POPULARITY
Sat, 20 Dec 2025 09:14:00 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17238355/803cfc2d-7ead-4c13-9fe2-0c75bffbf5f2 c21ddf8cc800eb51ac3995879cb1f8e0 Wolfgang und Stefan treffen euch in Frankfurt Prokon Der Podcast wird unterstützt von Prokon. Werde Teil einer der größten Energiegenossenschaften Europas! Bei der Prokon Regenerative Energien eG investierst du direkt in den Ausbau erneuerbarer Energien – von Windparks bis zu Solaranlagen. Mitglied werden: Hier klicken Alles hören Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der [Gästeliste] Shownotes Wolfgang und Stefan zeichnen diese Episode live vor Publikum in der Käs in Frankfurt auf. Im Zentrum stehen eine Analyse der modernen Kommunalpolitik am Beispiel von Frankfurt und Dortmund sowie eine kritische Betrachtung des Verhältnisses von Mensch und Maschine in der aktuellen Medienlandschaft. 00:00:00 Vor dem Salon Wir kündigen das nächste Buch für den Lesezirkel an: "The Meritocracy Trap" von Daniel Markovits. Sie beziehen sich dabei auf frühere Diskussionen zu Michael Sandel und Branko Milanovic und erörtern die Relevanz der Meritokratiekritik für das politische Personal der Gegenwart. 00:06:04 Wege in den Salon Es folgt ein kurzer Hinweis auf die Unterstützungsmöglichkeiten für den Podcast. Wolfgang und Stefan erläutern die Zugänge zum "Salon" über Steady, Patreon und Apple Podcasts. 00:07:26 Live-Salon Die Show beginnt mit dem Auftritt in Frankfurt und einer Begrüßung des Publikums. Stefan und Wolfgang tauschen sich über ihre Haltung zu Weihnachtsmärkten aus und stellen die Agenda des Abends vor. 00:11:23 Virtuelle Kommunalpolitik Stefan analysiert die Gefahren für Amtsinhaber in der Kommunalpolitik am Beispiel des Frankfurter Oberbürgermeisters Mike Josef und der Wahl in Dortmund. Er beleuchtet den Einfluss von lokalem Reichtum, wie im Fall des Unternehmers Jochen Opländer und des Kandidaten Martin Krämer, und vergleicht dies mit dem Phänomen des "Bahnbabo" Peter Wirth. Stefan plädiert für eine "virtuelle Politik", die sich von bürokratischen Zwängen löst, und zieht Vergleiche zur Sicherheitsinszenierung in Quedlinburg sowie zum imperialen Selbstverständnis Wiens. 01:15:01 Reale Matrix Wolfgang widmet sich dem Verhältnis von Mensch und Technologie, beginnend mit kontroversen Aussagen des Palantir-Gründers Alex Karp zur deutschen Migrations- und Sicherheitspolitik. Er diskutiert den Einsatz von KI in der Kriegsführung in der Ukraine sowie in der Unterhaltungsindustrie, wo Endemol-Verantwortliche über KI-generierte Inhalte sprechen. Abschließend kritisiert Wolfgang die Finanzierung von inhaltsleeren "Laber-Podcasts" durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und stellt diesen Entwicklungen journalistische Einsparungen gegenüber. full Wolfgang und Stefan treffen euch in Frankfurt no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt
In der hybriden Kriegsführung rückt kritische Infrastruktur zunehmend ins Ziel von Hackern. Warum diese Strukturen einen neuralgischen Punkt darstellen, erläutert die Journalistin und Expertin Eva Wolfangel im Podcast. Direkt zu unserem KI-Newsletter: https://lp.t3n.de/KI-NL/ _Hinweis: Dieser Podcast wird durch Sponsorings unterstützt. Alle Infos zu unseren Werbepartnern findest du [hier](https://linktr.ee/mittechnologyreviewpodcast)_.
Deutschland befindet sich im Krieg, einem hybriden Krieg. Neben Spionage und Cyberangriffen ist vor allem die Bevölkerung das Angriffsziel. „Die öffentliche Meinung wird tatsächlich gezielt und sehr, sehr strukturiert angegriffen, und zwar seit etwa 2015. Und das ist natürlich mit das Gefährlichste, was man machen kann, wenn das Ziel eine Demokratie ist, wenn also die öffentliche Meinung schließlich zu policy wird.“ Im Atlantic Talk Podcast analysiert Marina Weisband die Mechanismen russischer Einflussnahme und zeigt am Beispiel des gesellschaftlichen Zusammenhalts der Ukrainerinnen und Ukrainer Wege zur Stärkung demokratischer Widerstandskraft auf. Sie beschreibt, welche Methoden, die sie seit der Annexion der Krim genau beobachtet hat, heute auch in Deutschland angewendet werden. In der Ukraine verbreiteten Bot-Armeen gezielt Desinformation, posteten manipulierte Fotos und pushten die Nazi-Erzählung. Seit 2015 seien viele dieser Bots, die vorher vermeintliche Ukrainer waren, vermeintliche Deutsche geworden. Der Mechanismus dahinter ist simpel aber fatal: Von Sozialen Medien sickern Desinformationen auch in die großen Medien. Erzählungen beispielsweise über nie wirklich geschehene sexuelle Belästigungen durch Migranten seien gezielt gestreut worden. „Dann haben echte Journalisten das aufgegriffen. Dann haben echte Menschen sich Sorgen gemacht. Und dann kam es zu Talkshows rund um das Thema.“ Weisband erläutert im Gespräch mit Moderator Dario Weilandt, wie leicht die mediale Öffentlichkeit zu beeinflussen sei. Besonders fatal sei das Zusammenspiel von Medienlogiken und ihrer Mitschuld, einer Politik, die ohne Emotion und Vision kommuniziert, und gezielten Angriffen aus dem Ausland, die diese Schwachstellen ausnutzen. Der Schlüssel zur ukrainischen Widerstandskraft liege in einem fundamentalen Wandel während der Maidan-Bewegung: „Es entstand dort etwas, das ich der Ukraine nie zugetraut hätte aus der Geschichte heraus, nämlich ein Gefühl von Selbstwirksamkeit, ein Gefühl von: Das ist unser Platz.“ Diese Ownership wirke: „Wenn ich Ownership über eine Gesellschaft habe, dann verteidige ich die Gesellschaft. Dann fühle ich mich mehr in Kontrolle. Je mehr ich mich in Kontrolle fühle, desto ruhiger bin ich, desto reflektierter kann ich gucken.“ Genau davon brauche es mehr in Deutschland: mehr Zusammenhalt, mehr Selbstwirksamkeit. Dazu sei Bürgerbeteiligung wichtig. Die Politik insgesamt und insbesondere auch die Europäische Union brauche eine emotionale Erzählung für ihre positive Macht: „Die EU ist das, was zwischen dem absoluten Monopol steht – Digital-Feudalismus, auf den wir gerade mit großen Schritten zusteuern – und Demokratien.“
In der neuen Speakeasy-Bar diskutieren wir zunächst über das Abstimmungsverhalten der Linken beim Rentenpaket. Interessanterweise hat die Partei nicht gegen das schwarz-rote Gesetz gestimmt, sondern sich enthalten, da man Verantwortung für Millionen Rentner übernehmen möchte, denen es ohne eine Einigung bald schlechter ergehen könnte. Aber ist das tatsächlich der einzige Grund? War es die richtige Strategie, diese Entscheidung schon drei Tage vor der Bundestagssitzung bekannt zu geben, sodass Merz doch noch eine Kanzlermehrheit organisieren konnte? Danach geht es um die Frage, wann Warnungen vor einem Rechtsruck übertrieben sind bzw. die Wirklichkeit verschleiern. Wir diskutieren ausführlich darüber, ob man die Binnenwirtschaft ankurbeln könnte und höhere Löhne die Exportnation wirklich bedrohen. Wir sprechen weiter über das Verhältnis von Liberalismus, Kapitalismus und Faschismus und beantworten eine Frage zur imperialen Lebensweise. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen „Wohlstand für Alle“-Speakeasy-Bar!Alle Fragen:00:20:30: Sind die Warnungen vor dem Rechtsruck übertrieben?00:30:52: Braucht es mehr Nudging in der Öffentlichkeit?00:35:00: Wie verändert die Gamification die Kriegsführung?00:43:23: Wie lassen sich die Begriffe Kapitalismus, Liberalismus und Neoliberalismus inhaltlich von einander abgrenzen?00:54:47: Wieso sprechen wir oft über den Ungleichheitsforscher Branko Milanović, aber selten über Thomas Piketty?01:03:23: Was sagen wir zu Markus Wissen und Ulrich Brand und ihrer Theorie der "imperialen Lebensweise"?01:16:05: Wie findet man seinen eigenen Zugang zur Literatur?01:22:42: Wieso will der Staat immer weiter an Sozialstandards und Löhnen kürzen? Ein Streitgespräch!01:49:35: Gibt es bald Unterrichtsmaterial zu den kleinen Holzdieben?01:50:33: Was sagen wir zum Streitgespräch zwischen Ole Liebl und Varnan?Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts:https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady:https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Mit ihrer neuen nationalen Sicherheitsstrategie hat die US-Regierung für Aufregung und Empörung in Europa gesorgt. "Das gut 30 Seiten starke Papier enthält fundamentale und ungewöhnlich harsch formulierte Kritik an Europa und liest sich streckenweise so, als sei der wichtigste Verbündete des alten Kontinents dabei, sich aus der transatlantischen Partnerschaft zu verabschieden", sagt Stefan Niemann. Und für Kai Küstner liest sich das Papier wie ein Frontalangriff auf die EU. Dass Russland die Strategie begrüßt, sei kein Wunder, schließlich biete das die Möglichkeit, gemeinsam mit den USA Europa zu spalten oder gar zu zerstören. Gemeinsam analysieren die beiden Hosts die neue Sicherheitsstrategie, die Auswirkungen auf die NATO und beleuchten die Absurdität, dass die USA sich mehr und mehr aus Konflikten weltweit heraushalten, in Europa aber aktiv eingreifen und rechte oder rechtsextreme Parteien unterstützen wollen. Somit drohe der EU eine Art "hybrider Zwei-Fronten-Krieg", da auch Russland bereits aktiv anti-europäische Kräfte stärke, meint Kai. Der aber davor warnt, Europa klein zu reden. Es sei auf dem Weg zu mehr militärischer Souveränität, befinde sich aber in einer Übergangsphase und sei ohne die USA noch verletzlich. Außerdem schaut Kai auf die aktuelle Lage an der Front und den Stand der Verhandlungen zur Beendigung des Krieges. Auf dem Tisch liegt mittlerweile ein 20-Punkte-Plan der Europäer und der Ukraine, der nun wieder mit den USA verhandelt werden soll. Allerdings gibt es große Zweifel, dass Russlands Machthaber Putin dem am Ende zustimmt. Im kompakten Schwerpunkt dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien spricht Stefan mit Achim Gutzeit darüber, wie Drohnen die Kriegsführung verändert haben und warum sie so schwer abzufangen sind. Achim berichtet auch über eigene Erfahrungen, die er als Reservist der Bundeswehr mit Drohnen gemacht hat, wo die Bundeswehr steht und welche Fortschritte sie beim Abfangen von Drohnen zuletzt gemacht hat. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Nationale Sicherheitsstrategie der USA: https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy.pdf Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Drohnenabwehr: https://www.bundeswehr.de/de/organisation/luftwaffe/aktuelles/drohnenabwehr-luftwaffe https://www.tagesschau.de/ausland/europa/daenemark-drohnen-100.html https://www.hartpunkt.de/drohnenabwehr-bundeswehr-erhaelt-erste-fangdrohnen-von-argus-interception/ https://defence-network.com/deutsche-interceptor-drohne-ukraine-test/ https://soldat-und-technik.de/2025/10/bewaffnung/45644/tytan-technologies/ Podcast-Tipp: Der Fall Vuskovic - Opfer oder Täter - ab 10.12.2025: https://www.ardaudiothek.de/sendung/urn:ard:show:6c554cec39f52bab/
In den vergangenen Wochen lancierte die US-Regierung diverse Gerüchte über den venezolanischen Präsidenten, die von der angeblichen Bereitschaft zum Ausverkauf des Landes bis zum freiwilligen Rücktritt reichten. Das Neueste: Maduro kann den USA nicht nachgeben, weil die Kubaner ihn sonst töten würden. Ein Kommentar aus Kuba. Von Rosa Miriam Elizalde
Antrittsbesuch von Bundeskanzler Merz in Israel. Wogen Glätten und gleichzeitig Kritik an der Kriegsführung im Gaza-Streifen üben, ARD-Nahostkorrespondentin Bettina Meier spricht über den Balanceakt des Kanzlers. Und: die Polizeigewerkschaft GdP verteidigt den Verfassungsschutz. Unter der Woche hatte AfD-Chefin Weidel die Behörden als "schmierige Stasi-Spitzel" bezeichnet. Außerdem will die CSU neue Maßnahmen zur inneren Sicherheit vorstellen.
Eine Äußerung des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses stößt auf massive Kritik aus Moskau. Admiral Giuseppe Cavo Dragone hatte über präventive, teils offensive Maßnahmen im Bereich hybrider Kriegsführung gesprochen – der Kreml spricht von einer gefährlichen Eskalationsbereitschaft.
Ende Jahr tritt Thomas Süssli nach 6 Jahren als Armeechef ab. In dieser Zeit hat sich die Welt stark verändert. Wie ist die Armee aufgestellt? Und was würde Süssli heute anders machen? Thomas Süssli ist zu Gast bei Simone Hulliger. Als Thomas Süssli sein Amt antrat, ging es keine 100 Tage, bis die grösste Mobilmachung seit dem Zweiten Weltkrieg ausgerufen wurde. Zwei Jahre später hat Russland die Ukraine angegriffen. Ganz Europa sei betroffen von den hybriden Kriegsführung Russlands, auch die Schweiz: Cyberattacken oder Spionage betreffen auch uns, sagt Süssli. Es sei wichtig, dass sich die Armee gegen alle Gefahren wappne, am Boden, in der Luft und im Cyberraum. Süssli schaut auch selbstkritisch auf seine Zeit als Armeechef zurück. Er sei seinen Ansprüchen nicht immer gerecht worden, gerade in der Kommunikation. Am 31.12.2025 gibt Süssli sein Amt als Armeechef an seinen Nachfolger Benedikt Roos ab.
US-Präsident Donald Trump zeigt sich nach einer hektischen Woche diplomatischer Nachverhandlungen zum "Friedensplan" optimistisch über ein mögliches Ende der Kämpfe in der Ukraine. Doch hinter den Kulissen wachsen Zweifel, ob diese Hoffnung mehr als politisches Wunschdenken ist - vor allem wegen der umstrittenen Rolle von Steve Witkoff, den Trump kommende Woche erneut nach Moskau schicken will. Kai Küstner und Stefan Niemann sprechen in dieser Ausgabe über die neusten Enthüllungen zu Trumps Sondergesandten für die Ukraine. Kritiker werfen Witkoff vor, bei den Verhandlungen russische, statt amerikanischer Interessen zu vertreten. Gleichzeitig bleibt Moskau bei seinen Maximalforderungen und Putin zeigt sich unbeeindruckt von der Geschlossenheit der Europäer und ihrem erneuten Schulterschluss mit der Ukraine. Dennoch warnt deren Präsident Wolodymyr Selenskyj vor falschen Hoffnungen auf Frieden. Denn an der Front kommt es weiter zu schweren Kämpfen, mit neuen russischen Geländegewinnen und Berichten über mutmaßliche Kriegsverbrechen wie dem Erschießen ukrainischer Kriegsgefangener. Im Interview mit Kai Küstner bewertet Analyst und Consultant Thomas Schiller, inwieweit die moderne Kriegsführung in der Ukraine - gerade im Bereich Drohnen - aktuelle und künftige Konflikte weltweit beeinflusst. Der Afrika-Experte warnt davor, dass sich zum Beispiel Terrorgruppen das Knowhow aus dem Ukraine-Krieg aneignen könnten. Für Deutschland und Europa sieht Schiller großen Handlungsdruck: Die Bundeswehr müsse schneller beschaffen, Bürokratie abbauen und stärker mit internationalen Partnern zusammenarbeiten. Gleichzeitig warnt er davor, den sicherheitspolitischen Blick ausschließlich auf Russland zu richten. Schiller fordert einen ganzheitlichen sicherheitspolitischen Ansatz: Das Europäische Haus solle nicht nur die Eingangstür sichern, sondern auch die Terrassentür, also alle Seiten im Blick halten. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Thomas Schiller, Analyst und Afrika-Experte: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-342282.html tagesschau.de: Putin bleibt bei seinen Bedingungen - und droht https://www.tagesschau.de/ausland/asien/putin-drohung-ukraine-100.html Witkoff beriet Kreml – Bloomberg-Story: https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-11-25/witkoff-advised-russia-on-how-to-pitch-ukraine-plan-to-trump Podcast-Tipp: ARD Klima Update “CO2 im Meer verpressen: eine gute Idee?“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
… und reißt historische Wunden in China auf.Ein Kommentar von Rainer Rupp.Kaum einen Monat im Amt, hat Japans neue Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mit einer einzigen Aussage einen explosiven Start hingelegt und heftige diplomatische Reaktion ausgelöst. Ein „Taiwan-Notfall“, so erklärte sie, sei eine „existenzbedrohende Situation für Japan“. Für Peking war dies eine direkte Einmischung in innere Angelegenheiten Chinas und ein Bruch mit dem international anerkannten „Ein-China-Prinzip“. Chinas Außenamtssprecher Lin Jian warnte Japan öffentlich, es solle „aufhören, mit dem Feuer zu spielen“.Takaichis Tabu-Bruch war kein Ausrutscher, sondern Teil einer Serie von Provokationen Tokios seit ihrem Amtsantritt. Die Regierungschefin folgt damit einer Linie, die stark an die deutsche Entwicklung unter Verteidigungsminister Pistorius und Kanzler Merz erinnert: In beiden Ländern wird der Nachkriegspazifismus sichtbar zurückgedrängt, während militärische Fähigkeiten und sicherheitspolitische Ambitionen wachsen.Ein belasteter Begriff und seine WirkungDer Kern der chinesischen Empörung liegt jedoch in Takaichis Wortwahl. „Existenzbedrohende Situation“ ist nicht nur ein juristischer Terminus des japanischen Sicherheitsrechts. Er weckt Erinnerungen an die Rhetorik der japanischen Militärführung vor und während des Zweiten Weltkriegs.Damals beriefen sich japanische Führer auf „Überlebensbedrohungen Japans“, um ihre mit äußerster Brutalität vorangetriebenen Aggressionen in Ostasien, insbesondere aber die Invasion Chinas zu rechtfertigen. Dies begann mit dem Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg (1895), der zur Annexion Taiwans führte, und steigerte sich durch die Invasion der Mandschurei (1931) bis hin zum totalen Krieg (1937–1945), der über 30 Millionen chinesische Tote, massive Zerstörungen und Gräueltaten wie das Massaker von Nanjing Zigtausende von Toten forderte.Dieser Begriff der „Überlebensbedrohung“ diente auch zur Begründung des Angriffs auf Pearl Harbor (1941) als präventive „Überlebensmaßnahme“. Für China streut die Benutzung dieses Begriffs durch Japans Ministerpräsidentin Salz in immer noch rohe Wunden. Denn Tokio hat sich für seine „enormen Verbrechen“, einschließlich biologischer Kriegsführung und Experimente mit chinesischen Gefangenen und Zivilisten, z.B. durch die berüchtigte Einheit 731, nie entschuldigt. Das macht die aktuelle Rhetorik für China umso schmerzhafter.Abkehr von strategischer AmbiguitätIn einer Parlamentsanhörung am 7. November 2025 erklärte Takaichi, schon eine chinesische Blockade Taiwans könne eine „überlebensbedrohende Krise“ darstellen. Damit gab Japan erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg seine strategische Zweideutigkeit gegenüber Taiwan offiziell auf. Selbst eine Blockade ohne Invasion würde nach dieser Logik militärische Intervention im Rahmen kollektiver Selbstverteidigung an der Seite der USA juristisch erlauben....https://apolut.net/japans-neue-ministerprasidentin-setzt-auf-remilitarisierung-von-rainer-rupp/Diese Entwicklung ähnelt Deutschlands sicherheitspolitischem Kurswechsel. Berlin hat nach Jahrzehnten militärischer Zurückhaltung unter dem Druck geopolitischer Spannungen ebenfalls rote Linien verschoben, von der Aufrüstung der Bundeswehr bis zur engeren Anbindung an US-Sicherheitsstrategien. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weiteres zu den Lawfare-Operationen von Teilen des Tiefen Staates gegen Donald Trump.Ein Standpunkt von Peter Frey.Die großangelegte Intrige, bekannt als Russiagate, mit der man Trumps Wahl zum US-Präsidenten 2016 zu verhindern suchte, ging nachfolgend in einer unter dem Codenamen Crossfire Hurricane bekannt gewordenen Operation auf. Die Intrige wurde durch das FBI ausgerollt — einer dem US-Präsidenten unterstehenden, damals in ihrer Führung jedoch den US-Demokraten von Obama und Clinton zuarbeitenden Bundesbehörde. Hierbei spielten sich FBI und einflussreiche Richter wie Anwälte die Bälle zu. Doch Crossfire Hurricane war nicht das Ende, Arctic Frost sollte folgen.Vorab zum Verständnis: Lawfare steht für juristische Kriegsführung gegen als solche ausgemachte politische Gegner. Lawfare verlässt den Boden der Demokratie, bedient sich aber gern der Institutionen und Gesetze demokratischer Gesellschaften. Daher dürfte auch klar sein, dass Lawfare kein reines Phänomen der US-amerikanischen Gesellschaft, sondern ein Standardwerkzeug in Fassadendemokratien, wie auch der in Deutschland, beschreibt.James Boasberg und Arctic FrostGegen James Boasberg wurde vom texanischen republikanischen US-Abgeordneten Brandon Gill am 4. November 2025 ein Amtsenthebungsverfahren angestrengt:„Unter Missachtung seiner Verantwortung, die Macht seines Amtes in verfassungsmäßiger Weise auszuüben, erteilte Oberrichter Boasberg dem Sonderermittler John L. Smith die Genehmigung, leichtfertige Geheimhaltungsanordnungen zur Förderung des Projekts des Federal Bureau of Investigation [FBI] mit dem Codenamen ARCTIC FROST zu erlassen.“ (a1, 1)James Boasberg ist der Vorsitzende Richter des Bundesbezirksgerichts in Washington, D.C. Laut Gill soll er die Justiz auf illegale Art und Weise gegen Kritiker der US-Regierung unter Joe Biden eingesetzt haben. Unter dem Schirm einer FBI-Operation namens Arctic Frost unterzeichnete Boasberg Anordnungen zur geheimen Überwachung von zehn US-Senatoren und einem Abgeordneten. Dazu wurde Druck auf die zwei großen Mobilfunkanbieter Verizon und AT&T ausgeübt. Einerseits zur Herausgabe von Telefondaten der Senatoren, andererseits dies gegenüber den Betroffenen geheim zu halten (2). Die seit Trumps Amtseinführung neu eingesetzte FBI-Führung bestätigte, dass inzwischen mindestens acht dieser Telefonprotokolle beschlagnahmt worden seien (3). Wie weiter unten noch besprochen wird, ist das nicht alles.Boasberg wurde noch unter der Obama-Regierung zum Bundesrichter, zusätzlich zum Richter für die Überwachung von Aktivitäten der US-Auslandsgeheimdienste am United States Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) berufen. Außerdem fungierte Boasberg von 2020 bis 2025 als Vorsitzender Richter am Alien Terrorist Removal Court (4).Noch einmal zur Rolle des FISC: Es handelt sich beim FISC um ein spezialisiertes Bundesgericht in Washington, D.C., das 1978 vom Kongress mit Verabschiedung des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) eingerichtet wurde. Die Hauptaufgabe des FISC besteht darin, Anträge der Regierung auf Genehmigung verschiedener Mittel zur Beschaffung ausländischer Geheimdienstinformationen zu prüfen, insbesondere wenn diese in den Vereinigten Staaten durchgeführt werden oder sich anderweitig gegen US-Bürger richten. Anders ausgedrückt kann das FISC die Geheimdienste für Operationen ermächtigen, welche tief in die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger eingreifen....https://apolut.net/operation-arctic-frost-von-peter-frey/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Journalist Lukas Hermsmeier lebt und arbeitet in den USA, schreibt ua. für Zeit Online, taz und die New York Times, hat 2022 das Buch »Uprising - Amerikas neue Linke« veröffentlicht und ist seit Jahren ein aufmerksamer Beobachter amerikanischer Politik.Ein Gespräch über den Wahlkampf Mamdanis, seine Wahlversprechen, Antiestablishment Rhetorik und diskursive Kriegsführung, warum die Position des Bürgermeisters von New York City mehr Strahlkraft inne hat als vergleichbare Ämter in anderen Metropolen, über cost of living, Menschlichkeit, die Eskalation von ICE (Immigration and Customs Enforcement), die daraus resultierende Verstörung der Trump Anhängerschaft, sowie die Verantwortung einer Sanctuary City.Zur FolgeHomepage von Lukas HermsmeierNatürliche AusredeHomepageInstagramUnterstützungbei Steadybei PayPal
Im Krieg Russland gegen die Ukraine geht es um die globale Neuverteilung der Macht, sagt Oberst Markus Reisner, Europa ist bereits Kriegspartei, will es aber nicht wahrhaben. Ein Podcast von Pragmaticus.Das ThemaWir sind die Schlafwandler des 21. Jahrhunderts, Russland greift den Westen mit einer Reihe von unkonventionellen Methoden an, nur wissen die wenigsten, dass Kriegsführung im 21. Jahrhundert auf verschiedenen Fronten stattfindet. Oberst Markus Reisner hat die Entwicklungen der neuen geopolitischen Machtkämpfe im Überblick. Im Pragmaticus-Podcast dröselt er auf, was viele nicht wahrhaben wollen. Erstens: Dass Russland seine Zermürbungstaktik nur mit Hilfe von China und der Allianz des Globalen Südens führen kann. Zweitens: Dass Russland den Westen durch kognitive Kriegsführung destabilisiert, durch Polarisierung der Öffentlichkeit. Und drittens: Dass hybride Kriegsmittel wie Sabotage-Akte längst an der Tagesordnung sind. Drohnenüberflüge in baltischen Staaten oder München sind konkrete Provokationen und „tragen Russlands Handschrift“, sagt Reisner. Was tun? Ganz klar: Zusammenrücken, Bedrohungen erkennen und Abwehr aufbauen, sagt er, weil das die einzige Sprache ist, die Aggressoren verstehen.Unser Gast in dieser Folge: Markus Reisner ist Oberst des Generalstabsdienstes im Österreichischen Bundesheer und Leiter der Offiziersausbildung an der Militärakademie Wiener Neustadt. Er hat Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Wien studiert, eine Dissertation über Drohnen geschrieben. Seit 2017 ist er Mitglied des militärhistorischen Beirats der Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport. Zudem ist er Vorstandsmitglied des Clausewitz Netzwerks für Strategische Studien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Ein Vortrag des Militärsoziologen Heiko BiehlModeration: Katrin Ohlendorf**********Die Diskussion um die Bundeswehr und die Wehrpflicht läuft schon lange. Angesichts des Ukraine-Kriegs hat sie noch mehr an Fahrt aufgenommen. Was steckt hinter den Argumenten für Pflicht oder Freiwilligkeit? Ein Vortrag des Militärsoziologen Heiko Biehl.Heiko Biehl ist Politikwissenschaftler und Soziologe. Er leitet den Forschungsbereich Militärsoziologie am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) in Potsdam. Seinen Vortrag "Die Wehrpflicht — mehr als ein Rekrutierungstool? Thesen und Befunde zu einer Form des militärischen Dienstes" hat er am 30. September 2025 gehalten, also noch bevor die erzielte Einigung zum Wehrdienst zwischen Union und SPD wieder geplatzt war. Den Vortrag hat das Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) veranstaltet.**********Schlagworte: +++ Deutschlandfunk Nova +++ DLF +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Bundeswehr +++ Heer +++ Armee +++ Militär +++ Verteidigung +++ Sicherheitspolitik +++ Krieg +++ Wehrpflicht +++ Wehrdienst +++ Freiwilligkeit +++ Freiwilligenarmee +++ Boris Pistorius +++ Rekruten +++ Rekrutinnen +++ Soldaten +++ Soldatinnen +++ NATO +++ Militärsoziologie +++**********Ihr hört in diesem Hörsaal:00:01:55 - Beginn des Vortrags00:07:00 - Die zentralen Fragen des Vortrags00:08:28 - Die Rolle der Wehrpflicht für das Verhältnis der Bürger*innen zum Staat00:18:50 - Die Auswirkungen der Wehrpflicht auf die Sicherheitspolitik und die Kriegsführung00:29:00 - Die Erkenntnisse der Militärsoziologie über die Wirkung der Wehrpflicht00:44:20 - Fazit00:45:55 - Vorschau auf die nächste Hörsaal-Folge**********Quellen aus der Folge:Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.): Debatten um die Wehrpflicht. Friedensethik nach der Zeitenwende, Band 2. (2025)Graf, Timo (2025): Deutschland in der militärischen Führungsrolle? Forschungsbericht 139. Sicherheits- und verteidigungspolitisches Meinungsbild in der Bundesrepublik Deutschland 2025.Elbe. Martin (2023): Bewerberstudie 2022. Vom anfänglichen Interesse bis zur abgeschlossenen Bewerbung bei der Bundeswehr.Heiko Biehl/Bastian Giegerich/Alexandra Jonas: Aussetzung der Wehrpflicht. Erfahrungen und Lehren westlicher Partnerstaaten. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Nr. 48, 61. Jg., 2011. S. 32-38**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Sicherheitspolitik: Deutschland und Europa im WeltordnungskonfliktBundeswehr: Neuer Wehrdienst - Mehr Soldaten, mehr Chaos?Frauen an der Waffe: Die erste Frau in der Bundeswehr 1975**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Die Bewaffnung des Weltraums nimmt zu. Satelliten spielen eine Schlüsselrolle in modernen Konflikten, wie im Ukraine-Krieg. Das Weltall wird zum nächsten Schauplatz der Aufrüstung, sagt Juliana Süss. Sie forscht zu Weltraumpolitik bei der deutschen Stiftung für Wissenschaft und Politik. Satelliten sind unverzichtbar für die Kriegsführung der Gegenwart. Doch der Weltraum wird zunehmend selbst zum Ziel militärischer Strategien, warnt die Weltraumpolitik-Expertin Juliana Süss. Russland und China rüsten mit Antisatellitenwaffen auf, während die USA den Weltraum längst als Kriegsschauplatz begreifen. Wie realistisch ist die Bedrohung aus dem All? Juliana Süss forscht zu Weltraumpolitik bei der deutschen Stiftung für Wissenschaft und Politik. Sie ist zu Gast bei David Karasek.
Die Geschichte des Baslers Karl Ernst Krafft, der für die Nazis die Sterne las und dann fallengelassen wurde. Karl Ernst Krafft lebt vom Mythos als Hitlers Hofastrologe und betreibt Propaganda für die Nazis. Für das Propagandaministerium von Josef Goebbels erstellt der Schweizer Prognosen, die einen positiven Kriegsverlauf für Deutschland voraussagen. Goebbels nutzt die Arbeit für psychologische Kriegsführung. Krafft hofft lange auf Anerkennung für seine Arbeit. Aber die Nazis verbieten die Astrologie offiziell und nehmen in einer sogenannten Aktion gegen Geheimlehren hunderte Menschen fest. Krafft verweigert schliesslich die Arbeit und kommt ins Konzentrationslager. In der Episode zu hören: -Mischa Hauswirth, Basler Journalist und Autor -Dr. Astrid Ley, fachliche und organisatorische Leiterin Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen Literatur: Ellic Howe: Uranias Kinder: Die seltsame Welt der Astrologen und das Dritte Reich. Verlag Beltz Athenäum, 1995 Mischa Hauswirth: Hitlers Astrologe, IL-Verlag, Basel Weitere Quelle: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Längst wird Krieg nicht mehr nur rein militärisch geführt. Internet, soziale Medien und Kommentarspalten sind zu Kampfzonen geworden.
Thilo hat für die heutige Folge mit Verena Jackson gesprochen – sie ist Juristin und Expertin für Sicherheits- und Verteidigungspolitik, die sich auf hybride Kriegsführung und Cyberabwehr spezialisiert hat. Im Gespräch erklärt sie, warum Kriege heute nicht mehr nur mit Panzern geführt werden, sondern auch mit Desinformation, Drohnen und digitalen Angriffen. Es geht darum, was hybride Kriegsführung konkret bedeutet, wie verletzlich unsere Netze sind, warum rechtliche Hürden oft schnelleres Handeln verhindern – und wie sich jede:r von uns besser schützen kann. Verena und Thilo sprechen über Drohnen über deutschen Flughäfen, digitale „Sleeper-Agents“ in kritischer Infrastruktur, Propaganda in sozialen Medien und die Frage, ob Deutschland im Ernstfall wirklich verteidigungsbereit ist. Eine Folge über Angst, Realität und Verantwortung – und darüber, warum Cyber-Resilienz, Informationskompetenz und gesunder Menschenverstand längst Teil moderner Sicherheit geworden sind. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/allesmussrauspodcast Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Im durch Drohnensichtungen alarmierten Deutschland geht die Debatte darüber weiter, wie man sich vor bedrohlichen Flugobjekten schützen und sie abwehren kann. Darüber spricht Host Stefan Niemann im Schwerpunkt der Sendung mit Julia Weigelt. Sie hat zum Thema Sabotage in der Bundeswehr recherchiert - wozu zum Beispiel die Verunreinigung des Trinkwassersystems einer Fregatte, Metallspäne im Schiffsantrieb einer Korvette oder der Brand von mehreren Bundeswehr-LKW in zivilen Werkstätten gehören. Julia erklärt, welche Ziele Saboteure verfolgen, wie die Bundeswehr sich davor zu schützen versucht und sie schildert, was Deutschland dabei von Finnland lernen kann. Unter Beteiligung des finnischen Militärs gibt es dort schon seit den 60er Jahren nationale Verteidigungskurse. Kai Küstner geht in dieser Folge von Streitkräfte und Strategien ebenfalls auf die aktuelle Drohnen-Debatte ein und erklärt, welche Ziele Russland mit seiner hybriden Kriegsführung verfolgt. Kai berichtet außerdem darüber, dass der Bundestag das Gesetz zum neuen Wehrdienst für diese Woche von der Tagesordnung genommen hat. Und dass Pentagon-Chef Pete Hegseth 800 Top-Generäle und Admiräle hat einfliegen lassen, um der angeblichen woken Verweichlichung der US-Truppe den Kampf anzusagen. Aber natürlich geht ein Blick in dieser Folge auch nach Israel. Vor genau zwei Jahren, am 7.Oktober 2023, haben Anhänger der radikal-islamistischen Hamas Israel überfallen und mehr als 1.200 Menschen ermordet. Israel antwortete mit dem Gaza-Krieg, in dem es nun zaghafte Hoffnungen auf einen Frieden gibt. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Nach Kriegsschiff-Sabotage: So will sich die Bundeswehr besser schützen (NDR) https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/sabotage124.html Neuer Sabotageverdachtsfall bei der Marine (Tagesschau) https://www.tagesschau.de/investigativ/marine-kriegsschiff-sabotageverdacht-100.html Gespräche über einen Friedensplan für Gaza (Tagesschau) https://www.tagesschau.de/thema/gaza Podcast-Tipp: Krieg in Nahost - Welche Rolle spielt Deutschland beim Gaza-Friedensplan? (11KM) https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:e84a35d42d05581f/
Sie waren bewundert und gefürchtet: die Landsknechte. Ursprünglich als Fußsoldaten nach dem Vorbild der Schweizer Söldner geschaffen, verdrängten sie am Ende des Mittelalters die Ritterheere und revolutionierten mit ihren langen Spießen, bunten Gewändern und ihrem ganz eigenen Ehrenkodex die Kriegsführung in Mitteleuropa. Von Michael Zametzer (BR 2025)
Die UNO wird 80. Sie steckt gleichzeitig in einer elementaren Krise. Nur wenn die Uno es schaffe, sich auf neue Herausforderungen wie die KI einzustellen und die aktuellen Krisen zu meistern, werde sie überleben, sagt der ehemalige Präsident der Uno-Generalversammlung, Joseph Deiss. Joseph Deiss ist an die jährliche Generalversammlung nach New York gereist, um sich mit anderen ehemaligen Präsidentinnen und Präsidenten zu treffen. Gemeinsam diskutierten sie die anstehenden Probleme. Eine der grössten Herausforderung sei der Umgang mit KI, was sich bei der aktuellen Kriegsführung zeige. Zudem müssten sich die Mitgliedländer wieder auf die gemeinsame Stärke besinnen, damit das Gremium eine Zukunft habe. Die Schweiz als Uno-Standort werde von verschiedenen Ländern benieden, viele würden gerne diese Aufgaben übernehmen. Macht die Schweiz genug, um den UNO-Sitz in Genf zu behalten? Wo könnte gespart werden und welche Fokussierung wäre sinnvoll? Alt Bundesrat Joseph Deiss präsidierte 2011 ein Jahr lang die UNO-Generalversammlung. Er ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Drohnen über Polen, Dänemark, Rumänien. Drohnen nahe der Flughäfen Kopenhagen und Oslo. Die Welt steckt wieder mitten im Rüstungswettlauf. Für die Kriegsführung spielen heute Drohnen eine wichtige Rolle. Das zeigt z.B. der Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland. Aber auch die gegnerische Seite nutzt sie: für Spionage und tödliche Angriffe. Auch über Deutschland werden immer wieder ausländische Drohnen gesichtet. Z.B. Drohnen, die kritische Infrastruktur ausspähen. In diesem Podcast wollen wir wissen, wie Deutschland feindliche Drohnen abwehren kann. Host in dieser Folge ist Stefan Geier Autor/Gesprächspartner: Jan Kerckhoff, Wissenschaftsjournalist Redaktion: Florian Falzeder/David Globig Produktion: Stefan Geier Wir freuen uns, von Euch zu hören: WhatsApp (https://wa.me/491746744240) oder iq@br.de. Zum Weiterhören: Der automatisierte Krieg - Wenn autonome Waffen töten, ARD Audiothek https://www.ardaudiothek.de/episode/iq-wissenschaft-und-forschung/der-automatisierte-krieg-wenn-autonome-waffen-toeten/bayern-2/13960691/ Falls Euch der IQ-Podcast gefällt, freuen wir uns über eine gute Bewertung, einen freundlichen Kommentar und ein Abo. Und wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, empfehlt uns gerne weiter! IQ verpasst? Hier könnt ihr die letzten Folgen hören: https://1.ard.de/IQWissenschaft
Spanien und mehrere andere Staaten kündigen an, sich vom ESC zurückzuziehen, wenn der Jüdische Staat als kriegsführende Nation dabei ist. Die Kontroverse findet vor dem Hintergrund der Ausweitung der israelischen Kriegsführung auf Gaza Stadt statt, wo Hunderttausende Menschen schon wieder vor einer Militäroffensive flüchten müssen. Zu hören: Angus Robertson (Schottischer Kulturminister), Sashi Turkof (Jüdische Künstlerin), Isabel Frey (Jüdische Musikerin, Standing Together), Tessa Szyszkowitz und Soraya Pechtl vom FALTER Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Gleich über vier dänischen Flughäfen sind Drohnen gesichtet worden. Die Regierung spricht von einem hybriden Angriff. Es gibt Stimmen, die Russland dahinter vermuten. Vieles ist unklar, fest steht aber: Es ist ein Spiel mit der Angst. Was steckt hinter dieser hybriden Kriegsführung? Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Ulrike Franke, Politologin und Sicherheitsexpertin, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations ____________________ Links: - News Plus: Russland verletzt Europas Luftraum: Wie leben mit der Bedrohung? https://www.srf.ch/audio/news-plus/russland-verletzt-europas-luftraum-wie-leben-mit-der-bedrohung?id=AUDI20250923_NR_0042 ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Corina Heizmann - Mitarbeit: Yves Kilchör ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Erneut sind über dänischen Flughäfen Drohnen gesichtet worden. Russland ist damit in die nächste Phase seiner hybriden Kriegsführung gegen Europa eingetreten, sagt Politologe Stefan Meister. Ziel sei, die Reaktionen zu studieren und zu verunsichern. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Interviews
In dieser Ausgabe lesen Sie, wie US-Präsident Trump die Vereinten Nationen vor versammelter Weltbühne angreift und die Energiepolitik Europas kritisiert – mehr dazu im ersten Artikel. Im zweiten Beitrag erfahren Sie, wie neue Bedrohungen und veränderte Kriegsführung die NATO und die Bundeswehr zwingen, ihre Strategien und medizinische Infrastruktur grundlegend zu überdenken. Außerdem berichten wir, wie gezielte Desinformation nach dem Mord an Charlie Kirk von chinesischen Influencern genutzt wird, um Gräben in den USA zu vertiefen.
Israel hat mit der Offensive auf Gaza-Stadt begonnen, ohne dass das Ziel der Mission klar ist. Dadurch werden nicht nur Zivilisten und Geiseln gefährdet. Damit macht sich Israel auch bei den wohlgesonnenen arabischen Staaten unbeliebt. Ein Kommentar von Benjamin Hammer www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
In dieser Episode von Kassenzone lade ich Martin Karkour, den Chief Revenue Officer von Quantum Systems, ein, um über den viel diskutierten Markt der Drohnen und Verteidigung zu sprechen. Drei Jahre nach unserer Analyse des Energiemarktes präsentiere ich nun das Thema Verteidigung, angestoßen durch Martins Rolle bei einem der meistbeachteten Drohnen-Startups in Deutschland. Wir erörtern, ob der aktuelle Hype um Drohnen nachhaltig ist und ob E-Commerce-Profis ihre Karrieren in dieser aufstrebenden Branche umorientieren sollten. Martin gibt uns wertvolle Einblicke in die Facetten der Drohnentechnologie und erklärt den Unterschied zwischen zivilen und militärischen Anwendungen unserer Produkte. Wir tauchen tiefer ein in die Struktur und Funktionsweise von Quantum Systems, wo die Produktpalette von senkrecht startenden und landenden Drohnen bis hin zu Software für Missionsplanung reicht. Martin beschreibt die Dual-Use-Strategie des Unternehmens, die sowohl militärische als auch zivile Einsatzmöglichkeiten berücksichtigt und erklärt den Wandel im sicherheitspolitischen Denken, insbesondere seit dem Ukraine-Konflikt. Die Nachfrage nach unbemannten Systemen hat stark zugenommen, und Martin beleuchtet die Entwicklungen, die aus den aktuellen Konflikten resultieren und wie diese in zukünftige Produkte einfließen. Ein zentrales Thema unserer Konversation ist die Rolle von unbemannten Systemen in moderner Kriegsführung. Wir diskutieren die Notwendigkeit, schnell auf neue Bedrohungen zu reagieren, und die Anpassungen, die Unternehmen wie Quantum Systems vornehmen, um ihre Technologien ständig zu verbessern. Die Gesprächsdynamik veranschaulicht die Herausforderungen und Chancen, die mit der Integration neuer Technologien in die militärischen Strukturen einhergehen. Martin teilt seine Erfahrungen aus der Branche und die Bedeutung von Innovation, um der Konkurrenz, die sich schnell im Markt etabliert, gerecht zu werden. Des Weiteren besprechen wir die künftige Sicht auf unbemannte Systeme in der Verteidigung und die möglichen Entwicklungen, die sich aus aktuellen technologischem Fortschritt ergeben. Martin gibt interessante Einblicke in die Herausforderungen der Militärs und welche Qualifikationen erforderlich sind, um die Systeme effizient zu bedienen. Wir sprechen über die Wichtigkeit von Ausbildung, um sicherzustellen, dass die operativen Einheiten auf die neuen realen Bedrohungen vorbereitet sind. Abschließend reflektieren wir über die gesellschaftliche Verantwortung und die Notwendigkeit einer politischen Diskussion zur aktuellen Sicherheitslage in Deutschland und Europa. Martin und ich sind uns einig, dass es nicht nur um militärische Lösungen geht, sondern um einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz zur Gewährleistung der Sicherheit. Dieser Dialog ist besonders relevant, da wir die Auswirkungen der geopolitischen Entwicklungen auf die Verteidigungsstrategien unserer Länder betrachten. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
In einem weltpolitisch aufgeheizten Klima wählt Norwegen am Montag ein neues Parlament. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann nimmt uns mit an geopolitische Brennpunkte. Die Reise beginnt im norwegischen Kirkenes. Dort ist der einzige noch offene Grenzübergang von Westeuropa nach Russland, sozusagen das Ende der westlichen Welt. Immer wieder provoziert Russland mit Formen hybrider Kriegsführung die Stadt, gleichzeitig rüstet Norwegen massiv auf. Ein ähnliches Bild zeigt sich 800 km weiter nördlich, auf den Spitzbergen. Auch dort nehmen die Spannungen zu. Die geographische Nähe zu Russland prägt Norwegen, die Geopolitik ist denn auch ein wichtiges Thema im aktuellen Wahlkampf. Wohin steuert das Land? Und wie sieht ein Alltag im Schatten der grossen Weltpolitik aus? Bruno Kaufmann ist zu Gast bei Simone Hulliger.
Ein Flugzeug-Vorfall mit Ursula von der Leyen an Bord sorgt für Aufregung. War es GPS-Jamming durch Russland? Und wie gefährlich sind solche Methoden hybrider Kriegsführung generell? Und: Erdbeben in Afghanistan - warum Hilfe schwierig ist. (14:42) Schulz, Josephine
Gezielter Angriff auf Ursula von der Leyen?Ein mysteriöser Vorfall beim Landeanflug auf Plovdiv: Das Flugzeug der EU-Kommissionspräsidentin verliert plötzlich das GPS-Signal - mutmaßlich durch eine russische Jamming-Attacke. War es Zufall oder ein gezielter Angriff?Paul spricht mit Investigativjournalist Florian Flade (WDR) über:•Die wachsende Gefahr von GPS-Störungen über Europa•Russische Drohnen über deutschen Militär- und Rüstungsanlagen•Sabotageakte in der Bundeswehr•Und warum der Westen gefährlich abhängig von Satelliten istEin Gespräch über Putins hybride Kriegsführung, Drohnen, Spione - und die Frage, ob Deutschland darauf vorbereitet ist.Florians True Crime Doku-Reihe "Die Anschlags"Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
US-Präsident Donald Trump hat jüngst die überragende Bedeutung von Drohnen in der Kriegsführung der Zukunft betont. Auch zwei deutsche Unternehmen könnten zu wichtigen Playern in diesem Bereich avancieren. Sie haben ein System entwickelt, das die Zeit zwischen der Erkennung und der Zerstörung eines Ziels von Stunden auf Minuten verkürzt. In der Ukraine wird es bereits verwendet.
In dieser Samstagsepisode von „Alles auf Aktien“ reden wir mit dem Mann, der das Potenzial von Nvidia als einer der ersten erkannt hat – weit vor dem Börsenhype um die Wunderaktie. Er ist Spezialist für Technologie und Künstliche Intelligenz – und er ist Rüstungsexperte. In unserem Gespräch geht es deshalb auch um DefenseTech – um die Frage, an welchen Waffen gerade am intensivsten geforscht wird, welchen Einfluss Technologie auf die Kriegsführung hat und warum klassische Kampfjets bald verschwinden werden. Wir klären die Toilettenfrage im B2-Tarnkappenbomber und wo Rheinmetall überall seine Finger im Spiel hat. Und natürlich verrät unser Gast, auf welche Unternehmen und Aktien er jetzt besonders schaut. Ein Gespräch mit Benedikt Fuest. Die Tickets zum Finance Summit am 17. September bekommt ihr 40 Euro günstiger – aber nur mit dem exklusiven Code AAA2025, der ihr unter dem folgenden Link eingeben müsst: https://veranstaltung.businessinsider.de/BN5aLV Außerdem könnt ihr unter diesem Link euer Depot hochladen – und mit etwas Glück wird kein Geringerer als Christian W. Röhl euer Depot beim Summit checken und optimieren. https://form.jotform.com/Product_Unit/formular-finance-summit-depot-check Wir freuen uns an Feedback über aaa@welt.de. Noch mehr "Alles auf Aktien" findet Ihr bei WELTplus und Apple Podcasts – inklusive aller Artikel der Hosts und AAA-Newsletter. Hier bei WELT: https://www.welt.de/podcasts/alles-auf-aktien/plus247399208/Boersen-Podcast-AAA-Bonus-Folgen-Jede-Woche-noch-mehr-Antworten-auf-Eure-Boersen-Fragen.html. Der Börsen-Podcast Disclaimer: Die im Podcast besprochenen Aktien und Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Empfehlungen dar. Die Moderatoren und der Verlag haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Hörtipps: Für alle, die noch mehr wissen wollen: Holger Zschäpitz können Sie jede Woche im Finanz- und Wirtschaftspodcast "Deffner&Zschäpitz" hören. +++ Werbung +++ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte! https://linktr.ee/alles_auf_aktien Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Diese Folge ist ursprünglich am 11. April 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Sommerpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal. Der Westen denkt bei Krieg an Waffensysteme, Soldaten und Aufrüstung. Russland hat dazu andere Vorstellungen, sagt Marineoffizier und Sicherheitsforscher Helge Adrians. Die Vorstellungen von Krieg sind in den Köpfen der Menschen seit vielen Jahrhunderten unverändert: erst eine Krise, dann eine Kriegserklärung, dann ein Krieg. Es folgen Angriffe, Bombardierungen, Schlachten. Armeen und militärisches Gerät treffen aufeinander. Russland hat vor einigen Jahren erkannt, dass man im 21. Jahrhundert zu Erfolgen kommen kann, ohne zu schießen – man kann auch mit ganz anderen Mitteln politische Kontrolle über einen Gegner erlangen. In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit dem Marineoffizier Helge Adrians über Russlands hybride Kriegsführung. »Social Media, Medien, Cyberspace, diese ganzen Felder, die unser tägliches Leben beeinflussen und damit auch unser Entscheidungsverhalten, wurden als Kriegsschauplatz ausgemacht«, sagt Adrians, der derzeit Gastwissenschaftler bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin ist, wo er zu Sicherheitsfragen forscht. Wie können wir »Acht Milliarden« noch besser machen? Sagen Sie uns Ihre Meinung – in unserer neuen, anonymen Umfrage. Das hilft uns immens und dauert nur wenige Minuten. Vielen Dank! Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Volle Märkte und Restaurants in Gaza, obwohl die UN von einer Hungersnot spricht? Das israelische Außenministerium verbreitet gezielt irreführende Videos, um so seine eigene Position im Krieg zu stärken, sagt Nahost-Experte Markus Bickel. Bickel, Markus www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
US-Präsident Donald Trump hat die Bedeutung von Drohnen für die moderne Kriegsführung hervorgehoben. Der Ukrainekrieg habe gezeigt, dass unbemannte Systeme zur dominanten Waffe des 21. Jahrhunderts geworden sind. Washington will nun massiv in Technologie, Produktion und militärische Strategien investieren, um die weltweite Führungsrolle der USA zu sichern.
Warum die Schlacht um Kiew den Krieg veränderte, wie Drohnen die Kriegsführung revolutionieren - und weshalb am Ende die Moral entscheidender sein könnte als Panzer.Paul Ronzheimer analysiert mit dem Militärhistoriker und YouTuber Torsten Heinrich („Militär & Geschichte“) die großen Wendepunkte des Ukraine-Krieges: von der Schlacht um Kiew über die gescheiterte Gegenoffensive bis hin zum heutigen Abnutzungskrieg im Donbass. Heinrich erklärt, wie Drohnen Aufklärung und Gefechte revolutioniert haben - und warum am Ende nicht allein Geländegewinne zählen, sondern die Frage, welche Seite moralisch und politisch zuerst bricht.Ein Gespräch über Kriegsszenarien, historische Vergleiche und die entscheidende Rolle westlicher Waffenlieferungen. YouTube Kanal „Militär & Geschichte"Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da!Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf X Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Daniel van MollExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In einem Gespräch mit den NachDenkSeiten warnt der britische Politologe und Historiker Anatol Lieven vor einer „Hysterie“ gegenüber Russland und einer Fehlleitung der europäischen Militärstrategie. Er plädiert für eine Revolution in der Kriegsführung: weg von teuren Waffensystemen wie Panzern hin zu effektiven, kostengünstigeren Lösungen wie Drohnen und Minen. Lieven hinterfragt die ethischen Kosten des Ukraine-Kriegs,Weiterlesen
Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine kommt es im Ostseeraum vermehrt zu Störungen von Satellitennavigationen. Der Grund: elektronische Kriegsführung mit Spoofing und Jamming, die zum Beispiel GPS stören. Das betrifft auch die zivile Luftfahrt. Schulz, Julia www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Sie waren gefürchtet und bewundert zugleich: die Landsknechte. Ursprünglich als Fußsoldaten nach dem Vorbild der Schweizer Söldner geschaffen, verdrängten sie am Ende des Mittelalters die Ritterheere und revolutionierten mit ihren langen Spießen, bunten Gewändern und ihrem ganz eigenen Ehrenkodex die Kriegsführung in Mitteleuropa. (BR 2025)
Im Mittelpunkt stehen der Haushaltsentwurf von Finanzminister Klingbeil für das kommende Jahr und die Finanzplanung bis 2029. Weiteres Thema ist der Umgang mit Israel angesichts der Kriegsführung seiner Armee im Gazastreifen. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Wie wehrhaft unsere Demokratie angesichts hybrider Kriegsführung, Desinformationskampagnen und weltweit erstarkenden Autokratien ist, diskutiert Carlo Masala mit Host Amira El Ahl. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 wird die Frage nach der demokratischen Wehrhaftigkeit Deutschlands und Europas immer stärker debattiert. Umso mehr, seitdem die USA immer wieder damit drohen, aus der NATO auszutreten. Wie können Kunst und Kultur zu einer sichereren Welt beitragen? Carlo Masala gehört zu den renommiertesten und bekanntesten Sicherheitsexperten Deutschlands. Der promovierte Politikwissenschaftler ist Direktor des Center for Intelligence and Security Studies (CISS) an der Universität der Bundeswehr München und berät das Bundesministerium für Verteidigung. Er ist Mitglied der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Shownotes: ifa Studie „The New Nationalisms and the Future of Cultural Relations: External Cultural Policy in an Age of Political Extremes”: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ecp-report-newnationalisms/ Podcast “Sicherheitshalber” mit Carlo Masala: https://sicherheitspod.de/“https://sicherheitspod.de/ “Wenn Russland gewinnt” auf der Website vom C.H. Beck Verlag: https://www.chbeck.de/masala-russland-gewinnt/product/37085065
Beim „Whataboutism“ handelt es sich, von Ausnahmen abgesehen, nicht um einen formellen Argumentationsfehler, sondern um ein Instrument der psychologischen Kriegsführung. Mit dieser Methode kann man jemanden kritisieren und ihn gleichzeitig auf die eigenen Argumentationsregeln festnageln. Von Klaus Mendler. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Neulich war die Autorin Juli Zeh inWeiterlesen
In seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine kommt Russland offenbar an manchen Frontabschnitten voran. Zumindest meldet Moskau, die Region Luhansk vollständig eingenommen und in Dnjepropetrowsk erstmalig eine Ortschaft erobert zu haben. Allerdings ist die russische Sommeroffensive im Norden der Ukraine offenbar zunächst zum Erliegen gekommen ist. Kai ordnet die aktuellen Entwicklungen ein und erklärt, warum die Hoffnungen auf Verhandlungen derzeit nicht viel mehr als ein Phantom sind. Er berichtet über den Besuch von Außenminister Johan Wadephul in Kiew, der von einer Delegation der Rüstungsindustrie begleitet wurde. Und über US-amerikanische und europäische Sanktionspakete, die weiter auf sich warten lassen. Im Schwerpunkt dieser Folge von Streitkräfte und Strategien spricht Host Stefan Niemann mit Julia Weigelt über das Thema "kinetische Kriegsführung". Dazu zählt der Einsatz von Waffen, Munition, Sprengstoffen oder Raketen. Drohnen und künstliche Intelligenz haben die Kriegsführung jedoch stark verändert, so Julia. Sie berichtet über die Auswirkungen. Gleichzeitig bleibe manches auf den Schlachtfeldern gleich - etwa der Einsatz von Minen, die auch als Waffen gegen Zivilisten genutzt werden. Lob und Kritik bitte an: streitkraefte@ndr.de Nutzung deutscher Autobahnen für Militärkolonnen: https://www.autobahn.de/presse/mitteilung/drehscheibe-deutschland-bundeswehr-schliesst-neue-vereinbarung-fuer-militaerschwertransporte-mit-der-autobahn-gmbh Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Krieg der Zukunft: Drohnen, Start-ups und die neue Verteidigung https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2c47f4af3edf093f/
Über ein Jahr lang arbeitete der ukrainische Geheimdienst an der sogenannten Operation Spinnennetz. Am Wochenende griffen ukrainische Drohnen dann Luftstützpunkte in Russland an und zerstörten mehrere wichtige Kriegsflugzeuge. Wie groß der Schaden wirklich ist, ob die Aktion den Kriegsverlauf entscheidend verändern kann und wie gefährlich die Kriegsführung mit Drohnen in Zukunft noch werden könnte, darüber spricht der Militärexperte Gerald Karner