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Ref.: Paul Grötsch, Fachanwalt für Erbrecht, Geschäftsführer des Deutschen Forums für Erbrecht, München Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen. In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...? Sie erreichen Dr. Steiner in der Sendung unter unserer Hörernummer 089 517008 008. Auch nach der Sendung ist Rechtsanwalt Matthias Rösler noch bis 12 Uhr unter der Hörernummer für Sie zu sprechen.
„Männerhass auf dem Zenit“ mit Prof. Michael Klein. Nach der „Affäre“ Fernandez/Ulmen fast wöchentlich Demos gegen Männergewalt, prominente Politiker und Beamte raten Frauen von Beziehungen zu Männern ab. „Toxische Männlichkeit“ sei das Problem der Gewalteskalation. Gewalt von Zuwanderern an Frauen wird ausgeblendet und tabuisiert. Der Psychologe und Männerforscher Prof. Dr. Michael Klein über Männerfeindlichkeit als Machtinstrument, das Familienministerium als „Hochburg des kämpferischen Feminismus“, die Benachteiligung von Jungen schon in der Schule und das Drama der Trennungsväter. Ich würde mich freuen, wenn ihr meine unabhängige journalistische Arbeit unterstützt, damit ich auch in Zukunft weitermachen kann. Vielen Dank! Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mich bereits unterstützen. Milena Preradovic Name: Milena Preradovic IBAN: AT40 2070 2000 2509 6694 BIC: SPFNAT21XXX oder https://paypal.me/punktpreradovic oder Cryptos Unterstützung in SOL und NAKMAK: 2CaVpf3NJEFdoUZeMAWvTK8aQzxQsMrgTBz5kWiH3Qvy Website Prof. Dr. Michael Klein: https://mens-mental-health.de/ ------------------------------------------------------- Website: https://punkt-preradovic.com Odysee: https://odysee.com/@Punkt.PRERADOVIC:f Telegram: https://t.me/punktpreradovic Linkedin: https://www.linkedin.com/in/milena-preradovic-4a2836147/?originalSubdomain=at Twitter: https://twitter.com/punktpreradovic Facebook: https://www.facebook.com/punktpreradovic/ Instagram: https://www.instagram.com/punktpreradovic/ theplattform: https://theplattform.net #männerfeindlichkeit #feminismus #misandrie #regierung #politik #fernandez #schule #toxischemännlichkeit
Ob wir extreme Hitzewellen oder klirrende Kälte überleben, ist in Europa keine reine Glückssache, sondern hängt massiv vom Geldbeutel und dem Wohnort ab. Das zeigt eine umfassende Untersuchung des Barcelona Institute for Global Health. Robert Rönsch berichtet
Konservative US-Richter erlauben Benachteiligung schwarzer Wähler. Wadephul auf Wahlkampftour in Marokko. Israel kauft gestohlenes ukrainisches Getreide. Das ist die Lage am Donnerstagmorgen. Die Artikel zum Nachlesen: Mehr Hintergründe hier: Supreme Court schwächt Rechte schwarzer Wähler in Louisiana Mehr Hintergründe hier: In seiner Not greift Wadephul auch zu Gummibärchen Mehr Hintergründe hier: Netanyahu, sein ewiger Krieg und seine verlorenen Freunde +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Hier geht es zu unserem SPIEGEL Shop. Alle Newsletter vom SPIEGEL finden Sie hier. Hier geht es zur SPIEGEL Akademie. Sie möchten den SPIEGEL mitgestalten? Registrieren Sie sich bei SPIEGEL Perspektiven. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Beim Lohn, bei Beförderungen, bei der Sicherheit: Überall müssen Frauen gegenüber Männern Nachteile in Kauf nehmen. Ist die Gesellschaft unfair zu Frauen? Frauen sind häufiger Opfer von häuslicher Gewalt als Männer. Statistisch gesehen wird rund alle zwei Wochen eine Frau Opfer eines Femizids. Dabei gab es noch nie gab so viele Tötungen im häuslichen Bereich wie im letzten Jahr. Lohnunterschiede Sei es bei Beförderungen oder beim Lohn: Frauen werden bei der Arbeit benachteiligt. Gemäss dem Bund verdienen Frauen im Monat im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer. Das entspricht rund 1300 Franken im Monat. Rund die Hälfte dieses Lohnunterschieds lässt sich durch Faktoren wie unterschiedliche Ausbildung oder Berufserfahrung erklären. Die restliche Differenz bleibt jedoch ungeklärt und stellt möglicherweise eine Lohndiskriminierung dar. Ausserdem sind Frauen in Führungspositionen untervertreten, sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung. In Geschäftsleitungen liegt der Frauenanteil lediglich bei 22 Prozent, wie der Schilling Report 2026 zeigt. Ungleichgewicht in der Hausarbeit Auf der anderen Seite leisten Frauen deutlich mehr Hausarbeit und Betreuungsarbeit als Männer. Laut dem Bundesamt für Statistik investieren Frauen mehr als 32 Stunden pro Woche in Haus- und Familienarbeit, Männer 22 Stunden. Es stellt sich die Frage, wie die Situation der Frauen verbessert werden kann. Welche Massnahmen sind nötig im Kampf gegen häusliche Gewalt und Femizide? Umstritten ist, wie sehr die Firmen in der Pflicht stehen, damit Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern erreicht wird und Frauen in den Chefetagen besser vertreten sind. Debatte im «Forum» Darüber diskutieren am Donnerstag, 23. April, von 10 bis 11 Uhr in der Sendung «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1: • Tamara Funiciello, Co-Präsidentin SP Frauen. Sie sieht dringenden Handlungsbedarf. • Barbara Steinemann, SVP-Nationalrätin. Sie sieht keine strukturelle Benachteiligung von Frauen.
NOTFALLeinsatz – retten: für alle im Rettungsdienst und in der Notfallmedizin
Wir nehmen dich mit in die Welt der gendersensiblen Medizin – dorthin, wo Unterschiede nicht nur spannend, sondern lebenswichtig sind. Zwei Fallbeispiele?! Diese Folge ist anders! Mike ist ungewöhnlich still, aber dafür redet sich Gabi in Rage. Anlass dafür? Der Weltfrauentag, der jedes Jahr am 08. März gefeiert wird und der Women History Month, der immer im März die Errungenschaften von Frauen mit bedeutender Relevanz für unsere heutige Gesellschaft hervorhebt. Die gewohnte Abhandlung einer Aortendissektion behandeln wir in der nächsten Folge, Ende April. Triff uns dieses Jahr auf der RETTmobil in Fulda! Vom 06.–08. Mai 2026 findest du Thieme in Halle H, Stand 1421. Bring am besten deine Dozentinnen und Dozenten, Lehrerinnen und Lehrer sowie deine Schulleitungen mit und lasst euch unser vielseitiges Angebot zeigen. Das Meet and Greet mit Mike und Gabi findet am Mittwoch, den 06.05.2026 um 14:00 Uhr am Thieme Stand statt. Empfehlungen für weitere Thieme Podcasts zum Thema Gendermedizin, geschlechtsspezifische Episoden und zu den verschiedenen Geschlechterrollen im Beruf findest du hier: - Ruhepuls "Gendermedizin: Warum eine geschlechtsspezifische Medizin wichtig ist" - Ruhepuls "Die Lücke im Medizinstudium: Was du noch nicht über die Klitoris wusstest" - Ruhepuls "Rekonstruktive Genitalchirurgie: Wie PD Dr. O'Dey weibliche Genitalverstümmelung behandelt" - TakeCARE "Frauenberuf Pflege? Warum wir mit Geschlechterklischees aufräumen sollten" Empfehlung für einen interessanten Blogbeitrag zum Thema Frauen und die Benachteiligung bei der Verkehrssicherheit: https://foamio.org/genderemed-frauen-und-die-benachteiligung-bei-der-verkehrssicherheit/ Empfehlungen für Freizeitlektüre zum Thema Gendermedizin: - Die kranke Frau von Elinor Cleghorn, ISBN: 978-3-462-00015-3 - Unversehrt von Eva Biringer, ISBN: 978-3-365-00798-3 - Unsichtbare Frauen von Caroline Criado-Perez, ISBN: 978-3-442-71887-0 - Ungleich behandelt von Sabina Schwachenwalde, ISBN: 978-3-442-31687-8 - Diagnose: Frau von Christina Pingel, ISBN: 978-3-492-06475-0 - Was Männer kosten von Boris von Heesen, ISBN: 978-3-453-60624-1 Sende uns Feedback an: audio@thieme.de Oder schreibe uns direkt auf Instagram: Mike @mmike_94 Gabi @fraufachsprache Diese Podcast-Folge ist als Video verfügbar, Aufnahmedatum: 16.02.2026. Video-Quellennachweise: Sound Effekte: © 2010 Adobe Systems Incorporated Der Podcast richtet sich an medizinisches Fachpersonal und dient der Aus- und Weiterbildung. Marken, geschäftliche Bezeichnungen oder Handelsnamen wurden nicht in jedem Fall besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Handelsnamen handelt. Wir Hosts bzw. Thieme haben keinerlei finanzielle Zuwendung von Herstellern für diese Folge erhalten. Wie immer ist die Nennung von Medikamenten bzw. Substanzen ausschließlich fachlich begründet. Und die genannten Handelsnamen sind jeweils Beispiele. Natürlich gibt es sehr oft noch andere Präparate, die bei gleichem Wirkstoff gleiches leisten. Fallbeispiele während der Folge sind fiktiv und frei erfunden oder soweit mit allen Informationen zum Fall so verändert, dass keine Rückschlüsse mehr auf die tatsächliche Begebenheiten und Personen gezogen werden können. Dieser Podcast enthält Produktplatzierungen. Mehr spannende Podcasts von Thieme findest du hier: https://www.thieme.com/de-de/podcast
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Diese Dokumentation bringt Euch eine Kundgebung, die am Sonntag, 22. März 2026 ab 13h vor dem Rathaus der Stormarner Kleinstadt Bargteheide stattgefunden hat, nach Hause auf die Ohren. Die Gruppe Jugend für Jugend hatte im Rahmen einer feministischen Woche zu einer Kundgebung gegen patriarchale Gewalt, Femizide und die strukturelle Benachteiligung von FLINTA aufgerufen. Im Aufruf zur Kundgebung hieß es: „In den letzten Wochen gab es vermehrt Angriffe aus Genoss*innen unserer Struktur. Dehalb laden wir euch ein, mit uns auf die Straße zu gehen. Wir wollen zeiugen, dass wir uns nicht einschüchtern lassen. Weder von rechten Angriffen, noch von Bedrohungen.“ Im ersten Teil des Berichtes soll daher nochmals auf die neonazistische Gewalt aufmerksam gemacht werden, die in Bargteheide inzwischen auf körperliche übergegangen ist. Im zweiten Teil des Berichtes folgen dann die Redebeiträge der Kundgebung.
Wie das Christentum ist Judentum zentral vom Motiv der Hoffnung geprägt: Auf Schalom, umfassendes Heil, Gerechtigkeit und Frieden schon im Diesseits und das Kommen des Messias und die jenseitige Welt. Doch seit Jahrhunderten muss gegen eine brutale Realität „angehofft“ werden: Judenverfolgungen, massive gesellschaftliche Benachteiligung, Hass sprechen eine andere Sprache. Wie ist die Hoffnungsreligion Judentum damit umgegangen? · Rabbiner PD Dr. Jehoshua Ahrens Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin, Katholische Akademie Rabanus Maurus, Haus am Dom, Frankfurt
Konservative, Neoliberale und erst recht Rechtsextreme können offenbar nur das Alte bewahren. Verbrenner, Gasheizung, Kernenergie? Haben die Leute nicht mehr zu bieten? Oder auch im gesellschaftlichen Kontext: Ausgrenzung, Benachteiligung, Ungleichheit. All das wird als Zukunft verkauft, obwohl es die Zukunft zerstört. In dieser Folge besprechen wir die Möglichkeiten, die wir heute haben, um eine bessere Welt zu bauen: Sauber, versorgungssicher, sozial gerecht, mit Wohlstand. Das ist möglich. Jedoch nur, wenn man aufhört, die Vergangenheit zu romantisieren. Quellenverzeichnis findet sich in der Videobeschreibung auf unserem YT-Kanal: https://youtu.be/aV_wPf84At4
Ref.: Paul Grötsch, Fachanwalt für Erbrecht, Geschäftsführer des Deutschen Forums für Erbrecht, München Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen. In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Paul Grötsch Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...? Sie erreichen Paul Grötsch in der Sendung unter unserer Hörernummer 089 517008 008. Auch nach der Sendung ist Rechtsanwalt Paul Grötsch noch bis 12 Uhr unter der Hörernummer für Sie zu sprechen.
Bis zu 40 % aller Menschen mit Behinderung – ob sichtbar oder unsichtbar – erleben am Arbeitsplatz Diskriminierung. Viele verschweigen ihre Behinderung aus Angst vor Benachteiligung. Dabei sind inklusive Teams nachweislich innovativer, produktiver und psychologisch sicherer.Aber wie wird aus dem gut gemeinten Willen zur Inklusion auch gelebte Praxis? Wo liegen die größten Stolpersteine – und wie können wir sie aus dem Weg räumen?In der neuen Episode von „New Work Meets Science" spricht Theresa mit Prof. Mathilde Niehaus über die Psychologie der Inklusion.Warum scheitern gut gemeinte Inklusionsbemühungen oft an subtilen Vorurteilen und unbewussten Barrieren? Welche Rolle spielt die Führungskraft, wenn es darum geht, ein wirklich inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen?Und wie können Organisationen strukturelle Hürden abbauen, ohne dabei in gut gemeinte, aber wirkungslose Symbolpolitik zu verfallen?Viel Spaß beim Hören!BlackBox/Open im WebBlackBox/Open bei LinkedInBlackBox/Open bei InstagramLinks:https://sag-ichs.de/start Reflexionshilfe zur Offenlegunghttps://role-models.de/ Forschungsprojekt zu Vorbildwirkung von Führungskräften mit Beeinträchtigunghttps://arbeiten-jaodernein.de/ Handlungshilfe zum Umgang mit chronischen Erkrankungen im ArbeitsumfeldQuellen:Bauer, J.F., Chakraverty, V., Greifenberg, A. & Niehaus, M. (2024). Sag ich's oder sag ich's nicht? Einblicke in das Offenlegungs-Dilemma chronisch erkrankter Arbeitnehmer*innen. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.), 33. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung – Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch – ökonomisch – sozial. DRV-Schriften: Bd. 130, S. 485-487. Lülf, I., Bauer, J., Chakraverty, V., Groth, S. & Niehaus, M. (2023). Inklusiver arbeiten, zusammenarbeiten und führen – Erfahrungen mit einer Sensibilisierungskampagne an einer Hochschule. RP Reha. Recht und Praxis der Rehabilitation, 8(1), 5-9. Wacker, E., Beck, I., Brandt, M., Köbsell, S., Lippke, S., Niehaus, M., (2023). Gesundheit-Teilhabechancen-Diskriminierungsrisiken _ Health in All Policies als Querschnittsaufgabe bei Beeinträchtigungen und Behinderung (Springer Nature) https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-40760-5
Der Februar ist vorbei und damit endet auch der Black History Month. Doch die Debatten um Repräsentation und Diskriminierung ziehen direkt weiter, denn am kommenden Sonntag ist der 8. März, der Internationale Feministische Kampftag. In dieser Zeit fällt oft ein Begriff, der eine ganz spezifische Form der Benachteiligung beschreibt: Misogynoir. Was genau dahinter steckt erklärt euch KC-Reporterin Mathilda.
Frauen verdienen im Schnitt immer noch weniger als Männer. Doch der Gender Pay Gap wird kleiner. Das heiße aber nicht, dass Frauen und Männer gerechter bezahlt würden, sagt Michaela Fuchs, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Von WDR 5.
Ref.: Dr. Anton Steiner, Fachanwalt für Erbrecht, Präsident des deutschen Forums für Erbrecht, München Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen. In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...? Sie erreichen Dr. Steiner in der Sendung unter unserer Hörernummer 089 517008 008. Auch nach der Sendung ist Dr. Steiner noch bis 12 Uhr unter der Hörernummer für Sie zu sprechen.
Am 8. März findet die Abstimmung über die Individualbesteuerung statt. Damit entscheidet das Stimmvolk, ob verheiratete Personen in Zukunft separat besteuert werden sollen. Ist die Vorlage der richtige Weg zur Abschaffung der «Heiratsstrafe» oder schafft sie nur neue Ungerechtigkeiten? Verheiratete Paare sollen künftig einzeln eine Steuererklärung ausfüllen und separat besteuert werden – das will das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung. Bei einer Annahme der Vorlage wäre der Steuertarif für alle Personen gleich, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder im Konkubinat leben. Die viel thematisierte «Heiratsstrafe» würde abgeschafft. Zur Entlastung von Familien ist in der Vorlage vorgesehen, dass der Kinderabzug bei der direkten Bundessteuer von aktuell 6'800 auf künftig 12'000 Franken erhöht wird. Die Vorlage hätte finanzielle Folgen für den Bund: Er würde jährlich 630 Mio. Franken weniger an Steuern einnehmen. Mögliche Gewinner und Verlierer der Reform Der Bundesrat und das Parlament sowie die SP, FDP, Grünen und GLP stehen hinter der Vorlage. Laut dem Pro-Lager beseitige die Steuerreform die Benachteiligung verheirateter Paare aufgrund ihres Zivilstands. Zudem fördere sie die Gleichstellung, indem sie zur Unabhängigkeit beider Partner beitrage und es für Zweitverdienende, oft Frauen, attraktiver werde, mehr zu arbeiten. Die SVP, Die Mitte, die EVP, die EDU sowie eine klare Mehrheit von 21 Kantonen lehnen die Vorlage ab, da sie neue Ungerechtigkeiten schaffe. Die SVP kritisiert, dass die Vorlage traditionelle Familienmodelle benachteilige, weil Einverdiener-Ehen mit der Individualbesteuerung mehr bezahlen als Doppelverdiener-Ehen. Die Gegner warnen weiter vor einem Bürokratieaufwand, weil Steuerverwaltungen jährlich ca. 1,7 Millionen zusätzliche Steuererklärungen prüfen müssten. Ist die Individualbesteuerung der richtige Weg, um die Heiratsstrafe abzuschaffen? Oder werden damit neue Ungerechtigkeiten und Mehraufwände geschaffen? Sandro Brotz begrüsst am 13. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: – Karin Keller-Sutter, Bundesrätin und Vorsteherin Finanzdepartement; – Eva Herzog, Ständerätin SP/BS; und – Hanspeter Hilfiker, Präsident Städteverband. Gegen die Vorlage treten an: – Philipp Matthias Bregy, Präsident Die Mitte; – Esther Friedli, Ständerätin SVP/SG; und – Cornelia Stamm Hurter, Mitglied Vorstand Finanzdirektorenkonferenz.
Das Herz von Chrissi Pingel, 40, stolpert, aber Ärzte nehmen sie nicht ernst. Die Gender Health Gap kostet sie fast das Leben. Vera Regitz-Zagrosek, 72, hat die erste Professur für Frauenspezifische Gesundheitsforschung inne.
Der Tag in 2 Minuten – vom 5.2.
Brüssels kosmetische Korrektur am Verbrenner-VerbotEin Standpunkt von Janine Beicht.Flottengrenzwerte und Leasingvorgaben erzwingen indirekt Elektroautos schon lange vor 2035. Privatkäufer und Unternehmen sehen sich einem subtilen Zwang gegenüber, während politische Akteure von der Öffentlichkeit als Retter gefeiert werden. Die Regulierung bleibt ein Trojanisches Pferd ideologischer Kontrolle.Die europäische Politik präsentiert derzeit eine angebliche Kehrtwende beim geplanten Verbot neuer Verbrennerfahrzeuge ab 2035 als großen Erfolg. In Wahrheit handelt es sich um eine marginale Anpassung, die den Kern der ideologisch getriebenen Regulierung unangetastet lässt und die Automobilindustrie weiterhin in eine Sackgasse treibt. Statt eines vollständigen Rückzugs vom Verbot wird lediglich eine Reduktion des CO₂-Ausstoßes um 90 Prozent statt 100 Prozent für die Flottenziele der Hersteller vorgeschlagen. Diese minimale Aufweichung ändert wenig an der faktischen Benachteiligung von Verbrennungsmotoren und dient vor allem dem Machterhalt etablierter Parteien. Manfred Weber, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei, gab die Motive unverhohlen preis:„Für uns ist und bleibt das Auto ein Kultobjekt, kein ideologisches Kampfobjekt, das am Ende Rechtsaußenparteien nutzt.“ »Manfred Weber / BILD«Weber verhandelte diese Einigung direkt mit Ursula von der Leyen, und sie offenbart die Priorität: Nicht der Schutz von Millionen Arbeitsplätzen steht im Vordergrund, sondern die Neutralisierung politischer Konkurrenz. Die Anpassung zielt also primär darauf ab, der AfD ein beliebtes Thema zu entziehen, anstatt echte wirtschaftliche Notwendigkeiten anzuerkennen.Symbolpolitik statt Substanz: Der Brief des Kanzlers und seine FolgenBundeskanzler Friedrich Merz hatte Ende November einen Brief an Ursula von der Leyen gerichtet, in dem er mehr Flexibilität und Technologieoffenheit forderte. Er erklärte zum geplanten Kurswechsel der EU-Kommission:„Wir stellen die Ziele nicht infrage, aber wir müssen einen anderen Weg gehen hin zum Ziel. […] Wir werden auch dann nur etwas für den Klimaschutz tun können, wenn wir eine wettbewerbsfähige Industrie haben.“ »Friedrich Merz / Tagesschau«Das Ergebnis bleibt selbstverständlich weit hinter solchen Appellen zurück. Die vorgesehene 90-Prozent-Reduktion bedeutet, dass Verbrenner weiterhin massiv benachteiligt bleiben: Hersteller müssen hohe Strafzahlungen leisten, wenn sie mehr als einen kleinen Anteil CO₂-emittierender Fahrzeuge verkaufen. Ein Golf mit normalem Verbrennungsmotor stößt etwa 100 Gramm CO₂ pro Kilometer aus; bei Überschreitung drohen 95 Euro Strafe pro Gramm und Fahrzeug.„Überschreitet die durchschnittliche CO₂-Emission der Flotte des Herstellers in einem bestimmten Jahr sein spezifisches Emissionsziel, muss der Hersteller – für jedes neu zugelassene Fahrzeug in diesem Jahr – für die überschüssige Emission eine Strafgebühr von 95 Euro pro g/km bezüglich der Zielüberschreitung zahlen.“ »EU Richtlinien«Bei Millionen Verkäufen summieren sich solche Bußgelder auf Milliarden, die letztlich auf die Käufer abgewälzt werden und Verbrenner unerschwinglich machen.Diese Regelung erinnert an planwirtschaftliche Zwänge vergangener Systeme, wo knappe Güter zu Warteschlangen führten. Ähnlich könnten hier künstliche Verknappungen entstehen, die den Markt verzerren und die Freiheit der Bürger einschränken. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Es ist ein Bild, das in die Geschichte eingehen dürfte. König Charles III betritt den Vatikan, nimmt an der Seite von Papst Franziskus an einer gemeinsamen anglikanisch katholischen Messe teil - ein Moment, den es seit fast 500 Jahren nicht mehr gegeben hat. Ein englischer Monarch, traditionell Oberhaupt der anglikanischen Kirche, feiert eine Messe mit dem Papst. Ein Gestenwechsel, der so leise wie bedeutsam ist. In dieser Folge von BRITPOD – England at its best spricht Alexander Klaus Stecher mit Königshaus-Experte Andy Englert über die Hintergründe dieses historischen Treffens. Was bedeutet dieser Schritt in einem Königreich, dessen religiöse Spaltung auf Heinrich VIII und die harte Abkehr von Rom zurückgeht. Von zerstörten Klöstern über jahrhundertelange Benachteiligung katholischer Familien bis hin zu den noch sichtbaren Narben in alten Adelshäusern: Die Folge führt mitten hinein in die Geschichte eines Konflikts, der das Land geprägt hat. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Gegenwart. Charles zeigt sich seit Jahren als König des Dialogs - offen gegenüber Weltreligionen, Minderheiten und Traditionen des Commonwealth. Die gemeinsame Messe im Vatikan wirkt wie ein bewusst gesetztes Zeichen für Versöhnung und Verständigung in einer Zeit, in der Kirchen in Großbritannien selbst um Relevanz ringen. Doch wie wird dieser Schritt im Land gesehen? Ist er mutig, riskant oder schlicht überfällig? Und was heißt das für die Zukunft der Monarchie? Wie kann ein Königshaus mit einer solch langen Geschichte Brücken bauen, ohne seine eigene Identität zu verlieren? Welche Rolle spielt die Kirche noch in einem modernen Staat? Und wie sehr kann Charles die Weichen stellen - auch für Prinz William, der eines Tages in einem ganz anderen gesellschaftlichen Klima regieren wird? BRITPOD - England at its best. WhatsApp: Du kannst Alexander und Claus direkt auf ihre Handys Nachrichten schicken! Welche Ecke Englands sollten die beiden mal besuchen? Zu welchen Themen wünschst Du Dir mehr Folgen? Warst Du schon mal in Great Britain und magst ein paar Fotos mit Claus und Alexander teilen? Probiere es gleich aus: +49 8152 989770 - einfach diese Nummer einspeichern und schon kannst Du BRITPOD per WhatsApp erreichen. Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Ref.: Dr. Anton Steiner, Fachanwalt für Erbrecht, Präsident des deutschen Forums für Erbrecht, München Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen. In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...?
Der 9. November als Jahrestag des Mauerfalls gibt Kinnert und Welzer Anlass zum Nachdenken darüber, warum sich das Gefühl historischer Ungerechtigkeit und Benachteiligung nicht über die Generationen hinweg „versendet“.
Ref.: Matthias Rösler, Fachanwalt für Erbrecht, Vizepräsident Deutsches Forum für Erbrecht Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen. In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...? Sie erreichen Dr. Steiner in der Sendung unter unserer Hörernummer 089 517008 008. Auch nach der Sendung ist Rechtsanwalt Matthias Rösler noch bis 12 Uhr unter der Hörernummer für Sie zu sprechen.
Das Bundesarbeitsgericht hat eine Entscheidung zur Lohngerechtigkeit von Frauen gefällt. "Das Urteil hat Indizwirkung", sagt Arbeitsrechtlerin und Podcasthost Michaela Felisiak: "2026 bekommen Unternehmen noch mal sehr viel mehr Pflichten." Von WDR 5.
Wie zeigt sich Diskriminierung im Alltag? Wo liegen die Grenzen zwischen Vorurteil, Ungleichbehandlung und offener Benachteiligung? Und vor allem: Was können wir dagegen tun? Wir sprechen mit Eva Andrades, Juristin und Geschäftsführerin des Antidiskriminierungsverbands Deutschland. Sie erklärt, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz funktioniert, warum es trotz Fortschritten noch große Lücken gibt – und welche politischen wie gesellschaftlichen Veränderungen dringend nötig sind. Live aufgenommen auf twitch.tv/voltdeutschland – folgt uns dort, um jeden Sonntag live mitdiskutieren zu können! Themenüberblick: Was genau ist Diskriminierung – und was nicht? Subtile vs. offene Diskriminierung im Alltag Welche Rechte Betroffene haben – und warum sie oft schwer durchsetzbar sind Persönliche Erfahrungen und Geschichten aus der Beratungspraxis Strukturelle Lösungen und ein Blick in die Zukunft Themen im Detail in chronologischer Reihenfolge: Begrüßung und Vorstellung, Was ist Diskriminierung?, Unterschiede Grundgesetz und AGG, Evas persönlicher Weg und Motivation, Erfahrungen aus der Beratung, Diskriminierung als strukturelles Problem, Historische Fortschritte und aktuelle Rückschläge, Status quo in Deutschland, Stärken und Schwächen des AGG, Formen und Bereiche von Diskriminierung, Beispiele aus dem Alltag, Neue Herausforderungen durch Algorithmen, Nachweis durch Testings, Aufgaben und Ziele des Antidiskriminierungsverbands, Finanzierung und Projekte, Rolle im Beirat der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Bedeutung neuer EU-Richtlinien, Notwendige politische Maßnahmen und Ausblick.
35 Jahre nach der Wiedervereinigung bestehen tiefe Unterschiede zwischen Ost und West – ökonomisch, kulturell und politisch. Die Journalistin Marieke Reimann spricht über fehlende Repräsentation, strukturelle Benachteiligung und die blinden Flecken der westdeutschen Mehrheitsgesellschaft. Ein Gespräch über Herkunft, Gerechtigkeit und das, was endlich ausgesprochen werden muss.
Ein gewisses Maß an Ungleichheit mag in komplexen Gesellschaften unvermeidbar sein. Ungerecht wird es da, wo sie auf Umständen basiert, die die Benachteiligten nicht beeinflussen können. Artikel vom 03. Oktober 2025: https://jacobin.de/artikel/reichtum-glueck-ungleichheit-benachteiligung-privilegen-erben Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Der Internationale Mädchentag soll auf die Benachteiligung von Mädchen und jungen Frauen weltweit hinweisen. Warum braucht es so einen Tag? Dazu Susanne Decker, die sich im Arbeitskreis für Mädchen* in Münster engagiert. Von WDR 5.
Fast eine halbe Million Menschen erkranken jedes Jahr an Krebs. Mehr als die Hälfte davon sind fünf Jahre später geheilt, gelten als krebsfrei. Doch offenbar behandeln Versicherungen und Behörden viele weiterhin wie Kranke. In anderen Ländern gibt es ein "Recht auf Vergessenwerden" - in Deutschland nicht.
Mit der E-ID soll alles schneller und einfacher werden. Im Nu sind Schuhe bestellt oder ein Handyabo abgeschlossen oder lieber doch nicht? Nationalrat Gerhard Andrey von den Grünen und Jorgo Ananiadis von der Piratenpartei diskutieren die Vor- und Nachteile des digitalen Ausweises. Am 28. September entscheidet das Schweizer Stimmvolk über das Gesetz zu Einführung der E-ID. Mit dem digitalen Ausweis kann jeder und jede seine Identität im Internet bestätigen. Von zu Hause aus oder auch unterwegs. Die E-ID steckt in einer App auf dem Smartphone. Der Bund stellt sie kostenlos zur Verfügung. Es ist eine staatliche E-ID, der Bund ist für Betrieb und Herausgabe verantwortlich. Die Gegner der E-ID befürchten Missbrauch und Überwachung durch den Staat und eine Benachteiligung von älteren Menschen und von digital-skeptischen Leuten. Die Befürworter hingegen schätzen es sehr, dass die E-ID vom Staat verantwortet wird. Die Hürden, um einen möglichen Datenmissbrauch zu vermeiden, seien maximal erhöht worden. Moderation: Ruth Wittwer
Anna Blos, 1866 als Anna Tomaczewska im niederschlesischen Legnica, deutsch Liegnitz, geboren, studierte an der Humboldt-Universität Berlin Geschichte, Literatur und Sprachen und war danach als Lehrerin, ab 1905 in Stuttgart, tätig, trat aber auch in die SPD ein und in die aktive Politik. Sie war Verfechterin des Frauenwahlrechts und 1919 die einzige aus Württemberg in die Weimarer Nationalversammlung gewählte Frau. Wie sehr sie auch juristische Benachteiligungen der Frauen umtrieben, belegt der heutige Artikel, den sie im Hamburger Echo vom 30. August 1925 veröffentlichte. Damals konnten laut Gesetz Ehen nicht einfach geschieden werden, weil beide Seiten eine Scheidung wünschten. Es mussten vielmehr Scheidungsgründe herbeigeführt werden. Und bei all den dafür üblichen Strategien waren nicht nur ganz grundsätzlich die weniger wohlhabenden Schichten benachteiligt, sondern auch insbesondere die Frauen. Woran das lag schildert Anna Blos und für uns Rosa Leu.
Gleiche Leistung, schlechtere Noten. Buben und Mädchen werden unterschiedlich benotet. Nicht aus Absicht – sondern unbewusst. Das hat eine Studie in der Schweiz nachgewiesen. Und es gibt auch einen ähnlichen Effekt bei fremdsprachigen Kindern. Diese haben einen Nachteil gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern, die deutschsprachig aufwachsen. Auch der Klassendurchschnitt spielt eine Rolle.Kumuliert können solche Effekte zu einer Differenz von 0.1 bis zu 0.6 Notenpunkten führen. Bei Kindern und Jugendlichen, die eigentlich exakt die gleiche Leistung erbringen.Warum gibt es solche pauschalen Notenunterschiede? Und was wird dagegen unternommen? Diese Fragen beantwortet Oliver Zihlmann, Co-Leiter des Recherchedesks von Tamedia, in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host: Philipp LoserGast: Oliver ZihlmannProduktion: Laura BachmannMehr zum Thema: Unbewusste Bevorzugung: Fünf Gründe warum Mädchen in der Schule bessere Noten erhaltenMädchen werden bei den Schulnoten systematisch bevorzugtGeschlecht und Bildungserfolg: Werden Buben in der Schule benachteiligt?Die Schule diskriminiert Kinder aus bildungsfernen Haushalten«Eltern machen enorm Druck auf das Schulsystem» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Ronen Steinke ist Jurist, Journalist, Autor – und jemand, der mit seinen klugen Analysen immer wieder den Finger in die Wunde unseres Rechtsstaates legt. Wir sprechen über absurde Paternosterfahrten, verstaubte Amtsgerichte und warum Fairtrade-Siegel oft nur bis zur deutschen Werkstatttür reichen.Doch es wird auch ernst: Ronen erklärt mir, wie soziale Ungleichheit vor Gericht fortgeschrieben wird, warum Ersatzfreiheitsstrafen oft Armut bestrafen, und wie sehr Inklusion noch immer als Sahnehäubchen behandelt wird, statt als Teilhabe-Recht für alle. Wir diskutieren die blinden Flecken der UN-Behindertenrechtskonvention, strukturelle Benachteiligung und warum der Verfassungsschutz in seiner jetzigen Form mehr Problem als Lösung ist.Am Ende geht es aber auch um Zuversicht: Ronen glaubt an die Kraft der nächsten Generation, an strategische Prozessführung und an eine Gesellschaft, die sich ihre Gerechtigkeit immer wieder neu erkämpfen muss. Aufzugtür auf für Ronen Steinke!Ronens Empfehlungen: Freiheitsfonds, Filme über Ruth Bader-GinsburgDiese Folge wurde dir präsentiert von Schindler Aufzüge. Willst du noch mehr über Aufzüge erfahren und vielleicht mit uns ganz nach oben fahren, dann steig gern ein. Unter schindler.de/karriere findest du viele Möglichkeiten für Einsteiger und Senkrechtstarter.Steady: So kannst du meine Arbeit unterstützenHier findest du mehr über mich: WebsiteInstagramTwitterLinkedInDieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein MediaProduktion und Schnitt: Tim RodenkirchenCoverart: Amadeus Fronk Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hennen, Claudia www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Die Abgeordneten der AfD werden im Bundestag offensichtlich ungleich behandelt. Ob bei Ausschuss-Posten, Sitzungssälen oder beim „FC Bundestag“: Es entsteht der Eindruck der Unfairness. Das ist politisch kontraproduktiv, weil es Solidarität mit der AfD erzeugt, auch außerhalb der Partei. Zusätzlich entsteht ein problematischer Präzedenzfall, denn so ein Umgang kann künftig auch andere Politiker treffen. AußerdemWeiterlesen
Vielfalt - auf neudeutsch auch „diversity“ - ist Teil unserer gesellschaftlichen Realität. Viele Unternehmen haben sich die Förderung der Diversität auf die Fahne bzw. in der Unternehmenskultur festgeschrieben: Einerseits um weltoffen zu erscheinen und ein tolerantes Image zu pflegen, aber auch schlicht, um attraktiv zu bleiben für Personal aus allen Bevölkerungsgruppen und aus aller Welt. Seitdem die US-Regierung aber die sog. DEI-Programme für „Diversity, Equity and Inclusion“ in der US-Verwaltung beendet hat, US-Unternehmen und deutsche Firmen mit US-Geschäft dazu auffordert, die aus ihrer Sicht „ungerechte“ Praxis zu beenden, hat sich der Wind gedreht. Etliche Unternehmen beugen sich dem Druck. Andere halten dagegen. Welche Folgen hat dieser Kulturkampf, den die US-Regierung angefacht hat? Wie sollten sich Unternehmen in Europa und Deutschland verhalten? Wieviel ist uns Diversität in Wirtschaft und Gesellschaft wert? Und ist Vielfalt nur ein „Nice-to-have“ oder ein „Must-have“? Wir sprechen darüber mit Cawa Younosi vom Verein Charta der Vielfalt und ehemaliger SAP-Manager, mit Julia Gruhlich, Organisationssoziologin an der Uni Göttingen, mit Beccs Riley, Politfluencer*in von Minzgespinst und mit dem Arbeitsrechtler Burkhard Göpfert. Podcast-Tipp: Bayern2 Radiowissen Rassismus in der Medizin Rassismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Beim Thema Gesundheit kann er im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein. Vorurteile aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe und eine Ausrichtung der medizinischen Forschung am weißen, männlichen Körper führen zu Benachteiligung und ungenauen oder falschen Diagnosen. Von Lena Sauerer https://www.ardaudiothek.de/episode/radiowissen/rassismus-in-der-medizin/bayern-2/14403949/
Vielfalt - auf neudeutsch auch „diversity“ - ist Teil unserer gesellschaftlichen Realität. Viele Unternehmen haben sich die Förderung der Diversität auf die Fahne bzw. in der Unternehmenskultur festgeschrieben: Einerseits um weltoffen zu erscheinen und ein tolerantes Image zu pflegen, aber auch schlicht, um attraktiv zu bleiben für Personal aus allen Bevölkerungsgruppen und aus aller Welt. Seitdem die US-Regierung aber die sog. DEI-Programme für „Diversity, Equity and Inclusion“ in der US-Verwaltung beendet hat, US-Unternehmen und deutsche Firmen mit US-Geschäft dazu auffordert, die aus ihrer Sicht „ungerechte“ Praxis zu beenden, hat sich der Wind gedreht. Etliche Unternehmen beugen sich dem Druck. Andere halten dagegen. Welche Folgen hat dieser Kulturkampf, den die US-Regierung angefacht hat? Wie sollten sich Unternehmen in Europa und Deutschland verhalten? Wieviel ist uns Diversität in Wirtschaft und Gesellschaft wert? Und ist Vielfalt nur ein „Nice-to-have“ oder ein „Must-have“? Wir sprechen darüber mit Cawa Younosi vom Verein Charta der Vielfalt und ehemaliger SAP-Manager, mit Julia Gruhlich, Organisationssoziologin an der Uni Göttingen, mit Beccs Riley, Politfluencer*in von Minzgespinst und mit dem Arbeitsrechtler Burkhard Göpfert. Podcast-Tipp: Bayern2 Radiowissen Rassismus in der Medizin Rassismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Beim Thema Gesundheit kann er im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein. Vorurteile aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe und eine Ausrichtung der medizinischen Forschung am weißen, männlichen Körper führen zu Benachteiligung und ungenauen oder falschen Diagnosen. Von Lena Sauerer https://www.ardaudiothek.de/episode/radiowissen/rassismus-in-der-medizin/bayern-2/14403949/
Wenn es ums Geld geht, kann man die Unterdrückung und Benachteiligung der Frauen sehr gut anschaulich machen. Während heute etwa der Gender-Paygap ermittelt werden kann, ging es vor 100 Jahren noch darum, in welchen Berufen Frauen überhaupt Geld verdienen durften, und falls sie sich, was der Normalfall war, um Kinder und Haushalt kümmerten, drehte sich die Debatte darum, welchen Anspruch sie auf ihr eigenes Taschengeld hatten. Diese heute eher verstörende Thematik verhandelte in den Altonaer Neuesten Nachrichten vom 29. April 1925 die 1883 geborene Schriftstellerin Elsa Maria Bud. Rosa Leu liest dieses historische Dokument, welches auch belegt, dass das Taschengeld für Kinder bereits damals nicht unüblich war.
Rassismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Beim Thema Gesundheit kann er im schlimmsten Fall lebensgefährlich sein. Vorurteile aufgrund von Herkunft oder Hautfarbe und eine Ausrichtung der medizinischen Forschung am weißen, männlichen Körper führen zu Benachteiligung und ungenauen oder falschen Diagnosen. Von Lena Sauerer
Der Leiter der internationalen Projekte gibt Einblick in die Tätigkeit in Bezug auf die Benachteiligung von Mädchen und wie sie worldvision verbessert.
Der Schweizerische Fussballverband sucht derzeit Speakerinnen für die EM-Spiele der Frauen in den Stadien diesen Sommer. Lohn gibt's keinen – dafür eine Ausbildung. Die Empörung ist gross - von Lohndiskriminierung und Benachteiligung ist die Rede, denn Männer werden für Speakerjobs bezahlt. Etwa bei Länderspielen. Beim Schweizerischen Fussballverband heisst es: bisher gebe es noch kaum Speakerinnen – und genau das wolle man mit diesem Projekt nun ändern. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Sven Micossé, Mediensprecher für die Frauenfussballnationalmannschaft beim SFV - Kathrin Lehmann, ehemalige Nationalmannschafts-Spielerin und SRF-Fussballexpertin ____________________ Team: - Moderation: Salvador Atasoy - Mitarbeit: Tim Eggimann - Produktion: Peter Hanselmann ___________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Künstliche Intelligenz findet immer mehr Einzug in unseren Alltag und erleichtert so manchen Arbeitsschritt. Doch sie kann auch Stereotype verstärken und die Benachteiligung von bestimmten Geschlechtern befördern, wie sich etwa bei KI-Recruiting-Tools zeigte. Wie sich genderspezifische Vorurteile auch in KI-Sprachmodellen wie ChatGPT manifestieren - und was man dagegen tun kann, erklärt die Informatikerin Stefanie Urchs von der Hochschule München: Sie erforscht, wie man Trainingsdaten auf Genderdiskriminierung untersuchen kann, bevor diese zum KI-Training eingesetzt werden.
"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, [...] seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden." Das besagt Artikel 3 des Grundgesetzes. Diskriminierung ist also einfach gesagt verboten - und doch Alltag unzähliger Menschen. Welche Erfahrungen macht ihr mit Diskriminierung? Benachteiligung bei der Wohnungsvergabe, Nichteinladung zu Vorstellungsgesprächen, Nachteile im Job? Wurdet ihr schon einmal etwa wegen eurer Herkunft, eurer Religion oder eurer sexuellen Orientierung benachteiligt? Was genau ist passiert? Gab es Konsequenzen für diese Handlungen? Wie geht ihr damit um, wenn ihr Zeug:in von Diskriminierung werdet? Darum ging es heute Abend im Blue Moon. Unser Podcast-Tipp "Wissen mit Johnny": https://1.ard.de/wissen_mit_johnny
Jänner 1993, Traiskirchen bei Wien: Hier kommt Vedran Džihić auf seiner Flucht vor dem Bosnienkrieg an. In Österreich fühlt er sich sicher, erlebt aber auch Gleichgültigkeit und Benachteiligung. Parallel zu seinem bemerkenswerten Bildungsaufstieg machen sich in Europa Populismus und Nationalismus breit. Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten werden immer mehr zur Gefahr stilisiert. Džihić hat über sein "Ankommen" ein vielbeachtetes Buch geschrieben.
Nach mehr als 250 Folgen ist es so weit: Der herMoney Talk verabschiedet sich. Mit dem Blick nach vorne und spannenden Veränderungen im Fokus, spricht unsere Gründerin Anne Connelly zum Jahresende über ihr wichtigstes Anliegen: Female Finance. Sicherlich hast du schon von Gender Pay Gap, Gender Care Gap oder dem Gender Pension Gap gehört. Aber was ist mit dem Gender Awareness Gap? Vielen Frauen ist ihre strukturelle Benachteiligung gar nicht richtig bewusst. Und das, obwohl sie aufgrund deutscher Gesetze dazu angehalten sind, sich zwingend um ihre finanzielle Situation zu kümmern. Mehr zum Gender Awareness Gap erfährst du auch in unserem dazugehörigen Ratgeber. Was sich bei herMoney sonst noch tut, verrät dir unsere Gründerin in der letzten Podcast-Folge. So viel vorweg: Wir freuen uns, dich weiter auf deiner finanziellen Reise begleiten zu dürfen. Viel Spaß beim Zuhören! Inhalt: 00:00:00 Intro 00:00:47 Tschüss, herMoney Talk: Darum beenden wir unseren Podcast 00:05:58 Blick nach Vorn: Warum Female Finance auch weiterhin wichtig ist 00:09:06 Motherhood Penalty: Wie Mütter finanziell benachteiligt werden 00:13:51 Dein Weg zu gleichberechtigten Beziehungen 00:17:30 Outro
Gewalt und Hass gegen Frauen sind Alltag. Und die Straftaten gegen Frauen nehmen noch zu. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr 360 Frauen getötet, weil sie Frauen waren. Was muss getan werden, um Frauen besser zu schützen? Kann das von Rot-Grün vorgelegte Gewalthilfegesetz etwas ändern? Welche Formen von Ungerechtigkeit und Benachteiligung erleben Frauen?
Speedlearning - die Erfolgstechniken für Beruf, Schule und mehr
Dr. Pedram Emami ist Präsident der Landesärztekammer Hamburg und Mitglied des Vorstandes der Bundesärztekammer. Er setzt sich für ein klares Bekenntnis der Medizin zur Wissenschaftlichkeit ein. Dr. Emami sieht die Rolle der Ärztekammern als Vermittler zwischen Ärzteschaft/Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Auch der Einsatz gegen Benachteiligung, insbesondere gegen Rassismus gehört zu seinen Themen in der Ärztekammer. In der Covid-19-Pandemie mahnte er vor allem Transparenz in der Darlegung von Interessenskonflikten bei Personen an, die wissenschaftliche Beratungsfunktionen für die Politik innehatten. Auch das Verfahren zur Auswahl und Zusammensetzung dieser Gremien kritisierte er als intransparent. Auch Menschenrechtsfragen und freie Berufsausübung gehören zu seinen Themen. Während der Proteste gegen das iranische Regime im Winter 2022/2023 übernahm er die Patenschaft für den zum Tod verurteilten Arzt Hamid Gharehhassanloo. In der heutigen Podcastfolge erklärt er, wo das deutsche Gesundheitssystem aktuell steht und was sich zum Wohle der Patienten ändern muss.
Die Herkunft hat in Deutschland immensen Einfluss darauf, welche Chancen sich im Lauf eines Lebens ergeben. Die Autorin Marlen Hobrack spricht mit Jürgen Wiebicke über die Ursachen von Klassismus, die Formen der Benachteiligung und die gesellschaftliche Verantwortung zum Umdenken. Von WDR 5.
Jedes Jahr veröffentlich das statistische Bundesamt Zahlen zur Armutsgefährdung in Deutschland. Armut ist ein vieldimensionales Phänomen und umfasst nicht nur die finanzielle Lage, sondern auch soziale Faktoren. Wie es aussehen kann, in einer betroffenen Familie aufzuwachsen, erzählt uns Jeremias Thiel. Jeremias' Eltern sind beide langzeitarbeitslos, die Familie lebt von Arbeitslosengeld. In der Schule und der Nachbarschaft hat er zwar Freunde, aber zu Hause herrscht Chaos. Jeremias ist mangelernährt, wird regelmäßig zu Hause eingesperrt, sammelt Pfand und trotzdem bleibt kein Budget für ihn, jeder Cent fließt in die Haushaltskasse - und die Spielsucht seiner Mutter. Sein Vater wohnt mittlerweile in einer anderen Wohnung. Jeremias' Kindheit wird von vielen Schamsituationen begleitet. Kurz nach seinem 11. Geburtstag ereignet sich ein Zwischenfall, nach dem Jeremias das Jugendamt eigenständig bittet, ihn aus seiner Familie zu holen. Das SOS-Kinderdorf ist sein Wendepunkt, es bietet klar strukturierte Tage und Regeln, man finanziert ihm Hobbys, Jugendfreizeiten und ein kleines Taschengeld. Jeremias blüht auf und politisiert sich. Ein Vollstipendium ermöglicht ihm später nach Minnesota in die USA zu ziehen, um Politikwissenschaften zu studieren. 2020 veröffentlicht er ein autobiografisches Buch, es ist umfasst Beschreibungen, Statistiken und Zahlen zu Kinderarmut, sozialer Benachteiligung und fehlender Chancengerechtigkeit - davon ist auch diese Folge geprägt - das Buch wird ein Spiegel-Bestseller. Zuletzt arbeitete Jeremias als Referent der SOS-Kinderdörfer - langfristig sieht er sich aber in der Politik, sein größtes Anliegen ist dabei Pluralismus und Repräsentation diverser Gesellschaften. Seinen Eltern macht Jeremias keine Vorwürfe, er sieht ihr Verhalten, damals wie heute, als Produkt ihrer Erfahrungen. Mehr zu Jeremias und seinem Engagement auf LinkedIn „Jeremias Thiel“. Jeremias' Buch: https://www.piper.de/buecher/kein-pausenbrot-keine-kindheit-keine-chance-isbn-978-3-492-99618-1-ebook Immer auf dem Laufenden über Philipp und seine Projekte auf Instagram @philippfleiter Dieser Podcast ist eine Produktion von Philipp Fleiter und WeMynd im Auftrag von Podimo. Neue Folgen alle 14-Tage Montags überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Philipp Fleiter und Laila Keuthage | Produktion: WeMynd Abonniert den Podcast, um keine Folge zu verpassen. Teilt die Folgen mit euren Liebsten und lasst uns eine Bewertung da
Klassismus ist die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft. Benachteiligung hat Francis Seeck selbst erlebt. Seeck stammt aus prekären Verhältnissen und hat den Aufstieg zur Professur für Soziale Arbeit an der Hochschule Nürnberg geschafft. Tim Wiese www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch