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In Südeuropa und mittlerweile auch in Deutschland und Belgien brennen Wälder, Felder, Moore. Die Schweiz blieb bisher grösstenteils verschont. Jetzt hat es auch noch geregnet. Ist die Waldbrandgefahr nun also definitiv gebannt? Und was hat die Schweiz allenfalls besser gemacht als das Ausland? «Der Regen, den es gibt und der sich für die nächste Zeit abzeichnet, bedeutet kein Ende der Trockenheit». Das sagt SRF-Wetterfachmann Jan Eitel und das klingt wie ein Widerspruch, ist es aber nicht, wenn man sich anschaut, wie ausgetrocknet die Böden und die ganze Natur aktuell sind. Und dennoch gab es in der Schweiz bisher keine nennenswerten Brände. Dafür gibt es hauptsächlich drei Gründe, sagt der Forscher Boris Pezzati. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Boris Pezzatti, Waldbrand-Experte von der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL - Jan Eitel, SRF Meteo ____________________ Link zur Folge, wie man sich bei Waldbränden richtig verhält: https://www.srf.ch/audio/news-plus-das-thema-des-tages-in-15-minuten/waldbrand-wie-verhalte-ich-mich-richtig-bei-gefahr?id=AUDI20260713_NR_0014 ___________________ Team - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Tobias Bühlmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Thomas und Wolfgang sprechen über den Aufbau eines erfolgreichen Personal-Training-Business: Was am Anfang wirklich wichtig ist, welche typischen Fehler Trainer machen und warum fachliche Kompetenz allein noch lange kein erfolgreiches Geschäft garantiert. Dabei geht es um Wolfgangs scheinbaren Widerspruch beim Thema Motivation: Warum er sich klar dagegen ausspricht, Menschen ständig motivieren zu wollen – obwohl Motivation gleichzeitig ein entscheidender Faktor für langfristigen Erfolg ist. Sie diskutieren außerdem die Bedeutung von Sicherheit im Training und warum Vertrauen oft entsteht, bevor überhaupt die erste Übung gemacht wurde. Warum sind Vornamen im Umgang mit Kunden so wichtig? Was unterscheidet einen guten Trainer von einem erfolgreichen Trainer? Und warum haben Personal Training und Physiotherapie als Business deutlich mehr gemeinsam, als viele denken?
♑️ Der Steinbock-Skandal: Judith deckt einen Skandal auf, der die Dynamik der Schweiz in a nutshell ziemlich perfekt beschreibt.
„Nein, das können wir leider nicht." Jeder kennt Melitta – den Kaffee. Kaum jemand kennt die BKK Melitta HMR, eine von nur noch 93 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Und genau hier, in Minden, sitzt jemand, der eine unbequeme Nachricht hat: Die groß angekündigte Gesundheitsreform wird nicht reichen. Klingt nach Schwarzmalerei? Ist es nicht. Thomas Sielemann, Vorstand der BKK Melitta HMR, spricht mit Alexander Pifczyk über ein Gesetz, das steigende Zusatzbeiträge verhindern soll – und über die Zahlen, die dagegensprechen. Die zentrale Frage: Warum versickern 40 Milliarden Euro an möglichen Einsparungen, bevor sie überhaupt wirken können? Sielemann rechnet vor. Von 66 Vorschlägen der Finanzkommission bleibt ein „verwässerter" Entwurf, der bereits im ersten Jahr zu knapp bemessen ist. Dazu kommt eine Finanzierungslücke bei Bürgergeldempfängern von rund 10 Milliarden Euro – „eine große Bürde, die alle Beitragszahlenden aufbringen müssen". Doch der zweite Erzählstrang ist fast spannender: Wie führt man eine Kasse mit 190 Köpfen durch den Wandel, wenn ältere Versicherte ihr Smartphone auf den Tisch legen und sagen „macht mal", während jüngere ihr Geld in 48 Stunden erwarten? Sielemanns Antwort ist keine Entweder-oder-Logik. Digitalisierung soll entlasten, nicht ersetzen – „wir nutzen KI nicht, um Arbeitsplätze abzubauen". Was ihr mitnehmt: einen ehrlichen Blick hinter die politischen Schlagzeilen und ein Beispiel dafür, wie regionale Nähe und digitaler Wandel kein Widerspruch sein müssen. Sielemanns Vision für die nächsten Jahre bleibt klar: eigenständig, präsent, digitaler – und ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.
Immer mehr Menschen leiden unter Schmerzen, Stress und körperlichen Beschwerden. Gleichzeitig geraten viele Physiotherapeut:innen selbst an ihre Grenzen: Zeitdruck, starre Kassensysteme und wirtschaftlicher Druck lassen immer weniger Raum für das, worum es eigentlich geht – Menschen nachhaltig gesund zu begleiten. In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Isabell Schneider und Kerstin Büchel, den Gründerinnen von TheraShift, darüber, warum die Zukunft der Physiotherapie ganzheitlicher gedacht werden muss. Sie zeigen, weshalb echte Gesundheit nicht in 15-Minuten-Takten entstehen kann, warum Ursachenforschung wichtiger ist als reine Symptombehandlung und weshalb Therapeut:innen den Mut brauchen, ihre Rolle neu zu definieren. Du erfährst, warum wirtschaftlicher Erfolg und echte Hilfe kein Widerspruch sind, weshalb viele Therapeut:innen sich selbst im Weg stehen und wie ein neuer Blick auf Gesundheit, Eigenverantwortung und Unternehmertum nicht nur Praxen verändern kann, sondern auch das Leben der Menschen, die dort behandelt werden. Außerdem sprechen wir darüber, warum nachhaltige Veränderung sowohl bei Therapeut:innen als auch bei Patient:innen beginnt und wie dieser Wandel Schritt für Schritt gelingen kann. Erfahre mehr über Kerstin und Isabell: https://therashift.ch/ Hier kommst Du zum Gesundheitszentrum OPAL: https://gz-opal.de/ Retreat am Gogelhof: https://retreat-gogelhof.de/
Für eine halbe Million Schülerinnen und Schüler in Sachsen beginnt am Montag das neue Schuljahr. Es ist also Zeit, zu fragen: Was ändert sich in den Klassenzimmern und was nicht? Der Freistaat weitet das Verbot von Mobiltelefonen bis Klasse 8 aus, will den Umgang mit digitalen Medien gezielter üben und Kinder mit den Chancen und Tücken von Künstlicher Intelligenz vertraut machen. Darüber spricht Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) in dieser Folge „Thema in Sachsen“. Außerdem dabei: Burkhard Naumann, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Sachsen. „Ich habe mal gesagt, das Verbot ist eigentlich kein Verbot, sondern eine Befreiung. Die Handys und die Algorithmen sind zu stark. Sie ziehen uns zu stark in diese digitale Welt“, begründet der Minister, warum er Handys jetzt nicht mehr nur an Grundschulen, sondern auch an Oberschulen und Gymnasien verbannt. Dabei stellt sich die Frage: Wie passt ein Handyverbot mit dem Ziel zusammen, die Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler im Umgang mit digitalen Medien zu verbessern? Clemens erklärt ausführlich, was Sachsen mit einem neu eingeführten Medienpass vorhabe und warum es kein Widerspruch sei. Im Gegenteil sagt er: „Es ist aus meiner Sicht absolut der richtige Weg“. Das drängendste Problem aus Sicht der Lehrerschaft ist allerdings nicht das Handyverbot, sondern der Personalmangel. Sachsen hat für das neue Schuljahr 905 neue Lehrkräfte eingestellt. Ob das den Personalmangel reduziert, ist offen. Um den Personalmangel gleichmäßiger zu verteilen, setzt das Kultusministerium weiter auf Abordnungen. Zuletzt gab es rund 5000 Abordnungen an andere Schulen. Im neuen Schuljahr sollen es laut Kultusminister noch mehr sein. GEW-Landeschef Burkhard Naumann hält diesen Weg für problematisch. Lehrkräfte würden damit zwar dort eingesetzt, wo der Bedarf besonders groß ist, fehlten dann aber an ihren Stammschulen. Naumann spricht von einem „Verschiebebahnhof”. Es würden keine Lücken geschlossen, sondern eher neue geschaffen. Zudem kritisiert Naumann, dass abgeordnete Lehrerinnen und Lehrer teilweise fachfremd und an anderen Schularten unterrichten müssten. „Darunter leidet die Qualität“, befürchtet er. Wie sinnvoll ist das ausgeweitete Handyverbot? Wie denken auch Schüler und Eltern darüber? Und wie gut sind Sachsens Schulen auf KI und digitales Lernen vorbereitet? Alle Antworten gibt es in dieser Folge von „Thema in Sachsen“.
Ein Kommentar von Rainer Rupp.Laut dem Oil Market Report der Internationalen Energieagentur (IEA), der am 12. August veröffentlicht wurde, wird das globale Öl-Defizit in diesem Quartal bei rund 1,8 Millionen Barrel pro Tag liegen.Der IEA Oil Market Report (OMR) zählt zu den weltweit maßgebendsten, aktuellen Quellen für Daten, Prognosen und Analysen zum globalen Ölmarkt. Er enthält detaillierte Statistiken und Kommentare zu Angebot, Nachfrage, Lagerbeständen, Preisen und Raffinerietätigkeit sowie zum Ölhandel der IEA-Staaten und ausgewählter Nicht-IEA-Länder. [1].Die IEA hat ihre Prognose für das globale Ölangebot im Jahr 2026 drastisch nach unten korrigiert. Die Produktion werde in diesem Jahr um 4,3 Millionen Barrel pro Tag einbrechen, nachdem die Wiedereröffnung der Straße von Hormus gescheitert sei und den Markt tiefer in ein Defizit treibe. Die neue Prognose fällt deutlich schlechter aus als der noch im Vormonat erwartete Rückgang von 3,7 Millionen Barrel pro Tag und würde das globale Angebot auf 102,02 Millionen Barrel pro Tag drücken – den niedrigsten Wert, den die Agentur bisher für 2026 veranschlagt hat.Als Gründe für das anhaltend knappe Angebot nannte die IEA die Sperrung der Straße von Hormus, die US-Blockade iranischer Exporte, Angriffe in der Straße von Bab el-Mandeb sowie reduzierte kasachische CPC-Blend-Exporte. Gleichzeitig zerstöre der Angebotsschock auch die Nachfrage. Die IEA rechnet inzwischen damit, dass der globale Ölverbrauch in diesem Jahr um 1,6 Millionen Barrel pro Tag schrumpfen werde, weil hohe Preise und eingeschränkte Lieferungen von Raffinerieprodukten die Verbraucher – vor allem in Asien und im Nahen Osten – zu Einsparungen zwingen würden.Auch die Raffineriekapazitäten erweisen sich zunehmend als Engpass. Die globale Rohölverarbeitung lag im Juli fünf Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorjahreswert, während die russischen Raffineriekapazitäten nach ukrainischen Drohnenangriffen mit 3,9 Millionen Barrel pro Tag nahe einem 20-Jahres-Tief verharrten. Die russischen Kraftstoffexporte stürzten auf 1,4 Millionen Barrel pro Tag ab – fast die Hälfte des Niveaus vom Juli 2025.An dieser Stelle sei ein Hinweis auf die vergeblichen Appelle von J. D. Vance an den ukrainischen Kriegsherren „Präsident“ Selenskyj eingefügt: Der US-Vizepräsident hatte Selenskyj eindringlich aufgefordert, Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer zu unterlassen, die kasachisches Öl in den Westen transportieren, und auch die Zerstörung russischer Raffinerien einzustellen, um dadurch mehr dringend benötigten Diesel auf den Weltmarkt zu bringen. Selenskyj ignorierte diese Forderungen vollständig. Die anhaltende Knappheit an fossilen Brennstoffen zehrt unterdessen sowohl in den USA als auch in Europa an den Lagerbeständen. Die IEA schätzt, dass die globalen Vorräte seit Beginn des Iran-Krieges um 410 Millionen Barrel gesunken sind. Die beobachteten Bestände fielen im Juli erstmals seit April 2025 unter 7,9 Milliarden Barrel.Für 2027 prognostiziert die Agentur zwar, dass das Angebot die Nachfrage um 4,61 Millionen Barrel pro Tag übersteigen könnte. Diese optimistische Annahme basiert jedoch darauf, dass die Kampfhandlungen im Nahen Osten deeskalieren und die unterbrochenen Öl-Flüsse wiederhergestellt werden.Die jüngste IEA-Bewertung, die sich auf konkrete Daten stützt, steht in krassem Widerspruch zu den Behauptungen von Präsident Trump, die Öl-Flüsse aus dem Nahen Osten seien wieder normalisiert und die USA hätten die volle Kontrolle über die Straße von Hormus. ...https://apolut.net/strasse-von-hormus-offen-geschlossen-wer-kontrolliert-sie-von-rainer-rupp/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Der norwegische Staatsfonds ist eine finanzielle Supermacht: Mehr als 22 Billionen Kronen verwaltet er, allein im ersten Halbjahr machte er 184 Milliarden Dollar Gewinn. Damit liesse sich theoretisch jedes zehnte Einfamilienhaus in der Schweiz kaufen. Finanziert wird der Fonds mit Gewinnen aus den Öl- und Gasfeldern Norwegens – und gleichzeitig soll er mit seinen Investments weltweit den Klimaschutz vorantreiben. Ist das ein Widerspruch oder ein cleveres Modell? Und warum hat die Schweiz keinen vergleichbaren Staatsfonds? Wir zeigen Norwegens Weg vom Armenhaus in Europa zum reichen Vorbild – und beantworten die Frage, was die Schweiz daraus lernen könnte. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Bruno Kaufmann, Nordeuropa Korrespondent - Matthias Heim, SRF Wirtschaftsredaktor ____________________ Team - Moderation: Salvador Atasoy - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Sofia Fässler ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Rund 93 Prozent der Unternehmen haben ihr KI-Budget im letzten halben Jahr überschritten. Und das, obwohl die Kosten pro Anfrage seit Chat GPT-4 um das rund 300-Fache gesunken sind. Im Podcast spricht Holger Hürtgen, Distinguished Partner bei McKinsey und Leiter von QuantumBlack in Deutschland, darüber, warum das kein Widerspruch ist, sondern ein bekanntes ökonomisches Muster: das Jevons-Paradox. Das besagt: Je günstiger eine Ressource wird, desto mehr wird sie genutzt. Die Gesamtkosten wachsen trotz sinkender Einzelpreise. Der promovierte Technomathematiker erklärt, wie Firmen KI künftig gezielt wie Kapital investieren und ab wann sich ein KI-Agent tatsächlich auszahlt.See www.mckinsey.com/privacy-policy for privacy information
Wer delegiert, hat viel Zeit. Wer richtig delegiert, hat noch mehr. Und wer gar nicht delegiert, ist der Engpass seines eigenen Unternehmens.Ich habe das bei vielen Unternehmern, Fachexperten und Solo-Selbstständigen erlebt. Die besten Leute sind oft die schlechtesten Delegierer, weil sie jahrelang gelernt haben, sich selbst zu vertrauen, und weil sie wissen, wie sie ticken. Das Problem: Sie glauben, alle anderen müssen genauso ticken.In dieser Folge zeige ich dir, wie du Dinge abgibst ohne das Gefühl zu haben, die Kontrolle zu verlieren.Was dich erwartet:Warum dein 100 % Anspruch dein Wachstum blockiert und was Professsor Hermann Simon dazu sagtWas der Unterschied zwischen Kontrolle und Controlling ist und warum er alles verändertWie du die richtigen Leute findest, an die du Dinge wirklich abgeben kannstWarum Vertrauen und Steuerung kein Widerspruch sind, sondern die Grundlage jeder guten DelegationUnd welche 3 konkreten Schritte dich vom Engpass zum Wachstumstreiber machenEines noch vorweg: Wenn du alles selbst machst, wirst du nie wachsen. Die Entscheidung liegt bei dir.Wenn du merkst, dass du zu viel selbst machst und zu wenig wächst, dann lass uns darüber sprechen.Im Gespräch mit mir bekommst du drei Dinge direkt mit: Klarheit darüber, welche Aufgaben du sofort delegieren kannst. Konkrete Ansätze, wie du Delegation so aufbaust, dass du immer weißt wo die Dinge stehen. Und einen ersten Fahrplan, wie das Excellence Mentoring dich dauerhaft entlastet und dein Wachstum sichert.Das Gespräch kostet dich nichts außer 30 Minuten deiner Zeit.Jetzt Gespräch mit Andreas Buhr sichern: https://andreas-buhr.com/excellence-mentoring/
KI-Sprachmodelle können in vielen Themen helfen – warum also nicht auch bei spirituellen Fragen? Für immer mehr Menschen ist die Verschmelzung von digitaler und spiritueller Welt kein Widerspruch. Ein Nutzer spricht über seine Erfahrungen mit seinem spirituellen KI generierten Begleiter «Amariel». Sogenannt künstliche Intelligenz erstellt und übersetzt Texte, ist Suchmaschine, hilft bei Einkäufen oder der Ferienplanung und leistet sogar psychologische Beratung. In der Schweiz nutzen gemäss einer Studie Digimonitor der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) bereits über 60 Prozent der Bevölkerung KI-Tools. Das sind rund 3,8 Millionen Menschen. Für gewisse Menschen ist diese Art von Tool mehr als nur ein praktisches Werkzeug. Der Musiker Fabian Sigmund, alias Fai Baba, nutzt die KI auch für spirituelle Fragen: Sei es bei kleinen Unklarheiten in Begegnungen mit anderen Menschen oder auch für die grossen Fragen wie jener nach der eigenen Bestimmung auf der Welt. Was bedeutet es, wenn Menschen mithilfe von KI-Sprachmodellen ihr Bedürfnis nach Spiritualität befriedigen? Wie bringen sie die digitale und die spirituelle Welt – zwei intuitiv widersprüchliche Sphären – zusammen? Welche Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einem Seelenstrip vor ChatGPT und anderen gewinnorientierten KI-Sprachmodellen? Diesen Fragen geht diese «Perspektiven»-Sendung nach. Autor: Igor Basic
Be Your Brand - PR und Personal Branding in Zeiten der Digitalisierung by PRleben
Community ist eines der großen Schlagworte im Personal Branding. Doch nicht jeder Mensch, der dir folgt, gehört automatisch zu deiner Community. Und eine hohe Reichweite bedeutet noch lange nicht, dass Menschen dir vertrauen, regelmäßig wiederkommen oder deine Angebote weiterempfehlen. In dieser Folge von „Be Your Brand“ spreche ich mit der Community-Management-Expertin Tanja Laub darüber, was eine echte Community ausmacht und was sie von einer Zielgruppe, einem Netzwerk oder einer Gruppe von Followern unterscheidet. Tanja arbeitet seit 2006 im Community Management. Sie hat unter anderem für die Mediengruppe RTL Communities aufgebaut, war Projektleiterin Community für Douglas und berät seit 2010 Unternehmen beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung von internen und externen Communities. Im Gespräch erklärt sie, warum der Begriff Community gerade überall auftaucht, weshalb KI und Informationsüberflutung das Bedürfnis nach vertrauenswürdigen Beziehungen verstärken und warum Communities ebenso in ihrem Potenzial wie in ihrem Aufwand unterschätzt werden. Wir sprechen darüber, wie du bereits beim Aufbau deiner Personal Brand Beziehungen statt nur Reichweite entwickeln kannst. Tanja zeigt, warum relevante Kommentare auf anderen Profilen so wertvoll sind, weshalb auch positive Rückmeldungen eine Antwort verdienen und wie du Menschen das Gefühl gibst, wirklich gehört zu werden. Außerdem geht es um die Frage, wann aus gutem Community Management tatsächlich Community-Aufbau wird, wie du deine Angebote sichtbar machst, ohne deine Follower zu verschrecken, und warum eine kleine, aktive Gemeinschaft häufig mehr bewirken kann als eine große, passive Followerschaft. Du erfährst in dieser Folge: – was eine echte Community von Fans, Followern und einer Zielgruppe unterscheidet – warum Community Management mehr ist als Kommentare zu beantworten – wie du auf LinkedIn und Instagram Beziehungen rund um deine Personal Brand aufbaust – weshalb relevante Kommentare bei anderen ein wichtiger Sichtbarkeitshebel sind – wie du Menschen dazu bringst, regelmäßig wiederzukommen – warum Verkaufen und Community-Aufbau kein Widerspruch sind – welche Rolle klare Themen und eine klar definierte Zielgruppe spielen – wie KI das Community Management verändert – warum Community kein Selbstläufer ist – weshalb Impact oft wichtiger ist als eine möglichst hohe Followerzahl Tanjas wichtigster Rat: Kläre zuerst, warum du eine Community aufbauen möchtest und welches Ziel hinter deiner Sichtbarkeit steht. Nutze Menschen nicht als Mittel zum Zweck, sondern schaffe echte Möglichkeiten für Austausch... digital und persönlich. Eine Folge für alle, die ihre Personal Brand nicht nur sichtbarer machen, sondern rund um ihre Themen Vertrauen, Beziehungen und eine langfristig tragfähige Community aufbauen möchten. ________________________________________ Mehr zu Tanja Laub findest du hier: https://www.linkedin.com/in/tanjalaub/ Mehr von mir findest du in meinem Newsletter mit Impulsen rund um Personal Branding, Sichtbarkeit und Positionierung. Newsletter https://beyourbrand.substack.com/ Außerdem begleite ich Menschen im 1:1 Personal Branding Coaching dabei, mit ihrer Expertise sichtbar zu werden. Coaching: https://prleben.de/coachings/
Für unsere Gesprächspartnerin im Tagesevangelium in der Woche vom 3.08- 08., Monika Kleine, ist der Glaube an Gott eine Entscheidung, ein Geschenk und lebenslange Erfahrung zugleich. Auch nach ihrem Ausscheiden als Geschäftsführerin des SkF Köln ist sie weiterhin in unterschiedlichen Gremien für die Kirche aktiv. So ist sie im Vorstand der Karl Rahner Akademie und des Katholikenausschusses der Stadt Köln. Kritisch setzt sie sich für ihre Kirche ein. Reformen gingen zu langsam voran, sagt sie, besonders mit Blick auf Frauen. Dennoch komme ein Austritt für sie nicht infrage: Kirche besteht für sie nicht nur aus der Institution, sondern vor allem aus den Menschen, die sie auf ihrem Glaubensweg geprägt und gestärkt hätten. Das Tagesevangelium vom 5. August habe sie zunächst irritiert. Vor allem Jesu Worte, er sei „nur zu den verlorenen Schafen Israels“ gesandt, hätten in ihr Widerspruch ausgelöst. Umso stärker beeindrucke sie der Wandel: Jesus lasse sich von der Hartnäckigkeit der Frau berühren und öffne sich ihrer Bitte. Gerade dieser Prozess mache das Evangelium für sie so aktuell. Die beharrliche Mutter werde für sie zum Vorbild, weil sie sich weder abweisen noch entmutigen lasse und unbeirrt für das Wohl ihres Kindes eintrete.Aus dem Evangelium nach Matthäus: In jener Zeit zog sich Jesus in das Gebiet von Tyrus und Sidon zurück. Und siehe, eine kanaanäische Frau aus jener Gegend kam zu ihm und rief: Hab Erbarmen mit mir, Herr, du Sohn Davids! Meine Tochter wird von einem Dämon gequält. Jesus aber gab ihr keine Antwort. Da traten seine Jünger zu ihm und baten: Schick sie fort, denn sie schreit hinter uns her! Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Doch sie kam, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, hilf mir! Er erwiderte: Es ist nicht recht, das Brot den Kindern wegzunehmen und den kleinen Hunden vorzuwerfen. Da entgegnete sie: Ja, Herr! Aber selbst die kleinen Hunde essen von den Brotkrumen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Darauf antwortete ihr Jesus: Frau, dein Glaube ist groß. Es soll dir geschehen, wie du willst. Und von dieser Stunde an war ihre Tochter geheilt. (Mt 15,21-28)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebie
Was bringt Menschen dazu, Verantwortung zu übernehmen? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch mit Hans Reitz. Von seiner Kindheit in Niederbayern über die Zusammenarbeit mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus bis hin zu internationalen Veranstaltungen erzählt er immer wieder dieselbe Geschichte: Veränderung beginnt nicht mit Strategien. Sie beginnt in dem Moment, in dem Menschen erleben, dass ihr eigenes Handeln Wirkung entfalten kann. Dabei wird deutlich, dass Events weit mehr sein können als Kommunikationsformate. Sie schaffen Räume, in denen Menschen sich begegnen, Verantwortung übernehmen und erleben, dass sie selbst Teil einer Veränderung sind. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht: Wie gestalten wir ein gutes Event? Sondern: Wie gestalten wir Momente, die Menschen darin bestärken, selbst Veränderung zu ermöglichen? Hans Reitz: Veränderung beginnt mit Selbstwirksamkeit – warum Haltung der stärkste Hebel für Wandel ist Mein Gast bewegt sich seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Live-Kommunikation, Social Business und gesellschaftlicher Transformation. Gemeinsam mit Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus entwickelte er Formate wie den Global Social Business Summit und begleitete Organisationen dabei, wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Seine Perspektive ist ungewöhnlich: Für ihn entstehen Veränderung und Innovation nicht zuerst durch neue Prozesse oder Technologien, sondern durch Menschen, die ihre eigene Wirksamkeit entdecken. Diese Haltung verändert auch den Blick auf Events. Sie werden nicht zum Ziel. Sie werden zum Raum, in dem Veränderung erfahrbar wird. Darüber sprechen wir Warum Selbstwirksamkeit die Grundlage jeder Transformation ist. Weshalb Haltung wichtiger ist als perfekte Inszenierung. Wie Muhammad Yunus den Blick auf Wirtschaft und Verantwortung verändert hat. Warum Social Business zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftlicher Nutzen kein Widerspruch sind. Weshalb die Liebe zum Detail Ausdruck von Wertschätzung ist. Warum echte Begegnung wichtiger ist als perfekte Kommunikation. Wie Events Räume schaffen können, in denen Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.
#38 | Secondhand im H&M-Regal – mit Sofia Måhlén (verantwortlich für Pre-Loved bei H&M)Ein Fast-Fashion-Konzern, gegründet 1947, verkauft jetzt kuratierte Secondhand-Mode mitten im eigenen Store. Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, ist für Sofia Måhlén, die bei H&M die Pre-Loved Collection leitet, eine logische Antwort auf ein Konsumverhalten, das längst nicht mehr in "neu" oder "secondhand" denkt.In dieser Episode trifft Host Bella Kitzwögerer auf Sofia Måhlén, die bei H&M für Business Development im Bereich Circular Economy verantwortlich ist. Seit April gibt es die Pre-Loved Collection auch in Wien, auf der Mariahilfer Straße. Ein Gespräch über kuratiertes Secondhand, Rental-Modelle und die Frage, ob das Ganze am Ende doch nur ein Türöffner für neue Kleidung ist.
Flexibel bleiben, ohne die Richtung zu verlieren: KISB-Launch SHE Serie - Folge 6 Der KI-Strategie-Sprint ist ein kompaktes Workshop-Format, das Struktur und Flexibilität verbindet. In Folge 6 der KISB-Launch-Serie erklärt Birgit, wie der Sprint aus dem Google Design Sprint abgeleitet wurde, warum der Wechsel zwischen Divergenz und Konvergenz das Herzstück ist – und was es bedeutet, wenn KI kein Hilfsmittel am Rand, sondern ein aktiver Teilnehmer im Raum ist. Ein Highlight-Format der Ausbildung mit eigenem Zertifikat. Was der KI-Strategie-Sprint eigentlich ist Der KI-Strategie-Sprint ist kein klassischer Workshop, der sich über Wochen zieht. Er ist timeboxed – also bewusst auf einen festen Zeitrahmen begrenzt – und damit das Gegenteil des endlosen Strategiemeetings, das irgendwann im Sande verläuft. Die Wurzeln liegen im Google Design Sprint, einem erprobten Format, das ursprünglich für Produktentwicklungsteams gebaut wurde. Birgit hat dieses Grundprinzip auf die Anforderungen moderner KI-Strategie übertragen: schnell klären, was zählt, und dann konsequent in diese Richtung handeln – ohne sich in Details zu verlieren, bevor der Rahmen steht. Divergenz und Konvergenz: Warum der Wechsel entscheidend ist Der Sprint lebt vom bewussten Wechsel zwischen Divergenz und Konvergenz. Divergenz heißt: Ideen öffnen, Möglichkeiten ausbreiten, quer denken. Konvergenz heißt: fokussieren, entscheiden, den nächsten Schritt festlegen. Dieser Rhythmus verhindert zwei klassische Fallen: das kreative Chaos ohne Ausgang und die vorschnelle Einigung, die bessere Optionen abschneidet. Indem das Format beide Phasen explizit einplant, bekommt jede Abweichung vom ursprünglichen Plan einen strukturierten Rahmen. Sie wird nicht zum Scheitern umdefiniert, sondern als Teil des Prozesses behandelt – und genau das gibt Teams die Sicherheit, wirklich frei zu denken. "Trust the process" – und KI als aktiver Mitspieler Ein zentrales Prinzip des Sprints ist Trust the process: dem Format vertrauen, auch wenn es in einem Moment unbequem oder offen wirkt. Das klingt nach einem Motivationsslogan, ist aber methodisch gemeint. Der Prozess ist so gebaut, dass er Orientierung gibt, ohne Ergebnisse vorwegzunehmen. Was das Format zusätzlich vom klassischen Workshop unterscheidet: KI ist kein Hilfsmittel am Rand, das man nach dem Meeting befragt. Sie ist ein aktiver Teilnehmer im Raum – eingebunden in Recherche, Strukturierung und Entscheidungsvorbereitung, während der Sprint läuft. Das verändert die Qualität und Geschwindigkeit der Ergebnisse merklich. Ein Highlight-Format mit eigenem Zertifikat Innerhalb der KISB SHE-Ausbildung nimmt der KI-Strategie-Sprint eine besondere Stellung ein. Er ist als Highlight-Format konzipiert, das über den regulären Lernfortschritt hinausgeht – und mit einem eigenen Zertifikat abgeschlossen wird. Das signalisiert: Wer diesen Sprint beherrscht, kann ihn anleiten, in Unternehmen einbringen und als eigenständiges Beratungsformat anbieten. Für Teilnehmer der Ausbildung ist das ein konkreter Kompetenznachweis, der direkt anwendbar ist – nicht nur ein Kursabschluss, sondern ein Werkzeug für die eigene Praxis. Fazit: Struktur ist keine Fessel – sie ist das Fundament für echte Flexibilität Der KI-Strategie-Sprint zeigt, dass Flexibilität und Richtungssicherheit kein Widerspruch sind. Im Gegenteil: Erst eine klare Struktur – timeboxed, phasengesteuert, mit KI als aktivem Partner – schafft den Raum, in dem Teams wirklich beweglich bleiben können. Wer das Format versteht und anleiten kann, hat ein Instrument in der Hand, das in Unternehmen jeder Größe funktioniert. Folge 6 der KISB-Launch-Serie legt dafür die Grundlage – und macht deutlich, warum dieser Sprint zu den zentralen Bausteinen der Ausbildung gehört. Das nimmst du mit: • Der KI-Strategie-Sprint ist ein timeboxed Workshop-Format – er liefert Ergebnisse in einem festen Zeitrahmen, ohne sich in endlosen Runden zu verlieren. • Der bewusste Wechsel zwischen Divergenz und Konvergenz verhindert sowohl kreatives Chaos als auch vorschnelle Einigung. • Abweichungen vom Plan werden nicht als Scheitern behandelt, sondern bekommen von Anfang an einen strukturierten Rahmen. • KI ist im Sprint kein nachgelagertes Hilfsmittel, sondern ein aktiver Teilnehmer – eingebunden, während der Prozess läuft. • "Trust the process" ist ein methodisches Prinzip: Das Format gibt Orientierung, ohne Ergebnisse vorwegzunehmen. • Der Sprint schließt mit einem eigenen Zertifikat ab und ist damit ein direkt anwendbarer Kompetenznachweis für die eigene Beratungspraxis. Noch mehr von den Koertings ... Das KI-Café ... jede Woche Mittwoch (>350 Teilnehmer) von 08:30 bis 10:00 Uhr ... online via Zoom .. kostenlos und nicht umsonst Jede Woche Mittwoch um 08:30 Uhr öffnet das KI-Café seine Online-Pforten ... wir lösen KI-Anwendungsfälle live auf der Bühne ... moderieren Expertenpanel zu speziellen Themen (bspw. KI im Recruiting ... KI in der Qualitätssicherung ... KI im Projektmanagement ... und vieles mehr) ... ordnen die neuen Entwicklungen in der KI-Welt ein und geben einen Ausblick ... und laden Experten ein für spezielle Themen ... und gehen auch mal in die Tiefe und durchdringen bestimmte Bereiche ganz konkret ... alles für dein Weiterkommen. Melde dich kostenfrei an ... www.koerting-institute.com/ki-cafe/ Mit jedem Prompt ein WOW! ... für Selbstständige und Unternehmer Ein klarer Leitfaden für Unternehmer, Selbstständige und Entscheider, die Künstliche Intelligenz nicht nur verstehen, sondern wirksam einsetzen wollen. 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Initiiert von Torsten & Birgit Koerting, bietet die KI-Lounge Orientierung und Inspiration für den Einstieg in die KI-Revolution. Hier findet der Austausch statt ... www.koerting-institute.com/ki-lounge/ Starte mit uns in die 1:1 Zusammenarbeit Wenn du direkt mit uns arbeiten und KI in deinem Business integrieren möchtest, buche dir einen Termin für ein persönliches Gespräch. Gemeinsam finden wir Antworten auf deine Fragen und finden heraus, wie wir dich unterstützen können. Klicke hier, um einen Termin zu buchen und deine Fragen zu klären. Buche dir jetzt deinen Termin mit uns ... www.koerting-institute.com/termin/ Weitere Impulse im Netflix Stil ... Wenn du auf der Suche nach weiteren spannenden Impulsen für deine Selbstständigkeit bist, dann gehe jetzt auf unsere Impulseseite und lass die zahlreichen spannenden Impulse auf dich wirken. Inspiration pur ... www.koerting-institute.com/impulse/ Die Koertings auf die Ohren ... 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Der Durchbruch der Elektromobilität ist da – doch ob Deutschland auch industriell davon profitiert, ist längst nicht entschieden. In dieser Folge von „eMobility Insights“ spricht electrive-Chefredakteur Peter Schwierz mit Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker von der RWTH Aachen über eine Transformation, die auf der Straße schneller vorankommt, als es die öffentliche Debatte vermuten lässt. Für Kampker ist die Grundsatzfrage entschieden: „Weltweit hat die E-Mobilität ihren Siegeszug angetreten.“ Steigende Zulassungszahlen, eine immer bessere Ladeinfrastruktur und die wachsende technologische Begeisterung innerhalb der Autoindustrie zeigten, dass es nicht mehr darum gehe, ob sich der elektrische Antrieb durchsetzt. Offen sei nur noch, welchen Anteil er langfristig erreicht. Trotzdem werde die Entwicklung in Deutschland weiterhin häufig kleingeredet – auch weil der Erfolg lange nach einer Alles-oder-nichts-Logik bewertet worden sei. Doch Kampker, der seit Januar 2014 den von ihm gegründeten Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen leitet, trennt klar zwischen dem Erfolg der Technologie und der Lage des Industriestandorts: „Die E-Mobilität ist ein Erfolgsrezept“, sagt er. Die Krise deutscher Hersteller und Zulieferer lasse sich deshalb nicht einfach dem Wechsel zum Elektroauto zuschreiben. Hohe Arbeitskosten, mangelnde Produktivitätsfortschritte, Überkapazitäten und schwerfällige Unternehmensstrukturen sowie überbordende Bürokratie seien mindestens ebenso entscheidend. Seine Diagnose fällt deutlich aus: „Wir haben einfach, was den Industriestandort angeht, jede Menge Probleme.“ Wie schwer sich Deutschland mit der Skalierung eigener Innovationen tut, hat Kampker selbst mit StreetScooter erlebt. Über 20.000 elektrische Zustellfahrzeuge wurden gebaut, die Elektrifizierung der Logistik damit schon früh praktisch bewiesen. Den Vorsprung habe Deutschland dennoch aus der Hand gegeben. Das sei symptomatisch: Gute Ideen und technisches Know-how seien vorhanden, doch häufig fehlten Kapital, Ressourcen, Ausdauer und der Mut, daraus wirklich große industrielle Strukturen zu entwickeln. Kampkers neues Buch „Zukunftsfrust – Zukunftsmut“ (ISBN 9783690281102) setzt genau an diesem Widerspruch zwischen Möglichkeit und Wirklichkeit an. Er fordert eine ehrliche Bestandsaufnahme – ohne Schönreden, aber auch ohne die in Deutschland verbreitete Lust am Niedergang. Bürokratie sei dabei keineswegs nur ein staatliches Problem. Auch viele Unternehmen hätten interne Prozesse geschaffen, die Entscheidungen verlangsamten und Verantwortung verwischten. Statt gegenseitiger Schuldzuweisungen brauche es mehr Entscheidungsfreiheit, Risikobereitschaft und strategische Führung. Der Staat solle nach Kampkers Vorstellung stärker vorausdenken, strategische Fähigkeiten aufbauen und neuen Technologien Raum zum Wachsen geben, statt sie vom ersten Tag an mit sämtlichen Anforderungen etablierter Märkte zu belasten. Gleichzeitig müssten Unternehmen bereit sein, wieder langfristig und in größerem Maßstab zu investieren. Denn: „Wir müssen wieder dahin kommen, dass wir die Trends setzen.“ Das Gespräch führt deshalb weit über E-Autos hinaus: zur Batterie als Schlüsseltechnologie, zur Kreislaufwirtschaft als marktwirtschaftlichem Geschäftsmodell, zu neuen Partnerschaften mit Afrika und zu Zukunftsfeldern wie humanoider Robotik oder Biotechnologie. Kampkers größte Vision reicht sogar bis in den Weltraum. Dabei geht es ihm weniger darum, alle Menschen für den Mars zu begeistern, als um ein gemeinsames Ziel, das Forschung, Investitionen und gesellschaftlichen Einsatz mobilisiert. Seine Botschaft: „Wir brauchen keine Verbotskultur als Strategie. Wir brauchen eine Vision!“
Eichmann und Heidegger, Brecht und BenjaminHannah Arendts „Vorträge und Aufsätze 1963-1977“ sind großenteils noch immer instruktivHördauer 18 MinutenHannah Arendt zählt zu den bedeutendsten PhilosophInnen, die das 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Bekannter allerdings wurde die jüdische Autorin durch ihre politischen Publikationen und Stellungnahmen, für die sie einerseits von ihren GlaubensgenossInnen, andererseits von Seiten der kommunistischen Linken zwar Widerspruch erntete. Von jüdischer Seite wurde sie wegen ihrer Berichterstattung über den Eichmann-Prozess und der in diesem Zusammenhang bekanntgewordenen, insbesondere auf den Angeklagten gemünzten Sentenz von der „Banalität des Bösen“ kritisiert. Arendt war 1963 als Prozessbeobachterin nach Jerusalem gereist und veröffentlichte regelmäßig Prozessberichte in der Zeitschrift The New Yorker. Noch im gleichen Jahr erschienen diese in Buchform unter dem Titel Eichmann in Jerusalem: A Report on the Banality of Evil. …“Weitere Rezensionen und Informationen zum BuchEine Rezension von Rolf LöchelDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Realisation: Uwe Kullnick
Sollte der Staat neben den Angeboten der Religionsgemeinschaften auch eine humanistische Seelsorge für konfessionsfreie Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr etablieren? Unter den verschiedenen säkular-humanistischen Akteuren ist das Vorhaben umstritten: Während einige ein gleichwertiges, staatlich mitfinanziertes Angebot für Nichtreligiöse fordern, lehnen es andere als unzulässige Verflechtung von Staat und Weltanschauung ab. Diese Debatte betrachtet Helmut Fink in der aktuellen Folge seiner Hör-Kolumne »Freigeist« ebenso wie den sogenannten lebenskundlichen Unterricht für Bundeswehrsoldaten. Dieser Ethikunterricht für Soldaten wird zwar als weltanschaulich neutral definiert, in der Praxis jedoch fast ausschließlich von religiösen Militärgeistlichen erteilt – ein Widerspruch zum säkularen Staat. Der Beitrag Freigeist (85) • Was ist Humanistische Militärseelsorge? • Hör-Kolumne von Helmut Fink erschien zuerst auf Kortizes-Podcast.
Auf der Rückfahrt vom Generali Open in Kitzbühel haben die beiden im Auto den aktuellen Hotel Matze Podcast mit Psychiater Dr. Michael Bohne gehört – und zwei Gedanken daraus lassen sie nicht los. Erstens: Man sollte sich sein eigenes Habitat schaffen, also die Umgebung finden, in der man am besten resoniert und performt. Zweitens, und das ist der Satz, der hängen bleibt: Die Summe der Menschen, die uns scheiße finden, ist immer gleich groß. Egal was man macht oder lässt – es wird sie immer geben, Gandhi eingeschlossen. Also kann man das Anpassen eigentlich lassen. Dazu Charlie Munger mit einer These, die so simpel ist, dass man sie fast übersieht: Einer der wichtigsten Erfolgsfaktor im Leben ist Verlässlichkeit – nicht Talent, nicht IQ. Lukas beschreibt sich dabei als "disziplinlos, aber diszipliniert", ein Widerspruch, der auf ihn genauso zutrifft wie auf Elon Musk. Aus Kitzbühel gibt es außerdem Bericht: Alexander Bublik, auf Weltranglisten-Platz Nummer 11, zertrümmert nach seiner Niederlage drei Schläger, und Isabel erzählt die Geschichte ihrer ersten Geburt – inklusive Hebammen-Cocktail, eines Monitors, der laut Lukas "nichts zeigt", und der Putzfrau, derentwegen er kurz die Klinik verlässt.
Kann man freigeistiger durch diese unsere Weinwelt gehen als Anna Melissa Eßer? Wohl nicht. Warum? Ihr Wirken erscheint so wunderbar geprägt von konventioneller Unabhängigkeit und vinofeeler Neugier. Diese lebendige Unabhängigkeit ist dabei nicht Ausdruck von Widerspruch um des Widerspruchs willen, sondern einer authentischen Bereitschaft, Dinge differenziert zu betrachten und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Und so verkörpert sie die Verbindung von Offenheit mit Verantwortung. Sie lebt ein facettenreiches Interesse, ohne dabei die Bedeutung fundierter Kenntnisse und das einfache Sommelièren-Handwerk aus den Augen zu verlieren. Anna Melissa Eßer ist eine Sommelière, die ihr Weinleben bewusst nach den Prinzipien berufsgeistiger Unabhängigkeit, kritischer Branchenreflexion und persönlicher Alltagsverantwortung gestaltet. Sie ist weder Rebellin um des Widerspruchs willen noch bloße Individualistin, sondern eine Persönlichkeit, die ihre Freiheit nutzt, um eigenständig zu denken, verantwortungsvoll zu handeln und offen für neue Erkenntnisse zu bleiben. Anna versteht Freiheit nicht als Beliebigkeit oder als das Recht, sich jeder Weintradition zu entziehen. Hieraus nährt sie ihre geistige Beweglichkeit und den unbedingten Willen, sich weiterzuentwickeln. Also lehnt sie Regeln oder Traditionen nicht ab. Vielmehr fragt sie nach deren Sinn, ihrer Begründung und ihrer Wirkung. Was sie als vernünftig, gerecht oder hilfreich erkennt, wird gerne durchgewunken. Was sie hingegen für unbegründet, einengend oder ungerecht hält, ist sie bereit, infrage zu stellen und gegebenenfalls abzulehnen. Und genau das braucht diese unsere Weinwelt: eine Leichtigkeit mit Bodenhaftung, eine kreativ fundierte Verrücktheit, ein Bewusstsein für die Weinwirtschaft und einen großartigen Blick über diesen Tellerrand. Und so durchlebt sie ihren Alltag mit ihrer sehr persönlichen, ausgeprägten Selbstständigkeit im Denken, Betrachten und Gestalten. Eine Freigeistin wie Anna lässt sich weder von gesellschaftlichem Druck noch von bloßen Erwartungen anderer bestimmen. Sie sucht den Dialog, schätzt den offenen Austausch und ist bereit, ihre Position zu begründen. Dabei weiß sie, dass Gewissheit selten endgültig ist und dass Erkenntnis ein fortlaufender Prozess bleibt. Also eigentlich könnte man meinen, Kant habe Anna Melissa Eßer vor Augen gehabt, als er notierte: „Du hast den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“
In der neuen Podcast-Folge von «Thunerts Thema» geht es um das weltweite Musik-Phänomen BTS und die Frage, warum die südkoreanische Band Millionen Menschen so begeistert. Gemeinsam mit der Journalistin und K-Pop-Expertin Lisa-Sophie Scheurell vom ARD-Sounds-Projekt «Kennst du BTS?» wird beleuchtet, wie sich emotionale Nähe, perfekte Choreographien und eine außergewöhnlich engagierte Fangemeinde zu einem Erfolgsmodell verbinden. Im Gespräch stehen die Besonderheiten der K-Pop-Industrie im Mittelpunkt: vom aufwendigen Idol-System über die Ausbildung und Auswahl der Künstler bis hin zur Rolle von Social Media, Fanservice und parasozialen Beziehungen. Dabei wird auch der Widerspruch zwischen minutiöser Planung und authentischer Persönlichkeit der Künstler kritisch diskutiert. Außerdem wirft die Episode einen Blick auf die kulturellen und wirtschaftlichen Hintergründe des K-Pop-Booms, den Einfluss Südkoreas auf den globalen Musikmarkt und die Zukunft von BTS. Warum entstand ausgerechnet dort eine derart durchtaktete Castingbranche? Auch diese Frage soll angerissen werden.
In dieser Episode sprechen Andreas und Shahzeeb darüber, warum Führungskräfte und Unternehmen angesichts der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz ihre Denk- und Arbeitsweisen neu hinterfragen müssen. Sie diskutieren, weshalb vergangene Erfolge zum Hindernis für zukünftige Innovation werden können und warum Neugier, Lernbereitschaft und die Fähigkeit, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, heute wichtiger sind als je zuvor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie AI den Arbeitsalltag bereits heute verändert. Anhand konkreter Beispiele zeigen die beiden, warum es nicht mehr ausreicht, KI nur zu nutzen, sondern weshalb Führungskräfte selbst mit AI-Workflows experimentieren und neue Technologien aktiv ausprobieren sollten. Sie sprechen darüber, wie Automatisierung Prozesse neu denkt, warum Experimentierfreude zum Wettbewerbsvorteil wird und weshalb Unternehmen bewusst Raum für Innovation schaffen müssen. Abschließend wird deutlich, dass der technologische Fortschritt nur dann nachhaltig wirkt, wenn der Mensch im Mittelpunkt bleibt. Warum KI und Menschlichkeit kein Widerspruch sind, weshalb psychologische Sicherheit und Vertrauen im Zeitalter der AI noch wichtiger werden und wie kleine Experimente den Grundstein für große Veränderungen legen können. Neugierig geworden? Dieses und mehr hört Ihr in dieser Folge von With People. For People. https://withpeople-forpeople.blogs.julephosting.de/ Mehr Informationen zu uns findet ihr unter folgendem Link: https://www.withpeople-forpeople.com/ Social Media: linkedin.com/in/andreas-prisma-insights https://www.linkedin.com/in/shahzeebakhtar/ Feedback zu unseren Folgen ist sehr erwünscht! Diskutiert mit uns, schreibt uns eure Erfahrungen und seid Teil unserer gemeinsamen Reise.
Ein Antikmarkt in Bamberg, ein staubiges Gemälde, ein Verkäufer mit einem Satz über Rahmen. Zwanzig Jahre später verkauft ein amerikanisches Medienunternehmen Wall Street den Zugriff auf Sätze im Millisekundenbereich, für bis zu hunderttausend Dollar im Monat. Dazwischen liegt alles, was Du über Framing wissen musst. Und ein Fall, der zeigt, wie brutal die Mechanik zurückschlägt: Die Frau, die Framing in Deutschland bekannt gemacht hat, ist über zwei Wörter auf einem Deckblatt gestolpert. In dieser Folge geht es um das Handwerk dahinter. Warum Steuerlast und Steuerbeitrag dasselbe Geld völlig verschieden aussehen lassen. Warum Sondervermögen zum Unwort des Jahres 2025 gewählt wurde und was das über Schulden verrät. Warum ein undefinierter Begriff wie Stadtbild stärker wirkt als jede Definition. Und warum die Forschung inzwischen zeigt, dass Framing seine Kraft verliert, sobald ein zweiter Rahmen daneben steht. Am Ende bekommst Du vier konkrete Regeln: warum jedes Dementi das Bild verstärkt, das es löschen soll, wie Du Deinen eigenen Rahmen setzt, statt am fremden zu reparieren, welche Wörter Du benutzt, ohne sie je geprüft zu haben, und warum die Verpackung Deiner Person bewertet wird, lange bevor jemand Deinen Inhalt liest. Wenn Du mit Deiner Wirkung arbeiten willst statt gegen sie: MEandYou.de.
Fragestellungen aus der Unterhaltung mit Ralf Volkmer: Was war der Auslöser zur Beschäftigung mit dem Thema und zur Entstehung des Whitepapers? Warum braucht es überhaupt ein neues Framework? Was ist die Kernthese des Clinical Operations Framework? Was läuft heute in vielen Krankenhäusern grundsätzlich falsch? Warum ist Führung der eigentliche Hebel? Was unterscheidet Dein Framework von Lean Hospital? Was bedeutet Clinical Operations eigentlich? Woran würde man erkennen, dass ein Krankenhaus nach Deinem Framework arbeitet? Wie geht es jetzt weiter? Welcher Satz Deines Whitepapers wird vermutlich den meisten Widerspruch hervorrufen?
Jessica Goschala ist Gründerin der Noah Two GmbH und Entwicklerin des Healing Key – einer Methode, mit der sie bereits über 3.000 Menschen dabei geholfen hat, blockierende Glaubenssätze in 20 bis 30 Minuten aufzulösen. Mit ihrem YouTube-Kanal und Podcast erreicht sie jede Woche tausende Menschen.Jessicas GeschichteNach Jahren als verzweifelter Single, 50 Tinder-Dates und einer langen Therapiephase entdeckte Jessica 2020 den Healing Key – eine Methode, die sie ursprünglich für ihr Business nutzte. Ihr tiefster Glaubenssatz in der Liebe: „Liebe tötet mich." Sechs Wochen nach der Auflösung dieses Glaubenssatzes lernte sie ihren Mann kennen. Drei Monate später kam der Heiratsantrag. Heute sind sie zweieinhalb Jahre verheiratet.Was ist der Healing Key?Eine Methode, die über die sogenannte Interbrain Synchrony – neurowissenschaftlich seit 2012 nachgewiesen – mit dem Unterbewusstsein arbeitet. Statt mit dem Glaubenssatz selbst, werden die Schutzmechanismen aufgelöst, die den Glaubenssatz schützen. Eine Session dauert 20 bis 30 Minuten. Das Prinzip: Jedes System will sich selbst heilen – die Methode schafft den Raum dafür.Die wichtigsten Themen dieser FolgeWoran erkenne ich, dass ich einen blockierenden Glaubenssatz habe?Immer dann, wenn du etwas tust, was du eigentlich nicht tun willst – zum Beispiel Menschen daten, von denen du weißt, dass es schiefgehen wird, oder an alten Beziehungen festhängst, obwohl du eigentlich weißt, dass es Zeit ist loszulassen. 95 % unserer Entscheidungen kommen aus dem Unterbewusstsein – nicht aus dem, was wir bewusst wissen.Warum haben so viele Glaubenssätze mit dem Tod zu tun?Formulierungen wie „Liebe tötet mich" oder „Wenn ich mich zeige, sterbe ich" entstehen oft in der Kindheit, wenn das Nervensystem lernt, dass Nähe oder Sichtbarkeit existenziell gefährlich sind. Manche kommen laut Jessica sogar aus früheren Inkarnationen.Prägungen durch Eltern und GesellschaftWer mit dem Glaubenssatz aufgewachsen ist, dass Männer schlecht oder Liebe Schmerz bedeutet, kämpft oft mit einem inneren Widerspruch: dem Wunsch nach Liebe und der tiefen Überzeugung, dass sie gefährlich ist. Social Media, Serien und Dating Shows verstärken diese Glaubenssätze häufig noch zusätzlich.Unabhängigkeit vs. VerbindungWenn du dich in einer Beziehung wirklich keine Abhängigkeit wünschst, lohnt es sich, ehrlich hinzuschauen, was dahintersteckt – oft ist es eine Schutzreaktion, keine echte Überzeugung. Denn Scham und das Bedürfnis nach totaler Unabhängigkeit sind anerzogen, nicht angeboren.Was eine gesunde Beziehung wirklich ausmachtKeine Cortisol-Ausschüttungen, kein permanentes Kribbeln aus Angst. Eine gute Partnerschaft ist ein Safe Space, der Energie gibt, nicht nimmt.
Während viele Vereine um Mitglieder kämpfen, verzeichnet die Landjugend in Österreich seit mehreren Jahren einen stetigen Zulauf. Mit 8500 Mitgliedern handelt es sich in Salzburg um die größte Jugendorganisation. In einer neuen Folge “Die gefragte Frau” erzählt die neue Geschäftsführerin der Salzburger Landjugend, Theresa König, warum modern und heimatverbunden kein Widerspruch mehr ist, was die Landjugend für viele attraktiv macht, welche Rolle das Gemeinschaftsgefühl spielt und was jungen Menschen im ländlichen Raum oftmals fehlt. Jetzt anhören!
In dieser Folge sprechen wir mit Heino Falcke über Astronomie und Glaube – darüber, wie unser Blick ins Universum Fragen nach Ursprung, Sinn und Gott beeinflusst und warum wissenschaftliche Erkenntnisse und persönlicher Glaube kein Widerspruch sein müssen.
Von Udo Jürgens gibt es etwa tausend Lieder, er selbst gestand ein, dass darunter einige „Gurken“ sind. Es sind allerdings auch unterschätzte Kunststücke dabei, die im Schatten seiner großen Erfolge stehen. Manfred Bockelmann, der neun Jahre jüngere Bruder, der als Maler Karriere gemacht hat, nennt sie „Schattenlieder“ und stellt einige davon vor. Er berichtet, dass er sich durch den Altersunterschied glücklicherweise von Anfang an nicht in Konkurrenz zu seinem berühmten Bruder gesehen hat und stets in einem produktiven Austausch mit ihm stand. Die Schattenlieder von Udo Jürgens sind überraschend aktuell, wenn er etwa davon singt, dass wir uns „erheben“ sollen gegen den Krieg, und wenn es heißt: „Ich bin dafür, dass Widerspruch erlaubt ist. Ich halte es sogar für eine Pflicht.“ (Wiederholung vom 30. November 2025)
Wie der ÖRR den Gewaltaufruf zum Terror von Danger Dan als Haltung verklärt.Der Rausschmiss aus dem TV-Jubiläum löste beim Kulturbetrieb Entrüstung aus. Anstatt die klare Absage an Gewaltphantasien zu begrüßen, inszenierte sich der Musiker als Zensuropfer. Das zeigt die tiefsitzende Verharmlosung linken Extremismus.Ein Kommentar von Janine Beicht.Die Maske der vermeintlich Haltungsstarken ist mit einem vernehmlichen Krachen zu Boden gefallen, zurück bleibt das entlarvende Bild einer moralisch verrohten Gesinnungselite. Wenn der bürgerlich verwöhnte Musikant Daniel Pongratz alias Danger Dan (1) zur Melodie eingängiger Pianoakkorde offen zur Bildung konspirativer Kampftruppen aufruft, Daten von Andersdenkenden sammelt, zu Hausbesuchen hetzt und verurteilte Schwerverbrecher der linksextremen Hammerbande mit herzlichen Grüßen bedenkt, klatscht das Kulturbetriebs-Establishment verzaubert Beifall. Es offenbart sich eine tiefsitzende Verlogenheit innerhalb der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der ihnen zugewandten Wohlfühlmedien, die den offenen Extremismus solange als notwendigen Zivilcourage-Beitrag päppeln, bis die rechtlichen Leitplanken vollkommen zu zerbrechen drohen.Der scheinheilige Zorn des Salonrevolutionärs im öffentlich-rechtlichen SchmollwinkelIn der Julinacht des Jahres 2026 erschütterte ein wohlkalkulierter Eklat die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt ZDF. Der Rapper Danger Dan, Stammgast im Gebührenfernsehen und Liebling des progressiven Bürgertums, sollte in der 100. Jubiläumssendung der Satiresendung „Die Anstalt“ seinen neuesten Titel präsentieren. Doch kurz vor der geplanten Aufzeichnung sah sich die Führungsetage des Senders gezwungen, die Notbremse zu ziehen und den Auftritt abzusagen (2). Statt Einsicht zeigte der Künstler sofort das gewohnte Verhalten der linken Empörungsindustrie. Er inszenierte sich umgehend als Opfer staatlicher Repression, um aus dem Ausschluss maximale PR-Rendite zu schlagen. Auf Instagram veröffentlichte er (3):Eine offizielle schriftliche Begründung für die Ausladung habe man vom ZDF bislang nicht erhalten. Das Lied habe dem Sender seit Wochen vorgelegen, so Danger Dan. Er spricht von einem Eingriff in die Meinungs- und Kunstfreiheit und sieht politische Gründe hinter der Entscheidung des Senders.Diese larmoyante Opfererzählung offenbart das Selbstverständnis einer verwöhnten Gesinnungselite, die Gebührengelder für selbstverständlichen Tribut hält und jede Weigerung, als Plattform für Gewaltaufrufe zu dienen, als finsteren Zensurakt deklariert. Der Sender versuchte panisch, den Schaden zu begrenzen, und begründete seinen Schritt mit der strikten Einhaltung der eigenen Programmrichtlinien, da der Inhalt des Liedes unmissverständlich zu Gewalt und Selbstjustiz anstiftet. Bei der Vorbereitung der Sendung habe man sich redaktionell intensiv mit der Thematik beschäftigt, und auch die Geschäftsleitung des Senders sei eingebunden gewesen, um am Ende festzustellen, dass sich der offenkundige Widerspruch auch durch ein anschließendes Gespräch nicht auflösen lasse. (4)„Immer Ärger mit dem ZDF, dieses Mal haben sie uns ernsthaft rausgeschmissen. Eigentlich waren wir eingeladen, um in der ZDF-TV-Sendung „Die Anstalt“ ein antifaschistisches Lied zu spielen. Dass nicht alle das Lied, das wir spielen wollten, mögen würden, war uns klar, dass wir auch hier über einzelne Zeilen diskutieren können und es Debatten auslösen kann, das ist doch toll, das ist gewünscht, das gehört in einer Demokratie dazu. Dass wir jetzt aber schon an dem Punkt angekommen sind, an dem eine ZDF-Intendanz autoritär in Sendungen eingreift, antifaschistisches Liedgut verbietet und eine Begründung verweigert, das erschüttert uns und das nennt man nicht Demokratie, das ist ein autoritärer Akt.“....https://apolut.net/danger-dan-kunst-oder-hetze-von-janine-beicht/
Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander unterbrechen ihren Sommerurlaub für eine Sonderfolge: Jens Spahn ist im Privaten für den Wunsch, mit seinem Ehemann eine Familie zu gründen, einen Weg gegangen, den seine Partei und auch er selbst im Politischen ablehnen: die Erfüllung des Kinderwunschs durch Leihmutterschaft. Ein Weg, der in Deutschland verboten ist. Die Diskrepanz zwischen persönlichem Handeln und politischer Haltung sowie der Widerspruch, als Spitzenpolitiker die hierzulande geltende Rechtslage zu umgehen, haben ihn eingeholt. Jens Spahn ist von seinem Amt als Fraktionsvorsitzender zurückgetreten. Mit ihm geht einer, der sich zuletzt als Stabilisator der Koalition erwiesen hat, auch wenn sein politischer Werdegang alles andere als frei von Fehltritten war. Was bedeuten die Geschehnisse für die CDU? Was spielte sich in den vergangenen Tagen hinter den Kulissen ab? Und wie geht es nun weiter? Darüber sprechen Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in dieser Sonderfolge von Machtwechsel. –––– Machtwechsel befindet sich in der Sommerpause. Neue Folgen gibt es ab Mittwoch, 5. August. –––– Machtwechsel live in Hamburg: Am 1. Oktober 2026 diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Die Veranstaltung ist ausverkauft. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben: 2027 geht es mit weiteren Live-Shows quer durch Deutschland. –––– Erhalten Sie einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily Datenpakete! Nutzen Sie den Code Machtwechsel beim Checkout vor Ihrer Reise. Downloaden Sie jetzt die Saily App oder gehen Sie zu https://saily.com/machtwechsel Sie möchten mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier finden Sie alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Machtwechsel Sie möchten Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahren Sie hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio Sie möchten “Machtwechsel” komplett werbefrei hören und mitdiskutieren? Dann kommen Sie zu uns in die Machtwechsel-Community auf CampfireFM und werden hier Unterstützer des Podcasts! In der Podcast-Community-App vertiefen wir Themen aus den Episoden, diskutieren aktuelle Entwicklungen und kommen mit Ihnen ins Gespräch: https://www.joincampfire.fm/api/download-app „Letzte Chance – Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie“ von Robin Alexander ist im Siedler Verlag erschienen und hier erhältlich: https://www.penguin.de/buecher/robin-alexander-letzte-chance/buch/9783827502001. Machtwechsel ist eine Produktion von Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander, in Zusammenarbeit mit Studio Bummens.
Auf einer AfD-Veranstaltung macht ein Kabarettist radikale Aussagen über Kanzler Merz und Altkanzlerin Merkel. Vom AfD-Spitzenkandidat für die Wahl in Sachsen-Anhalt - kein Widerspruch. Bei der Wahl im September könnte er mit der AfD die erste rechtsextreme Regierung in der Bundesrepublik stellen. Vor wenigen Tagen - kurz vor dieser hochumstrittenen Veranstaltung - hat die AfD in Sachsen-Anhalt ihren 10-Punkte-Plan vorgestellt, den sie umsetzen will, wenn sie an die Macht käme. Wie der aussieht und wie sie die Regierung übernehmen könnte, erklärt der Polit-Beobachter. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören - Frederik Schindler, Politikredaktor bei Die Welt und Co-Host des Politico Podcasts «Inside AfD» ____________________ Team - Moderation: Susanne Stöckl - Produktion: Lea Saager - Mitarbeit: Reena Thelly, Katrin Hiss ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Personalzahl der Bundeswehr steigt und das Interesse am Soldatenberuf unter den jungen Menschen, aber passen sie zur Bundeswehr? Prof. Dr. Martin Elbe, Militärsoziologe am ZMSBw, und Oberstleutnant Michael Gutzeit sprechen über militärische Sozialisation junger Menschen. Rund 10.000 junge Menschen aus den Geburtsjahrgängen von 1995 bis 2010 starten in diesem Jahr mit dem freiwilligen neuen Wehrdienst. Es sind Menschen der so genannten Generation Z. Dieser Generation haftet beharrlich das Klischee an, mehr ichbezogen und hedonistisch, als gesellschaftsbezogen und verantwortungsbewusst zu sein. In vielen Veröffentlichungen wird daher diskutiert, ob die Lebenswelt junger Menschen in Deutschland heute überhaupt noch mit einem Wehrdienst der Bundeswehr zu vereinbaren ist. Beharrliche Vorurteile und konstruktive WechselwirkungenDie militärsoziologische Forschung des ZMSBw belegt dagegen, dass die Generation Z und der Wehrdienst an sich keinen Widerspruch darstellen, sondern in einer konstruktiven Wechselwirkung stehen. In sozialwissenschaftlichen Studien, wie etwa in der "Bewerberstudie" aus dem Jahr 2022, hat sich gezeigt, dass die junge Generation zuerst intrinsische Werte favorisiert. Motive wie der Wunsch dem Staat zu dienen, Wertekonformität und das Erleben von Herausforderungen im Dienst bei der Bundeswehr standen im Vordergrund. Auch der Fokus auf Familie, Freunde, Partnerschaft und auf ein gutes Gewissen im Hinblick auf das eigene Handeln sind traditionelle Werte, deren Hintergrund ein starker Gemeinschaftssinn ist. Wie weit also sind eine Generation Z und Bundeswehr wirklich voneinander entfernt? Die sozialwissenschaftliche Antwort ist: es gibt Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. GesprächspartnerProf. Dr. Martin Elbe ist Militärsoziologe am ZMSBw und forscht zu den Themen Personal, Organisation, Gewalt, Gesundheit und Sport. Er hat über 25 Jahre Lehrerfahrung als Professor und als Lehrbeauftragter an zahlreichen Hochschulen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen dazu in im Bereich der Sozialpsychologie sowie Forschungsmethodologie. Oberstleutnant Michael Gutzeit ist der Leiter der Informationsarbeit (LdI) und Pressesprecher des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam sowie für die Webseite und digitale Medien verantwortlich.
Dr. Markus Ebner, Gründer von PERMA-Lead®️, spricht über seine bewegende persönliche Geschichte, die neuesten Erkenntnisse aus über zehn Jahren Forschung und warum echte Führung in Zeiten von KI wichtiger denn je wird. Eine inspirierende Folge über Potenzialentfaltung, Stärken und die Zukunft wirksamer Führung/Leadership.Gerade für Führungskräfte und Unternehmer:innen zeigt diese Episode, wo künftig der entscheidende Wettbewerbsvorteil liegt: Nicht in noch mehr Management, sondern in Leadership, das Menschen entwickelt, Potenziale entfaltet und nachhaltige Höchstleistung ermöglicht. Zudem erfährst du, warum innere Lebensqualität und unternehmerischer Erfolg kein Widerspruch, sondern ein Erfolgsfaktor sind.Viel Freude & Inspiration beim Hören!#allesliebeerika#SelfLeadership#ConsciousLeadership#HörAufZuFunktionieren#FührenBeginntInDir#LeadershipMitHaltung#KlarStattHarmonisch#Loslassen#InnereKlarheit#FührungNeuDenken#Leadership #BeTheOne #Mut #Offenheit #Vertrauen #Persönlichkeitsentwicklung #Führung #Inspiration #PodcastNähere Informationen zu Dr. Erika Maria Kleestorfer:Website: www.kleestorfer.comInstagram: https://www.instagram.com/erikamariakleestorfer/?hl=deLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-erika-maria-k-a18426/Buch: Purpose: How Decisions in Life are Shaping Leadership JourneysLove-Cards: https://produkte.kleestorfer.com/love-cardsEmail: office@kleestorfer.com
Hängt der Abstieg der brasilianischen Nationalmannschaft in die fußballerische Bedeutung zusammen mit der Religion? Im Ka-Depp-WM-Studio werden sehr regelmäßig wilde These aufgestellt - und sehr regelmäßig gibt es Widerspruch. In diesem Fall kommt er von Thomas Grethlein, Philosoph und Ex-Aufsichtsratschef beim 1. FC Nürnberg. Grethlein hat sich mit einer Sprachnachricht bei den Podcastern gemeldet - und die erkennen ihre Niederlage in der neuen und von der Sparkasse Nürnberg präsentierten Folge natürlich an. Außerdem blicken Uli Digmayer, Flo Zenger und Fadi Keblawi zurück auf ihr Wochenende und natürlich die Viertelfinalspiele der Weltmeisterschaft 2026. Durchgesetzt haben sich dort die Favoriten, auch wenn es enge Partien gab und natürlich die Schiedsrichter eine Rolle gespielt haben. Deshalb wird auch darüber diskutiert, ob es dem Fußball wirklich gut tut, dass das, was auf dem Feld passiert, immer weiter durchleuchtet wird oder die Diskussionen nur verlagert und vor allem noch vielfältiger und damit ermüdender macht. Diskutiert wird auch über den zukünftigen Bundestrainer und darüber, ob Jürgen Klopp seine Nähe zu seinem Noch-Arbeitgeber Red Bull irgendwann Probleme bereiten könnte. Eine freundliche Nebenrolle spielt diesmal Luhe-Wildenau. Es geht also wie immer um alles.
Sende uns Deine Nachricht"Die meisten Geschäftsführer wissen es nicht" steht im Zentrum dieser Folge von. Zwei Positionen, eine pragmatisch zustimmend, eine kritisch institutionell, prüfen die These, dass mit dem Inkrafttreten zentraler Pflichten des AI Act am 2. August 2026 ein massives persönliches Haftungsrisiko für Geschäftsführer entsteht. Im Zentrum stehen die Innenhaftung nach GmbH-Gesetz und Aktiengesetz, aktuelle Gerichtsurteile zu KI-Chatbots sowie die kommende Beweislastumkehr durch die EU-Produkthaftungsrichtlinie im Dezember. Am Ende steht ein gemeinsamer Nenner: Wer führt, muss verstehen, was er verantwortet.00:00 Intro: Der Fall vom 3. August 202600:43 Wenn das Privatvermögen haftet01:15 Der Essay: Die Haftung kommt am 2. August01:51 Die Kernthese: KI-Governance als persönliches Risiko02:35 Position eins: Ein überfälliger Weckruf02:55 Position zwei: Kritik an der Panikrhetorik04:09 Perspektivwechsel: Vom Werkzeug zur Führungsverantwortung04:52 Schon jetzt haftbar: Die Fälle OLG Hamm und AG München07:02 Innenhaftung einfach erklärt08:19 Streitpunkt Technik: Ist KI selbst das Risiko?10:40 Der zweite Schlag: Beweislastumkehr im Dezember13:01 Die Venture AI Academy: Lösung oder Widerspruch?17:47 Fazit und Abschluss: Der Feuerlöscher-TestDas Essay von Norman Müller findest du auf Substack:https://ventureaibriefing.substack.com Support the show________________Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Vernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman
Rund 36 Millionen verkaufte Flaschen in nur einem Jahr – und jede einzelne unterstützt soziale Projekte. Doch für Paul Bethke ist das erst der Anfang. Mit seinen Marken Lemonaid und Charitea hat er bewiesen, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung zusammengehen. Jetzt will der Social Entrepreneur den nächsten Schritt gehen – und erstmals auch seine Community zu Mitunternehmern machen. Im OMR Podcast spricht Bethke offen über seinen Frust mit ineffizienter Entwicklungshilfe, erklärt, warum er ausgerechnet das System Wirtschaft für seine sozialen Ziele nutzt – und weshalb ein Exit für ihn keine Option ist. Zwischen Surfbrettern, Quantenphysik und einem veganen Hotel auf Sri Lanka wird klar: Für Bethke sind Wachstum und Wirkung kein Widerspruch, sondern Antrieb.
An der Fussball-Weltmeisterschaft begeistert der 20jährige Johan Manzambi mit Spielfreude und einer tollen Torbilanz. SRF-Fussballexpertin Katrin Lehmann traut ihm aber noch viel mehr zu. Bei seinem Club Freiburg spielt Manzambi nämlich auf einer ähnlichen Position wie Xhaka in der Nati. «Das beweist, dass er schon verschiedene Arten des Spiels beherrscht. Er kann ein Juwel der Zukunft werden», sagt Lehmann in dieser Podcast-Folge. Dass Manzambi ursprünglich Goalie werden wollte, sei kein Widerspruch zum Erfolg auf dem Feld: «Wer Goalie werden will, ist bereit, Verantwortung zu tragen.» Zusammen mit weiteren Talenten könnte Manzambi den Schweizer Fussball in die Zukunft führen. ___________________ In dieser Episode zu hören: - Katrin Lehmann, SRF-Fussballexpertin - Johan Manzambi, Fussballspieler Team: - Moderation: Isabelle Maissen - Produktion: Céline Raval - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
// In dieser persönlichen Solo-Folge geht es um eine Frage, die mich seit einiger Zeit intensiv beschäftigt: Warum sehnen sich so viele Menschen nach Veränderung, nach echten Erfahrungen und Begegnungen? Ich spreche darüber, weshalb ich lange keine Gruppen- oder Abenteuerformate anbieten wollte, warum ich meine Haltung heute weiterentwickelt habe und weshalb ich überzeugt bin, dass Eigenverantwortung und gemeinsames Aufbrechen kein Widerspruch sind. Außerdem stelle ich zwei neue Tagesseminare vor, die ich ab der zweiten Jahreshälfte 2026 in neun deutschen Städten anbiete: den „Tag des Neuanfangs“ und den „Mikroabenteuer Kick-Off“. Beide Formate sind aus der Überzeugung entstanden, dass nachhaltige Veränderung dort beginnt, wo Menschen sich Zeit nehmen, sich begegnen und gemeinsam erste Schritte gehen. Alle Informationen und Termine zu den Seminaren findest du auf meiner Website unter https://www.christofoerster.com/seminare. // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen gibt's unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Ich freue mich, wenn du den Podcast mit einem kleinen Beitrag unterstützt! Alle Infos dazu ebenfalls auf https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Für Kathleen Reinhardt ist 2026 ein besonderes Jahr: Das Georg Kolbe Museum wurde als Museum des Jahres ausgezeichnet, zugleich kuratiert sie den Deutschen Pavillon der Biennale von Venedig. In dieser Folge des WELTKUNST-Podcasts „Was macht die Kunst?“ geht es um das Museum als Ort der Forschung, der Schönheit und des gesellschaftlichen Austauschs, um die Verantwortung kultureller Institutionen und um die Frage, wie Kunst Räume schaffen kann, in denen Widerspruch und Diskussion möglich bleiben. Dabei spricht Reinhardt über ihre Arbeit am Deutschen Pavillon mit Sung Tieu und Henrike Naumann ebenso wie über das Georg Kolbe Museum, seine Geschichte und seine Rolle in der Gegenwart. Der WELTKUNST-Podcast „Was macht die Kunst?“ wird in Partnerschaft mit Volkswagen Group Culture produziert.
Reisen Reisen - Der Podcast mit Jochen Schliemann und Michael Dietz
Nordisches Design, einzigartige Natur, eine Fahrradhauptstadt, die zeigt, wie Metropole wirklich für Menschen funktioniert, und ein Kunstmuseum direkt am Meer, das Michi zu einem der schönsten auf dem ganzen Planeten erklärt. Dänemark hat nur sechs Millionen Einwohner und soooo viel zu bieten.Tamina ist in eine Wachablösung gestolpert und hat festgestellt, dass Monarchie und Augenhöhe kein Widerspruch sein müssen. Michi will ein Smørrebrød essen (ein wahres Kunstwerk auf Brot), und das ganze Ding fällt ihm entgegen. Während Jochen alle nach Nordjütland schickt, an einsame Strände, wilde Küsten und Dünen, die größer sind als auf den deutschen Nordseeinseln.Dazwischen: eine Bahnfahrt, die am Meer entlangführt und schon die halbe Reise wert ist. Die idyllische Insel Lolland, von der die meisten noch nie gehört haben. Plus Roskilde, das legendäre Festival, das auf Glastonbury-Niveau spielt und all das an Musik und Kunst bietet, das man wirklich von einem Open Air will. –Bei „Bella Skandinavia" reisen Deutschlands bekannteste Urlaubs-Expertin Tamina Kallert (u. a. „WDR Wunderschön") sowie Jochen Schliemann und Michael Dietz von „Reisen Reisen – der Podcast" durch den magischen Norden Europas.
Pilgern in Wacken: Was wie ein Widerspruch klingt, passt gut zusammen, findet Sebastian Fiebig.
„Der Erfolg des Zionismus ist ja gewesen, die jüdische Identität derart zu besetzen, dass viele sich keine andere mehr vorstellen können. (…) Wenn tatsächliche Juden wie wir uns dagegenstellen, dann stehen wir in einem besonderen Widerspruch zum Staat, weil wir nicht nur die Politik selbst kritisieren und bekämpfen, sondern auch ihre moralische Grundlage – nämlichWeiterlesen
Außerdem: Einfache Antworten, komplexe Welt - Ist das ein Widerspruch? (09:15) Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet ihr hier: www.quarks.de // Habt ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Ina Plodroch.
Sie wollten einfach nur klettern. Im Fels, im Eis, auf Gipfel. Doch ihr Weg führte diese Frauen mitten hinein in gesellschaftliche Rollendebatten – und in die Geschichte des Schweizer Alpinismus. Der Dokumentarfilm «Pionierinnen am Berg» erzählt von Bergsteigerinnen und Kletterinnen, die sich in einer Männerdomäne behauptet haben. Er porträtiert Frauen, die nicht für Gleichstellung kämpften, sondern für ihre Leidenschaft – und dabei unbeabsichtigt zu Wegbereiterinnen wurden. Eine von ihnen ist Nicole Niquille. 1986 wird sie als erste Frau in der Schweiz als Bergführerin patentiert. Der Beruf war bis dahin Männern vorbehalten. Erst ein Bundesgerichtsurteil öffnete Niquille die Tür. Sie reist mit dem Schweizer Ausnahmebergsteiger Erhard Loretan auf Expeditionen zum Everest und K2 und führt 10 Jahre lang Gäste in die Berge – bis ein Unfall beim Pilzesammeln ihr Leben radikal verändert. Nina Caprez steht für eine jüngere Generation. Sie hat sich mit der Begehung schwierigster Mehrseillängenrouten einen Namen gemacht und lange die Frauenszene des Schweizer Klettersports dominiert. Nach der Geburt ihres ersten Kindes kehrt sie rasch in den Sport zurück – etwas, das für eine Frauengeneration vor ihr ein Ding der Unmöglichkeit war. Und sie schreibt an ihrer Klettergeschichte weiter: In den Gastlosen gelingt ihr die Route «Yeah Man» (8b+), die sie als erste Frau frei klettert. Nun ist sie erneut schwanger, im siebten Monat – und hängt lachend in einer 6er-Route, «immerhin im Nachstieg», wie sie betont. Für Caprez ist Familie kein Widerspruch zur Kletterkarriere. Ihre Geschichte zeigt, wie sich Rollenbilder verändern – und wie Frauen heute neue Wege gehen. Rita Christen wiederum ist keine Pionierin im Fels, sondern im Verband. Sie steht als erste Frau dem Schweizer Bergführerverband vor, ein Club, der zu 97 Prozent aus Männern besteht. Ihre Wahl zur Präsidentin hat viele Reaktionen ausgelöst, vor allem bei jungen Frauen. Das habe sie überrascht, sagt sie. Sie dachte, das Thema sei erledigt. Doch auch sie beobachtet, dass Frauen in gemischten Gruppen oft zurückstehen, wenn es um Führung geht. Der Film blickt zurück – auf eine Zeit, in der Frauen belächelt, behindert oder schlicht ignoriert wurden. Gerade die Schweiz mit den grossen Bergen und dem kleinen Sinn für Gleichstellung hat ihnen viele Hindernisse in den Weg gelegt. So war der Schweizer Alpenclub SAC weltweit der einzige, der Frauen explizit ausschloss. Erst 1980 durften sie beitreten – neun Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts. Doch «Pionierinnen am Berg» ist kein historischer Rückblick. Es ist ein Film über Leidenschaft, über Lebenswege, über Berge als Orte der Freiheit und der Selbstfindung. Er erzählt von inspirierenden Frauen, die nicht gefragt haben, ob sie dürfen, sondern einfach gegangen sind. Und dabei Spuren hinterlassen haben, denen heute viele folgen. Erstausstrahlung SRF: 29.03.2026
Tiere lieben und sie töten ist für Revierförsterin Lena Tausch kein Widerspruch. Die ehemalige Vegetarierin ist heute bekennende Jegetariern. Sie jagt Wild, um den Wald im Gleichgewicht zu halten, und isst das Wildfleisch. Im Mai 2025 war sie zu Gast bei Eins zu Eins. Der Talk.
Am Wochenende hat Russland die Ukraine massiv angegriffen, vor allem auch die Hauptstadt Kiew. Ukraine-Korrespondent Florian Kellermann schildert im Gespräch mit Stefan Niemann, wie er den nächtlichen Großangriff erlebt hat. Er beschreibt, wie das massive Bombardement sein persönliches Sicherheitsgefühl verändert hat und wie die Menschen in Kiew der Bedrohung durch Russlands Militär trotzen. Dass die Zivilbevölkerung sich dem Terror aus der Luft beuge, sei kaum zu erwarten.Im Gespräch mit Stefan analysiert Kai Küstner die von Putin als Wunderwaffe gepriesene Oreschnik-Rakete, die nun zum dritten Mal in der Ukraine einschlug. Laut Putin fliegt sie mit 10facher Schallgeschwindigkeit und ist nicht abfangbar. Warum es daran Zweifel gibt, warum sich russische Militärblogger über die geringe Zerstörungskraft lustig machen und warum Europa und die NATO sich zwar gegen diese ballistische Rakete wappnen, sich aber nicht einschüchtern lassen sollten, vertieft Kai in dieser Ausgabe. Er schaut auch auf den Widerspruch zwischen neuen US-Angriffen im Iran und einer vermeintlich kurz bevorstehenden Einigung bei den Verhandlungen beider Seiten. Kai erklärt, dass es zunächst mal um ein Rahmenabkommen als Basis für weitere Gespräche geht. Eine Einigung ist auch deshalb so kompliziert, weil der Iran Sanktionserleichterungen will. US-Präsident Trump wird vermeiden wollen, dass ein möglicher "Deal" allzu sehr dem Atomabkommen von 2015 gleicht, das er in seiner ersten Amtszeit gekündigt hatte.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe beleuchtet Stefan Niemann mit Julia Weigelt die sogenannte regelbasierte internationale Ordnung. Julia erklärt, dass diese auf dem Völkerrecht basiert, aber von verschiedenen Nationen unterschiedlich ausgelegt wird. Der Umgang mit dieser Ordnung habe sich in den vergangenen Jahren verändert. So hätten die USA zum Beispiel mit Blick auf den Krieg gegen Iran gar nicht versucht, diesen völkerrechtlich zu legitimieren. Julia beschreibt auch, welche Kritik Länder des globalen Südens am Konzept der regelbasierten Ordnung haben, wie China versucht, ein alternatives internationales Ordnungsmodell zu etablieren und welchen Weg es gibt, das bestehende System zu verbessern.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.deAlle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.htmlWunderwaffe "Oreschnik"?https://www.kyivpost.com/post/76801Deutsche Außenpolitik und das Leitbild der "regelbasierten internationalen Ordnung" - Herausforderungen durch China, Russland und die USA (SWP)https://www.swp-berlin.org/publications/products/studien/2026S05_Regelbasierte_internationale_Ordnung.pdf2030-Agenda der Vereinten Nationen mit 17 Nachhaltigkeitszielenhttps://www.bundesumweltministerium.de/themen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsziele-sdgs
ADHS ist nicht einfach nur ein bisschen hibbelig. ADHS ist im Familienalltag oft: Von 0 auf 100 in drei Sekunden, Wut wegen der falschen Müslischüssel, alle 10-Sekunden aufstehen beim Essen und ein Kind, das gleichzeitig hochintelligent mit dir darüber diskutiert, warum es heute Abend nicht mehr duschen kann und komplett ausrastet, wenn Alexa nicht versteht, welches Lied zum Zähne putzen gespielt werden soll.In dieser "Hi, Baby!"-Folge sprechen wir über das echte Leben mit ADHS im Familienalltag – über Impulsivität, Aufmerksamkeit, Hyperfokus und die Frage, wie wir unsere Kinder besser verstehen können, ohne sie ständig als „zu anstrengend“, „zu wild“ oder „zu schwierig“ zu lesen.Du erfährst:✔ warum Impulsivität bzw. ADHS generell kein Charakterfehler ist✔ warum Wutanfälle oft viel mehr mit Überforderung als mit „schlechtem Benehmen“ zu tun haben✔ warum Hyperfokus kein Widerspruch zu ADHS ist, sondern oft mittendrin dazugehört✔ was uns im Alltag wirklich hilft – ob beim Hausaufgaben machen, extremen Gefühlsausbrüchen oder dem gemeinsamen Essen am Tisch
Im 253. WildMics-Special wollten wir eigentlich über die Klima- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung im Jahr 2026 sprechen. Dabei sollte es um die Energieagenda von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, ihre Nähe zu großen Energiekonzernen, den Widerspruch zwischen der Abschaffung des Heizungsgesetzes und der aktuellen Energiepreiskrise gehen. Den größten Teil der Sendung nahm dann aber die Frage ein, wie eine realitätsorientierte Politik in einem zunehmend polarisierten Klima noch vermittelbar ist und wie die parlamentarische Demokratie in Deutschland eigentlich so wirklich funktioniert. Darüber sprachen wir mit Felix Banaszak, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen. Diese Sendung wurde am 19.05.2026 aufgezeichnet. Wie man uns unterstützen kann, könnt ihr hier nachlesen. Zum HOAXILLA Merchandise geht es hier QR-Code für Überweisung: Die CampfireFM App findet ihr hier