt stärkste Kraft, die Grünen verlieren 10 Sitze. Und: Die linke Gruppierung WAS (Würde, Aktion, Solidarität) holt auf Anhieb 7 Sitze
Am heutigen Abstimmungssonntag habt ihr gleich doppelt gewählt – zuerst an der Urne, und jetzt die Musik. Direkte Demokratie trifft Country. Zwei Stunden voller Musikwünsche unserer Hörerinnen und Hörer. Von grossen Klassikern, die immer eine Mehrheit finden, über kleine Country-Perlen, die heimlich die Herzen erobern, bis zu modernen Tracks, die glatt als «Jungparteien» durchgehen könnten. Traditionell, frisch, überraschend – ein musikalischer Mix, bei dem garantiert niemand Stimmenthaltung üben muss. Hier wird nicht ausgezählt, hier wird aufgedreht.
Zwei kantonale Abstimmungen im Aargau, gleich vier im Kanton Solothurn, dazu die nationalen Vorlagen und kommunale Themen: Der Überblick über den Abstimmungstag. In der Sendung: · Die Sozialhilfe im Kanton Aargau wird nicht gekürzt. Die Initiative «Arbeit muss sich lohnen» der Jungen SVP wurde mit 55 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Zu den Gewinnerinnen gehören Parteien von Mitte bis Links. · Fest installierte Radaranlagen sind im Aargau künftig nur noch mit Bewilligung des Regierungsrats möglich. Dafür stimmten rund 56 Prozent. Der einzige fixe Blitzer im Kanton steht in Baden. Noch ist unklar, wie es mit dieser Anlage weitergeht. · Der neue Stützpunkt der Kantonspolizei Solothurn kann gebaut werden. 61 Prozent sagten Ja zum Kredit von 84.5 Millionen Franken. Der Abstimmungskampf war von Gehässigkeiten geprägt. · Solothurner Familien erhalten künftig leicht mehr Kinder- und Ausbildungszulagen. 59 Prozent stimmten dafür. Bezahlen müssen die rund acht Millionen Franken die Arbeitgeber. · Die Solothurner Regierung wollte Sozialkosten auf die Gemeinden abwälzen. Diese wehrten sich und erhielten nun Unterstützung von der Stimmbevölkerung. Sie lehnte beide Vorlagen deutlich ab, mit Nein-Stimmen-Anteilen von über 60 Prozent. · Aargau und Solothurn stimmten bei den nationalen Abstimmungen meist mit der Mehrheit der Kantone: nein zur SRG-Initiative, nein zur Klimafonds-Initiative und ja zum Gegenvorschlag der Bargeld-Initiative. Ausgeschert ist der Aargau mit seinem Nein bei der Individualbesteuerung, Solothurn sagte auch da ja.
Die große Mehrheit der Völkerrechtsexperten ist sich einig: Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran verletzen das Völkerrecht. Aber muss es nicht möglich sein, dass despotische Staaten wie der Iran militärisch in die Knie gezwungen werden?
Filme waren oft stark geschnitten in Deutschland. Im TV ist das heutzutage immer noch so. Doch gerade im Heimkino - Bereich fallen die Altersempfehlungen rapide. Woran liegt das? Stumpft die Mehrheit immer mehr ab?
Holger und Joerg verzichten ausnahmsweise auf einen Gast und arbeiten sich zu zweit durch gleich mehrere aktuelle Datenschutzthemen. Den Anfang macht ein Bußgeld aus Großbritannien: Die britische Datenschutzbehörde ICO verhängte gegen Reddit eine Strafe von 14,4 Millionen Pfund (rund 17,3 Millionen Euro), weil die Plattform über Jahre hinweg keine wirksame Altersüberprüfung einsetzte und so Daten von Kindern unter 13 Jahren ohne Rechtsgrundlage verarbeitete. Reddit kündigte Widerspruch an. Vom Bußgeld leiten die beiden über zum Thema Altersverifikation und sprechen über den Identitätsprüfer Persona. Das US-Unternehmen, an dem unter anderem Palantir-Mitgründer Peter Thiel beteiligt ist, wird von Plattformen wie Reddit, Discord und LinkedIn eingesetzt. Eine Recherche förderte zutage, dass Persona bei der Identitätsprüfung bis zu 269 Prüfschritte durchläuft, Daten mit US-Fahndungslisten und Terrorismus-Datenbanken abgleicht und 17 weitere Unternehmen einbindet. Holger warnt davor, dass solche Dienste weit mehr Daten sammeln und weitergeben könnten, als Nutzer ahnen – und dass über die Hintertür Altersverifikation eine Art Klarnamenpflicht im Netz entstehen könnte. Anschließend widmen sich die beiden dem Jugendschutzkonzept der SPD. Die Partei fordert ein vollständiges Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige und eine eingeschränkte Jugendversion für 14- bis 16-Jährige, in der Empfehlungsalgorithmen, personalisierte Werbung und suchtfördernde Elemente wie Endlos-Scrollen abgeschaltet sein sollen. Die Altersüberprüfung soll über das europäische EUDI-Wallet laufen, das im Frühjahr 2027 starten soll. Holger erkennt darin zwar den datensparsamsten Ansatz unter den bisherigen Vorschlägen, sieht aber zahlreiche Probleme: Das Wallet existiert noch nicht, steht erst ab 16 Jahren zur Verfügung und schließt Menschen ohne Smartphone und Nicht-EU-Bürger aus. Zudem habe Deutschland nach Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags durch den Digital Services Act seine Regelungskompetenz im Bereich Jugendschutz auf Plattformen an die EU abgegeben. Ein weiteres Thema ist ein Urteil des OLG Jena gegen Meta. Das Gericht stellte fest, dass Meta mit seinen Business-Tools eine weitreichende Überwachung der Internetnutzung betreibt, die auch nicht eingeloggte Personen erfasst und sogar sensible Gesundheitsdaten einschließen kann. Das Gericht sprach dem Kläger 3000 Euro Schadenersatz zu und ließ die Revision zum Bundesgerichtshof zu. Beide Podcaster berichten auch von ihren eigenen Erfahrungen als Kläger in Massenverfahren gegen Meta. Beim Thema Chatkontrolle berichten sie von einer überraschenden Entwicklung im EU-Parlament: Im LIBE-Ausschuss fand sich bei einer Abstimmung keine Mehrheit für die Verlängerung der sogenannten freiwilligen Chatkontrolle, die Anfang April ausläuft. Ohne Verlängerung dürften Plattformen wie Microsoft oder Facebook nicht mehr automatisiert nach Darstellungen von Kindesmissbrauch scannen. Gleichzeitig stehen die Trilog-Verhandlungen zur eigentlichen Chatkontrolle-Verordnung an, deren Ausgang völlig offen ist. Zum Schluss werfen Holger und Joerg einen Blick auf das Omnibus-Paket zur DSGVO-Reform. Die geplanten Änderungen – darunter eine Neudefinition personenbezogener Daten, Einschränkungen es Auskunftsrechts und Sonderregeln für KI-Training – stoßen auf mehr Widerstand als erwartet. Die zypriotische Ratspräsidentschaft lehnt zentrale Vorschläge ab, auch das Parlament und die Datenschutzbehörden äußern Kritik. Das ehrgeizige Ziel, die Reform noch 2026 abzuschließen, sehen beide damit in Frage gestellt.
Mehrheit der US-Republikaner im Senat unterstützen Angriffe gegen Iran, Chinas Blick auf den Iran-Konflikt, ARD-DeutschlandTrend: Wie bewerten die Deutschen den Angriff auf den Iran, Landtag in Sachsen-Anhalt will demokratische Institutionen stärken, #mittendrin in Gelsenkirchen: Wie Schulen Kinder ohne Deutschkenntnisse fördern, Weitere Nachrichten im Überblick, Tourauftakt Betterov – „Große Kunst“ erzählt eine ostdeutsche Familiengeschichte, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Tourauftakt Betterov" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Mehrheit der US-Republikaner im Senat unterstützen Angriffe gegen Iran, Chinas Blick auf den Iran-Konflikt, ARD-DeutschlandTrend: Wie bewerten die Deutschen den Angriff auf den Iran, Landtag in Sachsen-Anhalt will demokratische Institutionen stärken, #mittendrin in Gelsenkirchen: Wie Schulen Kinder ohne Deutschkenntnisse fördern, Weitere Nachrichten im Überblick, Tourauftakt Betterov – „Große Kunst“ erzählt eine ostdeutsche Familiengeschichte, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Tourauftakt Betterov" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Mehrheit der US-Republikaner im Senat unterstützen Angriffe gegen Iran, Chinas Blick auf den Iran-Konflikt, ARD-DeutschlandTrend: Wie bewerten die Deutschen den Angriff auf den Iran, Landtag in Sachsen-Anhalt will demokratische Institutionen stärken, #mittendrin in Gelsenkirchen: Wie Schulen Kinder ohne Deutschkenntnisse fördern, Weitere Nachrichten im Überblick, Tourauftakt Betterov – „Große Kunst“ erzählt eine ostdeutsche Familiengeschichte, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Tourauftakt Betterov" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Die Versteigerung dauerte eine Woche. 390'000 Franke für eine Nummernschild, das ist Schweizer Rekord. Eine frühere Auktion musste abgebrochen werden, weil es missbräuchliche Angebote gab. Das Geld fliesst nun in die Kasse des Kantons. Weiter in der Sendung: · Das Kernkraftwerk Gösgen steht still. Es braucht eine technische Anpassung im Speisewassersystem. Politikerinnen und Politiker von links-grün wollten von der Solothurner Regierung wissen, wie viel der Regierungsrat davon wusste und ob eine Untersuchung eingefordert werde. Die Regierung bleibt in ihrer Antwort schwammig, man sei in regelmässigem Austausch mit dem Atomkraftwerk. · Die Zivilschutzorganisationen des Aargaus wollen in der grossen Mehrheit die Sicherheitsveranstaltungen abschaffen. Diese sind obligatorisch für Schweizer Frauen und Ausländerinnen und Ausländer. Die Idee: junge Menschen für den Zivilschutz begeistern. Doch das Echo ist mehr als bescheiden.
Moin, in dieser Folge spreche ich ausführlich mit Hamburgs Wissenschaftssenatorin Maryam Blumenthal. Sie wurde in Teheran geboren und engagiert sich seit Jahren für die Menschen im Iran. Sie erzählt, wie groß die Hoffnung der Mehrheit im Iran auf einen Sturz des Regimes ist. Viel Spaß beim Hören wünscht Ole----------------------------------------------------------------Was war heute in Hamburg los? Maiken Nielsen, Tanja Richter und Ole Wackermann werfen im wöchentlichen Wechsel zum Tagesende einen Blick auf die News und das aktuelle Stadtgeschehen. Das sind die Nachrichten und Themen mit Ole Wackermann am Mittwoch, 04. März 2026: +++ Iran-Krieg: Hamburger Schiffe sitzen im Persischen Golf fest+++Die Militärschläge gegen den Iran haben massive Auswirkungen auf den Schiffsverkehr. Bei der Reederei Hapag-Lloyd ist eine einstellige Zahl von Frachtern betroffen. Auch zwei Schiffe einer Reederei aus Buxtehude liegen im Persischen Golf.Mehr dazu: https://www.ndr.de/iran-946.html+++ WM 2026: Kein Fanfest auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg+++Bis zu 50.000 Menschen verfolgten bei den vergangenen Fußball-Welt- und Europameisterschaften gemeinsam die Spiele auf dem Heiligengeistfeld. In diesem Jahr wird es dort kein Public Viewing geben, das kündigte Veranstalter Uwe Bergmann an. Zuerst hatte das "Hamburger Abendblatt" berichtet. Mehr dazu: https://www.ndr.de/fanfest-100.htmlDu hast Feedback zur Folge oder Wünsche für Recherchen? Unsere Podcast-Hosts erreichst du über den Messenger in der NDR Hamburg App, in den Social-Media-Kanälen von NDR Hamburg und via E-Mail an hamburgheute@ndr.de. Alle Folgen des Podcasts findet ihr unter www.ndr.de/hamburgheute
Die Zivilschutzorganisationen des Aargaus wollen in der grossen Mehrheit die Sicherheitsveranstaltungen abschaffen. Diese sind obligatorisch für Schweizer Frauen und Ausländerinnen und Ausländer. Die Idee: junge Menschen für den Zivilschutz begeistern. Doch das Echo ist mehr als bescheiden. Weiter in der Sendung: · Die Aargauer Wirtschaft steckt in turbulenten Zeiten. US-Zölle und der starke Franken machen vielen Unternehmen zu schaffen. Doch laut der aktuellen Aargauer Wirtschaftsumfrage gibt es auch Hoffnung. · Hat die Solothurner Verwaltung eigenmächtig in der Klus Tempo 30 eingeführt? Das wollte die Solothurner SVP von der Regierung wissen. Man befolge lediglich Bundesgesetz, so die Antwort. · In vielen Aargauer Kindergärten werden Spielsachen zeitweise weggeräumt. Die Kinder sollen dadurch lernen, mehr miteinander zu kommunizieren und ihre Fantasie auszuleben. Das Projekt wird von der Suchtprävention Aargau geleitet.
Livepodcast am 1. April um 19 Uhr im Sous Soul in Bern: Wer geht denn heute noch aus? Das Berner Nachtleben in der Krise Hier gehts zu den Tickets «Im Eriz hatte ich eher das Gefühl, dass ich schräg angeschaut werde, wenn ich nicht so bin, wie man es sich vorstellt.» Andrina Wälti ist 27 Jahre alt, arbeitet als Architektin in Zürich und wohnt an der Langstrasse. Sie gehört zur Mehrheit der jungen Menschen, die aus dem Eriz wegziehen. Im Bergdorf, gelegen am Fusse des Hohgant zwischen Thun und dem Emmental, leben heute 480 Personen, früher waren es deren 663. «Mein Grossvater hat den Betrieb in den 60er-Jahren gegründet. Nach meiner Lehre als Landmaschinenmechaniker haben mich meine Eltern angestellt. Über kurz oder lang werde ich die Schmitte übernehmen.» Remo Bühlmann arbeitet nicht nur mit seinen beiden Eltern zusammen, er wohnt auch immer noch im Elternhaus. Der 25-Jährige kann sich zwar durchaus vorstellen, auch mal wegzuziehen – wenn auch nicht weiter als nach Steffisburg – aber von Berufes wegen bloss für eine Weile. Zurück ins Eriz «Mit dem Töffli in den Ausgang war einfach nicht so cool. Ich war immer auf meine älteren Brüder angewiesen. Und so fing ich mit 15 Jahren in Bern eine Ausbildung an und habe das Eriz verlassen.» Dass Anita Spring wieder ländlich wohnen möchte, wenn sie Kinder hat, war für die 35-Jährige zwar klar. Aber dass sie ausgerechnet wieder ins Eriz zurückkehren würde, hätte sie nicht gedacht. Heute schätzt sie die Verbundenheit mit der Natur, die Tiere, den Fluss und den Skilift. Warum ziehen immer mehr Junge weg aus dem Dörfli? Was kann einen dazu bewegen, an einen Ort zurückzukehren, an dem man sich als Kind total unwohl gefühlt hat? Und wie verändert sich das Dorfleben, wenn die Gemeinde immer stiller wird? Darüber spricht Redaktorin Jasmin Jaun. Sie hat eine grosse Reportage über das Eriz geschrieben. Es ist eine von vielen kleinen Gemeinden in Randregionen im Kanton Bern, in denen es immer stiller wird und die Bevölkerungszahl schrumpft. Moderation und Produktion: Sibylle Hartmann Zu Gast: Jasmin Jaun Sounds: Ane Hebeisen und Tobi Holz Der Text zum Podcast ist als Abschlussarbeit der Diplomausbildung Journalismus am MAZ entstanden. Die Autorin ist selbst im Eriz aufgewachsen und bis heute Wochenaufenthalterin. Hier gehts zum Artikel Die Zukunft eines Berner Bergdorfs: «Gott, wie habe ich das Eriz gehasst» – heute lebt Anita Spring wieder dort 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Im März entscheidet die Schweiz über eine deutliche Senkung der Rundfunkgebühren. Die Gegner setzen auf Panikmache – bislang mit spürbarer Wirkung.Ein Standpunkt von Michael Straumann. Diesen Sonntag stimmen die Schweizer Bürger über die „Halbierungsinitiative“ ab, die einen radikalen Schnitt bei den Rundfunkgebühren fordert: Statt 335 Franken sollen Haushalte künftig nur noch 200 Franken pro Jahr bezahlen – Unternehmen würden ganz von der Abgabe befreit.Formell ist die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ein privater Verein. In der Praxis jedoch agiert sie wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland. Die Finanzierung erfolgt obligatorisch: Jeder Haushalt zahlt – unabhängig davon, ob er das Angebot nutzt oder nicht. Eingetrieben werden die Gebühren von der Firma Serafe. International gilt die Schweiz als Spitzenreiterin, was die Höhe der geräteunabhängigen Rundfunkgebühren betrifft. (Foto 1 im Anhang)Seit Jahren nimmt der Unmut über die SRG zu. Er entzündet sich an zwei Punkten: an der Höhe der Gebühren und an der internen Funktionsweise der Anstalt. Trotz wiederholter Sparversprechen wachsen die Ausgaben kontinuierlich. Seit 2007 ist die Zahl der Mitarbeiter von rund 6.000 auf über 7.100 gestiegen. Allein im Jahr 2024 legten die Betriebskosten um 39 Millionen Franken zu. Zwar stellte SRG-Generaldirektorin Susanne Wille Einsparungen von 270 Millionen Franken bis 2029 in Aussicht. Vieles spricht jedoch dafür, dass es sich dabei vor allem um ein politisches Manöver handelt, um der Halbierungsinitiative den Wind aus den Segeln zu nehmen. Denn Reformversprechen gehören bei der SRG seit Jahren zum festen Repertoire. Bereits Armin Walpen, Roger de Weck und Gilles Marchand kündigten Sparrunden und Strukturreformen an. Geblieben ist es bei Ankündigungen – die Personalkosten steigen weiter.Gleichzeitig verschärft sich die Kritik an der inhaltliche Ausrichtung des Rundfunkprogramms. Seit Jahren wird der SRG politische Einseitigkeit vorgeworfen. Kritiker monieren, dass unbequeme Themen ausgeblendet und abweichende Positionen nicht nüchtern eingeordnet, sondern systematisch diskreditiert werden. (Foto 2 im Anhang)„Sowjetisierung“ der BerichterstattungAn Beispielen mangelt es nicht. So schwieg das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) wochenlang zu den EU-Sanktionen gegen die Schweizer Staatsbürger Jacques Baud und Nathalie Yamb. Nach der Erschießung des US-amerikanischen Politaktivisten Charlie Kirk wurde dieser als „rechtsextremer Influencer“ diffamiert; zugleich machte das SRF Donald Trump für das gesellschaftliche Klima in den USA verantwortlich, das zum Mord beigetragen habe.Auch über die „Twitter Files“ berichtete der Sender erst mit erheblicher Verzögerung. Zwar wurden Kontakte zwischen den US-Behörden und Twitter erwähnt, eine mögliche politische Einflussnahme blieb jedoch weitgehend ausgeklammert. 2024 rügte die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI) das SRF zudem, weil es über die Veröffentlichung der deutschen RKI-Protokolle geschwiegen hatte. Swissinfo, ein Kanal der SRG, suggerierte in einem Artikel, eine Mehrheit der Bürger befürworte eine Annäherung der Schweiz an die NATO – obwohl Umfragen das Gegenteil nahelegen.Ähnlich wie in Deutschland haben die öffentlich-rechtlichen Journalisten in der Schweiz ein Faible für grüne Politiker. So zeigt eine Analyse der Weltwoche, dass in der SRF-Sendung Arena Vertreter der Grünen im Vergleich zu anderen Parteien überdurchschnittlich häufig eingeladen werden. Auch in gesellschaftspolitischen Fragen folgt die SRG unverkennbar dem Zeitgeist. So erklärte das SRF, das Publikum wünsche sich mehr gendergerechte Sprache – obwohl entsprechende Befragungen diese Annahme nicht stützen. Beim Thema Klima zeigt sich ein ähnliches Muster: In einer Ausgabe der Wissenschaftssendung Einstein wurde „Klimaskepsis“ als psychologisches Defizit eingeordnet....https://apolut.net/der-fallige-kahlschlag-von-michael-straumann/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mord soll in der Schweiz zu den unverjährbaren Verbrechen gehören. Das hat nach dem Ständerat auch der Nationalrat entschieden. Hintergrund dieses Antrags ist der Kristallhöhlen-Doppelmord in Oberriet. Weitere Themen: · SG: Raiffeisen möchte sich von Leonteq-Aktien lösen · SG: Laura Bucher präsidiert neu St. Galler Regierungsrat · TG: Asylsuchende waren mit Bezahlkarten unterwegs. Thurgauer Sozialamt zieht Bilanz.
Deutschland, Österreich, Liechtenstein und die Schweiz wollen den Handel in Europa weiter vereinfachen. Konkret verspricht Deutschland beim Vierertreffen am Freitag in Zürich, sich dafür stark zu machen, dass Schweizer Produkte gleich behandelt werden, wie solche aus der EU. Weitere Themen: Im nächsten Jahr wählt Italien. Doch mit dem geltenden Wahlrecht könnte Regierungschefin Giorgia Meloni ihre Mehrheit im Parlament verlieren. Deshalb hat ihre Regierungskoalition nun einen Vorschlag für ein neues Wahlgesetz präsentiert. In Paris wird beim Concours de la meilleure Baguette de Paris jedes Jahr neu entschieden, wer das beste Baguette der Stadt macht. Dabei geht es nicht nur um Ruhm und Ehre. Der Sieger oder die Siegerin bekommt ein Preisgeld von 4000 Euro und darf ein Jahr lang den Elysée-Palast mit Baguettes beliefern.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Solarbranche warnt vor Kahlschlag beim Solarausbau Laut einem geleakten Entwurf zur Novellierung des Erneuerbare Energie Gesetzes (EEG) plant das Bundeswirtschaftsministerium massive Einschnitte für neue Solarstromanlagen. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) handelt es sich um einen Frontalangriff auf die Energiewende in Deutschland. Sollte der Gesetzesentwurf in der vorliegenden Fassung umgesetzt werden, wären zehntausende Arbeitsplätze in der Solarbranche und das Erreichen der Klimaziele gleichermaßen gefährdet. Die Solarbranche appelliert an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, von den Plänen Abstand zu nehmen, die nicht vom Koalitionsvertrag gedeckt seien. Aus dem geleakten Referentenentwurf geht hervor, dass die Förderung neuer privater Solarstromanlagen komplett gestrichen werden soll. Selbst Betreiber neuer Photovoltaik-Kleinanlagen sollen zudem ihren in das öffentliche Stromnetz eingespeisten Solarstrom künftig direkt an der Strombörse vermarkten müssen. Sollten diese Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden, dürfte die Errichtung neuer Solarstromanlagen auf privaten Gebäuden weitgehend zum Erliegen kommen. Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov unter 1.048 Immobilienbesitzern im Auftrag des BSW-Solar würden sich nur noch 40 Prozent der Befragten eine Dachanlage anschaffen, wenn die Förderung weitgehend oder ganz gestrichen würde. Die Einschnitte treffen auf eine ohnehin in den vergangenen zwei Jahren stark rückläufige PV-Nachfrage im Heimsegment. Wurden 2023 noch PV-Dächer mit einer Leistung von rund acht Gigawatt neu installiert, so waren es 2025 nur noch rund fünf Gigawatt. „Die Abschaffung der EEG-Vergütung und der Zwang zur Direktvermarktung würden die Bürger-Energiewende zum Erliegen bringen“, sagt man beim BSW-Solar. Die EEG-Einspeisevergütung sei für die Mehrzahl neuer Solaranlagenbetreiber immer noch zwingend notwendig, um eine hinreichende Rentabilität sicherzustellen. Ein Förderstopp für Solaranlagen widerspricht zudem dem Wählerwillen: Eine deutliche Mehrheit (rd. 78 %) der Bevölkerung wünscht sich, dass die Bundesregierung den Ausbau der Solarenergie beschleunigt oder auf aktuellem Niveau weiterführt. Unter Anhängern der Union sind es laut einer YouGov-Umfrage sogar rund 86 Prozent. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Send a text✨ Update zur Cityline-Urabstimmung – 99% stimmen für Streik!In diesem Video erkläre ich, warum die Piloten der Lufthansa-Tochter Cityline mit überwältigender Mehrheit für einen möglichen Streik gestimmt haben, welche Rolle die Vereinigung Cockpit spielt und wie stark ein Arbeitskampf die gesamte Lufthansa-Gruppe treffen könnte.Dazu gibt's Hintergründe zur Tariflage, den Konflikten rund um City Airlines und den aktuellen Verhandlungen.Bleib informiert über alle Entwicklungen im deutschen Luftverkehr. ✈️
Eine Skyline wie in Manhattan oder Tokyo soll es in Zürich nicht geben, zumindest will das die Mehrheit des Stadtparlaments nicht. Eine Allianz aus SP, Grüne, AL und SVP hat die Pläne der Stadtregierung zusammengestutzt. Diese wollte an mehreren Orten den Bau von Hochhäusern ermöglichen. Weitere Themen: · Nach der Explosion gestern in Illnau-Effretikon: Anwohnerinnen und Anwohner, die einen Schaden am eigenen Haus oder am Auto feststellen, sollen sich bei der Kantonspolizei melden. · Der FC Winterthur verliert zu Hause gegen den FC Thun 0:3.
Gestern vor einem Jahr endete der kurze, intensive Wahlkampf der vorgezogenen Neuwahlen zum 21. Deutschen Bundestag. Damit endete auch ein Überbietungswettbewerb von Versprechungen, mit dem die konkurrierenden Parteien versuchten, möglichst viele Wählerstimmen zu gewinnen. Weil Realpolitik in einer Demokratie stets ein »hartes Geschäft« ist, bleiben Werte wie Ehrlichkeit, Fairness und Respekt leider oft auf der Strecke.Nach der Wahl müssen meist viele Punkte der Versprechen wieder »einkassiert« werden, weil die Kanzler-Fraktion mangels Mehrheit nicht »durchregieren« kann, oder weil die Gegenfinanzierung fehlt. Das ernüchtert den Wähler und dämpft das Vertrauen in die Politik. Doch ehrlicherweise müssen wir zugeben, dass auch wir selbst schon Zusagen und Versprechungen gegeben haben, die wir hinterher – aus unterschiedlichen Gründen – nicht eingehalten haben.Gibt es denn überhaupt eine Instanz im Universum, die absolut vertrauenswürdig ist? Ja, die gibt es! In Psalm 111,7 schreibt der Psalmist: »Was er [Gott] tut, ist zuverlässig und recht, seine Gebote verdienen Vertrauen.«Damit das auch unsere persönliche Erfahrung werden kann, ist es erforderlich, dieses Vertrauen in einer konkreten Lebenssituation zu wagen. Ein erster Schritt kann z. B. ein einfaches Gebet vor einer schwierigen Entscheidung sein. Oder wir wissen, dass wir etwas in Ordnung bringen müssen. Gott freut sich in jedem Fall, wenn wir ihn ernst nehmen und ihm vertrauen. Er hat die Macht und die Weisheit, um »durchzuregieren«, also die Dinge so führen, dass auch wir im Rückblick feststellen können: »Er hat alles wohlgemacht!« (Markus 7,37). Auch wenn es länger dauert, als uns lieb ist: Gottes Eingreifen kommt spätestens rechtzeitig.Bernhard CzechDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
254 | Ist die EU noch gut genug? Damian Boeselager ist Gründer der Pro-EU-Partei VOLT und sitzt seit 6 Jahren im EU-Parlament.Partner dieser Folge:ClockodoClockodo ist das Time Tracking Tool unserer Wahl. Auf https://www.clockodo.com/optimisten bekommst du mit Gutschein-Code optimisten25 25% RabattMach das 1-minütige Quiz und finde eine Geschäftsidee, die zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quiz.Kapitel(00:00) Intro(04:13) Das kaputte EU-Betriebssystem: Vetos, Mittelalter, Blockaden(12:02) Demokratie ohne echte Wahl: Kommission, Spitzenkandidaten, Legitimation(15:26) Die Rolle von Volt(29:40) Politik wie ein Startup: Warum Wachstum, Geld & Kandidaten zählen(43:35) Regulierung, Wirtschaft & Europas Zukunft: 13.000 Regeln und der Ausweg(54:34) Damians beste GeschäftsideeLearnings**EU-Betriebssystem aktualisieren**Damian hält das EU-Betriebssystem für unzureichend und plädiert für eine normale parlamentarische Demokratie mit europäischer Regierung. Er fordert europäische Wahlen, bei denen Parteien regieren können und Bürgerinnen und Bürger die Regierung bei der nächsten Wahl abwählen können. Dadurch würde die EU handlungsfähiger und Entscheidungen würden klarer getroffen. Zukunftshypothese: Vertragsveränderungen könnten das System deutlich effizienter machen.**Direkteuropäische Legitimation stärken**Die Legitimation der EU erfolgt derzeit durch nationale Wahlen und das Europäische Parlament, bleibt aber für Bürgerinnen und Bürger schwer nachvollziehbar. Volt fordert europäische Wahlen, damit die Mehrheit der Abgeordneten im Europaparlament eine Regierung bilden kann, die bei der nächsten Wahl abwählbar ist. Dadurch würden Bürgerinnen und Bürger stärker Einfluss nehmen und die EU wäre demokratischer nachvollziehbar.**Volts Wachstum als Lernpfad**Volt wuchs organisch von einer kleinen Gruppe zu 45.000 Mitgliedern, sitzt in zwei nationalen Parlamenten, hat 300–400 lokale Abgeordnete und fünf MEPs. Das Ergebnis kam durch Freiwilligenarbeit, langsames, aber kontinuierliches Wachstum, sowie geplante Wahlkämpfe; es fehlten Ressourcen, gute Kandidaten und gezieltes Fundraising. Die zentrale Lektion für Gründer: Wachstum erfordert Geduld, eine klare Rollenverteilung, starke Öffentlichkeitsarbeit und konsequentes Personal- und Finanzmanagement.**Industriedatenmarktplatz als Geschäftsidee**Als beste Geschäftsidee nennt Damian den Industriedatenmarktplatz, basierend auf dem Data Act: Eigentümer eines Geräts darf die Industriedaten, die herausfließen, verkaufen. Es gibt Aggregatoren und Marktplätze; erste Ansätze existieren, aber viel Potenzial. Unternehmerische Implikation: Wer früh einen europäischen Marktplatz baut, könnte Marktführer werden und sich im Binnenmarkt neu positionieren.Keywordseuropäische verfassungeuropäische armeeGreen New Dealdemokratische Legitimation EUVolt Parteiwie funktioniert der co-decision-prozess EUindustriendatenmarktplatz Data Act europäisches gesetzbinnenmarkt harmonisierung europawie EU regulierung vereinfachenregulatorische harmonisierung europaeuropäische außenpolitik außenministerparlamentarische Demokratie Europa
Der CDU-Bundesparteitag hat sich mit großer Mehrheit für ein Social-Media-Verbot für Kinder ausgesprochen, die Schwesterpartei CSU ist allerdings dagegen.
Ein neues amr_extra – und dieses Mal eine Folge aus dem Team, nämlich von Jelle: In dieser Episode spricht Jelle mit Erik Marquardt, Europaabgeordnetem von Bündnis 90/Die Grünen, der sich seit Jahren mit Migrations-, Menschenrechts- und Handelspolitik im Europaparlament beschäftigt. Gemeinsam schauen sie auf das Mercosur-Abkommen: Was genau wurde Anfang des Jahres politisch beschlossen, wie lief die Abstimmung im Europaparlament ab und warum war das keine simple Entscheidung „für oder gegen Mercosur“, sondern eine rechtlich komplexe Vorlage an den Europäischen Gerichtshof? Erik erklärt, welche Konflikte es um Umwelt-, Klima- und Menschenrechtsstandards gibt, warum die Grünen das Abkommen trotz Kritik inzwischen eher unterstützen und welche geopolitischen Überlegungen dabei eine Rolle spielen. Außerdem geht es um die Brandmauer zu Rechtsextremen: Wie konnte es passieren, dass die entscheidende Mehrheit bei der EuGH-Verweisung auch mit rechtsextremen Stimmen zustande kam, wo ziehen demokratische Fraktionen ihre Grenzen – und warum ist das im Europäischen Parlament mit über 200 Parteien viel komplizierter als in nationalen Parlamenten? Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Go-Go-Gadget-o-Brille! Meta erwägt offenbar, die Gesichtserkennung auf ihre Brille zu bringen. Wieso das vielleicht keine optimale Idee ist. Außerdem sprechen wir darüber, dass jetzt auch die SPD ein Positionspapier für Social-Media-Verbote von Jugendlichen geschrieben hat - und damit eine Mehrheit in der politischen Mitte FÜR so ein Verbot in Deutschland vorliegt - und um den Zerfall von xAI geht es auch noch. Und die Simpsons. Es geht auch um die Simpsons. ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org) ➡️ Petition des VDS gegen KI-Stimmen im Synchronbusiness: [https://www.openpetition.de/petition/online/schuetzt-die-kunst-vor-ki-deinestimmefuerechtestimmen](https://www.openpetition.de/petition/online/schuetzt-die-kunst-vor-ki-deinestimmefuerechtestimmen) ➡️ Petition zur Anerkennung von Open Source-Arbeit als Ehrenamt: [https://www.openpetition.de/petition/online/anerkennung-von-open-source-arbeit-als-ehrenamt-in-deutschland](https://www.openpetition.de/petition/online/anerkennung-von-open-source-arbeit-als-ehrenamt-in-deutschland) Kapitelmarken, KI-unterstützt 00:00:00 - Hallo Dominik! 00:02:40 - Metas Smart Glasses mit Gesichtserkennung 00:16:00 - Ehemalige Meta-Lobbyistin verhandelt den digitalen Omnibus 00:19:20 - SPD fordert Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren 00:27:50 - Kurssturzt bei Pinterest 00:31:00 - Streit zwischen Netflix und Synchronsprecher:innen 00:42:40 - Disney vs. TikTok 00:45:00 - Petition: Anerkennung von Open Source-Arbeit als Ehrenamt 00:47:00 - Zerfall von xAI 00:54:00 - X verstößt gegen Sanktionen 00:58:00 - Russland sperrt Meta-Dienste und drosselt Telegram 01:01:00 - Apples Dilemma ℹ️ Hinweis: Dieser Podcast wird von einem Sponsor unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr [hier: https://wonderl.ink/%40heise-podcasts](https://wonderl.ink/%40heise-podcasts)
Mit deutlicher Mehrheit hat das EU-Parlament neue Regelungen zur Einstufung sicherer Herkunfts- und Drittstaaten beschlossen. Ziel ist eine Beschleunigung von Asylverfahren im Vorfeld des Inkrafttretens des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) im Juni. Parallel dazu sorgt eine geplante Amnestieregelung in Spanien für kontroverse Debatten.
Am 8. März findet die Abstimmung über die Individualbesteuerung statt. Damit entscheidet das Stimmvolk, ob verheiratete Personen in Zukunft separat besteuert werden sollen. Ist die Vorlage der richtige Weg zur Abschaffung der «Heiratsstrafe» oder schafft sie nur neue Ungerechtigkeiten? Verheiratete Paare sollen künftig einzeln eine Steuererklärung ausfüllen und separat besteuert werden – das will das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung. Bei einer Annahme der Vorlage wäre der Steuertarif für alle Personen gleich, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder im Konkubinat leben. Die viel thematisierte «Heiratsstrafe» würde abgeschafft. Zur Entlastung von Familien ist in der Vorlage vorgesehen, dass der Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer von aktuell 6'800 auf künftig 12'000 Franken erhöht wird. Die Vorlage hätte finanzielle Folgen für den Bund: Er würde jährlich 630 Mio. Franken weniger an Steuern einnehmen. Mögliche Gewinner und Verlierer der Reform Der Bundesrat und das Parlament sowie die SP, FDP, Grünen und GLP stehen hinter der Vorlage. Laut dem Pro-Lager beseitige die Steuerreform die Benachteiligung verheirateter Paare aufgrund ihres Zivilstands. Zudem fördere sie die Gleichstellung, indem sie zur Unabhängigkeit beider Partner beitrage und es für Zweitverdienende, oft Frauen, attraktiver werde, mehr zu arbeiten. Die SVP, Die Mitte, die EVP, die EDU sowie eine klare Mehrheit von 21 Kantonen lehnen die Vorlage ab, da sie neue Ungerechtigkeiten schaffe. Die SVP kritisiert, dass die Vorlage traditionelle Familienmodelle benachteilige, weil Einverdiener-Ehen mit der Individualbesteuerung mehr bezahlen als Doppelverdiener-Ehen. Die Gegner warnen weiter vor einem Bürokratieaufwand, weil Steuerverwaltungen jährlich ca. 1,7 Millionen zusätzliche Steuererklärungen prüfen müssten. Ist die Individualbesteuerung der richtige Weg, um die Heiratsstrafe abzuschaffen? Oder werden damit neue Ungerechtigkeiten und Mehraufwände geschaffen? Sandro Brotz begrüsst am 13. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Karin Keller-Sutter, Bundesrätin und Vorsteherin Finanzdepartement; – Eva Herzog, Ständerätin SP/BS; und – Hanspeter Hilfiker, Präsident Städteverband. Gegen die Vorlage treten an: – Philipp Matthias Bregy, Präsident Die Mitte; – Esther Friedli, Ständerätin SVP/SG; und – Cornelia Stamm Hurter, Mitglied Vorstand Finanzdirektorenkonferenz.
Europa muss dringend wirtschaftlich enger zusammenrücken – das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG), in der 850 Top-Manager und 6400 Bürgerinnen und Bürger befragt wurden. Angesichts der US-Zollpolitik und der Konkurrenz aus China sehe eine überwiegende Mehrheit der Antwortenden großen Handlungsdruck, sagte Matthias Tauber, der das Europageschäft von BCG leitet, im Capital Wirtschaftspodcast: „Mehr als 90 Prozent der Top-Manager sind überzeugt, dass Europa seine wirtschaftlichen Interessen dringend schützen muss.“ Wichtigster Auslöser sei der Tag gewesen, an dem US-Präsident Donald Trump seine Zollsätze für einzelne Staaten verkündete. Gefordert werde „nicht notwendigerweise Protektionismus“, wie er aktuell von den USA ausgeht, sondern vor allem das Prinzip „europäischer Champions“ in einzelnen Branchen, sagte Tauber. Zudem forderten die Manager eine stärkere Kooperation in Finanzfragen wie beispielsweise mit der europäischen Bankenunion. Eine große Mehrheit der Befragten sei der Ansicht, „dass mehr Europa Teil der Antwort ist und nicht weniger Europa“. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Die konservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi – die erste Frau in diesem Amt überhaupt in Japan – hat innerhalb weniger Monate eine bemerkenswerte Reihe von Erfolgen vorzuweisen. «Aber sie hat dabei auch hoch gepokert», so der Japan-Korrespondent Martin Kölling. Takaichi löste das Unterhaus auf, kündigte Neuwahlen an und gewann daraufhin mit der bisher schwächelnden Liberaldemokratischen Partei (LDP) eine klare Mehrheit. «Sie kann jetzt wirklich eine konservative Revolution durchführen, wenn sie alles richtig macht», so Kölling. In dieser Episode von «NZZ Akzent» erklärt er, wieso Takaichi gerade alles zu gelingen scheint. Gast: Martin Kölling, Japan-Korrespondent Host: Simon Schaffer Martins Text zum historischen Sieg der japanischen Ministerpräsidentin gibts zu [lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/wahlen-in-japan-takaichi-siegt-deutlich-nzz-ld.1924023). Interessiert an den Stellenangeboten für [4 verschiedene NZZ-Volontariate](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/)? Mehr über Japan lesen? Mit einem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)für drei Monate besonders günstig.
Die Themen: Bad Bunny beim Super Bowl; Zahnarzt-Zoff „haut voll rein“; Wenn plötzlich Linke und AfD eine Mehrheit bilden; Neuauszählung der Bundestagswahl könnte politisches Chaos auslösen; Bundesregierung verurteilt hohe Strafe gegen Hongkonger Aktivisten Lai; Hat Amerika ein Marihuana-Problem?; Dildos werden zum Symbol der Anti-ICE-Proteste in Minnesota; Eric Schmidt und Gloria-Sophie Burkandt. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Berrazouane, Ismael www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Israels Präsident Herzog in Sydney / Warnungen vor Zyklon Mitchell für North West Cape / Sussan Ley trotz schlechter Umfragewerte optimistisch / Bericht: Sovereign Citizens Bedrohung für nationale Sicherheit / Sozialist Seguro gwinnt Präsidentschaftswahl in Portugal / Japan: Amtierende Premierministerin mit Mehrheit im Unterhaus / Sturzfluten in Andalusien
Die japanische Regierungschefin Takaichi wollte die Gunst der Stunde nutzen: Angesichts ihrer grossen Beliebtheit liess sie Wahlen abhalten, in der Hoffnung, ihre Partei, die konservativ-neoliberale LDP, könne kräftig zulegen. Die Rechnung scheint aufgegangen zu sein. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (00:57) Gut gepokert: Japanische Premierministerin erringt Mehrheit (07:05) Nachrichtenübersicht (12:38) In Thailand haben die Konservativen die Nase vorn (15:41) Klimafonds-Initiative: Widerspricht sie dem Verursacherprinzip? (20:50) «Virtual Reality» in der Pflegeausbildung
Japans Regierungspartei kann bei der Parlamentswahl nach ersten Prognosen ihre Mehrheit ausbauen. Die Rechnung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi scheint damit aufzugehen: Sie liess angesichts ihrer aktuell grossen Beliebtheit die Wahlen vorziehen. Weitere Themen: Durch den verheerenden Bergsturz im Lötschental verloren im Mai 2025 rund 300 Menschen auf einen Schlag ihr Zuhause. Doch auch wenn es das Dorf nicht mehr gibt: Die Gemeinschaft bleibt bestehen. Nicht zuletzt auch dank der Musik.
Ein Demokrat hat die Nachwahl in Texas gewonnen. Die Wahl war notwendig, weil der vorherige Abgeordnete im März 2025 gestorben war. Damit verringert sich die knappe Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus.
Borderline ist behandelbar. Leonie-Rachel Soyel erzählt, wie sie durch Therapie und Arbeit an sich selbst die Symptome unter die Nachweisgrenze brachte. Der Schlüssel: Den »A-B-Moment« erkennen und zwischen destruktivem Impuls und gesunder Wahl entscheiden. Ein Gespräch, das Hoffnung macht und Stigma abbaut.
In der antiken griechischen Welt entstand die Idee der Demokratie. Das Volk sollte über sein eigenes Schicksal entscheiden. Und Perikles, der athenische Staatsmann, nannte auch das entscheidende Kriterium einer demokratischen Gesellschaft: Die Interessen der Mehrheit müssen sich durchsetzen. Von Oskar Lafontaine. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Heute wird die DemokratieWeiterlesen
In Kobane leiden die Menschen. Erste Hilfslieferungen kommen an, die kurdische Stadt in Syrien wird aber weiterhin belagert. Die Waffenruhe zwischen den syrischen Regierungstruppen und den kurdischen Milizen soll Zeit geben, eine Lösung für die Zukunft der Kurden in Syrien zu finden. Die Kurden wollen ihre politische Identität und auch ihre Autonomie behalten. In Syrien ist eine föderale Struktur aber stark umstritten, gerade die arabischstämmige Bevölkerung in den kurdischen Gebieten ist dagegen. Und auch von außen erhöht sich der Druck: die Türkei und Israel bevorzugen einen zentralen Staat. Die USA unterstützen die kurdischen Milizen nicht mehr. In der Türkei hat sich die kurdische Arbeiterpartei PKK vor etwa einem Jahr aufgelöst. Die Kämpfer und Kämpferinnen haben sich in den Nordirak zurückgezogen, hoffen aber auf einen erfolgreichen Friedensprozess. In der Autonomieregion Kurdistan im Irak verwalten sich die Kurden selbst, sind aber auch von politischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit betroffen. Und auch bei uns in Deutschland fühlt sich die Mehrheit der Kurden und Kurdinnen diskriminiert. Gibt es keine Hoffnung für sie auf Anerkennung, politische Teilhabe und kulturelle Freiheit? Darüber sprechen wir unter anderen mit Anita Starosta von Medico International, der Ethnologin Lale Yalçin-Heckmann und mit Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker. Podcast-Tipp: Deutschlandfunk Kultur - Weltzeit Kurden in der Türkei - Arbeiterpartei PKK fordert Frieden und Freiheit Seit 2024 läuft der neue Friedensprozess zwischen der Türkei und der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistan. PKK-Gründer Öcalan hat zu Gewaltverzicht aufgerufen. Nun ist Ankara am Zug. Es geht um Demokratie, kulturelle Identität und mehr Freiheiten. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:7056bb17d5c30508/
Thema: SPÖ in St. Pölten verliert absolute Mehrheit
Diese Woche mit Jonas Waack und Verena Kern Europas Energiewende kommt voran. Im vergangenen Jahr haben Wind und Sonne in der EU mehr Strom produziert als die fossilen Energien – zum ersten Mal. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Thinktanks Ember. Die Solarenergie legte deutlich zu, die Kohleverstromung sank dagegen auf einen historischen Tiefstand. Allerdings gab es auch Zuwächse beim Gas. Die Bundesregierung bringt eine neue Förderung für E-Autos und Plug-In-Hybride auf den Weg. Für die Kaufprämie stehen insgesamt drei Milliarden Euro für die nächsten drei Jahre zur Verfügung. Doch an dem Förderprogramm gibt es auch Kritik. Klimaschutz verliert zwar an Aufmerksamkeit, bleibt aber weiterhin für die Mehrheit in Deutschland wichtig. Das zeigt eine Umfrage der Denkfabrik More in Common. Von Politik und Wirtschaft wünschen sich die Bundesbürger:innen mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Das 56. WEF steht ganz im Zeichen des Besuchs von US-Präsident Donald Trump. Dabei steht Trump für das Gegenteil des «Geistes von Davos», also globale Zusammenarbeit. Lässt sich das WEF kapern? Übertüncht der Besuch die internen Probleme? Kritische Fragen an den WEF-Co-Präsidenten, André Hoffmann. André Hoffmann gehört zur Familie der Roche-Erben, ist Vize-Präsident des Pharmakonzerns und seit dem letzten August präsidiert er zusammen mit Blackrock-Chef, Larry Fink, den WEF-Stiftungsrat. Und, André Hoffmann, der sich selbst als Umweltaktivist bezeichnet und sich für Nachhaltigkeit engagiert, zeigte sich bei der Wahl Donald Trumps vor einem Jahr schockiert, dass eine Mehrheit in den USA einen «alten, korrupten Mann» gewählt habe. Nun ist just dieser Mann Star-Gast am WEF in Davos. Warum also die Einladung? Was unternimmt das WEF gegen die immer grösser werdende Präsenz der USA in Davos? Und setzt sich der Schweizer WEF-Co-Präsident für Schweizer Interessen ein? Der Besuch des US-Präsidenten macht vergessen, dass das WEF im vergangenen Jahr kräftig durchgeschüttelt wurde. Whistleblower hatten dem Gründer und langjährigen Mister WEF, Klaus Schwab, vorgeworfen, er habe u.a. bei den Spesen getrickst und Studien des WEF zu beeinflussen versucht. Zwar hat eine externe Untersuchung die Vorwürfe entkräftet, der Nachfolger von Schwab, ex-Nestlé-Chef, Peter Brabeck nahm trotzdem Knall auf Fall den Hut. Sind die Wogen intern wirklich geglättet? Was macht das neue Co-Präsidium anders? Und hat das WEF überhaupt eine Zukunft? André Hoffmann, Co-Präsident des WEF-Stiftungsrats, Roche-Erbe und Vize-Präsident und Autor eines Buches zu nachhaltigem Wirtschaften nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Die AfD wirbt gezielt um Russlanddeutsche, und die Partei hat bei ihnen einen vergleichsweise hohen Zuspruch. Trotzdem bleibt die Mehrheit von ihnen demokratisch orientiert – es gibt sogar vielfältige Initiativen gegen rechte Tendenzen in der Community. Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Die AfD wirbt gezielt um Russlanddeutsche, und die Partei hat bei ihnen einen vergleichsweise hohen Zuspruch. Trotzdem bleibt die Mehrheit von ihnen demokratisch orientiert – es gibt sogar vielfältige Initiativen gegen rechte Tendenzen in der Community. Sammann, Luise www.deutschlandfunk.de, Hintergrund