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Die Schweizer Stimmbevölkerung hat entschieden. Besonders die SVP-Initiative zur 10-Millionen-Schweiz hat das Land bewegt. Wie ist das Resultat einzuordnen? Wann wird der Stadt-Land-Graben zu einem Problem? Der Politologe Adrian Vatter ist zu Gast bei Simone Hulliger. Am Ende war das Resultat klar: Fast 55 Prozent lehnten die SVP-Initiative ab. Auf dem Land, wo die Folgen der Zuwanderung weniger spürbar sind, war die Zustimmung höher, die Städte hingegen lehnten sie ab, auch wenn dort der Ausländeranteil und die Mieten höher und die Busse voller sind. Wie passt das zusammen? Vatter erklärt die Gräben, die durch die Schweiz gehen, beschreibt die Gewinnerinnen und Verlierer und analysiert, was das Resultat für die weitere Debatte über Zuwanderung und die Beziehungen zur EU bedeutet. Adrian Vatter ist Professor für Schweizer Politik an der Universität Bern.
Valérie Favre Accola holt für die SVP im fünften Anlauf den Sitz in der Bündner Regierung zurück. Die SVP wird neu ausserdem stärkste Kraft im 120-köpfigen Grossen Rat. Die SVP gewinnt zehn Sitze dazu. Weiter in der Sendung: ⦁Die Thurgauer Stimmbevölkerung hat sich am Sonntag für höhere Finanzkompetenzen für das Kantonsparlament und den Regierungsrat ausgesprochen. ⦁Mit der Zustimmung zum Kita-Gesetz am Sonntag kann im Kanton St. Gallen die Förderung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung vereinheitlicht werden. ⦁Das Casino Frauenfeld kann dank Millionenkredit saniert werden ⦁Stadt St. Gallen verbietet das Rauchen auf Spielplätzen
Valérie Favre Accola holt für die SVP im fünften Anlauf den Sitz in der Bündner Regierung zurück. Die SVP wird neu ausserdem stärkste Kraft im 120-köpfigen Grossen Rat. Die SVP gewinnt zehn Sitze dazu. Weiter in der Sendung: · Die Thurgauer Stimmbevölkerung hat sich am Sonntag für höhere Finanzkompetenzen für das Kantonsparlament und den Regierungsrat ausgesprochen. · Mit der Zustimmung zum Kita-Gesetz am Sonntag kann im Kanton St. Gallen die Förderung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung vereinheitlicht werden. · Das Casino Frauenfeld kann dank Millionenkredit saniert werden · Stadt St. Gallen verbietet das Rauchen auf Spielplätzen
US-Präsident Donald Trump hat William Pulte zum kommissarischen Direktor der US-Nachrichtendienste ernannt. Der Immobilienunternehmer übernimmt das Amt ab dem 19. Juni, zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben. Die Personalie stößt bei Republikanern auf Zustimmung – bei Demokraten auf Kritik.
Soll der Kanton Basel-Landschaft Eltern bei den Kosten für die Kita unterstützen? Darüber entscheidet heute der Baselbieter Landrat. Wahrscheinlich wird das Parlament dem Anliegen zustimmen. Ob auch noch das Stimmvolk darüber befindet, hängt davon ab, wie hoch die Zustimmung im Rat ausfällt. Ausserdem: · Ex-FCB-Präsident Bernhard Heusler wird Präsident von Basel Tourismus. · Entlaufenes Rind von Gelterkinden ist gefunden und erlegt. · Die Kleinbasler Rheingasse verabschiedet sich von langjährigen Baukran.
Geschätzte Lesedauer: 14 Minuten Was unterscheidet einen deutschen Vertriebsingenieur von einem amerikanischen Sales-Profi – und was kann der deutsche Mittelstand aus fast zwei Jahrzehnten internationalem B2B-Vertrieb lernen? Genau darum geht es in dieser Folge. Mein Gast Olaf Detlef hat acht Jahre in Shanghai verbracht, dann elf Jahre in den USA – und ist seit Anfang 2025 zurück in Deutschland. Als Geschäftsführer von Kendrion Industrial Brakes bringt er Erfahrungen mit, die kaum jemand im deutschsprachigen Mittelstand so gesammelt hat. Und ich sage dir: Es lohnt sich, genau hinzuhören. Internationaler B2B Vertrieb: Drei Kontinente, drei Lektionen Olaf ist kein Vertriebstheoretiker. Er hat als junger Vertriebler den Finger gehoben, als sein damaliger Arbeitgeber – ein Mittelständler mit 300 Mitarbeitern – einen Aufbau in China suchte. Kein Netzwerk, keine China-Erfahrung und außerdem keine Sprachkenntnisse. Aber er war der Einzige, der sich gemeldet hat. Folglich wurden aus geplanten drei Jahren acht. Danach folgte Amerika – auch dort sollte es drei Jahre werden, doch es wurden elf. Wer in zwei Märkten, die kaum unterschiedlicher sein könnten, erfolgreich Vertrieb aufgebaut hat, der sieht danach das Geschäft in Deutschland mit ganz anderen Augen. Was Olaf mitgebracht hat, ist kein Handbuch. Es ist ein Mindset – und eine Menge konkreter Beobachtungen, die direkt auf den deutschen Mittelstand übertragbar sind. Lass uns die wichtigsten durchgehen. China: Zustimmung im Meeting ist keine Zustimmung im System Die erste große Lektion aus dem internationalen B2B Vertrieb kommt aus Shanghai. Olaf hatte ein vielversprechendes Projekt im Bereich Windkraft. Die Meetings liefen gut, die Stimmung war positiv, der CFO war dabei. Beim anschließenden Abendessen fehlte dieser plötzlich. Und am Ende wurde nicht das komplette System bestellt – sondern nur eine Komponente. Was war passiert? Olaf hatte die Zustimmung im Meeting mit einer echten Entscheidung verwechselt. In China läuft vieles über Gesichtswahrung. Ein „Ja" im Gespräch bedeutet oft nicht mehr als: Ich möchte dich nicht in Verlegenheit bringen. Die eigentlichen Entscheider sitzen im Hintergrund – die sogenannte unbekannte Einkäufergruppe. Und die hat niemand auf dem Schirm gehabt. Das klingt zunächst wie ein China-spezifisches Problem. Tatsächlich ist es das aber nicht. Denn genau dasselbe passiert täglich in deutschen Vertriebsgesprächen. Der Kunde sagt: „Schick mir mal ein Angebot." Daraufhin denkt der Verkäufer: Auftrag in Sicht. Was der Kunde gemeint hat: Ich habe keine Zeit mehr für dieses Gespräch. Der Unterschied ist also nur, dass in Deutschland niemand so höflich ist, es nicht zu sagen – und dass in China niemand so direkt ist, es auszusprechen. „Eine Zustimmung im Meeting bedeutet noch lange keine Zustimmung im System." – Olaf Detlef Stakeholder-Management: Der Spaghetti-Ball, den du verstehen musst Eine der wertvollsten Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb – und gleichzeitig eine, die im deutschen Mittelstand noch viel zu selten gelebt wird – ist das konsequente Stakeholder-Mapping. Olaf beschreibt, wie sein Team eine Kundenorganisation aufgezeichnet hat und am Ende vor einem Bild stand, das aussah wie ein Spaghetti-Ball. Verwirrend. Undurchsichtig. Kaum zu entwirren. Die entscheidende Frage dabei: Wer muss diesen Spaghetti-Ball eigentlich verstehen? Der Kunde selbst? Meistens weiß der nicht mal genau, wer bei ihm intern alles mitentscheidet. Es ist unsere Aufgabe als Vertrieb, das herauszufinden – und zwar bevor wir in den ersten echten Discovery Call gehen. Ein konkretes Beispiel: Olaf hatte ein Projekt, das praktisch abgeschlossen war. Doch kurz vor Projektabschluss meldete sich plötzlich der Produktionsleiter – den niemand auf dem Schirm hatte, nicht einmal der Kunde selbst. Sein Urteil: So geht das nicht. Folglich kam es zu über einem Jahr Verzögerung. Mein Tipp dazu, den ich auch in Workshops immer wieder bringe: Mach eine Stakeholder-Map. Wie in einem Tatort-Krimi – Fotos an die Wand, Fäden ziehen, fragen: Wen kennen wir noch gar nicht? Wer könnte noch mitentscheiden? Wo fehlen uns Informationen? Tools wie LinkedIn Sales Navigator helfen dabei, Entscheidungsstrukturen zu recherchieren – und gezielt Fragen zu stellen, die den richtigen Ansprechpartner ins Spiel bringen. So baust du deine Stakeholder-Map auf So erstellst du eine Stakeholder-Map für komplexe B2B-Deals Bekannte Kontakte auflisten Notiere alle Personen, mit denen du bereits Kontakt hattest – Name, Rolle, Abteilung. Entscheidungsstruktur recherchieren Nutze LinkedIn Sales Navigator, um herauszufinden, wer an wen berichtet und welche Rollen noch relevant sein könnten. Weiße Flecken markieren Wo fehlen Kontakte? Einkauf, Produktion, Qualität, Geschäftsführung – welche Ebenen hast du noch nicht erreicht? Gezielte Fragen im nächsten Gespräch stellen Frag deinen Ansprechpartner aktiv: „Sollten wir auch Herrn Müller aus der Qualitätssicherung einbeziehen?" – so eröffnest du Türen, ohne aufdringlich zu wirken. Map laufend aktualisieren Stakeholder-Maps sind keine einmalige Übung. Aktualisiere sie mit jeder neuen Information aus Gesprächen, E-Mails und Recherchen. Vom Problem hinter dem Problem: Was chinesische Verhandlungsstrategien uns lehren Olaf hatte in China das Glück, einen Mentor zu finden – einen Deutschen, der in Aachen studiert hatte, fließend Deutsch sprach und beide Kulturen wirklich kannte. Dieser Mentor machte ihn auf eine alte chinesische Verhandlungsstrategie aufmerksam, die heute noch im internationalen B2B Vertrieb angewendet wird: das Feuer vom Kochtopf entziehen. Gemeint ist: Das Wasser kocht – aber du musst nicht das Wasser abkühlen, du musst die Flamme wegnehmen. Übertragen auf den Vertrieb: Was ist wirklich die Ursache des Problems? Was will der Kunde wirklich erreichen? Will er Preisführer werden? Nach Europa exportieren? Netzwerk aufbauen? Die Symptome sind sichtbar – die eigentlichen Ursachen liegen tiefer. Das ist im Grunde das, was ich immer als „Problem hinter dem Problem" bezeichne. Ein Kunde sagt, er braucht eine neue Industriebremse. Okay. Aber warum? Was läuft mit dem aktuellen Lieferanten nicht? Welche Herausforderungen hat er? Und wenn er sagt, er ist mit dem aktuellen Lieferanten super zufrieden – was steckt dann wirklich dahinter? Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Vertriebsingenieur, der Features erklärt, und einem Verkäufer, der wirklich versteht, was der Kunde braucht. Amerika: Geschwindigkeit, Klarheit und der erste Call entscheidet alles Nach acht Jahren China kam für Olaf Amerika. Und der Kulturschock war in gewisser Weise noch größer – weil man glaubt, Amerika zu kennen. Tut man aber nicht. Die USA haben Olaf gelehrt: Im internationalen B2B Vertrieb zählt Geschwindigkeit. Amerikanische Kunden wollen früh wissen, ob eine Lösung grundsätzlich passt. Kein vollständiges Konzept, keine fertige Zeichnung – eine Skizze und eine grobe Preiseinschätzung reichen für einen ersten Orientierungspunkt. Während ein deutscher Ingenieur sagt „Das kann man nicht schätzen, das müssen wir genau berechnen", antwortet der amerikanische Einkäufer innerlich bereits: „Nächster Bitte." Noch entscheidender: In den USA gilt – wenn der erste Call nicht sitzt, bist du raus. Nicht etwa nach dem zweiten oder dritten Gespräch, sondern bereits nach dem ersten. Keine zweite Chance, kein Wiederanlauf. Das klingt zwar hart, bringt aber eine wichtige Konsequenz mit sich: Der Discovery Call muss so vorbereitet sein wie eine Präsentation vor dem Vorstand. Dazu kommt: Eine freundliche Gesprächsatmosphäre in den USA bedeutet keine Verbindlichkeit. Amerikaner sind von Natur aus freundlich und offen – das ist kulturell bedingt, aber kein Kaufsignal. Olaf hat das selbst schmerzhaft erlebt: Ein Meeting verlief bestens, er war am Ende überzeugend, aber er hatte das eigentliche Signal – es geht auch um einen Preisvorteil – überhört. Danach kam nichts mehr. Der Discovery Call: Das wichtigste Meeting im internationalen B2B Vertrieb Was Olaf aus Amerika mitgenommen hat und jetzt in Deutschland umsetzt, ist eine neue Ernsthaftigkeit gegenüber dem Discovery Call. Früher, als man sich noch persönlich getroffen hat, gab es ein Warm-up, ein paar Minuten Smalltalk, man konnte die Körpersprache des Gegenübers lesen. Heute hat man 30 bis 45 Minuten – manchmal mit Kameras aus, manchmal kommen kurzfristig unbekannte Teilnehmer dazu. Und in dieser Zeit soll man sich vorstellen, den Kunden verstehen, seinen Nutzen zeigen und die nächsten Schritte klären. Das ist kein Meeting mehr – das ist ein Sprint. Und wer unvorbereitet reingeht, verliert. Cross-funktionale Teams statt Einzelkämpfer Olafs Ansatz: Cross-funktionale Teams für wichtige Discovery Calls. Nicht einer geht alleine rein, sondern zwei bis drei Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Ein Techniker, ein Kaufmann und außerdem jemand, der gut zuhört und nachfragt. Das hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du das Playbook wechseln, wenn sich herausstellt, dass auf der anderen Seite plötzlich ein CFO statt eines Ingenieurs sitzt. Zum anderen zeigst du Kompetenz durch Professionalität. Und schließlich kannst du auf fast jede Frage sofort antworten. Dazu hat Olaf bei Kendrion ein Setup gebaut, das einem kleinen Nachrichtenstudio ähnelt: mehrere Kameras, professionelle Beleuchtung, ein Setup, das Professionalität ausstrahlt. Im klassischen Maschinenbau ist das noch die Ausnahme – genau deshalb fällt es auf. Und genau deshalb funktioniert es. Deutschland: Ingenieure im Vertrieb – Stärke und Schwäche zugleich Seit Anfang 2025 ist Olaf wieder in Deutschland. Und was er sieht, klingt vertraut – vielleicht zu vertraut. Deutsche Vertriebsingenieure sind tief in der Technik. Sie können erklären, wie ein Produkt funktioniert, welche Toleranzen es hat, welche Zulassungen vorliegen. Das ist ein echtes Asset. Aber es ist eben auch eine Falle. Denn während der deutsche Vertriebsingenieur noch erklärt, hat der amerikanische Einkäufer schon innerlich aufgehört zuzuhören. Olaf beschreibt das sehr treffend: In China waren deutsche Ingenieure noch bewundert – die Präzision, die Tiefe, das Fachwissen haben Eindruck gemacht. In Amerika hat er manchmal erlebt, wie die Augen seiner Gesprächspartner schon an die Decke wanderten. Die Botschaft: Komm auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Fachwissen wertlos ist. Im Gegenteil. Aber es muss in den Dienst des Kunden gestellt werden, anstatt als Selbstzweck präsentiert zu werden. Denn der Kunde will nicht wissen, wie eine Industriebremse funktioniert. Vielmehr will er wissen, was sie für sein konkretes Problem bedeutet. Der informierte Kunde: 60 bis 80 Prozent des Kaufprozesses sind bereits gelaufen Ein weiterer wichtiger Punkt aus der Praxis des internationalen B2B Vertriebs: Der Kunde kommt heute nicht mehr unwissend ins Gespräch. Er hat recherchiert, er hat 3D-Zeichnungen heruntergeladen und außerdem Wettbewerber verglichen – vielleicht hat er sogar schon fünf Pitches gehört. Folglich weiß er in vielen Fällen mehr als mancher Vertriebsmitarbeiter, zumindest über die Marktoptionen. Was bedeutet das für den Vertrieb? Olaf bringt es auf den Punkt: Eine Company-Presentation zu zeigen ist heute irrelevant. Der Einstieg in ein Gespräch über die eigene Geschichte, die eigenen Awards und die eigene Unternehmensphilosophie kostet wertvolle Minuten – und die hat man nicht mehr. Was der Kunde wirklich braucht: Jemanden, der die vielen Informationen, die er bereits hat, in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Der sagt: Das ist zwar interessant, aber das brauchst du eigentlich nicht – weil dieses und jenes dein Problem bereits löst. Das ist echter Kundennutzen. Das ist der Moment, in dem ein Discovery Call nicht endet mit „Danke, wir melden uns" – sondern mit „Das war wirklich hilfreich." Marketing und Vertrieb: Gemeinsam oder gar nicht Wer im internationalen B2B Vertrieb Leads generieren will, kann sich nicht mehr leisten, Marketing und Vertrieb als getrennte Welten zu behandeln. Olaf setzt das konsequent um: Marketing sitzt bei Strategie-Meetings dabei, ist verpflichtet, Content zu liefern, der den Kunden bereits vor dem ersten Kontakt informiert und qualifiziert. Denn wenn 60 bis 80 Prozent der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, bevor der Vertrieb ins Spiel kommt, dann muss Marketing diese Phase aktiv gestalten – nicht nur hübsche Broschüren produzieren. Das bedeutet konkret: technische Inhalte, die echte Fragen beantworten. Dazu Case Studies, die zeigen, wie das Problem tatsächlich gelöst wurde. Außerdem 3D-Zeichnungen, die der Kunde direkt verwenden kann. Und schließlich eine Website, die nicht über das Unternehmen redet, sondern über den Kunden und seine Herausforderungen. Mindset-Change statt Training: Der Challenger-Club als Modell Wie überträgt man all diese Erkenntnisse aus dem internationalen B2B Vertrieb auf ein deutsches Team? Olaf hat bei Kendrion einen Weg gewählt, den ich wirklich spannend finde: keinen Frontalunterricht, kein externes Training, das nach zwei Tagen vergessen ist. Stattdessen: einen Club. Erst gab es eine Verhandlungsgruppe – ein freiwilliger Zusammenschluss, der Vertrieblern hilft, schwierige Verhandlungen zu meistern. Das Format: Man liest Bücher, trifft sich, diskutiert – und hilft anderen in der Gruppe mit echten, laufenden Verhandlungen. Als Olaf den Zugang begrenzte und Bewerbungen verlangte, war der Club innerhalb von 24 Stunden ausgebucht. Dieses Prinzip hat er auf den Challenger-Sale-Ansatz übertragen. Eine gemischte Gruppe – Vertrieb, Konstruktion, Logistik – arbeitet gemeinsam daran, echte Fälle zu analysieren und Playbooks für unterschiedliche Stakeholder-Konstellationen zu entwickeln. Kein Lehrbuch, gelebte Praxis. Und der Sog-Effekt funktioniert: Andere Mitarbeiter fragen inzwischen, warum sie nicht dabei sein dürfen. Warum der Chef selbst mitmachen muss Das Wichtigste dabei: Olaf macht selbst mit. Denn er ist nicht der Chef, der von oben anordnet. Vielmehr ist er ein Teil des Teams – angreifbar, offen für Fragen und außerdem bereit zuzugeben, dass er selbst nicht immer alle Antworten hat. Genau dieser Führungsstil ist es, der echten Wandel überhaupt erst möglich macht. „Erst verstehen, dann verstanden werden." – Olaf Detlef KI im internationalen B2B Vertrieb: Noch am Anfang, aber unverzichtbar Auch das Thema KI kommt nicht zu kurz. Bei Kendrion ist man gerade dabei, die richtigen Tools auszuwählen – Enterprise-Versionen, die datenschutzkonform in einem börsennotierten Unternehmen eingesetzt werden können. Ein konkretes Problem, das gelöst werden soll: Informationen wiederfinden. Was früher auf dem Server lag, dann in Teams, dann im SharePoint, dann in der Cloud – und was jetzt niemand mehr findet, wenn ein Kunde fünf Jahre später auf eine damalige Vereinbarung verweist. Parallel läuft der Wechsel aller CRM-Systeme auf SAP Cloud for Customer – mit allen Schmerzen einer Übergangsphase, in der man gleichzeitig das alte System herunterfährt und das neue aufbaut. Das kostet Kraft. Aber wer diese Phase nicht konsequent durchzieht, hat danach keine belastbare Datenbasis – und ohne Datenbasis kein vernünftiger Vertrieb. Der Vertriebsleiter als Ermöglicher, nicht als Aufpasser Einer der wichtigsten Punkte, die Olaf mitbringt, ist sein Führungsverständnis. Ein guter Vertriebsleiter im internationalen B2B Vertrieb – oder auch im rein deutschen Markt – ist kein Händchenhalter und kein Kontrolleur. Vielmehr ist er derjenige, der seine Leute befähigt. Er findet heraus, was im Werkzeugkasten fehlt, und ist bei wichtigen Calls dabei – nicht um zu übernehmen, sondern um zu unterstützen. Außerdem steht er bei schwierigen Situationen als Gesprächspartner zur Verfügung, ohne gleich eine fertige Lösung zu diktieren. Empathieverständnis ist dabei das Schlüsselwort. Wer an der Basis versteht, welchen Druck die Vertriebsmitarbeiter haben – und diesen Druck wirklich ernst nimmt, anstatt ihn weiterzugeben –, schafft ein Klima, in dem Menschen wachsen wollen. Und das ist am Ende das, was Unternehmen langfristig besser macht. Key Takeaways: Was du aus dem internationalen B2B Vertrieb mitnehmen kannst Zustimmung im Gespräch ist kein Kaufsignal – weder in China noch in Deutschland. Hinterfrage immer, welche Stakeholder noch involviert sind. Kenne deine unbekannte Einkäufergruppe – erstelle vor jedem wichtigen Deal eine Stakeholder-Map und mache weiße Flecken sichtbar. Suche das Problem hinter dem Problem – der Kunde nennt dir ein Symptom. Deine Aufgabe ist es, die eigentliche Ursache zu verstehen. Der Discovery Call entscheidet alles – bereite ihn so vor wie ein Vorstandspräsentation. In 30 bis 45 Minuten musst du liefern. Fachwissen ist kein Selbstzweck – stelle dein Wissen in den Dienst des Kunden, nicht in den Dienst deiner eigenen Präsentation. Marketing gehört in den Vertriebsprozess – nicht davor, nicht daneben, sondern mittendrin. Kulturwandel funktioniert nicht per Anweisung – schaffe Sog, nicht Druck. Mach selbst mit. Häufige Fragen zum internationalen B2B Vertrieb (FAQ) Was ist der größte Unterschied zwischen amerikanischem und deutschem B2B Vertrieb? Der größte Unterschied liegt in der Geschwindigkeit und Direktheit. Amerikanische Kunden wollen früh eine grobe Einschätzung – Skizze und Preisgefühl reichen als ersten Orientierungspunkt. Deutsche Ingenieure neigen dazu, erst vollständige Konzepte zu erstellen, bevor sie antworten. Dazu kommt: In den USA entscheidet der erste Call. Wer dort nicht überzeugt, bekommt keine zweite Chance. Was ist die unbekannte Einkäufergruppe im B2B Vertrieb? Die unbekannte Einkäufergruppe bezeichnet alle Stakeholder, die Einfluss auf eine Kaufentscheidung haben, aber im Verlauf des Vertriebsprozesses nicht sichtbar sind. Das können Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche, CFOs oder andere interne Entscheider sein, die im Hintergrund agieren und eine Entscheidung kippen können – auch wenn alle sichtbaren Gesprächspartner bereits zugestimmt haben. Discovery Call, Kultur und Führung – die wichtigsten Praxisfragen Wie bereite ich einen Discovery Call im internationalen B2B Vertrieb richtig vor? Recherchiere vorab alle bekannten Stakeholder, erstelle eine Stakeholder-Map und identifiziere weiße Flecken. Plane, was du in 30 bis 45 Minuten wirklich erreichen willst. Definiere, welche Informationen du brauchst – und welche Fragen dich dorthin führen. Überlege, welche Mitarbeiter mit unterschiedlichen Fähigkeiten du mitbringen kannst, um flexibel auf verschiedene Gesprächspartner reagieren zu können. Warum ist Kulturkompetenz im internationalen B2B Vertrieb so wichtig? Weil Kaufsignale, Kommunikationsstile und Entscheidungsprozesse in verschiedenen Kulturen völlig unterschiedlich funktionieren. Was in Deutschland als Zustimmung gilt, kann in China höfliche Zurückhaltung bedeuten. Was in Amerika als freundlich wahrgenommen wird, ist nicht zwangsläufig Verbindlichkeit. Wer diese Unterschiede nicht kennt, interpretiert Signale falsch – und verliert Deals, ohne zu verstehen, warum. Wie kann ich als Vertriebsleiter im Mittelstand eine echte Veränderungskultur aufbauen? Nicht durch Anordnung, sondern durch Vorbildwirkung und Sog. Mach selbst mit – sei angreifbar, gib zu, wenn du etwas nicht weißt, und zeige deinem Team, dass du Teil der Veränderung bist und nicht ihr Auftraggeber. Begrenze den Zugang zu neuen Formaten und Gruppen, um natürliche Neugierde zu wecken. Und: Schaffe ein Klima ohne Angst, damit echte Fragen gestellt werden können. Fazit: Internationaler B2B Vertrieb als Spiegel für den deutschen Mittelstand Was ich an diesem Gespräch mit Olaf so wertvoll finde: Er spricht nicht über Theorie. Er spricht über das, was er selbst falsch gemacht hat, daraus gelernt hat – und was er jetzt anders macht. Und die meisten dieser Lektionen haben nichts mit China oder Amerika zu tun. Sie haben mit gutem Vertrieb zu tun: mit Vorbereitung, mit echtem Zuhören und außerdem mit dem Mut, Dinge zu hinterfragen, auch wenn die Antwort unbequem ist. Der internationale B2B Vertrieb hält einen Spiegel vor den deutschen Mittelstand. Und was wir darin sehen, sollte uns antreiben – nicht entmutigen. Denn die Grundlagen sind da. Das Fachwissen, die Ingenieurskultur, die Qualität der Produkte – das ist alles vorhanden. Was fehlt, sind die richtigen Fragen, das richtige Timing und die Bereitschaft, sich zu verändern. Und genau das lässt sich lernen. Wie seht ihr das? Was sind eure Erfahrungen mit internationalem Vertrieb – oder mit kulturellen Unterschieden in deutschen Kundengesprächen? Schreibt es in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Natürlich erwarten wir eine einstimmige Zustimmung und präsentieren währenddessen laute Flieger, schlafende Flieger und nicht mehr fliegende Flieger. Dann spielen wir Zaungast am Airport, ärgern Microsoft und freuen uns auf einen ganzen Haufen Spiele, bevor wir standesgemäß auf Kultur machen und neue Trainer begrüßen.
Lektion 161 Gib mir deinen Segen, heiliger SOHN GOTTES. - EKIW 161 Segen annehmen. Heute ist das Bitten um Segen kein Kleinmachen, sondern ein Öffnen. Ich bitte nicht um Zustimmung, sondern um Berichtigung: dass ich den Anderen wieder als das erkenne, was er ist – und mich selbst gleich mit. Denn wenn ich segne, trete ich aus dem Urteil heraus. Und wenn ich Segen empfange, lasse ich den inneren Widerstand fallen, der mich getrennt halten will. Dieser Segen ist nicht Magie. Er ist ein Wechsel der Sicht. Ich lasse die alte Geschichte los, in der Angriff sinnvoll erscheint und Schuld wahr sein muss. Ich gebe die Rechnung ab. Ich trete zurück und lasse Führung wirken. In dieser Wahl wird Frieden möglich – nicht als Idee, sondern als Erfahrung. Heute übe ich, Segen nicht dramatisch zu machen, sondern praktisch: im Blick, im Ton, im Moment vor der Reaktion. Wenn ich den Segen annehme, wird der Geist weich. Und in dieser Weichheit kann Heilung weitergehen – durch mich und über mich hinaus. Segen annehmen heißt: Ich lasse mich erinnern, dass wir nicht getrennt sind. Und genau das ist die Befreiung. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #EKIW #Lektion162 #WorkbookLesson162 #Geistesschulung #Segen #Vergebung #Frieden #Fuehrung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
In dieser Woche begegnet die Zuhörer und Zuhörerinnen der Podcast «Thunerts Thema» in einer erweiterten Form: Statt einer einzelnen Ausgabe wird es im Laufe der Woche zwei Beiträge geben. Dabei handelt es sich um eine Ausnahme, die sich aus dem aktuellen Thema ergibt und unterschiedliche Blickwinkel sichtbar machen soll. Anliegen ist es beide Argumentationslinien aufzuzeigen und einen ausweitenden Eindruck von der Komplexität des Zusammenhangs zu bekommen. Im Mittelpunkt steht nämlich erneut der anhaltende Konflikt um die KI-Klausel bei Netflix. Zahlreiche Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler arbeiten derzeit weiterhin nicht für den Streaming-Anbieter, weil sie eine Vertragsregelung ablehnen, die Netflix die Nutzung ihrer Stimmen für KI-Trainingszwecke erlaubt. Besonders aus den Reihen des Verbands Deutscher Sprecher*innen (VDS) kommt Kritik an einer Vereinbarung, die zwischen Netflix und dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) ausgehandelt wurde. Nach dieser Regelung darf vorhandenes Sprachmaterial für Zwecke der Qualitätskontrolle und Optimierung von KI-Systemen verwendet werden. Die Erzeugung künstlicher Stimmen ist davon laut BFFS ausgenommen und würde theoretisch eine zusätzliche, freiwillige Zustimmung erfordern. Der heutige Gesprächspartner, Till Voelger vom BFFS, bewertet diese Vereinbarung als Fortschritt. Aus seiner Sicht schafft sie erstmals einen rechtlichen Rahmen in einem Bereich, in dem KI-Trainingsprozesse bislang weitgehend ohne verbindliche Regeln stattgefunden haben. Die Vereinbarung könne Betroffenen künftig bessere Möglichkeiten geben, Verstöße nachzuweisen und zu verfolgen. Am Donnerstag werden wir zusätzlich nochmal auf eine andere Perspektive zurückkommen, der diese Regelung nicht ausreicht und zu unsicher erscheint.
Dominique und Oliver sprechen in dieser Folge darüber, warum die Wahl des richtigen Zielmarkts weit mehr ist als eine Marketingentscheidung. Wer Verantwortung für ein Produkt trägt, trifft jeden Tag Entscheidungen, die den weiteren Handlungsspielraum einschränken oder erweitern. Genau deshalb beeinflusst der Zielmarkt die Produktentwicklung von Anfang an. Er bestimmt, welche Probleme relevant sind, welche Bedürfnisse zählen und welche Rahmenbedingungen bei der Gestaltung eines Produkts berücksichtigt werden müssen. Für Product Owner:innen und Produktmanager:innen entsteht daraus eine wichtige Frage: Für wen entwickeln wir eigentlich und in welchem Markt soll unser Produkt erfolgreich sein? Ein Zielmarkt besteht aus deutlich mehr als einer Nutzergruppe. Geografische Unterschiede spielen ebenso eine Rolle wie rechtliche Vorgaben, kulturelle Erwartungen oder technologische Rahmenbedingungen. Ein Produkt kann in einem Markt hervorragend funktionieren und in einem anderen kaum Resonanz erzeugen. Manche Funktionen werden in einem Land erwartet, während sie anderswo keine Bedeutung haben. Wer diese Unterschiede ignoriert, riskiert hohe Investitionen in Lösungen, die am tatsächlichen Bedarf vorbeigehen. Der Zielmarkt setzt deshalb wichtige Leitplanken für Produktstrategie, Produktgestaltung und die Auswahl möglicher Lösungsansätze. Häufig entsteht der Wunsch, möglichst viele Kundengruppen gleichzeitig anzusprechen. In der Praxis führt das oft zu Produkten, die für niemanden wirklich überzeugend sind. Ein klar definierter Zielmarkt hilft dabei, Ressourcen gezielt einzusetzen und Prioritäten bewusster zu setzen. Statt jede denkbare Anforderung zu berücksichtigen, entsteht ein besseres Verständnis dafür, welche Probleme besonders relevant sind und wo der größte Nutzen geschaffen werden kann. Diese Fokussierung erleichtert viele Entscheidungen im Produktalltag und schafft Orientierung für Teams und Stakeholder. Die Suche nach dem passenden Zielmarkt beginnt selten mit vollständiger Sicherheit. Meist stehen zunächst Annahmen im Raum. Genau deshalb ist frühes Lernen so wichtig. Kundeninterviews, Beobachtungen im Nutzungskontext und direkte Gespräche mit potenziellen Kundinnen und Kunden helfen dabei, Marktsegmente besser zu verstehen. Dabei geht es nicht darum, Zustimmung für eine Idee einzusammeln. Entscheidend ist, die eigenen Hypothesen kritisch zu prüfen und herauszufinden, ob ein relevantes Problem tatsächlich existiert und ob die gewählte Zielgruppe bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen. Auch der Product Market Fit entsteht nicht am Reißbrett. Ob ein Zielmarkt wirklich zum Produkt passt, zeigt sich oft erst nach den ersten Schritten im Markt. Die gewonnenen Erkenntnisse können Anpassungen am Produkt erforderlich machen. Manchmal zeigt sich sogar, dass ein anderer Zielmarkt deutlich besser geeignet ist. Erfolgreiche Produktentwicklung bedeutet deshalb, Markt und Produkt gemeinsam weiterzuentwickeln. Wer den Zielmarkt als lernbare Annahme versteht und regelmäßig hinterfragt, schafft bessere Voraussetzungen für nachhaltigen Produkterfolg. Im Kontext dieser Folge empfehlen wir euch insbesondere folgenden Folgen: - User Feedback mit Kundeninterviews einholen (https://produktwerker.de/user-feedback-mit-kundeninterviews/) - Warum Personas für Product Owner wertvoll sind (https://produktwerker.de/warum-personas-fuer-product-owner-wertvoll-sind/) - Das Problem mit dem Minimal Viable Product (https://produktwerker.de/das-problem-mit-dem-minimal-viable-product/) - The Decision Stack (https://produktwerker.de/the-decision-stack/)
Ich glaub die meisten suchen Glück an der falschen Stelle. Mehr Geld, mehr Zustimmung, mehr Erfolg. Aber trotzdem fühlt sich irgendwas falsch an.In dem Video rede ich darüber was ich selbst gemerkt hab: Je mehr du du selbst bist, desto besser wird's. Klingt simpel. Ist es aber nicht immer. Echte Authentizität bedeutet dass dich manche Leute cringe finden werden. Und je wohler du in deiner Haut bist, desto mehr wird das passieren.Warum das eigentlich ein gutes Zeichen ist, darum geht's heute.Schreib mir gerne in die Kommentare: Gibt's einen Moment wo du einfach du selbst warst, egal was andere dachten?SOCIAL MEDIA: • Instagram: https://www.instagram.com/waszumrick/• TikTok: https://www.tiktok.com/@waszumrick• Podcast: https://open.spotify.com/show/3iE9gBZkSUbNAYII9XKzqb?si=0f13bd7bfef4472a•Twitter/X: https://twitter.com/waszumrick
Das US-Repräsentantenhaus hat eine Resolution verabschiedet, die den militärischen Einsatz gegen den Iran begrenzen soll. Präsident Trump müsste für weitere Kampfhandlungen die Zustimmung des Kongresses einholen. Der Senat und ein mögliches Veto entscheiden über das weitere Vorgehen.
In rund zehn Tagen entscheidet die Stimmbevölkerung über die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» und die Änderung des Zivildienstgesetzes. Die jüngste Umfrage zeigt: Noch ist der Ausgang bei beiden Vorlagen offen. In der «Arena» kommt es zu zwei Abstimmungsduellen. Die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» verliert an Zustimmung – so das Ergebnis der kürzlich publizierten zweiten SRG-Umfrage, welche das Forschungsinstitut GFS Bern durchgeführt hat. Derzeit würden 52 Prozent der Stimmberechtigten die Initiative bestimmt oder eher ablehnen, 45 Prozent wären bestimmt oder eher dafür. Noch ist das Rennen nicht gelaufen. Pro und Kontra treten gegeneinander an Auch bei der Änderung des Zivildienstgesetzes könnte es knapp werden: Wäre bereits Ende Mai abgestimmt worden, hätte eine Pattsituation mit 48 Prozent Ja- und 46 Prozent Nein-Anteil resultiert. Die knappen Umfrageergebnisse mitten im Endspurt des Abstimmungskampfs rufen Befürworterinnen und Gegner auf den Plan. Sie kämpfen um jede Stimme und treten in der «Arena» vor der Abstimmung am 14. Juni zum Duell an. Wer hat die besseren Argumente? Sandro Brotz begrüsst am 5. Juni 2026 in der «Arena» zum Abstimmungsduell zur Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz»: – Mike Egger, Nationalrat SVP/SG; und – Benedikt Würth, Ständerat Die Mitte/SG. Und zum Abstimmungsduell zur Änderung des Zivildienstgesetzes: – Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; und – Josef Dittli, Ständerat FDP/UR.
Im Kanton Basel-Stadt kann die Regierung derzeit auch sehr teure Areale ohne Zustimmung des Parlaments kaufen. Ein FDP-Politiker möchte das ändern: Künftig sollen Käufe ab 50 Millionen Franken vom Grossen Rat genehmigt werden. Ausserdem: · Kriminalität: Unregelmässigkeiten auf Konto bei Swissmechanic beider Basel · 35-Jähriger im Zusammenhang mit Brand in Basel festgenommen · Podiumsdiskussion in der oberen Fabrik in Sissach: das Baselbiet und seine Universität
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 5.6.2026++Am Samstagvormittag wird Papst Leo XIV zu seiner bisher längsten Auslandsreise in Spanien eintreffen. (Josef Manola)++Der Antisemitismus in Deutschland ist drastisch angestiegen. Dagegen soll jetzt strenger juristisch vorgegangen werden, fordert die hessische Landesregierung und will die Leugnung des Existenz-Rechtes des Staates Israel unter Strafe stellen. Das stößt auf Zustimmung aber auch auf Kritik, weil es der Meinungs-Freiheit widerspreche. (Andreas Jölli)++Den Karfreitag als Feiertag für alle fordert ein Volksbegehren, das vom 15. bis 22. Juni zur Unterzeichnung aufliegt. Die evangelische Bischöfin Cornelia Richter hat heute gegenüber dem Evangelischen Pressedienst Verständnis für das private Volksbegehrens gezeigt. Die Evangelische Kirche als Institution unterstütze das Volksbegehren allerdings nicht direkt, weil die Komplexität aller Aspekte über das Volksabegehren hinausgingen.
Die zur Verfügung stehenden Predigten wurden im Gottesdienst der Ecclesia Kirche Göttingen gehalten und sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Jede Nutzung und Wiedergabe, die nicht privater Natur ist oder nicht im Kontext einer kirchlichen Veranstaltung geschieht, ist nur nach Zustimmung des jeweiligen Redners möglich, der die Predigt gehalten hat. Durch Download oder Abspielen der Predigten bestätigen Sie diese Nutzungsbedingungen.
Ein Freund von mir glaubt, er kann alle Probleme mit einer Kommunikationstechnik , die er „positive Psychotherapie“ nennt, lösen. Er meint, er könne aggressive Menschen mit seiner positiven Energie beeinflussen. „Am wichtigsten ist“, sagt er, „dass wenn jemand vor dir aggressiv ist, nicht seine Erwartungen der Gegenaggression zu erfüllen. Überrasche ihn mit Zustimmung und mit unbekannten Wiki-Fakten über das Leben!“ - "Mit Akzent", eine Kolumne von Todor Ovtcharov. Sendungshinweis: Sounds like FM4, 3.6.2026, 14 Uhr
Die 10-Millionen-Schweiz-Initiative verliert in den Umfragen an Zustimmung, doch entschieden ist noch nichts. Politologe Claude Longchamp erklärt, warum die bürgerliche Mitte nun entscheidend ist, welche Rolle Mobilisierung spielt – und ob der Messerangriff von Winterthur die Abstimmung noch prägen könnte.
Deutschland möchte sich heute als nicht-ständiges Mitglied in den UN-Sicherheitsrat wählen lassen. Es gebe aber noch einige Hürden zu überwinden, sagt Andreas Zumach, Journalist und UNO-Experte. Deutschland gehe mit seiner bisherigen Haltung im Nahostkonflikt eher belastet in die Wahl. Zwar zähle die Bundesrepublik weiterhin zu den größten Geldgebern der UNO und sichere sich damit viel Zustimmung. Doch gerade die Position zu Israel und einem palästinensischen Staat werde international zunehmend kritisch gesehen. Vor allem im globalen Süden wachse der Eindruck von Doppelstandards: Einerseits verurteile Deutschland Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine sehr deutlich, andererseits trete man im Nahostkonflikt eher zurückhaltender auf. Vor der Wahl zum Sicherheitsrat: Schwierige Werbung in New York Auch die Reise von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nach New York dürfte an dieser Lage wenig ändern, sagt Zumach. Er könne sich nicht von der Linie der Bundesregierung distanzieren und deshalb kaum neue Verbündete gewinnen. Zusätzlich sorgten gekürzte deutsche Zahlungen an UNO-Entwicklungs- und Hilfsprogramme für Enttäuschung, vor allem in vielen afrikanischen Staaten. Gerade dort werde genau registriert, wer internationale Verantwortung übernehme und wer nicht. Mögliche Pläne: Reform statt ständigem Sitz im Rat Sollte Deutschland dennoch gewählt werden, könnte die Bundesregierung nach Ansicht von Zumach vor allem Reformen in der UNO anstoßen. Seit den 1990er-Jahren lägen mehr als 100 Reformpunkte auf dem Tisch, umgesetzt worden seien aber nur wenige. Ein ständiger deutscher Sitz im Sicherheitsrat gelte dagegen weiterhin als kaum erreichbar. Dafür wäre nicht nur eine Zweidrittelmehrheit in der Generalversammlung nötig, sondern auch die Zustimmung aller fünf Vetomächte. Sinnvoller wäre es aus Zumachs Sicht, Afrika, Asien und Lateinamerika stärker im Sicherheitsrat zu verankern.
Vor einem Jahr verlor Rafał Trzaskowski überraschend die Präsidentschaftswahl. Heute wird nicht nur darüber diskutiert, welche Fehler seinen Wahlkampf scheitern ließen, sondern auch darüber, wie die erste Bilanz von Präsident Karol Nawrocki ausfällt. Gleichzeitig belasten neue historische Kontroversen die Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine: Die Benennung einer ukrainischen Militäreinheit nach der UPA sorgt in Polen für scharfe Kritik. Und schließlich geht es um eine Entwicklung, die das Land langfristig prägen könnte – die dramatische demografische Krise.
Wenn Ihnen unser Beitrag gefallen hat, dann unterstützen Sie bitte diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns Deutschland am Kipppunkt: In seinem neuen Kommentar zerlegt Roland Tichy die Kanzlerschaft von Friedrich Merz. Unser Land rutsch ab: wirtschaftlich, kulturell und politisch. Der Bundeskanzler erlebt einen einen historischen Vertrauensverlust. Die Wirtschaft erlebt den schlimmsten Abschwung seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Staatsverschuldung wächst ungebremst, die Sozialabgaben explodieren - und die Regierung presst die Bürger immer weiter aus. Besonders übel: die steigenden Belastungen für arbeitende Familien. Sie werden immer mehr zur Kasse gebeten - während Bürgergeldempfänger von den meisten Kostensteigerungen verschont bleiben. Arbeit lohnt sich in Deutschland nicht mehr. Aber dieselbe Regierung, die genau dafür gesorgt, wirft den Bürgern jetzt mangelnde Leistungsbereitschaft und sogar „Einheitsbraunheit“ vor. Es ist eine politische Elite, die sich ein neues Volk bastelt. Trotz dramatisch sinkender Zustimmung wähnt sich Friedrich Merz offenbar sicher in seinem Sessel. Doch Achtung: Nicht die Opposition, sondern die Realität könnte diese Regierung am Ende zu Fall bringen. Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/
Die zur Verfügung stehenden Predigten wurden im Gottesdienst der Ecclesia Kirche Göttingen gehalten und sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Jede Nutzung und Wiedergabe, die nicht privater Natur ist oder nicht im Kontext einer kirchlichen Veranstaltung geschieht, ist nur nach Zustimmung des jeweiligen Redners möglich, der die Predigt gehalten hat. Durch Download oder Abspielen der Predigten bestätigen Sie diese Nutzungsbedingungen.
US-Unterhändler und der Iran haben sich laut US-Kreisen auf einen Rahmen für weitere Gespräche geeinigt. Vorgesehen ist eine 60-tägige Verlängerung der Waffenruhe.
Donald Trump ringt im Iran-Konflikt um Kontrolle, verliert an Zustimmung bei unabhängigen Wählern - und hinter den Kulissen beginnt bereits das Rennen um die Zukunft der MAGA-Bewegung. Im Gespräch mit Paul Ronzheimer analysiert Handelsblatt-Korrespondentin Annett Meiritz die volatile Lage im Weißen Haus, Trumps Gesundheitsdebatte, den eskalierenden Iran-Krieg und die Chancen von JD Vance und Marco Rubio im Kampf um die Nachfolge.
Ein kirchliches Schreiben zur KI klingt erst einmal nach Pflichtlektüre für Insider – doch genau das ist diese Folge nicht. Manuel und Stephan diskutieren in «Ausgeglaubt», warum sich der Blick auf diesen Text lohnt und welche Fragen darin stecken. Der Papst schreibt seine Enzyklika «Magnifica Humanitas» nicht nur für Katholikinnen und Katholiken, sondern ausdrücklich für alle Menschen guten Willens. Das hat gereicht, damit wir uns angesprochen fühlen. In dieser Folge nehmen Manuel und Stephan die neue Enzyklika von Leo XIV. zur künstlichen Intelligenz unter die Lupe. Und sie stellen fest: Hier spricht nicht einfach kulturpessimistische Technikangst, sondern ein ernsthafter Versuch, über Menschenwürde, Verantwortung, Wahrheit, Macht und die Zukunft des Menschlichen im digitalen Zeitalter nachzudenken. Wir sprechen darüber, warum viele Gedanken der Enzyklika erstaunlich klug und anschlussfähig sind – etwa die Warnung vor technokratischer Macht, die Kritik an einem Menschenbild der permanenten Optimierung oder die Frage, was geschieht, wenn moralische Entscheidungen zunehmend an Maschinen delegiert werden. Gleichzeitig fragen wir, wo die Argumentation zu pauschal wird, ob hier ein allzu schlichter Gegensatz zwischen Mensch und Maschine aufgebaut wird und wie überzeugend kirchliche Anthropologie als Antwort auf die KI-Revolution tatsächlich ist. Eine Folge über einen Papst, der sich in die KI-Debatte einmischt, über überraschende ökumenische Zustimmung und produktiven Widerspruch – und über die Frage, was Menschen guten Willens der Maschine eigentlich entgegenhalten können. Im Halleluja der Woche geht es gleich doppelt himmlisch zu: um einen ungeplant grossartigen Abend, der mit Tanzmusik und viel Freude erst in den frühen Morgenstunden endete – und um den schlichten Zauber, durch ein Teleskop in den Sternenhimmel zu schauen.
Der Pflegeversicherung droht ein Milliardenloch. Gesundheitsministerin Warken (CDU) will gegensteuern und erwägt offenbar höhere Beiträge für Kinderlose. Zustimmung kommt von SPD und CSU. Aber es gibt auch Kritik. Von Ralph Günther.
Der Abend begann gleich mit einer heiklen Frage. Nämlich mit jener nach der Offiziersschule, die Martin Pfister im Jahr 1985 absolvierte – und das offenbar nicht ganz aus freien Stücken. «Ich muss zugeben, dass ich den Korporal nicht freiwillig gemacht habe.» Inzwischen hat sich Pfister jedoch mit der Armee angefreundet. Seit gut einem Jahr ist er Verteididungsminister. Am Dienstabend sprach der Mitte-Bundesrat im Bierhübeli in Bern über die Aufrüstung der Armee in der Schweiz in einer Welt voller Konflikte. Im Gespräch erklärt er , warum er die 10-Millionen-Initiative aus sicherheitspolitischen Gründen als gravierend bezeichnet und weshalb der Bundesrat die hohe Zustimmung in den Umfragen als Weckruf sehen sollte. Er spricht über die Partnerschaft mit den USA und die Probleme mit den Bestellungen von Kampfjets und Luftverteidigung. Und ausserdem gibt er preis, wer ihn als Sportminister zum wöchentlichen Joggen mitschleppen muss. Moderiert wurde der Anlass im Rahmen der Reihe «Bund im Gespräch» von Larissa Rhyn, Leiterin der Bundeshausredaktion und Marcello Odermatt, Chefredaktor vom «Bund». Moderation: Larissa Rhyn und Marcello Odermatt Gast: Martin Pfister 3 für 1: Lesen Sie drei Monate, bezahlen Sie nur einenGefällt Ihnen unser «Gesprächsstoff» Podcast? Entdecken Sie dann die besten Recherchen und Hintergründe unserer Journalist:innen. Speziell für Sie haben wir das ‘3 für 1' Angebot konzipiert: 3 Monate lesen, nur 1 Monat bezahlen. Gute Lektüre und viel Spass.https://info.tamedia.ch/gespraechsstoffHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Gesprächsstoff»? Schreibt uns an podcast.bern@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Sicherheitslage hat Einfluss darauf, wie Schweizerinnen und Schweizer über die Armee und die Neutralität denken. Laut einer Studie der Militärakademie und der ETH Zürich finden nun 43 Prozent der Befragten, ein Beitritt zu einem Sicherheitsbündnis würde mehr Schutz bieten als die Neutralität.
Lektion 144 Mein Geist birgt nur, was ich mit GOTT denke. (127) Es gibt keine Liebe außer der LIEBE GOTTES. (128) Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will. - EKIW 144 Kein Ersatz, kein Treffer. Heute wird der Geist auf seinen wahren Inhalt ausgerichtet: Er birgt nur, was ich mit Gott denke. Das heißt: Alles, was aus Angst kommt, ist nicht „mein“ Denken, sondern Lärm. Und in diesem Lärm sucht das Ego nach Ersatz: nach Liebe in Bedingungen, in Handel, in Kontrolle, in Zustimmung. Doch es gibt keinen Ersatz. Liebe ist nicht verhandelbar, nicht wechselhaft, nicht nervös. Alles, was Spannung trägt, ist nicht Liebe – es ist Angst im Kostüm. Und genau deshalb wird die zweite Aussage so befreiend: Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich wirklich will. Nicht weil die Formen „schlecht“ wären, sondern weil ich mit ihnen etwas zu bekommen versuche, das sie nicht liefern können: Sicherheit, Ganzheit, Frieden. Solange ich im Außen suche, bleibt der Hunger bestehen. Es ist ein falscher Ort für das, was ich suche. Heute übe ich, beides zusammenzuhalten: Ich entscheide mich gegen Ersatzliebe – und damit auch gegen Ersatzglück. Ich lasse die Jagd nach dem „Treffer im Außen“ los und richte den Geist zurück auf das, was bleibt. Wenn mein Geist nur birgt, was ich mit Gott denke, dann ist das, was ich wirklich will, bereits erreichbar: Frieden, der nicht kippt. Liebe, die nicht droht. Freude, die nicht bezahlt werden muss. Kein Ersatz, kein Treffer heißt: Ich höre auf, am falschen Ort zu suchen. Und in diesem Aufhören beginnt Erfüllung. Mehr Informationen findest du auf https://www.andreahanheide.com Das Buch "Ein Kurs in Wundern" kannst du im Greuthof Verlag bestellen oder alle Lektionen online lesen: https://www.greuthof.de/gesamtverzeichnis.php#ekiw Finanzielle Wertschätzung: https://andreahanheide.de/wertschaetzung/ PayPal: https://www.paypal.com/paypalme/andreahanheide #EinKursInWundern #ACIM #EKIW #Lektion127 #Lektion128 #WorkbookLesson127 #WorkbookLesson128 #Geistesschulung #Liebe #Frieden #Fuehrung #Wahrnehmung #Urteil #Interpretation #Achtsamkeit #InnereStille #InnererFrieden #Vergebung #HeiligerGeist #Bewusstseinsarbeit #MeditativePraxis #Nondualitaet #Erwachen #Wunder #InnererLehrer #FriedenDesGeistes #KursInWundernDeutsch
Die zur Verfügung stehenden Predigten wurden im Gottesdienst der Ecclesia Kirche Göttingen gehalten und sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Jede Nutzung und Wiedergabe, die nicht privater Natur ist oder nicht im Kontext einer kirchlichen Veranstaltung geschieht, ist nur nach Zustimmung des jeweiligen Redners möglich, der die Predigt gehalten hat. Durch Download oder Abspielen der Predigten bestätigen Sie diese Nutzungsbedingungen.
Familienministerin Karin Prien soll 500 Millionen Euro einsparen. Im Raum stehen dabei auch Kürzungen beim Elterngeld. Doch diese Maßnahme stößt selbst in den Regierungsparteien auf wenig Zustimmung.
Kurz vor dem Bürgerentscheid am 31. Mai sprechen wir darüber, was Olympische Spiele in Hamburg der Stadt bringen würden? Was kostet's wirklich? Infrastruktur, Barrierefreiheit, Finanzierung, Zustimmung – und warum Paris 2024 am Ende sogar ein Plus gemacht hat. Zu Gast ist der Chef der Hamburger Bewerbung Steffen Rülke. Gemeinsam probieren wir Weine aus ehemaligen Gastgeberländern der Olympische Spiele: - Maxims Champagne „Edition Paris“ - Bread & Butter Chardonnay (Kalifornien) - „Mount Olympus“ (Griechenland; Merlot/Mavrud) - Penfolds Bin 28 Shiraz (Südaustralien)
Der moderne Krieg beginnt nicht erst mit Raketen, Panzern oder Soldatenbewegungen. Natürlich wurden auch frühere Kriege von Propaganda, psychologischer Einflussnahme und medialer Mobilisierung begleitet. Staaten versuchten schon immer, öffentliche Meinung zu formen, Feindbilder aufzubauen und Zustimmung für politische oder militärische Entscheidungen zu erzeugen. Doch mit sozialen Plattformen, digitalen Datenräumen und künstlicher Intelligenz verändern sich Reichweite,Weiterlesen
Die Sozialdemokratie hat ihren Kompass verloren. Am ersten Mai haben sie noch die Internationale gesummt, jetzt schlagen sie sich schon wieder mit miesen Umfragewerten und Haushaltslöchern rum.Die Traditionspartei verliert seit Jahren an Zustimmung und Marcel und Benjamin begleiten den Niedergang mit höhnischen Kommentaren. Es ist deprimierend. Heute haben wir vier Lösungen im Gepäck und schicken Sie in Richtung Manuela Schwesig und Bärbel Bas.Nicht daneben stehen und den Genossen beim Sterben zuschauen, sondern anpacken. Wir schaufeln das Grab. Gern geschehen.
Die politischen Kräfteverhältnisse in Deutschland verschieben sich. In bundesweiten Umfragen liegt die AfD inzwischen vorn, während die Regierungsparteien unter Druck geraten. Besonders die SPD verliert an Zustimmung und steht vor der Frage, warum sich immer mehr Kernwähler abwenden. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, wo im September ein neuer Landtag gewählt wird, prägt die bundespolitische Lage den Wahlkampf. Caren Miosga diskutiert mit ihren Gästen, wie stark die politische Mitte noch ist und warum die Zustimmung zur AfD wächst, während klassische Volksparteien an Bindungskraft verlieren? Welche Rolle spielt die Bundespolitik für die Entwicklung in den Ländern? Und welche politischen und gesellschaftlichen Folgen hat dieser Wandel vor Ort in Städten und Gemeinden – jenseits der Debatten in Berlin?
Die Zustimmung zu Friedrich Merz fällt auf einen historischen Tiefstand: Im ARD-„Deutschlandtrend“ zeigen sich nur noch 16 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden – ein noch schlechterer Wert als bei Olaf Scholz.
Der Tag in 2 Minuten – vom 8.4.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Wirtschaftsministerin Katherina Reiche drängt auf eine schnelle Reform des Strommarkts. Das bisherige System der Einspeisevergütung soll nach ihren Worten grundlegend überarbeitet werden. Künftig, so die Ministerin, solle Strom, der nicht benötigt wird, nicht mehr vergütet werden. Hintergrund sind zuletzt deutlich gestiegene Überkapazitäten bei Solarstrom, die zu hohen Kosten im System geführt haben. Auch politisch zeigt sich ein angespanntes Bild: Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass sich mehr als ein Viertel der Wähler eine schwarz-blaue Koalition wünscht. Die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz erreicht dabei einen neuen Höchststand von 85 Prozent. Gleichzeitig spricht sich rund ein Viertel der Befragten für einen AfD-Kanzler aus. Und auch im Ukrainekrieg gibt es Bewegung: Erstmals seit Monaten haben die Außenminister der USA und Russlands wieder direkt miteinander telefoniert. Während sowohl Kiew als auch Moskau Gesprächsbereitschaft signalisieren, bleibt die Lage weiterhin angespannt – nicht zuletzt wegen widersprüchlicher Aussagen zu möglichen Waffenruhen.
"Die Nervigen" gibt es immer schon montags kostenlos bei Podimo als Videofolge. Zusätzlich gibt es jede Woche eine Bonusfolge bei Podimo Premium: https://podimo.de/nervig Julia hört schlecht, und zwar so richtig. Sie erklärt uns heute, dass ihr schlechtes Gehör vermutlich vom vielen Eiter kommt, der während ihrer Kindheit öfter mal aus ihrem Ohr geflossen kam. Ihr merkt schon, wir machen unserem Podcast heute wieder alle Ehre. Aber es wird auch wieder blumiger. Joey, der selbsternannte Botaniker gibt euch beispielsweise heute Tipps und Tricks an die Hand, wie eure Sträuße länger schön bleiben (wie konnte er nur so schnell so alt werden?). Wir reden über unsere Allergien, mit denen wir uns inzwischen beide rumschlagen müssen und Julia erzählt von ihrem Geburtstag, an dem sie fast zur unausstehlichen Furie wurde, weil ihr ewig KEINER gratuliert hat. Zum Glück hat aber nur eine krasse Überraschung auf sie gewartet, von der sie uns heute erzählt, wodurch sie die Krallen schnell wieder einfahren konnte. Uns ist mal wieder ein Haufen Scheiße passiert, den Joey wie immer mit etwas zu viel Theatralik ausschmückt. Wir reden über unsere Erfahrungen mit PsychologInnen und Joey erzählt von seinem Vorhaben, sein Elternhaus zu verwanzen um rauszufinden, warum ihm als Kind verwehrt wurde, seine Freude durch extrem nervtötendes Klatschen und Pfeifen auszudrücken. Wenn mit euch ohne Zustimmung „gelbes Auto“ gespielt wird und ihr euch niemandem anvertrauen könnt, hier gehts zur Telefon Seelsorge: 0800 1110111 / 0800 1110222 oder 116 123 Schicke deine Story für den Kummerkasten an dienervigenfanmail@gmail.com . Eine neue Folge "die Nervigen" gibt es jeden Montag zuerst und als Video bei Podimo.
Schlagen, an den Haaren ziehen, festhalten, würgen und heftige Stöße - "rough sex" (zu Deutsch: rauer, aggressiver Sex) wird als Spielart des einvernehmlichen Sex unter Paaren immer populärer. Elemente von Schmerz und Risiko sind bewusst gewollt, benötigen aber auch eine intensive Kommunikation zwischen den Partnern. Was ist okay, wann ist eine Grenze überschritten? Im Zweifelsfall muss die Zustimmung immer wieder neu eingeholt werden. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass es schnell zu rau wird, Grenzen überschritten werden. Was aber macht den Reiz des "rough sex" aus? Wer steht drauf? Was ist bei der Kommunikation entscheidend, und welche Rolle spielt "aftercare", also die Nachsorge nach dem Akt? Allesamt Fragen, die Ann-Marlene und Caro heute bewegen. Seid dabei!
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Sozialabgabengedenktag – ein symbolischer Stichtag, der zeigt, bis zu welchem Tag eine durchschnittliche Person in Deutschland rechnerisch für alle Sozialausgaben gearbeitet hat – fiel 2026 auf den 11. April und lag damit zwei Tage später als noch 2025. Deutschland baut den Sozialstaat aus, statt ihn zu reformieren – über eine Billion Euro Sozialausgaben pro Jahr. Nach Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) scheint das auf Zustimmung zu stoßen. 77 Prozent der Befragten fordern demnach eine gemeinsame Rentenversicherung für alle, eine deutliche Mehrheit will einen „stärkeren und solidarischen“ Sozialstaat. So hat der Bundestag am 5. Dezember 2025 das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente beschlossen. Die Politik liefert also, offenbar in dem Glauben, mit immer mehr Sozialleistungen die eigene Wählerbasis überzeugen zu können. Doch was ist, wenn der Sozialstaat genau das Problem ist, was er zu lösen vorgibt? Die AfD wird nach aktuellen Umfragen immer stärker. Die Regierungsparteien fallen immer mehr zurück. Höhere staatliche Transfers schwächen die AfD nicht. Im Gegenteil – die Erwartungshaltung an den Sozialstaat befeuert den Populismus, weil sie immer enttäuscht werden muss. Das konstatierte der Demokratie-Experte Dr. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Gespräch mit Daniel Stelter bereits in Episode #245 vom Juni 2024. In Anbetracht von gegenwärtig 6,6 Prozent Zugewinn der AfD gegenüber der Wahl 2025 ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatzsammlung Wohlstand in Gefahr? – Ursachen und Folgen von Populismus zu den sozialpolitischen Einstellungen der AfD-Wähler veröffentlicht durch das ifo Institut in München: https://is.gd/BAqJty Essay Did Austerity Cause Brexit? von Thiemo Fetzer veröffentlicht im American Economic Review (2019) der American Economic Assoziation: https://is.gd/ffpbgE Umfrage sozialstaatsradar 2026 des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Arbeitskammer Saarland: https://is.gd/lUZMOC und https://is.gd/dR0Noj Papier Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://is.gd/fYIjph beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein Jahr Friedrich Merz – und die Stimmung kippt. Friederike Sittler aus unserem Hauptstadtstudio beschreibt ihn so: "Außenpolitisch stark, innenpolitisch schwierig." Warum läuft es für Merz gerade nicht?**********Ihr hört: Moderation: Rahel Klein Gesprächspartnerin: Friederike Sittler, Leiterin im Hauptstadtstudio Berlin**********Unsere Quellen:ARD-DeutschlandTREND April 2026Sonntagsfrage des ZDF-Politbarometers: AfD erstmals vor Union**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
In Deutschland gilt: "Nein heißt Nein". Die EU will weitergehen: Sex ohne Zustimmung soll immer strafbar sein, also "Nur Ja heißt Ja". Was würde sich dadurch konkret ändern – im Gesetz und für uns im Alltag?**********HilfsangeboteHilfe bei Gewalt und Missbrauch**********Ihr hört: Host: Mareike Hoeck Gesprächspartnerin: Lilith Rein, Gründerin der Feminist Law Clinic und Initiatorin der Petition "Nur Ja heißt Ja" Gesprächspartnerin: Isabel Kratzer-Ceylan, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht Gesprächspartner: Till Tognino, Deutschlandfunk-Nova-Reporter**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
In der Nacht auf Samstag läuft in den USA die gesetzliche Frist ab, bis zu der Präsident Donald Trump vom Kongress eigentlich eine Zustimmung für den Militäreinsatz gegen den Iran einholen müsste. Äusserungen Trumps lassen aber vermuten, dass dies nicht geschehen wird. Was heisst das jetzt? Weitere Themen: Im September startete das US-Militär den selbsternannten «Drogenkrieg» in der Karibik und im Pazifik. Bei den bislang mehr als 50 Angriffen wurden mindestens 182 Menschen getötet. Es sind sogenannt aussergerichtliche Hinrichtungen, die illegal sind. Immer schneller kommen immer günstigere Modekollektionen auf den Markt. Diese Fast Fashion verursacht enorme Abfallmengen. Denn: Viele Firmen vernichten aus Kostengründen auch neue, unverkaufte Ware. Das will die EU nun verbieten.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist festgefahren. Die Straße von Hormus ist weiterhin zu, neue Verhandlungen stehen nicht an. Die USA und Iran sprechen nur übereinander, aber nicht miteinander, erklärt Astrid Corall. Ein neuer Vorschlag aus Teheran dürfte in den USA kaum auf Zustimmung stoßen, sieht er doch vor, dass über das iranische Atomprogramm erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden soll. Friedrich Merz wirft den USA eine fehlende Strategie vor. Eine ganze Nation werde von der iranischen Staatsführung gedemütigt, erklärte der Bundeskanzler bei einer Veranstaltung. Astrid fasst außerdem die aktuelle Situation im Libanon sowie in der Ukraine zusammen und sie schaut auf die neuesten Rüstungsausgaben, die laut dem Stockholmer Friedens-Forschungsinstitut Sipri 2025 einen neuen Höchststand erreicht haben. Über die Lage im Nahen Osten spricht Kai Küstner auch mit Michael Thumann. Der Korrespondent der ZEIT war lange in Istanbul und berichtet jetzt über Russland. Er sieht Teheran am längeren Hebel. US-Präsident Trump habe dem Regime ein gigantisches Geschenk gemacht hat, in dem er es "unwiderruflich zum Schleusenwärter an der Straße von Hormus gemacht" habe. Damit hätten die Iraner ein Mittel in der Hand, das sie immer wieder einsetzen können. Thumann erläutert, wie Russland den Iran unterstützt, bis zu welchem Grad Machthaber Putin vom Krieg im Nahen Osten profitiert und wie es derzeit in Russland selbst aussieht. Man habe es mit einer echten Wirtschaftskrise zu tun, sagt der Buchautor. Trotz des jüngsten Unmuts und öffentlicher Kritik von Bloggerinnen und Bloggern an Putin, glaubt Thumann aber nicht, dass deshalb Putins System ins Wanken gerät. Er analysiert die wirtschaftliche Lage in Russland und den Zustand der Opposition und erklärt, warum wir einem Frieden in der Ukraine nicht nähergekommen sind.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deInterview mit Buchautor und ZEIT‑Korrespondent Michael Thumannhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3240182.htmlKarten für die Kino-Preview “Die Russlandroute” am 6. Maihttps://www.ndr.de/russlandroute11KM - der tagesschau-Podcast: Prompt, Klick, Angriff? Wie KI den Krieg veränderthttps://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ec501f6465629aa8/Stabile Zeitenlage – neues tagesschau-YouTube-Format (diesmal zu Krieg u KI)https://www.youtube.com/watch?v=3x22o46db88&t=2sPodcast-Tipp: CHEATS – Wer zerstört Counter-Strike? https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:16d7f8950e911f8c/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Der Iran hat die Strasse von Horums wieder geschlossen, nachdem er erst am Freitag angekündigt hatte, die wichtige Handelsroute für Öl und Gas für die restliche Dauer der Waffenruhe zu öffnen. Begründet wird die erneute Schliessung damit, dass die USA nach wie vor iranische Häfen blockieren. Ausserdem: Die GLP verliert seit den letzten Wahlen 2023 am Zustimmung. Mit der Beratung der neuen Verträge mit der EU steht für die Partei nun ein besonders wichtiges Thema an. Entsprechend herrschte Aufbruchstimmung an der Delegiertenversammlung in Zug. Gemeindepräsidentinnen oder Gemeinderäte sind von Amtes wegen dem Risiko strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. Beispiele dafür sind der Gemeindepräsident von Crans-Montana oder die Gemeindepräsidentin von Bondo. Behördenmitglieder zu finden, wird schwieriger.
Die erste Folge des Montagmorgenimpuls beleuchtet die Angst vor Ablehnung und zeigt, wie stark sie Entscheidungen – besonders in Verantwortung und Führung – beeinflussen kann. Anhand einer biblischen Geschichte wird deutlich, wie der Wunsch nach Zustimmung dazu führen kann, falsche Wege einzuschlagen und die eigene innere Freiheit zu verlieren. Ein Impuls, der dazu ermutigt, unabhängig von Applaus oder Kritik für das einzustehen, was wirklich wahr und richtig ist.___Hier kannst du meine Arbeit unterstützen ➡️ https://johanneshartl.org/spenden
Der globale Rechtsruck schreitet voran, aber progressive Ökonomen betonen, dass man dagegen etwas tun kann: Benötigt werde eine „antifaschistische Wirtschaftspolitik“.Die Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber hat diesen Begriff geprägt, als Donald Trump zum zweiten Mal zum US-Präsidenten gewählt wurde. Seitdem findet das Projekt in linken Parteien und in der Zivilgeseallschaft viel Zustimmung, doch es gibt auch Widerspruch von jenen, die sich auf Marx beziehen.Die Marx-Expertin Sabine Nuss hat nun ein Buch mit dem Titel „Der verdrängte Kapitalismus“ vorgelegt, in dem sie sich kritisch mit den Vorschlägen der „antifaschistischen Wirtschaftspolitik“ auseinandersetzt. Vermögens- und Erbschaftsteuer, Preiskontrollen und Steuern auf Übergewinne, grüne Industriepolitik und Investitionen in Bildung – wer kann da schon widersprechen?Sabine Nuss findet diese Vorschläge durchaus sinnvoll, aber die Grenzen der Umsetzung seien viel enger, als manche wahrhaben wollen; zudem wird die Ungleichheit damit nicht an der Wurzel gepackt. Was, wenn alle nur den Kapitalismus retten wollen? Wolfgang M. Schmitt spricht im neuen WfA-Spezial mit Sabine Nuss über ihre Kritik an den keynesianischen Ansätzen.Literatur:Sabine Nuss: Der verdrängte Kapitalismus. Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik. Dietz Berlin.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören – oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Der Tag in 2 Minuten – vom 2.4.