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Diesmal: Vokuhila-Meisterschaften, die Wahrheit über Polarisierung, Verhandlungen mit Russland, El Niño, die Bio-Treppe, angeborener Linksdrall, die Pflege-Reform von Frau Warken, Ethikrat zu Social Media-Verbot, Sham Jaff zur WM in Haiti und Kooperation. Mit einem Faktencheck von Ismahan Azzaitouni und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
250 Jahre alt und in der schwersten Krise ihrer Geschichte: Die USA gelten als Mutterland der modernen Demokratie – doch seit Donald Trump zentrale Verfassungsbestimmungen missachtet, stehen ihre Grundprinzipien auf dem Spiel. Was 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der 13 nordamerikanischen Kolonien als Versprechen einer besseren Welt begann und zum – nicht unumstrittenen – Maßstab für Demokratien weltweit wurde, scheint heute zu erodieren. Wie gefährdet ist die amerikanische Demokratie wirklich – und was bedeutet ihr Wanken für Deutschland und Europa? Der jährliche Festvortrag der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus zum Verfassungstag im Mai würdigt Theodor Heuss‘ Tätigkeit als einen der Verfassungsväter des Grundgesetzes. Die Vorträge nehmen dabei internationale und aktuelle Verfassungsfragen in den Blick. Der Historiker Prof. Dr. Manfred Berg ist Inhaber des Curt-Engelhorn-Lehrstuhls für Amerikanische Geschichte an der Universität Heidelberg. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die politische und soziale Geschichte der Vereinigten Staaten mit einem besonderen Interesse an Themen wie Bürgerrechten, Demokratie und politischer Polarisierung. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/thh_250jahre_usa_manfred_berg
Stefan Lassnig spricht mit dem Wiener Psychiater und Satiriker „Blauer Elefant“ über sein satirisches Handbuch „Zum Diktator in 30 Tagen“ und die „Rezeptur“ des modernen Rechtspopulismus. Die beiden diskutieren, wie autoritäre Persönlichkeiten in Zeiten von Kontrollverlust und Dauerkrisen mit einfachen Antworten, starken Bildern und klaren Freund‑Feind‑Narrativen punkten. Ausführlich geht es um die Rolle von Social Media, Boulevard und parteinahen Paramedien, deren Algorithmen und Mechanismen (Verknappung, Emotionalisierung, Polarisierung) rechtspopulistischen Akteuren enorme Reichweiten ermöglichen. „Blauer Elefant“ erklärt, warum Nationalismus, Personenkult und die Konstruktion von Feindbildern – vom „Schrödingers Ausländer“ bis zur „Lügenpresse“ – Kernbestandteile dieses Playbooks sind. Zum Abschluss wird die Frage gestellt, warum etablierte Parteien Emotionen wie Angst, Wut und Ohnmacht zu wenig adressieren und damit jenen das Feld überlassen, die mit einfachen Erzählungen komplexe Probleme ausnutzen. Links zur Folge: Buch "Zum Diktator in 30 Tagen" (Morawa) Podcast "Braune Kinderzimmer" (Stern) Ganz offen gesagt Folge #15 2025 Über Allahs mächtige Influencer Podcastempfehlung der Woche: Die Open-AI Story (ARD) Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Die USA und der Iran haben sich in der Nacht gegenseitig angegriffen – trotz Waffenruhe. Die USA sprechen von Vergeltungsmassnahmen, nachdem der Iran einen Kampfhelikopter der US-Armee abgeschossen habe. US-Präsident Donald Trump hatte den Iran für den Absturz des Helikopters verantwortlich gemacht. Weitere Themen: · In der nordirischen Hauptstadt Belfast ist es am Abend zu Ausschreitungen gekommen. Hintergrund ist ein Messerangriff, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde. Der mutmassliche Täter kommt aus dem Sudan. · Wie die 13. AHV-Rente finanziert wird, entscheidet heute die Einigungskonferenz von National- und Ständerat. Diese braucht es immer häufiger, auch wegen der Polarisierung im Parlament.
Im letzten Jahr sind knapp 86.000 Straftaten mit politischem Hintergrund registriert worden. Wir klären, was die neuesten Zahlen über die Polarisierung in der Gesellschaft sagen.
Wie viel Mut braucht es, man selbst zu sein, wenn die eigene Identität ständig Gegenstand gesellschaftlicher Debatten ist? Muschda Sherzada spricht mit Phenix über Sichtbarkeit, Vorurteile und trans* Leben in polarisierten Zeiten. Die Aktivistin, Schauspielerin und Autorin erklärt, warum Repräsentation so wichtig ist, wie sie mit Hass im Netz umgeht und weshalb trans* Personen immer wieder zum politischen Streitthema werden. Eine Folge über Mut, Verantwortung als Person des öffentlichen Lebens und Verletzlichkeit.
Wie viel Mut braucht es, man selbst zu sein, wenn die eigene Identität ständig Gegenstand gesellschaftlicher Debatten ist? Muschda Sherzada spricht mit Phenix über Sichtbarkeit, Vorurteile und trans* Leben in polarisierten Zeiten. Die Aktivistin, Schauspielerin und Autorin erklärt, warum Repräsentation so wichtig ist, wie sie mit Hass im Netz umgeht und weshalb trans* Personen immer wieder zum politischen Streitthema werden. Eine Folge über Mut, Verantwortung als Person des öffentlichen Lebens und Verletzlichkeit.
Polens Präsident Karol Nawrocki will in Kürze über die Verleihung des Ordens des Weißen Adlers an Wolodymyr Selenskyj entscheiden. Auslöser der Kontroverse ist die Entscheidung des ukrainischen Präsidenten, einer ukrainischen Militäreinheit den Ehrennamen „Helden der UPA“ zu verleihen. „Armenien hat auf Kontinuität gesetzt“, schrieb Premierminister Donald Tusk auf der Plattform X. Die Zukunft der Region werde weitergeschrieben. Die Partei des armenischen Regierungschefs Nikol Paschinjan gewann die Parlamentswahl mit nahezu 50 Prozent der Stimmen. Das Wahlergebnis wird als Unterstützung für die Fortsetzung seines prowestlichen Kurses gewertet, zeigt zugleich aber auch die tiefe Polarisierung der armenischen Gesellschaft zwischen unterschiedlichen Vorstellungen über die Zukunft des Landes. Polnische Kommentare zu den Wahlen in Armenien bringen wir im heutigen Infomagazin. Und wir sprechen über einen bemerkenswerten Erfolg im polnischen Tennis - Maja Chwalińska.
„Routine ist gefährlich – man muss sich täglich hinterfragen.“ In dieser Folge von Behind the C begrüßt Franz Kubbillum Urs Krämer, der als Chief Sales Officer bei Capgemini Deutschland die Vertriebs- und Marketinggeschicke für den gesamten deutschen Markt steuert. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der IT- und Beratungswelt kennt Urs die Branche wie kaum ein Zweiter. Er erklärt, warum er sich in Zeiten von massivem Kostendruck und dem allgegenwärtigen KI-Hype weniger als klassischer Verkäufer und vielmehr als strategischer Problemlöser für seine Kund:innen versteht. Dabei setzt er konsequent auf das japanische Kaizen-Prinzip: Die Kunst der stetigen, kleinen Schritte, um Organisationen und Menschen auf eine Welt vorzubereiten, in der die Veränderungsgeschwindigkeit nur noch eine Richtung kennt: steil nach oben. Urs blickt im Gespräch auf einen „wilden“ Werdegang zurück – vom Berater an der Front über die CFO-Rolle im Private-Equity-Umfeld bis hin zur CEO-Position bei Sopra Steria und seiner heutigen Rolle im Board. Er erzählt offen, wie er sich vom reinen „Zahlenmenschen“ zum Leader entwickelt hat, der heute vor allem durch eines führt: Kommunikation. Dabei nimmt er bewusst kein Blatt vor den Mund, denn für ihn bedeutet echte Führung auch Mut zur Polarisierung und klare Kante statt weichgespülter Floskeln. Ganz privat erfahren wir, warum der bekennende Morgenmuffel beim Restaurieren von Oldtimern am besten abschaltet und weshalb er im Flugzeug oder Auto lieber schweigend reflektiert, statt sich permanent mit dem nächsten Podcast oder Musik beschallen zu lassen. Drei Fragen, die in dieser Folge besprochen werden: - Wie führt man Organisationen durch echte Begeisterung statt durch bloße Anweisungen und welche Rolle spielt dabei die radikale Vereinfachung komplexer Botschaften? - Wie navigiert man als Unternehmen erfolgreich zwischen dem harten Zwang zur Kosteneffizienz und dem gleichzeitigen Investitionsdruck durch Technologien wie AI? - Warum ist die Fähigkeit zur „input-freien Reflexion“ heute eine der wichtigsten Superkräfte für Führungskräfte geworden, um im Informations-Overload nicht den Fokus zu verlieren? Themen: - C-level - IT-Consulting - Digitale Transformation ----- Über Atreus – A Heidrick & Struggles Company Atreus garantiert die perfekte Interim-Ressource (m/w/d) für Missionen, die nur eine einzige Option erlauben: nachhaltigen Erfolg! Unser globales Netzwerk aus erfahrenen Managern auf Zeit zählt weltweit zu den besten. In engem Schulterschluss mit den Atreus Direktoren setzen unsere Interim Manager vor Ort Kräfte frei, die Ihr Unternehmen zukunftssicher auf das nächste Level katapultieren. ▶️ Besuchen Sie unsere Website: https://www.atreus.de/ ▶️ Interim Management: https://www.atreus.de/kompetenzen/service/interim-management/ ▶️ Für Interim Manager: https://www.atreus.de/interim-manager/ ▶️ LinkedIn-Profil von Urs Krämer: https://www.linkedin.com/in/ursmkraemer/ ▶️ Profil von Franz Kubbillum: https://www.atreus.de/team/franz-kubbillum/
Welz, Franka www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Recht haben wollen, anderen Schuld geben, extreme Meinungen haben: Polarisierung kommt bei vielen Menschen an. "Wut ist wichtig", sagt die Journalistin Gilda Sahebi. Auch sie fluche oft. Aber es würden zu schnell falsche Urteile entstehen. Julius Stucke www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
In diesem Jasmin Kosubek Interview geht es um weit mehr als Politik. Die meisten kennen Jasmin Kosubek als Journalistin und Podcasterin, die mit Politikern, Aktivisten und Philosophen über die großen gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit spricht. Doch irgendwann wurde ihr klar: Der größte Konflikt findet nicht zwischen politischen Lagern statt, sondern in uns selbst.Heute heißt es: Jasmin Kosubek wird interviewt.In diesem Interview bei Human Elevation sprechen Patrick Reiser und Jasmin Kosubek über Polarisierung, Medien, Demokratie, Angstzustände, innere Arbeit und die Herausforderung, in einer immer komplexeren Welt Orientierung zu finden. Außerdem erzählt Jasmin von ihrer Erfahrung mit dem stärksten Psychedelikum der Welt: Bufo/5-MeO-DMT.Ein tiefes Gespräch über Politik, Bewusstseinsentwicklung, Meinungsfreiheit, gesellschaftliche Spaltung und die Frage, wie wir menschlich bleiben können, wenn die Welt immer extremer wird._____► Jetzt Patrick's neues Buch vorbestellen: https://rich-buddha.com/_____► Kostenloser Bewusstseinsebenen Test: https://start.patrickreiser.com/bewusstseinsebenen _____► Kostenlose Achtsamkeitsmeditation für tiefere Verbundenheit und mehr Klarheit: https://start.patrickreiser.com/meditation_____► Kostenloser Klarheitstest: https://klarheitsquiz.com_____► In 12 Wochen zu tiefer Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Lebensfreude: Hier geht es zu meinem Mentoring: https://patrickreiser.com/human-elevation-mentoring______Alles über unseren Gast Jasmin Kosubek:► Instagram: https://www.instagram.com/jasminkosubek/?hl=de► YouTube: https://www.youtube.com/@JasminKosubekOriginal► Homepage: https://www.jasminkosubek.de/_____► Das exklusive Retreat in den Schweizer Bergen, welches die Grenzen deine Wahrnehmung sprengt und dich in eine zielgerichtete Umsetzung deiner Vision bringt: https://patrickreiser.com/retreat______Alles über Patrick Reiser und die Möglichkeiten mit ihm zusammenarbeiten zu können:► Zur Homepage: https://patrickreiser.com_____ Mehr zu Patrick auf den sozialen Medien:► Patrick Reiser auf Instagram:https://www.instagram.com/patrick.reiser/?hl=de► Human Elevation auf Instagram:https://www.instagram.com/human.elevation/?hl=desch► Patrick Reiser auf YouTube:https://www.youtube.com/@patrick.reiser/videos_____Den Human Elevation Podcast gibt es auch auf:►YouTube►Apple Podcast_____Vielen Dank, dass du da bist, dein Patrick & das Human Elevation InstitutFeedback und Kooperationsanfragen gerne an folgende Email-Adresse: kontakt@patrickreiser.com
When we're exposed to events or ideologies that go against our own beliefs, we can feel what experts call 'political grief'. Some say it's playing a role in the growing polarisation of our society. - Wenn wir mit Ereignissen oder Ideologien konfrontiert werden, die unseren eigenen Überzeugungen widersprechen, kann das ein Gefühl auslösen, das Fachleute „politische Trauer“ nennen. Manche denken, dieses Gefühl kann die Polarisierung unserer Gesellschaft verschärfen.
"Streiten wir noch oder hassen wir schon? – Haben wir das demokratische Streiten verlernt?" – das war das Thema beim SWR Demokratieforum. Heidi Reichinnek von der Linken, der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume von der CSU und die Ethikprofessorin Alena Buyx waren Gäste bei Moderator Michel Friedman. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein konstruktiver Diskurs in Zeiten von Polarisierung und sozialen Medien gelingen kann – und welche Rolle Zuspitzung und Provokation in der öffentlichen Debatte spielen.
„Freundschaft in Zeiten des Streits“ lautet das ist das Motto der diesjährigen Frühjahrstagung. „Polarisierung kriegt man nicht einfach nur durch Reden weg“, sagt der Autor und Akademie-Präsident Ingo Schulze in SWR Kultur – doch Freundschaften könnten durchaus politisch sein.
Was bleibt von vier Monaten Sammelphase, tausenden Gesprächen auf Berliner Straßen – und einer Kampagne, die ihr Ziel am Ende knapp verfehlt hat?In Folge 48 von Ring frei! ziehen wir Bilanz zum Sammelende des Volksentscheids Berlin autofrei. Zwischen Erschöpfung, Stolz, Frust und neuer Motivation sprechen wir mit einigen der aktivsten Menschen der Initiative über ihre Erfahrungen aus einem intensiven Winter und Frühling voller Klemmbretter, Kneipentouren, Straßengespräche und politischer Debatten.Diese Folge ist ein sehr persönlicher Rückblick auf das, was direkte Demokratie in einer polarisierten Stadt bedeuten kann.Die Schwerpunkte dieser Episode:Die Retro nach dem Endspurt: Christoph und Florian sprechen über die Stimmung nach der Sammelphase – zwischen Enttäuschung und der Überzeugung, dass die Bewegung gerade erst begonnen hat.Straße statt Social Media: Aktive Sammler:innen erzählen von tausenden Begegnungen in Parks, Cafés, vor Theatern und auf Demos – und davon, warum persönliche Gespräche oft mehr bewegen als jede Onlinekampagne.Der Winter gegen uns: Eisglätte, Minusgrade und eingefrorene Kugelschreiber – viele berichten, wie sehr die kalten Monate die Sammelphase erschwert haben und warum der Volksentscheid im Sommer womöglich erfolgreich gewesen wäre.3.333 Unterschriften allein gesammelt: Uta schildert, wie sie über Monate hinweg praktisch täglich auf Berlins Straßen unterwegs war, warum Sammeln süchtig machen kann – und weshalb direkte Demokratie für sie weit über Verkehrspolitik hinausgeht.Selbstwirksamkeit statt Ohnmacht: Immer wieder geht es um die Frage, warum politisches Engagement Menschen verändert. Viele erzählen von Dankbarkeit, Solidarität und neuen Freundschaften, die während der Kampagne entstanden sind.Das Gerichtsurteil bleibt: Trotz des verfehlten Quorums zieht sich ein Gedanke durch die gesamte Folge: Das Urteil des Berliner Landesverfassungsgerichts bleibt ein historischer Erfolg. Zum ersten Mal wurde höchstrichterlich bestätigt, dass es kein Grundrecht aufs Autofahren gibt.Berlin zwischen Aufbruch und Gegenreaktion: Die Folge diskutiert die gesellschaftliche Polarisierung rund ums Auto, den Einfluss von Medien und Parteien – aber auch die Hoffnung, dass Städte wie Paris zeigen, wie schnell Veränderung möglich werden kann.Diese Episode ist ein sehr persönliches Dokument über Aktivismus, Demokratie und die Frage, wie gesellschaftlicher Wandel entsteht. Es geht um Verkehrsplanung – aber genauso um Gemeinschaft, Mut, Frustrationstoleranz und die Erfahrung, gemeinsam für eine lebenswertere Stadt einzustehen.Oder wie eine Aktivistin es formuliert:„Wir sind das gar nicht gewohnt – wirklich Demokratie zu machen.“Hört rein, blickt mit uns zurück auf die Sammelphase und diskutiert mit uns, wie es weitergehen kann.Berlins Zukunft ist autofrei – und dit is ooch jut so!Neugierig geworden? Dann bitte hier einsteigen! Ring frei! live im Radio: Ihr könnt uns auf DAB+ und per Livestream hören, wir senden immer am zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr live aus der Raumfahrtagentur in Berlin Wedding.Jetzt Fördermitglied in unserem neuen Verein werden!Für alle, die uns finanziell unterstützen möchten, gibt es neben einmaligen Spenden ab sofort auch die Möglichkeit, Fördermitglied des Vereins zu werden.Mitmachen!Wir freuen uns jetzt besonders über neue motivierte Menschen, die beim Unterschriftensammeln unterstützen möchten!!! NEUE WEBSITE & CROWDFUNDING !!Website Verkehrsentscheid BerlinBluesky Instagram MastodonAlle Infos zu den Initiativen und wie ihr helfen könnt:https://www.verkehrsentscheid.de/https://berlin-werbefrei.de/https://www.baumentscheid.de/
Warum nimmt die Polarisierung unter Jugendlichen zu? Moderatorin Muschda Sherzada spricht mit Quentin Gärtner über eine Generation zwischen Zukunftsängsten, politischer Frustration und gesellschaftlicher Spaltung. Der ehemalige Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz erklärt, warum progressive Bewegungen aus seiner Sicht Menschen verlieren, weshalb sich junge Männer zunehmend rechten Parteien zuwenden und warum Politik junge Menschen stärker einbeziehen muss. Eine Folge über Generationenkonflikte, politische Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Warum nimmt die Polarisierung unter Jugendlichen zu? Moderatorin Muschda Sherzada spricht mit Quentin Gärtner über eine Generation zwischen Zukunftsängsten, politischer Frustration und gesellschaftlicher Spaltung. Der ehemalige Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz erklärt, warum progressive Bewegungen aus seiner Sicht Menschen verlieren, weshalb sich junge Männer zunehmend rechten Parteien zuwenden und warum Politik junge Menschen stärker einbeziehen muss. Eine Folge über Generationenkonflikte, politische Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die re:publica 2026 stand unter dem Motto „Never Gonna Give You Up“ – und selten wirkte die Konferenz für die digitale Gesellschaft gleichzeitig so ernst, politisch und nachdenklich. In dieser Ausgabe von 9vor9 spricht Lars mit Stefan über seine Eindrücke von der diesjährigen re:publica: War sie wirklich nur noch ein selbstreferenzielles Klassentreffen der Netzszene? Oder gerade jetzt ein wichtiger Ort für kritische Debatte, Hoffnung und digitalen Widerstand? Im Mittelpunkt stehen die großen Themen der Konferenz: KI, digitale Souveränität, Europas Rolle zwischen den Tech-Giganten aus den USA und China sowie die Frage, wie demokratische Gesellschaften auf Polarisierung und Plattformmacht reagieren können. Außerdem geht es um den Auftritt von Digitalminister Karsten Wildberger, kontroverse Diskussionen über Social-Media-Verbote und die Stimmung in der Netzgemeinde.
Welche Rolle spielen Politikergedenkstiftungen für politische Bildung, Erinnerungskultur und demokratische Verständigung? In dieser Folge des Politischen Pausen Podcasts spricht PD Dr. Julia Schwanholz mit Dr. Jacqueline Boysen, der hauptamtlichen Geschäftsführerin der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung, über Auftrag, Selbstverständnis und gesellschaftliche Bedeutung dieser besonderen Institutionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Demokratiegeschichte über politische Persönlichkeiten erzählt werden kann, ohne in Personenkult oder unkritische Heldenverehrung zu verfallen. Das Gespräch beleuchtet, warum biografische Zugänge in der politischen Bildungsarbeit weiterhin wirksam sind und wie sich historische Entwicklungen, politische Entscheidungsprozesse und demokratische Verantwortung über einzelne Personen vermitteln lassen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle von Politikergedenkstiftungen im Umgang mit gesellschaftlicher Polarisierung und wachsendem Misstrauen gegenüber Politik. Diskutiert wird, wie historische Persönlichkeiten als Ausgangspunkt dienen können, um demokratische Institutionen, politische Führung und Kommunikationsstil verständlich zu machen und warum gerade niedrigschwellige, inklusive Zugänge dabei zentral sind. Zugleich geht es um die Herausforderungen demokratischer Erinnerungskultur. Das Gespräch thematisiert den Umgang mit Ambivalenzen und Kontroversen, etwa rund um die CDU Spendenaffäre, sowie die Frage, wie staatlich organisierte Erinnerung zwischen Würdigung, historischer Einordnung und kritischer Aufarbeitung vermittelt. Ergänzend zeigt sich die überparteiliche Ausrichtung der Politikergedenkstiftungen auch in gemeinsamen Projekten, etwa im Berliner Schülerwettbewerb zur politischen Bildung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus und der Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung. Ein Gespräch über politische Bildung, historische Narrative und die Frage, wie Demokratiegeschichte im öffentlichen Raum sichtbar und erfahrbar gemacht werden kann.
Wie können wir unser Augenmerk wieder auf das Gute im Menschen richten, in einer Zeit, die von Polarisierung geprägt ist? Politikwissenschaftler Pierrot Raschdorff ist überzeugt: Eine neue Höflichkeit wäre sehr hilfreich.
Barbara Tóth im Gespräch mit Oliver RathkolbÖKONOMIE DER ANGST. Die Rückkehr des nervösen Zeitalters„Rathkolb sieht große Ähnlichkeiten mit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und hat sich an einen Epochenvergleich gewagt.“ KurierRadikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust: Wir alle spüren das nervöse Fieber, und es erinnert uns an längst vergangen geglaubte Zeiten.Oliver Rathkolb macht die Ursache an der »ersten und zweiten Turboglobalisierung« fest. Politische Umwälzungen, ökonomische Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften und ihre politischen Eliten – und rufen die Raubritter der Wirtschaft auf den Plan. Irrationale Fehlentscheidungen in der Politik, eine Polarisierung der Bevölkerung und das Gefühl der Marginalisierung des Einzelnen wecken eine Sehnsucht nach dem »starken Mann« und einfachen, oft gewaltvollen Lösungen für komplexe Probleme.Steht uns ein neues autoritäres Zeitalter bevor?Oliver Rathkolb, geboren 1955, war langjähriger Vorstand und Professor des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur österreichischen und internationalen Zeit- und Kulturgeschichte sowie Herausgeber der Zeitschrift »zeitgeschichte« und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Hauses der europäischen Geschichte in Brüssel. Rathkolb ist Vorsitzender des Wiener Instituts für Kultur und Zeitgeschichte (VICCA) und des wissenschaftlichen Beirats des Kreisky Forums.Moderation: Barbara Tóth, Journalistin, Autorin und Historikerin, leitende Redakteurin in der Stadtzeitung FALTER
Die Nachrichtenlage überfordert viele Menschen und deswegen schalten sie bewusst ab: 70 Prozent der Deutschen sagen, dass sie ab und zu abschalten müssen, weil ihnen die Berichterstattung zu viel oder zu negativ wird. Und über ein Drittel geben an, dass die vielen negativen Nachrichten eine Belastung für ihr Wohlbefinden sind. Ist konstruktiver Journalismus die Antwort darauf? In dieser Folge diskutieren wir, was hinter dem Konzept steckt: Lösungen anbieten statt reiner Problemfokus, Perspektivenreichtum statt nur Schwarz oder Weiß und mehr Dialog mit dem Publikum. Während Lars konstruktiven Journalismus als sinnvoll und hiflreich erachtet, bleibt Stefan skeptisch: Braucht es wirklich ein neues Label oder einfach besseren Journalismus? Und lässt sich in Zeiten von Filterblasen, Polarisierung und Social Media überhaupt noch ein konstruktiver Dialog führen? Ein Streitgespräch über Medien, Verantwortung und die Frage, ob konstruktiver Journalismus eine Antwort sein kann.
Bei den Bundestagswahlen 1976 setzt die Union auf Polarisierung. Sie diffamiert die SPD mit dem Slogan „Freiheit statt Sozialismus“ - getrieben von Hardlinern und der CSU. Einen Machtwechsel schafften sie damit nicht. Hannemann, Matthias www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Historiker Peter Hoeres erforscht die Geschichte von „Links“ und „Rechts“ – und warnt vor der moralischen Aufladung dieser Begriffe. Für ihn ist die Parole vom „Kampf gegen Rechts“ nicht Teil eines Kampfes für Demokratie. Bereits die Nazis hätten diesen “Kampf gegen Rechts” geführt.Hoeres hält dennoch am klassischen Spektrum fest: Links und Rechts seien keine Relikte, sondern notwendige Gegensätze, die politische Vielfalt erst ermöglichen. Ein Gespräch über die Geschichte von Rechts und Links, Polarisierung und was passiert, wenn politische Verortung Kulturkampf wird.LIVE-PODCAST mit Michael Roth und Harald Martenstein: https://www.koeniggalerie.com/collections/events/products/based-live-podcastZum Buch von Hoeres: https://amzn.eu/d/00WMOGAl--------------------------------------------------------------------Heute an den Mikros: Benjamin Scherp und Jan FeddersenUnterstütze uns auf Paypal oder werde Patreon und erhalte Exklusiv-Content!Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @based_medienbasedpodcast.de
Amerikanische NGOs, die bisher in internationalen Krisengebieten tätig waren, gehen in der eigenen Heimat gegen gesellschaftliche Spaltung vor. Der Journalist Anselm Jessen untersucht diese Initiativen für einen Podcast. Ich, Elias Gottstein, bin als Tonmann dabei. Für drei Monate reisen wir zur Zeit der Amtseinführung Donald Trumps durch die USA. Ich kenne Anselm schon lange, er ist der beste Freund meines Patenonkels – daher weiß ich, dass diese Reise ein ziemliches Abenteuer werden kann: Denn Anselm lebt mit einer bipolaren Störung – mit Phasen tiefer Erschöpfung und manischen Höhen, in denen er außergewöhnliche Projekte realisiert. Daher entschließe ich mich, sein Leben anhand der Reise zu dokumentieren. Während wir durch die elektrisierten und gespaltenen Staaten fahren, stellt sich mir als Begleiter zunehmend die Frage: Ist Anselms Interesse am Engagement gegen die äußere Polarisierung auch eine Suche nach Wegen aus der inneren Polarisierung? Besteht der Ausweg eventuell darin, das eigene Wohlbefinden nicht an den Erfolg weltbewegender Projekte zu knüpfen? Und kennen nicht viele Menschen diese psychische Abhängigkeit von Status und Erfolg – wenn auch in nicht ganz so extremer Form?
In dieser Folge von Next Level Leadership geht es um die "Entweder-Oder-Falle" – ein Denkmuster, das uns in scheinbar gegensätzliche Optionen zwingt und uns so in Entscheidungsstress, Lähmung oder unnötige Konflikte führt. Ich zeige dir auf, warum unser Gehirn diese künstliche Zweiteilung (Dichotomie) liebt, wie sie uns im Berufs- und Privatleben blockiert – und vor allem: wie wir kreative dritte Wege finden. Mit Beispielen aus dem Coaching, der Wirtschaft (z. B. Patagonia) und dem Alltag (Karriere vs. Familie, Digitalisierung vs. Menschlichkeit) gebe ich dir konkrete Strategien an die Hand, um aus dieser Falle auszubrechen. Dazu gehören: - Sprachliche Umformulierung ("UND statt ODER"), - Kreative Methoden wie die Walt-Disney-Methode oder Mindmapping, - Experimente im Kleinen (z. B. Homeoffice-Tage testen), - Warnsignale erkennen (sprachlich, emotional, körperlich, systemisch). Impulse für die Führungspraxis: - Ersetze "Entweder-oder"-Gedanken durch "UND"-Fragen. - Nutze kreative Methoden (z. B. Walt-Disney-Methode) für Entscheidungen. -Teste kleine Experimente, bevor du dich festlegst. - Feedbackkultur stärken: Ermutige zu Vorschlägen wie "Könnten wir beides tun?". - Extrempositionen hinterfragen: Belohne nicht nur "120%-Leistung", sondern nachhaltige Lösungen. - Systemische Warnsignale erkennen: Polarisierung in Meetings? Fehlende Grauzonen? Hier lohnt ein Perspektivwechsel! - Vorbilder suchen: Welche Unternehmen/Initiativen verbinden scheinbare Gegensätze (z. B. Soziales + Profit)? - Sprache bewusst nutzen: Vermeide Dichotomien in Kommunikation (z. B. "Entweder wir digitalisieren – oder wir bleiben menschlich"). "Die Welt, wie wir sie geschaffen haben, ist ein Prozess unseres Denkens. Sie kann nicht geändert werden, ohne dass wir unser Denken ändern." (Albert Einstein, leicht abgewandelt) Timestamps: 00:00 Intro: Was ist die Entweder-Oder-Falle? 03:00 Warum wir in Dichotomien denken (Gehirn & Vereinfachung) 05:15 Beispiel 1: Karriere vs. Familie – Julias Lösung 07:45 Beispiel 2: Ökologie vs. Ökonomie (Patagonia) 09:30 Beispiel 3: Job vs. Kündigung (Transition-Deals) 11:00 Werkzeugkasten: "UND statt ODER", Walt-Disney-Methode, Experimente 16:30 Warnsignale: Sprache, Emotionen, Körper, Systeme 22:30 Lösungen: Dritte Wege finden & Beispiele 24:00 Zitate & Abschluss: Einstein, Robert Frost 26:00 Outro & Frage der Woche "Es gibt immer einen Weg – und es ist DEIN Weg. Wo kannst du diese Woche eine Tür öffnen, die du bisher für verschlossen hieltst?" (Julia Peters) Shownotes: Erläuterung zur Walt-Disney-Methode: https://de.wikipedia.org/wiki/Walt-Disney-Methode ✍️ Trage dich hier für meinen Newsletter ein: https://juliapeters.info/newsletter
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Welche negativen Folgen haben soziale Medien? Diese drängende Frage lässt sich kaum beantworten, denn die Forschung kommt nur schwer an Daten. Manche vergleichen die Lage sogar mit der Verschleierungstaktik der Tabak- oder Ölindustrie. Kühn, Kathrin; Rehse-Knauf, Luca www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Welche negativen Folgen haben soziale Medien? Diese drängende Frage lässt sich kaum beantworten, denn die Forschung kommt nur schwer an Daten. Manche vergleichen die Lage sogar mit der Verschleierungstaktik der Tabak- oder Ölindustrie. Kühn, Kathrin; Rehse-Knauf, Luca www.deutschlandfunk.de, Systemfragen
Alle Insights erfolgreicher Trusted Advisor findest du in unserem Scaling Hub: https://hub.scaling-champions.com/In Zeiten von politischer Polarisierung und schwindendem Institutionenvertrauen stellt sich die Frage: Wie gewinnt man heute noch Menschen für eine Sache? Der Politikstratege Julius van de Laar zeigt in dieser Folge, was Unternehmer von den Mechanismen der Macht lernen können und wo die gefährlichen Fallen der modernen Kommunikation lauern.Wir analysieren, warum Donald Trump an der McDonald's-Fritteuse funktioniert, während ähnliche Versuche deutscher Politiker oft uninspiriert wirken. Julius erklärt den entscheidenden Unterschied zwischen „authentisch sein“ und „authentisch wirken“ und warum echte Empathie die einzige Abkürzung zu tiefem Vertrauen ist.Was ihr konkret mitnehmt:Die Clinton-Formel: Warum „I feel your pain“ mächtiger ist als jeder Fakten-Check.Sein vs. Wirken: Warum inszenierte Volksnähe oft das Gegenteil von Vertrauen erzeugt.Der „Fog of War“: Wie man in komplexen Situationen den Überblick behält und klare Narrative setzt.Ehrlichkeit als Ressource: Warum es Vertrauen schafft, auch mal zuzugeben, dass man für bestimmte Probleme keine Lösung hat.Long Game vs. Dopamine Hit: Warum kurzfristiges Verbiegen für einen Auftrag (oder eine Wählerstimme) langfristig den Ruin bedeutet.Hört rein und erfahrt, wie ihr durch klare Kante und echte Verbindung zum unersetzlichen Partner werdet.
Ein gestrandeter Buckelwal bestimmt wochenlang die Schlagzeilen. Medien berichten in Dauerschleife, Live-Streams werden millionenfach geklickt. Auch, als am Dienstag der nächste Rettungsversuch startet. NDR-Journalist Marek Walde begleitet die Geschichte des Wals als Reporter vor Ort. Er erzählt uns in dieser 11KM-Folge von Wochen der Polarisierung, einem Minister, der sich von der Wissenschaft abwendet und von Medien, die vom Schicksal eines verirrten Tiers profitieren wollen. Redaktionsschluss dieser Folge war Dienstag, der 28. April, um 20 Uhr. Hier geht's zur Live-Berichterstattung des NDR: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/liveticker-von-poel-ostsee-wal-schwimmt-aus-eigener-kraft-in-transport-barge,liveticker-428.html Hier geht's zum ZAPP-Beitrag "Medien im Wal-Wahn: Wann ist genug?": https://www.ardmediathek.de/video/zapp/medien-im-wal-wahn-wann-ist-genug/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9jODQ3ZGYwZS04N2Y1LTRjNzktODU3OC04MmE5Mjc0MjgzZWU?In dieser früheren 11KM-Folge ging es schon einmal um Wale - um Angriffe von Orcas auf Segelboote an der spanischen Mittelmeerküste. “Das Rätsel der Orcas": https://1.ard.de/11KM_Angriff_Orcas Hier geht's zu “MV im Fokus”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/mvimfokus?11km Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautoren: Caspar von Au und Stephan Beuting Mitarbeit: Lukas Waschbüsch Host: Elena Kuch Produktion: Jonas Teichmann, Theo Weiss, Jacqueline Brzeczek, Alexander Gerhardt Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Nach dem versuchten Anschlag auf Donald Trump im Hilton-Hotel in Washington zeigt sich der Präsident zunächst überraschend versöhnlich. Doch wie lange hält diese neue Milde an? Politisch könnte Trump nun versuchen, den Anschlag zu nutzen. Aber anders als nach dem Attentat in Pennsylvania 2024 ist Trump heute regierender Präsident - und er ist in Bedrängnis. Gast: Isabelle Jacobi, USA-Redaktorin Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Hier findet ihr Isabelles Artikel https://www.nzz.ch/meinung/nochmals-gutgegangen-die-us-regierung-machte-sich-mitten-in-washington-zur-zielscheibe-ld.10004647 Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du hier https://go.nzz.ch/carplay
Wie lässt sich politische Polarisierung und Spaltung aufhalten? Mit Erziehung? Bildung? Mit mehr Werten und moralischen Ansprüchen? Die deutsch-chinesische promovierte Politikwissenschafterin Liya Yu hat einen gänzlich anderen Ansatz. Sie verbindet die Hirnforschung mit der klassischen Politikwissenschaft und kommt zu dem Schluss: Toleranz, Diversität und ähnliches überfordert unser Gehirn und es braucht gänzlich neue Methoden, um das Auseinanderdriften unserer Gesellschaft zu verhindern. In ihrem neuen Buch Hirn statt Moral beschreibt sie, wie Politik unter unserer Schädeldecke genau passiert. In diesem Gespräch erzählt sie uns davon.
Stefan Lassnig spricht mit der Politikwissenschafterin Gabriela Greilinger (University of Georgia) über politische Entwicklungen in den USA und in Ungarn. Sie beschreibt, wie der Irankrieg, steigende Spritpreise und eine turbulente Personalpolitik im Trump-Kabinett die Stimmung im Land verschlechtern und Trumps Zustimmungswerte drücken. Ein Schwerpunkt liegt auf der extremen Polarisierung zwischen Republikanern und Demokraten, der geringen Wählerwanderung und der vergleichsweise niedrigen Wahlbeteiligung in den USA, die Wahlen zu reinen Mobilisierungsschlachten machen. Greilinger erläutert, wie der geplante Safe America Act und bestehende Praktiken wie Voter ID, Gerrymandering und Hürden bei der Registrierung die Wahlen zwar nicht abschaffen, aber immer unfairer machen und die USA in Richtung „competitive authoritarianism“ schieben. Im Gespräch geht es auch um Trumps erratische Kommunikation, Verschwörungsnarrative rund um die Epstein-Files und die Normalisierung seines Politikstils bei einer jungen Generation, die kaum andere Präsidenten erlebt hat. Anhand von Beispielen wie Turning Point USA und den „MAGA-Hats“ am Campus zeigt Greilinger, wie rechte Organisationen gezielt an Universitäten Stimmung machen und Trumps Politik im Mainstream verankern. Im zweiten Teil analysiert sie den überraschend klaren Wahlsieg der konservativen Oppositionspartei Tisza und ihres Spitzenkandidaten Péter Magyar in Ungarn, der Orbáns Fidesz-Regime nach 16 Jahren und trotz auf sie zugeschnittenem Wahlsystem und Medienkontrolle abgelöst hat. Sie betont, dass der ungarische Machtwechsel vor allem mit Korruption, ökonomischem Missmanagement und einer breiten Mobilisierung bis in entlegene ländliche Regionen zu tun hatte, nicht aber mit einem Bruch mit rechtskonservativer Politik. Abschließend erklärt Greilinger, welche Reformen Magyar nun für Rechtsstaatlichkeit, Medien und den Zugang zu EU-Geldern anstoßen könnte und weshalb die Abwahl Orbáns eher eine ungarische Besonderheit als der Beginn einer breiten Entzauberung des europäischen Rechtspopulismus ist. Links zur Folge: Über die Wahl in Ungarn - (Ganz offen gesagt Folge #25 2026) "Was lernen wir durch Trump" - Teil 1 (Ganz offen gesagt Folge #19 2026) Podcastempfehlung der Woche: Safe! Stories übers Investieren (Wiener Börse) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Dirk Kreuters Vertriebsoffensive: Verkauf | Marketing | Vertrieb | Führung | Motivation
Gewinnspiel-Scam, PR-Beziehung, Performance statt Persönlichkeit: Twenty4tim wird alles vorgeworfen. Aber stimmt davon irgendetwas? In dieser Folge spricht Anni mit Twenty4tim. Vor dem Interview hat sie heimlich 40 seiner Gewinnspiel-Gewinner angeschrieben. Sind die Gewinnspiele wirklich echt? Gemeinsam reden Anni und Tim über das Leben hinter der Kamera, depressive Schübe, den Preis der Schnelllebigkeit und wie es um Tims Beziehungsstatus steht. Worüber gesprochen wird: *Sind Tims Gewinnspiele Scam? Der Faktencheck live im Interview *Performance oder Persönlichkeit: Wer ist Twenty4tim wirklich? *Schnelllebigkeit, Burnout & depressive Schübe *PR-Beziehungen & was Polarisierung wirklich bringt *Die Paris-Geschichte, die bisher niemand kannte Timecodes: 00:00:00 - 00:05:15 Intro 00:05:16 - 00:07:20 Tims Algorithmus & KI im Alltag 00:07:31 - 00:11:41 Tim privat vs. Twenty4tim 00:11:42 - 00:19:23 Schnelllebigkeit & depressive Schübe 00:19:24 - 00:29:48 Was zeigt Tim nie und warum? 00:29:49 - 00:41:40 Gewinnspiele: Zahlen, Steuern & Motivation 00:41:41 - 00:50:56 Der Faktencheck: 40 Gewinner angeschrieben 00:50:57 - 01:00:12 Die Paris-Geschichte, die bisher keiner kannte 01:00:13 - 01:10:23 Sexualität, Kim Virginia & die Datingshow 01:10:24 - 01:15:33 Vom Dschungel zur eigenen Talkshow? 01:15:34 - 01:18:30 Outro: Wünsche & Learnings Werbung: Hier findet ihr alle aktuellen Supporter unseres Podcasts & aktuelle Rabattcodes. Neu: Baby got Business Club Mehr als nur eine Kommentarspalte: Im Baby got Business Club findest du einen geschützten Space für Austausch, ehrliches Feedback und echtes Networking. Freu dich auf monatliche Social Media Sprechstunden mit dem BGB-Team, exklusive Podcastfolgen, virtuelle Lunch Talks, eine digitale Goodie Bag und Community-Austausch – digital und in ausgewählten Städten auch IRL. Für 14,90€ im Monat bist du dabei. PayPal Shoppe online mit PayPal – mit verschlüsselten Zahlungen und Käuferschutz bei berechtigten Käufen. Jetzt mehr erfahren! Käuferschutz ist nur bei berechtigten Einkäufen verfügbar. Es gelten die Bedingungen. Es gelten Fristen und andere Bedingungen. Weitere Informationen findest du im Abschnitt Käuferschutz deiner lokalen Nutzungsbedingungen. In der Folge erwähnt: Datingshow: "Twenty4Tim: Love Hunter" Hier findest du mehr über uns: Website Instagram TikTok LinkedIn Impressum YouTube Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Seit 16 Jahren ist Viktor Orbán Regierungschef in Ungarn. Er hat das System auf sich zugeschnitten: Wahlrecht geändert, Medien und Gerichte unter Kontrolle gebracht. Er ergreift offen für Wladimir Putin Partei, lässt seinen Außenminister aus EU-Sitzungen nach Moskau berichten, setzte auf einen anti-ukrainischen Wahlkampf: Nur er, Viktor Orbán, könne den Frieden in Europa gegen Brüssel und die Ukraine verteidigen. Doch das System Orbán wird nun ernsthaft herausgefordert. In den Wahlumfragen führt Orbáns ehemaliger Mitstreiter und heutiger Gegenkandidat Péter Magyar mit einem Vorsprung von über zehn Prozentpunkten. Aber hat der 45-Jährige ernsthaft eine Chance? Und steht Magyar, der aus dem System Orbáns kommt, für eine Wende in Ungarn? In diesem Ostcast sprechen Michael Thumann und Alice Bota mit Ulrich Ladurner, Europa-Korrespondent der ZEIT, über die Wahl und die Folgen, sollte Viktor Orbán tatsächlich scheitern. Ladurner hat den ungarischen Wahlkampf in der Hauptstadt und auf dem Land beobachtet. Er beschreibt die Polarisierung im Land und versucht zu beantworten, wofür Péter Magyar steht und was Ungarn und die EU von ihm zu erwarten hätten. Zugleich beschreibt er Orbáns Versuch, mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben und dafür die Nähe zu Wladimir Putin und Donald Trump zu suchen. Hat Ungarn eine Chance, sich aus dem Orbánismus zu befreien? Alle drei Wochen sprechen wir im Ostcast über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Ein Ex-Terrorist auf dem roten Teppich im Kanzleramt. Paul spricht mit Extremismusforscher Ahmad Mansour über den umstrittenen Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa in Berlin, seine Vergangenheit als Islamist und die Frage, warum Friedrich Merz ihn trotzdem empfängt. Es geht um Realpolitik, die Lage der Minderheiten in Syrien, die Debatte über Rückkehr und Abschiebung von Syrern sowie um die Bilder jubelnder Anhänger auf Berlins Straßen und was sie über Integration und Polarisierung verraten.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!Unsere Community: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Münch, Eva www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Ahmad Mansour ist Psychologe und Autor. Er beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen gegen Radikalisierung, Unterdrückung und Antisemitismus in der islamischen Gemeinschaft. Darum geht's in der Folge • Die zunehmende gesellschaftliche Polarisierung und Spaltung: Mehr Hass, weniger Dialog und steigende Bedrohung für demokratische Strukturen • Den Einfluss von Social Media und den fehlenden Austausch: Diskussionen finden überwiegend online statt, oft ohne fundiertes Wissen – das verstärkt Empathiedefizite und Missverständnisse (z. B. bei komplexen Konflikten wie Israel/Palästina). • Defizite in politischer Kommunikation und öffentlicher Debattenkultur: Gesellschaft zeigt sich weniger offen für andere Meinungen; gleichzeitig fehlt es an klaren Visionen und ehrlicher Politik. • Lösungsansätze für eine stabile Demokratie: Förderung von Medienkompetenz, Debattenkultur (in Schulen lehren), Aufklärung und Resilienz bei jungen Menschen – sowie aktiver Einsatz für demokratische Werte.
In dieser Episode spreche ich mit Sarah Tomasso und Michael Weißenberg von der Bilfinger Education GmbH über ein wegweisendes Projekt: die Integration von Demokratiebildung direkt in die berufliche Ausbildung. Auslöser war die Beobachtung demokratiefeindlicher Tendenzen während eines Onboarding-Events. Die Reaktion von Bilfinger war nicht nur Sanktion, sondern die Entwicklung einer dreijährigen „Lernreise“, die Auszubildende spielerisch und tiefgründig für Werte, Pluralität und Medienkompetenz sensibilisiert. In dieser Folge erfährst Du mehr über das Programm und die Hintergründe:
Können wir noch miteinander reden – oder haben wir längst verlernt, einander wirklich zuzuhören? In dieser Folge sprechen wir über Jürgen Habermas, einen der einflussreichsten Philosophen unserer Zeit. Kaum jemand hat so eindringlich beschrieben, dass moderne Gesellschaften davon leben, dass Menschen einander Gründe geben, Argumente austauschen – und bereit sind, sich infrage stellen zu lassen. Doch genau das scheint heute immer schwieriger zu werden. Öffentliche Debatten verhärten sich, Positionen radikalisieren sich, und oft geht es weniger um Verständigung als darum, recht zu behalten. Was heisst das für die Demokratie? Und was bedeutet das für Religion? Habermas hat nie gefordert, dass Glaube verschwindet. Im Gegenteil: Religiöse Traditionen können wichtige moralische Intuitionen in die Gesellschaft einbringen. Gleichzeitig stehen sie vor der Herausforderung, ihre Überzeugungen in einer pluralistischen Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen – ohne sich selbst zu verlieren. Wir sprechen über die Spannung zwischen Glaube und Wissen, über die Idee der „Übersetzung“ religiöser Sprache – und darüber, ob es vielleicht auch andere Wege gibt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Eine Folge über Wahrheit, Streit und die Frage, ob Verständigung heute noch möglich ist.
In dieser „Ganz offen gesagt“-Spezial-Ausgabe live aufgenommen in der "Kulisse Wien" spricht Host Michel Reimon mit der Politikwissenschaftlerin Gabriela Greilinger (University of Georgia), der Gewerkschafterin und ÖBB-Betriebsrätin Olivia Janisch sowie dem Medienforscher Luis Paulitsch über Donald Trump, seinen Angriff auf die Demokratie in den USA und die Lehren für Österreich. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Trump trotz Sturm aufs Kapitol, außenpolitischer Irrationalität und schlechter Wirtschaftsdaten weiterhin breite Zustimmung erhält und 2024 wiedergewählt wurde. Greilinger erklärt anhand aktueller Forschung, welche Rolle Rassismus, Sexismus, Statusangst und die Normalisierung von Trump für das Wahlverhalten spielen – und warum viele Wähler nicht primär rational auf Daten, sondern auf Identität und Gefühle reagieren. Paulitsch beschreibt, wie eine fragmentierte Öffentlichkeit und „alternative“ bzw. rechtsextreme Medienprojekte, Fox News, Social Media und Slapp-Klagen dazu beitragen, dass rechtspopulistische und autoritäre Narrative dominieren und demokratische Gegenöffentlichkeiten geschwächt werden. Olivia Janisch schildert, wie autoritäre Politik in Betriebe und Arbeiterschaft hineinwirkt, warum Gewerkschaften und kollektive Organisation ein Gegenentwurf zu Ohnmacht und Vereinzelung sind und wie Arbeitskämpfe zunehmend delegitimiert oder bekämpft werden – bis hin zu Union Busting auch in Österreich. In der zweiten Hälfte diskutiert die Runde historische Parallelen zu den 1960er‑Jahren, die Rolle des Neoliberalismus, den Verlust von sozialen und demokratischen Räumen sowie die Frage, ob wir heute eher einen Konflikt „autoritäre vs. demokratische Politik“ als „rechts vs. links“ erleben. Die Gäste betonen, dass progressive und demokratische Kräfte wieder eigene positive Zukunftserzählungen, emotionale Angebote und niederschwellige Strukturen schaffen müssen – von neuen Medienformaten über solidarische Alltagsorganisation bis hin zu direkten Gesprächen in Betrieben. Beispiele aus den USA wie progressive Politiker:innen rund um AOC, neue Formen von Online‑Kampagnen sowie lokaler Widerstand gegen ICE zeigen, dass Gegenstrategien möglich sind, aber langfristige, geduldige Arbeit und Konfliktbereitschaft erfordern. Links zur Folge: Olivia Janisch Gabriela Greilinger Luis Paulitsch Michel Reimon Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Die Themen: Die Oscarverleihung in Kriegszeiten; Bundesregierung warnt Israel vor Bodeneinsätzen im Libanon; CSU fordert Aufklärung zu Chatgruppe mit AfD im EU-Parlament; Diskussionen um Antisemitismus in der Linken; Trump lässt politische Gegner vor Midterms untersuchen; Sind wir am Ende der Polarisierung?; Zé Roberto und seine Liebe zu Keksen, Sex und Videospielen und Heidi Klum wird von Fußfetischisten gefeiert Hosts der heutigen Folge sind Markus Feldenkirchen (DER SPIEGEL) und Yasmine M'Barek (Zeit Online). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In dieser Goodcast-Episode hören wir eine Stimme, die durch Leidenschaft, Klarheit und Empathie besticht. Gilda Sahebi ist Autorin, Ärztin und Politikwissenschaftlerin und eine der eindringlichsten Denkerinnen unserer Zeit. Gilda beschäftigt sich auf vielen Ebenen mit dem, was unsere Gesellschaft zusammenhält und was sie auseinanderreißen kann. In unserem Gespräch loten wir aus, was Demokratie heute bedeutet, warum sie überall auf dem Prüfstand steht und wie wir sie nicht nur schützen, sondern mit Leben füllen können. „Wir dürfen doch nicht zulassen, dass Menschen, die sich demokratischen Grundprinzipien widersetzen, den ganzen Diskurs allein bestimmen. Die Mehrheit der Menschen ist nicht hasserfüllt und orientiert sich viel mehr an Werten wie Liebe und Mitgefühl.“ Und sie fordert uns heraus zu reflektieren: „Wir alle denken rassistisch.“ Diese Sätze laden nicht anklagend ein, sondern öffnen einen Raum für ehrliche Selbstbefragung und einen inklusiveren demokratischen Diskurs. Mit einer Mischung aus politischer Tiefe, persönlicher Offenheit und dem festen Glauben daran, dass Verbindung stärker ist als Polarisierung, schenkt uns Gilda Sahebi in dieser Folge neue Perspektiven und neue Kraft für den demokratischen Alltag. Ob du dich gerade verloren fühlst in der Flut politischer Nachrichten oder dir wünschst, wieder hoffnungsvoller über Demokratie zu sprechen. Diese Folge lädt dich ein, zuzuhören, zu fühlen und neu zu denken. Eine Produktion von MAKIKO* für die Viva Equality gemeinnützige UG Gastgeber: Julius Bertram Mitarbeit: Tilman Perez Produktion: MAKIKO*
Muss uns Angst und Bange werden um die Zukunft der Demokratie? Martha Posthofen, German Political Team Leader bei YouGov, und Robert Vehrkamp, Demokratie-Experte der Bertelsmann Stiftung diskutieren mit Jochen Arntz und Malva Sucker darüber, in welchem Zustand die Demokratie in Deutschland ist, wie die Stimmung ist – und warum nicht jede politische Auseinandersetzung bedeutet, dass die Demokratie in Gefahr ist. Repräsentative Daten zeigen, dass mehr als 70 % nach wie vor hinter dem System Demokratie stehen. Doch die Stimmung habe sich eingetrübt. Mit der praktischen Umsetzung, der Performance, sind die Menschen weniger zufrieden. Diese Stimmung wirke sich auch auf das Wahlverhalten aus. Wähler:innenwanderung ist das Stichwort. Dass die Parteienlandschaft fragmentarischer geworden sei, sei in sich kein Problem, solange die Parteien kompromissbereit und koalitionsfähig seien, sagen die Expert:innen. Die anstehenden Landtagswahlen werden zur Bewährungsprobe für die Parteien der Mitte, weil es ihnen gelingen müsse, den Wettbewerb so auszutragen, dass sie die politische Mitte stärken und nicht – wie bei der Bundestagswahl – schwächen. Kapitelübersicht: 00:00 Willkommen im Podcast – Worum geht's heute? 04:55 Aktuelle Herausforderung der Demokratie 09:36 Persönliche Einschätzung zur Lage der Demokratie 15:27 Polarisierung und ihre Auswirkungen 18:25 Welche Entwicklungen lassen sich bei den Wahlen beobachten 20:44 Fluide Wählerschaft und Parteienbindung 25:01 Welche Herausforderungen ergeben sich für die Parteien? 27:52 Ein Blick in die Zukunft auf die Landtagswahlen im Jahr 2026 Weiterführende Links: Warum junge Menschen seltener wählen – und was dagegen hilft Social Media sind essenziell, um junge Menschen mit politischen Themen zu erreichen How to Sell Democracy Online (Fast) EINWURF 01/2025 – Selbstbeschädigung der Mitte Das demokratische Potenzial von Gaming-Communitys besser nutzen Podcasts der Bertelsmann Stiftung: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/presse/podcasts-der-bertelsmann-stiftung Schreibt uns an podcast@bertelsmann-stiftung.de oder auf https://www.instagram.com/bertelsmannstiftung/
Bundeskanzler Merz ist zurück von seiner China-Reise. Das Land spielt bei der Unterstützung des russischen Kriegs gegen die Ukraine eine wichtige Rolle. In Peking wollte der Bundeskanzler u.a. seine Gastgeber dazu bringen, sich stärker für eine Beendigung des Ukraine-Krieges einzusetzen. In einem gemeinsamen deutsch-chinesischen Statement wird immerhin die "Ukraine-Frage" erwähnt. Und: Die früher regelmäßigen Regierungskonsultationen zwischen Deutschland und China sollen wieder aufgenommen werden, nachdem sie in den letzten Jahren ins Stocken geraten waren - ein Erfolg. "Kanäle wieder aufzumachen" - das sei das Ziel des Bundeskanzlers, sagt Prof. Dr. May-Britt Stumbaum, die Direktorin des Spear-Instituts, einer sicherheitspolitischen Denkfabrik, und assoziierte Professorin an der Bundeswehr-Universität München. Allerdings: Auf Augenhöhe sehe sich China nur mit den USA, Russland sei für Peking "nützlich". Wichtig für Deutschland sei, "zu Hause" stark zu werden und den eigenen Mittelstand zu schützen - insbesondere vor chinesischer Technologie- und Wirtschaftsspionage, so Stumbaum, die auch Reserve-Offizierin der Luftwaffe ist. Sie berichtet im Gespräch mit Anna Engelke von Chinas kognitiver Kriegsführung. Dabei geht es darum, die Wahrnehmung des Gegners zu verändern. Dafür nutze China auch TikTok: Durch kurze Videos solle die Konzentrationsfähigkeit der User:innen untergraben werden: "Innerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich länger. Außerhalb Chinas sind diese Reels wesentlich kürzer und das hat die Auswirkung, dass sie die Konzentrationsfähigkeit systematisch untergraben. Und natürlich ist das Zentrum einer Demokratie, dass ich mich konzentrieren kann, um mich mit den Informationen auseinanderzusetzen", so die Sicherheits-Expertin. China habe sehr viel in KI und Big Data investiert: "Dass man damit eben Inhalte für soziale Medien kreieren kann und die stimulieren eben diese Polarisierung in der Gesellschaft", sagt Stumbaum.Außerdem berichten Stefan Niemann und Kai Küstner von der aktuellen Lage in der Ukraine: Diese konnte den dritten erfolgreichen Treffer ihres Marschflugkörpers "Flamingo" gegen russische Ziele verzeichnen. Nach Erkenntnissen des US-Thinktanks Institute for the Study of War hat Russland nach zweijähriger Invasion die ostukrainische Stadt Pokrowsk eingenommen. Unterdessen hat der Haushaltausschuss des Bundestages grünes Licht für Kamikazedrohnen gegeben.Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Aktueller Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW), u.a. zur russischen Eroberung Pokrowks: https://understandingwar.org/research/russia-ukraine/russian-offensive-campaign-assessment-february-26-2026/ Interview mit Prof. Dr. May-Britt Stumbaum: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-429720.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: “Ready for Liftoff! Der Raumfahrtpodcast”: https://1.ard.de/ready-for-liftoff
Die Verunsicherung ist riesig. Welchen Nachrichten kann man noch trauen? Besonders in digitalen Medien werden Fake News und «alternative Fakten» gezielt gestreut, um unsere Demokratien zu schwächen. Aber wirkt das überhaupt? Und wenn ja, wie genau? Der Soziologe Nils Kumkar klärt auf. Laut einer aktuellen Erhebung sind annähernd drei Viertel der befragten Internet-User überzeugt, binnen der letzten Woche mit Fake News konfrontiert worden zu sein. Diese gezielt gestreuten Falschinformationen haben meist unklare Absender, breiten sich rasend schnell aus und benebeln die Urteilskraft. Nicht zuletzt wird es im Zuge neuerer KI-Technologien immer schwieriger, diese Fälschungen und Fakes als solche zu erkennen und zu entlarven. Was also tun? Wem oder was kann man, gerade in der digitalen Sphäre, überhaupt noch trauen? Und wie sähe eine Demokratie aus, deren mündige Bürger sich nicht mehr verlässlich informieren können? Der Soziologe Nils Kumkar, Autor von Büchern wie «Alternative Fakten» und «Polarisierung», forscht seit vielen Jahren über Dynamiken digitaler Desinformation. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger klärt er über Wesen und Wirkung von Fake News auf – und räumt gleichzeitig zahlreiche Fehlannahmen aus dem Weg. Entlarvt sich die angenommene Bedrohung unserer Demokratie durch Fake News am Ende gar selbst als «Fake»?
Istanbul war über Jahrtausende ein «Mosaik der Völker». Doch die nationalistische Staatsideologie der modernen Türkei leugnete die kulturelle Vielfalt. Aber es gibt eine Gegenbewegung: Menschen, die das multikulturelle Erbe der Stadt wiederbeleben wollen. Die historische Strassenbahn bimmelt auf der Flaniermeile Istiklal Caddesi an armenischen und griechischen Stadtpalästen vorbei. Wer sich umschaut, findet überall in der Bosporus-Stadt Zeugnisse der multikulturellen Vergangenheit. Doch die moderne Türkei verstand sich als Einheitsstaat: «Glücklich, wer ein Türke ist». So der Leitsatz von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk. Bis heute sind die nationalistischen Strömungen in der Türkei stark. «International» begegnet Menschen, die genug haben von politischer Polarisierung und die multi-ethnische Tradition dieser Stadt auf zwei Kontinenten für sich neu entdecken. Can Evrensel Rodrik ist fasziniert vom jüdischen Erbe. Er gibt Kurse in der Sprache der sephardischen Juden Istanbuls und schafft so eine Verbindung zur eigenen Herkunftskultur. Mehmet Ugur Korkmaz will mit seinem Podcast «Die Kurden sind in der Stadt» dazu beitragen, dass das «kurdische Istanbul» als Teil der Identität der türkischen Mittelmeer-Metropole wahrgenommen wird. Traditionen, Stimmen, Kulturen und verschiedene Epochen flössen am Bosporus ineinander, das fasziniere sie seit ihrer Kindheit, sagt Kübra Şenyaylar. Die Musikerin bringt die Istanbuler Vielstimmigkeit mit ihrem «Koro Istanbul» zum Klingen.
Istanbul war über Jahrtausende ein «Mosaik der Völker». Doch die nationalistische Staatsideologie der modernen Türkei leugnete die kulturelle Vielfalt. Aber es gibt eine Gegenbewegung: Menschen, die das multikulturelle Erbe der Stadt wiederbeleben wollen. Die historische Strassenbahn bimmelt auf der Flaniermeile Istiklal Caddesi an armenischen und griechischen Stadtpalästen vorbei. Wer sich umschaut, findet überall in der Bosporus-Stadt Zeugnisse der multikulturellen Vergangenheit. Doch die moderne Türkei verstand sich als Einheitsstaat: «Glücklich, wer ein Türke ist». So der Leitsatz von Republikgründer Mustafa Kemal Atatürk. Bis heute sind die nationalistischen Strömungen in der Türkei stark. «International» begegnet Menschen, die genug haben von politischer Polarisierung und die multi-ethnische Tradition dieser Stadt auf zwei Kontinenten für sich neu entdecken. Can Evrensel Rodrik ist fasziniert vom jüdischen Erbe. Er gibt Kurse in der Sprache der sephardischen Juden Istanbuls und schafft so eine Verbindung zur eigenen Herkunftskultur. Mehmet Ugur Korkmaz will mit seinem Podcast «Die Kurden sind in der Stadt» dazu beitragen, dass das «kurdische Istanbul» als Teil der Identität der türkischen Mittelmeer-Metropole wahrgenommen wird. Traditionen, Stimmen, Kulturen und verschiedene Epochen flössen am Bosporus ineinander, das fasziniere sie seit ihrer Kindheit, sagt Kübra Şenyaylar. Die Musikerin bringt die Istanbuler Vielstimmigkeit mit ihrem «Koro Istanbul» zum Klingen.