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Seit einigen Jahren wandert das Faktische ins Theater. Recherche, Dokument und Reportage werden auf der Bühne immer wichtiger - ausgerechnet in einem Medium, das eigentlich für Fiktion und Spiel steht. Treibende Figur dieser Bewegung ist Kay Voges: Am Schauspiel Köln hat er den "Theaterjournalismus" zu einer festen Reihe gemacht. Wir fragen: Rettet das Theater so seine gesellschaftliche Relevanz? Oder verrät es das, was nur die Kunst kann, das Poetische, Mehrdeutige, das Spiel? Von Max Burk.
Eine Kleinstadt im Lausitzer Braunkohlerevier. Eine Familie und deren wendungsreiche Biografien quer durch die Jahrzehnte. Lukas Rietzschel zeichnet Menschen und Landschaften mit großem Feingefühl und Respekt.
Mit dem Roman "Sanditz" feiert er gerade große Erfolge. Hier erzählt Lukas Rietzschel, warum er in Görlitz als Talkmaster auftritt, wieso er Entertainment statt "Wasserglasdiskussionen" will und was ihm beim Blick auf das Publikum Hoffnung macht. Rietzschel, Lukas www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
An einem Roman kommt in diesem Frühjahr scheinbar keiner vorbei: "Sanditz" von Lukas Rietzschel. Direkt nach Erscheinen hat das Buch die Bestsellerlisten gestürmt. Für einige Kritiker ist es sogar das beste des Frühjahrs. Solche Superlative findet Nadine schwierig, aber begeistert ist sie trotzdem. Der lakonisch erzählte Familienroman beleuchtet ostdeutsche Lebenswelten und spannt einen Bogen aus den 70er Jahren der DDR bis in die Pandemiejahre 2021/22. Warum wir uns mit der Corona-Zeit dringend noch mal auseinandersetzen sollten, wieso Lukas in die Ukraine gereist ist und was ein "Kuchen-Sachse" ist, darüber sprechen Nadine und der Autor in dieser Folge. Das Buch Lukas Rietzschel: "Sanditz", dtv, 480 Seiten, 26,00 Euro. Nadine empfiehlt: Sally Lisa Starken: "Wenn der rechte Rand regiert – USA, Italien, Polen: Demokratien am Kipppunkt? Was wir jetzt für unsere Zukunft tun müssen", Heyne, 336 Seiten, 18,00 Euro. Lukas empfiehlt: Armin Schäfer und Michael Zürn: "Die demokratische Regression", Edition Suhrkamp, 247 Seiten, 16,00 Euro. Yade Yasemin Önder: "Anti-Müller", park x ullstein, 240 Seiten, 23,00 Euro. Nils C. Kumkar: "Polarisierung - Die Ordnung der Politik", Edition Suhrkamp, 290 Seiten, 18,00 Euro. Der Autor Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz, Sachsen, schreibt mit großem Erfolg Romane und Theaterstücke. Schon sein Debüt "Mit der Faust in die Welt schlagen" (2018) brachte ihm große Aufmerksamkeit ein. Seitdem gilt er als einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller der Nachwendegeneration. Es folgten "Raumfahrer" (2021) und Theaterstücke wie "Das beispielhafte Leben des Samuel W." (2024) und nun sein neuer Roman "Sanditz". Der Ort Spaziergang durch Leipzig, Cafe Riquet, Nikolaikirche, Augustusplatz.
Lukas Rietzschel ist seit seinem Romandebüt "Mit der Faust in die Welt schlagen", das 2018 erschien, so etwas wie der Shooting Star unter den ostdeutschen Nachwende-Autorinnen und Autoren. Im letzten Jahr kam die Verfilmung in die Kinos. Rietzschels Heimat ist die Oberlausitz, geboren wurde er 1994 in Räckelwitz, heute lebt er in Görlitz. Nach "Raumfahrer" ist nun sein dritter Roman erschienen: "Sanditz", der bereits ein großes Medienecho hervorgerufen hat. Unsere Kritikerin Corinne Orlowski hat ihn ebenfalls gelesen.
Von der DDR über die Wende bis zur Corona-Zeit: In Sanditz zeichnet Lukas Rietzschel das Panorama einer ostdeutschen Familie – und einer Gesellschaft im Wandel.
Von der DDR über die Wende bis zur Corona-Zeit: In Sanditz zeichnet Lukas Rietzschel das Panorama einer ostdeutschen Familie – und einer Gesellschaft im Wandel.
Lukas Rietzschel reist in eine ostdeutsche Stadtgesellschaft der Wendezeit. Ines Geipel bringt uns Buchenwald neu nahe. Helene Bukowski spürt dem Leben und Suizid einer Pianistin nach.
Lukas Rietzschel legt mit „Sanditz“ ein Opus magnum vor. Fast fünf Jahrzehnte und eine Familie namens Wenzel: Warum das jeder lesen sollte.
Die Literaturagenten mit einer Sondersendung zur Leipziger Buchmesse. Marie Kaiser und Thomas Böhm sprechen mit Carsten Gansel über sein Buch "Ausradiert? Wie die Literatur der DDR verschwand". Von Dana Grigorcea erfahren Sie etwas über "Tanzende Frau, blauer Hahn", von Lukas Rietzschel über "Sanditz" und von Meike Winnemuth über "Eine Seite noch. Warum lesen glücklich macht". Unsere Literaturagenten blicken zurück auf die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse und sprechen mit Bernhard Schlink über seinen Essay "Gerechtigkeit". Und der Wirkungstreffer kommt von Darth Vader. Seine Empfehlung: "QualityLand" von Marc-Uwe Kling.
Seitdem die Buchmesse am Mittwochabend in der vergangenen Woche eröffnet wurde gab es 3.000 Veranstaltungen an über 300 Leseorten in Leipzig - unter anderem in der LVZ-Kuppel. Bei „LVZ liest“ wurden Autorinnen und Autoren eingeladen und interviewt. Am Sonntagabend lasen Martina Hefter, Verena Keßler, Heike Geißler und Domenico Müllensiefen aus ihren Büchern. In dieser Sonderfolge „Thema in Sachsen“ können Sie die Lesung mit den drei Leipziger Autorinnen und dem Autor nachhören. Reporter Josa Mania-Schlegel spricht mit ihnen über den Schreibprozess, Erfolge, darüber, wie Autobiographisches und Fiktion zusammenfinden und das Dichten und Denken. Martina Hefters Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ wurde 2024 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. In die Kuppel brachte sie ihr 2018 erschienenes Buch „Es könnte auch schön werden“ mit. Darin setzt sie sich innerhalb von Gedichten und Texten mit dem Altern und dem Tod auseinander. Verena Keßlers Roman „Gym“ handelt von Optimierungswahn und Body Horror. Keßlers Protagonistin bekommt mithilfe einer Lüge einen Job im Fitnessstudio „MEGA GYM“. Im Laufe des Romans trainiert diese hart und der Leser findet heraus, dass es noch mehr Lügen gibt, die nicht an die Oberfläche sollen. „Aber die Verzweiflung, das wissen alle, die sie kennen, ist eine Unsterbliche, eine energische Wiedergängerin, ein expandierendes Gewächs mit Fadenwurzeln aus Garn, Spucke oder Schleim“, schreibt Heike Geißler in ihrem Essay „Verzweiflungen“. Darin widmet sich die Autorin den Ausprägungen von Menschenfeindlichkeit. Dennoch soll der Essay ermutigend sein. 2025 hat sie dafür unter anderem den Bayrischen Buchpreis erhalten. Domenico Müllensiefen brachte seinen kürzlich erschienenen dritten Roman „Manchmal muss man sich entscheiden” in die LVZ-Kuppel. Es handelt von der Lkw-Fahrerin Sandra, die sich entscheiden muss, ob sie ihre Fracht oder die Zukunft ihrer Tochter rettet. Als Leser steigt man mit in die Fahrerkabine und lange nicht mehr aus. Mehr Autoren-Interviews mit Lukas Rietzschel und Julia Quinn finden Sie hier: https://kurz.lvz.de/aphf Mehr Büchervorstellungen finden Sie hier: https://kurz.lvz.de/2p1g Sie haben Fragen, Anregungen oder möchten etwas mit uns teilen? Dann schreiben Sie uns doch über podcast@lvz.de.
"Jetzt war's auch mal Zeit für 'was Schönes zwischendrin", sagt Lukas Rietzschel über sein neues Werk. Was an "Sanditz" anders als in seinem ersten Roman - oder gar gleich - ist, erzählt der Schriftsteller im Podcast.
Buchtipps für M-V : Anke Jahns über neuste Werke von Carsten Gansel, Helene Bukowski, Alena Schröder, Lukas Rietzschel und Ines Geipel, die auf der Leipziger Buchmesse präsentiert wurden.
Lukas Rietzschel verwebt die Leben der Menschen einer Kleinstadt, von alten Offizieren über Bürgerrechtler bis zu Frührentnern, zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart.
Brinkmann, Sigrid www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Feßmann, Meike www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt
Die Schriftstellerin Judith Hermann begibt sich auf die Spurensuche nach ihrem Großvater, der schon lange vor ihrer Geburt gestorben ist. Sie fährt nach Radom in Polen, wo ihr Großvater als SS-Mann im Zweiten Weltkrieg stationiert war. Trotz ihrer Recherchen in örtlichen Archiven und Museen findet sie nicht heraus, auf welche Weise ihr Großvater an den deutschen Verbrechen gegen die Juden von Radom beteiligt war. Der Großvater bleibt eine wirkmächtige Leerstelle in ihrer Familiengeschichte. Statt Antworten zu finden, stellt Judith Hermann viele Fragen. Warum wurde in ihrer Familie so viel geschrien und geschwiegen? Warum fehlen die Worte, um sich der Vergangenheit zu nähern? Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester versucht die Autorin, Licht in ein über Generationen reichendes Familien-Trauma zu bringen. Wir fragen im Podcast: Ist das zu wenig? Weicht sie dem Thema der deutschen Schuld damit aus? Der Autor Lukas Rietzschel ist schon seit einigen Jahren ein gefeierter Chronist der ostdeutschen Provinz. In seinem neuen Roman Sanditz folgt er den Mitgliedern der Familie Wenzel durch fünf Jahrzehnte in kurzen erzählerischen Szenen, angefangen bei Großmutter Erika, die friedlich auf der Gartenbank vor ihrem Haus stirbt bis zu ihrem Enkel Tom, der in ukrainischen Schützengräben gegen die Russen kämpft. Dazwischen liegen die großen historischen Ereignisse, der Widerstand der DDR-Kirchen gegen das System, die Wende, der Kampf um die Hinterlassenschaft der Stasi, der Einfall der Westdeutschen in die ostdeutsche Kleinstadt und der Lockdown. Wir diskutieren darüber: Gelingt es dem Autor, ostdeutsche Geschichte in den kurzen Familienepisoden überzeugend zu erzählen? Unser Klassiker ist in dieser Podcast-Folge ein neu aufgetauchtes Notizheft des 1995 verstorbenen Dramatikers Heiner Müller aus dem Januar 1945. Der damals 15-Jährige notiert darin in erstaunlicher Frühreife seine Überflieger-Gedanken über die Aufgabe europäischer Dichter und Denker. Unser Zitat des Monats stammt aus dem autobiografischen Buch Einsamsein des Journalisten Daniel Haas. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Judith Hermann. Ich möchte zurückgehen in der Zeit. S. Fischer Verlag. 160 Seiten. 23,- Euro. - Lukas Rietzschel. Sanditz. dtv Verlag. 480 Seiten. 26,- Euro - Heiner Müller. Zeitschrift Sinn und Form (1/2026) - Daniel Haas. Einsamsein. Eine Befreiungsgeschichte. Goldmann Verlag, 221 S., 22,- Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Sanditz heißt das neue Gesellschaftslabor von Lukas Rietzschel – ein Ort im Osten. Immer noch eine Nachwendegesellschaft, wie schon in seinem Roman „Raumfahrer“ und im Theaterstück „Widerstand“: wo Offiziere, Frührentner, Orgelbauer, ehemalige Bürgerrechtler, selbsternannte Widerständler, Lokaljournalistinnen sowie die Familie Wenzel Alltag, Werte und Zugehörigkeit aushandeln. Warum schließen sich an Orten wie Sanditz so viele den Rechten an: deutschnational, xenophob und zunehmend demokratiefeindlich? Ein reines Ost-Thema ist das für den Autor Lukas Rietzschel nicht.
Lukas Rietzschel spannt ein Panorama deutscher Geschichte, das intime Familienkonflikte mit großen politischen Umbrüchen verbindet.
Laages, Michael www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Mit der Faust in die Welt schlagen | Coming-of-Age in Sachsen In dieser Besprechung diskutieren Johannes und Paul über „Mit der Faust in die Welt schlagen“, eine freie Adaption des Romans von Lukas Rietzschel. Im Zentrum stehen die Brüder Philipp und Tobi, die in der sächsischen Provinz aufwachsen. Ihre Kindheit ist geprägt vom Zerfall der Familie und der Perspektivlosigkeit ihrer Heimat. Jahre später soll ein Flüchtlingsheim entstehen – eine Entwicklung, die zur Eskalation führt. Während sich der eine Bruder zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Der Film startet am 3. April im Kino. Lohnt sich der Gang ins Kino? Drückt auf Play und findet es heraus. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Seit seinem Debütroman „Mit der Faust in die Welt schlagen“ gilt Lukas Rietzschel als genauer Beobachter gesellschaftlicher Entwicklungen in Ostdeutschland. „Geschichte ist kein Monolith“, glaubt er, sie verändert sich mit unseren Erinnerungen. Marietta Schwarz www.deutschlandfunk.de, Zwischentöne
Lukas Rietzschel hat ein Stück über einen fiktiven AfD-Politiker geschrieben. Darin beleuchtet er die jüngere Geschichte und die Stimmung in Ostdeutschland. An dem reaktionären Wandel dort trage die SPD eine Mitschuld, sagt Parteimitglied Rietzschel. Balzer, Vladimirwww.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
In seinen Romanen erzählt Lukas Rietzschel von Verfall und Niedergang ganzer Orte in seiner Heimat, der Lausitz. Und von den Menschen, die übrig bleiben. Mit 29 ist er bereits ein erfolgreicher Autor, der auch in politischen Debatten gefragt ist.Führer, Susannewww.deutschlandfunkkultur.de, Im GesprächDirekter Link zur Audiodatei
Mit seinem Debüt "Mit der Faust in die Welt schlagen" wurde der Görlitzer Autor Lukas Rietzschel schlagartig bekannt und zur Stimme einer jungen Nachwende-Generation aus dem Osten. Mittlerweile ist er Bestseller-Autor.
Schriftsteller und "Ost-Erklärer" Lukas Rietzschel würde das Thema Ostdeutschland manchmal gern außen vor lassen. Doch DDR und Nachwendejahre gehören zu seinem Leben und Schreiben. Im Interview erklärt er "seinen Osten".
Ostritz war groß, liebes Tagebuch. Ein schöner Ort, so viele Interessierte, dass die Stühle nicht ausreichten und so viel Interesse, dass das Ganze fast zwei Stunden ging. Zurecht, liebes Tagebuch, denn mit Lukas Rietzschel war einer da, der uns literarisch am liebsten ist. Nach der Pause kam Liv Knebel dazu und hat die Fachlichkeit des Kulturellen gekrönt... Nejkow und Kießling waren auch dabei und haben den Abend gelauscht. Tourleben kann auch inspirieren!
Gebäude lassen sich abtragen und neu aufbauen, Erinnerungen nichtJan und seine Eltern sprechen nicht viel über das Heute und erst recht nicht über das Gestern. Erst als Herr Kern auftaucht, kommt das fragile Gleichgewicht der Familie ins Wanken: Welche Beziehung führte Jans Mutter mit dem Vater von Herrn Kern? Und was haben die Kerns mit der Kunst von Georg Baselitz zu tun? Immer weiter arbeitet sich Jan durch das Schweigen mehrerer Generationen, taucht ein in die Geschichte der Baselitz-Brüder, die Geschichte seiner Eltern und begreift, dass die Gegenwart nicht nur aus der eigenen Vergangenheit besteht.Behutsam und voller Empathie zeichnet Lukas Rietzschel ein eindrückliches Bild von Menschen, die durch große gesellschaftliche und politische Veränderungen geprägt sind -- und von Verletzungen, die sich durch Generationen hindurchziehen und scheinbar nie verheilen.Quelle: Verlagstext
Die Münchner Pinakothek der Moderne zeigt Arbeiten der iranischen Foto- und Filmkünstlerin Shirin Neshat. Und: Stofferl Wells "Open Harp Blues" / Lukas Rietzschel über eine politische Kultur der Bürger-Behelligung / Nora Fingscheidts neuer Spielfilm "The Unforgivable".
Lukas Rietzschel schreibt in seinem neuen Buch „Raumfahrer“ über die Lebensgeschichte von Günther Kern in verschiedenen Zeitebenen. Ein Roman über die Intrigen des DDR-Regimes und Männlichkeit. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/n99-lukas-rietzschel-ueber-den-osten
Lukas Rietzschel schreibt in seinem neuen Buch „Raumfahrer“ über die Lebensgeschichte von Günther Kern in verschiedenen Zeitebenen. Ein Roman über die Intrigen des DDR-Regimes und Männlichkeit. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/n99-lukas-rietzschel-ueber-den-osten
Lukas Rietzschel schreibt in seinem neuen Buch „Raumfahrer“ über die Lebensgeschichte von Günther Kern in verschiedenen Zeitebenen. Ein Roman über die Intrigen des DDR-Regimes und Männlichkeit. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/n99-lukas-rietzschel-ueber-den-osten
Nach "Mit der Faust in die Welt schlagen" ist der zweite Roman von Lukas Rietzschel "Raumfahrer" draußen. Warum der Görlitzer seiner Wahlheimat treu bleibt, darüber sprach er mit MDR KULTUR-Moderator Carsten Tesch.
Der 1994 in Räckelwitz geborene Lukas Rietzschel über Familie, ein Bildungserlebnis in der Fachoberschule und sein Fahrrad. Welches Buch er niemals weggeben könnte? "Früchte des Zorns" von John Steinbeck, so der Autor.
Susanne Fröhlich begrüßt Natascha Wodin, die sich in ihrem autobiografischen Roman "Nastjas Tränen" auf familiäre Spurensuche begibt und Lukas Rietzschel, der seinen neuen Nachwenderoman "Raumfahrer" vorstellt.
Lukas Rietzschel über sein neues Buch "Raumfahrer", warum er lieber in der sächsischen Provinz lebt als in der Großstadt und warum er mit seinen Büchern niemanden bekehren möchte.
Lukas Rietzschel: Raumfahrer | Sprecher: Christian Friedel | 5 CDs, 6 Std. 28 Min. | 22 Euro (UVP) | HörbuchHamburg ||
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Autor: Zeh, Miriam Sendung: Lesart Hören bis: 19.01.2038 04:14
Und was machst du am Wochenende? ist unser Podcast mit Tipps, Ideen und Gedanken für die kürzesten zwei Tage der Woche – moderiert von Christoph Amend, Editorial Director des ZEITmagazins, und der Schriftstellerin Ilona Hartmann. In Folge 11 ist Kurt Prödel zu Gast. Das ist der Künstlername eines Entertainers, Musikers, Twitter-Stars aus Köln, der es mit seiner Band The Screenshots auch schon in die Charts geschafft hat. Im Podcast verrät er das Geheimnis der unzerstörbaren Pflanzen in seiner Wohnung, erzählt von seiner Liebe für Statistiken und Filterkaffee und erklärt das Wesen von Schlagzeugern. In dieser Folge empfehlen Kurt, Ilona und Christoph unter anderem: - Rainald Grebe – Verliebt (wie alle in den Folgen erwähnte Musik nachzuhören in der UWMDAW-Playlist)(https://open.spotify.com/playlist/29rN5OPtlXziDCtljRYqtQ?si=493d60319e7d4b23) - den Talking Heads-Konzertfilm "Stop Making Sense" - die unzerstörbare Monstera - das mexikanische Restaurant Mi Chola in Berlin-Nikolassee - den "Roman" Raumfahrer von Lukas Rietzschel - das Sachbuch "Anlegen mit ETF" von Brigitte Wallstabe-Watermann, Antonie Klotz, Gisela Baur, Hans G. Linder Fragen, Kritik, Anregungen? Per E-Mail ist das Team zu erreichen unter wochenende@zeit.de.
Behutsam und voller Empathie zeichnet Lukas Rietzschel ein eindrückliches Bild von Menschen, die durch große gesellschaftliche und politische Veränderungen geprägt sind -- und von Verletzungen, die sich durch Generationen hindurchziehen und scheinbar nie verheilen. // Weitere Bücher und Themen: Alexander Schulman: "Die Überlebenden" // Filip Haag: "Die Kunst des Augenblicks über Begegnungen im Museum" // Die radioeins-Bücherliste mit Katharina von Uslar // David Wagner über "Monolog für einen Schlafdarsteller" von Thorsten Krämer // Alena Schröder über "Ronja Räubertochter" // Gespräch mit Ulrich Schreiber, Direktor des internationalen literaturfestival berlin, das am Mittwoch, den 8. September, eröffnet.
Britta Spichiger diskutiert diese Woche am Literaturstammtisch mit Franziska Hirsbrunner und Felix Münger über einen Klassiker der afroamerikanischen Literatur und eine Milieustudie aus Ostdeutschland: «Seitenwechsel» von Nella Larsen und «Raumfahrer» von Lukas Rietzschel. «Seitenwechsel» von Nella Larsen ist ein Klassiker der afroamerikanischen Literatur. Der schmale Roman aus dem Jahr 1929 stellt die Frage nach Identität und Zugehörigkeit so eindringlich, dass man ihn heute als Buch der Stunde lesen kann, findet Franziska Hirsbrunner. Der Zürcher Dörlemann Verlag hat ihn wiederaufgelegt. In seinem zweiten Roman «Raumfahrer» erzählt der ostdeutsche Autor Lukas Rietzschel vom Lebensgefühl der Menschen in der ehemaligen DDR, das von Abwanderung, Wirtschaftsflaute und Perspektivlosigkeit geprägt ist. Für Felix Münger ist das Buch eine literarisch äusserst geschickte und zudem packend erzählte Milieustudie. Der Roman sei auch deshalb lesenswert, weil er den im Westen noch immer wenig bekannten deutschen Osten anschaulich näherbringt. Der neue Roman des Schweizer Schriftstellers Peter Stamm heisst «Das Archiv der Gefühle» und erzählt von einem Sonderling, der verpasste Chancen bedauert und einen Weg zurück ins Leben sucht. Im typischen Stamm-Stil geschrieben, findet Britta Spichiger. Präzis und minimalistisch. Und sehr entschleunigend. Im BuchZeichen nächste Woche stellen wir den Roman ausführlich vor. Buchhinweise: Nella Larsen: Seitenwechsel. Dörlemann 2021. Lukas Rietzschel. Raumfahrer. dtv 2021. Peter Stamm. Das Archiv der Gefühle. S. Fischer 2021.
Autor: Köhler, Michael Sendung: Büchermarkt Hören bis: 19.01.2038 04:14
Ein verrückter Alter, ein verschwundener Baselitz und ein verstummter Vater: Lukas Rietzschel verbindet in seinem zweiten Roman die Intrigen der Stasi mit dem nostalgiefreien Porträt eines verödenden sächsischen Landstrichs und zeigt: Helden fallen in jedem Jahrhundert. Von Miriam Zeh www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Autor: Gerlach, Alexandra Sendung: Lesart Hören bis: 19.01.2038 04:14
In "Raumfahrer" geht es um die sächsische Provinz, um eine abgehängte Elterngeneration und ihre orientierungslosen Kinder.
Wir sprechen mit dem Journalisten Thomas Böhm über sein opulentes Deutschlandreisebuch. Wir stellen Lukas Rietzschels neuen Roman "Raumfahrer" vor und begeben uns im Star-Trek-Universum auf literarische Spurensuche.
Es gibt so viel zu klären, wenn Autor Lukas Rietzschel in der verrauchten Küche Platz nimmt. Wie nehmen wir uns wahr, wie nimmt der Westen uns wahr und macht das so noch Sinn? Im literarischen Quartett zu Dritt kommen Zweifel auf...
Autor: Biesler, Jörg Sendung: Kultur heute Hören bis: 19.01.2038 04:14 Berichte, Meinungen, Rezensionen Den Körper in den Kampf werfen - Raimund Hoghe ist tot "Widerstand" - Die gestreamte Uraufführung des neuen Stücks von Lukas Rietzschel am Schauspiel Leipzig "Resist!" - Podiumsdiskussion zu den Benin-Bronzen im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum "Fotoclubismo" - Zeitgenössische brasilianische Fotografie im New Yorker MoMA CO2-armer Kunstgenuss - Wie Museen ihre Klimabilanz verbessern könnten, Hans-Peter Schuster, Geschäftsleiter des Münchener Lenbachhauses, im Gespräch Am Mikrofon: Jörg Biesler
Gibt es ein "Ostdeutschsein", ohne dass man die DDR noch selber erlebt hat? Valerie Schönian, 1990 in Sachsen-Anhalt geboren, geht dieser Frage in ihrem aktuellen Buch nach. Ben Hänchen hat mit ihr gesprochen.
Nun wisse er, was es bedeute, in der östlichsten Stadt Deutschlands zu leben und Richtung Westeuropa zu blicken, sagt der Schriftsteller Lukas Rietzschel. Er schildert seine Erfahrung mit der Grenzschließung nach Polen. Lukas Rietzschel im Gespräch mit Stephan Karkowsky www.deutschlandfunkkultur.de, Interview Hören bis: 19.01.2038 04:14 Direkter Link zur Audiodatei
Vom Arbeiterkind zum Bestsellerautor, vom Nicht-Leser zum Debütroman, der Furore macht: Lukas Rietzschel hat mit "Mit der Faust in die Welt schlagen" ein Stimmungsbild des Ostens gezeichnet. Moderation: Anja Scheifinger
Op 9 november wordt in Duitsland herdacht dat 30 jaar geleden de Berlijnse Muur viel. Het is een staande uitdrukking geworden, de val van de Muur, maar correct is ‘ie eigenlijk niet. Die Muur is helemaal niet letterlijk omgevallen, daarvoor was het bouwwerk veel te stevig, maar meer nog is de val van de Muur een proces geweest, met een complexe aanloop en nawerkingen die dertig jaar later nog voelbaar zijn. Het wegvallen van het DDR-regime creëerde een soort Wilde Westen, maar dan in het Oosten. Mensen, vooral uit het westen, grepen hun kans op een nieuwe carrière, terwijl veel Oost-Duitsers juist alle grond onder hun bestaan zagen verdwijnen. Wat de rol was van alle betrokkenen is voer voor historici en in dit jubileumjaar maken zij de balans op. Tijdens de Staat van Duitsland - 30 jaar na de Muur ging het Duitsland Instituut Amsterdam eind oktober in gesprek met historici, schrijvers en Zeitzeugen. Tijdens een zondagmiddag in de Rode Hoed in Amsterdam kwamen in podiumgesprekken thema’s aan bod als Innere Einheit, rechtspopulisme en de betekenis van ‘breukjaar 1989’. Daarvoor waren historici Kerstin Brückweh, Bernd Florath en Christina Morina en schrijver Lukas Rietzschel uit Duitsland aangereisd. Ook schrijver Geert Mak was aanwezig, en liet in gesprek met directeur Ton Nijhuis van het Duitsland Instituut Amsterdam zijn licht schijnen over de gevolgen de vreedzame revolutie voor Europa, en hoe anders de wereld er voor stond toen Mak in 1999 door Europa reisde. In deze podcast hoort u een aantal van de gasten van de Staat van Duitsland. We spraken hen in de wandelgangen van de bijeenkomst. En vroegen hen ook: Waar was jij toen de Muur viel?
Das Thema des zweiten Podcasts von Martin Dulig ist das Thema „Stadt, Land, Flucht“. Was brauchen der ländliche Raum und die kleinen Städte heute im Strukturwandel – und was bedeutet die Entwicklung für Regionen, die seit 30 Jahren faktisch permanent von einem Strukturwandel betroffen sind? Dazu hat Martin Dulig den Schriftsteller Lukas Rietzschel (lukasrietzschel.de) eingeladen. […]
Lukas Rietzschel versucht nachzuvollziehen, warum sich ostdeutsche Jugendliche nach der Jahrtausendwende radikalisiert haben.| Ullstein Verlag, 320 Seiten, 20 Euro.| Rezension von Pascal Fischer.
Lukas Rietzschel liefert das Buch der Stunde. „Mit der Faust in die Welt schlagen“ zeigt, wie junge Männer im Osten zu Nazis werden. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/n99-lukas-rietzschel-im-gespraech