Place in Rhineland-Palatinate, Germany
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Was ist Pilgern eigentlich – und wann wird aus einem Weg mehr als nur eine Wanderung?Christine Thürmer, die meistgewanderte Frau der Welt und Stammgast bei Weltwach, hat das Jahr 2025 zu ihrem ganz persönlichen Pilgerjahr erklärt. Auf historischen, modernen und kaum bekannten Pilgerwegen war sie unterwegs: auf den großen Caminos Spaniens, auf nahezu unbekannten Routen durch Osteuropa, auf katholischen Wallfahrtswegen, aber auch auf buddhistischen und shintoistischen Pilgerpfaden in Asien.In dieser Folge sprechen wir über die Ursprünge des Pilgerns, über Buße, Anstrengung und Glauben – und darüber, warum Pilgern mehr ist als nur Gehen. Christine erzählt von singenden Pilgergruppen in Polen, von Marienwallfahrten in Ungarn und Rumänien, vom fast vergessenen Pilgerziel Wilsnack in Brandenburg und von modernen Wegen wie dem Camino Lituano oder dem Franziskusweg in Italien.Es geht um spirituelle Ernsthaftigkeit und um Kommerzialisierung, um überfüllte Jakobswege und stille Alternativen – und um die Frage, was passiert, wenn religiöse Rituale ihren ursprünglichen Sinn verlieren.Persönlich wird es, wenn Christine erzählt, wie sie über das Wandern wieder zum Glauben gefunden hat, warum Dankbarkeit für sie eine religiöse Dimension hat – und weshalb Kirchen für sie unterwegs oft ein Stück Heimat sind.Eine Folge über Wege und Umwege, über Rituale und Zweifel, über Geschichte, Kultur und Spiritualität – und darüber, was Menschen antreibt, sich auf den Weg zu machen.Verpasst außerdem nicht Christines aktuelles Buch, „Hiking Asia“ über das Wandern in Japan, Südkorea und Taiwan auf Trails, bei denen selbst die meistgewanderte Frau der Welt ins Schwitzen kommt.Christine ist auch 2026 wieder auf Tour – mit ihrer neuen Show „Wandern Total, die Welt zu deinen Füßen“. Die Tour hat schon angefangen, läuft aber noch weiter mit vielen Stationen, schaut dazu auf Christines Website vorbei www.christinethuermer.de----------------------------------Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Theater, Museen, Kirchen - seine Bauwerke stehen für Klarheit, Maß und klassizistische Strenge: Karl Friedrich Schinkel, geboren am 13. März 1781. Aber zunächst macht ihn nicht seine Architektur berühmt. Von Almut Finck.
Menschen mit Behinderungen sind Teil unserer Kirchen. Doch wie gut gelingt das Miteinander? Ist Inklusion nur ein weit entfernter Traum? Der Dokumentarfilm «Zmitztdrin» zeigt aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen, wo wir heute bei diesem Thema stehen. Geschichten, von gelungener Inklusion und echter Teilhabe – und von Barrieren, die noch immer bestehen.Mathias Wüthrich, Pastor mit einer Sehbehinderung, und Anita Roth, Projektverantwortliche von «Zmitztdrin», sind heute zu Gast im Livenet-Talk bei Florian Wüthrich. Der Talk ist gespickt mit Sequenzen aus dem Dokumentarfilm.Webseite und Film «Zmitztdrin»: https://zmitztdrin.ch/Fachtagung Inklusion: https://fachtagung-inklusion.ch/
Zühlke, Christina www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Ausgehend vom Kreuzweg, den der Schweizer Künstler Manuel Dürr für den Petersdom in Rom gemalt hat, sprechen Veronika und Felix über die Bedeutung von Karfreitag, ihren konfessionell geprägten Blick auf Bilder in Kirchen und die Gefahr, fremdem Leiden einen Sinn zuzuschreiben. Und sie kommen zum Schluss, dass es manchmal wichtig ist, beim Karfreitag zu verharren, und Ostern kein Automatismus, sondern eine geheimnisvolle Hoffnung ist. Weiterführende Links: Der Kreuzweg im Petersdom (https://www.forum-magazin.ch/magazin/20260304-auf-der-suche-nach-einer-paradoxen-schonheit/) Das Porträt über Manuel Dürr (https://reformiert.info/de/kultur/was-fuer-ein-auftrag!-der-bieler-kuenstler-manuel-duerr-durfte-einen-kreuzweg-fuer-den-vatikan-malen-25339.html) Der Blog von Johanna über den weissen Jesus (https://www.reflab.ch/der-weisse-jesus/) Warum Ostern warten muss: Ein Essay von Felix (https://reformiert.info/de/glaube/wahre-maertyrerinnen-und-maertyrer-wollen-fuer-die-freiheit-und-gerechtigkeit-leben-und-nicht-sterben-23348.html) Podcast mit Manuel Dürr (https://www.kath.ch/podcast/) Die Journalistin Gilda Sahebi sagt, warum das iranische Gewaltregime politisch geächtet werden muss (https://reformiert.info/de/politik/die-journalistin-gilda-sahebi-sagt-warum-das-iranische-gewaltregime-politisch-geaechtet-werden-muss-25563.html)
Im Podcast "Blick in die Bibel“ spricht Mathias Peter mit Pfarrer Lothar Anhalt aus Linz am Rhein über den Alltag in der Kirche 2026. Seelsorge ist herausfordernder geworden. Viele Menschen kommen nur noch zu besonderen Momenten. Neue Gottesdienstformen wie die Sommerkirche im Pfarrgarten machen Mut, doch einfache Lösungen für leere Kirchen gibt es nicht. Im Evangelium nach Lukas-Evangelium erzählt Jesus vom reichen Mann und dem armen Lazarus. Pfarrer Anhalt betont: Problematisch ist nicht der Besitz, sondern fehlendes Mitgefühl. Am Ende zählt, was im Leben wirklich trägt. Eine ehrliche, nachdenkliche Folge, die Mut macht und zum Weiterhören einlädt.Aus dem Lukaevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu den Pharisäern: Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lázarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Es geschah aber: Der Arme starb und wurde von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von Weitem Abraham und Lázarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lázarus; er soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, erinnere dich daran, dass du schon zu Lebzeiten deine Wohltaten erhalten hast, Lázarus dagegen nur Schlechtes. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest große Qual. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht. (Lk 16,19-31)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Wer passt morgen auf die Kinder auf? Wer holt sie von der Schule ab? Was kochen wir heute zu Mittag? Wo sind die Impfausweise? Wann rufe ich beim Zahnarzt an? Ach, und die Steuern, wann mache ich die?Wir haben täglich tausende von Gedanken, mentale Lasten, die überall dabei sind. Bei der Arbeit, im Alltag, im Familienleben. Unsichtbar und oft unbewusst sitzen sie in unseren Köpfen morgens, abends, nachts. Dieser ständige Koordinationsstress, das Drandenken, Planen, Organisieren und Terminieren von Aufgaben, bevor sie überhaupt anstehen, wird häufig unterschätzt. Meistens tragen Frauen den Hauptteil des mentalen Stresses, zeigen verschiedene Studien, vor allem, wenn Kinder dazu kommen.Gabriela Horvath-Zanettin leitet die Beratungsstelle «Mütter in Not» des katholischen Frauenbundes St.Gallen – Appenzell. Als Non-Profit-Organisation bietet die Stelle unentgeltliche Psychosoziale Beratung und finanzielle Unterstützung für Frauen. Wir sprechen unter anderem über diese Themen:3:14 Gabriela Horvath-Zanettin, welche Frauen berätst du und mit welchen Nöten kommen diese zu dir?4:00 Was genau ist Mental Load?5:00 Du berätst «Mütter in Not» – gemäss Studien sind es vor allem Frauen, die die mentalen Lasten tragen, vor allem wenn Kinder dazu kommen. Weshalb ist das so? 9:10 Mental Overload und Burnout11:50 Tipps und Tricks im Umgang mit Mental Load14:15 Wie spricht man es mit dem Partner am besten an, wenn man das Gefühl hat, selbst am meisten Mental Load zu tragen? 22:05 Glaube als Ressource im Umgang mit Mental Load24:20 Was wünschst du dir von der Gesellschaft in Bezug auf das Thema Mental Load und wie darüber gesprochen wird?Link zur Beratungsstelle «Mütter in Not»: https://www.frauenbundsga.ch/589/muetter-in-notLink zu einem Fragebogen über Mental Load: https://equalcareday.org/mental-load-home-de.pdfLink zum Familienfest Kunterbunt: https://familienfest-kunterbunt.ch/Da Gabriela Horvath-Zanettin auch viele von Gewalt betroffenen Frauen berät, möchte sie nicht mit Foto auf der Podcastkachel erscheinen.FadegradFadegrad ist ein Podcast mit inspirierenden Lebensgeschichten, direkt und ohne Tabus. Wir Fragen, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind.Fadegrad wird präsentiert von den evangelisch-reformierten und römisch-katholischen Kirchen der Kantone St.Gallen und der beiden Appenzell.Mehr erfahren: https://fadegrad-podcast.chFolge uns auf Instagram: https://instagram.com/@fadegrad_podcastDir gefällt der Fadegrad-Podcast? Dann teile ihn und hinterlasse uns ein paar Sterne!Du hast Themenvorschläge oder Feedback für uns? Dann schreib uns an feedback(at)fadegrad-podcast.ch !
Ausgehend von der Diskussion um Konversionstherapien geht es in dieser Folge um eine grundsätzliche Frage: Welche Rolle spielt Kirche in öffentlichen Moral- und Politikdebatten – und wie viel Deutungsmacht steht ihr zu? Anlass zum Gespräch ist ein viel diskutierter Artikel von Tamedia, der Konversionstherapien in Freikirchen thematisiert. Wir fragen: Was würde ein Verbot solcher Praktiken tatsächlich verändern? Aber vor allem: Was erwarten wir eigentlich von christlichen Kirchen im Umgang mit diesem Thema? Die Diskussion führt uns weiter zu einer grundsätzlichen Frage: Wie soll Kirche überhaupt in der Öffentlichkeit auftreten? Wann und wozu soll sie Stellung beziehen? Soll sie sich zu politischen Themen äussern – und wenn ja, mit welchem Anspruch und mit welchem Ziel? Und ist das heute überhaupt noch plausibel? Nebenbei erfahrt ihr auch, wie Manus Urlaub gelaufen ist und warum Stephans Laufleidenschaft langsam wieder Fahrt aufnimmt. Zum Schluss noch ein Tipp: Hört unbedingt in die aktuelle Folge des Podcasts Reflex rein. Michelle spricht dort mit zwei spannenden Gästen über das Phänomen Silent Revival – ein Thema, das auch bei uns kürzlich für Diskussionen gesorgt hat.
Der Rückgang und die Austritte aus den evangelischen Kirchen in Österreich bleiben hoch. Wenn sie so weitermachen, gibt es sie noch 31 Jahre. Nach 2016 soll 2026 wieder ein Marsch für Jesus in Wien stattfinden. Wir werden sehr genau hinschauen, ob öffentliche Förderungen fließen. Kruzifix-Urteil in Bayern ist laut OIDAC Intoleranz und Diskriminierung gegen ChristInnen. Blasphemie-Urteil in der Schweiz gegen Lokalpolitikerin Sanija Ameti. Auch in Mitteleuropa gibt es noch Blasphemieparagraphen, und sie werden angewendet. Aufbruch: Christliche Veranstaltung im Parlament. Pläne für die Erlangung der christlichen Weltherrschaft, nur mit falschen Daten, falschen Schlüssen daraus und ohne neue Ideen. Vortrag Gibt es eine Rückkehr des Christentums? beim Klub Logischer Denker 30. 3. 2026 Diskussion über die Ausstellung Du sollst dir ein Bild machen Answers without Questions: „Ihr seid das Salz der Erde“: Wenn Menschen zu göttlichen Konservierungsstoffen werden Atheismus TV Shownotes Spenden an den Zentralrat der Konfessionsfreien in Österreich: IBAN: AT68 2011 1853 9114 3700 Für den konfessionsfreien Newsletter anmelden! Chat für diese Folge Signal-Gruppe (QR-Code rechts) Der Athikan – Athikan-Youtube-Kanal Mitwirkende im Web und auf Social Media: Niko Alm - Homepage – Blog/Newsletter Balázs: Beiträge beim Humanistischen Pressedienst Statistiken – Atheisten Österreich – Humanistischer Verband Österreichs – Trust Me: Skeptischer Blog Befreundete Podcasts und Youtube-Kanäle: Man glaubt es nicht! – Ketzer 2.0 – Atheismus TV Musik: Looking for a new universe von Romarecord1973 Podcast abonnieren: RSS - Spotify - Apple Podcasts - Amazon - Podcast Addict - Pocket Casts - Youtube
Die Olympischen Spiele sind jetzt gerade frisch vorbei. Die Winter-Olympiade hat viele Menschen begeistert. Manch einer hat sich vielleicht gefragt: Wie kommt man eigentlich ins Eishockey-Team? Wie wird man Teil einer Mannschaft? Und wir alle, fürchte ich, kennen die Situation, wie das so ist in der Schule. Da wird einer vom Lehrer, von der Lehrerin ausgewählt und muss dann ein Team zusammenstellen. Wer bringt eigentlich Stärke, Können oder Ehrgeiz mit? Solche Fragen kennen wir alle. Und nicht nur im Sport, sondern auch im Beruf, im Alltag. Oft neigen wir dann dazu, Perfektion zu erwarten und Schwächen zu vermeiden.Wie hat eigentlich Jesus sein Team zusammengestellt? Er wählte zwölf Menschen aus, keine Helden ohne Fehler, sondern ganz normale Menschen mit Stärken und Schwächen. Einer wird ihn verraten, einer verleugnen, zwei waren ehrgeizig, andere eher still. Thomas war der große Zweifler, unzulängliche Menschen, genau wie du und wie ich, wie wir. Und doch waren sie Jünger, weil sie Zusammenhalt, Vertrauen und Bereitschaft machten, und das war wichtiger als Perfektion.Der Kabarettist Hans-Dieter Hüsch hat es einmal so auf den Punkt gebracht: Zur menschlichen Würde gehört das Unvollkommene. Ich bitte die Menschen, sich dies zu erhalten. Diese weltliche Perspektive trifft ins Herz jeder Gemeinschaft und sollte auch in das Herz von uns Christen treffen. Paulus erinnert uns daran: Einer trage des Anderen Last.Verantwortung teilen, einander stützen, Fehler eingestehen, neu beginnen, das macht Gemeinschaft lebendig. Und das ist unser Team. Am Ende zählt nicht unsere Perfektion, sondern unser Zusammenhalt. Unzulängliche Menschen können gemeinsam unglaublich stark sein. Das ist die Kraft der Gemeinschaft, die wir in unseren Gemeinden, in unseren Kirchen und überall erleben können, getragen von Vertrauen, Respekt und der Bereitschaft, füreinander da zu sein.Dass auch ihr diese Erfahrung heute macht, wenn ihr im großen Team des Lebens mitspielt, das wünscht euch euer Stefan Wißkirchen, Hochschulpfarrer in Düsseldorf.
Krisen, Zukunftsängste, gesellschaftliche Spannungen – viele Menschen in Deutschland wirken verunsichert. Und auch in Kirchen und Gemeinden macht sich oft Zurückhaltung breit: Bloß nicht anecken, bloß niemanden verlieren. Sind wir zu ängstlich geworden? Im Gespräch mit Prof. Dr. Stephan Holthaus geht es um die Ursachen dieser Mutlosigkeit, ihre Folgen für Gesellschaft und Gemeinden – und um die biblische Gegenbotschaft: „Fürchte dich nicht.“ Was ist echter christlicher Mut? Und wie finden wir ihn wieder?
DKW Folge 176: Was machen eigentlich die Kirchen?
Helge Heynold liest: Mit weitem Blick auf festem Grund - von Kirchen Fehrs.
Statt die „Industrie des Todes“ zu verdammen, reden die Prediger ihr das Wort. „Das 21. Jahrhundert wird religiös sein, oder es wird nicht sein.“ Dieser Satz des französischen Politikers und Schriftstellers André Malraux fällt einem ein, wenn man sieht, wie die Illusion einer wertebasierten Weltordnung zerfällt. In einer viel beachteten Rede hatte der kanadische PremierministerWeiterlesen
Mod: Andreas Mittendorfer, Gesendet in Ö1, am 23.2.2026 Im heurigen Jahr jährt sich der Tod des Heiligen Franz von Assisi zum 800. Mal. Im Geburtsort des italienischen Landesheiligen werden nun seine Gebeine erstmals über einen längeren Zeitraum ausgestellt. Gestaltung: Cornelia Vospernikx x x x x x x x x x x xxx x xx x Das Verhältnis zwischen den Kirchen in Deutschland und der AfD wird immer aufgeladener. Der Limburger Bischof Georg Bätzing hat zum Ende seiner Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz noch einmal vor der AfD gewarnt. Gestaltung: Andreas Jölli
Die Künstliche Intelligenz ist dabei, alle Lebensbereiche der Menschen zu erobern und seinen Alltag zu bestimmen. Auch die Kirchen kommen nicht umhin, sich mit dieser Technologie zu beschäftigen und deren Grenzen auszuloten.
Chöre aus der Pastoralen Einheit Bergisch Gladbach gestalten in sechs Kirchen freitags in Fastenzeit jeweils um 19:30 Uhr einen EVENSONG als Chorgebet in der Fastenzeit. Weitere Informationen: https://www.nikolaus-und-joseph.de/evensong-chorgebet-in-der-fastenzeit/
Soziologen sagen, der Verlust sei ein Grundproblem unserer Zeit. Zu den Verlusterfahrungen zählt auch die Religion. Immer mehr Menschen verlassen die Kirchen und verlieren ihren christlichen Glauben. Michael Hollenbach fragt in Camino, was da verloren geht und ob das alles durch etwas anderes ersetzt wird.
Na, aktuell im kompletten „Game of Thrones“-Fieber durch die neue Heckenritter-Serie? Wie wäre es dann nochmal in einem Bad voller wohliger Nostalgie, zu Zeiten wo uns noch Jon, Cercei und Daenerys begeistert haben. In unserem Re-Watch-Marathon namens „Zurück in Westeros“ sind wir mittlerweile in Staffel 6 angekommen, also freut euch auf Erinnerungen an traurige Türsteher, explodierende Kirchen und natürlich an die größte Schlacht der Fernsehgeschichte! (Und pssst… für alle „A Knight of the Seven Kingdom“-Fans da draußen kommt demnächst auch noch was…) Viel Spaß beim Hören! Timecodes: 00:00:00 Intro 00:04:55 Daenerys & Tyrion 00:22:09 Kurz nach Dorne 00:26:43 Kurz nach Altsass 00:31:01 Mad Queen Cercei 00:49:53 Kurz in den Flusslanden 01:00:34 Von Braavos zur Brücke 01:09:44 Kurz auf die Eiseninseln 01:17:36 Hinter die Mauer 01:27:19 Jon vs. Ramsay 01:50:39 Bewertung der Staffel
Achtung: In dieser Podcastfolge geht es um ungewollte Kinderlosigkeit, Fehlgeburten (Sternenkinder), medizinische Diagnosen und Kinderwunschbehandlungen. Bitte höre die Folge nur, wenn du dich emotional dazu in der Lage fühlst und mache eine Pause, wenn es zu viel wird. Elea Goldinger spricht bei Fadegrad offen über ein Thema, über das oft geschwiegen wird: den langen, schmerzhaften und hoffnungsvollen Weg des Kinderwunsches. Es geht um Liebe, Glauben, Diagnosen, medizinische Behandlungen, Sternenkinder – und darum, wie man als Paar nicht zerbricht.
In vielen Kirchen liegt ein leichter Brandgeruch in der Sakristei. Die vertrockneten Palmzweige vom letzten Jahr wurden eingesammelt und verbrannt. Denn heute ist Aschermittwoch.
Viertausend Jahre lang war das Reich der Mitte ein Teil der Weltgeschichte, aber nicht der Weltpolitik. Jetzt ist der schlafende Drache erwacht. Zuerst langsam, dann mit einem Ruck. Südtirol ist die kleinste Provinz des neuen chinesischen Reiches: Shan Guo, das Land im Gebirge. Eine Zukunftsvision für Südtirol.Wer hätte gedacht, dass ein aufgegessenes Salamibrot das Ende der Zivilisation einläuten würde? Erinnern Sie sich noch an die gute alte Zeit? Als Lehrer noch wegen Burnout streikten und nicht, weil sie vor Hunger die Jausenbrote ihrer Schüler konfiszieren mussten? Es war die „Salamibrot-Rebellion“, die alles veränderte.Ein Rückblick auf den Elternsprechtag in einem Jahr, wo wir zwar unsere Seele an chinesische Banken verkauft haben, aber immerhin keine Parkplatzprobleme mehr vor den Kirchen haben – dort wird jetzt nämlich gelernt.Zum Thema:Südtirol oben ohneNazikultur in SüdtirolWer war Peter S.?Wo Südtiroler eng beisammen sindAls die Südtiroler ihre Höhlen verließenDer erste KosmonautSALTO PodcastsAbonniere SALTO
Felix Ronsdorf führte an der Willow-Creek-Konferenz 2026 in Dortmund ein Live-Interview mit US-Bestsellerautor John Mark Comer. Der Leverkusener Pastor und Speaker ist Leiter der «Practicing-the-Way»-Bewegung im deutschsprachigen Raum. Sie hat zum Ziel, Christen, Kirchen und Leitenden zu helfen, den Lebensstil von Jesus neu zu entdecken oder zu erlernen (passend dazu der Titel eines von Comers zentralen Büchern: «Leben vom Meister lernen»).Im Livenet-Talk mit Florian Wüthrich direkt an der Konferenz spricht er darüber, wie dies gelingen kann und wie er es ganz bewusst in sein Leben als Leiter, aber auch als Familienvater einbaut. Dabei bleibt es nicht bei theoretischen Vorsätzen, sondern wird ganz praktisch greifbar für den Alltag.Zum Comer-Talk mit Beat Staub: https://youtu.be/p1LaVLweBcQ
Nach 25 Jahren beim ERF, davon 10 Jahre als Vorstandsvorsitzender, macht Jörg Dechert einen radikalen Schnitt. Statt den Ruhestand im etablierten Medienhaus zu planen, geht er zurück auf „Los“: Er wechselt in die Unsicherheit, gründet mit Sinkubator einen Inkubator für christliche & soziale Startups & tauscht das Großraumbüro gegen den Gründungsspirit. In dieser Folge von TALER & TALAR sprechen Tobias Siebel & Tobias Pusch mit Jörg darüber, warum etablierte christliche Organisationen & Kirchen sich so schwer mit echter Innovation tun & warum der "Unternehmergeist" in frommen Kreisen oft unterentwickelt ist. Wir sprechen darüber: Der Cut: Warum man einen sicheren Chefposten aufgibt, um nochmal bei Null anzufangen. Sincubator: Was genau macht eigentlich ein Inkubator für sinnstiftende Startups? Kultur-Clash: Warum „Hirten“ & „Unternehmer“ in der Kirche oft aneinander vorbeireden. Fehlerkultur: Warum Scheitern in Startups dazugehört, in der Kirche aber oft tabuisiert wird. Berufung: Wie man merkt, dass die eigene Zeit in einer Rolle abgelaufen ist, auch wenn von außen alles gut aussieht. Fragen, Anmerkungen & Co gern an hello@talerundtalar.de TALER & TALAR Konferenz 2026 02.-04. September | & bringt viel Frucht | Kloster Volkenroda [www.talerundtalar.de](http://www.talerundtalar.de)
Sexualisierte Gewalt in Kirchen ist kein Randthema. Sie erschüttert Vertrauen, schadet Körpern und Seelen und stellt Glauben, Gemeinschaft und Gottesbilder radikal infrage. In dieser Folge spricht Tobias Künkler mit Ille Ochs und Brigit Mattausch über das, worüber Kirchen lange geschwiegen haben: sexualisierte Gewalt im kirchlichen Kontext. Gemeinsam diskutieren sie kritisch die Ergebnisse der empirica Sexualitätsstudie. Es ist ein Gespräch über Schmerz und Scham, über Ohnmacht und Machtmissbrauch – und zugleich über Verantwortung, Aufarbeitung und die Frage, wie Heilung möglich werden kann.Ille Ochs, Jahrgang 1954, lebt mit ihrem Mann in Iserlohn. Mit62 Jahren schrieb sie ihre Geschichte von sexualisierter Gewalt durch ihren Vater nieder, von deren Auswirkungen auf ihr Leben, dem Weg ihrer Aufarbeitung und der Heilung ihres Gottesbildes. Birgit Mattausch. Die Pastorin und Autorin beschäftigt sichseit dem Erscheinen der großen ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt in der evangelischen Kirche mit der Frage nach Aufarbeitung und Machtsensibilität. Gemeinsam mit Betroffenen erarbeitet sie Möglichkeiten, Sprache undGottesdienste machtsensibler zu gestalten. Außerdem gibt sie auf ihrem Instagramkanal @frauauge und in ihren Texten immer wieder dem Thema Aufmerksamkeit, Reichweite und Stimme. Shownotes:Mehr Informationen zur empirica Sexualitätsstudie unter www.sexualitätsstudie.deBirgit MattauschInstagram: @frauaugeBuchempfehlungen:Annette Buschmann und Andreas Stahl: Unsagbare Worte. Trauma, Poesie und die Suche nach Gott, Herder VerlagJosef Haslinger: Mein Fall, S. Fischer VerlagSr. Marie-Pasquale Reuver: Missbrauchsbetroffenen in Kircheund Gemeinde sensibel begegnen, Patmos VerlagChristiane Lange, Andreas Stahl, Erika Kerstner (Hrsg):Entstellter Himmel. Berichte über sexualisierte Gewalt in der evangelischenKirche, Herder VerlagChristiane Florin: Keinzelfall. Wie Heinz ein katholisches Heim überlebte, Patmos Verlag Ille Ochs: www.illeochs.de"Ich bin so frei - abgeschminkt, vernarbt und wunderschön", SCM Verlag"Im Käfig der Angst. Missbrauch in der heilen Welt", SCM Verlag
Jesus sagt, die "Pforten der Hölle" werden seine Gemeinde nicht überwältigen. Es ist also gut, sich so einer unbesiegbaren von Gott gestifteten Institution anzuschließen. Doch natürlich sind nicht alle Kirchengemeinden gleich. Manche sollte man gar meiden. Pastor Gert öffnet die Bibel und schaut nach, was man von einer Gemeinde erwarten kann und was nicht. Wie haben sich Kirchen überhaupt entwickelt und wer hat dort das Sagen? Fragen über Fragen.Wichtige Bibelstellen:Epheser 4,11-16Apostelgeschichte 18,23-19,20Apostelgeschichte 20,17+28Matthäus 9,36Apostelgeschichte 20,20+27Unser Spendenkonto, falls Sie uns unterstützen möchten:Delta Christl. Dienste e.V. (Vorstandsvorsitzender: Gert Hoinle)DE13 7935 0101 0000 8235 91BYLADEM1KSWPaypal? Klicken Sie hier zwecks QR-Code: https://www.delta-edition.de/WPVersio...Oder an: Spende@OnlineKirche.orgUnser Wise-Tag: @deltachristlichediensteevSpendenquittung? Bitte Namen und Adresse angeben.
Was könnte ein Wahlsieg der AfD für die Kirchen bedeuten? (Autor: Regina König)
Was könnte ein Wahlsieg der AfD für die Kirchen bedeuten? (Autor: Regina König)
Mit Toni Zender, Projektreferent bei KIRCHE IN NOT International Äthiopien ist ein Land der Gegensätze. Modernen Großstädten, wie der Hauptstadt Addis Abeba, stehen große ländlich geprägte Gebiete, mit einer schlechten Infrastruktur, gegenüber. Und Äthiopien steht vor enormen Herausforderungen: politische Spannungen, Gewalt, Vertreibung und Armut haben tiefe Wunden hinterlassen. Auch die Kirchen sind gefordert als Orte der Versöhnung, Hoffnung und des Wiederaufbaus in einer fragilen Lage. Darüber sprechen wir mit Toni Zender, Projektreferent bei KIRCHE IN NOT International, der kürzlich selbst in Äthiopien war.
Immer mehr Menschen treten aus den Volkskirchen aus. Gleichzeitig verzeichnen Freikirchen und kleine Gemeinden Zuwächse, auch im Saarland. Das hat eine SR-Umfrage ergeben. Oliver Buchholz hat sich die Vielfalt dieser kleinen Kirchen angeschaut.
Jackisch, Samuel www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Wenn Leute mit Gehörschutz in Kirchen sitzen und Nachtschwärmer*innen im Werkhof tanzen, dann ist in Baden One Of A Million. Das Winterfestival tischt ein diverses Programm auf. Zwei Dinge fallen auf: 1) Das OOAM setzt vermehrt auf Performances, 2) nur 20% des Line-Ups sind Männer.
Schulz, Benedikt www.deutschlandfunk.de, Tag für Tag
Kinder, Jugendliche und Familien haben den Heiligen Johannes Bosco mit einem Jugendgottesdienst mit Bischof Stefan Oster SDB in Straßkirchen gefeiert. Jedes Jahr an seinem Gedenktag erinnert das Bistum an den Ordensgründer der Salesianer Don Boscos, der sich zeitlebens für Jugendliche eingesetzt hat und dafür, dass ihr Leben gelingt. In seiner Predigt ging der Bischof genauer auf die Mission seines Ordensvaters ein, der die Jugendlichen in die Freude führen wollte. "In die Freude darüber, dass er da sein darf, dass Gott mit ihm ist, dass er einen Vater hat, dass er in Christus einen Bruder hat." Hier als Podcast zum Nachhören.
Vom Meeresgrund bis zur Kirchturmspitze: In Hamburg und dem Norden ist heute alles in Bewegung.
Moderation Martin Gross/Gesendet in Ö1 am 26.1.2026++Von vielen Seiten kamen nach der Bischofsweihe Glückwünsche an den neuen Wiener Erzbischof, - aus der Politik ebenso wie von Vertreterinnen und Vertretern von Kirchen- und Religionsgemeinschaften. (Andreas Mittendorfer)++Morgen ist der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Weltweit gibt es Schätzungen zufolge noch etwas über 196.000 jüdische Holocaust-Überlebende. Im Durchschnitt sind sie 87 Jahre alt, was die Frage immer dringender werden lässt, wie eine Erinnerungskultur der Zukunft aussehen kann.
Jedes Jahr im Januar ist Gebetswoche für die Einheit der Christinnen und Christen. Welches Verständnis von Einheit trägt? Wird Gebet hier zum Vorwand, das strukturell Trennende nicht zu lösen? Was wären überhaupt Zielvorstellungen einer Einheit der Kirchen? Ein ökumenisches Ringen von Veronika Jehle und Felix Reich, wieder einmal um die ganz grundlegenden ökumenischen Fragen.
Die Evangelische Kirche in Deutschland hat eine Friedensdenkschrift veröffentlicht. Veronika und Felix hat die Schrift dazu inspiriert, über Krieg und Frieden nachzudenken. Sie erfahren dabei, wie schwierig es ist, unterschiedliche Positionen auszuhalten, und wie gross die Verlockung ist, sich vorschnell auf eine Seite zu schlagen. Und sie hoffen, dass das Beispiel der EKD Schule macht und eine Diskussion auch innerhalb von anderen Kirchen anregt, die so emotional wie gewaltfrei geführt werden kann. Denn der Friede fängt bei uns selbst an.
Kirchen, Kathedralen und andere historische Bauwerke prägen das Bild vieler Städte und Regionen. Sie sind Orte der Geschichte - und oft auch heute noch Teil des Alltags. Doch ihr Zustand verschlechtert sich: Alter, Umweltbelastungen, Brände und jahrzehntelange Nutzung hinterlassen Spuren. Denkmalpflege heißt deshalb nicht nur Restaurieren. Sie entscheidet darüber, wie diese Orte erhalten, genutzt und an kommende Generationen weitergegeben werden.
Zuerst: der Jahresbeginn wurde in der Schweiz von einer schlimmen Tragödie überschattet: 40 Menschen sind in Crans-Montana beim Brand einer Bar ums Leben gekommen, über 100 weitere sind schwer verletzt. Manuel und Stephan verzichten auf die üblichen Einstiegskategorien «Hallelujah der Woche» und «Stossgebet der Woche» und gedenken der Opfer dieser Katastrophe. Zum Thema dieser Woche: Ist die junge Generation wirklich gottlos – oder schauen wir einfach durch die falsche Brille? In dieser Folge fragen Manuel und Stephan, was Generationenlabels leisten, wo sie schaden – und warum Glauben sich selten an Zielgruppenstrategien hält. «Generation Golf», «Generation Maybe», «Generation Beziehungsunfähig»: Unzählige Generationenbezeichnungen machen die Runde, entsprechende Bücher: Bestseller – versuchen, Alterskohorten zu beschreiben, unter gemeinsamen Eigenschaften zusammenzufassen. Und Kirchen greifen diese Begriffe gerne auf und fragen sich: Wie erreichen wir diese Menschen? Was müssen wir tun, wie die Botschaft verpacken, welche Sprache sprechen und welche Jeans tragen, um bei dieser Generation zu landen? Stephan hat sich letzte Woche über einen NZZ-Beitrag aufgeregt, der die Generation «Alpha» als «lebensunfähig» schlechtredete – und dabei zeigte, wo die Grenzen und Gefahren solcher Beschreibungen liegt: man schert ganze Jahrgangsgruppen über einen Kamm… und lässt dabei meist sozioökonomische Hintergründe, Milieuzugehörigkeiten, Klassenunterschiede ausser Acht. Den einzelnen Menschen wird das nicht gerecht. Denn es doch klar: Diese Generationen gibt es ja gar nicht (und auch nicht die verschiedenen «Milieus»): das sind alles Abstraktbegrife, die versuchen, die grossen Linien zu sehen. Die aber gerade dann gefährlich werden, wenn sie die persönliche Auseinandersetzung mit einzelnen Menschen zu ersetzen drohen. Wenn sie zu einer Brille werden, mit der man eine «Generation» wahrnimmt, um dann die «Kommunikation des Evangeliums» darauf auszurichten: Die Wahrscheinlichkeit, dass es dabei zu Kopfgeburten kommt, zu Versuchen, die zu Scheitern verurteilt sind, ist gross. Aber was stattdessen tun? Manuel und Stephan diskutieren über gelungene und misslungene Versuche, die christliche Botschaft zu kontextualisieren, über ein Evangelium, dass sich in verschiedenen Lebenswelten inkarniert – und über Kirchen, die oft verpassen, Formen des Glaubens und der Nachfolge Jesu überhaupt zu sehen, wenn sie nicht den eigenen institutionellen Erwartungen entsprechen… Eine Folge über die Grenzen von Etiketten, die Sehnsucht nach Verstehen – und die Einsicht, dass Glauben meist dort entsteht, wo niemand ihn geplant hat.
Bruder Brian Zum zweiten Mal in diesen Weihnachtstagen wird in den Kirchen der Prolog aus dem Johannesevangelium gelesen. Gott wird Mensch – und wir stauen über einen Gott, der uns so nahe kommt und sich so verletzlich macht. Bruder Brian betrachtet heute in seinem Impuls die andere Seite dieses Geheimnisses: den Menschen. [Evangelium: Johannes, Kapitel 1, Verse 1 bis 18] Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden und ohne es wurde nichts, was geworden ist. In ihm war Leben und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Ein Mensch trat auf, von Gott gesandt; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit geschaut, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. Johannes legt Zeugnis für ihn ab und ruft: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war. Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. Abdruck des Evangelientextes mit freundlicher Genehmigung der Ständigen Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet; Evangelien für die Sonntage: Lektionar I-III 2018 ff. © 2026 staeko.net Mehr Podcasts auf www.kapuziner.de/podcast
Wie spielen das Bekenntnis und die Freiheit im christlichen Glauben zusammen? Die reformierten Landeskirchen der Schweiz gehören zu den wenigen Kirchen, die weder in ihren Verfassungen noch in ihren Liturgien eine Verpflichtung auf ein Bekenntnis kennen. Was genau bedeutet diese Bekenntnisfreiheit? Ist sie überhaupt noch zeitgemäss? Mit diesen Fragen war Geist.Zeit am 13. September 2025 zu Gast auf dem grossen Kirchenfest der reformierten Kirche Aargau. Thorsten und Andi blenden zurück ins 19. Jahrhundert und erzählen die reformierte Freiheitsgeschichte des Glaubensbekenntnisses nach. Als sich die schweizerische Gesellschaft insgesamt demokratisierte, regte sich der Freiheitsdrang auch in der Kirche. Die staatskirchliche Bekenntnispflicht wurde aufgehoben. Autoritätskritisch befreite sich die Kirche von den Glaubensbekenntnissen, die je länger, je mehr als unzumutbar, zwingend und unterdrückend empfunden worden waren. So wichtig die Befreiung der Gläubigen von aufgezwungenen Bekenntnissen ist, kommt da nicht die Freiheit zu kurz, selbstbestimmt zu überlegen und auszudrücken, was gemeinsame Glaubensüberzeugungen sind? So fragen sich die beiden Podcaster und stellen fest, wie zeitgemäss unterschiedliche Formen des Bekennens in unserer Kultur sind. Wer bekennt, zeigt sich authentisch. Wer bekennt, zeigt sich loyal zu dem, was uns gemeinsam wichtig ist. Bekennen ist mehr als intellektuelle Zustimmung zu Dogmen. Bekennen ist Herzenssache. Ist die Zeit reif, das Bekennen als gegenwärtige Sprachform des Glaubens neu zu entdecken? Welche Initiativen gab es bereits innerhalb der reformierten Kirchen der Schweiz? Wie könnte ein Bekenntnis zum Himmel heute lauten, damit das Motto des Kirchenfestes lebendig und glaubhaft klingt: Wie im Himmel, so im Aargau?
Wenn Kirchen schließen – In Deutschland gibt es immer weniger Christinnen und Christen. Deswegen werden viele Kirchengebäude nicht mehr benötigt. Doch was macht man damit? In einigen Gemeinden nutzt man den freien Raum für andere Zwecke.
Trapp, Mathis www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Warum Christen wieder Ziel von Verfolgung werden – auch in Europa Weihnachten endet nicht mit Kerzen und Liedern. Kaum ist Weihnachten gefeiert, erinnert der heutige Stephanustag an eine unbequeme Wahrheit: Glaube ist keine Folklore. Stephanus sprach offen über Schuld, Heuchelei und Machtmissbrauch – und bezahlte dafür mit seinem Leben. Was wie ferne Kirchengeschichte klingt, ist aktuell: Weltweit erleben Millionen Christen Verfolgung: von Repression über Berufsverbote bis zu Mord und Terror. Und auch in Europa wächst der Druck – durch Brandanschläge auf Kirchen, Vandalismus, Schauprozesse, Gebetsverbote und zunehmende Selbstzensur. Doch Christenverfolgung passt nicht ins gängige Weltbild. Sie stört Narrative, sie widerspricht ideologischen Erzählungen – und wird deshalb oft relativiert oder verschwiegen. Ein Gespräch mit Anna Diouf von Tichys Einblick. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Hoffnung für Deutschland? - TE-Weihnachtsgespräch mit Peter Hahne Taschenmesser verboten, Bahnhöfe Hochsicherheitszonen, Weihnachtsmärkte hinter Beton und Gittern. Der Staat kontrolliert die Falschen – und verschweigt die wahren Ursachen. Im großen Weihnachtsgespräch fragt Holger Douglas: Ist Deutschland noch zu retten? Antwort von Peter Hahne: Alles schlimmer, nichts besser – aber aufgeben ist keine Option. Während in den USA Politik noch Entscheidungen trifft, erstickt Deutschland im Moralisieren, Wegsehen und im betreuten Denken. NGOs werden gepampert, Gewalt relativiert, Kritiker diffamiert. Wer Journalisten angreift, wird entschuldigt. Wer Fragen stellt, wird ausgegrenzt. Die Medien? Mehr Jubelchor als Kontrolle. Öffentlich-rechtliche Sender feiern sich selbst, während Vertrauen verloren geht. Politik wird bejubelt, egal wie absurd die Idee ist – vom Arbeitszwang für Eltern bis zur Gesinnungskontrolle in Kirchen und Kultur. Und doch: Hoffnung entsteht dort, wo Menschen sich nicht mehr einschüchtern lassen. Hier finden Sie das neue Buch von Peter Hahne: https://live.tichyseinblick.shop/produkt/hahne-warum-macht-ihr-uns-kaputt/
Zu Weihnachten spricht Gerd Buurmann mit der Publizistin Birgit Kelle, der Historikerin Simone Schermann und dem Unternehmensberater Ahmet Dener über die Brandmauern, die mittlerweile nicht mehr nur in der Politik hochgezogen werden, sondern auch in Familien, Freundeskreisen, Kirchen und Synagogen. Stirbt die Kunst, sich zu streiten, statt sich zu zerstreiten, aus? Was bedeuten Familie und Freundschaft, wenn sich Überzeugungen oder Ideologien beißen? Woran glauben die Menschen in Deutschland noch? An sich? An das Land? An Gott? An Allah? Oder an den Weihnachtsmann?
Bunt ist die heutige Landschaft der Spiritualität, in und ausserhalb der Kirche. Gibt es in all den vielfältigen Angeboten der Gegenwart noch so etwas wie eine typisch reformierte Spiritualität? So fragen Andi und Thorsten ihren Gast für diese Folge, Prof. Matthias Zeindler, langjähriger Leiter der Abteilung Theologie der Reformierten Kirche Bern, Jura und Solothurn. Auf den ersten Blick mag es so erscheinen, als wären die Reformatoren in der Schweiz vor allem Meister der Dekonstruktion gewesen: Unzählige Bilder und Skulpturen wurden zerstört. Abgeschafft wurden die Verehrung der Heiligen, Wallfahrten, Marienfrömmigkeit, Fastentage etc. In den reformierten Kirchen wurde die Frömmigkeit karg und nüchtern. Ja, so Matthias Zeindler: die Reformierten setzten auf eine Spiritualität der Andacht und der Konzentration. Die vermeintliche Leere der Kirchen schaffte Platz für das, worum es eigentlich geht: Die Gemeinschaft mit Christus und das Vertrauen auf Gott, für ein Leben in der Liebe Gottes, das sich in tätiger Hingabe im Alltag der Welt bewährt. Aber brauchen Menschen nicht auch praktische Hilfen, um ihren Glauben mit dem Lebens-Alltag bewusst zu verbinden? Dass die Reformierten an dieser Stelle wenig für notwendig erklärten, macht die Offenheit für individuelle und aktuelle Entwicklungen so typisch reformiert, so Zeindler. Weil es für Reformierte keine heiligen Orte, Zeiten und Praktiken gibt, sind sie frei, je nach Herausforderung Übungen und Wege zu finden, die den Glauben stärken: Immer neue Lieder und Musikstile, das Wort der Bibel in vielfältiger Gestalt, von der Losung am Morgen bis zum Gottesdienst mit seinen Gebeten und Predigten.
Gott als politische Rechtfertigung: US-Präsident Donald Trump präsentiert sich bei seiner zweiten Amtseinführung im Januar 2025 als Märtyrer - gerettet von Gott, damit er Amerika wieder groß machen könne. Regelmäßig nutzen Trump und seine Leute das Christentum als Deckmantel für ihre teils radikalen politischen Ziele. Aber nicht nur dort. Andreas Spinrath vom WDR Politikmagazin Monitor hat sich ausführlich damit beschäftigt, welches Netzwerk dahintersteht, wie aktiv und einflussreich diese radikale Bewegung bereits in Deutschland ist und warum die Kirchen machtlos zuschauen. Hier geht's zur Monitor-Doku von Andreas Spinrath und Julius Baumeister: https://www.ardmediathek.de/video/monitor-kreuzzug-von-rechts/radikale-christen-in-deutschland-kreuzzug-von-rechts/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNmVmNDdhOTMtMDg4YS00NTBmLWJlYjctNGU2OGRkMzY2OTc5 Mehr Infos zur Recherche auch bei tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/afd-christentum-social-media-influencer-100.html In dieser früheren 11KM-Folge geht es um „Wie die Tötung von Charlie Kirk die USA verändert“: https://1.ard.de/11KM_Charlie_Kirk Hier geht's zu Legion „War on Scam“, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/scam?p=11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Max Stockinger Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck, Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Timo Lindemann, Jonas Teichmann, Jacqueline Brzeczek, Marie-Noelle Svhila und Jürgen Kopp Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
In Paderborn hat die Gemeinde St. Julian gleich drei Kirchen und somit ein Problem: Nur eine kann bleiben. Aber was passiert mit den anderen? Wie sieht die Zukunft der Kirchen im Erzbistum generell aus? Was verbinden die Menschen mit ihren Kirchen? Moderation: Judith Schulte-Loh und Elke Vieth Von WDR 5.