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Was ist „das Böse“? Wo verbirgt es sich und wie kommt es zum Vorschein? Das Böse ist ein wesentlicher Bestandteil der christlich geprägten Kultur. Aber welche Rolle spielt das Böse in unserer vermeintlich aufgeklärten Zeit, in der wir den Glauben an einen allmächtige Gott durch den Glauben an den Szientismus, eine allmächtige Wissenschaft ersetzt haben? Wo bleibt da der „gute“ alte Teufel, ehemals dargestellt mit Hörnern und Pferdefuß? Für die Philosophin Hannah Arendt war das Böse kein Blut sabberndes Monster, kein Amok laufender Berserker aus einem amerikanischen Horrorfilm. Eher ein unauffälliger Beamter oder Angestellter, der gewissenhaft und pflichtbewusst seine Aufgaben erfüllt und nicht erkennt oder hinterfragt, was er anrichtet. Also jemand, der sein moralisches Urteil auslagert. Ähnlich einem Soldaten, der auf Befehl Menschen erschießt, weil das nun mal sei Job ist. Radio München widmet sich der Frage mit der vierteiligen Reihe: „Vier Masken des Bösen“ von Florian Dimitri Leupin. Jede Folge behandelt einen Schlüsselroman, in dessen Mittelpunkt jeweils ein Mensch steht, der sich selbst nie als böse empfindet, aber zum Komplizen des Bösen wird: Ein Bauarbeiter, der eine Straße baut, die später Panzer trägt. Ein Gastwirt, der Spitzel ist und sich für pflichtbewusst hält. Ein gestürzter Diktator, der seine Richter in Verlegenheit bringt. Ein Waisenjunge, dem ein System seine Rolle zuweist, ohne ihn je zu fragen. Vier Bücher, dieselbe Frage: Wann beginnt der Mensch, sich in den Dienst einer Macht zu stellen und wann beginnt er wieder, er selbst zu sein. Folge 1: „Die Parade – Ab wann man zu Komplizen wird“. Nachzulesen in der Online-Publikation „Ein Blick durchs Schlüsselloch“ auf Substack:https://einblickdurchsschluesselloch.substack.com/p/die-parade-ab-wann-man-zum-komplizen und auf der Website: einblickdurchsschluesselloch.ch Sprecher: Ulrich Allroggen Bild: Florian Dimitri Leupin Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
„Schallplatten hören mit Onkel Franz“, die etwas andere Musik-Sendung. Jeden dritten Freitag um 19 Uhr und am Samstag um 10 Uhr in der Wiederholung. Franz Esser hören Sie übrigens auch mit Helmut Schleich zusammen am Küchentisch, an jedem zweiten Freitag im Monat und mit Michael Sailer in „Vier Wochen Wahnsinn“, dem satirischen Monatsrückblick, an jedem letzten Freitag im Monat – hier, bei Radio München.
Böttchers innere Reisen. Heute: Das wird böse enden (der Club der starken Schwachen). Auf die nächste Reise geht Jens Böttcher am dritten Freitag im nächsten Monat. Die Wiederholung zwischen 18 und 19 Uhr. www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
In der Ukraine gibt es Proteste gegen die Entlassung des Verteidigungsministers. Dabei gehe es um die Aufrechterhaltung demokratischer Werte, sagt Sozialwissenschaftlerin Susann Worschech: "Er stand für eine transparentere, demokratischere Politik." Von WDR 5.
Irgendwann hat alles sein Ende. Doch kommt nach unserem Lebensende tatsächlich nichts mehr, das große schwarze Loch? Oder ist das Lebensende vielmehr ein Übergang oder der Beginn von etwas Neuem? Schilderungen von Menschen, die durch Herz- oder Hirninfarkt oder beispielsweise durch Vergiftung sozusagen „den biblischen Lazarus“ gemacht haben, weisen eine bemerkenswerte Deckung auf. Sie befanden sich in einem Schwellenbereich zwischen Leben und Tod, galten als klinisch tot und kehrten nach außerkörperlichen Erfahrungen zurück. Ist der Glaube an YOLO, an „You Only Live Once“ trügerisch? Hören Sie hierzu Otto Geißlers Text „Rätsel der Nahtod-Erfahrung“. Sprecher: Bertold Karsten Troyke Bild: Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Zwanzig Jahre kam sie nicht nach Deutschland – jetzt ist ihr kraftvolles, brasilianisches Lebenselexier hier wieder gefragt: Daniela Mercury – nein, keine Verbindung zu Freddie – revolutionierte als Königin der Axé -Musik die brasilianische Musikszene, indem sie traditionelle Samba mit Reggae und elektronischen Elementen verband. Sie verkaufte weltweit über 11 Millionen Tonträger, ist als UNICEF-Botschafterin aktiv und seit über drei Jahrzehnten eine der deutlichsten und mutigsten Stimmen für afro-brasilianische Kultur, Gleichberechtigung, Demokratie und gesellschaftlichen Widerstand. Camilla Hildebrandt hatte sie schon vor 20 Jahren getroffen und interviewt, diese Woche gab sie ihr für Radio München das einzige Radiointerview. Daniela Mercury singt am 21. Juli in der Münchner Muffathalle. Foto: Celia Santos www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Den umstrittenen Wahlen Ende 2025 in Tansania gingen massive Repressionen gegen die Opposition voraus. Heute scheint der Alltag Normalität zu vermitteln. Doch Oppositionelle berichten von Entführungen und wachsendem Druck auf die Zivilgesellschaft. Annalena Hart, Katja Bigalke www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Musterung ist wieder Pflicht, inklusive „Eierkontrollgriff“. Dieser sexuelle Übergriff soll medizinisch notwendig sein. Andere vermuten dahinter ein Ritual der Unterwerfung. Und wer das behauptet oder den Wehrdienst mitsamt dem damit implizierten Krieg ablehnt, hat es in Deutschland in diesen Jahren nicht leicht. Das wurde auf dem Straßenfestival „Zamanand“ in München erneut deutlich. Der Name „Zamanand“ ist ein bayerisches Kunstwort für „zusammen“ und „miteinander“. Diesen Juni stellten sich auf dem Festival wieder rund 50 verschiedene Initiativen vor. Diesmal nicht dabei: die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK): https://dfg-vk.de. Warum? In einer Medienmitteilung erklärte die DFG-VK: „Die DFG-VK München wollte mit einem Infostand zu den Themen Abrüstung und Kriegsdienstverweigerung am Zamanand-Festival am 20./21. Juni 2026 teilnehmen. Der Veranstalter lehnte die Teilnahme ab und begründete dies unter anderem damit, man prüfe Inhalte 'besonders sorgfältig', wenn diese 'sensible politische Konflikte oder Antisemitismus berühren'.“ Das ist die Ausgrenzung anderer Meinungen. Leider kein neues Phänomen in München. Die Stadt, die als Mitveranstalter auftritt und das Festival auch finanziell unterstützt, hat besonders in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, wie gerne sie von ihren Möglichkeiten Gebrauch macht, Meinungsvielfalt einzuschränken. Unser Autor Jonny Rieder hat sich mit dem Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) in Bayern, Thomas Rödl unterhalten. Zunächst wollte Radio München wissen, was dran ist an dem wenig verschleierten Antisemitismus-Vorwurf und wie die DFG-VK darauf reagiert hat. Bildbearbeitung: Radio München Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Wo läßt es sich trefflicher plaudern als am Küchentisch. Es muß ja nicht unbedingt der eigene sein. Hauptsache, es sitzen vergnügte Menschen reinen Herzens daran, wie zum Beispiel die Herren Helmut Schleich und Franz Esser. www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Ein Stadtbild legt Zeugnis ab über die Geschichte der Menschen, die sich dort angesiedelt haben, dort Heimat suchen oder schon lange gefunden haben. Wer verdrängt hier wen und wodurch? Früher war's vielleicht der größere Knüppel oder die längere Zaunlatte, dann kamen Geld und Privilegien, es zählt die Geschicklichkeit der Auslegung von Vorschriften und Gesetzen. Ein Ende gibt es nicht. Eine Gesellschaft formt sich durch Kraft und Macht und Durchsetzung. Das kann man in baulichen Strukturen lesen, in Straßenbildern und in Städte-Vierteln. Unser Autor Nicolas Riedl schlendert gerne durch seinen Kiez in München. Hören Sie seinen Beitrag „Auf- und Abriss“ über die Baulücke des Uhrmacherhäusls, diese entsetzliche Lücke in Giesing. Sprecherin: Camilla Hildebrandt Bild: Nicolas Riedl www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
„In den 60er und 70er Jahren war es fast Mode über den Krieg zu schreiben und wenn du es nicht gemacht hast, warst du blöd“, sagt der italienischstämmige Musiker Pippo Pollina im Gespräch. Der Zeitgeist für Künstler sei heute Erfolg. Die Künstler hätten Probleme, sich auszudrücken, aus Angst ihr Publikum zu verlieren. Pippo Pollina stellte sich schon in seinen ersten musikalischen Jahren in der Heimat gegen Machtmissbrauch und Korruption und sang für den Frieden. Daran hat sich bei ihm bis heute nichts geändert. Pippo Pollina ist in unseren Gefilden vor allem bekannt, weil er mit Konstantin Wecker auftrat und mit Martin Kälberer und Werner Schmidtbauer 2013 auf eine 99 Konzerte-Tournee mit dem Titel „Süden“ ging. Heute tritt er unter anderem am 25. Juli in Landshut mit dem Programm: Pippo Pollina & Palermo Acoustic Quartett – In Concert auf. Am 26. Oktober ist es in München im Circus Krone zu hören. www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Streitpunkt München - Franziska von Lehel beleuchtet in ihrer Kolumne kleine oder große, für sie jedenfalls bemerkenswerte und streitbare Entwicklungen in dieser Stadt. Heute: Unterworfene Kunst Foto: Daniel Tjaford Die nächsten Folgen jeden ersten Dienstag im Monat in unserer Sendung Moment: Kultur zwischen 15 und 16 Uhr, ab 18 Uhr in der Wiederholung und nachzuhören auf unserer Webseite und in den diversen Podcast-Kanälen. Franziska von Lehel betreibt einen eigenen Youtube-Kanal mit dem Titel: Antworten bitte! www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Der ganzheitliche Niedergang Europas und der USA offenbart sich vor allem im Umgang mit Konflikten. Nach innen, aber vor allem nach außen. Anstatt Verhandlungsbereitschaft zu zeigen und ernsthaft zu versuchen, Argumente und Sichtweisen der anderen Seite zu verstehen, provozieren und drohen sie, verweigern sich dem Dialog, schaden damit ihren eigenen Bürgern. Die Geschichte zeigt, dass der einzige Weg zu echtem Frieden über Vertrauen und Partnerschaft geht. Von einem guten Verhältnis profitieren bei Seiten – unter einem schlechten Verhältnis leiden beide. Da funktioniert Geopolitik nicht anders als Nachbarschaft im Privaten. Um es mit Nelson Mandela zu sagen, dem Großmeister der Vergebung: „Wenn Sie mit Ihrem Feind Frieden schließen wollen, müssen Sie mit ihm zusammenarbeiten. Dann wird er Ihr Partner.“ Genau das macht Friedenstüchtigkeit aus: Nicht drohen, sondern die Hand reichen. Das hat sich in den verstockten Regierungen und Medien Europas noch nicht herumgesprochen. Deshalb helfen wir von Radio München gerne nach. Waffen führen zum Krieg. Krieg führt in den Untergang. Oder ist die Todessehnsucht so stark? Nicht bei uns. Wir lieben das Leben. Und wir kämpfen dafür. Friedlich, aber beharrlich. Unter anderem mit unserer Reihen „#Friedensnoten“ und „Bücher gegen den Krieg“. Jeden ersten Montag im Monat stellen wir ein Buch vor, das die Kriegstreiber und Profiteure der Gewalt entlarvt und zeigt, wer die Kosten von Rüstung und Kriegen zu tragen hat: wir alle. Hören Sie in der 12. Folge: „Krieg ist Verachtung des Lebens“ von Linn Stalsberg – vorgestellt von Jonny Rieder. Sprecherin: Camilla Hildebrandt Das Buch ist erschienen im Kommode-Verlag, hat 260 Seiten und kostet 24 Euro: https://www.kommode-verlag.ch/shop/krieg-ist-verachtung-des-lebens/ Bild: ChatGPT im Auftrag von Radio München Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
250 Jahre nach Unterzeichnung der Verfassung sind die USA ein gesellschaftlich gespaltenes Land. Einen wesentlichen Grund dafür, dass Trump erneut regiert, sieht die Juristin Joyce Vance im schlechten Bildungsniveau der Zivilgesellschaft. Barenberg, Jasper www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
Überall im ganzen Land sind unsere Unterhaltungsexperten damit beschäftigt, der wirtschaftlichen, moralischen und kulturellen Verwilderung die Stirn zu bieten. Der Musiker und Schriftsteller Thomas Meinecke fordert stattdessen unter Verwendung mehrerer Posaunen die Renovierung der volkstümlichen Seele. Doch es nützt nichts. Von Anja Kempe. WDR 3 Kulturfeature — Feature (Ausschnitt)
Der Journalist Klaus Brinkbäumer warnt vor einem neuen "Faschismus made in USA". Historikerin Christina Morina hält indes falsche Vergleiche für problematisch. Beide diskutieren, was Deutschland von der amerikanischen Zivilgesellschaft lernen kann. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Der Journalist Klaus Brinkbäumer warnt vor einem neuen "Faschismus made in USA". Historikerin Christina Morina hält indes falsche Vergleiche für problematisch. Beide diskutieren, was Deutschland von der amerikanischen Zivilgesellschaft lernen kann. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Der Journalist Klaus Brinkbäumer warnt vor einem neuen "Faschismus made in USA". Historikerin Christina Morina hält indes falsche Vergleiche für problematisch. Beide diskutieren, was Deutschland von der amerikanischen Zivilgesellschaft lernen kann. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
In der Kolumne ‚Belästigungen‘ befasst sich Michael Sailer seit mehr als einem Vierteljahrhundert witzig, eigensinnig und manchmal auch provozierend mit … Belästigungen, nicht nur, aber auch und manchmal gerade in München.
Während wir uns noch auf Pünktlichkeit, Ingenieurskunst und ‚Made in Germany‘ berufen, zeigt eine 12 Tages-Hitze eine lächerliche Realität: Gleise verformen sich, Klimaanlagen fallen aus und die Bahn-App spuckt Ausfälle, als wäre keine Zivilisation bei höheren Temperaturen mehr möglich. Eine Glosse von Camilla Hildebrand über ein Land, das auch nach jahrelangen Klima-Unkenrufen und globetrottenden Generationen keine Erfahrungen mit nach Hause und Anpassungen voran bringt. Ein Land, das bei 35 Grad dermaßen ins Schwitzen gerät dass nicht nur der Fahrgast in der Sonne schrumpelt, sondern das gesamte eigene Selbstbild. Hören Sie: Deutschland – Land der Dichter, Denker und deformierten Schienen. Bild: Autorin www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
In Erfurt werden an diesem Wochenende Zehntausende erwartet, die gegen den AfD-Parteitag am 4. und 5. Juli protestieren: Antifaschist:innen, Gewerkschafter:innen, Klimaaktivist:innenen, Politiker:innen von Grünen und Linkspartei, für Musik sorgen Roland Kaiser und Clueso, das Bündnis Widersetzen plant Blockaden. Gastgeber des Bundesparteitags der AfD in Thüringens Landeshauptstadt ist Björn Höcke, der AfD-Landeschef steht für die völkische Programmatik der Partei und treibt seit Jahren deren Radikalisierung voran. Die Umfragewerte der AfD sind hoch, im Herbst stehen Landtagswahlen an, in Sachsen-Anhalt droht eine Regierung der rechtsrextremen Partei. Aus der Zivilgesellschaft und Teilen der Politik kommen immer wieder Rufe nach einem AfD-Verbot. Das Parteiverbot ist das schärfste Schwert des demokratischen Rechtsstaats. Nun gibt es ein neues Gutachten der zivilgesellschaftlichen NGO Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Deren Team von Verfassungsrechtlern stellt darin fest, dass die AfD gegen das Demokratieprinzip und die Menschenwürde verstößt und kommt zu dem Fazit: Die AfD ist nachweislich verfassungswidrig und ein Verbotsantrag vor dem Bundesverfassungsgericht hätte entsprechend Erfolgschancen. Die Überprüfung einer Partei durch das Bundesverfassungsgericht kann von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung bentragt werden. Mit dem Gutachten der GFF bekommt die Debatte um ein AfD-Verbot eine neue Dynamik, der politische Druck steigt. Über Chancen und Risiken eines Verbotsverfahrens, die strategische Leere und Ideenlosigkeit der Unionsparteien beim Umgang mit der AfD, die Situation von Menschen, die gegen Rechtsextremismus kämpfen und die Machtpolitik der Rechtsextremen diskutiert [Martina Mescher](https://taz.de/Martina-Mescher/!a86738/) aus dem wochentaz-Politikteam mit [Gareth Joswig](https://taz.de/Gareth-Joswig/!a32395/), AfD-Experte aus dem Inlandsressort, [Anne Fromm](https://taz.de/Anne-Fromm/!a243/), Leiterin des Reportage- und Rechercheressorts und [Stefan Reinecke](https://taz.de/Stefan-Reinecke/!a46/) aus dem Parlamentsbüro.
Wenn's schief geht, ziehen wir einfach den Stecker, oder? Erst einmal ausprobieren ist das Motto so mancher Macher aber auch so mancher Mitläufer: Weil's geht und weil's praktisch ist. Um die Folgen kümmern wir uns später. Das digitale Geld mäandert sich in unser Denken und bald in den Alltag. Wenn nämlich die EU-Gesetzgeber die Verordnung im Lauf des Jahres 2026 annehmen, könnte der digitale Euro 2029 ausgegeben werden. Unser Autor Otto Geißler hat sich dazu nochmal Gedanken gemacht. Hören Sie seinen Text: „Eingesperrt im digitalen Geld.“ Sprecher: Ulrich Allroggen
Und wieder ist er da — Des Staates langer Arm Schweigen wird zur Qual — Wir haben keine andere Wahl Warum wir mit dieser Reihe fortfahren ist nicht, weil wir fort fahren. Wir bleiben und geben bei dem Versuch nicht auf, die weiße Fahne zu hissen, zu schwenken und zu erinnern, an welchen Stellschrauben dieses „nie wieder“ zur Zeit zerfasert, bröckelt, ja zurückgedreht wird und sich Verteidigung in emotionale Not und Panik zur Kriegstüchtigkeit und Kriegslust hin verwandeln. Marcus Klöckner und Jens Fischer Rodrian haben die Reihe Friedensnoten entwickelt und es gibt leider keinen Grund, sie zu beenden. Nein es sollen jetzt auch Politiker aller Couleur motiviert werden, ihre persönlichen Friedensnoten zu schreiben. Denn die Machtspiele, die zum Krieg eskalieren auf allen Ebenen. Jens Fischer Rodrian meinte, seinen Song über Assange, einen der größten Aufklärer dieses Jahrhunderts, ad acta legen zu können, als er frei kam. Aber die Zensurversuche gehen überall weiter … die EU sanktioniert jetzt Journalisten wie Hüseyin Doğru, die nicht in ihrem Sinne berichten und raubt ihnen ihre Lebensgrundlagen.
Immer wieder war die Erde ein beliebtes Reiseziel für Außerirdische. Das wusste der im Januar verstorbene Weltaußerirdischenminister Erich von Däniken besser als die meisten: Sie landeten schon lange hier, bevor die Menschen die Erde mit ihren Sehenswürdigkeiten tapezierten wie dem Tower of London, Las Vegas oder dem Münchner Marienplatz mit seinem Kitschgotik-Rathaus. Später landeten die Aliens nur noch in US-Amerika – vermutlich, weil sie dort nicht so leicht auffielen unter all den Spinnern. Man landete mit seinem UFO auf dem Time Square. Falls und sofern es überhaupt jemandem auffiel, behauptete man einfach, es sei die neueste Version des Batmobil oder so etwas in der Art. Im guten alten Europa könnte das nicht passieren, das würde doch auffallen, oder? Nicht, dass es hier keine Spinner gibt – eher zu viele als zu wenige, aber Außerirdische? Das würden wir merken! Hören Sie dazu das Satire-Märchen „Planet der Lackaffen“ von Jonny Rieder. Sprecherin: Camilla Hildebrandt Bildbearbeitung: Radio München mit Photofunia Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Bachmann, Anna Theresa www.deutschlandfunkkultur.de, Religionen
Ganz im Geiste des klassischen Kabaretts widmen sich Franz Esser und Michael Sailer den Ereignissen des letzten Monats: Was ist passiert? Und was ist dazu zu sagen? Das ist oft frappierend - und manchmal auch zum Lachen. ... und jetzt sogar zum Nachlesen. Der satirische Jahresrückblick "Vier Wochen Wahnsinn" für 2025 ist da. Zu bestellen unter: www.thomaskubo.de/buch/52-wochen-wahnsinn-2025/
Zwei schwere Erdbeben haben Venezuela erschüttert und zahlreiche Menschenleben gefordert. Die Naturkatastrophe trifft ein Land, das seit Jahren in der Krise steckt. Kann Venezula diese Situation bewältigen? Und wo gibt es vielleicht sogar einen Hoffnungsschimmer? «Es wird davon abhängen, wie die Regierung und die Zivilgesellschaft mit dieser Krise umgehen», sagt Lateinamerika-Expertin Sabine Kurtenbach im News-Plus-Interview. Eine solche Situation könne auch dazu führen, dass plötzlich wieder zusammengearbeitet werde – und zwar über politische Grenzen hinweg. Ausserdem erzählt Anja Dargatz von ihren Erlebnissen: Sie arbeitet in Caracas für die Friedrich-Ebert-Stiftung und hat die Beben miterlebt. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Sabine Kurtenbach, Lateinamerika-Expertin am GIGA-Institut in Hamburg - Anja Dargatz, Friedrich-Ebert-Stiftung in Caracas/Venezuela ____________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Marielle Gygax - Mitarbeit: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Hass und Hetze schafft Arbeitsplätze. Und was sich reimt ist wahr, wusste der Pumuckel. Beispielsweise die Taskforce genannte „Initiative für Toleranz im Netz“ für das denunzieren von etwas, das heute Hate-Speech genannt wird, listet eine Reihe Meldestellen auf. Da bekommt man eine ungefähre Ahnung davon, wie viele Menschen sich mit solch einer Tätigkeit beschäftigen. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Viele der Governmental NonGovernmental Organisations, oder auch GONGOS, werden jetzt rückabgewickelt. Nicht jede Spitze gegen Politiker, die von Bürgern im Netz ausgeteilt wird, soll zu einer juristischen Ahndung führen. Ja, die Staatsanwaltschaften hätten womöglich von diesen sogenannten Delikte nie erfahren, hätte es nicht diese neuen Meldestellen gegeben, die die mögliche Majestätsbeleidigung beflissentlich dokumentiert und weitergeleitet hätten. Vieles von dem fiel schlicht unter das, was – zumindest in der Theorie – grundgesetzlich verbrieft ist: das Recht auf freie Meinungsäußerung. Angesichts dieser möglichen Rückabwicklung, die maßgeblich von der CDU vorangetrieben wird, fühlt sich einer, als sei er erhört worden: Norbert Häring. Vor ziemlich genau einem Jahr begann er mit der Arbeit an seinem kürzlich erschienenen Buch „Der Wahrheitskomplex“. Hören Sie hierzu seinen Text „Aus- gemeldet“, der zunächst auf seinem Blog erschienen war. https://norberthaering.de/propaganda-zensur/%C2%A7188/ Sprecher: Karsten Troyke Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
St. Gallen hat in 45 Jahren 383 Fussballfelder Grünfläche verloren — ohne dass die Bevölkerung wesentlich gewachsen wäre. Gleichzeitig leben 60 Prozent der Stadtbewohnerinnen und -bewohnerInnen in der Talsohle, wo die Hitze am stärksten ist und der Zugang zum Grün am knappsten. Angestossen durch den WWF hat sich eine Interessengruppe (IG) daran gemacht, grüne Lösungen zu entwickeln. Dass daraus kein Gutachten für die Schublade wurde, sondern ein heute verbindliches Leitbild mit 14 Massnahmen, ist eine der bemerkenswertesten Leistungen einer BürgerInnen-Initiative in der Schweiz. Die IG, die sich mittlerweile als Verein organisiert hat und die Bevölkerung von ihren Ideen überzeugen konnte, traf auf eine Stadtregierung, die sich für die Vorschläge offen gezeigt hat. – Ich spreche mit Aurelia Winter, Architektin und Mitglied der Geschäftsstelle des Vereins Grünes Gallustal, über den Weg von einer Idee aus der Zivilgesellschaft zum Stadtratsbeschluss, über mutige Projekte wie den geplanten Grünzug durch die Talachse — und über die Frage, was andere Städte von St. Gallen lernen können.
In gut einer Woche könnte sich Erfurt in eine regelrechte Protest- und Kontrollzone verwandeln. Am 4. und 5. Juli hält die AfD ihren Bundesparteitag in der thüringischen Landeshauptstadt ab. Genau diese Veranstaltung will ein Bündnis aus linksradikalen Gruppen und Vertretern der sogenannten Zivilgesellschaft verhindern. Dafür wird aus ganz Deutschland nach Thüringen mobilisiert. Die Anreise von Demonstranten soll teilweise auch durch Gliederungen der Gewerkschaft ver.di mitfinanziert werden. Am heutigen Mittwoch befasste sich der Thüringer Landtag in einer Sondersitzung mit den angekündigten Protesten und möglichen Blockaden. Aus dem Parlament in Erfurt berichtet Martin Müller-Mertens.
Der Baum wächst und steht, wiegt sich im Wind, nimmt für sein Dasein auf, was ihm widerfährt. Er geht nicht weg, weil ihm seine Umgebung zu unwirklich erscheint oder die Umweltbedingungen sich verändern. Möglicherweise leidet er, passt sich an oder vergeht. Schätzungsweise ist er nicht in der Lage, darüber zu sinnieren, ob sein Stamm und seine Blätter Realität sind oder nur erdacht, ob er sich aus Information nährt oder aus Materie. Er wird sich davon keinen Begriff machen. Wir wollen das schon. Und wir fühlen uns unwohl. Vor allem, wenn wir die Möglichkeit erhalten, über unser Dasein und unser so sein zu reflektieren; über Selbstbestimmtheit und Abhängigkeit. Welche Rolle spielt dabei der Spiegel oder das Abbild, die virtuelle Realität und die Simulation? Hören Sie Kerstin Chavents Gedanken dazu in ihrem Text: Das simulierte Leben. Sprecher: Karsten Troyke Nachzulesen bei Manova unter: https://www.manova.news/artikel/das-simulierte-leben www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
„Schallplatten hören mit Onkel Franz“, die etwas andere Musik-Sendung. Jeden dritten Freitag um 19 Uhr und am Samstag um 10 Uhr in der Wiederholung. Franz Esser hören Sie übrigens auch mit Helmut Schleich zusammen am Küchentisch, an jedem zweiten Freitag im Monat und mit Michael Sailer in „Vier Wochen Wahnsinn“, dem satirischen Monatsrückblick, an jedem letzten Freitag im Monat – hier, bei Radio München. www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Böttchers innere Reisen. Heute: Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters. Auf die nächste Reise geht Jens Böttcher am dritten Freitag im nächsten Monat. Die Wiederholung zwischen 18 und 19 Uhr. www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
NGO's sind aus dem öffentlichen Leben derzeit kaum wegzudenken. Sie betreiben Pflegeeinrichtungen, leisten Katastrophenhilfe, engagieren sich im Umweltschutz, organisieren Sportveranstaltungen oder vertreten gesellschaftliche Interessen. Und das über ganz Österreich verteilt und darüber hinaus. In den letzten Jahren ist der Begriff NGO aber immer wieder in den Diskurs geraten. Woran das liegt, bespricht Felix Keiser mit der Nonprofit-Expertin Michaela Neumayr. Es geht darum, was NGO's und NPO's eigentlich sind, wie sie sich finanzieren und welche Rolle sie in Österreichs Gesellschaft und Wirtschaft spielen. Es ist ein Gespräch über die Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Es war wohl die Erzählung von der Vertreibung aus dem Paradies, die uns das Gefühl der Scham gebracht hat. Dieses unangenehme Empfinden, etwas falsch gemacht zu haben oder sogar komplett falsch zu sein. Und wir haben es so weit getrieben, dass sogar unsere Fortpflanzung damit belegt wurde. Warum sollten wir die äußeren Geschlechtsorgane allein unserer Spezies als Scham bezeichnen? Weil nur wir zu diesem Gefühl fähig sind? Oder weil nur wir in der Lage sind, uns eine Geschichte auftischen zu lassen, die uns - vielleicht schon seit dieser Zeit - zu gefälligen Wesen erziehen soll? Die Traumatherapeutin Birgit Assel schrieb bei Manova den Text „Beschämung als Machtinstrument“, den hier bei Radio München Karsten Troyke für uns eingesprochen hat: https://www.manova.news/artikel/beschamung-als-machtinstrument Bild: Pixabay www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
(00:00:49) Autokratischer Umbau durch die Georgische Regierung - Widerstand aus der Zivilgesellschaft. (00:05:36) Anti-Apartheids-Stück «Mannenberg» war von ihm - ein Nachruf auf den südafrikanischen Jazzpianisten Abdullah Ibrahim. (00:10:45) Installation «La Caverne du Pont Neuf» von Streetart-Künstler JR am Pont Neuf in Paris. (00:15:03) Benito Mussolinis Biografie in Romanform vollendet: Antonio Scuratis «M. Das Ende und der Anfang». (00:19:38) Kunstmesse «Africa Basel», eine kleinere Messe im Umfeld der «Art Basel».
Es ist wohl das wahre „Geheimtreffen von Potsdam“. Am vergangenen Samstag berieten Vertreter der sogenannten Zivilgesellschaft hinter verschlossenen Türen. Was dort besprochen wurde, liest sich wie ein regelrechter NGO-Plan gegen Brandenburg. Im Kern geht es darum, wie die Macht des Establishments abgesichert werden kann – möglicherweise als Blaupause für den Rest des Landes. AUF1 liegt das brisante Dokument vor. Und wir machen es heute öffentlich. + Außerdem in dieser Sendung: Starke Stimmen für die Remigration. Immer mehr Prominente unterstützen den „Save Europe Act“. + Und: Erstmals räumt die Bundesregierung offiziell ein: Das Sanktionsregime der Europäischen Union ist wichtiger als unsere Grundrechte.
Wann kriegen die Menschen von Kriegen genug? Wie viele benötigen wir noch bis uns der Frieden als das höhere Gut erscheint? Und wird das dann so stabil sein, dass wir vielleicht auf etwas wie ein Friedenszeitalter hoffen dürfen? Diesen Gedanken webt und konkretisierte Charles Eisenstein. Hören Sie seinen Text „Das Friedenszeitalter ist ganz nah“, der zunächst auf seinem Substack erschienen war. https://charleseisensteindeutsch.substack.com/p/das-friedenszeitalter-ist-ganz-nah? Sprecher: Ullrich Allgroggen Bild: KI www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Wie kann man sich gegen autoritäre Kräfte wehren? Im Podcast spricht der Autor Arne Semsrott über seine abgesagte Lesung in Magdeburg und die Gegenmacht der Zivilgesellschaft. (00:01:28) Begrüßung (00:05:09) Wer ist Arne Semsrott und wie war das mit der abgesagten Lesung? (00:11:38) Interview mit Arne Semsrott über die Gegenmacht der Zivilgesellschaft (00:28:56) Lieblingsort und Alltagsheld von Arne Semsrott Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien, und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027 dazwischengehen und dazwischenfragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/dazwischen-arne-semsrott-gegenmacht-interview
Wie kann man sich gegen autoritäre Kräfte wehren? Im Podcast spricht der Autor Arne Semsrott über seine abgesagte Lesung in Magdeburg und die Gegenmacht der Zivilgesellschaft. (00:01:28) Begrüßung (00:05:09) Wer ist Arne Semsrott und wie war das mit der abgesagten Lesung? (00:11:38) Interview mit Arne Semsrott über die Gegenmacht der Zivilgesellschaft (00:28:56) Lieblingsort und Alltagsheld von Arne Semsrott Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien, und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027 dazwischengehen und dazwischenfragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/dazwischen-arne-semsrott-gegenmacht-interview
Woop! Woop! Heute habe ich gleich drei Gäste – und zwei Bücher, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide dieselbe Frage stellen: Was tun wir, wenn die Demokratie unter Druck gerät? Zuerst spreche ich mit Christian Goeschel und Daniel Hedinger. Die beiden Historiker haben mit „München 38" (C.H.Beck) ein Buch über drei Tage geschrieben, die die Welt verändert haben. September 1938 – Chamberlain, Daladier, Hitler. Appeasement statt Widerstand. Krieg trotzdem. Warum dieser Moment so viel über unsere Gegenwart sagt, darüber reden wir. Und dann ist Arne Semsrott zu Gast. Aktivist, Journalist, SPIEGEL-Bestsellerautor – und jemand, der sich mit Ohnmacht schlicht nicht abfindet. In „Gegenmacht" (Droemer) zeigt er, wie die Zivilgesellschaft zurückschlägt. Nicht irgendwann. Jetzt. Geschichte als Warnung. Und ein Manifest für den Moment. Schön, dass ihr dabei seid. Enjoy!^^
Maren bringt einen Begriff in die Runde, der hängen bleibt: emotionale Unreife. Nicht als Beleidigung, sondern als Diagnose. Wenn Parteien keine klaren Haltungen einnehmen, wenn Angst und Unsicherheit in Floskeln verpackt werden, wenn niemand wirklich darüber spricht, was die Menschen wirklich bewegt – dann betreiben wir Pseudo-Politik. Aushandlungsprozesse, die an der Oberfläche kratzen, aber nie an die Wurzeln gehen. Das Wort radikal kommt von radix – Wurzel. Und genau da schauen wir nicht hin, sagt Maren. Wir sehen das Laub, das fällt, aber nicht, was den Baum trägt. Arne ergänzt die strukturelle Dimension: Die klassischen demokratischen Parteien haben ihre Verbindungen zur Zivilgesellschaft gekappt – zur Kirche, zu Verbänden, zu engagierten Öffentlichkeiten. Und wenn diese Korrektur von außen fehlt, wenn keine Ideen und Impulse mehr hineinkommen, dann beschleunigt sich der Radikalisierungsprozess von innen. Ich freue ich mich über deinen Support! Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich von Ko-fi bis Wero: hier. Warum die AfD emotionale Räume besetzt, die andere aufgegeben haben Es geht gar nicht um Argumente, sagt Maren. Es geht um das Gefühl von Zugehörigkeit. Die AfD geht dahin, wo demokratische Parteien nicht mehr hingehen: auf Volksfeste, an Stammtische, an Grillpartys. Sie bietet das, was unser soziales Zusammenleben im Kern ausmacht. Und wenn Menschen dann befragt werden, warum sie die AfD gewählt haben, können sie oft kein Argument nennen – weil es kein Argument war. Es war eine Emotion. Es war: die haben mich gesehen. Wenn man das versteht, versteht man auch, warum Lachen über Rechtschreibfehler in Nazi-Posts keine politische Strategie ist. Man trifft nicht das Argument – man trifft die Identität. Und dann fühlt sich die Person angegriffen, nicht überzeugt. Hoffnung ist nicht Optimismus – und das ist der Unterschied Der wohl wichtigste Moment der Folge kommt, wenn Maren erklärt, was Hoffnung wirklich ist. Nicht Wunschdenken. Nicht Optimismus. Nicht magical escape fantasies. Hoffnung ist, in der Forschungssprache, die Überzeugung, you can get there from here. Sie besteht aus zwei Zutaten: der Willenskraft, von A nach B zu kommen – und der Vorstellung konkreter Wege, wie das gelingen könnte. Wer beides hat, ist ein High Hoper. Wer eines davon nicht hat, bleibt passiv. Und das, sagt Maren, ist politisch relevant: Passive Menschen lassen sich leichter manipulieren. Wer glaubt, nichts verändern zu können, verändert nichts. Wer keine Wege sieht, fängt nicht an. Ein schönes Bild, was Maren findet: Angst und Hoffnung sind Erzfeindinnen - aber Angst tarnt sich gern als Hoffnung. Sie beschäftigt sich mit der Zukunft, sie fühlt sich bedeutsam an. Aber sie lähmt. Hoffnung hingegen aktiviert. Und sie hat kein Verfallsdatum. Arne sagt dazu: Ich bin kein Optimist, ich bin Pessimist. Pessimismus des Geistes, vielleicht Optimismus des Tuns. Genau das, sagt er, ist Hoffnung: nicht zu glauben, dass es gut wird – sondern zu handeln, weil Handeln der einzige Weg ist. Gegenmacht: Was Zivilgesellschaft wirklich kann Arnes neues Buch ist, wie er selbst sagt, das letzte Kapitel seines vorigen Buches – ausgebreitet. Das vage Hoffnungskapitel, das in vielen Sachbüchern hilflos am Ende klebt, ist hier die eigentliche Mitte. Er hat sich angeschaut, wo Zivilgesellschaft wirksam ist und warum. Was er gefunden hat: Es gibt überall Menschen, die mit Witz, Charme und Cleverness Veränderungen bewirken. Über direktdemokratische Verfahren wie den Hamburger Zukunftsentscheid. Über lokale Bündnisse in Sachsen-Anhalt, die Mehrheiten organisieren, bevor überhaupt gewählt wird. Über Initiativen wie Berlin Autofrei – die auch dann ein Erfolg sind, wenn sie nicht zur Abstimmung gelangen. Und das alles, so Arne, wird kaum berichtet. Nicht weil es nicht da wäre. Sondern weil die Menschen, die das Richtige machen, keine Zeit haben für Kommunikation.
Die Bundesregierung will die Demokratieförderung umbauen. Während sich immer mehr Menschen von der Demokratie abwenden, sehen viele Initiativen ihre Arbeit bedroht. Wer soll künftig noch gefördert werden? Bigalke, Katja www.deutschlandfunkkultur.de, Wortwechsel
Der Politikwissenschaftler, Jurist und Publizist Albrecht von Lucke zeigt sich gerne vor seinen gut gefüllten Bücherregalen, wenn er im Fernsehen wortreich und schnell seine kritischen Einschätzungen zur aktuellen Politik abgibt. Viel lieber ist ihm aber die Langstrecke, die tiefgehende und durchdachte Analyse des Geschehens, die Prozesse hinter den Ereignissen und Diskussionen in Deutschland und der Welt. Er liefert sie als Redakteur der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ und bei zahlreichen Vorträgen wie gerade auf der re:publica in Berlin, wo er seine Leidenschaft für das geschriebene Wort unterstrichen hat. Ihn reizt der Austausch unter Nachdenkenden, weshalb er sehr gerne der Einladung zu Freiheit Deluxe gefolgt ist. Im Gespräch mit Jagoda Marinić outet sich Albrecht von Lucke als klassischer Cis-Mann mit skeptischem Menschenbild und einer konservativen Grundhaltung mit Blick auf die Bewahrung der Natur. Die große Freiheitsfrage der Gegenwart liegt für ihn in einer Begrenzung der individuellen Freiheit, damit auch künftige Generationen überleben können. Jagoda Marinić und Albrecht von Lucke diskutieren darüber, ob und wie Tech-Bros und Superreiche in die Pflicht genommen werden können, ob wir zu viel konsumieren und zu wenig lernen und was ein Sieg der AfD bei den Wahlen im Herbst bedeutet. Hier hört ihr… warum Freiheit begrenzt werden sollte (5:22) inwieweit er konservativ geprägt ist (12:50) warum er eine Kampfkultur um Diskriminierung wahrnimmt (17:54) welches Gefühl wir zu wenig ansprechen (26:20) warum er skeptisch ist, dass Menschen mit Freiheit das Richtige anfangen (33:06) warum er den Staat für schwach hält (37:47) dass der Staat beim Handykonsum eingreifen sollte (44:48) dass er den öffentlichen Streit vermisst (54:53) was der große Fehler von Bundeskanzler Friedrich Merz ist (1:04:14) dass das Wohlstandsversprechen auch durch fehlende Skills bedroht ist (1:17:08) dass wir länger arbeiten (1:21:16) und die Reichen mehr zahlen müssen (1:24:19) dass die Demokratie stärker ist als die AfD (1:32:20) FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinić ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels. Redaktionsteam: Juliane Orth und Marit Tesar Ihr erreicht uns per Mail: freiheitdeluxe@hr.de Wollt Ihr noch mehr hören und erfahren? Hier unser Podcast-Tipp: https://1.ard.de/alles-in-butter
Wenn Journalistenverbände und -gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen, Sozialverbände, Kirchen und Parteien sich nicht mehr uneingeschränkt für die Pressefreiheit einsetzen, lässt dies Ungutes für die Zukunft erahnen. An ihren Reaktionen auf eine Presseanfrage zur drohenden humanitären Notlage des sanktionierten deutschen Journalisten Hüseyin Doğru lässt sich ableiten, wie stark diese Organisationen bereits in eine politische Kampagne zur Zensur derWeiterlesen
Extremismus bekämpfen, Zusammenhalt stärken – das ist das Ziel von „Demokratie leben“, einem Förderprogramm, mit dem der Bund zivilgesellschaftliches Engagement unterstützt und um das ein heftiger Streit tobt. Denn Bundesbildungsministerin Karin Prien will „Demokratie leben“ neu aufstellen: Statt Projekten aus dem „linksliberalen Milieu“ soll das Geld künftig der „Mitte der Gesellschaft“ zugutekommen, so Prien – Vereinen, Feuerwehren, Schulen. Kritiker sprechen von einem Kahlschlag, viele von den durch die Kürzungen betroffenen Organisationen sehen sich in ihrer Existenz bedroht und fürchten, der Kampf gegen den Rechtsextremismus werde geschwächt. Die Reform von „Demokratie leben“ – schadet oder nutzt sie der Demokratie? Doris Maull diskutiert mit Prof. Dr. Sabine Achour – Professorin für Politische Bildung, FU Berlin; Dr. Reinhard Müller – Leitender Redakteur, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Dominik Schumacher –Bundesverband Mobile Beratung
Ein Journalistenkollektiv und ein Tech-Gigant vor Gericht: Palantir bestreitet die Darstellung seiner gescheiterten Schweizer Ambitionen und beharrt auf einer Gegendarstellung. Palantir Technologies bereitet im Auftrag von Militärs, Geheimdiensten, Polizeibehörden und Unternehmen weltweit riesige Datenmengen auf und hat seit einigen Jahren seinen Europa-Hub in der Schweiz. Hierzulande gehören Unternehmen zur Kundschaft, doch keine Behörden. Ein interner Armeebericht warnt vor Datenabfluss an US-Geheimdienste. Als das WAV-Recherchekollektiv und das Online-Magazin «Republik» diese Dokumente öffentlich machten, zog Palantir vor Gericht. Ein Film über Macht, Daten – und die Rolle der Zivilgesellschaft.
Die Proteste gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 waren der Startpunkt für eine „Politik des Gehörtwerdens“. Diese hat 2011 Winfried Kretschmann nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten ausgerufen. Seit 2021 ist Barbara Bosch Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden-Württemberg. Zum Ende ihrer Amtszeit zieht sie Bilanz: „Zugehört – 15 Jahre Politik des Gehörtwerdens“ heißt ihre Publikation. In SWR Kultur sagt die Staatsrätin, dank Bürgerbeteiligung könnten Bürger:innen ganz konkret Einfluss nehmen auf Vorhaben und Projekte, „ob es nun die Entwicklung einer Ortsmitte ist bis hin zu Gesetzesvorhaben, wie zum Beispiel zur Dauer des Gymnasiums oder Landesnichtraucherschutzgesetz“, so die Staatsrätin.
Es lohnt sich, zu prüfen, was aus der russischen Zivilgesellschaft nach 2022 geworden ist. Dieser Frage widmete sich eine Veranstaltung, die am 11. März in Leipzig von der „Bürgerinitiative Gute Nachbarschaft mit Russland“ veranstaltet wurde. Ulrich Heyden (Moskau) hat auf dieser Veranstaltung über Video-Schaltung einen Vortrag gehalten, den wir hier – leicht überarbeitet – veröffentlichen.DieserWeiterlesen
Christoph Chorherr begrüßt Ute Fragner von der Sargfabrik und Michael Kerbler von Gleis 21 zum dritten Teil der Serie über die Zukunft der Demokratie, diesmal mit Fokus auf Baugruppen als Orte intensiven demokratischen Lernens. Die Gäste schildern, wie ihre Projekte entstanden sind – von frühen Planungsphasen und mutigen Kaufentscheidungen über spezielle Eigentums- und Fördermodelle bis hin zu internen Verträgen, Sozialfonds und Nutzungsrechten, die Spekulation verhindern und Leistbarkeit sichern. An konkreten Beispielen wie Wohnungsvergabe, Solifonds, Flüchtlingswohnungen, gemeinschaftlicher Arbeitspflicht und der Neufassung eines internen „Verfassungsvertrags“ wird deutlich, wie konfliktreiche, aber tragfähige Entscheidungen in großen Gruppen getroffen werden. Ute Fragner beschreibt, wie die Sargfabrik mit über 250 Bewohner:innen Konflikte unterscheidet – manche lösbar, andere nur „managebar“ – und warum es manchmal zwei Jahre intensiver, moderierter Debatte braucht, um 90 Prozent Zustimmung für eine Reform zu erreichen. Michael Kerbler erzählt, wie Gleis 21 mit soziokratischen Elementen, Arbeitsgruppen, moderierten Konfliktverfahren und gemeinschaftlichen Räumen am Dach während Covid zur Nagelprobe für Solidarität, Nachbarschaftshilfe und Zusammenhalt wurde. Beide betonen die Bedeutung von Offenheit nach außen: Kulturprogramme, Musikschule, Wochenmarkt, Verein „Lebenswertes Matznerviertel“, Nachbarschaftsbibliothek und Kooperation mit der Diakonie machen die Projekte zu Impulsgebern für das Grätzel und für Integration. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um die Übertragbarkeit dieser Erfahrungen: demokratische Kultur, Vertrauen in Expertise, Zeit für Grundsatzentscheidungen, Ermutigung zur Partizipation und die Rolle von Bildungsinstitutionen und Zivilgesellschaft für eine krisenfeste Demokratie. Abschließend plädieren Fragner und Kerbler dafür, von der „Zuschauerdemokratie“ aufzustehen, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen, Vernetzungen zwischen Initiativen zu stärken und die Kraft gemeinschaftlicher Projekte zu nutzen, um der Bedrohung durch autoritäre Tendenzen aktiv etwas entgegenzusetzen. Links zur Folge Sargfabrik in Penzing: https://sargfabrik.at/ Gleis 21 in Favoriten: https://gleis21.wien/ WOAL (Wohnen ohne Alterslimit): https://wohnen-ohne-alterslimit.at/ Die Hauswirtschaft in der Leopoldsstadt: https://diehauswirtschaft.at/ In diesem hörenswerten Podcast wird die Hauswirtschaft ausführlich vom Initiator Peter Rippl vorgestellt: https://erklärmir.at/2025/10/21/366-erklaer-mir-die-stadt-der-zukunft-peter-rippl/ Auenweide inm St Andrä Wördern: https://www.auenweide.at/ Hier findet Ihr alle Baugruppen in Österreich und viel weitere Informationen darüber: https://www.inigbw.org/ Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at