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Was als vielversprechendes Zukunftsprojekt begann mit der Vorstellung von einem geeinten Europa in Frieden und Freiheit hat sich zu einer Bedrohung entwickelt. Gabriele Gysi findet deutliche Worte, sie spricht von „Betrug“, von einem neuen „Imperialismus“ und von „organisierter Verantwortungslosigkeit“, wie man sie aus der DDR kannte und wie sie heute durch das Wirken der NGOs in neuer Form auflebt. Sie beklagt eine kulturelle Nivellierung, spricht von Abscheulichkeiten wie dem Eurovision Song Contest und der Art, wie sich die Olympischen Spiele präsentieren. Sie warnt vor einer neuen Aufrüstung und zeigt sich fassungslos über die „Sanktionen“, die sich die EU anmaßt.
In seiner jüngsten NZZ-Kolumne beleuchtet Giuseppe Gracia das gestörte Verhältnis von Westeuropa zur Religion: In der Schweiz oder in Deutschland gehe das politisch-mediale Establishment zum Beispiel bei religiöser Gewalt mit dem Christentum ganz anders um als mit dem Islam. Da wird das Christentum für die Hexenverfolgung verantwortlich gemacht, für die Kreuzzüge und den westlichen Imperialismus der letzten Jahrhunderte. Gleichzeitig werden Gewalt und Totalitarismus seitens der Muslime von der islamischen Religion getrennt – durch die politisch gewollte Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus. Und Witze würden nur über Jesus gemacht.Autor und «Schweizer Monat»-Verleger Giuseppe Gracia zeigt im Livenet-Talk diese verzerrte Wahrnehmung auf. Im Gespräch mit Florian Wüthrich geht es im Weiteren um Zeitgeist, Freiheit und Hoffnung.Schweizer Monat:https://schweizermonat.ch/Livenet-Artikel (zuerst erschienen bei NZZ Feuilleton):https://www.livenet.ch/gesellschaft_und_ethik/82158_westeuropa_hat_ein_gestoertes_verhaeltnis_zur_religionBuch «Wenn Israel fällt, fällt auch der Westen»: https://www.fontis-shop.ch/products/wenn-israel-fallt-fallt-auch-der-westenDir gefällt unsere Arbeit?Unterstütze uns hier: https://www.livenet.ch/spendeVielen Dank für deinen Beitrag!
Ukraine, Gaza und Chinas Aufstieg: Der Westen verliert an Einfluss in der Welt. Dieser weltpolitische Umbruch wird als Kränkung empfunden und als Kampf um die globale Vorherrschaft erzählt. Militarisierung und Handelskriege, Faschisierung und offener Imperialismus sind die Folge. Wie kann dagegen eine linke Interpretation der neuen Weltordnung aussehen? Und wie eine progressive Vision von Europas Rolle in der post-westlichen Welt? Im Dissens Podcast spricht Daniel Marwecki, Autor von "Die Welt nach dem Westen", über die Neuordnung der Macht nach dem Ende westlicher Hegemonie, die Orientierungslosigkeit in Europas Machtzentralen und eine linke Außenpolitik für den Kontinent.
Zehn Jahre reist Amalie Dietrich (geb. 26.5.1821) nach Australien: das Abenteuer ihres Lebens. Sie sammelt unbekannte Pflanzen und Tiere - und auch menschliche Skelette. Von Marko Rösseler.
Dr. Daniele Ganser ist ein Schweizer Historiker und Friedensforscher, Jahrgang 1972, der seit zwei Jahrzehnten zu den meistdiskutierten Stimmen im deutschsprachigen Raum gehört. Seine Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung und inszenierten Terrorismus schloss er rund um die Jahrtausendwende ab, später forschte er als Senior Researcher an der ETH Zürich und unterrichtete als Dozent an der Universität Zürich. 2006 veröffentlichte er als Erster im Schweizer Mainstream einen Artikel über den Einsturz von World Trade Center 7, was ihm bis heute das Etikett des Verschwörungstheoretikers einbrachte. In der Folge verlor er seine universitäre Anstellung, was man aus heutiger Sicht wohl als frühen Fall von Cancel Culture bezeichnen würde. Heute leitet er ein eigenes Forschungsinstitut für Frieden und Energie, ist Autor mehrerer Bestseller, darunter sein Buch über das Imperium USA, und füllt mit seinen Vorträgen über Krieg, Frieden und Geopolitik regelmäßig große Säle. Er versteht sich als Pazifist, kritisiert den amerikanischen Imperialismus und die NATO und plädiert in jedem Konflikt für Deeskalation und die Orientierung am Völkerrecht.Im Gespräch mit Jasmin Kosubek blickt Ganser auf 20 Jahre Diffamierung zurück und erklärt, wie er gelernt hat, im Shitstorm seinen inneren Frieden zu wahren. Wir sprechen über seine Thesen zu WTC7 und Nord Stream, über die Frage, warum Macht aus seiner Sicht jeden Menschen verändert, der über Leben und Tod entscheidet, und über die völkerrechtliche Einordnung der Kriege im Iran und in der Ukraine. Es geht um Angst als Herrschaftsinstrument, um den Preis, den abweichende Meinungen kosten können, und um einen echten Disput zwischen uns beiden: Ist der Meinungskorridor heute enger geworden oder freier? Am Ende landet das Gespräch bei einer überraschend hellen These, denn Ganser ist überzeugt, dass wir mitten in einer Informationsrevolution leben, dass die Zahl der kritischen Menschen wächst und dass er selbst, allem Gegenwind zum Trotz, heute sehr glücklich ist.
Es ist erstaunlich, wie wenig Widerspruch die libertären und antidemokratischen Philosophien der Tech-Vordenker aus den USA in der hiesigen geisteswissenschaftlichen Landschaft hervorrufen.
Was erzählen Songs über die Welt, in der wir leben? Und was verschweigen sie? Rebellische Klänge hört Musik nicht als bloßen Soundtrack, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Verhältnisse. In dieser Sendung nehmen wir uns Zeit für Lieder, die von Unterdrückung, Musik und Moral und Widerstand gegen Repressionen wie Imperialismus erzählen. Warum spielt der Fenian Record Player nur irische Widerstandslieder und wie konnte ein Hubschrauber im helllichten Tage einen Ausbruch aus einem Gefängnis wagen? Heute befassen wir uns mit der irischen Geschichte und diversen Songs, die Erinnerungen an Unterdrückungserfahrung lebendig halten. Heute wie damals ist der Kampf des irischen Volkes einer der in direkter Verbindung mit dem Klassenkampf steht und den internationalen Klassenkampf auch geprägt hat. Heute heißt es wieder: ob Pop oder irische Widerstandsmusik – Rebellische Klänge verbindet Musikanalyse mit Gesellschaftskritik, verständlich, zugänglich. Für alle, die Musik nicht nur fühlen, sondern auch verstehen wollen. Für alle, die ahnen, dass hinter dem Sound mehr steckt. Für alle die wissen, dass Lieder Produkte ihrer Zeit, ihrer Klassenverhältnisse, ihrer Widersprüche sind und Ideologie tragen - manchmal unterbewusst. Reinhören lohnt sich.
Von der Ambivalenz der europäischen Weltsicht Teil 2 von Dr. Krisha Kops (SummerSchool 2024, Scheßlitz) Philosophische kann man die Welt als die Gesamtheit alles Seienden deuten. Was aber das Seiende ist und wie es wahrgenommen wird, ist im Zuge der europäischen Geschichte in unterschiedlichen Phasen unterschiedlich beantwortet worden. Dieser Wandel des Denkens setzt sich bis in die Gegenwart fort. Gegen diese Dynamik setzte man in Europa schon früh Totalisierungs- und Universalisierungsversuche, die ein statisches Gegengewicht schaffen sollten. Deren Folgen sind ambivalent. Einerseits mündeten sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, anderseits in Imperialismus und Kolonialisierung der Welt. In dieser Ambivalenz bewegt sich Europa bis heute. Krisha Kops fragt, was das in der gegenwärtigen Situation für Europa und die Welt bedeutet. Der Vortrag ist aus dem Jahr 2024, gehalten bei der SummerSchool der Akademie3. Ihr hört Teil 2 - Europas Hang zur Abgrenzung. Die Zeichnung ist von Ines Maria Eckermann - Satzzeichnerin
Von der Ambivalenz der europäischen Weltsicht Teil 1 von Dr. Krisha Kops (SummerSchool 2024, Scheßlitz) Philosophische kann man die Welt als die Gesamtheit alles Seienden deuten. Was aber das Seiende ist und wie es wahrgenommen wird, ist im Zuge der europäischen Geschichte in unterschiedlichen Phasen unterschiedlich beantwortet worden. Dieser Wandel des Denkens setzt sich bis in die Gegenwart fort. Gegen diese Dynamik setzte man in Europa schon früh Totalisierungs- und Universalisierungsversuche, die ein statisches Gegengewicht schaffen sollten. Deren Folgen sind ambivalent. Einerseits mündeten sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, anderseits in Imperialismus und Kolonialisierung der Welt. In dieser Ambivalenz bewegt sich Europa bis heute. Krisha Kops fragt, was das in der gegenwärtigen Situation für Europa und die Welt bedeutet. Der Vortrag ist aus dem Jahr 2024, gehalten bei der SummerSchool der Akademie3. Ihr hört Teil 1 - die vielen Gesichter Europas. Die Zeichnung ist von Ines Maria Eckermann - Satzzeichnerin
Die Ramstein Air Base fungiert als Drehkreuz für amerikanische Angriffe auf den Iran und macht die Westpfalz wirtschaftlich abhängig vom US-Imperialismus. Doch das muss nicht so bleiben: Eine zivile Nutzung ist möglich. Artikel vom 01. April 2026: https://jacobin.de/artikel/ramstein-usa-irankrieg-konversion-logistik Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Wir leben in kriegerischen Zeiten: Was müssen wir Deutsche und unsere europäischen Nachbarn tun, um uns zu schützen? Sicherheitsexpertin Jana Puglierin denkt darüber nach in ihrem Buch "Wer verteidigt Europa?"
Nachdem Ursula van der Leyen offen die Frage stellt, wie wichtig und wie realistisch es für Europa ist, das Völkerrecht zu verteidigen, und nachdem internationale Institutionen wie die UN und der International Criminal Court marginalisiert werden ist es Zeit, auch diesen Wendepunkt zu besprechen. Ralph Janik ist Völkerrechtler und mein Gast für dieses Gespräch über die Frage, ob das Völkerrecht tot ist, wie Macht eigentlich funktioniert und was das alles mit Gewalt und Zivilisiertheit zu tun hat. Ist es naiv, um Zeitalter von Trump und Putin über das Völkerrecht zu sprechen, oder ist es wichtiger denn je?Support the show
Was haben die Filme „Animal Farm“ („Die Farm der Tiere“) und „Ein Schweinchen namens Babe“ miteinander gemein? Klar, in beiden spielen Schweine eine wichtige Rolle, in beiden können Tiere sprechen, doch darüber hinaus eint die Filme, dass sie sich mit Herrschaftsformen und Rebellion auseinandersetzen. George #Orwell verfasste mit seinem Märchen „Animal Farm“ eine Dystopie, die er in der Sowjet-Union verwirklicht sah, doch immer wieder wird der Text sowie auch der 1954 veröffentlichte Film falsch rezipiert. „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher“, zitieren viele gern den berühmtesten Satz, ohne ihn richtig einzuordnen. Stattdessen soll er ein Beweis dafür sein, dass die Idee der Gleichheit an sich falsch sei. Das deckt sich aber weder in Orwells Text noch mit der #Zeichentrick-Verfilmung. Hingegen spielt die Gleichheit aller in „Babe“ gar keine Rolle, vielmehr wird in dem beliebten #Kinderfilm aus dem Jahr 1995 der Individualismus hochgehalten, während das eigentliche Elend nur gleich am Anfang kurz zu sehen ist: die Massentierhaltung. Das niedliche Schweinchen aber wird aus den Verhältnissen dank eines Zufalls gerettet – das muss genügen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast.Literatur:Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus. Imperialismus. Totale Herrschaft: Antisemitismus, Imperialismus, Totalitarismus. Piper.George Orwell: Die Farm der Tiere. Ein Märchen. Diogenes.Zum neuen Q&A und zum DeepDive zur Berlinale-Diskussion: Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Ihr ökonomisches Hauptwerk „Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus“ verfasste Rosa Luxemburg im Jahr 1913 innerhalb von nur vier Monaten. Darin knüpft sie an Karl Marx‘ Theorie der ursprünglichen Akkumulation an, deutet diese jedoch grundlegend anders: Nicht als abgeschlossenes Frühstadium des Kapitalismus, sondern als sein dauerhaftes Strukturmerkmal. Weil sich das Kapitalverhältnis nicht aus sich selbst heraus reproduzieren könne, unterliege es einem ständigen Expansionszwang. Das Kapital sei daher auf ein „nicht-kapitalistisches Außen“ angewiesen, das es sich aneignen und ausbeuten kann, um Mehrwert zu produzieren. Kolonialismus und Imperialismus erscheinen bei Luxemburg somit nicht nur als politische Machtkonstellationen, sondern als ökonomische Notwendigkeit, die sie aus dem Expansionszwang des Kapitalismus ableitet. Das europäische Kapital müsse sich auf außereuropäische, nicht-kapitalistische Gebiete ausdehnen, um neue Märkte zu erschließen und diese in den kapitalistischen Wirtschaftskreislauf zu integrieren. Dabei komme dem Militarismus eine zentrale ökonomische Funktion zu: einerseits als Rüstungsindustrie und Absatzmarkt, andererseits als Mittel zur gewaltvollen Erschließung nicht-kapitalistischer Gebiete und Produktivkräfte. Doch was passiert, wenn sich das Modell der Expansion irgendwann erschöpft; wenn alle gesellschaftlichen Sphären durchdrungen sind und keine Arbeitskraft, keine Natur, keine Ressourcen mehr außerhalb des kapitalistischen Weltmarkts existieren, die dem Kreislauf des Kapitals noch unterworfen werden können? Mit dem Soziologen Klaus Dörre diskutiert Alex Demirović die historische wie aktuelle Relevanz von Luxemburgs Beitrag zur Theorie der Ausdehnung der kapitalistischen Ökonomie durch den Imperialismus. Kontakt, Kritik, Feedback: theoriepodcast@rosalux.org
Für die Ukraine ist auch vier Jahre nach Beginn der russischen Großinvasion kein Ende des Krieges in Sicht. Aufgeben ist keine Option, Russland hat nach wie vor kein Interesse an echtem Frieden: Putin will die Ukraine besetzen oder zumindest von außen kontrollieren. Ich habe mit Andreas Umland vom Stockholm Centre for Eastern European Studies über russischen Imperialismus, die Fehler aus der Vergangenheit, die gescheiterten Verhandlungen oder die Haltung Chinas und der USA gesprochen.
Drohungen aus den USA ist man in Kuba seit der Revolution von 1959 gewohnt. Doch Donald Trumps Unberechenbarkeit und die sich unter dem Embargo verschärfende Dauer-Wirtschaftskrise stellen das Land vor ungekannte Herausforderungen. Artikel vom 11. Februar 2025: https://jacobin.de/artikel/embargo-imperialismus-usa-kuba-trump-castro-diaz-canel-havanna Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Russland, China, die USA: Großmächte liefern sich einen Wettlauf um politische und wirtschaftliche Einflusssphären. Die Krim, die Ukraine, Taiwan, Venezuela, Kanada, Grönland, jeder nimmt sich, was er kann. Wer Macht hat, nutzt sie, wer sie nicht hat, verliert. Die Weltordnung verändert sich dramatisch, das Wertesystem, wie wir es kannten, steht zur Disposition, wenn Amerikas Präsident sagt, er fühle sich allein der eigenen Moral verpflichtet. Was macht den neuen Imperialismus aus? Wo ist der Platz für Europa? Nostalgie sei noch keine Strategie, hat der kanadische Premier Mark Carney die Europäer gerade ermahnt. Was ist also zu tun? Gregor Papsch diskutiert mit Prof. Dr. Gerlinde Groitl – Professorin für Internationale Politik an der Universität Regensburg und Leiterin des Münchener Instituts für Sicherheit und Strategie; Prof. em. Dr. Ulrich Menzel – Politikwissenschaftler, Braunschweig; Dr. Jana Puglierin – Sicherheitsexpertin und Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations
Die einen sagen "Aquakultur", die anderen "Lachskacke". An Patagoniens Küsten wird Eiweiß in Fischform produziert, auch von deutschen Unternehmen, auch für uns proteinhungrige Pumper und Omega-3-JüngerInnen. Und unsere Winterflüchtlinge Suse und Hajo Schumacher kapieren, dass man zwar der Berliner Kälte entkommen kann, nicht aber dem kalten Imperialismus von Mensch, Tier und Pflanzen. Ob Lithium oder Muscheln, Trinkwasser oder Kupfer - mit Naturromantik allein ist Südamerika nicht zu begreifen. Unsere Themen: Warum Patagonien die perfekte Beute für Imperialisten ist. Was eine einsame Bienenfarm mit Venezuela zu tun hat. Das Milliardengeschäft mit dem Lachs. Milei lauert schon. Kampf um Chiles gigantisches Trinkwasser-Reservoir. Das Geschäft mit den Waldbränden. Und immer gegen die Indigenen. Plus: Vielleicht hilft sozialer Kapitalismus ja doch. Staffel 2, Folge 11.Shownotes:Vamos Schatzi! Hier den kostenlosen Newsletter abonnierenDie MutMacher auf steady unterstützen und exklusiv Bonus-Podcastfolgen plus Reisetagebuch plus Fotoalbum plus Videos genießen.Bonusfolge diese Woche: Nix Landlust - das Leben ist kein Bauernhof, sondern ein Sack voller Widersprüche.Der MutMachPodCast auf InstagramHier gehts direkt zu Suses Workshops Hier geht's zur ersten Folge "Vamos Schatzi!" vom 23.12.2025 über die Kunst des AnkommensDie Bonus-Folge für unsere Unterstützer handelt von der heiklen Frage: Wie willst du mit 70 leben?Die zweite Folge vom 30.12.25 über tiny houses, Delfine, keine Wale und die Frage, ob Körperteile unterschiedliche Reisegeschwindkeiten habenDie Bonusfolge für unsere Unterstützer dreht sich um den schlauen Umgang mit BedürfnissenDie dritte Folge am 6.1.2026 dreht sich um deutsche Migranten in Chile: Siedler, Nazis so wie die Vorfahren von José Antonio Kast, President-elect, und Sven von Storch.Die Bonusfolge für unsere Unterstützer behandelt die Frage, ob wir auswandern würden, wenn die AfD an die Macht kommtDie vierte Folge "Bienen im Schlüppi" vom 13.1.2026 dreht sich um die Rückkehr ins Jugendzimmer, den Kampf gegen Disteln und, tatsächlich, einer Biene in der UnterwäscheDie Bonusfolge beschreibt das harte Leben der Bienenfarmer, nervige Stadtmenschen, Somewheres/Anywheres und die überraschende Wasserdichte von WollponchosDie fünfte Folge handelt von Vulkanen und Erdbeben, dem Leben mit Risiken und der Kunst der ResilienzIn der Bonusfolge beschreibt Suse ihren Panikmoment und wundert sich über die chilenische NotaufnahmeDie sechste Folge handelt vom bisweilen unromantischen Leben auf dem LandPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das TeamBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1 und Band 2 erschienen bei Droemer Knaur. Band 3 kommt im Frühsommer 2026.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mark Twain kennt jeder. Aber kennen wir ihn wirklich? Peter Priskil stellt uns einen Mark Twain vor, der „Schriften gegen den Imperialismus“ verfasst hat und als stellvertretender Präsident der „Antiimperialistischen Liga der Vereinigten Staaten“ aktiv war. Das ist bisher im Schatten unserer Aufmerksamkeit geblieben, auch sein Buch „König Leopolds Selbstgespräch“ wurde hierzulande kaum wahrgenommen. Stefan Heym hatte es 1967 übersetzt, es blieb dennoch weitgehend unbekannt. Peter Priskil hat vergessene und unterdrückte Texte gesammelt, kommentiert, illustriert und zu einem imposanten Buch zusammengestellt: „Der unbekannte Mark Twain“. Er gibt damit zugleich einen kleinen Überblick über die Weltgeschichte in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Nun können wir Mark Twain nicht nur als großen Humoristen, sondern auch als großen Humanisten kennenlernen, der sich über Lynchmorde empört, über die Grausamkeiten bei der Eroberung der Philippinen und beim Boxeraufstand in China. Wir sprechen über Imperialismus, damals und heute. Über Rassismus, damals und heute. Über echten und falschen Rassismus. Und über den Triumpf des Humors, auch wenn es ein bitterer Humor ist.
Scheffer, Christoph www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Ein Standpunkt von Uwe Froschauer.Während der Krieg in der Ukraine bereits die Grundfesten der internationalen Nachkriegsordnung erschüttert, mehren sich weltweit die Anzeichen für eine Rückkehr klassischer Machtpolitik. Die Ordnung, die nach 1945 auf Prinzipien wie staatlicher Souveränität, territorialer Unverletzlichkeit und multilateraler Konfliktlösung beruhte, gerät zunehmend unter Druck. In dieses Klima geopolitischer Instabilität stößt die US-Regierung unter Präsident Donald Trump mit einer Politik, die weniger auf Regeln als auf Durchsetzung setzt – militärisch, ökonomisch und rhetorisch.Die jüngsten Ereignisse in Venezuela, der eskalierende Streit um Grönland und Trumps aggressive Zollpolitik gegenüber europäischen Staaten zeichnen das Bild eines neuen amerikanischen Imperialismus: nicht mehr in Form klassischer Kolonialverwaltung, sondern als Kombination aus wirtschaftlichem Zwang, militärischer Präsenz und strategischer Einflussnahme.Venezuela: Öl als geopolitische BeuteAnfang Januar 2026 führten die USA militärische Operationen in Venezuela durch. Präsident Nicolás Maduro wurde festgesetzt und außer Landes gebracht. Offiziell sprach Washington von einer „Übergangsphase zur Stabilisierung des Landes“. Trump selbst erklärte, die USA würden Venezuela „so lange führen, bis Ordnung und Vernunft hergestellt seien“.Venezuela besitzt nach Angaben der OPEC mit rund 303 Milliarden Barrel die größten nachgewiesenen Erdölreserven der Welt. Öl macht über 90 % der venezolanischen Exporterlöse aus. Die politische Kontrolle über Caracas bedeutet damit direkten Zugriff auf einen der strategisch wichtigsten Energiestandorte des Planeten.Historisch erinnert dieses Vorgehen an die Logik kolonialer Rohstoffpolitik: Auch europäische Imperien des 19. Jahrhunderts rechtfertigten ihre Interventionen in Afrika und Asien mit dem Versprechen von Ordnung, Fortschritt und Stabilität, während sie faktisch Handelswege, Arbeitskräfte und Ressourcen unter ihre Kontrolle brachten. Besonders das britische Empire perfektionierte diese Form indirekter Herrschaft. London regierte weite Teile seines Weltreiches nicht primär durch formale Annexion, sondern durch wirtschaftliche Abhängigkeiten, militärische Präsenz und lokale Eliten, die britische Interessen absicherten.In Indien etwa zerstörte die britische Kolonialverwaltung gezielt die einheimische Textilproduktion, um den Absatz britischer Industriewaren zu sichern. Millionen Menschen wurden in ein System eingebunden, das Rohstoffe lieferte und Fertigwaren importierte. In Afrika sicherte sich Großbritannien strategische Routen – vom Suezkanal bis zum Kap der Guten Hoffnung – weniger aus kulturellem Sendungsbewusstsein als aus nüchterner Kalkulation: Kontrolle über Transportwege bedeutete Kontrolle über Märkte. Koloniale Gewalt wurde dabei regelmäßig als notwendige Maßnahme zur „Befriedung“ verkauft.Der britische Ökonom John Hobson beschrieb Imperialismus bereits 1902 als„die Suche nach neuen Absatzmärkten und Rohstoffquellen unter militärischem Schutz“.Diese Diagnose zielte direkt auf das britische Weltreich: auf einen Staat, der politische Expansion betrieb, um wirtschaftliche Überproduktion zu kanalisieren und Investitionen abzusichern. Was damals Flaggen, Handelskompanien und Kolonialverwaltungen leisteten, übernehmen heute Sanktionen, Militärbasen und internationale Abkommen. Die Form hat sich verändert – die Logik nicht.So wie das Empire einst unter dem Banner von Zivilisation und Ordnung Rohstoffräume erschloss, legitimieren moderne Großmächte ihre Eingriffe mit Sicherheitsargumenten und Stabilitätsversprechen. Der Zugriff auf Öl, seltene Erden oder strategische Territorien folgt dabei einem bekannten Muster: Wer die Ressourcen kontrolliert, kontrolliert den Handlungsspielraum der anderen. Der britische Imperialismus war das historische Lehrstück dieser Strategie – der heutige Imperialismus ist ihre aktualisierte Version.... Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Trumps „Friedensrat“ ist kein Friedensprojekt, sondern ein Kriegs- und Kolonialrat: eine Institution auf Lebenszeit für den US-Präsidenten, die die UNO entmachtet, Russland und China ausmanövriert und den westlichen Kolonialismus erneuert. Von Sevim Dagdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Trumps Friedensrat ist ein Kriegsrat US-Präsident Donald Trump hat etwa 60 LänderWeiterlesen
Erst Venezuela, dann Grönland und danach die halbe Welt? Was hinter dem Trump'schen Imperialismus steckt.
Die Themen der Sendung: Imperiale Wiederkehr der USA in ganz Amerika? // Erstes UN-Hochseeschutzabkommen schafft rechtsverbindlichen Rahmen für Meeresschutz // Neuartige Form von Wasser entdeckt // Meeresspiegelanstieg bedroht Wattenmeer stärker als bisher gedacht // Grüne Woche Berlin: Wie steht es um die deutsche Landwirtschaft?
Welche Ziele verfolgen die USA in Venezuela und welche außenpolitische Strategie steckt dahinter? Wie reagieren Mexiko, Kolumbien und andere Länder Lateinamerikas? Welche Rolle könnten Deutschland und Europa spielen? Darüber diskutieren Claudia Zilla und Marco Overhaus mit Dominik Schottner.
Im Angriff von US-Präsident Trump gegen Venezuela zeigen sich die Umrisse einer neuen Weltordnung: geprägt von offenem Imperialismus und Blockkonfrontation. Der Umsturz in Caracas ist der erste Baustein im US-Plan, die Dominanz über ihre direkte Nachbarschaft zu stärken - Trump droht ganz Lateinamerika und greift auch nach Grönland. Europa reagiert doppelzüngig, kleinlaut und planlos. Im Dissens Podcast spricht Tobias Lambert, Venezuela- und Lateinamerika-Experte, über die illegale US-Intervention in Venezuela, den neuen Imperialismus und linke Antworten darauf.
US-Präsident Donald Trump zerschlägt mit seiner Militäraktion in Venezuela und den Drohungen in Richtung Grönland die Weltordnung, wie wir sie bislang kannten. Davon erzählt uns in dieser 11KM-Folge der BR-Experte für Sicherheitspolitik, Clemens Verenkotte. Es geht um Rohstoffe, Macht und vor allem um politische und wirtschaftliche Dominanz auf der Welt. Wie will Donald Trump die Welt neu sortieren – und welche Rolle spielen Russland, China und die EU? Über die neuesten Entwicklungen in den USA halten euch die Kolleginnen und Kollegen aus dem ARD-Studio in Washington auf dem Laufenden: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika In dieser früheren 11KM-Folge geht es um die Frage „Wem gehört Grönland?“: https://1.ard.de/11KM_Groenland Hier findet ihr alle 11KM-Folgen zu den USA - auch die Folge "US-Sicherheitsstrategie: Was will Trump von Venezuela?": https://1.ard.de/11KM_Podcast_USA Hier geht's zu “COSMO Machiavelli - Rap und Politik”, unserem Podcast-Tipp: https://www.ardaudiothek.de/sendung/cosmo-machiavelli-rap-und-politik/urn:ard:show:2f5e3441cb1f18ec/ Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin Charlotte Horn Mitarbeit: Claudia Schaffer, Lukas Waschbüsch Host: David Krause Produktion: Regina Staerke, Viktor Fölsner-Veress, Jürgen Kopp und Christine Dreyer Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Donald Trump zwischen Friedens- und KriegspräsidentEin Standpunkt von Uwe Froschauer.Donald Trump, der 45. und wieder 47. Präsident der Vereinigten Staaten, polarisiert wie kaum ein anderer Staatsmann seiner Generation. Seine außenpolitischen Entscheidungen wirken auf manche wie ein Versuch, die Rolle Amerikas als Friedensstifter wiederzubeleben, während andere sie als aggressiven Imperialismus kritisieren. Trump vereint scheinbar widersprüchliche Strategien: Verhandlungen und Waffenstillstände einerseits – militärische Interventionen, territoriale Ambitionen und ökonomische Kontrolle andererseits.Im folgenden Artikel soll seine Politik anhand von vier zentralen Konflikten beleuchtet werden: Palästina, Ukraine, Venezuela und Grönland – und zeigen, wie sich in ihnen unterschiedliche Seiten seiner Präsidentschaft widerspiegeln.1. Palästina: Ein strategischer Waffenstillstand HintergrundDer Gaza-Konflikt ist kein neues Phänomen: Jahrzehntelange Konfrontationen zwischen Israel und der Hamas haben wiederholt zu blutigen Auseinandersetzungen und humanitären Katastrophen geführt. Seit dem Jahr 2007 kontrolliert die Hamas den Gazastreifen, während Israel wiederkehrende, meist unverhältnismäßige militärische Operationen gegen Palästina führt.Ein oft ausgeblendeter Aspekt des Gaza-Konflikts ist die Rolle der israelischen Politik selbst bei der Stabilisierung der Hamas-Herrschaft. Unter Benjamin Netanjahu wurde über Jahre hinweg zugelassen, dass finanzielle Mittel – vor allem aus Katar – mit Wissen und Billigung Israels in den Gazastreifen gelangten. Offiziell sollte damit ein humanitärer Kollaps verhindert werden, faktisch jedoch trug diese Praxis zur Verfestigung der palästinensischen Spaltung bei. Eine politisch und territorial getrennte palästinensische Führung schwächte die Aussicht auf eine verhandlungsfähige Einheit – und damit auf eine Zweistaatenlösung. Die Hamas wurde so weniger aus Sympathie geduldet als aus strategischem Kalkül: als radikaler Gegner, der jeden ernsthaften Friedensprozess von vornherein blockierte.Trumps RolleIn der zweiten Amtszeit gelang Trump im Oktober 2025 ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas, der zur Freilassung der letzten israelischen Geiseln führte und einen – wenn auch fragilen – Frieden ins Leben rief. Er präsentierte einen „Friedensplan für Gaza“ mit 20 Punkten, der unter anderem ein Ende der Kämpfe, einen Übergangsrat und den Abzug militärischer Kapazitäten der Hamas vorsah. Kritische EinordnungAuf den ersten Blick erscheint dies als pazifistische Errungenschaft: zwei Konfliktparteien zur Einstellung der Gewalt bringen und Geiseln befreien. Doch Trump verhandelte seine Lösungen schwerpunktmäßig aus einer relativen Stärke heraus, ohne wirkliches Vertrauen zwischen den Parteien zu schaffen und ohne tragfähige langfristige Strukturen.Ein besonders strittiger Punkt war zeitweise Trumps Vorschlag, dass die USA den Gazastreifen „übernehmen“ könnten, um eine „Freiheitszone“ zu schaffen – eine Idee, die international Empörung auslöste und von Staaten wie Saudi-Arabien und anderen abgelehnt wurde. Hier zeigt sich die ambivalente Haltung Trumps: Einerseits Vermittlung und Waffenstillstand, andererseits die Bereitschaft, territoriale Kontrolle oder politische Neuordnung – notfalls auch ungeachtet internationaler Souveränität – in Betracht zu ziehen....https://apolut.net/donald-trump-zwischen-friedens-und-kriegsprasident-von-uwe-froschauer/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mit dem Sturz von Venezuelas Diktator Nicolás Maduro haben die USA gezeigt, was aus ihrer Sicht in der aktuellen Welt als einziges zählt: Macht und militärische Gewalt. Und während die EU noch nach einer Haltung bezüglich des amerikanischen Vorgehens ringt, unterstreicht Donald Trump schon mal seinen Wunsch nach Grönland - einem Teil Dänemarks, also einem EU- und Nato-Mitglied. Was heißt das militärische Eingreifen der USA für die internationale Ordnung? Was passiert, wenn Trump auch Grönland annektiert? Und wie kann sich die EU und Deutschland in dieser neuen Welt zurechtfinden? Der Apofika-Presseklub mit Christoph von Marschall (Tagesspiegel), Fred Pleitgen (CNN), Ulrike Herrmann (taz) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub
Maduro entführt - Wer stoppt Trump jetzt noch? | Deutschland geht's besser, als wir denken | Blackout in Berlin | Diätenwahn zum Jahresbeginn - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Maduro entführt - Wer stoppt Trump jetzt noch? | Deutschland geht's besser, als wir denken | Blackout in Berlin | Diätenwahn zum Jahresbeginn - Christian Ehring zeigt den Irrsinn der Woche.
Vom Kidnapping Maduros in Venezuela bis zu Trumps Annexionsplänen für Grönland: Die USA setzen offen auf Imperialismus – und stärken damit paradoxerweise ihre Gegner. Europa schaut tatenlos zu und verkommt als bloßer Brückenkopf Washingtons. Von Sevim Dagdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Wie der US-Imperialismus die Gegenkräfte stärkt Die EuropäerWeiterlesen
Die USA stürzen Venezuelas Präsidenten Maduro mit einem militärischen Spezialkommando – und Donald Trump erhebt Anspruch auf Grönland. Droht durch Amerikas immer aggressivere Außenpolitik eine neue Weltordnung nach dem Recht des Stärkeren?In der neuen Folge "Streitkräfte und Strategien" analysiert Astrid Corall zunächst die aktuelle Lage in Venezuela. Welche Rolle spielt nach dem Sturz Maduros die neue Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, und wie fallen nach der US-Militärintervention in Caracas die Reaktionen im UN-Sicherheitsrat aus? Stefan Niemann spricht im Interview mit Herfried Münkler über die schwindende Bedeutung des Völkerrechts, die imperialistische Außenpolitik des US-Präsidenten und die Ohnmacht der Europäer. Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers hat sich das Völkerrecht zu einem System entwickelt, in dem Regelbruch belohnt und Regeltreue bestraft wird. Münkler hält es für durchaus wahrscheinlich, dass Trump nach Grönland greift. "Es dürfte de facto auf das Ende der NATO hinauslaufen. Denn klar ist: Wenn er sich Grönland geholt hat, wird er wahrscheinlich zu dem Ergebnis kommen: Ohne Island geht das aber gar nicht. Und dann müssen sich die Europäer überlegen, wie sie reagieren."Am Ende der Folge spricht Stefan Niemann an Tag 1413 des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mit ARD-Korrespondent Florian Kellermann. Denn auch wenn der Krieg gerade aus den Schlagzeilen verschwunden ist - vor Ort ist er allgegenwärtig. Florian berichtet über die aktuelle Entwicklung an der Front, die Situation der Zivilbevölkerung im vierten Kriegswinter und über personelle Veränderungen im ukrainischen Präsidialamt und Kabinett.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de "Donroe-Doktrin": Wie Trumps neue aggressive Außenpolitik aussieht https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/donroe-doktrin-100.html Europäer widersprechen Trump wegen Grönlandhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/europa-groenland-gehoert-groenlaendern-100.htmlInterview mit Herfried Münklerhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-378170.htmlAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Raus aus der Depression https://1.ard.de/raus-aus-der-depression
2026 ist so jung und schon haben die Ollis mit einem guten Vorsatz gebrochen: Weniger über Trump reden! Während die USA wieder einen auf Imperialismus machen, wird auch Kalk in die Vergangenheit zurückgeworfen: Denn er gehört zu den tausenden Berlinern, die durch einen Brandanschlag vom Stromausfall betroffen sind. Aber auch bei Welk geht’s ums Verzichten: Er will weniger "geil" sagen; das würde den Boomer Boys, so moniert eine Hörerin, viel zu oft über die Lippen gehen. Mit angemessenen Adjektiven würdigen die Ollis noch die Initiative des Digital Independence Day, 70 Jahre DDR-Fernsehen und sie gedenken dem Musiker und Entertainer Achim Mentzel. Achtung: Das ist die letzte Folge vor der Mini-Winterpause! Die Ollis kehren zurück am 9. Februar 2026. Podcast Tipps: Kunstverbrechen https://www.ardaudiothek.de/sendung/kunstverbrechen-true-crime-meets-kultur/urn:ard:show:78b44da017c70e17/ Kim & Klaus https://www.ardaudiothek.de/sendung/kim-und-klaus/urn:ard:show:1564d639600ea1d4/
Wie sehen Anhänger der Bolivarischen Revolution die Zukunft Venezuelas nach der völkerrechtswidrigen Aggression der USA und der Entführung Maduros? Um das herauszufinden, hat Jacobin mit dem ehemaligen venezolanischen Diplomaten Carlos Ron gesprochen. Interview geführt von Bhaskar Sunkara (05. Januar 2026): https://jacobin.de/artikel/venezuela-maduro-usa-trump-imperialismus Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Silvester-Glow in Südafrika, Nazi-Vorwürfe in Mailand und die große Frage, ob man 2026 direkt mit einem handfesten Shitstorm beginnen muss. Basti und anredo melden sich aus dem Exil zurück und klären, warum man für eine Bar neuerdings einen Algorithmus braucht und wie viel Imperialismus in einen Podcast passt. Zwischen den Jahren hat es die beiden Jetsetter in völlig unterschiedliche Klimazonen verschlagen. Während anredo in seiner Sommerresidenz in Kapstadt mit Milliardären auf Booten schaukelt, den Pool-Boy erwartet und versucht, das Wort „Kescher“ ins Englische zu übersetzen, zelebriert Basti das bittere Gegenteil. Deutschland ist eingeschneit, Köln versinkt im Blizzard, und Basti flüchtet in die Modemetropole Mailand. Doch statt besinnlichem Dolce Vita gibt es Archive-Fashion aus dem Jahr 2009 und die Erkenntnis, dass Norditalien der Wirtschaftsmotor ist, während der Rest wohl nur „das Geld versäuft“. Kaum ist das Jahr ein paar Tage alt, fliegen auch schon die Fetzen: anredo wirft Basti vor, nach seiner „Woke-Gören-Eskapade“ endgültig im rechten Spektrum gelandet zu sein. Basti hält mit modischer Arroganz dagegen und berichtet von exklusiven Speak-Easy-Bars, in die man nur mit einem KI-gelösten Rätsel und geflüsterten Codewörtern gelangt. Eine Folge über den ganz normalen Wahnsinn des Jahreswechsels, über politische Blindheit am Kap, die Rückkehr des Imperialismus auf Donald Trumps Speiseplan und das bizarre Gefühl, wenn der eigene Facebook-Feed nur noch aus brennenden Schweizer Clubs besteht. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Egal ob Schickimicki-Urlaub oder Shopping-Trip – der Erfolgspodcast rundfunk 17 startet 2026 genau so, wie das alte Jahr aufgehört hat: mit viel Meinung und wenig Ahnung. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
140 Millionen Russen treiben mit ihrem brutalen Krieg gegen die Ukraine ganz Europa vor sich her. Wie kann sich der alte Kontinent mit rund einer halben Milliarde Einwohnern, der einen der wohlhabendsten und freisten Räume der Welt bildet, gegen Moskaus Absichten verteidigen? Oder wollen zu viele das gar nicht? Trifft der russische Imperialismus etwa in Deutschland nicht nur auf Gleichgültigkeit, sondern sogar auf Zustimmung? Bedeutet der Rückzug der USA aus Europa das Ende der Nachkriegsordnung und den Rückfall ins 19. Jahrhundert?Darüber und unsere Möglichkeiten, den Lauf der Geschichte zu beeinflussen, sprechen der Militärexperte Gustav Gressel, der Journalist und Außenpolitikexperte Marc Brost und Ostausschuss-Moderator Jan-Philipp HeinUnterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
»Ihr schlagt den Besiegten kurz und klein und laßt ihn verdorren und sticken. Ihr raubt an der Weichsel und am Rhein, wir sollen ein Amen euch nicken. Ihr sprecht vom Säbel und seiner Gefahr, von teuflischen deutschen Listen, die Schuld am Kriege sei klipp und klar – Und ihr? Die dicksten Imperialisten!« Diese Zeilen stammen – überraschend – von Kurt Tucholsky, einem Autor, der dem linken Spektrum zugerechnet wird und später von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Während Tucholsky selbst noch rechtzeitig nach Schweden fliehen konnte, gehörten seine Bücher zu den ersten, die den Flammen der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen zum Opfer fielen. Doch stellt er in diesem Gedicht tatsächlich die von der Entente behauptete deutsche Alleinschuld am Ersten Weltkrieg infrage? Die Antwort bleibt rätselhaft: Eindeutig ist lediglich, dass Tucholsky die Schuldzuweisung mit dem Vorwurf des »Imperialismus« gegenüber den Siegermächten verbindet. Dadurch verleiht er seiner Kritik am Versailler Vertrag eine rationalere Grundlage, als es ein bloßer Appell an nationale Empfindungen vermocht hätte. Tucholsky stand damit auf einer Linie, die auch die intellektuellen Gegner des Versailler Vertrags insgesamt prägte: Während der rechte Flügel jegliche deutsche Schuld weitgehend bestritt, leugnete der linke Flügel zwar die Alleinschuld, erkannte jedoch eine deutsche Mitschuld an – und grenzte sich zugleich scharf von nationalistischen Positionen ab. So wird deutlich, dass der Weg in den Widerstand gegen das NS-Regime und letztlich ins Exil selten geradlinig verlief, sondern von Ängsten, Zweifeln und inneren Widersprüchen begleitet war.
Der September-Partner von She Drives Mobility sind die Energiewerke Schönau (EWS). Wenn auch du ein Unternehmen hast, das zu meinen Themen passt, melde dich gern - ob als Gast oder Werbepartnerin. Schön, dass du reinschaltest! Meine Arbeit generiert dir Mehrwerte? Dann freue ich mich über deinen Support! Meinen wöchentlichen Newsletter gibt es bei steady. Es gibt es mein erstes Kinderbuch! Und ab sofort vorbestellbar: „Picknick auf der Autobahn.“ In unserem hoffnungsfrohen Buch bieten wir konkrete und detaillierte Antworten und somit Doping für unsere Vorstellungskraft. Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich per Ko-Fi oder PayPal. Anfragen an hallo@mmw-voices.de. Diese Episode ist ein Weckruf für alle, die Mobilität, Klimapolitik und technologische Transformation ernsthaft global und gerecht denken wollen. Themen dieser Episode: Fallstudien und toxische Strukturen Wie „grüne“ Projekte im Globalen Süden – etwa der Lithiumabbau in Südamerika, Windparks in Namibia oder Solarprojekte im Maghreb – lokale Gemeinschaften massiv beeinträchtigen und durch Enteignung, Wassermangel und Missachtung indigener Rechte Ausbeutung fortsetzen. Welche Rolle der sogenannte „ökologische Imperialismus“ spielt: Das Rechtfertigungsnarrativ, das „grüner Energie“ alles erlaubt – ohne zu hinterfragen, wie sie gewonnen wird und ihren Verbrauch einzuhegen. Machtverhältnisse und koloniale Kontinuitäten Inwiefern die heutige Klimapolitik und Technologieförderung koloniale Strukturen reproduzieren. Wie multilaterale Handelsabkommen, Rohstoff-Abhängigkeiten und makroökonomische Regeln aus der Sicht des Globalen Südens gestaltet sind – und wie Alternativen aussehen könnten. Warum sich Konzerne und politische Institutionen mit dem Begriff „grün“ moralisch aufwerten, während die Auslagerung ökologischer Kosten unserer Lebensweise in andere Weltregionen weiterläuft. Gerechtigkeit und Widerstand Welche globalen, dezentralen und demokratischen Ansätze das Buch als Alternativen vorstellt: Bioregionale Kreisläufe, Energiekooperativen, Commons-basierte Ansätze, Klimareparationen. Warum indigene und ländliche Gemeinschaften nicht als „rückständig“, sondern als zentrale Akteure einer gerechten Zukunft verstanden werden. Warum der Begriff „Klimaneutralität“ oft eine rhetorische Fassade bleibt – und was echter Wandel bedeuten würde. Ob es bereits Positivbeispiele für gerechtere Klimapolitik gibt – und wo die größten Hebel liegen. Handlungsspielräume und Visionen Welche politischen Hebel demokratische Gesellschaften – und speziell die EU – jetzt in Bewegung setzen müssten, um grünen Kolonialismus zu stoppen. Was wir als Bürger*innen tun können: von Konsumkritik über kommunale Partnerschaften und Bürger*inneninitiativen für Klimagerechtigkeit von unten bis hin zu solidarischer Wissensarbeit. Warum Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eine neue Rolle einnehmen müssen – jenseits von Tech-Euphorie oder Schuldzuweisungen. Und schließlich: Was Miriam selbst Hoffnung gibt – und welche überraschenden Reaktionen sie auf das Buch bisher erlebt hat.
Im Israel-Iran-Krieg versuchen sich die Europäer in Diplomatie, nicht zur Freude des US-Präsidenten. Wieder Tote bei der Essensverteilung in Gaza. Putin beansprucht die ganze Ukraine. Das ist die Lage am Samstagmorgen. Hier alle Artikel zum Nachlesen: Der Mann, den sie »Gorilla« nennen EU-Bericht sieht Vertragsbruch durch Israel in Gaza Putin bekräftigt seine Kriegsdoktrin für die Ukraine+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Kaiser Hirohito, posthum als Shōwa-Tennō – „Kaiser des erleuchteten Friedens“ – verewigt, war eine der schillerndsten und zugleich rätselhaftesten Gestalten Asiens im 20. Jahrhundert. Sein Leben und seine Herrschaft spiegeln Japans dramatischen Wandel wider: vom stolzen Militärreich zum modernen, friedliebenden Staat. Über mehr als sechs Jahrzehnte, von 1926 bis 1989, stand er im Zentrum epochaler Umwälzungen, die Politik, Gesellschaft und Moral seines Landes tief erschütterten. Als junger Thronfolger trat er früh ins Rampenlicht, zunächst als Symbol eines aggressiven Imperialismus, später als Fels in der Brandung eines demokratisch erneuerten Japans. Doch die Frage, die bis heute wie ein Schatten über seinem Erbe liegt, bleibt ungelöst: War Hirohito nur ein machtloser Kaiser ohne echten Einfluss – oder ein heimlicher Architekt der Kriegshandlungen? War er der Friedenskaiser, der den Frieden herbeiführte, oder der „Hitler Asiens“, dessen Rolle dunkler nicht sein könnte?
Die USA betreiben weltweit Biolabore unter dem Deckmantel von Gesundheit und Sicherheit. Diese Einrichtungen, oft militärisch geprägt und unter Pentagon-Kontrolle, entziehen sich lokaler Aufsicht. Kritiker werfen den USA vor, in Ländern wie der Ukraine, Georgien und diversen Staaten Afrikas biologische Tests durchzuführen. Besonders umstritten sind Verbindungen zu Firmen wie Metabiota und politische Figuren wie HunterWeiterlesen
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Als Erstes sprechen wir über die historische Wahl des ersten US-amerikanischen Papstes. Danach diskutieren wir über die Gelegenheit, die sich den europäischen Ländern durch Trumps Kürzung von Forschungsmitteln bietet. Sie wollen Wissenschaftler aus den USA aufnehmen, deren Arbeit durch die Kürzungen bedroht ist. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir heute über eine Studie über afrikanische Prachtglanzstare. Diese Vögel gehen Beziehungen ein, die einer Freundschaft ähneln. Und zum Schluss beleuchten wir das Dilemma der ukrainischen Stadt Odessa, die ihr multikulturelles Erbe mit einem neuen Entkolonialisierungsgesetz in Einklang bringen muss, das die Entfernung von Symbolen des russischen Imperialismus vorsieht. Der zweite Teil des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Unser erster Dialog ist voller Beispiele für unser heutiges Grammatikthema – Stem-Changing Verbs and Irregular Verbs. Und wir beenden die heutige Folge mit einem Dialog, der den Gebrauch einer weiteren deutschen Redewendung veranschaulicht – Sich keine grauen Haare wachsen lassen. Leo XIV. wird der erste Papst aus den USA Europa heißt US-Wissenschaftler willkommen, die von Trumps Forschungskürzungen bedroht sind Entwickeln afrikanische Prachtglanzstare freundschaftliche Beziehungen? Die ukrainische Stadt Odessa kämpft mit ihrer imperialen russischen und sowjetischen Vergangenheit Wehrpflicht auch für Frauen? Nicht zu viel Salz!
Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Als Erstes sprechen wir über die historische Wahl des ersten US-amerikanischen Papstes. Danach diskutieren wir über die Gelegenheit, die sich den europäischen Ländern durch Trumps Kürzung von Forschungsmitteln bietet. Sie wollen Wissenschaftler aus den USA aufnehmen, deren Arbeit durch die Kürzungen bedroht ist. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir heute über eine Studie über afrikanische Prachtglanzstare. Diese Vögel gehen Beziehungen ein, die einer Freundschaft ähneln. Und zum Schluss beleuchten wir das Dilemma der ukrainischen Stadt Odessa, die ihr multikulturelles Erbe mit einem neuen Entkolonialisierungsgesetz in Einklang bringen muss, das die Entfernung von Symbolen des russischen Imperialismus vorsieht. Der zweite Teil des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Unser erster Dialog ist voller Beispiele für unser heutiges Grammatikthema – Stem-Changing Verbs and Irregular Verbs. Und wir beenden die heutige Folge mit einem Dialog, der den Gebrauch einer weiteren deutschen Redewendung veranschaulicht – Sich keine grauen Haare wachsen lassen. Leo XIV. wird der erste Papst aus den USA Europa heißt US-Wissenschaftler willkommen, die von Trumps Forschungskürzungen bedroht sind Entwickeln afrikanische Prachtglanzstare freundschaftliche Beziehungen? Die ukrainische Stadt Odessa kämpft mit ihrer imperialen russischen und sowjetischen Vergangenheit Wehrpflicht auch für Frauen? Nicht zu viel Salz!
Wer die bisherigen Äußerungen Donald Trumps zur Zollpolitik aufmerksam verfolgt hat, den dürften auch die heute Nacht verkündeten neuen Zolltarife der USA im Kern nicht sonderlich überraschen. Nun heulen Wirtschaftsliberale weltweit, Trump hätte den Freihandel beerdigt und es beginne eine neue Ära des Protektionismus. Doch das ist zumindest zum Teil Unsinn. Trumps Zölle haben jaWeiterlesen
Das ungelenke Bemühen der USA um Grönland wird die Welt verändern. Und: Während die Zahl der Toten nach dem Erdbeben in Südostasien steigt, verkünden die Rebellen in Myanmar eine Waffenruhe. Das ist die Lage am Sonntag. Der Artikel zum Nachlesen hier: Drei Stunden Eiszeit+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Es ist der Tag davor: Morgen wird Donald Trump erneut als US-Präsident vereidigt. Wahrscheinlich wird seine zweite Amtszeit noch wilder als die erste. Das ist die Lage am Sonntag. Artikel zum Nachlesen: Machtwechsel in den USA: Der Imperator +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.