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Wie immer beginnen wir unser Programm mit einem Rückblick auf einige aktuelle Ereignisse. Der Krieg im Iran verschärft sich. Heute betrachten wir einen besonderen Aspekt des Konflikts, nämlichdie Auswirkungen des Krieges auf die globalen Energiemärkte, und wer davon profitieren könnte. Anschließend sprechen wir über Frankreichs Ankündigung einer neuen Nukleardoktrin. Frankreich rückt von seiner langjährigen Politik der „strikten Suffizienz" ab. Stattdessen will das Land seine Atomwaffenbestände aufstocken. In unserem Wissenschaftsteil diskutieren wir heute eine neue Studie, die zeigt, dass der globale Meeresspiegel aufgrund von Mängeln in den bisher verwendetenModellierungsmethoden deutlich unterschätzt wurde. Und wir beenden den ersten Teil unseres Programms mit einer Diskussion über die Entscheidung, Russland die Rückkehr zur Biennale in Venedig zu erlauben. Diese Entscheidung hat erwartungsgemäß große Empörung ausgelöst. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Expressions with Machen – Part 1. In Bayern gibt es eine Statistik, die jedes Jahr die Namen aller in diesem Bundesland lebenden Milchkühe erfasst. So kann man sehen, welche Namen besonders beliebt sind und wie kurios die Namensgebung manchmal ist. Denn hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. (Pause, Themenwechsel) Die Redewendungdieser Woche ist Das Wasser im Munde zusammenlaufen. Zu diesem Thema fallen einem auf Anhieb die deutsch-italienischen Eisdielen in Deutschland ein. Sie sind seit Jahrzehnten eine kulturelle Institution. Hier läuft wirklich jedem das Wasser im Munde zusammen. Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sorgen für Turbulenzen auf den globalen Energiemärkten Frankreich kündigt neue Nukleardoktrin und Aufstockung von Atomwaffenbeständen an Neue Studie: Meeresspiegel viel höher als bisher angenommen Russlands Biennale-Comeback löst Empörung aus Beliebte und kuriose Kuh-Namen Bayerns Das deutsch-italienische Eiscafé – eine Institution
Der Krieg im Iran könnte die Gefahr des islamistischen Terrors in Europa erhöhen. Sowohl Racheakte des iranischen Geheimdienstes als auch radikale Einzeltäter sind denkbar. Islam-Kenner Irfan Peci war einst selbst Teil dieser Szene. Als ehemaliger Pressesprecher der Al-Qaida schätzt er die aktuelle Bedrohung ein.
Auch bei YouTube.Der Krieg zwischen dem Iran und den USA sowie Israel sorgt für erhebliche Unruhe an den globalen Energiemärkten. Innerhalb kürzester Zeit kletterte der Preis für Öl der Sorte Brent von 60 auf 120 US-Dollar. Doch handelt es sich hierbei um einen kurzfristigen Schock oder müssen sich Anlegende auf eine dauerhafte Phase der Instabilität einstellen?"Das hängt davon ab, wie sich Amerika entscheidet, wie sich der Krieg entwickelt", meint Dr. Christian Jasperneite, Chief Investment Officer bei M.M.Warburg & CO. "Und ich bin mir nicht sicher, ob Trump da einen Masterplan hat, weil die Aussagen diesbezüglich ein bisschen inkonsistent sind."Wie er mit dieser Unsicherheit umgeht, welche Länder und Sektoren besonders vom Krieg betroffen sind und wie er auf Inflation und Geldpolitik blickt, berichtet er im Gespräch mit Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO.Die Themen im Überblick:00:00 Krieg zwischen Iran, Israel & USA02:51 Ausblick auf die Energiemärkte05:36 Märkte in Deutschland & Europa07:51 Inflation & Geldpolitik in USA & Europa11:33 Aktienmärkte13:49 Sektoren: Energie & Rüstung16:35 Anleihen: Sicherer Hafen?17:49 Was gibt Sicherheit im Portfolio?20:29 Was hat Warburg gemacht?► LinkedIn► Instagram► WebsiteMusik: "Hard Boiled" Kevin MacLeod (incompetech.com)Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 Licensehttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Die Hauptsorge der ARD gilt nicht dem Iran-Krieg oder seinen Opfern – sondern einer möglichen Lockerung der Russland-Sanktionen. Das sagt viel aus – über den Sender und auch über die Politik, meint AUF1-Nachrichtenleiter Martin Müller-Mertens.
Die Stimmbevölkerung hat die SRG-Initiative abgelehnt, die Serafe-Gebühr wird nicht auf 200 Franken gesenkt. Albert Rösti sieht sich in seinem Kurs bestätigt – und will weiterhin, dass die SRG im Sport- und Unterhaltungsbereich spart. Der Medienminister im Interview. Weitere Themen: · Viele städtische Kantone haben die Individualbesteuerung klar angenommen. Anders sieht es bei den ländlichen Kantonen aus, die die Vorlage abgelehnt haben. Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer sagt: Der Stadt-Land-Graben deutet darauf hin, dass es der Stimmbevölkerung dabei nicht nur ums Geld ging – sondern auch um Gesellschaftspolitik und um Gleichstellung. · Die Landtagswahl in Baden-Württemberg war der Auftakt ins deutsche Super-Wahljahr. Für CDU und SPD, die Regierungsparteien im Bund, bedeutete sie eine Enttäuschung. Die CDU blieb knapp hinter den Grünen zurück, die SPD verzeichnete gar eine historische Niederlage. Was die Wahl für die Bundespolitik bedeutet, erklärt Claudia Kade, Ressortleiterin Politik bei der Tageszeitung «Die Welt». · Der Krieg im Iran hat sich längst auf den ganzen Nahen Osten ausgeweitet. Ziel des iranischen Regimes sei es, einen Flächenbrand zu entfachen: Das sagt auch Thomas Volk, Nahost-Experte bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir sprechen mit ihm über die iranische Kriegsstrategie.
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Der Krieg im Nahen Osten hält die Welt in Atem. Wird der Ölpreis dramatisch steigen, ist Gold der sichere Hafen, sind Kryptos eine Alternative und wie geht es am Aktienmarkt weiter? „Ein Schwarzer Schwan beschreibt ein Ereignis, das man nicht auf dem Plan hat und das negativ ist. Wenn man aber sieht, dass Herr Trump eine Armada zusammengezogen hat, war es auch keine dramatische Überraschung. Im November sind Zwischenwahlen, also hat man es jetzt gemacht", so Robert Halver über den Kriegsbeginn im Iran. Der Kapitalmarktexperte von der Baader Bank weiter: „Am zweiten Tag war Sensenmann-Wetter an der Börse. Seit 2008 haben wir Krisen und die haben wir alle überblebt. Wer hat was von einem langen Iran-Krieg? Niemand!" Alle Details - wie Anleger sich jetzt aufstellen sollten - im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de Das Interview wurde am 5. März 2026 aufgezeichnet.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Krieg mit dem Iran ist Teil der geopolitischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China. Die EU ist dabei immer mehr zur Rolle des Zuschauers verdammt, aufgrund mangelnder wirtschaftlicher, militärischer und damit (geo)politischer Macht. Wie sehr China zu einem technologischen Rivalen geworden ist, konnte Bundeskanzler Merz bei seinem Besuch von Unitree Robotics in Hangzhou live erleben. Eine aktuelle Studie des Think Tanks Bruegel stellt die Gründe für den Innovationsrückstand Europas klar heraus: Europa leistet sich, so die Experten, „fragmentierte Exzellenz“ – starke Forschung in Inseln, aber zu wenig Skalierung und Kommerzialisierung. China dagegen bündelt Ressourcen in klar definierten Schlüsseltechnologien, koppelt Förderungen an industrielle Ziele und schafft so Wachstumsbranchen, die das Zeug haben, Weltmärkte zu dominieren. Welche Reformen Europa braucht, erklärt Dr. Alicia García-Herrero im Gespräch mit Daniel Stelter. Die spanische Wirtschaftswissenschaftlerin ist außerordentliche Professorin an der Hong Kong University of Science and Technology, Senior Fellow beim Brüsseler Thinktank Bruegel, Chefökonomin für die Region Asien-Pazifik bei der französischen Investmentbank Natixis und eine ausgewiesene China-Expertin.HörerserviceDer Kommentar The Iran Question Is All About China: https://is.gd/I6etCl Die Bruegel-Studie What can Europe learn from China's critical-tech innovation push? zum chinesischen Innovations-Push: https://is.gd/vFXogU beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schweden im Dreißigjährigen Krieg - es ist das einzige Mal in der schwedischen Geschichte, dass Schweden so massiv in einen Krieg eingreift, der in den deutschen Ländern geführt wurde. König Gustav II Adolf kämpfte nicht nur Schlachten in vielen Teilen des Landes, sondern er fiel auch hier in der Schlacht bei Lützen 1632. Der Krieg ging allerdings auch danach weiter und endete im Westfälischen Frieden mit Landgewinnen für Schweden. Den Preis zahlte hingegen die Bevölkerung. Reise in diesem 21. Teil über die schwedische Geschichte mit in die Vergangenheit, die in diesem Fall häufig glorifiziert wird, letztlich aber nur bedingt glorreich war. Du willst Elchkuss unterstützen? Dann besuche uns bei Steady: https://steady.page/de/elchkuss-schweden-entdecken/about Falls bei dir die Shownotes nicht angezeigt werden, dann findest du sie auf jeden Fall bei Podigee: https://elchkuss.podigee.io/
Hornung, Peter www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Der Krieg in Iran weitet sich aus – doch die Oppositionsbewegung gibt nicht auf. Die Autorin Gilda Sahebi berichtet von Menschen, die trotz Bomben und Repression weiter für Freiheit kämpfen. Außerdem: Trumps Wandlung vom 'Friedenspräsidenten' zum Kriegsherren.
Hornung, Peter www.deutschlandfunk.de, Eine Welt
Die Welt der Finanzen aus der Sicht eines Investors | Wohlstandsbildner-Podcast
Der Krieg im Iran wird als menschliche Tragödie, aber auch als mögliche geopolitische Zäsur mit enormem wirtschaftlichem Potenzial eingeordnet. Zugleich sorgt ein niederländischer Vorstoß zur Besteuerung unrealisierter Gewinne für massive Kritik am Eingriff in den Zinseszinseffekt. Die EZB öffnet ihr Liquiditätsnetz weltweit und positioniert den Euro strategisch neu im globalen Währungsgefüge.
Der Krieg im Nahen Osten beschäftigt die Börsen. Während viele Börsenkurse zunächst ein Stück nach unten gerauscht sind, sind andere Assetklassen wie der Ölpreis heftig nach oben gesprungen. Profitieren Rüstungsaktien besonders von den derzeitigen Krisen? Wie machen Anleger das Beste aus der Situation? Darüber diskutiert Nancy Lanzendörfer mit Anja Schneider von der Société Générale Franz-Georg Wenner von Index-Radar.
Nach der Militärintervention in Venezuela hat die USA Iran angegriffen. Auch bei Grönland droht der US-Präsident Donald Trump, es notfalls militärisch zu übernehmen. SRF-Nordeuropakorrespondent Bruno Kaufmann ist in der grönländischen Hauptstadt Nuuk. Auf der Insel wächst die Besorgnis. Seit Jahren beschreitet Grönland den Weg Richtung Unabhängigkeit. Der zunehmend aggressiv geäusserte Wunsch der USA, Grönland zu übernehmen, hat die Bande der Insel mit Dänemark wieder verstärkt. Wie sind die Beziehungen zwischen Grönland und den USA und Grönland und Dänemark gewachsen? Wie haben sie sich entwickelt? Wie denken Grönländerinnen und Grönländer über die US-Übernahmegelüste? Wie kommen Ankündigungen an, beispielsweise ein Spitalschiff werde zur Unterstützung geschickt? Bruno Kaufmann reist immer wieder nach Grönland. Was er nun angetroffen hat, wie sich das Land verändert und wie es seine Zukunft sieht, erzählt er Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Der Krieg im Nahen Osten geht in die zweite Woche: Israel, die USA und Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort. Im Interview mit Host Anna Engelke bewertet der Sicherheitsexperte Nico Lange den Krieg im Nahen Osten und erklärt, wie er sich auf die Ukraine auswirkt – etwa bei der Lieferung von Waffen. Das weltweite Rennen um bodengebundene Luftverteidigung und Lenkflugkörper sei durch den Krieg im Nahen Osten massiv verschärft worden. Lange spricht auch über das Durchhaltevermögen der iranischen Revolutionsgarden, die Blockade der Straße von Hormus und den Einsatz von Soldaten auf dem Boden. Aus Sicht des Sicherheitsexperten profitiert Russlands Machthaber Putin von dem Krieg. „Jeder Tag mit einem hohen Ölpreis ist für Putin wieder ein guter Tag“, so Nico Lange, Gründer des Instituts für Risikoanalyse und internationale Sicherheit (IRIS). Auf die aktuelle Lage in der Ukraine schaut Astrid Corall. An der Front bewegt sich derzeit wenig, die Ukraine konnte aber im Februar Boden gut machen. Zwischen der Ukraine und Ungarn tobt derzeit ein Streit über Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline. Das hat Folgen: Ungarn blockiert seit mehreren Wochen einen 90-Milliarden Euro Kredit der EU, den die Ukraine dringend braucht. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Nico Lange, Sicherheitsexperte: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:660643ed39956f49/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “An vorderster Front” – Doku über den Bundeswehr-Einsatz in Litauen: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/
Krise rund um den Iran - Steigende Ölpreise, die blockierte Straße von Hormus und ein Konflikt, der immer größere Kreise zieht: Der Krieg im Nahen Osten hat bereits wirtschaftliche Folgen für die Welt. Doch wie stark trifft es Europa? Kommt jetzt ein neuer Preisschock und eine höhere Inflation?
Der Krieg im Iran erhöht die Unsicherheit in der Weltwirtschaft. Und hat reale Folgen für Schweizer Unternehmen wie den Metallverarbeiter SFS. Laut Konzernchef Jens Breu werden die Verzögerungen in der Lieferkette nach zwei Wochen spürbar. Umso wichtiger sind gut gefüllte Lager. SMI -1,5%
Der Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran verändert die geopolitische Lage im Nahen Osten. Prof. Cyrus Schayegh analysiert die militärische Situation, die Stabilität des iranischen Regimes und mögliche Zukunftsszenarien. Auch wirtschaftlich hat der Konflikt spürbare Folgen. Die Energiepreise steigen, an den Tankstellen werden Höchststände erreicht. Weshalb das bestehende System besonders in Italien in Frage gestellt wird, erläutert der dort geborene Autor Marco Gallina. In der Schweiz entscheidet eine Volksabstimmung über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die sogenannte Halbierungsinitiative fordert, die Rundfunkabgabe von derzeit 335 auf 200 Franken zu senken. Daniel Wahl, Redakteur und Filmemacher, berichtet Näheres. Und Markus Vahlefeld hofft im Kommentar auf eine dramatische Niederlage der Linken und der Islamisten.
Trump spricht mit Kurden im Irak. Es geht um ihre Landsleute im benachbarten Iran. Sollen sie zu Trumps ersten Bodentruppen werden? Macron scheint querzuschießen und will eine „friedliche Lösung“. Der Krieg droht, weitere Nachbarstaaten in den Konflikt hineinzuziehen.
Der Krieg im Iran bringt Anlegerinnen und Anleger durcheinander. David Solomon, CEO Goldman Sachs, beobachtet eine grosse Unsicherheit über den weiteren Verlauf des Konfliktes. Umso mehr erstaunt ihn die bislang «milde» Reaktion der Märkte. SMI -1,6%
Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran eskaliert weiter – und mit ihm auch die Debatten darüber. An Tag 6 scheint alles nur noch komplizierter zu werden. Für einen Überblick spricht Thilo mit seinem Kollegen Martin Lautwein. Martin arbeitet unter anderem als Security-Trainer für Journalist:innen und erstellt für regelmäßig Sicherheits- und Lagebriefings zu Konfliktregionen. Gemeinsam versuchen sie, einen Überblick über die aktuelle Lage zu bekommen. Sie sprechen darüber, warum Konflikte im Nahen Osten in Deutschland so schnell zu emotionalen Grabenkämpfen führen – und warum es oft so schwer ist, Widersprüche auszuhalten. Außerdem geht es um eine mögliche Bewaffnung kurdischer Gruppen, die Rolle der USA, das komplizierte Geflecht kurdischer Organisationen im Iran, Irak, Syrien und der Türkei – und um die Frage, welche Risiken eine solche Strategie für die Region hätte. Neben der militärischen Lage schauen wir auch auf den Informationskrieg: Wie Propaganda funktioniert, warum Narrative in sozialen Medien so wirkmächtig sind – und warum kein Staat völlig frei davon ist. Zum Schluss werfen wir einen Blick auf die politische Dimension: die Rolle Deutschlands, das Auftreten von Friedrich Merz bei Donald Trump und die Frage, wie sich der Konflikt möglicherweise weiter ausweiten könnte. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran soll das Regime der Islamischen Republik entmachten. Viele Menschen im Iran jubeln, aber die Mullahs und ihr System sind nicht bereit, zu kapitulieren. Zu hören: Shoura Hashemi (Amnesty International), Homayoun Alizadeh (Menschenrechtsexperte), Heinz Gärtner (Politikwissenschaftler) und Falter-Außenpolitikjournalistin Tessa Szyszkowitz. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Krieg in Nahost erschüttert die Welt: Täglich fliegen Israel und die USA neue Angriffe – der Iran schlägt zurück. Die Menschen in der Region sind zwischen Angst und Hoffnung. Die «Rundschau» dokumentiert und ordnet ein. Bomben, Raketen und Luftangriffe – der Krieg im Iran eskaliert. Israel und die USA greifen seit Samstag den Iran an. Die «Rundschau» begleitet Iranerinnen vor Ort und in der Schweiz durch diese bewegten Tage und dokumentiert den Alltag von Menschen in Israel, Libanon und Dubai. Zudem beleuchten wir die Geschichte der amerikanisch-iranischen Feindschaft sowie die Rolle der Schweiz als Schutzmacht der USA. Im Studio analysiert Daniel Möckli, Experte für Sicherheitspolitik, die Folgen des neuen Nahostkriegs.
In einem TV-Interview mit „Fox News“ behauptete Netanjahu, der Iran sei für 95 Prozent der Probleme im Nahen Osten verantwortlich. Vor allem die USA und Israel seien bedroht. Auch Europa könne bombardiert werden. Der Krieg werde schnell enden, so Netanjahu, und er werde nicht „Jahre dauern“. Was offenbart dieses Interview?
Der Krieg im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die Warenströme. Die Golfregion ist eine wichtige Drehscheibe für den Handel. Was heisst das für einen der weltweit grössten Logistik-Dienstleister? Stefan Paul, der Chef von «Kühne + Nagel» ist zu Gast bei Simone Hulliger. Viele Flugzeuge stehen aktuell in der Golfregion still. Damit fehlten 18% der weltweiten Frachtkapazität für den Luftverkehr, erklärt Paul. «Kühne + Nagel» versuche nun, Flieger aus anderen Regionen zu chartern. Die Schifffracht sei weniger betroffen, Paul rechnet nicht damit, dass in Europa Produkte in den Läden fehlen werden. Anders sieht es in der Golfregion aus: Die fast stillgelegten Häfen und Flughäfen erschwerten die Zulieferung von Waren stark. Wie geht der Logistiker mit der Unsicherheit um? Stefan Paul ist seit 2022 CEO des Schweizer Speditionskonzerns «Kühne + Nagel».
Der Krieg gegen den Iran ist bald eine Woche in Gang und hat sich auf die Region ausgeweitet. Ein Abwehrsystem der Nato fing am Mittwochnachmittag ein Geschoss ab, das im Iran abgefeuert worden war. Dies teilte das Verteidigungsministerium des türkischen Nato-Partners mit. Zuvor hatte der Iran mit Gegenangriffen auf die Golfstaaten reagiert, eine iranische Drohne erreichte angeblich Zypern. Diese Eskalation scheint die Regierung Trump nicht sonderlich zu beeindrucken. Der Krieg könnte vier bis fünf Wochen dauern, sagte der US-Präsident, bei Bedarf sei man aber in der Lage, ihn länger zu führen. Dafür müssten allerdings Waffen und Munition vom Fernen in den Nahen Osten verlegt werden. Unklar ist, welche Ziele die US-Regierung erreichen möchte, zumal sie sich in Widersprüche verstrickt. Der Eindruck verdichtet sich, dass die USA keine kohärente Kriegsstrategie verfolgen. Stimmt das? Oder ist gerade dieses Durcheinander die Strategie? Erreicht die transatlantische Krise einen neuen Höhepunkt, weil die europäischen Nato-Partner zögern, die Amerikaner zu unterstützen? Und wie könnte sich der Ausgang des Kriegs auf die Zwischenwahlen in acht Monaten auswirken? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian. Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzent: Noah Fend Mehr zum Krieg im Iran: Die aktuellen Entwicklungen in unserem Newsticker Europa und der Irankrieg: Sánchez sperrt die Basen, Macron winkt ab und Starmer wird brüskiert Analyse: Ein Sturz der Ayatollahs liegt in Europas Interesse Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Der deutsche Bundeskanzler ist erneut im Weißen Haus gewesen – in einer Weltlage, die für Europa mit dem Angriff Israels und der USA noch dramatischer geworden ist. Der Krieg mit dem Iran überschattete die eigentlichen Anliegen des Kanzlers: die Zolldrohungen Donald Trumps und die Lage der Ukraine. Dieses Mal ging es für Merz also um mehr, als das Treffen mit dem US-Präsidenten unfallfrei zu überstehen. Wie die Begegnung mit Trump verlaufen ist, wie sich der Kanzler positioniert hat und wie seine Haltung in der Iran-Frage entstanden ist, darum geht es in dieser Folge von Machtwechsel. Außerdem analysieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, was dieser Besuch politisch bedeutet. Robin war im Oval Office dabei und hat unmittelbar danach zum Podcast-Mikrofon gegriffen. –––– Begleiten Sie „Machtwechsel“ auch auf CampfireFM. In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch. Dort können Sie den Podcast zudem aktiv unterstützen: https://www.joincampfire.fm/api/download-app Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Der Krieg in Iran weitet sich aus, trotzdem soll es schon einen Nachfolger für den Obersten Führer geben. War's das jetzt mit der Hoffnung auf Demokratie?
von Anna Wallner. Der Krieg im Iran treibt die Preise für Gas und Sprit nach oben. Matthias Auer erklärt, wie sich Haushalte mit Gasheizung schützen können und mit welchen einfachen Regeln Autofahrer beim Tanken sparen.
Der Krieg in Nahost erschüttert die Welt: Täglich fliegen Israel und die USA neue Angriffe – der Iran schlägt zurück. Die Menschen in der Region sind zwischen Angst und Hoffnung. Die «Rundschau» dokumentiert und ordnet ein. Bomben, Raketen und Luftangriffe – der Krieg im Iran eskaliert. Israel und die USA greifen seit Samstag den Iran an. Die «Rundschau» begleitet Iranerinnen vor Ort und in der Schweiz durch diese bewegten Tage und dokumentiert den Alltag von Menschen in Israel, Libanon und Dubai. Zudem beleuchten wir die Geschichte der amerikanisch-iranischen Feindschaft sowie die Rolle der Schweiz als Schutzmacht der USA. Im Studio analysiert Daniel Möckli, Experte für Sicherheitspolitik, die Folgen des neuen Nahostkriegs.
Nach den gezielten Angriffen auf den Iran und der Blockade der Straße von Hormus schießen Öl- und Gaspreise in die Höhe. Gold und Bitcoin schlagen wilde Kapriolen, die Börsen schwanken – und Anleger fragen sich: Stehen wir am Beginn einer langanhaltenden Krise oder ist das nur ein heftiges, aber vorübergehendes Schlagloch? Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz ordnen das geopolitische Beben ein, analysieren die Strategie von Donald Trump und erklären, welche realwirtschaftlichen Folgen drohen. Außerdem zeigen sie, warum Diversifikation gerade jetzt die wichtigste Versicherung fürs Depot ist – und welche Absicherungen in diesem Umfeld überhaupt Sinn ergeben. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Der Krieg im Nahen Osten weitet sich weiter aus. Die Begründung der USA und Israels für den Konflikt - eine unmittelbare Bedrohung durch die iranischen Raketenarsenale und durch das Atomprogramm - haben Cornelius Adebar nicht überzeugt. Über die möglichen Motive für den Angriff spricht der Politikwissenschaftler und Iran-Experte von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in dieser Folge des Podcasts Streitkräfte und Strategien mit Host Stefan Niemann. Die iranischen Gegenschläge richten sich nicht nur gegen US-Militärstützpunkte in der Region, sondern auch gegen die Energie-Infrastruktur in den Ölstaaten. Dies, die Folgen für den Tourismus, die Blockade der Straße von Hormus und steigende Ölpreise seien Dinge, die für die Staaten der arabischen Region überhaupt nicht wünschenswert seien, so Adebahr. Er erklärt, wer nun im Iran das Sagen hat, wie das Regime militärisch aufgestellt ist und er beschreibt Szenarien für den weiteren Verlauf des Krieges. Die Aufforderung von US-Präsident Trump an das iranische Volk, sich das Land „zurückzuholen“ habe etwas Zynisches. Außerdem schätzt Adebahr ein, wie die Zukunft des Iran aussehen könnte. Die aktuelle Lage im Nahen Osten fasst Astrid Corall zusammen. Sie berichtet auch über widersprüchliche Aussagen der US-Regierung im Zusammenhang mit dem Krieg und über verschiedene Reaktionen – in westlichen Ländern, in Russland und der Ukraine. Präsident Selenskyj befürchtet, dass der US-amerikanische Einsatz im Iran und ein damit verbundener möglicher Munitionsmangel auch Folgen für sein Land hat, konkret für die ukrainische Luftabwehr. Weitere Themen im Podcast sind neueste Zahlen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Pläne von Frankreichs Präsident Macron zur nuklearen Abschreckung in Europa. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Cornelius Adebahr:https://www.ndr.de/nachrichten/info/iran-experte-adebahr-das-hat-schon-etwas-zynisches,audio-433300.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipps:11KM: der tagesschau-Podcast - Krieg gegen Iran: Warum jetzt?https://1.ard.de/11KM_Krieg_gegen_IranLost in Nahost - Iran-Krieg: Droht ein Flächenbrand?https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dc392f33d27b106f/
Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran weitet sich aus: Die Hisbollah greift aus dem Libanon an, die Golfstaaten werden mit Raketen und Drohnen attackiert, in Teheran schlagen Bomben im Machtapparat der Revolutionsgarden ein.Gleichzeitig sendet Donald Trump widersprüchliche Signale: erst Gesprächsbereitschaft, dann die Ankündigung einer „großen Angriffswelle“ - und sogar Bodentruppen schließt er nicht aus. Was ist das Ziel der USA? Regime-Change - oder ein begrenzter Schlag?Paul Ronzheimer und Filipp Piatov analysieren die neue Front im Libanon, die Rolle der Golfstaaten, den Druck auf Trump in den USA - und das mögliche Endgame dieses Krieges.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Krieg im Nahen Osten hat unmittelbare Auswirkungen auf die Wirtschaft. Im Energiesektor steigen die Preise. Das betrifft Unternehmen, aber auch uns Konsumentinnen und Konsumenten. Wer verliert, wer profitiert aus wirtschaftlicher Sicht? Der Krieg zwischen den USA und Israel einerseits und dem Iran wirkt sich bereits bis in die Schweiz aus. Benzin und Diesel kosten an Schweizer Tankstellen mehr als letzte Woche. Und auch beim Heizen sind die Folgen des Krieges bereits spürbar. Es gibt aber auch Profiteure. So macht der Krieg die Auftragsbücher der Rüstungsfirmen noch voller, als sie ohnehin schon sind. In dieser Folge schauen wir uns die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs an und fragen: Warum spüren wir diesen Krieg so schnell, der ja eigentlich weit weg ist? ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Manuel Rentsch, SRF-Wirtschaftsredaktor - Cornelia Meyer, Energieexpertin ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Team - Moderation: Dominik Rolli - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Marc Allemann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend. entlich weit weg ist?
Der Krieg im Nahen Osten beschäftigt nicht nur viele Menschen, sondern auch unterschiedliche Branchen – auch die Reisebranche. Die trifft sich gerade auf der weltweit größten Tourismusmesse ITB in Berlin.
Der Krieg im Nahen Osten beschäftigt uns auch heute: wie geschwächt ist der Iran inzwischen? ++ Was ist mit den Deutschen, die in der Golfregion festsitzen?
Der Krieg mit dem Iran spaltet die USA und hat auch im eigenen Land viele Gegner. US-Korrespondent Stefan Riecher analysiert in dieser Folge Rhetorik und Ziele von Donald Trump und das innenpolitische Risiko.
Auf die Angriffe von USA und Israel reagiert der Iran mit massiver Gegenwehr. Er beschießt Flughäfen und US-Basen in der Golfregion. Und auf die Raketen der Hisbollah antwortet Israel mit Gewalt. Kann die gesamte Region im Krieg versinken?**********Ihr hört: Moderation: Ilka Knigge Gesprächspartner: Guido Steinberg, Experte für den Nahen und Mittleren Osten, Stiftung Wissenschaft und Politik Gesprächspartner: Moritz Behrendt, Moritz Behrendt, ARD-Korrespondent in Kairo**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Wünsche, Themenideen? Dann schreibt uns an unboxingnews@deutschlandradio.de
Der Krieg zwischen Israel und den USA gegen den Iran weitet sich aus. Inzwischen fordert der Konflikt auch mehr Todesopfer auf beiden Seiten und auch die Sorge um Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und Sicherheit wird laut. Welches Zerstörungspotenzial die Kriegsparteien noch auffahren können und ob sich der Konflikt auf die Welt ausweiten könnte, erklärt Militärexperte Gerald Karner.
Die USA und Israel haben sich entschieden den Iran anzugreifen und mit gezielten Bombardierungen das Regime zu schwächen. Ein erster Coup ist gelungen. Der Revolutionsführer Ali Chamenei ist tot. Das hat in Teilen der iranischen Bevölkerung und bei Exiliranern große Freude ausgelöst. Aber wie geschwächt die Mullahs nun dastehen, das ist völlig offen. Der Iran ist zu Gegenangriffen übergegangen und er blockiert die für den weltweiten Ölhandel so wichtige Straße von Hormus. Wie weit die Amerikaner gehen werden, ob das Atomprogramm des Iran damit endgültig gestoppt werden kann, ob es einen Regimewechsel geben wird und welche Auswirkungen dieser Krieg auf die Weltwirtschaft haben wird, kann noch niemand wissen. Wir wollen drüber reden. Mit Sebastian Sons von der Nahost Denkfabrik Carpo Mit unserem Israel Korrespondenten Jan Christoph Kitzler, mit dem Militär- und Sicherheitsexperten Nico Lange und einer Iran-Expertin Podcast-Tipp: Weltspiegel Podcast Der Weltspiegel-Podcast befasst sich in einer Extra-Ausgabe ebenfalls mit den Geschehnissen im Iran. ARD-Korrespondentin Katharina Willinger aus dem Studio Istanbul (zuständig für Iran) war selbst noch bis vor kurzem in Teheran. Was bedeutet der Tod des obersten Anführers des Irans jetzt genau? Der Iran, so Katharina Willinger, habe immer schon mit einem Flächenbrand für die ganze Region gedroht, sollte das Land angegriffen werden. Außerdem geht es darum, wie US-Präsident Donald Trump jetzt weiter reagieren wird. Innenpolitisch steht er unter starkem Druck, schließlich war er es, der immer wieder versprochen hatte, dass es mit ihm keine weiteren Kriege geben wird. Was ist das Ziel von US-Präsident Trump im Iran? Das schätzt der Weltspiegel-Podcast mit ARD-Washington-Korrespondentin Gudrun Engel ein. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:2e4d739ed67cfe98/
Die israelische Armee hat in der Nacht neben Iran auch Ziele im Libanon angegriffen. Dabei gab es mindestens 31 Tote und knapp 150 Verletzte. Vorher hatte sich die irantreue Hisbollah-Miliz in den Krieg eingeschaltet - und vom Libanon aus Israel mit Drohnen und Raketen angegriffen. Auch Thema in der Sendung: · Der Iran werde nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln. Das schreibt Ali Laridschani, der oberste Sicherheitschef des Irans, auf der Plattform X. Laridschani dementiert damit Medienberichte, wonach der Iran die USA über Vermittler gebeten habe, die Gespräche wieder aufzunehmen. · Mehrere Golfstaaten haben eine ausserordentliche Sitzung abgehalten. Sie haben ihr Recht darauf betont, sich selbst zu verteidigen - und auch auf iranische Angriffe zu antworten. Der Iran hatte US-Militärstützpunkte in mehreren Golfstaaten angegriffen. Der Experte erklärt, was der Iran damit bezweckt. · Der Krieg im Nahen Osten dürfte auch in der Schweiz zu spüren sein: Denn der Ölpreis ist deswegen gestiegen. In der Schweiz kostet dadurch etwa das Heizöl heute Morgen rund 8 Prozent mehr als noch am Freitag. Und auch Benzin und Diesel dürften in den kommenden Tagen etwas teurer werden. Der SRF-Wirtschaftsredaktor schätzt das ein.
Der Krieg im Iran hat sich längst auf die umliegenden Länder ausgeweitet, Urlaubende und Expads sitzen in Doha, Dubai und Abu Dhabi fest. Wie es in der Region weitergehen könnte und welche Auswirkungen der Krieg auf Österreich hat, besprechen Raphael Bossniak und Nina Brnada. Moderation: Julian Kern Was Fluggäste in Dubai, Doha und Abu Dhabi jetzt wissen müssen, lesen Sie hier: profil.at
Die USA und Israel bombardieren den Iran, der mit Gegenschlägen auf Nachbarländer reagiert. Wie lange der Krieg dauern könnte und welche Folgen wahrscheinlich sind.
Nach den US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen gegen den Iran steht fest, dass dessen geistlicher Führer, Ali Chamenei, getötet wurde. Auch Irans Verteidigungsminister, der Generalstabschef und der Anführer der mächtigen Revolutionsgarden, sind tot. Letztere haben blutige Rache geschworen. Viele Fragen sind offen. Für Dr. Bente Scheller, Nahost-Expertin bei der Heinrich-Böll-Stiftung, steht fest: Bis zu einem Zerfall des iranischen Regimes ist es ein weiter Weg. Für einen Umsturz ist viel Energie nötig – und ein langfristiges Engagement. Inwiefern US-Präsident Donald Trump dazu überhaupt bereit ist, darüber sprechen Anna Engelke und Stefan Niemann in dieser Sonderausgabe von "Streitkräfte und Strategien" mit der Politikwissenschaftlerin und ehemaligen Referentin der Deutschen Botschaft Damaskus: "Die Aufmerksamkeitsspanne von Trump hat gezeigt: Heute ist er hier, morgen macht er etwas ganz anderes", so Scheller. So könnte ein Moment für den Regimewechsel verpasst werden – wie im vergangenen Jahr im Libanon nach der Tötung des Hisbollah-Anführers Nasrallah: Dies in politisches Kapital umzumünzen, sei dort damals nicht gelungen, so die Expertin. Weiterhin zieht sie Parallelen zwischen der aktuellen Situation im Iran und dem US-Angriff gegen den Irak Anfang der 2000er Jahre und betont: Militärschläge könnten nur begrenzt etwas erreichen, etwa ein Machtvakuum – Verhandlungen seien aber wichtig, um dieses dann mit einer Sicherheitsarchitektur zu füllen, meint Scheller: "Wie wird umgebaut, wie wird aufgebaut? Das sind Fragen, die überhaupt nicht auf dem Tisch liegen".Diese Podcast-Ausgabe beleuchtet auch Trumps Kriegsziele – ausgegeben hatte er die Zerstörung des iranischen Raketen- und Atomprogramms sowie einen Regimewechsel. Bente Scheller beobachtet eine "Abwesenheit von Meilensteinen", woran das Erreichen dieser Ziele gemessen werden könnte, etwa: wann ein relevanter Teil der Waffen, die Israel gefährlich werden könnten, zerstört sei. Der Krieg könnte sich auf diese Weise, mit einer "Unklarheit der Kriegsziele", noch lange ziehen, sagt die Expertin. Fest steht, solange die Kampfhandlungen andauern, werde es Folgen für die Weltwirtschaft haben, wie aktuell bereits die iranische Blockade des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus zeigt. Anna Engelke und Stefan besprechen außerdem mögliche Szenarien für die iranischen (unbewaffneten) Oppositionellen und inwiefern ihnen Trumps "Hilfe zur Selbsthilfe" eine Chance bieten kann. Und sie schauen auf die Reaktionen innerhalb der USA und der sogenannten E3-Staaten auf den wohl völkerrechtswidrigen Angriff. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”:https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Bente Scheller:https://www.ndr.de/nachrichten/info/scheller-fuer-einen-umsturz-ist-viel-energie-noetig-und-ein-langfristiges-engagement,audio-431856.html
* Ein 14-jähriges Mädchen hat wahrscheinlich eine Frau getötet * Der Krieg in der Ukraine dauert schon 4 Jahre * In Mexiko gibt es große Unruhe * Die Fußballmannschaft Rapid muss viel Geld zahlen * In den Supermärkten gibt es zu wenige Eier * Beim Song Contest wird streng kontrolliert
Neben den «Schnitzelbängg» hat die Basler Fasnacht auch andere Ausdrucksmittel. Die sogenannten «Cliquezeedel» zum Beispiel, filigran gearbeitete Verse zu Themen, die die Menschen im zurückliegenden Jahr beschäftig haben. Eine spezielle Basler Fasnachtskunst – gereimt und in Versform natürlich. Düster sind die Themen der aktuellen Basel Fasnacht. Und damit auch des «Zeedel»-Jahrgangs 2026. Der Krieg in der Ukraine, der nun ins fünfte Jahr geht, unberechenbare US-Präsident mit seinen autokratischen Anwandlungen, die grosse Unsicherheit am Arbeitsplatz in Zeiten von Optimierung und KI, all das findet seinen Niederschlag auch in den aktuellen «Zeedel». Doch der Umstand, dass die «Zeedel» der Basler Fasnacht entstammen und daher voller Witz und Humor sind, macht die Lektüre der von Michael Luisier zusammengestellten und von Urs Bihler gelesenen «Zeedel» trotz allem zu einem Vergnügen.
Freches, David www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Der Krieg in der Ukraine ist zum Dauerzustand geworden. Wie steht es um die Kräfteverhältnisse, die Unterstützung des Westens und die Chancen auf ein Ende der Kämpfe? Capellan, Frank; Sawicki, Peter; Dornblüth, Gesine
In Russland sind die Preise für Gurken drastisch gestiegen. Die großen deutschen Medien sehen darin den Vorboten für einen bevorstehenden Aufstand der russischen Verbraucher und den baldigen Zusammenbruch der russischen Wirtschaft. Der Krieg senkt den Lebensstandard der Russen, ist die These. An der ist bei genauerer Hinsicht allerdings nichts dran. Es handelt sich vielmehr umWeiterlesen